hinter sich haben. Insofern bin ich den Einbringern der Interpellation außerordentlich dankbar. Ich vertraue, daß dieie Feststellung die_ber- bündeien Regierungen veranlassen wird, auch bei künftigen Anlaufen gegen ihre jeßige Wirtschaftspolitik, wenzi es sich 11111 die Durchführung des neuen ZoUtarifes handeln wird, d1eselbe Festigkeit zu bewahren, die sie jetzt betätigt baben. _ ' Abg. Gotbein (fr. VW.): Der LandwirtschafZSmmtste; bat Zlesterxbebauert, das; gegen ibn in dieser Frage so Viele psrsonliche ngrisse gerichiet worden seien. Ich bin kein Freund davon, einem Gegner unlautere Motibe unterzuscbieben. Aber das kann man bon einem Staatsminister, bon einem Mitglied desBunde'srais berlcxngen, daß er nicht bloß sicb als ein Minister für 61118 bestimmte politische Ricbiung in der Landwirtschaft «Weist, n1chtxals Agent der Agrarisr, sondern als Staatsminister und Mitglted des Bundxs- rats, der die aÜgemeinen Interessen des Volkes bertrttt. Dies haben wir aus seinen wiederholten Aeußerubgen, aus" sen1e_n Tischreden nie gebört. Er bat fick) e_twas _n1chtachtend_ uber die öffentliche Meinung geäußert und, uber 18111 Verbaltms zur Prkffe. Gewiß kann er nicht auf 16001] Angriff bst Presse ant- worten; er sch€int aber nicht zu wiiien, was eine Rebolber- prkffe ist. Es ist eine Presse, die mit Androhungen etwas er- pressen WM, und diese Revolverpreffe haben wir in ssbr siarxem Viaße in unserer koniérbatiben und Kreisblatibre'ffe, worin es_bief3: Wenn ihr euch weiter erlaubt, über diese Fleiicbtsuerung 10 zu wreckyen, so werden wir dafür sorgexi, daß ber Vrkbbandel aus- geschaltkt wird. Das ist ein DrUck aui „bie besikre Ueberzxygung der Levis, ausgeübt mit unmoralischen Mittekn. Der'Miniiier kgnn auch nicht alles totschweigsn, Was in der Preffe über ibn gesagt Wird, Wenigijens nicht das, was die beireunbete Preffe über 1bn sagx. Wenn die konserbatibe Und bündierisck): Presse ein_e Mitteilung bringt und es als erfreulich binsteUt, daß der Landwirtickxafisministex xine: bobe_n Steile Vortrag gebalisn hat und diese vollständigImtt ieiner Pb'1111k einverstanden ist, und wenn bas nachher als ein Kuckuckset bezeichnet wird, so Hatte der Miniiter ein dringendes Iriteréffß barbn, diejenigen von sich abzuscbüiteln, die fich" an „seine Rockichoße gehängt batten und bebaubteiexi, d_aß er 1111) hinter ker Krone verstecke. Die DSUksÖrist 111 19 abgeiaßt, als wenn _der Minister s1ch als Agsnt der agrariicbszi Jmtersffen fublt. Ich babe die Emrfinwng, daß der Minister skrnem Dezernentexx auf- gc-tragen bat, die Tenksäorist in dem Sims zu bearbeiten: Flezicbnot ibt's nicbt, Grenzen öffnen ist nicht, dt? „ganz? Schuld tragt bsr wiicbenbanbel. Die Städte 10111311 ichblb sein, und man bczt 11161118 Vaterstadt Breslau angeführt. A(lsrkirgs bat sie,l81der eme bobs Schlacbtsteuer, aber 11121 triti-dbrt daiür Lin? Die Konsérvaitbsn, die Antisemiten und die Zentrmnsbartei; Wenn nur ein halbes Duxzend bon düsen Kazixiibarteien für die Aufhebung der Schlacht- steuer gestimmt 1151111“, _10 wäre sie „gefaiien. Auch Herr Pbrsch hat dort nie für die Auibsbung gesttmxnt, ebensowenig_ wie Heir Potsdam, wie mir wenigiiens byn zubsrlassiger SMS erzählt wvrren ist. Als in der Zolliariikbmmtifion em entiprechender Antrag Von uns eingebracht uxur'be, sprach sick) der Staats- sekretär des Jnnsrn mit aller Entichiedénbeit dagkgen aus, „so etwas in das Geseß aufzunehmen. Auch der pfreUß7schkF1n§mzm1n1ii€rsprach dagegen, und 16131 deSabouieri derLandw1r11_chaitsm1xiister'den St_aats- sekretär 1111?) seinen KOÜSZLU Vom preußiicben Mtnistéxrum aui das gröbiicbsie. In Breslau fand fich 1902 eine Mebrbkit der Stadt- berordneien, bie Schlachtstsuer für einige Nabrun-Zchtbl, z. B. für Schmalz, aufzububen. Dieser Besch'luß fand _abxr nicht die (Ge- nkbmigung der zuständigen preußischn Pkimst'kk. Was "soll man nun zu den bentigen Ausführungen des L.1iidwtrtschaftsmin111ers sagsn? Er spricht über solckye Dinge obre d1e„geringsie Kenntnis und gibt den städtischen KbrpsrichastenRa1sch1agc, die, wenn sie ausgeführt werben,_bon den _Mtnistern 1111 acta gelegt Werbkn. Von den Schlachtboigsbübren iit ja auch 'Vlel aéredet worden. will nur bemerken, daß in dem neuem Berler Etat die Einnahmen um über 400 000 «111 niedriger eingeskizt sind, als das Gesetz erlaubt. Dann brachte man die Viebmarklbanken „bor. Jn Breslau gehören al]? Fleischer ibnen an, es ist eigentlich eine Vsreiyigung der Fleischsr, und der evkntueüe Gewinn würde unter den Fleiicbern selbst bleiben, troßdsm find sie: nicbt rsicb dabei geworkcn. Was den Zw1schenhandcl betrifft, so hat in dcr Breslausr Stadtbsrtcrtung _cin kbnserbatiber Mann, ein zur Rabe gesetzter Flsiixbermetstcr, erklart, das;, soweit er sicb Erinnere, ein einziger Handler ein reicher Mann ge- Worden ssi. Auf dem Stäbtsiag hat der_ _Oberbürgermeister Körte- Königsberg mitgéteiii, daß sämtliche Landiiakte über den Viehmarkt klagen. Aus Primkenau und Tribsees, kleinen Landiigdtcben,'wird das- [eibe gemelbst; die gegenteilige Behauptung, daß eme Fleischnbt fich n den Lands1ädt€n nicbt konstatieren kaffe, stebt (1111) auf sebr schwachem Boken. Die .Apbtbeker'-R€chnung des Herrn bon Podbielski gebt nicht den Minister, sondern den Schweinezückyter an. Jeder Züchter hat sein Schwein lieb; er bat seineScbweine ais erstklassig angesehen und wundert sich nun, daß bioß 56 „16 gezahlt worden simd. Den Betreis für die Existenz bon Handlerringen, hat „sich Graf Rebentlow denn doch zu leicht gemacht. Die Denklcbrxft bringi fur tbre BeWSis- führung auch nur (Gründe bor, rie ebenib gut 111 „einem Damen- Kaffee borgebracbt werdkn könnten. Was sOÜtL ein Fleischer, dcr nicbt Viebbändler ist, mit den 300Hammeln des Herxn bon Oldenbyxg machen “.