1905 / 289 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 08 Dec 1905 18:00:01 GMT) scan diff

der DeplacementSvergrößerung für die Entwicklung“ der Flotte bat, glaube ich nicht unterlassen zu dürfen, bier wenigstens mit einigen angemeinen Strichen auf die inneren Ursachen dieser Deplacements- vergrößerung einzugeben.

Meine Hsrren, die Ursachen dieser Deplacemeutsvergrößerung liegen hauptsächlich in der größeren Bedeutung, welche das Ferngefecbt in jüngster Zeit auf See erlangt bai, und in der Entwicklung der Torpedowaffe. Daß man sich bemüht bat, den Gegner von weitber und möglichst frühzeitig zu treffen, das ist ja nichts Neues; aber abgesehen von der Tragweite der gezogenen Gescbüße, fand das Ferngefecht durcb eine Reihe von technischen Undoll- kommenbeiten und vor allen Dingen durch das menschliche Auge bisher eine natürliche Grenze. Nachdem nun aber in bezug auf die Distanzmeßapparate und vor alien Dingen im Fernrohrdisier eine Reihe yon technischen Errungenschaften hinzugekommen find, ist diese Grenze erheblich binauSgerückt. Alle diejenigen .Herren unter Ihnen, die Jäger sind, werden den Einfluß des Fernrobwifiers in dieser Beziehung ohne weiteres übersehen.

Meine Herren, wenn nun das Ferngefecht eine so große Rolle spielt, ist die Konsequenz dadon die, daß die schwrre Artillerie im Verhältnis zu den übrigen Schiffswaffen eine größere Bedeutung erlangt. Wenn man diesem Umstande Rechnung trägt und die schwere ArtiUerie verstärkt 0er Vermehrt, muß man auch die Trag- fähigkeit der Schiffe Vergrößern, damit die Schiffe sie ebsn tragen können, und da die schwere Artiüérie ein sehr großes Gewicht reprä- sentiert, entsteht die Notwendigkeit einer erheblichen Deplacements- Vergrößerung.

Der Einfluß der Torpedowaffe ist daß die Schiffe brftrebt gewesen find, den halb der Torpedoscbußweite zu führen; aber die Torpedo- schußweite reichte bis vor kurzem nur auf wenige hundert Meter. In der Beziehung ist indes in jüngster Zeit eine wesentliche Aenderung eingeireten, und hat damit die Bedeutung des Fern- gefechts auf See Erheblich zugenommen. Das ist die eine Wirkung der Torpzdowaffe. Die andere beruht darin, daß die tat- sächlich bewiesenen Leistungen der Torpedowaffe, die man ja theoretisch schon vorher wußte, wie fie im japanisch-russiscbxn Kriege eingetreten find, den Wunsch baden allgemein hervortreten lassen, die Unterwafferfonstruktion der “Schiffe noch in höherem Maß5 als bisher gegen Unterseerxplosionen zu scbüßrn.

Das sind die beiden Hauptgründe gewesen. Ick) übergebe Fragen zweiter Ordnung dabei, weil diese mich zu weit in dastecbnische Gebiet führen würden, und möchte nur noch die Bemerkung hinzufügen, daß die häufig gehörte Anficht, wir könnten unsere Schiffe mit Rücksicht auf die Befabrbarkeit unserer Gewäffer nicht Vergrößérn, für die don der Marinevcrwaltung geplanten Bauten nicht zutrifft. (Hört, hört! bei den Nationalliberalen.) Dahingegen, meine .Herren, würde eine brauchbare Vergrößerung der Schiffe nicht möglich sSiU, wenn man nicht gleichzeitig die Schleussn des KaisLr-Wilbelm-Kanals auf beiden Seiten erweiterte; die geplanten S:!)iffe würden andernfalls die Schleusen nicht mehr pasfisren können. Dementsprechend ist eine Vorbereitungxquote im Etat des Reichsamis des Innern eingesetzt worden. Ohne dsn Ausführungen des Herrn Staats- sekretärs des Innern in der Beziehung vvrgreifen zu wollen, möchte ich meiner persönlicbrn Ansicht dahin Ausdruck geben, daß die steigende Frequenz auf dem Kaiser-Wilbelm-Kanal und die Tatsache, daß auch die Kauffabrteischiffe in der letzten Zsit stark gewachsen sind, eine solche Vergrößerung auf jeden Fall notMndig gemacht haben würden. Die Frage ist, wie zUzugeben, durch die Vergrößerung der Kriegsschiffe eine dringliche geworden.

Meine Herren, ich komme nun zu der Personalwermehrung. Dieselbe wird großenteils durch di? vorher geplanten Maß- nahmen erforderlich. Wenn man die Personalquote, die im ganzen mehr einzustellen ist, auf den Jabreßdurchschniti bxrscbnet, so werdkn wir in den nächsten 12 Jahren nicht wesemlich mehr der- langen, als in den leßten sechs Jahren von dem hohen Hause bereits bewiUigt worden ist. Es wird also auch das Rekrutenkontingent, das die Marine beanivrucht, nicht in höherem Maß? steigen als bisher. Nach den Erfahrungen, die wir haben, wird es keine Schwierigkeit machen, dies Personal zu beschaffen und die Aus- bildung zu bewirken. Die Marinedsrwaltung hat sich bemüht, Ihnen in dsr Vorlage einen Ueberblick zu geben, auf Welche Posten fich diese Personaldermedrung Verteilt.

Was die Auslandskreuzer anbetrifit, so regelt sich deren Personal nach dem Jlotiengeseß. Was die Torpedoboote anbetrifft, so habe ich diese Frage ja schon vorher besprochen. Den Löwenanteil tragen auch bier die Deplacementsvergrößerungen der Schiffe. Wenn man fiir aber klar ist, daß man um diese Deplacementödergrößerung nicht herum- kommt, so wird man auch deren Konsequenzen, die Vermehrung des Personals dafür, in den Kauf nehmen müssen.

Eine etwas andere Begründung hat der Posten (:: Zur besseren AUSnuyung der Artillerie der Schiffe. Meine Herren, die Artiüerie ist und bleibt die Hauptwaffe der Schiffe; die Seeschlachten werden stets durch die Artilletie entschieden wrrden. Alle Nationen strengen sich daher aufs äußerste an, ihre Artillerie zur höchsten Aus- nuyung zu bringen. Die Marinederwaltung hat sich nun des Eindrucks nicht erwehren können, daß bsi uns nach dieserRiÖtung noch manches zu tun ist, und eine dieser Maßregeln liegt in der Ver- stärkung der einzelnen Gefchüßmannschaftem d. h. der Mannschaften, die das einzelne Geschüß bedienen sollen. Wir hoffen dadurch zu erreichen, daß die Feuergescbwindigkeit dieser Geschüße steigt und daß die Treffsicherheit wächst. Auf Treffsicherheit und Schnelligkeit des Feuerns kommt aber alles an. -

Meine Herren, die beiden anderen Posten: geringe Indienst- baltungsänderungen und größerer Landbedarf, sind eigentlich nur die Konsequenzen von Maßnahmen und organisatoriscben Bestimmungen, Welche di» bobe Haus schon in früheren Jahren genébmigt hat.

