1905 / 128 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 31 May 1905 18:00:01 GMT) scan diff

AnLrag gebt sebr 13121 writer. Er 112111 den bebandslnden Arzt VoUständig glsicb mit dem bsamtctkn Arzt und schaltst dessen Urtkil zu den vorgeschlagensn Maßimbmen aus, Wenn seiner Meinung nach 61118 ausreichende Absonderung in der Wobnung sichergesteüt ist*. Für den Fal], daß nach Ansicht d€s be:- bande'lndén Arztes eine ausreichende Absonderung in der Wohnung s1ch€rgestellf ist, ist die Befugnis und Umsicht des beamtrten Arztks gegenstandslos gkworden. Einc derartige Gleichstrüdng gibt dir Entscheidung 11er die Absor1derung in disscn FÜÜLU 111 der Tat in die Hand dcs brbaxidelnden Arztes, mid so mit darf nach meinst Ansicht das Gessß nicbt gében. Cs schränkt dir Bcfugnifie des beamtclcn Arztrs in einer Weise ein, die mit drr Absickzt dss Reichsgcseßcs gar nicbt übereinstimmt, die mit den Aufgaben der Medizinalpolizei nicbt vkreinbar ist und zwischen dem R€ichsgesch und dem Ausführungsgeseß (111111 Widcrspruck) dar- stslTen würde. Um es ncck) 1111111111 11115 zu präzificrcn: das Rcicbs- JLséß und die Vorliegknde GesLFSC-borlage, [6131616 abgesebsn Von den Fällen dss § 8 Nr. 1, die sich lsdigliä) auf Dipblbsrie bcziebsn und als Ausnahme brbandklt siiid, teilen dir Befugniffs in der Weise, das; drr bramtcte Arzf dis Absonderung auferlsßi und dcr bébandelndc Arztcrklärt, daß dieVWßnabms obn€Schädigung des Krankkn erfolgen kann. Wxnri abér die Brfngniffe so gsordnrt sind, daß €n1w8d€r bon der Ansicbr drs bcam1€ten Arztks bdrr von der des behandelnden die Moßnabme drr Absbndkrung des Krankkn abhängig ist, dann find die Befugniffe des brbandänden Arztes in einem Maße: e*rwcitert, wie Es sich mit den Aufgaben der Sc11ch€nbckämpfung nicht Verträgt. Ich bitte dén Antrag abzulsbncn.

Graf v o 11 S *? id 1115 kann dissen Ausfübrungrn nicbt beistimmen. TerUbLathte Und dsr b?bandllnde Arzt 1611271 17011) dolLsiändig glsich- 516116 1. _ _

Frsibkrr Lucius don Ballbau1en: J11§8111unterNr.5 anch dic Lung€11- Und KéblkddflubcrkUlbse unter den Krankheit?" 11111- gcfübrt, bei denen die Desinfirktibn polizeilicb _Qirgeordnst werdsii kann. Die Konimisfion bat hinzugefügt: „iiach Entsermmg _dés Krankkn aus der Wobnang oder bsi T0d€§fa11.' D'iescr ZMB krkcbeint mir nicbt 1111b€denklich, und ich beantragk, ibn zu strci en.

Gkbeimer Obcrmedizinalrat Tr. Kirck) 11 eßr: Es myß unter- schi€d€n werdsn zwischen der Géfabr, in dcr der Kranke 181111 schwebt, und dsrjenigsn kaabr, dje er für die AÜZ-xmeiribxit darsteÜt. Sabon aus disstm Grnnds ist diE Vkralldkmcincrimg drr Ueberfübrimg von Kranksn nacb dem AUÉWJL dss Grafen Sridliy nicbt annehmbar. Dirssr Antrag würde die an sicb schon so schwierige S€uch€n- bekämpfung iiUr noch mehr komplizierEn.

(53er Von Oppersdorff svricbt fich 2b€11ich111s gegsn den Antrag Seidliy ans, drr [cdig[ich Sclywikrigkcitrn Und I.)?ißbLUigkeiten zwischen den béamtetsn imd drn bel):n“:€lndcn 911131111 schaffe. Cr beantragk 16111€ks€1ts, U121€r dic Abé'PsrrUngs- und L1U1fichtsmaßrkgeln bei Gknickkiarrs auch die Fernba1tung VOM Schnl- Und Unterrichts- bcsUcb aufzrmsbmen. Ticse Béfusnis 11111112 bsi dc-r scbr gefäbrlicben Natur dsr Ernickstarrc Kbcnfalls der Mcdizinalpblizci zugesprbckyrn werden.

„Ösrr don Jérin wcndst sicb ebxnfaUs gsgen den Antrag von Skidlixz. Dsm brath-xii Arzt nxüffe (1116111 die Dié-pbfition 3011211811.

Prbfsffor Tr. L bcning: Das Mißtrarwn, wslcbss bisr Von drr- 1chicd€n€n Scitsii gsgrn dia draktischi Acrzts bskundét wordkn ist, kann ich dccb nicbt teilén. ) *ir dürxcn 111 der kaiffrnbaftigkcit dsr bcbairdcliidkn Aerzte das Vertrausu baben, daß fis fich 111161:

Urbsrfübmnzx dss Klankén nicht widerséßkn Mrdcn, 111an „diesc mo_1w1ndig 111. Ich kann daber dém Antrags dcs Grafen «:ckan 5111111111111?»

Graf _bon S_eid1115 mid Frkibsrr L11ci:1s don Ball- baU1 cn 1ch118fxe11 11ch d1€1€11 AUsfnerng-n (111.

Ministsr dcr 9111111111111 211 Angrwgenhritcn Tr. Studt:

Msiné Herrcn! Ich bin gsiibiigt, iioch €irimal anf die grund- lxgßndé Bedentung dss Antrags dss .Hcrrn Grafen VM Ssidliß zurück- jUkOMMM. Wie ich mir vorbiii schon auszafübrrn CrTaubt babs, schafft der Antrag insbfrrti cin Uniknm, »11s er die BéfU-Zniffk dcs b?bandklndcn Und dos beamtetsn Arztes in 311011 Fällsn dss § 8 dcr Vorlags, „1110 nicht killk in denen der Nr. 1, 11161chmäßig b?baiidclt. Tas grbt aUs dcm Worte ,Dkék“ berdbr, wclchss altcrrmtid dis 2111211111111; 115 bsxmictcn 11111 DSI bxbandslndcn Arzt?? nsbdnkiiixn'cer stellt. DLT A::trag fällt damit dbUstäiidig aUs drm Rabmsii dss ReiÖsZ-eséxzcs und chnsb ans dsm Rabmcn drr KMstrnktkbxi, die 111116: BiUigung Jbrer Kommission in dic? 210111111? 3111ZC11OMU1CN worden 111: 111111 cr gsnrralifisrt dis Sondsrbcstimunmg drr Nr.] des „ck“ 81111 1112111diescmParagrabben crwäbntxn übcrtragbarrii Kraiikbcitén. Nun, 11121112 Hsrrrn, WWU Sic (mf disse WCM das ZustUiidckommen des Gessxxss Lki-TÖWSTM, so MUSU Sie auch Lrwäscii, daß Sie €111Ck Vrrbssiernng dbs JCFLUWÜT'ÜFCU Ztlsiaiidrs dad11rchHiridxri1isscbkrkiten Demi dsr § 16 drs 3811111131112; Von 1830 1121116 111 dcm FaUe', wo es infolge des WiderseräIs des ÖMZ?“ÖZLNMJZWLÜÜWZ zweifslbakt war, ob d€r brrreFeiids 3111119: „111191st uxixcrgébrackpt werden 151103, die Cn11ch€idmiz im diE Häiidx “dsr Polizeibsbbrdcn, 11an Ns bs- bandelnden odcr Hausarzl-b 311 Crwäbner. Disseér Znstand 1011 durch die Vorlage: 1191111112211 werdkn, Und LS nürdk (1111: Vkrsch16chtsr1111g bc- deuten, weiin 'Sie dcm 211111191 stattgcbcn ontcn. Es blßjbéll abcr aUßerdcm dib 1101311160131“;Bsdsrxkcn bc"tcb61'-, daß biccdém bebandslnden Arztr Znsiändigkadn zwgewicsen wsrdsp, dis ibm DOM xzrixndséyliibcn Standpunkts (ms vorzaentbaltcn find. Tie Elcichst€1l1111g zwischén dcn Befugniffsn drs bcamtsten mid dcs bsbande111d€n Arztes in dem vor- liegenden FaUs, das muß ich nochmals betom'n, ersckxsint im böcbsten Maße bedenklich.

