1861 / 79 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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feli keit. Aber die Schuyherrcn unserer heutigen Civilisation tbeilcn diese An11cht nicht, ob leich fie behaupten, die wahren und aufrichtigen Freunde der Religion zu101n. Und Wir wollten gern ihren WortenOlauben bei- messen, wenn nicht die traurigen und beklagenSiverthen Thatsachen, Welche fich tagtäglich vor Aller Augen entrollen, laut das Ge- gentheil bewiesen. Es giebt auf dieser Erde nur Eine wahre und heilige. von unserem Herrn Jesus Christus gegründete und eingericbxcte Religion. die fruchtbare Mutter und Amme aller Tugendcu. die unversöhnlicbe Feindin aller Laster, die Bcfreierin der Freien, welche auf dem von ihr angegebenen Pfade zur jvabrhaftcn 0110090113101 führt; fie heißt: die römisch-katholische apostolische Religion. 273.10 Wir aber von denen denken, welche außerhalb dieser Arche des 130115 100011, ssahen Wir schon 111 Unserer Anocuüon vom 9. Dezember 1854 ge- sagt, und Wir bestätigen 0100 1011 Neuem. Bereits haben Wir diejenigen. 11010110 Uns zum Wohle der Ncligion die von der modernen Civilisation Uns dargereichte „Hand anzunehmen aUffordcrn, gefragt, ob die Thatsachen der Art seien, daß ste ken Statthalter Christi hienicdcn, den, jvclcber die Auf-

abe hat, die 9101110011 seiner himmlischen Lehre zu erhalten und mit dieser

0510 die Lämmer und Schafe zu nähren und zu stärken, bestimmen könn- ten, ohne 111111010 Gefahr für sein (Heiviffen und ohne sehr großes Aerger- niß für Alle, mit der modernen (Hescllschaft ein Vündniß einzugehen, mit der Gesellschaft, deren Werk so viele beklagcnStverthc Uebel gestiftet und die so viele abscheuliche, der Lehre der katholischen Kirche geradezu ent- gegengeseßte Pxinzipicn, Ansichten und Jrrthümer zu Tage gefördert h_at.

Unter den eingetretenen Thatsachen kennt Jedermann die Art und Weise. wie selbst die feierlichsten zwischen dem apostolischen Stuhle und den Fürstrn abgeschlossenen Uebereinkommen, wie 3. 25.111 Neapel, voll- ständi zerrissen tvurden. In dieser zahlreich Von Euch besuchten Ver- samm ung, ehrwürdige Brüder, klagen Wir abermals und abermals gegen einen solchen Zustand und erheben Uns gcgen ihn mit (11101 Kraft, wie Wir bereits gegen ähnlicheAttentatc und Verlexzungen protestirf' haben...

Wenn in neuerer Zeit Rathschläge in Betreff der bürgerlichen Vcr- waltung Uns ertbeilt wurden, so wisset Jhr Wohl, ehrwürdige Brüder, daß Wir sie angenommen haben, indem Wir immerhin, was nicht zur bürTerlichen Verwaltung gehörte, sondern Uns zu einer Gutheißung des bere ts theilweise auSgeführten Raubes zu bestimmen berechnet war, zurückwiesen. Uebrigens zu Was nüßt es, von Wohl aufgenommencn Rathschlägen und Von aufrichtigen Versprechen, sie auSzuführen, zu reden, Wenn die Urheber dieser Usurpationen laut verkündkn, daß, was sie tvoUen, nicht die Reform, sondern die absolute Empörung und die Lostrcnnung von der legitimen Souverainetät ist! Dies sind die Wahr- haftigen Urheber und Vegünstiger der Verbrechen, die, Welche Alles, nur nicht das Volk, mit ihrem Geschrei erfüllten, die, von welchen man sagen kann, was der ehrwürdige Veda Von den dem He1land feindli- chen Pharisäern und Schriftgelehrten sagte- (“7011 11.100 aiiquis 110 1111110 8011 1111111151101 calumnjabuntur 01 50111100 510111 01'00Z01151a0 1051011101. Aber der Angriff gegen das römische Papftthum erstrebt nicht allein, daß der römische Stuhl und der Papst seiner legitimen Westlichen Macht enr- fleidet, sondern auch, daß die heilsame Tugendkraft der katholischen Reli- gion geschivächt und, Wenn dies möglich Wäre, voUständig unterdrückt Werde. Sie 0019th fich dadurch gegen das Werk (Gottes, gegen die Frucht der Erlösung und den aÜerhciligsten Glaubén,“ unser göttliches Vermächtniß, das uns dur das unaUSsprcchliche Opfer auf (1001501110 311 Theil geWorden. Und da sich dies so verhalte, wird sowohl durch dre bereits vollzogenen Thatsachen, wie durch die täglichen Vorgänge be- stätigt. Wie viele ViSthümer find in Italien verwaist, zumWohlgefallen jener Patrone der modernen Civilisation, Welche so viele christliche Bevöl- kerungen ohne Hirten [affen und fick) ihrer Güter bemächtigen, um sie zu schlechten ZWecken zu verwenden! Wie viele Prälaten schmachten in der Verbannung! Wie viele Abtrünnige giebt es (Wir müffén es zu Unserem tiefsten Schmerze hier auSsprechen)!

