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Deutsches Reith.
Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigst geruht:
dem Oberpostkassenbuchhalter Kleinfeld in Oppeln, den Oberpostsekretziren Lanqe in Sigmaringen und Lessel in Dreaden sowxe dem Obertelegraphcnsekretär Steinhoff in amburg aus Anlaß ihres Scheidens aus dem Dienst den harakter als Rechnungsrat zu verleihen.
G e s e 8, betreffend die Friedenspräsenzstärké des deutschen Heeres.
Vom 15. April 1905.
Wir W i l h e l m , von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen 2c.
verordnen im Namen des Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundeörais und des Reichstags, was folgt:
Artikel [. § 1.
Vom 1. April 1905 ab wird die Friedenspräsenéftärke des deutkcben Heeres als Jahresdurchschnittsstärke gllmäh ich derart erhö t, daß sie im Laufe des Rechnungsjahres 1909 die Zahl von 504665 Gemeinen, Gefreiten und Obergefreiten erZeizht unF im Laufe des Rechnungswhres 1910 auf 505839 er 5 t wir .
An dieser Friedenspräsenzstärke sind beteiligt reußen, einschließlich der WM preußischer Militärocrwaltung tehenden Kontingente, mit . . . . 392 979,
Bayern mit 55424, Sachsen mit . . 37 711 und Württemberg mit. . . 19 725 Gemeinen, Gefreiten und Obergefreiten. Soweit Württem- ber naLMaßqabe seiner Vevölkerungsziffer die ihm zufallende KaFi ni t aufbringt werden aus dem preußischen Kontingents- erwaltungsbezirke (0 viel Rekruten an das württembergische Kontin entabgcgeben, als erforderlich sind, um dessen Friedens: präsethärke zu erreichen. Von der Friedensvräsenzstärke chen ekonomie andwerker ab, für deren Ersaß durch ivil- handwerker die orbereiiun en spätestens bis zum 31. är 1910 im Etat zu treffen (ind. Die Verminderung der Zak)? tritt mit dem_Ersaß em.
Dic Ein1äbrig-Freiwil1igen kommen auf die Friedens- präsenzstärke nicht m Anrechnung.
In offenen Unteroffizierstellcn dürfen Gemeine nicht ver- pflegt werden. L
In Verbindung mit der durch § 1 bezeichneten Erhöhung der FriedenSpräscnzstärke wird dir Zahl der ormationen
bei der Infanterie auf . . 633 5 ataillone,
bei dcr avalleric auf. . 510 Eskadrons,
bei der c?cldartillcrir auf . 574 Batterien,
bei der ußartillerie auf . 40 Vataiüone,
bei den Pionieren auf . . . 29 Bataillone,
bei den Verkehrstruppcn auf 12 Bataillone,
bei dem Train auf. . . . . 23 Bataillone festgeFßt. Die Vermehrung crfolat in der Weise, daß bei der Kaba erie 10 Eskgdrons vom 1. April1910 bis zum Schlusse dieses Rechnungsjahrs,_ die Übrigen Formationen bis zum Schlusse des Rechnungs1abrs 1909 gebildet werden.
, 3.
In den einzelne_n Rcchnungsjabrcn unterliegt die Erhöhung der FriedrnSpräsenzjtärkc nach Maßgabe dcs F" 1 dicses Gc- seßes und die Vcrtrilung jener Erhohung auf die einzelnen Waffengattungen, ebenso wie die „Rabl der Stellen für Offi- ziere, Acrztc, Beamte und Unteroffiziere der Feststellung durch den ReichshaushaltSctat.
Artikel 11.
Gegenwärtiges Gesetz kommt in Bayern nach näherer Be- stimmung _des BündniSvertrags vom 23. November 1870 (Bundesgeycßbl. 1871 S. 9) unter 111 „Z 5, in Württemberg nach näherer Bcstimmunq der Militärkonvcntion vom 21./25. November 1870 (Bunchgrseßbl. 1870 S, 658) zur Anwendung.
Urkundlich unichUnsercr Höchsteigcnbändigen Unterschrift und beigcdrucktem Kancrlicben an'gel.
Gegeben Taormina, den 15. April 1905.
([..J) Wilhelm. Graf von Posadowskn.
G L s e 1.3- bctreffend Ilendrrung der Wehrpflicht. Vom 15. April 19%.
Wir W i l h e l m_, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Prrußen 2c. verordnen im Namen des Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesr als und des Nricbsrags, was folgt:
Artikel 1.
An dis Stelle des ersten Absaßcs dcs Artikel 59 der Vér- faffung des Deutschen Reichs vom 16. April 1871 (Bundss: gechbi. 1871 Nr. 16) tritt folgrndks:
Zeder wchrfäbige Teunche gehört sieben Jahre lang, in der chel vom vollcndeten zwanzigsten bis zum bc- qinnenden acbmndzwaiizigsten Lrbensjabre, dcm siebenden
ere, die folgendcn fünf Lebensjahre der Landwehr ersten
Aufgebot“; imd sodann bis zum 31. März des Kalender- jahrs, in wclchrm das nrununddrcißigüe Lebensjahr voblendet wird, der Landwehr zweiten Llufgebots an.
Während der Tauer dcr Ticnitpflicbt im stihCUdM Hrere smd die Mavnscbaftcn drr Kavaljcrie und reitenden Feldartillerie die ersten dr.i, alle übrizen Mannschaften die ersten zwei Fabre zum ummtkrbrocbenxn Dienst bei den Fahnen berm ichte't,
Artikel 11. .I ]
Jm Falle notwendiger Verixäriungcn können auf An: ordnung des Kaiser?- die nach dsr Besiimmung dis Artikel ] lehrer Absaß zu entlaffcnden Mannscbditen im aktiven Dienste zurückbehaltrn werden. Eins sdlche Zurückbehaltung zählt für eine Uebung in finngemäßer Abwendung des leßien Absaßes des F 6 des Gesehcs, betreffend die Verpflichtung zum Kriegs: dienste, vom 9. NOVMÖLT 1867 (Jundeßgeseßbl. 1867 S. 131).
