736 und Längenfelder den Antrag, der König *wolle dem Landtage mit thunlichster Beschleunigung cinen GewerbeEntWyrf „Vorlegcn, welcher die in der Rheinpfalz geltende Gewerbefrechett aus das 'gcznze Königreich auchhnc, wobei auf die Verluste Nealberechngter hunger Bedacht genommen werde; * . . .
Oesterreich. WWU, 13.21pr1l. Dxe Von den hcut1gen Morgenblättcrn gebrachte Nachr1cht vo_n wUtgchendcn durch den Grafen Aponyi erwirkten Zugeständnisen an Ungarn, von (“mem selbstständigen Ministerium und Nichtbeschickung des Reichsraths entbehrt jeden Grundes.
Laibach, 13. April. In der heutigen Landtagssßung wxzrde nacb lebhafter Debatte einstimmig die Verfassung eme; Petition an Se. Majestät Wegen Sistirung des (Hxschcs _über dte Wein- und Fleischsteuer in Krain nach dem VcrnnttlungSantrage des Grafen Anton AuerSperg beschlossen. . _ '
Schweiz. Bern, 12. April. Am Dienßag 1st dw West- bahnstrecke Lausanne-Viüenech eröffnet worden.“ VonYm'm _an fährt die Locomotive nm den ganzen nördlichen Gurtcl ch (Henxcr-
fee's, Von Genf bis Villeneuv-s, herum. (Bund.)
Großbritannien und_Jrland. LOWOU- 12, Aprxl. Seit gestern Abend befindet nch LordYYEYlg-tn [)x-sr. J:) Doyer Wurde er von den obersten Civil: und Miltt-„Ur-Be'y-orden nnt großen Ehren empfangen. Erstere Überreichte ihm eine Bewillkommnungs- Adr? ?. „ .
YOU? Königliche Dampf- Yacht „Osborne“ hat [x_cute sruh den Hafen won Portsnwuth Verlasen, um s1ch anfkdcn LIOZ nach Madeira zn machcn, 'Die „Victoria and Albért“ folgt ck17 in den nächste'n Tagen. * * . _
Von Verscyisdcnen Nogisrnngen dos Kontments UF, als Er- widerung auf die EinladUng dcr cqngplischcn, bU'kitI dw Verfichx- rung eingetroffen, daß fie ihr MothchsxWthu11wcrch,_ 1th dxe Ausstkllung des kommenden Jahres zu fordern. Derymge “;ckth des Gebäudes, der zur Ausßcllnng VonKunstgegenstandsn !“.)estmmU ist, muß bis zum Oktober cingcdackyt, und YaI g-cxnzjc Gékxaude M zum Sept€n1der_d0l1stäudig fertig den Commqsatren nbergcbcn werdcn.
Parlaments:Verhandlungen vom 11._Ap-ril. Unxcx: haus-Sixzung. Lindsay beantragt folgendc choluttoncn: „1'2 C5 ist zWeckmäßig, alle Weiteren AnLgabcn für den Van odgx Umkxau [)olzcr- ner Linienschiffe zu verschieben. 2) Es ist nicht chckmäßxg, Wahrend dcs gegentvärtigen Jahres die AuSgaben zu nmche_n, Welche.zurNVollcndmxg der gegenkoärtig im Bau begriffenen KriegSschiftc erforderbch jmd. Eben 10 ist es nicht zrveckmäßig, während des gegenivärtigcn Jahres unt dxm Bau hölzerner Schiffe zu beginnen, die auf mehr a]s EincmaDccke Kanonen tragen. 3) Es ist nicht zWeckmäßig, ohne Weitere Ersahrung dxe Vemusgabung
irgend Welcher (Gelderzu dem ZMckc zu sanctionircn, * hrcr Maj-cst-ät Schiffs- jvcrfte fÜr den Bau eiserner Schiffe berznrichten." & n crstxr Imre, bemerkt Herr Lindsay, komme allerdings die Sicherheitdes Landes 11) Bctrachx, Und die Fortdmwr dieser Sicherheit könne, Wenn sie bcdroht scx, gar mcht zu
