1885 / 83 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 09 Apr 1885 18:00:01 GMT) scan diff

bäfen im Jahre 1884. 'Nach Amstc-dam eingeführt wurden vom Rhein ber 99186949 1131 Waaren gegen 122 044 427 113 im Jahre 1883; von Amsterdam ausgeführt nach den deutschen Handeléstädten am Rhein wurden. 74 944 509 1x Waare gegen 54 009 025 kg im Vorjahre. Während fich also AmZerdams Import vom Rhein her im vergangenen Jahre um 182 % Verminderte, nahm der vaort dieses f„Zafens nach deutschen Rbcinpläßen um 382 0/0 zu. Von den ausse- "brten Waaren gingen 11311) kg

Askannheim . . 19032 963

Mainz . 2 821 990

Koblenz 2 007 500

Köln . . . 9663 302

Tüffeldotf . 4975 230

Neuß. . . 1798417

Urdingen. . 2129 498

Duisburg . 13 369 282

Ruhrort . 3960 965

We1el. . 238 924

Emmerich . . 436 602

Außerbcm per Dampfboot nach verschiedenen Rbeinbäfen 14 509 836.

Berlin, 9. April 1885.

Preußische Klassenlotterie. (Ohne Gewähr.) Bei der heute bsendeten Ziehung der, 1. Klasse 172. Königlich preußischer Klassenlotterw Helen:

1 (Hewmn 11011 15 000 „46 auf Nr, 2313.

1 Gewinn von 9000 316 auf_Nr. 93 332,

1 Gewinn von 8600 „46 0111 Nr. 90 446.

2 («5311111111113 von 300 .46 auf Nr. 28 016. 32 922.

Die Burg und die Vnrggra1en zu Nürnbkrg. Von Christian Meyor.

Da 110 an der Grenze der beutigen drei bayriscbkxt Kreise Ober- 1111d Mittklikankkn und Obkrrfalz die Höhen des fränki1cben Jura das flache Flußgebéit “011: 1111121111 Pegnitz wie ein fester Wall umlggern, erhebt 111711 an der N11101'eite diesks Flusses kurz vor seinem Eintritt in die RegnikZ 111111611 aus dsr Ebene ein Felsplateau von bedeutkndcm Umfange, das racb dcm Fluß zu büZelartia 0811711111, gegen Norden aber tief und fast senkrecht abfäÜt. Die Naiur 1elbst_scheint dieses Felsen in die 1111112 Ebene», die ringsum von ihm beberr1cht wird, 11112 2111811 Wäcbter 111114111861 zu baben, und die nmnnigfaltigen und 10111- 1cickc11 VSLkerstämmc, die ssit 15611 frübesten Zeiten bis bcrab zur Unterrvcrfung 023 112111111111 Nördlikben Bayerns 11111131 die Herrscbaft des 1161116111211 Reiä'cs bier wandernb und erobernd zu1amme11gestoß211 sind 11111) der beutixen dortigén VWöikLkUUJ jenen eigkntbümlichcn MisÖlingscbarakter verlieben baben, der sie von den bayri1chen und schwäbiscbkn N0chbarn 10 me1kwiitdig unterscbeidet, 111111611 nur xinen geringen Aufwand von Kunstferügkeit nothwendig, um aus jener fclfigsn Hökxc cin 1110ch1i0c§, dic g.“.nze (GTJLRÖ ripgsum bcberrschenbes 2509111211? herzustcüen. '

Als nach dcm Stams: dss (1101101 Tbüringerrcicbes, dessen 1915171116 Grenze 3171 3811 seiner 1301111611 Macbtentfaltung bis an die Do::au berabger-icbt hatte, 008 1111111116 bayerische Franken dxm fränkiscbcn Reiche einverleibt 111111136, stoßen uns die crsten sicheren Nachrichten über die Vervobncr dieser (Gegenden auf. Den Grundstock der Be- völkerung bildete das alteingesessene Lbüringisch (Elemxnt; neben oder vielmehr über ihm halte sich der 0011910101011th vorgedrungen.- Franke festgesetzt, 1111“. dann bei 011 nahen Verwandtschaft beider Volksstämme und dsr Gléicbbeit ihres Knlturgrabs 101011 bald in einen einzigen Stamm zusammenzuscbmelzkn. Vom Südostxn 1111: trat das Bayxrn- land, das sich Wenigsicns in dcr 121516113211 des TbüringsrrckÖcs 1111131 über die Donnu herüber, 211130 in 0701 Umfang der bkutigen Oberpfczlz, erftrc'ckt bat, nabe 0011111 heran, um auf die Bevölkerung dieser 1110- öftlicbsten Landspiye Frankens, ihrs Sprachcund Sitte einen noch beute wobl erkennbaren nacbbarlicbon Einfluß außubbm. Dunkler, aber darum nicht menißer einfiußreick) waren die chiebungkn zu den Vom Norden und Nordosten ber bis 111 das HcrzMittclfrankens, ja in ein- Yllnen Vcrsp-rer-gungkn bis an dieJagst und den KOÖLJ vorgedrungencn

aven.