Wie viele Abtrünnige, Welche nicht im Namen Gottc-s, sondern im Namen des Satans sprechen, und auf eine durch ein unglückliches Regie- rungs-System zugesicherte Straflosigkeit troyen, beunruhigen die (Gewissen, treiben die Schivachen zur Sünde, bestärken diejenigen, Welche leider ab- gefallen find, in diesen schimpflichen Lehren, und bkmühen sich, das Ge- Wand des Christen zu zerreißen, die sich jedoch dabei keineswegs fürch- ten, die sogenannten nationalen Kirchen vorzuschlagen und zu empfehlen, sy wie , noch andere Gottlofigkeiten dieser Art! Nachdem sie so djte Reltgion beschimpft haben, welche sie auf gleißnerische Weise exnladen, sich an der modernen Civilisation zu betbeili en, zögern 110 nicht, mtt der nämlichen Seheinheiligkeit Uns zur Verßöhnung mit Jtalixn zu ermahnen. In dem Augenblicke, 100 Wir fast Unserer ganzen meltl1chen Soyveraineiät beraubt sind, die sehr ernste Lage als Pontifex urzd Souveram nur noch mit Hülfe der frommen Freigebigkeit der K'mder der katholischen Kirche, Welche Uns täglich mit Liebe zu Theil wird, behauyten koynen; in dem Augenblick, da sie Uns durch ihr Thun auf so lvoblfetle We1se zum Gegenstand des Neides und des Hasses derjenigen machen, welche von lxns Versöhnung verlangen, ivoüen sie auch noch, daß wir dte usurptrten Provmzen Unserer päpstlichen Domaine als Eigentbum den Ysurpatoren laut abzutreten erklären ! - In ihrer unerhörten Kühnheit gehen s1e so Weit, von de:!) apostolischen Stahle, welcher der Wall der Wahrheit und der Gerechtigkett tvar und immer sein wird, zu verlangen, daß er das Prinzip b1lli 0, daß eine ungerechte und geWaltsam geraubte Sache, von dem ungerechten ngreifer auf ruhige und rechtschaffene Weise beseffen und be- halten Zverden könne„ und daß man das falsche Prinzip aufsthe, daß die erfolgretche Ungerecht1gk0it die Heiligkeit des Rechts nicht beeinträchtige. Eine solche Behsauptung “ist den feierlichen Worten, „daß der römische Pon- txfex hauptsächltchyder Repräsentanßder moralischen Stärke in der mensch- l1chen (He ellschaft 1st“.' , Welche dieser Senat eben ausgesprochen, zuwider. Es 0191013111. hiexaus, daß er auf keine Weise in däese vandaliscbe Plünderung emzuwllügen tm Stande wäre, ohne die Basis der moralischen DiEciplin, als deren erstes Synxbol und erstes Ebenbild er anerkannt ist, zu verlegen. Es ist 11511719. daß ]eder, welcher von dem Jrrthume getäuscht und der JUkchk betroffen, von dem ungerechten Standpunkte der Ruhestörer der bür-