- Das aber 1011 uns bier beweisen, das; die Hanblerringe existieren, Und daß fie an allem schuld smd. Nun sollen die Stadte_d1€ Fleisch- bersorgung Übernehmen. Diese Ll1beit gebt aber doch nicht bloß die Städte an. Die preußischen Städte [Zerfügxn'doch nicht uber so viele Güter wie der Domänenfiskus, an 5611811 T:Piße der preußische Land- wirtschaftsminister stebt; fie sind ja bcrbacbt-xt, (iber gegen gutes Ab- sianbsgeld smd fie zu babkn, und der PrLUßisÖS'LQUTWWÜÖMS- minister, der ja die Vorbilrimg bat, könnts dann dis Schweinezucht im großen von Staats Mgen übernehmen. Aber er wird sicb schwer büien; er Weiß, daß bei der Viehzucht burch die Bureaukraiie nichts herauskommt. Wenn er es aber sxlbst nicht machen will, 1911 er _mrt solchen Ratsckylägsn die Städte berichonen. Dann sollen die Starte den Fleisckpbandcl und bis Fleischereien ansschalten. Die Oberbürger- meister müßtcn ja die größten Qckpsen 18111, 11381111 fie diesem Vor- schlage des Herrn Rina Folge gaben. Sie folien sich der Vieb- zentrale des HELM Ring ausliefern? Mögen diE Produzenten Fleischbxrsorgurgsgencsiensckyaften rünbén; aber fie soUen das aus eigenen Miitkln machen, nicht Staatsbülfe in Anspm'ch nehmen. Die (Gewichtsabmabme ber Schweine ist einc Tatsache; die Abnahme der Schweinescblachiungen im 13111th V1ertsliabr 1905 gegen das dritte Vierteljahr 1904 bktragt nicbt iycniger „als 400 000. Schon bei 5 0/0 oder 6 0/0 Mindergewwbt ergibt s1ch eine Abnahme von 150 000 Schwsinkn, und ' das al1es gegenüber der Bevölkerungszunabm-Z! Solch; Ersckyemungen körinen nicbt lokal bescbränkt sein, sondxrn 1111111811, durch gai1zDeuiichland sicb zsigen. Jm Elsaß hat ja bereits em landwixxickyaftlrcher Verein die Okffnung dsr Grenzen ngen des Mangéis an Schweinenbexianzt! Herr bon Pbrbielski bätic dock), wenn nicht gls Lanbwrrtichafts- minister, so doch als Züchter eine bessere Beurteilung des Schweink- marktes haben müffen. Warum hat Er nur_ drei Schweine verkauft? Entweder hat er sich als guter Gesckpaftsmann 921991, die Preise stxigen woch weiter oder, was mit den' Yéiiteilungxn seiner Gutsberwaltung im Einklange sieben, wizrde,'1ch habe nichts zu Verkaufen. Das ist der beste Verveis fux 1:1e Schweinenot. (Hraf Pofadowskv hat vor gar nicht langer Zeit erklart und zahlenmaßig nach ewieien, bas Jniand könne nach seiner Ueberzeugung „den in- ländischen Fleischbedars nicht_dxcken. Dres bat, sich, wenn 111) auch zugeben wii], daß die Einiubr erschxvert ist, als „ richtig er- wiesen. Der ganze Begriff der Prbxyktwnskbsten ist ein uniagbar schwankender und unficherer. Wenn S1? xnit der Behauptung kommen, man kann born deutschen Landwirt nicht berlangen, daß er zu reisen liefert, die nicdtiger find als“ ferne Produktionskosten, o ist das einer der ärgsten Trugschläne. Machen Sie doch die i
Pauly in
robuktionskosten durch zolLfreie Einfuhr von Futtermitteln 11191211 In der Denkschrift steht nichts als allgemeine Redensarten, die nur den Zweck haben, die Tatsacbén zu versch1eierm Werzn Herr von Podbielski das rusfisckpeKontingent erhöhen w1[1, sobald es in uß-
noch ruhig war und die Not bei uns schon besiand? Die angrenzenden Gebiete sonen durcb Scbafpocken verseucht sem. In dem Abkommen mit Oesterreich beißt es aber: Handelt es sie!) um Schafpocken, so kann die Einfuhr nur für Schafe versat werden. „Aus Rußland aber werden bei Schafpocken aucb glei die SchWe1ne nicht mehr bkreingelassen. Dann soUen wir egen Rußland die Tore nicht öffnen können, weil Milzbrand bexr?cht. In dem Abkommen mit Oesterreich beißt es merkwürdigerweise, daß das Vereinzelte Auftreten von Milzbrand der, Aussteliung eines, Einfuhr- scbeines nicbt entgegensteht. Bei Rußland aber 1st ,es, ge- fährlich. Ueberall sieht man die Inkonsequenz des Ministers. Und merkwürdig, die beiden Länder, die eine Verfeqchzmg am ersten be- fürchten lassen, wo die Handhabung der Vetennarpolizei, bisl zu wünschen übri läßt, Rußland und Oestsrreich, find gerade diejenigßn, aus denen w?r die Einfuhr am leichtesten gestatten. (Gegen dte- jenigen Länder dagegen, die seuchenfre1 sind oder wb d_ie Seuche in Verschwindendem Maße auftritt, wo auch die Veterinarpoltzeilicbe'n Vorschriften zum Teil noch beser gebandbabt w'erden wie bei uns, z. B. Dänemark, sperren wir uns ab. Wer w1ll uns da einreden, daß dies wegen der befürch1eten Verseuchung geschieht? Ergland, auf das man sich immer als das Musterlayb der Absperrung bérufen bat, bezieht aus den Vereinigten Staaten xczbrlich eine halbe MiUion Rinder. Bei uns gber dürfen dieie nicht emgefqut werden. Wenn auf die Tub'erkuloseimpiung nur 0,7 0/9 bon dezn Vie reagieren, und fich nachher 23 0/0 als tuberkulbs erweiien, so'batte doch der Land- wirtschaftsminisier, wenn er nicht mit der Logik auf gesbannkxm Fuße stände, zu dem Schluß kommen müffen. daß die Tuberkulin- probe nichts taugt. Und ba en wir dem) im Inland keine Tuberku- lose? Bei den Rindern benoegt fie fich 111 Deutschland noch zwischen 2 und 4 0/0- Warum unterwirft man die Tiere also noch eitzer Pro- zedur, die das Fleisch nur unappetitlich macht. Aber aeucb hier sehen wir wieder die Jnkonscquenz der Regierung: wenn die Tuberkulose von österreichischen Rindern eingxichlebpt ivird, so seba'cet fie nichts. Anders aber ist es bei danischen Rindern. Wenxi die ber- bündcten Regierungen anerkannt bab€n„daß bei den x_eßigen Korz- 1ingenten nicht die geringste Gefahr Vorliegt, warum 111th man die Einfubr nicht zu aus den Ländern, aus denen eme Seuchen- einicbiebpung so gut wie aukgescbloffen ist? Auch die Pro- duzenten beschweren sicb über die Fleischteuerung. Hören Sie nur die Produzenten Oberschlefiens. Worin besiebt die amerixanische Ge- fabr? Daß die dortigen Arbeiter so gut mri Fleisch ernabrt werben. Ohne die Caprivische Handelspolitik wäre die Fleischnot fruher noch größer gewesen, denn die 3606 waren höher geWe/„en. Die Fleisckonot muß immer wiederksbien, wenn die Zö_l]e erbbbt Werden. Die jsßige WirtschaftSpoliiik isi_ keine boifsireundliche, sondern eine stetige Gefahr für die Volksernabrung.
