.,- *,;-.-,ve,"=-*.7«W»x-.-e Q !-*'4-"*7§-h-« ***-.; "***-
., .* .» . ; . ***. 5 "* *, i . * -. , .* „ „**. 4 .“: 7 !“ * z !; 27 “ “ .“ „_ . _: „'*' 7 ., _- „_. * . *,"?! t" . . . “ . :* . . ., * „ x ,. , * .; .. „_ . . . !" *' , ! * ' * x? - .' . .'“ *. ck '“ ! . , . ., . , "* .__ _ : ; 7- " “| .* .* 7„ ,- . » .. ] . . , . :, * , . i . . * 1 . .__- 151" 1 ** 'i x. * 'i, . .» * 1 "„
““*"-kk“-
. . - „. .,-,. ......„....,„,-„ W
_ ' ?:; - “ ..»YSI-WW-M ““ **WNRFM za-v-éF-k“ YKWWRM'NMXWMZWW :n :» „„,-...*... «». ** * - **» *“--
, . «ILMÉWW .-*-. *,“. - ...» *._-, .- .“.“
Königrei-h Preußen.“ Seine Majestät der König haben Ailergnädigst geruht:
die Regierungs- m_id Schulräte Dr. Hinze und aul- Meyer somie hen Konsistorialrat Nentwig und den egie- rungSrat Dr. Eilsberger zu Geheimen RegierunJSräten und vortragenden Räten im Ministerium der geistlichen, Unter-
richts- und Medizinalangelegenheiten zu ernennen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
dem Prokurator des Domstifts August Klingelstein
zu Merseburg den Charakter als Domänenrat zu verleihen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
dem Kaufmann Heinrich Bur Hardt, in Firma Albert Beyer, zu Potsdam, dem Gärtnerei esikßer Otto Hübner zu _ e zu Berlin und dem Mtlchpächter Albert Feblow zu Bornstedt (Mark) das
Potsdam, dem Restaurateur Karl Lü
Prädikat eines Königlichen Hoflieferanten,
dem Goldschmiedemeister Otto Max Werner und dem Kau mann Kurd Werner, Mitinhaber dss Juweliergeschäfts J. . Werner, zu Berlin_ das Prädikat als Königliche Hof-
juweliere,
_dem Maurermeister Franz Hackradt zu Pankow bei Berlin das Prädikat eines Königlichen Hofmaurermeisters und dem Malermeister Heinrich Krahn zu Berlin das
Prädikat eines Königlichen Hofmalermeisters zu verleihen.
Auf Ihren Bericht vom 23. März d. I. will Ich dem Kreise Beeskow-Storkow im Regierungsbezirk Potsdam
für die von ihm erbaute und in dauernde Unterhaltung Über- nommene Chaussee von Neu:?artmannsdorf über Spreenhazken und Dickdamm bis zur Stor ow-Gosener CHaussee bei Riep os mit einer Abzweigung von Dickdamm über Markgrafpieske bis Zur Lebuser Krengrenze in der Richtung auf Fürstenwalde as Recht zur Erhebung des Chausseeqeldes nach den BestimmunSgen des ChauLeegeldtarifs vom 29. Je- bruar 1840 ((S.-S. . 94 ff.) eins ließlich der in demselben enthaltenen Bestimmungen über die Befreiungen sowie der sonsti en, die Erhebung betreffenden zusäßlichen Vorschriften - vorbe altlich der Abänderung der sämilichen voraufgeführten Bestimmungen -- verieiben. Auch sollen die dem Chausseegeld: tarif vom 29, Februar 1840 angehängten Bestimmungen we en der Chauffeepolizeivergehen auf die gedachtc Straße zur n- wendung kommen. Die eingereichte Karte erfolgt anbei zurück. An Bord des Dampfers „Hamburg“, Straße von Bonifacio,
den 4. April 1905. Wilhelm K.
von Budde. An den Minister der öffentlichen Arbeiten.
Justizministerium.
Dem LandgerichtSrai Faßmann in Ma deburg und dem AmtherichtSrat Straum'n in Remscheid it die nachgesuchtc Dienstentlafsuxig mit Pension erteilt,
Verseßt smd: der LandgerichtSrat Tilemann in Wies- baden nach Marburg, der AningerichtSrat Wollner in Kattowiß, der Landrichter Jauernik in Neu:Ruppin als AmtSrichter, die AintSrichter Diesfcld in Storkow und Braun in Zohannisburg an das Amtsgericht 1 in Berlin, der Amtsgerichtsrat Ziegel in Seelow an dasIlmiSJericht11 in Berlin, der Amtsgerichtsrat Brunner in Osterfeld nach Leis, die Landrichter: Dr. Hölije in Verden nach Hildesheim,
r. Demme in Nordhausen an das Landgericht [ in Berlin, Schlichter in Bochum an das Landgericht ][ in Berlin, die AmtsMbtcr: Russell in Bockenem als Landrichter nach Hechingen, Thormcyer in Hannover und Dr. Schmeling in
serlohn als Landrichtcr an das Landgericht in Hannover, Rüppell in Verden als Landrichicr an das Landgericht da: selbst, Wünsch in Bublixz nach Köpenick, Otto in Schmicbus als Landrichter nach Kolibris und Cludius in Quedlinburg als Landrichter nach Stade.
Der Staatsanwalt Dr. Honcmann in Lisa ist an die Staatsanwaltschaft 11 in Berlin verseßt.
_ ?_Der Notar Dr. Vogts in Zciß hat sein Amt nieder- ge eg .
In der Liste der Rechtsanwälte find gelöscht: die Rechts- anwälte Justizrat Dr. Ponfick bei dem Amtsgericht in Frank- furt a. M., Dr. Böhm bei dem Landgericht in Frankfurt a. M. und Dr. Vogts bei dem Amthsricht in Zeiß.