An der Weitsre'nkaatte bctéiligeri sicb iioch Graf 1; b n S 81111115, Geheimer OHLTMCUZMQÜZT Tr. & 1 r ck 11 r , Frcckéerr L U ( i 11 s l) o n B a 1 1 b a 11 1 ?_n, ObkrbUrgermcistsr Tr B c“ 11 d 6 r _mid dcr Rcforcnt Oberbürgkrther Eblérs, „DE 15211611 [eßtsrsn Wrccbsn fich mit- schi€den gsg-zn den An'trag SCFÜZJ aws. &

Der Antrag Lucrus bxtreiss der L_ungsn- imd Ksblkopftubsrkulose wird angrncmmsn. Alle u'brxgcn Ant1agc wcrden abgélkbnt. Z' 8 JS- langt mit denn Aritrag Lucms zur Annabmc. _

Zu „Z 9 bsiürwbrtet (Hsiieralrewniarsclygß Graf v 011 Hasi 611: r scinen oben _rt11ts,_cte1ltcn Antrag. In beßeren Garniionkn ssirn es nicht bloß d1I€nigen,„wrlch§ geworbsmaßig Unzucht trribsn, _die den Ansteckmi 511011, verbrcibeii, wndsrn (11139 andérs wetblnicbe Periönlich- keiten. isse lkßtereii „wren miret Um1tand611_d12 Gefabrlicbsten, weil fie nichx dex sittsnpoltzetltckpen_Jontwüe unterxtében. Er, der Redner, würde 11ch_ !,ebr irsucn, wxnn 12111 Antrag Annahme findxn 101116.

Geheimer Obertiiediziziairat _Dr. FU r ch1ier_: Dre Bekämpfung der Ge1ch1e_cht_skrarikbetten im großkn Stil dgrcbzyfubre'n, ist e_ins ebenso wicht1ge 11118 1chwierige S_acbs. Es handelt 11:17 bier Um außerst intrikate Dirige, drr, 11111 11111 (;_rbxztsr Vorficbt 111 Angriff gonommcn ,wxrden dür1€nz DLC Anz€1gcx111cht, dxe 111 Aiirsgwng gdkommen war, 111 Vom Abxßbrdnstenbause w1edex abgelebnt worddn. Der Antrag „dss Herrn (55111611 Haeselxr Jsbt ubrr__das btcrdxrfblgte Ziel weit hinaus. Tie? gcmsmgciabrlichn (chaxlechtSkrankatmi _werdexi viellsicbt 118.1) [*11'1 mebr als dnrch Frans" durcb gkw111en1c1s Manner barbrsitct.

'Drr Antrag würde_dsr T812111'ziation Tür und Tor öffnen und könnte mebr 1chaden als 111113811.

J 9 wird nach Ablehnung des Antrages des Grafsn Haeseler unverändert angenommen, ebenso ohne Debatte dte » 10 bis 24.

An dieser Stelle wird die weitere Beratung abgebrochen.

Schluß nach 53/4 Uhr. Nächste Sißung Mittwoch 11/2 Uhr. (Fortseßung der eben abgebrochenen Beratung; Geseßentwurf zur Verhütung von Hochwassergefahren; Warenhaussteuergeseß: 11008112; kleinere Vorlagen.) L_?mgegqngen ist em Antrxag des Freiherrn von Manteuffel, dte ngterung zu xrsuchen, tm BnndESrat ihren Einfluß gegen die Emführung einer Rerchs- Erbschaftssteuer geltend zu machen.

Haus der Abgeordneten. 192. Sißung vom 30. Mai 1905, Vormittags 11 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegrapbiscbem Bureau.)

Ueber den ersten Teil der Verhandlungen ist in der

gestrigen Nummxr d. Bl. bkrichtet worden. Die daselbst im Arthzu Wiedergegebene Antwort des

Ministers für Landwirtschaft, omänen und Forsten von Pod- bislski auf die Interpellation des Abg. Cabenslt) (Zeritr), bctrcffsnd die Verpachtung der fiskalischen Mineralbrunnen Niederfelters und Fachingen, Hat folgkmde'n Wortlaut:

Zunächst möchte ich 1111? den ersten Teil der Jnterpeüation an1wortsn, ob der Vertrag, dsr bisher bestanden bat, aufgehoben ist; das muß ich mit Einem Nein beantworten. Der zur Zeit bestehende Vertrag isi nicht aufgehoben, sondern läuft, wie den Herren aus den Erörterungen der Bubgetkommission bekannt ist, noch bis zum Jahre 1916. (Hört! Hört!) Jnfolgkdeffcn konnte ick jkyt nicht etwa eine Ncuausscbreibung Vornebmen, sondern nur fragen, ob dieser Vertrag, gegen dsffen einzclne Bestimiiiimgen verschiedene Einwendungen _

meiner Ansicht nach nicht mit Unrecht - erhoben wurdkn, gdändcrt werden soUte. Ich habe also nicht etwa, wie der Bcgründer der Anfrage, Hörl Abg. Cabensly, ausführte, den

Buscblüffkn dicses bbben Hauses zuwidcrgebandelt, sondern ich glaube, daß der Herr Abgeordnete selbst dkn Verhandlungen in der Budget- kbinmisswn in diesc'm Jahre nicht beigewohnt bat. Ich babe dort bei 1611 Bädern erklärt, daß eine Reibe Von zwingeriden (Gründen mich 6611111111211, den Yachtwertrag vorausficbtlicb im Laufe des Jabres zu ändern und auf gewiffcZ-xik 311 Verlängern. Ick glaube, mit dieser Erklärung sebr loyal gehandxlt zn baden, und die Herren Mitglieder derBUdgetkommisfion werden mir bestätigen, daß ich diese Möglichkeit in Ausßcht gestellt babe.