Die Marineverwaltung bat fich am Schluß der Denkschrift bemüht, Ihnen einen Ueberblick über die Kosten zu geben, welche aus den ge- planten Maßregeln entstehen werden. Eine solche Schätzung ist ja schwierig. Ich kann nur sagen, daß wir fie so gewissenhaft wie möglich außgefübrt haben. Man wird nicht erwarten können - das mö-bte ich doch nicht unbetont [affen -, daß jede einzelne Zahl sicb im Laufe der Jahre als zutreffend erweist; aber das kann ich versichern, daß sich die Marineverwaltung die größte Mühe geben wird, die Kosten für die geplanten Maßnahmen innerhalb des Rahmens der Gesamt- schäßung zu halten, und das ist doch eigentlich der springende Punkt, auf den es ankommt.

der gewesen, Kampf außer-

immer

Meine Herren, ich komme zum SÖluß- Nach dem, was ich gebört und in der Presse gelesen, habe ich dm Eindruck, daß die Marinevorlage im allgemeinen nicht unfreundlich aufgenommen ist. Ick babe ja Stimmen gelesen, denen die Ausgaben zu groß sind, die den Nußen einer so großen Marine überhaupt nicht anerkennen wollen, und die auch mit manchem anderen nicht einverstanden find. Jeb babe aber auch Stimmen gefunden, denen die Marinevorlage lange nicht weit gea'ug gebt. (Na! na! bei den Soziald-zmokraten.) Ich denke, meine Herren, daß die Beratungen des hoben Hauses dazu beitragen werden, diejenigen, welche sicb bisher ablehnend ver- halten haben, zur Zustimmung zu bewegen, daß sie aber auch die- jenigen, welche eine größere Vorlage gewünscht Hätten, überzeugen werden, daß das Vorgehen der Verbündeten Regierungen in dieser Frage das Richtige gewesen ist. "„Meine Herren, ich hoffe und wünsche das dringend, damit eine möglichst große Majorität dieser Vorlage zustimmen kann, damit jeder sieht, daß die erwählten Vertreter des deutschen Volkes in dieser Frage geschloffen hinter der deutschen Flotte stehen. _ (Bravo! rechts und bei den Nationalliberalen.)

Aba; Bebel (Soz.): Aueh ich„muß zirnäcbst meinerseits auf den höchst vlößlicben Schluß dQs Reichstags im [eyten Mai zurück- kommen. Noch kurz zuvor hieß es im Sxmorenkonvent, Wwürde eine Vertagung eintreten. Dennoch erfolgte ganz unerwartxt der Schluß. Das einzige, was wir darüber etfubren,_war, „daß dabei keine Animofität gegen den Reichstag vorliege. Wo hatte die a11ch herkommen sollen! Bald nachbar hörten wir aber, und wie es szbemt, mit R€cht, davon, daß man den Reichstag so schnell weggesebtckt hatte, um keine Cr- ötterung der Marokkoangelegenbeit zuzulaffen. Das war eine un- erhörte Rückficbtslofiizkeit gegen den Reichstag, gegen die wir dxn schärfsten rotest ein egen; man soll dem Retch§tag3 nicht noch sem lestes bis; en Bedeutung auf diese Weise wegnehmen. Es hieß dann, der Reichstag sollte schon imOktober wieder einberufen werden. Aber tatsächlich ist der Reichstag :) spät zusammenherufen, daß der Etat absolut nicht mehr zum 1. ril rechtzeitig fertiggesteüt werden kann. Hat man etwa damit beabsichtigt, dem Reichstage die Möglichkeit, fich gründlich auSzuspreckzen, zu beschneiden, fo erklare' ich, daß wir uns unsrrerseits keinen Zügel anlegen [affen werden in der gründlichen Kritik der Zustände, unbekümmert darum,„o5 der 1. April Eingebalten werden kann oder nicht. Der Reichstag ist tritt einer Tbronredx sr- öffnet worden, welche im Auslands und Inlande zu allen möglichen Kommentaren Veranlassung gFeeben hat. Es wird da ein Unterschied gemacht zwischen den xirbten, zu denen wir in_korrxktem, und zu denen wir in freund1chaftlichem Y_erhaltnine jteben. Nun hat der Reichskanzler gestern einiges in dreier sziebung vor- gebracht, was zur Aufklärung dienen könntx; Zr dat aber in der Marokfofrage erade da abgebrochen, wo er hatte jprechen müssen, Wir werden unxererieits versuchen, das Vexsaumte nachzuhol_en, um ihn noch zu weiteren Akußerungen zu veranlanen. Er hat gestern auch davvn gesprochen, daß die auSw rtige Lage keine durchaus béfriedigende ist; auch in dieser Auslaffung tritt uns der Crmt der Situatiqn ent-

