1905 / 101 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 29 Apr 1905 18:00:01 GMT) scan diff

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und Dienstag .D_ie Maus“, .Colombine', „Abschiedssouper', .Der Spieiwnrrnbandker', am Mittwvck) und Donnerstag .Die kleine Desertenrin' und „Die 7 and“, Freitag und Sonnabend „Der verlorene Sohn“ und _,Abs iedssouper'. Morgen nachmittag wird .Die Fledermaus“, nachsten Sonntagnachmittag -,Stradel['a' gegeben. Am Sonnabendnacbmittag werden .WaUensieins Lager“ und .Die Glocke" von Schiller als Schülervorsteliung aufgeführt. Am Monta , den 1. Mai, veranstaltet der SchiÜerverband Deutscher Frauen Na mrttaX eine Schiilerfeier.

Jm Neuen beater wird in der nächsten Woche.- aUabendlich „Ein Sommernacbtstraum' in Szene geben.

Im Tbaliatheater gebt morgen nachmittag „Charleys Tante“ zum letzten Male in dieser Saison in Szrne, Abends findet die Ab- fchiedSoorsteliunzi des Ensembles statt, und War wird .Der Kilometerfresser" zum lekztsn Male gegeben. Am Montag beginnt das Gastspiel drr Wolzogen-Oprr.

Jm Zenxraltbeater gastiert das Ensemble des Theaters des Westens am Sonntag, den 30. April, Montag, 1. Mai, Mittwoch, 3. Mai, Freitag,_5. Viai, Sonntag, 7. Mai, Montag, 8. Mai, im musikalischen Lusiwiel .Die neugieri en Frauen“; am Dienstag wird .Die F1€dermaus“, Donncistag „,T- r Zigeunerbaron', Sonnabend „.Der Bettelsiudexxt' gegeben. Als Nachmittagsvorsteliung ist für morgen „Zar und ZimMermaxrn', für nachsten Sonntag .Der Zigeunerbaron“ angesetzt.

Jm Bellealliancetbeater geht die Ausstattungsposie „. . . noch einmal sy lieben“ nur noch morgen in Szene. Am Montag findet die Erttauffübrung des Lustspiels „Liebesmanöver“ Von Kurt Kraaß und Freiherrn von Schlicht statt. Morgen nachmittag wird .Die Grille“ eaeben. _

Jm Kleinen beater wird beens .Roömersbolm“ morgen owie am Dienstag, Drnnsrsiaz und Sonnabend wiedsrbolt. Am Kontag gehen artlebens .Angele' und „Abschied vom Regiment“ i:! “Szene, am ittwoch und nachsten Sonntag die „Neuvermäblten' und .Abscbiedösouper“. (Gorkis .Nacbtasvl' erlebt am Freitag die 500. Aufführung.

Mannigfaltiges. B erlin, dsn 29. April 1905.

In seinrr gestrigen Sißung Hat der Magistrat dm Be- cblüffen dcr grinischten Deputation 31.11! Vorberatung- der von dcr Stadt _ crlin aus Anlaß der Vermäblungsreierlicbkeiten für den Einzug des Kronprinzenpaares zu treffenden Veranstaltungen zugcstimmt und die veranschlagten Kosten in Höhe Von 130 000 «M Vorbehaltlich der Zu- simrbiung dcr Stadtverordnetenbrrsammlung, der eine besondere Vor- lage zugeben wird, bcwilligt. Mit drn Vorarbeiten soll darm sofort brgonnen Werden.

Der Berliner LWLigVerein dcr Deutsckpen Meteoro- logijcben Gesells aft h_ält am Disnstag, Abends 7? Uhr, im Saale des Königlichen stalisti!chen_ Bureaus (Lindenstraße 28) eine Sißung ab, in der Herr Dr. Hennig über das Thema „Entwaldung und Klima“ spricht.

Jm wissenschaftlichen_Tbeater der .Urania' wird der Vortrag „Der Simplon und sem (Gebiet“ morgen sowie am Montag, Mittwoch, Donnrrstag und Sonnabend wiederholt. Am Dienstag und Freitag_ wird der mit Momentbildern des Afrikareisenden Ché. Schillings auSgcstatTexe Vortrag „Tierleben in der Wildnis“ gr a ten.

Der Gau 20, Berlin, des Deutschen Radfabrer- burdes, der mit seinen wkit über 5000 Mitgliedern der größte? Gau des Dcutfckoen Radfahrcrbundes isi, hält am kommendrn Sonniag. den 30. April, Vormittags 10 Uhr, im Vereinsbansc (Wilbrlm- straße 118) feinen Frühjahrsgautag ab. Der Verband, der seinen: Mitgliedern neben einer freien Haftpflickptbersicberung Grenz- karten, Tourenbücber, Zeitungen und noch vikle andere Vorteile bietet, hat ein kleines Propagandabcfx brrausgegeben, das durch die (?)?sckoäiFstelLe dcs (Gauss (Zimmerstr. 3/4) unentgeltlich zu be- ze;rn r . -

Königsberg 1. Pr., 28. April. J!. T. B.) Heute mitiag um 1 Uhr wurde die Leiche des (Genéralad utanten Kais.r Wilbklms 1 , Generals der Kaballeri'e Grafen von Lebndorff auf Schloß