Z11r Klarlegimg möchte ich folgendes anführen. Dec Vsrtrag der Regierung ging mit Friedrich Siemens; dieFübrung der Geschäfte war auf Widrrruf dsr Firma Siemens u. Co. gestattet. Als nach dem Tode don Frisdrkch Siemens 11131"? Firma in Liquidation getreten war, bat di? Régiérung in msirikm Auftrage den Widerruf Vollzogen und die Firwa Siemens u. Co. ausgeschlossen, d. 1). ihr den Weiter- VLrtriSb Entzbzcii, sodaß nun derVertrag mit Siemens Erben besteht. Mrine Herren, ick) bitte, immer die Firmen auSeinanderzubalten! W611 die Firma liquidisrte, darum ist ihr eben die Führuvg der Ge- sckyäkre (ntzbgen, und 111111 haben die Erben, d. b. die Witwe Von Friedrich Sismens und ihre drei Söhne, bis zum Jahre 1916 den 11117cnden Vertrag; mit ihnen ist verbandelt worden. Der Hsrr Br- gründcr dcr JntsrrsUatirn hat ja auch schon ausgrfübrt, daß der schwerwiegendste Punkt in dem alten Vertrage die Unklarheit darübrr war, wieweit drr Pächter dkrpflichtet war, bri der Neu- faffUng der QaeÜ-sn, die nicht aÜein für Fachingen, sondern (11111) für Nécdsrsclfcrs notwendig ist, mitzuwitken. Wir wären 11111€r Umständen in sebr schwierig: Verhältniss gkkommen; es kOkMTSN nicht nur die Quellén fil!) Vsrschlechtern, sondern überhaupt der ganz? Absas in Frag? gesteUt werden. Die Konscquenzen, die fich nach (111011 disirn Richtunzrn für die Staatsregierung ergaben, find die Verankaffung gewesen, dM 112uen Vzrtrag mit den Erben derartig zu vollzisbsn, daß 11? Unter dem Zugsständnis einer 11jäbrigen Ver- längerung in die Beteiligung bei der qufaffung der Quellen cin- gewiklißt babcn.

Jm übrigsn waren - das wird mir dsr Hsrr Abgeordnete aucb zagsstcbcn - a11ch cine Neil)? bon Klagrn aus Nassau bezü-„xlixb der biUigékCl! Abgabe don Wäffsrn an die stölksrung erhoben. Diese Klagen baben wir 111 dem Vertrage berücksichtigt. Fcrncc klagten dicK1*1igbäcksr,- und da kann ich mich auf einen Kollsgsn dCs Hsrrn Abg.1§3b€.1s1d bZrufcn: den Herrn Abg. Dr. Dahlem, der mit ciiiar Abbrdiinng dcr Krugbäcker bei mir war, welche mir sogar ihren bcsondersn D::ik dafür ausgesproiben hat, daß ich mich der Krugbäcker so warm anzemommsn babe. Ick) babe mich also bémübt,nach (LULU diesen Richtungsn Bsscbwcrdcn zu beseitigen, die ja auch bersckyiedkntlich die Budgstkommiéfion dss hoben Hauses beschäftigt haben.

Meine Hrrrsn, es hat wahrlich nicht in meiner Absicht gelegen, Lins Resolution dicses hoben Hauses nicht zu beachten. Ich babe der BUdzktkommisfion von meiner Absicht Kenntnis gegebzn. Ich habe disBesckpwerden zn beseitigen gesucht, und hoffe, daß fich nunmehr ge- deibliche Verbältiiisse Entwickeln werden. Ich babe nur zu erklären, daß ich dsn Vrrrrag mit dsm Herrn Finanzminister bollzogen habe, und daß wir glairbsn, nacb jaderRichtung bin den Wünsckokn des hohen Hausss wie auch d€n Jntereffen des Staats selbst entsprochsn zu haben. Bescbw-crdrn bubsn bcstanden, wie ich immer wieder beworbeben muß; ich lwffe, daß darch den Vertrag endlich eine Veffkrung der ganzen Verbältniffe berbcigcfübrt Werden wird.

Auch Übck dcn Beainn der weiter auf der Tagesordnung stehenden zweiten Beratung des vom Abg. (Hamp (frcikons.) eiiigkbracksten Geseßentwurfs, betrsffsnd die AbänderungdcsAllgemeinenBerggeisßeUSperrung der Mutungen auf Steinkohlen und Steinsalz), ist schon brrichtet worden.

Die „Kommisßion bkeantragt die Annahme des Geseß: cntwurfs m folgen cr Faffung:

„§ 1. Di? Annabme Von Mutungen auf Steinkohle sowie auf Steinsalz nebst den mit diefem auf der nämlichen Lagerstätte vor- kommenden Salzen 111st vom Tage der Verkündigun dieses Gcseßes an bis zu anderweiter geseslicher Regelung der Beßtimmungen des Allgcmsinen Berggesetzes vom 24. Juni 1865 über das Muten und Verleihen, längstens aber auf die Dauer Von 2 Jahren, bei den staatlichen Behörden nur insoweit statt, als die Mutungen eingelegt werden auf Grund bon Schürfarbeiten, welche

1) vor dem 31. März 1905 begonnen worden smd oder

2) im Umkreis: 41818 111 um den Fund einer noch schwebenden Mutung unternommen werden, deren Mineral bei der amtlich€n

Untersuchung bereits bor Verkündigung dieses Geseßes nachgewiesen worden ist.

Das Feld einer Mutung' nach Ziffer 2 darf fiel) an keiner Stelle über den dort bezeichneten Umkreis hinaus erstrecken.

Zwei unkte der Begrenzung eines auf (_Grqnd des ge en- wärtigen esetzes gestreckten Feldes dürfen bez emem zulas gen Flächkninbalt von 2 189000 qm nicht über 4100 111 voneinander entfernt liegen. _ '

Zu den Mukungen, welche vor der „Verkundigung dieses Geseßes eingelegt wvrden smd, max innerbalb eines Jahres nach dern Tage der Verkündigung des (Ge eßes, und zu den nach diesem Zeitpunkte einzulegenden Mutungen muß innerhalb sechs Monaten nach der amt; lieben Untersuchung von dem Mujer der Schlußtermin beantragt werden. Ist dieser Antrag nicht innerhalb der vorgesxbenen Fristen gesteUt worden oder wird er zurückgenommen, so ist,die Mutung Von Anfang an ungültig. Auch daIrsx in diesen Fällen ein Dritter auf denselben Fundpunkt eine neue utung nlcht einlegen. . _

§ 2. Unberührt Von dieser Vorschrift bleiben diejenigen Mutungen, die die staatlichen Bergbebörden in Vertretung der In- haber von Bergregalitäisrechten anzunehmen berechtigt find.“

Die Kommisfion beantragt ferner folgende Res olut1on: ,die Regierung zu ersuchen, '

a. in eine eingehende Prüfung darüber einzutreten, 111 welche; Beziehung das Berggeseß insbesondere über das Muten und dre Verleihung des Bergwerkkeigentums einer Aenderung zu unterwerfen sein. möchte, und den diesbezüglichen Gesetzentwurf sobald als mög- lich vorzulegen; ' '

1). Vorher aber dem Landtage 111 einer eingehenden Denkschrift über die eixisch1ägigen berggeseßlicben Bestimmungen der vorzugs- weise in Fra e kommenden außerpreufzischsn Staaten im Vergletch mit den yreu ischen Bestimmungen Mitteilung zu machen"