Hierauf wird die Vertagung besch1011en.
Es folgen persönliche Bemerkungen der Abgg. Schc1d€- mann, Dove, Kreil) (fans,), Graf Neventlom und Molkenbubr. ,
Abg.Scheidemann(Soz.): Der Abg.Grachv€nilow bateine objektibe Unwahrheit ausgesbrocben, wenn er eine iabelride Vemkrkung des „Vorwärts“ gsgen einen Caffeler Pariciredakteur aui mich bezog. Ent- WKÖ?!" bat er die betreffende, höchst geschmackloie Bemerkung dss „Bor- wärts“ nicht gklesen, oder absr er hat sie gelesen und bann kbar, da darin ausdrücklich gesagt ist, daß sie fich auf mich xncht bezieht, seine Bemerkung nicht nur eine objektive Unwahrheit, sondern etwas Weit Schlimmeres. _ _
Abg. Graf Rebentlbw (Wtrtscb. Vgg): Ick muß bicrqacb meinen Irrtum eingestehen; aber dieser Irrtum gab dem Abg. Scheide- mann nicht das Recht, mir gkgenübsr die Grenzen auch des (1061- gewöhnlichsten Anstanbes ju Verlesen.
Schluß nach 3/47 Uhr. Nächste Sißung Sonnabexid 1 Ubr. (Nechnun„svorlagen; zweiter Nachtrag zum Etat fur 1905 ESüdweftafri anische Bahn]; Fortseßung der Besprechung der F e1schnottnterpellation.)
Parlamentarische Nachrichten.
Dem deutschen Reichstage 1st _beuteqeine 1111 Reichs- marirlieamt bearbeitete Sammlung italistiichen Materials, betite i:
Die Entwicklun der deuischen See1nieressen
im eßten Jahrzehnt, zugegangen, dessen cinle1tende Uebers1cht nachstehend wiedergegeben Mrd.
Gelegentlich der Einbringung des Gesetzentwurfs, „betreffend die deutsche Flotte, vom 30. November 1897 iyurre durch eine Zusammen- stellung über ,DieSeeinteteffen des Teut|chen Reichs“ sowie cine Zu- sammensteUung über die Ausgaben für Flotte und Landbeer und ihre Stellung im Haushalt der wichtigsten Großsiaaten die Grundlage für eine zahlenmäßige Würdigunékder in Frage kommenden Probleme geschaffen. Der Entwurf Liner5 obelle zum Geseke, betreffend die deutsche Flotte, vom 10. Avril 1898 b1acht€ im Ja re 1900 als Bei- lage eine Usberficbi über ,Die Steigerung der deutschen Seeiniereffen bon 1896/98“ und wurde ergänzt durch eine der Budgetkommisfion überreichte Zusammenstellung über „.Die deutschen Kavttalanlagen in überseeischen Ländern“. ' _
Die Zusammenstellungen suchten dre deutschen Seeiniereffen im Rahmen der gesamten deuts en Volkswirtschaft und ihre Bedeutung für deren Entwicklung karzutellen. Sie gaben Vergleiche mit der Entwicklung in anderen Ländern und zeigten die Aufwendungen, die international für den Schu? dieses wichtigxn" ZWLiges gemacht find, sowie die SteUung, die die e Rifikovrämre im Rabmen des Ge- samtbausbalts der Hauptstaaten einnahm. .
st 11 Die deutschen Seeintereffen wurden beleuchtet durcb eme Dar-
( ung 1) der Bedeutung der übersceisckpén Auswanderung für die deutschen Wirtschaftsinxcreffen,
2) des 2111181113 089 dkulscben Ssebankels am Gesamtaußenbandel ZBW 1 seines Einfluffss auf die Hebung bon Volkseinkommen und
011 um, 3) des Skesckpiffabrtsberkébrs in deutschn Häfen und des Vexkebrs deutscher Schiffe in fremden Häfen,
4) der Reederei,
5) des Schiffbaus,
6) der Verkehrseinriihtungen in den deutschen Häfen,
7) der Seeßicherei,
8) des Kabelnetzes, _
9) der deutschen Jbtereflen in fremden Landern,
10) der deutschen Koion en, ,
11) dsr amtlichen Vertretung der deutschen W1rtschaftsintereffen im Auslande,
12) der Aufwendungen zum Schutz der, deutschen Seeintereffen.
Durch internationale Vergleiche „wurde 8111 Maßstab für die Be- urteilung und Würdigung einzelner dieser (Gebiete gewährt.
Die Gesamtheit der in den alteren Drucksachen beigebraäpten Zahlen und Angaben ist bon der E::twicklung wiederum überholt, UNd dadurch eine Ergänzung und Neugrubpterung des Materials für die Gegenwart notivendig geworden. Die Tendenzen sind alTerdings die gleichen geblieben; und wie die deuischen,Seeintereffen innen und außen in der kurzen Spanne Zeit von 1111111 mehr als 2 Jahren zw schen 1896 und 1899 eine noch niemals dagewesene Steigerung er- fahren hakte", so ist disse trotz ker Wirtschaftskrifis 1900/01 fast un- unterbrochen und auf manchen Gebieten in gesteigerter Geschwindigkeit
fortgeschritten. " Die erweiterte (Erörterung der einschlagigen Probleme und er-
gleicbe im einzelnen wesentlich auszugestalten und dadurch den Gesamt- überblick erheblich zu erleichtern.
Ist die Entfaltung ker deutschen Seeintereffxn nach langer Ver- nachlässigung in fich gesund, so liefert der Vexgleick) mit dem Auslande doch den Nachtbeis, daß dies auf weiten Gebiet'en noch immer einen erheblichen Vorsprung hat und in mancher Richtupg auch auf lange oder dauernd behalten Wild; es zeigt fich ieryer d1e gxste1g§rts Kon- kurrenz in dritten Ländern und auf dritten Marktsn, UL stand1g an die deutsche Volkswirtschaft_ die Anforderung starkster Apipanmzn stellt, da jedes Nachlassen dte Gefahr absoluten und relativen Ru.- ZYXEL?) 131133"? einer Verdrängung aus mühsam errungenen Stellungen m 1 e .
Die Nachweise in den amtlichen Maieriglien über den Stand der deutschen Volkswirtschaft und ihrer Bedürsniffe betreffs des Außen- verkebrs sowie die ständig steigende BebblkeruNsbichtigxeit lassen aber keinen Zweifel zu, daß für das deeiben des etcbs LUIS „Erhaltung und dauernde Steigerung der deutschen wirtschaftlicher) Beziebnngen zu fremden, speziel] überseeischen Ländern sowie eine Bstatigung deutscher Arbeit und deutschen Kapitals über die Meere bin - eine Pflege der Seeinteteffen im weitesten Sinne bes Wortes - unumgangltcb ist und für ihren Schuß und ihre Unteriiüßung der Staat dauernd Sorge
zu tragen bat.
].
