"1efs des Militärkabincts entgegen und ertheilten dem schwedich-norwegischen Militär-Attaché, Oberst-
almborg, welcher nach Stockholm zurück:
1e Audienz.
Fhre Majestät die Kaiserin und Königin dem (HotteSdienst am ersten Osterfeiertag im Dom rn im Augufta-Hospital bei.
Familiendiner fand vorgestern bei den Kaiserlichen 11 im Palais und gestern bei Ihren Kaiserlichen und
'n Hoheiten dem Kronprinzen und der Kron-
58. Kaiserliche begab Si jagd nach dem
und Königliche Hoheit der ck am Sonnabend Vormittag zur Forstrevier Spandau. hnte Höchstderselbe der liturgischen Andacht im erschien sodann zum Thee bei Ihren Ma-
„181102 wo ck OU und
Am Ostersonntage, Vormittags 10 Uhr, begaben Sich e Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten der.. Kronprinzessin mit hren Prinzen „Heinrich und den 5 rin- und Margarethe zum Gottesdienst Ihren Majestäten. eselben an dem Fa-
und die Königlichen Hoheiter dem zefsinnen Victoria, Sophie in den Dom und erichienen Nachmittags 5 Uhr nahmen Höchstdt miliendiner im Kaiserlichen Palais Theil. serliche Hoheit der Kronprinz wohnte Abends der eÜung im Opernhause bei. , Am gestrigen Ostrcmontage, schredete Sich Se. Abreise nach Kiel. NachmiLtags 2 schaften mit den Pr garethe zu dem Wett Um 5 Uhr fand Valais statt, an welch Hoheiten der Großherz sowis der Erbprinz vo Nach dem Diner dem Kaiserlichen Valai
ronprinz
.. der Kömgnchen Universität.
Hirzsézius, darauf bei 1. .
Bekanntmachung.
, Diejenigen jungen Leute, welche Preußen sind und ein gniß von einrm deutschen Gymnasium oder einem gyjnnafium nicht erworben haben, 6 einer für die Anhörung von Univer- ügenden Bildung nachweisen, können auf „3 der Vorschriften für die Studirenden der täten 2c. vom 1. Oktober 1879 auf vier Se- Universität immatrikulirt werden, ohne diese Aufnahme den Anspruch auf künftige steÜung im inländischen gelehrten Staats- erwerben. solcher jungen Leute um Immatrikulation an ersität müssen s chr1ftlich an das unterzeichnete ichtet werden und haben Bittsteller ihrem Ge- iß über ihre bisherige sittliche
Vormittags 9 Uhr, verab- Königliche Hoheit der Prinz Heinrich zur
Uhr fuhren die Kronprinzlickzen Herr- inzessmnen Victoria, Sophie und Mar: rennen nach Charlottenburg. das Familiendiner im Kronprinzlichen em Beide Majrstäfen, Ihre Königlichen og und die Großherzogin von Baden 11 Leiningen theilnahmen. fuhren die Höchsten Herrschaften nach E und von dort nach der Oper.
Abends 10 Uhr erschienen Höchstdieselben von dsn Gr
Bahnhof Friedrich
chen Neal anderweitig den fitätSUorlejungen gen Grund des Landesuniver mesier auf hiefiger daß sie jedoch durch Zulassung zur An oder Kirchendienst
China und Frankreich geführt habe"
zur Verabschie-
hiefigrr UKW oßherzoglich badjschen Herrschaften auf dem
Kuratorium suche ein Zeugn ein solches über die erworbene wissens beizulegen.
Eine Verlängerun Semefter kann g
Führung, sowie chaftltche Ausbildung
g des Studiums auf weitere zwei sind die bezüglichen Ge- mesters bei dem unterzeich- unter Ueberreichung der und der Erkennungskarte
_ Die Bevoljmä Unser-Staatssekretäre Mayr, Königlich bayerischer Staats-Ministér Dr. 1) o n Luß , Großherzoglich badischer Staats: Großhrrzoglrck) sächfischer StaatS-Minister Herzoglich sachsen=altenburgischer StaatS-Minister und Fürstlich Minister Dr. von Bertr
_ Der Chef der Admiralität, von Ca“ *ivi, ist von derna reise hierher zurückgekehrt.
_ Der hiefige Kais, MYrawéeff, ist *00 ?“ zurücxp * “M und hat 5 1! interi wieder üoernommen.
_ Der Königlich bayeri höchsten Hofe, Graf von ihm von seiner Re Während s Legations-Sekretär Freih scher Geschäftsträger.
Württemberg.
f. W.“ meldet: Ihre aus Nizza mittheilt, Erbprinzen und d Meiningen
estattet werden und suche vor Ablauf des vierten Se neten Kuratorium schriftlicb Matrikel, *des Anmeldungsbuches anzubringen. -
Berlin, den 4. April 1885.
Königliche§ Universttäts-Kuratorium. Bernburg, HiUsYUS- 1. .
chtigten zum VundeSrath, Kaiserliche von Puttkame r und 1)r. Minister Tu 1: b a n, S t i ch [ i n (; , v 0 n L e ip = schwarzburg-rudolstädtischer Staats- ab , find von hier wieder abgereist.
' General : Lieutenant ck Ktel angetretenen Inspektion?- Minifterium für Landwirthj“chaft, Domänen
“ck russische Geschäftsträger, Reise Mach Frankreich hierher mrstische Leitung der Botschaft
Dem Geheimen Kanzlei-
Sekretär Robert Sch,i,lke ist der Titel Geheimer Kanzlei- ..
InsrK R,:„r betgelegt worde» _»:
sche Gciandts am hiesigen Aller- , Lerchenfeld=Köfering, hateinen gterung bewikligten kurzen Urla Abwesenheit von Berlin f err von Podewils als interimisti-
Nbgereift: der Mini geistli en, Unterrichts- eheime Ober : Wiesbaden.
fterialzDirektor im Ministerium der und Medtzinal=Llngelegenheiten, Wirk-
ub angr- Regierungs-Rath de la Croix, nach
ungirt der
Stuttgart, 4. April. Majestäten erhielten, am leßten'Mittwoch den Besuch des prrnzessin zu Sachsen- nwärtig in Cannes befinden. trafen, begleitet von der Hof- denz Vorstand ihres Hofhal1s, Prémier- em, nahmen bei Ihren Majestäten 11 gegen Abend wieder nach Cannes
Der „SNA.
