n. , ** -.. . “ 1
aeririg
* | ', „mittel * aut Verkaufte
Gexablter Preijfü: 1 Doppelsentner
Menge
niedrigster
höchster „JW Miet niedrigster höchster
.“
Bunzlau. . . Schönau a. K. . Halberstadt . Eilenburg Marne . Goslar . . Duderstadt .
aderborn . .' gen i. W, . . imburg a. L. . .
Neuß , . . .
Dinkelsbühl . .
Biberach . .
Ueberlingen. . . . . . . . Rostock . . . . . . . . . Waren . . . . . . . . . . Altenburg . . . . . . . . Mülhausen i. E. . . . . .
emerkungen.
th-eo-K-et-ktiklk;
Doppelzentner
Außerdem wmv"
Verkaufs- am M“
wert
.“ ( "WWU
& ' .“ .“ .“
: afeß „ITW H 14,20 13,70 13,80 16 91
16,91 16,75 17,00
“16,00 16,10 17,00 17.00 14,66
14,66 14,40 15,00 16,50
14,20 14.00 17 34 17,50 . 16,10 200 17,50 15,00 19 16,20 560 17,00 . 15,60 6 15,00 ' 90 17,80 22 16,40 422 16,00 51 15,80 650 16.00 170 17,50
_ 11
16,50 15,60 15,00 17,40 16,40 16,00 15,60 16,00 17,50
17,30 16,20 15,76 15,00 15,90
16,00
«sx.
15,90
14,65 15,24
15,23 14,75 17,19 . . 15,77 . . 15,83 10 1. - 16,00 13.1. 15,46 13.1. 200
15,50 10'. 1. Z
3 200 16,00 279 14,68 8 306 14,83
94 15,60
1 350 15.00 368 17,12
6 77 1 16,06 803 15,77 10 140 15,60 2 690 15,82
170 15,45
Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufst auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen bete
Ein liegender Strich (_) in den SPAUN! für Preise bat die Bedeutung, daß dék betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fesblntét'
Personalberänderungeu.
Königlich Sächsische Armee.
Offiziere, Fähnricbe usw. Ernennungen, Beförde- run en und Ve'rseßungen. Jm aktivenHeere. 15.Januar. Ma berg, Müll)!" und Bars. Kommandeur im 4. Inf. Regt. Nr.103, zur Dienstleixtung beim Bezirxskommxndo Leipzig kommandiert.
Dre Hauxtleute und Komp. Chefs:,Haes er beim Kadettenkorps, in das, 6. Ins. Regt. Nr; 105 Köyig Wilhelm 11. 0011 Württemberg, 0. Wryleben im Schutzen-(Fü1.)Negt. Prinz Georg Nr. 108, zum Kadettenkorvs. -_- Versetzt. Kroby im 7. Inf. Regt. König Georg Nr. 106, zum Adxytanten der 4. Jnx. Brig. Nr.48 ernannt. Starke, Hauptm. und_Ad1utax1_t der 4. J111. Brig. Nr. 48, als Komp. Chef in das Schußen-(Fu1.)Negt. Prinz Gsorg Nr. 108, Mühlmann (Walter), Obstlt. im 8. Inf. Regt. Prinz Johann Georg Nr. 107, unter „Beförderung _zum Hartmut„ vorläufig ohne Patent, als Komp. Chef 111 das 7. Ink. RSI!- König Georg Nr. 106, _ verseßt.
Dre LTI: Frhr. v. Hammerstein im 1. (Leib? Gren. Regt. Nr; 100, Von dem Kommando zur Dienstleistung eim Festungs- Zegfgngms enthobeii. _v. Goetze im 6. Inf. Regt. Nr. 105 König
_1_lbelrzi 11.0011 Wurtxembérg, zur Dienstleistung beim Festungs- "MJC S1 891113 im, 6. Feldart. Regt. Nr. 68, als Asßfi. zur rt. _rufuxi skymmnfion 111 Berlin, _ kommandiert.
Die Fa nriche: Frhr. v. Frieien-Miltiß im 1. (Leibo) Gren. Regt. Nr.„_100, „Baumgarten-Crmiws 1m 2. Gren. Regt. Nr. 101 Kaner Wilhelm, Köniszon Preußen, Friderici im 4. Inf. ReZ't. Nr. 103, Schubert, ' ecker im 6.J11f. Regt. Nr.-105 K§nzg Wilhelm 11. von Württemberg, Schütte im 7. Inf. Regt. Konig Georg Nr. 106, Schrey er 1111 8. Inf. Regt. Prinz Johann Georg _Nr. 107, Laue im 9. Inf. Regt. Nr. 133 Stark im 11.3117. Regt. Nr. 139, Görler im 12. Inf. Regt. Nr. 177, Wilke im 13. Inf. Regt. Nr. 178, Teichmann im 15. Inf. Regt. Nr. 181, v. Voyneburgk, v. Beschwiß imGarde1eiterregt., Doehle, Stresemann im 2. Ulan. Regt. Nr. 18, Determann un 4. Feldart. Regt.,Nr. 48, Schumann im 8. Feldart. Regt. Nr. 78, Zukertorx tm Fußart. Regt. Nr. 12, _ diese mit einem “Äpatent vom 15. Juli 1904, v. Hautcbarmoy im 15. Inf. Regt.
kr. 18,1, _ zu Lts. besördWert.
Die Unteroffiziere: _Sehusier im 5. Inf. Regt. Kronprinz Nr. 104, Sebastian im 9. Ins. Regt, Nr. 133, Härtel im 11. In). Regx. Nr. 1139, öckner im 2. Feldarx. Regt, Nr. 28, Böhringer im 1. Pion._ „11. Nr. 12, _ zu Fädnrichen ernannt.
Im Beurl_aubtenitande. 15. Januar. Kramer, Oberst. der Landw._ Jus. 1. Aufgebots de:? Landw. Bezirks Leipzig, zum
uptm. befördert. _Oßbmichen, Lt. der Nes. des 13. Inf. Negts. ' r; 178, zu den Offizieren der Nes. des 3. Jnf. Regts. Nr. 102 Pnnz-Regent L_uitvvld Von BavSrn verießt.
„Die Vizefelkw3Lel bzw. Vizewqckptmeisier: Habu des Landw. Bezzrks Glavcbau, _zum Lt. der R61. des 2. Gren. Regis. Nr. 101 KUW: Wilhelm, Kouig 5011 Preußen,_ Lienemann desselben Landw. anrfs, zum Lt dEr Rei. TLZ 3. Ins. Re, ts. Nr 102 Prinz-Regent 5301113011;- vcn Baykrn, Naumann, SFaarscbmidt des Land- webrbeztrks Ckmnni ,_ Mühl des Landwcdrbezirks Pirna, _ zu Léutnants der ' eierve des 5. Jnianterieregiments Kronpriuz Nr. 104. Jacobstbal_ des LandwebrbezirsztraZZurg i. E.,' zum Lt._der Rei. des 6. Ins. Regis Nr. 105 König * ildelm 11. von Wurttsmberg, Schöbel dss Landw. Bezirks Chemnitz, Bülz des Landw. Bezirks_ Zittau, Reichelt des Landw. Bezirks Glauchau, _ zu _Lrs. dsr Re!- des 8. Jnf. Negts. Prinz Johann Georg Nr. 107, B9_s_tnkk des Laydw. sztrks Zwickau, zum 81. der Nes. des Scbüizen- (FU).) Régts. Prmx Georg Nr. 108, Voexzkcb TSZ Landw. Bezirks Zrmckzu, Scholze des Landw. Bezirks WarzSn, _ zu 815. dEr Res. des 15. Im. RWTH. Nr. 181, Thaler dss Lankw Bezirks Cbkmniy, zum'Lt. dsr R31. des 4. Felvart. Regis. Nr. 43, Lasch des andw. Bezirks Pirna, zum Lt. der N21. 11:5 5. Feldart Regis. Nr. 64, Stxxtnbxib des Landw. Bezirks Chemniß, Hartmann des Landw. Bezirks Zittau, _ 311 Lis. der Landw. Inf. 1211113650151, _ bs- fordert.
