1906 / 41 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 16 Feb 1906 18:00:01 GMT) scan diff

die Privatbersicherung ein Anfangsgebait voii 3600 u_nd ein Endgebalt von 5700 „Fi haben. Diese Ungleichheit muffe beseitigt werden.

Stellvertreter des Jéeiäiskanziers, Staatssekretär des Innern, StaaTSMinisier Dr. Graf von PosadawSkn-Webner:

Der Herr Vertrexer des Rrickjsscbaßamis wird nähere Aufklärung zu die'ser Scribe geben. Ich bin seit Jahren bemüht, die Stellung der technischen Hilfsarbeircr iowobl nacb der maierieUen Seite, wie nach der persönlichen Seite bin zu Verbessern; icb muß aber gestehen, daß bisbkr diese meine Bemühungen zu einem abschließenden Erfolge noch nicht ,;efübri Haben.

Geheimer Obscregierungsrat Neumann fübrt aus, daß bei aiicr Anerkennung dsr Leistungen visier Beamten eine einseitige Berück- sich;;ung derieibkn isbr schwierig iet. _

Abg. von Rich t [) ofsn xd. fcns.):_Zu dieser Angslegenbeit liegt Zink? Petirion vor. Die Budgetkommiiswn hat sich der Wünsche diess! Beamren warm angenommen. _

Abg. Wsrnsr glaubt, daß man bis zur aligemeinen Aas- ÖSffLLUUJ der Bsamtengebäirkr nicht warten sollte. Der. kleine Bexrag, der bier in Betracht komme, falls doch nicht in die Wagicbalk.

Zum Kapitci „Neickz-deiundheitsamt“ beantrzrgen die Abgg. Stauffer, VogkCcailsbi-inx, Yogi-„Yall und Tr. Wolff iwirrscb. Bag.) folgende Neioiunon:

„Tic Verbündeten Rigierungen um ,die, baldige Vorsegun sines Geiesentwurfes zu xrsuchen, der die Wsmkontwiie einbeirli rcgeit.“

Von den Abgg. Baumann (Zentr), Blankenhorn (ni.) und (Hen. iii'gi folgende Resolution vor: _

. Tie derbündetechgisrungen zu ersuchen, angesichts der Ersgbryn- Ken dsr jüngstens verhandelten Weiniälsckxungsvrozeffe baldiqii eme ?ikxvifion “css Gesetzes Über den Verkehr mit Weinen Vom 24. Mai 1901 in der Richtung herbeizuführen, da[? 1) die Buchkontrolle, 2) eine wirksame Einschränkung des Zu erwafferzusaßes, 3) die Deklarierungspflicbt für den Verschnitt von Weißweinen mit Rot- weinen eingefübri werde."

Außerdem liegt eine Rewiution der Abgg. Ba um ann, Blankenhorn, Freiherr von Richiboscn (d. kauf.), vor:

,Die Verbündsten Regierungen zu ersuchen, dem ?)Teicbstage tunlichst baid den Entwurf eines :)Teichgeseßes vorzulsgen, weiches die BeauffiÖtigung des Verkehrs mit Nabrunkzs- und (Genußmitteln sowie deren Durckzfübrung durcb dio Landesbehörden ein- heitlich regelt.“

Auf Vorschlag das Präsidenten Wird die Wemfrage zunächst behandeit. _

Abg. Baumann (Zenta): Der um seine Existenz so schwer kämpfende Weinbau bat die von_ uns gesteiiten beid-xn Forderungen bervorgerufen. Leider babe derielbe beim Bundesrat stets taube Obren gefunden. Das Weingeseß bon 1901 ist zwar _sebr schön auf dem Pavier; wir wollten aber ein gegen Betrug und Tauicbung wirk- samks Gesetz mit dem Deklarationszwange. Wir mußten we en des Widersvrucbs des Staatssekretärs unsere orderungen fa en [affen und uns auf ein Notgesetz bc cbränken. Aliein die Wirkungen des GeseYes sind 10_ minimal, daß wir uns veranlaßt sehen, eine Verbensrung des Geießes herbeizuführen. Was wir verlangen, ist der Schuß eines Erwerszweigcs gegen Betrug. Wir crwartxn, daß nach den siattgebabtsn Prozesien die Regierung fich unsern Fcrdrrungxn nicht mcbr verjagen wird. Die eingeführte Krnm'Ue rsicbt nicht aus, wir müffen eine Zwangskontrolie haben, die ":bcn rom Weinberge anfangen muß. Der_Weinbändler muß Buch MM, indem er genau einträgt, was er eingeführt hat und ob er das als Naturwein oder was sonst eingekauft bat. Der gezuckerte Wein muß“, auch diese Bszeitbnung tragen. So kann man au den Ursprung des Wsines zurückgebkn, um festzustellen, ob es si um Natur- weine oder Kuustweine oder künstliche Ueberftreckungen handelt. Unsere zweité Forderung betrifft die wirksame Einschränkung des Zu-Ferwai'ixrzui ck. Von meinem streng puristischen Standyunkt wäre rait das ' erbat das iicbfts, aber für diesen Standpunkt ist im Hause und bei rsn verbündeten Regierungen keine Zustimmung zu er- rkicbcn. Es muß ;;":r die Erlaubnis, den Wein zu zuckern, einc 5997er? rerbtiiéxe Grundlage gegxben werden, als sie jetzt im (5557-33 krrbandkn iir: di? jxßigen iebr debnbaren Bestimmungen ,ob-ie :br. srdcbiicb zu r-xrmebren', bietet keinem Richter ein_e baltin-Z Grundlage: baben wir es doch erleben müffen, dai; selbit Zuiäss :on 639 .) Zrckerwaffer ais keine erbeblicbe Vermehrung an- gxich wrrr-„n *"md. Da iir doch dear Betrugs Tor _und Tür ZZISW Tas Wert .erbebiicb' muß aus dem Geleise beraus. “SUwrius i-"t mit 3000 „& Gslkirrafe davonZekommen, 7:15- rxrräisnricrr nccb nicht einen kieinsn Teil denen, was ?: **::b :MÖ ixinen Betrug erworben bat. Sartorius war es, OL“ ::: ::Ngen Jabra die Wirkung des Wsingeießes auß-Zrordenilicb [:ck-.', :?:“ beirritr, daß die Weinbauern fich in ichlschter Lage beiändkxi: er irrack; ficb aufs iebbaüeire gegen jede Y_endsrung des beiiedenrkn WsingeicZZs aus. Es bai sicb berausgeitslit, da:“; er wobl drr größte Panicher res Jabrbunkerxs war. Eine weitsre Fyrderuriz 57713119: rie TekiaraiiLN-ZriiiÖt für den kailbniit von Wkißwsw mii R.:!wxén. Disse Forderung bar in der Kommission eine Miirö-Zri gkiuriIen, aber die Osrbünreten Regierungen lebnten fi? 1901 ab. Wir dxickoiänkxn uxs bir: aui das bsicheideniie Mai; disse: Forderungen, w:: woiicn nur den VsriÖniit rrn Weißweinen mit Rotwein

