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Antwerpen, 27. Oktober. (W. T.B.) Wollauktion. An- aeboicn 1719 BaUen Buenos-Ayres-Wollen, davon 1445 Ballen ver- kauft. Belebt und fest, gute Aquabl.
Glaßng„ 27. Oktober. (W. T. B.) Die Verfckoiiiungen von Roheisen betrugen in der vorigen Woche 9800 gest" 12 700 Ton? in derselben Woche des vorigen beres-
„Bradford, 27. Oktober. (W. T. B.) Wolle etwas flauxr, X niedriger während der le ten Wochen, feine Mohairwolle stetig, Garne vernachlässigt, für ancygarne guter Begebr, m Swffcn mehr Geschäft. _ _
_ St. Petersburg, 28. Oktober. (W. T. „B.) Die „Noricu- thtung" meldet die nunmehr erfolgte Uebernaume_von 17 M11- 1tonen Metallrubel-Obligationen der Roitow-Wladt- kawkas-Babngcfcllskbaft r-sn Seiten des Si'ndikats der PetZ-rs- burger Jntcrnaiionalcn Bank, der Russischen Bank und „der Birlim'r Diskoniogesellschaft. Wie weiter bestätigend gemcidebwrrrn erbaltrn die Obligationen eine Regierungsiiarantie von 59/0 fur die Cbupozis und 1,10% für die Amortisation. Die Obligaiionen siiid fur dix Cr- bauung eincr Zweigbabn nacb Noworoisbsk bestimmt. (chick)- zeitig wu: 2 drr erwähnten Bahngesellschaft dic „ron dcr Rkaierung gewährte Garantie der 59/0 Verzinsung der Aktien, Welche 1887 er- lischt, noch auf 12 Jabtc prolongirt und die 1892 ablaufende Frist für den Ankauf der Bahn “am 20 Jahre, datirt von der Eröffnung dc.- Zweigbabn, verlängert. . .
New-York, 27. Oktober. (W. T. B.) Die Emnebmer der Denvcr Rio Grande Eisenbahn zcigcn an, daß die Zinicn VdeFikst Mortgage Bonds am 1. November nicbt byzabit werdcn rour en.
Verkehrs-Anftalten.
Hamburg, 28. Oktober. (W. T, B.) Der Postdampf-xr .Westpbalia' dcrHamburg-AmerikaniscbenPackeiiabrt- Akiicngcscllscbaft ist, von Ncir-York kommend, bcute Morscn 1 Uhr (inf der Elbe cixgetroffcn.
Berlin, 28. Oktober 1884.
Der Plan für die feierliche (Finivcibung dsr Berlincr TecbniicbanocdsckxulristmmmcbrGr.MajcitätdxmKaiser 1: nd Kbnia von dem Iulius-Minister zur Genehmigung unterbrkitei Wordcn. Wie das .Ccnirulbi. dyr Bank.“ bbri. [ical 19000) dsr AllrtbölistM Cniicbcidung gleicbikijig vori) ein. Nachtrag vor, mit dessen AnnabM drr urspriipglilbr PLan sine '.acnnsnswcrxbc Aknderung eriabren irürdc. (T's bandelt sui.) nm die Vcrlcgrkng dks stattfindrndcn Festzugrs auf Sonnabcnd, dcn [. Iiobcmbrr, als “02:7 2:5 dcr Vor- feier. Dem bisher auf dcn Tag drr Einwcibunz skibst angricixicn WÜJMZUJE lcgtc'n närniirb nirbi nur der grstriacrie Sbiiniagsoirie[)r, ("oxidcrn (11111) die ebrnfalls auf dicsen Tag fallkndc Feier des Refor- 1-17aiionsfcstks in den K'iicbe'n Bcicbränkungsn anf, weirbc cs UU- il'ixnlikb erscheincn ließen, für dkn Sammlungs- und Abgangsort res Zuges “TL" S:“F-wßplcriz und den Lustgartkn in der unmittel- barer- Näbc dcs Dornxs brrancöeU, iowir den Dnrcbzug durch die k-crkömmlicbe 718. 1111112952115 ,Unirr den Linden“ zu acstaiten. Yiit Rückficbt hierauf haben die Vertreter der techiiiichen Studentenschaft imcbgesucht, din Zug bereits am Sonnabend vcranstaiten zu dürfen, für Welxbcn Tag rie genanntcn Besrbränkungen in Fortsäi). kämen. Das eiaentiicbe Ziel des Fesézugcs wiirde dann die Weihe dcs BSZMUS dcr nciisn Hocbscbnle icin. Ami; dicss nachträsliche Vor- lage bat die Biüigung und Bciürwvrtung dss Ministers gefunden, uud cs siebt Mifelios zu crivaricn. daß dcr Gesammtplan mit dieser Abänderung 2111211iöchstenorts die (Henebmigung erhalten wixd. Der Festplan gcstaltet sicb birrnarb, wie folgt:
Vorfeier am 1. Noricmbrr: Bis 10:31Wr früh, Auffahrt und Ordnung der am Fei'izug Tbkii rebmendcn WÜJLU auf dem Schloß- platz und Lustgartrn. 11 Ubr, Abfahrt dumb „Unter dcn Linden“ zvm Brändenburger Thor biriaus nach Cbarloiienburg. 12 Uhr, Bannerweibe im Kaise'rsaal der Flora. Abands 5 Ubr, Versamm- lung zum Fackelzug? cini dcm (Hensd'armenmarkt. 6 Uhr, Abmarsch des Fackklzuges, Wkchkr folgenden Weg nimmt: M*obrensiraßk, Wil- belnis-Platz, Voß-, Königgräß»,Lenné-,Vicwria-, Königin Augusta- straße, v. d. Ha-xidi-Brückr, Schönebcrger Ufcr, (I)enibincrstraße, Bülowiiraße. AufsteUung vor drm Hause Bülowsiraße 6 und (Eni- sendung der Vertreter in dix? Wohnung 17129 Rektors zu einer An- sprache an dcn vcrsammelien Sinai. Hierauf Abmarscb nacb Ckzar- lottepburg und FackelWUrf auf dim Wilbslmsplatz daislbst.
Cinn*€ihungstag am 2. November: Vorn5ittags13Ubr,Fcst- akt in der großcn Licbtballe dsr Technisch HoÖsckoule. Nacbmitiags 3 Uhr, Frstmabl im Zoologiscbsn Garten, Abends 8 Uhr, Commers in der Flora. _
Montag, den 3. Nobember. Nackrfeier im Zoologiscben Gartcn.
