1858 / 203 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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daneben find die im Art. x der Additional oAkke enthaltenen Vok- tl ten mau u befo! m. fck, g [711.vei§f*c;1brzeuge. “eben: auf der adrt begriffmkn. ur racht- odex Person_cnfabrt dlcneFdeim] Schiffe von ?uehr als zehn Laßm Fra fähigkeit mus; nch toe-

s in ut und dauerhaft edautes Boot b. nden. nigßen e g 1x. Verba ien rückfichtlich'

1) der Fahrbahn. . b .) Juncbaltung dcrycl MT. 1?“ Likädi'rnd der Fahrt dar! obne vorhandene Nothcndigkcit

ki'in Saixifk kik Fahrbahn vcria'ien. * -

Eg „]:lt dizi“:- Vsiiimmtiiig immi'ntlnb tür grosicix *qukl- , («Diss. irn" :*!i!*ckiii:it "ür Darnvtikbiffc. L_eßterc rnrmi auch Vckixis L*„ii'ibriing von ?lnicgcpläßsn nur an! io [„"ng „11:1 es Für kic'Öcii _",Wi'ck erforderlicv i't, außcrbalb dcr ,xabrbabn bleiben. &

Sobald der Wasserstand solcbcö zuläßt, haben dig Dmnpf- , schiffe tbunliäist die Mitte des Stromes zu halten. Die nähere Bestimmung über die dazu crfordcrlnbx Wasscrddbc an dcn-vor- handenen chcln isi von den _zufiändigcn Vcbßrßcn der Einzel- ßaatm zu treffen und, soweit ndtbig, gehörig bekannt zu

ma en.

Özdoizßdßc haben, um den Schiffcn möglich!? wcnié: bixidcrlicb zu sein, iich außerhalb der Fahrbahn in kalten, iyso ern Ut dort, naa) Maßgabe ihres Ticsgangcö, dcr Zrtlicbcn Bcickmffcnbeit dcs Stxomcs iind dcs ongcnbliäiicbcn WaUerUanes, "ck nnqcbmkcrt foribeivcgcn ldnnen. Wo dics ,niét der will, ist , dürfen aucb Holzfiößc wäbrrnd der Fahrt die “,xabrbabn nicbt verlosen. Nichtbcschädigung Ocrscxbßiiz.

"Lede Verunreinigung der" Fabrbabn durcb ?luöivcrsimZ (Joka Vaüäst, Steincn, Stcinkoblensckolackcn oder anderen der LMU- fabrt dindcrliciécn odcr gcfäbrlicbcn chcnstän'kcn an andckejn als den Von der znständigen Vcbdrkc angcwmcncn Orten iki vcrbotcn. _ *

Dic mr Vcscbwi'rung kchtcncrkudcr dicncnkcu thlnk oder anderen Körpkr find dergcßalt iu bcfcstigcn und „zu verwahren, daß dercn Ocrabfaljcn in die Fahrbahn oder Leiaxterstclje vcr-

bütct wird. c Es isi verboten, an Schiffe während der Fahrt Balken zu

dän en. 2) der UYU, Brücken und anderer Werke.

, 14, Die Ufer nebst dcn an Zenselben befindlichen Anlagen und Werken, io wie die Brücken, Fäbrrn u. s. w.. dürfen von den SÖifflU UUd Holzßößen auf ihrer Fabrt nicht berührt und be- schädigt werdcn. ,

*Die Leinpfadc dürfen von den Zugkncchten oder Zugtdtcrcn weder verdorben, noa; zum Nachibeile der anliegenden Grund- ßüäe überschritten werden.