OxkiarxrirriT-OZMTÖZ ru::ben. :“)??r ixxben aucb bobe brgieniiche Fnierk'ikn m F::ZS: :::-m ii": es Piiicbt res Bundesrats, den Vér- ÜÜÖixux-zn, ki? war'- bkiynklrs mit Kl.;IikSNWSikikn treibt, im Jnteteffe F?r YOikSgeirrrbcii kmgezxxzutretln. Die einheitliche Reaeiung des Bekke'rrs mi: :iixdruxzs- rm! Gznrßmitrein i!“! ebenfalls eineForderung, di? wir (“::: Zukrkn erbvbex b: “er:. Ein? entivrscbknde Vorlage ik“: Uns '“ÖN: ":Q'Ikr LKZILÜKTLZT rrrrxen, aber Jahr um Jahr bsrgebt, :*an da?; wir 74.6 zu 59527. bkirmmkn. Darunter leickn diejenig-In Siauxkn, xis ??M- irre.".zs Krulwiie e'inge'i'ibri babe"; das kon- iumikxxnde PLZ,.(ZLU ru:“; T;:*Mch ;exadezu aui ein(Hed-cmken kommrn, als ob nur in Mix:“. S::aikn “ebxnichl wükce, nxcbt abs: in den- 1xaig-3n, WD n;: kiiik ii'ni-eniabme KOntlkUk birrichi. Der Sigur?- ieiieiä! erklärte di? Bedadrtung, ix noch Viki Wein fabriziert würde, iim eiu? dekrtieidunz: ach anzxi'i is der Eriabrang- mii Einem ebe- u-aiigen Tiiiitglikdc des Hauses, csc uach“ Mitxiiec (es Wéinpariaments UU! unk auf die Anichchaung€n dsr ZM,;i-ékiiözz nichi 51;an Ciniiaß ge- U.???“ li), wird man uns damit wobl nichl msbr fcmmßn, In den xxx»- 213-11sz dat der RéiÖZtIszlkk mii Ebner. Worten es für

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':5.1.- -,--.«1-*3i»mi1i*Anfgxbe erklärt, (,ié Arncwirtiebait ZU ibrderi: und x

„: i-xki-(x Dec Wi*ilii)au ist «ck kill Teck (Lk andwixliéorii, äber "“.-x:!bx- aii Äx'cipe-ibrbdel b?bandelt worcen. Dix WÜUÖJUÉM, ci? ib -: „u iim Existenz [ingk1i, iLU er («„ckck nichl ichmxch2€n (.iiirci, [*.-:»:«z ..“-* oss Wkinges- , m'cziicbit beichisuniz-„n.

2:4, Lizius! (Soz.): Tie niiriii'e, die gciszemiiiäx dsr (ÖllKaiLgZ-z ?msi Wsmfciiicbers aui die gazxizk Piakz mi: ibr-„i: Wän- b»: b-„z-zxiz-„lb-„six-„i, WilkUl aucb an? mich “MM zurück, saß iii“- :!:isi H„e.» ai! “.;-. !i-oii-„dnck mit dsm Gég-xnstancs bei:"“cn masz. “T*.- ch?*;€iii-,- “&.-14;qu 522,71“ daf" bisber unübrxbräckback (,xgeiiiäyk m.s' 0»,- zii-é„[[/..ck.:ai-xRiiullUt' Pidyiich aussegiicbén sms; L.,»,- „“,-kx?“ AM,;ZLÜ oocbaiiri wirr, muß), di? Zakanfi iebren. N1* bßsl' i:».x PZM is* bis! dex Jéidilaßénkk, es gibt ' „.“-„xp;- G-_„i,xw-.x Jolch€ W:"iiipaniäpzeniraien. 3,77 ?.xii-ci Sarwrius beich€r!" es «;.-,x déi kdibarsieii Jübrer, der «im «;.-HMM“ der geheiligien ,;z-ZLeLLHHQitixci-er' “,!Ikiiilix, *,siti;i'.i;' (:“-ard“. Jm Niuiiadi waren «“:-ki,?“ diej-zwzz-r 57 „(3-4 (!*.; ;Fäizcbm» „nfäuepiisn, aus Na" WinMsuzi-iierzdcr-Iim KilsÜUbyéil-Oljék' ar-(i-Lli' mid ais ichox7 :x“,- SMMOUnix-aii i: c-';- Saribrius.eiL-_ZL' dinesir;i-_.uchixz- bali? mar Heim“ Nbimnx; (ai („six Yiiikäys "( “.ch-isi“ kbmu.-,.c' würde- Szkrorius ba: dewiexek, 0a? n;“«s', «::.-„aiiiä; ivilM :::/47 „“i-' VC!-

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bindun ober: . ntelang mit den Aermeln das ucht- baus iNW «Mt ungemein vielStaub aufgew rbelt, und man mögen den keb-baften Wunsch haben, ck aus dieser Staubf : zu So wie ins Mehl kein and gemiftbt wsrden soli, Mm UKW WeinfälsthunLen, wir haben auch auf diesem GeWe die Iaxmffen des Konsumen en zu wahren. Auch die Winzer können [cku- wenn der Betrug ausgeschaltet wird. Es ist soxduiat, Waun fälscht, wo es gar nicht notwendig ist. So entstehen Me der Händler und auf der anderen Seite eine koloßiqj; Verarmung der Winzer. Dabei wird seit Jahren eine unveraniwortiirke Demagogie getrieben von Winzer- und andler- kreisen. Wir Sozialdevokrwten waren nicht dabei. Jedes Ia r wurde etwas anderes verlangt. Der jeßige Zustand ist sehr geeignet, das Großkapital zu begin-Zch wie die Praktiken des Herrn Sartorius beweisen. Als das e kae kam die Kelicrkontroiie. Daßegen wurde eingewendet. die Polizei ürfe sich nicht in die Keiler mi chen, Ge ensäße also zwischen den reichen und den kleine_'n Handlern und zwiichen dem Handel imd dem Winzer, GeFensa (: auch in den verschiedenen Weinbau treibenden Gegenden. D e W nzerkreise sollten sich zuerst einigen, beym: an die Regierun Forderungen gestellt werder). Eine wesentliche Einschränkung der F [ chungen ist nicht herbei- zuführen. Die Prozesse in Preußen sind kein Beweis dafur, daß in reußen ärzer Fwirtstbastet wird als in der Pfalz, die dortige