Die Nummer 12 der Ge wie man uns
zur UuSgabe gelangt, enthä Nr. 9043 das Gesrß, ur Verhütung der ebruar 1878. Nr. 9044 das Gese des Herzoglich Schleswig:Hol 1885
Berlin, den 7. April 1885. Königliches (Heseß-Sammlungs-A1111. Didden.
feß-Sammlung, welchc 19011 heute ab
betreffend die Abänderung des Weiterverbreitung der Reblaus" Vom 23. März 1885; unter
herreffend eine Schadloshaltung stemschen Hauses. Vom 1. April
welche sich gege Die Erbprinz ichen Herrschaften dame von Cohaufen und Lieutenant von Plüskow das Frühstück und kehrte
Oefterreich:Ungarn.
Der Kömig und die Köni eingetroffen und enipfingen 1) wo fre abgestiegen find, de Mittag machten die nahmrn das Diner
haben um 31/2
Wien, 4. April. (W. T. B.) am vpn Schweden find hier eute Mtttag im Hotel Imperial, 11 Besuch des Kaisers. selben dem Kaiser ei bei dem Herzog von Uhr ihre Reise na Kronprinz und die Kronpr herzöge hatten, während der König Herzogs von Nassau verweilten Hotel Imperial Karten abgege ' _ (Wien. Abdpost.) Dem dre grgenwärtig
Bekannjmacbung.
Nach Vorschrift des Geseßes vom 10. April 1872 (Gef.-Samml. S. 357) sind bekannt gemach
1) der Allerhöchste Erla Herabsetzung des Zinsfußes auf Grund des All gestellten Stadt-Ob durch das Amtsblatt für Hannove den 14. November 1884;
2) das AÜerhöchste Privile Ausfertiguxg auf den Inhaber stadt Hannover im Betrage vo
ß vom 27. Oktober 1884, betreffend die
der'von der Residenzstadt Hannover erböcbften Privilegiums vom 13. März 1872 aus- er und ein halb auf vier Prozent, r Nr. 48 S. 1795, ausgegeben
gium vom 27. Oktober 1884 Wegen lautender Obligationen der Residenz- n 2000000 „46 durch das Amtsblatt 84Hannover Nr. 48 S. 1796/1797, auSgegeben den 14. November
höchste Erlaß vom 10. November 1884, betreffend n Statuts für die Verwaltung der stalt der Provinz Schleswig-Holstein, durch das Regierung zu Schleswig Nr. 63 S
nen Gegenbesuch, Nassau ein und _ck B 11 1a r e | fortgeseßk inzesstn sowie die Erz: ' und die Königin bei dem , tn deren Absteigequartier im
„PesterLloyd“ in Agram tagertde kroati kolar-Deputation zunächst mit der dxr Beschwerdepunkte befaßt, welch frthrung dcs AuSgleichsgeseßes von 11schen Landtages geltend gemacht dsr genannten Kommission AuSgleicHSgeseßes Verordnungen
ehenfy heseitigt werden könnten, namlrch tm administrativen oder Ve schwerdepunkte direktion in Ag
ligationen von vi
zufolge hat sich sche Regni- _ Zusammsnsiellung e m Betreff der Durch- der Majorität des kroa- Die Majorität ragraphen Maßregeln . _ Anschauung wre ste entstanden sind, rordnungswege. betreffen die Kompstenz der Finanz-LandeS- _ ram, die separatrn Auswei Kroatren-Slavoniens, die Errichtun Sektionen in den gemei Justizwesen, den Gebrau Post-, Eisenbahn- Aufschriften auf de soll eine Verständigung ange derselben dem ungarischen Re
Großbritannien und Irland. ) Der heutige Minister gyptischen Angelegenh utwort Rußlands auf die Note L afghanischen Frage. S1ßung verließ Lord Gra
73) der Aller die Genehmigun BrandversicberungSan Amtsblatt der Köni außgegeben den 13. Dezember 1884;
4) der Allerhöchste Erla eigenthümlicbe Erwerbung de plaßes bei Hammerstein erforderlichen Grund fiskus im Wege der Enteignung, gierung zu MarieUWerder Nr. 10
g des rcvidirte
fi'nrzet geht Pa ß vom 3. Februar 1885, betreffend die adWmstMtwe eines Artillerie-Schieß- stücke für den Militär- durch das Amtsblatt der Königl. Re- S. 55, ausgegeben den 12. März 1885.
r zur Einrichtung
se der Einnahmen kroatisch = slavonischer en, die Autonomie im sprache beim Telegraphen-, hrtsbexriebe, dann bei den 2c. Ueber drefe Beschwerdepunkte bahnt und Über das Resultat ichstage Bericht erstattet werden.
London, 4. April. rgth beschäftigte sich etten und mit der ord Granville's in der Nach etwa zweistündiger Dauer der nville dieselbe und begab fich zu
nsamen Ministeri eh der Landes und Dampfschiffa n Schildern
Yiehtamtliehez. Deutsches Reich.
_Preußen. Berlin, 7. April. Katser'unkx König wohnten am er Gotte§d1enst 1m Dom bei und hörten trag des Reichskanzlers Fürsten von Bi
Am zweiten Festtage em des Civilkabinets zu kurzem V
mil1tärische
Se. Majestät der sten Osterfeiertage dem Nachmittags den Vor-
pfingen Se. Majestät den Chef
heutigen Vormittags nahmen Se. Meldungen
(W. T. B. mit den e
einer längeren Konferenz mit dem russischen Botschaf- ter von Staal. Nach dem Ende dieser Konferenz kehrte Lord Granville in die Ministerraths-Sisung zurück, in welcher die Berathungen noch 1/2 Stunde fortgesest wurden. Lord Granville konferirte dann abermals mit dem Botschafter von Staal. Nach dem Schluß des Ministerraths empfingen der Premier Gladßone und Lord Granvine den Baron von Rothschild zu einer Besprechung über die neue inter- nationale Anleihe für Egypten; auch der egyptische Generalsekretär der Finanzen, Blum Pascha, wurde sodann noch von Gladstone empfangen. Um 4 Uhr Nachmittags begaben sich der Premier und Lord Granviue aufs Land.