theucr erkauft Werden. Allein die Ursachen der Gefahr fÜx einc Ratiyn seién in hohem (Grade in ihrer eigcnen Hand; „Durch krwgcrtsckxeßRedcn nn Parlamente veranlasst man Frankreich dazu, 1cmc Flotte querstarkcn, un-d das habe darm wieder cimcn Rückschlag auf England 5137: Jolgc, der um Gefahr und ungeheuren Kosten verbunden scx. Was DLL Stätkc dex eng- lischen Flotte im Vergleiche zur französischen o_ngchY, so hqu-xcr 1prkch_e hierausschließlich von Dampfcrn - Frankreich Zofcrt1geund ZnnBau bcgrtx- fene Linienschiffc, also im Ganzen 37 LinienschiFsc. England h1ngcg€nWbabeHY fertige und 14 im Bau begriffene Linieyschisfs, im Eanzcn also,()x. DLL Zahl skiner fertigen odcr im Bau begrisstxncn Li11icnschiffe Überstmgcznn & die aller andkrcn Nationen dcr Wclt zusannncngenommcn. Was d1c Fre- gatten anbelangc, so habe Frankreich 25 Schraszen- 1111d18 IkaÖ-Fregatrcn, während England Von jenen 43 und von dieren 9 hab?. Stxtgs man (zu den Weniger großen Schiffcn hcrab, so habe Englaxd an Sch1ffen Von “30 Kanonen und darüber ungefähr 145, Frankrcich 73 Und dw ganze übrxgx Welt nur 139. Frankreich habe nurcin cinzichsecfertigcs eiserne?» Schtfs, „La (Hloire“, 2 andsre seien Vom Stapel gelaufen und könnten ivkxbxcxxd dcs gsgenwärtigen Jahrks sccfcrtig gemacht Werden; außerdem scißn 5 1111.B(1u begriffen, was also im Ganzen 6 eiserne Schiffe auImachc. DW Armmmg dieser Schiffe variire zwischcn 36 und 53 Kanonen. Außerdem habe Frank: reich 4 ausdrücklich zum Schuße dc'r [französischen Häfen bestimmte Schiffe von je 14 Kanoncn, so wie 5 Schiffe won nur je 2 Kanonen. So mel .“ wisse, könnten alle diese Fahrzeuge nicht vor 2- oder L'? Jahr seefertrg sein. England habe 7 entkveder schon fertige oder im Bau begriffene eiserne Schiffe. Zivci dorsclbcn, der „Warrior“ und der „Black Prince“, seien bereits vom Stapel gelaufen, Würden in 2- 3 Monaten sékfcrtig sein und könnten sick) an Tonnengehalt und Stärke mit vier „Gloires“ messen. (Hanz abgesclkn aber davon, besiyc England die Mittel, eiserne Schiffe in Weit gröjZLrem Maßstabe und Weit rascher herzustellen, als Frankreich. England habe im vorigkn Jahre für sein? Flotte dopcht so viel berausgabt, wie Frankreich, Und in dicsem Jahre belause sich das englische Flotten = Budget auf 12029000 Pfd. Sir M. Veto unterstüyt *die Resolutionen. Er Verlangt, daß man den Bau hölzerner Schiffe ausgehe, wie Frankrkich diks gethan habe, und daß man die Kriegsschiffe nicht in den Königlichen Schiffswerften, die? besser nur zu Newaraturen zu bcnuHc'n sein WÜL'DLU, sondern in Priwal- Werften an der Themse, dem Mersch und Clyde baue. Lord C. Paget spricht gegen die Resolutionen. Die Admiralität, sagt er, halte es durch- aus nicht für rathsam, den Bau hölzerner Schiffe ganz einzustellen, auch
nen Schiffen. gemacht habe, dazu ra-then Werde. Die Regierung habe nicht die Absicht, die Königlichen Werft? zum Bau von cisernen Schiffen zu be: nuHen. In den Detail-Angaben Lindsay's über die Stärke der enqxi-sch-kn und der französixchen Flotte sei Vieles unrichtig. Ganz falsch "sei es Wenn er behaupte, daß die Franzosen mit dem Bau ihrer eisernen Schjffé noch so Weit zurück seien. AUe dcrselbéu könnten im Laufe dos qkqen: Wärtigen Sommers schCkÜg gemacht Werden. Auf dem Festlande *wkrde stark gerüstet, und die Sicherheit und Ehre Englands erfordere Wachsam, keit. Sir J. PakingtM- ix't zlvar i_bcilkvcise mit den Resolutionen e'm: Verstanden, glaubt aber, daß jie einer falschen Auslegung fähig seien, und möchtc die Angelegenheit nicht gern aus den Händen der Exekutive neh: men. Lindsay zicht hierauf seinen Antrag zurück.