Die auf dem Boden des heutigen Deutschen Reicbs lebende Bevölkerung hat fick) seit der Begründung _des deutschen Zvi!- bereins Verdoppelt; seit der Begründung dés R€1chs bai s1e sich um die Hälfte (fast 20 Miklionen) vermehrt - d. 1). um fast ebensoviele Menschcn, als Anfang dcs 19. Jahrhunderts auf demselben Boden überhaupt lebten. , Unter den europäischen Großsiaaien hat Deutschland dte rslatib stärkste Bevölkerungszunabme. Nur die Vereinigten Staaten 179.1 Amerika sind darin infolge der gewaltigen Einwanderung überlegc»
Die natürliche Bevölkerungsbermebrung zeigt 11913ck Abnabme der Geburtenziffern infolge der durch die Verbesserung er Lebénswxise verminderten Sterbeziffern einen ziemlich stetigen, hoben Geburien- überschuß, seit 1896 ständig mehr als 800 000 im Jahr., Zum ersten Male hat ferner seit Gründung des Re1cbss die Be- völkerung in dem Jabrfünft1895/1900 einen Zuwachs durcb Wanderun erfahren. Von 1871 bis 1895 betrug der Auswanderungsübersäouß 2? Millioncn, 1895/1900 betrug der Einwanderungsüber_schuß 94 000. D'ie'ZqYlen ker überseeixäyen Auswanderung sind auch 1211 1900 nur minima . Im Ausland? befinden fich 3 Millionen geborene DCUiscbe und 750000 R€ichsangeböxigs 11
Der deutsche Außenhandel ist in dem Jabrzebni bon 1894 bis 1904 bon 7,3 MiÜiarben Mark auf 12,2 Milliarden Mark ae- stiegen, dém Gewicht nacb 11m600/0, dem Wert nach um 66 0/0. In diesem Zeitraum hat der Spezialbandel Englands um 38 0/0, der der Vereinigten Staaten um 59 0/0 der Frankreichs um 28 0/0 und der Rußlands um 23 0/0 zugenommen. In den leßtén 25 Jahren bgt der deutsche Spezialbanxel fich genau verdoppelt. Seme Hauptaufgaben sind die Einfuhr von Robstoffxn für industrielle Zwecke und den direkten Konsum sowre die Ausfuhr bon _ Ya- brikaien. In zweiter Linie steht die Ausfubr von RokYio en und die Einfuhr von Fabrikaten. Jm lfßten Jahrzehnt, hat 1135 die Einfubr von industrieüen Rohstoffen um mehr gls 1,5 Miüiarbxn Mark, die Ausfuhr bon Fabrikaten fast um 1,6 Miüiarden Mark qxboben, während die Einfuhr von Fabrikaten nur um etwa 400 Millionen Mark, die Ausfuhr bon industrieUen Rohstoffen vm 600 Millionen Mark stieg, die Nabrungs- und Genußmitteleinfubr abcr sich nu; um 500 Millionen Mark, ibre Ausfuhr um 100M1111bn111Ma1k sm-„Wrie. Während die Einfuhr Von Nahrungs- und Gen11ßm1iteln im Jahre 1894 36,5 0/0 der Gesamteinfubr auSmachte, machte ße 1904 nur 11011) 30,7 0/9 aus. Dagegen hob sich die Einfuhr bon mdustrieilen Rob- stoffen bon 42,3 auf 50,1% der Einfuhr, bie ?abrikatausfubr von 63,4 auf 65,8 0/0 und die Ausfuhr von Rohsio en bon 22,6 0/0 auf 24,1% der Ausfuhr. ,
Der Anteil des Seehandels am Spezialhandel beixug 1894 660/11, 1904 70 0/0. Die Einfuhr zur See steUte sich1894 (1111 69,6 0/0, 1904 auf 73,9 0/9 der (Gesamteinfubr, die Ausfuhr zur See 1894 auf 61,6 9/0, 1904 auf 64,6 0/5 der Gesamtausfubr. Der Seebandel ist von 1894 bis 1904 bon 4,9 Milliarden Mark aus 8,5 Miüiarden Mark, 13. b. um 75 0/0, der Landhandel von 2,5 Milliatdén Mark auf 3,7 Miliiarden Mark, “0. 1). um 489/11, gestißgen. An dcm qubien des Seehandels ist am stärksten der „Handel Mit den außereuropm'cben Ländern beteiligt, dxr um 1,9 Milliarden Mark, d. 1). um 93 0/0,
estiegen ist, während der Handel mit „den eurobaixcben Ländern ausschließlichen odsr fast ausschließlickéen SLLbandels um 1,2 Milliarden Mark, 1). 1). um 16 0/0, zugxnoxpmen bat. Und zwar ist die Einfuhr aus den aiißereuwvä1schen Ländern um 1,2 MiUiarden Mark, 1). 1). um 87 0/0, die Ausfuhr nach ihnen um 659 MiUionen Mink, d. 1). um 108 0/9, geivachsen. Jm Verkehr Deutschlands mit den außereuropäiscben Lankern betrug 1894 1898 1904 der Landei 27,1 28,2 31,5 0/0 des Gesamtbandels, die inf_ubr 32,1 34,3 37,4 0/0 der Gesamicinfnbr, die Ausfuhr 20,0 20,5 23,9 0/9 der Gesamtausfubr.
An der fortschreitenden Entwicklung des Skebandels find alle Zweige der nationalen Produktion interessiert. Die Landwirtschaft mit ihren Nebengewerben ist an der Ausfubr zur SLL mit einer An- zahl ihrer Produkte, namentlich Zucker, in hohem Grade unmittelbar beteiligt. Bei der Einfuhr in sie Vor allem an der Aufrecht- erbaliung der Zufuhr von Tüngemrtieln und Abfällen sowie unter Umständen aUch bon Mais intereifiert. Noch größer ist das direkte Intense der Industrie am Seehandel und am Sestrkebr. Es gibt keine große deutsch€ Industrie, die nicht für die Ernfubr von Rohstoffen oder die Ausfuhr bon Fabrikaten in mebx oder minder roßem Maße auf die Ski? angewiessn wäre. Die weißen Jndufjrien nd sogar rxgch beiden Richtungen bin interessiert. Besonders be- achtenswut 111 es in diesem Zusammenhange, daß die große absolute Steigerung des Seehandels auf seiten der Einfuhren liegt. Eine Störung oder Gefährdung des deutschen Seehandels würke also bin- fichilicb der nyubren svirobl für den unmittelbaren Konsum ais „“,-uch iür bie daumnke Erhaltung der Arbeitsgelegenbeit iu _ken eii-xclnsn tGwaerbön ständig empfindlichkr werden, die Arbeitericbaft 10111311 re 511. Der deutscbe Skebandel bokizicbt sicb teils auf direktem Wxge, d. b. übcr_deuts € Häfen, teils auf indirektem ngx, b. 1). über fremde Hafen. ür leßtcre Form sind die wick1igstkn Durckogangs- länder die Niekcrlande und Belgien. Durch fie hindurch bewegten fich im Jahre 1903 nach Deutschland Seecinfubren im Werte von msbr als 1,5 MiUiarden Mark und aus Deutschland Sesausfubren im Werte von mehr als 700 MiUionen Mark. Nicht viel weniger als ein Drittel des gssamten Seehandels wählte den in'circkten W611, Vor
allem die Rheinstrciße. 111.
Der SÖiffabrtsverkebr der deutscben Häfen bai fick) in dem Jahrzehnt 1893/1903 Von 274 auf fast 42 MiÜionen Neitoregister- tonnen, d. 1. um über 52 0/0 aeboben. SZ Millionen 'US Zuwachses entfielen auf das Jabrfünft_1898/1903. Der Aufschwung betrug im deutschen Küstenberkebr wabrend des Jahrzehnts 3,6 Millionen (63 0/0), im Verkehr mit den außerdeutschen europaischen Häfen 6,4 Millionen (410/11) und im überseeischen Verkehr 4,4 Millionen Tonnen (74 0/9); auf das Jabrfünft 1898/1903 allein kamen rabbit 14 Millionen (17 0/0) im Küstenberkebr, 3 Mkiiiionen 316 0/9) im europäischen ux1d 2Millionen (24 0/0) im überseeischen Ver ehr.
