.königliäe 'enerallotteriedirektion.
Bekanntmachung.
Die Erneuerungslose sowie die
4. Klasse der 213. Königlich preußis latterie find nach den ,I? 5,
m 6. Oktober d.J., nrechts ein ulösen. Tie ZieZ
Lotteriegebäudes ihren Ansaug nehmen. Berlin, den 2. Oktober 1905. Königliche Gxnerallotteriedirektion. Strauß. Ulrick).
Minifterium für „Handel und Gewerbe.
Ter Bau-gowsrkschullehrer Richter in Aachen ist zum
KöUigUkhM Oberstrer und *
Fräulein Maria Baum zur ordentlichen Gewerbsschul: lehrerin an der Königlichsn Handcls: und Gewerbeschule für
Mädchen in Posen Ernannt worden.
Evangelischer Oberkirchenrat.
Zym Pfarrcr dxr ÖL“U11chLU_LVÜUJS[11"chM Gsmsinde in Newcajtle on Tyne.- izt der bisherige Pfarrverwalter Leude
bestätigt worden.
Bekanntmachung, betreffend dis Télix MondsLssoHn-Bartboldy: StlstUUJ.
Tas dWHjéIxTZS Fclix MendelSsoHn-Bartßoldy: StaatsstivsmöL;:m flxx“ Komwc-nisxéy st dEr ehemaZigen Elcvin dsr Königklchkn Ukadcm€schen Hochsch121e für Musik in Berlm, dLrZsitigsn qudisrcndkn der MllsikaliskÖkn Meisxérfchule für Komponxion dxs Profxssors Dr. BrUch in Berlin Elisab stk) Kunver verlrchén WOWM.
TUS Ztipxndäum fÜr ausübends Tonkünstlsr nmrde der eHemaligsn Stndixrsnksn dsr Köwigchhsn akadsmischkn Hoch- schule fur Musik in Berlin, Violinisxin Hslsne Ferchland zuerkannt.
Aus" der Zinseneinnabme und ÖM vorjährigen Erwar- nissén 7110an 0811 dsrz-sixigcn ZTUÖWTMÖSI der Königlichen akademiscßsn S8chschU1€ fÜr MUM in Ykrlin Sängerin Elisabétk) Zévwsohn, Violinisten Richard Czer- wonkt) Und Josevb ankind, ÖM LICMÜÜJM STU: dieréndsm dcrstlbsn Ansmlt Violinistjn Melanié Michaelis, Vixnésxérx NSM? Smith, ViolonssUikxin Eugenik. STOLZ, dEr e*IxngiZM »qudisrcxxdsn ÖLÖ KÖULglicbcn Konservatoriums“ fÜr MUsif U70 Tbkatsr in TTSÖÖOU, Sängérin Eva Uhl- manu , dsr eH-cmaligsn Studikrenden dsr Königlichen Akadémie der Tonkunst in ».cÜnMn, Pianistin Thekla Scholl und dem Studierenwen des Dr. 0chschcn Konservatoriums zu
Frankfurt a. Main, Pianisten Ullfred Höhn Zuwendungen gemacht.-
Ausgezeichnet waren d' „Leistun en der emali en Mdierendm des Königluhxk Konsequtoxiums feübr MZR
in Dressen, Sängerin Margarete Schuster, der xhemaligen Studierenden des Dx. „Hochschen Konfer- vatonums_ zu Frankfuxt a. Main, Pianistin „onny Epstein, des derzeitigen Stadterenden désselben Jnstitnts, Ptanistm Y_rtzny Helbergex und des ehemaligkn ZtUdjerenden der anxglzzhen akadem1schen „Hochschule für Musik in Bsrlin, Vtoltmxten Wladislaw Waghaltcr.
Charlottenburg, beg 30. Septsmber 1905, TEL" Vorntszé des KUratoriums. Joachim.
Perfoualberänderuugen.
Königlich Sächfische Armee. Mikixärjxxstizbéamte.
Darcb Allkrböcbsten Beschluß. 2-3. Skrtemker. Tr. Buckxr, Lkörfriksézxricbtérxt bsim Gerickot des LU. (1. K. S.) Armxskxxrs, ZUäizxar, Lr. er Lxxxrtr. ck. D„ Titél ur-d Rang als OkkrjMizrat rexlikkcn. UUTSNU 1. NORMEN d. I.: Helfer, Misss- gericht§xat béim erLÖr TSZ I]]. (1. K. S.) Armsxerré, LHZÜT. de_r ROZ. Jm". Regxs. Prin; Johann Georg Nr. 107, zUm Oker- kxtexgxgertäxtsrat bxi Tte!"em Gsricht kssérrert, SÖweiniH, Knexsgerickptsrat rom Eerécht der 1. Div. Nr. 23, L- . der Landw., xu kxm Ekréäot drs TU. (1. K. S.) Armee- korrs, Hü bnér, KriézéxérÉÖLÖrat vom Géricbk der 2. Dio. Nr; 24, Oberst. F?r Laxdw., ZU rem GMÖT "ker !. TiO. Nr, 23, _ Vexxsxzt, Tr. jUr. _S_che€rer, Assßwr b?! “dsr Staztéanwalxscbaft Lerrzkg, Lt. der RS". Königl. Preuß. Füs. ngts. Generxl-Felkmarschaü Graf Blumenthal [“Vkagxbnrg.,x Nr. 36, zum Kriszégerichtérat ernannt und kkm Guichx rzr 2. Tir. Nr. 24 zu,;swiesen.
Beamje der Militärverwawung.
Durch Vsrfügung dss Krixgsministeriumé. 28. Sex)- tember. Schindler, Unterreterénär wm 2. 111.117. Régt. Nr. 18, Juxk, Unterveterinär WM 4 Feldart. Regt. Nr. 437“, _ zu OS?):- veterxuären, und Uruk Scbiéxdler beim 8. Fslkart. Négt. Nr 73 und Jurk beém Gardeleixcrrégt., urtsrm 1. Oktober d. J. srnannt.
Yithiamtlickjez.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 3. Oktober.
Vom 2. bis 3. Ofxober Mittags find im preußischen Staat 2 choleraverdächtige Erkrankungen und 2 Todesfälle an C1) olera amtlich neu gemxldet worden. Von dén Erkrankungen betrifft die eine einen Pottschaffner in MarieUburg, die andere ein Arbeiterkind in Geoanburg, eris Mogilno. Die Ge- samtzahl dsr CHolerafäUe eträgt bis 1th 261, von denen 89 tödlich endigten.
Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Char: lotte“ _am 23. September in Mogador eingetroffen, am 26. September_von dort in See gegan en, am 1. Oktober m Cartagena emgetroffen und geht am 1 . Oktober von dort nach Barcelona in See.
reilose zur en Klassen- _ 6 uxxd 13 des Lotterieplans unter Vorlegung der bezüq ichen Loye aus der 3. Klasse bis Abends ZUhr, bei Verlust des
ung der 4. Klasse disser Lotterie wird am 10. Oktober d. J., Morgens 8 Uhr, im Ziehungssaale des
S. M. S..,Siein“ ist am 30. September in Tarent _einYtroffen und geht am 5. Oktober von dort nach Corfu m ee.
S. M. S. „Bussard“ ist am 30. September von Daressalam nach der Mohorobucht und Kalwa in See gegangen.
S. M. S. „Seeadler“ ist am 1. Oktober in Dares- salam eingetroffen.
Bayern. Die Zentralversammlung des Landwirtschaft- kichen Vereins in Bayern, die zur Zeit in München tagt, nahm, „W. T. V.“ zufoLJe, folgenden Antrag Becks) an: Die StaaLSregin-ung möge in dem Bundesrat darauf hinwirken, daß die Schuhmaßregeln zar Verhinderung der Einschleppung von Seuchen_ durch ausländische Schlachttiere nix?; abgeschwächt und m dieser Richtung der Agitcztion für 'e Oeffnung der Gren en keine weiteren Zugeständnisse gemacht werden mögen; erner möge die Re- Jierung entsprechende Vorkehrungxn treffen, datüit das nach em neuen HandelSUertrag zugelayyene Einfuhrkontingent öster- reichischer Schweine an der Grenze Jeschlachtet und nur solche Schweine eingeführt werden können, ie fich vör der Schlachtung als gesund erwiesen haben. Die Regierung möge außerdem die Zinc Oeffnung der Grenze beantraqenden Städte ver: anlanen, bis Fir Wiederkehr norxnaler Preisverhältniffe die gemeindlichen uffchläge auf Flei1_ch und die Schlachthaus- gebühren aufzuheben beziehungsweije herabzumindern,
Sachsen.
Bei den gestern im Königreich Sachsen vorgsnommenen Wahlen zur Zweiten Kammer des Landtags wurden an Stelle der auSgeschiedanen 30 Ab eordneten gswählt: 19 Konservative, 8 Nat'wnalliberale, 1 eformpartei, 1 Frei: sinniger und 1 Sozialdemokrat. Die Zweite Kammer fest sich demnach aus 53 Konservativen, _24 Nationallibkralen, 2 Mitgliedern der Reformpartei, 2 Freitinnigen und 1 Sozial- demokraten zusammen.
Oesterreich-Ungarn.
Jm österreicbkscben Abgeordnktsnbauss wurde Z::stern die Besprechung der Regierungskrklärung fortgeseyt. Dcr Abg. Lueger wies entlüftet die Aeußerangen Pérnctstcrfexé (;.-„7271 die Dynaftie zurück. Ungarn dürften keine Wkirlrkn Zugsständniff-Z gemacht werden. Das einzige Mittel zur Gesaneumg 'der Vcrbälmiffe in den Reicbéte'ilen bestehe in der Oktrsyierunz drs ;leemeinm glcickxex: direkten und geheimen Wahlrechts und der Befrsiung der unmrrückten Nationalitäten in Ungarn. Dann werke Lssterreick; Ungarn wiexer eine angesehene, starke, bündnisfäbige Monarchie sein. Der Abg. Dworjak erklärte: falls die Régietung fortfahre, Dor dén DroßunZZn der Deutschen zurückzuweicben und di? Koréixalwrkc'rungcn dcr Tschechen unerfüllt zu lassen müßten diese zu den schärfsten takjiscben Opposttionkmüteln zurück! ren.
Ueber die, _“ gemeldeien Ausschreitungen der T. xhechen ! _ _ nwteélt. die„„Neue Freie Presse“ noch fo_ des mit: D» -Tfchechen] bewarfen das Deutscthe Haus, dre “deutsche Technische Hochschule und andere deu che Ge- bäude mtt SteZnen. In der deutschen Technischen „Hochschule find m_xhrere Hörsäle Yemoliert worden. Das Militär, das zum Schuss O_er dquchcn Technischen Hochschule auSrückte, wurÖZ mtt Stemwürfcn empfangen und muß!? zum Bajonett- angrqs übergeßen. Hierbei ck ein Tisckwlkrgéhilfe schwer vercht mordsn und bald darauf skimen VsrlCZUngsn er: 12qu, Elf Téutsckz? und fßnf Zchußleuts smd Durch Stein: wnrxe verlkßt WWW. (Heytkrn (1136110 Wiederholtkn sich die LlusxchrLLtunan_. ZN dsatschen Und tschechisck€n Kaffeehäu'ssrn wurdsn FemxérWchsn cingesck11agen. Das Militär stellte die _OrdnuW m ÖM “Straßen wiedsr Hér; Eine Person wurde Jahwsr verleßt.
T_ie Konfersw; der ungarischen liberalen Partei bat,_wre „W. T. B“ aus Bud-avsst meldxt, (mf Antrag des Grukkn _Ttsza Li??? Resolution onge'nommen, in der dte _ngxerung mxézsfordert wird, di? Einmischung des _(Zraxszr von GDZUÉOWSÜ WZB OLS Frsiyyrrn von Gautsck) n 518 FTQZV dar Ungarixchen Wahlreform durch eine unzmsxdéytxgé ErkZärung klarzustellen, Zuglkich wird gegsrx_ drew stxsxxyng der Selbständigkeit des Landes" pxotsmxrx. Foix" 518 Erklärung dcr REZisrung nicht befriedigt, _wtrd dt€1er Y_WzbZUiguxe darübsr axngesprocch, d(xß st? 11er mnsrs UUJle'sTch' Fr.::sn mit nichrzqsxäéxdigen Faktorsn VSL"; Hand61t_'k)avx. "T€? Wsolution drückt fernsr das Bedausrn aus, daß dis Ums»: Erklärung des Königs von politischem Jphalt m der Tsffsxtlichksit erscbéénsn sei ohne ngen- zexchnuyg _de UÖXQKTWOTUichLn FaktoreN. Im weiteren 25er m ck.; quxaséührt, daß der König wobl geqM- uber der Psrxxmlxchkcit, die er mit OU" Kabinettsbildung zu bxtrczgen heab11cht_r,32, feinen Standpunkt darlegen könne, die V€_ronent11chung 1916567 Aeußcrungen :vidersprsch-x jedych ent- 1ch1x13cn d€r_ fomx'xtUtionellen Lluffaffnng, da pflichtgemäße kr111_1_che _Aeußchngen ZGZLU eine solche Kundgebung gegen die * komntuxtonebsc „Tkxvsrlsßlichkeit des Souveräns verstoßen. Die Nssoluttorx Erklärx MOlLch, die vaision des Llusglcichs in 1312pr Zc:tpu:1kt_ Wi ÖTÖanlick), da die Krisis dadurch eher ver: scharrt _als _g_én_nldsrt würde. Das Recht ("mes selbständigen Zollgsbxsts 1er_7chon auf Grund des gegenwärtigen AuSgleichs vollxtändtg _qexrchcrt. Nachdém der fÜk Heute abend in Budapest geplante Fackefzug vcrboxsxxwordcn ist, wurde seitens der Bürgerschaft eme Kundqebung (171081781? Art beschlossen; es sokl ein Massen: aufzquzgmGrabs des Grafen Ludwig Batthyany, der tm Yrexßensfamxs Hingerichtet wurde, veranstaltct werden. Das _1ettcnde K01U1_TSE Der Linken drückte seine MißbiUigung Begenuber dem_P_oLck5€Zchef aus, weil dieser den Fackelzug der urg_e_r_ untxr _mkxckxch Vorwänden verboten und dadurch einen Angriff aux dre vsrxaffungsmäßige Freiheit der Bürger aus- geubt habe.