_ 6. April. (W. T. B.) Wie „Reuters Bureau“ vernimmt, ist die Antwort Rußlands auf die Note Lord Granviüe's in der afghanischen Frage sehr verföhnlich; doch sei noch ein weiterer diplomatischer Meinungsaus: tausch zwischen London und St. Veterburg nöthig, ehe die gemeinsame Kommission zur Feststellung der afghani- schen Grenze schreiten könne. _ Die „MorninÉ Post“ meint: die Antwort Rußlands biete keine entschiedene ürgschaft für eine friedliche Lösung der Streitfrage. Die „Times“ glaubt, die Antwort als unannehmbar für England bezeichnen zu können. Der „Standard“ dagegen hat Grund zur Anpahme, daß die noch bestehenden Differenzen durch gegen: seittge Konzessionen beglichen werden würden.
Das Kabinetsmitglied Lord Rosebery reift heute nach
Berlin ab.
_ 7, April. (W. T. B.) Ein Telegramm der „Times“ aus Peking, von gestern, meldet. das; der englische Zoll- direktor Hart die Friedensverhandlungen zwischen die Grundlage der- selben bilde der s. Z. mit Fournier abgekchlossene Vertrag von Tientsin; von China werde keinerlei KriegSentschädigung
gezahlt.
Der „Daily Tekegraph“ erfährt: die Vermehrung
der in Indien stehenden englischen Truppen um ca. 8000 Mann werde durch den größten Theil der gegenwärtig in Egypten stehenden englischen Armee erfolgen.
Aus Rawul-Pindi wird vom 6. April gemeldet:
Heute fand im Beisein des VizL-Königs Lord Dufferin, des Emirs von Afghanistan, des Herzogs von Con: naught und mrhrérer indischer Fürsien eine Revue statt. Lord Dufferin giebt dem Emir zu Ehren heute Abend ein Banket._ Die Vollendung der Eisenbahn nach Quettah ist angeordnet worden.
Unter dem 7. April, fxüh, wird von ebendahsr telegraphirt:
Bei dem dem Emir von Afghanistan gestern Abend von Lord Dufferin gegebenen Vanket toastete der Vize König auf den Emir. Lehterer erwiderte mit Wünschen auf das Wohl der englischen Regierung und Afghanistans, sowie der englischen Armee und aller derjenigen, welche der Königin dienen.
_ 7. April. (W.T. V.) Die Kommissare für die
Prüfung der Land : Reklamationen deutscher ReichSangehöriger auf Fidschi haben ihre Arbeiten beendrt und werden nunmehr ihre Berichte erstatten. In der jetzt zusammentretenden Kommission für die westlichen (““Z"-“idsee : Inseln wird Deutschland, wie bekannt, ebenfalls dü'r'ch den General-Konsul 1)r. Krauel, England durch den Kolonial-Sekretär Thurston vertreten sein.
_ (A„l1g.Corr.)' Ueber den Aufstand der Misch-
ljnge in Manitoba in Kanada liegen folgende Be- rrchte vor:
Ottawa, 22151711. Nachrichten aus Battleford zufolge ist
dieser Ort auf 3 Wochen Verproviantirt, und es befinden sich in der Stadj 300 Weibcr und Kinder, sowie 200 waffrntragende Männer. Die aufständischen Indianer Wurden gestern durch ein Artilleriefeuer aus drr Nachbarschaft vertrieben. Das Eis Vrrschwindet von dem südlichen Saßkatcbewan-Fluffe, und ein Theil der Truppen wird in Fojge dessen auf Dampfcrn nach Prince Albert befördert, während die Urhrigen die Eisenbahn benutzen werken. 211128 in Aüem find 4000 Mann auf dem Vormarsch nach drm Schauplaß des Auf- standes begriffen.
Sir John Macdonald, dcr kanadiscbc' Premier, erhielt ein
Telegramm von dem“ Vizr-(Houvcrneur drs Nordwest-Tcrriwriums, dem zufolge der 0nge1chcne Jndianerbäuptiing Piapot, deffen Treue für mehr als zWeifrlhast galt, eingewilligt hat, fick) mit seinen Leuten nach dem Südcn zu begkben und fich jeder Ba'theiligung an dem Aufstands zu rnkhalxrrr.
_ 3. April. (21. C.) Ein Telegramm aus Qu'AppeÜe meldet, daß
General Middleton den dortiaen Truppen den Befehl sandte, morgen in nördlicher Richtung, auf der Straße nach Prince Albert, nach dem etwa 40 Meilrn entfernten Touchwood vorzurücken. Verstärkungen aus dem Osten fangrn an in Wmnipeg anzukommen und werden ohne Verzug in Wesiiicbcr Richtung nach Qu'ArpeUe gesandt. Sämmtlikre Indianer im Saßkaiebcwanthale find auf dem Krisgspfad. Die Stonies, die 5000 Mann stark find und bisher den Weißen freundlich aefinnt Waren, haben ftw Riel angescbioffen. Die Verbindung mit Prince Albert ist noch immer abgeschnittkn. Die Rrbellen haben auch drn von Battlefort aus;]chenden, Tciegrapbendraht zerschnitten und ist genannte Stadt je t isolirt. chl 1011 in der Gegend zwischen Battleford und Prince [bert 2000 Mann stkhen haben, denen sich beständig Jndianerhanden anschließen. Unter 0914 Indianern im west- 1ichen_ Manitoba machen sich Anzeichen vvn Gährung be- mcrkltrb. Die kanadische Regierung bietet 0112 ihre cnt- behrlichsn Truppen auf, und die in Toronto stationirtc Lribaarde des Generaigouvrrneurs hat Befchl erhalten, W) für un- verzüglicheri aktiven Dienst in Bereitschaft zu halten. Siebentausend Mann smd jexzt zur Niederwerfung der Rebeüen von Nöthen, Welche Anforderung das östliche Kanada aller seiner Streitkräfte berauben wird. Allgemein wird "gefürchtet, daß die Miliz geschlagcn werden und daß fie zur Unterdruckung des Artistandes nicht ausreichen werde.