W,
. 9, 2. .
Mannschqsten der Fußtruvpen, derxfahrenden eldartillerie und des Trams, welche freiwilli , Und Mann chaften der ngalleric und reitenden Feldarti erie, ' welche gemäß ihrer Dienstverpflichtung im ste enden Heere drei Jahre aktiv ge- dient haben, dienen in der Landwehr ersten Aufgebots nur drei Jahre.
§ 3. qunschaften der Landwehrinfauterie können während der Dienstzeit _in der Landwehr ersten Aufgebots 22Zweimal zu Uebungen ui besonderen, aus Mannschaften des eurlaubten- standes gebildeten Formationen an acht bis vierzehn Tage, vom Tage des Eintreffens beim ruppenteil an gerechnet, einberufen werden. , Die Landwehrkavallerie wird im Frieden zu Uebungen nicht beraxigezogen. _ - Die Landwehrmannschaften aller übrigen Waffengattungen uben in demselben Umfange wie die der Infanterie in be- sonderen Formationen oder im Anschluß an die betreffenden Linientruppenteile. § 4
Dießeit für die Uxbungen der ersonen des Beurlaubten- stande_s lt, unter möglichster Berück 1chti ung der ZUTMMM der burgerlichen Berufskrcise, namentlich er Ernteverhältm e,
festzuseßen. Artikel 111.
§ 5.
Dieses Gesey tritt mit dem 1. April 1905 in Kraft.
Zu dem gleichen Zeitpunkte treten die Bestimmungen im § 6 Abs. ._2 und im § 7 Abs. 4 und 5 des Geseßes, betre end die „Verpfli tung um Kriegsdienste, vom 9. November 1 7, somie im rtikel des Geseßes, betreffend Aenderungen der Wehrpflicht, vom 11. Februar61888 außer Kraft.
Gegenwärtiges Geseß kommt in Bayern nach näherer Bestimmung des Bündni-Zvertrags vom 23. November 1870 (Bundesgeseßbl. 1871 S. 9) unter 111. § 5, in Württem- berg nach näherer Bestimmung der Militärkonvention vom 21./25. November 1870 (Bundesgeseßbl. 1870 S. 658) zur Anwendung.
Urkundlich unter Unserer „Zöésteißenbändigen Unterschrift und beigedrucktem Kaiserlichen niege.
Gegeben Taormina, den 15. April 1905,
(11. 8.) Wilhelm. Graf von Posadomsky.
Die von heute ab zur AUSJabe gelangende Nummer 16 des ReichSgescßblatts enthält unter Nr. 3124 das (Heseß, betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres, vom 15. April 1905; und unter _ Nr. 3125 das Gesch, betreffend Aenderung der Wehr- pricht, vom 15. April 1905. Berlin 17, den 25. April 1905. Kaiserliches Postzeitungsamt. chwarß.
Königreith Preußen.
Auf Jbren Bericht vom 27. März d. I. will Ich der Aktiengesellscbaft „Steinhuder Meerbahn“ zu Wunstorf im Kreis? Neustadt a. Rbge., Regierungsbezirk Hannover, weiche die Genehmigung zum Bau und Betriebe ciner Klein- bahn von Wunstorf nack) M?Smerode erhalten hat, das Ent- rignungSrecht zur Entéiebung und zur dauernder: Be“- schränkung dcs fiir diese Anlage in Anspruch zn nehmenden Grundei, entums verleihen. Die eingereichte Karte erfolgt znrück.
Mes ina, den 10. April 1905.
Wilhelm K. von Budde. An den Minister der öffentlichen Arbeiten.
_ Auf Ihren Bericht vom 1. April d. K. wil] Ich dem Krcisc Schlc-erig im gleichnamigen Regierungsbe irk, welcher die Genehmigung zum Bau und Betriebe einer 51 ein: bahn von Schleswig nach Friedrichstadt erhalten Hat, das Enteignungsrecbt zur Entziehung und zur dauernden Bcscbränkung des für diese Anlage in Anspruch zu nehmenden Grgtlikdeigentbums verleihen. Die eingereichte Karte erfolgt zuru .
An Bord M. J. „.Hohknzollern“, Messina, dcn 10. April 1905.
W i l h e l m K. von Budde. An den Minister der öffentlichen Arbeiten.
Ministerium der_geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenkxeiten.
Dem Privatdozenten in der Rechts: und Staatswissen-
schaftlichcn Fakultät der Universität zu Münster, Gerichts-. 3
asseffor Tr. rnold Langen ist das Prädikat „Professor“ beigelegt morden.
Agi Zchull€brerscminar zu Frankenberg ist der bisheri e komnunarirckse Scminarlebrer Schreiner aus Homberg as ordémlichkr Lehrer angestellt worden.
Der Kre1§a1fijtenzarzt Tr. Söhlc aus Charlottenburg ist zum KreiSarzt ernannt und mit der Verwaltung drs Kreisarzt- bezirks Kreis Waldbröl beauftragt worden.
Finanzministerium. _ Tie Rentmeisterstelle bei der Königlichen Krsiskasse in Paderborn, Regierungsbezirk Minden, ist zu besehen.
Hauptverwaltung der Staatsschulden.
Bekanntmachung.