In die Liste der Recht§anwälle find eingetragen: die NechtSanwälte Lange aus Bartenstein bki dem Amtögericht in Landsberg i. O.:Pr., Kurt Schmidt aus Frankenberg in Hessen bei dem A1nt§gericht in Briefen, dcr riii)ere Rechts- anwalt Wimmel, der Gerichtsaffkffor Dr. Nathan und der frühsre Gerichtsasscssor Friß Lange bei dem Landgericht ] in Berlin, die GcrichtSasiesiore-n Dr. Preise!) bei dem Land- Zcricht in Liegmß, Dr. Klonigr bsi dem Amtszericht und em LandZericis in Bonn, Dr. Kruchen bei dem Amts ericht und dem andgericht in Cöln, Dr. Günther bei dem Zimts- gericbt in Zelierfeld und von Jackowsk i bei dem Amthericht m Bromberg.
Dcr Landgerichtsdircktor Denso vom Landgericht [ in Berlin, der LandqerichtSrat Schwantes in Stettin und der RechtSanwalf, Gcheime Regierungsrat Dr. Ritter in Waldenburg smd gestorben.
Ministerium der geistlichen, Unterrichts: und Medizinalangelegenheiten.
Der bisherige Privatdozoni in der philosophischen Fakultät der Universität HaÜe-Wittenberg Dr. ugo Bode ist zum außßrordentlichcn Professor in dersei en Fakultät ernannt wor en.
Bei dem Astrophysikalischen Observatorium bei Potsdam ist der wissenschaftliche Hilfsarbeiter Dr. Ludendorff zum ständigen Mitarbeiter ernannt worden.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten,
Dem bisher kommissariick) bei der Könixlichen Anüedlungs- kommisfion in Posen beschäftigten Landbauinipektor Albert Niemann ist eine etatsmäßige Bauinspektorstelle bei der An- siedlungskommisfion verliehen.
dorf (Mqu) ist von uns am 8. April 1905 die Konzession zur Verrichtung von Markscheidcrarbeiten für den Umfang des preußischen Staats erteilt worden.
Waltershaysen in Thüxingen ist von uns am 8. April 1905 dre Konzession zur Yxrrtchtung von Markscheiderarbeiten für den Umfang des preußischen Staats erteilt worden.
Thüringen genommen.
März1905 Zingetretenen Veränderungen. Durch Ver- fügung des GeyeralstaiISarztes der Armee. Mit Wahr- nehmung offener Mfist. Arztsielien sind beauftragt worden:
bargisihen Drag. Regt. Nr. 18. - Regt. Nr. 70.
Nr. 164, zum 9. Wesipreuß. Jnf. Neat. Nr. 176, Dr. Köhliscb, Unterarzt beim 4. Oberschles. Inf. cht. Nr. 63, zum Inf. Regt. von der MarwixK (8. Pomm.) Nr. 61, Hoffmann, Unterarzt béim
Berg. Feldart. Versetzt.
kirchenrats,
Wirkliche Geheime Nat Dr. Schulz, zur Teilnahme an dem Internationalen Eisenbahnkongreß nach Washington;
Arbéiten, Wirkliche Geheime Oberregicrungsrat Wehrmann, in dienstlichen Angelegenheiten;
rats, Wirkliche Oberkonsistorialrat, Propst und Professor [). Freiherr von der Gols, auf Urlaub.
Die Oberförsterste'lle Tauben'fließ im Regierungs- bezirk Marienwerder ist zum 1. Juli 1905 zu besehen.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
Der Regiermxgßaßessor Ribbeck in Berlin ist zum stell- vertretenden Vorst etz en der Schiengerichte für Arbeiter- verficherung Stgdt re1s_ Berlin und Re ierungsbezirk Potsdam so_wie des _ Schtengex1chts für die rbeiterversicherung im Eisenbahndirekttonsbeztrk Berlin ernannt worden.
Bekanntmachung.
_ _Ngch der am 1. Apri_l_ d. J. erfolgten Aufhebung der KymglichZn Zentraistelle fur Textilindustrie ist deren Ab- teilung fur mechamsch-technische und chemisch-technische Unter- sychungen mit_ der _Abteilung 3 für Papierprüfung am König- lt_ch_en MatertalprufunßSqmte zu Groß-Lichterfelde West ver- einigt woriien. Die L_! teilung heißt jeßt:
Abteilung 3 fur papier- und textiltechnische
_ _ Prüfungen.
_Sux befaßt sich mit der (Feststellung der mechanischen, physikaltschen und _chemrschen _igenschaften von Rohstoffen, Halbstqffen u_nd fertigen Erzeugnissen der Papier: und Textil- industrie soryie deren Nebenmdustrten.
Groß-chhterfeldx West, den 19. April 1905.
Königliches Materialprüfungsamt. A. Martens.
Bekanntmachung. Dem Markscheider Paul Sommerlatte aus Herms-
Er hat seinen Wohnsjß in Hermsdorf (Mark) genommen. „Halle, Saale, den 19. April 1905. Königliches Oberbergamt. I. V.: Boettger. Bekanntmachung. Dem Markscheider und Landmesser Walther Kloß aus
Er hat seinen vorläufigen Wohnfiß in Waltershausen in
Halle, Saale, den 19. April 1905. KöniglicheZ Yerbergamf.
Boéttg'ér.
Personalverändernngen.
Königlich Preußische Armee. Nachweiiung der beim Sanitätskorps im Monat
6 März. Dr.Gerke, Unterarzt beim 2, Großherzogl- Mecklen- 11. März. Ursprung, Unterarzt beim 4 Lothring. Feldart.
Dr. Heinemann, Unterarzt beim 4. Hannoi). Inf. Regt.
egt. Nr. 59, zum 5. Rhein. Inf. Regt. Nr. 65, -
Angekommen:
Seine C' zelienz der Präsident des Evangelischen Ober: irkliche Geheime Rat Voigts, vom Urlaub.