egen. BeiGélegenbeit der Enthüllung dxs Moitkedenkmals hielt der aiser einen Toast beim Festbankett, worm es hieß: das Schwert ge- schliffen, das Pulver trocken gebzlten; die S warzseher vxrbanni! Da mut"; man denn doch wirklich fragen: Was tt denn l_oS? Welchsn Zeiten geben wir entgegen? Auch der Kanzler sprach g€ztern von dkn Slimmungen und Leidenschaften der Völker, von der tiefgehenden Ad- nei- ung der Öffentlichen Meinung in En land gegen UZH. Ich glaube, jeniiits des Kanals wird er damit leb aftem Widxrxprucb begegnen; ebensowenig wie im deutschen Volke eine Animositat gegen England besteht. Aber 1olche Reden wie die vom 26. O_ktobsr müfien das Volk übsrrasckxen , wie auch die Rede des Kollegen Paa'cbe von) 4. Januar vor seinen Wählern über die Gefahr eines Kriege§ unt England die- selbe Wirkung haben um Zuxrst dachte ich, Herr Paasche hätte fich damit hlo ein [ckckcker wichtig maehen woüen. Aber wenige Wochen spater hörten wir emen bayerischen Prinzen aus- sprechen, man danke dem Ka:ser, daß Deutschland 1904 nicht in einen großen Krieg Verwickelt worden sei. Wenn solche Reden gebaltrn werden, haben wir im Reichstage allerdings den dringßndén Wunsch, zu hören, was an diesen Dingen eigentlich Wahres Tit. Jm L.;ure dieses Jahres soUen wir ja abermals Vor der dringenden Gefahr sinds europäiscbsn Kcisgés gestundet) haben, und zwar anläßlich der Marokkoangelégenbeir. Auch Fürtt Bülow_kckat Anfang Juli *.*-on einer .gefabrdollen Lage“ gejprocben. Aus ]Stnxr gestrigen Erklärung ist hervorgegangen, daß die Marokkofrage zch de_rsckzikdenx Phasen durchgemacht hat. Am 12. April d; J. batte Gras Bülow n0ch [*e- stritten, daß irgend ein Grund vorliegt? zu drr Annahme, daß irgend eine Macht die de_utscben Interessen in Marokko vetleßcn könnts. Jch bob ei i 8 Tage 1päter bervvr, daß, England and Frankreich sich zu einem Fündnis zu1anxmenzufinden schienen, wsichsß eines Tages 1€br bedenklich für Dqucbland werden könnie._ Einige Zeit nachher entgegnete mir _ Graf Bülow, die Polini gegen Marokko sei unverändert diejelbe geblieben. So ganz richtig war das nichx; denn gestern haben wir gehört, daß nntilerweile der franzöfische Gesandte in Fes ein angebliches eurypairckysß Mandat geltend gemacht habe. Das war Vor dem 29. Marz; in diesxn Tach fand die Landung des Deutschen Kaisers m TMger „statt, urzd das änderte mit eirem Schlage die ganze ;»Yituatwn _wollständig. Deutschland hat gewiß allen Grund, die Sébadtgqrg deutjcber Inter- effen abzuwebrxn. Ein Protest gegen dre xtwatze Yußnußung des englifch-franzöfi:ck_)en Abkommens in dieser Richtung in nicht erhoben Worden; statt deUen geht der Deutsche Kaiser n'ackp Tanger! Eine solche Reise babe ich 1chon damals als Demoni'tratwns- und_Provokations- reise bezsicbnet, die bei den anderm Machten' das größte Mißtrauen erregen mußte. Mit dem Einwand, sol_che„Dmge„ dürften hier nicht erörtert rverden, lassen wir uns nicht abdpeuen; bier steht _das Wohl der ganzen Nation auf dem Spiele, bier konzite möglicjoerweixe ein Krieg ausbrechen, und wir sind gewillt, uns m,Zukunkt viel energischer um die außwärtige Politik des Deutschen Reiches zu bekümmxm, um aus der Situation beraußzukommen, diejeßtgesxbaffen wordeniit. Wxnn Deutschland jetzt in Europa isoliert ist„ ,so nt das größtenteils den Fehlern unserer eigenen außwärtigen Polltlk xxl Verdanken.' Die Völker- schaften in Marokko haben von dem persönlichen Eingreifen des Ober- bauptes des Deutschen Reitbss ganz andere Vorsteliuxrgen wie Europäer. Es liegt da genau so wie 1896 mrt der Kruger-Depesche, wo ganz besondere HoffnunZen im Burenlande hervorgerufen wurden, das; die Burenrepu liken Deutschland ' im Ernstfalie auf ihrer Seite baden würden, und ich zweifle sexdst, ob ohne diese Burendepe1che der Krieg außgebr sn ware. Glauben Sie denn, daß die Bevölkerung von, Marokko nicht ganz ähnliche Hoffnungen auf die Reise des_Katsers nacb Tanger geseyt hat, wie seinerzeit die Buren auf die Kruger-Depesche? Auch wenn eines Tages wieder die orientalische Frag; aufgerollt wird, wird man mit derselbe!) Zuversicht auf die Unterstuyzrng De_xutschlands rechnen: eine trügeri1ch€, aber durch diese und ähnlich? fruhere Vorgänge be- rechtigte Hoffnung. Man sou nicht bei einer fremden Nation Hoff- nungen erwecken, die das betreffende Land unter keinen Umständen erfüllen dmx. Bedenklicb war auch, daß monatelang die Nachricht aufrecht er alten blieb, "England babe Delcaffé eme Reihe von Zusagen gemacht für den Fall eines Kriegss mit Deutschland. Nun ist allerdings durch die Norddeutsche Allgemeine Zeitung festgestellt, daß von englischer Seite memgls ein solches von Delcassé behauptetes Angebot emacbt worden. ser. Ich möchte aber doch wiffen, ob es wahr it, dIß 'der Reichskanzler an'den Generalstab die Frage gerichtet hat, ob er in der Lage sei, in einen KÜS Mik Frankre_lch eintreten zu können. _Es kann doch dem Reichs- kanz er nur erwün1cht sein, wenn ich mich hier zum Sprachrohr etnxr Auffassung mxcbe, die in Deujscbland und guck; izn Ausland geteilt wird. Iko kann es mir nicht denken; denn em Krieg mit Jranerich bedeutete zugleich einen Krieg mit England.. Es ist durch die deutrcbe Politik in der Marokkoangelegenbeir dabm gekoxnmen, daß Mn" nicht schon vorher, Von diesem Augenblick an England