ogenannte brenkoniroiie bat vollständig Schiffbruch erlitteri. Es st übertrieben, wenn man sagt, daß die Kellerkontroile 4- bis 500 Millionen kosten würde; 7 Millionen würden genügen, und die könnte Preußen aus der Wefteutafche ziehen. In den großen Kellern findet ja wie in allen großen Betrieben eine Arbeitsteilung statt; keiner der Kellermeister Sartorius, wußte, was drr andere verwendete. Früher pries man die Wohltaten der Cbemte, beute tut mqn es nicht mehr. Die Chemie bat einen analy enfesten Wem hervor- gerufen. Die Weinchemiler sind die Stützen der Richter urzd der Weinfabrikanten. In Stuttgart tauchten auf einmal wie em Mädchen aus der Fremde 17800 1 Wein auf, die Chemiker erklärten die Weine für kTeine falzweine und den Bestimmgingen des Bundeskats entsprechend. as Gericht stimmte dem Urteile der Chemiker zu und stach frei; aber wer das Zeug getrunken Fat, weiß kein Men ck. Das ist ein Anreiz zum Ver- rechen. Die Zuagenprober sind die Zwillingsbrüder der Chemiker. J hatte einen großen Respekt bor diesen ungenprobern, aber der ist ge chwunden seit dem Prozeß Sartorius. ie berufensten Weinzungen, wie Deinbardf usw., befanden sich merkwürdigerweise in einem Gegensa . Feb will keinem Unwabrbxit vorwerferi, aber diese Gegensätze MÜY ei uns Laien die Zuverlaisigkxit erschuttern. 'Das Verhalten der einpanfchet vor Gericht ist ganz eigenartig, sie spieler mit dem Richter, dem dieses Gebiet ja unbekannt ist, wie die Kaye mit der Maus. liegen mir 80 verschiedene_ Urteile aus verschiedenen Ländern vor. (Der Redner zitiert Fglie aus Mannheim, Mainz, WOZ) In einem alle hatte ein alter Sünder seine beiden öbne xu Mitw ssern gemacht. Es erfolgte Freisprechung. Merkwürdig, da die Staatsanwälte bei solchen rozeffen nicht das gningte Gluck haben. In anderen Fällen wurde auf geringe Geldstrafen erkannt und Kon- skation des Weines. In einem Falie fehlten an dem Fasse 0001, die gestohlen waren. Der betreffexide Dieb Wurde mit drei und der Kellermeister mit einer Woche Gefangnis bestrait. Einem Weinpanscber schwollen im Prozeffe die Trancndrüien iti einer Wei e an, da man einen Kübel unterhalten konzite. Die meisten Proz: 8 sind a erdings in der Pfalz. Die eigentlichen Weinpanscber Find aber keine Pfälzer, sie kommen aus anderen Gegendsn ber. Ein Verkaufer Von Tre-Xerwein, dessen Verkauf streng verboten ist, wurde zu10WGeld- stra-“e verurteilt! Eine andere Stüße der Gesellschaft, die in einem Jahre 47000 Zentner Zucker und mehrere Zentner Glyzerin ver- arbeitete, wurde Zeigespr en! Was nüßen die niedrigen Geld- strafen? Vor efangnis afe haben die Panischer mehr Angst. Wenn Sartorius vor Richtern gestanden hätte, w e ich sie ges ildert babe, so wäre er freigespr n und zur Dekorierun mit dem Mi elis- Orden mit der Krone empfo len worden. Es ist n Trick der Panscher, die Kellermeister mit bineinxuzieben und auf die Anklagebank zu bringen. Auf diese Weise werden diese mit jenen zu einigen hundert Mark der- urteilt. Würden Tie als Zeuaen vernommen, so würden sie die Praktiken der Panicher au decken müffen, und dann käme ein anz anderes Re- sultat beraus. In manchen dieser Prozeffe sind eipeide geleistet worden. Außerordentlicb notw:ndig wäre eine_eini)eitliche Recht- sprechung auf diesem Gebiete und eine scharfe Bestrafung der Hebier. Wenn man uns [*euchleriscb auf die Pfalz verweist, muß eben auch die Kebrieite der Medaille aufgezeigt Werden; das Mojelgsbiet ist ein sebr starker Abnehmer der Panscbprodukte aus der Pfalz. Uns sagt man bekanntlich nacb, wir häiten kein C ristentum. Ick) Weiß von einem sebr frommen Manne, der diese ezüge im großen ma_chte. Sartorius war 20 Jahre lang Lieferant für den Deuticben Oifizisrverein, für das Warenhaus für die deutsche Armee und Marine; es zeugt bon keinem besonderen Geschmack für unverfälschte Natur- weine in diesen Kreiien, wenn so lange eine solche Béziebung aufrecht erhalten werden konnte, und man kann daraus eine Art Begründung für die hier und da vertretene Ansicht entnehmen, daß in Berlin überhaupt keine pfaliiscben wirklich reinen Naturweine getrunken werden. Uebrigens ist auch das Frankenland nicbt mehr so unschuldig. Der Hauptbxrd des Fälschens iii aber das Freibafengebiet von Hamburg. Eine Firma, die sich den Staats- anwalt endlich dom Halix schaffen wollte, Verlegte ihren Betrieb dahin und kauft alis gxfäiicbten Weine auf, um fie dort „gesund“ zu machen. Wir wollen nichts Gefälsebtks von Amerika haben, wir webrtsn uns gégen die Pökelzunge iind das Vüäxsenfieiscb, aber den Amerikanern gönnen wir gern diese Produkte. Kein Wunder, daß Akan sicb jxßt auch in Amerika dagegen zur Wehr fest. Es wird der Wein künstlich vermehrt, um einen Druck auf den Preis dks echten Wéines auszuüben. Als ich eme unbedingte Deklarations- pflicht befürworiete, fiel man von allen Seiten über mich ber; die Gastwirte im Vsreine mit dem Abg. bon HWi warfen mir vor, ich wollte iür die Kunstweinfabrtkation Propaganda machen. Die Weinproduzenien ließen eine scharfe Resolution gegen mich los, und der Autor des Musbacbxr Edeibiumäoens iilß diese auf dem Johannisboi in Musiack; anschlagen. So hat man gegen mich operiert auf Grund vßkitämmeiter Berichte über von mrr gemxchte Vorschläße. Sartbrius bat aach Moieibiümcben aus Tcebern meacht. Weshalb verbieten wir dioxi- Gina, weshalb seven Wik io bobs Strafen darauf und [asien d/ami dim HmSiiunfsrei! Da börtdoch alles auf. Zum Haus- trunf bat Sarwrias unftiikiexies Musbacb-Waffer benuist; aber die Riébtec i,:b-„n „"i-bissen, daß er wegf'n Betruges nicht be- straft werden kbnu-x, meal ibm das sabiektibe Euipfinden für bis Schäciichfeit disies Wrffers febitk! So die Richter gegen- übsr cieiam i-«txiiizenleri Manne! Daksbegrcife, wer kann; böchstxns fömieci (,a-,; di“; Jaiiiien und Sachwersiandigbn bxgceifen, aber nicht “car Ksc'irimL-ii M*.“- bai man ein großss H.!iil) gemacht Über die beaii„ep *Mit-(L„» ",;- iiebt man es, die' bürgerlichen Parteien woiikn beiir-i, sic 77.61er: "Mißstände abstellen, uur die szialdemokcaten scbiicßen sick, :::-s, six, MOUM nicbt gen dir Weinpanicherei einschreiten, ,das beißi ihr iiirkicbai ieiii-„cr. 'ic Anträge smd uns nicht Vorgelegt worden; abs! iir mxii-x- 0:2 «;;-H überraiÖen, wxil 4,18 die Verschmelzung Von Gesé,«€ä':ip Le-k'bäiikki, "eie noch im wocigen Jahre sicb Vollständig aus=chxosichni N96? im izorigen JIÖXC erklärte bier Sartorius pop 5er Teisäm, eie Wkiniabriiation, sci fast verschwunden, das Geisy i,;ebk-„xcizuxtr; »ewirki, man miissc'ieink Weiterwirkung abwarten. ' & “rie Buchfo-iiroil? aefocdert. Sirwrius hatte