Abgexeist: Seine Exzellenz der Präsident des Reichseifenbahnamts,
der Ministeriaidirektor im Ministerium der öffentlichen
der geistliche Vizepräfident des Evangelischen Oberkirchen:
sind gestern Früh 81/2 Uhr mit den Königlichen Prin en an Bord der
„Friedrich Karl“, dem Torpedoboot „Sleipner“ und vier im ie- nischen Torpedobooten begleitet wurde, von Messina nach Palermo in See gegan cn, wo die Ankunft um 51/2 Uhr Nachmittags erfolgte. Majestät der Kaiser und König en Vortrag des CLefs des Miiitärkabinetts, Generalleutnants Grafen von Hüten- Haeseler entgegen.
Metternich hat einen ihm Allerhöchst bewilligten Urlaub angetreten, während dessen Dauer die Geschäfte der Botscha_ft von dem Ersten Sekretär, BotschaftSrat Grafen von Vernstor
geführt werden.
Yiehtamtliches.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 25. April. Ihre Kaiserlichen und Königlichen Majestäten
acht „Hohenzollern“, die von dem reu_zer
ährend der ahrt nahmen Seine
Der Kaiserliche Botschafter in London Graf Wolff-
f
Kos a hat Ber in für einige Tage verla en.
Laut Meldun des „WT. B.“ ist S. M. S,
dort ÉachMSYnikZ in __See._ __
. . .„ ana“itmit em i - . Jreuzergeschzvadßßs ani? 2N0_. Aprildin Yve ten Adtmra __ omtnen un ge am . ai von ort nach Tsingtau - e:
S. M.S. „S erber“ it am 21. ' ' m SE eingetroffen. p s April in Tfingtau S M. S. „Habicht“ ist auf der Reise nach K
am 20. April in Swakopmund angekommen und s bai von i()__:z_)rt___t_1achS MFssaFedes_weitcr egangen. am 23“ pnk
. . .„ a e“ it am „April von Punta Arenas (Costarica) in See ge angen. Panama "“ck Der TranSport der abgelösten Fesaßung von SMS
am 20. April in Colon ein etroffen.
Der Korvettenkapitän e (ZW hat am 18. April in S
das Kommando von S. M. ydm!
C ondor“ übernomman.
Hessen. Der Staatssekretär des Aeußern der Vereini i _von Amerika Hut) ist, wie „W. T. B.“ bericht€ténzérmcxj§en m Nauheim eingetroffen. ur
Deutsche Kolonien.
südlich von owise:Koik, md am 7. April, wie dem
afrika gemeldet wird, noch schwer verwundet worden- Herzogswaldqu, früher im Pionierbataillon Nr.5 Ar und Unteroffizier Friedrich Perlmann, geboren am ZZYÉM“
yp k) u S find weiter 9 6 st o rb en : Oberveierinär Paul
Dragonerregiment Nr. 14, am 15. April im Laa
Kalkfontein und Reiter Josef Czapp, geboren umz 1?th ember 1879 zu Wittstock, früher im Jnfanterieregirnem r. 175, am 17. April im Lazarett zu Rehoboth.
Oesterreich-Ungaru.
_ Der Minister des Aeußern Graf Goluchowski wirißch .me „W. T. B,“ meldet, _Ende dieses Monats nach Ve......“ begeben,_ um dort _dem italienischen Minister des Review Tzitont Hen voxjährigcn Besuch in Abbazia zu er- wxdcrn. Die „PolitlsCk)? Korrespondenz“ bemerkt hierzu: Di Begegmxng der beiden Minister sei zunächst ein Akt gc“ cnseitiger Courtoiste, man_ erbiicke aber darin zugleich unleug ar einen neuen Beweis fur die zwischen den beiden verbündeten Mächten _bestelienden vortrefflichen Beziehungen und die Bestätigung 1hre_r vollen Uebexemstimmung bezüglich aller fie gemeinsa: beruhrendcn Angelegenheiten.
Frankreich,
Der_ König _und die Kiinigin von England sindheuse von Ph1l1p_p_eville (Algerien) nach Sardinien abge'rcii
Der Mmrstqr des Auswärtigen Delcassé stattcte am Sonnabkndnachmntag dcm Ministerpräsidcntcn Rouvier el_nsn Besuch m_b und machte ihm davon Mitteilung, daß er seine Absicht, sick) vom Amte zurückzuziehen, aufgegeben habe und die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten in seinen Händen behalten werde.
Der „Pall Mall Gazette“ wird gemeldet, der englische Botschafter 111 Paris Bertie habe seinen Osterurlaub unter- brochen uni; sei dorthin zurückgekehrt, um im Ministe'rium des Aeußern eme Note der englischen Regierung zu Über- reichen, in der die Vorstellungen Japans wegen des Vw weilens der baltischen Flotte in der Bucht von Kamranh unterstüßt würden.