T P Frankreilb-
:er räsident der Republik empfin , wie „W. T. B.“ aus Paris meldet, gestern nachmittag den GZ:"andten Dr. Rqsen, ds_r 11)m durch den deutschen Botschafter Fürsten RadoLtn vorgevtéüt wurde. Die Audien dauerte etwa eine hglbe Stunde. T*€r_Präüdent hatte dem esandten Dr. Rosen f1_1r geftewz absnd Feine Loge m der Großen Oper zur Ver- fugung _gesteüt. Zn dsr Loqe wohnten ferner der Fürst und
die urftin Radolin mit sämtlichen Mitgliedern der deutschen
Der ehemalige Marineattaché bei der
10 Jahren erker verurteilt,
T. B.“ zufolge, in jchwer leidendem uftande
leiten will, um seine Unschuld zu beweisen. Gksandte in Tokio, Prozesses beantragen.
Rxßland.
_ Ein Erlaß des Kaisers vom 30. v. M. verlangt, das dte Anordnungen__bezüglich der Wahlen zur Reichsduma x_xxzver?z'x lich gekronen werden sollen. Der „Regierungsbote“ ver- oßent tej?! Vesnmmungen, betreffend die Einfuhrung der Reichs- duma und die Wahlen zu dieser.
der Eisenfabri strowiec ist der ganze D namitvorrat von 180 Pfund samt Kapseln gestohlen. Tie Tat wurde von__fmem bewaffneten Haufen unter Anwendung von Gewalt veru t.
Zn Njeshin (Gouvernement Tschernigow) war, wie „W. T. B.“ meldet, em Jude, der einen Polizeibeamten er- mordet 1)a_tte, vo:_n Kriegsgericht zum Tode verurteilt worde'n, Das Urteil hat dre _Glaubeanenossen des Mörders zu Kund: g ebu ngen veranlaßt. Die ]udischen Geschäfte find geschloffen;
Unterricht fern. Eine aufgeboten worden. Aus Eriman wird unter dem 1. Oktober gemeldet:
ab; infolgedessen entstanden Unruhen, die jedoch durc? Militär schnell unterdrückt wurden. 16 Mohammedaner un Armenisr sind während der Unruhen getötet und 5 verwundet worden. Aeußerljck) Herrscht in der Stadt Ruhe, doch ist die Stimmung auf beiden Seiten noch immer erregt.
__LaUt Meldung aus Tomsk fand dort gestern im Uni; vekyxtätsgarten eine Studentenversammlung statt, an dsr fich aucb Militärpersonen der aktivenArmee beteiligten,
Vier Pexsonen wurden verhaftet.
Schtveiz.
Der Bundeskat Hat die Einladung Rußlands zur Zweiten Haager Konferenz angenommen. ezüg1ichen Note erinnert er daran, daß die Schweiz,
Gsnfer Konvention schreiten. Rumänien. Die „Agence roumcxine“ meldet:
an_1a_ssen, seine Pässe zu fordern. Mittetlungen durch_folgende Angaben das bestimmteste Dementi eytgegerz: 1) ES i1t__nicht wahr, daß man in griechische „Kauf: lad§n_ emgedrungeu qt, 'und daß die griechischen Untertanen bel_astrgt_ wuxden. Das einzige, was sich ugetragen hat, ist, daß es uz emem Gaphause zwischen griechis en und rumänischen Mazedgxzzem, sämtltch türkischen Untertanen, zu einem Streit kam. “(:re smd (1118 vor Gericht gestellt worden. 2) Man
Maniéxstanten nach einkr öffentlichen Versammlung an?- der
zufuffen. 3) Die Ausweisung von Joarnaliytkn und anderen
voljzsiliche Maßnahmen zu ergreifen. Dies war niemals eén V?xchrperYszxxnkt 181MB irgend eines 4"! “Dre KUROZLÖUUZLN, wclche? infolge
sammlUNgM ytattgsfundsn haben, welch
öffentächen RschxH freier Völker. sthcn Regierung, ]?08 Verantwortnn
für die in Maze bkgangcncn Mordtaten untkr dem
von dexx gri9_chifchen Behörden bekindert zu werden. __ Die zmtjchxn Athen und Bu
FsUYtE Korreypondenz gründet sich auf die oben angeführrtn » un 8.
Dänemark.
I)er Reichstag ist estern wiedereröffnet worden. LTUÖZTÖZU und Folfetbing haben ihre sFräsädien wiedxrgewäblf. Der Finanzministe? Laffenxeßte den Recbtxungsabsxbuß für das Finanzjabr19040ö vor. _Far das Finanzjahr war em_Defizit von 9,7 Millionen Kr-MM Veranxckolagx; kt? Abrechnung weikt ein Defizét Von 1,3 MLUicrxe Kronen_aa7. Däese VerbefferurZZ um 7,9 Miklionén hat im weséüt- eren tßren GWD in dem Steigen der Einnasmen; fo ergab?! ngmentltÉ die O_taatsbabnen ein Mehr von 1,5 Millionen, k?! d_1rekt€n_€5teuun em ber von 1,2 Millionen, in indirekten STM!!! em Meorpyn 1,7 Mtllwnen und Post und Tekegrapbeu ein MEZ" Von 1M1Üwn Kronen gegen den Voranschlag. Die Aanken T€? 1eßtcren Ys'waltung bexrugen außerdem 1,5 Millionen Kronen weniger als_v-:ran7chlagt_ worden waren. Die Aktiven der Staatskasse, k“ Yryenbxsxand nnqerecbnet, h_etrugkn am Schlusse des Zskechnungsiakkés 3-3 Mtllwnm Kronen, wahrend die Staatsscbuld 241 Millionm
Kronen ausmacht. Schwazer: und Norwegen.