IMMO 7:7“, W701 im Keller, skink Mich abkr führte er immer im W-liinii-É iki Mä), und aus diesen Wächsrn werden 071 Blätter Du («.-in nur eine rücksichtslos? Bachfontroiik helfen.

SélbiiMrständlxch ,ist (“ck bis? einheitlich NGLZUUZ xine Jiotm-udigkcit, Die Sterien müßen sehr der- scharii Mrden, ci“ Geldstrafe darf "Uk ((USiiUk,lkisMkiik, Geianzxnis-

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tierten Protektoren der Winzer; aber ich habe nie eine. widerlichere Heuchelei gesehen als in diesem alle, wo man den Pfälzern gern etwas anhängt. Sartorius bra te durch seine Ge- meinheit eine ganze (Gemeinde in schwersten Nachteil, als er erklärte alle Musbacher hätten es so gemacht, wie er. Ießt folien in der, Pfalz lauter Spißbuben sein. weil Sartorius einer war. Sie können glauben. daß dem nicht so ist. Wir hätten uns wahrlich nicht so lange mit Gefälschtem anschmieren lafsen wie die Herren vom Deutschen Ojfizierverein. Ich will ja aucbglauben, daß die aliermeisten Wein. _produzenten ehrlich sind; aber treiben Sie doch keine Heuchelei, wenn Sie die Spitzbuben auSmerzen! (Zuruf: Weinprobe!) Lassen Sie doch einmal die Pfälzer eine Weinprobe im Reichsrage machen_ Für die borliegenden Anträge werden auch meine Freunde stimmen; aber sie géhen uns nach verschiedenen Richtungen bin nicht Weit genug. Jn weiten Kreisen wird eine Weinsteuer verlangt. Dieses Verlanaen muß beschämend wirken. Hat einmal die Regierung mit Feser Weinsteuer den kleinen Finger, so hat sie bald den ganzen

erl. Abg. Scbellb o rn ni., sehr schwer verständliäb): Ick) bin an ein Pfälzer. Die Pfälzer Éeinbauer befinden sich seit Jahren in cini? sebr traurigen nge; wenn es so wetier geht, ist der Untergang unver- meidlick). Dieier Rückgang ist zuruckzufübren auf die wirtschaftliche Depression der Vergangenen Jahre, auf den Rückgang des Konsums. Dazu kamen dann noch die Pfal er rozesse der leßten Jahre. Als das wirksamste Mittel der A biie ist eine ftren durchgeführte Kellerkontrolle zu betrachten. Schon wiederholt it diese Kelier. kontrolle von uns im Reichstage verlangt worden. Troy ver- schiedener Anläufe, in Preußen auch durch den Antrag Engelsmann, ist es aber nicht elungen, aiif die-sem (Gebiete, zu einer einheitlichen Regelung zu ge angen. Die ieyten Weinfalschun Sprozefse haben leider die Anschauung hervorgerufkn, daß die P&lz der Haupt- berd der Weinfälscbungen sei. Das ist durchaus nicht der Fall. Es ist auch selbstverständlich, das; ,nur" in Ländern mit scharfer Kontrolle die Aufdeckung solcher Mißstande am leichtesten aelingt, Die Nachkontrolle ließe ßsicb vielleicht ohne Aenderung des Gesetzes i,“;„b Bundssrgtswschlu durchführen; Besonders notwendig ist die Deklarationspflicht für Vertchntttweme. Dcr Rcdxk-r macbt'dann noch einige Bemerkungen über die Weinsteuer, die auf der Journalisten. tribüne unverständlich bleiben.

Abg. Graf bon Kaniß (kons.): Die Vorredner baben überein. siimmend die trauri e Lage des deutschen Weinbaues und Weinhandels geschildert. Ick) liabe vor einigxn Wochen die Weinsieuer an. geregt. Das Material über die Materie ist so umfangreich, daß ich eine ebenso lange Rede balten könnte wie der Abg. Ehrhart. Ick verzichte darauf. Die'Lage der Weinbauern ist deshalb so schwierig, weil die Weinpretse mit den immer gewachsenen Löhnen und sonstigen Lasten nicht Stbritt gehalten haben. 1890 erhielt ein Weinbesißer pro tausend Liter 684 „44, 1904 nur noch 386 „M Auch von Händlern und Besißern größerer Gasthäuser ist mir mitgeteilt daß die Preise so niedrig geworden smd daß die Weine unmöglich auf deutschem Boden gewachsen sind. n,Bremen wird, Wein für 230 „FQ angeboten, ja für noch Weniger. Wir haben es bier mit einer grenzenlosen Panscberei und Schmiererei zu tun. Wenn man Sartorius den größten Weinpanscber des Jahrhunderts genannt hat, so bin ich überzeuat, daß es andere Panscber gibt, die noch weit größere Quantitäten aescbmiert haben, wie er. Die Zahlen für den Weinhandel und Weinproduktion ergeben für Preußen, daß im Durchschnitt jeder Weinbauer ungefähr & Hektar besißt; Weinhändler gab es mehr als Winzer. Auch nach Abzug der gleichzeiti Weinbau treibenden bleiben etwa 22000 Händler oder auf zwei We nbauern ein Händler und auf jeden Händler Z' Hektar. Da versteht sich ganz von Wlbst, daß ein großer Teil von ihnen lediglich vom Schmieren und an eben lebt. Die Weinbaukreise sind mit den Wirkungen des Geseßes absolut nicht zufrieden. Ein Teil der deutschen Staaten bat eine strengere, andere eine läs ere Kon- trolle. Eine irma hat in einem Jahre für 20000 .“ emikalien bezogen, obwo [ ibr der Kontrolleur auf der Nase fiRÉo er ist nicht imstande, das zu indern. Ich habe nichts gegen eine ision. Aber ohne Einführung e ner Weinsteuer wird es nickkt abBben, obne solcbe ist eine wirkliche Keaerkontrolle gar nicht lch. er Abg. Schell- born hat wohl nicht gan recht, wenn er glau te, daß die Mebrbeit der Weinbauern in der ipfalz beute noch ge en die Weinsteuer fei. at man auf diese Weise die Pans erei zurückgedräné, und feigen die Naiurweine zu einem angemeffenen Pre s, so wird dieses Luxusgetränk aucb ,sebr wohl eine Steuer ver- tragen. Auf Bier und Branntwein liegen ganz außerordentlick;