Prebl. unter militäris en Ehren bei e_Yeyt. F?r? M_a_j__e_i_'kät. von a n e m x-.„“

der Kais er hatte den eneralfeldmars a _ höchstseiner Vertretung beauftch.o In Vertrekupg Se ner Kaisern en und Königlichen Hoheit des _ nprinzen wa'r de 'en perrönkieber Adjutant Major von Oppen erschienen. Der Re cbskanzler Graf von Bülow ließ fi du" den Oberleutnant von Schwarßkoppen ver- treten. Unter den eilne mern an der Trauerfeier befanden sich u. a. der StaatSminister Graf zu Eulenburg, d'er Vizeoberzeremonienmelfter“ (Graf von Kunitz, der Fürst zu Putbus, der Fürst zu Dohna- Scbkqbitten, der Oberpräsident von Moltke, die Generalität der Garnison Königsberg, sowie die Spitzen der Staate“ und Provinzial- bchörden, Vertreter des Magistrats und der Stadtverordnetkn drr Stadt Königsberg, der Major Graf bon Finckxnstein als V:“i'treler drs Gouvrrneurs von Berlin, der Kommandeur des Regiments dcr Gardes du Corps, Freiherr von Richthofen mit einer Offiziersdepntaiion des Regiments, sowie Abordnungen der in Königsberg garnisonierenden Regim_enter. Mannschaften der verschiedenen Truppenteile der Garnijyn Königsberg bildeten die Leichcnparade. JmAuftrage Seiner Majestat des Kaisers_legte der Generalfeldmarschall Von Hahrike einen Kranz nieder. Mikikar und der Kriegerdexein“ Vor. Wargen bildetkn Spalier auf dem Wege zur (Gruft, wo der En1sch1afene unter Ab- abe von Trauersalut an der Seite feines früher Verstotbc-nen Sohnes eigeseßt wurde.

_ Erfurt, 29. April. (W.T.B.) Unter dem Vorfiß des Ober- prasidenten Dr. von Boetticber und im Beisein des Rrgierungs- präfidenten von Fidler, dss Kopsistorialpräßdknten der ProvinzSaäisLn und anderer Spixzexi der staatlichen und kirchlichen Behörden wurde gestern in gemeinschaftlicber _ Sitzung der [esteren beschlossen, die berühmte alte Peterskirche wiederberzustellen. Der Kriemeinister bat si bereit erklärt, die Kirche, die gsgenwärtig dem Militarfiskys noch ge ört, der hiesigen Andreas-Gemeinde abzu- _t_r_t_2ter;. Die Wiederherstellungskosten belaufen sich auf eine MiÜion

ar.

Heidelberkz, 29. April. (W. T. B.) Der SeiSmograpb des _Asirobby _ikqltschen Instituts der Sternwarta auf dem K_öntgstubi registrierte brute? morgen 2 Uhr 49 Minuten, wie das „Prideikerger Tageblatt" meidet, ein kräftiars Erdbeben, fast von der Stärke des indischen Erdbebens Vom 4. April, jedoch nur von kurzer Dauer.

Paris, 29. April. (W, T. B.) DM aus Anlaß der 16._Weitkonfercnz der Christlichen Vcreinigung junger Manner (vgl. Nr. 99 d. V1.) in der Deutschen Botschaft ver- anstälieteii Fesbwobntcn u. a. der Landgraf bon Hesirn, der Präsident der deutschen ckrtstlichen_Vercine Graf von Bernstorff sowie mehrere hundert_ Vertreter rieker Vrrcine und Delesierte dcr schwedisch- norwegiicben, schweizrrischexi und französischen Vereine bei. Srbr zahlreich War auch die Pariser dkutjcbe Kolonie vertreten. Das Fest wurde durch Konzert und Einzeldorträge verschönt.

Be_r11,_29. April. (W. T. B.) In drr Wrstbälfte der Scbwrxz, in Luzern, Aarau, Bern und in dcn Kantonen Neuenburg und MMS wurde Frritagnacbt kurz vor drei Uhr cin heftiges Erd- brbcn bkrsbürt, das im Wallis, wo Häuser beschädigt Wurden, am siäxksten war.

_ Aarau, 29. April (W. T. B.) Auf dem Grabe des Literar- bisiorikers H einricis. Kurz find gestern aus Anlaß seines hundertsten Geburtstages kostbare Lorbeerkränze niedergeiegt worden.

W inixrtbur, 29. April. (W. T. B.) Hier erfolgte beute morgrn zwi|cben 7 und 8 Uhr in der physikalischen Abteilung

des T€chnikums eine Explosion. Der Laboratoriums-i

dir:“xe'k Balderrr hantirrte mit Sauerstoffbomben, von dean eine exrblodicrt sein muß. Balderer Wurde in Stücke zerrisWn und einzelne Körpertsile wurden wait wm- gesibleudert, auch eine Anzahl Schüler einer benachbarten Klaffc

wurde verwundet, darunter einige wer. beschädiTt; die Böden des betroffenen, lügels KKMM“ isi Stock bnauf durchbrochen und alXe Fenster zertrümmert_

„Monacoz 27. April.; (W., T._B. . Gelegentlich der '

"Latixnailknz ti [ ssi 1 dh" von er nerna onaen omm on rw en a 1“, ate an vielen Orten Europas und Amerikas ixn ZFUW“? sfabrt ansialtet wurden, wurden an an Bord- der Jacht dc ll der- von Monaco zum ersten ale Rexxistrierb'allon

dem freien Meere emporjzesandt. De

einer von Profe_ffor Heraesel , dem Pr"