Der Kriegsminister Bcrteaux kam am Soniitag- mittag in Bordeaux an und wurde von einer zahlreickxen Volk-Zmenge mit lebimften Kundgcbungon begrüßt. __Tkk Minister bcsuchtedas ulvermagazin und empfing das OM!“- korps, an das er sine 5 nsprache hielt, in der er darauf hinxmss. daß die zweijährige Dienstzeit eine vielleicht etwas schwicrtgexe Aufgabe an das Offizierkorps stelle. Aber die Nation und die Re ierung wüßten, welche heiße Liebe die OffiziEre dcmVateN [an e und der Republik entgegenbrächten, und seßten 1301192153“- traue'n auf das Offizierkorps. Bei dem am Abend anleißiickiiikii Turnfestes abgehaltenen Festmahl erwiderte der Kriegsmiiimcr Berteaux auf einen von den Vorständen der ausländtickxm Turnervcrvände ausZebrachten Trinkspruch. Dcr Minixtkk agte: Dem Rate (Hambettas folgend, Hat das rcpubikanlikbx rankreick) gleich nach seinem Unglück seine Kräfte wich UU" erichtet, nicht um damit zu drohen, sondern um an die) JOMI ßchaft dcr Nachbarnationen zu appellieren. Der Mimnxr ryan: auf die Turnvereine, die diesem Werke ihre Mitarbe'it w1dm_e:ck»_ Der Präsident Lo“- bet ist am Sonntagabend UMP“??? nach Bordeaux abgereist, um dem dortigen Bundcsxumm und der Einweihun, des Gambetta-Denkmals beizuwohnen.
Mit dem ___Yrasidenicn find der Minister dcs IT")?" Etienne, der inister der öffentlichen Arbeiten (Haytinik dcr Unterstaatssekretär der schönen Künste_ Duxükdik“ Beaumeß und der Präsident des Senats FalliS_rCÖ OWZ?“ gereist. Der Minister des Auswärtigen Delcasss bx" WJ Bordeaux entschuldigt, er könne nicht, wie vorgkikbkn wesen, den Präsidenten dorthin begleiten. _ „ _ Der Präsident Loubet traf cstcrn früh in leixurkß ein und begab sich nach einem mpfang im Ratkiau'H “_ Bord eines Dampfboots, mit dem er um 121/9 be *" “ck deaux anlangte. Bei der Ankunft wurde der anfident "__d den S i en der Zivil: und Militärbkhörden empfanarnüékex begab kt sodann, von der zahlreich angexammelten - "' iwc! menge begrüßt, ur Präfektur. Währen der PräfiWZxß-“FQ weilte, setzte die olkSmenge ihre „Huldigungen so xniiiU?_L_-__-__.____ Fri, daß der Präsident auf dem Balkon erschemxtz ___-
eim Empfange in der Präfektur stellte der PrÜ'Zk-j-„za: Präsidenten das Konsularkorps vor. Der PWW , gab dabei seiner Freude Ausdruck, von den IWF: ;ck Ziehunqen zu hören, die zwischen den fremden Kon?“ .
en Behörden sowie der Bevölkerung unterhalten __ä «,
Die Konsuln trügen so dazu bei, die Bande
Der hiefi e Königlich siamesische G andte Pbya Visa. „ _,
am 21. April in myrna eingetroffen und gehthhZZTlevy. .. on _,
schinwangtau. [_ d" *
am 15[ April in der Lüderißbucht, am 19. in der Wa„Jmeru. :-
„Falke“ ist auf der Heimreise mit dem Dampfer _Sy_____ _
Im (Hefe t an einer Vlesy östlich vom Elefantensluß „W. T. B.“ zufolge nachträglich aus Deutsch:Süd_w.|„- Reiter Paul Kretschmar, aeboren am 9. November 1883 u *
„ .. . . _ ax _ 1883A7,_1_1§Zaske, fruher tm UlanenregimentNr.8 (Ruckenschuß)_ _ Schröder, geboren am 16. August 1876 zu erest, früher im
“ und en er zu knüpfen, die_ Frankreich Und _Trxnü cs! RNatLZnen unterhalte. Beim Enipfang ß icbekwi'ere mies de Prafident darauf hin,_ daß die Re- ck Offuznd die öffentlichen Gewalten stets bemuht seien, für . gerung der LWL der Armee einzutreten. Der Prä- B ü te hin u: ir haben auf_ die Armee und die „:x-t Zis grösten Hoffnungen cg_rundet. Ihre Stärkx ist "'Ußeste Sicherheit fiir d_en rteden und die Wurde te “ de _ Am Nachmittag wohnte der Präsident
“- des VunchbannerH der _TurnvereiUe von _ Der Präsident „hielt dabei eine Ansprache,
a er seine Genugtuung uber die_ Fortschritte m der en Entwicklung und der moralischen Er i_ehung aus- die den Turnveremen _zu verd_anken jzeien. Mga .ra . ___cht auf diejenigen horen, Yie _Verachtung der ürfs lehrten- Der Jugend, den kunftigen Geschlechtern "."e eine moralische Erzteknzng gßgeben werdiZn, auf _der "sse rieden im Innern, Sicherheit gegen die Angreifer außen und die Größe der Nkpubiti gegründet seien.
an S chluß der Feier begab fick) Prasident Loubet zur
"fektur urück. Bei _einem _am Abend veranstalteten ra able jelt der Präsident_c1ne _Nnsprache, _in der “er *estmsiädtjfthen und Provinzialbehorden zz; ihren Be- [Thungen die Wohlfahrt des _Landes zu_ fordern, beglück- L* chte “ Der Präfident erklarte, er sei gekommen„ um uns ier'Über zu freuen, besonders aber, um Hie Regie-
der Republik mit dem Fanzen_Lande u vereinigen zur ""an Gambéttas, des _qro en B gers, essen _Standbild r 91 enden Tage entbullt werde folie, dcr memgls am terlandc verzweifelt ha_be, der gekämpft _habe fur das . oxkommcn der Republik und der 11) tragischen_Stunde1_1, ___p__ die Grenzen nicht habe retten konnen, wenigstens die “bre Frankreichs gerettet habe. _"
'Die Depuiiertenkammer nahm gm Sonnabend mit 518
.. 5 Stimmen einen Anlrag auf Bewilligung eines Kredits von "9300 Fk- für Arbeiter und Soldaten, die bei den Unruhen in imoges zu Schadkn gekommen sind, an. Der Minister des Innern
tte dem Anfrage. als einer Beruhigungßmasireges, zu- .a______mt_ Dann warte die Beratung des Gesetzentwurfs, betreffend eennung von Staat und Kirche, fortgese t. Ein Antrag ilard auf Liquidation der Kirchenguter war s on in der Vor- iüaggfißung mit 453 gegen 123 Stimmen abgelehnt worden,_ebcnso ii 472 gegen 102 Stimmen ein Antrag, wonach die Ktrchenguter an „,n Staat zurückgelangen so11_ten. Seinen am Freitag _qe- eiiien Antrag auf einige Abanderungen zog Levgues zuruck. :...-; Haus nahm den ersten Absaß des Artikxls 4_an, wonach binnen abreijjst nach Inkrafttreten des Geseßes _dre Guter der öffentlichen “itusniederlaffungen an die xcuen, gemaß ebendiesem Geseße ge- ildeten Kultusgeseilscbaften zu ubertragen seien. Das Haus vxrtagte ierauf die Weiterberatung und beschloß mit 303 gegen 231 Stimmen
ie Vertagung der Sißungen bis zum 15. Mai. ' Rußland.
