SFG en. Weimar, 21. Mai. Heute Nachmitta traf Ihre Konig iche Hoheit die Frau Prinzesfin Karl don Preu en zu einem Besuche am Großherzoglichen Hofe ein. (Weim. Ztg.)
Baden. Heidelberg, 19. Mai. Gestern Nachmittag wurde der hier abgehaltene erste allgemeine deutsche Handelstag mit einem „Lebehoch“ auf unseren Großherzog geschlosen, nachdem Tags zuvor noch von Allerhöchßdemselben eine Deputation'des Handelstags zu Karlsruhe in einer besonderen Audienz empfangen Worden tvar.
, Württemberg. StuLitgart, 10. Mai. Die deutschkn Mitteistaaten haben, wie die „Kass. Ztg.“ mittheilt, eine neue M:- inßerigl-Konfereirz beschlossen, die in den nächsten Tageti wiederum in Wurzburg zujammentreten und sich mit dxr Bundes-KriegZder- fassung und Oberfeidherrnfrage beschäftigen wird. Württemberg wird durch General von Wiederhold Vertreten sein. (Aus München, den 20. d., wird gemeldet, daß General-Lieutenant Von der Mark als Bevoümächtigtcr Bayerns zu den Konferenzen nach Würzburg abreist; die Eröffnung de'rsclben ist auf den 22. d. M.
anberaumt.)
Bayern. München, 18. Mai. Die Trauung des Grafen v. Trani, jüngeren Bruder?: des Königs Franz 11. beider Sicilien, mit der Herzogin Mathilde don Bayern, wird am 5.J1111i Abends in der Alierheiligen-Hofkapeljc in Gegenwart unseres gesammten Hofes vollzogen werden. (Fr. P. Z.)
Großbritannien und Irland. London, 20. Mai. Die Königliche Familie ist am Sonnabend Nachmittag nach der Insel Wight abgereist, wo fie wohlbehalten angekommen ist. Gleich- zeitig traf daseibst der Prinz Ludwig don Hessen ein. Der König der Belgier wird morgen oder Übermorgen erwartc't, Sein Besuch in O:“:borne ist auf ungsfähr 10 Tage bemessen und bleibt von wegen der Trauer um die Herzogin von Kent rin strenge privater.
Frankreich. Paris, 20. Mai. Die Rede, welche dcr Herzog von Aumale jüngst in einer literarischen Geseüsckyast Englands gehalten hat, darf von französischen Zeitungen night wiedergegeben Werden; die Präfekten find angewiesen, auf etwa umlaufende Exemplare zn fahnden.
Heute findet in (111011 Freimaurer-Logen Frankreichs die NW- wahl des Großmeistsrs statt. Bi0her hatte Prinz Murat diese Würde bekleidet; die „Opinion Nationale" hat aber vielfach dadon reden h_ören, daß er nicht die geringste Arissicht hat, wiedergkwählt zu werden, Weil er fich autokratische Handlungen erlaubf habe, in Folge deren die ohnehin schon gegen die Freimaurer so strenge
HandhabUng dcs'Pr'eßgesciZ-ss noch streng0r geworden sei.
1. Mai. HLW William Dayton, der außerordentliche
Gesandtx der vereinigten Staaten Nord-Amerikas, Wurde gesiern hom Kaitser in öffentlicher Audiknz empfangen und überreichi0 seine Beglaubigungsschreiben.
Der „heritige „Moniteur“ sagt in der Note, die üb0r einen von den 11a1100isch011 Journalen Veröffentlichten Brief des Kaisers 00 den Prinzen Murat spricht, daß der Kaiser eincn solch011 gar nicht geschrieben habé. „ .