Kommis on, er onnenen Methode veranst tet, der fich an B Jacht (: sBegleiter des Fürsten befand. Im ganzen wurden füo der stieae unternommen, bei denen die Ballons Höben zwischen OZZY“- 10 000111 erchbten. In vier Fäklen brachten diesegute Registriek "" berab, beim sanften Aufstieg konnte das Luftfahrzeug infolge UF art]: Wolkenbildung nicht mehr aufgexunden Werden. Die von PVM)“ Hergeseu vorgeschlagene und auSge übrie Methode der Förscbun loftsor den roßen Vorzug, _daß man über dem Mecre Wenige? ks Zufa beim Wicderrmbrmgeq des Vaüons abhängig ist und man das Instrumezit zu einer _bestimmtcn, vorher festles k,'ci Höhe steigen lassen karin. Die bei den Untersuchu„*, Mk" wonnenen Erfahrungrn zeigen, daß man jeßt leicht e'" 9?“ zu 15000 11] und mehr auch über den Ozeanen mit Inskrun? bis erreichen kann. Das Studium der freien Atmosphäre „erm.;"tkn Reßistrierballons, das durch Aufstiege über dem festen Lande 'US so _ck)öne Resultate gezeiti-Zt hat, ist nunmehr auch a 'e [ck Flashs der Ozeane aur ede nt wotdkn: ein, Crgcbu'

zu begrüßen, als die ntwickelung ker modernen M wlogi

engste mit der Erforschunq der physikalischen Verhältnisse degeMs *

meets über der weiten Flä e des Weltmeers, das me r al Planeten bedeckt, verknüpft ist. b s D unseres

K

Nack) Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Berlin, _29. April. (W. T. B.) Ein amtlichesW. ZFUW" aus Windhuk m Dcutsch:Südwestafrika me?.dz- citer Adolf Wilhelm Seifert, geboren am 23. JW,. 1882 zu Dittersdorf , früher im Nr, 38, _ bai sich am_ 23. April bei Kub Wi Unvorszcbir keit _ mrt semcm Karabiner erschossen ; Nachtraglick? mird gemeldet: Jm Gefecht an «. _Vlet) östlick) pom Elcfantenfluffe,_südlich von Komisc-ng] ist am 7._April noch der Unteroffizier „Zons Oertwi , aebor-H am_-1.__5,L)iarz 1883 zu Meß, früher im 5 ionierbatai on“Nx_5 ge (1 en. Amsterdam, 29. April. Das Blatt „Tele raaf“ 97.13 von seinem Korrrspondentcxi aus Batavia nachfo gendes 31:4; Ramm: _Das dritte russ1schcGeschwader war gestemkyx' ulo Ptnang.

Konstantinopel, 28. April. (Meldung des ,WW K.K. _Telegr.-Korresp.:Bureaus“.) General ontschew bmxxx iich eme Bande untcr dem Befehl des ffiziers €*!va M _das Sandsthak Scrres zur Bekämpfung dcs & riicbttgten Bandenchfs Sandanski gesandt, der 77.53 aridercs ais das Räu crhandwerk bcireibt und viele Graxix; keiten verubt. BeiMeluik Hat ein heißer Kampf stattgeß-W; die _berbei ceilten Truppen fanden 7 Tote. Der VW beweist, daS die gemeldete Versöhnung der Banden nicbréxx gefunden hat odcr nicht eingehalten wird. '

Füfilierregjmem

(Fortseßnng des Amtlichen und Nichtamtlichen in dr. F***; und Zweiten Beilage.)

Theater.

Königliche ZÜJMsijLL. Sonntag: Oborn-

baxxs. 112. Abonnemrntsrorsrrbaxxg. Die Heirat

frei 11311) einem Lustspiel des A. Dumas, von E. HUmverdinck. Mufikaliscbe_Leitung: Hkrr Kavall- meisisr Dr. Strauß. Regie: Mkr ngiffeur Braun- sch1vci43. BaÜett: Herr VaÜsttm-Iisrcr Graeb. An- fang aH Uhr.

SÖaUsvielbaus. 36. Abonnemcntövbriielinng Prinz

züarn von Hkinricb bon . [List. Regie: Herr Re- giffeur Herser. Anfang 74 Uhr.

WWW Operntheater. 40. Vorstelkung. Faust von Wolfgang von Goethe. Der Tra ödir erster Teil. Die_ zur Handlung gcbörendr ' usik von Autor. Fürsten Nadziwil] und

Avira: g 7 Uhr.

gcbobrr. Rieuzi. der Letzte der Trimmen. Grow: tragt! Oper in 5 Akkon ron Richard

Dr. Muck. Regie: Oberreqiffeur Drrescber,

große Liehr. Schausvixl in 4 Aufzügen bon Feli: Ybilivm. Die zur „Handlung grbörende Musik tochter. bon skrdinand Hummel. Rrgir: Hrrr Husen Aniaxz 71 Uhr.

NUJZ Overntbxater. EröF-„unz der Oprrettcn- saisrr. qug-Heidelberg. Operette in 3 Akten

Miilöcker. Anfang 73 Uhr. Irembzus.

Do:?!SrSLJa: Der Freischütz. Freitag: Richard

Wagner-thlus, 11: Der fliegende Holländer. Willers Gedächtnis. Abends 73? Uhr: G Sonnabend: Die luftigen Weiber von Windsor. von Charlotte Wiebé.

Sr-«rag: Die Heirat wider Willen. Columbine.

?" ielb s. D'e-«Éta : von Be - ““N"-9 "" "NWS?"- zu y au (W g s r Dienötag, Abends 7.3 Ubr: Gastspiel von Cbar-

[orte Wiech. [„a aourig. ** (Joiombjoo. riedrieh von _- Zanper i'zaisn. _ [.'homme aux

lich'mgen. Anfang 7 Uhr. Mittwoch: Prinz Friedrich von Homburg. Donnerstag: thes und sei! NW. Freitag: Prinz Qo-burg. Sonnabend: Wie die m_nsunaeu. koupéea. Sorrtaz: Götz von Berlichingen. Anfang 7 Uhr.

