1382
Edmund Müller aus Berlin. T lot. b)D1ekleinestlberne Medai lt Men: Adolph Seymet aus Berlin, Schlosser. Carl Ferdinand Krause aus SornSzig bei Bangen, TUÖU'Y. Franz lelig aus Müncheberg, Schloffer. Friedrich Verlla) aus Frankfurt a. O., Maschincnbauer. Nobert Kaufe! aus Veil)", Maurer. Adolph Goldbeck aus Güterlov, Tischlcr. Wilhelm Köchy aus Braunschweig, Tiswler. erdelm Litze! aus Verlm, Zimnxerledrljng. . ; Hetnttch Öanncy ans Berlin, McÖanjkcr. 1“. Eine außerordentltOc Ancrtcnnung erhielt: M'axtmilian “Mai aus Bellm, SGlOsscr. 11) *Mit öffentltÖcm L o'ee wurdcn genannt: 1) Reinhold Sterncrt aus Stottyof, Mcchamker. 2) Auguß Pfähle aus Berlin, Mccha11ikcr. 3) Otto van Hagen aus Jürüenwalde, *.!)kaurcrlchrlmg. 4) Albert delicd aus Berlin, Zimmerlcyrling. 5) Heinr1ch Mittelsiraß aus COÖUWTÖÖT, Zimmermann. 1“. Modcllirklassc. 2:31 SOülcr in drci Abtheilungcn untcr Ucnung des Pro- fessNö Anga)? Fischer. .“.) Die große silberne Medaiile erhielten: 1) Cbrisiian Gellert aus Axrsleben, Porzellandrcvcr. 2] “Waldemar Vogler aus Berlm, ModeUcur. 11) Die kleine silberne Medatlle: 1) Ludwig (Verdesius aus ;),cddcmk, Gürtler. 2) (5'Mktav Locke aus Lindow, Güttler. Dla" (Jesanamtzadl dcr SÖÜlcr dcr 11111111: und GcwcrlsQule zn Velina betrug 14111, 27 mehr «15 mn Jahre 11457. 11. Kunst:, Vau- 11111“ HandertMchle111Brcölau. Direktor: Profrssor Godauer. (B*cscmnntzabl dcr -Sch1'11cr 1711 (41; mehr als im vorrgen Jahre) 111 cmcr obercn, nnttlcrcn unk untcrcn Klasse, 'Der “T“)rcttor untcmcbict m der Prym 111» Chemie, Prcfxssot Höcker tm 1111anat1d "crm", Banmcmcr € (121le lcdrt 61911011111621 Banlnust und duc äulcnxkrdnungcn, l)r. Baum Waatvcnmtxk und Jelkmcsjcn, KMS : Vaumcttxcr Lüdecke Proßktiren, Baum M'asaxnwn- und Plan : Zancn, Btlddaucr “Michaelis sen Titobcr V. I. Mochircn in Thon und Gyps. Die Ausführung der bercijs genehmigten Pläne eines neuen Gebäudes für die Anstalt steht in Aussrcvr. 11. Jm freien Handzeicpncn trurdcn zumkannt: „u) die große silberne Akedaillc für Handwerker: 1) “Anton Borke aus 2531111111), Zinnncrmmm. 2) Hugo Jäkel aus Vrcslau, Maurer. i)) Dic klmue sllbcrnc Medaille: 1) Lskar Süßmann aus Berlin, Maschinenbaucr. 2) Jacob Häuflein aus Breélau, Etclnmey (ffn Zc1chmn und M'okelliren). _ 3) Max Stngton 111.24 Breslau, Muücrzcicvncr. (*) chfentltOes 205 erhalten: 1) Ignaz No woc! aus Langenau, Maurek, 2) Tbcodor 'Weiß anz» Breslau, Ma1ch1ncnbaucr. 3) Hugo Redlich aus Breslau, desglchcU. l;. 3111arch11ekton1schen eichncnx ,1) Die große 1ilberne “ Cedatllc: Ignaz Nowack aas Langenau, Maurcr (für Reißen und Modcütrcn). Carl Franke ans. Friedland, Steinhauer. b)Dtckletxrestlber11c Medaille: Jermann Weber 11115 Kajlxkrnbc, T))kaurct, ; osepb Hocke aus Répperuig, anncrmann. Paul Maxdorf aus Vjic , Maurer. Berthold Streckel aus resiau, Maurer. Theodor Weiß aus Brcslau, Masch1nenbaucr. Auguß Weis; aus Breswu, dcöglctchcn. Hugo Redliä) aus Breslau, Masch1mnbaucr. c) Außerordentliche Ancrkenntnisse: Eriedrtcb Wagner aus Laskowix», Maurer. Qduard Zimmer aus Prausniy, chglcichcn. 1“. Im Modellircn: Die kleine silberne Medaille: Carl Deck aus Breslau, Maschinenbauer. Emil Raudner aus Breslau, Ciscleur, lll. Kunstschule111K611igsbcrg. _Dircktorjum unter Vorsly Sr. Excclxcnz des Herrn Ober: Vraßdentcn, Lehrer: Maler Knorre x-nd für ]cyt als Hülfs- Lehrer der Vildbau er Franz Urvdc. Zahl der Schülcr 2-13 (im vorigen IWW 213). „x. Im freien Handzeicbnen, ;1)Diekle1nesilberne Medaille erhalten:
1) Edgar "Stucky aus Walkaschkcn bci Pr. Eylau, Bau; *
_ bcßxssencr. 2) Franz Volkmann ch Königsberg, Bau-Elevc.