(ck. möglichst noch in dieser Session durcb einkn NqÉtragsstat diejenigen Geldmittel anzufordern, die zu xiner systewatischen Auf- schließung des Landes, insbesondere der östlrchen Probinzen in bezug auf das Vorbandsnsein von Kohlen und Steinsalzen entweder durch Vermehrung der staatlichen Bobwersuche oder durch den Abschluß von Verträgen mit privatrn Bobtgeseüschaften not-

wkndig find.“ Die Abgg. von Bockelberg (kons.), Gump (freikons.),

Dr. König Zentr.) und Oeser (fr. Volksw.) beantrage'n, in 1 zwis en Abs. 1 und 2 folgenden neuen Abfaß em: zus ieben:

.Die Annahme yon Mutungen nacb Abfaß 1 Ziffer 2 ist aus- geschlossen, wenn der Maier innerbalb zivci Wochen nack) Verkündigung dieées Geseßes dem zustandigen Oberbergamt erklärt, daß er auf weitereMutungen in dem in Ziffer2 bezeichneten Umkreise derzichtet. Diese Erklärung ist unwiderruflich.“

Abg. Gamv (fr. kons.): Wir haben in die Kommisswn einen recht kräfti en Jungen geschickt, und aus der Kommission ist nur ein ZimmerblaZling berausgekommen, sodaß man sich fragen muß, ob man sicb dafür noch “besonders interessieren 1011. Ich bedaure die Einschränkung meines Annas durch die Komxmsfion. Das Koblen- svvdikat und die Bohrgeseüs affen haben eschickt operiert, indem sie sich an das Mitleid des Hauses, an das efühl und nicht „an' den Verstand geWandt und über alle möglichen ReckzlsVLrleßungen m1brsn E1ngabea geklagt baben; und es find immer dieselben Leute, die in den Bohr escÜscbaften und in dem Koblensyndikat maßgebend sind. Man wo te glauben machen, daß mern Antrag die Kohlen und das Kali ivcsentlicb Verteuern und die Landwirtschaft schadigen würde. Die Bbbrgrseüscbaften täten beffcr, die Vertretung der__Jnte:eff€n der Landwirtschaft dem Bunde der Landwirte zu überlßnen. D;:s Koblensvndikas hat mit der Internaxiona1€n Bobrgeselliäpaft bcmts im vor1ge11 Jahre über den Erwrrb samtltÉ-er Felder der BobrgefeÜ- schaft vrrbandelt, di? Bohrgeseüschaft bat den Barkauf nur abgelebxit, weil ibr nicht genug dafür geboten wurde; Auch ich persönlich wurde deftig angsgriffcn. Es ist mir in emer Zeitung arts berg- baulicbsn Kreiskn borgeworfan, ich hätte den Arztrag nur_g_est€llt auf Veranlassung einiger Freund?, die drr Kaliindu1trie_1_1:1bs !ianderi. Ich habe aber “OM Gedanken schon 1889 angeregi._ Was Ut es denn Mit der so,;xnanntrn Bergfreiheit? _Auch in der K_ommijfion hieß xs: Hoch die Bergkreibeit! Aber die cnergidchcn Bekßmpser der Bergfrßibekt find 111 gerade die Bohrgefeüschaften, die alles in tbre Hande allein bungen woÜ-xn. Der Bergfreibsit soll aÜes offen strben; abcr wer__sinmal zwei oder drei Bohrlöcher bai, kann jeden andern_i:1 _gswi_11em Umkreis aus- schließen. Von einer wirklichen Bergkreibett 111 also Überhaupt infolge der Tätigkeit der Bobrgefellicbaften keine Rede mehr. Man bat gegen den Antrag eingswendet, daß er die Arbéiter der Bohrge- seUscbaftsn brotlos machs: abar der Staat hat 11117 berert erklart, diese Arbeiter wxiter z_u bxscbäftigen bei drn Eissnbabnen oder da- durch, das; er scinrrisits die BohrgeseUWaftrn mct Bohrungen zur Aufschließung des Landes beauftragt. Wie jéßx die Bobrgeseü- schaften Vorgehen, ist es eine Verxzeudrrng naiionaler Arbeits- kraft und nationalen Kapitals. Es ware em Akt einer großzügigen, Voraussebenden Finanzpolitik, wenn der Staat. dUrch die Bobtgeseü- schaften bébufs Aufschliaßung des Landes Wkitéke Bohrungen Vor: nebmen liéße; es handelt sicb dabei vielleichk um „zwei bis drei Miklionen Mark jäbrlicb. Es wird jsßt in 91111 irrattdneller Wriss g-ebobrt, und es werden MiÜionen unnüß dafür auSgegeben. Die HUtptszchc ist ddcb, das; die Produkfionskosten verbilligt werden Und damit 7:16 Kohle: biüigcr wird. Herr Rbchlin€11agt, ich hatte eigentlich den Mrmd ballen und dsr Regierung die Einbringung einer Vorlage überlaffsn 1011611. Jab werde diss errn RÖHling ugit-Jr die Nast 17111811, wenn einma1 Anträge der Nationallibsralrn 91116111 wkrden. Es ist schon früher don anderst Seite anerkannt worden, das; gsgsn den Unfug der wiederholten Streckung der Felder ein Not- geseß erlaffen werdkn müßte. Wenn die Auslegung dcs Reichsge1etzes dem Griff des GCsSJL-Z und drm WiÜCn dcs Gesésgebers widerspricht, muß eine authentisihk Jntcrpretation durch die GUUdebun erfblqen. In Zannoder bat man meinen Antrag cinen unerb rten ingrrff in die » er freiheit genannt, aber in Hannoderbestebt ja gar „keine Bergfrei eit. Der Staat bat an dis Bobrgeseüjchakten für jxde sund- steUe 200 000 „;ck mehr bezahlen münen, als die Kosten des Bobtloches betragen. Das macht insgesamt einen Gewinn Von 68 000000 „ck für alle die Felder aus, wrlche die Internationale Bobrgeieüsobaft jeßt bssißt. cr Standpunkt der Minderheit dcr Nationalliberalen bezüglich der Berafreibxit wird wohl von sehr wenigen gkteilt wsrden; er bedeutet die Verwüstung unseres nationalen Befißss an Kali. D;“r Antrag von Bockelberg wäre eigentlich überflüssig. da der Kommisfions- antrag inNummerL ausdrchklich von „einer nochschwebenden Mutung' spricht; aber dsr Antrag schafft voÜe Klarheit. Ich empfehle die Annahme des Kommisfionsantrages und bitte den räfidenten, im Einvrcständ- nis mit den Vsrtr-ktexn alker Parteien, die dritte Beratung unmittel- bar an die zweite Lexung anschließen zu lassen.

Die Abgg. von Arnim:Z1"1sedom (kauf.) und Genossen

bringen den Antrag em:

,die Regierung zu ersuchen, möglichst bald ein Gesetz vor- zulegen, das die Aufsuchung uan Gewinnung _bon Stein- kohlen und Kalisalzen dem Staate Vorbehalt.“

Minister für Handel und Gewerbe Möller: Ich bitte um An- nahme des Kommisfionsantrags. Wir erkcnnen die Segnungen, die urxs das Allgemeine Bkrggeseß gebracht bat, in höchstem Maße_a11; aber sen einigen Jahren sind Zweifel aufgestie en, ob das gegenwartige Systcm den Grundlagen entwricbt, die zur manierung_des Gefeßcs geführt baben. Man glaubte damals alles von der freien Konkurrenz er- warten zu können, und diese hat fich" auch bewährt; aber jetzt haben fich die Grundlagen verschoben, wir haben keine freie Konkurrenz mehr. sondern fast ausschließlich nur den Einfluß der Bobx- gesellschaften. Wir müssen unsere Kohlen: und Kaliscbäße für die AUgemeinbeit reservieren. Wir laufen Gefahr, daß eine Ver- schleuderung des Kalis eintritt und haben alle Ursache, diese Gefahr nl t zu unterschätzen. Es ist uns zum Vorwurf gemacht worden, da ni e die Regierung die Vorlage eingebracht hat. Wir hatten bereits die Vorbereituanen für eine ähnliche Vorlage getroffen, aber wir Wollten das Haus 11 dieser Sesfion n1cht mehr damit belasten-

(SÖluß i:: der Zweiten Beilage.)

zum Deutschen Neichßanzeiger und

M 128.