' Spanien. Aus Madrid, 20. Mai, wird telegraphirt, daß die Konigin Von Spanien nunmehr wirklich das Dckretunterz01ch110t hat, wodurch die Einverleibung der Republik San Domingo ang?- nommen wird. *
It'alien. Turin, 20. Mai. Cin Königlichks Dekret Vom 10. M01 Verordnet, * daß alle (Hold- und Silbermünzen folgsnde Inschrift um das Königliche Vildniß haben müss0n: „71110110 1110- 101101101011.“ und auf der Rückseite: „110000 0'115110.“ Auf den Bronzemunzen wxrd die Umschrift um das Königliche Bildniß fol- ,30?de sern; „171110510 111101000010, 10 0'110110“, und auf der Rück- er e zWei in einem er eschlun ene Lorbeer- Und Ei 011 wei 0, 11 r Welchenfsich 001 Stern gbefindet? ck 6 9 be
MtngheltiH (Hxseyentwürfe über die VerWaltungs-Organisation des „neuen, Kont„gr01che§ Italien haben zum Zwecke, »den einzelnen Gebietsthetlen moglichftihre Eigenthümlichkeiten und autonomischcn Ab- schluß zu „wahren. Dieses „Regional-System“ aber hat vom ersten Tage an tn der Presse und in der Abgeordnetenkammer Widerspruch gefunden; denn die Mehrzahl der Nation hat nicht bloß unionistische; jyndern 11qu ceiitralisttsche Neigungen und ist auch in dieser Be- ziehung 010th cavouristtsch gestimmt. Cavour indeß ließ seinem KoÜegen freie Hand, und dieser hat denn auch wiederholt zu ver- ßehen gegebxn, daß erfketneZWegs sein'Bleiben im Amte Von der Annahme Ferner Organisationen abhängig zu machen gedenke. Die „Monarchtq Nazionale“ vom 20. Mai meldet nun, daß die Parla- mept'skomm1sfion, welcher die Prüfung der (Hesexz - Entwürfe des Ministers deÖ Innern übertragen wurde, fich in ihrer am 19100
0halt1'000 Stßung, der 23 Mitglieder beiwohntcn, zuerß mit Ein-
tmmigkeit gegen das Prinzip der Verwaltungs : Regionen über- hauyt undosodann mit 17 gegen 6 Stimmen gegen die Gubernial-
Regioneii nisbesondere ausgesprochen hat.
Wie die „Jtalia“ unterm 10. d. M. meldet, behaup'tet sich die €ny den Hohen von Monticelli gesammélte bourbonistische Schaar,
10 aus ungefähr 1200 Mann unter Chiavone besteht, noch immer
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in ihrer befestigten Stellung. Zwei _aus Sicilien kommende pie- montefischx Regimenter wurden in Gaeta ausgeschifft und nach jenem Punkte dirigirt, den sie nunmehr cerniren.
Aus Neapel, 19. Mai, wird telegraphirt, daß die Gemeinde- rathsWahlen in der Stadt in bester Ordnung vor sich gehen, so wie das; Advokat Strada zum Direktor im Dikasterium der Polizei ernannt ward.
Türkei. Ein aus Konstantinopel vom 17. d. datirtes Telegramm berichtet die Abreise Omer Pascha's nacb Bosnien und der Herzegowina. Dort angekommen, wird er den Bevölkerungen in einer Prociamation eine Herabseßung der Steuern, Nachlaß der Steuerrückstände und das Recht zur Wahl der Munizipalitäten yerkünden. Die Christen werdcn überdies zum Läutén der Glocken ]e nach ,den Vorschriften dcr Kirche, der sie angehören, ermächtigt:
Dgnemark. Kopenhagen, 21. Mai. Durch Königliche Resolution werden die Kawallerie und die Jiifanterie-Abtheiiung des ersten und zweiten (H('neral-Kommando-Distrikts Ende Mai auf gewöhnliche Stärke reduzirt wcrden.
„ Amerika. richt aus New-York vom 8. Mai: „Der Kongreß in Mont- gomery, hat eine Resolution angenommen, welche sich für Fortsegung des Ki'teJcs gegen die Vereinigten Staaten ausspricht. Auch hat er die 'Ermägytigung zum 2111011011011 yon Kaperbriefrn crtheilt. Der Vicc-Prasidcnt des südlichen Vundés hat sich dahin geäußert, d(iß, wenn Maryland aus dsr Union ausscheide, der Süden den BENZ, Von Washington beanspruchen Werde. Man hält hier einsn Angriff-guf das Fort Pickens für Wahrscheinlich.“
. Auen. Bombay, 27. April. In der „Calcutta-Gazette“ 1110111 24. d. Mts. die Verordnung wegen der Verschmelzung des 0111110110090 mit dem Königlichen Heere publizirt worden.
. Di0 191019917511:th ist noch immer groß, indeß äußern die Bei- 11090 der Hulssgesellschast doch ihre Wirkumg und können cht um 1001010 0111300, da die Getrsideprcise gefallen sind. - Das 1100 Sikkim znriickgckchrte Expeditions - Corps isi aufgelöst worden. »- Die Eisenbahn - Linie- 100 110117001111 nach Koiri 1,11 jeyt 11011011st und wird bereits befahren.
T0leqraphisch0 Depeschen. (Aus dem Wolff'schen Telegraphen-Vüreau.)