Die jedenfaüs nicbt kmmer friedfcrtigen Bezichngen 311 diesen Nacbkarn cinerssixs, wic di? Notbwendiakcit des Schu131's einer aus verfcbiedenkn Ursachen gerade im südlich Os11ranken besonbers 1110112110011 001110014111119101158- und königlichen Hausguxs andercr1€its machen es, 1116111. 11116 311111 60111er 110111111101012612 urkundlicbcn Zeugnisse 130111611311, 1:70br1kbci111icb, daß 1611011 in den ersten Jabr- hunderten der fränkischcn H1111ch611 jenks F21§p1akcau am untersn Lauf der Pegnitz 3111 V111beidig1111g dcr Umgegend bcfcftigt War. Docb scheint eine €10211111ch6 Burg und eine 110) an “diese anschlikßende rößere Anfiedewng kaum vor dex Mitxe des 11. Jahrhunderts be- anden 111 11011611: 11111 10 crklärt 13 sich, daß 110711 bei; Errichtung des Bistums Bamberg (1007) und bei 071“ 211111101sz 1ei11es Swengcls gegen das Biijbum (8101111111 0011 Nüknbcrg kcinc Erwähnung 981051101, 011110111 die Grenze beider Kirchensprcngc'l gxrade an der Pegniß mitten durch die 11111212 Stadt hindurcbging. Der Weg von Regensburg nach Vambsrg, 1161111211 KÖLLiJ K011rad 11 im Jahre 1025, wie die 8011 ibm auf der Rcise 0112111111111th Urkunden verweisen, zurücklegke, führte bei Nürnberg 110rüber; a116111 nicht dort, sondern in dem eine halbe Meile daron 8111167111211 unscbeinbamn Mbgeldorf hat der Kömig eine Urkunde 0112132118111. 9111111061121; Name find-t fick) übe1baupt nicbt früher als 111 zWLi 111111110111 König Hsinricbs 111. 11011 1050 1111171051 genannt, die von dort 101111 find. Daß dieser den Ort 01111) sonst begünstigte, “061"; er den Markt des bknacbbartcu Fürth nach Nürnberg verlegte, 8113111611 wir aus 81067 Urkunde seims Sohnss König Hein11cks17 110111062, 111711181 1711151170111 nebst Zoll- und Münzrecbt an Fürth zurückaab. Anderks b81ichte11 dann später die Rcicbscvronistcn. Zum Jahre 1072 bemerkx Lambert von Hersiéld, dcr e1ste S1b1ift- steller, der Nürnbsrgs gedsnkt, in sci11211 Annalen, daß damals das Gedäcbwiß "des 112111ng1 Sebald z'a Nürnbkrg kekijbmt aéworden sei und ein 1110113 Zulauf des bei ibm Hülfe suchenden Volkes statt- gefunden habe. Dort 811105 im folgenbcn Jahre Reaenger seine lügenbafte 5211111097. gsgen den tief gebemütbigten Heinrich 17., der auf dem Wege von Würzburg nach Regensburg daselbst VLLWeilte; dort empfing derselbe König gleich nach Ostern 1074 die Legaten Gregors 1711. und [1916 vor ibnen ein rcuevoües Bekenntnis; ab. OLfth wird seit- dem Nürnberg als Burg, dann 01111) als kaiserlicher orer königlicher Ort in Urkunden 9611011111. Heinrich ?. belagerte die Burg, als er den Vatxr. dcr 10111 zu 10110, regierte, im Jahre 1105 [)x-kriegte, und bezwanz sie 11111) zrreimonajlicber Einschließung durch Vertrag; die leichzeiiigc-n Qucüen wissen aber nichts von der angeblieben ZL!"- örung dkk Sladt, ron Ter die späteren Chroniken bei diess! Eklegenbeit ausführlich bkriÉ'R'n.

Aus diesen historischen Zeugnissen gebt hervor, daß die Burg zu Nürnburg auf bar Felsenböhe an der Pegniß erst in den Zeiten der leßten fränk-scben Kaiser cin namhafter Ort und wichjigcc militäri- scher Stützpunkx in Franken geworden ist. Die Stadt lebnte fich nach und nacb an die Burg an, und deren Beginn ist naturgemäß dariq zu suchen, daß fich vor dkm Thore der Burg, gegen die Pegniy zu, einnzelne Bewohner ansiedelten. Ihre Hütten 110110211 naturgemäß ursprUUglich m_ zwei Reibxn einander gegenüber, und die Breite Straße“, Welcbe 1th noch vom sogenannten fünfeckkgen Tburm aus, am Rathnbaus, der Sebalduskirche und dem Markt vorüber 11011) der Fleischbrucke geht, ist jxdenfczUS, 11662 der Naturgeschichte der Städte- bildung 3," scblteßen, dieser 011292 Theil der Stadt. Der Plan der Stadt z-etgt keinen 0_nderen Straßenzug, welcher ähnlich enstanden Fein könnte, und so laßt sichqdaraus der wichtige Schluß ziebcn, daß der Eingang zur Burg von jeher in der Nähe des fünfeckigen Thurmes

gswesen s(in muß. Ein Blick auf die Gestalt_ des Felsens aber zeigt, daß dieser 1ünfeckige Thurm an der schwacbsten Stelle steht, daß er also nicht aUein, beherrscht rom Plateau, als Werk dagestanden habe:: kann, daß vielmehr jede, auch die erste Befestiguna der] Fels vollständig umschloffen haben muß, da sub noch zwei Abxbetlungen höher erheben, der Befiß aber von dem höchsten Punkt abhangig ist.

Wir können aber auch noch eine Weitere Folgerurza' aus dem Termin zieben. Während daffelbe, wohl mit verbaltntßmaßig geringer Nachhilfe, nach allen Seiten hin in Vertbaidigqngßzustand gesetzt werden konnte, ist dies nicht dcr Fal] vom fünfeckigen Thurm gegen Osten. Es mußte also doxt durch ein besonderes, mehr oder _mmder selbständiges Werk, der leicht zu forcirende Aufsteig vom 1111310211 Paniersplaße ber an der Stsüe, 11'0 beuie die Kaiserstallung_stebt, vcrjbeidigt Werden. Es muß also die später sogkna0n17 burggkasliche Burg, welcbe dort stand, gleichfalls in die frübeste 35:1 binaufretchcn. Den Raum vor der buxggräflicbcn Burg mögen 1111011 111111111 Wohnungegi der BescÉungsmannsckpast der Burg eingenommen haben, und so_ die beiden „Göldnersgaffen“ entstanden sein, welche jetzt noch Vom Pameks- play zur Burg führen. Vieljeicht Waren auch sie noch unt einer Mauer, 1ninde1tens mit Paliffaden umsCbloffen.

Aber auch wean diese Söldnersaffen erst später entstanden sind, Wenn 11111 uns die Anlage mit dcr genannTcn Vorburg abgefcbloffrn bench, 10 war doch der gesammten Burganlage von vornbeiem eme 1011116 räumlickoc Ausdehnung angewiescn, daß fie damals ka11m von einer ziveiten im Reiche übertroffen Wurde. Denn kei „ciner nnttleren Breite von ca. 50 bis 60 Mctsrn batte die Anlage eine LängenauF- dehnung von etwa 220 Meter. Es war 0110 aucb die Nothndigkctt vorhanden, eine stattliche Burg zu erricbtc'n, wie 101che zur Fcsxbaltung ein?: dünn bevölkerten, damals noch nicht im Hauptverkehr 112112110211 Gegend nur die böcbste Reickosgewalt, nicht etwa ikgend ein Prwat- besißcr crricbien formte,

Wie die eere Befestigung der Burg bergesteUt Wurde, läßt 1111) auch wobl annäherungswäsc aus der Gewohnheit der Zeit ableiten. Es mögen einzelne Bautcn aus Stein gewissermaßen als Kkrn sofort erricbjkr morden sein, wäbrcnxx 106 Holz dcs nabkliegenberx RÜSS- wUdeI dazu diente, eine Anzabl (Gebäude zu errichten und 1c11ft bie un11ck1icßenben Mauern aus diksem M0111101 bekzusteüen, bis 11011) 11110 11071) Steinbaufen jene ersten Holzbauten ablösten. Der am Ort gebroÖcne Stein mag damals nicht 1011111171) erscbicnexi sein, und 111.111 bediente fich eines 11011111, geblich weißen Sandsteins, der 1_1icbt in der Nähe, wvbl aber bei Wendelstein workommk, um sorgfaltig gefügtes Mauenverk blszstOÜka, wie es 110111 13 0211 unteren Theilen ch fünfcckigen Tbmmes erhalten ist. 1111111911 j1 auch 0011 der Tradijion stets als das älteste noki) Erhaltene Bankverk Nürnbergs kbezeicbnet wird und im 1170161211 Mittslalter den Namm 'Mit-Nürn-

erg trug.

