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. 1. * “. **“ * . ' *- Rekchs- und Staatsanzeigex Nr. 29 vom 8. Fektuar 19S8. s. D.
30. 11. 27 31. 12, 27 94 9,4
3. Der Sland der schwebenden Schuld am 1. ZLbjunax-vexéxbtunneni a. 1). Be- ge ung von “ aganwejungen . . „ 2. Sicherheitsieistunaen . . . . . . 51.2 42,3 3. Daneben von rer Post . . . . 60,0 60,0 4 Sonsnae kurznistige Darlehen . _ 200,0 _ 4. Zur ! eckung res Ultimoberatts find Ende“ Dezember kmzmsitge Darlehen in Höhe von 200 Mtll. RM aufgenommen worden, die Amann Januar aus den Steueteingängen wieder abgedeckt Worden sind.
Preußen. Uebersicht
über die preußischen Staatseinnabmen und *uuögaben im MonatDezember1927.
Mintonen :)keiäosmart
vom vom 1. 12. 1927 1, 4. 1927 bis 31
[L. 1927
[. Einnahmen:
&) Reichssteuerüberweimngen (Staats- anteil)
b) Grundvcxmögenssteuer . . .
0) Hausnnsneuer (StaatSanteil) .
6) sonstige Einnahmen . . .
* Summe. 11. Ausgaben:
StaaTSausgaben . . . .* . . . .
[U. Mithin mehr . . -
' Weniger . . . . 32,3
17. Stand der1chwebendenSchu1den Ende Dezember1927: * Scbakanweisungen ............ _ . . 40,6 Mill. NZN.
563-8 169,3 349,5 777,4
[860,0
48,8 20,0 45,2 52,6
166,6
198.9 1948-4
88,4
Deutscher Reichsmg. N a ck tra g. _373. Sitzung vom 1. Februar 1928.
Die Ausführungen des Reichkminifters Dr. Sire e- mann in der Weiten Beratung dxs HauShalts des us- wärti n Amts aben nach den vorltegenden Stenogrammen folgen en Wortlaut:
Meine Damen una) Herven! Die Ausführungen, die der Herr Abgeordnete von Freytagh-Loringhoven vovgest-ern in diesem hohen Hause über die deutsch-eA-ußenpolirik gemacht hat, hwben dem Zentralovgan der soziabdemokrat'isckxen Partei, dem „Vorwärts“, Veranlassung gegeben, Hie, Frage zu sdellen, ob es den Feinden Deutschbands möglich geumcht mevden solle, die deutsche Außen- politik als zweideutig und verlogen anzuschem Der „“Vorwärts“ erwartet eine Erklärung des dowdschen Anbenm-inisters über den Kurs der. deut1chen Außenpolitik.
Gestatten Sie mir, Weil ich es für notWen-dig halte, jeden Zwäfel über diesen Kuvs auIzu1chließem auf die AuBführung-en des Herrn Mgeordneten von Freybagh-Loringho-ven, aber auch auf die Ausführungen, die Herr ngooaneter von- Liwdeiner-Wibdau gestern hier gemacht hat, näher einzugehen. Um mit einem zu beginnen: Herr von Liwdeiner-Wüdau hat erklärt, dbe Aus- führungen des Herrn Abgeordneten von Fveytagh-Loringhoven seien eine Wertvone Exyänzung der A'usfühmngen des Außen- ministers. (Heiterkeit links.) In aller Freundschaft für Herrn von Liwdeiwer-Wildau wird er verstehen, daß ich diefe Ams- führungen nicht gelten lasen kann. (Hört, hört! links.)
Von dem, Was Herr von Litvdeiner-Wiladau“ erklärt hat, akzeptiere ich - und ich bitte, das doch in der Diskussion über disse Frage auch nicht in den Hintergruwd treten zu hassen - die Erklärungen, die er für die thfchnation-ale Fraktion bezüglich der Anerkennung., und zwar nicht e_tWa terminierten Anerkennung des VertragZWerks von Locarno und bezüglich der loyalen Mitarbeit im Vökkerbund abgegeben hat. Ich «darf dabei auf eines hiwroeisen. Wenn gestern bei dieser Ge1egenhe'it Zuvkschenvufe ertönt sind, so muß ich doch davau-f himveksen, daß wir bei den Verhandlungen des Völkerbundes einen unF-erer bekanntesten Kollegen, den Refeventen für den Etat des AußWärtigen, Herrn „Dr. Hoeßsch, in Genf tätig gesehen haben, und diejenigen Heroen Vertreter anderer Fraktionen, die mit dem Herrn Kollegen Dr. Hoehjch zusammen- geavbeidet haben, werden nicht daran zweifeln, daß seine Mitarbeit eine durch-aoxs loyale gewejen ist.
Von dem, was Herr von Fr-eyvagh-Loringhoven Weiter erklärt hat über die B*edeurung der deutschen Denkschrift, die mir zu den Verhawdlungen nach Prag gejan-dt haben, nehme ich dankend Kenntnis.
Bis dahin bestehen keine Differenzen zwischen seinen Aus- führungen uwd dem Kurs der deutschen Außenzpolitik. Der grund- legende Unterschi-zd liegt in den Schlußsäßen des Herrn von Frevragh-Loringhoven. Diese Schbußsäye gipfelten darin, daß sich der Redner der deutschnatio'nalen Fraktion seinerseits persönlich gegen die Fortsesung der deutsch-fr-cmzösi'schen VerftäwdigungSpolitik Wandte. Mit zwei Begrüwdungen: einmal, „Weil sie in eine Sack- gasse führe“, zum anderen, „Weil sie nicht zum Ziele führe“.