(Schluß aus der Ersten Beilage.)

Nachdem der Abg. Gamp seinen Antrag &edoch eingebracht batte, wollten_w1r ihm den Vorrang laffen. Der ntra Gump läßt eine Frist fur die Einbringuiiq einer endgülti en orlage offen, 1 bedaure aber, daß die Frist Von der Kommifxfion nur auf zwei Jahre bemessen worden ist, wahrend der Antrag Gump fünf Jahre vorsah. Die zwei Jahre werden nicht dazu genügen, eine organische Aenderung des Berggefetzes vorzubereiten. Nachdem aber die Frist so bemessen ist, werden wir uns bemühen, schon in der nächsten Session eine ent- sprechende Vorlage einzubringen. bg. G v ß [ i n g (fr. Volksp.): Wir können diesem Geseße unsere Zustimtxmng nicht geben, weil es zum Staatsmonopol führt, und wenn wir daruber noch im wekfel sein konnten, so hat uns der eben ein- gebrachte Antrag von rnim darüber belehrt. Der Abg. Gump bat allerdings_w1nig Vatersteude gehabt, denn es ist aus der Kommission ein Sch1vachlmg Herausgekommen; wir hätten jedoch gewünscht, daßder Knabe in der Kommisfton gestorben wäre, wir hätten ihm den ewigen Zrieden gegönnt. Au die nationalliberale Partei wird nicht gerade eukig zustimmen. ' ie Angriffe auf die VobrgeseUschaften find du1chaus nicht berechtigt; sie haben gar kein so bedeutendes Kapital und haben nicht nur mit Kapital, sondern auch mit großer In- xeüigenz gearbeiiet, und ich hätte nur gewünscht, daß der Staat die- ]elbe Intelligenz in der Vornabme von Bohrungen bewiesen hätte. Wir werden also die Vorlage ablebnen, dagegen die Resolution der Kommtsfion_unterstü en. Wenn wirklich Mißstände fich berausgestellt bqben, so hatte die egierung uns längst einen solchen Geseßentwurf, w1e ibn der Abg. Gamp beantraÖt, vbrlrgen müffen. Die Resolution fordert die Regierung auf, die erhaltniffe genau zu prüfen. Ueber den Umfang unserer Koblxnschäße find die Anyabmen der Sach- verständigstz geteilt. Insbe1onderc wün_sche ich, daß die Regierung auch in den öfxlichen Lande-teilen, _die inquttiearm find, Bohrungen vor- nehmen laßt. Dort könnte die Jnda1trxe einen roßen Aufschwung er- fahren, wenn Kohlen gefunden würden. Jm olke sebnt man nach einem Mittel gegen das Koblensyndikat, aber der Antrag Gump würde eher dos Syndikat fördern, anstatt es zu bekämpfen. Jeb er- kenne an, daß dieses Bedenken, das schon der Abg. Traeger Zn der ersten _ Lesung äußerte, durch die Kommisfions- 1affung abgescbwarbt ist, ferner haben wir das Bedenken, daß gerade durch den Antrag die Kohle verteuert werden kann. Die Verteucrung durcb d1e Bobrgesellschaft ist sebr gering. Sie beträgt nur 8 “5 pro Tonne. Aber ausschlaggebend für uns ist die Tendenz des Antrages Gump, wie fie, besonders durch den Antrag von Armm erläUtert wird. Um die Bestimwungen des Berggeseßss über das Muten zu ändern, bedurfte es nicht dieses Antrages Gump, sondern eines anderen Geseßentwurfs, für den auxb schon Vor- schlage gemacht sind. Der Antrag Gump sübrt zum Staatsmopovol ydixr zum Bergregas, wir aber wollen an dem Prinzip der Berg- 1re1beit festhalten. Abg Dr. Ferbers (Zentr.): Das Kind des Abg. (Samy ist aus dex_Kommtssion matt, blutleer und schlapp zurück ekommen. Wir munen versuchen, es wieder gesund zu machen. 12 Bergfreiheit

war ein guter Grundsatz, aber auch die besten Grundsäße böten einmal auf, gut zu sein. Die tatsächlichen Ver- hältnisse find docb fortwäbrend im Fluffe; das beste Gesetz,

Verhältnisse richtig gestellt _bat, kann einmal

das einmal die bestehen bleiben. So iit es nach Auf-

nicbt unberändert

fassung meiner Freunde in der Tat, mit dem Berggesrß. Die Verbältniffe haben sich so _total geandert, daß gerade das, was die Bergfreibsit Verbindern 1011te, das Monopol, jSZt eintriti. Die

Koblen- und Kaligewinnung wird bald in die Hände wenigsr Privat- leute gxkommen 11111, wenn wir nicht das Gems ändern. Deshalb find wir mit dsr Tendenz des Antrages (Ham durchaus einderstanden. Wir bedauern, daß der Antrag noch am «Hluß 811181: so arbeits- reicbrn Seisron eingebraXt wordsn i1t._ Wäre er früber eingsbracht worden, wäre es vielleicht möglich 93w21en, die Sache: glci-Ö definitiv zu regeln. Von einem Staatsmodbbol kann schon dssbalb krine Nsde sein, wci[ niemand daran denkt, dic im Primtbsfiß bxfrndlicbsn Berg- wérke zu (xdrcpriieren. Wér beute mit uns aebi, Lnkstbxidkt fich für 8111 5811111119th System, für Staatxbctrirb und Pridatbetrieb; 11:11 aber nicbt mit uns gsbt, cnlscbeidcb sich für 1111 Perakmonopcl. Wsnn wir jsßt nicbt mit einem Gc1cßdcrg€b€m wird ss zu einem wirk- samen Eingriff des Staatsö zu 11311 sein. Die Msbrbcit 111111161: Freunde hätt? alslcrdin s eiiicn Mittclwcg zwischen dem Antrag Gump und drm Kommiifions 31ch1uß grwün1cht, (M*; 111 der Art, daß dis Maximalf-klder bergxößert würden und die Nummer 2 des § 1 gestrichen würde. Wir stimmen aber doch für die Kommisfivnsfaffung,