Die durcb unsere Bekanntmachung vom 22.Februar 11.3. zur Rückzahiung auf den 2. Oktober 1). J. gekündigten 31,52prozenti en Anleihefcheine der Dortmund- Gronqu : EnJcheder Eisenbahn : Gesellschaft können auch bei der Direktion der Diskonto-Gescllschaft, hier, Char- lottenstraße 35, eingelöst werden.
Berlin, den 15. April 1905,
Hauvacrwaltun der Staaisschulden. von offmann.
Bekanntmachung,
Grafschaft Fa lkenstein.
Von dem Oberjägermeister, Herrn Gra en burg? alkensxein zu Meisdorf ist mit Genehnxiguxxndxser Asse: Mrmters fur Handel und Gewerbe dem Konig|jchen “ remerbeamten, Herrn Bergmeister Sporkenbach -
die Verwaltung des Bcrgregals in der Grafschastz§1alélenstech .
insbesondere die Annahme, Präsentation und n Mutun en sowie die polizeiliche Aufsicht iiberJdstrUk kommen en Bergbaubetrieb übertragen worden. Halle a. S., den 22. April 1905. Königlich??? Yerbergamt.
tion d en etwa au?"
Boéttg'ér.
Yichtamtliches. Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 26. April.
Der Königlich sächsische Gexandte Graf von Hohenthal uiid Bergen Lax Berlin' für urze Zeit verlassen. Während seiner Abwesen eit „fungiert der Attaché der Gesandtschaft, Lezttnant von Arnim-Peres als interimistischer Geschäfts: trager. .
Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S, „Fürst
BiSmarck“ mit dem Chef des Kreuzergeschwadcrs am
22. April in Tsingtau eingetroffen.
S. M. S. „Thetis“ ist am 24. April von Swatau nach, qu501, S. M. S. „Sperber“ an demselben Tage von Tsingtaix nach Hongkong und S; M. S. „Seeadler“ am 24. April von Schanghai nacb Tsmgtau in See gegangen.
Deutsche Kojouien.
" Ein amtliches Telegramm, aus Windhuk in Deutsch: Sudwestafrtka meldet, mie „W. T. B.“ berichtet:
In einem Gefechi bei Pisfibot, das am 18. April stattgerndm bat, isi der Unteroffiztex Max Peicbert, geboren am 25. Septembec' 1879 zu Eberöwalde, fruher im Dragonereegt. Nr. 2, gefallen.
An Typhus sind weiter gestorben: Reiter Otto Brilling, Yboren am 28. Novxmber 1880 zu Ummendorf, früZZr im Jäaerbataillon * r. 9, am 20. April, im Lazarett zu Windhuk; eiter JosefSlzäsa geboren am 13. Mai 1883 zu London, früher im Husarenregc Nr. 11, am 16. April im Lazarett an der Lüderißbucbt' Reiter Karl Kuhnen, geboren am 12. April 1882 zu Styrum, frü er imJnfan. terteregt. Nr. 173, am 15. April in der Krankensammelsielle zu Hats a m_as; Reiter Branz) Paul, geboren am 25. Januar1883m Riesa, fruher im Konigl. sacb'ßschen 3. Jnfanterieregt. Nr. 102, am 21. April im Lazgrett zu Windb uk. Reiter Karl Kliebiscb, ge. boten am 4.„Juli 1881 zu Groß-Burschla, früher im Kaiser Franz- Garbegrenadierregt. Nr. 2, ist am 20. April 1905 im Lazarett 111 Okabandja an Malaria gestorben.
_ Auf Ersuchen des Generalleutnants von Trotha hat nach einer Meldung des „Reuterschen Bureaus“ aus Kapslov dcr Korrespdndent der „que Times“, ein Engländer, Un» su_chungen uber angeblich in Damaraland begangene Grausa keiteti angestellt: er findet keinen Grund, Klage wider di Deutychcn zu erheben.
Großbritannien und “Irland.
Gestern ist, dem „M. T. B.“ zufolge, in London eine Bekanntmachung veröffentlicht worden, die T ransvaal eiue neucVerfassung gewährt. Diese sieht eine geseßgebende Versammlung vor, die aus dem GouverneuwStell- vertreter, 6 bis 9 von der Regierung ernannten und 30 bis 35 gewählten Mitgliedern bestehen soll. Jedertxiann, der Burgher der früheren Republibund für den Ersten VolkSraad wahlberechtigt war, ebenso ]eder weiße englische Untertan, dcr'Grundjtücke im Werte von 10 Pfund jährlicher Renis oder Kapital im Werte von 100 Pfund befiHt, ist zur Stimmabgabe berechtigt. _Das Wahlrecht ist (110, nur den Weißen gewährt, dock) muß der Gouverneur für jeden Gescßentwurf, der die Recht; der Schwarzen einschränkt, die Genehmigung der Reichsregierung vorbehalten. Die Verhandlungen sollen englisch geführt werden, der Präsident jedoch befugt sein, den einzelnen Redm'rn den Gebrauch der holländischen Sprache zu gestatten.
Frankreich. .
Zn Bordeaux ist gestern, wie ,W. T. B.“ ber1chte_t, das Standbild für Gambetta in Änwesenhcit dcs PW- sidenten Loubet eritbüUt worden. Es wurden mcbrcre Reden gehalten, insbesondere vom Minister des Innern Etienn': und von den Präsidentc'n des Senats und der KammerFqllixxes und Doumer. Nachdem der Minister Etienne m Um" Rede (Hambetta als Politiker geschildert hatte, erinnertx er an die_Angriffe, denen er am Ende seines Lebens au-ZJMHT ““ we1en jej. Nach seinem Tode hätten ihm aber sämtliche_2_ “ publikaner Gerechtigkeit widerfahren lassen. Der Minnie! schloß mit dem Wunsche, daß das Andenken an Gambetti dazu beitragen möge, die verschiedenen Gruppen der WM" kanischm Parteien einander zu nähern. Eine von 650 Mus!kern unter der Leitung von Saint-Saöns vorgetragene 'Kantaté schloß die Feier, der eine überaus zahlreiche Menge beiwodnltk; Am Abend reiste der Präsident Loubet nacb M9" “
Slimar ab. Rußland. _ .