' ru ii 6 und die rumänischeRegicrung hahen,
*„ie Yin „HWY. B.“ aus_ St. Petersburg gemeldet mird,
estern einen Meistbegiinstigungsvertrag abgeschlossen.
* Der „Kostromskoi Listok“ meldet,_ der AdeiSmarschall s Gouvernements Kostroma sei vom Kaiser, dem er ch am13. d. M. vorgestellt habe, beauftragt _worden, _dem on ihm vertretenen Adel folIende Worte des Kaisers zu ube_r- ittein.“ Bezüglich der Ein erufyng von Volkswertretern ist ein Wilie unbeugsam; der Mimsier des Innern macht alle
nstrengungen zur schnellen Durchfuhrung.
Um in der von der Bauernbemegung cxgrissenen ändlichen Bevölkerung die Uebxrzeu§urzg zu fest!, cn, daß vas Privateigkntum unantastbar sci un ].»der Ans lag auf emdcs Eigentum aufs strengste werde geahndet ivxrden, stellt, er „St. Petkrsburger Telegr-Agsntur“ ziifqlge, cm Kaiser- icher Erlaß vom 23. d. M. dem Ministcr des Innern aulygin anheim, in den Kreisen, in denen Unruhen oorgekommen seién, unter dem Vorsitz der Kreis_adels- arschalle aus dem Vorfißenixen der .KreislandschaftSamicr, en Landeshauptleuten, dcn KrciSkommrffgreii und Steuer: nspcktoren bestehende zeitweilige Kom_m1ssioncn zu er: cnnen, zu denen auch einer oder zwei Scmstwoqbgeordnete qunzuziehen seien. Die Aufgabe dieskr Kommtsstoncn solle :arm bestehen, die an den Unruhen beteiligten Personen aus- ; ndig zu machen, die Höhe des durch die Unruhen entstandenen . aierikilen Verlustes fcstzuse en und von alien Gliedern der n_ den Unruhen beteiligten orfgemeinden_ den Schadenersaß ._elzuireiben, wobei deren gesamter beweglicher unix unbeweg- -tcher Veiiß versteigert werden könne. Der _Mmister _des Innern erhielt zugleich den Auftrag, dem Ministcrkonzitee EMM Plan vorzulegen, nach welchen Regeln die Be1treibung des Schadenersaßes sowie die Erteilung von Staaisdarlchen an_ cWädigte Gutsbefißcr, denen es an eigenen Mitteln zum Wie LkUUfimu WLW,“ zerstörten Baulichkeiten und zur Be- Wxffung neuer irlschaftseinrichmng fehle, gehandhabt werden
en.
, Gkstern hat, wie „W. T. B.“ meldet, in St. Petersburg die erste Sißung der „Russische Wiedergeburt“ qe: naniiten Gesellschaft stati cfunden, die den Zweck verfolgt, die Ncäztcxung zur schleunigten Durchfiihrung des Kaisexltchcn R?kklPts vom 3. März zu vkranlassen und den TerrorrSmnzZ iU bekämpfen.
Der Präsident deS*Hofgcrichts in Abo Streng ist zum Senator und Zweiten Präsidenten des Oekonomiedeparte- ments ernannt worden. “
It! Kuopio ( innland) fordcrte gcstern eine Abordnung von BUkAern den ouverneur Berg wegen von ihm zuge- lassen“ Geseßesverleßungen auf, seine Entlassung einzureichen.
er Gouverneur gab eine ausweichendc Antwort. Vqr seiner
Ul)."UUI versammelte sich eine große VolkSmenge, die ihrem
- Unmiilen IYgen den Gouverneur Ausdruck gab. In
oskau bcfinden sick) 20000 Bäckergebilfcn im
,UWstand. c-_T)urch diesen Umstand ist die arme. Bevölkerung m eiiie schmierige Lage gekommen. _ _
„ZWls en der Bevölkerung und Kosaken ist es in BIZLlOstVk Zu einem usammenstoß gekommen. Bei längerem ndauern P Ausstandes soll die Vrotversorgung von den Nachbar- “ ten und von St. Petersburg aus bewerkstelli t werdxn. " J", Odeisa smd die Hafenarbeiter am 21. . M. in den U geMemen Ausstand getreten. _ _
Der Ausstand auf der transkaukastschen BaZn _tst, alZsiienom_men in Ielifsawetopol, beendet und der “ etrieb Wieder eroffnet worden.
Italien.
Gestexn nachmitta traten in Rom, dem „W. T. B.“ Y_folge, dt? Botscha ter Englands, Frankreichs und Myßlands als Vektreter der Schußmä te Kretas bei dem __lmster des _Yeußern Tittoni zu einer eratung zusammen,
en Ergebnis geiheim gehalten wqrde.
beschlossen, d e Cortes für den 14. Juni einzuberufen.