Man sagt, die Weinbauern würden durch die Weinsteuer in eine schlechtere Lage kommen. Ich beiireite das entschieden. Keine Steuar wird sich so leicht auf den Konsumenten überwälzen lassen, wie die Weinsteuer. Es fragt sicb nur: kann der Artikel die Steuer tragen oder nicht. Ich glaube, er kann sie traLen. Die Resolution würde ich sehr gern unterschreibxn, Wenn darn die Weinsieuer erwähnt wäre. Leider ist das nicbt der Fall. Eine durchgreifende Finanz- reform ist obne eine Weinsteuer unmöglich. Befürworten Sie, wenn es ierend gebt, die Einführung der Weinsteuer. bg. Stauffer (wirtscb. Vgg.): Die Cbemie hat sich ja große Verdienste um die deutscheLandwirtscbaft erworben. Leider yer- wandelt Pcb dex Segen der Chemie im tiefen Keller zu einem Schaden. Es ist sehr bedauerlich, daß gerade die Männer der Wissenschaft den Schmierern die Rezepte liefern. Die letzten Prozesse baben erwiesen, daß jedem gro en Panscber die Chemiker zur Verfügung stehen. Den kleinen anschern bxlfen die Dro- isien, die ihre Produkte durch ihre ertreter in den entlegensten egenden,anbieten lassen. Ich als Pfälzer hatte ein Jnterssse, die Berliner Presse auf diesen Pfaden zu verfolgen. Durch die Blä_tter ging die Notiz , daß in einem Kabarett der Friedrichstraße eine Gesellschaft einen Wein zu 4 .,“ etrun_keu batte. Allen wurde so übel, daß sie nach der nächsten anitats- wache gebracht werden mu ten. wo ihnen die entsprechenden Mittel gereicht wurden, odaß sie bald erholten. Es wurden zwar keine Vergiftungsersibeinungen konstatiert, wohl aber da es ein (Geyansch aus al1en möglichen Substanzen war- Dc meiste'n Pauschereisn werden durch die Konkurse ans Licht ebracbt. Eine Firma bestellte für 22000 .“ Chemikalien; zur Herstellung des entsprechenden Weines würde das Wa er des Rheins bon Bingen nacb Rüdesheim nicht ausreichen. en Ort Rüdesheim möchte ich bei _dieier Gelegenheit bksonders unter- sirsichcn. Es werden Wafferzujäße bis zu 80 pCt. gemacht, wodurch Gewinne bis zu 100 000.“ erzielt werden pro Jahr. Die Fanscherek geht so offkn vor sich, das: die Offerten auf offenen ostkarten gkmacht Werden. Jeb krnne Offerten, die in Berlin unter den Augen des Gesundheitsamtes unter der Signatur ,analysenfesicc Rotwein“- Ynaäpt werben. Statt vieler Worte ein Rezept: Nimm 300 Liter 5 kinb-ik, 4000 Llikk Wasser, 15 Zent-ycr Zuck-r, Glyzerin, je n'ach dem Gsickjmack etwas Bukeitsioss, daraus macht man 5000 Liter Wein. (Ls mus; nicht nur dii- Quantität kontrolliert we-tden, sondcrn 0uch iie U-miärung zkitiich brichränkt weiden. Die Fälschungen be- schxänken sich nicht auf einen e*inielnen Bundesstaat. Sogar unsere K0l0111211 sind schon anzieitecit.„ Man könnte vielleicht unsere Herero mit dici-r Brühe begzliici'rn, dieleArt derKriegfiibrung wäre iedenfalis bkffe'r- (Zinc Firma bat in die Wu-adrssiaaten Filialen. Preußen ist an dci] Strafen mii 10 "/. Wiiritemberg mit 10, "dessen mit 10 und die Malz, wo die Kunimiir am iihitisten iii, mii (ii 0/9 beteiligt. Ick kann wobl sagen: "wie iiiaiicn verlosen [**th das sinkende Schiff. Der __rof-i'sor K'uiiscb iu Kolmar dai irn «m it, dafi ausierordentlich viel cbwefeliäure iki drm importierten i_iriu iich befindet. Er schreibt- da iin fieincs Zinanium [chou dic: Wei-iiiuxcbe aiinreiit. Die Ver- chm1gcn haben nach."“: a: t'ini'u inicxmato-mleu (Charakter agiss“ nommxn. Dem sieben wie in den Ei-izeiitmiieu obuun'ickxiig gegenubex- Das Nei mufs mos hci ru. «csäpirili das nicht, dann können wir fälzkr Weinbauern der cmfurrru niht widerstehen. Darum ver- angen wir mit alicr Eutichicdcnbei Abhilfe mm der Nei sregierun .

Die (bbcmii'sr, die Me epic an_ isi- iiixt-in ).micher nbkn. mii en bestra werden. Die Mogiiien mussen ibcuaiis uuier Kontrolle gestellt

bobe Steuern, das verträgt fich nicht mit dem Gerechtigkeitsgefübl.

werden, die Quantität des Weins muß kontrolLiert werden von der Rebe bis zur Flasche. Wie Sie das machen wollen, ist mir ganz gleichgültig. Sodann muß der chemischen Analyse die Zungenprobe («gestellt, vor Gericht auch_ die Sachverständigen zugezogen werden. In Frankfurt kaufte ein Händler Weine zu 25 «3 die Flasche und verkaufte 4000 Flaschen an ein Warenhaus. Damit können wir nicht konkurrieren. Eine Weinsteuer müßten wir glatt ablehnen. Stellvertreter des Reichskanzlers, Staatssekretärs des Innern, Staatöminister Dr. Graf von Posadowskv-Webner: .