1.- malo. Deustyes Theater. Sonntag, Nachmittags

Der Privatdozent. Mcntag, Aheads 7x Uhr: Der Privatdozent.

Dienstag, Abends 7Z Ubr: Der Privatdozent. Anzeugruber-kalus vom 13. bis 31. Mai.

_ _ _ _ _ 137517111121“ THOMY“. Sonntag: Die eiserne wider Willen. Komisch Ober m 3 Aufzugen, Krone. Anfang 7; Uhr.

Montag: Zapfenstreich.

Dienstag: Web' dem, der lügt!

Mittwcch: Die eiserne Hkroue.

Lr mat rater. Sonntag, Nacbmiitags 21 Ubr: Friedrich von Hombur . SÖausviel in 5 Auf- Monks]; DYuna. __ Abcndö 8 Uhr: Giga. ' Montaix: Elsa. Anfang 8 Ubr.

Diensrag: Elsa. Anfang 8 Uhr.

_ I s_____ __ Zrbillrrtheatrr. o. , , ? er___ 9 T'" Sormrax, NaÖmittaas 3 Uhr: Wallensteins Tod. traum, LMÖWMMN- N99“; Herr O LMIMLU GWH?“ Trauersriel in 5 Aufzügen bon Friedrich yon SchiUer. _ _ - "'bxndxz 8 Uhr: Gyges und sein Ring. Eine _ 2111932? : Opßrnbaus. _11.Z.__AbonnemrnÉIYoMYung, TrMödie m HAYten bon F_r_i_§drich Hebbel.

. Bou e ang M'. Sori era cnneLix-rit _ck: " ar_d ontag. nds 8 r: ngen reihts! 't :

Wagner-Zynus. Dtemt- und JTLWlaZL find aur- Hierauf: Die sittliche Forderung. tag, Nacbmr tags 3 Uhr Der Mann im Schatten. Dicnötxz, Abend; 8 Uhr : Tie Jüdin von Toledo, . . „- “" ' ' . i t . Wagxxxr. M kalische Lertuna: Herr Kapellmenter SZbLYFjEKZZYZLZZb ?MÉZTUJFHTKJYJIÖ) Famil euag Vaii-Irrx Hrrr Ballettineister Graeb. Anfang7Ubr. S_ÖF'LÉ 8in117341 'AZT-nhrFLUZCZUIsZ/ZDLYZYF

beaasviklbaus. 37. Abonnemenxsvorstxllung. Das svjef j" 5 Akteri bon Gerhard Hauptmann. "

Montag, Absnds 8 Uhr: Meine Schwieger-

Dienstag, Abends 8 Ubr: Im Hafen.

Theater des Weuyns. (Kaxitsrxaße12.Babn- wr L. Krenn und C. Lindau. MUUk von Karl hof Zoosoxjschxx Garien.) Sonntag, Nachmittags 3 Ubr: Zu halben Preisen: Die Fledermaus. -- Dienstag: Ter Barbier von Abends? 7i Ubr: Gastspiel von Cbarlotie Wiebé. Bagdad. Wiener Walzer. Mittwoch: Carmen. l-e „jo uo niz quoi. _ l-n main. Montag, Nachmittaßs 4 Ubr: VorfteUuu_?_ zu a P

lotte Wiebä.

Donnerstag (27. Vorstelslung im Abonnement):

. . - __ _ (Baits iel von Cbarlotte Wiebk. l.- petite 21 Ubr. Fans!. (Erster Teil.) Abends7k Uhr. os-ano. _ maw

Montag: Ein MaZkeuball. meister, als Gast.)

(Wrrner Alberti, als (Gast)

Donnerstag: Die lustigen Windsor.

Freitag: Undine.

Sonßabend: Die Favoritin. als Gast)

nachtstraum. (Wallneribeater.)

[„. „“,"-g., _ 7? Uhr: Absthiedsvorftellung“.

(Verfaiier vom .Hocbtourist'.)

MittWOÖ, Abends 73 Uhr: G:"!stfviel Von Cbark des Westens Sonnta , , . g, Nachmittags 3 Uhr. [“" """" oé-enou-e. *" Zar und Zimmermann; - Abends: Die neu-

gierigen Frauen. Diensta : Die Fledermaus.

_ ___-„„.__.-_„.___,__.,__._ ___..___.__._._ ,_ _-

Nationaltheater. (Direktion: Hugo Becker. Weinbergsweg 123-135.) Sonntag, Nachmittags: Riaoletto. - Abends: Der Freischütz.

Dienstag: Fra Diavolo. (Dr. Otto Briese-

(Cbarlotfe 2331an,

Neues Theatrr. Sonntag: Ein Sommer-

Dnuspieihaus. (Friedrichstraße 236.) Sonn-

Ab 1. Mai: Gastspiel der Wolzogen-Oper.

Zeutralthenter. Gastspiel des Theaters DW der Norddeutschen Bu druckerexßxnk

Montag: Die neugierigen Frauen.

Mittwo : Die neu ierigen Frauen. Donnerstag: Der 3 geunerbaron.

Freitag: Die neugierigen Frauen. onnabend: Der Bettelftudent.

NLULUUWUWMLÜLLX. (Besieai1iancr'::;5: 75*

4

Direktion: Kren u. Schönfeld.) Sovrrxx .")»

Mittwvch: Der Postillion von Lougjumeau. mittaas 3 Ubr- Zu kleinen Preisen: Die Geis:.

"" Abkkds 8 Uhr: Zum [cßten Male“: . "ck

Weiber von einmal so lieben! Austattungspoffexx FW;

und Tanz in ZAkten bon .Kren und T": SÖÖT' fsld. Musik von Ma Schmidt.