gerlichen Gesellschaft aus, Rathschläge ertheilen wil], fich besonders in unserer Zeit Wohl überzeuge, daß diese Rubestörer vor dem Verschwinden jedes Auto- ritätsprinzips, jedes ReligionszWanges und jeder Rechts- und Gerechtig. keitSregel niemals zufrieden sein Werden. Diese Umsturz-Agenten, zum UnZlück der bürgerlichen Gesellschaft, find schon so Weit gekommen, theils durch Wort und theils durch Schrift, die Gemüther der Menschen zu 'ver- cdrben, den moralischen Sinn zu entkräften und die Schrecknisse der Un: gerechtigkeit zu verwischen. Sie bieten Alles auf, um Jedermann zu über- zeugen, daß das von den Rechtschaffcnen angerufene Recht nichts Anderes sei, als ein ungerechter W100, Welcher Vollständig gebrandmarkt werden müsse. Ackzk. es ist nur zu wahr: 1111101 01 (101111111t 10110 01 1111111110111 051 (1011111011 011115, 1111111111111 051 3ttit11110 110131111 101100. 1.11 10110 11110013. 051 ab 11311112101111115 51115: (11110 t1'an5§1'0551 51111110§05, 11111t:11'0111111_j115, (11551- 00701001 10011115 501111111010001. Aber im Schooße dieser tiefen Finsterniß, welch0 Gott in seinem unerforschlichen Rathschluffe zuläßt, legen Wir Unsere game Hoffnung nieder und wenden Unser ganzes Vertrauen zu dem Vater der Barmherzigkeit und dem (Hotte voll Trostes, Welcher M10 in aller Unserer Trübsal tröstet. .....

. Wem) man also etwas Ungerechtes von Uns verlangt, so können Wrr es nzcht zggcstehsn. Verlangt man im (Hegentheil Verzeihung Von Uns, so smd WU" gcrn bereit, wie Wir kürzlich erklärt, sie reichlich zu ge: wäh1'0n. Um dieses Wort der Verzeihung1n einer der HeiligkeitUnseres p0ps111chen Titels donommen Würdigen Weise auSzusprechcn, chgen Wir dl? Kmoe vor (1301101110 umfassen die glorreiche Fahne Unserer Erlösung, Wu- fichxn demüthrgst zu Jesus Christus, Uns seine Liebe einzufiößen, dam1t Wtr Verzeihen. 1010 Er verziehen hat, ehe Er seinen (Heist in die Hände seines himmlischen Vaters empfahl.

_Wn“ „flohen inbrünstiq zu ihm, daß. 1010 Er, nachdem Er Verzeihunq gejvah1t, in 001 tiefen Finsterniß, Welche die ganze Erde bedeckt, die Scé- len semer F0mde erleuchtete, die sick) reucvoll über ihre schWeren Vcr- brechen an dre Brust schlugen, so auch in dem Dunkel unserer Tage Er aus dem unerschöpflichen Schaße seiner himmlischcn Barmherzigkeit die (Haben dex göttlichen und siegreichen Gnade spende, Welche die verirrten Schafe Meder zu der Heerde zurückführt.

, W053 auch für 1110 Zukunft die unerforschlichen Ratbschlüsse der gött- lxchen Jyrsehung sem mögen, Wir flohen zu Jesus Christus im Namen semer K'1rch0, ,das; Er in der Sache seines Statthalters, die auch die Sach0,semcr Ktrche ist, zu Gericht Wo, das; Er sie gegen die Anstrengun- gen semer Feinde vertheidige und sie glorreich triumphircn laffe. Wir

* stehen auch, daß er der gestörten Gesellschaft Ordnung und Ruhe und den

ersehnten Frieden zur Verherrlichung der Gerechtigkeit Verleihen möge, dte Wir nur einzig Von ihm ertvarten.

Inmitten einer so getvaltigen Erschütterung Europa's und des ganzen Eriykrelses, Angcsichts der Bejvegung, die alle bedroht, Welche die scbWere Pfltcht auf fich haben, die (Geschicke der Völk0r zu lenken, ist es nur der Erne Gott, der im Stande ist, mit Uns und für 11110 zu kämpfen: «111-1101 1105" 00115 01 (115001110 0111150m 1105110111 110 Z011t0 11011 5311013. 00 [11100111

001111110 111 1111311115 11051115 011111 11011 051 011115 0111 [)uZu0t [110 1101115, 11151 tu 1)0115 1105101.

Amerxka. New-York, 12.912613. Eine beabßcbtigteKon- ferenz z11311ch0n dkm neuen Staatssecrotair Setvard Und den Bevollmach-ttgten des Südens hat nicht ßattgefundcn. Sie 1001 scho!) (1111101011011, 015 das Kabinet sxch dahin entschied, daß eme.personlxche Verathung nicht wünschenMerth sei, und daß die BWollmächttgten aufgefordert Werden sollen, ihre Anträge schtiftlich zu stellkn. Ob fie steh dem gefügt haben, wissen wir noch nicht.