-- 13. April. In der gestrigen OberhauI-Sißung fragté Lord Carnarvon, ob der Drusen-Häuptling Seid Bei) in Freiheit gcseßt und ob ihm skin Vrrmögen zurückerstattet wvrden sei. das Verhaltkn dcr Richter, die Über ihn zu Gericht gesessen, die Behand- lung, Welche er und seine Familie erfahren, und den scandalöstn Ankauf seines Eigenthums durch eben die Richter, Welche ibn berurthcilt. Lord Wodehousc cntgegmct, die gefangenen Drusen zerficlen in zjvei Kateqo= rien, nämlich in die im Gebirge dci'haftcten, die sich in bedeutender Zahlin Mokhara in türkischem chvayrsam befänden, und in 11 HäuP-tl-ingc, dic sich freiwillig zu Beyrut gestellt hätten und zum Tode Verurtheilt" Worden 1eim1. Fuad Pascha habe beschlossen, an acht der zu Mokhara Vcrurtheil: ten die Todesstrafe voUstrcckcn zu lassen. Die englische Regierung aber habe dringend dazu gxratyen, die Zahl der Hinrichtnngen auf 1- 2 zu beschränken, und die französische ngicrung habe sich ihr in dicscm Raths angeschlossen. Was die 11 Häuptlinge jedoch angehc, unter denen Sekd
stattgcmmdcn, und cs sci gut,
, „_ _ Wenn das Haus“ die Ansichten der emzelncn K_onnnqsare erfahre.
' , . Der franzöfische nnd der Kommxffar men der Mcmnng chcfen, daß «(lc mit AWnabme Von
DoanÜnf wcrlqngt, n»ährc_11d „chr ö[ter_rcichi1'chc Kommiffar Und Lorö Diusscrnx _der Nnßcht gcwcjen Wen, daß nur bei zweien dic Schuld cr- [mssen 101 und nur dxcxc den Tod dcrdient hätten.
dcr Pfortk zur Entscheidnng zu Überjvciscn.
auf die Nicht-Hinrichtung Seid Bey's gedrungcn. angel,)r, so sci es das; die Pfortk in hohem Maßc Mtlde übe, und Bcstrafnng cimigcr dsr Iiädclsfnhrcr nöthig sci, so cngijsche chgicrUmg doch, daß diesc Zahl so klein ach möglich szi.
[111tcrhauö-S_i xz [[ ng. Baillic wünscht die Vorlcgung Dcr Kor- respondenz mit Pchßcn nnd Dänemark in Bctrsff Schleswig-Holstcins,
!
nicht111ißz1Mrstcl)ander Weise die Versicherung anSgesprochen habe, daß
Preußens, zu dcm Zwecke sei, in den Besitz des kielcrzöchus zu gclangcn.
Jm Gdcgcnthcil, er wisse won dcn Zcit-cn dcs frankfurter zKarlmMnts [xer-
rathcn, MleHer dic MUM PL'LUßLUÖ hätte vergrößern können, Dix
eiycn 'e[*cx1so„großc11 Eifer *für Schleswig - Holstein an den Tag gelegt, Mc dre pxkcußUchcn Und ch österreichischen Abge'ordnctcn.
Lord Palmerston ÖM Vorschlag gcmacht, Schleswig zu tbeilcn, so daß der südlichc, fast ganz deutsche Theil Holstein cinbsrlcibt Würde.
einig Werden können.