Ter schwedische Reichsw wurde 8 ern von VW Mxrxrzterpräsrdenten Lundeberg mgit folqenZJet.ft Thronrede erossnet: „Ueber eug_t vo_1_1 der Wichti keit deffen, daß die Lage auf der anymavtjchen HalbinJel, die durch dM Yeschlußdes Storthmg vom 7. Juni eschaffen worde! nt, haldtsx durch geordnete Verhältnisse abgelöst werde, habe tc!) je zu et_nem_ neuen Reichstag einberufen, um dies“ e_rn_st_e Angelegenheit ciner Beratun zu unter iehen. Ukbkk“ emrtrmmend _mzt dem_vot_1 dem [qeten Rei Stag gefaßt“ und yom Kontg sanknomertsn BesZlusse, wurden zwischen T_Jclegterten Schwsdens_ und Norwegens Verhandlungen 9- fuhrt und das Uxberemkoznmen vorgeschlagen, daS, nachdkkk es der St_aatSrat emxr Prufung unterzogen Hat, Ihnen 1
zur Erlxdtgung yor_ltegt. Es ist mein aufrichtigkter Wuns
und meme sehnltchjte „Hoffnung, daß, wenn der R2ichskag
Bot (hast der Vorstellung bei.
und der Storthing das Vorgeschlagene annehmen, dies em?
iv'lisierten SWMCS. er öffentlichkn Vér- _ _ leytere veranstaltet WU_k0€k_1, u_t_n gsgen d:? Ntsdermeßelung von Rumänen durch aux grxschqche'm _Bodsn grganifierje und bewaffnete griechisxße Bandsn zu vrotexneren, nnd gerechtfertigt, als ein Ausfluß "Ns ?:") Die Erklärung der gdrjkchi-
0111811 _ _ orwande abzulehnen, Faß „ ße _aus xremdem Boden begangen wurden, wäre nur gsrech: xertxgt, wenn fick) die_M0rdbandcn nicht auf griechischem BOOM "Z: gcbrldet und auch mcbt die Grenze überschritten hätten, olme
Der „Kuryeö Warszawski“ meldet aus Warschau: Zn _
z , „i';
Einige Armenier feuerten Revolverschüffe auf Mohammedaner **
französi:
schen Gefgndtschaft in_Tokio, Kapitän Bougouiy,
der vom Hapamfchen Kn dericht wegen Spiona e zu e?pe'jter aber begnadigt mur e, iL
Makseillx e_ingetroffen. -,_ Seme Angehörigen e lären, daß Bougoum eme energische Zeitungskampagne in Frankreich ew- "
Der fra öfis e Harmand, will übrigens die Nevijxttsn dés
Studenten und Gymnasiasten der oheren Klasen bleiben dem starke Polizet: und Truppenmacht ift .
Beim Ekstheinen von Kosakén löste sick) die Versammlung auf.
-:,« ,**--
? .
In xiyer genußr '.
„sé . K*"
auf das bei__der _erstsn Konfßrenz erhaltene Mandat, s1ch die ZZZ? Fragen, _betrcrsenp das Rote K_xéuz, voxbebalte. Dkk Bundesrat werds, wbald dee Verhältmne es gestatten, zur Revision der
_ _ _ _ Die Blätter zählen die Grunde Zyx, dre nach ihrer Anncht dée griechische Regie; rung bestimmten, ihren Vertreter in Bukarest zu ver: Wir seßen diesen 7
dankt nicht daran, die Vernichtung eines Lappens, dk! Tasck)? zogen, als eineVelsidigung der griechßschen Flagge auf: “
Psrsonxn griechischer Nationalität erfolgte auf Grund dei -"- )?dsm ;:taate zunehsnden Souveränitätsrechtcs, gegen Ausländer
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aresx in dikskr Angelegsnkxxt
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der .efahren und der Schwieri kxitm mit sich ie alj Folge der Auflösung der un entstehen
. Die N erung brachte im Reichstag emen Antrag el_n, » dem fie Fein Reichstag ersucht, gut zu kmßetz, daß der m Karlstad aus;;earbeitete Entwurf_zu emem U_ebe_r: einkommen bindende Kra erhaltxn 1011, sgbald hte un xartstader Entwurf aufgefte ten Beymgrxngen uber dre Art und Weise der Unionßauflösqu _erfgllt nnd, unter_der Bor- ,ugsesxmg, daß in Norwegen em ahnllcher Beschluß gefaßt wrrd.
Vermindexun fahren tmrd, könnten.“
Parlamentarische Nachrichten-
“ er andta Ser a wahl, die gestern im 3.Wa'k)[: bezirkBFt-dStYdt- ungd Lcsankreis Koblxnz, Kreis St. Goar _ des Regierungsbxztrks Kohlxnz Uatxgefunden at, wurde, wie „W. T. B.“ bertchtet,_ Iumzrat Mull_er, Ne tH- amvalt in Koblenz (Zentrunx), mlt alLen 416 Stimmen, dre abgegeben worden smd, gewahlt.
Statistik und Volkswirtschaft.
Uu enbandel des deutfchxn Zollge_biets_mit den deutschen Fßreibäfen und Zollaquchlußgebteten tm Jahre 1904.
Nach Heft Ulis vom 165. Band: Yer ,Statistik_ des _DeutsÖen ReichS', der den Au bande! dxs deutnben ollgebtxts tm Jahre 1904 zur Darsjellung ringt, erretcbte_der Vet ebr_ un! den Jr_et- käfen ?ambur und Cuxbafen 1904 m _d_ec Einfuhr 25,1 Mi ionen ark, in der Ausfubr 55,3 Mtllwnen Mark (Syezialbankel einschließlich d_er_ Edelmetalle). _ Jm V_or]a_bre betrug die Ausfuhr 844 _Mtüwnen Mark. DJ: ungerZobnltcbe
öbe dsr vorjäbrigen Mr_smbr und Der staxke Nuckgang jmd dxn
eränderungen in der AuUubr des Zuckxrs, die fich an das Inkraft- treten des Vrüffelsr Vertrages über die Brbandlung des uckers Dom 5. März 1902 knüpfkn, zutuscbreiben. Die Ausfuhr Von ucker nahm egenüber dem Vorjahre um 28,4 Millionen Mark ab und _betrug im Jahre 1904 nur noch 0,7 Miüionxn Mark. Die Yuptausfubrwaren waren: Steinkohlen 11,4 Millionen MZtk), Faser und; andere Böncberwaren (3,3 Viüionen Mark), E11e_11waren,_ Maschmen, _die Yanpteinkubrwaren dagegen: Oelkucben, gexchalter Nets, rohes Kupxer, Superrboprat, Guano, Koks. _ __
Der Verkehr mit den Frerßaxen Vremxrbaven ux1d Geestemünde ist wesentlich gerin 8; als der mit DM Freikäsen Hamburg und CuxhaNn; djs Rtnfubr _erreichte 1904 nur 0,259 MiUiynen Mark, die 2111qu1): 11,087Mtllionen Mark. K_oblen Karben fast 'die Hälkte Ber Au57u5r_ aus. Wßiterk Außsubrzrgenxtänke waren Fleisch, Leinwand. Bier, Sexléxwaren; _ _
Es wird noch daran? hingewieLen, ratz d_t_e__Zol[qus1chluß. gebiete Bremen und Emden bandelMgtUU'cb, wre die Frei- bezirke, als Teil “des Zoll'ebiets bebankxlt werken. _
Der Verkehr mit Helgoland ist nur in_ der Yußrabr, die 1,557 MiÜionen Mark betrug. yon Bedeutung; dc: Einxabr erreichte mxr 1130003,“- _ _
Zn demxelben Heft werden sernex untsr 17er Beze1chnung . Nickt ermittelt (seewä_rt§)' Hauptfächltch _kie_zubkreit_eten, zoÜfrei ab-
elaffenen Erzeugnive der deutschen Hoch!eefi!cherei wwie Strandgut,
?Scekabel und sonstig: Ware)! nacngwiewn, déren Herkunft oder Be- stimmung nicht ermittelt in. Ge'alzene eringe überwiegén in der Einfubr mit 5,385 MiüioneyMark von 5,547_Millionen Mark, elektrische Kabel in der Ausxubr mit 7,663 MLU'wnen Mark Von 8,5 MiUionen Malk. _ _
Der Handelsvxrkebr mit den badiscben Zo_llau5)ch[üs1en beschränkt 1"1ch auf Vieh, Getreidx und Einige Eegkmtände dcs persön- lichen Bekaer Un? bsträgt ionmet in der Einfuhr 346000 „46, in
71er Ausfuhr 289001 .“ im Jahre 1904.
