1906 / 131 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 06 Jun 1906 18:00:01 GMT) scan diff

des Ritterkreuzes des Fürstlich Bulgarischen Zivilverdienstordens:

dem Privatier Rikoff zu Frankfurt a. M.;

des Persischen Löwen: und Sonnenordens vierter Klasse:

dem Rentmeister, Rechnungßrat Knust zu Otterndorf;

des Komturkreuzes des Päpstlichen St. Gregorius- ordens:

dem Beigeordneten Kircher zu Fulda; sowie

desPäpstlichen Kreuzes „13r0 80010818- 0100111311100“

der Privatiere Mathilde Großmann zu Wiesbaden, dem Stadtrat Vraunfisch zu Braunsberg und dem Obertelegraphenasststenten a. D. Keppler zu Cöln.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den nachbenannten Offizieren 2c. dießrlaubnis zur An-

legung der ihnen verliehenen nichtpreußtschen Orden zu er- tetlen, und zwar:

des Komturkreuzes erster Klasse des Königlich Sächsischen Albrechtsordens:

dem Generalmajor Krebs, Präses des Jngenieurkomitees ;

des Komturkreuzes zweiter Klasse desselben Ordens:

dem Obersten von Mühlenfels, _Kommandeur des 6. Thüringischen Infanterieregiments Nr. 90;

des Ritterkreuzes erster Klasse mit Schwertern desselben Ordens:

dem Stabsarzt Dr. Kixsch, Bataillon-Zarzt beim Königs- infanteriercgiment (6. Lothrmgischen) Nr. 145;

des Riiterkreuzes erster Klasse desselben Ordens:

den Hauptleuten Graf von Rhoden .undBöning, _ beide im 6. Thüringischen Jnfanterteregtment Nr. 90;

des Ritterkreuzes zweiter Klasse desselben Ordens: dem Oberleutnant Graffunder, den Leutnants Witte, Buttmann, Bodemcr, _ sämtlich in demselben Reg1ment; der Königlich Sächsischen sjlbernen Friedrich August:Meda1lle:

dem Feldwebel Schmidt in demselben Regiment;

der Königlich Sächsischen br_onzenen Friedrich August-Medarlle: dem Sergeanten und Bataillonsschrciber Wickel in dem: selben Regiment;

d'or vierten Klasse mit Schmerxern des Königlich Bayerischen Militärverdtenstordens:

dem StabSUrzt Dr. Hillebrecht, Bataillonsarzt bei

3. Oberelsäffischen Infanterieregiment Nr. 172; 5

vierten. Klasse des Kö_n_iglich Bayerischen Verdienstordens vom helltgen Mtchael:

dem Direktor des Militärbrieftaubenwesens Hoerter;

des Ritterkreuzes erster Klasse des Königlich Württembergischen Frtcdrxchsordens:

dem Rittmeister von Lepcl im Kürassierregiment erzgg Friidrick) Eugen von Württemberg (Weswrcußtschen) r. 5;

des Sterns zum Kommandeurkreuz des _(Hroß- herzoglich Badischen Ordens vomZäHringerLowen:

dem Wirklickyen Geheimen Kriechrat Kund, Militär- intendanten des FUT Armeekorps;

des Ritterkreuzes mit der Krone desGroßherzoglich Mecklenburgischen Greifenordens:

dem Militärintendanturaffeffor Michael von der Inten- dantur des ?. Armeekorps;

des Fürstlich Waldeckschen Verdienstkreuzes vierter Klasse:

dem Oberzahlmeister Schreiner beim Jnfanterieregiment

von Wittich (3. Kurhessischen) Nr. 83;

des Ehrenkreuzes zweiter Klasse des Fürstlich Schaumburg-Lippischen HaUSordens:

dem Studiendirektor, Professor Dr. Rehrmann an der

Hauptkadcttenanstalt ;

des Ehrenkreuzes dritter Klasse desselben Ordens:

den Oberlehrcrn, Professoren Dr. Conrad, Karißkt),

Dr. Siebert, Hülsen 11. und Dr. Retch,

dem Kadettenhauspfarrer Dr. Trepte, sämtlich an derselben Anstalt;