Lustspiel in 3 Akten von Kurt Kraaß und .::-23:2 von Schlicht.

Tria*U'Utheater. (Georgenslrbée, xx:xx Friedrich- u1d Universtätssirasie.) Scmxxzzx JK!

Montag bis Sonnachnd: Ein Sommernathtö- Alibi (1.95 OMAR) S cbwank in IMU

Yami Gabault. Deutsch von Max ('“-“ÖM?“ nfang 8 Uhr. Montag: Neneinftudiert: Ilir zwcircr MW Dicnstag bis Sonnabend: Ihr zweiter MM

- Abends 8 Uhr: Der Familientag. „„---_-/ Montag bis Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der ““*“-“““

Familiennachrichteu.

Kendrnztheater. (Direktion:RicbardAlexander.) Verlobt: Thora Gräfin Bernsiorff 7111: F?;

??ntag, NHémFttagsUHZ Zbr: _ C e ßer. _ en 9 8 r: x crzogn rcvette. . ;- . (].-8 [1110139539 (165 D'011'68-136r Sts.) Schwank in Verehelicbt: Hk- Pastor Otto Poettk- 7“ 1 Porxviei und 3 YkTen Vo?! sorges Feydeau, in d8ut1cher Bearbeitung von Benno Jacobson. Montag und folgende Tage: Herzogin Crevette.

D r ü“ . Leutnant .Hans-Henricb von Grone“ 3- - “' e H en Wksikrbrak (Raqutb-Schwerin). .; Frieda von Rebeur Pascbwiß (WanZsÖ-HÉZ Potsdam). -- Hr. Ernst von K_aritxdt-w-w* mit Frl. Elsa bon Bredow (Beritnx _ _ *.*-"?! Geboren: Cin Sohn: Hrn.Regterun.1_rkY_-Z"§zz Mablke (Tsingtau). - Hrn. Oberleum-n- -' (Berlin). 33756

Tbnlmtheatcr.(Dresdenn Straße 72/73. Di- Gestorben: Hr. Julius von (Frcb-s.-z-____ch rektion: Kren_:;. Schönfeld.) Sonntag. Nacbmittags Zz Uhr: B;: balbxn Preisen: Charlehs Tame. iel ((Hmdo Tbielscber in der Titelrolle.) - Abends

Der Kilometer- / 80111201" (!*-kalen. _ steffer. Schwank in 3 Akten von Curt Kraatz.

(Eisenach). -- Hr. Superirxtrnrent HÖHE (Zehdenick). -- Hr. Amtsgerichtsrat „..-. Domann (Köslin).

Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in CharlottenburZ-_

Verlag der Expedition (Scholl) ck M' Anstalt Berlin M., Wi elmitr M K Neun Beilagen

(einsÖließÜÖ BörsemBeMg-Jx, 5-11

d di 25. eistine-der RW“ ,- , "" B:rlin 133," Chausseestraße “*""

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Montag: Zum erscn Male: Liebesmaaöve: *

E r | e' B e fla ge zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.“ _ «. 101.

Berlin, Sonnabend, den 29. April

O

Verhandlung über die Untersuchung der Beschwerden der Bergarbeiter auf der Zeche Frühlickje Morgensonne.

Verhandelt den 29. März 1905 zu Wattenscheid.

Anwesend:

ie Mit lieder der Untersuchungskommission': ]) DOberberYrat Altbüscr, Bergrat Overtbun, _ Landrat Dr. ?,hur Nieden. 2) Seitens der Ze enverwaltung: Direktor Beckmann, Betriebsxüßrer Wyhlgemutk), Vctriebs ü rer Middelhaufe, 3) Als VelegschaftSvertreter: 3, Friedr. Schmiß, b, „Heinr. Haverkamp, 0. Bernhard Lange, a. Ludw. Drolshagen, 30 Jahre alt, 6 Jahre auf der

e e.

4) BZrZeferendar Rösing als Protokollführer.

Jm Bergrevierbureau zu Wattonscheid begann heute die obengenannte, von den ?errenMinistern für Handel und Gewerbe und des Innern bcru ene Kommission die Untersuchunq der ank der Zeche Fröhliche Morgensonne angeblich vorhandenen

fände.

MßsAls Vertreter der Zechenverwaltun3_und der Belegschaft )

n die obenbezeichneten Persqnen ers enen. Die Vertreter FTWBclegschaft gaben an, daß st? in drr Belegschaftswersamm- lung vom 6. Februar d. J. gewahlt seien.

Sie seien, und zwar: _

3, 50 Jahre alt und seit 12 Jahren auf der Zeche beschäftigt, _ b. 43 Jahre alt und seit 7 Jahren auf der Zeche bk- äfti t, «. s4ck1 JHbre alt und seit 20 Jahren auf der Zeche beschäxtigt. _ _ _ _

Die Beleg chaftsvcrtrcter smd Retchöangehortge. _

Die Legitimaiion der Vertreter der Zeche ist amtiich bekannt.

Der Vorsißende der Kommission erläuterte unächst die Rechte der Parteivertreter. Er_wics darauf hm, es den- elben zustehe, durch den_Vors1ßenden an die Zeugen Fragen ktebenzu lassen. Ueber die nläsfigkcit der einzelnen ragen

' entscheide die Kommission. erner wurde bekannt gegeben, das; auch der Antra gestc t werden dürfe, cinen Fangen unter Ausschluß der arteivertreter zu vernehmen, fa s be- gründeterwcisc angenommen werden müßte, das; der Zeuge in Gegenwart derselben mit der Wahrheit zurückhalten werde.

