Kirchenregiments auf- die Beseitigung des; Kirch'en-Patronats ge- richtet. Auch in dieser Beziehung 111 bereits durch frühere Er- lasse die beruhigende Aufklärung gegeben worden. daß„dre Fassung dieser Stelle nicht aus einer von dem K'trchenregimente geflxssenxltch „dar- gelegten Verkennung der Bedeutun „des„Pakk_Maks .ka die Kirche hervorgegangen sei, sondern daß 0 em dre Vucksrchtnahme auf de11 Artikel 17 der Verfassungs-Urkunde vom 31. Januar 1850 dre Veranlassung dazu gegeben habe. Die gegenwärtige Allerhöchste Ordre löst auch in dieser Veztehung ]eden etWa noch verbletbenden Zweifel, indem ste im J. 3 und 0 0811 Gerechtsamen des Patronais in gleicher Weise wie den Befugmssen des geistlichen Amts und des landesherrlichen Kirchenregiments, die erneuerte Garantie ihres unverkürzten Fortbestandes auIdrücklich ertheilt.
3) Die Bestellung der Mitglieder des (Hemeinde-Kirchenrach durch Wahl der Gemeinde ist als feststehende Regel bcib8halten worden. Es ist jedoch 111091 0118111 fefigehalten, daß diese Wahl aus einer für das erste Mal vom Pfarrer, Patron und Kirchen- vorstehern unter Leitung des Superintendenten, für spätere Cr- gänzungsfäüe abox Von den Gemeinde- Kirchenräthm selbst aufzu- stellenden Vorschlagsliste stattzufinden habe, und daß Personen, WL1chS 111091 'der vollen bürgerlichen oder kirchlichen Unbescholtenheit genießen, nicht an dem Wahlakte thrilnehmen sollen, sondern es ünd auch in Nr. 2 der gegenwärtigen Aljerhöchsten Ordre die Be- dingungen der Wählbarkeit mitBestimmtheit ernerwrt. Nur für be- sondere Auénahmefäkle ist die erstmalige Bestellung d(r Gcmcinde- Kirchenräthe durch Denomination nachgelassen. Die seit dem Jahre 1850 in den Provinzén Prcnßcn, Schlesien, Voss" und Sachsen ge- machten Erfahrungen haben nämlich gelehrt, daß der dem PFarrer, Patron und Kirche11vorstande 1111181“ der Leitung des Superintendenten 311119061109 Einfiuß auf die Bildung der Vorschlagsliste hinreichende Bürgschaft gegen das Eindringen verderblicher Elemente in die Genwinde-Kirchenräthe gewährt. Es War daher um so weniger Grund Vorhanden, weiter gehenden Besorgniffen Raum zu geben, und die Mitwirkung der Gemeinden bei der ersten Bildung der (Hsmeinde- Kirchenräthe in noch engere Grenzen einzuschließen, (118 011811111192"; ein (Hewiwt darauf gelegt werden mußte, 'die Gemeinden gleich bei diesem ersten , auf die weitere Entwickelung der Kirchen- Verfassung hinzielenden Akte an;? dem bishr'rigen Zustande des blos pasfiv811E111pfangens heraustreten zu lassen und ihnen die Möglichkeit einer scibstthätigen Mitwirkung zu bieten. Ein grund- säZliches Verwerfen des Wahlprinzips aus dogmatischen Gründen konnte ebensowenig als schriftmäßig begründet anerkanntwerden, wie das Verlangen einer an keineVorsckylagsliste gebundenen (Henwindswahl als eine absolute und unerläßlicheRechthorderung. Die Bestimmung über quMaß und die Art der Beth'ciligung der Gemeinde blieb daher, wxe im Jahre 1850 lediglich von Gründen der Ziveckmäßigkeit ab- hängig und hat dieselbe hi8rnach ihre Erledigung gefunden. Die weitere Entwickelung aber bleibt einer künftigen Revision der kirch- lichen Gemesinde-ernung unter Mitwirkung dsr Synoden dor- bebaltM. So 8181 Über di? ÖM Grundzügen 8111er kirchlichen G8- LLL1?ÖL-OTÖXLU11Z von 1850 811tgeg80g81r81811811 vormedmlfchstcn Be
en (11.