, Von demKunstacwerbe-Museum zuBerlin ergeht soeben die Einladung zur Beibeiligimg an einer auf Wunsch der Nähmaschine»- fabrik r»_orm. Fristir und Roßmann, Aktien-Gesellscbaft zu Berlin, vekraniiaüeienKonkurrenziürden bestenCntwurfeinesGestells fur Familien-Näbmascbinen. In den Maßen und in der Konstruktion der bisher vgn der Fabrik bergestclltcn Maschinen, von denen ein ExxmpZar im Museum zur Besichtigung ausgestellt ist, sowie in dem für die Ausführung verivendeten Material und in der Gestaliung des oberen Theils drr Maschine soll keinerlxi Aenderung eintrete'n, das. geforderte Gestell in Gußeiicn obne Kernstücke bequem berst'elibdr sein und bei möglicbit sparsamkr Matcrialverwendung die Festigkeit der einzelr-en Theile und ihrer Verbindung untkreinander in, keiner Weise geschmälert Werden. Bei der Vkurtbeilung UZlkd auf eixzfachc, geschlosiene Formen und elegante Linien- fubrung Gewicht gelegt werdsn; zufällige, unorganisck) angeklebte Ornamente iind freistehende Spitzen sind zu Vermeiden, Während auf bequeme Reinhaltung „des ,Gcsteils Rückfickot zu nehmen ist. Die Einsendung der Eniwurfe hat bis zum 31. Dezember d. J. an das Kunstgewerbe-Museum zu erfolgen, von welchem auch die detaillirten Prygrawme zu beziehen sind. Verlangt Werden die Vorder- und Seitenansicht, des „Gxsteus sowie der obere Aufriß des Trittes in Zeichnungen in" naturlickder Größe; gestattet ist es, einzelne Theile im Modell vorzufubren. Ueber die Vertheilung dreier Preise im (Ge- sm_nmibeirage von 900 «,entscbeidet eine Jury, die aus den .Herren Direktor Grunow, Etsengteßereibefißer Keyling, Baurat!) KyUmann, Professor 1)r. Lenssing, Fabrikdirekwr Riese und Architekt ScbüZ be- steht. Die pramiirten Arbeityn werden Eigentbum der Fabrik, die kin?;iälUtlnkauf noch weiterer Entwürfe zum Preise von 150 „M sicb vor-
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" Ueber das Gebäqde, welches die Internationale Aus- stellung von Yrbetten 'aus„ei)len Metallen und Legi- rungen in Nurnberg tm nachsten Jahre beherbergen wird, schreibt man uns:
Schon von ferne Weiien die bronzirten Eisenkonstruktionen und Eisendekoraiionen_und die dazwischen mit reichem arbenscbmucke ?xxxßlxkejnestngFisteinéaniie,“idie theils c?iit Fresken, t eils mit deko-
. nera ma ere en e mü t m ,
JUICY dT éebTudies bin. g fck s d auf den vornehmen
ur as tete, auptvorial cintretend, elani der Bein er durch ein schönes VCstlFül sofori in den MitteHraunLi dcs Gebäust, den großen „goldenen Saal", mrt berrlicher Oberlicbtbeleuchtung und Terrazzofußbbden. Eine_Retbe von Bronzefarben-Fabrikanien und FeinZZldsckYagern aus Nurnberg und Fürth hat es auf sich genommen, das agiertal - Bronze und Blattgold - für die Ausschmückung der Wande und der Kuppel dieses Saales zu liefern und demselben ein alanzerzdks Gepräge zu geben. Der vornehmen Ausstattung des Saales wnd auch sein Inhalt entsprechen: denn hier kommen die Kunsttverke alter Zettsaus 65911) und Silber, Kupfer und Zinn, Yiesfina und Bronze, die sog. „historische Abtheilung zur Aufstellung. Diese Abtheilung wird unstreitig d-In Glanzpunkt der Ausstellung
bilden und einen Mittelpunkt, in dem fich das Jntcreffe der Fach- leute mit der Bewunderung der Nicbjfacbleute begegnet. Öffentliche und Privatsammlungcn Europas haben zahlreich ibre Betheiligung zugesagt und aus dem fernsten Osten sind prachtvolle und mannigfaltige Einsendungen angemeldet. Die Aufstellung dieser Gegenstände in dem bellerlcucbteten Raum wird eine durchwegs eigenartige Werden und bei desen 209 qm einnebmendem Flächeninhalt können dieselben so aufgesirüt werden, daß ein Kunstwerk neben dem anderen zur vollen (Geltung kommt. daß der Genuß bei deren Besichtigung ein voUständiger und das Studium derselben ein ungestörtes wird.
In den an diesen Mittelsaal fich anscbließcnden vier Oberlichtsälen mit Asphaltfußbören kommcn die vorzüglichsten modernen Arbeiten der (Sold- urd Silbirschmisde, der Zutre- lierc, der Bronzkwaarenfabrikanten :c, zur Aufstellung. Man ge- lar-gi in diese Räume durch zirei zu bcidcn Seiten anßelcgis freie Höfe, die mit Blumen und Fontänkn auxgestzttet sind und größeren Bronchigurcn zur Auffüllung dienen. In gerader Richtung vom Vestibül aus gelangt man durcb den gol- dcncn Mittelsaal in den Maickcincnsaal, in Welchem eine Dampfmaschine verschiedene Arbeitsmaschinen in Bewegung sexi, welcbe zur Hrrsieüung und Verzierung ron Metallarbeiten dienen. Einzelne Ausstciier wcrden daselbst in besonderm Annrxen Werkstätten einrichten. Bereits smd mcbrere solche Werkstätjen für Guilimbiren, HersicUung ron Schmucksachen, von galvanoplastiscch Arbciien sc angcmeldct.
In den 6 m brcixen Umfaffungsballen mit Si'itknlicht Werden die iibrigen Ausstellungsgegenstände aufscsielit. Diese U nfaffungs- ballen smd zweigeschossia Und braite granitcne Treppen führen vom Vesxibül aus in dic oberen Räume. Den noriöstlicbcn Theil des Auéitcüungsgxbäures bildet die 16 m im Durchmesser haltende Rotunde mit Ssitenlicbi. Das Gebäude wird auf 3 Seiten von BlumriUblascn umgeben, Mf dcr viertcn Seite steht cs durcb eine große Freiirche mit dcm Ausstellunasgarikn in Vcrbindung. Dieser parkariigc Gattin bai einsn Flächen- raUm von cx. 7000 qm; in dcmsclbcn wcrden aucb Annrbeten aufgi'fübrt, tie zur Airfstrkiuria von Zikobprodukten, Halbiabrikaten, Werkzeugen, Masch1n2n und Wcrkstätien dirnen.
Dix Bcibkiligrmg mit modernen Arbciicn an der Ausstellung wird cine_wirkliche inicrnativnaie und umfaffcnd: icin. Twix 111-gün- stisxrr, gcicbäfxiirbcr, politiscbcr und [ngsniscber Verhältnis? in Amerika, Cbina Italic", trotz der großc'n im näcbsrcn Jahr: skati- fiiidsxiden 2117ss1611ungen in Antwsrpcn, Ncw-Orieans, Pcst JC. smd jxyi ((bon alie Länder vcrircjcn. Aus (Cbina sind Silberwaaren und (maiUirte (Hrat'nstände angsmcibri, Job.)" wird sein: Bronzxn und originrllén Schmuckartikci senden, dis Türkei wird sirb mii ibrcn Msifingwaaren bktbriligc-n. Oesterrcici) scbickiseinc berühmten Wiener Artikul in Bronze Und Legirungen. Aas Belgien find vorzügliOe Bronzrsaßivaiircn und (*.(Tkiii-LUL Kupfcrmbciien nach alten flamdii- scb'cn Mustern angkmeidct. DiS in (L"fkél'iiÖLk Wrise sick) Mehreki- dcn Anmeidnxxgcn aus Frankxeicb bcnennen Bronzen und Silbir- n'aarcn. die aus Jtaiicn Schmuckaegsnstände, Bronzkwaarrn und Siler-KunsiWerke. Allr größeren im der Herstellung von soicbc-n (Gexxkxisiändrn fick) auszei-Dnenden Slädic, wxe FiN'an, Genua, Neapcl, Turin, Rom, Vetikdig find bereits verirrten. Norwekzcn scbickt seine Filtgrane, die Sä,)wsiz ihre Ubrrn. Aus Amerika stkbt das Eintreffen einer größeren Anzahl von Ausstellern nach dem Schluß der A*Esteüung in New-Oxl-sans in Ausfickxt.