Der Aufschwung Deutschlands im Weltieebeikebr schreiixt beinahe viermal so swnekl wie seine Bevölkerungszunabme fort; die Vermehrung des überseeischen Verkehrs der deutschen Häfen aber sogar beinahe sechsmal so schnel].
(Schluß in der Zweiten Beilage.)
weitertc Matsrialsammlungen nicht nur in Deutschland, sondern auch
land ruhig geworden ist, warum hat er es denn nicht erhöht, als es dort
in anderen Ländern liefern die Möglichkeit, das Bild und die Ver-
M 284.
(Sckßluß aus der Ersten Beilage.)
Verglichen mit dem Aufschwung des auswärti vexkebrs der ubrigen feefabrenden Nationen,gesite11§esiech erjeiiige Dxutschlands mit den fremden Ländern ebenfalls recht gunstig. „Wahrend er in den deutschen Häfen im Jahrzehnt 1893/1903 rund 50 /o auSmachi, betrug er bei den anderen Ländern (Norwegen Großbritannien, annkreicb, Vereinigte Staaten von Amerika unk; Rußland) nur 30 bis 46 0/0. Japan allein übertraf mir einer Ver- funffacbung des Verkehrs aÜe übrigen Seemächte. Jm Jabrfünft 1898/1903 war unter den großen seefabrenden Nationen die deutsche ßntwicklunq relativ, Japan ausgenommen, die bei weitem lebbafieste. Dem Gesamtumfang des auswärtigen Seebeckebts nacb stand Dxuifchlaqd 1903 anscheinend erst an vierter Stelle, doch aeben diese Zahlen nicht das richtige_Bild, weil fast ein Drittel des ganzen deutschen Skebanbels fich uber belgische und holkändisckpe Häfen boll- ziebi, dementsprechend die durch_den deutschen Seehandel beschäftigte Schiffstonnage um rund die Halfte größer ist als die ermitfelten Zahlen, und ferner_ die franjöfikcbe Statistik auch solche Schiffe anz ibrsm Vsrkxbr zuzablt, welcbe französische Häfen nur als Zwis en- théxnen fur einige Verladungen oder Paffagieraufnabme angelaufen Was die Nationalität der Schiffe an et () dsutsckpe Flagge tbre Steuung im Seeberkébr dergbéiiifcksoen bJäbee wie in dkm de_r Hauptseefabrtsstaaten erweitert. Im deutschen Ver: kehr bob sich ihre Beteiligungkziffer zwischen 1893 und 1903 von 52 anf.rund _59 %; im uberseeiichen Verkehr allein aber bon 69 auf 79 ./9. wahrend sie im europaischen Vetkebr allerdings auch 1903 erst 36 /o der ein- 11111; auSlaufenden Schiffe deckte, immerhin 5 0/9 mehr als 1893. Im Verkehr der wichtigsten fremden Schifffahrtstaaten stieg d_er Anteil der beutschen Flagge besonders im le ten Jabrfünft uberall, mit alleiniger Ausnahme Norwegens, beträcbtßcb und machte 1903111 vier der oben „genannten Länder 10 bis 17 0/9. im groß- britannisabey Verkebr freilich nur 6 0/0 und im auswärtigen Verkehr ZZMÉYJYZYHÉZZ' 2115 0/9 Just. lLex tere beide Staaten haben großeren n ei ' . ibremDSeeSVerkebr Jabberzleichnen. iter rationalen Flagge an :e eeber e rs eistungen der beladenen deut en ' im Verkehr der deukschen Häfen mit den europäischi LFZTT sieigerxeq sicb Lon 1.893 bis 1898 und 1903 Von 4 auf A und 51 Miütarden Seemeileqiqnnen, im überseeischen Vsrkebr aber von 24 auf 30 und 45YM1111arden Seemeilentonnen. _ Das Ueber- Yivickpt der Steigkrung liegt Weitaus im überseeischen Verkehr. - TIFUZZFLYFZFFFJ wZerr iYnleZet; UJZ)? Flaxzxe geleisteten effektiben , _ n a r un “ ' dutch)? bio sißxkswie im Jabriünfi 1893/98. MPM beziehungsweise _, : en e em_ von dZn deutschen Häfen aus ira le e betatigien sisb deutjcbe Schtffe in wachsendem 111119111213 TKUKVüesFeYr Up_d Zwischenreifenverkebr fremder Länder. Die See- reisen deutscher Schiff; zwifchen außerbeutscben Häfen nahmen, dem Raumgebalt der Schiffe nach, von 191Miüionen Registertonnen (1893) bis 281 Mtliionen,(1898) und 551 Millionen (1903) zu eine Frieigßcrxtngdizi-ltZscheenrkcbHYeisiung,s dib dZejenige der deutschen Schiffe in _ en an e en en, eu - europäischen F.:brt noch übertriffZ ropäischen und außer 1
7.
Die Reederei hat seit 1899 - im Ver leich s w bl 11 friiheren Perioden als auch um Ausland -- g o' o M a en MMZ" AÄsYWUUK Jenommlxsn. den relativ und absolut
er e an er den eben Kauffabrteiflotte at 1 n
7 Jabrxn, Von 1898 _ bis 1905 um die Hälfte bverms'ecbort,i FIL 1,55 Miüwnen auf 2,35 Millionen Nettotonnen. Die hieraus sicb ergebeyde Zun1bme von 800 000 1 übersteigt die Zunahme des vier- mal lanZeren “Zeitraums von 1871 bis 1898 um 170000 15. Ziebt Zna- dxn gleich großen unxni1telbar borangegan enen Zeitraum bon 89127bis 1898 bxran, so ergibt sich, daß sich die lotte in dieser Zeit Im 6000 b bexmebrte, die Zunahme der leyten 7 Jabre somit xinabe ba! Dreifache der vorbergegangenen Periode beträgt. Sie fal]! aus1chsießl1ch auf Rechnung der Dampfschiffe, speziell ber großen. Die Dampferionnage bgt sich in dieser Zeit bxrdoppelt.