Fur Verhütung des durch den WeUcnsÖlag entficbenden Schckdcns haben alk:- Dampsschiffc von den Ufern _und Strom- bautcn sicb mdglicbß cntfernt zu halten, und ]ekcmaljs in der Nähe als gefährdet ügnalisirkcr oder im Bau bcgriffmcr Ufer, so wie bei starken Krümmungen der Fahrbahn nur mit entsvrccbcnd gemäßigtcr Maskbmenkraft fick) fortzubewegen, . Gleiche Vorsicht ist anzuwenden in der Nähe von Trieben,

4)

l 1 werden, wobei jedoch Buhnen, Pamuk, Uferbtfeßigungmj nme und abbrüchi e oder durch Verbotßtafeln bezeichnen Uferßreckcn zu meiden sfind.

Das Abholen oder Anbringen det Vasagiexe von und an Bord dcr Dampfsckpiffe is? nur den obrigkcttlich zugelaffcnm Booten und Bootfahren: gefiattct. _

An das Ufer, an Welchem, sich der Leinvfah bemidtt, darf ein Schiff oder Floß nur dann anlegen. wenn ihm die Ladung oder Ldschung seiner Waarm oder das Ein- und Außladen dex Hölzer daseldü erlaubt ist. oder wenn_ Untvettxr odxr Y„ schädigung dasselbe diekzu ndtbigen. Ju solchem galle smd die Maßen nicdmuleggn, aucb dci Nacht odcr dichtem Nebel die Schiffe und Flöße durcb Aussteifung cincr erleuchteten Laterne“; signalistkcn. _

Dcrqlcicbcn aiißcrchdbnlilbc i'andnngspläßc smd ]ckocb kap. dcn Scbiffö- nnd Floßfüvkern sofort nach entfernter ißcsabi 9:5; nach erfolgt" Em- odcr Ausladung tricker ziixcrla'scn.

Das Einscblngcn von Pfählcn auf dcm Ui", nm die „Ich, und Flöße mittelst der Taue an solcbc zn bcfcnigcn, 11! an rie'ex außcrgcwdbnlirch Lliilcgcpläjicn [[Uk'lksz Unlkkiaijl. *

Das Anlcgcii und Anikin unnuttelbar vor cdxr bintcr cx: Pfeilern ftcdcndcr, odcr nciwii dcn Öcffnmigen !chmmcUTxé Brücken ist, Wo dies nicht ausdrückliä) gesintert Wird, untcr alis: Umständen verboten. in der Fahrbahn oder entfernt vomllfcr.

5. 16.

Zn dcr Fabrdabn darf ein Schiri odcr Flos; nur kann, Max (S dieselbe nach seinem Tiefqanqc nicbt verlaffcn kann, und au: nur an solchen Stcllcn vor Anker geben, an welÖcn jenex; breit ifi, daß andere, selbst die _qrdßcüm Fabrxcuge odcr ,Zldßx noa) bequem vorbeifahren können. In dicjcm Kalle, ots: wenn cin Swiff auf einer Vom Ufer entfernten Stelle vorAner „cbt, treten Wege“" dcffcn Signaliürung die Venimmunqcn Lx?

. 13") ein.

3 Mehr" mehrere Jadrzeuqe nabe dc: einander vor Auch, *: hat das zucht ankommende sicb so zu legen, daß jedes Wm.", andertrcibcn derselben dnrch Wind oder Strömung (nannmlxé im Flutbgcbict zur Wendezeit) dcrmndcn wcrdc

Wenn ein Swiss in der Kabrbadn odcr dckgcstal: 21,11er wirft, daß das Ankcrtan dic Fahrbahn berührt, io bat Oaéxclke die Stelle, tro dcr Ankcr !:cqt. Mittels! einer bcllfakk'lges: Beize zu bezeiÖnen.

des Ableicbtens.

§- 17.

Kein Schiff darf im Fabrikaffcr da um- oder i'ibcrlak." wo es dem Schiffsveakcbr kinderlieb ir]. ,

ZK die Ableicbtim ndtdig, um das Schiff iibcr [.',-7.27er im Zavrwaffcr zu say."?en, so muß sie sms vor Erkrict-„H: Tei Unticfc und an einer solchen Stent geschehen, wo !klkkr kak beladene Sébiff, noed dcr Leichter den Swikiövcrchi ';:nkcik odcr erswweken.