Meine Herren! Das Weingeseß ist seit vielen Jahren schon Gegen- stand der langwierigsten Verhandlungen in diesem hoben Hause geWesen. Nach umfassenden Beratungen mit Sachverständigen ist das lcßte Weingeseß vom 24. Mai 1901 zustande gekommen. Seitdem hat sich allerdings eine Anzahl dem Aufsehen erregenden Fällen ereignet, die unter das Weingesetz, unter Umständen auch unter das Nahrungs- mittelgeseß, sogar unter das Strafgeseß fallen konnten oder gefaiien find. Infolgedessen v'erlangt man schon jeßt sofort nach einem neuen Geseß. Ich glaube, gerade durch diese Fälle, die jetzt festgesteiit sind, ist bewiesen, daß das bestehende Weingeseß an sich die Handhabe bietet, um solche Fälle zu Verfoigen und zur Bestrafung zu bringen, daß dieses Weingeseß nicbt so mangelhaft ist, wie man annimmt. Es kommt eben nicht aliein auf den Inhalt des Geseßes an, sondern auch darauf, ob die Kontrolle, die das Geseß zuläßt, auch eine aus- reichende, eine sachversiändige ist, und zweitens, ob der erkennende Richter aus den Tatsachen, die ihm bewiesen werden, die strafrechtlichen Folgerungen zieht, die notwendig sind,. UM d::s Gsies wirksam dureh- zufübren. ,

I“" der letzteren Beziehung haben wir srlbstverständlich keinerlei Einfluß; aber ich bemerke ganz beiläufig, daß durch die Vorschriften des Nahrungsmittelgesetzes und auch durch die Vorschriften des Weingeseßrs die Vorschriften des all- gemeinen Strafgeseßbucbs über Betrug keinesfalls auSgeschlossen sind, und daß es mir sehr zweifelhaft erscheint, ob solche Fälle, wie sie; in dem hoben Hause beute Vorgetragen worden sind, nicht auch unter die Vorschriften des Betrugsparagrapben des Straf- geseßbucbs fallen. (Sebr richtig!)

Meine Herren, man scheint versucht zu haben, auch der Regierung daraus einen VorWurf zu machen, daß sie Personen als Sachberständige gehört hat, insbesondere bei dem sogenannten Wein-Parlament, die nachträglich auf Grund desselben Wein- gesetzes, bei dessen Vorbereitung sie mitgewirkt haben, zur Bestrafung gezogen worden sind. Die Personen, die wir zugezogen haben, besonders die Person, um die es sich hier handelt, hatte eine bochangesebene bürgerliche SteÜung; sie war Mitglied des Gemeindekollegiums, sie war nach dem Parlamentsbandbucb 'Mitglied des Bezirksgremiums für Handel und Gewerbe in Neustadt a. H., Vorsißender des Vereins für Weinbau und Wein- handel der bayerischen Pfalz, und Vorher batte jener Sachverständige als Oberzollkontrolleur bei dem damaligen ZoUereinsiändiscben Haupt- zollamte zu Hamburg fungiert. Ick) glaube, wenn uns nun von einem solchen Verein, wie dem Verein für Weinbau und Weinbandel der bayerischen Pfalz, ein solcher SacbVersiändiger empfohlen wird, und die zuständige Regierung erklärt, sie habe gegen die Anhörung dieses Sachverständigen kein Bedenken zu erheben, so kann man dem Reichskanzler keinen Vorwurf daraus machen (sebr richtig!), wenn er einer solchen Person volles Vertrauen schenkt. (Lebhafte Zu- stimmung.) Also uns bier eine 0a1p9- jn 611J6UÜO vorzuwerfen, das halte ich _ verzeihen Sie _ nicht für gerecht.

Jeßt handelt es sich darum: was soll nun geschehen? Es ist hier angedeutet worden, man wünsche _ und das gebt ja aus* dem Anfrage Baumann bewor _ eine scbarfe-V u chkontrolle. Seit der Zeit, wo ich die Ehre hatte, hier das Weinsteuer- geses vor dem hoben Hause zu vertreten, im Jahre 1894, scheinen fich die Ansichten über eine solche Maßregel sebr geändert zu baben. Damals wurde von den Sachverständigen des Hauses aus- geführt, die Bucbkontrolle führe eine solche Belästigung des Wein- bandels herbei, daß fie in großen Städten, in großen Keliereien ganz unausfübrbar sei; und bicrin lag auch ein wesentlicher Grund, das damalige Weinsieuergeseß abzulehnen, weil mit einem solchen Gesetz selbitversiändlicb auch eine strenge Bucbkontrolle verbunden sein muß. Man wandte sich namentlich mit großer Schärfe dagegen, daß den Steusrbeamten das Recht zustehen sollte, die Kelier und Bücher ein- gehend zu revidieren. Man scheint jkßt anderer Ansicht geivorden zu sein. Man fordert sogar, wie man mir gesagt bat, ein Weinsteuer- geieß, um auf diesem Umwege gleichzeitig eine ausreichende Buch- kontrolie und damit ein ausreichendes Mittel, den Wein- fäiscbungcn vorzubeugen, zu erlangen. Ich glaube, mein Herr Kollege Vom Reicbsschaßamt wird keine Einwendung dagegen zu erheben balken, wenn ihm eine neue Steuer ange- boten wird, die ausführbar ist und dem Reiche finanzielie Mebrerträge liefert. (Heiterkeit) Wenn man nun aber die Buchkontcoiie nicbt einführen wili in Verbindung mit einem Steuergesey _ der Herr Vorredner sagte ja: erst Wollen wir die Buchkontroile haben, dann wollen wir sehen, ob durch ein Steuergeseß die Kosten gedeckt wrrdcn _ Es ist mir aber zweifelhaft, ob, wenn die Buchkontrolie da ware, das Steuergeseß aucb nachfolgen würde _ wenn man also die BUchkontroile auf einsm anderen Wege als dem eines Weinsteuer- JLseßes erreichen will, so möchte ich bemerken, daß es meines Erachtsns schon auf Grund der Vorschriften des bestehenden Weingeseßes durchaus zulässig ist, Einsicht Von den _Bücbern zu nehmen. Wollte man aber die Buchkontwlle in der Richtung erwcitern, daß ein Zwang ausgeübt werden kai"?- die Bücher nach einheitlichem Schema zu führen, und daß jeder- Mx eine Einsicht dieser nach einheitlichem Schema zu führenden Bucher erfolgen kann, dann, glaube ich, müßte allerdings eine Aende- rung des Geseßes erfolgen. Ich möchte aber ferner glauben, daß eine dkka'ktkSL Aenderung des Gefeyss dann nicht als eine Nodelie zum Wemsescy vorzunehmen wäre, sondern als eine Ergänzung des N-abrungsmitteigcscßes, da schließlich ähnliche Vkrbältnisse wie bei der Fälschung des Weinsaucb bei der Fälschung anderer NabrungSmittel vor- likskn, und nach meiner Uebcrzeugung eine Verschärfung des Nahrungs- mittelgeseßes eine durchaus wohltätige Maßregel wäre. (Lebhafte Zu. stimmung.)