Solcher Gesialt ist die ältcsée Kaiskrbnrg zu Nürnberg zu “02111011. Dkk Kaiser aber 1111-11 fie nicbt i111n11111'äb1'e1-d in ersöx111chcm 2111115. EL“ mußte 0110 für deren Yertbcidigung durcb einsn K*]iskkliÖLU Bkamten gesorgt sein. Nack)" dcr Sitte kek Zcit mußte 0111116111011 die 2141119 und 11111 ibr aucb Rechtc über die 11111 13181711)? enistebxnke Stadt als Leben übertragexx skin, die im Anschluß 1111 eiae 101111 u:.öcbtige Burg namentlich durch den «1110211111611 Aufenthalt der Kaiser dasélbst fick) 1111021121211 111111312. Für die Bsfriédigung der nächften Bedürfniffb der ständigen Burgbesaxxung war 0er wobl vcretst durcb Einricbjungen inneibalb dcs Vurgrayons 116101111 Wir haben 11116 11110 auf dem Plateau innerhalb dcr Vertbsidigunglinie 01111) (“1110 211151101 “0011 GLbäUdéN alle'.“ Act zu 07111611, in denen die Vrsaßung 1110111116 und arbeitete. Zu diesen Bedürfnissen gchörte natürlich (1110) die Sorge für das geistliche? Wohl, unb wir 116ben ix“. dcm alten Walpurgiskirklzlein in der Ykitte der ganzen 211115118 jeden- faUs die älteste Burgpfarre zu schen und rings um dissclbe den Fried- bof der Besatzung, während 11- dcr Stad! 11111811, dort, 110 beute die Scbaldukkircbe 112111, 2111 111-11st dcm heiligen Petrus JLWLihtW Kircblkin fich erhob, das nacb Poppenreutb eingepfa1rt war.

Dcr Beamte, we1cher mit der Vsrjbsidigung der Burg für den Kaiser, sowie mit Ausübung 1110111111310.“er Rechte über die Skabt U50 eim'n größeren Landbezirk betraut war, ist der 1113011301118, später Burggraf. Die früheste urkundliche Erwähnung 2111813 10102811 findct 1105 erst zum Jahre 1138, und zwar in einer Urkunde König Conrads 111, vom 28. Mai, in welcher unter den Zeugen ein (1011811111118 09.8c611811118 116 1101601161011 auftritt. Ein Gottfried von Nürnberg erscheint (11161- dings 1ch0n fünfzehn Jahre früher in einer Urkunde König Heinrich 17. vom 25. März und dann noch einmal 1125 in Verbindung mit einem jüngeren Gottfried 0011 Niirnbsrg. Vcrmutblicb ist disser jüngere G0ttfried von Nürnbsrg und der 511111013101" Gotjfried von 1138 eine und dieselbe Person. WEnn S11111ried und Riedel bie Reibe dex Nürnberger Burggrafen bis 1107; zurück verfolgen zu können glauben, inden; 1'12 außer dem zu 1138 beglaubigfen Gottfriab 11111101- cinen Gottfried 8611101" und Einen Bruder dcffeiben, Conrad, 0011811111111, 10 kmen sie 1111) Hierbei lediglich auf die 211110111711 2112162111116 111113711, dessen Angaben für jene (“1116116 Zeit 1100113, da sein? Cbk011if 1711 1480 geschrieben ist, 17111211 v011-311 651111111211 0111131611. Dieser Nürnberger (6111011111 berichtet, das; 1103 (Conrad und (00111020 von Razaza "0,18 beloß Nürnberg, 10 ibnen der Kaiser Heinriäz 117. anbertraut, gegen 17211211 aufrübrcriscben Sohn 10 tapfer Nrtbeidigfxn, das; der Bélagercr abziehen mußté, wenn er aucb di? Stadt in ssine Gewalt bskam, die er dann von (0111110 (1116 52111011 babe; erst 1105 babe sich ibm (111111 016 Burg crgkben 1111111611. Die g1€ichzsitigcn QUEÜM wissen jedoch, wie wir bcr-aijs 111111111111 13611111, 110101151) 0011 8111er Einnahme der Burg im Jahre 1105 zu bericbtcn; 5181121000716 17100 die NarnLn dsr damaligkn Burggrafen in kciner Wrisc 1369101111110. Dmnit 171111 aucb der HaupkbeMis dsr 11011) dem Vorgang 0011 G. P. Stclzcr (+ 1724) 1006311111116?) versucbtc'n Herleitung der 7111711211 5111110011116]: 0011911110berg von dcn niederösterreiÖisÖen 6510161111011 Rex; in 11111 zusammen, da die anberWeitigx-n für diese Abstammung beigebrachtcn Griinde keinksWegs 1701110611011 Natur sind. Das älteste Wapvcn der Nürnberger Burk,- grafen, 6111 ungekcönter LöM, mag 11:12 Akbnlickzkeit mit dem alten Stabjfiegsl von Rth _ das Wappen der Grafen von Netz ist ver- loren changcn _ aufweist", aber aus eines 101111611 Aehnlichkeit auf eine Identität der ältssten Nürnberger Burggkafcn mit Den Grafen v011RetZ 1111 scbließen, ist doch (111511 118111111711. Ebenso Wenig licfert dc»; anders" von Stillfried angezogene Umstand dks reichen (Hütkrbksißes “011 1110111611 Nürnberger Burggrafen in Niederöstekrkich eincn Beweis für die angedeutete Ubnammung, da bieser Befiß offsnbar moch andere 111111111111 gsbabt haben kann.

Wik die Herlcitung dxr ältesten Burggrafen von Nürnberg 0011 den Grafen von Rctz,_ 10 is? (11111) die 11011 S1il1fried 0111- 111601112 Genealogie der1elb1'n unficbcr. Urkundlich beglaubigt find lediglich die Namen einiger Burggrafen: nämlich die bercits genannten Gottfrieds, Von densn der jüngere bis 1160 vorkommt, ein Burggraf Conrad, der _ es sind höchst w;brschcin1ich wicder 11911 Personen deffelben Namens auseinander zu 111111211 _ bis 111111 J311121190 ver- schiedene M01? erscheint. Welckxcr Familie diese. 155011111666 und Conrade angebbrt und in Welcbcm 020201091111101 Znsammxnbang fie zu_ einander 1161101117011 haben, ist völlig u11ficher. Nur 10 0161 diirfte 121111611111, daß 16112 ("111211211 Vurgxxrafen mij größerer WalnscbcinTicbkeit etner einbei1mschen staufischen a1s einer enßfernten 111ebsröstcrrcichi1chen Familie 0113611011 haben.