Die Leistungsfabtakeit der Zandelsfiotte bat sick) in
illionen auf 7§ Millionen
10 Jahren bon 1895 bis 1905 von ZF NetttÉ3n_rx1-1„d i.baufs2cb34 0/0 erhöht. ei ]elttq at 1 die Transportleisiun s 11 i kit - bandelsflotix um 70 0/0, diejenige En [anbxsfu211g47 o/Terverbrtt. 5 .Der Antetl Deutsch1ands an der elthandelsfiotte stieg von ,2 /. 1874/75 auf 6,5 0/9 1894/95, 7,8 0/0 1898/99 und 99 0/1) !1305/06 Den, Bestand von 1894/95 gleich 100 geseyt, bermebrée sicb s1905/06 die Dambfetflotte Großbritanniens auf 159, diejenige Frankreichs auf 145, der .Vcreinigten Staaten auf 203, die Weit- dampfetflotie auf 191, diejenige Deutschlands aber auf 292. iDzs Kapixal der thiengesellschaften (Aktien und Pr ontqt-„n) betragt beute fur Hamburg und Bremen zusammen 443 ?Miiltonen argen 273 Millionen Ende 1899. Ende 1899 notierten bebeérébxlrkoYLZZZMair'k tAktiL-“Z5 FiktiÜiW? Millionen Kurswert, Mitte . „. 1101er en . ' ' “"HD" 42238 Millionen Mark. oren Nominalkapital einen Kurs- ., er ' ert dxr Handelsflotte at 1 't 89 - FchmbalbfÜt-Mbr.1tieg von 327 Millionenb189ksc2u se41261?))kikl,1ib?1eern 9 u_nd 810 * tütonen, 1905. Während endlich der eubeschaffungs- wert fur 1899 auf 2 Mtl11arben beziffert wurde, dürfte er heute auf sehr viel mehr als 1 Milliarde zu veranschlagen sein. v Kie Entrbicklung ist nicht das Produkt einer staatlichen Sub- en anwolitik, sondern freier Tätigkeit der Interessenten, die teils
:?;exxxneLäYZTviel weniger Subvention erhalten haben als die Reeder
7. Schiffbau. Die LeistungsZäbigkeit dsr deut“ en W t ' Tn [exten sechs Jahren außerordentlich gesieigert1chworde11éfYixstaki? denenIFLexichzetttg im Bau befindlichen Schiffe haben sich in dieser Zeit Znsl aumgebaHt nach um 50 0/0 (von 250000 auf 375 000 1), der M?)- kriach um .10 0/9" (von 80 auf 149) und der Transportleistungs- DietgéjatbrnecsFroLkaßb-„Ibo/b FSU 72801032 000 1107000 1) vermehrt. 1 ion o von i; i 311er iFlF/LkZZJ (311232063000 1: 1899/1904. m Durchschniti der e omm 'e unabme bes Leistungsvermö ens no 1 t UYium Yuvdruck, wixd sich vielmehr erst nach Vollenibung wéchiigch eDdxx Öcachagelnhmt YZ nächsten“ Jahren äußern. . „ er are'cz a verdoppelt. Die [ d ' SlthZixezr DÄck? "it) entsxrechendßgestiegyn. Zak) er Hellinge, der ur u'na me er grö ten Schiffe äbi en elli b Eckl); auf 17:11 Prtbatwerften 1399/1905 von If au? 14Lern11§rt§adeitx n6Z1echep„cn Docks Von 0 _auf 6 Die Arbeiterzabl nahm um S . 5?erionen 511, daVon entkaÜen 6100 auf die großen Privatwerften. eisert 890 hat 1111) die Zahl der Arbeiter auf den für den Bau von S_Lknsn _Seescbixfeq bestimmten Privatwerften ungefähr verdoppelt. 16140*)et;3§;td31u't3e 92111" SFZM FIM ft31 Werften 57500 Mann, davon *_ . ert en er en. '
woblgsxibe; 63s§00 YFZ? bxfcbäftigt. Im ganzen Seeschtffbau sind 8 ei: 1' S_ i auindusirie bat sich bereits 1903 vom Aus-
Zcind so weit uanbangig gechbt, daß sie ihren Bedarf an SchiFs- ÜLZYYLYYsePLWVahl eTschllteßiicb ?tabeisen nur noch mit 1,7 b:-
;) tm ' 25,9% im Ja re 1899. us ande de te gegen 27,2 benebungSweise
, Zweite'Veilag-e zum Deutschen Neuhsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Berlin, Sonnabend, den 2. Dezember
Die Werften Verwandeln sich mehr und m ' ' - YßßeiballséoYstbZn; f“1118e5 „3451?sz stieg ÖWUYH vonebk412qu1tÉleitbr , au ' ionen a 48 0 der nÖttertIYt Arktiön von 50 auf 80chMrillilbneexk /0* der Marktwert er, er es in den deuts en Werften arbeitenden Kapitals stieg zw11chen 1899 u d 1905 v ' ' ck 180 JÜÜYM? Pliark, ))le etwach60 “L::- 110 Miuionen Mark auf c't 11 et am. elts ifi au sank1894/1904 bei Gro - lbxriibarbrblän9Tl3FL1F00l/élen) von 79 auf 61 0/0 und stieg bei DeutscF
71.
Fast al]: deutschen Seehäfen sind seit 1899 e w ii 113 So batHambizrq sein„Leisjungsoermögen um 75 0/9, BrrebieeztdaHrsZiexe um 50 0/9 erhoht. xvabrend es 11!) bei dem neuen Emder Seehafen vervierfacht bat,." Lubeck bat dur großartige Erneuerungen die Tiefe kes modernen éeebafens erhalten, in Harburg und Sietiin werden Zeus große Hgien g_eschaffen,„ Danzig bat den Kaiserbafen mit fast 00000 (;ck Flag): eroffnet, Konigsberg ist durch Fxbrwafferbertiefungen erst wreder zum Seehafen gekborden, Kiel baute seinen Hafen wesentlich aus daneben haben fast (1111? kleineren «Häfen ihr Leistungsbermögen durcb Neuan'lzgkn und Vertiefurgen beträchtlich ver rößert Die Erschließung des thierlanbes und die Verbs erung der aff-rstraßen hat Weitere Fortichtte gemacht; babin ge ört die Weiterführung der Westr- YbeFF/J dZesJÉ/FtnebseßunZ de? éWmund - Ems - Kanals die
, n e -Trave- anas , KöninerJSZ Fesbkanals 1901. und die Eröffnung des on 1 : is 1905 wurden 186 Millionen Mark in Hafen-
anlxgen neu inbestiert, Weitere 86 Milli * 7 ZMF? in bksTiZTZt-ZXZUusfichkx gen3mmen. onen find “U gse.chem
er JL a)_e _ext er ge amten Hafenanla en dsr wi „ti-
191MB)??? iÜFL-ikehaséW 511189 1) vo? d 3/4ch21)iéilliarben g1897 aufch fibre? . 11 un w r ." ' ' ' beträchtlich erböben. si n r'acbftec Zeit Weiterhin
71]. Die Hochseefischerei hat im le ten 11 e t i
starken Auirchibzing genommen, und in8 diese“:5 bÉYJicklZLZU ZZZ wiederum dte iiaxkiie Zunahme auf die Zeit seit 1899.
„ Dxr,Du1chschnitis1ang der Osiseebo seefiscberei stieg bon jährlich 2 ,: M1111onen Mark 1894/98 auf 31/10 Millionen Mark 1899 bis 1904, der Schwerpunkt dex Entwicklung liegt jedoch wsiiaus im Gebtet kkr Noxdsße. Hier wurden seit 1894 92, seit 1898 39 neue Dampfer, klngkitIÜt. Der Gesautraumgebalt der Nordsee- fischereiflotte siicg von 57 000 bcziehungsweise 97 000 auf 128 000 013111.
Der Uebergang zur wirtschaftlich rentableren Betriebs- weise eibelit sowohl a'us der aucbfbier zu beobachtenden Verdrängung xxbangekllefTi ruft.!) rteCYmepfschiffe und der Zunabme des Raum-
, 113211811 “ 1 e, a an s groß???FisckßkrWFsLLWYfJ- f (1) an der Vermehrung der
-, ga _ _1“ amp er mit 52000 cbm, 1905 d 156 Dampfer mit _14000 ebm. Der Raum ebalt der regii'tblikezskrktxeeékb1 USUTgeZZÄi/ffe (bon uber 50 013111) vermehrte ck Von 1895 bis 1904
0
Das, volkswirtscbaftli bedeutsamste Er ebnis ist das A " TT:? HLX) 1013?) s fFias HF c 3,25 Ten Knit und engen KAY“ in bafIFYbLTL verdeelte. bi b 8) zebungS-veise 5 iliionen Mark
mmer n eträgi der Anteil der deutschen Hochseefiscberei an der Vexsor ung des heimischen Fischbeda s ' versckJindÉbalizxdeÉ tWeltfisdcbmßrkt mit 6r0xo. erst em Drittel und erxrre rra er cuts S “ ' bon 20 aus 26 bis 30 M?Nionen MZF." eefi1cherei siieg 1899/1905
711].