Abschiedßbewilligungen. J_m aktiven Heere. 13. Ja-
nu_1r. Paeniel, Obstlt. im 3 Ins. Regt. Nr. 102 Prinz-Regent Lurtrc-ld von Bavxrn; die_L1§.: Kleeberg im 4. Inf. Régt. Nr. 103, v. “Zebmep im 8. Ins Regt. Prinz Johann Georg Nr. 107, SteVer im 10. J97.'R1Zt._91r. 134, Häble bei der Unteroff. Schulz„ Zollenkgv1- rm Juxart. Regt._Nr. 12, _ ichsidcn behufs Uedertuttz zur K311Sk17ch3n Schutztrupp: tür Südweitafrifa mit cem 18, anuar d. J. aus, dem Heere aus. , 1.3. Januar Müller, Hauptm. 1. D., zulest Komp. Chef im 2.P10.*.Bat. Nr.122, untxr Fortgewäbrung der géseylickpénPsnsion und mit der Erlaume zum fewexen Tragen der Uniform res 1.Pion. Bars, Nr. 12, dsr Adichied bewiüigt.
Jtheurlaudtk_n'“tand-:. 15.Januar. Böttger. Obérlt. der Rei. des 2_ Gren._R-:gts. Nr. 101_Kai§er Wilbslm, König von Preußen, 56111171; Ueberrübmr-a zum Lankiturm 2. Aukgebots, Haenisl, Lt. TL! Ré]. hrs K_arab._ Regis, wegen überkommener Feld- und Gakp._Dtemtunkäbig“etk, Bär (Georg), quvtm. der Landw. Inf. 1. AufgébNZ rss andw. Bejiikstemnis, Ro"berg, Oberli. der Landw. Fußart. 1. Aufgebots des _Landw. Bezirks Frei rg„_diesen bsiden bcbufs UebeUührung zum Landiiurm 2. Aufgebots mit der Erlaubnis zm: Tragen der LGdw. Armeeuniéorm, Gedickk, Hauptrn. kr: Landw. Jager 1. AufgebotI des Landw. Bezirks Borna, diesem 11111 der Erlaubnis zum Tragen der Lde. Armeeuniform, Helsi, Obstlt. der Landw Inf 2. Aufgebots des _Landw. Bezirks 213117111, i.?.llmer, Oberli der Landw. Jäzer 2. Aufgebois des Landw. B2- nrfs, Glauchau. Bach, Lt. der Landw. Jäger 2. Aufgebots des Landw. meks Plauen Leonhardt, Hauptm. der Landw. Felkart 2 Auf. 9120015 068 Landw. Bezirks Zwickau, _ letzteren beiden bebuis Uebsr- xubrung zum LGditurm 2. '.!ukgebots, _ der Abschied brwiiligt,
Jm Santtätßkorvs. 15. Januar. Hantichel, Unterarzt der Res. im Landw. „Bezirk Chemnitz, Dr. artb, Unterarit der Nef. un Landw. Bezirk Leipzig, Dr. Hempel, Unterarzt der Landw.
[L)éfAdeoss km Landw. Bezirk Leipzig, _ zu Assist. Aerzten or
Den Stabsänteu der Res.: Dr. Spaltebolz im Landw. Bexirk 11 Doesden, we en überkommener Feld- und Garn. Dienst- uxfabigkeit, Dr. Res im Landw. Bezirk Plauen, behufs Ueber- fubrung zum Lmrdßurm 2. Aufgebots mit der Erlaubnis zum Tragen der bisbexkgen Uniform Dr. 1). Stieglitz im Landw. Bezirk Zutun, nut der Erlaußnis zum Tragen der bisherigen Uniform, . r. Kelliug Stabsarzt der Landwehr 1. Aufgebots tm Landwebrbejirk ][ Dresden, behufs Ueberfübrung zum Landsiurm 2. Aufgebots, den Oberärzten oder Landw. 1. Auf- gebots: Dr. Goepel im Landw. Bezirk Leipzig, behufs Ueberfübrung zun; Landftunu 2. Aufgebots mit der Erlaubnis zum Tragen der bis- bmgerx Uniform, Dr. Bauer im Landw. Bezirk Leipzig, bxbufs _ eberfubnmg zum Landfturm 2. Aufgebots, Dr. Breitung in dem- yelbxn Landw. Bezirk, wegen überkommender Feld- und Garn. Dienst- unfahigkeit, -- der Abschied bewilligt.
Beamte der Militärverwastung.
DurcbVerfütkung des KriegSministeriums. 12. Januar. Schulz, Unterapo eker der Res. im Landw. Bezirk 11 DreSden, zum Oberapotbeker des Beurlaubtenstandes befördert.
Deutscher Reichstag. 22. Sißung vom 17. Januar 1906, Nachmittags 2 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegrapbiscbem Bureau.) .
TageSordnung: Erste und event. zweite Beratung des von den Abgg. Graf von Homxxesch und Genossen eingebrachten Gesesmtwurfs, betr end Ybanderu'ng deH Artikels 32 der Reichsverfas ung, in Verbindung um der Beratung des Antrages des Abg. 'VaFsermann auf Vorlegung eines Geseßentwurch wegxn Emfuhrun von Anwesenheits- ge_ldern und freier Eisenba nfahrt für die Mit- glieder dxs Reichstags.