und Frankreich förmlich zusammengescbweißt find. Ick be- dauere diexe Vorgänge um deswilleu so außerordentlich, weil“ ich der [Le erzeugung hin, daß keine andere Politik England und Frankreich auf einen so freundschaftlicben Ylß hätte bringen können. Sie werden nicht bestreiten können, daß ' diesem ganzen Vorfall, soweit er sich in Frankreich abspielte, s ziell mein igeuofse Jaurézs eine für Deutschland an erordentl wertvolle Rolle gespielt hat. Er bat gefordert, man so e die öffentliche Meimm rankteicbs unterrichten, man solle unter keinen Umständen wegen arokkos in einen Krieg willigen. Er hat alles getan, was ein Mann tun kann, um das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich freundscbqft- lich zu gestalten. Nuri war ck ganz naturgemäß, daß meme Fraktionögeno en auf die Idee kannn, Jaurés einzuladen, um ier über de Marokko-Frage zu sprechen. Ich glaube, eine solche Friedens- und Freundschaftßdemonstration hatte man von seiten der deutschen ReichSregierung mit Freuden begrüßen sollen, aber das Gegenteil war der Fall. Der Reichskanzler richtete an den deutjchen Bouchafter in_ Paris einen Brief, in dem er ihn unter Begründung seiner Auffassung seinen ganzen Einfluß auf- zubieten ersuchte, um Jautés Berlin fernzuhalten, und aui xine eventuel]: Außweisung hindeutete. BemerkenSwert ist an diexem Vriéfe einmal, daß der Reichskanzler, der Leiter der Politik eines großen Reichs, in dieser Weise einen sozialdemokratischm Redner zu der indern suchte, der Einladung seiner Parteigenoffenxolge zu leisten, zweitens, daß er so tat, als ob er übsrbaupt nicht wi 8, wie Jaurés zur deutxchen Sozialdemokratie steht, indem er sagte: „Sie haben ja vor eirzigen Jahren in Amsterdam selbst erfahren, was für eine böse Geseükchaft die deutsche Sozialdemokratie ist“, und drittens, daß_ in diesem Briefe die franxöfi1che Sozialdemokratie als die patriotijcbe im Gegensaß zur deutschen Sozialdemokratie bingesiellt wird. Dadei bat die Pariser Preffe alle Augenblicke die deutkcbe Sozial- demokratie der französi1chxn als Muster hinsesteüt: Seht Ihr, der Babel, das ist ein Patriotiscber Yiann. In Frankreich wird ge- sagt, die französische Sozialdemokratie ist nicht patrioti1ch, re unter- grädt die Armee, und es wird aus die dqucbe Sozialdemo katie hin- gewiesen. In Deutschland iki es gerade ungkebrt. Ick) will dies nur anxübren, um die ganze Lächerlichkeit der Auffanung über die Sozialdemo- kratie hüben und drüben zu kennzeicbxren. Um 511 charakterisieren, welcbe Einwirkung die Amsterdamer Beichlüffe aus meinen Parteigenoffen Jaurés außgeübt haben, will ich Ihnen mitteilm, daß auf dem nächsten franzöüsckxen Naiionalkonßreß der Sozialdemokratie Jaurds gesagt hat, seit Amsterdam ba en (1112 französischen Sozialisten dem Minisixrialißmus entsagr. Jaurés hat dem Rrichkanzlcr eine Antwort gejchrieben, die dieser sich sicherlich nicht hinter den Spiegel jtecken_ wird; er hat dem Reichskanzler, der diese Friedens- demonstrwtion in BErlin verhinderte u_nd irgendwelche Gkgen- sätze zwi1ch2n der französischen und deutychen Sozialdemokratie zu schaffen suchte, die einzig richtige Antwort zuteil werden [.*-ffen. In _äbnlicbcm Sin_ne hat sich auch die Kölnisckxc Zeitung außgesprochen. Diéjer Vorgang ist eine Blauxage vor der ganzen Welt, und es ist nur bedauerlich, daß sicb Dear1chland diese Blamage geholt bat._ In Konstanz wollte ich, Adler aus Wien und ein italieni]cher_Delegterter über diese Ausweisung Jantés' sprechen, aber unter preußi1chem Druck erfolgte dann natürlick) ein Verbot. Wir stehen schon heute in der ganzm Welt im Rufe, der reaktionärste Staat zu sein. Der Abg. Fri en bat „den Reichskanzler über Japan befragt. Der Kanzer hat gejagt, was zu sagen war, _abet eins_bat er nicht gesagt, nämlich nichts über den_engli1ch-japani1chen Vertrag und unser „Verhältnis dazu. Der rujsxsch-japanisckoe Krieg war eins_notwendige Folge unserer Cinmnchung von 1895. Rußland irt durch den FriedenIdkrtrag lahmgelegt. Der japanisch- englt_„sche Vertrag bedeuiet die Oberherrychasd Englgnds zu Weiner und zu Lande, für uns allerdings auch die Erstbließung der off-Znen Tür,_ die uns unter Rußlands Herrschaft allerdings nicht offkn geweyen wäre?. Di? Hoffnungen derer, die glauben, in Kiautscbou-eine Position gewonnen zu haben, von der aus man sich auSdeb_nen könnte,_find freilich zu scbanden geworden. Wir _könnten unxere militäristbe Position in Kiautscbou räumen, sie koxixt uns nur led und misst un_s gar nichts. Man müßte bei den Verbündeten Regierungen Vollständig Verrückt sein, wenn man glaubt, aus Tsingtau ein zweites Port Arthur zu machen. Solltkn wir einmal, was wir nicht wünschen, einen Krieg“ mit England führen, so würde Kiautschou für unSKnur eine Kugel am Bein ]ein. Das gilt Von unseren gesamten Kclonien, fie sind in einem Kriege mit England nicht nur eine Gefahr, sondern in 14 Tagxn für uns Verloren. Der Handel mit Südwestafrika beläuft sich aus nur 32 Millionen gsxgenüder einem jährlichen Kojienaufwand von 151Mi11ionen! Es wird wirklich Zeit, daß drr Reichstag n_üchteru wird und sich übérlegt, ob es 10 weiter geht, 06 die Odier für die Kolonisn wirklich sich lohnen. Im Ernstxall können wir uns nicht in Europa und im fernén Ozean zugleich verteidigen. Bis- marck sagt? über die Pachtung von Kiauncbou mit Recht:_©erade groß genug, um große Dummheitsn zu machen. Die Auksudr aus Kiautxchou ist jährlich 0,0, und dafür geben wir jährlich 13 Millionen auI! Man mag über die Engländer denken, wie man will, sie? find kluge, überlegene Männer, fie vlaudern nichts aus, Hie wiffen zu schweigen, denn das viele Reden ist eine sebr gryße (Sefa r, namentlich an unricbti sr Stelie. An exponierter Stelle _i_!t das Nichtreden Gold. Seit zehn sabren, seit der Krüger-Depeschk, ut eine ganze Reihe von Aeußerungen erfolgt, die Mißtrauen in England hervorrufen mvßten. Ich erinncre an das Wort: „Unsere Zukunft liegt_ auf dem WaUer', an das „größere Deutychland“, _.Bitter _not ist uns eine starke Flotte". Als ich den Staatsiekretär fragt:, was mit„dem leßten Worse emeint fei, schwieg er hier, und in der Komrmssion sagte er: Mein Name ist «as:, ich weiß von gar nicht?.„ Ick erinnere ferner an die ' ede bei der Taufe drr „Wattw- bach', an das fximose Telegramm von 1902: .Der Admiral des Atlantijchen Oieans rüßt den Admirgl dds StiUen Ozeans“. Der „Wahre Jakob“ racbte dieser Tage ein Bild dazu, worauf der Admiral des Stillen Ozeans in einer Waschbütterudernd dargestellt ist. Das war der Rest der Flotte, und ick) Will nicht hoffen, daß es dem Admiral des_At[antischen Ozeans eb_ensd geht. (Ruf bei den Nationalliberalen: Pfui!) Jeb sggte aukdruckltch: ! hoffe es nicht. Wer war der .Patriot',_ der nur das _zurtef? Da jetzt der Krieg nicht angebrcchen ist, ui das Vcrdtenkt derSozigl- demokraten. Wenn Sie es auch nicht zugehen wogetz, tnnerlnb denken Sie ck auch. Jetzt spielt die Masse in auswarttgen ragen auch eine ganz andere Roüe wie bisher. Die Vö1ker [affen 1ch_ in einen Krieg nicht mehr besen, darauf Verlaffm Sie fich, sie muffen wissen, um was es sicb handelt, was damit erreicht werden scll; nur wenn sie das Ziel billigen, find Yi): dafiir. Darauf können Sie sich verlassen, das'klaffenbethe rolxtartat wird sich einst die Fraße stellen: ist das em Kampf, für den wir mis ins Ze'u zu werfen ba en oder nicht? Nur in Uebereinsitmmung mti dem ge amten Volke können Sie noch einen Krieg führen. , August dieses Jahres baden auf einer Konferenz in_ London die gesamten Vertreter der englischen Arbeiterklasse einstimmig beschlossen- jsden Versuch, einen Krieg mit Deutschland herbeizuführen. auf das entschiedenfte zu bekämpfen, und die Arbeitsrorgqmsationen be- deuten in England doch noch etwas mehr als bei uns. (Zuruf des Ab. von Kardorff.) Allerdings, Herr von Kardorff, aber das ste Mal werden es mehr sein. Von unserem Ge- samtwcktbandel sind 2820 Millionen, also 20 tF/o, „unt Eng- land und seinen Kolonien. Troß _ aller Reibereien

wir mit England das glänzendsie Gefchast dyn a,l1en Nationen der Welt. Wie kann man innerhalb maßgebender Kreise, yon dxr gierung wil] ich ganz absehen, giauben, daß England„ das mtt dem Deutschen Reich ein solches Gejchäft macht, aus Eifersucht emen Krieg mit Deutschland hxrvorrufen würde? Und dabei kann England kein Stück seiner Ware, von den Rohprodukten akgeseben, obne Zoll nach Deutschland einführen. während umgrkébrx von Deuschland alle Produkte, abgeseern don Tabak und Spirituosen, zollfrei nacb Eng- l_a_nd gebracht werden können. Was ist natürlicher„als daß das eng- 111che Volk, wenn unsere Grenzen immer mehr mit seinen'Harxd abgesverrt Werden, auf die Dauer nicht mehr so töricht sem wird-

uns seinx Grenzen offen zu (affen? Ihr ua 1: ts war ja immer: andere Länder haben bobe(Zöclb1e,edchirrrr)mH1ciru1iofi:ri-gxitrjesjix NXFWEMF? [Fit FiensrtiVersuch Chamberlains widerstanden,