Seekabel. Der deutsche Besitz an Seekabeln bat e't1899 von 6000 aus, 30000 km verfünfjacbt. Die ersten trat'iiscbzfexnischen KabeHIntdschIlZeilLtrscksxntsxnd erfoligreichin Betrieb genommen.
11 an 11 2 Kabeldambka. 13 erner se t 189 ein eigenes Seekabelwerk sowie erst YFrO/Zntsil Deutschlands am Weltkabelneß beträgt ailsrdings
as ;pital der Kabelgeseüscbaften beträgt bkute 70 Millio Mark, der inbesiierie W.rt düc'te 1 a 80 ' net: laufen gegen 35 Miilionen 1899.s fck Uf Miliibnen Mark be
1T. , Kapitalanlagen im Auslande, spe iell Ueb ZOie Bezahlung des steigenden Uxberscbusies der ibeutfch12n Eeirifsueber' uber die Ausfybr, der jetzt schon über 111 MiÜiarden beträgt, geschieht gußer durch die Gewinne aus dem Außenhandel und der Reederei in m_imer. Wachsendem'Maße durch die Erträge der deutschen aus- lanbiscbe'n Kap:ta_1anlagen in ihren verschied€nen Formen als da sind: einmal auswartige', Deutschen gehörige und bon diesen felbst oder durch Vertreter'betrixbene landwirtschaftliche und gew&bliche Untexnebmunyen verschiedener Art, zweitens Bksiß auswärtiger Effekten, Paptere von remdrn Staaten und anderen öffentiicben Körperschaften ZIJerkY ies 110? WFM und ;dObligaiLioTSn lnndwirtschailiicher und r n erne mun en, eren ei 1111 r '" . '
in kseÉzxsebenrsHände?1 liegt.g g, Ve waltung u,w Wbt ' te e teien nternebmungen baben fi eit 1898 in den Minimalscbäyungen von 7 quf 8 Milliarden gebobZ, isn den Maximal- schaßanen - die auch ibxxrseits vielfach bei der Schwierigkeit statiitis er Er_faffung der fra ltchen Objekte nur ein annäherndes und hinter der Wirklichkeit zurb bleibendes Biid des Vorbandenen geben - von 7,7 auf 9,2 Milliarden. In diese Summen find die ständigen deytscben Waxenkredite, die ck sicher auf ni 1 weniger als ein Pteriel bis em Drittel, vieleicht auf die Hä1te des Betrages der jährlichen debtscéeyn Ausfuhr im Gesamteigenbzndel belaufen, d. b. auf 111 bis 2T) illiarde'n, nur sebr unvoaständig einbezogen und ebenso, die vielfach fur die Einfubx borscbußiveife gewährten Kredite. Eine besondere Rolle spielen die auswärtigen Unternebmun en des de'utschen' VersichexungSgeschäfik, indem fie diesem geßtatien, seine Rtfiken räumlich „wetter zu Verteilen. Von seinen hieraus fließenden Erträ en bezieht fich ein Teil auf Transportbetsicherung des dxutschen Au enband-ls. Sie sind üblicherweise unter die Erträge aus diesem zu rechnen. E*n anderer aber für taus einem selbständigen deutkchcn Versicherungsgxscbäft in fremden L ndern und gkbört LU den Kapitalanlalgen im Ausland. Für seinen Umfan bietet die Tatsache emerz Anba tsvunkt, daß allein bei den von der eichsstaiistik erfaßten Zweigen des Verficherungsgescbäfts -- also ausschließlich des ganzen (beiets der Transportversicberung, ückoersicberung und zahlreicher R1sikobxrs1cherungen - aus einer gesamten Prämieneinnabme Von 680 Mtllionen rund_ 90 Millionen oder 13 0/9 aus dem A:181ande stammen; und dabei sind es zum Teil gerade von der Statistik nicht erfaßte Zweige, dre die Stärke des beiztschen Auslandsgeschäfts aus- machen. - Immerhin ist auch auf diesem (Gebiet der Umfang des erzgltscben „Aus1andsgeschziits außerordentlich viel größer und andere Lander gletchfalls rege tatig; in einzelnen Zweigen ist die deutsche VerfiZequzgsdbilTnz n:)fcth nJaliiv. bt chi t _ 'on eeu ung , a out era e, aucb das'ün ie a rfüni fur die Entfaltung des deutschen überseeischen1 ÉsanFWHesenfs geworden; Auslands, Usbersee- und Kolonialbanken welchen die Auf- gabe, zufaüt, 119111 Beschaftigung und Anlage sucbenden heimischen Kapital neue Arbeitsmöglicbkeiten zu erschließen, die Uebersee arbeitknden
Händler und waerbetreibenden bon fremder Kreditgewährung möglicbst
' unabhängig zu stellen, sowie die Finanzierung der überseeischen'Handels-
1905.
umsäße Vor allem in Wechseln zu bewältigen und damit der nat'
ablungsbilcznz die ent1prechenden Spesen an Provisionen, Courtasthaixreijb
tempelgebubren zu erhalten, die Negozierung von Finanzgeschäften an- zubabnen, find “seit langem die Starke anderer Länder, insbesondere Englands, der Nxederlanbs und Frankreichs gewesen, während Dkutscbiand bis an dte Schwelle der jungsten Vergangenheit hierbei zurücksiand. Ist dieser Zustanb auch noch keineswegs überwunbkn und die Ueberlegenbeit Ennganbs nachst bam Kabelwsien, der Sekfikcberei und der Veisorgung des .lizZlanbes 111.1! Handelsschiffen auf diksem Gebiete noch Weitaus (1111 großten, „so ist doch Dexiticblands übérseeisches Bankwesen, das seit den achtziger Jabrsn Aniaße eines Aufschwun s zu den modernen Formeri der ArbertStszxung , im“ .Handels- und "rkditberkebr zeigte gxrade 1m leßten Jcibrsunft rn eme Epoche systematifcbcr AUIÖLÖUUUJ, Eingetrexen. Das mit heute 1011101)! bezüglich der Prosperität als der wachsen1en Zabl solcher Institute und der Ausdehnung ihres Filial- neßes. Ende der n'euyztger'Jabre bestanden erst 4 solcher Banken FQZZBKLFUUZJZ'MU 311? Nttelderlaffungen, und Anfang 1906 werdeii e1nem.a1abot" 5" "* 70 NÉSDSTZUÜUZ3kndVLL1ÜsYU- n eich11ch 100 Mülwnen chk e.wa
om wa en 1211 Umfange ibres Geschäfts [e“t di *
Zeugnis ab, daß die 4,1'1Uesten deu_tschen 1.18bers13ebkc-1nkene 1é914tsa§é sammen 387 542 „46 D1bibende ausicbütteien, dieselben aber 1904 infolge des erbobten Kap'ltais 2566 500 «ki bertsilcn konnten.
Der deutscheLBesiß an auswärtigen Effekten wurde bereits 1892 bon _Gchmoller auf 10 MiUiarben und bald darauf O_om Reichsbankprafidenten Dr. Koch auf 12 Miiliarden geschäst. Er laßt sick) auch heute mo_ch exakt nicht erfassen, dürfte aber nach einer Kombination 'der zuberlaxfigstxn Scbäsungen (ius Verschiedkncn Qusilén LTFLÜLFrgebmffe nabe identisch sind, aUermiudcstens 16 Mciliarderi
Bei dem Befiy an ausländischen Effckien md die 11 ' und ortentaliichen Lander mit mindéstens 31 bis HVkiUiardebrierkxxbei-Z?