Mannschaften find mit altmodischen Gcwrbren be-
waffnet, während die ReheÜen moderne habrn. Die Offi-
und Mannschaften sind, mit AuSnahme des Gene-
rgls Midpleton, der die Expedition befehligt, gänzlich unerfahren und ntemals tm „Feuer „gewesen. Die Lage wird als so kritisch er- achtet, daß d'.'e Remerungxorgane einräumen, daß die militärischen Hulfsqueüen zgr Bewaltiaung der Rebellen auf eine harte Probe ge- stellt werden durften." Man glaubt, die Affäre- werde das Mini- sterium Macdonald sturzen und zur Bildung eines neuen Ministeriums
führen, Welches den unherzüglicben Bau einer Ei"enbahn dur den rebellischen Distrikt begünstigt. 1 ck
Von Montreal ist das erste franzöfiscb-kanadische Bataiüon gegen
die Jnsurgenten ins Feld gerückt. Ein Bataillon aus Halifax wird
am 6. d. nach Toronto gehen. wei Bataillone Infanterie u d wei Bataiüone Artillerie werden am3 11 3
Zwischen Ottawa und dem „Oberen See“ hat ein heftiger Schnee-
Sonntag in Winnipeg ankommen.
gchaust. Eine Versammlung von Feniern wurde in Pembina
abgehalten. Die Regierung der Vereinigtrn Staaten hat dem Kom- mandatrten des Forjs Pembina Befehl ertheilt, jeden Aufstand zu unterdrucken, und sich erboten, nötbigenfaÜs 200 Mann zum Schutze
Einwohner von Emerson in Manitoba zu stellen. Sir Charles Tupper, der Ober-Kommiffar für Kanada in Lon-
don, erhielt von der kanadischen Regierung am 2. d. M. folgendes Telegramm: .Die Berichte aus dem Nordwesten lauteten gestern be- friekzigender. Die Aufregung in Kalgary hat sich gelegt und der die Polizei in Bajtleford befehligenchffizier telegrapbirt: „Alles wohl! '
auch C9"
ei . aris, 6. April. _ _ FransFn? auiPdie Neubildung Yes Kabrnets ver- “ tet und den Präfidenten der Republtkweranlaßt hatte, “ck nkammer, Brrsson, darum zu jedenfalls der Kammer sein würde, wurde Leßterer am Sonntag Vor- xkirittag von Herrn Jules Grévy empfangen und hat den Auftrag angenommen. nennung "1,97 werden w1rd, geseßt; Brtffon:
ärdenten der Deputirte den Pr s weil derselbe
beauftragen, enthÜen
richt- Sarrien
festzuießrn.
er euti en Senatssißung theilte de_r Vrandent mikJLtr1 Fabelizrfahrizn, daß das Kabirret gehildet fem 101180115 morgen im „Journal officiel“ veröffenthcht werden wurde. Die Berathung der Jntrrpellarron Audif'fret-Pas- quiers Über den Krieg m Tongkmg wurde: 11163 nach der offiziellen Konstituirun? 1121) neuen Kabmets vertagt und 'r ' un odann an e 0 en. . ' dl SE1i311TTlesgramm desg„Temps“ 0116 Hanor 110111 3. Aprck sagt: die französischen Posen ber Chu seren, mcht beun- ruhigt worden; in der porngen Gegend sowux m Tuyerr- qu“a11 und Honghoa ser Allys ruhrg; dagegen syUten srch am s chwarzen Fluss 8 feindltche Stretfschaaren geze1gthaben, ebenso würden chinesischr Kundschafterpoften als 1m Marsche auf Key befi11dlich fignalrsrrt.
KonstanÉiZopedl, 4."leri1.cht rin Eu 911 von we en 119rre1 e Yultczrn ingfeierlicher Weise das C0111er des Ordens vom
(W. T. B.) Ein'amtliches Comznu: 11111118 der Regierung besagt: dre Pforte habe-bet er Unterzeichnung der egyptischen F1nanzkonvent1on 1,16 _ von England acceptirten _ V orbehalte aufrecht» 6111181191), daß in dem Reglement über Yen Suezkanal der 1111121 1119. Befugnis; eingeräumt werde, tm Falle innerer Unruhen oder auch einer kriegsührenden Macht grgenüber alle zur Verthez- digung Egyptens erforderltchen Maßregrln, zu,treffe11, forme daß die Pfortr irgendwelche Art von E1nn11fch11119, welche etwa in der Suezkommisswn beschlossen werden konnte», me- mals acceptirsn worde.
Bukarest, _6 “AFA" [che gestern Köni und die Königin von (“ck 1080811, we _
Adendghier eintrafen, sind durch den 11usrn11sche1r Seegapg genöthigt worden, die für heutx beabsrchngte Werterre1se nach Konstantinopel bis auf Wr1teres arzfzusch1eben. König Karl machte heute mrt dem Köntge von Schwzden eine Spazierfahrt.
Rußland und Polen.
Türkei.
eili en Olaf. 11 g__ 5. A
Rumänien.
(W. T. B.)
Amerika.
W affengewalt.