Nack) Vernehmung eines jeden Zeugen wiirde sodann den Parteivrrtretern Gelegenheit gegeben werden, Fragen zur Ver- nehmung zu sieben und sich über die Aussage u äußern.

Zur Untersuchuth ständen jedoch nur Beschverden, welche für die Zeit nach em 1. Januar 1901 erhoben werden könnten, und zunächst nur die, welche von der Siebener-

kommission bei dem Königlichen Oberbergamt Dortmund

geltend gemacht seien.

Sache der Kommission sei es, darüber zu entscheiden, ob auch andere Anträge, die alsbaldige Erledigung im Ver: fahren finden könnten, zugelassen werden sollten, und ob die Unlersucbung auch auf andere Beschwerdcpunkte UUSZedehnt werden sollte. Ausgeschlossen von der Untersuchun seien solche Beschwerden, die qerichtlick) bezw. strafrechtlich anJänqig oder entschieden scien. Die Verhandlung trage polizeilichen Charakter und sei keine öffentliche.

Der Kommission stehe aber das Recht zu, auch andere PLT onen _welche nicht zu den Vertretern der Ze e oder Beleg- schaxgeborten, zuzulassen, wenn die'sclben berechtigte Interessen hierfur nachweisen könnten.

Der Vorfißende machte sodann den Zechenvertretern die BLschmerbepunkte im einzelnen bekannt mit dem Bemerken, ?_?ßssz der Verwaltung anheimgestellt werde, Gegenbeweise

en.

Die (Gesamtstärke der Belegschaft der Zeche Fröbliche Mquezqonne betru am 1. Februar d. J. 1899 Mann ein- s lie lick) Beamte, iervon unter Tage 1461.

_ Sodann wurde zur Untersuchung der einzelnen Beschwerden gejchrltten. .

. u Be chrverde ] 1. .

' :_s erf eint der Bergmann Herm. Westermick, 30 Jahre alt, W un cfahr 16 Jahren auf der eche beschäftigt.

«*)Ur ache: Ich war vom 1. ktober 1903 bis zum 1- Januar 1904_ auf dem Orte Nr. 6 Westen des Flözes Waswrfal], westliche Abteilung der 5 m-Sohle, mit dem Auf: IUZ?" „dsr Fu Bruche gegangenen Strecke beschäftigt. Das Floz Wasser all hatte ein Einfallen von 70-800, die Länge YFZ? 1__l_s_ammengebrochenen Strecke vermag ich nicht genau an: . Dl? 5Yufwältigung des Bruche§ erfol te von der west- licher! Wie östlichen Seite. Auf der westli en Seite, wo ich

be chaftigt war, war weder oberhalb noch unterhalb der Strecke

bau geführt worden. Oestlich des Bruches aber war der Pfeiler von 5 nach 6 Westen abgebaut und reichte der abge- baute Raum bis an den Bruch auf 6 Westen heran.

Von dwserTaquche babe ich mich selbst einmal überzeugt, ““ck stnd mir te Verhältniss von meinem Arbeits- kameraden August Meißner, welcher beim Verfahren voi) Ueberschichten mehrfach dort beschäftigt war, so ge- chtldert worderz. Auxö welche Weise der Holztranßport an er östlichenS_e1te des kuches erfol te, vermag ich aus eigener Wissenschaft m t_anzugeben, mir it in dieser Beziehung nur von meinem Ar ettskameraden Meißner mitgeteilt worden, daß d.“? TranSport von Hol und der sonst zum Ausbau erforder- lichen Materialien ier urch den ofx_e_nen feilerraum von 5 na 6111 Mol en ätte. An der ichti eit der mir von

e ner gema ten ussage zu zweifeln, «be ich keine Ver- anla ung. _ ck) halte der_i TranSport von aterialien, wie er kick aus efu rt worden ist, fur unzuläsfig, da das Leben der n Beira t kommenden Arbeiter gefährdet werden konnte.

ur Be werde 1 11. ' ur Sc! e: Es war im September 1902, als ich in

einem Ueberhauen des Flözes Sonnenschein“, westliche Abt., 5. Sohle, von Ort 5 nach 6 Westen bejchäftt t war. Dies Ueberhauen, welches bis zum Ort 6 eme H he von 16111 erhielt, war auf 3 Drittel bele_t. Die Bewettcrung dieses Ueberhauens geschah, unter u ilfenabme yon Lutten, von einem Ueber auen unterhalb rt6 Westen Mittels Selbstzuqes. Unser UeberZauen Katte an einem Tage des Septergber 1902, den Tag verma i nicht mehr anzu eben, _emc _o e von 8 bis 10 m errei t als während der achm1ttags 1 t unsere Arbeitsstelle von bern Steiger Overkamp_ bejahren wurde. Der Steiger Overkamp war gekommen, weil ich ihn wege?) ch Austreiens von Schlagwettertz m den) Ueberhauen, die ich zu Beginn der fraglichen Nach_mrttaZ-Zschicht 111 dem Ueberbauen festgestellt batte, durch mechi ehrbauer batte rufen lassen. Auch der Steiger Overkamp uberzeugte sick) davon, daß das anze Ueberbauen voll Feuer stand. Troßdem nabm derselbe keine Jeranlafsung, irgend welche Anordn_ungen Fur Vcsettrgun _der S lagwetter zu treffen. Da ick) Mit dem estehendenGe_111ge ni t zufrieden war, entstand eine Außeinanderscßung zw1schen mir und dem Stei er Overkamp, ohne daß cini? Heraufscßung des Gedinges von iesem zugesagt wurde. Steiger Overkamp sagte nur zu mir auf meine Frage, was in dem Ueberhauen verdient werden sollte, wir würden wohl nichts verdienen, wenn wir bei der Arbeit siHen blieben. _ _

Dcr Steiger Overkamp hat mir alsdann die Beseitigung der Schlagwctter überlassen, wel es meinerseits unter Be: nußung eines Handvcntilators bewukt worden ist. _

Ich bin der Ansicht, daß es die Pflicht des Steigrrs Overkamp gewesen wäre, für die Bcseitigun der SchlaJnJetter zu sor en. Der Name des Lehrbauers, we ch_er m1r er der Zrste un des fraglichen Ueberbauens zugewresen war, war

athias bbs. o. g. u. Hermann Westerwick.