Zur Arbeiterbewegung.
Vor der auf gestxrn vormßttag 11 Uhr anberaamten Fortsesung dsr Bespreckoungen zw11chen_ de_n Vertretern der All- gemeinen ElIktxixixät5_-G€?xll!_cbart, der Siemkns u. Halske-Aktiensejell!Öaft, der S1euzen§_-_Schuckert-Werke und den Abgeordnetzn der Arbeitkrausychüme der drei Firmén (Vgl. Nr. _ 232 d. Bl.) hatte, _wie „W. * B.“ meldet, der Magistratérat Von Schulz ?orrobl mit den _Vc'rtretsrn der Firmkn, als auch mit denen T_er Arbeiter kurze Rück1prachen g:- ballen, aus “denen sich ergab, daß die Arbeiter Vorschläge zur Einigung za machen nur dann bereit nien, Wenn die Firmen vorher erklärten, über die vor Ausbruch des Smits gewährten Zugeständnisse hinauszugeben. Zu Beginn der gemeinsamen Sißung gab einer dsr _Vertrete: der drei Firmen in derkn Namen folgende Er_UJrung ab: .DieBertreter upstrer Arbeitsrauésckyüffe haben in der gestxtgen Sitzung auUdie in dxrxelkén Vorgebrachte Begründung ihrer Jorkerangen eine Antwort gewünscht. Tie gestrigen Aus- fuhrungen haken uns kxike nexxxn_ Gesichtspunkte ebracht, auf Grund deren_ wir unjére AUsxamung der Sach age ändern könnsn. Wtr erklären daher, daß wir üker die vor Ausbruch des _ St_reikeS_ eingeraamten ugeständniffe bezüglich Löbe der Lobusarxe m_cht bmauögeben.“ Der agistratSrat von Schulz
_xeiäynete _karqut dre Einigungßverhandlungen als vor- lazxftg ge! cbettert und vertagte_rre Bexprecbungen auf unbestimmte
et_t. Jür den heutigen Dtsnstaßnachmijta traten, bießgen
1attern_zusolge, in Berlin und den Vororten 25 ' ersammlungen der Arbetxnebmer angese t, in denen über, den Verlauf der Verband- lyngen mtt den _Arbeitge rn und über den Stand der Bswegung be- nchtet Herden, xowie über die weiteren Maßnahmen Beschluß gefaßt werden_]o[lte.
Dte_ dem Vexbande der _Maurer angefcdloffenen Zementierer und GWSarberter Berlins und der Umgegend waren, wie die .Yoff. Ztg.“ mxldet, am Sonntag in großer ahl versammelt, um_ _uber tbr weiteres Vorgehen in der Lohn wegung zu Le- scblteßen. Der Hauptrednex teilte mit, der Tarifentwurf sei den in Fra : kommenden 130 Fxrmen upmittelbar einzeln zur Annahme zugestet u_nd auch "931 einem Tell der Arbeitgeber angenommen worden, wahrend die_ ubergroße Mehrheit den Entwurf ab elebnt hätte. DJ_Haupitontand sowie der Gauvotftcmd und die Zweig- yereinsvorstande batxen nunmehr die Genehmigung zum Eintritt in den Ausstand ertejlt, und er ersuche die Versammelten, fol enden Antxag der Vereinsvorfiände mögxichst einstimmig anzune men: „Du all emeine _Versaannlung be7chlteßt: Montag, 2. Oktober, ist bei (1 en Arbettgebekn, xvelcbe Rubi spanner, Rabißyußer un_d Puherträ er beschäftigen, die rbeit einzustellen und mcbt frubex wteder au zunehmen, bis alle Zorderungen, auch die der Ze- merztterer, bethigt worden find." er Antrag wurde mit großer StmtJmmÉnexrbext h(;_1Z_J_e_nmrnuen. G 5
n r ur , wie die . erm.“ ' die Bu bin die Axbeit niedergelegt. m hrt, ck der
M und Wissenschaft-
Nach den amtlichen Berichten aus den Königlichen Kunst- sammlungen d diese i_m Vierteljahr Avril-Juni d. I. u.a.durcb folgende GLsÖen eund Ankaufx vermehrt worden: Für dieGemälde- galerie wurde vom Kaner Friedricb-Museums-Vetein die seit Unserer Zeit aussestellte Landschaft von Cima da Conegliano, ck aus der:Smmulung des Earls Asbburnbam flammt, durcb Er-
ftaltuna des Kaufpreise! übernommen. Der _Kaiser Friedricb- ' Mus eums-Vereiu überwies zx: dauernder An'steüuna dixfo1geuden Gemälde: ngolino da Siena, drxt ansammengebörige Tafeln mtt den [eben roßen Halbfigucen der Heiligen Petrus, Paulus und Johannis des uferß, die vom Hochaltar in S. Croce zu Florenxsiammen u_nd aw Schöpmngm des wenig bekannten Meéfters, der zur Zeit Damos tätig war, beglaubigt find. _ Floreutjner Meister aus der Nachfolge Giottos, Tbronende Madonna mit Heiligen. _ Siovxnni di Paolo, Die Kreuzigung Christi. Eine besonders reiche Kchofitixm des im A?. Jahrhundert in Siena tätigen Meisters. __ Masaccio, vier kleine Tafeln mit je einem männlitben Heiügen, Bejicxndteile des gro _ Wtarwerks, das der Meister für die Carmine zu Pika ausfübrce. Drew Stücke find der Galerie am so willkommener, als sie zwei Teile drr Predella eben dieses Altares vor etwa 20 Jahren ?chon er- wmben bat. _ Francisco Goya, Bildnis eine:“; jungen Möncbes. _ Herr Marcus Kappel überwus der Galerie als Gsscbenk ein nickn- 1ändifches meälke aus der Zeit um 1520. D::gestcüt ist der Ab- schied Christl yon den Frauen. Das tadellos erhaltene und für_ seine EntstehunszeZt mit Besonderer Sorgfalt durÖÉÉÜÖrte BUB ixt die Arbeit eines jener manieristiscben Maler, deren erke gewöbnlich dem Herti met de Ble: zugeschrieben werden, und steht eénew Haupturerk in dieser sehr großen Gruppe, dem Magdalenenaltar dsr Vrüffelcr Galerie, nahe.