Wird ein SMS im Iabrmaffer derqeßalt festqcéaijr-n ' dasselbe nicht sofort oder nur durch Ableicbtckmiq trisrci „:::; brock)! Werden kann, so ist der ,'Zübkcr strafbar, Mio er .".2:! etwa bcivciit, daß die Lichtidung dicses Ereigniiich «1:1er “(1757

Macht gelegen babe.

k.! "*.

.“); des Passirens gefährlicher oder schwieriger Sitow

Zellen.

5. 18.

8) des Fahrens bei Dunkelheit odcr Nebel, imglcichen durch scharfe Strom-Krümmunqrn mit hohen Ufer- wänden

1717

1) die' & kleine zu-sentm, und zwar ohne Rücksicht auf den

Wa and der Weser:

:) vor den Dampf,!chi en in Aedem Jane, h) vor al1en Segel chi en in er Bergfahrt; 2) die Fährleine aufzuspannen: vor den Segelschiffen in der Tbalfabrt und vor den Flößen.

Ist jedoch die Fäbrleine von,_Metal1dmbt, so muß sie Vor al1en, also auch vor den chelschiffcn und Flößen, in der That. fahrt gesenkt werden.

Wenn in der Tbalfabrt ein Dampfschiff mit einem Segel. schiffe vor der Fährsjelle zusammentriist, w kmt dasjenige Schiff nach den Vorschriften zu 1, und 2 d'» Ffiki'leine ;uerft zu ms- firen, wi'lchcs zuerst bei dcm_-“Ziqtmlpfalilc dci *,;i'iksri' angckom- men ist und sein Kommen vorichi*ift«3m.*:tii,; 779,11inth [W.

Wann sicb zwi'i Schiffe an de'!“ Fälirlciiic bka'gkU'U, Vas» firt legten das in der “Tbalfalxrt [*egiiiicnc CWM“ Untit-

VOkskkbMdk VVksÖkiskkn finds" OUTWr-KTTU'UDC *.*lnxvcndunq auf Schiffs- und Drehbrückcn.

Die Fähren dürfen nicht in der Fahrbahn liegen.

3". “31.

Während des Fahrens bei 'Dunkclbeit oder dichtem Nebel muß jcdcs Schiff oder Floß in dcr Tbalfabrt drei, in der Bergfahrt zivei übereinnndcr befindliche bcllcrleuchtete Laternen am halben Maß oder, w:"nn es ohne Mast fährt, an cincr nach aUen Seiten hin sichtbaren Stelle führen und am Vordcctbcile ununterbrochen eine Wache aiisgestcllt haben.

Zu Betrcff der an den Datiipfscbiffcn anziibringcnden La- ternen gelten folgende Vestimmungcn: 7

1) Es soll jedes Dampfschiff, vom Eintritts dcr Nach! an, so Wie bei dichtem Nebrl folgende" Laternen führen:

3) wenn es in Vchgung is?: ein helles tvcißcs Licht obcn am Maste (an einer Stange) oder oben Vorn am Schornstiinr, ein grünes Licht an der Steuerbordscite (rechts), ein rotbcs i'icht an der Backbordseitc (links); b) wenn es vor Anker liegt: ein gewöhnliches- helles Licht oben am Maste (*an einer Stange) odcr oben yorn am Schornsteine.

2) Die Laternen müssen so eingerichtet sein, daß das Licht gleichmäßig ungebrochen und klar scheint,

3) Die Seitenlatcrnen mit farbigcm Lichte sind vorn am Rad- kaßen anzubringen und nach der Seite des Schiffödecks mit nnndefiens drei Fuß hoben Schirmen zu versehen, damit das Licht der einen Seite Von der andern nicht gesehen wer- den kann.