Aus Wiborg wird dem „W. T. B.“ _gemeldrt, daß,??? KonstitutionalisteninFinnland tätigseien,umderd0ktl§;us Verfassung Geltung zu verschaffen, Eine von Bcwohnernlu dem Gouvrrnement Wiborg besucht_e BMWTLJÉMMUF Habe die Forderung aufgestellt, daß dißzemgMZUUUÜM nd- finnländifchcn AmtSpersonen, die die., nnländlschcn „MW gese e nicht achteten, aus dem Amt enfßtnt werden WWW AMF sei dem Gedanken Ausdruck gegeben worden. Ö?“ Gouverneur von Wiborg Mjafojedow zurucktrktekj sofe'des
Unter den Arbeitern in Soßnowice find Aaskkim Um- Komitees der polnischen Sozialdemokratendlm M [auf, in denen die Arbeiter aufÉefordert werden, vielmehr reizungen zu Judenheßen nicbt ehör zu „aebene MW Je SHL er zu prügeln. Berittene PatromUen V
e ta t.
1 ...
betreffend die Verwaltung des Bergregalswd kr '
leich mit dieser
Jtaken.
König und die Königin von England sind a.n r Jacht „Victoria und Albert“ gestern vormittag, wre
T B“ erfährt, in Alghero (Sardinieti) eingetroffen. 'Die 'Tribuna“ meldet: bei der vorgestrigen Besprechung Miniséérs Tittoni mit den Botschgftern von Frank- des_ England und Rußland habe sich ergeben, daß xnan "*chénstimmend der Auffassung-sey daß bei der „gegenwartigen übekkder Dinge die Einverleibung Kretas in Griechen- Lage eine uximö lichkeit darstelle und es angYeigt sei, zu- [and “ Entscheidung dem _Prinzen e_org eme Hl Maßnahmen mitzuteilen". die 'auf eruhigung der nza.ter abzieltcn. Diese Beschlusse seien in einem Protokoll (Henn! ' den und würden sowohl den Machtcn als auch
. or . . . MYLIFE; (FMM mitgeteilt werden, der sie der p r o o is o r 1 s cl) e n
Regierung m Therisso mitteilen solle.
Spanien. Der König ist gestern vormittag, wic „W. T. B.“ mit:
(eilt in Cäceres eingetroffen und Nachmittags nach Ba da j oz weiiergereist. Türkei.
' s Wiener „Telegr-deres „Bureau“ aus Kon- - Yes FYl berichtet, ist der zweitxun Ze Bruder des Sultans, "FW Ahmed Kemal:eddin, der eit Monaten krankwar,
' Beie un_ bat gcstern stattgefunden.
gestoYFi-r Ddlxn théchaßern „der Ententemäcbte haben auch ' anderen Großmächte die Aufmerksamkeit drr Pforte die das von griechischen Bandeti m Zagoricam „an: aUxfjchtete Blutbad elenkt. Auf, die, Note der Großmachte gkurde der Genera inspektor H1lm1 Pascha beauftragt, rv nuch Monastir u begeben, um dort eme Uytersuchung der Hl? clcgenbkit VOUHUAOÜMM zu fahren. " Eine Mitteilung dngforte an die oischafter der_Ententemachté stellt fest, daß d?e griechischen Banden, die die Mordtatxn, und Brand- stljfnmgen in Zagoricani verubt haben, von turkischen Truppen eifrig verfolgt wurden. ' “ ' . ' “
Der englische Kreuzer „Leviathan 1stm1tvter Torpedo- bootszerstörern von Malta m Kauen angekommen.
Schweden und Norwegen.