Verbindung
;!ieder. I).;Olile B ld rden gerettet 60000 0 . m aarge wu . _ ' ' fÜr den Süden des Stillen Ozeans,dte etngeschrte- benen Briefe und die reguläre Brtef- dem 'DaLtlnpeir [1 Man von New- ork abging, verbrann'te 111 Hp nwa. ,
glaubt, dYß die nach Central-Amemka und dre 1m Sttuen
die vom
(W. T. B.) Nachdem
Das neue Kabinet, dessen Er- „Journal officiel“ nunmehr, _ PräsideY un? (?luwz, “ran Finanzen
" ' Allain Tar é: nnere , qmag8 _: ; _ , FYÉYYMTSKÜW, SadiKCarnot: öffentlrche Arbetten, Vrerre Legrand: Ackerbau, Hervémangon: Handel, . . ' : Posten und Telegraphen, (Hgltber. Marme;
„. Die neuen Minister traten heute Nachnnttag 5 Uhr he1 Hrn. Briffon zu einer Be'svrechurzg zusammen, welche bts Abends 7 Uhr dauerte und m der uber dre vor den Kammern abzugevenden Erklärungen herathen wurde. “ Die Sor1nabend-S1ßupg der Deputtrtenkammer er- öffnete der PräsidentBr1ff0n um 2 Uhr ynd ersuchte d1e Kammer nach Verlesung des Protokolls, steh bts zum D18nftag u vertagen. Der Antrag wurde angenommen und dre S_tßung um 2 Uhr 5 Minuten aufgehoben. _ „DW Vertagung rst, uns aus Deputirtenkreisen verlautet, auf _ em an den Vrastdenten Briffon gerichtetes Ersuchen der Ltnken erfolgt, welche da,:- mit allen ZwischenfäUen vorbeugen wolltx, zu deren Hrrbet- führung die Rechte fich vergnlaßt sehen_ konnte. " ' Jm Senat zeigte Au51ffre1-PaSqu1er „an: er wurxsche dxe Regierung über den Krteg tn T_ongkmg „forme _uber dre [eßten Depeschen von dort zu 1nterpellrren,1n„6enen gegen das Verhalten der Generale Vorwurfe'erhoben wurden. Der bisherige KriegS-Mitrtster Lewal ernpdertex er konrre heute die Interpeüation mcht accept1ren, werl er sich erst 1n1t seinen bisherigen KoÜegen m ver an enen " . 1811111190 können!,J sc? würde rr das Land uber den UnfaU m Tongking beruhigt haben. _ wechselnd Erfolge und M1ßerfoige _ ! _ Truppen hätten eine Schlappe _erlrttenZ 0187808021 aber 'vxn so germgcr Bedeutung, daß eme Natronnww 0187101130711 )? dadurch nicht in Unruhe verseßt werden konne. D1e Schlappe werde wieder gut gewaéft werden; :: men eren gr ro en. . YZßsjeYbMontasg den Tag für die Berathung der Jnterpellatron
gen früh zusammen-
Frehcinet:
Goblet: Unter-
besprechen
kämen ab-
, n jedem Kriege _. X die franzönschen
Der Senat beschloß ,
(Wien. Ztg.) heute dem
ean ele“ene Küstenroute von Süd-Amenka bestimmte 23119, 1112111)? durch Feuer zersiört wurde, a_11s 150 Packeten eingeschriebener Briefe, 10 Packeten gewohnltcher Briefe und 53 Säcken mit Zeitungen bestand. ES schemt, daß die Regierungstruppen Gen'eral Prestan, den Führer der Aufständischen, qngegrtffen hatten, als er AOpinwall in Brand steckte; mele ferner Leute sollen ge- fallen oder von ken Regierunastruppen gefanchn genommen worden sein. _ Ein von gestern dattrtrs «.exegramm aus Panama meldet, daß dort die Ruhe mcht grstort worden er. . snsurgenten die Stadt angreifen würderr. Nur wenrge der eute General Prestans entkamen mrt thm von ASpmwal], als er von den Regierungstruppen m dre Flucht geschlagen wurde.
Es cxistirten keine ernstlichen Befürchtungen, daß die
Mittel:Amerika. (W. T. B.) Ein in New-York am
4. A ril ein egangenes Telegramm „aus La Lrbertad meldxt: I)ieg Feindseligkeiten zw1sche11 Guatemala und Salvador seien eingestellt und em ßrnmongtncher Waffenstillstand abgeschlossen worden)., Dre Legrslahve von Guatemala habe das vom Prasrdenxen Barmqs wegen Bildung einer einzigen centralamertkamschet) Republtk am 28. Februar cr. erlassene D'ekret annu111r_t. Dcr Dsgen des Präsidenten Barrios set auf dem Schlachxseldewon Chalchuapa zerbrochen aufgefunden worden. _Eme spatere Depesche aus La Lrbertad meldet: Varr1o§ ser todt.
Afrika, Egypten. (Alla. Corr.) Ueber den Vorstoß
gegen Oßman Digma's Stellung in Tam'ar meldet der im Hauptquartier des Generals Graham we11ende Corre- spondent drs Reuterschen Bureaus unterm 3. d. M. aus Tamai:
„General Grahams Kolonne rückte heute Morgen in
einem Carré, das hinten offen war, vor. Dre Garden folgten m kurzer Entferr-ung und eine Sckxwadrorx bengaltschrr Lanzenrerter und die berittene Infanterie durchstreiften dre Gegepd 111 561: Fxont. , Um 9 Uhr entdeckte die bekijkene Infanterre' etne/Wkchne „thhetlung des Feindes, dcr fich, nachdem etntge (xcbuffe 5geweMelt wvrrrn, zurückzog. Die Truppen seßten thren Vormarsch cmi fehr schwierigem Terrain fort, un'd nachdem sie mehrcre tiefe Hohlwcge passirt, [angien sie in Tamat an, welches fir beseßten. In dcm Orte wurde nur wrnig Waffer vorgefuxxden, und, es war nicht trinkbar. Bis 10.1 Uhr wurden Schüsse mtt dem Fernde gewLÖselt, worauf die Truppsn den Rückmarsch antratm rrnd unterweßs Lamar niedcrbrannten. Die Kolonne lanhte gegen Mittcxg her der Zeriba am Fuße des Hügels, der eine_Ausficht auf Tamar grwahrt, an und nahm dort ihr MittagSmahl em.“
Ueber die gestrigen Operationen erhielt dasKrieas-
Ministerium in London folgende Telegramme von (He- neral Graham:
Teselah-Hüges, 3. April 6-2; Uhr Morgens. Die Anhöhen
um die eriba herum Wurdrn in gestriger Nacht von Prckets' und einrr staxien Reserve besrtzt. Um 1 Uhr Morgens wurde ein feind- liches Feuer von Tamai aus, 800 Yards vom Lager, durch Salven des vorgeschobenen Pickets drr GrenaUere „denen em Granatenfruer von der auf dem Hügrl stationirten Batterre folgte, zum Schwetgxn gebracht. Der Rest der Nacht verlief ruhig. Ick bedauere, daß em Mann vom Surrey-Regimenr getödtet wurde und zwei Mann vom Berkshire-Regiment Verwundungen davon trugen.