Außerdem bg! ]cdesDampfscbiff don fünf zu fünf Minuten, und, dafern es ein Fahrzeug in seinem Fahrßriche vor fich be- merkt, sofort nach dessen Wahrnehmung ein deutlich vernebmbares Zeichen durch die' („Rlocke oder Dampfpfeife zu geben.

Dampfschiffc dürfen bei ihrer Ankunft Vor einer mit bobcn Uferwändcn vcrsebenen starken Stromki'ümmimg, in tvclchkr sie von einem bcgegncnden Fabrzcngc nicbt zeiti, gcnug ivahrge- nommen werden können, wie auch bei Dunk:- beit oder dichtem Nebel an solchen Stellen, ivo häufig andere Fahrzeuge im Jahr- waffer oder desen unmittclbarkr Nähe fich befinden, höchstens mit halber Maschincnkraft fahren.

auf welcher ne an legtcren ohne Gefahr vorbeizukommen ver- mögen., Ocstattet gber die Oertlichkeit dem Dampfschiffe nicht sklnekskUs ausiuwxlckßen, so hat dessen Führer solches dcm ent; gegenkommenden zßabrzcuge oder Floße durch drei Zeichen mit QcyOlYF-e und durch Zuruf,-der nach Z'. 22 beantwoi'tet Werden blxk“ Il Tage a,uch noch mittelst gle_ichzeitigen Aufzicbcns einer

en ;; agg? blé zum halben Mane unverzüglich zu erkennen Zu gebe". woran! Jas Segelschiff odcr Floß nach der ihm als ahrbchrt t[)x-zeichnet?" CUT? gan; auötvcichen muß

_ i') crcs Ut auch der Fall, wenn ein Danißfschleppboot mit

einem „'was in dcr Bek “& i'» ' ' T; ' -

Flößen ;dcgcgnet. _qs drt [(Ulffkn 172 und »egelschiffcn oder

Wemi cin Dampiicbiff an einem gezogenen Schiffe auf der 1T“? k„i'":Tiii'*Qfdcytknlgi'gkl-lqli?Jle'n Seite nicht vorbeikommen kann

«=? :i' are, an' em O0 is ' *- -- ' , k'ic IINLUUU milcnzulaiscn. m Lamp MM gegebenis Zeichen, xcr Füwrcr sines Dampfscbi es Wisd „" “WO?“! .L'Y'Ukö atik-Mci'cn SckÜffkK kieffLißk'iiériftKSdFZ-KÉL 21113; FF; F3. Z.), Hi,; mik- „“- etwa nicht ,]ibdiig brfolqt, ""cvt „M der Verwüichtimg cilidundcn, [rden «Schaki1i, deri Tas T0!!W"t“k"ff veraii-Ziiicn kann, nach Möglichkeit zu vcrbiitcn.

* Ut _ch'li'c'k- Orr Uetnpferdc und ric Schiffözieber siiid ver- Ylcht„r't“' 'q_i*ald m Signale oder auch nur die Rauchsäxiic e*ines chXKUMMS bimkkkrn, davon dcn Schiffcrn sofort Nachricht zu bei 'chmali'r Fahrbahn (Stromrinm').

** | _. R. I;“), , Q“ _iLOU zwi". iich cntge'genkoxjinicnkcn Jabi'ßciiqcii i'll]? !cbmale, fur, das zixgenyrixiqe Atizwcicben [cinen biiilänqlicven Raum. darbictrnde Stromriime zii vaéßircn, das Eine dkisklben abcrsichn 'm [cg_tcrc cingclanfen, so m:!f; da:? noch anßekrbalb der Ctronirinnc- befindliM Fabrchg sv [ams L*»iii'qcn, bis jkm's ÖKO Rinne vöUig Yassir! iyt. Komm»! (*sidc (ck beqsqnende ,xabrzrugc „KlölckUUli-x] an dem Ein Und AUSganqe dcr“ “Strom- riimc Ell; io nini; ws zu Berg fahrende so langé anivalten, bis NI zii Wal mdrch-e dic *.)kllilli' ziirückqcleqt bat. Verindchte ]edock) das Kikomaiitväkis kommcnkc Faßrzeiig nichl mit auf; gksYiUMUll «geln, oder nickt strwmrccvt hindurch u falircn, so max; 6849110421th und dem zu Berg fahrenden Schiffze oder Floßc das Pamren dex Rinne zncrst einräumen. * * Bngnrn f1ch _an der Stromrinne cin Dampfschiff und ein

anderes zzabrzeiig, 10 muß leytcres bcrlcgen, bis erßeres die Rinne pa1firt ist. ck Das glcicbzeitige Einlaufen beider fich entgegenkommenden ,xahrzueugc in di; Vor ihnen beginncndc schmale Stromrinne ist unterwgt. Jin JaUe eincr Usbertrctimg diese:? Verbotcs miiß das zu Berg gebende Fahr Lug bis außerhalb dcr Acimic ziiriick- geben, um das tbalwärts Fahrende vorbciznlaffcn.

10) des Ueberholens und Vorbeifahrcns vorausqcbender

Fahrzeugedurch nachfolgrndc: * , a) im freien Strome. , _ 3. 26,

Errxickyt ."", freien *abrwaiffa'r ein schneller fabi'cndcs Dampf- odcr Segelychiff oder ;xloß cin langsamer vorauszxebendes, so ist lektcrcs aiif die ihm naa) FF. 22 gegebcnsn Signale voriiffichtei, so ort nach der ihm bezeichneten Seite ÜUIZUWUÜU'U.

& edes Wettrennen von Dampfschiffe" ist Dkkwacn.

b) be1schmaler Fabrbabn(Stromr1nne). . „-

. 4-1.

Wird yon einem Dat'npfscbiffe ein Segelschiff oder Floß am

SML" kaäbrlicve Oker schwicriqe Stromßellen eincm Sebi“?- oder Floßfübrcr nicht genau bekannt, so muß xe dieiclbcn w:; “" WWUMUÖMLS Boot untcrsucbcn [offen, insofern ci !?!;-

Cingange in eine schmale Stromrinnc ?:") cricikbt. 10 müssen

dcs Begegnens dir Schiffe odcr Flöße; leßtere das erstere jederzeit vorbcilajicn.

sobald diese bei Hochwasser nieht mehr als zwei Fuß bremisck) :) im freien Strome:

Bord haben. Für die Dampfscbleppbootc in dcr Tbalfabrt gelten, ab-

gesehen Von besonderen Hinderniffcn, 1106.) folgende Bestim-

mungen: * . ck _ * 1) bci einem Waiicrjtanda wo kiciclbcn kicMitte des Stromes

u halten haben (Z. 12), dürfen sie ohne Anhang nur mit Jalbcr Maschincnkraft fahren“, _

2) bei cinem niedrigeren Waffcrftanke, wo diciclbcn dcmßabr Wasser der SegelsQiffc zu folgen baden (Z'. 12), und io dem cincn oder anderen Ufer ße!) zu nähern gcndtdigt iind, sollen dieselben ric (Hcschtvindiqfcit bis auf ein Viertel der M0- schinenkraft ckmäßigen; in Konkaven, wo sich dieselben dem Ufer am meisten nähern müffen, und lepteres Wegen dcr dcm Schiffe dick notdwen- rig zu gebenden schrägen Richtung dem Angriff der Weilcn am ßärksten auögcscßt ift, sol] die Kraft so weit ermäßigt merkcn, daß die Steuerung des Bootes noch mdglich ist. Welche “Strecken dcs Wesersnomcs als solche Konkadcn zu betrackotcn, ivo riese Vorschrifien zur Anchdung kommen müffcn. wird Von den Ncgicrungcn der betreffenden Ufer- Staatcn Öffentlich bekannt gmacht Werden;

4) die Veßimmun zu;; ilt auch für solcbc Ufcrftrcckcn, Miche als gefährdet ignali kt, oder wo Bauten in Ausführung begriffen fink. Werken die Schiffe durcb cinen Dampfer geschleppt, so muß

auf denselben die nbthiqe Vemannung vorhanden sein, Welche darauf zu achtcn hat, daß die Schiffc bci Wendungen nicht an das Ufer geworfen werden und dasselbe beschädigen. 3) des Anlegens und Anterns: !) an Ufern und an Vrüäkxnpfeilern. J“. 1.. , Die Schiffs- und Floßfübrer dürfen in der Nähe des Ufers in der Regel nur an den gestatteten Landungs- und Ladepläpen anlegen oder vor Anker geben. Nur LU Notbfällen darf auch an anderen UferficUen ange-

vorziedt, sicb da, wo Lootsm zu baden smd, dcréclben geqcn ck? "gung der taxmäßiqen Gebühren zu bedienen.

tip des Vassircns der Brüsen

. 19.

Brüäcn diirfen yon Dampssckoißcn nur um ciiti'prccké73 gemäßigter Maschincnkraft passat werden,

Beladene Segclswifsc müchn bei starker Strd-niiiis grdßefter Vorsicht und Aufmerksamkcit durchgeführt, und nam???“ lich in der Thalfadrt mittels! des Ankcriis gesaät odcr uch»?-- werden. „. Die *]?aucbfäugc iind Masten sind so mei! nicbcrzulcgcn,“_*k.-k“_ die Bogenwölbung oder das Gebälk der Brücke nicbi [“M“-,';- Werdcn kann; am!) ist Von den Jabrzeu en und Oolifiléßk" iki; Anstreifcn an die Seitenwände der PQUU odcr Vrachc11chch-- sorgfältig zn dkrmciden. Ö

Die Si nale, welche eine Verzögerung der Durchfahrt M* Brücken dor7chrcibem ünd sorgfältig zu beachten.

k., „„

7) des Passirens dcr ,"xäbr-Anstaltcn.

8. 20. _ R- N»: Schiff, welches im Begriffe üebt- “"" "" O“"“Z-“n': findlch Jädre zu passtrcn. muß in angelnxfisnsk „E"Ü-“Ynxx beilegen, bis die Linicnfädre das Ufer erreicht. dl? "'“-* Fähre aber die Fahrbahn verlassen dat. , :! Dagegen darf der Fäbrmann, so_bald die Ankunft .???“ Schiffes fignalinrt ist, oder ein ))olzfiyß yorbclfszt- k" “).;[Oß nicht eher in Gang bringen“. Als bis das Mblff odcr ," vorüber ifi. . * k- Auch hat der Fäbkmann, sowohl bk! Nacht “15 betazxe-

sobald ein Fahrzeug bei den in der Nähe der Fävrznéchlsék

stellten Signalpfäblen angelangt und daselbst 00" dk'yxgcn An»

das übliche Signal gegeben winden i!]. sofort die nö! ßalten zu treffen, um das Sch1ff pasnren zu !assen. Dcr Jährmann isi verbunden:

bb) der Dampfschiffe.

cc) der Segelschiffe o'd

Von zwei fich im frcicn Fabrwasscrbcgcgncndcn Segelschiffen oder Flößen behält dancnige, welches gczogen wird, die Leinpfadseitc.

Wird keines derselben gezogrn, so muß das segelnde Schiff dem blos vom Strome getriebenen Schiffe odcr Floße, soweit 66 Wind und Ocrtlicbkcit gestatten, aiisweichen und gicichzeitig Tie: xcnige Seite, auf Welcher lcßtrres vorbeikommen kann, Von einem an der Spiyc aufgesteUten Manne in angemessener Entfernung durch Zuruf und Verständliche Zeichen andeuten lassen. Auf diesen uruf ist zum Zeichen, daß er richtig [verstanden Words", fiets zu aiitivorten.