Uebcr dze ustände im Süden schreibt der „New-Yorf- Herald“: Dre Conföderation macht in der Bildung einer tüchtigen permgnenten Vertvaltung riefige Fortschritte. Ein Mitglied des Dav101ch011 Kgbinkts verj1ch01't, in einem Monat werde ihr Erfolg augcnfaUtg sem, und 001 00111 1. April eine Armee 0011 50,000 Mann, Wohlgcrüstct und tüchtig geführt, im Felde stehen. An (Held werde 05 auch nicht fehlen. 211195 bereite sich zum Aeußerstcn 1101; denn meolu's Antrittsrede gelte im ganzen Süden für eine Kriegserklärung.

. Folgendes-ßnd die Grundzüge der von dem Kongreß der süd- lichen “Staaten 111 Montgomery angenommenen Verfassung:

, N1emaz1d, der ein Fremder und kein Bürger der verbündeten Staatsn 1st, darf bet der Wahl irgend eines (Zivil- oder politischén Staats- oder Bundjesbeamten seine Stimme abgeben. - Der ersten VolkSzählunq gc- 111115191 Süd-Caro1iya bexechtigt, 5, Georgien 10, Alabama 9, Florida 2, Mrss1ss1pp1 7, Lomsmna () und Texas 0 Repräsentanten zum Konqreß zu entsenden. Jeder Staat beschickt den Kongreß mit 2 Senatoren. T* Dic! Staats-Legiswturen können richterliche oder Bundesbeamtc, die in dem betreffenden Staate Wohnhqft und tbätig sind, durch ein Votum von zwei Dritteln der Stimmen 111 Anklagestand verseßen. - Beide Häuser des Kongresses .kännen den' Hauptbeamten jedes Exekutid-Departe- ments 51315139 tm Havuse cmräumen mit dem Privilegium, Vor- lagen, dre steh auf lhk Departement beziehen, zu diSkutiren. -- DLL Vertretung auf der BWL von drei Fünfteln der Sklaven bleibk fort,!)estehen. :Ocm Kongxeß'tst es nicht erlaubt, irgend einen Industrie- zWng durch Z_0lle zu begunstxgen. Der austvärtige Sklavenhandel ist ver- bot0n. Oer Kongreß darf kfeme Gelder anders als mit einem Votum von 311,0 Drttteln der St1mmen m beiden Häusern bckvilligen, die Bewilligung mußte denn von dxm Haupte eines Departements oder dem Präfidénten b0gchrt Werden. Kemo Extra-Vergütung wird irgend einem Unternehmer. Lteferanten odcr Beamten. oder Agenten bewikligt, nachdem der Kontrakt qbgeschlosstn, ,oder 001 betreffénde Dienst geleistet ist. Jedes Gesey soll s1ch nur auf emen" emztgen Gegenstand beziehen und durch Titel auSgedrückt erden. Der Präßdent und der Vice-Präfident bleiben sechs ahre im Amte. DLE Hauptbeamten der verschiedenen Departements und Sie Diplomaten könpen von _dem Präsidenten nach Belieben abgeseyt werden. Andere Civtlbeamte smd abscxzbar, Wenn ihre Dienste unnöthkg sind, oder aus an-

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deren guten Ursachen und Gründen. Abseßungen müssen, iveyn es thun- [jch ist, dem Senate berichtet Worden. „» Andere Staaten konnen durch ein Votum von ztvei Dritteln der Stnnmen in berden'Häusern in den Bund aufgenommen Werden. - Der Bund kann„©0btet crwxrben, und die SklaVerei [011 Vom Kongreß und von de_r Terrttortal =Regterung an- erkannt und geschüyt Werden. - W'enn funf Staaten dite p01manente Verfassung ratifiziren, so soll,fie für _010 bxesagtcp Staaten emgefuhrt 11101- den. “Bis zur Ratification, ]edock) nrcht uber em Jahr, soll dre promso- rische Verfassung in Kraft bestehen blerben.

Telegraphische Depeschen. (Aus dem Wolff'schen Telegrapben-Büreau.)