weil wir sincn a::dcren Antrag für aussichtslos balken imd d::s Zu- -

standekommsn dss Geseßes wünschsn. Abg. O eser (Hosp. d. fr.Vcck1ksp_.): Nachdcm einmal drr Antrag eingebracht worden ist, würde cs cin 1chwerer Fehler 12111, 11191111 wir die Sache nicht 311111 Ab1chluß brächtsn. Ich für meine erson stimme dcm Kommiifionsantrag zu; ick) würde Bedewken tragen, dafür zu stimmen, weiin die Bergfreibsit in de_r Tat noch bcktände. Aber in der Praxis 111 das Berbgeseß g-rnz in 18111 Gegentkil berkebrt. Nack) dem G:“srß bat jeder Axijpcucb aui Schürsarbeitkn: die Bobt- sksellfcbafjen fck1i€ßcn aber 11111 „jede Konkurrenz aus. Zwéi (Gegen- stände syrccbcn für das Gew . Einmal die Entwicklung der Bobrtkcbnik. Es wird brute ein Bobclo , zu dsm man früber drei Jabre brauchte, in 50 Tagen nicdergebracbt; in einem Tage 111 schon bis xu 240 Meter ebobrt worden, und es bcttebt die Gefahr, daf; in nicht x_u Yangrr Zeit fast der ganze prcußische Boden durch die Bobrge1e117chast be- obrt ist. Und dann [1291 eine Gäfabr für die Allgemeinheit in der Bildung des Syndikats. Gewiß könnte der Antrag (Harm) gerade dem Syndikat nüZZn, weil keins Fklder mebr äuf den Markt kommen und dann dem Syndikat keine Konkgrrknz mebr geboten werden kann; ich würds diefen Einwaxd gelten lanxn, wenn der Antrag Gump eine deßnitide Nigelung entbwlte, aber es soll doch später das Gessy organisch gxändert werden. Der Hauptangriffspunkt ist dsr § 22 des Berggeseßss, der das VLklkib1111J§kLchT W811. Da eine_ positive Regelung nach den Erkläiunzkn ddr Régikru-„iß nicht so ',TZIWU zu machen ist,b1eibt uns nichts a11d€r€s übrig, als nach dem Antrags

Camp zeitweise ein:? Sperr: 8111116th zu laffcn. Dkk An- trag Bockclberg bringt 2,1118 Mildcrung , dic unbcdenklick) ist. Der Antrag bon Arnim gebt über das 3121 dcs An-

trages Gamv biimus, und ich meine, das; wir uns am bcsisn auf die Kommiisioxwfaffung beschräiiken. Ein Staaismonprl ist nicht zu befürchten„dktin _die Privatindystri-e _in der Koblcn- und Kaligewiimmig 111 19 stark, da die1e Grsabr nicbt bsstebt. Wir onen aber, daß 1111111 fiskalts e Jntsreffen maßgcbsnd sind, sondern ledég1ich die Jntcrcffxn „dcr A(lgemcinbeit, der Konsumenten. Es bandklt fich bist darym, dre Jntereffln der Allgcmeinbéit fieber zu stellen gegen die Angr1ffe'einze1ner, und WWW man diis draußen im Lande richtig da1stellt, ward d:? Mebrbcit der Bevölkerung auf unserer Skil? sein.

Abg. Dr. bon Wodng (srcikdns) beaUtragt zu dem AntraJ yon Arnim dsn ZUWH: „yowcit sic 111cht,kraft Geseßrs dem (Eigentümsr des Bodéns gebbrxn', und führt aus: Der Miriiftrr hat in drr eritrn Lc1ung erklärt, daß er nicht daran denke“, die Rechte der Grund- eigentümer in HannOVer anzutasten. Wir haben zur Klarst-xlkung dtesen Antrag eingebracht, der den Intentionen des Ministers ent-

*da jedes Tier, lebend und auch na

Zweite Beilage

niglich Preußischen StaaÉSanzeigen 1905.

Berlin, Mittwoch, den 31. Mai

Fricht. Da jedoch die Konsequenzen des Antrages sebr wer zu "übersehen find, würde ich empfehlen, noxb nicht darüber abstimmen zu lasen, sondern ihn der Kommijfion zu

überwei en. Die Regierung hätte schon vor Jahren die Grundeigen- tumex züglich dec Verrvertung ihrer Bodenschäße organisieren sollen. Es rst eine ganz wilde Art des Abkommens über die Verwertung des Ver yorkommens eingetreten. Ich will nicht weiter die wüste Spekula ion darstellen, aber der Staat um endlich Ordnung bincin- bringen in die Gewinnung unsxrer Kalif äße. Bei der Zerriffcn- bett der bannoberschen Grenze kommt der 5 ergwerkseigentümer in der Frovinz Hannover, sehr oft in die Lage, in die Bergfreibsit einer ena barten Probmz überzutreten. Zwar können fie fiel; dann durch ZMS uten bslfen. Ick) möchte die Regierung fragcn, ob rechtliche edenken Vorltegen, den § 60 des Berggeseßes auf 101,12 FäUe an- zuwenden. Der Antrgg von Arnim wird mit dem Antrag von Wo na an die Kommtssron verwiesen. berbergbau tmann v o n V e ls e n erwiderf dem Abg. VOn Wbyna, daß solche rechtli en Bedenken nicht vorliegen.

Damit schließt die Debatte. Die Vorlage wird in dsr Kommisfionsfaffung_mit dem Antrag von Bockelbsrg an- genommen, ebenso dre Resolution der Kommission.

Das Haus gebt sofort z_ur dritten Bcratnng Über und nimmt dre Vorlage ohne tve1tere Debatte endgültig an.

Es folgt d1e Beratun von Petitionen.

Die Petition des Ober ;mdmeffers MüÜer in Neuruppin um andere Regelung der amtlichen Stellung der Auseinander- seßungslandmesser bei der Umgestaltung der Generalkommissionen wird der Regierung zur Erwägung überwiesen.

Ueber die Petition des Vereins reußiscber Schlacbtbbftierärzte um Aenderung des Schlckcht auSgeseses bsantragtdis Gemeindekommisfion zur Tagesordnung übérzugeben.

Abg. Ros en ow (fr. Volksp.) schildert eingebcnd "rie Gefabrém, welche durch das Verbot der nochmaligxn Untsrsucbung des in die Städte eingeführten Fleisches entstehen. Es komme maffenbaftFleisch von auswärts in die Stadt, welches zwar tierärztlich untersucbt, 11er nach der Untersuchung verdorben sei. Die Sxädte ver1ang1€n nichts Weiter, als gegen ungesundes Fleisch ges1ch2r_t zu sein. CI- 11111116 1611 Städten gestattet werden, eigene Kontrollstationen einzuréchten. Es werde wirklich nötig. daß auch _die Herren von dsrRecbtcn das endlich einmal einsehen. Deshalb dürfe die Petition nicbf durcb Uxbergang zur Tagesordnung erledigt wckrdcn, sondern er bcaiitrags, sis der RS- gieruna zur Berücksibtigung 111 überweixen.

Abg. Freiherr vonErffaZkons.): Die meeindakommisfioii bat dkn Uebsrgang zur TageSordnung Lantragt, um die 11118 Streitfrage nicht Von neuem aufzurollen. Die _Tierärzte auf dym Lande müffsn fick; verwahren Legen die Vorwürfe, die ihnen in diex'er Fraze von der Linken gemacht werden. Was wird denn durch die 31122118 Untrr- suchung in der Stadt geändert? Es hat sich auch nach dsr Unter- suchung auf dem Berliner Schlachthof krankes Fleisch rrgsben. In Berlin beißt es immer: die Untersuchung auf dem Lande ist schlecht, nur die Untersuchung in Berlin ist ggf. Das ist eine Anmaßung, ge en die man VerWabrung einlegsn muß. Es besteht die Vorschrift, _ _ _ ck der Sch1achtung untkrsucht werden muß. Das 111 die beste Aussübrang des FleischbeWauzestßes, Und ich bitte, den Kommisfionsantrag anzunehmen.