Seit 1192 erscheint dann ein Burggraf Friedrich, der 003 den leehrten der burggräflickzkn Gkscbiébte 1111 den 6111611 5011211111060 Burg- grafen von Nßrnberg gehalten wird. Sichere Bemeise sind jedoch bis zur Stun_de fur diese Annahme nicht erbracht worden, 0b1'cb0n fich das (Hechht dsr von StiÜfried angezogenen BeivsissieUcn richt yer- fen'nen 1aßt, und jedenfalls eine abwck1chende Meinung nicht mit (115111) gyten Gründen aestützt Werd-sn kann.

Mtt den iibrigen Beßßungen des saliscben K*aiscrbausss i;: Fra11ken uzid Schivaben War inzwischkn aucb Nürnberg an di? Etch dsssclben, die Staufer, gekommen. Nachdem diese zur Königswürde gelangt 11101211, wurde Nürnberg wieder staufische Königs- und Kaiserburg. Neben dieferKWUcbs nun auch die Stadt heran. König (50111110 111., dc'm die Gruydung des Schottenklosters zu St. Aegidien zugesik-rieben wird, und sem Nachfolger Friedrich 1. verweilten öfter in Nürnberg. Von leyterem Wurden auch schon einige Fürstsn- oder Reichstage vorck abgehalten.

Mit der Bedeutung der Stadt bob fich auch die der Bura und der Burggrafen. Der ursprüngliche Charakter des burggräflicben Amts läßt fiel) jedoch deshalb nur schwer bestimmen„ weil_es in 'der- jeni en Zeit, für welche wir zuerst eine sichere Natbrtcbt uber semen Um ang haben, bereits manches von seiner alten Bedeutung ein- gebüßt haben muß. Namentlich gingen im vorigen Jahrhundert, wo die Frage zum politischen Streitpunkt zwischen den branden- burgiscben und Nürnberger Publizisten wurde, die Anschauungen fast diametral auSeinander. Nürnbergiscberseits onte_man die Buxg- grafen womöglich zu bloßen Befehlsbabern der Kai1erlichen Burg im engsten Sinn oder gar zu bloßen Burgmannen erniedrigen, ihre mit dem Amt verbundenen Befißungen zu bloßen Burgbutlebncn machen. Andererseifs wollte man aus der Burggraf1chaft (und eigentlich [exig- 1ich aus dem Namen und dem von den Burggrafen besessenen Katjer- lieben Landgericht) eine Landeshoheit zum mindesten über das halbe Frankenland herleiten. Auf beiden Seiten wurden dabei die werzigen wirklich bistorischen Spuren auf das willkürlicbsxe und abknteuerlicbste benutzt, off Wohl in einem redlichen, aber beschrankten und betbörten Eifer für das Interesse der Partei, der man angehörte, mitunter aber auch wobl nicbt obne Unlauterkeit de:.- Motive, nicht ohne Be- wußtsein dec Sébwäcbe, ja der vöUigen Un'baltbarkeit der vorgebrachten Arguments. Gegenwärtig, da diese Streitfragen ihre praktische Wichtigkeit verloren haben, ist es in jeder Beziehuxg leichter, diesen Gegenstand einer unbefangenen Untersuchung zu untkrzieben.

Zuvörderst kann aus dem bloßen Namen Burggrafscbaft (burg- Z'187181115, 00111168. banßrasjas) nicbts bestimmtes entnommen werdsn. Es liegt darin an und 1111 fich nur ein Befehlshaberamt, und zwar jedenfalls nur ein militärisckyss, über eine Burg oder in einer ;Burg. Der Name Graf ist von ganz allgsmxiner Bkdeutung, er kommt in den mannigfaltigsten Anwendunakn und Zusammenscßungen 1501, 1111 sebr untergeordnete Verhältnisse (Dorfgrebe, Salzaraf, Deich0101), bis hinauf zu den angcsebcnsten Würden (Gaugraf, “3311001117, M*ark- gras, Pfalzgraf). Das Gemeinsame ist blos der Begriff «in_es Vor- stebeks, eincs Vorgescßtcn. Der Ausdruck Burg (0381111111), zmammen- hängend mit bergen, bedeutet im Mittelalicr einen festen Ort, be- sonders ein festes Haus oder Schloß, auch einen ganzsn größere_n Ort, Link ganze Stadt, 1016111 sie durcb eine 11011111 umflicßende Befesigung Line große Burg 111111136. Die meisten der überaus zahlreichen Burg- grafen, die im 061111111211 Mittelalter vorkommen, Waren über ci11z1111e Burgen und kleine dazu gehörige Distrikte gesetxt. Einige Waren in größeren Städten cine dkr voxnebmsten oder sesbst die böckyste L0kal- obrigkeit, wie zu Köln, Magdeburg 11. a.

Die Burggrafen (121101th daher gewöhnlich nicht zu den wichtigsten, angesehensten Kaiserlichen Bcamikn und die Tcrritorien, baren Bildung fich an die allmäbiécbe Erblicbkekt dieses Amtes anknüpft, nich zu den bedeutendsten. Indessen 1121011111611 0011) einige, sei es kraft urspriing- lich eiaentbümlicb 111.5er aestc'lltcr Verbältniffe, sei cs durch die Gunst spätcrer Ereianiffc und Umstände. zu einem 10 aus-„ericbneken Range Und einem 101111711 (Gewicht, daß sic sich den vorncbmsten, angesehensten Landesbkrrcn, 11111 Fürsten bcigesellen konntcn. Dies war der Fal] mik den Burggrafen 0011 Meißen, vor allem aber mit den Burggxafen

13011 Nürnberg. (Schluß 101111.)

DsrPolizci-Präsidcnt erixxnert in einer Bekanrx tmach11ng vom 1. d. M. daran, daß jeder Hauseigsntbümer verpflichtet ist, die 0011- ftändige Räumung der auf seinem Grundstücke befindlichen A btritts- und Senkgruben, sofern diese nicht innerhalb der letzten vier Wochen bereits W[lständig geränmt Worden smd, zunächst bis zum 1. Mai 13. J. und 1115121 innerhalb der 00111 PolizLi-Pcäfidio noch zur Bekanntmachung gclangsnden Fristen vornehmen zu laffkn, und daß jeder Hauscigenjbümer vcwflicbtet ist, die auf scinem Grundstück befmdlieben Abtritts- und Scnkgruben, Latrinen, Schlammkasten, Abzunganäle und Rinnsteine fortgesetzt 10 zu desinfizirsn, daß die- selben 11.16 in gerucbloscm Zustande fich befinden.

Der Deuiscbc Jagdklub zur Pflege des Waidwerks 11110 zur Prüfung für DWs- und Hühnerbunde eröffnete sein Ftübjabrs- Mecjing mit einchäbrlingsscbau 1 Jagd [) unde aller 31011211, die beute im Garten der Schloßbraucrci zu Schöneberg ab- gehalten wurde. Di? Schau war offen für Jagdhunde aller Raffen welcbe: nacb dem 1. Oktober 1883 1311111017211, mindcstenxs 8 Monate alt und deren beide Eltern im deutschen Hundestammbuch Eingetragen odcr eintragungsbereckptigt smd, für 110118. 6116 rein gszücbtete, stichel- baariqe Vorstebbunde oder Griff011s in denselben Altersgrenzen und für Würfe obigcr Raffcn von LiMkikaJk/ULU Eltern und 110118 11116 rsin gsziicbteién Griffons unisr 6 Monate alt. In Konkurrenz traéen 44 Tbiere und zwar 7 kurzbaariae deutsche Vorstebbunde, zwei [ausbaarige nnd drci ftick2111aarjge Vorstebbunde, 14 Dach§bunde, 10 Pointer, 2 Gordon-Sclxcr und 6 Wür1e ver1chie02011 Rassen. 231111112“- dcr (Eintr.,1g110g in das Stammbuch Wurden fernsr 6 kurz- baarigé, 3 langbaarigc 11110 4 stichelbaarigc V011tebb111106, 3 Da-(bs- hunde und eine Pointerbündin den PrciSrichjern vorge11'ibrt. Enblich gelangten 01111) eine Anzahl ältere Hunde zur Vorführung, für Welche noch die Qualifikation zur Eintragung 111 das Stammbuä) erworben werden soll. Untkr ben v0rgefübrten Hunden waren auch 0105111511 110113 1111571911112 Tbiekc.

Krolls Theater, Die drei Concerts 0011 Edu0rd Straus; werden den 6511111111121 0011 Promenaden-Concerten 11.111211, insofern, als dsr 3101101810111, wie bei den Bilse'scben (C011certen, “()-em Publiknm zwar Tische und Stiibls, die Estrada, dcr Balkon und die 803211 mimmerirtéSinläHe darbict-Zn, 061 2110111111001 und 02111111121- 1301 mit 101611 glänzsnden neuen und elektrisch beleucbtcten Malcrcien aber zum Promeniren eingerichtet find, 10 daß nach (111111 SliteU bin dcm (501111011 des Publikums 9110211111111 gctragen is. _ Am Scynntag ist der Anfang des (110116116 0111 63 Uhr, 1111 0111 W0chet1tag€n auf 7 "1,1111 festgesetzt.

Hr. Tborvald Lammers, Concertsäuger aus Christiania, gab gestern im Sacxl dcs Hoic-l 029101116 ei11Concert,in we1chem er zum krsten 9111112 bbc 0001 1112115111 P11b1it'um erschien. Mit einer 121): wohlklingendcn und umfangreichen 2311101011161111112 begabt, 1121; der Sänger zugleich eine aufs Sorgfältigste ge1chultc künstlexiscbc Durch- bildung erkennen, Frei 0011 jedkr Neigung zum Trcmoliren, war der Tonansaß in allen Lagen silber, die Intonation stets 12111 und die 2111610111022 deutlich. Besonders erfreute uns bei der an M1) 10 vacn und kräftig?" Sjimme die Beberrs-quna desleM in Anwmidung des 11111110; der Gebrauch dßs Falsets und seine Vcrscbmelzung mit dcn Tönen des Brustregisters Waren 11011 seltener Schönbcik Von den zum Vortrag? gewählten Komp0fitionckn 1001111 Sch11berts Lieder aus der .Winterreise“, 5110115913 „(Hufe Nacbt“ und „Di? Pos“ sowie Lörgoc's bekannte 250111103: „Douglas“ 11011 9101311 Wirkung, da der Künstler mit seiner 1101911111351 2361101111111] auch eine 1610111111102, oft 1111100119001] belebte AusdcuckIMisc verbindet. Cimige kleinere Lieder von Kjerulf, Holter u. A. [1611151011611 den Abend, _ Dic Pianistin Fräulein Martha Schwieder und 1171: Königliche Kammermufikus H1. Felix Meyer 9016116115180 “009 Konzert durch den 11101110cl11ngcncn Vortrug dcr Sonate für Klavier und Violine 11011 Grieg. In dsr beliebten Fantasie 0011 Liszt über den Faustwalzer, bezw. in einem Concerk-Aükgro für Geige, 0011 Bazzini, 1101 Jeder der bkiden Mitwirkenden 11011) mit besonders virtuosen und sehr ge11mg2nen Solo- leistungen 1121001. Das zahlreich erschienene Publikum spendete allen Betbeilix'xtcn rcicbxn 0110 Wohlvcrdicnten BeisaÜ.

Rebactsur: Ri 6 d e 1.

Verlag der Cxpekition (Scholz). Druck: W. ElSner.

Fünf Beilagen (einschließlich Börsen-Bcilage).

Berlin:

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Berlin, Donnerstag, den 9. April

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Deutsches Reich.

der in der Zeit 11011" 1. Z1111;,=-:1 1115 31.911013

Nachweisung

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9312013811. Provinz O111 111112811 9911018013611 . Brmdcnburg Pommern . 5110711 . . («Z(IZcsicn. . . . . . S011111n _ einschließlich der (1 „11.115,11.1111111116111111011311 L_“. 1“'17-:511*1g-5,1011“12111. H.).UWVEX . 5117111101611 . H1ss1'1-1-910ffau Rbcinprovinz . . . Sa. Préußcm

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Baden

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Mecklenburg . . . . . . . Tbßriqch, cinscblicßl. d. Großb. 1001111711611 “1712111161 Allstedt 11110 Oldislcbkn . . . . . . Oldenburg .

BraunstbwÜg . . . . . . 5- . » Anbalt . . . . . . . . . * _ Elsaß-Lotbxingcn . . . . . . _ Luxemburg . . _

15801101651101'61 und Zucker 111 108111111 11011711. 11311611 Broden (Nr. 697 139 statistischen W00131191'158i1bniffe6)

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2 679 0671 5.53 429] 10 240 098; 2 637 099 12 877197 416 673; 5 244; 43 836.

4236911-

2111er übrigc Harte Zucker, sowie (1113; 156113211 trockénen Zucker rn Krystalb, Kxümel- und Meblsorm von mindestens 98 % Polarisation (Nr. 698 des statistischen Waarenvexzsikbniffcs) 1 111, 1 in 11 - der 5211 1 der Zeit 11“ vom I vom 1? 1. 31551181 16. 513 ;: “*samme" 1.“

1

11u171mmen 15. März ; 31, März

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18000 16 083

1 010 980 670

6 799 887 1 632 089 143 794 23 268

„3 233 096

2029 621 3 961 835 2 934 717

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3786 781? 2740 217,

137 809; * 149 503 8570 0841 9139 346 1 961716

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78 039 191171

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Robzuckcr 0011. min-„stens 880/11 Polarisation (Nr. 699 des statistischen Waarenverzeiäaniffkx?)

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in i der Zeit 1 vom 1 1. Jan. bis ; zusammen 1 1

15. März 132 296 500

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404 8651 ;? 4.04" 865 279 868; 329 783

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49 915?

1020684 5961 1643184 348 39

1981961 _

5 1 080299 1 1 891575

198196

Ueberbaupt im deutschen ZoÜgebiejI) 14 0.51 053“;

und 00011111.“ 1122111 i_nländiscben Matfxe 0111100211 11010811 111 ' , ) Dre Abwu-qungen JLJMUÖCT 011: 161310810 Bcrtchttgunget1. Berlm, den 7. April 1885.

- - - . , 35265431 17577611] In de1111611). 3005115: 17- 2101091122103 399 335,“ 3 186 2611 16 585 596

; „„ . .- „. . ) T1. NÜOWLUUUI 111111111 110,1 (11.1 1711111119271 Zuck61mengen, 11121152 11011 „Export oder zu einkr öffkntlichen Niederlage abgefertigt wirklich 3111 Axsfubr über die Zollgrenze gelangken Mengen.

“:d, n1cht (1110 auf die 1161111160160 und der 1301105011211 Usbecsisbt berubkn auf 11ach1räglich kingegaxigMM

1' 9 678187 6151391 10293 326

148 412 63719 611540' 168 024 177

7492926 14128321 8905758

Kaiserliches Statistisches Amt. Be 61.

119 452 47615 086 489; 134 538 965

Kunst, Wiffeufchast und Literatur.

Musterbeft von Formularen zur Re 1211110 (Hescbakitsfqbrung von KrankenkafsénWiLFesr Fkknebst Anleitung zu deren (Hebrauckz. Entworfen 1111_ «ckckth auf Grund des R€icksgesches vom 15. Juni 1883 Hwa der amtltcben Norznal-Statuten für Orxs- und Betriebs-Kranken- 311611, unter sZcbverstandigem Beiratb von Aufstchts-Beamten und von_.1ke:bn11ngsfubrern großer Kaffen. Berlin, Fr. Kortkampf o1 Preis 81 „16 00,45. _. Das 001118086111- .Musterbeft' e,nt älé 711171". _Ubdryck jedes 111152111211 Formulars in dsr Originalgröße 11110 aus 01e1chxn1kPavter wie das, auf 111211132111 sie geliefert Werden Nean 0811 578011111111er des ,Reiäzsgeseßes betr. die Krankenverfikberunä der Urbcrtkr 00111 10.Ju11€ 1883“ und 0711 1121110601611 V011ch1ägen in den 00111 Bundesratb varbffxnjliMen „(Entwürfen zu Statuten für OM". und Betriebs- (Fabrtk-) Krankenkassen“ bilden vornebmlich 0161211111611 Formulare. WO 6181717711 laut „Bekanntmachung des Reicks- _kxmckxrs 001316. Oktobe'r 1884“ die K21311 die v0rgeschriebenen all- Zabrlrcbexi Ukvcrsiabt'en emxxirctcbén babm, die Grund1agen für die 1111631080013] .der 111, voriteaxrxdyr Scbrift mitgetbciltcn Formulare Bex 0111 1111 ,etnaescbrnbcne .H-uliskaffcn“ bcstémmtxn Formularen fandeté kte_fnr 01216 bestxbendeq Vor1ch1iften dss Gesetzes vom 1. Juni 1883 et1t1prechenbe Bkruckßchtixuna. Daneben wurden bicjenigen Erfahrungen 06111121th, 101.1021' vo.". R8ch1111110§fübre111 bissiger großen Kassen er- W0rben wurde)» Außctdxmbatten sicb die Vkrfaffer béi det Bearbeitung des sacbverstaanQen Berratbs von Métxlikdsrn dcr Auifichtsbkbörde zu 6111211611. „91111021112111'1'150: Formulare zu Gcscbäfksbückern Hülfs- f011n1113113, cin PrNsverzeicbnif: der Formulme, cine Zusammsristküung QYFZÜYMÜFMHU 13011 107071000 Mit111ikdexn erfordkrliében G?- *_ _ .'1 ne 121671111111 e 91 “01 ., 1" ' : z11 Ge1cbaftsb11chekn, lose Formulare.] M MWM z1. d n Formularen _ Dic „Deutsehe 7111100199011“ erbffnst mit ibre ' daI neu6Quartal. AbJUchcn 01117011, daf; baffelbe an 1609221717335? neuen, 1111_ 010-TURM. chen.“,wieleyben 31001011 von DMV Schubin: „(110113 1710113.“ brmgt, 111 0111 dsm 1111111131032 bcmcrkk daß 11011) „1101161101100 dc§_ g-tmxmten Romans dic „Deutécbe Rund- 10.1011 ' 61112 7,6116, großere (Habe 11011 Wilbklmins bon 131116111 ver- 0170111111811 „111110, 11110 111911161110 P.)]fionsgkscbicbte aus Obérammcrgau: „Ilm KUZU) . _ «3011 den 1111113611 Beiträakn dss Heftes beben wir den „J0b11011111s-Auf106 0011 5111111101) Spitta: „Händel, Back) und Schuß bervor; der Vcrfaffer bebt anregend ihre Vedsutuna für ihre ZCÜWOÖM 11110 ibren W(bxrnksnbkn EinUuß bis auf die Gegen- wasrt 11261301, 11102111 cr 3111316111) hofft. daß auch Einst“ dcr 11061) beute umekanxits're untcr_ dm dreikn, Heinrich Scbükz, aus dar Hand Yer 0321111111118 cmpsangm wird, was sein ist. _ Von aktuellem „111131611? 111 der aus der Feder 11an Mitaiicdcs des englischen 1111181001110? stammende Artikel: .Die ParlamentsrcforU: in England" 1112111321 emen klaren „Emblick in dic scbwierigeri und verwickeltetx 6119111111611 parlamentgr11chen Verhältnisse crmöalicbt. _ In dem dies- mal1gen AbsÖmttnsemer beifällia aufgenommenen „Bilder aus dem Berliner Leben;" 1111111 Julius Rodenberg den Leser nach dem Norden Berlmé. _ Dre Serie der Gäßfcldtscben farbenreichen Berickote üb r seine „Reisen 111 den Andes von Cbile und 2113161111101" bat tut dem „vorbTaepben Kapttel ihren würdigkn Abschluß erlangt, indem der kubnc Kemxxide seme gefabrooüe Besteigung des sklbst nach der N??inung dcr Etngkborrnen „111tübcrwinblichen“ Awncaaua beschreibt Erne 1161.12 Novcüe von . Sawatore Furina: „Corporal Slester'" WERKE. Hurts Hoffmann m das Dkukscbe übertragen hat, ist zwar 11116 5100 1111101136 aber 0010161110110"? G11ch1ch16 _ (3111er interessanten 1111110600110 11011".H,H11ffer ubcr das 0111116 Manuskript von H. ;HH1n1Z-s „910111311111152 Schule“ 'scb1icßt sich die „P0111i1'1be Rund- 1ch1011 und dte1er eme umsaeretcbx, die ncucren bedeutenderen Ee- TÖAUUUJLn. dcs 1191111111611 Backpermarktcs bkbandclnde „Literarische 3101101711011 011. 9116101115112 und bibliographisch Notizen beenden

das Hüft.

Inserate für de.“- D-cUtsch Reiebs- 1111?) 110111111.ck Prcufx. Staats-Anzsigcr und das Csntral-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutsckjen Ueich5-quciger:1 uud Uöniglirh Preußisüch StaatI-ancigerI: Berlin 817, Wilhelm-Straße Nr. 32.

(Zé'éckbriefe nnd 7Un16179111111106-„S71Z6n.7

[14231 Steckbrief.

Gcßen den;ka1-mann. Arbcitkr Hcrnmnn Leh- uzann 6110 2511111, 107111111 fich verborgkn bä11, 1011 die 011161) das rccbkkkrastige 11:111611 dcs Königlicbkn Sch0ff111gcrich1§ zu (5110111110611 vom 27. Feb1uar

84 111611111 U11crlaubten Auswanderns fcstgeseßtc Geldstrafe 11011 150 „46 6137111. 6 Wochen Haft 0011- streckt 1113113711. (Lk“s wicd um Strafvoustreckung und um NZcbrtcjxt (111 ms 1101013211119010 ©611be ersucht.

Groningen, ben 4. April 1885.

Königlicbcs A1111sgericht. [1422] Steckbriefs-Erneuerun . Der gegrsn den Rentier Rickard HHrsckxfeld wegen wicderbolten Vcrbrekbexis wiker die Sittlicbkeit unter denz 10, Ju'ni 1884 von dem Hkrrn Unter- sWungerchter bei dem Könialicben Landgerich ]. F! 11B13r13n48i184 den Akten 11. K.. ]. erneuert, ) erlassene Steckbrief wird (11.111111

Berlin, den 2, April 1885. - Staatsanwaltscbaft bei dem Königl. Landgericht 1. Nr.

haft

wird

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

(1509 ' ] ZWangsverstetgerung. 1 Im Wege der Zwangsvollstreckung s011 das I,)?! Grgndbucbe von dcn Umgebungen Band 77 bir. 3920 0111 den Nanwn des Rentiers Rudolf Laabs NkksklbsY erngetkagene, in der (Hitschinerftraße r. 33 bterselbst belegenc (Grundstück 1) am 27. Juni 1885, Vormittags 10 Uhr, stTlrle dem JtherfthUÖnetY (?)ericbt _ an Gerichts- ," ' kn ra e . . ' . NYLFLÉ Werden. r 8 1, Zimmer Nr 12, a _ runoskÜck ist mit 6560.34 NußungsMrt ur TUÜGcbaukdestcyer veranlaZt, Auszug aus der Steuer? z Lkws; 1163.0ubxgte Abschrift des Grundbucbblatts, ! arge Abslbatzgygen und andere das Grundsiück be- ?ffende Nachwe11ungen, sowie besondere Kaufbedin- grnYen können in dxr Gerichtssckyreiberei, Jüden- (3111 Nr. 58, U., 3111111181 293, eingesehen werden. das ? Realoerechtigten werden aufgefordert, die

stelle

dem

an Gerichtsstcüe, Jüdenstraße

besondere Kaufbedingungen können in der Ger

..ck.-- - _ „_ O )J o LECK TckÉW &“ UJELJCP. Inserate nehmen an: die Annonccn-Exbeditionen NLA

1. 8160111111616 111111 [10101800110028-88011611.

2. ZUbe-ITNTWUSU, O.UkZ'NWk-S, 70118111111g611 11. ck3ka

3. 7611161116, ssrpaobtunxsn, 8001018810060 6130.

4. 176110081111J, 111110111836011, J111§261111111J 11. 8. K*. 17011 0660111011611 1'811181'011.

rgebenden An-

1111111116, deren Vorbgndsnsein odcr Betrag aus dem (Hrnndbucbe zur JM dsr Eintragung des Vérsteigk- r1xngsvcr_merks nicbt beworging, insbksondkr? 0111116 Jordérungeu 0011 51011601, Zinsen, wieder- 161116110en Hebungen 0081 Kosten, Verststgernngstermin 1101 der Aufforderung zur Ab- 1106811011 GZboxcn anzumelden und, falls der be- trctbknde Glaubtger widerspricht, dem Gerichts glaub-

dsr-

späkcstcns im

zu machen, widrigénfaüs Dikselben bai Fest-

stellung dss géringstcn Gebots nickyt berück? Ei 1 111210211" und ,bei Vertheilung des KaufgeldeZ1 degn me bcxuckficbttgtcn Ansprüche im 9111119:- zurücktrkten.

Dicxcmgcn, wclche das Cigentbum des (Grundstücks beansp'rucben, Werden aufgefordcrt, Vor Sch1uß dcs Verstktgenrungsterpiirzs die Einstellung des Verfahrens bcrbcxzufgbrcn, widrigenfakls nach erfolgtem Zuschlag das 510111111111 in Bezug 011 409 84 SFW des Grundstücks tritt.

f den Anspruch an die

as Urtbcil über die Ertbeilung des Zusch1ags am 27. Juni 1885, ck11?ng 12 Uhr, . , T., '

12, verkündet Werden. 1 Zimmer

Bexnlin, „den 2. April 1885. Konigltches Amtsgerikht l., Abtbcilung 53.

[1508]

Im Wege der Zwangsvollstreckung 1011 das*im Grundbucbe von Ali-Scböneberg Band 3 Nr. 135 auf ben Namen des Holzbändlers Karl Greisert zu Yetlm emgetcagcne, (Grundstück

am 80. Mai 1885, Vormittags 1011 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte _ an Gerichts-

Zwtmgsversteigerung. Kurfürstsnstr. Nr. 21 belegene

_ Jüdenstr. 58 1„ Zimmer 15, versteigert

werden.

Das (Grundstück ist weder mit einem Reinertrag Grundsteuer, noch 11111 einem Nutzungswcrtb zur Gebäudestcuer véranlagt. Dec Vejrag, Welcher in

Verfahren an die Stelle des Gebäudcsteucr-

NuYu11gsWe11bcs tritt, wird auf 4950 «44 bestimmt. Auszug aus der Stcuerrbüe, beglaubigte Abschxift dcs Grundbuchblatts, etwaige Abschätzungen und andere

Grundstück belreffe'nde Nachtveisungen, [owie

(1108811881161. 6. 7618011160008 Zskauncmaabuugsu 7. 1-1c61'a1'180116 811201g611.

9. 9811111161117 801111011r611.

schreiberki- JÜdcnstr_ ZZRÄTRXUP'" Ikskben wcrden.

sprüche, Grundbuchs zur Zeit der Eintragung rungsbermcrks nicht hervorging, 1116 011106 Foxderungen von Kapital, Z kebrenden Hebungcn oder Kosten, spät stctgerungstcrmin 1101: der Aufforderu

11011 (Geboten anzumelden und, falls

ertbeilung des Kaufgéldes gegen di“ Anspxücbe im Range zurücktreten.

Zuschlag das Kaufgeld in Bezxx an an die Stelle des Grundstücks tZtt. f Das Urtbeil

kündet werden. Berliy, ben 17. März 1885. Könxglrcbcs Amtsgericht ]., Abtbe

[1333]

mann. Stixß, gewesenen WittWe ersier Ehe Schtxmer, bZisammen in Landau wohn 0. eines Pfandungsbeschluffes kgl. Laydau vom 16. Januar 1884, b. wetsungstschlkuffes desselben Gerichts zember namlicben Jahres, bespricht Obland, Bierbrauer, früher

enthaltsort abwesend,

ckck-

5. 1001131116110 110111118861061118, 1711111111611 111111

8. 111691361-„4112612611. ck 111 1101 13018611- dEUQJS. 37 M

Zimmer 294, ein-

'Alle Realberschtigten Werden 0111061010211 Ric 1111111 von 1710| 0111 den Erf'tcber übergehendexi Akn- deren Vorhandensein 0021 Betrag aus dem

Gläubigeryibersprickyt, dxm Gerichte glaubhaft zu machen, Wrbrtgenfaßs bie1e1bcn bei FkststeUuna dks Yrmgsten Gebots n1cht bcrückfich1igt werden und bLi

„Dtexemgen, welche das Eigentbum des Grund- stucks bearxfprucbcn, werdcn 0111061010111, 001 Schluß des Verstetgexumxstermins die Einsteüung des Ver- fahrens berbetzufubren, widrigcnfaüs nacb ckfolgtem

über die Eckbeilung des 111ck1a s wtrkz am 30. Mai 1885, Mittags 171110 ((In Gerubtssteüe, Indenstraße 58 1„ Zimmer 15, Vcr-

AuSzug. ZahlungSaufforderung mit Androhngg einer Wiederverfteigerung. Wilhelm Retß, Handelsmanm in Maßbach wobn- baff, als Rechtsinhaber von Adam Breier. Fuhr- und deffen geWerblosen Ehefrau Elisabetha

Amtsgerichts zu

in Landau wo : gewesen, dermalen obne bekannten Wobn- 111105121735-

auf den Grund einer Verkauföurkunde des kgl.

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,.Jnvalideudank“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Sckjlotte, . Vüttucr&Winter, sowie alle übrigen größeren Annoncen - Bureaux.

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Notärs Friedrich Hxffcrt in Landau 00 27. (' 1865 für Kaufpreis 11011: 111 „Januar „Plan Nr. 6716 _ Secbs und dreißig Dezi- malen Acksr im rotben Wäg, Bann Nußdorf. nebcn Stkeg und Fubrmann Kast von Lmdau' 1011101102. durch (8118111111 Breicr, als gewesene Soli- darbgrgm des Kaufers zu dcffcn Entlastung an den Vcrkausec Valentin Zimpelmann, Bäcker, in Nuß- dorf wobnbafx, gezahlte zufolge erwähnter Beschlüffe kal. „AMTSZLYÖTÖ Landau für Rkiß gegen Eheleute Brercr gepiandete und die1cm zur Einziehung über- wtcscncn BeTräge, als: 1) Haup11"umn1e mit 400 F1. 01171 685 „14 71 „3 2) 11111fxabrigeZi11scn Hieraus mit 171 43

* zusammen 857 „14 14 , (1111151100611 ficbcn und fünfzig Mark vierzeh-Zi Pfennig.

' Der unterzeichnete Sigmund Wkiß, WsinbänT-wr, m Largdau wohnhaft, in seincr Eigensckoaft als Be- vollmacbtigtex des genannten (Gläubigers Reiß auf den Gxund etner_c_1m 14. Januar 1884 ausgesteüten und bei einem Prandunasbcsckyluffe kgl. Amtherickots Landau vom darauf fokgsnden Tage hintkrlegten Vollmacht desselben fordert biermit genannten Oblmd auf,„0btgen Gesammibetrag 811 acbtbundert 1165211 und funfzig Mark 14 „3 innerhalb dreißig Tagen von Zusteüung_diescr Aufforderung an gerechnet, zu bezahlen, jvrdrigenfaUsscin Vollmacht- geber' nacb fruchtlosem Ablaufe diefer Frist gemäß“ 511115111610 ;:UegÉtierd VcrksTUfsurkunde entbaltenen Be- n _ur e erver ei erun dcs ' Grundstuckes schreiten lassIn wigrd. obbescbnebenen Landau, den 24. Februar 1885. Dem olGezZiénet; SANSUN Weiß. me 6 ann en 11 6011111118012 abwe enden

Heinrkckj Ohland von Landau wird zur Wasbrunq 1einer Rechte hiermit öffentlich Kenntniß gegeben, FYZFJ dexso kg31AVZtktsge?cht Neustadt a. . data)

1 m . ät . . -' " ** stellung bewilligt bat. , J dle offentltche ZU Neustadt a. H., den 7. April 1885.

Gerichtssckorelberei des k . Amthericbts. Boll, stellv. ('H-Schr.

068 2521118108- besonbsre der- 161211, wiedxr- 6112115 im VL!- 11g zur Abzabe der betrkibende

berücksickptigtcn

den Anspruch

i1ung 52.

von Philipp baft. zufolge :

cines Ueber- vvm 10. De- an Heinrich