! , , ,

ibändler Campbell . B n mmtg gegen seine Politik gewesen. HÜÉerxlFeFretenGundt es ds;)slllzrbre'u:blgcirCriijght wundern. u n_zu, un'en, iraen“vtems s' ' - vorlage wnd ja nicht allein mit an fallt. DW FMM auch mit der auf den ganzen Welthandel begründet.

aucb - die engliscbe Der Fre

die Regierung anführt,

die tage:

gäbe, so würden Sie schließlich der Zinsen

vier Fünftel für Militär-

missen, erfordern schon unterem Reichsetat, u Wenn auch. die jetzige

rungen enthält, so kommen wir do in

dehnung der Marine bi Forderungen für das tische Situation schon

Kriegswinister nicht mit 10000 M diese fieberhafte Vermehrung der deutschen Flotte?

allein auf die Vorher andere, was dafür an es nicht übel, Mumpiß. an, die "uns neuestens Flotie aufmarscbiert m englix e Flotte ist das und 65 Panzerkreuzer, Ueberwindung dieser M falle gegen die beiden

fahrstraße mit ihren Kriegsschiffen zu pflastern. ge11chts sosxher Tatjacbkn an einen solchext Kriegsfall überhaupt denken? Und doch 11T das der Fall, denn sonst batte disse ganze Flottcnpolitik Und wre steht es mit Rußland? dom Großen Ozean außgeschloffen

,keinen Sinn. vom Oxien, tritt seine Bedeuturg

stantinopel, die Ostsee und unsere Iii *rOVin en in d _ Rußland braucht doch MeerLSÖäfen. p 3 ?" kakkkvkund.

aUes daran seßen, sie

Fqlaef der "I])LSUÜÜ' 150136011, gluckltcb EMW?" zw? Stühle gesetzt babkn. e rien

die Ma en sich dazu schweigen werden ? Bülow hat fick) gestern als er die Sreuerprogra

die Bexteuerung der .Loxusqegknstände folien herangezogen werden, Bier, wetxlich brrangezo en worden - An11ank§-, eine (3 rensteuer.

eichlagen ; aber Luxusste

tnsteuer brin;;en ein gut;“?

dagegen 130 Millionen.

Freizern würden wir mit uns reden laffkn; jeßtgen VorlauewaurZ bioßcbaufk eine Art AdftandS: Und Ebrensieusr , eme ngxrx tig eit ist die Quittun*§steu:r mit '

10 „3, die ebensozut dsr Arme zahlen sol], b Mm

binaus. Wklcb'

20 „44 kauft, und dsr D“1x_Quittungssteuer ist krarskr _gar nicht gedacht Mittelitandéretter, die Herr „von Stengel bat die Zigarkttensteuer Ver

Daß schon nach der Tabaksteuerkrdöhung von 1879 Tausende von Zrbérxkérn um ikke Ex" mert a aukwandern mußtc-n, zrrur Teil elend untergxgan'en sind scheint mcm an den maßgebenden SteUZn nicht zu wissen cdver nicht „31; be-

9cht5n; ist es doch ede will. Das Zentrum wi 6, Milliarden

werden muß! emyge bewiÜigt werden, gebracht werden.

Gatten und Kinder empfehle

Faker: im Bundxérat; Straße. Schockwetxe kön

gibtes keine WinkelngeÉyexr, kiin?t Verkeimlicburig dss Cinkommcns, er in ommen euer; darum se te “err 1). Mi url UU kkkußlsckoen Abgle'dnetendause die Erdscha!“téiizkuei:J nicbt duichx «Zier

_nne Drückerei von

F9d1€5§8 01311Z€k erchst sehen will. hat _rtngen.

nerzxr ganz erbebliÖ ÖÖ rutckratie Usrwögens- teien. Aber 12 übrigen Vorteile, ringen. Man hat uns

0 : tk; r iter zu entrechten. rie in Berlin. "wammxungxrecbts der

ie berrjchsnden Zustän

[?Hkkn Zeit geradezu unerträglich gewordkn.

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Keiden der amtt wird en ,en, jämmerli en Dr rbetter ükerbaupé nicbt age den Reichskanzler: eußen ist tatsächlich n Preußen ist dsr -_d heute sehr ernst-

Obs fühlt, so wird er Ü Mr_nn Sie -wer weiter geben.

hLTerUßischer Staats- und Finanzminister Freiherr von

nbaben:

Meine Herren! „"k“ eiumgeben, die

Der Herr Abg. Bebe

- Arbeiter ein politischer Helot sei-

Sozialdemokraten.) ne Herren, das

" Jkauke, es wäre tt: Beweise für die Be

Wohin geb deut che Flotte zu einem etwaigen Schu treten können. Selbst wenn diese-

. , doch sehon mit der jeßtgen Flotte auskommen, können.

Landheer nach fich.

eitrzng zu einem Kriege mit England; alles Grunden

rankreich haben nim _aber zusammkn 87 Linienschiffe und und damtt em

Zigaretten find die Hälfte Pf-nnig-Zigaretten die durch die nrue Steuer auf 2 „„I Oerteu€rt werden' wodnr ei , = Reduzierung des Konsums , ck ne bWUtMe

don Arbeiterinnen, die _dann dkr écostitution derfailen find, bxwirkt Wik memen, von al

Andere Staatkn, wie England, ziehen aus der Erbschafts-

und Bourgeoisie beim Burenkrie“e die Einkommen- ! und Erbsxhaftßsterxer Erhöht! , “acb- rann wedrdMent wtrßwmdxxensddie Hälfteymebr aus den Steuern ,.?“ un Sie nt t, ie große ' kaffe kann die Kosten Jblen, und Ste (nach rLÖLS) haben die boden Stellen inne und

erWYVereine in Auxficht gestelit. „geitaltet sein wird, daß wir für Tendenz der Regierung und der . Ich erinnere an die Bewegung der Eléktrizitäts- Wie steht es mit

bestehenden Geseüschaft§ordnung eingekauft.