Auf die von dem KronprinzMegenten iin gemein- lamen Siaatsrat am 5. April an die StaatSrqtc beider Königreiche gerichtete Aufforderung, die Unionsvcr- bandbmgen wieder aufzunehmen, Hat, dem „Norsk
Telegramm-VUWUU“ zufolge, die norwegische Regierung woriei: „ „ geaneivas noiwegiscbe Volk habe einen einsiimmr en Anspruch auf 118 ' eineöei enen norwegischen KonsulatSwe ens erhoben und mit Errichtung J „ ebensolcher Einiiimmiqkeit behauptet, daß die Entscheidung dieser ' Sache. weil sie außerhalb der durch die Reichserkte errichteten Gemeinschaft zwischen den Reichen liege, den norwegischen Staats- bebörden vorbehalten sei. Das norwegische Stortbxng habe zur Behandlur der Sache ein speziellcs Komxtee cmgeseßt, das in der nxcbfien Zukunft einen Vorschlag zum Zweck der Er- richtung eines norwegischen Konsitlatswesens unterbreiten werde. Falls der in der gemeinschciftlickxn, Sitzung des nor- weglsaßen und des schwedischen Minisicrkomiiees gem_achte Vorschlag aufder Vorausscßuna baiiert sein sollte, daß die Weitere Förderung derSache vorläufig eingestellt werden solle, „würde der Anschluß'Nor- we ens an eine derartige Vorausskßung gleichbedeutend sein Mit der , Außgabe des einstiminigen Ans ruchs des rorwegischcn Volks und dem Vsrzicht auf die Durch übruna eines Rechts, das Nor- Wegen als einem souveränen RcZicb zukomme, und das überdies durch ein Grundgesxtz gewahrleistet ' werdr, und auf eine Reform, wie sie rie (Entwickelung und dte Lage des wirt- schaftlichen Lebens mit immer wachsmkcm Nachdrucx xrbetscbe, mn statt dessen Verhandlungen zwischen beiden_ Reichen brzugitcky dieser Reform einzuleiten, yon denen man nach wiederholten Erfahiungen leider beiürcbtcn müsse, daß fie entweder erfolglos bleiben oder im günstigsten Falle die Durchführung „der Sache Verzögern Würden- Nachdem die Regierung die im Laufe drr „leßten 60 Jahre zu wiederholten Malou gepfiogenen, aber stets gescheiterten Verbandluvgcn erörtert babe, betone sie, wrnn die zuletzt und zwar zu Anfanq dieses Jahres gkfübrten Verhandlungen obne Erfolg geblieben seien, so müsse dies auf den Umstand zurückgefubrt irerden, , die schwedische Regierung, trotz des vom König gut- ge Clßenen, vorläufigen Abkommens, eine Reihe von Forderungen „auf- Titellt habe, die teils als "rem Rechte Norwegens als eines souveranen taats widerstreitcnd anzusehen seien, teils das ausschließen würden, "?““ durch das Vorläufige Abkommen vorausgeskxzt gewesen sei. Unter diesen Umstanden glaube die Regierung davon abraten zu müssen, daß wxsen der Unionsverbältniffe neuc Unterhandlungen eingeleitet wéikk'kn- ch ein norwegisches Konsulaiswesen durchgeführt wvrden s.“- Dkksk Verhandlungen müßten aber gegebenen FaÜs auf “““ „ganz „ freien (Grundlage unter _voller Anerkennung kk. zGouveranität jedes der beiden Reiche obne Vorbehalt del'Zksckorankung irgendwelchkr Art g-fübrt werden. EIKinüsse dkndzndJVoraussesung sein, daß die bis jeßt bestehenden Verbaltnisss 5er *NEU-bung des Selbstbestimmungßrechts jedes einzelnen der bxiden “ZMD? keine Hindernisse in den Weg legen sollten, sondern ch jedes er bsw?" NEU)? die künftigkn Formen seines nationalen asems kFrei feststellen könne. Denn nicht eine Zwangßunion, sondern nur “. Jeßenssjtiqe_3utrauen und die gegenseitige Sympathie zweier MM Und selbstandigen Nationen könne die Zukunft i_md das Glück ÜTZ; Völker und die Unabhängigkeit und Zntegritac der Reiche R Vel der Behai'idlung der. Sache vor dem Kronprinz- egenten m, der gestrigen gemeinschaftlichcn_ Sißung -esLorMIlschen und des schwedischen Ministeriums mb ?tokkbolm betonte .die norwegische Staatsrats: ki. tel[1111.(1„daßnorwegiscbkrsciisnicbt bezwccktwrrdr, die Auf- osUW der Union zu veru cn'andcrcrseits laude dieStaatSrats: abt ' - g -- [) MUM bßionen zu müssen, daß eme solche Auflosung staii: Uafbt 19; Infolgedessen hat der Kronprinz-Regent in ne creiwtimmung mit dem schwedischen Staatsrat und der sorMMMn StaatskatSabtcilung in Stockholm folgende Ent- MUUI „getroffen: leit a dre norwegisckpe Regierung leider meinem Vorschlag auf Ein- ketßng ben“ die Unionsfiagen beireffenden Unterbandlungen nicht bei- ge 1? ""Ü- muß ich zu meinem aufrichtigen Bedauern es bei den im M MM Staatsrat abgegebenen Erklärungen bewenden lasten.
Asien.
. Nach Line? Meldun ves Reuters en Bureaus“ ist in Yckllfu die Nachricht gaus Kbrea eFigetroffcn, daß „der Fchrql Togo am 20. April mit dem größeren Teil 191"Lr
Im der Masamphobucht gelegen babe.
Saigon berichti't die „Agence Harms“, russische
, . US Zffmere Hätten erklärt, daß das Geschwader dcs Admirals *
SYijstwensky zu einer Schlacht enischlossen sci. Jedes
schiffffm abe skins" besonderen Auftrag; das japanische Admiral- ,
erde 1ed0ch das Ziel des gan en Geschwaders sein. _
ck Ilan erWM, daß das dritte baltische Geschwader HLM?
„',
Pulo-Pinang pasfieren werde. Die Behörden ließen bei Nacht die Zugänge zur Insel überwachen. _ Dem „Reuterschen Bureau“ wird aus Singapore mit- eteilt,_ ein Russe, der sich Wladimir Antowitsck) rwitsch nenne, aber einen auf einen anderen Namen lautenden Paß bei sich führe, sei am Sonnabendnachmittag auf der bcfesti ten Insel Puld Brani bei Singapore oer- baftet und am ontag dem PolZzéeigericht übergeben worden. Er werde beschuldigt, sich auf egierungsgebiet aufgehalten u haben ohne Hierzu die Erlaubnis der Beborden gehabt zu Zaben. Man halte ihn für einen Spion.
Statistik und Volkswirtschaft.
Dic Konkurse im Deutschen Reick) iusJabre 1904.