Es wäre mir ja sehr leicht, meéne Herren, den Herrn nge- ovdn-eten von Freytagh-Loringhoven mit den Ausführungen zu schlagen, die der Herr Abgeordnete Wallraf über daSselbe Thema gemachi hat. Es War der Herr Abgeordnete Waüraf, der darauf hin- wies, Welch bedeutsames Moment der Abschluß des deutsch-französi- schen Handelsvertrags gewesen sei. Ich habe mir gestattet, meiner- seits darauf hinzuweisen, daß bei einem solchen Vertrangverk, das zwei Nationen zum erstenmal überhaupt an den Verhandlungsti-sch führt, ein gutes Ergebnxs gar nicht möglich wäre, wenn nicht schon eine gewisse VerstäWigungY-atnwwhäre vorangegangen wäre. Man kann deshalb nicht - und das ist auch nicht der Sinn meiner AUS- kührungen gewestn - in bezug auf dicke und andere Fragen vm! einem „m'cht zum Zieleführen“ sprechen. Nein, der Sinn der Auß- sührn-ngen ät, daß wir schneller zanieke kommen müssen, und daß vir um so schneller zum Ziele der Berßäwügungkpolitit kommen, wenn man in Foankreich einkeht, daß man die psychologijcheu Hem- mungen beseitigen muß, die naturgemäß bei dem deutschen Bol!
vorhanden sein müssen, solange die Rheinlandbeseßung besteht. (Lebhafte Zustinnnung.) ,
Was hat denn der Herr Abgeovdn-ete von Freytagh-Loring- hoven positiv als neue Politik, .die wir führen sollen, vor- geschlagen? Ich bin ihm dankbar, daß er einma! den Versuch ge- macht hen, nicht nur zu kritisieren, sondem neueWege zu zeigen. Denn wer erklärt, daß wir auf unseren Wegen nicht zum Ziele kommen, der muß auch sagen, Welche Wege er einschlagen würde, wenn er an dieser Stelle stände. (Sehr richtig!) _
Zwei Wege hm der Herr ngeordnete von FreytaÖLorlng- hoven für erfolgveicher gehalten. Einmal hat er darauf hin- gewiesen, wir sollten n'üt denjenigen Mächten zusammenar'belten, die mit uns in der Rechtsfrage auf deinselben Boden stehen. Iv, meine Damen und Herren, wann ist" denn das biSher nicht ge- schehen? Der ganze Kampf der deutschen Außenpolitik seit dem verlorenen Kriege bis zum heutigen Tage i-st der Vevsuch, dem Recht zum Durchbruch zu verhelfen, den Rechtkgedanken gegen den Gedmtken der Gewalt zum, Träger der Außenpolitik aller Länder zu machen. Das haben alle Regieumgen getan, und dankbar sind si-e mit jsdem zws-ammengsgangen, der sie darin unterstüßt hat. Daß wir nur auf dem Boden des Rechts weiterkommen, daß unsere ganze Politik nur darauf bwsiert sein kann, uns *alle Mächde zu Freumden zu machen, die uns an diesem Wege unterstüßen, in diesem Gedanken sehe ich wivklich keine neue Politü, die im Jahre 1928 etwa eine neare Aera eröffne'n soll. _
Ein zweiter LieblÉngsgezdaNke des Herrn von Freytagh-Loring- hoven ist die Zusanunernarbeit mit den - wie er sagt - Nicht- gcoßmächten des Völkerbundes. Meine Herren, 'ich weise diepe Düfermzierung zwischen Gwßmächten und Nichtgwßmächten an sich zurück. (Sehr richtig!) Es ist auch nicht so, daß der Eiwdruck im- VöL-kevbu-nd lediglich von der Bevölkerungszahl, den Quadrat! Likometern oder der nälitärächen Macht abhängt. Wber ich möchle hier doch Herrn von* Freytagh-Loringhoven gegen ibch sekblt an- vufen. Er hat selbß darauf hingewl-ÄM, daß er (118 ein bodent- smn-es Erebgnis die Zeichnung der FakuLva-tivkl-auqel amsteht. Ja, meine Herter» von all den Mächten, die ständige Mitarbeiter im VölkevbundSrat simd, die man also wohi oft mit dem Begriff „Gwßmächte“ bezeichnet, Ist es ja nur Deutschland, das vorbehalt- los diefe fakultative Klaukel unterzeichnet hat. Wir befinden uns unter den Unterzeichnern der fakultativen Klausel, in der Gesell- schaft dexjen-igen Mächte, die Herr von Fvehbag'thoringho-vm Nicht- gwßmächte nennt. Utvser Beitritt zu diejer Klausel war der Appell an die xnderen Großmächte, dem Beispiel Deusschxcmds zu folgen. Der Beifall, den wir gehwbt haben, War von NichbgroßmächW. Wie kann man demgegenüber eine neue Polätik empfehlen, daß wir mit den Nichtgroßmächten -- und darin liegt doch jmplioita gegen die anderen Großmächte -- zusammengehen sollten, als wäve das eine Aenderung der Politik, die wir bisher gettieben haben? Wenn die neue Politök, die wir immgurieren sollen, in diesen beiden Forderungen zum Auödruck käme, dcmn sähe ich darin keine neue mrd keine klare Linie der daubschen Außenpolitik. Un1ere Politik war bisher basiert a-uf dem Smndpunkt gegenrseitiger friedlicher Verständigung, unD sie WM» und muß diese Basis behwlten,
Meine Damen und Heften! Ick habe mich vorhin gegenä'v'ber dem Gedanken, daß moser Verhältnis zu den Loéarno-MWte-n und in*s*be*s*owdere unks-er Verhältnis zu Frankreich sich in ein-ér gvo-ßen
* Stagnation befände, auf die Ausfiihrungen des * Herrn Kollegen
Wallvaf bezogen. Ich würde gern einmal eine Gelegenheit er- greiFen, um all das festzuFt-ellen - nlcht im Plenum dieses meses, Weü es gar ndcht wünschenswert ist, das hier zu tun -, was doch seit dem Beginn der Mitwirkung Deutschlands im VöWevbund in allen möglichen Fragen geschehen ist, um eine früher bestehernde Stagnation zu iöberinDen. Das sina) Kämpfe um einzelne Fmgen geWesen, die vielleicht einzeln nicht groß in die Erscheinung treten und nicht bedeutsam Werden. Denken Sie aber an die Dezember- ta-g-ungen, an den Kampf um dke Gestaldmrg des InvestigationS- protokolls, denken Sie davwn, wie oft in diesem hohen Hawke früher die Frage gestellt Worden ist: Wann geht die Militärkontroll- komrw'rs-sion fort? Wie oft ist in diesem hohen Hause die Frage gestellt worden: Wann gehen die Truppen aus dem Saargäviet fort? Ick Weiß, daß dort die Eisenbahwer als militärische For- mation, Wenn auch nicht mit denselben Kompetenzen, geblieben sinkd, Ich Weiß aber amy, daß es nur ein Brmhteil derjenigen Truppen ist, die früher dort gemesen sind, und wir wissen, daß dadurch Er- leichterung auch geschaffen Warden ist. Wie oft ist in diesem hohen Hausse die Frage gestellt wvvden: Was ist es für "ein Mtand, daß alle anderen Länéder in der großen technischen Entwicvlamg des