3) riedrixb Gußav Soi aus Königöber , Tis [ergeselk ) AußerordenUiÖe Anerkenntnispe ethatm: 1) Adolph Bobuscv aus Königöberg, Maier. 2) 1111116 Monin aus Kön) Oberg, drögl. 3) uguß Hilbtandt aus ! argen, deogl, 4) Eduard Steil aus Königöberg, desgl. 5) Hermann Friedrich aus Königsberg, deZgl. 11. Jm architektonische" _ cichncn verdient Trcljubgott Hahn aus Schönbruch ei Damnau dffentlichcbc. o ung. |U. Kunst- und Gewerkscvulc in Danzig. Dnektor und 1111er x'cbrer: Professor SÖUiß. Zeichnen: Maler Grenycnberg, Modelljrcn: Bildhauer J re11ag. Fahl der Schüler 208 (13 mehr als im vorigen Jahre). “ „&. Im freien Handzeicvnen 3) Wc große silberne *chdaillc: 1) Bernhard Satow aus Stettin, SOLHS-Ztmmcrgcseü. b) “Wc kleine silberne Medaille: 1“) thbard Stiddjg aus Lan 15], MasMnenbauer-1'eb111ng, 2) Hermann Biercicbtl aus Össel, Holzbildhauer. 3) Job. Eduard Jacobstbal aus Pr. Stargard, Vau-Clcve. 4) Lluguü Carl Grunert aus Königsbergi,*1)r., Gym nafiaß. «*) Außerordentliche Anerkcnntnissc etvalten:
1) Friedrick) Eduard Neuhoff aus Danzig, Malerlebrlmg. 2) Peter Herrmann SOamp aus Ttegendoff, Uitbogtapd. [I. **(m architektontswen Zembnen.
;) *Die große silberne Medaille:
1) Julia:! Valcnttn Welle aus Danzyg, Steinmcßledrlmg; b) die 11e1nc111bcrne Medaille:
]) Gotthard Meinst aus Pr. 130110111, Mühlenbauer. 2) Albert Vroysv aus Danztg, Zcmnnrtcbtlmq. 3) Gottlieb Banks aus Löwen m Schießen, Tischler 4) Auguß Johann Gay aus Danzig, Maurcrlchtling. 5) Ludwig Eduard Könjßcr, aus Dunz) , drögl. k'. Kunst- und Baugewerks-Dulc in 'LH-“agdcburg. Direktormm: Regterungs- nnd Schulratd l'r. Trtnkler und Smd! : «Schulratb (Urubiy. x'cdrcr: Maler Hammann und Peters. Zahl der Swülcr 2141“) 132 mcdr al-I VOklgeö Jahr).