Arbeiter_ein politischer Heldt. fürs auch fur dezr Arbeiter. - Nam, daß das Vaterland fo rst, daß der Arbeiter sub darin

nicht rechtzeitig bremsen, dann wird die Bewegung

Ich beabsichtige nicht, auf alle die einzylnen te eben der Herr Abg. Bebel berührt bat. Aker „9 kaige Worte muß ich mir gestatten, wenngleich sie nicht zu nem dkkkkkksten Ressort gehören.

annerman ist an die Steüe des Schu - wenn die Wa [

Rucksicht auf EYarF,blsondern , 'e .: en, die entscheiden nicht. Entscheidend ist vielmehr t unser Handel? Da zeigt ck "ich, daß die e gar'nickyt wür e in Aktion ykwendigkett nch einmal er- emem uneridlich kleinen Teile _ , _ Heer, Marine, Kolonien, ein- fur die Netcbsjchuld, yon denxn mindestens _ und Marmezwecke aufgebracht werden die koloffale Summe von 1400 Millionen in nd fo gebt es mtt Riesenscbritten weiter. Flottenvorla e vergleichkweise mäßige Forde- eme 1mme_r_ uferlossre Aus- ngturgemaß immer größére _ Hatte sich _die heutige poli- emem Jahre ergxben, w hätte fick) der ann begnugi. Und wohin zielt Einzig und

nein, und die zieht

Vor

xxxgebrackor wird, ist, nehmen Sie mit Geben «re doch dre Bilder in der Wandelhalle „zugekomm'en find! Da ist die ganze englische it güßn ckan Panzern und Kréuzsrn; diese Beispiel, dem wollen wir nacheifern. England

s_o großes Ueberßewicbt, daß an eine acht gar imb; zu denken iii. In einem Kriegs- find drk]? m der Lagk, die ganzs Nordsee- Wie kann man an-

'Je Frhr dieses tjt, sto me r nach Westkn, die Eroberung 171011 Korbi- _ Die russisch? Bourgeoiie wird tick) an der Ottssx _zu schaffen. Dai! ist die der PolitthUmdit der kIwirééxr-s jest _ n g an kn „ie, d:-

wläxßn Zustand . gxfaU-Zn lasssn, daß si? Und'wre wollen Ste die Kosten d(ckkn'.) Fürst an die Wyrte des Fürsten Viémarck angelrdnt, mme entwickelte, Fur]: Visitiarck schwärmte für der großsn Maffkn', "rie Tabak„Kaffeé usw., und fie fipd ja und dic Renken wollten nur xine Man dat x_a eme Automobilst'euer dor- uern brrngrn ja nichts Lin; Champagner- und Datzend Millionkn ein, dsr Bzanrtwein Ueber Einkomm'r. ., VermösenSn Eriscbafts- aber da kommt es in den

_ . der fich einen Anzug für jkytßk,“ der 230000 «46 Zinsen quittiert. eme Steuer auf den armsn Yiann, wie sie werde:) kann; an ihr mögen sich die vielen bl_f'r rm Hause_fißkn, die Zähne au-Zbrccben! kitern aucb dertrittrn, das? die Tabak- und rauch§gcgensiande der breiten Maffc trssfen.

tenz gédrackpt wordén sind, zum Tsil nach

n Kilt der Arbeixrr, der die Zeche bszablen [[ die Ztgarkttentteuer; Von 061: Hälfte der

und die BrotkoSmackoung ron Tausenden

211 diesen Konsumstkuern soll keine

, _ vielmxbr akles von der Erbschaftssteuer auf- Dtexe Erbkchaftsstéuer mit der Ausdehnung auf

_icb _dringknd _den Vertrztern der Einzel- bter' lre-gt iatsacblicb das Geld auf der nen Ste bier dre Millionen baden. Aber kann

beißt ,es: Bxfiß verrflichtkt; wer diesen auch die sittliche Pflicbi, dafür Odier zu bers

Einnahmen. 1901 bat die englische

Ahmsn Sie dies Beispiel

dre die Kompdtscbüffel zum [Leberkaufen eme Vorlage uber dt_e_ Rechtsfähigkeit der Ich bssurche, sehr, daß sie sie „nicht stimmen können. Arbeitgeber geht dahin, die

_ der Fréihxit dkS Vereins- und Arbeiter uyd mit dem Koalitionßrecht? de sind angenchts der vielen Aussperrungen _ _ Gegen diese Aus- allerdir-gswom Parteistzndvunkte nichts ein- den Arbeitern und Arbeiterinnen das wahre __ _ Bei dem etklajsxnwabliystem tn Freußxn kommen die zu einer Vertretung i rer Jntereffen. Ick _ _ in Drutscbland Voran? reaktronarste Staat der Welt. Die Zeiten Wenn Sie nicht

wo ist Preußen der

sich demnächst fragen, ob er ck verteidigen

[ hat davon gesprochen, daß in Preußen (Seb: richtig! bei

Ich habe schon einmal bemerkt, „Sehr richtig!“ ist kein Beweis. besser gewesen, der Herr Abg. Bebel

uns der Arbeiter M; in einem vollkommen geordneten rechtlichen Zustand befindet. (Widerspruch bei den Sozialdemokraten.)

„Dann sagte der Herr Abg. Bebel: wenn sie nicht bremstm _ [ck verstehe darunter dj: Sozialdemokratie -, dann würde die Bewegung noch ganz andere Dimensionen annehmen. Meine Herren, gefiatten Sie die Bemerkung, daß ich anf dieses Bremsen keinen sehr großen Wert lege und glaube, daß ck die Staatsautoritäten sind, die dxe Ruhe und den Frieden im Inland? zu verbürgen haben werden. (Sehr richtig! reehts.)

Dann hat der Herr Abg. Bebel gesagt, die Arbeiterschaft würde es sich überlegen, ob sie, wenn die Zustände so andauern, das Vater- land im geeigneten Falle verteidigen würden. MÜ“? HSM", 165 nagel? diesen Ausspruch des Herrn Abg. Bebel bikr dor dem Lande fest (iebr gut! rechts; sehr gut! bei den Sozialdemokraten), daß es jeßt in ein MajoritätSvotum oder in die Abstimmung des einzelnen Arbeiters gestellt wkrden soll, ob er dem Nase des Kaisers folgen, im FaUe der Not das Vaterland verteidigen will oder nicht. (Unruhe bei den Sozialdemokraten.)

Dann bat der Herr Abg. Bebel metkacb Bezug genommen auf England. Ich rufe ihm ein englisches Wort zu- und zwar ein Jolies engliicbxs Wort: rixdt 0x NkOUJ, my country, Nkcht oder Unrecht, es ist mxin Vaterland. Wenn man den Ausführungen des Herrn Abg. Bebel folgt, so muß man glauben, daß er das Gegsnteil befolgt. (Seb: richtig! rechts.) Er bat vorhin über die auswärtige Politik gesagt, die deutsche Politik mache unzählige Fehler, BUMM 181811 die Engländer ganz überlegte, nüchterne Leute. Er bat jeßt, was die inneren Fragen betrifft, gesagt, die Engländer brächteu ssb! 97011? Odier, aber die Deutschen natürlich nicht. Ick werde nachHer nacb- Weisen, daß diese Behauptung unrichtig ist.

. Er hat ferner gesagt, der Belly verpflichte, [101319556 0d11ZS, und da kann ich ihm durchaus beitreten. Ich werde ferner nachweiisn, daß dieser Gksichtépunkt maßgebend gewesen ist für die ganze steuer- 1rche Entwicklung in dxr neuesten Zeit. Die drutich€n Staaten, die rl,;rrtseits die sozialpolitische Geseßgebuns geschaffen baden, haben in dieter sziebung ein sehr gutes Gewiffen; denn für fie ist der Gesichts- rrinkt 1101216556 0131st maßgebend gewesen. ' Auch die bürgerlichen Par- teien, die jest schon im Staat und in der Kommune fast sam die direkte Steuerlast tragen (lebhafter Widerspruch bei den Sozialdemokratsn), rind die jetzt für die Arbeitetversicberungen 276 Miüionen Mark jähr- [lch, d. b. 2 Millionen täglich, aufbringen, haben in dieser Beziehung ein sehr gutes Gewiffen, und dergleichen Angriffe praUen an dem blanken Schilde ab. (Unruhe bei den Sozialdemokraten.)