LufWerkehrs sich freä entfalten können und daß man uns die Motoren, die NuyVast mud die Zahl der Personen, dck-e Wir" auf- nehmen können, vors-chreibt? Meine Herren! Am Alben!) vor der Paraphierung det Looarno-Verträge ist die Fvage der Freizheit des deutschen Luftverkehrs bosprochsn Worden, und ww! man uns, dort vevspxochen hat, hat man gehalben. Mr haben die Freiheit dieser Entwicklung, Das sind kleine Fragen. Der Fortschkeitt geht nur fckritrweüe. meine Herren. (Zustimmm-ng in der Mine Md bei *den Sozialdemokvaten.) Es sind das Dinge. bei denen man sich vorwärts arbeiten muß. Ick hwbe anerkannt, daß seitens der Locamo-Mächte das, Was sie' zugesagt haben, Wenn auch zum Teil in unzureichendem Maße - wie bei der Verringerumg der Bo- saßung, die doch im vorigen Jahre, wenn auch unzmeichend, evfokgt ist - auch gehalten Wovden ist, aber ich habe diese Frage nur er- klärt als das, Was diejenigen nicht befriedigen kann, die in Locarno nicht nur das eigentliche Vertrameerk sehen, sondern Über das Vertragswerk“ hinaus die Möglichkeit eines Zusammenarbeitens uwd Zwsamn'rewwirkens der Nationen, die dort andems-ekben Tisch gesessen haben. DaB ist der grundsäß-liche Unterjchied zwischen Herrn von Freytagh-Loringhoven und mir, daß Herr“ von Freytag!)- Loringhovm die deutsch-französisM Veritänbigung für nicht möglich hält, wähvend ich mit harten Worten die Rheinlandrä-umuwg fovdere, um eine wirkliche Verständan und ein wirksames Zu- sammenarbeiten vorn Vol! zu Volk mögbich zu machen. (Sehr wahr! in der Mitte und bei den Sozialdemokraten.) Diesen Gegensas möchte ich doch mit aller_ Entschiedenheit aufrechterhalten wissen. Ich möchbe auch sagen, daß ich den unleugbaren Wen der 80er- Verträge an nch moch gegenüber denen, die dieser Politik zweifelnd gegenüberstehen, für durchaus gegeben wachte. Wenn Sie di“; Ver- hälmikse in der Welt mv ansehen, die wirklichmlxht einen neu- domschon eriümuz zeigen, wk :: hier immer in kommu-
nisüschen Roden au Sknnbib ve: Wschen Außenpolitik hingestellf
wiw, dann, glaube ich, ist ein Vertrag, der das Rhein-lan-d lichen, eimas, was Deutschland mit einem PlUZzeichen versehen sollte. Es war der Gedanke des Wigen Friedens am Rhein. Es gibt kein Volk, das so wenig Interesse an irgendeiner kriegerischen Mus- einanderseßumg hätte, es gibt kein Volk, das in einem Mvaigen
Kriege -so keine ganze Exisbewz aufs Spiel fesen würde wie da[ _ " deutsche (Fehr wahr! in der Mitte und bei den Sozialdemokvaten),
daz «show, wenn man schon aus ideakistischen Gründen, jo m'
Gründen der Selbsterhaltung diesexolitkk um des deutschen Voklkes und seiner Exilim; wiU-en luden muß. (Sehr gut! in der Mitte umd bei den Soziawwwkrann.)
Das war der Sinn der Locarno-Verträge. Aber damit Waren sie nicht vollkommen außgefüllt. Das ist es, Was ich _an dem Me'rmmgskampfe der gegenwärtigen geistigen Amkeinanderseßung in der französij'chen öffentl-ichen Meinung fo bedaure, daß sie nicht vor sich sieht, daß Locarno nicht ein Vertvagswerk war dieser Art wa-e, sondern daß damals jeder die Empfindung hatte, daß die Bahn frei Wevden sollte für ein Zutkammenarbeiten aller beteiligEen Nationen. Das ist es, worauf. ich mit den Worten hinwies: nicht das Enkde, sondern der Anfang einer Enbwicklung, einer Ent- wickluwg zur gemeinsamen Anstrengung der Erhaltung des Frisdens gegen Friedensbrecher, in welchem Lande auch immer, u-nd vielleicht darüber hinaus auch der Zusammenhalt zu einem gemeinsamen wirtsckxaftkichen Vorgehen in manchen Fragen.
Wir haben das politische Z-wsammenwlr-ken erlebt in mehr als
einer Periode der Spannung in Europa. Es ist richtig, Wenn
von kommunistij er Seite gesagt miw, wir le'be-n nicht ,in einem vollkommen friedl chen Ekdteil. Nein, die Spannungen dauern fort, Aber Wer da will, daß disse Spannungen beseitigt W, der kann doch nicht nur ihre Existenz fortwährend mit dicken Unter- schriften untermalen, somdern mark lich autf die Seite derjenigen [bellen, die dcchin wivken, disse Spannungen zu beseitigen. (Sehr gut! in der Mitte und bei den Soziakdemokvaden.) Weil ich Wünsche, daß der Gedmvke dieses Zusaumvenhaßens, des Verftänd- n-isses dafür, daß wir mit diesen Mächcken, die zunächst mit uam döe deedensverwöge geschlossen haben, rien wollen, Gemein-gm des ganzen deurschen Volkes Werde, deLhaW halte ich, der ich für diese Politdk gekämpft habe, mich a-uch für bevechtigt, cm die fvanzösäche Adresse die Mahnung zu richten:: Nun tut auch das eure, daß diese Idee Gemeingut des dem'schen Volkes Wevdey kann. (Beifall in Der Mitte und „beiden Sozialdeuer-aken.) Dek halsb iq't diese Forderung auf Weknlmtdväuvmwg und soll [K* [ein die Fundamentlermvg der Friedens- und VerFtänd-kgungspolitik, (Zuruf von den Kouunun-isden: Unkd die Waffem'oansporte?) -
' Die demsthe Regierung hat ihrerseits nicht, wie eingekn-e Blätter
mokoen, ivgendetwas getan, um einer WuMä-nmg diefer Waffe tvansporte entgegen zu sein. . '
Meine Herven! Die Avgumente, ck als Echo auf xmstu Debatte hier im Hawk aus Paris erklingen, sind einigermaßen schwer Wiederzugsben und zu charakterisieren. Sie kreuzen sich und Widersprexben sich, die einzelnen Argumente heben “sich gegen- seitig eigentlich auf. Wie ist es möglich, daß, ein Senator del französischen Republik unserer völligen EnUvaffmmg die Beha tung entgegenjtellt, daß der Versailler Vertrag uns das modem-st Host gogsben habe (Lachen in der Mitte und bei: den Sozial!» * kr-aten), daß FWUeich evst einmal nachkonunen müsse, che ** ksin-evseits _hier Weüer ewbgogenkommen könne? Will man n schließlich für den Vertrag vom Vevfai-Ues vevantwortlich machen- Dws heißt doch wirklich die Weltgeschichde (mf _den Kopf svenex (Allsoibige Zustimmung.) Wir können jedenfalls durchchs elm vevstan-den sein, daß, Wenn die Verhältnisse der deutschen" Reim» Wehr Ausdruck der nwdernzeit-lichen Bewaffnung sind, alle fremde MächGe sich QMM moderne Annex anfchaffen. *(Sehr richtig!)