Tamai-Quellen, 3. April. Die Kolonne begann heute
" u 8 U r ihren Vormarsch. Sie beseyte 1198 Dorf Tamm i1rrildb KFor nkixcb schwachem Widerstande, fand jedoch nur Wenig Waffer, das überdies von sehr schlechter Beschaffenhett war. Ich kehre mit der ganzen Kolonne nach der ersten Zertba zuruck. 'chet Gemeine der schottischen Garde und Wei Gemeine des australtjchen Kontingents wurden verwundet.
Gutes stiften kann.
(W. T'. B.) Der
St. Petersburg, 4. April. Die Rentensteuer soll vom ZmEertrage der Wrrthpapiere des Staats, der Kommunen und der Prwaten mit dem Betrage von 5Proz. 'erhoben wrrden. steuerung unterliegt nicht: der _Z111Ser1rag der, auf Grund d'er Emissionsbedingungen steuerfrewn Staatsanlechen, namenthch der Konsuls von 1870 bis 1884 und der Goldrekptr von 1883. Der Bestkuerung unterliegen dagegrn dte auswarnge ane1he von 1877 und alle drei Orient-Anthen.
Washingtpn, ' . Gestern Abend fand eine qurnetsstßung statt, 111 welchsr beschlossen wurde, eine frere Verkehrsstraß'e zw1sche11 Panama und Kolon offen zu halten, nöthmenfalls m1t Weitere Krli) e gFs ch1ffe haben Befehl erhal- ten, 1 na As inwall zu ege en,. ,
ÉYDcihmprr mit 200 amrrrkan1schenSeesoldaten an Bord geht morgen nach Aswnwali av. Dress Truppen, zusammen mit anderen aus New-Orleans, welche an Bord der Kriegsschiffe sind, die Befehl erhalten haben, fich nach "dem Isthmus zu begeben, werden' e1ne_Truppenmacht von uber 400 Mann repräsentiren, dre aux, 06111 Land? verwerthet werden kann. Außerdem werden s1ch mer Krregsschtffe der Bundeßmarine
2. April. (Al]g. Corr.)
AsPinwall befinden.
und Pamea h' t wieder er e leut. Der Befehlshaber der „„GalenaÜte egrap U 8 heute,hdaZ Las Eigenthum der Dampfsch1ffe fich „111 Sicherheit in seinen Händen befindet, trnd ebenso das Etaenthum der Eisenbahnen auf der Nordsette der Insel. ', . Feuers in ASpinwall brannte das brrt1sche Komulat Panamakanal-Gesellschaft Die ganze Poft
Während des Bücher der
und Zeitungspost,
Zeitungsftimmen.
In der „Deutschen volkswrrthschaftlrchen Cor- " onden “le en wir: " '
,rewWährend 17er leizi'en Reichstagxdebaitexn uber dre Erhöhung der Kornzöae find grgen dieselbe so mel fallcbe Argunxenterorgebracht Worden daß jeder neue Beitrag, drn Graner zu Uherfubren, nur , Wir möchten berche dahfeanocbd el_nmalEdeerbBez
cn ener entgegentreten, M e au kurt elner ro un FFPÉYZzöU? einc Vertheuerung des Brodes und _m Folge deffen auch eine Verminderung des Konsums von Brod fo besximmt vorherszgen. Aus verschicdenen Thatsachen, Brrecbrzuwgan, Ausfuhrmrgen ist dtesen Behauptungen gegenüber ja bereits hmlangltch nachgew1escn_ worden, daß nicht die ZöÜe, 1“ «dern (19113 andere Umstande der mannigfaltiasten Art maßgebend fur. den Brodpreis ' find, Dieselbr Bewandtxiß wie mit dem Preise aher hat es xmt dem Konsum des Brodes, welcher gleichfaüs' Harck) Einfluss regultrt „wird, die weit mächtiger wirken, als der mmrmale Ernstuß eines 301188
dies im Stande ist.
"6 dar ut un, reifen wir zu einer Statisttk, welche zwar schonUteTinFlVZTeiheszn F?rhren hintxr uns ltegi, abZr nichts desro weniger überzeugend wirkt. Man beiaß bekanntlich frubxrm Preußen an der Mahlsteuer ein vortreffliches Mittel, um die Große 1393 Per- brauchs an Brodfrüchtrn in den mabl- und schlacbtsteuerpfltchngen
Städten zu Verfolgen. .
eriode 1862-1872 traten 80 mahlsteuerpfltcbtrge Htgdte mit 2J1137c-12Y Personen als Bevölkeruna des engerer Tteuerpfitchttgen Stadtbezirks auf; im J1bre 1872 umfaßten die m Kade stehendcfn Ortschaften, ohne Einrechnung von Frankfurt a. M., wqselbst Zrle Mablsteuer erst im Juli 1867 eingefuhrt worden War, ems; Bev - kerung von 2689 849 Personen. Wenrx _man nu'n den geiammten Brodkonsum auf Weizen und Roggcnkorner reduztrt, so wurdrn an rohem und gemahlsnem Getreide zu menschlicher Nahruna, sowie an
Brod und übrigem Gebäck pro Kopf der Bevölkerung verbraucht:
WUFF FWF" und : 91, “ ,
1802 M , 101,30 225,47 1864 „ 107,73 225,9;; 1865 , 106,20 218,23 1866 . 97-41 2315-93 1867 „ 84,91 226,70 1868 „ 81,77 217,70 1869 „ 93,44 218,52 1870 . 105,42 231,59 1871 ' 91,26 210,00 1872 94,01 209,76
K"erbrau vori Weizen, bezw. „Gebäck daraus, ist somit zu AnfaégcruJ zu Céde dieses Zeitraums ziemlich gletxb gewesen, der- jenige von Roggen aber sichtlich hcrabgegangenz wahrend der kVer- brauck) in der vorhergegangenen Periode von 1838 bis 1861 eine arm: unterbrochene und im Ganzen, troß zeitweise bobcr Getreidepretse,
fehr namhafte Steigerung erfahren hatte.