„&. Jm freien Handzetcvncn, .1) Die große silberne Mcdatllc erhält 1) Jakob € anne ans Menüart Magdeburg, Schnftlnchravb. !-)djrkle111csilbcrne Pkedailic: 1) Franz Kicfvaber aus “Mjgdcburg, thdbauetlcdtltng, 2) Robert L*qrnick aus Magdeburg, “Unbogmvb. ' «**) AnßcrordcntlicN Ancrkcnmntsse: 1) Eduard Zim aus Tewöfeldc, Malcrledrlinq. 2) Jriedr Wilh. Leinau aus Magdeburg, Étaveurkevrlmg. 3) hcokor T 0111 aus Magdeburg, Malerlcdrling, 4) Gottfried Reber aus Drexlcbcn, desgleiwen. (*) Oeffentliche Betobung verkrcnt: Rudolph Hagen (1118 Magdebut „ Uttvograpd, [;. Architektoniswes ' ctchncn. .1) TU“ 111-ine sildcrnc Medaille erhalten: 1) Gottfried € (Oui)? aus Colbaxx, ZmnncrgcscU, 2) Franz Ernst aus Neustadt-Magdcdurg, Zimmerlcdrling. b) Öcffcntliches Lob vkrdienen: 1) Tb-eodor Mangelödorf aus Arcndsce, Maurcrlchrltng 2) Aktlhelm 13111131' aus Hadmerslcbcn, Schlofferlcbrljng. )']. Kunst: und VaudandWerkS-Schule in Erfurt. Knrator: chicrnngs- und Baurat!) Drewiy. Lehrer: Pro. feffor Pabst und Prof.)"sor Malcr Dietrich. Zahl derSchüler:
7.) (12 mchr als vom'ges Jahr.
_ .I) Im freien 1cka11dzcichne11 wurden zuerkannt: dre kletnc ftlbcrnc Medaille für Handwcrker den Schülern:
1) Karl Lyonhardt aus Vossa, Zimmergescu.
2) Eduard Lompe aus Wundersleben (Oeöglcicben).
3) Herm an 11 €chäfer aus Etfurt, Masckyinenbauer (auch im Modx-lltren). ' Angus? Nubert ans Ejfurt, Glaser [des,]letchevj). Friedrich August Schnell aus Erfurt, Buchbinder- Lebrlmg.
Emanuel Hellwig aus Erfurt, Horndtcchölcr (jm Zeich- nen und Modelliren). G ottlicb Hartmann aus Erfurt, T1schlerlehrling. Gustav Pabst aus Rudolstadt, Masch1ncnbauer. Oeffentltches Lob Verdient: Friedricv *.?)cbelt aus Erfnrt, Mechanikus. [)) Jm architektonische" Zeichnen erhält
9) der sevon erwähnte Frxedricy Utcbclt aus Erfurt die große s11bcrnc McdaiUe.
10) Bruno Lange aus Erfurt, Maschinenbauer, die kleine Vkedaillc, Oeffentlnycs Lob Verdienen anch hier die oben genannten
[UZ
Leonhard1, Lompe, Schäfer und Hartmann , so wie Moriz Berk aus G6)“ 1), Zimmngesell. .
(') Jm odelliren erbäkt die kleine Medaxlle: 11) Theodor Bodeusch aus Sömmerda, Bildhauer.
eDie Gesammtzabl der Schüler in den unter die Leitung der Königlichen Akademie der Künßc gefüllten Kunst- und Gewerk: schulen der dsilichcn Provinzen betrug 2348, 111 mehr 118 im vorigen Jahre.
Berlin, den 12. Juli 1858.
Königliche Akademie der Künste.
Prof. Herbig, [U. E. H. Toelken, Vice-Direktor. Geheimer Regierungsrat und Professor, Sekretär der ?! ademie.
Abgercist: Der Werkiicbe Geheime Ober-Regicrungs-Rath Costenoble, nacb Babcn-Vadrn.
Orts-Statut fürBerlin, betrcffenbdaÉVerbältntß
der selbfisiändigenGewerbetreibenden rücks1chtlich
dcr Gesellen oder Gebülfen und Lehrlinge, so wie
der gewerblichen Unterfiüyungs-Kasscn, vom 24. November 18:37.