Es ist ein ä-hnslixher Widevspruch, wenn man in .Jrankr-ein auf der einen Seite von der Nokwendigkeü der moralischen ***- rüstung spricht, andererseits“ aber die NoNvendiFe-it ve-ale Garantien von Denkschl-and f'OUdLVt. Wenn mit der nwvalkschd Abrüstung das Aatfhöven der Kriegspfychose und das Auf hören des Haffes der VM“: gemeint ist, so wer-' wir durchaus mit dieéset ForDerun-g einverstanden s-eén. AM ich finde es seltsam, wenn diese Argumenbe in der Debatt von solchen Persönlichkeiten in Frankreich gebvaycha Wevden, ' sich gleichzeitig gegen jede Aufhebung der RheiUmeeF-eßung au? sprechen. Dos ist ein Widerspruck), der wikkläch schwer zu ve sbehen ist. ' * *
Wenn Weiter ein «gesehene; Bla-Lt sagt, die Deutschen ** * plizierten die Fvage“ der Rheinlandvé'nmmng, die Img; [ei ga einfach, die Rheinbandräum-mrg läge 115ng in wre: Hand, *, Vertrag sage ja cm-Zd'rückl-ich, daß sie möglich sei, wenn Deul-sch-la ** sveine Repamtionsverpflichxlmgen wfüllt habe, 'das sei aber ** kann-tlich nicht der Fan, daam Weiß ich nicht, wie die W611 sich ' den Men derjenigen mak, die dieß Theje cmsdelle-n. richbög! "bei der Deutschen VoVksPartei.) Denn soU'te damit gemei" sein, daß der Artike! 431 des VersaiU-er Vertrages mva zum Au druck brächte. daß mit „Erfülltmg der ReparationZverpflichKu-ngen die Zahbung der letzten Million gemeinrt ist, dann hätte ** Bezugnahme auf *die Rheinlandrämrmng in vielem Zuzammewhan überhaupt keinen Sinn, denn ,das würde bis zum Iahre194“ wahrscheimlich niemals der Fall sein. Was aber, seitdem wir *- DMves-Geseye angenommen haben, nach heftigen Kämpfen inne- hakb der deutschen öffentlichen Meimmg Dezbsehlands W .ständ awsteigender Lasten geleistet hat, mn damit g ichzeiiig die entgege- gejeßte frühere Methode, mit-der *die einzelnéu Leistungen .* Poem aus uns heraußgepreßt wurden, zu beseitigen und dad * auch im“ Verhälth Deutschlands zu “den Münten Rothe u '. Sicherheit zu schaffen,“ dess hat das ganze deutßhe Box! mit spannung der (ehem Kraft denen, Was es hetzygeben ha geschaffen (lebbwfte allseitige Zustl'umung), mw niemand hat Recln, das in Zweixfel .zu ziehen. (Erneute lebhafw ZUMWYU
Vielleicht aber gib! es ein Argu-mm, das nicht an*: * wird, aber noch Meret wiegt mw sachl1cher, naler ist als ck Erklävtmg. Bieweicht gibt es manche Kreise in vatkreich, „ innerl-ich vöMg davon überzeugt sind, daß die Befassung nicht ** “' noWenkdg ist, weil einevedwhung Frankreitbi bund Deutsch nicha' mehr vorii'egt; ,die uch äber jagen: diefe Munz duns, Gebiets ist eine Machtpqütion, eln IW dos]!!! nia]: der Ham geben Wollen, sondem vm wi: als ein Wertvolle! “ '
Keith!- m-b Cta-Uanzeiser Nr. 29 vom !. Feiner 1928. s. 8.
und Objekt betrachten wolkn, für das wir eine Gegenleistung haben mk Met, meine Herren, ich glaube, man wird auch in Fronkreieh, wenn man sich einmal über dieWirkung und Tragweite msex These kbar geworden sein wird, gar nicht mehr daran fest- halten können. Denn als mchtpolitischet Trumpf, soweit die Be- ßyung ein solcher überhaupt ist, verliert die Beschung von Tag zu
an bedeutung. Wenn wir unsererseits dk Rheinlandbosewng «ls Wolitüthen Trumpf ansehen, der in, dem Augenblick zu existieren awßört, wo gemifse deutstbe Gegenlelft'ungen beivirkt sind, dann müßten Wik gerade von dieser "Einstellung dazu kommen, von Nheinkandrämmmg (berhaupt nicha zu sprechen, kon-dern zu Warten. bis der andere das _entwertet'e Objekt anbietet. Das wäre die materielle, veale Einstellung unsererseits. Unsere deut-sche Ein- stellung ist aber eine politische. Und gerade von politischen Gesichtspunkten aus Wollen wü nicht warten, bis Weitere Zeiten und Fristen abgekaufen sind, sondern wir jpmhen Von dieser Rhein- ]arrdcäupmng, weil wir auf; tiefste bedauern. wenn der große Moment einer wirkl-ichen, dauernden Verständigung zwischen Fvankreich und Dewtjchland nicht schon von dieser Generation ver- standen und zu einem höheren Ziel auSgermß-t würde, als es manrielle Gegenbekstungen jemals sein können. (Lebhafte Zu- stinnmmg) Was wir Wollen und wünschen, ift, daß kein eiferner Vorhang zwischen Frankreich und Deutfchl-and besteht, Fondern daß eine lebendige Annäherung der beiden VMB besteht, au-f der aUein auch eine lebendige Politik des M-iteinanderwirkens und -stre-bews gefikhrt Wevden kann. (Sehr Wahr!) Und in diesem Sinne ist diese Politik die geradlinige.Fortfeßung der deutschen Außen- politik. Ich füge hinzu: sie ist die Politik aner verandwortlichen Stellen inmrhaij der Reichsregiemng, die die Unterstützung auch des weitaus größen Teiles der OppOÜtion gefamden hat.