M Ü nchen, Mittwoch, 22. Mai. In gut 01110rrichtetsn Krei- srn wird behauptet, die Konfercnz in Würzburg werde nicht die Aufgabe haben, fÜr das Armeecorps der Mittelstaaten einen Ober- Kommandanten zu 0010111100, sondern lediglich die, das Reglement für den Transport und die Verpsegung feftztisteücn. Die Wahl des Oberkommandanicn sei für später Vorbehalten,
Mailan d, Dienstag, 21. Mai. Der Domvikar hat der (Heist- lichkeit dic Theilnahme an dem Naiionalfsste untersagt. Die Dom- hsrrcn Und (Hkisiiichen d0r Stadt erklären in einem angemessenen Schreiben, daß sie gehorchen wiirdsn, aber dies?. Maßrr'gel miß- billigen. Gegen 811131? Abends fandsn einige Maniféstationen gegen den Domvikar 71011. Das Wappen Über der Thüre des Palais Wurde zkrstört. Di0 Nationalgards Verhindsrte das Umstchgrcifen der Unordnung.
Tiirin, Dienstag, 21. Mai, 2113011110, In der hcuiigsn Sißung der Dcputirtenkamn'irr kommentirte Tecchio die Mots Rccbbergß über Venedig und sagte: Die Bevölkerung 100110 die Herrschaft Oesterreichs nicht; die Oppofition in Venciien sei nicht von außen probozirt worden. Er empfichlt 2300011011 dcm Könige und dem Parlaments. Graf Cavour dankte Tecchio und sagte: Tecchio habe bewi0sen, daß Graf Rechberg Unrccht hätt0. Cavour zweifelt nicht an den liberalen Absichten dkr österreichischen Mini- ster, fie würden aber in Venedig immer unübrrsteigliche„Hindernisse' finden, Dies sei eine wichtige Thatsache, besonders Wegen des Einflusses auf die Meinung Deutschlands, wo die liberalen Ideen im Fortschreiten seien. Die Kammsr nahm hierauf, indemsie sagte. daß das Haus die Aufzählung der Leiden Venetiens mii lebhaften:- Jnteresse angehört habe, die Tagesordnung an.
St. Petersburg, Mittwoch, 22. Mai. Das „Journal de St. Petersbourg“ sagt: In einem Schreibmt des Fürsten (Hori- schakoff an den diesseitigen Gesandten in Paris, Grafen Kisse- leff, heißt es: Lenken wir die Aufmerksamkeit der R0präsenianten d'er Kabinstte auf die Gefahr des Abzuges der Truppen aus Syrien. Lehnen wir jede Verantwortlichkeit in Betreff der Folgen dieses Entschlusses, von dem wir die Konsequenzen Vorhergesehrn und bezeichnet haben, ab.
Die „Nordische Biene“ theilt uniér dem 20. 1), mit, daß „der Fürst Alexis Orloff gestorben sei.
3 an neuen Verficherun en aus. 7 summe von
Das Reuter'sche Büreau bringt folgends Nach: _ Zug, berechnet sie sich im Jahre 1860 auf 1878 Thl . * war, kann der Abgang an Versicherungen mäßig genannt Werden. L; AuStritt bei Lebzeiten und Ablauf kurzer Perjicherungen ichiedcn nur 181 Personen mit 402.000 Thlr. aus, - nicht viel mehr als 32 Proz. . der im Ganzen Während des vorigen Jahres versichert geivesensn Perso: nen und ein Prozent der Versicherten Summen. Anstalt 472 mit 701,300 Thlr. Versicherte Mitglieder. nachträglich aus 1850 angemeldetkn Sterbefalls Von 1000 Thlr. schieden dabrr im Ganzen 054 Personen mit 1,104,000Thl1'. V0rsicherungssummcn aus, so daß das xvorige Jahr einen reinen Zutvach 0 Von 783 Perso- I" nen mit 1533800 Thlr. brachte und dcn gesammtenVers1ch011jngsbestand (111122802 Personen mit 37,418,300 Thlr. hob. zahlung fiir diese Versicherungen beträgt 1,200,280 Thlr., stellt sioh daher “Z. im Durchschnitt auf 0000 an 33; Prozent.
Jahres ein 1607 günstigks- - ' 101.300 Thlr.) Wurden zunächst 0 mit 4100 Thlr. mchn Selbstmords dcr
1. Vsrsichcrten, 1 mit 100021011.wcgenTrunksuckitd-Zs Versicherten und 211111 ,- 5500 Thlr. Wegen ivahrhcitswidriger Declaration nicht zahlbar.
* Erwartnng.
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Gewerbe - und Handelsüachrichten.