ier keine oUverhältniffe irgend Welche'E-mfluffe au_Sge1ckt habetéixößnriien, ist einZucbtend, ebenso wenig wie eme etwa veranderte Zusammensetzung der Bevölkerung der mahl- rznd sxblachtsteuerpfliäo- tigen Städte den Herabgang des Konsuzns erklart; rm Gegentheil ist der starke Zuzug nach den größeren Stadten nicht durch Kindcr und Greise d. b. geringere Konsumenten. sondern vornehmlich durch Arbeiter und Öienfthoten erfolgt. Es müssen also andere Umstande cingewirkt haben; und in der That eine Prüfung der Oktroiziffern hon Pgris fuhrt darauf, daß die Nahrungsverbältnisie in den größeren Stadxen uberhaupt
b" variiren, und zwar daß der stärkere Konsrm von Fleisch 111711 YZFU, nicht minder auch wohl der _von Taback, zum Theil auf Kosten von Schwarz- und Weißbrot) aescbteht. „WI Paris anlangt, so bejrug der jährliche Konsum pro Kopf namltch:
1871 1872 1873 1874 1875
, 1; . . . . 153 142 140 140 110 220321171, 1g. . . . . 170 210 221 174 218 Liqueur, 1 . . . . 9,5 3,7 4,8 4,6 5,6 Bier, 1 . . . . . 10 14 12 12 12 Effi ] . 1,6 2,1 2,3 1,7 1,8
g, . . . . riches leisch,1§g . 52 73 74 75 84 Jieiaus Fgeht also eine erhebliche Abnahme des Brodkonsuml
hervor, welcher dafür aber in höherer Potenz durch einen gxstetgerteu Verbrauch von frischem Fleiß?) und Wein erieizt worden rst.
ein derarjiqer Vorgang in der Erhährung des'Volkes aber keineswegs ein ungünstiges Zeichen bilder'ist 0an Werreres klar., Und wenn daher unsere Getreirezölle in dte1em S_mne eme Vcrmmderung des Brodkonsums zur Folge hätten, so ware das doch wahrlrcb eine. günstige Errungenschaft, denn_ höherer Fleisch- und germaerer Brod- konsum ist unweigerlich 018 eme Aeuserung “wachsenden Wohlstandes zu bezeichnen.
Und das wird in der That bei uns einttrten, es wird sich ein
er eblicb rö'erer Fleiséhkonsum herausbilren, dqdurch, daß dre Gx- trYidezöUegdießwirthschaftliche Laar unserer Landwtrthickxaft „heben, die Bevölkerung also konsumtionsfähigrr wachen._ Das 1st die Vorau?- ficbtliche Eventualität, die eintreten „wrrd, mcbt ?ber das, was die Gegnsr der Getreidezölle vorauSzurerkunden sich becriern.
_ Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ be-
merkt in Betreff der Postsvarkaffen:
Von den Gegnern der Postsparkaffen-Vorlage wird als haupt-
sächlicbster Einwand die Befürchtung geltenkZ gemacht, die bestehenden kommunalen und sonstigen Sparkaffen wurden der Konkurrerzz der Postsparkaffen nicht gewachsen sein 11115 durch dtesel'ben m tbrem Forrbestande bedroht werden; ein Swtckxal, wel_ches dte bestebxndm Sparkassen um der wichtigen wirrhscbaftltrhen Dienste willen, dle fie geleistet haben und noch leisten, mcbt rerdtenjcn.
Es soll hier nicht darauf der Nachdruck gelegt werden, daß auch
von den sonst auf .freiesfe Konkurrenz.“ im "Wirtbscbastsleben Schwörenren in diesem FaÜe ein-derartrger. fur ihren Stand- punkt recht eigentbümlicher Einwand'gkgen ern? doch zu Gunsten des Sparpublikums sich vorausfichtlra) bethangenre Vermehrung der Konkurrenz erhoben wird, sondern es, sollwtelmehr der Frage näher gctreten werden, ob dknn 1n_ Wtrklicbkett «ine Schädi.1ung der Kommunalsparkaffen _ 11111 _“01812 banpelt es Hä) in erster Linie _ zu besorgen sei, falls dre Post1parkaff_e 111 demam _der Vorlage enthaltenen Umfange ir: Aknon' treten wurdr. Fur drefe Seite der Sache gehen die in Ocsterrerck) 111 dem kurzen Zettcgum des Bestehens der Postsparkaffen gemachten Erfahrungen einen zum- lick) sicheren Anhalt.
Auw Oesterreich bcfißt ein ziemlich entwickeltes Sparkaffenwesen,
wenn auch Ende 1882 im grsammtkn Deutsch-Oestcrrkicb erst auf
65000 Seelen eine Sparsteüe kam, so, rvczr dieses in Oberösterreich,
Steyermark und Schlefien schon auf raw 23000, 26000 und 35000
Seelen der Fall _ gegen alirrdings nur 13000S6e1en rm Deutschen
Reiche. Bei den Ende 1882 bestehendsn 345 Sparkassen waren auf
1690540 Bücher 826,3 Mill. Fl, 1111921241 und wurden während
des Jahrzehntes von 1873-1882 überhaupt 2 150 575 271 F1.