Zyx: dF? Wiener „Tele r.-Korre„sp.-Bureau“ mitteilt, schrift- : e der griechi chen Bande in verübte lutbad_ gelenkt, auf _ das Wilajetbehörden bingewiesen und die PforZe aufgefordert, gewisse, von den Konsuln der Ententemachte_ ix_cantragte militärische sowie poli eiliche Maßnahmen m_werzugiich zu er- greifen, um der Wie erkehr ähnlicher Vyrfaile vorzubeugen. Schließlich wird die Bestrafung der Mitglieder der Bande verlangt. Die Pforte scheine den Ernst des _Vorfalls_erkgnnt Ju haben. Nach ihrer Versicherung seien bereits 60 Mitglieder
Bureau“ aus Kanea berichtet, aus ihrer; Mitie eine zehn: _;liedriqe Kommission erwählt, die sich Mit dem Revo-
beobaétöndes gemeinsames erhalten ins Einvernehmen o
seßen
erfährt, bis zum 14. Mai verlängert worden; aus Anlaß des Osterfestes haben sick) am “Sonnabend beide Kammern bis zum 25. April vertagt.
klärt, daß Éwis
__ __ spanien. Die Re ierun'g hat, wie dem W. T. B.“ mitgeteilt wird,
Türkei.
Die Botschafter der Ententemächte haben gestern, Aufmerksam eit der Pforte; auf das von Zagortcani am 7. d. M. Versagen der
er Bande ver after worden._ _ Die kr e ti ch en Dep utie rten haben, wre das „Reutersche
utionékomitee in THeris o über ein in der Folge zu
Rumänien. Die Session des Parlaments ist, wie „W. T. B.“
Serbien.
Aus Bel rad berichtet „W. T. B.“: o_ffiziell m_erde er- Zen der Krone und der RegierunZ m allen laufenden taat9geschäftenvollezsEinvernehmen _errsche. Weiter werde amilicherseits versichert, ix_aß die Nachrtch_t vom Abgange einer Bande nach der Turkei unhegriinhet sei. Sowohl der Minister des Innern als_auch Her KrtegHmtmstYr babe strenge Maßnahmen gegen Bandenubertritte getroffen; die Regierung sei entschlossen, die Bildung v_on Bgtiden auf serbi- schem Boden zu verhindern. Der Kmegßmxntster hahe _ die Verstärkung des Grenzkordons angeorxmet. - Der Minister des Innern PWÜZCÜ und _der_Prafident der Skupschtma Stanojewitsck) ätten sich m_ das Ausland begehen. „Odjek“ sage, daß beide in wichtigen StaatSaUgelegcnheiten nack) Cetinje gereist seien.
Bulgarien.
Das Wiener „Telegr. - Korresp. : Bureau“ meldet aus Sofia, daß eine daselbst am Sonntag abgehaltene__maz_e: donische Protestversammlung gegen die Vorfalls i_n Zagoricani, die sehr stark besucht gewesen, vollkommen ruhig verlaufen sei. Eine zur Annahme gelangte Nesyluttqn fordere von der Regieruyg Schußmaßtiahmen fur die bulgarischen Mazedonier, vom bulgarischen Volk d_eren materielle und moralische Unterstüßiing. Die Redner hatten betont, daß die Maßnahmen gegen die Griechen den Rahmen des Geseßes nicht überschreiten diirften, imd a_n ails Revolutions- parteien appelliert, die gegenseitiqen Feindseligkeiten qufzugeben und sich zu gemeinsamem Vorge en Zusammenznschlicßen. Zn Philippopel sei es zu _Demyn trat_1or_1en ge__gen die Griechen gekommen, wobei iii vielen griechischen Hausern die Fenster eingeworfen wordkn seien.
Amerika.
Nack) Mkldungen, die dem Staatshepartement in Washington zugeganen sind, besteht, Wie das „Reutxrsche Bureau“ erfährt, große (Gefahr eiiies Bruches mischen Chili? und Peru infolge des Streitqs wegen de_s ebteies von Arica und Tacna. Diese Nachricht machs dic _sofortiqe Ernennung eines Gesandten der Vereinigten Staaten fur Chile an Stelle des nach Belgien vcrscßten (Gesandten Wilson notwendig.
x Asien.
Der Prinz Karl Anton von thenzolleri) und dir PrinzKanin smd, wie „W. TB.“ berichtet, heute in ?)0k10 angekommen und am Bahnhof? von Vertretern des Ratsch und vielen Würdenträgern begrußt worpen. _ __ _
Wie die „Agence avas“ meldet, ist die franzosrfchq Rc: gierung amtlich bena )ri tigt worden, daß_das russische Geschwader vorgestern ia „Bucht yon Kamranb vcr- lasfen und eine unbekannie Richtung emgxschlagen liabe.
- Die „Daily Mail“ meldet aus Mamlqvom 22. d.M., daß das Geschwader des Admirals Kam1_1nura dort er: wartet werde. Der japanische Konsul, der ein Telegramm, betreffend die Ankunft des Geschwadcrs, erhalten habe, sage, die Schiffe würden nicht in den Hafen cmlaufcn, sondkrn außerhalb kreuzen. _
Die Londoner Bläiter melden aus Schanghai, nach einem aus chinesixchcr Quelle stammendxn Telegramm aus Tschengtufu sei erKaiserlicheResident1_nT_1betFentschuen mit seinem ganzen Gefolge am 21. April in Batang von Tibetanern ermordet worden.
Afrika.
Na einer Meldung der „Agence Havoc?“ _aus Tanger befindenchsich die Stämme der Donkalg, Dickmadma und Mtuqa in der Nähe von Mo„ad_or in _vollem_ Aufstandc. Die Scheiks der beiden lcßteren tämme seien gelotst worden.