. Ich gebe nun dazu über, meine Herren, den Vergleich zwiychen dé: englischen Belastung und der deutschen Bélastung mit indirekten Steuern etwas weiter zu ziehen und überbaurr in dieser Beziehung einen Vergleich aufzustellen. Ich muß daöei bleiben, und der Herr Reichskanzler bat die Güte gehabt, das schon in seiner gkstrigen Rede auszuführen, daß in Deutschland die Belastung infolge der Zölle und der indirektkn Steuern niedriger als in fast aUSn anderen Kultur- staaten. (Hört, hört! rechts) In Deutschland werden an indirektem Steuern auf den Kovf der Bevölkerung, und Mar, wenn man boch rechnet, 18 „44 gezahlt, in Oesterreich 29, in Ungarn 19, in Frankreich 48, in Großbritannien 48, in Italien 20, inNußland 17 .“, also Rußland steht nur etwas günstiger hinsichtlich der Belastung mit ZöUen und indirekten Akgaken. Winn man die direkten Steuern und die indirekten Steuern zusammsnnimmt, stellt fick) die Gesamtbelastung, wie folgt: Preußen 26 „ck Pro Kopf der Vevölkeruug, Oesirrreickp 38 „44, Ungarn 28, Frankrciä; 61, Großbritannien 65, Italien 35, Raßland 20 „“ Ick wiederhole, Liner Belastung in Préußen von 26 „44 pro Korf der Be- völkerung steht in Frankreich eins solche von 61 und in Großbritannién don 65 gegenüber, und Adolf Wagnér, den gewiß (1118 als eine _Autorität auf finanzwiffenscbaftlicbem Gebiete anerkennen werden, 1pricht si-“b folgendermaßen aus:

Es zeigt fich, daß die Eeixmibeiastung bei uns mit Zöllen immer noch kleiner, mit innsren Vsrbrauchsfieuern viel kleiner und ebrnx'o mit Verkehrssieuern (Stémpelabgaben) niedriger, besonders als in Frankreick; isi. '

Ich will dies feststellen gegexüksr der Bekauptung, als ob in Deutsckland die Belastung pro Korf der Bevölkerung mit Zöllen und indirekten Abgaben cine übermäßig dvds sei.

Nun wird bei der ganzen Erörterung über die' Frage der Belastung vonommen übersehen - und das ergabxn auch die Zwischenrufe Vorher yon der linken Seite -, wie sich die Belastung mit direkten Steuern strUt. Die Daker, die ich Ihnen Vorzutragen mir erlauben werde, ergeben, daß mxirc Bebauptungsn richtig sind, daß diese Lasten wesentlich Von einem Trittsl der Bevölkerung getragén werden und zum großen Teil den anderen zwei Dritteln der Bevölke- rung zugute kommen.

Was hat man denn bei der ganzsn neuen direkten Steuergeskß- gebung für Prinzipien verfolgt? WCM in den leßten Jahren ein neues Steuergesetz erlaffen wordsn ist, wie in Preußen oder Sachsen, immer ist der (Hsficbtspunkt maßgekmd ge- wesen, daß die wirklich Leistungéiidigen bkranzuzieben find. (Zuruf) Nein, meine Herren, das kann nicht bestritten werden. Ick weise nur darauf hin, daß wir in Prsußen zunächst die unteren Stufen frsigelaffen haben, daß die Steuxrvflicbtigkeit dann überhaupt erst bei 900 .“ festgeseßt worden ist, und daß wir außerdem noch eine erhebliche Steuerermäßigung durch das sogenannte Kinderprivileg haben. Die Folge ist, daß bei einer Gesamtbevölkerung von 35 629000 Köpfen nicht weniger als 22422000 Köpfe im Jahre 1904, gleich 63 0/9 der ganzen Bevölkcrang, vollkommen steuerfrei waren.

Weiter! Von den übrigen sieben nicbt weniger als 11620000 Köpfe oder 32 0/0 in der niedrigen Stkuerklaffe von 900-Z(00 „4- Also von 35 629000 Köpfen sind rund 34 Millionen entmder ganz struerfrei oder nur in einer Steuerk'laffe Von 900 bis 3000 „Fi Es bleiken 1600000 Köpfe übrig : 4,45 0,0 der Bevölkerung, und die bringen 70 0/9 des gesamten Steueraufkommens in Preußen auf. (Hört! hört! rechts.) Wenn Sie noch weiter binaufßeben, so ergibt fick)- daß nur 0,75 0/9 der Bevölkerung ein Einkommen von über 9500 .“ baden und daß diese 0,75 0/0, aLso noch nicht 10/0 der Bevölkerung, nicht weniger als 44,54 0/0 der gesamten Einkommensteuer aufbringt. Ich halte das für durchaus richtig, denn das find die Schultern, die die Lasten tragen können. Aber dann darf man nicht immer mit der Behauptung kommen, daß die ganze Last auf die Minderkemittelten abgewälzt fei.

hauptung erbracht. Ick bcbaupte, daß kei

.Ich erwähne auch, daß die Steusrbandbabung in Preußen in der Beziehung außerordentlich milde ist, daß 63 (',-“o drr gesamten Be-

völkerung nicht zur Einkommensteuer veranlagt find, indem man an- ninrmt, daß sie nicht über 900 ckck Einkommen haben, während namentlich das Gros der Arbeiter ein erheblich größeres Einkommen bat. (Sehr richtig! rechts und bei den Nationalliberalen.) Wir sind also in dieser Beziehung in der Handhabung sebr liberal, wie ich das glaube nachgewiesen zu haben.