Nach §- 1615 der Gewerbe- Ordnung vom 17. auuar 1845 111 die Abänderung der Vorschriften der Titel L']. und 7 . in Ansehung der “Innungen, so wie der Gesellen, Gchülfen und Lebrl'mZe, für aüe oder für einzelne Arten von Gchrbcn, unter den im J. 111) daselbst festge- seßten Beschränkunqen durch Orts-Statute zulässig. Jn leichen können nach FZ. 29. 34, 45, 56 der Verordnung vom 11. Februar 849 und nach 77. 2 des Gcseßes vom 3. April 1854, die geroerblichen Unterßüßungs-
affen betreffend, den selbfißändigen Gejvcrbctreibenden gewiffe Verpflich- tungen und Beschränkungen durch Orts - Statuie auferlegt werden. Es wird demnach auf Grund der Oemeindebeschtüfft vom 26. April, 15. Mai, 14. Juni v. “ , und nachdem die Znnungcn, bexheili te Gewerbetreibende. we1che außer er Znnun stehen, die Vertreter der eseüscbaften und der Gewerberatb gehort wor cn find, für den Umfang des Gcmeinde-Bezirkcs Berlin Nachstehendes bestimmt. 1, Kündigung des Arbeitsvcrväljnlsses zwischen sclbslsdän-
digen Handkvertern und deren Gesellen oder Gehülfen.
J“ 1. Die Anwendunq der Bestimmung des 3". 131) der Allgemeine!) Gewerbe - Ordnung vom 17. Januar 18-15, nach welcbe: das Verhältniß zwisÖen den Arbeitsberrcn und den Gesellen oder Gebülfcn, wenn nicht ein Anderes verabredet ift, durch eine jedem Theile freißebende Vierzehn Ta e vorher erklärte Auskünd'tgung geldset Werden kann, wird für die naZfiehend benannten Handmerke dabm modifizirt, daß, wenn rückficbtlick) der Kündigung keine andere oder gar keine Verabredung zwischen dem Arbeitsgcbcr Und dem Wescücn oder (Hebülfcn ßattqcfunken hat, an die Stelle der “m der Allgemeinen Gctvcrbc-Trdnung fcügeseßten vierzehntägi- gcn Kündigung die nachfiehcndcn Bestimmungen Anwendung finden.
:) Bei dem Orech61er-, Radler: und Siebmacher- und Schneider-Oewerbe findet: 1) bei Wochen- oderTage-Arbeit eine acht- tägng Kündigung Seitens des Arbeitsgebers, wie des Geseaen, 2.) bei Stüäarbeit keine Kindigung fran; das Arbeitsverbältniß kann vielmehr nach Vecndigun eines angefangenen oder übernommenen Stückes von )edcm Theile au gelöst! werden.
13) Bei dem Gelb-, Rotb- und Glockengießers, Gürtler-, Kammmacher-, Kleinböttcher-, Klemptner-. Lobgerbcr-, Pfef- ferküchler-, Schlosser-, Schmiede-, Schub- und Pantoffel- macher-, Schwerdtfeger- und Leugschm1ede-Gcwerbc find:
1) bei Lohnarbeit bew: Theile am Set) uffe jeder Woche bei Artszabiung , zur Auflösung des Arbeitsverbälmiffes be- “
des Lohnes, ohne Kün ' ung rechtigt; 2) hei Alkordat 't M von beiden Theilen keine Kündigung er- forderlich, „vulmbr das Arbeitsverbältniß nach Beendmung der anqcfan- genen Arbezt aufgeldset. '
c Bet [)em Buchbindxr- und Vergolder-Gewerbe kommen dieéel en Bcßxmmungen („b) unt der Maßgabe zur Anwendung, daß bei Lo narbcit bude Theile mnerhalb der testen 4 Wochen vor Weihnachten an eine 14tägige Kündigung gebunden find.
11) Bei dem Garnweber-Gewerbe haben bei Lohn- und Akkord- Arbeit beide Theile eine Jtägige Kündigung inne zu halten, der Meister ifi aber be- reTÜ 1, den Gcseüen obne-Kündigung zu entlaffen, wenn ihm Seitens des Ja ri anxen die Arbeit, bet welcher der Geselle beschäftigt iß, abgenom- men nnr .
c) Bei dem Färber) unt)1)and_schuhmacher-Gewerbeist bci Lohnarbeit von bei cn Thetlen einc Ztägtge Kündigung zu beobachten, die für die Handschubmacher in den leptcn 14 Tagen vor den drri oßen Jeßen und vor den hießgcn Jahrmärkten auf eine 14tägige Kün igunq verlängert wird. *
1') Bei den Kupferschmiede- und Lackirer-Gewerbe iß von beiden Theilen eine Kündigung nicht crforderltch, vielmehr jeder berechtigt, das Arb iwvcrhältniß am Schlusse jeder Woche aufzulösen.