Dic großcn Jndusticstädtc dcs Dcutscben Reickiks, in Preußen, Bavsrn, Württemberg, Baden, Hessen und S.“.Ösen find bcrriis (1116, einige sehr zahlreich Vertreten. Am umfanarciäysten sind Silber- m-bciim angemeldéi, daran reiben sicb SÖtnucigcgcnsiände aus Gold, Silber und Legirungen, Arbeiten (LUS Messing und Bromze, aus Kixicfcr und Zinn, Aibkiikn dir Graveure, der Galvaroplastikcr. Auch einixie Fachsckpulsn werdsn vcrtreten sein.
Die Abtheilung der Robprodukte für bis auszusteMndin Mciail- arbeiten wird eine fast r*biisiändige Werden; die Anmeldungm oon Halbiabrikaien, von Werkrugcn und Yiäickiiiiön Liebmicn cinen brf'kis- digendcn V-crlauf. Aus Darmstadt UW Frankfurt, Hanau, Rubrort, Pforzheim, Bcrlin und Nürnberg, Weißenburg, Coburg und Genf iind bereitssoicbe Anmeldungen ringcaangen.
Auch dic Anmeldungcn zur Einrichtung von Werkstätten mehren iick), und Niles Täßi bereits den sicheren Sch1uß zu, daß diese Airs- steÜung eine großartige und volLständig-s, für (1112 Theilnebmcr von den wichtigster. Folgen, für alle Besucher von dem größten Interesse WLTÖLU wird.
Im Berliner Aquarium smd, 1212 die „Nat.-Ztg.' mitibeili während der [Wien Moncxtc cingebende Versuche mit Paradies- fiskbcr.(11[a1xr0p118 7611118018) gemackot worden, Welche ikiiLkEffänték Resultate ergaben. Dkk zu den Makropodcn OBE! Großfiofferr. gehörige Fisch stammt aus China; 'der Körpkr, in der Längc von nur einigen Centimetern, schi1127xt in den präcbtixisten arben; die grüm blaurn Flossen bab-zn eine io bedeutrnde (Größe, da das Thier einem Voüicsiclndcn Schiff gl:-icht und der Last dieser Bewegungsorgane fast zu erliegen scheint. Während andere Zierfische nur in erneuertem Waffcr gedkiben, können diese Monate kann in demsr'lben Wasser leben, Wenn es 71218 +15 0 R. hat [Md Pflanzen, wie Wasserpest und Hornkraut, enthält. Die Aufzucht der Makrdpoden ist leichi, mühelos und Übxraus dankbar: da die Fisckse wiederholt laicben, so kann die Pflkge derselben unter Umständen zur Einnahmequelie wcrden.
Bremen, 28. Oktober. (W. T. V.) Die Rettungs- siation Wang_eroog der Deutschen Gesellschaft zur Reit u ng Schiifbrücbixker isiegrapbirt: Am 27. Okwber, Abends, Von der duutjcben Tja k „Anna Margarethc", Kapitän Reuter, gestrandet bor Wangeroog, zrvei Personen, Vater und Sohn, ereiiei durch das Rettungsboot „Großherzogin Alice von
671211“. Sturm aus WNW. mit Hagel. Das Réttungsboot war 6 Stunden unterwegs.
London, 28, Oktober, früb. (W. T. B.) Von drr biefigen Jnternativnalen Hygicnc-Ausstellung wurden den deut- schen Ausstellern im Ganzen 3 goldene, 6 silberne und 4bronzene Medaillen zuerkannt.
Moskau, 27. Oktober. (W. T. B.) Gestern fand bei ausver- kauftem Hause die Eröffnung des deutschen Theaters statt, rbelches nach der Einäscherung dcr SsolodoWnikoffichen Passage in einem Hause am Karctnyi-Rjad eibgerichtei worden ist. Nachdem die Nationalhymne gespielt und ('in Prblog gesprocben worden war,WUr- den dem Direktor Salz und Brod ]owie 3Kränze mit dir Inschrift: „von Freonden des deutschen Tbeatrrs' überreicht.
Kopeaha'gen, 28. Oktober, früh. (W. T. B) Die von Kiel iiach dem Mittelmeer bestimmte deutsche Kriegsbrigg „Undine“ ist bei Aggerstrand auf den Strand qetatben; die Mit (Eifer er riffenen Rettungsarbeiten sind, was die Mannschaft an- betrifft, völlg geglückt; nur zwei Personen Werden noch vermißt. Weitere D-stails fehlen noch. .
_ 28. Oktobcr. (W. T. B.) Von der Mannschaft der ge- strandeten deutschen Kriegsbrigg .Undine“ ist nur eine Person er- trunken. Ueber das Rettungsmerk wird weiter gemeldet: Die Ver- bindung zwischen der .Undine' und dem. Lande wurde um 6 Uhr Abepds hergestellt; die Besatzung der .Undine' blieb bis 13 Uhr Nachts ati Bord", darauf wurden Aüe mittelst Rettungsstublcs gr- retiet. Die Besaéung des Schiff?- wurde in Aggerby einquartiert. Die Rettungsarbe ten waren äußerst bischwerlicy und Wurden erst frub 7 Uhr beendet.
Kroiss Tbeaier. Fr. Amalie Joachim wird in ihrem nächsten Concert, am Sonnabend, den 1. November, fünf Lieder von Schumann vortragen ( „Stille Liebe,“ .Der Page,“ „Ständchen,“ .Er 1st gekommen," .Kmderwacbt'), sechs von Brahms („Treue
Liebe,“ .Herbstgefübl,“ .Sebnsucbt,“ „Dornrösckoen,“ .Die Nachti- gall,“ „Der Mann," letztere drei aus den Volkskinderliedcrn) und drei Lieder von Hans Schmidt. Beethovens Liederkreis „An die ferne Geliebte“ bildet die erste Abtheilung der Gesangsvorträge. In dem Concert wirkt diesmal eine rujfiscbe Harfenkünstlerin, Frl. Sophie von Freimann, mit.
Im Belle-Alliance-Tbeater tritt Fr. Marie Seebach nur noch 3 Mal und zwar in dem gemütb- und humorvoller: Lustspiel „Gegeniiber“ auf, in welchem sie als Amalie von Wahren geradezu unübertrefflicb ist. _ Auf Vcrlaygen sollen noch einige Aufführungen des Volksstücks .Bucbbolzen's' iiattfinden. - Die nächste Gastrolle der Fr. Franziska Ellmenreich Wird die Katharina in Shakespeares .Die bezäbmic Widerspenstige“ sein.