Aus Mogador vom 17. d. _M. mird gemeldet, dasz Zenagui, der Dolmetsci) des Reisenden chyn ac, der diesem vorausiiereist sei, in der Kasbah (der Zita clic) von Tarudant mit seiner ganzen Karaivan_6_ eingeschlossen worden sei. Na? einer anderen, bisher unbestatiaten Meldung solle Zenagui rcigelasscn und_ nach Marakesck) gebracht worden. Segonzac sei noch immex m Gefangenschgft. Gerüchte besagten, der Präten_dent sei nach ngza zuruck- gekehrt. Em Teil des Hyamgstammes [et nach Fez geflüchtet. Die ganZe Lage im Suden sei verwwrt,
* Nach einer in ondo_n einaegangenen Meldut)? Ius Port Said smd der französische Dampfer_„Havrat e und das portugießsche Kanonenboot „Diu“ tm Suezkanal auf _ Grund geraten und hindern den Verkehr.
W mtb Wisnsöaft- Die Große Berliner Kunstausstellung von 1905. 1
Am Ostersonntag wurde in feierlicher Weise die diesjäbri e roße Kunstausstellung im Landeßauöstellungßgebäude am Lehrter a nbof eröffnet, nachdem schon vorher Gelegenheit gegeben war, in einer Vorbesichtigung die wichtigsten Werke kennen zu _lernen. Die dies- jährige Veranstaltung unterscheidet sich von ihren Vorgängern durch die große Berücksichtigung d_er Graphik, der Schwarz-Weiß- kunst, wie sie offiziell etwas umstandlich jest genannt wird. Die weiten Räume des Gebäudes sind wieder woblgefüllt, wenn auch drei Säle für die am 11. Juni zu eröffnende retrospektive Landschafterausstellung kLsLWLert Hind- Bauliche Veränderungen sind dieSmal nur im bescheidenen Ma e vor enommen. Die lange Flucht der Mittelsäle, durch die man frü er von der Empfangshalle bis zur Skulpturenbalxe den Blick leiten [affen konnte," hat eine wohltuende Casur Vor den Dü eldorfer Sälen erhalten und ebenso [ind die beiden großen Seitensäle, die früher meist für die Oesterre cher und Un ain bestimmt waren, in eine Reihe äußerst eschmackvoll dekorierter abinette aufgelöst worden. Sonst wäre mit uSnabme einer architektonisch durcb efübrten Gartenanlagc auf dem sonst so öden Raum vor dem Haupte ngang nichts Neues zu bemerken.
Die Ausstellung selbst enthält zwar keine Schlager und Sensa- tionen, aber doch einige recht bemerkenswerte Sonderaussteliungen; die roße Masse der Bilder ist ailerdin s ebenso mittelmäßig qe- biie en, wie das nun einmal das guteRe ider großen Maffeit. Die Yorirätkunst hat den niedrigen Standpunkt nicbt Verlaffen, auf dem e im Gegensaß zur LandschaftSmalerei schon seit langxm verharrt und _ der großen Zahl der besteiiten Portrats nach zu schließen * auch vom materiellen Standpunkt aus sich ganz wobl befindet. Da bei keinem Kunstwerk der Besteller auf das Werk einen so roßen EinUuß hat wie gerade beim Porträt, so trifft ein guter Tel der Schuld das Publikum selbst. Solange es seine größte Freude an so enannter repräsentatiVer Haltung hat und an der zwar nicht guten, (1 er genauen Wiedergabe von Schmuck- stücken, Ordenßaußzeichnunqen und Toiletten, die von ebenso großer Woblhabenheii wie von Mangel an Geschmack zeugen, so lange wird es mit Erzeugnissen des Pinsels zufrieden sein müssen, die weitab von allem, was Kunst ist, stehen. _ _
Unter den Separataussteliungen muffen zuerst die Aquarelle des erst kürzlich im hohen Alter Verstorbenen Professors Ti). yon Alt in Wien genannt werden. Von den dreißiger Jahren des vorigen Jahr- bunderts bis zu unserer Zeit sind Proben ferner Tätigkeit ausgestellt. Es nd vielleicht die frühen Aquarelie, die die größte Beachtung verd enen, später sieht man ihn unter frsmder Be- einflussung moderner werden, aber zugleich _ (Linh an Rqffe und Eigenart verlieren. Jm benachbarten Kabinett sind eine große Reihe von Aquareiistudien des ProfessorsPreli in_Dresden ausgestellt. Sie sind frischer, einfacher, _und troß_ ihrer Kleinheit _ist manches dieser Bildchen größer als seine monströjen Kartons _tm blauen Saal, in denen ein leeres Pathos und Eine trivraie Komposition sich breit machen. _ _