Wenn demgegenüEe-c die Rede des Herrn Mbgevrdneten Dr. von Freytdgh-Loringhoven in shorter Aksmtuier-ung vom „VorwärW“ nicht mehr als UuSdru'ck ehvkichex deutscher Außen- pol-itik gekennzeichnet wiW, so davf ich doch den „Vorwärts“ bitten, die Rede des vevehtten Herrn Vor'liyenden der sozialdunokraüschen- Frwktion zu Lesen, die er beim Hauptetat gehalten [;ck und worin er, als seinen Frauan über ode .Rede eines Mitglieds der sozialistischen Partei in Frawkvekh Vorwürfe gemacht wurden, zum Bewäs dafür, daß ein eiUzelnes Mikgl-wd nicht seine Fraktion fest- lege. Herrn von Fveybagh-Loringh-Wen zitierte. (Heiterkeit) Ich glaube aoso, wir können diese Dinge Mvas leidenFchaftsloeser be-
handekn. (Zuruf von den SoziaDsmoktaten: Aber Herr Lind'eimr!) '
» Aber fck bitte Sie, Herr von Lindekwer hat in dmgwßen mrxcheibenden Fragen, wie ich vorhin MDrMUch zitiert habe, sich duvchaus «mf den Boden der “Richtlinien gestellt, und Wenn Sie jvüßten, in welcher Schnelligkeit der verehrte Herr von Lindeiner sich auf diese Rede präparieyen mußte, dann würden Sie vom ihm
auch nicht verlangt haben, daß er alke Nuanoen der Freybashschen *
RM vollstäWg aufm'ihxm. (Heiterkeit)
“Meine Herren, lassen Sie uns'doch an demeinen nicht vor- über-g-ehen.„ Das iFt er-ak, „Wos, gkwube ich, im Judevesse unserer gemeinsamen Außenpolitik liegt. Iéder irrt sich, der etwa) bestreiten wi'wde, daß der Gedanke der Verständigungzpolitik in Detrrschlond in den laßt“! Jahren “ganz en-oune Fortfchritte gemacht hat. (Bmw!) Davon können einzelne Auknahmen uns wicht abhalten. Es ist ein ganz großes mvschkeden *aubmpochhes Juvenile, dieses wachsende Verständnis des deutlichen Volkes für diefe. Pobiti! nicht durch parlanmrtavische Entgleisungen, wie wir sie hier erlebt
Haben, jn ZWeifel zu ckckck. (Whafve Zustimmung in der Mitte
_ links.) Ich bm der Usberzeugung, daß diesem wachsenden Bersläwtüs auch ein wachsendes Verständnis der französischen OeffmlTMeit gegenüibersteht und daß wir uns in den Mnxchen der Forbseßuwg einer mrs gogewseikkge Verständigmvg gerichteten Politik auch mit den vemnttvortlichm Sdaatsmännern Ivankveichs ln Uebereinsttunnung befinden. Niemand wixO dem Frieden mehr dienen als diejenigen, die 'auf “beiden Seiten die Hemmnisse be- kelkigen, die einer wirksamen Zusatmnenarbeit und Verständigung noch entgegenstehen. (Lébhaftes Bvavo!)
Meine Damen und Herren! Der Herr Abgeordnete Dr. Schnee hat soeben auf die Vorgäuge in Deutsch-Oftafrila hingewiesen„ ddt er als für die Indexesen des Deutschen Nejchs bedvohlich bezeichnet hat. Di-ese Vorgänge lassen bisher eine be- stimmte Entschließung det gtoßbritannischen Regierung nicht er- kennen. E;! ist selbftverstäwdlich, daß die deutsche Reichsregierung die Entwicklungmkt Aufmerksamkeit verfolgt. Die Reichsregierung wird sich einer Aenderung" der Sasung des Völkerbundes und des Versailler Bertvagj _ bezüglich des Mandats über das jekt YYZMa genannte Gebiet mit allem Nachdruck widersetzen.
-)
._.-.___.-
87'4. Sißung vom 2. Februar 1928, 12 Uhr. (Berich des Nachrichtenbüros des Vereins deutscber ZeiwnaMrW-') Präsident 85 b e evöffnet die Sisung um 12„Uhr.
„ Auf der ubevdie Ein
B e rs gekeu ihren Ausschluß von Süzun ' _der , us en die be en
ustiza pra . n ihrem Gin Jbgeordneten Frau? hin, da „der W“ v. Frick (Nat. Soz.)- vxiederYlt von kommuni tis "orden gesprochen und damit“ dte Ar inIchast in nner rtev is_e beleidrgt be. Die Ein- M n egen die Stimmen der Demo vaten, aten und "ommunistm abgelehnt.
Der Gesekentkbuvj über 'die Aura un'Xdes Stän-
SWW.
digen nternat'tonalen Geri ts o ,s im Haag ivdrd in tier Lesung angenommen und vera s iedet. Diezweite Beratung desHau-Zhaltsplansfür 1928 MP. dazm fovtgeseßt, und zwar mit dem „Haus “lt des Mun texmms- für d've bese ten Gebiete“. Der Ausf ersucht die enhsre kerung in ntschlie ungen die Be mungen über den _A bau der örtlichen ondevzuschlägle be esben Gebiet für ,die “Vetta nen erträglicher zu gesta ten, die . age
enter und
eiwer gleichmä iger; _ MHZ!) der Bejahuygs 'ulazxe 'zu prüfen, *
Weit . erbeftehm Dri-
ten Gebiet zu ! uv
kme): Jako! _ F rung von _ rtschaft ,und Arbeit im defekten Gebiet so en
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." ') Aéii AWUnhÜtQtWÜ KrunxehoheM Reden
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_ eben,!)aß th Y: Quitxaüve “de?! Ü WW “1 WM ma
ur systematischen" Er altun und örderun de Wit t Zerwendet werden. F?rner ?o F 9 r r schaf
" lichst großem Umfange Avbeiten und Lieferungen zu-
g Zr! Werden.