_ A59.K1rsch (Zentr.):_Dafür, daß die parlamentarische Tätigkeit eine L-ItoenSaescbtckyte hat, 111 die Art und Weise ein Beispiel, wie 1318er dem Antrags auf Gewährung von Diäten und freier F1hrt intens der verbaßncetrn Regierungen dem Reichstage gegenüber Ver- fahren worden 1_1t. Im Jahre 1904 wurde Ein unserm Antrag ent- 1pre_c'bender Gejeßentwurf in drei Lesungen nacb Vorbxriger Kom- m1s110nsh_eratrmg zierplicb einstimmig angenommen. Ueber dieses Gesexz__11t eme Ent1chließung dss BundesrajZ noch nicht erfolgt. 1901 111 bereits eine diesem Geiéßsntwurf entsprechende Resolution angch0mmen worden,_u11d was ich bezüglich des Vsrbaitens der Regrxrung zu dem (Heye entwurf gesagt bade, trifft auch auf die Re- solutirn zy. Der Abg. tiven 0.11 bereits bei der Etatsberatung unsere Gründe fur diesen Antrag erörtxrt. Ick; wii! deÉ-balb nur heute meiger erwunderung 'Uusdruck geben, da?“; 1903 der Reichskanzler dier erklarte, er is_i _noch nicht in der L1ge, die Zustimmung dss Bundes- rats 111 dreier Frage mitteilen zu können. Wir zählen 18381906, und nach der Zurammensteüung dcr Vsschlüffe des Bundesrats aus Anregungen DLZ Rekchstags scheint er noch keine Steüung dgxu gsnommen zu haben. Seit rollen drri Jahren steht rte Enticbxrdung aus. Was würde man sagen, wenn ein Privatmann drei Jahre nötig dätie, um einen Entsckpiuß zu fassen. Als der Reichßkanzler 1903 die Erklärung abgab, war er noch Graf, inzwiichen ist er Fürst geworden, und 11015 drm 111th chndsaß 110010530 011111413 muß doch die Vornebmbeit seiner Gesinnung deri Antragxn BSH Reich§tags_ gegenüber zugenommen haben, Wie gut ware es für manche G11chäne ces Rsiäxstags bei Fragen, die wir nur aus der Ferne bétrch1chten könnkn, wenn wir freie Fahrt durch das, ganze Neich_bät_ten und an Ort und Stekle prüfsn könnten! Drr Rßichsgecanke ]elbxt, 11.1111-11thcb in Sürdeutsckpland, kann nur_gewmnen, wxnn durcb Gswäbrung 5011 Diäten aucb drn süd- deu_l!chen„Abge0rdnet«xn ermöglicht wird, bis Wünscbr ibier süddeutschen Yadler in der Reickßébauvtstadx za: Geltung zu bringen. Gerade in S_üddeuxrchlqnd 111 es nötig, da!; TsrRSicthkdanks gef äftigt wird. Es ware 0110 eme patriotiicbZ Tax. dés Yundcßrats, unserem Antrage ju entyprecheq. BU den jryigen ;:Nuarvorlag'n ift die Gelegenheit, dm 21111ng wiskér 111 stellen. Schon ':eim Zoüiarif wäre es an der Zeit 1121061611, den _T-xateyantrag wieder dem Buntesraie zugchsn zu lanen. JBL: der_Crbjcbzitsneuxxr, die Li,;(ötiicb Erbicbafxß- und SchenkunZs- 1161101 531.13 11 müxts, Hat man ::;11 das Bcisviél anderer Länder, wie Engiznd, bingemeien. _Die ::;1116»: Rpgierung dürfte fich einem Wyrziche 185 1111611011125 92,355.“er nich: so 011110111311, wie die 111171196; die „vkrtünretcn Ne„isrxmg-n sollten sich also nach diescm MMU!" endlich übxrzxagen, daß Diäxcn uöxig sid. Der 12011 111113 711152: beantrasts Gessße;.twurs 1'1 dawals 11:16) ciner Kommissions- bxrakuns 011,11.- 0mme11 111010611, 11"; brauch'n 11:11 j-Zt nicht wieder an Eine,.KommUswn zu vxrw611511, wnkcrn f011116n ibn gieich heute in 31:61th Bcrgtunz 11:0 'rat-r 111 drr drittsn erirdigen. Zwar mögen noch k161ne 1021116116 Vs::énksn 12.3.3511 dcr freién Tags, der Sonntage 11an Feicxtagx, 587181611, an 11311911 “Ubswrdnxts „11111; in Berlin sein k011ne_n, 0'0ne [7:01 1,6111 za 111111111, abcr 5.15 kann kein Grund für die 9165116111115 12111, dcm Antrag nicht zuzuitimmsn. Auch über 5511 Antrag Banerwann können wir Sine Abstimmung Herbei- 1ubr_e.1; 1601101761111 die Ncsierunz ***.Cli Esseséntwurf Hompescb nicbt anmmm_t, 111 111111121 1.011; der 21711110 Bassermann möglich, um sie zu veranla11en,_ibre:!xi§ ein-sn *.Hcieyénxrcurf eiiizubrjngkn. Zu meinem YedaLern 111 der ';jksx-cbk-wnzier 11011 nicht an scinem Plake, und auch kein Htelivsmcterwori “111111. D:“r1551.1fPosadowskybatunzeinmaleine unzuretxh-énde Ctklaru:;g brerüder :bgs-eben. Vor einigen Tagen hat der Reichskanzler bsi der JntkkchUicn Üb-"c ken Duellzwang auch
nicbt geredet, aber den Kriegßminister eine Erklärung verlesen lassen. Wenn der Reichskanzler bsute vZeUeicht seine Stellvertrexer beauftragt,
K
eine Erft rung abzugebxn, so hoffe ich, daß seine Antwort auf diese Antrags, 0 10111811 wird, BYTE? wieder gut macht, was durch» vom Kriegswmtiter verleseye arung gesündigt wordm ist. hoffe, daß eine jolcbe Erklarung die Zustimmung zu beiden Anträge; enthalten wrrd.
_ Abg. Blas s erman n,(nl.): Wir haben unseren Diätenantrgg wieder emgeoracht, weil mxme Freuztde meinen, daß der gegenwärtix Zustand der dauernden Bejchiußuyfabigkeit des Reichstags nicht auf. reeth zu erhalten ist. Ich teile die Ansicht des Vorredners, das; 1116: beide Antrage eine Abstimmuxig herbeizuführen ist. Wenn der Bundes. rat dern Antrag Howpejch nicht zustimmt, ist es nach unserem Aa- tragz: immer noch mog_11ch, daß rin besonderer Geseßentwurf von da Regierung vorgeleZt wird, _was ck für meine Person als wahrschein- licher ansehe. Beide Antrage geben Von dem Prinzip der Anwesen- bxttsxzelder aus. In den Reihen meiner Freunde hat auch die Anficht Ausdruck gefundxn, „daß es vielleicht richtiger wäre, ei1 Yauscbquantunx fur die „Abgeordneten einzuführen, mit Abn'iga fur unentschuldtgtes Ausbleikzen. Auch solche, die sich bisher abiebneü verhalten haben, been sich 1111 Laufe der Jahre aus Zweckmäßigkeit;- grrznden bxkebren muffen, daß, we'nn dte_Let]tungsfäbigkeit dss Parlaments aufrecht erhalten werden ]o[l,_die Einführung der Diäten six,“ emvfieblx Durch den gegenwartigen Zustand der Beschlußunfäbigkeit muß auch das Parlameni m den „Augen_ der Nation mehr oder weniger ax Ansehen verlieren. th_großer Teil_der Abgeordneten ist nicht in der Lage, obne _Diaten die Kosten eines längern Aufent- halts m _erlm zu,be|ire1ten. DaH-zr ist_ in