Es erscheint der Rcviersteiger Wilhelm Overkamp, 31 Jahre alt, seit dem 1. November 1897 als Beamter auf der Zeche.

u 1 1. _ _ _

Zur Sache: Der Beschwerdeführer Westerwrck ist M _der Zeit vom 1. Oktober 1903 bis um 1. Jaguar 19041 nicht auf dem Orte 6 Westen des ;lözes Waßerfall m1t de_nz Aufwält' en eines Bruches beschäftigt gewe en._ Drrselbe Ut meines Wissens während der angegebenen Zeir uberhaupt nicht im Flöze Wasserfall tätig gewesßn. Westerrmck war abrr vor der gsnannien Zeit im JUZ e Waffcrfall beim Ortsbetriebe beschäfti t. Ein Streckenbru _ Flözes Wasserfall Überhaupt nicht vorgekommen, wohl aber auf Ort 5 Osten. Die Länge des hier befindbchn Brbcbrs betrug ungefähr 10 m, die Aufwältignng d€§1elben erxol te

nicht von 2 Seiten, sondern nur von der bstlich€n Seite. *ch .

gebe zu, daß der Holztranßport zum Aufbaiz der Strecke 5 Osten durch drn Pfeiler von hier nach 5 Osten zu erfolgte. Dieser Pfeiler war währeud des Holztranßports belegt und geniigend vcrzimmert, sodaß irgend eine Grfabr bei dem Holz:

transyort nicht vorlag. Tatsächlich ist auch irgend ein Uiifall ,

1905.

6 Westen beschäftigt gewesen. Westerwick ist Überhaupt im Jahre 1902 während der Monate uli bis Ende Dezember mit erstellung von Ueberbauen im ; e Sonnenschein west- liche bteilunq der 5. SoYZe nicht beszchäftigt gewesen. Die von dem Bexcbmerdefiihrer esterwick ;_xeschilderten Verhältniss in bezug an das Auftreten von Sch aJwettcrn _srnd deshalb auch mcht vorgekommen. Ob ähnliche Verhältnisse, wie sie von Weslerwick geschi1dert sind, an anderen Stellen, wo er mit dem Auffabretr von Ueberbauen beschäftigt war, vorgekommen sind, verma ich mich nicht zu erinnern. Während der Zeit von Juli bs Ende Dezember 1902 hat Westerwick keinen Kameraden mit Namen Mathias Böbs „ebabt. Ick) kann die Richtigkeit meiner Aussage durch Vor age der betreffenden Schichtenzettcl brweisen.

1). g. u.

Wilk). Overkamp.

Durck) Einsichtnahme in dir betreffenden Schichirnzettel wurde durch Brrqrat Oberibun fistgejtellt, daß Westrrwick während der Monate Juli bis Ende Drzember 1902 im Pfeiler 5 Wcsten beschäftigt gkwesen ist und daß er wäbrknd dieser eit den Arbeitskamerabrn Böbs nicht gehabt hat. ES ergibt ick) ferner nicht aus den Schichtenzetr€1n, Wi; während der genannten Zeit ein Ueberbauen won Wrirrrmick aui: gefahren ist.

u 2. Der BelegschaftSvrrtrrter LÜUJ? gibt cm:

F. S.: Ick habe während der (Fabre 1903 rm)“- 1904, und zwar vom 7. Aubst 1903 biH (5:08 “21er 1904, KLM: Monate wegen der urmkrankbrik gcfkiert. Ta ich MfOLJS dieses längeren Feierns in Not gekommen war Urib- birrbbn dem Betriebsfübrrr Wohlgrmutk) Mitieilurrk.) maéxx, babe [ck während der vorgenannten Zeit zweimbl rim- inyrübxunß von e 10 «45. aus der Zechenunternüßungxzkaiis bxirrmmm Als ick) in einem spätsren Falle einen L'LUSULL“?! AMK; 2.117“ Unterstiitzung unter Tage bei dem Firbrirrixrr SLZJEH ierrx --« dic Zcit, warm die?: g€scheben ist, VLTMUJ “Z:; “(.'-„:S: M: ugeben ", wurde mir End€ OLS brirrii-ZNTM L'Ié:.-.::Z VOR

em Betrirbsfäbrer Woblgrmmk) mikgkrrib, («Z “:ck-„';: Urxrr: !iÜßUngSUntrag abgelebm worden wärr, M;! 18228KZ fands dsr Unterstiißungskaiie Lin BsbÜrZNZH F.:: "0 ' . bsi mir nicht anerkannt wordrn wärs. 5416511er 25; “7" , ich glaube, es war im Abril 1901, nr7ch3mch§ :(“: ZHJZNZTÜKZ?! festgestellt worden war Uni) iniblge bé-iikw. “ski? „U;: :*;rÖJU: machen hatte, ging ich n0chma1§ JU drm YF*€::"1:.-324Z,Z,7-:r Wr?)- emutk), um dirikn um eine UNLEZLLZYKZ ::“: :?: LL,".ZP Züßungskaise zu bitten; bei birirr TZZL?J?..--5;: ': j,“:- *" 4 4-2: Betriebsfübrer Woblgkmmb, ob iki, €“:wa „'.-".:: _“ .. “ck73--*:';:;:r".:o§-

...-

it auf dem Orte 6 Westen des ,

?

mitglied? drr UnterftÜiZUngeZkaiTL A:“. ck“*.» Z-ÖTLZ. worauf ich entgegnexr, Wiz „".“: FUL wärs: ick) kbmme ibn „Mr N€ch' '. BIZZ: schaft (112: 00k1chrif19015ß1g 436755131 _ Z' _ '- ,5 G;:

; wäerNg einrr Umrr'réißunxz WAW?