5) Hei dem Outmacher-, Sattler-, Niemer- und Täschnex.
undTrschler- und Stahlmaeher-Gewerbe sind bei Lohn- und !!!-rdarhmen weder Weißer noc!) Gesellen zur Kündigung verpßichtkk. das Urdettsvetbältniß kann vielmchr von beiden tbeilen ohne Weitere! und Qu edc; Zett aufgeldsct werden.
) e: dxm Zimmer- und Steinfcßer-Gewerbe ist bei Hohn- und !mordartmt eme ötägtge Kündigung )'owobl vom Meister als Ge- sellen. zu beobachten.
)) Be: dcm Schlächter-Gctverbe gcltcn folgende Vcßimmungen: 1) Wenn em «r)elle auSdrückliet) auf bkammte Ze“)! gemietbet ist, f- hört das Arbensverhältniß mit Ablauf dteser Zett obne wcitcrc Kündi- gung yo!) selbß ayf; 2) wenn ein Geselle an cinem der beiden Quartale a116druck11ch au) em halbes Jahr Zemietbet "111, so kann das Arbeitsvnbält- mß noch mncrbaélb 14 Tagen, am) pätcftcns an dem sogenannten kleinen Quartale vgn beiden Tbeilcn ohne exterch aufgcldsct werden; 3) wenn der GeseUc 1chon der dem großen_ Quartale bei dem Meißcr in Arbeit qe- ßandxn bar, 11) finde? die Bestimmung 5112, nicht Unwcnrxjnc), Has ArbettöVerhältntß dauext vielmehr bis znm nächstcn qroßcn Qiartale; 4) wenn cm Oesclle met): auf eme bcßimmtc 54111 „qcnitctdct wsd, maq Wochenlobn odcr datb1äbrigcs Lybn rcrabrckct "“.-m, 10 find bccrc Theil'e zu einer 14111919") Kündigung vct'pfiichtcj.
k) B-kt dem Tapezierer (hewordc smd: 1) be“) kanarbcit, McMer w1e Geseljen zu cmcr Ztägigcn Künrxgung verpßicbtet; 2) bei Akkordakhm kann .das Arbeitsverhältniß naa) Beendigung der angefanqc; nen Arbext-von betden Theiler) obne weitere Kündignng aufgclösrt merken.
1) Be) dezm Goldxchmktcdc-(chcrbe kann bei Lohnarbeit das
Arheusvkerdälmtß m den ermn14 Tagen obne Kündigun_ von beiden Thann jederznt aufgehoben tvcrden, nach Ablauf krescr 1? “Tage ist die Aufhebung des Akrbcttsvekbältniffes nur nach vorqänqiqcr 111ä.)i„1cr Kün- digung, wech duden Theilen freiftcbt, gestattet. * * * ' . m) Bet dcm Stcinbajuer-Gewcrbc darf das Arbeitsverdälmiß m der Regel nur yach _14tägtgcr Kündigung von beiden Thellcn aufgcldset werden. Öauert rmx nnrm Gefellcn übertragene Akkord-Arbcit länger als 11 Tage, so m_uß jedenfallsxie angefangene Akkord Arbeit voucndct werdxn. Nux tn den) FaUc tft der Meister berechtigt, den (HeseUcn obne Künd1gunq bez Beendtgung der Akkord-Arbcit zu entlaücn, wenn es ibm ganz an Athen für den Gcscücn fehlt.
11) Be: dxm Bäcker . Gewerbe können beide Theile das Arbcxts- verhältmß tägltck) 1115-10 Uhr Morgens kündigen.
9) Be: de'm «trumvfwirker-Wewerbc ßnd 1) be“) Kentn- Axbnt be1dc TbUle vor Anfang der leßten Kette, 2) bei Collier - Arbeit bctdeTHUle 8 Tage vor Aufiömng des Arbeitsverbältniffes zu t:")ndiqcn verpfilchtet. *
[ck) Bei dem Maurer-Gewerbe finden folgende B-xftimmunqm Anwendyyg: 1) Jnncrbakb der ersten 8 Tage nach Beginn dcs Arbests- vcrhßltnysts, g1Uchv1el, ob der GcieUe versus früher emma) du dem MxMcr msAtsben gestanden hat oder nicht, find beide Theile daselbc obne wextxre Kundtxmg aufzulösen jederzeit berechtiqx; 2) dcr Mxmcr 11: be- rechtrgt,jdrn e)cUcn obne Kündigung [edcrzcxt 1:1cn1la!“)en, w-cnn der Bau, bn welchem der WescUe angestellt ift, obne Vmschulkcu kes Me))“ters gehemmt wtrd, und alle übrigen Bauten m.: "').-))))": mit don nöM-a-n Arbeitskräften versehen sind; der (Oescüc 1)": aber auc!) berechtigt, das YkkrthetMUnlß oync nauvyzuug auszuldscn, 11mm ibm länger als auf emen Tag Arbeitögclegenvcit mch: gegeben jvcrdcn kann.