Nach den vorläufigen vierteljährlichen Mitteilungen des Kaiser- lichen Statistischen Amts über die Konkurse im Deutschen Reich wurden im Jahre 1904 11 851 Anträge auf Konkuröeröffnung gestelit gegen 11 828 im Jahre 1903. 7924 (1903: 8176) Konkursverfahren wurden eröffnet, 1575 (1903: 1451) Anträge wegen Massemangels abgewiesen, sodaß 9499 (1903: 9627) Fälle neuer Konkurse gezahlt wurden, unter benen also, ohne daß über ihren Umfang etwas be- richtet werden kann, 16,5 0/0 (1903: 15,2%) ganz schwere zu ver- zeichnen waren. "
Die verbleibenden 2352 (1903: 2196) Anfrage sind entweder auf
andere Weise erledigt worden oder betrafen einen Gemeinschuldner, dessen wirtschaftlicher Zusammenbruch bereits als eröffnetes Konkurs- verfahren oder als we en Massemangels abaewiesener Antrag auf Konkurseröffnung zur Z blung gebracht war. Auf 100 Anträge über- haupt entfallen im Jahre 1904: 80,1% (1903: 81,4 0/0) wirklich neue Konkurse.
In nachstehender Uebersicht sind die Zahlen der neuen Konkurse nach Staaten und Landesteilen für die abre 1904 und 1.903 ein-
ander gegenübergestellf. 1904 1903 1904 Staaten und Landesteile (vorläufige (endgültige + mehr
Zahlen) Zahlen) _ weniger Provinz Ostxreußen ..... 284 269 + 15 , Weipreußen . . . 224 259 _ 35 Stadt Berlin 416 441 _ 25 Provinz Brandenburg. . . . 461 453 + 8 ommern 203 219 _ 16 218 201 + 17 chlefien ...... 605 584 + 21 Sachsen ...... 431 459 _ 28 Schleswig-Holstein . 232 298 _ 66 annover 328 334 _ 6 estfalen 460 436 + 24 Heffen-Naffau. . . . 275 282 _ 7 . Rheinland ..... 720 733 _ 13 Hohenzollern ........ 10 11 _ 1 Königreich Preußen . . . 4979 _112 Bayern .......... 977 _ 28 Sachscn .......... 1305 + 73
Württemberg ........ ' 495 _ 13 Baden 414 _ 36
Isen ........... 202 22 ecklenburg-Schwerin. . . . 78 Sachsen-Weimar ...... 66 Mecklenburg-Streliiz . . . . 12 Oldenburg ......... 73 Braunschweig 103 Sachsen-Meiningen ..... 33 Sa sen-Altenburg 44 Sa sen-Coburg-Gotba . . . 35 Anhalt 72 Schwarzburg-Sondershausen . 21 Schwarzburg-Rudolstadt . . . 15 Waldeck .......... 3 Reuß älterer Linie ..... 27 Reuß jüngerer Linia ..... 27 Schaumburg-Lippa 10 Lippe ........... 16 Lübsck ........... 21 Brrmen .......... 63 amburg 193 lsaß-Lotbringcn ...... ' 342 Deutsches Reich . . . . 9499 9627 _128.
Im Deutschen Reich wurden im Jahre 1904: 8016 (1903 : 8363) Konkursverfahren berndet, alw 192 mehr (1903: 197 mehr), als in demselben Jahre eröffnet waren.
Von dem im Jahre 1904 beendeten Konkursberfabren wurden 5637 (1903: 5792) nach vorgenommener Schlußvertetlung und" 1692 (1903: 1830) nach bxstäti tem Zwangsvergletch„aufgehoben, Wahrend 160 (1913: 174) auf rund allgemeiner (Einwilligung und 527 (1903: 567) wegen Massemangels eingestellx wurden.
Von den eröffneten beendcten
Konkuxscn betrafen: 1904 1903 1904 1903 physische Personen . . . . . 7138 7327 6427 6813 Nachlässe. . . . . . . . . 1751 1732 1100 1052 Handelsgesellschaften . . ._ . . 398 387 354 394 Genossenschaften . . . . . . 44 41 29 31 andere Gemeinschuldner. . . . 168 140 106 „3.
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Zur Arbeiterbewegung.
Die im Metaüarbeitetverband organisierten Robrleger und Helfer Berlins und der Vororte beschlossen, der „Boss. Ztg.“ zufolge, am Ostermontag in zahlreich besu_chter Versammlung, den mit den verschiedenen Arbeitgebervereimgupgen und einzelnen Firmen vor zwei Jahren abgeschlossenen Tqrtfbrrtrag zu kundigen, der noch bis ]. September d. J. (_Gülttgketi bat. Bei Er- neuerung des Vertrags solLen bauptfachlich d:e Lohnforderungen derart bemessen werden, daß sie den anderen im Baugewerbe gezahlien Löhnen entsprechen; auch eine anderweite Regelung'der Fabrgeldfraxze ist in Aussicht genommen. Die Ortsverwaltung wird beauftragz, die Künrigungen Vorzunebmen und Schritte. zu Vereinbarungen fur den Abschluß eines neuen Vertrags zu unternehmen. . ,
Aus Cökn wird dem „W. T. B.“ berichtet, _daß dir gssicrn mittag gepflogknen abermaligen Verbandlubxieii _uber die Bei,- legun des Boykotts des rbeinisch-welifalmcben Brauerei- gewerqbes (vgl. Nr. 95 d. Bl.) nacb mehrstündige: Dauer wiederum ergebnislos verlief, weil die Vertreter der Arbeiterschaft daran „fest- hielten, daß sämtliche streikenden und ausgespartten Brauereiaibeiter wieder eingestellt werden müßten. Die Vertreter der Brauereien erklarten,
fie könnten die Leute, die in der gegenwärtigen Zeit der Not bei ihnen eingestellt wurden, teilweise unter der ausdrucklichen Zchberung dauernder Arbeit, nicht wieder entlassen. Die Folge des erge nißlysen Verlaufs der Verhandlung wird sein, daß die von den kbLtnlsch-
westfälischen Brauereien für den_28. April angekündigte Aussperrnng von 50 0/0 alier sozialdkmokratixch organisierten Braueréiatbetter zur Tat wird.