L.
Von den deutschen Schußgebieten befinden 1 e n ' ' zwei „111 einer C1,7181: Kriikn, wie sie keiner 51011411? (111131? Xi??? koloyifiereydens acht in 13an 2111115119811 und auch noch später erspart (,xbiiebe'n imd. Dsitigegerzuber xStgen die beiden übrigen Kolonien der airrkgntschen Westkuite kme ruhige Auswärtsentwicklung, die in gesteigerten _Erntexi und Erträgey der jungen Pflanzungen zutage tritt.
Tas ojiiasiatiicbx Pachtgeb1et zeigt im besonderen nacb Fertig- steUunq ,und aneixiebnabme der Babn in das Hinterland sowie xines Teiles der aienanlagen ein angemeffenes Gedeihen, Vor allem 111 Gestalt bxs ra ck wachsenden Schiffabrisberkebrs.
Die Beinsungen in der S_übiee_ blicken auf eine ruhige Ent- wicklung m11 angemeffenen Ertragen für bis Interessenten zurück.
_ „ LX.
QUstkÉT-Y eme fortgesijzte Hebung des Volkswbblsiandes fest- ie onsumftatistik zeigt in alien Artikeln einen at "11 Aufschwbnq, so stieg ;. B. der Zuckerkonsum bon 8,4 1x s Fee; YZF; der Beboikerung 1886/91 auf 12,4 RZ im Jabre 189819 und ging
1903/4 um nahezu 40 0/9 auf 17,2 kJ per Kopf in die Höhe.
Der Roggenkonsum stxbt'seit 1893/95 etwa auf gleicher Höhe 150 kg per Kopf. Der Weizenkonsum aber, der 1879/84 40 kg: 1889/94 etwa 70 kg, 1894/98 87 kg per Kopf auSmacbte, betrug 1898/1904 92,2 kg pcr Kopf der Bevölkerung. Der Gerstenkonsum fkk? in den leßtenk2 Jahrzehnten um fast ein Drittel. Der Fleisch- koii um bat fich „m den Yesten Jahren wesentlich gehoben, und ber- YréxeéeszrecxnungenlilÉien eIerennen, daß er mit 45 bis 54 TFH“
en eng en ur nitt er '
svsakDLikbechbllüberkfrifflx- chsch reicht, ben franzö s en ' e b ein u r bat sich im le ien Menschenalter fast ber brerfacht; gerade die Zunahme des W011 on"ums ' . Zeichen fur den gestiegenen Volkswoblstand. ! ist em sebr sicheres
: Die Einkorymen, auch der mittleren und unteren Volks- sch.chten, zeiger) eme bedeutende und nachhaltige Aufwärtsbewegung. In Preußen stieg bob 1892 bis 1904 das Veranlagte Einkommen von 5,70 11111 9,12 Miiltarden, in Sachsen das Gesamteinkommen bon 111333rt31sch19§4 Von 1571 aFfs2H6 Milijarken, in Hamburg das wer-
n mmen er 1) vr en er onen *"
403 Ff 6É7tM1Uionen :c. ' P ! Von 1894 bis 190“ Von
. ie erzig-Z der Spa'kaffcneinlagen im Deuts en Rei ] YYY?!) 2355311??ij _zut and-Yéäxxderb bxdkuxend erböbt.ch Für OK? ?;akiicz:
_ e, : urien 1 eued1e© 11 a enein “ '
11 [US 12 Milliarden ark belaufen. P ff [WM Ms mindestens ITU.
Einrn Maßstab für die gesteigerten Anforderun en des 2 bildet die bedeutende_ Steigerung der Zahl der kgonsitlaéiesxlbr: lKFZri'cher,L_ALtcxcb811,9?Dragtbltztcsnes2a. sowvbl in Europa wie in
e, en an ern. amen 1 mb au er den " aucb ZW (?bezialsach3Z31äZZi enAVermkbri, ß Berufskoniulaten 11 11191311 ern ie fiatisch-Rbß[and, aber 1111131 "2 der Balkaizjiaatcn, veixnebrten sich die Konsulate 1872/“1897cb11111ß23, darunier die Berufskoniulate um 27, die konsularis en Vertreter 11111 FérdiskakxfévernMßM11)“391 1837/1905 die KoxFulate um 13 die
u bnuae um , ie on"uar1 en : ',
BeruÖsVLrtreter um 19. ! W V rtretcr um 22, die n_den, au ereuropäiscben Staaten einschlie [i dkr Ba a -
staaten rst eme ermrbrunq der Konsulate1872/f1389b7 um 92,[kdte1r
Berufskonsulaie um 35 der konsularischen Vertreter um 107, der
éuTrTfksvebtrétZ unfisZLZ seikigtetreten,4389§719k05 eine solche der Konsulate ,. er eru onuae um , er onuai
61, der Berufsvertreter um 71. s 1 r schen Vertreter um
KLU.
Doch_ ni t nur um der Verfolgung wiriscbaftli er iele wiüén weilen De_uis e Vorübergehend oder dauernd in dect? KZonien und frxmben Landern. Die Pflege der deutschen Bildung und Wissenschaft, geistlicher imd cbarttatiber Aufgaben findet fich über die ganze W811 Verbreitet, m 4285„(nachweisbaren und zablreichsn weiteren nicht nach- gewresenen) brganiiix-rtxn Schuleii, bon denen ein erheblicher Teil mit der alten Heimat 1n Fublung blecbt, wird in aller Herren Ländern die deutsche Ersiebnngsmetbode gxpßegt. Akademische Lebrer wirken in zahlreichen Skäbten,in Amertxa ]owobl wie im fernen Osten, und von berbfenster Seite ist dieien und der deutschen Wiffenschaft in dem großien Staate des x_riteren Erbteils das Zeugnis ausgestellt wbrben, daß deutsche akademricbe Wiffenscbaft zur He ung des Bildungs- niveaus einer ganzen Nation bat bxitragen dürfen.
In, aufopferuygsboller Tätigkeit finden fich deutsche Geistliche imb Missionare beider Kbnfesfionen Weithin verbreitet, und deutsche IYUkbmsfen ur-d baxmbxrztge Schwestern find draußen keineSwegs nur fur die Landsleute m Krieg und Frieden tätig. M cbt fck 11 Bi 9117117) 31897 b
,a e 011 e- :ra :ung er vor andenen Seeintere en des Reichs die Usbkrzeugmig allgemein, daß die Schaffung eiijifer starkxn Floxte unuxnganglicb, der Aufwand bisrfür in volk5wict- 3chaftlxcher Beziebixng n1ch1s anderes als eine angemkffene RiTkovrämie ei, dte das deUUÖS Volk aufbringen müsse und könne, io bat die Steigerung ber betiloffenen 8Jabre auf alien Gebieten die Ueber- zeugung in dieser Richtung 1111131111) Verstärksn können.
Die Auchexbe, eme stanörzx znnebmcnde Bevölkerung innerhalb der Grenzen des €1chS so 'zu crnabxen und zu beschäftigen, da sich die Lebenshaltung der breiten Sch1chten nach Möglichkeit er öbt, eine
gesunde soziale Entwickiung statifinbet und staatlich gefördert werden .