ba. Witte (Sozzeer ebe Einspruch gegen die immer noch xoxtdamrn-de Besevun tandi ung ni : in mögli t sehn e Befreiung r ölkerunq von Leiden der Be- sakunq binarbeiten. Die erurtei ungen Wegen Uebertretens der Ordonnanzen seien entwürdtgend Demgegenüber seien die Be- strafungen von Gewalttaten der Besahung äußersi milde. Un- erträalicb sei es auch, daß das Land auch heute noc? von der fremden Geanrmerie txurchzogen werde. Die Vesavuwg ollte doch möalichst unsjchtbar bletben. Sie wirke sich vor allem auch wirt- schaftlich ungünstig aus. Das Darniederliegen der Wirt! ft im besetzten Gebiet wirke sicb sebr„1"rbel besonders auf Kleinban [ und Handtverk aus. In.der Entschadigungsstaqe müsse der VZvölkerung der befehlen Gebtete mehr Ent genkommen gezeigt werden. Ho entlich werde im bejevten Ge ist bald wieder an Stelle der T 'kolore die deutsche ahne flattern.
Staatssekvetär S mid vom Reichsmi-nisterium für die be- seßten Gebiete: Der Herr Reichsmimster für die besetzten Gebiete, ReichSkanzler Dr. Marx, ist- zu seinem BedaUevn durch eine leichte Erkrankung verbin ert, heute im Reichstag zu erscheinen. Bet der ameiten Beratung des HauWalts di es Minisderiums kam: *es sich nxtr daruzn handeln, dn Lage des eseßten Gebietes un!) unsere Fursorqetatigkeit für dieses Gebiet kurz darzulegen. nachdem der Rjeicbkau nminister in den leyten Tagen - Wie ich binzufugen m chte in vollsten: Einvernehmen mit dem Reichs- mbzisoerium für die befehlen Gebiete - die Beievunxq als außen- polxtüches Problem behandelt hat. Die außergewöhnlche Lage des beseßten Gebietes offenbart sich am deutlichsten in den verschiedenen ErkcheÉnunasformen der Besaßungßlat und in der NotWe-ndigkeit u assendex _Füksor tätigkeit. bei kann ck [)J-ex infokge r Retehötags rammen von den
rischx! schädigenden Folgen der Bolehuna abse- en. mo te aber _per Hoffnun und Envartung AuSdruck ben, aß enk! Alkftrage denz baje den Ge-biet in nvögliclÉt we em Um- fange zuteil Werden kme Un Ihnen vorliegender ms ließungs- antxag des HauZhaktöausschuses mit Recht verlanKt. i-e dur - Mwhrte Be aßnnßesverminderung, die ich vor dem uUchquür d e essen Ge ete * Éprochen' habe, hat die Freigabe von 4 Woh- nungen durch die esa ung zur FoMabt. denen cyber immer 1 sagn te un 11 gegenüber! n.
""ck üb.“ M . ,. ört, FMH n emze nen layen, wie in ainz und man n er f s
* ten." „ beigen sich der u?ungDvuck zu einer
unertraglichen ohe. Die Umvese 1 von Wert über tau end xavbigen Soldaten auch heute no in m frarÉstschen Mangs- ontingent erregt na wie vor d öffentliche einung. weit ükber das vom deut! n Militär he": bekannte Maß inaus ge- deigerten Schießiöbungen der Beahungötru en im Ge ände un!d re im größten Stile dur e .“ rten Her tmanöver inv eine , w re Landpla e für die US unter ! Weren Ve "ltni en seu nde cheinikche Landwi (haft. Die Mufterungen der Zugt ere und WWU e mit ihrem demütFenden und wirtLKa-ftSfchäd-k- genden en &! trotz intenßvster uü'chungen der eichsregie- rung von der ahmt? auch in diesem Jahre wieder angeordnet.
Die Ovdcm e hand 11an sind immer noch in der . kabe Wiederhot erklärt, JM: 'an einer Aenderung des * - aßungsltatutx nur dann ein nteresse haben, Wenn die Neuerungen einen Wesentlt n Wau der vorhanDenen Einschränkungen und Lccfben für die, völkerun? bedeuten und so auf die völlige Räu- tmmg _des bYßten Gs'b'ket imveisen und diese vovbereiten. (Zu- mmun-g. : Militärzkeri te der Vela ung «en immer noch rlich rund ander *b Tausend deut che " " ihre der Falle Wegen
„„ n und r mehr als 90 Pro au ! rocßemt MUMM. Ueber100ern tli Aus ei n detLFerden Sondaten “ n die «€ ebe HF? 1" '
(«Ze ivilevö ve-
rung waren auch im re UM agen. ZH rt
Werden Namen „Sams„ bekannte Geheimpo «'zei 8er ng
entfaltet um Teil e ne Tätigkeit die vom Standpunkt der deuxschen
SWtssiÉrhei-t aus auf das
Auch dde , n-stigunxdder Rekmtieru der französi! anemden-
te im dur naihgoo, nete Vesaang Uen-Zat n t auxgehört. rt, hört Allen vielen Uebevs gege bet hat die * eu che
eg-ierung ni ts unversucht gelassen, um Beserun heübe zu-
ren. I m chte auch anerkennerft,f daß die Baja
n m reren
ch leichfalls um S a un be erer "ltniÉ be- that. 271! dem ungünsti Gekmntff huis vevmo . dies Das die *eyten
leider nächts. zu ändern. MW " Miete mä: kin“ Au norganikation, Re kommi arbat ei nsvewvaltuwß fL) ie be eßt-en
und der r rheinischen Gebiete, ' niht vembend * ' [fe “und fürsovgend der rheini Bevö kerung das Yam Los Wenk tens zu erleichtern und für das Erduldete einen teikveiien Au lei zu bieten. An der ZHW", Beratu vorliegende Hau?!“ des ini- fteriums ze gt Ihnen wichtige Wußte dieser T tigkeit, Wenn- gleich die Hauptmasse der dur *die esetzung hervorgeruxenen Aus- aben nichj in dem heute zur ratung stehenden“ Etat andern in m.,Kr't _ftenhau t Meint. Die Mittel 1: kuk'kurelle Für- Yrge im eßten G iet "*en den gleichen etra au-f wie iüt orjahre. 3 ("!-TS Milkwmn
