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J-Cxxaxß vom 14. Dezember 1859 - beziecfkahdiT. -, “Wahxl d-er Beigeordneten in den Städten.
"RW dem Berichte der Königlichen Regierung vom 2. d. M.
hat bke Stadt'derordueten-Versammlung zu [*I. den K. zum Vei-
eordneten dieser Stadt nur für die Dauer des Restes dsr Mk-
eriohkzlet des vorzeitig cms dem Amte geschiedenen Beigeordneten dk. JÉWä ' .. „
Disks Bexkahxeg cxWeint j-sd-“oéch M*uläsfig, da Z. 31 der Städte-xOrdxnu-xg MWrüätich beftéan'nj, da der Beigeordnet'e auf sechs Jahre zu “WWU ist. Die KBUJLLM Regierung wird daher veranlaßt, zunäkhst eine entsprechende Ergänzung dcs Wahlproto- kous herbeizuführkn und sodann andexweit zu berichten,
Berlin, bsn 14. Dozember 1859. *
Der Minißer des Jnnsrn. Im Auftrage:
F r a n H,. An die Königliche RegierunZ zu K,
Kriegs - Ministerium.
Verfügung vom 25. Dezember 1859 - betreffend die Prüfungen, welche die Aspiranten des ein- jährigen freiwilligen Militair-Dienßes zu
' bestehen haben.
Cirkular-Verfügun vom 20. Oktober 1859 Staats-An e' . N . 27 S. 2135). g ( zjger r 6
_ Jm Anschlusse an 'die Cixkular-Vcrfügung dcr Minißcricn dcs Krreges, der geistlichen Angelegenheiten und des Jnxxern am 208911 Oktober d. J. beßimmen wir hierdurch: daß von denjenigen Aspi: ran_ten des einjähriges freiwilligen Militairdiexxßes, welchc ihrsBe- fähtgung zu diesem Dtexxfte durch ein Examen anchzUWLisLn und sch zu diesem Zweck bis Ende des Jahres 1859 Vor die De: p_artements;Vrszungs-Kommisfioß gestellt habm, deren wiss.»:xs-chast- liche Qualxficatton aber bei der mit ihnen a-bgehaltmcn Prüfung
1111131 für befriedigend erachtet uwd denen auf Grund einer in dyn eekgnkten JKU!!! Von vrm Kbnkßxiäxen (Heveral-Uomtnaußo jmd dom
omgltchen Ober-Präfidium zu eitheilenden besonderen Genehmi- gung n_ach_gelassen worden, fich einer Wicdstholtmgs - Prüfung in den Dtszxplinen zu unterziehen, in Welchkn so nicht bestaüden hatton. » bei der Nachpxüfung nn? derjenige Grad scisntifisckyer Befähigung zu verlangcn 18, welcher bei der crßen Ptüfung äuf Gx_und _dex damals beßandenen [Md bis zum Schlusse dss Jahres 1859 gultjgcy älteren Vorschriften Von ihnen gefordert wordcn, Hknfichtltch dcr Zu_lassung der in Rede ßehenden Individuen ?ym etnjährigen freiwckbgsn Militairdienste ix? somit von dcr Ec- Zklunß der verschärften Vedingunganbstand zu nehmen, welche dte nnr dem 1. Januar 18601115 Leben tretende Ersaß-Jnftruction vom 9. Dezember_ 1858 - Z. 132 - vorschreibt. OberIYLfiFiöniglächän Gxnexal-KTFmando und dem Königlichen - um eenww iee iotvei . '- durch ergebenft anheim. gf _ g tere Veranlassung hwr Berija), ben 25. Dezember 1859, Der Minister des Innern.
Der KM s- Mini rr. Graf von Schwerin. g |
In Vkrtrctung : He r in 3.
An sämmkUW Kö-Kkgliihe Gen-eral-Kommanbo's und - sr-Präsdentem.
Verlw, 717. Fbruar. Regent haben, imNa-me-n Seiner Majkßät des Königs, Allergnä-
Se. Königxiche Hoheit der Prinz- Ugst guuht: Dem Commandeur dss 51en Ula -R ' Obékßkn v-o-n Rohr, dieE-rlcwaniß zur AnXengZn deseroYeYesé ervgs oon Nzaffau Hoden chm verlikhcnen Kömthur-Krcuzes zykm Kkase mit Schivevtcrn dss VcrdiewsT-Ordens Adolphs von Kasan, sowie dem Major von TreSko'w & la suite des 13tkn RfWriezR iments amd kommand-irt in Altenburg, zur Anlegung YHoc-Tbhxtsr 2:3on 4§a_tS__qZseZZ-thexxurg Hohkit ihm verliehenen «__ ete'za' e ero-ki : "- schvn HWde-kns zu evtheiken. z 9 NSW,?" Ernestm:
Pi NécktW bléche-s.* „
eußen. Berlin, 17. Februär. Se. K“ 1 li '
_WuPicinz-Negent emp ngen heute Se. Durchlaxxytng1eFYZek§
und b; "11111 ZFH YF!“ 111de J Sktta'ats : Minister _von Auerswald
“ck"*'HYsÜ-ÉIKÜYÜÜN- tre or im Miyißermm dcs Kön1g- ***" -n r *g* im Ren Si un des
wurde-bie Berathuu a?“ dén E-)hieg e?esß EnttvuZFZTxYRu sFr?
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FMH?! RLF Lud _ an 1“. w'u e _ er Pkschkänkßböe Zusaß der Kommis am an cn men, h_aß es _111 dteser Beziehung bei den beßehentkjkn 'bksFndfor'xr; Vorschrxften sem BenZenden behalten solle. -- Der 5.18-des Gefes- Emwuxfs, Wonach funf Ehescheidungsgrüude Ws Allg. Landrechts aufgeho_b_cn tvcxden_soljen, wurde angenommen, und duxch Streichun Ust YÜZÉLTTrtRxgxrxltägs-Fotxagetbeschlcsscn, daß das (Heseß nicht » “ee: . . „anr' s . . Geltung Zommcn sol1e. g ech , sondern ganz allgcmkin zur »- “n dxr heutigm Sißun des Kerken an es w:: zyerft der Bemcht der M-atcike'l-gKommissZM erlelkTigt.s Da Z; Stadtrats) von Treskow in Posen seine Mandatsnicderlcgung zyrückgenommey hat, so kam die auf diesen FaQ bozügliche Resolu- non dex Jommtsfion _ni_cht zur Abstimmung. -- Der Gesetzentwurf wegen Abandcrung etmgcr Beßimmungen in dcm ReallastZn-Ablö- sungSgrseH Wurde nach d_cn Vorschlägen der Regierung angenom- Znen. Dtv Von der Komnnsfion beschlossenen EinschaLtungen, Welche im vorigen Ja_hr2_ das_Zustandckommxn dcs (Hescßes verhindert hattxn, daß ngmltch bet Feßstéüung der Normal-Marktorte und" Pretse zudor dteZKxcxstagc gehört werden sollen, Wurden nach einst d_as_Hau_s befctedrgendcn Erklärung des Ministecrs des Innern el_nßtmm1g abgelehxxt. Die "Erklärung des Grafen von Schwerin gmg dahm, daß_dte_ Sxaaisregierung dic Kreisstände als eine zu Recht bestehende Jnßttutxon betkachte; der Minister sprach zugleich
neue_n Kreisordnung behufs einer besseren und für das Land för- derltxhercn ZusammenseyunZ Dex Krséstags dcm Lanötagc vorlkgen zu konnerz. »- Es folgten Pctitionsn.
-- Ja der heutige_n (1Z.) Sixzung des Hauses der Ab- _geordneten de_gann dre (Hemeral-Disfusfion über die Grundsteuer- Borlage-x. _» Dtc Jommisßon für Vorberathung dcr Heercs-Vor- la_ge hat zum VZr1xyend611 gewählt den Abgsordnctcu v. Vincke (Pagcn), dessen Stollvsrtxeter ist der Abgeordxactc Grabow, Schrift- fahrer Ostsrraxh, Stellwertretér Behrend (Danzig). *
_ - Jm Hcraxenhause ist die Kommisson für Finanzsachcn am 11). chruax zusammengetrefen und bc§12ht JUZ dyn Herxen: Graf von Jßenplty, Vorfiycnder, von WoW, Stcüvcrtrxier dés Vor- fißmzdcn, Freiherr won Oldkrshauscn, Schriftführer, von Waldow- Stmyhocfcl, Ste_ZTVcrtrxtsr des Schriftführerck Fürs? zu Hohenlohc- Zchrmgexx, F'rctkgcrr VM Malßahn, Graf don Loeben, Fabricius, _ r_af_ Von Harocnvsrg, _ oon Wéédmg, [);-. BLÜYUUUUUU, 1)». von D1tcsb.rg, von Braxxd-LaueHstsdt, Graf yon dex (Hrosbch-Ponaiisn, Baron yon SMfft.
-- Die Kommisswn des Herren ausss für & uti :Sa Ln be- sieht aus den Herren: Graf von RiTKO'crg, Vökfichsder, 1301?an- kxnbengZudwiJsdorf, Stellvsrtr:ter dcs Vorfiycndcn, Groddeck, _CZchrtftsJhrer, “Freiherr von Rothkixch-Trach, Stellvkrtxcter dcs «christfuhrers, [)1'. von Zander, Uhde", Stupp, Ftcihcrr von Saydcn-Tussaxnen, Krausnick, [)1'. Homeyer, chiHcrr von Harden- bcrg,/y_on Arn1111-Kröchelndorf, Dr. von Daniels, Lauß, Von Rabenau. ( Sachsen. Drésden, 16. Februar. Das „Dresdens Journal“ enthält ein Telegramm aus “St. Petersburg vom ?cuxigcn Tage mit der Meldung, das; RußIand die englischen Vor- chlage bechffs Regelung der italicnischen Frage im Allgomcinen
abgelehnt habe.
_ Cobuxg, _ 14. Fkbruar. Der hiesige Landtag nahm m _kazt'cr Ziyang ciucn “Antrag an, demzufolge der Staats- rßg1§rung fur ihr Eixwirxtcn in der kurhesfischen Angelegenheit auf- rxchttgc Anerkennung, zugleich aber auch die Bitte ausg1-sprochcn Werden soll, d_aß ein gleiches Eintreten auch für das schwer ge- beugte Recht m Schles-_wig erfolgen möge. Axxgcfügt war diesem Antrag ein _Zusay. dahm gehond, bei rem bald zusammentretcnden gen1ensch_aftlxchen Lxmd1age dahin zx: wkrkcn, das; die “Staatsregie- rung border Landxsthetle ersucht Wrrdk, ihren Einfluß bei denüßri- gm deutschen Regtxrungen aufzubieten, auch den dieffeitigen Bundes- tagsgxsandten zu tnstruiren, daß eine Bundesckntralgcwnlt geschaffen und cm dcutschcs Parlament einberufen trerdc. Auch dieser Zusaß wurdZan.omm?*
__ e n. asscl, 16. Februar. Der erste Veri t-dé-s Fknanz-AUSschuffI der Erß-en Stäxndcfammer über denVoraYschlwg der Staatsexnna-hmey nnd AuSgUbrn der mit diesem Jahre ab- lau_fen_den Jmanzpertodk ist seit geßcrn zur VertheiXung unter die Mrtglteder gekommen. Derselbe behandelt die ptoponirte Er- höhtxng i_zex Gehalte für verschiedene Steam des Civil-*und Mtlrtatrdtenftes und ist vom Pxäfidenten von Milch11ng abge- ergeht fish in einer ausführlichen Darstellung [Zekjen-ißxn Berathungen, welche“ die Zweite Stän-dékamQr uber tesen Gegenstand gepflogc-n und der Wschlüsß, Welche fie darüber gefaßt“ hat. Es wird hcxvo-rgxhobexn, daß diese l_eßtern hauptsächbgz deßtvexxen ablehnend aus“" saÜen seien, weil dieVorschläge der Regierung bei b-er Zweite'n ammer 'zu sinkt Zeit berathen wox-öcn- seien ,. wo dsr Ausbruch eims. Kxi'tgss nahe bevorzuftehen schien, Welcher dem Vatkrlande die schwexßkn Opfer
Bezug auf die Succe Kons-Jähigkekt der Mader aus ftanbesunglekchkn
abfyrdern konnte, und darum zur skre-n sten Sparsamk 11 aufforderte, „Dte erfte_ Kammer beßnde fich 1“'n dsr g; ustißeren Lage; die Vm-sthbäge
deaikv ' en (5. 30-33, Th. 11. Iii. 121119.
die Erwartung aus, noch in diesem Jahre„den Entrvurf ciner"
M
der ch-ixrung frci'von' solchen Besorgm'ffen erwägen zy können.“ In Be- zug auf das Maß der Aufbefferuugxiß “der AUSsOU-ß m seincn*Anträ_gxn merteuxs der Höhe der,Regietungspropoßtjox1, wie er fich auIdxuÉt, gefolgt. Der Bericht äußert fich vorerst nurü-bcr das Prmzrp, dem er im Allgemeinen beistimmt. Dabei erklärt er suv aber auch
mit dem von der andern Kammer gcfäßten Beschluss? einverstanden, „
wo::ach sämmtliche neue Verwiüigungcn fich auf die laufendeFinanz- PMW? bkschräUken und deßhalb auf den außerosdxntlickzcn Etat gc ,“th werden sollen. Ob die Regierung mit einer Derartigen Ein- schränkungßch begnügen wird, steht dahin.
Baden. Karlßruhe, 15. Februar. Den Gegenstand der heutigen Tachordmu'g der Zweiten Kammer bildete zunächst der Schluß der Werothuna dcs Kommisßonsberickyts über das Kc:- pital-Stsucrgesky. Nach einer neuen Fassnng, Wexchx c_1uch angenommen Wurde, Werden Etch eines Kapixal-S_tc'ucrpfltzxvtxgen Wk NUM gestraft, WELM Kc nicht innerhalb ekncr Frtst von „5 Mo- naten nach dem Tode des Erblassers dessen cha Verheimlrchte Kapitalwerthe zux richtigen Amncldnng bringen,_- Dex Bkkicht dcr Budget-Kommisfion Über das Budgut dcs Fmanzmimstsriuns ,fü'; 1861) Und 1861 wurde fas? ohne chaiée angenommen. _ _
Vesgien. Brüssel, 15. Fcbruar. Die Diskusfion L_es VUÖZUZ dcs Jnncj'n ift gsstcrm obus wchitcrc Zwisckckenfäslc bccn51gt und lessen (HoFammtbclan, 8,577,713 Fr., 11111 45 999611 25 St_nn- mex: gcnc-hmigi. worden. --- Der “SMM 8.11 g.stcrn seme A!'b1*__lk"é31 Mech anfchommyn und sab biShcr mit der „DrIkussxon ub_cr Hoxabscßnng dcs Fahroncs «Us drm Kanal von Q'Zzarlxrox bcschaf- tigt. K1“17:ftigcn Froikag wärd er die Debatte dcs thdgcts de:) auswärtigcn An.;elexxexxßeikcn begnmen, UDW 111.111 we'rjmmmt, der 5397308 von Brahms Morde bsi dicscm anassc re:]? Jdcex*x_übsr Atxschnung 73-98 dclgisMn FHexk'bslévcxksßrs, nnch fernen K*Ußk'ik, zur Syrachc bxingcn. (Köln. Ztg.)
Großbritannien und Irland. London, 15. Fcbxuar. Ju d-cr geffrigcn Siy1mg des Oberhauscs zeigte Lord Malmcsbnry auf den nächsten Dionstag eine Erklärung an über dichrhalsungs-Maß- regeln, die er (ais Staats-Sccrexair ch Auswärtigen unter Lord Derby) Mk- Bruce, dcm Botschafter in China, crtbcilt hat. Der Aeußcrung Lord J. RusseÜ's, daß Mr. Bruce ßck) genau an seine Weisungon gebal- tcn habe, kann c-r, bci Ener sonstigen Achtung dor Mr. Bruce, mit nichten beistimmcn. -- Der Marquis Normanby beantragt, gemäß Voranzcige, cine Vorlcqung dcr Weisungen an Mr. Corbett, Ihrer Majestät Geschäfts- träger in Florenz, in Fokgo deken dieser dem Neujahrsempfang Signor Voncompagni's beiwwhnte, und ferner cine Vorlage der Daten aller mit Ihrer Majcßät (Hosandtcn in Paris genocchscltcn Mittheilungen über die projoktirte Annexion Savoyens. Dcr edle Marquis begründet seinen Antrag 111 einer längcrcn polcmtscyer) AuElc-Fuyg czbcc d;.- U.;U»._;sch- 2»).- qelegcnheit und die Politik _dcs c11gl1schen_Mrmßcrxums. _Nach (mer Mit- Zheilung, dercn QULÜL Gras Walewski set, babe dw Pegrch131g dem Par- lament nicht Alles eröffnet, was fich auf d1e_ savoyrsche Sachc De_zwhe. Sein edler Freund möge über Zsitungsnachrtchten Vorneh1_n zu. lach_cln affektiren, aber dann lebe er in Träumen _der Vcrgangenhczt. und mcht “m der Geganart, Wo in fast allen “europärschen Staatcn_d1e Presse_ zum Orqan wichtiger Mittheilungen gemacht jyerde. Erst Vor 5 Wochén Wurde in “Folge eines anonymen Briefks cm großer Kongreß verschoben. Genua, Hie ganze Welt wisse nun_ mehr. als_ dem _Parlament qestan'den Mtrde. Graf Walechki nämltch erklärte dcm _brtttschen (He- fandten offen, däfz die englische Regiexung, Wenn fie dke AHtretung _Sa- voyen's nicht Wünsche, nur die Betretbung d_er Annkxion_ Mrttel-Jtalxcns an Piemont *einzustellen habe; die eine Anncxton mache _dre andere unver- meidlich. Darüber schwieg Lord J. Nuffel1_„ al_s er semc ErLäutcrungen im Unterhause gab. Man werde vcrmnthl_1ch_ctnwenden, daß_eben nur ein Gespräch zwischen dem franzöfischen thjtcr und pern englxschen Ge- sandten stattgefunden hab?, und_ daß das Gespräch kc_me amtltche For_m annahm. Abcr in aklcn européuschen Staaten gel_te dre Regel. daß M11- theilu-ngen des Ministers dcs Auswärtxgen an emsn_ fremden Gesandten, gleichviel ob mündlich oder schriftlich gemacht, du_rch thren Inhalt an und für fich amtlich Werden. Sehe das Haus_mcht_ em,_ zu Welch abscheulichen Mißbräuchcn die Mode, solche Prxvaxmttthexlungen _al_s unamx- lich zu behandeln, führen müsse? Uyd Jme verfaffungsnndrtg cs sex, daß die wichtigsten politischen Privatmntbeilungen der Mehrzahl der_Ka- binet-Zmitgliedcr dorcnthaltcn Werden? O_er _edxe Marqui_s_ verftebc _uher- haupt nicht, Woher der Umschlag in der :taltemschcn Polmk des Mm1ste-_ riums kam, cin Umschlag, der, wie Lord J. Nuffeüks Aberdeen-zNedx zeige, nach dem Empfang der Ende Juni cingxlaufenen Deyez'chex) emtxat. Er möchte wissen, woher Lord J. Russell ferne Jnformanon uber 11a- lienische Zustände hatte, als er von dsr vol1k_ommen_en Ordnung sprash, deren stch das Land erfreue. Der edle Maxquxs h_exltest hier Stellen _aus dem Briefe eines englischen Kaufmannes aus_Lrvorno und aus. emer
Schrift Von Signor Amperi, _und sucht_ damit setne Behauptung zu unter- ftüßen, daß keine einzige der m1ttelitalien1sche11 Regierun- gen aus einer Voikétvahl hepvorgegangen _sel, son- *dern daß alle von Piemont ernqnmt Wurden; daß überhaupt Piemont durch die Einmischung ferner Truppen d_ie_ _ganze Umwälzung bejvsckstelligt .habe und dre Bevölkerung “terroriftre', daß in Mittek-Jtaljm weder Freiheit dn Presse noch der Rede oder der, Per- son vprhanden sei. Der edle Antragßcller greift hieraufxdas. «Benehmen Signor Boncompa ni's an und. beßebt darauf, daß Mr. Corbett_ dem Empfang des 1) oriskh'en-“Regenten nicht häife beitvohnen- folien, .eben [o_- wie er _(NWMYW *in-Paris;, “„den Weisungen ;Lord-Pxxlmprßxonx und Lord I. Nusseu's "gemäß, eine ähnlixh; Einladu-n M. de Lgmqrtlnies ablehnte. Earl Granville ecrüdert, es sei beisyie os re eliyidr'cbß, ebne Korrespondenz zu verlangkn, von welcher die Negiexung-xr äÜ-ba e, aß
ihn Vooöffemlichuug unvortheikhaft sow wüsdzk; dio- gswüe chien Hava“ 'odoch woa: er vuwgen, Er _leugne nicht, daß-P-fyamktüe UW7:W“ ie Annexion Savoyens xwkseßau botmbeit-en; Regémingen stati jdm- habm dürften, aber er“ steak es ontscöéedvn kn-Abrebe, daß-d-Use 13:8», halb amtlich sein tüüßten. Wohl habe Lord J Russel] in seiner Privatp- Korr-esp-ondenz, gls er dieselbe eimml dur sah„ ein SWbm Lord Cowley's mit Anspielungen auf die eWähnke Mdglichäxeit gefunden, aber nachdem später die Zusage eintraf, daß man den: Gedanken,; (mf ? eben habe, glaube er, daß sein edler Freund (Lord J, Museu) Rxcb Latte, Wenn er von einem Privaxgespräch, Welches Lord Cowley für unndx ig erachtete in einer Depesche zu verzeichnen, Weiter keine Not nahm. Mit e- zug auf die andere Motion (betreffs der Weisungen an Mr. Co ett) haheder edle Marquis cine aUgemein-c Anklage gegen daSganze italienischeVolk'érhdö'eu. Und auf welche Autorität hin? So viel parlamentarische Erfa-hxung so-Me der edle Lord, beßyen, um einzusehen, daß es unerhört sei, in einer geseßgebeu- dcn Versammlung einen Abend nach dem andern aufzußehen und Steüen aus Privatbriefen vorzulesen, geschrieben, Niemand wiffe von wem, und eingegeben von dem Hause unbekannten persönlichen Motiven. Es sei wirklich kindisch, zu wähnen, daß das britische Parlament fich von solchen underbürgten Mittheilungen beeinflussen lasen werde. Ihrer Majestät Regierung habe eine Sammlung solcher Anklagen zugeschickt erhalten, ste geprüft und unbegründet gefundén. Es Wärc allerdings lächerlich, zu glauben, daß in talien das goldene Zeitalter angebrochen sei, daß die Bevölkerung nie e n Unrecht, die Re- gicrung nie einen Fehler begebe, aber nach den authentischen Berichten aller englischen Agenten zeichne fich Mittel-Jtalien im Ganzen durch eine juerkjvürdige Ruhe aus und bilde eincn auffallenden Gegensaß zu den Zuständen im Jahre 1848. Die toskanische Nationalversammlung beßebe aus Männern, die durch Geburt, Vermögen, Industrie und Bildung eine [)leeStcklungcinnchmcn. EineDepescheanMr. orbctt, wiedercdleMarquis die1clbe vorausstße, sei, wie er glaube, gar nicht vorhanden. Nur eine einzigeDe- pcsckyecxißire,intvelchcr Mr.Eorbeitersuch1n*ard„den Signor Boncompagni in dcrsclbcn nichtoffizikllen Weise wie früher dcm Sign. Nicaéoli zu begegnen. Lord Normanby iß so frei zu bemerken, daß er die An rage unterlaffen haben Würde, wenn er nicht §JehNt hätte, daß Voncompagnivon England amtlich anerkannt Wordcn sei, ord Malm LÖbU ry beklagt fich in demselben Tone, wie der Antragsteller über die mangelhafte AuSkunft, die das Par- lamcnt von der Regierung über die italienischen Angelegenheiten er- halte, und geht dann auf die italienische ' rage im Allgemeinen ein. Auch er Wünsche ein unabhängiges Jta ien. Aber rvcnn dée' Bildung eines „starken Königreichs“ in Italien die Abtretung Savoyen's an Frankreich zur Folge hätte, wie könnte man jenes Königreich in mkli- tärischem Sinne stark nennen? An beiden Endpunkien wurde es offen liegen. Frankreich hätte in Savoyen den Schlüssel der Alpen, Oesterreich hätte am Mincio dcn Schlüscl Nord-Jtäliens in Händen. Ohnehin sei die militairiéche Vcrtheidigung “. taliens solbst unter den günstigsten Umßänken äußerst chwierig. _Er glau 2, daß das Projekt der_cngliscben Regierung, WM...“?KYLZÉIZMFLI.„351115sz"1.195.11kabe 5111-1911“ MMMU Zeisr Staatenbund feßcr wäre. Diese seine Privatmemung wurde er troydcm als Minißer den Italienern niemals ungefragt aufdrängen. Ueber S. Boncom-
* pagni's xolitische Javyalität urtheilt Lord Malmes-bury genau so wie der
Marquis Normanby. Schlikßlich möchte er wiffen, _ob JranfreiWSaboyexx zu annexiren beabfichttge oder nicht? Die Frage set [Licht zu stellen, lcrcht zu bean-tWorten, Und keine Antwort würde auch eine Anttvqrt sein. Der Marquis von Clanricarde hält die gefürxhtete Annexton Sa- voycns für eine Unmöglichkeit und widerlegt, auf eigene Anschauung Zäc- stößt, Loxd Normanby's Urtbeil über die Zustände JtaliknöPunkt :* Punkt. Vertvundert ist er, daß Lord Normanby in seinen fo häufigen Expcktorationen den Namen Oesterreichs nirger'xds- nenne; _von einem Ein- fluß O:"sterreiohs in talien, don einemenschretten ößerretchischer Truppen und von der Mögli keit, daß dieselben ]e _fich unsanft benabmen, scheine er keine Ahnung zu befißen. Lord Granvtlle exheb-t fich nochmaEs, um eine Mittheilung Lord Cowley's zu verlesen, w_onac_h die franzöfische Ne- gierung zur Zeit der Korrespondenz keine Anncxton un Sinn batte. Lord, Derby stimmt mit Lord MalmeSbmy überein, und wiedxxholt, daß die Regierung über viele Punkte AuSkunft geben müsé, _um das _Haus zu be- ruhigen. Auf dem Kontinent halte man allgemextx dre Annß ron Savoyens für beschlossen und abgemacht. Nach den Zimschenbemekk ngen__einigc-e* anderer Mitglieder sagt Lord Ellenb'orouql), die Korrespondonz Wer die Annexion könne unmöglich a-uf'das Trio: England, Yankreich und Sar- dinien beschränkt sein. Die Frage gehe alle europäx e Großmächte an.- Der König von Sardinien habe kein Recht, Savoyen ahzutretxn, ohne die Bewilligung aUer Mächte, die Savoyen nach dem _ tt_edens-schluß von 18.15 Wiedergaben. Es geschah dies, um den franzd schen Emßuß von Italien abzuhalten. Eine unermäcbtigte Abtretungwßxexin Verrat!) an VW Großmächten so wie an den Vcbölkerunxen Mtf_s'k[tt*a[lkns, deren nz, teresse es sei, daß der Staat, dem“ sie ch etwverleiben, e*in fe ; starker und nicht von Frankreich abhängiger Staat sei. Lord Normanby nimmt die eine seiner" Motionen (die auf Mr. Corse“ bezüg- liche) zurück, die“ andere wird genehmi, t, und 'das Hays vesttagk M;. ck
In der Sißung des UnterYawses verschrebt M.TMYU seine auf Savoyen und Nizza bezügliche Motion auf 14 ; e _, zeigt an, daß er auch AuSzüge_ aus den Vßrträgen über QZ: “*LOL*? Frankreichs verlangan wird. Emo Motio,_n_ von Skt W 521143717 _" auf Vorla en über China wird smellmigt. _ Lord__ I. i , sie erklärt au? Vesta en, daß die“ span sche? MMWU . "“ ise elner von Lord almeSbuw am 17. NoWch ck __ Depesche und darauf folgandex UWUWUAMRU- di? MIZ " _ .- forder-ung benitwillig anx-xxannr und die „S_uuxwe idF: _ __ abgetra cn- h_qt. Die spayiftbe Ne iorung._lzegxe_gbe.-__YFF _ keit nn„éBimskejt an Tag. “Auf eneJraäe »In-MWM “5?“ Lord J“. Russell, WJ 5er. die. Refoxmbi __ Lz- ., _. k __;s __ bri m' win. Auf eine Frage von Mr- ,ÜU „fits. oh ck W: die ranzdfffche-Aruee in-Norb-Jtalien Mektig_;gwcht M U
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