18. Mai. Aus dem RcchnungSabschluß der hiesigen LehYYEYJÜcherunJSbank für 1860, welcher nebst dym Rechen. chastsbericbte gcgenwärtig den Au8schüff§0 der Verficherten hier, in Er- urt und Weimar zur Prüfung und Bestatigung vorliegt. kann vorläufig
etheilt Werden, daß dieses Jahr besonders günstige Ergebnisse lieferte.
mitgächst zeichnete sich dasselbe durch einen ungemein reichen Zugang
Zun Von 2101 auf eine Versicherungs-
Thalern gerichteten Anträgen fanden 1600 Mitgliedern) mit 2608700 Thalern zu einer Annahme, - ein Betrag,
3,3980
1437 ne 11011 (vYFrespräinie von 93,000 Thalern
13er größer ist als der neue Zugang, desen fich die Bank _noch jemal in ' einem Jahre zu erfreuen hatte. Mit dem Durchschnitt dcs 101191110000 Zu-
an s an neuen Versicherungen Während des leyten, bis dahin ergiebigsten
; Zabgrzehends verglichen, übersteigt cr denselben um 10 Prozent in den
ersonen und 28Z Prozent in den Summen. Die höhere Steigerung in
den Summen läßt erkennen, daß jexzr bedeutendere Beträge als sonst auf F“ ein Leben zur Versicherung kommen.
Während M im Durchschnitt auf 'nen Versicherten treffende Summe im [03100 Jahrzehend 1603 Thlr. bc-
Fn rbcn dem Grade, wie der Zugang an 001100 Versicherungen reick) * Durch
Der Tod raubte dcr Einschließlich eines
Die jährliche Prämien-
AUch das Verhältnis; der Sterblichkeit War während des vorigen Von den eingetretenen Sterbsfällcn (472 mit
Der Be- 11119 der für die iibrigen 464 Sterbefäkic z11 Ukrgiitenden Summe 1011 750700 Thlr. war um 100353 Thlr. gkringsr als die rcchnung€§mäßige Diese ausnehmende 0010| hatte ihren Grund in dem dop- peltsn Umstande, das; einestheils nach Abzug dcr 8 nicht zahlbar 901101:
' 1111011 Fälle, 58 Personen Weniger starben, als nach der MortalitätSliste
jsterben sollten und anderentheils die Gestorbenen'mit verhältnißmäßig '. nirdrigen Summ011 versichert Waren. Es trat nämlich auf ]0den der 404 0171011100011, für Welche Zahlung zu leisten War, im Durchschnitt (010 Summe Von 1618 Thlr., Während nach der Wabrschcinlichkeits-B010chnung . im Dnrchschnitt 1045 Thlr. (111f jeden Sterbefall treffen 10111011. Der Tod ' hat daher disko Mal die Klassen der Hochbrrsichcrtsn im mindcren Grade - heimgesncht, (115 die Klassen der mit niedrigen Snmmcn bctheilrgtcn Vcr- sicherten. _* Wie 10111 0110011110119 der Anstalt förd0rnd (inf die Einnahme an .Prämien wirkte, so Wurde durch die Zunahme de:“; Vaiikvertnögens, ganz * besonders aber dnrch die Stcigrrung dcs Zinsfußcs (11101) die Einnahme (111 Zinscn Vermehrt. Dik (Hesmnnitcinimhtne (1115 iicidrnQuellen uiid “einigen Ncbcnzuffiissen 1001 1110 70,337 Thlr. größer als 1850 und belief “ 10 auf 1,750,150 Thlr., Worunter 427,310 Thlr. für Zinien 11011 0110130- : liihcnen Geldern begriffen sind. Da die 9100010110 für Sterbefällc', DWL- denden 21. sich auf 12.15.4111 Thlr. bcsckyränkte, so Wuchscw dem Fonds 01 Van 534.740 Thlr. zii und (101100 dcnsklbrn 1100 0.782,348 Th_l1. auf ,111-Z17,(i80 Thlr. Hieruntcr "sind 200,304 Thlr. für AuSgabcreste und 10111199 PassiVa, 8,305883 Thlr. für PräinienreserN und Prämienübcrtrag ;Und 1,810812 Thlr. für di0 den Sickyerhcitsfonds 0110m0ch00d011fr01000 11T111111016111": ss? liegriff00,. Welche in den nächsten fünf Jahren (in diesem
;",Jabrc mit 32 Prozcnt dcr bezahlten Prämie) als Dividende (in die Ver- sicherten Vertheilt Werden. _