Auffassung nnr Von einem bloßen Notekjvechsel die Rede sein könne, durch
glaube er nicht, daß irgend ein praktisch mit dem SceWescn Voxtrayter Mann in Anbetracht drrxvenigen Erfahrungen, die man bi-Zher unt User-
Er tadclte aufs stärksw
Bey sci) bcfindc, so hätten lange Erörterungen unter den Kommiffaren prcußische
zwkien hinzurichten scisn. Der russische Konnnissar habe dieFcki11richtu11q
_ _ Angesichts dieser ;; Meinungs-Vsrjchiedcnhcit jej man dahin Übcreingkkon1mcn, dic Sacbo ;;? Wie diese an:“«gefallen se'r, Wisst man "NÖ nicht; ÖW) [)(]ÖL dic cnglischc§1kcgierung aufs stärkstßY Was die Drufkn dcr cnglischcn Regierung schr darum zu thun,
obgleich die wünsch? disk Z'
und WWW“ zu erfahren, W M' NEI'M'UUJ in zjvar Versöhnlichcr, abox
sie einem ungesrcchtcn Angriffe odcr cincr Unnötbigcn, nmtwvilligcn Verchung drs cxtropäijxchcn Friedens nicht gleichgültig zusehen Werde. Dcr vorliegcnds ; Fall1€ikc".11ßolchcr, i111vclchemEngla11d jenes Verfahrenbcobachtcn könne, für Welchcs noxwrdings der Name Nichtintchcntionö : Politik beliebt Worden, das aber in Wahrßcit gar keine Politik sci. In dieser Frage“ müsse Eng- "" land eincn verschicdcnen Weg einschlagen Und eine entschiedene Politik an- _! kündigen, und cr hoffc, das; diesc Politik in dcr Anfrcchtcrba[tung dcr ' UnabOängigkcit Und Jutsgrität Dänemarks bcstclycn Werde. Sir Ick.Vernc1) sagt, er hab? mix Staunen vernommen, daß die den Hcrzogthümcrn Scblcs- “; mig Und Holstein ssitens der deutschen Mächte gclicheno Unterstüxznng ibrsn * BeMggrund in dem Wunsché haben solle, die dänische Monarchie zu 5er: _: stückcln, jm, in Wahrheit Line bloße Jntrignc, namentlich Von Seiten ;
Cr könne zvdcrsichtlkch behaupten, daß eine? s0lchL Anffaffnng ihm dnrlb- _ aus FWU fck, Unk) ck_glmtbo, daß dicjcnigcn, Miche cin Einschreiten dcs '“ dquchcn BUNch besärtvortctcn, nicnmlö derartige Plane gehegt hätten. ?
Wo er die Sache vielfach babe debattircn hören, das; diojcnigcn Mitglieder ? des deutschen PaercmtI, Welche für cin Einschreiten Waren, gcradP diejenigen gcjvcxen 1eicn, Welche ganz [*csoudcrs eifersüchtig auf Preußen - Waren [md die BMW geWcsen scin würden, irg-cnd einen Schritt nnzn- ,
Abgeordncten won Baysrn, Sachsen, Württambcrg Und Baden hätte'n :
Dic dänisch? é Regierung th6 sich eine sehr crbittcrnde Art von Untsrdrückung gcgcn ihre deutsch?" Unterthanen in dcn Horzogthümcrn crlanbt. Anek) cr fühle, Z wie wichtig es sei, di? Macht Däncmarks anfrecht zu erhalten; aslcin dic Macht Links Stcxatcs lasse sich nicht durch rücksichtsloscs Und UUVcrsöhn- ; liches Benehmen Kogan einen Theil der Vcdölferung aufrecht -erbaltcn; „Ü der einzige ch, wie Dänemark die gcrechtcn Erivartnngcn Holsteins Und *“ dsr deutschen Bcivohner Schleswigs befriedigkn könnte, Würde darin [»c- ' stehen, ihnen jene Rechts und Privilegien » gewähren, Welche diE an- „“ deren Unterthanen dcr dänischen Krone besäßen. Im Jahre 1849 habe" “„
Er l,)cgs die aufrick)tigE Hoffmtng, daß die englische Regierung ihren großm Ein- flaß auf Seiten dcs Friedens, dcr.(§)crcchtigkcit und Mcnscklichkcix qlls- _ Üben und das; wa'opa bon dcn (Zöräueln des Krieges verschont blexch Z, iverdc. Lord J. RUsselL entgegnet, die Verständigung, zu Welche'r PW Streikenden im Jahre 1851 gelangt seien, habe sich hintexbcr als ein Miß- verständnis; [)erauchstcllt, indem bis auf den heutigen Tag Deutschland ; und Dänemark nicht über die Natnr des Engagements, noch Über die B1"- ; dingungen dksselbc'n, nock) Über die daraus abzuleitendcn Folgerungen bätxskk ? Die Deutschen hätten ßets behauptst, cs liege eme : förmliche Condention zwischen den Parteien wor, während nach der dänischen
den Dänkmark keine Verpflichtung eingegangen sei, sondern Ocstcrreich und :
Ökkzogin von Kent und Strathern.