Nun aber komme ich zu den Kommunalsteuern, von denen bei den ganzen Erörterungen über die Verteilung zwischen Groß und Klein nicht die Rede gewesen ist. Wie steht es dénrc nun mit den Kommunalsteuern? Leider besitzen wir eine ausführliche Statistik darüber nickt; aber im wesentlichen werden jedenfalls in Preußen und wohl auch in den meisten andersn Bundesstaaten die Kommunal- steuern erhoben im Wege drs Zuschlags zur staatlichem Steuer, zur Einkommensteuer, und in PreUßen zu den früheren staatlichen Neal- fieuern, also Grund, Eebäude- uxd Eewerkesteusr. Die Zuschläge ßnd zum Teil sehr hoch, wie Ihnen allen aus eigener Erfadrnng brkamt ist. Wir haben zahlreiche Gemeindkn mit 2-300 % KommunaszsÖTag, auch im Westen. Von den 35 Millioxsn Zénfitsn find, wis oken erwähnt, 22 MiUionen ganz steuerfrei, und nur 13 MiUionkn bringen die Steuern auf. Diese 13 Millionen tragen in Prsußen zunächst 200 Miklionen Einkommensteuer, dann haken sie aukzubringm dén Kommunalsteuerzuscblag wir etwa 130 0/9 von 200 Millionkn (Fin- kommensieuern und Von 140 Miliioncn Rsalireuem. Daß macht 450 MilTionen an Kommuralsréurrn. Ein Trim! der Bevölkerung „trägt als:) an Staalöeinkommensteusr 200 Millionen, an Ergänzungs- steuern 40, an Erdschaitssieuern 11 urid an Kdmmunaliterxern 450 MiUionxn. Das ergibt also rund 700 Millionen, ganz abgeseken yon der Stimpelsteu-xr u'"w., die ich bikr nicki adsxrechret bade und an der doch auch die wohlhabenden Elemxnte üderwiegcnden Anteil badsn. Gkgenüdcr einem Aufkommen an ZéÜen und indirekten Stxuern in PreUß-Tn, die für Rechnung dk? Reicks erhoben w-Zrden, don etwa 580 MiÜionkn, an denén aiich dis oderen Klaffen tcilnebmen, dringen di? oberen Klzssn cm sicb, wis gxiaxt, noch übst 700 Millionem auf an Staat?: und Kommunalsteuem Und nun frage? ich SiS, meiné Omen, wofür wkrdsn dxnn diese bkdsutsrrden Kommunalitenkrn ge- tragsn, wem kymwwn fis zu k“Ute? Si? kommst: d::k) Harz 115€:- wiszsnd isn minderbkmitrslten Klaffkn dsr BSVÖUSTUNZ 31: gute, Jedkr, der einen Kommurialriat grieéen dat, weiß, daß er zum aller- größtsn Teil erfüUt rm): in AnsrrUÖ gsnommen wird von Armen- und Schullasien. (Ssdr richtig! WMI.) Wénn Sie die nkuere Eatwicklung namenxlich in den grcßem Kowmuxen kedkachtem w „ersehen Sie, in welch au5§szeichn€xer und fürsorgender Wei)? die großen Städte täiig gswssen sind in der Ricbrrrrg dsr Fürsorge für die Mindérdkmittelten durch Karralisatiori, Wafferlkitung, sonstizs sanitäre Einrichtungen „1er Art, und daß der Gesundheitskustamd in MW Klasen dEr BLVÖlkerung und namentlich aach dsr Mindsrdemitteltsn wésentlrcb Vérbéffert worden ist, wénnglkicd ich gern zugrbx, dax"; auf dsm WohnungSgeÖiet allerdings noch sehr viel zu tun ist,

Msine Herren, in wslchem Maße diéie Arksit den Staat und Gemeinde mitgrwirkt bat, die Vsrdäitniffe xu derbkffern, daI wollen Sie avs der Statistik binsickxtlicb der Sterklichkxitsziffsr ersehen. Zwar hat die Gedartenzadl in Deutschland in den leyten Jadren in bedausrlicbér Weiss abgenommen: während fis 1371-75 noch 40 arri das Tausend dsr B2551k3rung kxtrrtx, iir fie 1901-04 auf 36,5 „gefallen; aber auch die Stkrdexiiier iii kawk dieser sanitären Maß- nadmsn, dank dsr kéffkkkn Lébensbaltung der Arksitrr eine wksentlicb gxringkre géworden. Während sie in dkn Iakr8n1871-75 noch 29,5 aaf das Tausend der Bedölkerumg kétrug, ist fie in dsn Jahren 1901-04 (ms 21 gsfaÜZn. Inidlsedsiisn kat sich der Gekurien. Üderiäxuß, dxr in dem Jadr-m 1371-75 11,2 kStrUZ, iti dxn Jabren 1901-04 auf 15,5 Jésliiééksx die Stcrdli-dksixsxiiier ist 3172 Zeit einem Menscbénalter UM fast einTrittél zyrückgsgankxen (“dértk dört! rechts); der Geertenükerscbuß dat Trrx; dxrmindkrtxr Gskrrrre7:;kl um weit Übsr Ein Drittel jngerommen. Jeb ZlaUke, d:? iir in der Tat ein glänxcndes 3811an für dis rerksffrrts Ernäerxxz Zédxnx-kaltumg Und Hygiene in dem großen Maäsn.

Die Lébensdayér dat swb sd-Zwiaüs in erirkulicbster Weise durch- schnittlich gekcben: wädrend six in den Jzkren 1567-76 durché'chnittlicb 35,4 Jahre kstrug, ist fir 1851-90 au?37,6 gestiszxn und1591-1900 auf 41,1. Wir duden also ri? erfreUliÖS Tatsache zu verzeichnen, daß wir alle die Aussicht baden, drrkältniZmä'Zig *.*isl 15n§€r zu [ben (114 unfere Verehrtxn Eltxrn und Grcßeltern. (Hsiterkéit)

Meine Herrsn, urch ein Wort über dieLe'ir'tUnzén dsr kemittelten Klaße für die minder kémittelte auf dem Gebiet der ersicherung, Ick) erwäknte schcn Vorhin, daß der deutsche Staat und die osr- Öündeten Regierunssn stolz skin können, die ArbeiterkerfiÖerung durch- geführt zu dabén, und daß die Arbeitgeder ihrerseits mit Recht auch fick; deffen freuen - ich will nicht sagen: rühmen -- können, erheb- liche Leistungén für die Arbeiter auf diesem Gebiet zu machen. Meine Hsrrsn, „für die drei Kategorikn der Arbeitnverficberung wnrdsn im Jahre 1903 nicht weniger als 602 ')]?iklionen für das Jahr auf- gewendkt; davon Entfielen auf die Beiträse drr Arbeitgeber 274 Mil- lionen, ES werden also für dié Arbeiterversicherurg im Deutschen Reich jeden Tag 1x Millionen Mark aufgekracbt (hört! Hört! rechts), und zwar geben die Arbeitgeber hiervon nakszu ck Millione'n Mark jeden Tag -, eine Leistung, die uns noch kein Land der Erde nach- gemacht hat und die auch keine besißende Klaffe der Erde unserer befißepden Klaffe nachgemacht bat! (Lebhafte Zustimmung rechts und bei den Nalionalliberalen.)

Meine Herren, an Staats- und Kommunalsteuern werdka in Prrußdn von einem Drittel der Bevölkerung etw;i 700 Millionen aufgebracht. Rkchnen Sie dann von diesen 274 Millionen, die von den besisenden Klaffen, Von den Arbeitgekern, für die ArbeitWficbe- rung aufgebracht werden, noch etwir 200 Millionen auf Preußsn, so kommen wir zu dcm Ergebnis, daß Von den Zöllen uad indirekten Steuern, die in Preußen für das Reick; erhoben werden, etwa 580 Millionen zu rechnen sind, die allerdings zu einem erheblichen Teil auch die minderbxmittelien Kreise treffen, zn CiliklU Teil doch akn auch die bemittelten, daß dagegen die bemiitelien Kreise ibrerseit] allein etwa 900 Miliioncn aufzubringen haben.

DW zum Beweis: der Behauptung, daß bei uns der Reiche nichs leiste und aÜes auf die mindkrkcmiételtén Klasen abgewälzt Wrr-e!

Dkk Herr Abg. Bebel bat sodann wieder VOR dem Proletarier- elend gesprochen. Ick) möchte bitten, auch einige Daten darüker geben

zu dürfcn; nicht als ob ich bxbaupten ontc, daß es nichtE1end genug auf der Erde gäbe; aber ich muß der Bebaaptung aktenmäßig