Jßehoe, Dienstag, 26. März. Nachmittags. In der heuti- gen Sißnng der Ständeversammlung erklärte der Regierangs- Kommiffarius, daß er auf die gestrige Interpellation 005 Bericht- erstatters des Verfassu11gs-Aussch11sses bezüglich des Budgets noch keine Antwort ertheilen könne. Die Regierung 100110 die Sache Überlegen und willige 0051901!) in eine Verlängerung der Session, Die Mitglieder des AuZschusscs beklagten nachdrücklichst die ZWSi- deutigkeit dieser Erklärung. Die Versammlung hat fich bis zum 4. April vertagt.

Wien., Dienstag, 26. März, Abends. Das heutige Abend- blatt der „Presse“ meldet in einem Telegramm aus Agram Vom heutigen Tage, daß die Militairgrenze auf dem kroatischen Land- tage nicht vertreten sein werde.

Wien, Mittwoch, 27. März, Vormittags. Nach einem Tele- gramm des „FortschrittS“ aus Pesth vom 26. 0. würde der Kaiser zur Eröffnung des Landtages ohne vorherige Einladung nach Pesth reisen. Man will hieraus den Schluß ziehen, das; 0110 seitens .der Hofkanzlei gestellten Anträge Vom Kaiser angenommen worden seten.

Agram, Dienßag, 26. März. Die hießge Zeitung mel0et, daß Muschir JSMael Pascha bei Trebigne Truppen konzentrtre.“ Andere Truppen stehen in Gacko uud Bilesce. Es herrscht gegen- wärtig Nuhk, doch rüsten sowohl die Aufständischen, wie die Monte- negriner. 2er südlich Von Trebigne und Gacko gelegenen Orte haben fich dem Fürsten von 9110111000910 unterworfen; 80Zter0r hatte Vor Kurzem eine Zusammenkunft mit den zu Scutart refidt- renden Konsuln. _

Marseille, Dienstag, 26. März. Nach hier eingetroffenen Nachrichten aus Neapel hatten daselbst Ruhestörungen stattge- funden, die aber sofort unterdrückt worden waren. .

Die hiefigen Journale sprechen von Ruhestörungen m 5,1311- lermo, Von kinem „blutigen Kampfe in Margarita und von 101110- 1105011 Knndgebungen in Mesfina. Man hatte 111 1031010111 Orte 'die Zerstörung der Citadelle verlangt, während das Volk v0119110ss1na fortwährend Garibaldi zujauchzte. ' .

Turin, Dienstag, 26, März. Buoncompagnx hat 111 der Kammer folgenden Antrag gesteUt: Nachdem die Kammer die Er- klärung des Ministeriums vkrnommcn, geht dieselbe in dem Ver- trauen. daß nach ertheilter Zusicherung der geistlichen Würde un'd Unabhängigkeit des Papstes, so wie der Freiheit der Kirche, 1310 Anwendung der Nichtinterdention stattfinden und daß Rom unt Einwilligung Frankreichs Italien wiedergegeben werde, zur Tages- ordnung über.

Von der polnischen Grenze, Dienstag, 26. März. Nach hier eingetroffenen Nachrichten aus Warschau ist (Heneral-Major Gecewicz, eine in Polen 130111010 Persönlichkcit, zum Nachfolger

M ukha n o ff's ernannt.

3014an“ Oetkelüebe-Ze 70151 27. 1111112.

2701-2011 1000 72 --84 “11111. 1111111 1'0111. 81 -- 8211111, 80Z 11111. 11) 11111111. * . , , 1 "111 11 011 1000 82-83 111. 44-433 01) 1131111, 81 13111. 437,-/5 “1 1. 11. 1131112319111. 435, “11.111 ab 1151". “r. 2000 1111. 1.07, , 111311, 1111»:- 140111 11. Frühjahr 4ZZ-42YI42 *1'11 1". 1102, 131. 11. ("s., 1110101111] 44 1115 43'5-2, '*1'1111. 1102, 131. 11. (Fr., .111111-«11111 45-4477-“2 “11111. 1102, 131. 11. (:*-., .11111-111131151 4155-43 --Zch "11111. 1102., 131; 11. (1.

601510, §10550 11. 11101110, 42-47 '1'1111. pk. „175011111. " .

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Königliche Schauspieke.

Donnerstag, den 28. März,

00 Köni lichen Theater ge- Jreitag, den 29. März, smd * g

schlossen.

1115 33; “11111“. 1102. 11, (Fr., 1074/-2 1313, 80ptemb01-0kt0501 113-1/2 “11111, ]31„ 11 00111.

Sonnabend, den 30. März, ,