Auch den Elbiern aus Dresden isi ein besonderer Nazim siegeben worden. Man kann gerade nicht _ sagen, daß diese Ortsbezeichnung von irgend Liner Bedeutsamkeit für ihre Kunst ge- worden ist; was da zu sehen, könnte ebensogut an der Weichsel oder am Rhein entstanden sein. Ihr Nachbar ist Profxffox Skarbma, der mit einer großen. vielleicht zu großen Zahl Von Bildern auf dem Plan erschienen ist. Seine Weiche, zwar [Zit sebr geschmgckvoiic, gber doch schließlich nachempfindende Art vertragt solche: Anbaufung_ nicht, und die Schwächen dieser Kunst freien dadurch xinbiiiig in den Vordergrund. Der lange anstoßsndc Saal iii Von der Luitpold-Gruvpe in München in Bsicblag genommxn, dsr eni- sprechende Raum auf der Gegenseitx des Hanses yon _dxr Münchener Künstlergenoffenschaft. Es i_vare vielleicht gar nicht notig gewesen, die ganzeBreiisette des Gebauixxs daziYiichLUzU_1€J€ii, da das, was die feindlichen Brüder trxnnte, tm L_aiise TU_int s1ch schr Verringert bat. Gegknständlich mtxressant ist _Pwsemor Jawbs Ausstellung won Studixn. die zumcist Aii-Vsrlm_znm Vorwurf genommen haben, Professor Volkmanns Y_Y_xrke btngsgen_ werden einen schiveren Stand gegkn die Angriffe babkn, hie wobl Von allen Seiten gegen sie erhyberx w::dcn, nicht nur von denen, die 1874»: Richtung, wie 116 durch Maxsks und Hildebrand vertreten wird, von Vornbersin abichnend gkngtbersieben. Wiliy Hammachars Cffeftstücke sind in 21117111 [h_rer Wrrkungiebr [_m- günstigen Raum Verekinigt, während Hans Hsrrmanns Kollektion äu ert ans re end wir t. _ _ _
ß I)er sFgerYnnts .Säolaucb', das heißt _jenczehnKabrnktte, die sich im Halbrund vor die äußere Rsiiie dkr Sertenkcxbmstie legen_urzd die früher als .Leichenkamxnern' berückotigt warén, Und Einem wurdigercn Zweck zu efübrt worden durch ibrdenyßung als ?_[uZiteilungsxaiim für die Öchwarz-Weißkunst. Hier 11111) eme Unzahl Kunstler Vereinigt, deren Werke in diescr intimsn Aufsicliung erst k€cht zur chtung kommen, vorausgcießi, das; eine_ Reihe de_iier Tage der Aus- stellung bsscbert wird. Als criisr ist hier _ _der Ocstexreicbex Schmuser zu nennen, dcffen liebsnswürdigs _und seine Kunst außerit glücklich wirkt. Giänzxnd ist KarlKoeppmÜs Raum tmi seinen eine Unsnmmc Von Können und Jnteiitgcnz zeigenden Naxhbildangcn berühmter Bildkr. Die Ungcr-Sckpuic, Hans Meer, dte_Bracht- Schule, die Karlsruher KünstlerVLtctmgung schließetz sich_ kli'sén an; Anton Von Werners Zeichnungen interéisieren. Die_bctden großen Säle 1x und Z' sind wieder, wie üblich, von dcn Duffeidorfern em- genommen, die auf ihrem dicSmaiigcn freundnackyharlicksen Besuch nicbt allzuvisl Neuss mitgenommen babkn._ Dre Illusxratoren richten sich immer behaglich und hübscher in ihrem gxraumigen Saal cin, der mit seinen Lesetischen urid bxqucmcn S_ensln stets einen großen Anziehungspunkt bildet und dt;; Kritik gcgen LMM großen Tcii der im benachbarten Lichthof ailfgeiicllteii Erzenggiffc uxxsexer iÜlistkütiVLn Kunst milder stimmt, als sie! es vcrdtegien. O_chr spariich isi dießmai das Kunstgewérbc vertreten, dem die Archttskien eine
eidene Unterkunft gcwäyrxn. __ bt?|th Ebrensaal ist allem Gebrauch gemaxz auch solchen Bildern ein Maß eingeräumt worden, dxnen btergni l_cdtglich durch den patriotischen Inhalt ein Recht zusteht. Mose diese Sit_te dort bald Verschwinden. Denn da das Passieren des Raqufast fur jc'den, iZcr nicht genau mit der Oertlichkeit vertraui,_ utiVSktnlelicb ist,_ so cxbalt er von der Aussieiiung einen schlechteren Eindruck, als stewerdieni. „iiach den Künstlern, die oft unter dem Zwange von_di€ser oder jener _Be- steiiung sieben und, allerlei nichtkümiiérischcn Rucksixbten _folgexid, ihre Aufgabe so gut sie konnten zu lösen Versuchten, war; ein Dienst cr- wiesen, wenn ein solches Werk nicht so auigesieiit wurdc, das; es zur Kritik geradezu herausfordert. DWmal ist _ck Röchlings ,Frikdrick) der Große bei Zorndorf“, dem dies wenig beneid_enSwertc_ Los ziigefalien ist. Die Schwächen dieses Bildes aufzablen, bik?€, die allen bekannten Vorzüge Menzels nochmals in Erixmerung ru en. Mehr ist dem Künstler, yon dem manche tüchtige Arberi stammt_. wohl noch nie eine Aufgabe mi glückt. Das Höizkrne der Komposition, die Uner- freulicbkeit der arbe, die Steifheit dcr Zeichn_ung wcrd-en nur noch durch die Unzulänglichkeit der Gestalt Friedrichs ubertroffcn. .A.-U.
Der Dürerbund at cb aus Anlaß der bevorstehenden Schiller- eier an Proxessor Sabmbßrger gewandt und ihn um ein Schiller- Zildnis ge eten. Der außgezeicbnete K_ünstler ist diesem Ersuchen nachgekommen und hat ein Schilierbildms voli Fcnex und Kraft gc- chaffen. Der Verlag von Georg Callwey m Munchen hat das Bildnis in zwei Außgaben vervielfälti en laxscn; die kleine Auögabe im Meisterbilderformat ist zur Ma enVer_reitung bestimmt und kostet 25 „3, die gro c Außgabe -- 46k:34z cm - kosiei_2 .“ Bei Bezug von 25 xemplaren wird das kleinere Bild 311.0 „_8,
von 50 E em laren zu 15 43, von 100 Exemplaren an zu 12 „Z, von 500 ExelearTn an zu 10 .:; abgegeben. Die große AuSgabe bietet
„ "...*-....-. ** „.,.-.“.»“om- :_ -