[)))-Bet dem Zinngießer- Gewerbe muß bei Lobn-Arbcit einc gcgemetttge Jtägtge Kündtgun.) dcs Arbeitsw'rbältmffcs am Scblnffe dcr Wocvc bet *letszx1blu11g des Lohnes stattfinden; bci lekord-LUch dagegen iftlqus Verbältmß nac!) dercn Beendigung obne wcxtx'rc 1111nd1gx1nq auf» ge )ct.
1-)Bc1dem Dachdecker»(“roßbßtrch*xr-,Mosscrschmicke-„ Nagel1chmxcdc- und pofcr-Mcwcrb»: 1'11'1'1 Akkord Arbeit Von [“Men Tvetlcu teme KÜnNgung crfordcrltcb, vxxlxncbr ca:; Arbeitövcrbält- nig nach Bxendignng der Akkork-Arbeit 111119110111.
3) Be: den adrxgen vorstehend ":ck: namhaft gemachten Oe1rcrben,)'o wie in allen oben umi)! ausdracklrä) erwähn- ten Fällen finden in Betreff der 2121111")an dcs Arbeitövcrbältnisscs dic Beßimmungen der AUgcmcMcn GeWerbc * Ordnung vom 17. Januar 1845 Anwendung,
11. Entlassung der Ge)“e11enre)p.Gebülfcn vor Ablauf der vertragsmäßxgen Arbeitszeit und ohne Vorhergcgängkne Aufkündigung.
x'. 2. Außer den 1111 5. 111) der Aügcmcinen GeWerbe-Ördnunq Vom 17. Januar 1645 erwähnten Xällen kann ein (Resellc oder Gebülfe vor Ablauf der Urtragömäßigen oder statutarischcn Arbeitszeit und obnc dor- bcrgegangme Kündigung vom Arbeitgeber auch dann Uttlaffeg mr_rden, wenn er eine xu den Verrichtungen seines Ochrbes gchörendxc 1an Kaber- tragenc Arbeit so fehlerhaft angefangen hat, daß. von :bm M' WNW“); ßeUende Vollendung dcrxcldcn nick)! )“ MWM“ *ß- , ..
I'. 3. Arbeitgcbcr. MW,: Gesellen oder Gebülfen bestbästtgcn. auf welche das in me-ff dcr ck)cscllcn-Verb1ndungen und Kaffe!) crlafscne
1. Auqnst _ , * . ------»--- WA) Anwendun. ndct, ünd bc! ).rts Statut vom ]. November ' .) fi
Strafe verpßichtc1, von )eder Außdsung des Arbqitsverhältniffes innerhalb 24 Stunden, unter Beobachtung dcr in dyn cmzelnen (HeseUen-Kaffcn. Statuten Vorgeschriebenen Fdrml'rcbkcitcn bet der betreffenden Kaffe Anzuge zu erstatten. , . ' lll. Levrltngs-Verbältmsse.
5- 4. Zur Vermetdung e'mer Umgeb_ung1des 8.154 der Allgemeinen (Helvcrbe - Ordnung vom 17. Januar 11443 Wird bestimmt, daß, wenn 'em Lehrverhälmiß unter dem Vorwande aufgehobep worden ist, der Lehrlmg werde zu einem anderen Gewerbe odxr 411 emem a-nderen Berufe uber- qehen, ein solcher Lehrling, wenn er 1111) inner alb :! Monaten, bkl-dkn Bau-Oandwerkern innerhalb öMonaten, nach )emer Entlassung cntsch11cßt, die Lehrzeit in demselben Gewerbe fort uschen, verpßichte: "Ut,- fich dann zu dem derlaffenen Mcister zurückzubege en, falls dieser ihn rmcder aux, - nehmen bereit ist, und daß ein anderer Gewerbetreibendcr dcffclben e--«