Der Ausstand der Tapezierer in inpzig, dcr fünf Wockzen gedauert hat, ist, wie die „Köln. Ztg.“ erfahrt, ergebnislos verlaufen.
Dic Gehilfen haben beute die Arbeit bedingungsws wieder auf- genommen.
In Zürich beschloß gestern, wie der „Fikf. Ztg.“ telegrapbicrt wird, eine Versammlun der Schreinermeister wegen eines Aus- stands bei einem Mitgiede die Aussperrung aller Gehilfen. Ueber 500 Arbeiter werden davon betroffen.
Kunst und Wissenschaft.
Die. Königliche Akad emie der Wis enscbaften hielt am 13. April unter dem. Voxsiß ihres Sekretais erm Waldeyer eine (Hesamtsißung, in der _err Dressel über die Münzen von Priene und das Tempel ild der Athena Polias las. Nach. einer allgemeinen Uebersicht über die Münzvrägung von Priene wurde der wichtigste unter den dortigen Münztyveu, die Darsteüung 15er Athena, besZrocben, aus der sich Anhaltspunkte für die Geschichte der berühmten empelsiatue der Athena Polias ergebe'n._ Aufden Münzen lassen sich mit voller „Sicherheit nachweisen: der Kopf des Tempel- bildes aus alexatidretscber Zeit, der Kopf des von Orophkrnes um 150 v. Chr. estifietkn Bildes und die Kultstatue der römischen Kaiserzeit. _ olgende Drucks riften Wurden Vorgelegt: USZioriana. Die Fragmente des Nestorius ge ammelt, untersucht und berauSgcgeben
“'von F. Loofs. Halle a. S. 1905 und H. Moissan, Praiié (16 «111ij
mjnéraw. Tome 2. Fasc. 1 und Tome 4. aLc. ]. Paris 1905.
Die Akademie hat das korrespondierende iitglied der philosophisch- bisioriscben Klasse Herrn Richard Heinzel in Wien am 4. April durch den Tod verloren.
Im Kunstsalon Cassirer schließt die Ausstellung bon Werken Renoirs am 28. d. M. Am Sonnabend, den 29., findet die Eröff- nung der neuen Ausstellung statt, die Sammlungen von van Gogh, Vailoit'on, Paris, und Konrad bon Kardorff, Berlin, enthält. Ferner wird sie enthalten Igjef Israels bekanntes Bild .Die Kranken- pflegerin“ und 3 Portrats von Francisko de Goya sowie Einzelwerke vo? Clßiude Monet, Eduard Manet, Max Liebermann, Ulrich Hübner un an eren.
Die siebente Lieferung des 16. Jahrganges der Zeiiscbrift .Die Kunst unserer Zeit“ (München; Verlag bon F. *),)xnfstän [. 3 .,“) ist Franz von Deireaer gewidmet, der am 30. April 1). Z. seinen 70. Geburjstag bege rn konnte. Eine kurze Würdigung des gemüt- vollen, feinbeobacbtenden Schilderers dcs tiroler Volkes leitet das Heft ein, das eiiie große Anzahl vyrzüglicher Nachbildungen Deiregaerfcher Gemälde bietet. Es eien hier nur berborgeboben die Vollbildcr: Das letzte Aufgebot, Yndreas Hofers letzter Gang, das Tischgebet, Vor dem Tanz, Maker; die Textbilder: Die neue Armbrust, Der Brief, Klaisch, Plänkcln, Anbetung der Hirten u. a. Das Heft sei allen Freunden und Verehrern des greifen und doch noch jugendfrischen Malers empfohlen.
Literatur.
Reichsrecbtlicbe Verjährungs-, Frisien- und Zeit- tafel. Ein WegMiser für jedermann durcb das ganze (Gebiet der Geseßgebung des Deutschen Reichs Von H. Körner. Zweite, völlig umgearbeitc Auflage der „Reichsrecbtlichen Verjährungstafel“ Von W. Coermann. )(171 u. 158 S. Hannober, Hklwingsche Verlaqsbuckpbanblung. (Geb 1,23 „44 _ Das Büchlein will dem Rechtsuchenden zum Schutz gegen Verluste tnrcb Fristbersäumung oder Formberleßunq und dem raterteilenden oder erkennenden Rccbtkgrlebttkn zur (Erleichterung der Alkkis beim Aufsuchen der in den Gesetzen dcs Reichs Verstreuten Zciibesiimmungkn rikncn. Es hat durch mannigfache Erweiterungen irbr gewonnen und biktrt jrßt die Mö lichkeit einer raschen Uebersicht über die vereinzelt gegebinen Vor- schri?tcn, z.B. auch [Für Krankem, Unfallvkrsicherung. Eine (Einleitung enthält kurze Ausfü und Termine.