Die beiden aus St. Omer stammenden Altartafeln Simon Marmions aus dem Befis Jbrer Hoxeix "ker Für'stin zu Wied konnten Yer kaäldegalerie einverleibt wsrken. Sie bildeten die beweglichen, auf bekdén Seiten bemalten Flüzél sw:; merkwäxdig breiten Mares, deffen Mittelscbrein mit Bükwkxk in Silber gesÜUt war. I; ein zinuenartigkr Aufsatz saß zuäußeßt aus den FTÜZeln, zwei Täxelchen, die seit 1860 in de_r Londoner Narionzl Gaüerv 12e- wahr? werden. Das Altarwerk enUtzxnd zwiskben 1453 und 1459 im Auftrage dss Abtes Guanmne Fanme. Auf dén Jnnsxseiten der
lüge! _iFt das Leben des belügen Benediktirzets Berkin in neun Szenen kargxstell'r, die durch gemalte, 7551: reich_ gegliederte Architektur geyckyieden sind. Der knieende Stixter_bat 1einen Play xuäußerjt links (::-f dem linken Flügel. Au? ken Rückxekten find rau in grau einlene Gestalten: _ die nkündigung Mariä, in verhältnismäßig Zroßem * aßstab ]U sehen, DéeVermutung, daß das Malwerk re? Altarss von St. Omer Von dem im I?. Jahrhunderx tätigen und bock) 173711:th Buckomalxr Sixtwn Mxrmivn benübrt, ift mitßrfolg WN den; belzZsch-In Kamt- sorkcher D_eb_ai§7e§ begründet worden und cker von. M neuxren Literatur 7372 :UgMein als richtig an'enommxn. Marmion stammk aus Aknisn-Z unK war zu Lille und ÄulenciZnn-Z naÖweiM-H tätig. Di: LiebeUZwÜrdizk-Zi? und der feine koloriktik'xk): Sinn :?:-' :n der
Grenze zwischen Frankreich und den NiederlandM_täKg:n Miniaturßstxn i cbarakterizxcrenden unk mm '
bekauptet fich ÜIÖSU der schärfer individualiükrenden Weise seiner nieder1ändischen Zéitgencffen, unter denen er seinen Platz in unserer Galerie erbalt-xn bat. _
In der Sammlung der Skulpturen und GirMbgüxZe ist eine bxsonders wiäxtige Bsreicberung der SammlUnZ Ter APM]: zuteil geworden. Zu dexsklbm Folge wie dée Mi griechischen Relief- Platten dsr Königlécben Museen, dte R. von Sceriksr irn J::brkuck; kes Archäologischen Instituxs 1903 Skike 91 T:;exn 6, 7 vexöésntlichr bat, gebärx ein: frübxr in Catajo aufbxwabrte Plaxtx mit Darfchnng eines Zrauenraukes, di“: fich jrst in Wie:1_ irn BÜZ “SUN?! K. u. K Hoheit des Erzherzogs - Thronfolgers _ Fr::x; F erdinand Von Oesterreich beändet. Auf Allergnäkixmtr? (Finxxkten Seiner Majestät ke§_K3i"-:-rs und Köniss hat der [ckst Wefißer eingewiUist, das Relief ab*ormkn zu laFen und hat “den 215511? der Abteilung als Geschenk Überwiesen.
Für kieBildwerkx 'Der christlichen EWF)! wurké vom Kaiser Friedxich-MuféumsxVerein eine bedeutxnke itali€ni7che T. u a t t : o c e n t o -
ronze durch ENUUUNZ des Kaufpreises ÜbMommIn, ein Wank- leucbter in Geßalt Like: jugendlichen nackten Frau, die auf einn Muschel sjebt un): mit beiden Händen ein FÜUÖOM 5911713511. Nach Auffassung und Bebxnklung scheint die Figur ein Werk Donatello?- xu sein, aus der Zsix, da der Meister für den TaFkrmmt-ZN ix“; Sisna arbeitete. _ Dcr Verkin übxrwies der Abtküunz &ck& ein; Anzahl Ueiäeker BilDWerke in Bronze und aus Hclx zu kauernksr Aufsteüang.
Feerer trbiklt die Abteilung eine Amobl wiUkOmmener Ge- schenke. Von Herrn Dr. H. K. Krüger die Sandstéinäzur eineI knieexcden Johannes “de? Täufers, eine süd'xeutscbeQrbeir ans" rer Ze'xt um 1400. Von Seinér ExzeÜenz dem Bot7ch27tsr rox; Stumm in Florenz eén farbigeL Flacbrelie? in Stuck Von Z-xcx Lsüa ROLLY), in altem Tabsrnake1rabmen. VOK Gönnern, Ye r.?zkxx s_en:nn[ zu '"éin wünschen, die kemalts Holzfigur des hl. PSUUZ, ZTÜZZKL'ÖL ArZZZT des F111.Jabrbundn1§, und FM Torso eines in VUE; .;:WUZZTM KrUzi- fixes, eine Arbeit er italienéscherx Gotik, im CHUAN ETD:“:mni Pxsancs.
Für 'die Tongefäßsammwnz des AUtiQuariums wurdxn er- wvrben: Ein SarkopÖag aus _Klazomxnae mit beUZZUrizér Malerxi cms dunkelm Grunde am Kopkenxe, fchwarzägxxrigrr am Faßende. Dar e1t311t ikt am Kopfende A?.Öena, gexlägelt, mit_ großem NandWilk zw?!" 3:1 zwei vollgerüststen Krjégern, die ihre PMT: am 31.1521 zur Göxxin binfübren; Vor den Merken schreiten Parwßermibcben, üée: dem Hintsrtxik der Pfxrke IZ-xm Vögxl, TZ; «nen Bilkfxlcer am oberen EU?? der Langseitén ?'ÜUI, ebenfalls belxägurég, jz eén KMtaur mit vollständigem Msnscbsnkörver, die ent7vrechsrrrxn Felxsr am unteren Ende je ein schwarxägxzri er Stxinbock. "“I“-u; kxux ekxnfalls schwxrzfigurigen unteren Bildstreik md Löwe un?- Pantber in UNI?- wöbn1icher Anordnunz eiranxer gegenübergestsüt. _ ELn-I große k-aucbrse (Hrabampbora aus Liwfia bei ATOM, schwarzgexérnißt mix aus*- gesrarten Bilrkeldern, darin in beidemal wesxntlicb ÜHZreinstéMmenker Darstéllunxx ein galcprixrsnxx intetraar, Lyn M*. Der kDrDSTé, vwll- gerüst-xte Réiter ren bintekex. 7.1]t ganz Vérksckt; 11111?! 7:55 Pkudcn läuft Linerseits ein Hase, an?:reMits ein Hank; Übkk dem Hintkrteil ker Pfsrds sliegt beidemxl HZ:“. Vogel, der eine SÖTMZZ im Schnabe1 trägt, Gute schwarzfiZurige Zeichnung unter ausgisbizer Verwendung Von Deckrot mit indiVldULÜCK Besonderheiten in der Formgsbang._
Dem Münzkabinext Haben Seine Majestäx der Kaixer und König ein Exemvlar Der auf die Cinwéxbunz TSI Domes ge- prägten Medaikle gescbxnkt. _ _ _ _
Unter dm Ankäufen fix:: die bedeutsamzt-xn Goldmunxen em böhmiscHer Floren des KSW?“ :nzel, kia Falkenberge: Goldgulken des Grafen Friedrich von Mérs, eine breite Sébaumünzé des Hmozs bett 7. yon Bayern kom Jahre 1565 im Gewicht ['N] 20 Dukaten, ein Goldgulden des Biswms Chur aus der eit des Kaders Mathias, ein Goldgulden des Grafen Alexander von olstein-Sonderburg Von 1624 und ein Abschlag zu 8 Dukaten von dem Sterbstaler dus Mark- grafen Christian yon Brankcnbuxg von 1655. Untex den Silber- mün en find 2 Stücke ker schwäbijchen Hohenzollern bsWndets hervor- zube : ein Ba n vom Jakré 1544 und ein Taler Von 1623.
Von den edaiUen "xicn genannt ein mit Faffanz versehener filbervergoldeter GnadenMen-F des mexs Georg 11. mm Liegniß- Brieg und seiner Gemahlin urbara geb. arkgrään yon Branden- burg, ein goldener Gnadsnvkennig des Kaisers Rudow U., goldene Medaiklen des Florian Gréeépekb und des Grafen Ostmann von Wied sowie eine silberne Medaill: dez Abraham und der Anna Sangner.
Die gesamte Vermehrung_ker Sammlungen umfaßt 727 Stück, darunter 19 griechisebs, 155 _mtttelalterlicbe, 493 neuzeixliche Münzen, 53 Medaillen und 7 Siegelstempel. _ _ _
Der ägyptischen Abteilung find in die!,em Vtertel abr endgültig zwei schöne Altertümer zugeführt worden, deren Enver ung dank dem Eintreten einck Freundes der Abteilung schon vor Jahren als gefichert gelten konnte. Es stud zwei voUständig xrbaltene Figuren aus bunter ayence von 30cm; Höhe. Dre; eme stellt einen Negerbäuptlkng, dre anderx wohl einen Hettiterfuxstm dar. Beide s'md an Hals und Armen gefesselt und Waren wobl mxt anderen zusammen an der Buffs einer KöniJSstatue oder des Könrgötbxynck angebracht. Die Behandlung der bunten Kleider_xeigt hohe Meuter- schaft in der Fayencetecbnif, und so_ Und un_s diere Figuren mcbt ngk als Völkertypen, sondem auch als 1chöne Letstun en des alten Ku_nsi- geWerbes wertvoll. Die Figuren sollen aus Theben ommcn und gebore_n wohl der 20. Dynastie, der Zeit um 1200 v. Chr., an. Der ältesten Zul
Pryvßetm, van-elisfen und *
der ägyptischen Kultur, weit vor 3300 v. Chr., entüammen Vier Hörner- paare, darunter drei Schafgebörne und zwei mächtige, je 65 cm lange Hörner eines Rindes. Die Hörner find in vorgescbicbtlicben Gräbern in Oberägypten gefunden und aUe mit Tupfen und Kreisen in roter und ] w-arzer Jaxbeperxiert. _ Außer verschiedenen anderen kleineren Enver ungen ijt 1chlt_eßlkch noeb eine Bronzefigur zu nennen, die it Pbönizixn gefunden in, aber nicht nur dieser Herkunft wegen inter- ant iyt. (Fin fiebendxr nackter Knabe hält auf der vorgestrecktxu €chten ein Syißbrot, während die Linke auf der Brust liegt. Der Knabe trä t außkr de_r üblichen Kinderlocke, die von der r ten Seite des sonst ablen Kopfes berabbängt, aucb links noch einen an*en, xu- sammen-Wrollten Zopf. Die Figur stammt wohl aus einer kappe, in der 1: vor einer O_ottbeit stand. Die Arbeit scheint ägyptiscb, der
Typus ist aber genau 19 aus Aegypten nicht bekannt.
Das Museu_m für Völkerkunde ist in allen seinen Ab-
teilungen “dur Geycbenke und Ankäufe vermehrt worden. Nur eéniqes
sei beworZeho n: Die mitrelamerikanis Abteilung erhielt al; Ge-
schknk Sine uméangreécbe SqmmlunZ re:"; torbemen Eebsimrats Bastian
vräMiger Steinguäte und Tongexä'e, zum größten Teil aus Höhlen
und ,Kjökkenmöddinger' von Jamai a stammend, die von Tr.R2ichard
durcb AuSgrabungen näher untersucht Warden. Ferner eine Sammlung
VOn Altertümern von _der Insel Carriacou (Hauptinsél vox Grenadinen)
und Erenadq. Es ist dies die [este Gas:, die 525 Museum dem
rax'tlosen Eifer Gébeimrats Bastian ju Verdunken hat. Sie ist von
einem unter dem 3. Januar datierten Brief begleitet, wobl dm [exten
Zeilen des am 3. Februar 1905 auf Jamaika Verstorbenen Mkiéters der Etbnoloxzie.
Die Bibliothek 1785 Kunstgewerbemussumß bat eine Erwerbung von unzswökxnliéxr Bökeutuag zu vsrzsichnexx, "rie KH den wertvollen Beständen dsr Ornamentxtickzsammlnng und der von Herrn Freiherrn Own Zirperbeidé gestiftetén Kostümbikléotbkk würdig anreEbt. DUkÖ da? Zusammenwirker: xtivater und HFent1icher Mitt-[ifi dis tvvograpbixcbe Sammlung alter Druckwerks, die d:: im Fräbjabr1904 verewigte Architlkt Hans Grisebacb in Berlin in langjäßnger ?_lrßeit ONeinigt batte, als Ganjss für Berlin erbaltsn und dem Kamr'ewerbemusenm als Grundlage kü): séme buch-
ewerblkcbe Wir Zamfsir üÖerwissen worden. _ Hans Grisz- arb, bekannt alZ feinßnniger Baukünstler durxh eine IWH? Reibe hervmzéenker Werke, batte "le WKÖ! ITZ zwanzig Jabrkn mit ficherem Geschmack unk mix gt:?er SaÖkx.-.nkni§ und anficht alte Dryckwerke in bésonderem Hinklick au? ibre NM)- grarbikcbé Schönbeif Md ibrén Vorbildlichen WITT xesamuxklx. Die Vom KUnstgewerßemuksum übernommeae Sammlyn; entkälx 'm 1354 Bänk-In schÖr1stx Beisvixle aus den Verschiedenkn Erochem und WerkkxäU-en BSS Bachxrucké Ok!!! F?. HTS Lx'lll. Jabrbeert, darnuter etwa 250 Jnkanakzln des IT?. Fabrbunrerts aus Dsat'scb- [and, Zt.".lien, Fraxkreicb unk den Nieerlandm, eine svrgölxige IXUS- w:b[_k€r berrorragenksten Drucke der FUL», HNO“ unk Swit- renainancs, in der auch die roßkn Jaustratorsn wr Gslxxxng kommsn, sowie vrrtreffliche eifrieke der framzöüsbeU BUÖ- kanst Tes TULU. Jabrbynderts. Es ist ein Bestand, !:“je €: kixßér “Dm Prakxikérn nm: in Leipzig in M Köni-Zléchzn bißli-eraybischkn Sammlung dxs Bacbgewerksmaseamß xurVerfüzung ,;esxanxep. Hat. FMM liegt in Der Éxésskachkchén Zammlayx ;.1cb kkn Bcrlixxr Fachfr€is€n, [“In Ver[x*:rn, BUchkr4cheM umd Schrifr- gießZrn. eirxs kansrnka LULU! der Äxlebrung unk AU-szxmz 27671. Ti? S-xmmxxmg ist 'm 'der Biklic'tbek aukzesxeslr wxrdkx'. Unk wir?: in kékkU Lesesaxl all,;smxin zugänglikb ssw. Dsn Facblxuten wérd *I? durch bxsynxsre Aasstellungen unk Führungen im eimz-elnen bzfgkmt «macht wzrkxn. Sobald 112 b&xrstsßen'k? Emeitswng ker Sxmm- lunzxsräume des KanstgeMrbEmUseuuÉ eZ gestartet, wird eine Aus- wahl kk: an*"(baulichsteU Werke aucb ?'ür wsitere Kreise daUZrnk «us- gesteslt WDM. (Zcmözlickpt workem ix't risks bsrrxrragende Erwsrkung durch eine UQMZJQÜS axxßérxrkevtlicbs BZWiÜiFUNZ Dex Staatxkuus- halts und durch die frsunchbzn Ysixräze, mix kensm DZ: FaÖkxéise Und eiNige Kansffréunde ibr tärégsZ Intßrsffe an dsr kuÖgeMrkliÖ-M Arbéét kes KUnstg-ewsrbetnUseumZ bekUNkst bab-ZU.
Literatur.
_Vicror Skerbaliez, Dis KUnst und die Num:. 1. ULÖUUZT von H. ster, _Skraxblebrsr. 21.515234, erlag ron C. Von Schmxkß. _ CÖSr-ZUlr-éz, emxr alten Gen'er Faméli? SKT- srryäén, ki? in 37r3nkreich jkr? zwsixe Isimat ,;eNMHSn battx, v-xrxint in fick; die kranzöfiscbe (Flexanz unk EmKänZÜcbkeir mir jsmr Grünk- lichkeit, kik man (1121 reu11ch€ WessnSQrt a.".srricbt. Er bam noch im einkmckÄ-Zbigsten Altsr fast ganz Carry:- ksnnM up!“ 9an Vor- einzrnomm-Uheit «UF; ??uxiÖ-e Kunst Um: Literatur würdigkn gelernt. Das soUtL Dazu mitwirken, rte Weilchäßuns. Terex. Lk fick) in Frank- reicb mit Rscht ä-[Z ":i-xlssixixr Und ZSZ'TTJOUZT SÖri5t7xa-[12r Erfreute, aucb bsi unß in weitsrk K:?P'Z zu rraZen. Ein TSU seämr Wkkke, namenxlick) der NOMUL, ist Hérxirs ins TMA)? ÜI-Zrtragen; die OkkÜSZMke SONST kürkxz m.:mcbxm ;;?- Tér „KLAUS *19. USU 311012695" bskannr sein, in der ":e zxMst 2r5chisn. Di? Scbrékr ist ein 1:0sz Lisk «Uf :ie S*:fxsT-Mrk Mash! der KMK, Dabei zugleich eine feinünnigc Zerglisksxang ihrer ELemexxte un: ikke: Wirkungen. Eberbuiiéz but eF- ksrstarikeq, ken schwxrklüsüan un: srrÖ-rxn Stoff in Ein JCTQTLZU glänzenk-ZZ szand zu flkiken, un: uam diessm Gewamd birgr 71:12 ?1112 FM? eigenxrxizer Gerartken; rzkri ist die TarstsUunx. 91:78 jxns Manésrierxbxit, ki? sc marcbeZ nwkerne Buch (156: äktbstéW: Fk.],ZZn unzzxxikßkar mxbt. DIZ küxüleriscbe G13Uk€n§5efrmtni§ (*:-Z ZIFTJOUZU Franz.“;sn ÖZer aUÖ nnr karz zu skizziéxxn, Vsrbietét der Raum: mit 61116! solchen, nur ::s Gékankcn- q-Zrixve axkéuteuksn Skizzxérané würds man dEr Schrékr auch einen sch1€cht€n TiSnst lsistsn, ws?! iZ RNZ géraké in der DarsteÜungSart [Tszk Tk? Ueersetzurég Vsrkisnt in «([Im ws7emr1ich3n Lob; fie ifi trOZ der OK nécbt leieht vérf21gbarsn Gedaukengänz-e klar unk bééxkt 85.71 Mues Bild von Um feingescbl'thnén, knurren Skis des Urtsrtes. Der Genxß dn katäre wir?: für einen Leser von feénkrenx Sr-racb- géfübl aber nicht selten durch die süblerrenden Relaxiv7532 mit „welcher', durch kus Unkékxlfos ,dérssikx', gelszcnxliÖ 1953: :.:rcb falsche Jnvsrsronsn ,:estört. Tag sind .:bsr kleine Mänzä, die der Uebérscßsr in dém 527787111232 12.11: ?rkcbsinsnken zweitén Teil ?:kr Schrikt leicht wirk rkrmeiden können.
Handel und Gewerbe.
Der ;;Mjralausschuß der Reichsbank war Heute vormittag 10 Uhr zu einer Sisung vzrsammxlr. __Jm An- schluß an di? vorgetra ene: neasxte Wochenuberncht vom 30. v. M. bemsrkts dsr ' orsißknde, Vräüdsnt des Rexchsbank- direktoriums, Wirkliche Geheim? Rat_Tr._K9ch, _dte Yu- spannung dcr Reichsbank am anrtalIJHlmwwr dre großxe biSth wahrgenommerw. Di? 7-13911 1ert Mitte d. J. _mtt gkrinqen Unterbrechungen gewachxenc: Anlage herrage [est 1667Millioncn, fie séi die höchxte sstt Bestebsy der Netchshgnk und um 232, 349, 374, 442, 539 und 418-Mtlltone11 groZLr als in den 6 Vorjahren, auch be_tr_ächt[ich hoher als“ gm_3ch1u_ß dieser Jahre. Jnsonderhéit m_das Weehfelportexemllx unt 1343 Miliionen viel größer als m_ dyn 6 Vorxahren, wahrend die Schaßanwcisungen um 85 MtUtonxn germ ex _seten als 1904. Auch die NotenauSgabe habe _m_11 1682 [Utonen de_n Höchstbetrag erreicht. Dagegen 181 das _ Metall mti 32 Millionen gegen die Jahre_1904_1901 Zermger und nur gegen 1900 um 7 Millionen u_är_ker. Dur den Barvorrat nicht gedeckte Noten seien 920 Mr_[ltonen _tm _Umlauf, mehr als jemals. So betrage auch das steuerpfitchnge Quantuuz noch 79 Millionen me r als das im ahre 1899 erreichte Maximum nämlich 450 Mi ionen, Die tendeckung durch Metall sek auf 43,5 Proz., die der Nofen und fremden Gelder auf
32,7 Proz. gesunken, wie noch niemals. Nur die fremden
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