Das Ausjveichcn der Schiffe muß jederzeit möglichst be- schleunigt Werden.

3". 23.

Begegnen sick) im freien Fakirnmiffcr zwei DaansMffe, so muß „zedes derselben beim Auswi'ickxcn, sowi'it es tdunlich ist, daß [ m zur, Ntchtcn_licgende Ufer ballen. Begegnen sic sich be1„Ou-)kclbert „oder dichtem Nebel, so hat jcdcs Ocrsclbcn durch wa Zelchen mit de'r (Nocke anzukündigen, das; es rechts aus- welchk- Ist „aber cm Dampfschiff durch die Orrtlichkcit verbin- hert- auszuweichen. le'xiß eiannpfschlcppboot mit eincmZuge m der Bergfahrt begrtffen, so hat desen Führer solches dem egenkommenden dUkch drciZeichen mit det(hilocke und gleich- Uk 8 durch Zuruf, der beantwortet werden muß (5. 22), anzw eUM- und, maß in diesem Falle das lejzterc nach der ihm als fahrbar bezeichneten Seite gan ausmeichen.

esr4 [Me und der Dampfsch1fse.

Dampfschiffe müssen 'im freien ahrwafser den Seqelschiffen "Nd Flößen UUSMWen, und ztyarJ nach derjenigen Seite hin,

u) der Segelschiffe okchNJlößi'. 11) Zegenseitiges Verhalten aneinander Vorbeifahrender

ee- und Stromfabrzeuge. Z'. 28.

Die in den 35". 22 bis “37 kntbaltknen Vorschriften find auch, wenn Seeschiméiromsckyiffrn auf Der Wcsor begegnen oder an wichen Vorbeifahren, so viel es tbunlicb, von beiden Seiten zu befolgen, und Wenn Ölrö dcn Umständkn nach nicht geschehen kann, baden die Führer bcidsr Fahrzriige 'ich Über die' Vebufs Veimeikimq von Vcscbäkiqimgcn Von ihnen cinzuscblagciichkich: tung durch die Vorgeschriebcnkn Signale Und durch Zuruf zu Verständtgen.

12) des Vorbeifahrcns der Dampfschiffe an kleincrxn und an schivc'r beladenen qröfzercn Schiffen. ' W.

In allen FäUen, ivo cin Dampfschiff an klöiUkkkU oder auch an scdwi-r beladenen größeren, rnit geringer Bordböbe fahrenden Schiffen Vorübcrzugcbcn genötbigt ist, muß diss in gcbdrigcr Entfernung und böchstens mit lmlbcr Maschinenkr0ft geschehen, um jede aus dem WcUenschlagk ctwa cntstehondo (.Hcfavr möq- liebst abzutvcndcn. Wäre jkdocb ersteres dem li'ßtcrcn sebon io nabe gekommen, das; der Wcücnschlag für dieses auc!) "(ckck bei halber Maschinenkraft gefahrbringknd werden könnte. so maß das Dampfschiff die Räder so lange hemmen, bis al1e Gcfahr worüber ist.

13) der Merkmale und VZÜYUUUJIFLÜCHLU. 30. . Die im St_romqui Bezeichnung des Jabrrvaffers, der Un- tiefen odcr syntt gefahrlicher Stellen angebrachten Mcrkmalc und qunungchichen dürfen weder beschädigt noch VcrrÜtF! wcrden. Gkichäby10lches dennoch, so hat der €chiff§= oder Floßfübrcr davor) bei der xiäT-ksten Polizei-Bebörde sofort Anzeige 311 machen,

Jeder Schiffsführer hat bei der Fahrt sich nach dcrglxkibefn

Merkmalen und Warnungözeichen gebührend zu richten und die