r Reichsrat hat die Position von
VYark erhö . Die Rei re "erung awbte, aus gru äßlichew Er-
Wagungen iesem Bes luÉenicht algen zu können. Andere eits t sie sich bxreit erklärt, rplanmäßY die Mittel bereit uste n,
e evforderlr
ind, um den in Bret i'sten bedr ten atem awd 91:an ern des kbe-[ehten Weiß 11 We terbestawd u er li 11. Dieser Wbschnitt der Kulturpflege im besehtenGe et ersche nt an der Reichsregierung als besonvers wi tig. I'mSinue des Entf lie ungkantrags res Hau ltsaxtsßchu es, der Ihnen ute vor 162€ find Ver nd ungen mit Lan erregkerunY und ittden reits in d e Wege Weiter, um das Ausmaß für die Theater und Orckxster “erfor rlich Werdenden Unterstü ung chevzustellen. Schon Yi „aber mu gesagt Werden, da in ke nem _ [ke mehr als eme Mtllron Ma erwartet Werden ann, da dbe a gemeine Finanzlage höheren Au aden im Wege steht. Diese V chränkqu bringt es mit sich, da im ater- und Orchester- we en des beeht-en Gebiets einschneidende ationalifierungsmaß- na men ich a s unaufschieblicb erweffen, um unter Uebemvmdun der örtli n Schwierigkeiten dem wichtigen allgemeinen Intere e eine leben-sfäbige Endfaltun-g zu ichern. Mit “Zu K*mmung det Reichßregieru sind" Mittel zur rderung von irn'chaft und. Akbe-it tm ehten “Gebiet in glei er Höhe wie im Vor- * F;. 84217111; ' MotsethM MHZ.“ «.... ““' W; u n. g erung mm mit dem Ausschu auch darin ä-berein, daß die e ittel, wie der-Zsmen vor- ende Entschli un santrag "es an verlangt, nicht in, zaThlrei n i de en “ verzettelt Werden dürßen, sondern zu einer systematis :! Förderun der »Wirt- schaf mit größeren Maßmrbmen Verwenduna inden sollen. Die Reichsre kerung ist auch der Anücht daß die Weiteer rung der Fahrten: chädigungen an die Saargänger erfolgen soll, so an deren Notlage fortdauert. u diesem Zweck i im Haushalt n Betrag von vorerst anderkha Miuionen Ma eingesest. Solln dieser. Etatsansa sich als nicht ausreichend um en, 0 wird den esch ebende K ers en rechtzeitig die Nach wi igung ent- Fre nder itte! emp en mWen. Etwähnt sei hier auch „der renzfonds der mit “seinem “für die westlichen Gren _ebiete be- Iéeu gerade auch für das be chte Gebiet b utsam ist. Berawngen erüber werden bei em, svalt des NUR- ministetiumk des nern erfolgen. Jehw *aber schon ute e
Gelegenheit benuden - mn meiner rend? darüber Au rm! 1: usstbu ses die foBrtiR 8a - M u 11 t e We l-
timmten
lichen
?- worden ist. Die Rei su ier * llen Industrie und GeWerbe in *- ch “ "" „ba ii
5 heinlandes. die mit friedlicher Ver- “Ü kla steZe. Das Ministerium müsse auf - Lv
rt! Die „
"rffbe bsanFt-andet werden muß.-
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mit die r Lahlbarmachung einve landen er lärt un wit weerxenwjxxtkht'l ik nde des laufenden nals die erkorderlichm Beträge an die Laqdesregierun en zur Auszahlung rin en. Auch die Lande!- re terungxn ha en an 11,115 d1e Bitte tickt" die Verteilung aM oglichkett zu beschleumgen. Die eEge ersschen Fo chritte verflo enen Jahrxs auf dem Geb eie der Be aßungsl den, das neue ,aßungsletftungsgesev und die Nove e zum sahan s- ersonen chadengesxx Yben fi? bereitk, wie die biSheri en Zt- abrungen zeiaen, :* e Vevö kerung vorteil ft ausgewixßkt. Nun ! der „Vorredner aztch das Kapitel der chädtgun Ifragen angesckzmxten. Ich mochte dazu erklären, dW w t im EnZstadium der A mckxung der Cogenannten Rhein- 11 R " n n, und daß dtese Endo wicklun bis zum Schluß des neuen ats- iWreusum Absckiluß rZebra ! sein „mird. Damit muß nun aber e lich der ?ck ußst (h unter duke Entschädigungen gezo en Werden. Es ist vollkommen umxtö ich, daß wir immer koi die Be ndlung solcher SchadenSFÜ e neu aufnehmen und damit neue eunrubtgung in dex Bevolkermxg und neue Errvartu en .rvornctéen, die nachher mch: ihre Erfullunq inden. ch mö te 1er ng emmal bezonen, Was ich im Haus ltsausiI uß schon auséxefuhrt _habe: Wtr haben in den ver chiedenen Entschädtgu ver ahren enxen Betrag von rund 100 iüionen für die AuftTZst: erhaltunÉYmtttlerer und kleinerer Existenzen aufgewendet daneben noch. Kr ttmaßng men für die mittleren und kleinexen Éxistenkzen in emer Gesamtbo von etWa 60 Millionen so daß“ also dve Hi s- aktion mn einem samtaufjvanD von 160 Millionen durchge ü Worden ist, Wohl ein Beweis dafür, daß wir in dem dur ' aYgePeinx inanzla des Rei es gezogenen Rahmen auch gerade fur dxe mut eren u kleineren i'tenzen in Weitest ehender Weise esqr t haben. Lassen Sie mt meine kurzen ukführu en chlte en mit der Versichern . der Reichsregierung, daß sie : Bevölkeryng der [Jessen Ge tete auch fürderhin treu zur Seiw tx'hetz Wrrd, ynd t dem AuSdruck der ?offnung, daß der ver- ",„tgndtgxxngZWidrige Anachronismus der Be assung und damit auch dre Tattgkett der Reichsverwaltung für die besehten Gebiete ein baldtges Ende finde. (Beifall.)