Im Central-Tbeatex versammelt das neueste Zugitück: „D er Walzer- König“, Geiangsposse in 4 Akten von W. Mannstädt, al1abendlich cin zahlreiches Publikum, das der lustigen Aufführung von Anfang bis zu Ende aufmerksam folgt. Das droUiJe Stück, wck1chrs in seiner anspruchsloien, volkstbümlicbrn Manier nicht mehr sein will, als es eben ist, crfreut durch den gesunden, dezrnten Humor, welcher sich in dcmscibkn bei jeder nur paffenden oder auch urzpaffenden Stelle gemütblick) breit macht, und deshalb umsomehr _wirkt, da er, meist lokaler Natur, leichi Verständliä) ist. Der Inhalt rst,etnfach und Weist keine besonderen Verwickelungen auf, eine Reihe „späßbaficr Situationen und das behagliche Ausmalen ltebrnswurdmcr Kleinigkeiten ersetzen die an Tbatsn arme Handlung. Onicl Höppnxr, ein a1icr JunagcseUe, der selber nicht vor einem lustigen Stretch zurück1chreckt, bat fish zur Aufgabe gemacht, seinen Riffen, em.?n xbcnso lustigen Vogel wie seiner Zeit der Onkel, „vor dummen Streichen zu chabren. Er entdeckt daher Verschiedene Lieb- scbaften dcs _galanten Guido, der fich überal] in die Herzen der Damen ,btnemtanzt', und sich durch seine voUendeie Grazie dcn Ramm .Walierköniq' erworben bat. Guido ist eben im Begriff, Liner rbrlicbcxi hübschen Skbmidrrin untreu zu Werden, gerade wie es sein O kel ror fünfundzwonzig Jahren und noch dazu mit Paulinés Mutter gciban bat. Der alte Höppner, der eigenen alten Schuld ge- denkend, iucbt sexnkn Neffen Von einem ähnlichen Treubrucb zu be- Wäbkcxi, und befreit ibn aus den Neßcn, welcbe ein schwindelbafter Spokulant nacb dcm rcicbcn jungen Mann ausgeworfen, dem er seine Tocbter xu gebrn, zugleich aber sein Vermögen zu nebmen gedenkt. Sem Plan (,c!ingi, und nach einer «anzen Rribe von komiscbrn VET- nnckclungen sehen wir Guido mit Pauline vereinigt. _ Das ist der Inhalt des lustigen Scbwanks, der frisch und fioii gespielt wird, und dsr durch einige Kürzungen und Weglassung dcs Coupleis vom „1311521“ im chten Aki, Welches bef-cmdlich uud störend xvirkt, bedeutend gewinnen würde. Hrn. Ernst (Höppner) gebührt Wie immer der Löwcnanibcil an den _reichlicb gespendeten VeifaÜs- bezeugur-qen. Seine aussezsicbneie Komik tritt iiberaÜ beifend cin, ivo der Text zu WUsxschM übrig läßt. Nchn ibm verdicnen genanxtt zu wérdsn Hr;Tisii(1)Lk (xls Rentier Schellenberg, sowie Hr.Kar1 Welß als Neffe GUUWO. Hr. Kritncr als Spekulant Bergmann, sowie die Damen_ Gritnfcld (Pauline), Frl. Voigt (WaUy) und Frl. Lid (MaruiÖka) wirken nacb Kräiten mit, den Erfolg des Kaffenstückes 16?er Abexxd von Neuem ficbrr zu stcÜSU.
Am Sonnabend Abend ;:aben die Herren Felix Meyer und Georg Liebling Ulithk Mitwirkung dsr Sängerin Frl. Therese Zerbst und dcs Philharmonissben Orcb-Zsiers in der Singakademie ein gut [*cxiicbics Concert. Das interessante Programm Wurde durch eine nc-u-x Concéxwuveriurc von Will). Jacoby eingeleitet, ein gefäÜiges, abc'r nicbt Zercide komYofiiorisch bedeutendrs We'ik, Welches jedoch in der Praziien und pcrstandnifzvollen Ausfiihrung durch das unter Leitung des Hrn Prof. Klindwvrib stebrnde Orchester sich des allgemeinen Bei- iaÜs crfxeuie. Von Hrn. Fclir Meyer hörten wir cin neues Violinconcert m Li-molj von Hans Siii, wrlcbes für innige wie 12idenschaftliche Empfindung rrincn klaren und gescbmackvoilen Ausdruck findet, mit drr (::: diesrm Künstler bckannirn FLÖUiiÖLU Meisterschaft voriragén. Nicht Mnigkr bcifällig wurde des Vixiuoien Wiedergabs vo.: Paga- nzm's Violinccmcsrt in 06111“ von den Hörrrn aufgenommen. Hr. Lieblitz, dsr sieh als ein durchgebildeier und fkinstnnigkr Pianist prasxmirie, spielte Schumanns Cmvierconcert in 1142011 mit warmem Gcfubi; rin reizvolics Nocturno * Von Brassm und ein S_cberzc_ , von 'Litolff' gaben dem Künstler überdies Gelegen- heit, 1611)? 610811021192, „künstleriscb charakteristische Auffaffung zu betbatigcn. Frl. 368011 trug Lieder von Liszt, Eichberg, Schu- mann uud Sachs vor; die Sängerin gebietct über eine schöne, klang- WM [1110 wobigeschults Stimme; ibr Vortrag giebt von warmer Cmbfinznng Und zartsimiiaer Auffassung Zeugniß. Reicher Beifall x'slgte bcn einzelnen Pircen dss Programms. Frl. Zerbst Wurde ubrigsrs durch wiederholte Beifailsbezeugungen zu einst: willkommenen Einla-kx bewogen.
Concerthkaus. Iii dem morgigen Symphonie-Concert bringt Hr. édof-Musikdirektor Btlse die 1. Symphonie (Z-änr) von Schu- ma7:n zur Aufführung.
Aachen bis zum 20. Oktober (Fremde und Kurgäste) 19 204 Drei Aebren, während Sepiember und Oktober dJ. (nebst 109 reisenden) (91 Parteien) 258 Oppelsdorf (Reibersdorf) bis zum 15. Okt. (4 6 Parteien) 517 reisenden) . . 322 SÖWeizermüble bis zum 15. “Oktober'(204 'Pa'rteienj . 330 1210 Durchreisenden) . . . 1 792 Weißer Hirsch bis zum15. Oktober. ("452 Paitei'enj ' 1048 Bühl bei Barr länger als 5 Tage von 14 Gästen und kürzere von 90 P.; Niederbronn länger a s 5 T. von 10 G., kürz. Z. von länger als 5 T. von 19 G., kürz. Z. von 33 P.; Sulzmait länger
Bäder-Staiisiik. Personen Baden-Vaden bis zum 24. Oktober (Fremde u. Kurgä'fte), 51076 Burtscheid bis zum 22. Oktober (Kur- und Badegäste) . 1576 71 Durchreisenden) . . . . . . . . . . . . Hamm bis zum Schluß der “Badezeit (nebst 448 Durch- 223 Z:“cmsdorf bis 15, Oktober (154 Parteien) . . . . . , 330 Königsbrunn (Königstein a. d. Elbe) bis 15. Oktober Kreischa" bis zum 15.'O'kto'ber' .' .' ,' .' .' J J ] Z Z 221 Langebruck bis zum 15. Oktober (249 Parteien . , 638 Oybin bis zum 15. Oktober (250 Parteien) . . . . . 605 Salzschlirf bis zu Ende der Kursaison (außer 1330 Durch- Scbandau bis zum 15. 'Ok'wb'er “(nébsi 27 699 'Diirch'reiien: den (1435 Parteien) , 3 180 Tharandt „bis zum 15 Oktober (401 Parteien) . . . . 738 Unna-Konrgsborn bis zum Schluß der Kursaison (nebst Wangenburg während September itnd'O'klober'd.'J.'(nébst' 102 Durchreiscnben) . . . 149 Von den Bädern Elsaß-Lothringens wurden im September und Oktober d. J. besucht: Zeit von 26 Pers.“ Bronn bei Kestenholz länger als 5 T. von 41 G., kürz. Z. von 30 P.; Hobwald län er als “5 T. von 46 G., kürz. Z. 78 P.; St. Odilienberg bei Oxtrott länger als 5 T. von 41 G., “kürz. Z. von 68 P.; Sulzbach langer als 5 T. von 27 (G.; Sulzbad als 5 T. von 5 G., kürz- Z. von 20 P.; Mattweiler länger als5 T. von 19 G., kürz. Z. von 25 P.