diesem aufe die Be- schlußunfabqueit die Regel, und fie wird eigentlick? nur unter- br0chen an solchen Tagen, wo durch die Energie der Geschäftsführung und der Fraktionen _duz Mitglieder zusammenberufen Werden. Dg her der Beschlußunfahtgkeit Anträge auf Schluß der Debatte nicht uzogltcb find, *tntt oft eme unerträgliche Verlängerung der Debatte- etn, .die manchmal zu der Wichtigkeit des Gegenstandes in keiner Verhaltnis steht. So kommt ck. daß dann auch die arbeitswiiliga Mitglieder dem Hause den Rücken kehren. Beim Reichöamt des Innern ;. B. gebe ich zwar zu, daß in diesem Amt eine Menge von Jntewßen vorhanden sind, die Debatten über eine Reibe pon Ixagen erfordertx, aber xs braucht doch schließlich nicht jede Frage der Sozialpolitik xedW Jahr ausführlich besprochc1 zu werden. Es ist ' nicht zu bestreiten, daß diese Frax auch mit dem preußischen, Lgndtag zusammenzubringen in, und 13515, der _Landtag VUÜUÖZ einmal früher einberufen ode). langxr zujamznenbebalten ist, als seine eigenen (Ge- fch01_te erfordert hatten, „um den Reichstag zu alimentierm Dieiclbx Tendenz finden wir auch in andern Bundesstaaten. Wer das Opser auf sich genomme'tz bat, Reichétagßmitglied zu sein, erstrebt ein Lapdtagßmzxndqt, um Diatxn zu bekommen, ssi es, daß er mit den Dtaten__bier 111 Berlin seine Bedürfnisse bestreitet, oder daß er gus d6n_D1aten Ersparnisse macht, u'm hier erscheinen zu können. Es ist bereixs apf d011_ Einfluß der D1äten auf die Kaffe der Sozial: dxn1_0kratte Ynßewiejen worden, Daß diese Zahlung auch für die Kane der Sozialdemokraten eine Rolle spielt, ist ohne Weitere? klar. Es wqrde'tn der Generaldebatte zum Etat bereits bxrvor- geb0den, daß in einer sozialdemokratisckoen Versammlung ein denxr s1ch kahm, ausgesvroexen hat, daß die Zahlung yon Diäten für die Parirt zxnerfreultch und uybequem sein würde. Wenn die sozial- déizwkcatrkche Fraktton, was :ck nicht hoffe und wünsche, an 3351 noch weiter zunehmen sollte, sq wkzrde im Reichstage der Zustand ein- treten, dsr 111 m:1_nch6n Situationen der hinrec uns liegenden Jabkk yyrbanden war, daß die Anzahl der präsenten Sozialdemokraten grö er 111 als die der anderen Parteien. Was das für Konsequenzen ü: _unsere Beratungen, insbeiyndere für die zweiten Lesungen, haben muß- ist klar. Daß die Gewahrung von Diäten eine Verlängerung der Verhandlungen des Retcbstags herbeiführen würde, wia früher der _Abg. _Gamp hervorgehobkn bat, halte ich für ganz un; richtig. Die Abgegrdneten haben gewöhnlicko noch einen BMU- ezne andere Bescbdsttgzzng außer dem Parlament, und daß jemand emen Genuß _dann_ finden, sollte, möglichst lange in Berlin 1“ sixßen, womöglich uber die „lange Zeit hinaus, die jetzt k?! S_e!fionen_ dauerri, balt_e ck für höchst unwahrscheinlich Dre .Fnauieret bei 1161 Gewabrung der freien Eisenbahnfabrt, die jCHT gegenuher_d2n Reich§iag§abgeordneten stattfindet, ist durchaus 11:1- gercchtxßrngt, hrsr muß auch,W;1ndkl geschaffen werden. Eine 101che Knauxcrei findet__doch bei der Erhöhung gewisser Gelkäim n1cht statt. tLFJie Yerfanung bebt a_usdrücklich hervor, daß wir nich Abgeordnete eins?; einzelnen Wahlkreijes, sondern des ganzsn deutschen Volkes sind, 11115 infolgedessen muß uns die Möglichkeit gegeben werden, zu wichtigen Frage'n dchb freie Fahrt das Land kennen 111 lernen. (_an Mißbrauch der freien Eiienbahnfahrt ist nicht zu befür ten. DU Gerxchttgkett fordert, anzuerkriznen, daß die Verlängerung der esfi06M ja. nicht aussch1te lich herbiigesübrt wird durch unsere Veschlu unfäbkö' krtt, sondet'n da , dem ganzen Charakter unserer Zeit entßprekbenx- da; Material, welches 'der gxseyzebcrischen Beratung unterliegt, '" standtgchunabme begrtffen itt. Ich erinnere z. B. an die Mittel- sizxncMolitikqund an die große Zahl der Resolutionen. In unskkki garxnden Zeitstwerden _immer neue Anträge hervortreten, weiche M po_11111chen Genter hesckxasziaen. Es wird fich deshalb in Zufynft das geixßzebende Maxertal nicbt vermindenx, sondern vermehren. Ms vorgelegte Matmai kann ,in dieser Sejfion nicbt bewältigt werke"- we_n_n nicht' der Prtchßtag m der Lage_ ist, durch die Einführung von Dmten ieme T_atigfett besser duribzuiübren. Dies gilt insbefonkse!e vom Flotteygejeß, von der_ Finanzvotlage und dem Militär- Und Ixivalidengejsß. Darum ware es endlich an der Zsit, daß die ver- bundeten R-gterunacn den hier so oft geäußerten Wünschen naihgebeu und entweder den Gxseyenlwurf des Zentrums annehmen oder 11153“ lichst bald ihrerseits emen Geseventwurf noch in diesem Jahre vorlegew
Ab ._ Lepzm ann _ sr. Volks»): Auf die Notwendigkeit und weckma, igkeit der Gewa rung von Diäten will ich nicht eingeben- ie Sa e ist in den lekten Dezennien so eingehend erörtert worden-
da heute nichts Neues arüber zu agen ist. Auch die Abg KiksZÖ un Baffermann haben eigentlich ni ts Neues vorgetragen. Bas d“
Eisenbahnfabtt anbetrifft, so wurde seinerzeit im Parlament ri, es würde niemand einfallen, sie wieder zu nehmen, und dek- wurde auch kein GesF aemacbt. Der Fürst Visitmrck iübite aker 1884 ohne weiteres eine ' escbtänkung ein, ohne die gesehgebenden aktortn 111 fragen, wie man damals sagte, um die Berliner etWas zu cm. Neu ist die Art und Weise„ wie bei dieser Sache “der Bundesrat die Frage beb9ndelt. Auch darin zeigt fich, daß man immer tückschrittlicber wird.. Ich hatte seinerzeit die Ehre, über dieselbe Frage mit dem Rktcbékanzxer zu diskutieren. Damals kau; also der Reichskanxler persönlich hierher. beute sehen wir nur zwei Mitglieder des Bundeörats auf jener Bayk _ (Zuruf: Einer !) Pardon, von denen der eine auf die Provokatton des Abg. Kirsch sich bisher noch richt geäußert_hat. Jeb (“abe auch gar nicht die Hoff- nung oder die Furcht, daß er heute noch reden Werd. Es ist
Fei“.
' t: eine rage, zu der die Gesamtheit des Volkes oder die ZktréßeoéZaffe de? Volkes Stellung genommen, und zu der auch der
eicb-Itag mit imponierender Majorität eine ganzx heftimmte Stellung verneint bat. Ich glaube ix_)gar, daß seitxns der Freikonservativen heute ein Teil für den Geießeniwurf sinnznen wird, so daß die Zahl MFMenzler immer grringxr werden wird. Wie kommt es denn eigentlich, daß das Parlament in dtesxr WUse behandelt wird, obgleich wir früher aus dem Munde des Regbßkanzlxrs exfabten haben, daß er der Diätenbewiliigung durch0us nicbt antipatbncb gegxnüberstebe? Ein einziger im Deutschen Reich glaubt es wagen zu mussen, gegen den Gesamtwillen des Parlaments Stellung zu nehmen. Und gerade jeßk- wo man von uns gewaltige Summen und neue, Steuern für . res-, Flotten- und Kolonialzwecke fordert, gerade xrßt, wo das
Oland nur kann Respekt vor uns haben annie, 'Wenn auch (1976 harmonisch zusammensteben wüxde, wo'rur ein cintgcs Zusammen- geben von BundeSrat urid Retchétag impoyierrn kann, wagt map, den Reich9tag in der Weist, wie es geschehen ist, zu behandeln. Wyhm soll es führen, wenn diese „Nichtachtung dcs Parlaments so wener- getrieben wird, wenn wir für dre Regierungen Line (1118015114? 110 1_jg031)10 bleiben? Vorgestern haben wir gebött, daß man uqter Um tanden zu einer Geseßesüberttetung aenötigt werden muß. _ Die Duell- und_ die Diätenfrage lassen sicb nicht mit einander verqmcken; das vorgestern gesprocbrne Wort über die Sanktionierung eiqer ungxseylicben Handlung bleibt qber gesprochsn, das kgnn kenie Zyfttmznimg zu dm Diäten ungeiprocken machen. Im „Sudetx spricht ein Konigs- sohn, daß das ReichétagSwaklreckot das Sinzige _161, 13013 den_V0[ks- willen zur Geltung bringt, in Sach1€n_ Wexden ichwere Strafen Ver- hängt über diejxnigen, die zu Guniten dieses sclken Wabixrckns demonstrieren; und in Preußén? _ Dadon _onen wir [12er s(hweigen. Wir sind wahrlich nicht 1600111110117". Aach wird der Reichstag nicht streifen, aber wir sollten uns doch hüten, neuen Stoff der Unzufriedenheit dem Volke zuzufüdrxn. Denn _das Hollteu wir doch aus dsr schändlichen ReVolutton 11:1 Oitxn gelernt haben, das;, Wenn di? Unzufriedenßsit zu groß geworden 111, kein Fürst ein Volk von der T'urchscßuxxg 121."er Willens zurück- halten kann. Den Sozialdemokraten wird die Bewiüigung der Dtaten keinen Nutzen bringen, aber die Diatenlofigkett nützt ihnen, indem sie dem Volke voriübrcn, wie wir hier bcbandeit' wsrdey. Am meisten steigern die Verbündeten ngiexungrn die Unzusnedenbett, wenn sie das Parlament mißacbtcn, ks, _reräcbtlich behandei'n, wenn ße cs so bshandeln, wie es bikhrr in klkler Frage gsicbeben 1st. Ich bitte die Herren von diesem Hause, einsiimmrg für 1:19 Gxseß ein- zutretsn, der Bundcsrat wird dann auch wohl 11-11 se_1n6r _Zu- stimmung nicbt zurückhalten. Ick Hoffe, das; wir dre zweite Leiu'ng heute noch werden vornehmen können. und daß die Fragexndléck; em- mal so gelöst wird, wie es dkm Willen des Volkes entspricht, den (such die Herren am BundeSratstnche zu achten die Verpiltckytung
aben-
A . von Staudy (d._k0ns.): Der Gegenstand isi biersch0n so gründl' erörtert worden, dax; cs unmö-Zlicb ist, für oder wider noch etwas Neues zu sagen. Daran wird auch nichts geändert durch dte elegifcheu Betrachtungen “res Vorredners. Der Abg. Lenzmann hat das ganze Haus um Zustimmung gebeten und nur uns Dcutfch-Konservaiitxe aussenommen; wir sind nicht racbsüchtig, sondern nehmen das mit Demut bin. Unser Standpunkt ist im wesentlichen derselbe wie früher; ein Teil meiner Freunde ist für die Aenderung des Artikels; einftimmig aber md wir darin, daß wir diese Aenderung nur in sokcber Form wün cben, daß bei gleickyzeitiger Abänderung der Ge- schäftsordnung die Verhandlunsen des Reichstags wejentlicb abgekürzt werden. Die freie Ciscnbabnfßhrt anlangend, stehen wir auch auf dem früheren Standpunkt; wir wünschen die Wiedxrberjtellung der freien Fahrt und bedauern, daß dsr bis 1884 bestebxnde Zustand eingeschränkt wurde. _
Abg. Sing er (Sox): Wir kaiten_ die Zahlung Von Diaten nach wie vor für der Gerechtigkeit entxprechend und halten ibie Verweigerung für eine Beschrä_nkung des freien Wahlrechts der Wähler. Wenn der Abg. Banetmar-n die Forderung begiündete mit einer Klage über die ausgisdige Behandluzxg einzelner Gegen- stände im Reichstage, so können wir diese Auxsaffung nicht teilen. Diese Begründung müßte uns eigentlich Veranlane'n. gegen den Antrag zu stimmen; denn gerade die Verbandluzig der Dinge, welche die BesisYlosen angeben, aus deren Schultern _dte Vefißenden stehen, durch die 6 erst ihre Reichtümer Liwerbrn, iii für die Volkévertretung eine absoiuie Notwendigkeit. Wenn unseretisits gesagt sein 10Ü, für die S_ozkaideniokratie würden die Diätrn nicht nüleicb, sondern schädii_c_b sem, _weil unsere Abgeorkncten dann von _der Pmteikame unabhangig würden, so bäite derjenige, der dgs geiagt hat, etwas gesagt, was er nicht Vertreten kann. Die Erfüllung unserer Wxiamentarisckpen Pflichten machen wir nicht von dxr Gewährung von Diaten abhängix. Es kann ja dxn Herrsn eine 1olche Stimme aus dem sozialdemokratischen Lager vanen; aber das g_laubt doch auch der Ab.;- Vajsermann nicht, daß dte Wähler zu den waablten anders sieben wndrn, 1_e nachdem ße Diäten bekommerx odcr n1cht._ Daß der Buntes. vat emx [0 kühle Haltung unseren Antragen_ gegenuber bewahrt, das find wir ja gewöhnt; welcher glückliche Zufall un? die, beiden Herren azn BundeskatstUcbe beute zugeführt hat, weiß ich nicht; der eme _der Herren deutet ja schcn "durch femen Namen an, welchen Tropfen er Bundeskat in unseren Fréudenbechsr falleri läßt. (Präfi- den_t Graf von B allestrem: Jab möchte doch bitten, um einen Pkajedenzfall zu schaffen, solche Scbkrze mit Namen von Abgeordneten der BundeöratSmitgliedexn zu untkrlaffen.) _Wenn man davon spricht, wie dsr Reichskanzler rie vorgestrige Erklarung dxs Krichministers wieder gutmacbcn könnte, so kann d:.s nur durch eine cffeye Zurück- uabnze dEr Erklärung geschehen. Durch iraendwelckvs K_ompeniationen ist fie mehr aus der Welt xu schaffen. Der Rrichstag wurde von der Re-
kung gar nicht so behandelt werden können, werin er es sich nicht chou !o lgnge hätte gesaÜen laffen. Wßrdx der Re1chsxag dic Kraft und das Verstandnis für das haben, was er 11ch iklbstschuldtgist, wäresolcke
handlung unmöglich. Verweigern Sie koch der Regierung ihre Vor- '
19 ?U- lebnen Sie das Budgxt ab, dann 11:11de Ibke Wünsch in Cr- " u'ng geben. Der W),]. Stanko bax die Steklimg der Regierung tg gekennzeichnet, w1nn er an die Hewiutgung v-Zn Diäten seiner Freund: knuvits; er hatte auch der Aenv-rung dkr Eckchäftsmdnung, 11015 tie Aen-
derung der VerfaffUng fordern können. Aber die bxtden Pgrteirn, von denen die Anträge 0119921611, werden skb wobl dte_Wün1che des [*g-von Stauky nicht zu eigen machen. Von den verfanungsmäßigen chien dcs Volkes raxf nichts geopfert werden, denxi das,fchlte noch Zt.,- Ruhms der Volksverjretung. Wir werden'fuc beide Anträge Mexx. _ob sie der Bundcsrat nun annxbmen will oder nicht. Aber :::“?tkktwmkeit der Sozialdemokraiie wird dakurcb in keiner Weise
Abg. Kits ck ( entr.): Wer objektiv meiner Rede ßeiolgt ist, kann lköxt daraizs den SZluß ziehen, als hätte ich für die Eiiklärung des ininets eine Kompensation gefordert. Jeb habe nichts anderes Wegwollerz, als daß der Reichkkanzler nicht durch etsne' neue Eiklärung kubßr die durch die Erklärung dcs Kriegsmmistets geschaffene wn noch verschlechtern möge. ü-Liebermann vonSonnenberngxtsch-VJF): Ick 5“? den Antrag Bassermann zweckentsprecbender, weil er zwei Wege affen läßt, während der Antrag des Zentrums skb auf Tagegelder
re Forderungen
e ile t. Der A5 . Bassermann hat bereits auf da! PausÖquanxum 01-3 xlseiäpgwerlig binngiefen. Das Prinzip des Art. 32 lautet: .Die Mit- glieder des Reichstages dürfen als solche keine Besolduna oder Ent- schädigung beziehen“, aber es ist l!Zon einmal durchbrochen woxxen, als die Kommission zur Vor aiun des Zolltartfs Diaten erbielt._ Darum hat der Graf Posadows am 12. Dezember 1). I.
“nicht mehr die derfaffungSmäßigen Bedenken ge en den Diäten-
antrag ins eld gefüiyt, weil der voxige NU tag auch nach diesem Artike gewählt war, aber seme Mitglieder doch dam,al_s Ent- schädigung für ihre Tätigkeit erhielten. Das Reich ni uber drexer Uzn- aebung der Vexfaffung nicbt zu Gruride gegangen! und wird_auch eme Aenderung des Art. 32 obnx jede Exfcbutterung ubersiebxn. Einzelne Zeitungen sagen aUetdmgs noch lmuzxr, der Jdenwarxtge Reichstag sei unter der Vorauese ung dxr Dtaienlosigkert gewalxxt und könne nur für seinen Nacbfo K_Dtateu vgtséhlagen- Da? lit ßraue Theorie. Man fou mir den Wahle! vorfahren, der_ket sem_em Kandidaten den Vorbehalt gemacht batte, UTZ er keine Praten krbalt. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Die W ler frcFen 1111111613- wann endlich der Reichstag Diäten erhalten werde, und e klagen Vielfach. daß vorzugSweise Beamte als Kandidaten vorgeschlagen „werken müssen, weil sie ihr Eebalt weiter beziehen, und aus, dxn Steurrn des Volkes die Stellwerkretkr besoldet werden. Da liegt also eine Verschleierung der Diätenzahlung vor. „Ick „bin der_ lsste, der, eme große Zahl von Verwaltungsbeamten bur mtffeg mochte, da wir sie zur zrveckmäßigen Erledigux-g unserer Gescbqfte h_rqucben, _ absr ein Zuviel könnte schädlich 1611!- Ich kann kem Betipiel anfubrxn, wo die Beamteneigenfchaft eordtiete der REZWMY besonders gefügig gemacht hätte, aber teorettsxh lie_qt drxsc Liabr vor. Hätte der Reichsta Diäten, könnten „die Wabler ihre _Abgeordneten aanz anders kontro ieren, auch die politischen Gkgner wurden bei den Wahlen darauf hinweisen, wie oft der bekrcffende Abgkordnete gefehlt hat. Heute kann er sich mit den großen „Unkosleg des nyenxhaiteß in der Hauptstadt entschuldigen und 11111) daiyr Veiiiandms bet den Wählern finden. Wenn aber bei D1aten el_n Angordneter zu oft fehlt, wird er nicht wieder kommen. Das wurde be_1_tragc„n, das Haus bcscblußfäbig zu halte". An Kompxnsationcw iar die Be- wiÜigung von Diäten, an Wablrecbt'sbescbrankungen 1,11 untxr keinen Umständen zu denkerx. Ick) für meme Person _ ich will Yemen Parteigencffen daraus feiinageln __ mochte nizr die Emiuzung 0011 drei Worten in das Wablgeje als Verbenerung e_mrseblen: Wähler für den Reickstag ist jeder eutsch8„welch€r das “2:1; _Lederisz jahr zurückgelcgt bat, in dem Wahlkreise“ wo er _1611 drei Monaten seinen Wohnsitz hat.“ Man verglxtcbe _nur (11111101 die Wablltsten 111" den großen Jndustrieorten mit den :ngxzcbloixenen ländlichen Wahlkreisen. Man würde vielfach fes1stellen, „da? Pericnen doppelt in die WäHLerlisten eingetragen sind. . Und bei Iachwablen ist die Sache noch schlimmer: da kann _man 6,1116. ganze Anzahl an fLuktuierenken Schlafburich2n in die Stadte hineinw811611,_ 116 111 die Wabliist'en kingetragen werden, und diese können dann emSchMr- gewicht in die Wablurne werfen. Ich. sage das abs: 136191115 0173 meine eigene Anschauung. Komvemattonen auf dxm, Gehretx dcs W::blrxchts oder Veriaffungsänderun en, die die FWTÖLIL be1ch1axkcn, find unmöglich. Der Abg. Singer rauchte sich nicht uber die Ans- fübrungen drs Abg. Staudy zu errchn. An'dsr Förderung der Gzsckyäfix _bat die Regierung und das _Haus „ern gleichmäßiges Interesse. „Umere Geschäftsordnung bat tatsachlich 1." den" 40 Jahren ihres Bejiebxns einige Fehler gezeigt, und ne konntx einer gründlichen Umarbeitung unterzogen werden, wie z. B. 111 den Bestimmunßen, daß wir noch immer mit Abteilungen arixeiten und die Wahlpwwkoüe aus den Abteilungen beraußkommxn munen. Das préußiiche Abgeordnetenhaus kann man hier nicht anxübrcn, es hat nicht Anwesenheits-, sondern Tengelder für die Dauer. der Sksfion. Es hat seine GeschäftSordnung in einer WEU? ausgrbrldex, daß eine Ueberrumvelung der Mehrheit durch die Minderßcit fait unmöglich ist. Geradezu ein Zwang zur Unpünktiichkeit 11111) zur Versäumnis liegt in den Doppelmandaten. Der Reichstag wird gczr nicht mehr einberufen, ohne daß das Abgeordnetenhaus gleichzeitig tagt, weil sonst die Schwierigkeiten für dieses Haus viel größer sem wüiden. In dem Augenblick, wo „der Reichsxag entsprecherzde Eni- schädigungs rlder bezögr, würden (“61 den nächsten Wahlen cine große Zahl von oppelmandaien vexschwinden. Das ware 01] sich ichen ein Vorteil, den die Regierung hoch genug einscbaßen „sollte, um endlich nachzugeben, Der Graf Posadowsiv bat, neultxb [*e- bauptet, es „werkex durch die Diäten noch 111cht d1€ Beichluß- fähigkeit gewahrleistet. Das ist richtig, aber, xs „könnre ja die_§Geschäft€ordnung_ so gcsialtet werden, daß tat1achltch d1_e_ Bx- schlußsabizkeit des Haines dadurch r6r1iärkt würde. Zudem 111 118 Kontrolle der Abgeordnejen durch die Wähler stmk genug, und dann ist es doch für keinen anständigen Menrchen ein angenehmes (86111111, AnweisnheitLgeider zu nkhmen und fich zu drücken. Es würde doch auch nichts dagegen einzuwenden sein, wenn die Abgeordnetep, die Antvesenbeitsgelder beziehen, fich einrr Kontrolle unterwerfen. Was die Form dcr Gewährung von Diäten betrifft, so könnte maxi fich Vielleicht anlehnen an dixjsnige orm, untxr der die Abgeordneten im elsaß-lotbringUÖen LandeSausi uß sic?“ beziehen. Dort findet am Sonnabend, Sonntag und _Montag keine Sisung stalt; _fedlt einer einen Tag länger, 10 verlieit er die Diaten für die ganze WOHL. Die ngelung der Frage_ drängt. Was der Abg. Banermann_ in kezug aux eine iozialdemokratiiche Ae'ußerungÉzesc-gt bat, ijt doch kein Marxben. Der Nbg; Singer hat in brece ge1icilt, daß dis Gcwabrung von Diaten aus die Sozialdemokratie eine ungünstige Wirkung _ haken würde. Ick bin anderer Mein ng. Die Regierung hatte eine 101che Wirkung schon längst betbeixühren 109611. Sie jollte nun nicht mrhr zögern, mit Vornehmbsit und LiHZralitat an die Sache beranzulreten. CZ ist für sie nicht gleichgültiq, 05 das Ansehen des Parlaments durch den Absentismus immer mehr schwindet. Kein noch so begabter Monarch wird wünichex1, die konstitutioneüe Staatsform zu Gunsten des Absolutixmus abzujäxaffen. Er kann, „wenn er auch noch so er- leucbtet ist, nickt alle Verhältnis: durckorrmgen, welche die Neuzeit beberricben. Der Konstitutionalismus [:at gleichzxitig den T_bronen und däm Volke genützt, Ueber die Fraße der Fteikarten berrxcht im Hause Einstimmigkeit. Sie münsn ans dre ganze Legislaturpxriode auSgedebnt werden. _ _ _ , Abg. Schrader (111. VW,:KTem Abg. Kirsch möckzte ici) sagen, ich glaube nicht, daß drr Kanzler herkommen und ein? Er- kiärung zur Dueklfrage abgeben wird, 11:11 1e111e frühere Erklarung wieder utzumaikcn, denn_diese „Eikiarung ist eben nicht wieder gutzuma In. Die Diätensrage in „111: 1nei11„e_ Freunde eine rein prinzipielle, in welcher Form fi? ciledtgt wnd, 111 für 11118 gleichgüxtig. Von fein er Seite, das möge sicb der BuydeSrat_gejagt kein layen, ist irgend ein prinzipieUks Bedxnken 99.1111 dichwabmng von Diaten erhoben wordxn. Unter keinen Umitandcn wird sich der'Reickostag dazu herbeilanczi könnx'n, für die Diäten eiq_Versaffun95mäf;1ges Rccht aufzugeben. Es ist kein gutes Recht, Drake:1_ zu verlangen. Dék Reichstag hat auch das Seine getan zur Ybiurzungwer Verhand- lungen. Der Redner geht dann noch 0511111121665 em, bleibt aber im Zusammenhange aus der "Tribüne unvrrnandltch. _ _ Abg. von Tiedeman 11 (Rp.): Die Ansichten uber die Dialer.- gewäbrunq sind in meiner 515411111 geteilt. W1r1ind nach wie vor grund- iä 1icke Gegner einer Verfanwngsänd-rmxg 311 Gunstexider Diärén, die ebrzabl üteiner politischen Freunde 111 aer bereit, für die Be- willigung von Diäten zu stimmen, und =11 Liejer Mr_brzabl gehören jest auch solche, die früher einen ablshnsnren Standpunkt ein- enommen haben. Wir iind zu einkr Aenderung unserer Auf. Fassung gekommen, weil wir die Uébcrzeugung erlangt bqben, daß der Misere der chronischen Veschlußuniäbigkcit des Reichstags nur durch die Bewilligun, von Diäten ein Ende gemacht werden kann, 11110 das; der unwürdi : Zustand, daß 'der Reichsrag qu fur Tag bier völlig beschlußunizäbig ist und mit einex ganz gerlncßen Ayzabl von Stimmen seine Beschlüsse faßt, auf die Dauer ni t aufrecht er- halten Wetdxn kann. Wir jun dies aber unter_der gyn) hestimmtcn Vorausseßung, daß mit Hilfe und unter Versianrigung mit ank_er6n Parteien es gelingen wird, aewiixe Bestimmunaßn ter Geschasts- ordnung, die für die rasche Erled gung der Geschafte ein Hemmnis
bilden, zu beseitigen. Ich bin überzeugi, daß diese Verständigurxg über die Revision der Geschäftßordnung sebr leicht zu erzielen _iyt. Der Antrag Homvesch, der ein_en bestimmten Saß für die Anweisu- beithelder dorfiekxt, bat insofern Bsdenkrn,„ als er die Frage der Entschädigung für die Rktckpstagsmitgiiedér seijle'gt und Tagkselder fordert, während wir der Meinung sind, 1013 zum Zwecke der dauernden Beschlußfäbigkeit des Reickstags die Bewiüigung cineZ Pauscbquantums mit Abstrichen für jeden Tag, an dem der bktrkffende Adgeordnetx fehlt, besser wäre. Wir werden deHbaib gsgen den Antrag Hompejcb und für den Antrag Baffetmann itimmen. , Abg. Dr. Müller-Meiningen (frs. Volksp.): Die Erklärixng
des Vorredners war sehr erfreulich in ibrsm ersten Teil, «bat ich ware ibm dankbar gervesen, wenn er bezüglich des zweiten etwas deutlicher esagt hätte, was er unter Revision der (G_e1'chäft§ord111111?L Versteht. ck kann bereits jsßt sagen, daßwir auf diexer Sxitx die utonomie
des Reichstags bezüglich der Fettnsllung der Geschäftsordnung unter keinen Umständen preisgebsn werden. Ick) hab; mich zum Wort qe- meldet, damit auch ein Mitglied eines süddemxckxen Parlaments sich zur Sache äußert. Die Frage darf unter keimen Umständen 13011 der_n Gesichtspunkte (::-handelt wsrken, welche_ Wirkunzxn sie au.k dre Sozialdemokratie äußert,_es muß tatiäcblicb festgestellt wxrden, um kein Märchen auxerhalb dixses Hanses aufkommen zu lassen, daß die Bänke dsr äußexstsn Linken nicht bsffer be- seßt sind als die bei andern Parteien. Die Frage_ der Diätkn ist aümäbiicb zu einer politischen und zu einer Cxi!ienz- frage des Parlaments sklbst gewordsn. ES wird nicht mehr bloß gesragt, ob die Diäten gut sind, sondsrn auch, ob es ?- lingen wird, die antiparlamentariscben und antikonstit_utione en Bestrebungen, die sich daran knüpfxn, zu überwinden. Es ist unmög- lich, zu schildern, welcbenEindruck die geradezu unwürdige Behandlung des Reicbétags im letzten Sommer bei uns in Süddeutschland 11e- macht bai. .So kann man vielleichtHofschranzen, abet: nicht die Vertreter dCZ Hentschen Reich bebankrln, die man an einem Tage nach BRU" beruft, um sie am anderrn wiéder bsimzuschick611._' Künstler und Vertreter des drutfchen Volks werdcn bsdandelt ,gleick) Hos- bediensieten; überall 561.3?th uns Dcr iZUdalvatriarcbaliscbe (Hrandzug, der nur Untertanen kennt, die in Demut 511 ersterben wiffsn. Ein derartiger Grundzug unserkr Politik kqnn gar nicht anders, als das Parlaxnent bloß ais notwendizcß USHS1 011185811, das gsrade noch dazu gut iit, Soldaten und Schiff? x_u kewiüigsn und vielleicht birr und ca cine alte BUZ wiedkr aufzurübrsn. Wir sm) zu gute Kerle, das ist der Grund, weshalb wir so kehandrlt werden._ Die Diäten- lofigkeit_ist nicht dsr einzig? Grand für die Jntcrenelcfigkeit und den Abientismus in diesem H1use, sondern es kommt hinzu: die Ohnmacht, die Einflußlofigkeit des drutscben Pariaments, eines Parlamenjs, das roch dazu auf Grund des radikalsten Wahlrechts gewählt ist. Wir hätten ja klsine Ykachtmittel. In solch€n Fragen soüten wir uniere Verhandlungen so lange ausseßen bis hier der Reich:?kcznzlsr 6111118110. Heut? _find wir schon vom“ Kanzler zum Unkeritaat-Zsekretär beruntsrgestisgen; das _ näch1te Mal langen wir vielleicht bereits beim Regierungsaffryyor an. Wenn wir nur annäksmd die Rechte 211135 konstitutionéllen ParlIments bksäßen, wäre 011ch die Anteilnahme dsr VOlkÖVSltrélkk ganz anders trix jetzt. Wie würde man zstsrn Über P11tsiterrorismus, ParlamentéwiUkÜr usw., wenn wir s01che_r€in persönliche Politik treiben würden? Man hat in gswiffkn Kréix'kn eben kein Ver- ständnis für die Opfer, die der Reichsragsabgeordnete für seine Teilnahme an (**-„*r gescßgxbcrischen Arbeit bringen maß. Eins Folge der Diätenlofigf-Zit ist die 311111511112 der DoVVleandate. Tie süddeutscken Doppelmandatare können ihre Pflicht gar nicht so auxüden, wie sie 627 014111111112 11111 müßten; fie müßten dknn rie ArIritÉkrafZ eines Grafen Poiadowéky haben. Das halten auch die allerbestén 91815811 auf dis Dauer nicht (1115. Gerade di? O_oppelmandate werden deswegen aufgestellt, weil für_den Reichsrag sonst keine Yéandatsübernebmer zu baden sind. Was iii es für eine Babandlung des Reichétags durch die Regierung, wenn der Graf Yosadowsky einiacb iragt, welcher iach1iche Schaden denn durch_ d_en Schluß des Reichstags entstanden ski! Ti? Frage_1si ganz salycb gesteüt: wxlIe Menge Ardrir war damals um7071st getan und muß jetzt noch einmal bewältigt werden! Hat man uns doch damals 11011 g€wiffen_ Seiten in der Préffe Landeéverrat Vorgeworfen, weil die Kamerunbahn nicht _sofort bewiaigt Wurde! Ohm: Diäten kann d1s Reichstagsxcbiff nicht flott gemacht werden. In köcbst merkwürdiger Weise ist yon der R€chtrn und anscheinend auch Von dem Abg. Banermann auf ge- wiffe Kowpensationen ernstlich bingedeutet worden. In einer Zeit, in der Oktavio 11011 de118 4,10 Verrat nennt, wcnn wan für Preußen das aÜgemeine Wadlrecht erfredt, daI ein künftiger_bayerischer König als sehr modern und zeitgkmäß 5652115051 _bat, 10Ute man doch mit solchsn Aenderungsviänen dsr. G;“!cbäktFr'rdnung oder gar der Gkseßgebunz dopp-sit vorstkbtig kein. T:“r Nbg; LicZer- mann 11011 Sonnenberg findet gar nichts Barak) WEnn _Stx datmt beginnen, ist bis zum Zensus und 31 x_rsuersn Beiäpraykungen kcin irciier Weg 1112111. Uné'erk G81ch511§01dnung “bedgrs drin- gend einer Revision: j.1, fie ist 1U111_T.i[ “anxiqrnerx; sie widriTpricht zum Teil sogar r*:r deuvchen R;:ÉÉJManung. A(lein man darf unter keinsn Umiiändsn in cinxr g€_r.1:ezu_tendenziösen Weise die Abänderung der Gssckpästxsctknußg rm! die'sr ge1eszeb6rischen Maßregél bier verquicken. Es dürfen nicht irgendwelche Konzeiswnen zum Nachteil des Parlaments gemacht 11151061). X(Rus kfchkSZ ZU!" Vorteil!) Nein, Sie müffen fick,: etinnsrn, da:; Sie auch einmcxl in die Die (Hesedäftßordnung soll Vor allem die Auch das Z-zntrmn möckoie ich zu ke- Minorität kommen
Minorität kommen können. Reckyte der Minderheit wahren. ' , denken bitten, dxß _es kiximal 111 die kann. Mit der smtematiicbxn Herabdrückung des Parla- ments Von oben wird die Kluft zwischey den einzelnen Teilen des Reiches ercrsitkrt. und es leidxt unzweifelhaft der_ Reichs- gedanke darunter. Ich kann als Süddeuixcher 1agen, man 111 1111111117 der Mainlinie ebenso gut deutsch, und man kommt dem Reich?;- gedanken mit derselben Svmratbie und Begeisterung entgegen, als wie hier oben 112in51211. Aber das darf unter keinen Umständen un.- ausgeiprockzen dleib€11:_ über 1eickr yiele Ersckzeinungen der Neuzeit ist man in den beiten Kreiien Süddxutschlands ties verstimmt. Zu_diesen Erscheinungen gehört nchen gewinen unvorsichtigen Bemerkungen towobl in der innerrn als dejonders der außwärtigen Poiitik vor, allem die persönliche Art der Behandlung der Volksvertretung, die wir in Süd- dkutschland ni_cht gewöhnt sind. Der Reichskanzler soüie einmal die nationale Preye durchleien, er würde findsn,_ daß ich nicht übertreibe; er soll nur die Vsrbandlunge'n der süddzutschen Parlamente aus den lsßtcn Monaten durchl3sen, so wird ersehen, daß ich kein Schwarz- malcr bin, wenn ich sagx, die Herren solltsn eine etwas povulärere Politik treiben, wenn iie südlich des Mains uuf Eroberungen ausgeben wollen. Der Reichsknzler muß einma! offen und ebrliéb an maßgebend“ StsUe den Standpunkt vertreten, Es geht einfach so nich! weiter,_ er muß es nach meiner Ueberxeugung tun, 10 wahr er nicht ssib1t_ei11 Philister ist! ,
Abg. Werner (Resorxnp.): Das GEFU, daß der Rßtcbs- tag schlecht bkbandelt wird, in gerade so in orddeutscbland wre in Süddeutschland 1301110111011. 15 mal ist diese Forderung schon mtt immer größerer Mehrheit vom Reichstag aygencmmen worden. Wenn wir uns alles rom Bundesrat gefallen [onen, können wtr uns uber diese Behmdlung nicht mehr wundern. Der Reichstgg fonte eirimal konsequent sein und den Staatssekretären die Gehalte: verthgexn so lange, bis die Diäten bewilligt sind. Ich bedaure auch alzfrtcbttg, daß der Bundesrat heute nicht vertreten i11. Ohne Anwesepbetthxlder können wir aksolut nicbt wcbr fertig _werden. _ Ami) kre Finanzreform muß scheitcrn, trenn der Reichstag nicht 111 die Lag? gesetzt „wird„ sie zu erledigen. Die einzelnen Abgeordneten mussen die Möglichkeit er- baltsn, ihren Aufenthalt in Berlin zu nehmen.
Abg. Blumenthal (_Deu„tsche VolfSp.): „Im Namen dxr Süddeutschen Volkspartei erklare „teh, Yai; auch wir bxxeit sind, fur die Diäten zu stimmen. Für die Nußlichkeix der Draken kann i(b nur aus den Erfahrungen des elsaß-lotbrin?1|chen LanquuSscbusseö sagen. daß wir dort fast immer „voilzab i _find. Wie haben 20 „kt Diäten pro Tag. Diese beiden Umiande stehen zweifel-