M . Dr. von.Dryander (D. Nat.) erklärt der LimbourF Pxoze gbßabe be etend ewirkt. Er habe mit voller Klarheit ß: zetÜt, die eparati ten utsche von rankreich geleitet und
t worden sind. Das 1: imsche Vo e über alle arteien FWW unter schwer im Druck m der btvehr Großarttges ge- Uxtet. Es sei eine chmere Belastung des nationalen Gewissens, da uns durch das Londoner Abkommen die VerfolYung und Zvi.
trafung des Separatisten findels unmöglich gema 1 wird. strebuwgen nach er chlagung Preußens un rheinis er Autonomie lehnt der ednet aufs chat te ab. Die ustände befehlen Gebiet hätten sich politis u Wirtschaftli ve (hörst. Das Land Liebe unter der Herrscha t eines nur Weni emi rten Kriegsre t . 335 Millionen Deutjche stünden seit 8 Ihren unter Kriegsre 1 ohne Rechtkgarantie. Drei Kommissionen “MZK: Ordonnanzen mit unbegrenzter Machtvollkommenheit. „_ 8 then mü e das beseßke Gebiet schweigend solche ustande n. Das ei 171 t nur ein Widersyru NY glle Ge eße der Kultur, sondem an gegen .alle militaris n smnmungxn des Friedensvertra s, s R _einland habe in der ganzer! Katie eit nie 9 gro anöver erle wie 192_7. Niemand mzsse„ ob L;:ge g,?itse r&pUJUvervßrQerng voüßazrrtdig deironxcherÖe'theil'U: a e annette mtverme , e 1 o1 nichtFOve' tärlt WoWen? Der Redner Weist darauf in, da Z:: anzo en im Westen einen Festunngirtel von gejva tigem us- maß ge cha en häüen währenD man eutschland gezwungen _be Yin fe tigungen im O ten zu schleilxen. . Der „Rohner hrk nn eiwe Rexhe von Einzel ällen an, die ewetsen, Me dre nattonal e 'ndende Bevölkerung m bese, en Gebiet geknebelt und ge- mi ndelt wird. Ein Deut cher ei 0 r wegen Spiona „zu- un ten einer fremden Ma 1“, näm iI [eines Vaterla e_s -- Bens lands verurteilt morden; man „ thmljogar den _Vetstaw eines nWa ts verweigert. Demgegenuber so e mau emma! in das Spionagen-eß hinemleu ten, unt dem ankreich das ganß befehle Gebjet über n . Gercxde M11 das deuts . Vo die Verständig mt rankreiäx munfcht, mü e man _ 12 Be- xetmn als eine ändige rovokatton und ein [ weres Hmdernis er sYers ' ung bezeichnen. Der Redner WUst dann mxf d Lehman: seeli chen Druck n, den die Besehun insonderhett au ie deutschen rauen und r in den mein amen ußhalten ausübe. Man versuche sogar deutsche nde": Kum uche det Lanzösi chen Schulen zu veranlassen. (Hört rt) _Die „1: chen chulge nde im Saargebiet seien um Ter n unmur em ustande. Das gesamte besetzte et musse a , ckand§g§iet handelt und betrachtet Werden. Yondxrheit ine. ragÉ * des Saargebietes müsse noch einer gründlt n msenschzxftlt crx urch- arbeitung und Klärung unberzogen werden. Die A snmmung müsse rec? itlg vorbereibet Werden. „ Der Redner fordert einen Wirtschafti n Außgleich durcb Erhohung de_r VxsaßungYulage im Saarg et, Eine Wegnahme der Oberpystdtrektwn von achen oder von anderen Orten sei ganz unm “[ich. 21 die Eupen- Malmedy-Fra e müsse einmal eineYriod zchen und Fiedigenden Lösun ugefüßrt Werden. Städte, : Tuer usw., be rften einer Rei ghäke.Veson*de1:s lie den Deu chnoationalen am Herzen die e des Mittelstandes besetzten tet _der sich über mehl: ausrei nde Verü chtigung „aus dem W-Mjllionen onds _» kl . Bedauerlich ei daß fur das gesamte besevte biet funk b;? iodene Länder in rage kommen; da ei,unbedingts2nfordern daß ; Ministerium die beichten xen eine, 1) dabei im Spiele behalte. Die Notlage der Land;,mrts Lx: m der Pfia sei eradezu katastrophal geWordemera sches ieh und, le1i weJe über die Grenze bra t ur die Landivtr dem Ruin zupéfüh . s igIterium m ffe x auf Fastlicbem Ge iet die gr" ten Ru, iichZen nehmen. an habe. das ertrauen zu dem Rhein awdmim termm, daß es “das Möglt tun werde. 1: Optimiömus sei ein Aula , aber um sy m müse man a es tun, was die WiduÜands aft 13er Rhemla - bevolkerung zu stärken geeignet set. ( Sbohafter Vetfall.) sei Ab. o mann-LudWä shaken ( &) betont, daß die :* 1918 issn &ckme immer wstzederkebrenden K!ageq über dix Vz:- hältniffe im besetzten Gebiet dringend notwendjg en. damn mchd nur das Inland, sondern vor allem „auch das *USlatZd e hre, daßudie Verhälmipe im bese den Golm! tmmer noch „eme; eren Vo es unwuvdig eien. (Se wahr!) Dxr Redner spricht danzt die Hoffman aus, daß die A Wendyngen fur kultxrelle ZWecke mu größter Be euniquna ibur Ve nmmmxg zugx-fubn wzvden und nicht, wie das in einem Fall sex hen se1._zWe1 Jahre an &th einer Ländern kerung liegen b leben. Dte Re termxg be Wort betreffen Belasun? der Sqnderzuscbläge : dxe mien des ten Gebietes ekder mcht gehalten. Wtr ,in Ysa Redner Int, wollexx „uns fej't unt dem ei ve nden. Die erkehrsver lthe der Via nach Baden fin-d denkbar ungünstig. s?ti'xße dsha die [tun einer ersten Rate für die mm der Mainzer Rbembrü e in den Etat durch den HauBaUSau uß. Es Pdf Weni Gebieje in Deutschlany mit so großer Not wn dte Po und ; Saargebiet. Aus sozxalen und nationakn Gründen um das Reich den armen Saarganaern fen. Ende Februar sollen weitere 5000 Arbeiter Suarbe nes bwtlos werden. Die RsichSbabn sollte mx : arkoble "eben. Dadurch könnx det katastrophalen Entwi un gesteuert werden. Es ist stanzoßscht olitik, vie Saarkohle n ! voll täwdk; abzunehmerx, sondern auf lden zu gut. um "e reaieru-ng zu gro _ren Unm- tüsungen„ der Saa-rgan“ ger zu veranlassen und _dmm xe 85an in n fraxtzosi Saargruben bevabdrückm zu konnen. Ick dtms. bier du nicht der Bergmbeüet m Ausdruck. Wit on, Clemmceau und Lloyd George am Juni 1919 die BeendF-uno der Okkupation ve procben. Henn UPM, vorher ! icht" erfüllj und guten MUM ls! babe. Haden diese ra ngen uU: ertönt? bie W:: u: