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Raidstammn eröffmt, daß fie, so wie frü n die o ndische Com- pagnie, ihre Si ungen im Jndia-House in endende: aStreet halten werde; er sei ß werde den Sigungen gelegentiih als Präsident deiwo nen. _ _ *
as Direktorium der oßindiswen Compagnie ddt Mr. John Stuart Mill ersucht, die Summe von 500 Pfd. St. als. ein schwaches Zeichen der Anerkennung für seine auSgczeichneten Dienst-
leistungen anzunehmen. Die „TimeS“ findet, wie schon angedeutet, das Bombardement
von Dscheddah durchaus nicht in der Ordnung. Sie schreibt: „Wir veröffentlichen den Bericht, wciwenwir auflielcgrapdiscdcm Wege erhalten haben; al1ein wir können nicht.umbm, zu demerkxn, daß, naa) dem, was bis jekt vorliegt. wir nicht wissen, was wir zu der Sache sagen sollen. So viel isi vollkommen klar, daß, wcnn zu der Zeit, wo das Blutbad angerichtet worden war, Qapitmn Vallon seine (Iesihüye gegen die verbrecherische Stadt gekcdri und so die Mörder gew! ermaaßen mit noch blutigen Handen ergriffen hätte, die Meinung der civitifirten !Lelt die extrcmßen Schritte, die er ctwa gethan haben möchte, ' gut geheißen baden würde. Ein Bombardement Dscheddad's in dein Augen- blicke, wo die Häuser des englischen und franzößscben Koniuis noch von dem warmen Blute ihrer Bewohner gerötdct waren, würde eine begreifliche und zu rechtfetii ende That gewesen sein, und Capitain Bullen hätte fich den uf eines energischen und kräftigrn Offiziers erworben. Doch was für ein Verfahren hat man in Wirklichkeit befolgt? Der britische Dampfer segelte ab, und als die Sache zur Kenntnis; der englischen Regierung gx- bracdt worden war, appcüirte diese an Konsiantinopel. Dic türki- schen Behörden kamen unserer Gciiugthuungs- Fordexung im auf: richtigfien Geiste entgegen. Sie ernannten sofort einen außeror- dentlichen Kommissar. der sich nach Dsibeddad begeben sollte, er ens zu dem Zwecke, die Untudßifter und Mörder in gcdüdrendci Arise zu deßrafen. Konnten sie etwa mehr thun, und konntcn wir e'twa medr verlangen? Der zur Ausführung der Beschlüsse der turki- scden Regierung auserkorene Offizier war kein unbedeutender Mann, sondern J:";mail Pasckia, der Held von Kalafat. Es unter- liegt durchaus trinem Zweifel, daß es der türkisckxen Regierung völlig Erni? mit der Sache war und daß fie alie Mordcr_von Dscheddad, deren fie habhaft werden konnte, gehängt haben wurde.
In Wooiwich ifi cine chiyesisehe Trophäe angekommen, eine gewaltig aussehende mesfingene Beiagerungstanone, 8 Toni; schwer, fast zweimal so groß wie ein englicver 68pfi'indcr und mit einer Bohrung von 12; Zoll im Durchmesser. Sie isi vernagclt und soll in Windsor aufgriiclit werden. . .
-- 21. Augusi. Durch den atlantiscben Tclegrapden ifi die Nachricht bierdcr gemeldet, daß der Dampfer „Europa“ (am 11. Audi? von Boston abgegangen) mit dem Dampfer „Arabia? wc7cher Liverpool am 7. AULIN Verlassen) am 14. Auguß dei
ap Race zusammengefioßcn; * ienschen find nicbt verlcßt, die bei- den Schiffe ader dcscdädigi. Der englische Postdampfcr „Pcrsia“ nimmt Post und Passagiere an Bord. _
(“Frankreich. Paris, 21. August. Eine telegrapdische Dipeiche aus Rennes vom 19. Augufi, 0 Uhr Abends, meldet:
Jbre Majesiäten find so eben in Rennes, begrüßt von dir
Hürmischen Begeißerung einer unzähligen Mengc, eingetroffen. Die Einwohner waren den hohen Reisenden eiitgcgcn gegangen. Der Bischof von Rennes, umgeben von mehr als achtdundert Klerikcrn, erwartete die Majestäten an der Pforte der Kathedrale. Der Kaiser kündigte in seiner Erwiederung auf die Rede des Bischofs diesem die Erhebung des Visidums Rennes zum Erzbisthum an. Die Begeißerung der Einwohner von Rennes bei Erscheinen der Ma- jestäten auf dem Balkone war unbeschreid1ich. Die Bevölkerung des Departements mischt sich bunt unter unsere eigene; mehr als 100000 Menschen drängen fick) in den Straßen umher. » Nach der kirchlichen Feier war großes Bankett im Jußizpalaß. Die schon teiegrapbisck; erwähnte Redi', welche der Kaiser bei demselben hielt, lautet wörtlich:
Ick bin nach der Bretagne gekommen aus Vßichtqefüdl sowohl, als aus vmpatbic. Es war meine Pflicht, einen Theil Frankreichs kennen zu lernen, welchen ich noch nicht besucht hatte. Es lag in meinen Sym- pathieen. mich in der Mitte des dretagner Volkes zu befinden, das vor AUem monarchisch„ katholisch, und kriegerisch gesinnt ist. Man hat die Departements des Westens häufig so darßeUen oncn, als scicii sie von Gefühlen beseelt, die von denen der übrigen Nation abweichend wären. Die begeisterten Zurufe, mit denen die Kaiserin und ich auf unserer Lanzen Reise aufgenommen wurden, firafen solchen Behauptungen
ügen. Wenn Frankreich nicht überall gleicher Natur isi, so iß es doch einig in seinen Gefühlen. Es will eine Regierung, die ßadil genug ift, um al1e Chancen eines neuen Umßurzes zu ver- eiteln, aufgeklärt genug, um den wahren Fortschritt und die Entwicklung *Der menschlichen Fähigkeiten zu begünßigen, gerecht genug, um alle ehren- 1verthen Männer zu berufen obne Rückficht auf ihre politischen Untere- BMÜM- kwNenhaft genug, um zu erklären, daß sie die katholische Re- ligion be7chüst,„ aber auch den anderen Kalten ihre Freiheit läßt, einc Neßixrung ?“,le- sxakk Ic_nug durch ihre innere Einigung, um so geachtet 4" ein, wie ihr gebudrt, im Natde Europa's; und ebcn deshalb, weil ich diese Ideen der Nation repräsentire, hat das Volk überall auf
meinen UYU! fiZ aufZefieni und durch seinen Zuruf mich math i. Glauben e, in ne erten, daß das Andenken an meine Reise der Bretagne tief in dem Herzen der Kaiserin und in dem uneinig“; eingeprägt bleiben wird. Wir tverdcn auch die rührende Fürsorge für den kaiseriiwen Prinzen nicht vergessen, welche wir in den Städten und auf dem Lande gefunden haben; überall erkundiqie |ck die Bevotke. rung nach unserem Sohne, als dem Pfunde ihrer _ ukunfi. Ick danke Ihnen, meine Herren, dicse Vcrsammlun an eordnet ku Faden, welche mir gefjattet, Zdncn meine Gedanken auszu rü m, und ck Mieke, indem ich einen Toait der hier so ehrenvoll vertretenen Bretagne dardkinqe. Md c sich ihr Ackerbau bald entwiäeln, ihre Verbindungßmittel bald vollen- det cin, idrc Oäseii sicb verbessern, idrc Industrie und ihr Handel ge- dcibcn und die VZUÜWÖÜÜ und Kun!) blühen? Meine Untersti'ißiinq Wird idr nicbt fcdlcn. Lider möge" iir, während sie ihren Schritt auf dem Wege dcr Civilisaiion [*cicblcimigt, dic Tradition der cklcii (Refsiblc, die sie seit *Ladrdundcrtcn aiisgczcicbiict dat, iindckäiidcrt dcivadrcii. Möge sie diese Einfachheit der Sitten bewahren, die sprücbwdrtlicbe Offenheit, die Treue deiii geschmorciien (Vianden dic Auddauer in der Pflicht, die llnterwerfung unter den WiUcn (Zottcé, Der über dcm dcmütdigsicii däuslichcn Heerde tracht, wie über den höchsten 10cschicken dcr Kaiserrcickoe. Dies sind meinc Wünsche; seien Sie, meine Herren, dercn würdige Dosimetscber.
Bei der Revue auf dem Marsfelde. die der Kaiser nach dem Bankette dicli, waren die Inhaber von Helciia-Mckaillcn in großer Llnzadl „zugegen, und 70,000 Zuschauer iiandcii auf den Andöden, die sie!) an das Marsfeld anschließen. 'Das schönüc Wetter be- güniiigte diese miiitairiscbe Frick. Abends gab die Stadt Rennes den boden Reisenden einen großen Vall.
Man erwartet die Ankunft des Kaisrks in St. Cloud noch deute. Prinz Napoleon ii] gestern Abend:! aus der €chwciz zu- ri'ickgckommcii, wcdiii er seiner Erholung Wegcn gcreisi war. Gemäß drin in China adgeiédiossenen Vertrage (F.Cdina) werden die europ. Mäcdtc keine" üändigcii Gesandtschaftiii in die Ncßdeiiz des Kaisers selbt? scndcn, adir Gicncral-Konsiilatc in Tiemsiii halten können. Baron (Hiros wird schon Ende Oktober in Frankreich ein- ircffcn. Er lehrt nicht mit dem französischen Geschwader zurück, sondern geht mit der englischen ilcdcrlandpos! Über Suri.
Herr Sadaticr, aiißcrordcntiickxer Kommissar für 'DsÖkddüb, iii dcutc nach Alixandria abgereist. Herr Cinerat begleitet ihn als Dragoman.
anzöüsOchätter veröffciitiicbcn cin Rundschreiben vom Minisier
des Innern, Herrn Oeiangle, in der Frage wegen Umwandlung der Hospiiieiigi'iter in Staatsrcntcn. "Dasselbe ifi aus Paris vom 14. Augusi datirt. Bekanntlich batte General Espinaffe durch sein Rundschreiben sofortige und aUgcineine Lluöfüdrun befohlen. Die Weisungen des Ocrrn Delangle lauten nicbt so deZimmi; sie lassen den Dcpartcmcntai-Bcdördcn iind Verwaltungö-Ausscbüsscn ziemlich freie Hand und empfehlen denselben, je nach den Verhältnissen, das Wesir deriZwspiticn-Joiids zu wahren. Das Rundschreiben des Hrn. Delangle hat mehr zum Zweck, die uncigcnnüßigcii Lidsicbten der Regierung gegen Votwür e und Verdächtigungen zu vertdeidigcn, als die Espiiiassc'sckoen Maßregeln zu rcchtfcrtigen, indem es erklärt, die Regierung babe niemals beabsichtigt. Hand an die Hospiticn-Güter zu legen oder Mißtrauen egen die Vcrwaiiungö-Auöschüsse kund zu geben; die Umwandlung Yi, fiigt Herr Oelaiigle hinzu, nur dann rätdiiw, wenn es sich um sch1echtau8gedeutete, schlecht untcrdaitcne Licgeiiscdaften handle, dercn Verdcsserung große Unkosten mache, oder in FäUen, wo das Einkommen von den Gütern den Llrmen-Be» diiifnissen iiicht genüge urid cine Umwandlung in SiaatSrenten die Deckung des Defizits verspreche; in solchen Fällen sei es Pfiicht der Präfekten, auf Umwandlung der Güter in Renten zu drin- gen. andle es sich hingegen um gutt, einträglich betriebene Lie- enscbaten, die für die Zukunft mehr und mehr Einnahme der- ?prächen, oder um Güter, die von den Gebern als unveräußerlich bezeichnet worden. so müsse es den Verwaltun s-AUSschüfscn an- beim gestellt bleiben, jenacd den Verhältnissen u Jeschlirßen. ** Der Marinc-Minißer ifi wieder nach Paris urü gekommen, Marschall Vaillant trifft deute !ldend hier ein. _ VZächficn Montag werden in den 85 Departements die Departemental-Rätde eröffnet. » Von der Alieréklafse von 1857 haben 17,022 conscriptionspfliaitige junge Leute sib mit 1800 Fr. von dem Kriegsdiensie loSgekauft und somit 32,259,1;00Fr. in die Doiationßkaffc der Armee gezahlt. Durchschnittlich trug jedes Departement hierzu 375,000 Jr. bei.
Aus England schreibt man: „Von allen Seiten, in Alderney, Guernsey und Jersey, wird fortwährend gerüstet, und die Fortifi- cations-Arbeiten sind sehr fiark. Die Lords der Admiralität be- finden sich in diesem Augenblicke in Album:; und drängen dort die Arbeiten im Hafen vorwärts. Jn Guernsey werden die 32pfündi- gen Kanonen durch tZpründi e ersißt, mit einem Worte: man ant- wortet auf Cherbourg durch ?teundliche Grüße wie durch Vorsichts- maßre eln,“ '
anien. Aus Madrid, 19, Au uß. wird telegraphirt: „Die „ aceia“ deri") entlicht eine Köni licZe Ordonnanz, wonqch so wohl in- als aus «indische Handels- ahrzeuge künftig nur ein- mal die Leuchttburm-Gebühren zu entrichten haben. - Die „Epoca“ meldet, daß die Regierun vor den Wahlen ein Manifesi über ihren VerwaltunJSgang er affen wird. » Dem Vernehmen nach wird der Hof Ferro! besuchen.-“'
theilung zufolge, b
dert worden. Auf dem Gebiete
der (Heseßgebung ifi ein Die Gesese über das C
schehen.
diesem Zwecke eigens
Oer Sultan functio-
Patent vorzeigen müssen, worauf alten oder in die Kontumaz
ägigcn Behandlung - Berichte aus Bcngazi
fahrung Fahrten beginnen. » bringt die Nachricht, daß im griechischer Bischof plößlich am
DicengliscdeLirc, welche Nicki obne
SchluB
war gcsiern WZF. iii dic Vcri'inigung dcr Matadore quiers gebliebkn, die eine bedeutende vorgescdossi'n haben, um mittels? derselben die Lire bis zum z 1850 auf dcin fi'fien Course v theils erzählt man, begonnenen Bauten, wcläxc bedeutendes Zeit lang einzuiielii'n. - Wie dem berichtet wird, war die Kommission, achtung der Seuche nach Ben ihren Bericht
Summe on 1150 zu halten. Andern- bi'schlosscii habe, die vielen (Field verschlingen, auf eine „Pays“ aus Kaiifiantinopei , welche die Pforte zur Beob- gazi geschickt hatte, zurückgekehrt d Regierung
daß die herrschende Kr
daß der Sultan
und hatte cbt daraus deroor, ie Pes? ist. Die E vier oder fünf Diürikic ausgedehnt, Hafen von Derna,
beträZ: nßland und gen, welche dem
erstattet. ankhcit in der That chritten und fiel) auf namentlich auf den kleinen dissen Bevölkerung 12 --15,000 Einwohner
pidemi hat Bengazi übers
Polen. St. Petersburg. Mittheilun- unter dem "15, Angus? uernannten englisaxen Sir J. Crampton, Bis da- Lord Lowtbcr, iegcrcitern, !*ord und Lady ii Besuch befinden und am mhm? gefunden haben.
Auch auf dem rusfiscben
„Hamburger Correipondenten“ zugegangen find, melden: Der Ankunft des nc Gesandten imd bevolimä wirdnoch din verfiebi der großbritannische Gescbä die Geschäfte der iiegation, dessen Schw fich augenblicklich dicr kaiserlichen Hofe eine wohlwoljcnde Au Jm Kaukasus geht es jest rasch rechten Flügel der kaukafischen Linie s namhafte Vortheile errungen worde . anzlei des Jürsicn Statthalters von Kaukasien, hof des kaukasischen Linien-Kasakcn- urden zu (Hencral-Majors befördert. Nach dem so ( inaiizjahr dom 1.21pril esammt-Einnabmen der 79Thlr. 18 Sch. Reichsmünze sammt-Ausgaden zu dem gleichen Belaiife Civilliße des
chtigtcn Miiiifii'rs, Monats ciitgcgenscden.
fisträger , chsleydale ,
vorwärts, find von Truppen neuerdin Direktor der Obers? Stary Heeres, Oderfl Popandopulo, Dänemark. Kopenda Staats-Budget für das März 1850 ie auf 17,115,8
, und der C
10, August. eden erschienenen 1858 bis zum 31 dänischen Monarch veranschlagt, und die G1“ Kö ' s 8013008 Tden nig „ " lt.; 37000( h
Reichs!“ g der StaatSschuld 6,151 3,500 Thlr.;
Ang-legenbeiten 249,841T dir. 42 SH,;
ck.; auf das Finanz:Minifierium 40 «meinsame Miniserium des den und mit dem Jinan Verschiedene Ausgaben hergesehene nahmen und A für das Köni «“)-518847 Thlr. i" resp. 1,363,067 Thl 3) für das Herzogthum Holstei
sind die
angeseyt. testeten kommen: auf die auf die Apanagen des königlichen Hauses 72.900 Thlr.; auf die Vcrzinsung .800Th1r. ; auf das Penfions- auf das Ministerium der auswärtigen dir. 37 Ed.; auf das Kriegs-Minifierium
auf das Marine-Mini
auf den Geheimen Staatsratd auf den 60,000 Thlr.; wesen 1,4
sterium 2,030,048 5,282 Thlr. 64 Sch.; Innern (bekanntlich aufge- -Minifierium vereinigt) 61,201 Thlr.; r die Monarchie 048,70? ler. 10 Sch, Ausgaben 75,000 Thlr. -- Die beson- folgendermaßen feiigcsegt: . 0,043,800 Thlr. ., 2) für das Herzogthum Schleswi r. 80 Scb. und 1,341,200 Tb n resp. 1,834,702 Thlr. 705 Sch.
Thlr. 48 € auf das g
und auf unvor deren Ein usgabeis sind
reich Dänemark res lr. 87 Sch. un
1661
türkei. Konftantinopel, 14.„Auguß. Lord Stratford de Nedclifse is!, einer der Kölnischen Zeitung“ zuge angenxn Mit- ier ange ommen und hatjdem Su tan seine Auf- wartung gemacht. " Um die Armee von vielen fremden unfähigen Offizieren, welche die Revolution bieder y,erschlagen hat, zu säubern, sollen alle Polen, Ungarn u. s. w. iich xinem Examen unterwerfen. Es wird uns dadurch ein großer Theil brodioscr Menschen nach Pera geworfen. Viele Aerzte haben vor Kurzem Anfieliung erhal- ten und smd nach den Provinzen zur Rckrutcn-Ausdedung beor-
Fortschriit ge- igentdum find durch eine z nicdergeseyte Kommission von Rrwtsgeledrtcn codificirt worden; das Erbrecht wurde bei diesem Anlasse erweitert und manche andere Modification eingeführt. nirte das 28erk, und dasselbe ifi gegenwärtig in der Staatsdruckerei veröffentlicht worden. » Dcr Saiiitätsratd dat discdloffen. daß alle Provenienzen aus dem Schwarzen Meere bei dem Sanitätsdureau von Kodak anhalten und dort idr sie entweder freie Pratika erh werdcn. »- Die Provenienzcn von Aegypten wurden statt der beobachteten fünftägigen Obserdanz der zehiit des verdächtigen Patents unterworfen. vom 29. Juli melden, daß die Stcrdlickokeit dort täglich die von zehn übersteigt und von Zeit zu Zeit auch neue Pestiälle kamen. *- Die Dampfschifffahrts:GeseUschaft, welcbe die Be der Marisa untirnimmt, wird näcbsiens ihre Das „Journal de Constantinople“ Gefolge des Zani Pascha ein gestorben sei.
ie Gcldnoth hat etwas abgenomniei'. schon 185 Piasier erreicht hatte, Cinfiuß auf dikscs Ergebnis; unserer Kaufleute und Bau
und 1,752,395 Thlr. 93 Sch. Nei smün e, so da demna für das Komgreich ein Uederschuß c:Ton 524.952 Tbßlusich29x Sch? ;?xgtfßumHSZliswig eine Unter-Bilanz von 21,770 Tdir. . r o eineme : ' “"' 79T Sch. Neichömüiize ergiebt. Unter Bilanz von 84366 TW. Amerika. Der Dampfer Nori ern Li t“ r' - richten aus New-York vom 3. d, Tllid i;3,00()Tgi?11. fxrtYLnkgrieaiZ. Die Lecompion : Verfaffung ist in Kansas von einer ungeheuren Volksmebrheit verworfen worden. Nach den neueren Nachrichién aiis Utah erfreute sich das Gebiet der vol1kommenften Ruhe und ,d." Oberoffiziere ffanden bei den Mormonen in doder Gunst. Kein Ooidxad don xKodiisione's Armee durfte die Salzskeüadt “betreten. Die Öxndenö : Komniijsarion waren nach Washington abgereist, -- Jn isoiiri waren die Wahlen für mehrere Kongreß:Bkzirke zu Gunßeii der “nationals" Demokratie ausqefaiicn. Blair, dcr erße jkiadcrcifcindiiche Kandidat, der je in éiiisiri Sklavenfiaate vorge- schlagen wurdc, sei durch, was in Wasquton qroße Sensation erregte. -- Jin Zuloaga'scben Kabinet iii Mexiko war kiiic voll- kdmmene Modification eingetreten. » Dic »)(acvkicvt von der Als“!- [ichéL Legung dcs atlantischen Telegraddcn i-yeint in dcn Vcri'iiiig- ten Staati'n “großere Sensation gemacht zu baden, als in England. Das Ereignik; wurde in allen Städten durch öffentliche Béieuch- tungen, ,Yackelzüge, Militairparaden, Artriiericsaiden und andere Kundgebungen der Voitßfreude gcfeirii. Mr. Field teleqravhirte die__Nachricht dem Präsidenten Buchanan und «KMU sol,]riide telegra- phijche Antwort: „Ich wüiische Ihnen don qaiizi'm Herzi'ii (Klink Zum Geltwgey des großen Unternehmens, mit weicdciii „Wr Name* sc ehrenvoll verknupst isi. „Zeh vertraue, daf; ('I iiiit Öi'iisc dcr göttliche" Vor- sehun fick; 918 ein treffliches Mittel krwe'ii'cii iviid, i'wiqcn Friedén iind Xreundichaft zwisaxcn dcn "iammvi'ririiiidti'n Nativiicn zu be: erdern. ch habe die Botschaft der Königin 110ch nicht erhalten. ]Sehr acdtungödoli Jdc James» Biiwanaii,“ - Dieses Telegramm ifi vom 5. Auguii datiri. Dcr tciegrapdischcii Uandiinie war bei Kap Breton ein Unfai] zugciioßsn, der dic Verbindung zwischen Nigfoundinnd und New York untsrdraw, aber in ein paar Tagen beseitigt worden sein wird. » Nach cincr Depesche aus Toronto vom 15. d. dauerts die canadiscbe Ministerkrifis fort; aber W. Carteir und John Macdonald waren dinii'iii, ein Minißerium zu dildcn. - Aus Wasdingtoii schreibt man «dcrmais vom 15, August, daß Lord Napier, der britische Gesandte, din Gouverneur Douglas von der Hudsons-Vai-Compagnie aufgefordert habe. die Wiiiimgen Sir Edward Bulwer Lytton's in Wetriff dsr Wedaiidliing ameri- kanischer Goldgräber so liberal, als möglich aufziikassen.
China. Der pariser „Monitcur“ Veröffe'ntiicbt folgende telegrapdiscdc :Dcpeswe- aus St. Pete'rsbiirzi 00111 20, welches der dorti c französische Botschafter an den Mii-i-icr dcs Auswärtigen abge chickt hat:
„Ein aus Tien-Sing vom 27. Jimi abgegangrner und zu Lande angekommcner Courier meldet dcin Fi'irkicn (Loriskbakoff, daß China und Rußland einen Vertrag adgcicdiosien haben, der in den aligcmcinen Grundlagen mit deiijcnigin i'idci'iiniiininit, welche China mit den übrigen Mächten abgeschlossen hat. Die Häfen sind ge- öffnet, die freie Uebung der cdrisiliwcii Rcli.1,ion iii zugelaffen, i'dciiso dic Eiiiseyung von Konsiilatcn uud iiciiii 1"; 11011) 113111, die Sendung von diplomatischcn ngcnteii mii“, Viking, Frankreich und England haben außerdem eine bedciitciide (Heidsiiinme als Schadenersay erhalten.“
Zwar, bemerkt die „Indépendancc Belge“, bringt dieser Courier, der in 7 Wochen aus Cdina nach St. PLUTIÖUTZ gelangt ist, nur den Abschluß eines Vertrages zwischen Rußland und China; aUein es erhellt aus den anderweitigen Mittheilungen, daß auch Frankreich und England und wahrscheinlich auch Nordamerika ähn- liche Verträge abgeschlossen haben.
Ostindien. Der Maharaja Jung Bahadoor hat der Regierung in Calcutta seine Korrespondenz mit den Rebelien von Oude mitgetheilt. Sie besteht aus 4 Briefen an ihn vpn, dem Moulvie Madommed Surfraz Ali, dein Gesandten des Königs von Oude, dann von Ramzan Lili Khan, Mirja Virjiz Kudr Vahadoor und von Ali Madomed Khan, Vice-König don Lucknow, welche Aktenßückc alie vom Mai und Juni 1858 datirt find. Die Brief- ftelier rufen alle den Beistand des Gboorka-Führers im Namen der Religion und im Hinweis auf die Jettpatronen an. .
Der „Bombay Times“ entlednen wir folgende Notizen:
Die Begum, die mit dem erßen der übrigen Führer sich in Bundie befindet, hat eine Streitmacht, die aus 7000 Lunienfiinten, 3000 Sipoys. 2500 Nujeebs und 1400 Reitern mit 8 Kanonen beßedt. Die Führer, von denen fie um- geben ist, suchen auf jede mögliche Weise Verstärkungen zu erlan- gen. Der Khan von Bareily hat alle seine Anhänger verloren, und fieckt in großer Noth in Baraitocteh. Mann Singh, der ab- wechselnd mit den Rebelien und uns geliebäugeit hat, wird 'e'ßt auf Befehl der Vegum vom Nawab von Jyzabad belagert. inc britische Heersäulc sol] zu seinem Entsay abge angen sein. Wehe ihm, wenn er in die Gewalt der Vegum fllt. Nana