Meine Herren, ich gestehe ohne weiteres zu, Wi,? sie in Bayern, in der Pfalz jetzt mit sichtbarem Erfolg oeubt wird, meines Wiffens durcb selbständige Beamte, einer ebretiamtlicben Kontrolle bei weitem vorzuziehen ist. (Sehr richtig!) Daruber kann gar kein Zweifel sein. Ueberbaupt, je länger wir öffent-

daß eine Kontrolle,

alle die Aufgaben, deren Lösung man von der Selbstverwaltung erwartet hat, auf vielen Gebieten don“ berufsmäßigen Beamten doch wirksamer erfüllt werden können. (Lebhafte Zustimmung.) Aber Preußen hat einmal jeßt zunächst die nebenamtiiche Kontrolle eingeführt, und die preußische Regierung wird, glaube ick), zur Zeit nicht geneigt fein, dieses erst seit kUkikm eingeführte System schon wieder zu verlassen.

Was die technischen Fragen betrifft, so handelt es sich um zwei Fragen: 1) sou der Zuckerwafferzusav quantitativ be- schränkt werden, d. b. soll eine Grenze für das Quantum von Zuckerwasser geseßlich festgelegt werden, das dem Wein zugeseßt Werden darf, und 2) soll der Zuckerwafferzusav zeitlich beschränkt Werden, indem dieser Zusaß nur bis zu einem gewissen Zeiipunkt _ man nabm damals bei Beratungdes Weingeseizes den 1. Dezember oder 1. Januar an _ zulässig sein soll. Diese beiden Fragc'n sind damals in der Kommission eingehend erörtert worden, und ich kann den Herren, die sich für diese Frage interessieren, nur anbeimstcllen, meine hier- über abgegebene Erklärung in dem Bericht der Weinkommission Seits 10 und 11, Nr. 303 der“ Drucksachen des Reichstags 11. Session 1900/1904, nachzulesen.- 'Es wurde damals von mir ausgeführt, daß 1) eine quantitatibe Grenze für den Zusav VonZuckcrwasser bsdenklicb sei; denn wenn man einen solchen Maximaizusaiz gescßlich festlege, würde das dahin führen, daß die Winzer sich fast für vervfiicbtet hielten, diese Maximalgrenze auch auszubeuien. (Sehr richtig !) Und ferner wurde eingewendet, daß sich objektiv im Gesetz kaum festsetzen lasse, inwieweit weintechniscb unter Umständen ein solcher Zucker- zusaß notwendig sei. Eine Anzahl kleiner Weine würden an- geblich gar nicht genießbar fein, win" nicht ein Zucker- zusatz erfolge. Es wurden uns damals Grenzen angegeben von 10 bis 50 0/0 des Quantums des Weines. Welche Grenze nun, Webber Zucker- zusatz zu wählen ist, im einzelnen Falle, das hänge von der Kreözenz des einzelnen Jahres ab. Es wurde endlich eingewendet, daß die Größe des Zuckerwafferzufaßes sicb analytisch nicht feststellen laffe.

Was aber die Z eit für den Zuckerwasserzusay betrifft, so wurde von den Sachverständigen behauptet, daß darunter gerade der Winzer- stand leiden werde; große Weinproduzenien und -bänd[er würden den Zuckerwafferzusaß rechtzeitig machen können. Der kleine Winzer aber würde sehr häufig nicht in der Lage sein, rechtzeitig diese Mani- pulation Vorzunebmen, und dadurch würde gerade sein Erwerb leiden.

Meine Herren, man kann aber diese Fragen nochmals sacbverständig eingehend erwägen. Selbstverständlich wird die beutige Verhandlung dazu dienen, daß die verbündeten Regierungen Erwägungen darüber anstellen, ob und in welcher Richtung das Weingeseß etwa zu ändern ist, und ob und in welcher Weise auch das Nahrungsmittelgeseiz einer Aenderung bedarf. Ick) würde mich für meine Person sehr freuen, wenn überali eine scharfe Weingeseßkontrolie durch berufsmäßige Be- amten eingeführt wiirde. (Sehr richtig !) Aber ich muß auch dringend wünschen, daß der Eindruck, den die heutigen Verhandlungen machen müßten, nicht ganz unwidersprochen so in die Welt binauskiingen (sebr richtig !), wie es nach den heutigen Reden den Anschein haben könnte. So schlimm steht die Sache denn doch nicht. Die Fälschungen, die bisher festgestellt sind, haben sicb meines Wissens immer nur auf die kleinen Weine bezogen, die im Jnlande verzehrt werden. Die edleren deutschen Gewächse, die unübertrefflicb und vorzüglich Gegenstand der Weinausfubr sind, sind, soweit mir bekannt, bisher nicht Gegenstand einer Untersuchung gewesen, die den Beweis geliefert hätte, daß auch diese edleren Gewächse der Fälschung unterliegen. (Hewiffe technische Manipulationen sind ja mit der Erziehung jedes Weins verbunden; aber daß bei jenen edlen deutschen Gewächsen, die zur Ausfubr ge; langen, irgend welche unerlaubten oder schädlichen Manipulationen vorgenommen werden, wie dies in den hier vorgetragenen Fällen bewiesen isi, das, meine Herren, ist meines Wissens bis jetzt nicht fest- gestellt. Ich muß auch heute noch bis zum Beweise des Gegenteils daran festhalten, daß die bisseren Weine, die insbesoiidere zur Aus- fubr gelangen. durchaus reines Naturprodukt sind. (Sehr richtig! bei den Nationalliberalen.)

Und nun, meine Herren, gestatten Sie mir zum Schluß noch eine Betrachtung. Ick) bedauere wirklich außerordentlich, daß es vorkommen konnte, daß ein Weinfachversiändiger an den Arbeiten der Weinschußgeseßgebung mitwirkte, der aus seinem eigenen Keiler eine Art Wafferheilanstalt machte. (Große Heiter- keit.) Aber, meine Herren, wir werden auch in Zukunft, wenn wir Sachberständige hören, uns doch immer auf die Personen beschränken müssen, die mit dem Weinbau oder Weinhandel zn tun haben. Wenn wir selbst so klug wären, brauchten wir keine Sach- verständigen, und wir werden auch immer die Sachverständigcn zu- ziehen müssen, die uns von den betreffenden Jniereffentenverbändcn oder den betreffenden Regierungen vorgeschlagen werden. Besonders bc- tonen muß ich noch: wenn die Fälle so liegen _ ich darf mir kein Urteil darüber gestatten, ob ein richter1iches Urteil scharf genug odcr zutreffend ist oder nicht _, aber wenn die Fälle so offensichtlich liegen, wie es von einzelnen Rednern dargestellt ist, dann bieten die bestehenden Gesetze, Weingeseß, NabrungSmitteigeseß, Straf- gesetzbuch, vollkommen ausreichende Handhaben, um derartige Fälle auch so zu bestrafen, Wie es das öffentliche Gewissen und das öffentliche Interesse erfordert, meine Herren. Verfälschungen im aligemeinen können mit Gefängnis bis zu 6 Monat und Geldstrafe bis zu 1500 „M bestraft werden; Verfälschungen mit den ausdrücklich Verbotenen Mitteln und Methoden unterliegen Gefängnisstrafen bis zu 6 Monat und Geldstrafen bis zu 3000 „M; Verfälschungen mit gesundheitsschädlicben Stoffen werden mit Gefängnis bis zu 5 Jahren und Verlust der bürgerlichen Ehren- rechte unter Umständen bestraft, und falls im lebten Falie eine schwere Körperverletzung oder der Tod eines anderen verursacht wird, kann Zuchthaus bis zu 5 Jahren, in besonders schweren Fällen Zuchthaus unbeschränkt erkannt werden.