Nedacteur: Riedel. Verlag' der Exbedition (Scholz). Druck:.“W. ElSner. Sechs Beiiag'sn (Linsckzließlich BörseU-Beilage).
Berlin:
Erste Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeigrr und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
„42 254.
Berlin, Dienstag, den 28, Oktober
1884-";-
Statistische Nachrichten.
(Gemäß den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gefund- beitSamts find in der 42. Jabrchockoe von je 1000 Vcwobmrn, aufden Jabrcsdurrbicbnitt berechnet, als aestorb cn gemeldet: in Berlin 25,9, in Breslau 30,8, in Königsberg 20,9, in Cöln 19,9, in Frankfuri a. M. 19,2, in Hannover 17,0, in Caffe! 14,4, in Magdeburg 28,2, in Stettin 22,8, in Altona 28,4, in Straßburg 21,6, in Meß 22,5, in München 25,1, in Nürnberg 27,7, in Nussburg 42,3, in Dres- den 18,1, in Leipzig 21,2, in Stuttgart 24,5, in BraunfchWci§ 19,8, in Karlsrube 17,0, in Hamburg 30,5, in Lübeck _, in Wien 19,8, in Budapest _, in Prag 22,7, in Triest _, in Krakau 19,5, in Basel 11,6, in Brüffel 23,1, in Amsterdam 28,1, in Paris 225, in
“London 19,7, in Glassow 23,1, in Liverpool 28,2, in Dublin 30,2, in
Cdinburg 18,1, in Kopenbagen 23,6, in Stockholm 23,8, in (Ebria iicmia 21,4, in St. Petersburg 20,0, in Warschau 29,5, in * dcffa 254, in Rom 26,6, in Turin 25,6, in Bukarest 20,3, in Madrid 29,2, in Alexandrien 36,1. - Ferner in der Zeit vom 21.-27. September ct.: in Ncw-York 26,5, in Pbiladclpbia 18,6, ix,- Cbicago -, in Cincinnati _, in Si, Louis _, in San Fran- zisko 15,2, in Kalkutta 24,8, in Bombäv 28,1, in Madras 60,7.
Während der BericbtsWOibe bcrrscbtcn an den deutschen Beob- acbtungsstationen mäßige biz starke westlicbc imd südwestliche Wind- richtungen, ie in Cöln am 13., in Koniy und München um die Mitte, in Bremen in der 2. Hälfte, in Breslau und Bkrlin erst zu Ende der_Woche mit nordwestlichen Luftströmungen akwrÖielieri imd an den östlichen mid mitieldeutscbcn Stationen am 17. zu bciiig€n Stürmen ausartcten. Dic Tempkraiur dsr Luft War eine rklativ niedrige und lag an (111211 Stationen. am erbcblicbst'en in Konix, und Karlsruhe, unter der normalen. Zn Müiicbkn sank das Tbcrmo- meter am 12. sogar etwas unier 0 Grad C. Bei meist 1rüber Wld régncriicber Witterung erfolgten fast täglich Nicdcrskbläge, in Koniy aucb (“.;-(111168, zumeist in ergiebigcm Maß.". _ .Der beim Beginn der Wocbé “niedrige Druck der Luft nahm bis zum 15. rasch zu, am 16. und 17. sank der Luftdruck an den bst- unb mitteldkutsMn Statio- nxn rapid, an den übrigen Weniger erbeblicb, um am Scbluß dcr Worb? wieder allgemein zu stcigen.
In den meisten Großstädten Europas blieb die Stecblickykcii in der BerichtsWocbc eine aimsiigc. In den deutschen Städten zeigte sicb jckoä) vielfach eine Steigerung dcriLLb-xn, in Berlin blicb sie die gleiche, in Müncbcn Wurde ("ck eine kleinere als in dcr Vorwokbe. Die aligemeine Sicrblicbkciisvsrbältiiißzais für die deutscbcn Siädre stieg auf 24,8 von 23,3 der vorhergegangency Wocbe (pro Mikis und Jahr berechnet). JuLbcsondcre war die Tbcilnabwc des Säuglings- alterswicdrr sine gesteigrrte. Von 100002212endcn starben pro Jahr be- reckmei 93 Säuaiinge gmen 88 der Vorhergcgangrnen Wocbc', in Berlin 101, in München 106.
Untsr dcn Todesursakben traten Darmkatarrbs, BrrckzdurcbsäUe der Kinder und tvvböse Fieber in wenig gegen die Vorwokbc ver- änderter Zahl als Todcsveranlaffung auf. Keuckobusten und Ruhr, in den äußeren deutschen Städten aucb Pocken, haben ab-, Masern, Scharlach, Diphtherie dagegen zugenommen. _ Masern jratcn in Breslau, Nürnberg, Dresden, Halberstadt, Leipzig, Barmcn, Kopen- Bagen, Paris in größerer Ausdehnung auf. Das Sébarlacbfieber herrscht in vielen Städten der Ostseeküsténgruppe, tiicht_selt€n in Verbindnng mit Diphtherie und ricf besonders in Königsbkrg, Danzig, Elbing, Stolp, Stargard i. P., (Greifswaü), (Grandcnz, Kolberg, Stettin, ferner in Halberstadt, Eisleben. Berlin, 211767116", Altona, Amsterdam, Warschau, Glasnow, Christiania zablreicbere
"Todesfälic herbst; in Krakau nabm die Zahl der Sterbrfäüc 2117038 ab.
Diphtherie und Croup forderten außer in d.“:n genaiimcn östiiiben Siädtcn aucb in Breslau, Miinchen, Chemnitz, Erfurt, Plauen, Eisenach, Weimar, Viagdeburg, Haile, cTrankfurt a O., Spandau, “Dessau viel Opfer; in Hamburg, Dresden, Leipzig, Berlin, Cottbus, Forst nahm die Zahl derselben etwas ab. Auck) in Paris, London, Madrid, Murcia wurde die Zahl der Sterkrfäüe an Dipbtbkrie größer, in Prag, Amsterdam, St. Petersburg, Warirbau gsrinJer. _ Typbbfe Fieber wurden in Breslau, Posen, Berlin, Mainz, Turin häufiger, in Paris, London, St. Petersburg seltener Todesvoranlaffung. Sterbefälle an Fleckiypbus kamen nur, var- einzelt aus Saragossa und San Franzis» zur Mittbrilung. - Der Keuchhusten grasfirt in Tilfit, Cöln; aueh in Berlin, Amsterdam, Cbrisiiania, Edinburg, St. Peiersburg nahm die Zahl der Todesfälle zu. _ Dartnkaiarrbe und Brerbdurcbfälle 'der Kinder haben in Königsberg, Danzig, Hamburg, Berlin, Düssel- dorf, Straßburg, Paris, London, St. Petersburg, Warschau, Stock- Holm noch vicl Opfrr verlxngi. Rubrtodesiäüß warxn seltcn_. Aus Paris kamen 3, aus Christiania und Venedig je 1 Todessail an
;()1101023. 11031223 zur Meldung. _ TodesfäÜe an Pocken haben abgs-
nomm2n. Aus deutschen Städten kam keine Meldung, (zus Wien, Genf, Paris, Liverpool, St. Petcrsburg, Venedig, Madrid wurden einzelnx, aus Prag, Rom und Turin je 3, atis Lmabox 4, aus London 10 Todesfäüe gemildst. _ Die Cholera ist in Sud-Frankreicb er- Toscbm, auch in Italien gebt fie ihrem Endé entgegkn. In den indi- schen Städten Kalkutta, Bombay war die Zahl der Opfer zu *.*lnfang bezw. Miike September eine geringe, in Madras jedoch eine bedeu- tende (171 Todesfälle in der Woche).