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Preußen, und de_xn deutschen Bund blos davon Zu Kenntnis; geseßt habe, Was es zu thun entjchloffen sei. Die dänische Gesammt-Verfassung sei nie“ zu Standegekommen, Holstxin habe dieselbe durch eine Anzahl yon Vertretern jm Verhältniß zu seiner Volksxzahl beschicken soklen, Was an und für sich ein ganz billiger Vorschlag gewesen sei. Die Belvohner Holsteins aber,
von Deutschland unterstüxzt, hätten erklärt, fie Würden auf diese Weise*
nicht .zu ihrem Rechte gelangen, und sich deshalb geiveigcrt, in eine solche Union einzutreten, Gegen den Vorschlag einer Thetlung Schles- wigs seiem Volk und Regierung in Dänemark eben so sshc gemesen, wie Deutschlchd gegen eine Vkrschmelznng Holsteins mit Dänemark. Es sei also aus dem Projekte nichts gemordon. Was die Fordktungcn des „Deutschen BUnch hinsichtlich der Budget-Vorlage und hinsichtlich der notHWMOigen (Hencbmigum dcr Holstrin bcrÜhrendcn Geseße durch die „holsteinischen Stände brt1*ef;“4fe, so seien diese beiden Forderungen ganz Verständlich, und ein sie enthaltsnder Vorschlag ]cheine ihm (mch ganz innerhalb der Kompetenz des deutsthcn Bunch zu liegen. Leider habe man auf. beiden Seiten die Frage durch unklare Fassung der Vor- schläge Vcrdtmkelt und dadnrck) cineLÖsung crschtvcrt. Die dänische“ Regie- x'nng habe die Forderung des Bundes so ausgslegr, als ob jedes („d?escxz, um gültig zu ivcvdcn, der Genehmigung der holstsinischen Stände bedürfe, und als die Aufmerksamkeit der preußischen Regikrnng auf diess AUIleZunZ gc- lenkt Morden sei, habe fie kkkläkk, so Ltjvas sei ihr nicht im Entferntesten in den Sinn geéommcn. 32le die Sachen so standen, habe die französische chicrung dia englische gebeten, sie Von dem Von ihr béobc1chteten Verhalten .Zu Kenntnis; zn soßen. Darauf habe er Herrn Thouvch die ganze don (Hegen- stand betreffende Korrespondenz mitgetheilt, Worauf. der franzöyischß Mimster Erklärt habs, das Von Frank:"eicl) [*cobachtstc Verfahren stcyc Wllfommsn mit dom Englands "Ln Einklang. Als sicb nun 9039th habk, da["; auch Rußland und Schweden dis: Ansichkcn Engkands thsiltsn, hab? Exlgland dcr dänischc'n ngierung dcn Nat!) erthsilt, dcn holsthischn Ständkn ehrlich ULLI klar dcn von dem Horzogtbum zn bcstrcitenden Antheil Un dcm Gcsannnt-Bndget der Monarchie Wrzxxlcgen. Darauf [_mbe der dänische Minister des AUSWÜrtigcn gcantivortcr, seine chgierlmg hake bereits in gcwzchte nnd [*Tkligc Vcrscixläge gewilligt, Welche sie 1mch HMM" senden Werds Und welche (][-5 Antwvrt auf Mn crthciltcn Rax!) betrachret Wer- 'den könnten. Disse Vorschkäge seien, wis sick) [dinterHLr L)cra115gcste[1t babe, sebr allgemeiner uud Verwickeltcr Natur gewesen. (Dancrnde Ver: fassung der Monarchie Und Probisorimn.) Was don Streit Wegen der Bndget-Vorlcgung angebe, so gestehe cr, es erscheine ihm als ein höchst unglücklichcr Umstand, daß die gereizte Stimnnmg anf beiden Seiten so groß geWcscn sei, daß die dänische Regierung (“ine Art Zögern und W“!