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bei Ausfiihrung diesér Arbeit nicht vorgekommen. Die durck) ;

Fortnahme der 9051811 im Pfriler geschaffrncn Hohlräume . _ _ _ _ _ _ _

; denn aucb gkié-kbrk; 927.97". C'."'_:._:_.*ZT-€ _ _ _ Die Aufwältigung dcs frablickxen Bruche§ auf 5 Onkn ; Z bis_4 WZÖM ::.-b MCMIT V::';-.-.'„:.'.; :x“ :-x:;;1.2::5:;::5:r ; bab“: ich 61:71" Uxxrrxxxxuxx TV?“. 1-_- ?:Z_T*."T". Z-r: g;.zM k-::;_;.:-_.. nommen. Die Ausfülzorung dicser Arbki: rrioigir nicbt von ? Ob ich w::crbm «ck .":722 z;:7:r:**:;5_4_:: 55:22:37; 3:7:

wurden durch Berge wiedrr bsrfüilr. hat einen Zeitraum von ungefäbr 4 Worben in Anspruch ge:

Reparatur auern, son ern von drr im Visilrr brichäfrigrcn KameradscJYUft, für welche die Berccbmmx, im ZixizrribUrnai erfolgt ist. _ Es erscheint der Bergmann Karl Kleinxbbami, 29 Zabrr alt, seit 5 Jahren auf der " eche beschäftigt. _ _ Zur S.: Ich weiß ni t genau, welche Arbrircn vor. :mr in der Zeit vom 1. Oktober 1903 bis 1. Januar 1904 SUS:

geführt worden sind, ich weiß aber bestimmt, daß ich wäbrend ;

des Jahres 1903 bei der Aufwältigung eines Bruches zweimal ; Bcrglcutc AWM Ba......Trré.

auf dem Orte M. 5 und einmal MZ dem_Lrte F. 6 bc: schäftigt gewesen bin. Nach meiner eschäftrgung im Flozc

Wasserfall ist auf dem Orte 6 Osten nochmals ein Bruck) ?: :

fallen, bei dessen Anfwältigung ich nicht beschäftigt ewe cn bin. Ich weiß bestimmt, das; während der Zeit vom 1_. kiober 1903 bis 1. Januar 1904 Westerwick gleichzeitig mit seinem

Kameraden Meißner mit der Aufwäliigung eines Bruches auf .

dem Orte 6 Osten des Flözes Wasserfall westl. Abteilung auf der 5. Sohle beschäftigt gewesen ist.

o. g. 11.

Karl Kleinjobann.

Wieder vorgerufen, erklärte dcr Beschwerdeführer sol:,

gendes: Ich. gebe zu, daß ich mich möglicherweise gcirrt habe,

auf dem Ort 6 Westen bcs äftigt genossen sei, _es mag auch sein, daß dies 6 Osten gcwe en ist. Die von M11“ zu Protokoll erklärten Verhältnisse erleiden hierdurch keine Veränderung. Der Pfeiler von 5 nach 6 war während des HolztransPorts belegt, dock) halte ich den TranSport für gefährlich wegen der Klüftigkeit des Gebirges. Während der Nachtschicht war der Pfeiler nicht belegt. o. g. u. Hermann Wcstcrwick,

Neuer Termin Wurde z_ur Fortxcßung der Untersuchung auf Donnerstag, den 30. Marz, U r, angeseßt.

Weiterverhandelt auf dem Bcrgrevierbureau am 30. März

Anwesende: wie am W. März. u 1. 1]. ZW Steiger Overkamp sagt zu diesem Punkte der Be- schwerde fol rides aus: Der Begschwerdeführer Westerwick ist im MonatSeptember 1902 nicht in einem Uebcrhauen von Ort 5 Weßen nach

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“Kcki bin dcr Niisich, da?; D:.“ Grmsrkixiox: D;“; ZKM Fröb 211 DN“, FILM. wo Vcrgicixic infolge der I“:Tx::7nkr:1:kbr;:_;n “3711: 53.7717er imk, aus gcmcrkjÖaniäicn Mirtalr. 51; unrrrtxixxcr da ich ma): qlaubc, dax; birrzu dir Unicrsxixximgskaw; U;“:Däicich is:. Mcinc ganzrn Anträqr aui kakkiTÜHlMQ WU“ ick in vor. srcbond geschildert babc iénd 119611511" ana: vor. dem Gedanken gclcircx gcmricn, dai; :ck dir 9711-9181" Unm“ siüsung von der chbc um“- mch: von de". Unna“ stüYungskasst erhaltm würde. Ick bc-dr dac- V;"rftxbrm mir es ('i der Gewährung von Umkrirüxungm seitens der Unna“- stüßunqskaffc geübt wird. nur drsba» gciäiildvri, um . uwcism, von welchen Grundiäxcn dcr Varna!» dm“ Kast Ka; ' der Bewilligung von Untrrytüsungsgeldm-n winx: 1551,

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