Abg. Rosen ow (fr. Volksp); Der Vorrcdm'r 1111 immer so, als ob ks yicb mir um Berlin baiidele. («"haben aber die Bürgérmeisjer akler Städte sich den Eingaben angcschldjken. In Berlin béstebt allrr- dings in dicser Richtung_gar keins ')abrungsmittelkontrbUs. DEU Schlackpthausgemkinden mnß das RCM dcr nochmali-gkn Untersuchung werden.

Regierungskomm1ffa1, Geheimer Oberregierangsrat Schroeter: Ich muß der Behauptung des Herrn Vorredncrs widrrspréckyen, als ob in Liner Ministerialberfügung zum Aasdruck JSkOMMLN sei, daß das, was in der Vorliegendsn Pstition der Schlachtbostierärzte axigesircbt wird," a11ch Von der STJÜTZkEZiSkUUg grbiUigt worden sci. In dem E21311: dsr zw'täpdézkn stren Mininkr, 211,1 dsn drr HTN" Abg. Rossnow bingxrvrcsen hat, ist lediglich 1181111111111, das; die Wirkmngen drs F1€ischbeschang€§crses, namxntliä; dé! Vor1chr111€n übcr die so- gsiiaxintk Frrizügigkeit dcs Jlei1ch€s in drm abgeändcrtsn §5 dss Ads- fübrangsxxescßés, von dan Rxgisrungspräfikcntkn und drn sonstigsn zu- ständigen Brkbcden bsobacbte: wrrdcn 10Üe11 rxnd daß nach Ablauf disscs Jabrcs Béricbt erstirttit wcrdrn möge, ob MißständS békkOkngkStSU 111811 Und was zar AbbiZsc 8111151 g€schcbez1 könne. Disscr inbmt des Er- ».st gibt zu der Sch111§7blgcrunp, daß dieK_bnig11che Staatsr2,1icxiiiig 132.1 (Gedankkn der (Einricbnxng von Kontrolxttationcn in dem Simic, wie fie von den Sch1ach1bIstrerärzteii angssixebt Werdéii, biUix19,keiiie_-n Anlaß. Jkdknfalls scheint mir aber di? Petition deIwegsn jetzt nicht gcsignet zu „16111, zur Berücksichtigung odkr auch nur als Mütsrial überwiescn zu werden, w-zik das, was die Petition erstrebt, schon darch das Abänderungngeß vom 23. Sepkcmbcr 1904 erledigt ist: dadu;ch ist ja zum Ausdruck_ QLÖUÖT wcrdexi. daß die Erricbéung ron K0111WÜ- stationen für eingeführtes Fleisch witedb dcr Schlach1bausg€msindcn nicht erfolgen 1911. Für_d_1e Zakimfi wird möxlicberweise zu erwäzen skin, wée etwaigen Mißimnden au? dem beiets drr Fleisckokbntwüe exttgcgenzutrexrn uud cineYesserUng anzustr€b€n sein wird. Ob bierbsi Kontroastationen überbuupt in Fra»? kqmmen werden, ist jCLZt d111chans noch nicht zu übersehen. Ick) möcht:_ für 11121116 Pkrson glanben, daß bis jetzt noch ksin Anlaß Vorhanden 1:1, anzumbmrn, daß fich ein Be- dürfnis für Kontchstatwnen berausstsllen wird. ,

Das Haus beschlixßt nach dem Antrags der Kommission.

Die Vorstände der wxstfäl'iscben Lamdgémrindrjag»: für die Re- gikrungsbszirke Armsbérz und Mindén Pstixionisr-n um Abänderung der Krciöordnung für die robinz Woitialcii (Wäblbarkcit 111111 Kreistag: und zum Kréisaus chuffe für disjenigen Poisonen, dis Cin bx-iFTldYZeZs Amt bsklsiden, das der Auificbt drs Landrats 111116!- 112 [U ,

Die Gemeindckommisfibn beantragt, 1":er die Petition zur TWIS- crdnimg sibir-„ugi'byii.

Abg. Dr. Berndt (m_l.) cmbfirblt die WürrsCbE der Petenten und beantragt die Urbcrwciyang drr chitibn (111 dZS Regierung als Mateüal.

t Abg. Dr. Ostrop (Zentn) erklärt sicb für den Kommissions- an rag.

Das qus beschließt nach dem Ko-riiiiifsibpsantrag.

Eine Petition des Bannntemcbmcrd Kidd 111 LSF)? 11. W. 11111 Nachzablmm 1in gkleisiete Arbeiten für mir Dbriir111nd-Eu1s=Kanal beantragt di: Handcls- und Gewérbrfommisfion zUm Tsil zur Bklück- s1cht1gum1 zu Überwcissn, zrm Tkil durch Uzbcrzang z*1rTagrsO1dn1111g zu erlrdig-zii

Abg. Plex“; (Zc111r.) bkamkragt da,;séscn, 111b€7gan-k._z.r Tagescrdiimig zu crlsdisimi. misfionsweyen werde so 1a11ge wsiter bcsi:ben, wie man nicht dcn V.)?indcsibietendén von der Likfsrung (LUZsÖliLÖZ. Tsr anständige Untcrnkbmer müsse Vor dsr Llcndrn, krbärmlicbxn Preisdrückkrci geschützt werden. Deshalb solle aueh in dissrm Fakle dem Petenten nichts weiter gszablt werden.

Aba, Hammer (fynw exkennt an, daß das dom Vorredncr der-

.

tretene Prinzip berechtigt sei, aber bier handels es sich korb um einen

11.1 PCÜÜN] ganz dixrxb Das unbktlvolle SUV-

Aysnabmxfaü, in dem man die Wünsche des Petenten empfehlen müffe. Die Beborden'macbten fich viekfacb die Ausschreibungen der Sub- mtfsionen so leicht, daß die Bedingungen nicht klar seien und die Unt-Zrnehmer nzcbt richtig“ kalkrzlieren könnten. Die? Kommisßon des Hamrs babe Yin neuss Submiifionsbkrfabren vorgeschlagen; auch die Kominunén battsn alle Veranlassung, ibr Snbmiffionsverfabren zu regulwrcn Und das neue Verfahren anzuwenden.

Das Haus [121113111131 kack drm Kkmmisfibnsantrage.

„Urber die Pstition drs Veréins dsutscber Briefumschlag- fabrtkanten, betrxffknb die_ Beschäftignng der Gefangéxien mit der Her- stellung bbn Brrefumicblagen, gcbx das H;:Us zur Tagssordnung über.

_ Petrtwnen des Zentralbxrbandes dkatfcher Kanleuts Und Gewsrbe- trerbeiider um Vérbot dsr BkleiligUii-g von Braiiitsn, Offizieren,

(Hrytlicbsn und 88111er an ProdukÜdgencffrnsÖafxen und Verbot der" Grundung 13011 Beamten - Produktidgénoffenschdsten, des Zentral- verbandes dkut1cher Zizansn- u_nd Tabakladrninbaber 11111 Verbot der Tatigken_b0n Bcamtsn in Kbnsumdxreinrn, Béamtendersinrii und Gsnoßanasten Und de;? Kanmännisch€n Probinzialberbandrs in Siextm 11111 Aenderung der gesktzlichsn Bestimmungen Über die Kbn11zmberetne_ (Bestrafung des Verkaufs don Waren an Nicht- mtiglteder, E:!ifübrung eincs Nachw€ises des Bedürfnisses für die Bildung !“bn Konsxxmbereinkn, 1911113 d-kr Gsncbmigang durck) dieVer- waltungsbebördsn) 101112 Verbdx dsr Bit-Iiligung don StaatsbcamteU an der_ Vrrwaltung bon KbiisUmNrSiNLn und dix Psxitibii des Probinzmsbexbandss dcr Vßklink zam Sebuye dss Handels und Gewsrbss 1111: Schlcswn Um Abbilfr gkgsn die Schädigung der Handel- und Gswrrbetréibrnden durch die KonsumMreiNL bsantragté die Pandsls- Und Gswsrbekbmmiffrbn durcb Urbergang znr Tages- ordnung zu erledigrn. _

, Abg. H sr 111 m:- r (10111) spricht fiÖ im Sinne: der Petitionen gegen dre Tarigkeit _de Koriumbsreéiie axis. Tie Aufsichtsräté bdzögxn bobs Tanttsweii, dte_Arbe1ter würds" aber schlccht bxzab11. Man sage, daß dre S'téUékskéibklt déc KonsUmbereinc eiii Stsuxrdrivilkg für diE w1rtschaf111ch_ Schwircbrii _121,__ aber wie dir wirtscbaitlick) Sch*aäzen 111 dym Kbnmnwerem _be1cha11211 seirn, EksLÖS man daraUs, das", Von Konsuxndereiricri Mbkélwein bis zu 5 „FH die FlaséÖ-e Und Pbmxxierv _fur 12 «46 „vkrkauft wxrds, fsrner Sridcnstbffs, kostbar? Tspptch u1w_. Es 181 nostndig, die ganzs Frag? dsc Konsum- dsrcttie 9118131111) 311 regslii, urid cr bsbaltxx fich für die nächste Sessicn AntraZe DDr.

Das ngs béschlßeßt darauf nach dem Konimisßbvsantrags.

An:!) €er Prtilion dss €ch11s11ch2n PrbbiiiziaMrbandEs zum “_SÜUZS dss 4931111315 und Gswsrbxs 11111 Hsraiiziebung der HonsUmbereinc zur EinkommciistsULr, bbbér? BL- 1161131111113 der Wanderlagér Und Ennäßigung dsr Fleifcbscbadgrbübren wird durch Usbergan; zur szssorxnung 8118T1J1.

Elm? Pétitidn dxs Lawairtichilicbxn Kreisddrédis "1:1 Schönaa IJ TCL" KaHbacb 11111131 11111 A-“iidsrung dss iß§cskyxx*, ("?frcffsnd _SÖYLZULszrßFkby 1m Lnsllgebietc drr [inks- 1ert1grßn 3111111118 dsr Ddr: in Sch11fi€n(E11tschädi- gunIJ'rur das Beisdcbxnlasisii von Holzungen).

' ie Agrarkommijbn bsantragi, übst dis Pstition, soweix sis SML Aendx'runZ dss GMFZ wüii1cht, zur TÜJSÖNÖUUUZ ÜberzUJZben, fie dagegüii, ]wat die Swabraxg 13011 Beihilfen zur Umivandlung dsr Nrcdcrn'aldbéstände in Nadelwald in Frage krmmt, drr Re- giér ung zur Bsrücksrcbtignng zu Übsrweifén.

Abg. B (1 11 1 ch- S ch m i d t [ e i 11 (11110111) untkrstüßtdas Pktitmn, bemerkt aber, daß an eine Aenderung drs GsscZ-Zs nicbt gsdacbt wcrden konne. . Das „Haus b€schließt nach dem Kommissionsaxitrags.

Dre 533611111311 der Gemeindebsrtrétung zu Stegliy um Yerletbnng drs Städteréchts wird mit Rückficht d::„raux, daf; mit dsr Verleihung drr Städi ordnung aii Stkgliß bei 12131er Ernwbbnrrzabl das Necbt 311111 AUHZLiden aus dcm Kreise? drrbundkn 1€1n würds, dEr Regierung als Material Überwiesen.

__Arzßerdem erlsdrgk das Haus noch einige Pstitionen lokalen odsr ykr1bn11ck€n Jribalts. _ _Auf Line FrJge dLs Abg. don Arnim (kons.) über die G 6 - 1chaft§kr§13011t1011€n erwidkrr decPräsident vori Kröckysr,

daß cs fich cmdfeblsn würds, dor Pfingstsn allrs zur Zeit dbrbxxwknk Material Mzaarbsifsn, denn dann würden die 1118171611 Herren wabrsäxcinlicb nacb PZMÜSU gar nicht niebr wicdsrzukbmmcii braucb-Zn; rs 161 möglich, daß dann nur noch eine 101111311: 111111: Schlußfi13u11g nötig 161, dénn nach den '.WMi-Hten, 116 *:r sbsbcn crbxltsn [)Jbi', sei Es wabrsckpsinliÖ, daß im Hsrrciibanss an 0611 Verggrsrßkii nichts gcändkrt

W(rds, dax“; fis vicbnébr [Ski,iliä) ÜNJSUOMMIU odd: ab,1c[€bnt wsrden würdcn. In brirM FäULn sei dann (1112 WL'USL'E Sitzung dicses HYULI n1ch1 nötig,. Bis 511 diesein Sonnabcnd könns das Haus aUks auiarbxit-en.

_Sch111ß «1 Uhr. sti? Sißung: Mittwoch 12 Uhr. (_(Hkicß Über die“gcmciiischa tlichcn Jagdbbzirks: GLsLH Über dir- zdosxerr dsr)Pr1111mg dvr ÜbcrwachnngsbedÜrftigen 911111111211; * *61111011611.

Handel und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt drs Innern z11sammengeéskclltcn „Nachrichten für Handel Und J110Ustk18*.) Ausscbreibnngen.

NEUE Bswässuryngsprbjékke in Br1tiscÜ-Jndicn, w-[chc nkuerdixxgs VOM Staatswkretäk gxmkbmigf wardM, find folg-Indc: Bs- wäfferxmg VNL Tidi-Jsland an der Mündnmx des Ribcr Kistna1Prä- fidrntschufc Ykadrüs1; Anschlag: 1860 000 Rupien, Tas W'iffcr 1011 (ms d€111Fluff€ mixtels initr'ifuga1d11mrcn arbcbcii wcrden. _ Ein 20,5(11111. Mcilen langsr Kanal dom Dassun Ribér naO dcm Hamip11rdistril't (VsreiniUe Provinzen) mit 1111113116“an nacb IrlaWur 11110 Mai dba von “28,3 und 14,1“) Msilen Tänßd: dé? (Gsfamtlädgc der Nskeiikanäle wird auf 210 Mei1en gksckoäßt. Die Aiilaßkkdélon ii'crdxn auf mehr

als 4 Millionen Rkaicn beram1ch1agt. (“11110 1201111 01' “1115116 3011171111.) Vorarbeüeii zu dem Prbjr'kt cinsr Wasscrspkrrk.

UndBcn*äss€r1111gsch;111age“111 “.'§.1*11*1“1'3(P('k11211) ivcrdcix, wie der britisch: 316111111 p :*.7kbban1111131ab bcrichxct, gkg-xdwärtig 1101111in [zollämkiskbsii 2311110119111“ 1111 Aiifxmg? dcr W'TWÖM 912131211111 dor- JOURNAL", -

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