- derstrcben gczcigt habe, den Holsteinischen “Ständen das Blldgct ehrlich nndxcinfacl) worzulegen, während auf Seiten VU" Stände eine Art Vor- gefaßtcr Entschluß, ch zu keiner Verständigung kommen zu lassen, viélmßhr 64.11c Versöhnung Unmöglick) zn machen, nicht zn Verken- ncn sti. Was die Frage angchc, MH kxin FHolstein békÜhanÖLÖ (Heskxz im Hérzogthnm Gülrigkcit When soll, Wofcrn es nicht die holsteinischkn Stände gkncßmigt, so babs der dänisthe I)iinistcr erklärt, es sci kein Hindernis; vorßanden, „ZU cinem Abkommen hinsichtlich aller solchen (He- Wc 2,11 gelangen. Es könntan dahsr die Freundc beider Partcicn VN“- schlägc Über diese *Llj1gclcgenl)8it machkn. S0 Mit die englische Regicrung dic Ansikvten Frankreichs, Rußlands Und SOWWMS kenne, sähen dicse Mächtc die Säche oben so an, Wie die (11,7,lische Regierung, Und wenn UO Mitch RatHschläge crtbcjicn soUtcn, so würden diess in einem nnd T!cnmcch Sinne aUsfaÜcn und mehr (Henicht baden, als die Ver: "mnzcltc Meinung einer fiir sich aljcin handelnden MWM. Er WSL'ÖL näxbxstens dem Hanse dis (*"otreffcnde '?orrc'spondcnz, Wenn anck) Nicht Voljxtändig, vorlegen. E:“; sci [*kdcntsnde Gefahr im Verzugs, "und man müffe sick) [»ccilcn, eine friedliche Lösung („)crbciznführcn. Anf Nidau Skitcn soi daS Nationalgeftihl lebhaft erregt, und ein E?xmmrsck) Deatschcr Trnpch in Holstein könnte leicht einen hastigcnE11tsch)l11ßTäj-1C- marks veranlassen, Welches dcn Schrifr als Linon feindscligcn Akt be- Lrachten und sick) in Folge da[)on (*krc-clU'xgt fühlen könnte, die dcntschrn Häfen zn blokkrcn. Dazu komme, daß die Grcnzc zwischn Schleswig Und Holstein nicht gsnan festgcftcUr ski. Dcr Vorredner scheine ZU glau- bc11,_§c:* JON keinen »))Tcnschcn in Deutschland, Welcher Schisswiq mit “Lentxchlcxnd Vcrc'migt zu 1“?th Wünsche. Wsnn absr auch die REITE- 1*ungcn Premßens Und allcr anderen Staaten des deutsche'n BUMI
«xinyn solc'ch WUnsch in Abrede gsstcllt hätten, so sei doch Unter dém
dentscl)cn Volks die Stimmung cincr solchen Einverlsibung günstig. Darin bestehe dic Hanptgefahr. Schleswig sei ein dänisches Herzögtbmü. Vor 1851 habs zjvisch)cn Schleswig Und Holstein eine Verbindung Uhr kvmplizirtkr Natur bestanden, Veron Wiederherstellnng nicht MUT- schcnsWertb sei, Der König Von Dänsmark Würde am bssten daran thun, Wenn cr dicFreißcik seiner deutschenUntcrthancn inNeligi-on und Sprache Nicht becinträchtige nnd sio auf dem Fuße Voliständiger leick)l)eit mit den Dänen [»ehandcle. Er glaube, daß die Beivohner Schleswigs, Wenn sie swf) auch über Manchks zn beklagen hätten, doch lieber unter der dänischcn Kron? bleiben, als mit Dklltslbländ Vereinigt werden WoÜen. An den beiderseitigen Forderung?" Dcntschlands und Dänemarks ssi Vieles be: rechtigt; leider aber Werde auch Violes Übertriebcn, und es feHle dcr Géist Per Versöhnlicheit. Es wurde ein großcs Unglück für Europa skin, tvenn mJolge dicser Streitigkeiten ein Kampf auébrechen soUtc, der die Jute; gmtät und Unabhängigkeit Dänemarks bedroho. Er glaube Nicht, daß E11gland sich gleichgültig gegen diE Frage verhaltkn könne, und er sei erber bestrebt geivescn, den Einflns; dsr Ncgierung für die Anfrccht- Erhaltung des Friedens darzubieten. Jm Subsidicn-Comité Werden hierauf Mehrere Positionen des Flotten-Budgcts bewilligt.