_ Rechtsbrrcbunq 1904 zu Y.G.-B., E..G z B.G-B, Z.-P-O, .F.-O., G.-B.-O., R. F. G. u. Zw-V-G, nach der Reihenfolge drr Gesetzesparggrapbkn bkakbkitkt Von Dr. C) Tb. Soergel. 5. Jahrgang, mit 1ämtlichen Neichögerichtéent]cheidungen der Jahre 1900-1904 in Kommentarform. 1'111 u. 536 S. Stutt- gart, Deutsche Verlagöanstalt. „Geb. „6,40 .“ _ Der jeyt vor- liegende neue Jahrgang [*Erixcksicbtrgt _ die , Rcchtsbr€chung bis Ende November 1904. In ihm sind 15mtltche bis dabin Vér- öffentlicbten Cntsckoeidungen des Reicbßgerichts [eit drm Inkrafttreten des Bürgerlichen Geslßbuchs und dir Nrbkngewßr bineinberatbritet, und zwar nicht nur als Verwi-isungen, sondern in der Form von Rechtssäizen. Die Besiyer diescs fünf_tcn Jahrgangs haben daher bei jedem Paragraphen die gesamte Nech11prechung res obrr1ten_ Gerichts- hofes bor fich und sind nicht gezwungen, in frübkren Iabrgangen oder anberwärts s1ch danach_umzuseben, ob eine einschlägige Reichsg€richts- entscheidung ergangen ist. _ _
_ Vierteljabrrshefte (ür Tru_ppenss1brung _ und Leereskundc. Herausge eben VOM Großen Grneraiitabe.
erlag der Kör-iglicben Hof uchbandlung von C. S. Miiller u. Solon, Berlin. (Preis drs gesamten Jahrgangs zu 50 Druäbvgcn Großoitav 15 «(k) _ Das zweite HM des neuen Jahrgangseder bekannten, unter der nichtamtlicben Leitung drbkciegs§e1chichtlichen Abicilung des Großen (Generalstabes stebendrn Zeitichriyt (bkrgl. Nr. 42 d. B1.) bringt, wie immer, cinigs z_eitgemaße Abbandlunasn,_ die naturgemaß bon ganz besondcrém Jnteresie ("ind. Zunächst eianbrtyosung drs Major Löfflerschen Aufsaßes „Der ruifiich-jabanisckze Kkiég', der den Zeitraum Von Anfang Dezembcr 1904 bis Ende Fe ruar 1905, und darin als wichtigßes Ereignis bin Fall von Port Arthur bebandelt; ferner das von Oberstleutnant Freiherrn von Frévtaa-Loringboven verfaßte Kapitel ,Die Russen in 12811 Kriegen rer V'erqangenbeitf'. Hierin wird ein außerordentlich lcbrxetcber Uebx'rblick über die Kriegs- lristungen dss russischen Heeres nit dcr Zeit Peters des“ Großer] ge- boten und u. a. auch deren ursächlichkr Zulamu1enbaxig_1mt der Eigen- an des russischen Soldaten beleuchtet. Die "9“ cr1chtcnene Nummer enthält sodann ken Abschnitt „Marsch unb_Gesc_cht' von (General der Infanterie 3. D. Freiherrn bon Falkenbauien, in dem an BMpielen die Wesenbcit dsr GefechtC-entwickeiung aus d€r_ Marscbkolonng und der sich daran eng anschließe'nden Wahl der Gcsechtswrmcn erlautert werdcn. _ „Das nina französische Er:;rziexrcglxment _ fur . die Infanterie und die Ausbildung Fieser M&M in Zrankrcxch“ bildet den Inhalt eines weiterkn Kapitels, dem ein _Bettrag des Generalleutnants x. D. von Pelet- Ngrbonne „Dic _Drazorier des Gro en Kurfürsten, vorbildlich ,für . uxopxrnc KavZUcrte' folgt. Nachsidem bietet Major Scbroctkr „T)?ilitarijcbc Rückblickxa'uf eine Reise nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika“ anlaßltch der lcyten Weltausstellung in St.,Louis; Obrrlo_ut_nant Fcrnlorn bringt sodann den Schluß seiner in einem stübcren Pcftc brgoniwnen Schilderung .Die Kämpfe am Marja Dag mxArmcnicn rm Ja'brc 1877“. Eine Anlage von 8 Skizzen und 4 Kartcn vrranscbaultcht den „Text der v“.“rscbiedencn Abhandlungen. _
_ Eine Schiller- Nummer i1i_ da.“; xocbcn bcraysgsgebene kat )(1'11 der „Modernen Knntt' _(Vcrlaz von Rich. Bong, W. 57). _ Preis dcs Heftes 60 «1. Sie exitbalt u. a.. ein Bruch- stüd“ aus dem Schillcr-Fcstspiel des jüngst bcr1w1bcncn TLÖTCTÖ Peter Hille und einen Aufmy _,Scbiilcr i_m_ Auslgndc'. Max Grube blanrsrt über .Scbiller-Anffübrangcn xtnyt und Wt“, Gross Btsden- kapp gibt eine Parallele zwischen „Schicht und NWMchk'. illustrierte Schilleriana bringt der .Ztck-Zack'. Aus dem ,. schmuck seien die Hel,schnitte nacb Ocmaldrn von Julius Echols „Das loste Gasimab] dcr Generale Wallkxistcms' iind von Frck.Rac „Jeanne d'Arc zu Rouen“, das (Hraff1che Sabtgcprilr-nis, _Tb. v. Oich figurenreiche Kompostiion „Fricdrich vr_n Sibillcx dem Hofe in Triefurt vorlesend“, J. G. Lugaidons'Gcmalde: „Wilhelm Tell rettet Etiqumgarten“, J. P. Laurens Flügclbtld .Jobanna ron Orleans" genann .
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rungen über Befiistung und Verjährung. Fristen
Lande und Forstwirtschaft.
Saatensiand in Rumänicn. Der Kaiserli-FTe Generalkonsul in Bukarest bcricbtxt unterm 6. d. M.: Die * itterungSVeibälrniffe des vorgangcncn Winters Q:!- den Herbstsaaten dauernd günuig gewesen. Weizen und Ralps fte , mit AuSnabme einiger Gegenden der oberen Woldau, durcldweg sebr
gut. Wurmscbaden hat sich bisher beim Raps nicht bemerkbar «.