Also die Strafen sind scharf genug. Es kommt nur darauf an, daß auch eine wirksame Kontrolle geübt und daß das Gesetz ent- sprechend dem einzelnen Fall angewendet wird. (Lebhafte Zustimmung.) Im übrigen werden die verbündeten Regierungen eingehend in Erwägung ziehen, ob im Wege des Geseves oder von Verwaliungs-' einrichtungen eine verschärfte Kontrolle im Interesse vor allen Dingen des reellen Weinbaues eingeführt werden kann und einzuführen isi. (Lebhaftes Brady!)

Nach 53/4 Uhr wird die Wciterberatung auf Freitag „1 Uhr vertagt.

.___-._...-

Uches Leben haben, je mehr wird man sich überzeugen, daß

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 28. Sitzung vom 15. Februar 1908, Vormittags 11 Uhr, (Bericht von Wolffs TelcgraviÜickyem Bureau.)

Das Haus„scßt die zweite Lesung des Staatshaus- haltSetats fur das Etatsxahr 1901; und zwar die Be- ratung/dcs Ei(xts der, „Handels: und kaerbe: verwaltung bei dem Titi'l der dauernden Aitsgaben „(Hciialt des Ministers“ fort.

'Von den Abgg, von Arnieriis-zdom lions.» Vrüit (freikons.), Wallcnborn (Zentn) und Wolgast ifrs. Volksb.) liegt folgender Antrag vor:

.die Königliche StaatSregierung zu ersuchkn, ihr uber die „Handhabung der Strom-, Schiffahrts- and Hafenpo_izei auf dem Kaiser-Wilbeim-Kanai im Sinne der einschlagigewBestimmungen dcs (Geskßeß dom ]. Avril 1305, betreffend die Herstellung und den Ausbau von foixritkzßm, wirksam werden zu lassen.“ *

_Nack dcm Abg. Maikewiß (k011s.), iibcr dkssen ÄUSiÜZF'Tw-ÉJM bereits in der gestrigen Nummer d. Vl. berichtxi msrd-zr', iii, erhält das Wort ck *

Abg. Dr.Sckyroeder-Cassxl inf.): Das Mi:, 72? :,":3 297.7- arbeiisausstsliung uns bietet, ist tatiächlich ei“.- recht 25354? Ti? gezahlten Löhne sind ja teilweise an sich nizbt JU ;; “,I-n:; * 1:3“,1-«7

Ani 71chtsr€cht

man aber bedenki, das; die Mitarbeit vom Fr»: „',-:,“, KKK??? „“rx-,: darin steckt, so steilen sii- iich doch als übxrzas fi-Z'ZZZH :;r, «=; “":-13 Löhne Von 2, 3, 4, 5 „Z für bis Stunde bseUéz-"rx-ÉWK, »*“7;é:*j7"-x5,«a7 Von Kröcher: ObwoblderRedner recht r*?uiii-Öizcééw, ".:.-„.*, ZH “nns cines leidlicbanebörs erfreue, ist es mir 504; rxichi m?;(i-H. „*,-* IMT im aufe herrschenden Lärm den Rebnék xu bwit-HZHÜ HFF, ZKM. dic ribataksprache etwas leiser zu führen., WM: 7.5: 2933 FN die „xrojiiofigkcii der Heimarbsiter Eibskrixex-Y “:eré'Lr, so Ut doch die Beantwortung der FMM, wie ;1 “reli“: &“ 273537, ordentlich schwierig. Der Vorschlag drr ;Zliixx-kx A5**F,'„*'*"„,r; 3-39:- unausführbar sein; auch wollen die-Hsimarb-“xixxr ";.“3'7: :::-: MZK von der Heimarbeii id:), kia- :rx-iikr' 7,54: i."- :i-. YZ-5„7:?“'-:ZY: :ee: Fabrik, sie wollen zu Haufe arbkiten, wb **:-, few?! K;7?::!z ;.: wvrfen sind und sich die Arbsit nach ibrém Y-ZiZ-JZ-IK 377715757 und einteilen können. Jedenfalls wirr xrit ijéT-TTTZK' 722: :“: 553.- tische Vorschläge gemacht wirden; wir i'm: “;,-„75722? 3:35:35 “:*- reit, dabei mitzuarbeitkn. Dkk: all:?mrikM :Z(é_::.::“.'*'F',-x'r ??o- fäbigungsnacbweis hat bisber ii? YZLÖLZ'SÖL (€*: „;,-:ck“:2-x-réxxx-zx-ga73 verlangt. Dem Handwerkskammsrtaz in (Tél:: [:x-„:- :: ZM)“; :tx-er: Frage zwei Entwürfe der im Iadre b:“:b-“cr ',.- ZZ-Zxé x::ch: ,: Siebenerkommission vor; bekanntlich iir 7chTi5€§éch ' “'

zur Annahme gelangt, wonach der aiigsmsims 24537;- *

zur Zeit unerreichbar abgelehnt trinke. Téx F:::: 'I: '

nicht erledigt. Meine politischen Freund;- :3:.- ““.-z:- Z“,:'?.::--_-:„-n;.- keit und Durchführbarkeit des aiizemeinx: TT;ZZ"Z';“L:?!QÄW-kkki'li die moderne Entwicklung auch rx: Ö::.::::/:LxZ-xé:::Z-. :::: :71! heutige (Gestaltung der gxieUicbaitiiÖ-rx L-5-:IZ„;:---7k 31:15»: ibn unmöglich. Der HinweZ :".if Oé' - :“»„5; 74:5. schlagen; ich erinnere bur :.:", :?: Z::z: - ;;»:xe :S')! die Schneider, HandskbubUTI-Öér «.,: ' " dort darum, wsr x::i ' :::“

Nach unserer UébkaTUZUkZ

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Völlig unhaltbar icheért :I: ;;- :ck: 72-27: IHSÖFY

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