eingezahlt. Von den Sparkaffrnbüäoern lauteten unrcr 10")Fl, 39 %,
von 100-500 F1. 36 0/0, von 500-1000 Fl. 12 %, daruber 25 0/9;
drei Viertheile der Einleger besaßen alw Guthaben von_ höchstens
500 F1. Dem entsprechend steÜte sich denn auch das arzf jedes Buck)
entfallende Durchschnittöguthabexr auf 489 Fl. 'Der stfuß betrug
bei 148 Kaffen 4 0/0, bei 100 Kassen 4110/11, S.“ 92 Kaffen 5 9/0, bei
3 Kaffen 6 0/0 und bei r'c einer Kaffe 5T re_sp. 3 9/0
Unmittelbar nach dem Zaiipunkt, fur welckoeY'dirsr Angaben
gelten, nämlich am 12. Januar 1883, begann dw Thätigkert der Post-
sparkaffe in Oesterreich, Welche bei einer Mindestemlage von 50 Kreu- zern einen Höwstbcjrag von 1000 F1. annmzmt und mit 30/0 verzinst. Im ersten Jahre der Thätigkeit der Pojtsvzrkaffen wurden rund 15 MiUionen Fl. eingelegt, während 'die Emlaaen aUer anderen Kaffen im Vorjahre 233,1 Millionen F1._hetragen hatten; Aw Ende des Jahres 1883 verblieben 353 053 E1nlagen_ mit 5 230 838 F1. eingclcgtem Kapital für die Postsparkassen, 0111), 1111 Durchschnitt nicht ganz 15 Fl. (Einlage. Vergletcht man dresrs Resultat, so erfreulich daffrlbe in seiner sozial-Zn un'd wirthschaftltchen Bedeutung nach der einen Seite hin aucb i1t, mtt _den 1690540 Ende 1882 geltenden Sparbüchern, den 8263 M1[1.'Fl. uherbaupt in den Kassen eingelegten Kapitals, den 233,1 M11]. Fl. m 1882 erkolgten Einlagen und den 231,9 Mel]. Fl. erfolgten Ruckzab- lungen, io ergiebt fick) als un11v21felhafter Schluß, daß die Postsparkaffe ihre Einlagen und ihre Klientel in Krersen gefun- den haben muß, 'die ganz andere find als" diejc-nigen, dre die komma- nalrn, Sparkassen henußen. Troy _kxcr fur 110.8 erste Jahr recht be- deutenden Einlrgerzahl bei der) Postxpärkaffcn tft dieselbe doch ver- schwinderd gering IMM diexew'ge der mrdcren Kaffrn; noch weit mehr aber verschwindet der Betrag deer 521 dm Poßsparkaffexx ge- machten Einlagen im Vergleiche betdrr Kaiser). Wabrknd namlub die durchstbnittliche Einlage der Sparer bet den Postsparkaffen 15 Fl. betrug, stand sie 1882 für die der anderen Kafferz 0111652551. Pro Buch; der durcbscbnittlickye Sparbxstandwher, wre schon an- gegeben, auf 489 F1. Da nun aber her den ubrtgen Sparkaffezt im Jahre 1882 233,1 Millionen Gulden cmgrleat und 231,9 Mtllwnen Gulden abgehoben wurden, so daß drr w1rk1ich erspgrxe Fonds troß der Höhe der durchschnittlichcn Einlage pur 1,2 Mtütonen Gulden betrug, sammelten die kleinen Durckyswnhrrtsbektrane der Postsvarkaffe im ersten Jahre einen Svarfonds yon 5230 838 731. auf.
Es spricht das 211126 ganz wc1en111ch zunaebft zu Gunsten der wirtbschßftlichen und sozialen Bedcutung drr PosÜpark-asirn felbfr neben einem ziemlich entwickeiten auxerweutgen Sparkaffenwesen, dann aber zrigt das österreichüchr Betsptel, daß die der Postspair- kaffe zugefloffenen Cinlagcn den andern, Kaffetr mcbt entgangen sen werdcn, indem die Kreise, die diese kleinen Er_nlagcn gemgckyt haben, kaum zur Klientel der kommunalen Kgssen gehort haben durften.
Nimmt man dazu, daß bei der o'kerrerwrWen Postsparkaffe das Marimum der verzinslichenEinlaqr1000'Fl. beträgt, wahrend _; bci *gieicher Minimalcinlaße _, dasselbe ber un? auf 800 „M gxseß werden sollte; ferner, daß bet uns_der Postdtenst in rveit kle nere Ortschaften fich erstreckt, als in Oesterreich; daß“ aber andrrerseits das Durchschnitt§guthabcn jedes Emlcgcrs :zrr das Deukxscbe Reich rrkl. Bayern fick) auf rund 500 l,ksxkloelt'ef, _ so 11 rfte bei uns mehr noch wie in Oesterrercb dre wrrtbscbaftlicbe und soziale Wirksamkeit einer Vermrbrung rer Spargelegenheit vermittelß dcr Postsparka en entfaltet werdcn könnrn, thze besorgen zu muffen, daß die die jeßrgen Kaffen benuZenden Vo1ks1ch1chten denselben_untren würden oder der ja von keiner Seite, 111 311361le gezogenen nußlicben Thätigkeit kommunaler Sparkaffen cm wrxxntlrcher Abdruck) geschehe.
alblatt ür das Deutsche Reich. „Nr. 14. _ In- halt1CLFci1Ut-rund Steuerfwesen: Zulassung von Terpenttnöl zur qunnt- wein-Drnaturirung für Oelbijderlack; _ LaYerung denatunrtm Branntweins in nicht geaicbten Reservoirs. _ onsuxatwesen: Exe- uatur-Crtbeiiungcn. _ Marinx und Schiffahrt: Abanderun en des arifs der an der Sulina-MunkZung zu erhebenkden Schi abris- Abgaben. _ Polizeiwesen: Auswetsung von Auslandcrn aus dm Reich§gebiet. ' Archiv für Post und Telxgrapbte. Nr. 6 _ Inhalt: 1. Aktenstücke und Aufsäße: 20) Die Beratbungen tm Reichstage über den Etat dcr Reichs-Post- urzd Telegrapbenverwaltuna fur das Jahr 1885/86. _ 11.K1eine Mrttbcilungen: Eisenbahnfäbre mit Seilbetrieb über die Meerenge von Mesfina. 111. Zeitschriften-
Ueberscban.