B “Ins crate für den Deutschen Reich- und Königl. _ Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- egister nimmt an: die Königliéhe Ervedition 1- des Dentsxhxu Krirhs-Anzeigers und Königluh 2- Prenßisaheu Staats-queigers: 3_ 4.
Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 82. “3" 11. 8. 117. 7011 6118110101181: kapisrsu.
_ Dem F7, Heft der Mittheilungen des Statistischen Amtes der Stadt Leipzig entnehmen wir folgende Notiien zu- nächst in Bkzug auf die Gcwerbeverbälfniffe: Im Jahre 1884 fanden sich in Leipzig 483 Betriebe, welcbe, naiv der Zahl der Arbeiter ge- ordnet, folgendermaßen fich zusammenstellen lassen: Es gab 123 Be- tricbe mit unter 10 Arbcitern, 146 mit unter 10-20 Arbeitern, 60 Betriebe mit unter 21-30 Arbeitern, 36 Betriebe mit untsr 31-40 Arbeitern, 26 Bitriebe mit 41_50 Arbeitern, 15 Betriebe mit 51-60 Arbeitern, 14 mit 61 -70 Arbeiikrn, 7 mit 71-80, 14 Betriebe mit 81-90, 6 mit 91- 100, 36 mit 10." und mehr Arbei- icrn. Dir Gciammtzabl der männlichen Arbeiter betrug 11615, dcr weibiirbcn 5452. _ Da im gksammt-cn Köniarricb Sachsen im Jahre 1881 der Brutwcrtra] der Grundsteuer fick) auf 2746 709 „44 und der Vruitoertrag dsr Einkommensteusr (":ck auf 18 699 625 „44 beiicf , so cnifislen von dcr Grundstruer 12,100/9, von der Einkommcnsisusr 16,40%, oder Von bkidsn Steuern zu- iammrngsrcibnet 15,91% auf die Stadt Leipzig, während disse am 1. Dezember 1880 Von den 2972 805 Ein- !ancrn dss Königrrirbs Sachsen nur 4,28 0/0 batte Von dcn ge- sammten Grundstruercixibsiten des Königreichs rntfielcn im Jabre 1844 Von 48 641488 arif Leipzig 2 933 476 odsr 6,3 ",/0. Dicscs Ver- hältnis; stikg äber wcscnilirb, dknn cs rnificlcn 1875 von 60304 365 Einbeiisn auf Leipzig 7372 504 oder 12,2 %, und 1881 von 68440936 auf Lcipzia 8783349 oder 12,2%. _ Die Rkligions- wxrbälinissc gestalten ('i-,b foigendrrmaßkn: Es gab am 1. Dcxember 1880 in Leixzig 136 972 Lxxtbcr-Insr, 3368 Rcfrrmirie, 121 A:!glikancr, 183 Dcuiicb-Fkatboliscbk, 4238 RömiiÖ-Katbbliscbx, 126 Grizrbiiib-
' Kaiboliskbi', 3179 Judcn, 844 anscre 211188 in 21112111 149 081 Per-
sonen. Für Leipzig ist das Zurücktteien dsr lntbcriscben Stamm- bkwölkerung von 1864-1880 und das glcilbzciiige Anwacbscn dsr frkmden römiikb-iaibolisckxkn und israelitis-Fxcn Elsmente bcmcrkcnswcrib. Oeffentlich Gebäude wurden nrngcbaut in drn Iabrcn 1878-1882 folgende: 1878 Exerzicrbalke an der PLsißcnburg, 1879 UniVLlsiiätI" Hörsaal am Krcmkcnbaus, Lcickzc'iballe nm OÜXÖOZOJUÖEU Institut, zoologifcbes Institut der Univsrfität, Taubstummen-Jnstiiut, drei Bürrxcrscbulcn, cirie Aussicliungsbzüc, das Martinstift, 1880 Amts- acrirbtsgkbäude, Alumneym der Tbomassäoulc, Bütmiscbulturnbaüe, 1881 Postgebäudc, Fcucrwebrdcpot, Jrrenkiinik dcr Universität, Ba- racikn bis 134. Reaimcitts, 71882 Fricdbofskaprlle auf dem neuen Johannisfricdbofk, 18835128 Beamtenwobnbäuser und Bezirksskbulc. _ Jn Bczng auf die Wobmingsrcrbältniffe 57711210 drr Brrirbt: Dic bereits in den Jahren 1867-1871 chonncnc 11110 1871-1875 iraiik- bafi ausgearrcia Steigerung der Mietbprciic isi zwiikben 1875 und 1880 ZUM Stilistand JLkOMMM, ja sogar rin klcinsr Rücksrblag kit)- getreten. Ein cbarakieristisch2s Zcirbcn sind die leerstehenden W013- nunaen. Es fanden sich in Leipzig Novxmbcr 1878 335 [ccrsiebcnk-e Wobnungrn, Oktober 1880 498, Noyember 1880 796, Oktobrr 1881 671, Mai 1882 877. Der von den HÜUÉÖCÜYLU! für dicse Wobmmacn geforderte Mietbspreis betrug dnrchßbniitlich für jede Wohnung im NOchber 1878 712 „64, im Oktober 1880 587 .“, im Okwber 1881 814 “M, im Yiai 1882 729 «16 _ Der Verficbcrungssiand der Leipziger Grbäudc in dcr LandréZimmobi- licn-Vrandkaffe fiir 1882 stht fick: iclgendcrmaßkn: Versicherungs- Mrib sämmtlicbcr Gebäude 296 635 310 „;(: Gczabite VexücbrrumM- beiträge 322 610 „174 Brandschädknvsrgiiiun(irn wurden gkwäbrt: in 30 Fällen 762.8 «14 Für 1883: Vcriirbcrungswerii) iämmiliÖrr Ge- bäude 303 222010 „16 szabiie Vériiäßsrunxisbkiträxie 327176 „44. Brandscbädcnvrrgüiungen wurden gewäbri in 32 (1611211 25 715 «76 _ Die Vicbzäbluna vom 10. Januar 1883 in der tadi Zcivzig ergab bei 729 Visbbesißrrn (111 dreijiibriacn Und älteren Pierdén 2490, Kälber 47, Jungviek) 2, Kübe 166, Schafe 261, Schweinc 703, Ziegen 126, Bicnenstöcie 61. Die Zabl dxr Hunde und das Brutto- ergkbniß der Handestsaer bciicf fick) auf: 1877 2305 Hunde 11111) 42878 „Fk Hundesteuer, 1878 2275 zu 40960 „46. SiOUZT, 1879 1892 zu 38 816 314, 18801769 zu 36 169 «46, 1881 1730 ZU 35 471 „14, 1882 2033 zn 34 681 „44, 1883 1968 zn 35 “180 «14 Die in Folge der Erböbupg der Hundesteuer von 9 auf 20 „i(- vom 1. Januar 1876 cm eingetretene sixiige Abnabmk der Hunde (Maximum 1875 mii 3732) icheint zum Stillstand gekommen zu sein.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Von dem ,Preußiscben Terminkalender", rxdigirti'm Burcau dcs Justiz-Ministcriums zum Gebrauch im: Justiz- beamte (Berlin: R. v. Deckers Verlag, Marquardt u, Scherzrk), unt einer Karte 1768 Oberlandcsgerichtsbezirks CcUe vcrsxben, [mit der dreiunddreißigste Jahrgang 1885 Wr (P-Lis 3 «!(: Lsine- wandband mit Bleistift) Ueber den Inhalt und_ das Aeußere des allen Jarisien binreicbend bekannten Kalenders nahere Angaben zu machen, wiirde lediglich zur Reproduktion von bersiis vi_el_f_ach Gesagiem führen. Aus drn Bewegungsberbältniffen in der juriiiricben Spbare, Welche einen größeren Theil des Tcxies in_ Anspruch nebmxn 11111) aus einem Verzeichnis; der böberen Justizbcamteti rinscblteßlxcb der Referendare [Md “der betreffenden Anciennetätslijien, dem Namens- register der (Gerichtsaffefforen und cincr Uebersicht der Gertcbis-
behörden und des BeamtenpersonUls beben wir Folgendes hervor:
An den von 13 Präsidentin und 37 Senaispräfidcnten geleitcten 13
81.8011111'101'0 unä Uutßrsnabungs-Iaobsu. 1 5. 1114113069119 Ixabösssweuw, kabr'Üen nuä Zubbasmtiouan, &ufxsbobs, '70r1aäunx8n *
u. äsrg]. ?srkäufs, ?srpaobwngsn, Lubmisßioueu sw.
76k10081111g, Imorbisariou, Zinssabwa
Srassbanäs]. 7. Utoratjsabs Weißen. 9. kawjüsu-Uaobriobisu.
6. sersobisäsns Zskavntmaabunxsy.
preußischen Oberlandes-zerichken, wclche 27279111 preußische und 519152 anderen deutixden Siaaien angehörige Gericbiseinaosiffene umfaffen, fungircn zur Zeit 235- (2 Weitere für Jana) Räibe und zwar die meisten bei dxm Kammergeriebt: 45 und je 25 bei den Ober- !andederiÖtan Cöln und Hamm, 13 Oberstxatsanwälte, 10 (Ziaais- anwälte und 185 Rechtsanwälte (6 in Jena). Di: meisten von [syterm fallen auf Naumburg: 37, das Ka'mmergericbt: 28 und Köln: 25. Von den Landgerichten wrifk der Kammergerikbtsbrzirk die größte. Zzbl der Richter auf: 133 (von ibnm faljen 71 auf Berlin 1 und 13 auf Berlin 11) und kcmnäcbst reiHT firb dnan dcr Obcriaiidéss“ gcrirbisbczirk Breslau mit 119 Richtern, wäbrend derjcr-igc von Stettin nur 36 und von Kaffsk nur 26 zähli. Im Ganzen funqiren übrigkns in den sämmtlichen 13 Oberlawbesgcricblsbczirken 855 Land- ricbti-r, 181 Dirrkwren und 92 PräfidMien. Die Zak)! dsr Rscbts- anwälte beträgt doaegen mehr als das prpeii'k, denn sie- ist seit dem Vorjahre Von 2290 auf 2442 gswacbsen und zwar bcfinert fick) die- meisten Anwälte in dem Oberlabdcsgcrickytsbezirk (55121 469631 Vor- jnbr 464) und demnächst im Kaxnmeraerézbtsbe'zirk 377, ailsin in, Berlin 1 227, wäbrend bier im Vorjabra mor 196 prxkiiiirien, Bcrlin ]] bat daarsien, Mil irenigxr ergisbixx, 11111“ ein? Zunabme von 5, von 23 auf 28 xu warzcicbnen. Die (1631110112 Zakxl dcr Rechts-
anwäiic Weisen dic Ibm“!&ndksgericbtstirke Maxiemvexdcr 1:nd_Kic[ . 90 reip. 93 auf. Was die Zahl der Gkriäth-affcnizren beirifft, 70 ist “
dicseib-a bisher in stetigkm Steincn briindlirb kaascn, dxrm ?räbrend sie 1883 norb 656 bcxrua, bc1isf s:: sick) im Nächstiolg-zndexi Jahre berciis anf 747 Und „zur Zrii auf 891. Die Nröiiie Anciyxchäs gebt bei cinem der Asssfforcn bis Ende 1878, bei 7 bis 1879 und bci 25 auf 1880 zurück. In dcr Zahl dEr ercrkndare erscheint Öi'ki'iis Eine,- Wenn auch geringe Abnabme , konsiatirdar. T€? 3.151 dis Vbrjabres 3937 ist auf 3911 gcsiwkrn; und zwar hat b?! Obxrlandésgzricbks- bezirk Naumburg cin?" ?)?cfsreiidar, ivsiÖcr b::ciis im Jabre 1873 vxrpflicbtat wuxds, wäbrend die 3 näcbstältcstxn auf das Jabr 1874 fallendrn dcm Kammergerichisbczirk und dm Oberlandrsgkriäytsbkzirken Breslau und Königsberg angrbörcn. Die Geiammtixbl der bei den
einzeincn Amtsxisricbtcn statsmäßia fungirendcn Aminicbtkr ist in die .
Uebersicht des Kalenders nicht mit aufgenommc'n, dagxgsn i_st Jie aus den Angaben, wclche fick) bei döm Ortfchafisrrchzkichnch bexmdrn, zu
ermitteln. In dicsem findet sicb einc alpbabeiis-Zbe Anßabe sämmtlicber "'
Siädic dcr Momrcbie Und städtegleichn Flecken mit der Bczeilbnung
des zuständigen Amts", Land: und ObrriandesZeriebts, dcr Zubl der “
Amtsriéixtcr, der Skrriskaffs. Einwbbnerzabl ::.-id 1.5 Cbaraitsrs der dort VOTfiniJiiÖSU böihcrcn Scbule. Die 711-386- Zabl drr Amtsiirbtcr findet sich, wie aus diesem Vcrieicbniß ersichtlich, in Bcrlin ]: 98, Breslau 36, Hannovckr 18, Frankfurt a. M. 17, Tanzia und Königs-
berg je 15, Stettin 14, Berlin 11 und Pcécn je 13 und Maxxisburg 12--.
LitLrarisÖe Neuigkeiten und p?tiodisobe Schriften.
Monaisscbrift für das Turnwefxn, mii beionderer Be- rücifiäbtigung dcs Srbuliurne'ns und der GLMUÖÖUÉZUFZLJL. Dritter
Jahrgang. Hcst 10. - Inhalt: Abhandlungen: Fricdricb Tbiersch-.-
Von Dr. C. Euler. _ Wilhelm Ballot. Von Dr. Ed. Angerstein. _ Dcr Turnuntcrricbt und die ycuen Labrpläne dsr bbberen Lebr- cmstaltcn Prcußens. Von Dr. E. Kknapc-Raiibbr. _ V-xrordnungen und Bekanriimackzungcn: Turnbctrieb in böbcrcn 11111) 'm Miks- VNäécbensibulcn. _ Tcrmin für die TurnlcbrrxiirnanPriÖiung im Herbste 1884. _ Bciäbigungszcugniffe aus dszn KUrius zu: Aus- bildung von Turnicbrcrinnen. _ chibeilungcn Mid A.::zeigen: 132. Pistor: Die Behandlung Verunglückter bis 51.37 Anku-nst des Arztes. Berlin 1883. Besprorben von O:“. Ed. Angeriiein. _ Waß- mannsdorff, Dr. Karl: Johann Christoph Friedriäy (Guis Muibs. Heidriberg 1884. Besprockzen von C. Ealkr. _ Vérxtiichtes. Deutickoe LandwirTbschafrléche Presse. Nr. 85. _ In-
balt: Zur Situation. -- Feuiileton. Das dcxifäye Wirthaiinabr
1882 in Bezng auf die Produkte de;“ Landmirib's-Öaft. VM Frhr. v. Stein-Kocbberg. (Foriseßyng). - PUent-Niederdruck-Darnmheizung mit Selbstregulirung als biUigsieCéniralbeizU-ng. (Mit Abbildungen.x _ Correspondenzen. Aus der Mark.. _ Sä,?xeswög. _ Oliva, _ Breslau. - Chemnitz, - Aus dem Rekbtsgxbiei. _ Di? allgemein.! Verismmiung der dcuiscbsn RÜbenzu-Ier-Jnd-wsivic-Yen. _ RanNÖau. _ Sbrechsaai. _ Hands! uud chLebr. . ' * . Milcb-Zeitung. Nr. 43. - InbU-J: Die Nxöbaltung im. Dsuiich Reiche nach der Zäbluwz vom 10 Januar 1883. Voir. Dr. Paul Koümann. _ Allgemeirie Verichte.. Deui5che Moikeret- ausstellung in Müncbm Vom 2,2012. MrHer1884, _ Erfah- rungen in der" Praxis, 2126 der Pr.:ais. Vor? Labssms. ((F-0151161311119) _ Gerätbc-, Maschinen- and Baukxmde. an Priosität de-x Hersirklyng von prakiiich brauchbaren Centriiugsn zur Gnirabmunc; 21011 Milch. _ Patente - Verscbiibene Mitxbeilungeri. OesterUW-Uzigarn. ZU.- dcn Markistreitigkeitexi. _ Scbwsine-Eiwßtbrxerbot. _ Meugtur. _ Spreckysai. _ Verkan von Vicky nacb Lebendgewicbi. _ Marsftarke- Fabrikation. -- Käiefabrikation; _ MiTxchrtbschÉ-ikch Verery. -
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8. PbsaWt-Wsigsu. 111 (19! Zörsou- 3 5651336. A ! r
Steckbriefe nnd Untersuchungs-Sachen. [48271] etkbrief.
der Stirn.
gemeinschaftlicben Hausfriedensbrucbs und gemrin- schaftiicher Körperverletzung verhängt, '
Es wird ersucht, dieselben zu verhaften und m das Untersuchungs-Gefängniß bierselbsi, Alt-Moabit [48269] 11/12, abzuliefern. _
Berlin, den 25. Oktbber 1884.
Der Unteriucbungsricbtcr bei dem Königlichen Landgerichte ]. Hollmann. Beschreibung des v. Nagel: Alter 26 Jabre, geb.
d is. . Be ondere Kenn"ei en: Narbe an 48268) Sprache an ck s 3 ck [ Gegen den unten beschriebenevr, “zuletzt im Pois-
dam wobnbast gewesenen Scbneidergescllen Paul 381? iu érFlatusgaoren, si d Ui sci, gsbaft K ip1i hä t wl er 1 vrbor en ä , it ie nern ungs- i ie neru*un_ wegen u*_ce ver ng. 6 ck fck e g Es wird ersucht dieselben zu verbasien und in das., Gericbtsaefängniß 32: Brandenburg a. H. abzuiwsern,
St Beskbreibung des P, Flescbmann: Alter 21 Jahre, ( Gegendieuptenbescbriebenen TisÖler(Arbeiier)Carl geb. 2. August 1863, Geburtsort Cbarlotkenburg, Anders, am 7. Juni Oskar Nagel und Töpfer Oskar PaulFlesrkjmann, Statur unierseizi, Größe 1 m 71 am, Haare beä- welcbe flüchtig sind, ist in den Akten 11. 11.11. blond, Stirn boch, Augenbrauen blond, Nase ge-
U . 721 36 1884 die Untersucbun sbat wren wöbnlich, Zäbne vollständig, Gefickotsbildung rund, 0 g f g Bart im Entstehen, Augen bla'u, Mund gewöhnlich,
Kinn spitz, Gefichtsfarbe gesund, Sprache deutsch.
Gegen den Schuhmacher Franz AugustRoseuow, domizillos, geboren den. 15. September 1856 zu Goünow, Kreis Naugard, evangelisch, Welcher flucbtig „ ist, ist die Untersuchungsbaft Wegen schmerer Ur- Dialekt. kundenfälsckoung „verbän gt.
Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in
Steckbrief.
Sleäbtkef.
14. Septbr. 1858, Geburtsort Zörbig, Größe 1 m das Amtsgericbis-kaänqniß zu Potsdam abzuliefern. __
73 am, Statur unterseßt, Haare rötblicb, Stirn boch, Augenbrauen rötblicb, Augen blau, Nase ge- wöhnlich, Mund gewöbn_1ich, Zähne volisiandig, Kinn rund, Gesichtsbildung langlicb, Gcfichtsfarbe gesund,
PotSdam. den 24. Oktober 1884. _ Der Untersuckßunasricbier bei dem Koniglicben
[48266] Steckbrief.
Landgerichte. Gegen den Resiaurateur
baff ivegen Unterschlagung verhängt,
Es wird ersucht, denselben zu verbafien und in das (Herickytsgefängniß zu Potsdam abzuliefern.
PotSdam, den 23. Oktober 1884.
Königliche Staatsanwalticbaft.
Beschreibung: Alter 33 Jahre, Größe "1,62 111, [48267] Statur unterseyt, Haare blond, Bart: blonder starker VoUbari, mittellang. Augen blau. Nase lang, von den Seiten eingedrückt, Sprache deutsch. Berliner
und Vorkostbändlcr Ludolf Bernhard Weiß, geboren am 27. Januar
Margareibe Weiß, (;ck. Gsrke, gkboren mn 29. Juli
a. H. W:) nbaft gewti-en, welche
Potödam. den 23. Oktober 1884. Königliche StaaTSanwaiikébaii.
Steckbrief. "_
abzuliefern. PotSdaUt, den 23. Oktober 1884. Königliche Staatßanwaltickiaft.
Büttnese & Wium, sowie aUv Mam gxößeren )'
1832, zu Lüneburg, 2) dessen Ebefrcm, Anna
"1840311 ildésbeim, beide zule in Brandenbmg ? 5?!) verborgen halten,
Gegen den Tuchmacbergeseijen Karl Hermann Kyburg cms Dahme, am 15. Juli1859 511 Treuen- brietzen geboren, evangelisch, Welcher flüchtig ist, iii: Kleidung: dunkelgraues Jaqaet, dunkle die Untersuchungsbaitwegengemeinschaftlrcber körper- Hose, schwarzer niedriger Filzbut. Besondere Kenn- licher Mtßbandlung verbannt.
zeichen: das Haar ist am Scheitel sehr dünn. Es wird erfucbt, denselben zu verbafien und in
das Gerichtheiängniß zu Potsdam, Lindenfiraße 54;
* M.„ . . .-»„-„..WMU»WMFL