Was die Axxsküdrung “081" Allerdöcbstsn Ordre vom 27. F8- br1xar d. J“. "1111 Einzelnen anlangt, 10 kommt es _zuvörderst darauf 011 , die Wahl 11118 Einführung drr Gemeinde: Kircbenräthe 1111181- 531111 beßinnmer, fest bemessensr Fristen zu vervsrktZefligen. Zu dxeyem Ende beantragen wir, 1111 Eindernedmen mit dem Herrn „Minisxer dkk 3818110980 Angelegenheiten, Für dfe 11187198 (dortige) ProVnrz das Königlich? Konsistorium, Und 171 den einzelnen Diö- cexewdte Suprrintendentem mit den dazu srforderlichén weiteren Schr1tt8w Wir bchaltxn 1111?» 181081) wor, fÜr den Fall, daß ein- zelne Superintendsntcn durcb Alter, Kr.;nkhéü odcr*s911st aus an- deren Gründen Verhindert sem sollten, die Einführang der Ge- mewde-Knchenrätbe in ihren Diözesen innerhalb der zu steklenden FUÜYU zu Voßerxden, ihnen nach Bedürfnis; besondere Kommissarien zu djesem Gejchaste an die Seite 311 11811811 odex zu subüituiren.
. Ueber den VN,!„ÖLJ Superintendenten, 1811“. 8011 den für sie NVMUNNU KWMUMZM emzuhalfenden (510115 dsr Behandlung erfolgt (unten) 81118 bewndere Jnstrnctjon,
, Die A(lerböchsxe Ordre 110111 27.Jedrr:ar Cl“, spriwt gsgenuns dw Erwartung (1118, daß Mr dieser Angelegenheét eine kräftige Forderung angedexhen lassen wsrden. Wir find berechtigt, Von dem Königlichen Konsistorium und den Superintendenten“ der Provinz emen g181chen 1131013811 Gehorsam gsZen dxe Allerhöchsten Anord- nungen ,zu Verlangen, Demgemäß werdsn die Superintendrntén 1181) genau und pünktlich an di? 11111811 „zugedknde Jnstrrtction zu LaFen und Sch2111 für Schritt 11060 Fudai! dsrfslbkn zu Nrfabren
(1 en.
Lem König11ch8111€onfistoréUm ('Wer wird s:"; OdliLJM, dem Fort- gang der Cache 111 mmmtlwhen Dxözesen sorgfäxtig zu Übertvaclyen 11111) 711118 883: 1-81 MJ,? 8811811811 “10. 11111111181b10ch811er Kenntniß zu 8113011811.
ngexx 881.“ 1181181811 WrceerUdU-FN 111 2595181211113] auf 1318 E10-
968“
richtung der Kreis-Synoben bleibt nach Erlebi un die * Aufgaben besondere Anregung vorbehalten. g g ser ersten Berlin, den 7. März 1860. Evangelischer Ober - Kirchenrath.
An die Königlichen Konstsiorien zu Berlin, Breslau, Stettin, Magdeburg und Posen.
Angekommen: Se. Excellenz der General der Infanterie (Heneral- Adjutant Sr. Majestät des Königs und kommandirender, General 085 61811 Armee-Corps, von Lindheim, von Stockho1m_
1111811't11111111c1188.
_ Preußen. Berlin, 21. Mai. Se. Königliche Hoheit der Prinz- Regent leiteten heute Morgen auf dem Tempelhofer Felde das Exerziren der hiesigen Garnison, empfingen hieranf im Beisein des Kommandanten, (Hensral-Majors won AlvenSleben ]„ die mi- litairischen Meldungen. nahmen den Vortrag des Staats- Ministers Freiherrn von Schleiniß, des Wirklichen Geheimen Raths JUaire und des Wirklichen Geheimen Ober - Regierungs - Raths Costenoble entgegen, und ertheilten ciner Dsputation aus Danzig 81118 Audienz. '.
-- Jm Herrenhause Wurde heute das Budget erledigt. Beilm Schluß unseres Blattes Wurde die Militair-Vorlage be- rat)8n.
Bayern. M 111101811, 20. Mai. S8. Majestät der König Ludwig ist 11011) telegraphischer Mitthkilung gestern Abends 8 Uhr auf Schloß Weilburg bei Wien eingetroffen. _- Den erledigten Gesandtfthaftsposten (1111 Kaiserlich russischen Hofe wird, wie man Vernimmt, der Königlickye J)kinister-Resident am hannoVerschenHofe, Freßhcérr Bergler von Verglas, erhalten. (R. C.)
Frankreich. Paris, 20. Mai. Der „ Courrier du Dimanche“ analyfirt heute in einem ihm aus Wien zugekommenen Briefe die Note, w81ch8 Fürst Gortschakow in Petersburg am 4. Mai den Repräsentanten der Großmächte Vorgelcsen hat. Die Einleitung bildet die“ Verstcher11ng, daß die Lage der Christen in der Türkei Rußland Von jeher sehr am Herzen gelegen hat und liegen muß. Sodann wird auf die Stipulationen des Pariser Ver- trages Bez'ng genommen und speziel] auf den Ferman hingewiesen, durch welchen Abdul Medjjd seinen christlichen Unterthanen Re- formen und Verbesserungen in Ausficht steklte. Daß dieser Fer- nmn in durchaus gar keiner Hinsicht zur Llusführung gekommen ist, wird weiter nachzuweisen versucht, ja, daß die Pforte die von ihr übr'rnonnnenen Verpflichtungen ganz und gar vergessen habe. Zum BeWeise, daß LI in den christlichen Provinzen des Reichs ganz trostlos und unbeilvdll zugehe, werden dann mehrere Thatsachkn erzählt, wi? fir di? rusfischen Agenten rapportirt haben. In Folge d(ssen werden die Mächte, welche den pariser Vertrag mituntcrzeichnet haben, ersucht, die Sachc der Christen nochmals in die Hand zu nehmen und den Sultan durch eine KollektiVnote oder durch identische Einzelnoten an seine Pfticht zu mahnen. Der tür- kische Gesandte ist 311 dieser Vorlesung nicht zugezogen gewesen und hat auch keine Mittheilung darüber empfangen. Alle übrigen Gesandten haben ihre Kabinetts sofort in Kenntnis; geseyt, und das Tnilerieen-Kabinet ist bereits am 12. Mai im Befiße der Gork- schakowschen Note gewesen. *
Die HandelSkawr Von Toulon hateinstimmig gegen dieAuf- hebung der Differentialzökle protestirt, welche ausländische Schiffe in französschcn Häfen zu zahlen haben.
Spanien. Aus Madrid, 19. Mai, Abends, wird tele- graphisch gemeldet, daß General Elio an diesem Tage eingeschifft wurde, um nach Frankreich gebracht zu werden. -
Italien. Turin, 18. Mai. Die Note unserer Regierung, betreffend die Expedition (Haribaldi's, ist heute in der offizieÜen Yeitxxng erschienen. Sie wendet sich der Form nach an die WM.), hat aber die Protestation von Neapel und Rußland im Auge. Sie lautet:
_ Einige auswktrtigc Blätter, mit welchen die der Regierung und den National =Jnßitutionen feindlich gesinnten Blätter dieses Landes Chorus machey, haben das Ministerimn der Mitschuld bei der Expedition (Hari- baldi's angeklagt. Der Regierung geßattet es ihre Würde nicht, diese Anklagen der Reihe nach aufzuzählcn Und zu widerlegen. Einige Auf- klärungen wcrden genügen. Die Regierung hat die Exvcdition (Haribaldi's y,emißbilligt und gesucht, diesslbe durch 008 Mittel, Welche ihr die Vorficht und die Geseße gestatten, zu verhindern. Die Expedition hat troß der Wachsamkeit der Lokalbehörden stattgefunden. und st“? 111 durch die Sym- pathieen der Völker für die sicilianische Angelegenheit unterstüßt wvrden. Kaum hatte man die Abfahrt der Freiwiljigcn erfahren. als die königliche Flotte den Befehl erhielt, dcn beiden Dampfern nachzueilen und deren Aussch1ffung'zu verhindern; aber (8 gelang der königlichen Marine eben. ,so 11181119 als der neapolitanischen, Welche doch schon seit einigen Tagckck
., und da
? schaffe§112an erfäk)rt 19St- “ ist, die Landung zu c
' “11811 € LT?“ auf demkommen , an e ; JRäYlYge aguf und thaten, als würden fie an Marsala vor-
überfahren und weiter auf Malta lossteuern. ' der Expedition ' neapolitantschen
. - tren, . YTYZ?,pYLchtejt die beiden sardinischen Dampfer plöylich Kehrum
. und manövrirtenso rasch und so sicher, daß die Landung und Aus-
Kriegsschiff von, seiner Ueberraschung zu stch kam.
* begann die Deputirten - Kammer die DiZkussion Über den züricher
k . . . . ?Zuefrtrrxxéte Aussthuß hat den Marchese Nova zu s81118111Bertcht-
, erstatter ZYWÜhlk- J des Erschemes
? schluß gefaßt, „ _ „m die Ernverletbung Sawoyens ,_ ' Die Grenzlinie wird dem Vernehmen nach vor der Dtskusston fest: €
( geseßt und das Fort Lesguillon zerstört Werden.“
' KabinetS-Couriers aus PeterLburg in Turin mit ein'enweigenhäydi- Ü gen Schreiben des Czaaren (111 Viktor Emamlel. Dreses Schreiben . ;“ wurde durch den GrafenKStsakelberg sofort dem Grafen Cavour .-übergeb811, der es dem K*“ömge brachte.
Das Stork in at , ' . “ Stimmen für hdengV(11r1'cl„)l(1g erklärt, daß die Staatxsräthc (Y]ktmster) künftig den Storthingfißungen soÜen beiwohnen konqen; da aher . dieser Vorschlag eine Veränderung des Grunßgeseyes mdolvrrt, eme ' solche aber eine ZWeidrittel-Majorttät, für'stch haben muß, um be- schlossen wordcn zu können, während (11 dwsem Faüe 5 Sttmmen Z zu dieser ZWeidrittel-Majorität fehlten, oworfen. '
* graphische Depesche mit folgender authentischxn Priyat-N.1chricht „ aus China zu: kommt daher zum Kriege.
In der heutigen Sißung des Unterhanses kündigte Kinglake 7 an, daß er morgen die Mittheilung der Papiere fordern werde, [ welche über die Ans1chten dsr Mächte betreffs der Neutralisation " Chablais und Faucignys im Jahre 1815 Aufschluß geben, Auf eine “ Anfrage Dalglish's erwiederte Russell, die von Lord Pal- '“ merston im Jahre 1819 gegebenen Justructionon würden jeyt zum ( Schuße der politischen Flüchtlingc in Neapel und Sicilir'n durch die eng- “I' [ischeFlagge befolgtWerden. AufeineAnfrageKin glake's erwiderte - Nüssell, er könne die Frage nicht beantworten, welchc Ansichten
Ü Schiffe seien nur zum Schuße der österreichischen Unterthcrnewab- ? Iksandt Worden. Gegen den ficilianischen Aufstand einzuschretten, : habe [3123 jeßt keine Macht die Abficht gezeigt.
* ßimmten für die Vertagung, “104 gegen dieselbe.
' Abends hatten die Königlichen Truppen in den Kämpfen am 151811
„ und 16. d. den Kürzeren gezogen. „ - . Palermo beherrscht, ist Von Garibaldischcn Trupps UUJLsÖMsW' 3
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. Siciliens kreuzte. Europa weiß es übrigens, daß die in den OeYssseYnigs- ohne ihre Sorgfalt für das gemeinschaftliche Va- ResierunZ verbeblkn- die Grundsäye des Völkerrechts kennt und achtet terlandßöfie füblk- fie müsse demselben auch in dem Staate Achtung de'.“- für dessen Sicherheit fie verantWort11ch ist. . .
in welcher Werse es Garrbaldt gelungen beWerksteÜigen. Diesxlbe ist_ vorzüglich ein rk der Ueberraschung gewxsen., Dix beide!) Fahrzeuge Marsala vorzüglich. Werl dteses eme Statton der Eng- Wege nach Malta ist. In den ficilianischen pflanzten Garibaldi's Schiffe die eng-
Da die Männer alle rothe Uniform tragen, so glaubten die Schiffe und so auch eine Vor Marsala kreuzende hätten es mit einem englischen Schiffe zu thun, und
18 regatte“ s Etwas unterhalb des Hafens von Marsala ange-
schiffung schon bewerkstelligt war, noch ehe das neapolitanische
Aus Turtn, 20. Mai, wird telegraphisch gemeldet: „Gestern
Der mit Prüfung des Vertrages vom 24. März be- Die savoyischen Deputirten, die sich bis jetzt in der Kammer enthalten hatten, h((ben den Be- an der DiZkusfion des Vertrages Thexl zu nehmen, mit Frankreich zu unterstüßen. _
Das „Espero“ vom 18. Mai meldat das Eintreffen eines *
Der Ministerrath ver-
sammelte fich, und die Siyung dauerte zwei Stunden,
Schmeden und Norwegen. Christia_nia, 18. Mai, fick,) Vor einigen Tagen 1111173 gegen 39
so ist der Vorschlag ver-
Der „H. B. H.," 110111 21. Mai geht eine yon den
Aien. s in London abgesandte tele-
Hrrren Mankiewicz Archer u. Co.
Das Ultimatum ist abgelehnt 1801138111111?) 88 Die nördlichen Häfen sind blok1rt
London, Montag, 21. Mai. Nachts. (Wolff's Tel. Bur.)
die Mächte über die ficilianische Revolution hätten. Oesterreichische
Jm Oberhause schlug Lord Monteagle vor, die Lesung der Papiersteuer-Geseßvorlagc auf 6 Monate zu vertagen. 193 Die Regierung ist also mit 89 Stimmen in der Minorität geblieben.
Paris, Montag, 21. Mai, Abends. (Wolff's Tél. Bur.) Die heutige „Patrie“ enthält eine Depesche aus Rom, nach 111811181: ÖM Oberst Pimodam Über 8111 Corps Freiwilliger, 188181985 m die Päpstlichen Staaten eingedrnngen war, einen bedeutendetr Er- folg davongetragen hatto, Ein Bruder Orsiui's „soll daher ge- ködtet worden sein.
Nach hier eingetroffenen Nachrichten aus Neapel Vom 20. d. ,
* 31'1'. (11111 2 “12111. 25 8 1“.
W'kontreale, welch8s die Stadt
Aufständische marschiren auf Palermo. Lanza's Proclamation ist ohne Wirkung geblieben. Man glaubt, daß die Räumung der Stadt Seitens der Truppen bevorftehe. *
Marseille, Montag, 21. Mai. (Wolff's Tel. Bur.) '“ Nack; hier eingetroffenen Nachrichten aus Rom war Lamoriciére am 1Zten daselbst wieder eingetroffen und hatte am anderen Morgen wegen des Garibaldischen Unternehmens Truppen in der. Richtung nach Orbitello gesandt, *
Statistische Mittheilungen.
- Das Königreich beider Sizilien hat eine Ausdehnung von 2033 Quadratmeilen, mit einer Bevölkerung von 9,117„000 Seelen. Dq- von kommen auf die Insel Sizilien gegen 500 Ouadratmeilen mtr 2.231.000 Seelen, also einer Bevölkerung nahezu so groß wie die der Schweiz. Palermo, die Hauptstadt dsr Jnsel Sizilien, hat etwa 200,000 Einwohner. Die von dem vorigen König mit großer Sorgfalt reor ani- sirte Armee hatte im abre 1855 folgende Stärke; Aktive Armee 9“ ,586 Mann, Reserve 51, Mann, zusammen 143,586 Mann. Davon ift jeyt das schtveizer Corps, welches im August v. J. aufgelöft wurde, ab- zuziehen. Was seine Stärke betrifft, so finden sich in der betreffenden Ueberficht über den frühern Armeebestand Folgendes: 4 Regimenter Schweizer 5808 Mann, 1Vataillon schweizer Schlagen 1329 Mann, 2 sch1veizer Veteranen-Compagnieen 200 Mann und 1 schweizer Fuß- batterie 160 Mann. Die Flotte bestand im Jahre 1855 aus 98 Jahr- zeugen 01181 Gattungen mit 832 Kanonen; darunter an Dampfern 14 Fregatten, 4 Korvetten, 15 kleinere Schiffe und 3 Transportschiffe.
Marktpkolge. 3811111, 21. Uni 1860.
211 1181108: 11033811 2 "kblr. Z 831". 9 Lk., 111811 2 12111. 2 831.
6 ['k- n11(1 2 '1'1111'. 1 831. Z kf. [Zafer 1 “12111“. 12 831. 6 Lk., 111811 5 1 “12111. 10 8311. 11110 1 “12111. 8 831“. 2 kk.
Fu 77211881“: Weiweu 3 'kblr. 7 8 1“. 6 91“ , 1111811 3 “[*1111“. 1 8".
11033811 2H1'1111'. 8 831“. 2 Lk., 1111811 2 1211“.
5 8 1'. 111111 2 “12111; 3 31. 2 kk. 010888 081318 1 “12111. 26 831.
3 l'?„ 811811 1 “12111“. 22 8 1“. 6 kk. 11110 1 “12111“. 18 831“. 9 kk. Lafer
1 “12111“. 10 831., 811811 1 “1' lt. 5 831. 111118811 2 “12111“. 10 831., 17111181» 81118811 2 “kblr. 1 831“. 3 kl.
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1.8.1001 1080 10'5 '1'1111'. Zr„ laikföl'llüZ 10 '1'1111'. 81. . _
801111115 1080 011118 17388 1722-57; “12111. b87.., 11181, Uai-Ium 11. (111111- .11111 17Y-«Z-ÉZZ 12111. 1182., 1757, br., 171; (3 , .]1111 * 11113113t 18*/., “12111". [WB, 181ch Zr„ 188, (Z., 111131181-880181111181 18'5-35'1'1111'. 1-82. 11. (Z., 18'7 131. ZGptLMka-0k10bak 1834-"5-37, “kbit. bEB. u. E.,. 18“, 131. .
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