' Das Teßament der Herzogin Von Kent, Welches am Ztsn :chsss vorschriftsmäßzig regiftrirt worden ist, war eigenhändig von ?()r Nic'derg-eschvieben worden und lauter wörtlich: „Dies ist der Texte WflLe und das Testament von mir, Victoria Marie Louiz'e, . Hiermit widerrufe ich alle, zu Trgsnd einer früheren Zeit von mir gemachten Testamente und Ko-
dizikle. Ich schenke, vermache und hinterla e meiner viel elke ' ToYter_, Ihrer Majestät Königin Victoria, (sil mein liegenYes FFI pexsonl'th-Befigthum, Mies und Jegliches, was bei meinem TON “!!?-em eigen tft, zmd wozu ich berechtigt sein sollte, damit es in den Yefix, dicser MOMO!“ besagten Tochter, ihrer Nachfolger und Erben uxbexgebe,“ Ick ernenne meinen vielgeliebten Schwieqersohn nnd Olesen, Sex. Königliäye Hoheit Albert von Sachsen-'Koburg und (HothYa,'Prtnz _(Hcmabl, zum aUeinigcn Testamentsvollftrecker. Zur Bskjrafttgung so_lgt hier meine NamenZuntersäyrift, am 20. März 1560',.(H“3* Ptctoria (folgen die Unterschriften von 2 Zeugen). Dre Hmterlasycnscht in baarem (Heide, Papieren u. dg's. wurde aaf weyigex denn „30,000 Pfd. St. angegeben“.
“Olk Königliche Dampfyackyt „Victoria and Albert“ ist haute nach Madeira abgefahrkn, nm die Kaiserin von Oesterreick; abzuholsn.
_ 5 14. April. Der heutige „ Observer “ bringt die über-
raxchenjde O.UZiRttkMiln11g, das morgkn einzubringknde Budget werde gar fem Defizix, sondern vislme'hr einen Uebsrschuß nachweisen, . Fyankxkxch. Paris, 12. April. Die in Bkyrut ragende [ntcrxmtwnalc Iéommission zur Organisation Syrisns ist nach Kon- stanxzmopcl W'Ufen Und wird die Resultate ihrsr Arbeiten an die K;»:xsskonz :'m Paris einsemdkn, welche diese Frage fernsr ordnen MW.