, Das Jahr 1860 lieferte 0111011 reinen Ueberschuß don 4057018 thle01, den absolut und relativ höchsten kainn, den' bis dahin die éx-Vank in einem Jahr0 erzielt hat. Ohne Rücksicht auf die Vsrfassungs- ???Uäßige Verschmelzumg mit den Ueberschiiffen dcr bsiden angrenzenden ZZJabre Entspricht d0rs0160 ciner Dividende fiir die Versicherten Von 38 ?'Prozent. Dieses sehr günstige Ergebnis; ist zwar zunächst die Folge
“11110“ Minderausgabe fiir Sterbefälle, doch ist darauf auch das mäßige Verhältniß der Verivaltungskosten von 4.12 Prozent der JahreSeinnahme Hund der“reichlich0 Zinsertrag dcr AuSlcihung-xn, der sich im vorigen Jahre.- .Mi durchschnittlich 4“; Prozent hob, nicht ohne Einstuß geblieben. Ö] Je Mkhk die Fonds dor Bank an Umfang zunehmen, - und das Wachsen derselben wird nach dem Entwickelungsziange der Bank Wegen *es gesegmäßigen anachses zur Präniicn-Reserve iioch „lange keine renzen finden, - um so größere Sorgfalt und Thatigfeit muß der 410011 Veivahrung und nquaren Anlegung derselben gewidmet wwerden, “L,? Erste und Vornehmste Rücksicht ist diejenige auf zWrifxllosekSicher- W- Gewagte Unternehmungen, welche zivar lockend0 Gewinne 111 Aus- „1110011011, aber auch die Substanz der Anlage gefahkden- kiInM szch Uhr für eine LebenSdersicherungs = Anstalt, d01'00 Fonds hauptsächlich ErsParnissen bestehen, die ihr zur Bildung kunfnger Erbschaften „on WittWen und Waisen anvertraut Werden. 'Die Bankvxrival- hat sich niemals auf solche Unternehmungen eingelassen, sie hat .Wer Actien, noch Industrie: Effekten irgend einer Art, 0001) unfundirke ' 13 großen CourSschWankungen untertvorfene Staatspaprere “erworbe,n. W befolgt seit länqerer Zeit den Grundsaß: die disponihlen Mitt0l soviel s Möglich in ersten Hypotheken von. landwirthschaftlichen Besiyungen „MWM, deren nachhaltiger Grund- und BodenWerth, abgesehen yon
Gebäuden, Forsten und Jndustrie-Anlagen, den Betrag des Darlebns mindestens doppelt deckt. Ob ein Hypothekenobjekt diesen Werth in fich fasse, ist freilich nicht immer leicht zu beßimmen und läßt fich wenigstens auf Grund der beizubringendcn amtlichen Schäyungen allein mit Sicher- heit nicht beurtheilcn, sondern feyt mehrseitige sorgfältige Privatermitte- lungen voraus, Welche von der Bank bei jedem Ausleihefall vorgenommen Werden. Das dabei befolgte Verfahren hat fich dergestalt beWahrt, daß auch in den neuerdings zahlreicher gemordenen Fäüen, Wo von der Bank beliebenc (Hüter durch nachlässige oder unzwixckmäßige Bewirthschaft de- Ycriorirt Wurden und (ur Subhastation gelangten, doch im Wege des Zwangsverkanfs noch Preise für dieselben erlangt wurden, erch0 die Forderung der Bank tvcit überstiegen. Ein Verlust an Kapital oder Zin- sen ist überhaupt bei den Ausleihungen der Bank bis jetzt noch niemals vorgekommen.
Die neuen Vclegungcn erfolgen je nach den verschiedcnen Gegenden zu 415- 434 und 5 Prozent Zinsen Und der Durchschnitts-Zinsfuß aller AUEleihungen, Von denén ein Theil der älteren in günstigen Gegendcn noch zu 4Z Prozent steht, berechnet sich dermalen auf 40 Prozent.
an0111 während des vorigen Jahres der bis dahin größte Zugang (111 neuen Verficherungcn stattfand, die AuSgabe für Sterbefälle der rech-
_ nungSmäßigcn Erwartung am Weitestcn nachstehend, das Bankwermögen
dcn verhältnißniäßig höchsten Zinsertrag; lieferte und dadurch der absolut und relativ höchste Ueberschuß zur Dividenden =Vcrth0ilung an die Ver- sichsrten erzielt wurde, darf dieses Jahr als die günstigste Nechnungs- Periode bezeichnet werden, Welche die Gothaer LebensverficherunZSbank bis jeßt durchlaufen hat. _
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