th dry gkßrigen Sißtmg dcr Legislativé insidete der Präsidch an, daß dom Staatsministsr einige Voxlagen eingegangen seien: DMZNÉULÜCT dcr answärtigcn Angelkgcnhkitkn wünscht 4 Millionen, Um damit Mentone und Roqucbrune [ant Vertrag vom 2, Fe- bxrxtar d J. de_zakUM zn köNncn; Nr:? GestÜtWesen werden 703,500 55-1". 'cxtm gcsordert; zivei andere („Hescßsutwürkc betreffen das Penswnswexxn der Armee und der Flotte. Emil OUivier fragt, warnm dsr Konnxxisstonsberiulyt über den schon sLit mehreren Jahren ausxiegknden Emtwurf zum Patontgsseß noch immer nicht zur Dis- ffnsywn géstellt ssi. Der Präsident wälzt die Sckkuld aaf den Vor- ßchkZ-en der Kommission Und dikscr auf den Verikhterßatter, Welcher 1chließlich fÜr seine Saumseligkeit einen Verjveis erhält. *
DSB Kriegs-Minister und der Minister des JUXWTU haben, wie wir im „Monitenr“ lesen, angeordnst, daß, um den Offizieren dcr Provinzial-Garnisonen Gelsgenhsit zu geistiger Fortbildung „zu geben, die Komnnmal-Bidli0thek€n künftig auch xnilitairwissenschaft- lich Werke anschaffen soUen. JU Lilly, PZLH, Lyon, Besa:1-;011,Ba- yonne, Straßburg und Van ist damit schon dm: Anfang gemacht,
» 13. April. Als im Ministerrathe die Rede auf die Vßfition Zekommen, welche zu Gunsten der Fortdauer der französischenOccupaféon m Syrien an den Senat gsrichtef und von Jedefnmnn unterzeichnet Mrden soll, hat PersiaZny sich sehr entschicden dagegen ausgesprochen, aber nicht nur seine» sämmtljchsn CoUegsn, sondsrn (mch den Kaiser selbst wider sich gehabt. *
- 14. April. Der hentigk „ JFT-onitenr“ dkröffentlicht einen die Dec-sntralisation dsr Verwaltnng betreffenden Bericht des Grafen Pékstgßl) nebst cinem KaiserliMn Dekret Übkk denselben Gkgenstand. Die Präfecten und Unter-Präfcctkn soUen hinfort Über gewisse A:]gelegcnhciten dcr Departenxknts Und Gemeinden, so wie über vckrschiedene anders Angelcgknyeiten entscheiden, 1]er welch? biSher dcn wcr7chiedenen Ministkrien die Entschkidnng zustand.
Spanien. Madrid, 11. April. Hr. Rios Rosas richtste im Kongreß eino Interpellation (111 das MinisteriUm in Bezug an die innere Politik. Er griff die Regicrnng stark, abcr in ge- MäßiZtkU Ansdrückcn an. Die „Corrsspondencia“ sagt, daß diespa- 11ische NSZicrung dcr annéxionistischcn Bctvcgung in San Domingo ganz fremd sei.
Italien. Turin, 12. April. Morgcen reist GENEVA! delia» Nowerc 11ach Palermo. Als (Hemera secretair bei dcr ficilianischen Statthaltersi Werden bezeichnet: Carlo Faraldo für das Innere; Federico Napoli für Unterrickyk, öffentlich Arbeiten, Aakerban und Handel; Scoppa Jnstiz; Rollc'c' Jinamzon; Ciaccio öffentlictge Sicbe'rhx'ik.
General Pinclli übermimmt das Kommando der Brigade Bologxm, welche sich Von don Abruzzen nach Tchana bsgiebt. “Die Dampffregatte „Costitutione“ soUim adriatiscbcn Meere kreuzen.
Das fiebente Armeécorps, dessen Bildung beschlossen ist » die betreffsnde Könégliä)? Ordonnanz wurde in Turin in ch nächsten TÜZLU erwartet _- wird unter dem Ober- befohl des Generals Garibaldi gebildet und aUZschlikßlicL) an?» Leuten bestehen, die das Alter der Conscription hinter steh haben und entwedernicht eingezogen oder nach vollbracht-er Dienstzeit ent.- lassen Wurden und sich nun als Freiwiüxige melden; die Offiziere werden aus der aufgelöstcn Südarmee genoxmncn; ihr Awanccment aber soÜ bis auf Weitkres auf die Armee Garibaldi's beschränkt bleiben. Die Stärke dikscs siebenten Corps ist Vorläufig auf vier Divifionen berechnet.
Der „Espero“ vom 9. April schreibt: „Der Arbeitorverein von Turin weist mit Entrüstung jede (Gemeinschaft der Ideen Und Gefühle mit dem mailänder Arbeiterverein zurück, der durch eine Adresse an Garibaldi eine AntWort des Ex-Diktators hervorgerufen hat. Der Arbsiterberein Von Turin weist namentlich die Behaup-
tung der mailänder Arbeiter zurück, die zur Annahme führen sol],