Caesar und

der

des Ehrenkreuzes vierter Klasse desselben Ordens:

dem Oberlehrer vom Hofe an derselben Anstalt; ferner:

des Großkreuzes des Königlich Spanischen Militärverdtenstordens:

dem General der Infanterie Ritter Hents el von Gilgenbeimb, kommandierendem General des )( '. Armee:

korps, und

dem Generalleutnant Freiherrn v o n H o i nin gen genannt

Huene, Kommandeur der 30. Divifion; der dritten Klasse desselbcn'Ordens:

dem Obersten a. D. Deichmann, bisher Kommandeur

des 1. Oberrheinischen Jnfantcriersgimenis Nr. 97; der zweiten Klasse desselben Ordens:

dem Major Grafen von Kaniß, Adjutanten des Kriegs-

ministers,

dem Major Stechow, Kommandeur des Gardepionier:

bataillons,

dem Major V () edi ck e r im ]. Oberrheinischen Infanterie-

regiment Nr. 97,

dem Major v on P eters dorff, Adjutanten des General-

kommandos des )(1'. Armeekorps, und

dem evangelischen Militäroberpfarrer des Gardekorps und

InfmtteriereYemmt Nr Cl) e m n i H ,

2. Gardediviswn;

des Fürstlich, MonÉii'Yegrinischep Tschernagorifchen

der erftxn“;_::*“_ lassx desselben Ordens. . . dem Major Gr ckckck aggregiert dem 1. Oberrhexmschen

Vrizelius, Grueneberg und

den O leutnants

d WW) eit? MYM" RZIZJFÉZ Gr o 13 m a n n n , . em evanRs rl)enDivivsiotcmSUfxxxrrer Dr. Mid d e n d o rf ,

dem ka beidqué der ]. Gardedivißon, und

dem katholischen 7Divjfionspfarrer bei der

Schäfer

des Kaiserlich Russifchen St. Stanislausordens - zwexter Klasje: . , dem Major Moéde'beck im Badtschen Fußartillerte-

re iment Nr. 14 und . g dem evangelischen ,“ _ roberpfarrer des Gardekorps und

Garnisonpfarrer von in GerS;

des Offizierkreuzes des Ordens der Königlich Rumänischen Krone:

dem OberftabsarztDr.Eberß, RegimentSarzt des 1. Han-

noverschen Dragmmegßxtwts Nr. 9;

Unabhäygigke_x_13ordens vterter Klasse: _ dem Rechnungkk-Ä “Schliewe, Bureauvorfteher betm Großen Generalsiabe; ie -

der fünft'eLÉ-i "lasse desselben Ordens: dem MgistratotzAlbrecht beim Großen Generalstabe.

NKU ck es R e i ck.

Dem.. „sk , lerdra 11 Hess e bei dem Kaiserlichen MMM in M nikiY auf Grund des § 1 des Geseßes vom 4. ai 187 Verbindung mit § 85 des Geseßxs vom 6. FS bruar 1875, Ermächtigung erteilt worden, m Vertrexung des Konsuls bürgexlich _güln e Eheschlreßyngen von Netchs- angehörigen.._. und Sch '“ eno1q'sen, mrt Einschluß der untxr deutschem este en Schweizer, vor unehmen und dxe Geburten, en und Sterbefälle von sol en zu beurkunden.

,",

zdem Kaiserlichen Generalkonsulat in Schanghai

“Ü...? 'zekonsul Budenbender ist , auf Grupd de§

es * vomx Mai 1870 in Verbmdupg mtt § 80

6. bruar 1875 die Ermächttgtxng ertetlt

' ung, „des Generalkonsuls bürgerlich gültige

?Ydeichsangehöri en und Schu genossen,

u ,kdeutschcm SZUHL stehenden chwetzer,

vorzune ' "“'-"Geburten, Heiraten und SterbefaUe von sol en * .

- ' ch ung des Kaiserlichen Konsuls in M ' “beauftragten onsul Grouvswist auf Grund des § 1 des Geseses vom „Mai 1870 für den _Amtshezirk_ hes Kon ulats die Ermächtigung erteilt worden, burgerltck) gulnge Eh chließun en von Rei Sangchörigen vorzunehmen und dxe

Geburten, eiraten und terbefälle von solchen zu beurkunden.

Bekanntmachung,

betreffend die AUSgabe von Schuldverschreibyngen der Süddeutschen Bodenkreditbank 21.65. in Munchen auf den Inhaber.

Der Süddeuts en Bodenkreditbank__2l_. (H. in München wurde die enehmigung erteilt, dgß 118 mnerhglb der ge eßlichen Maximalgrenze des Pfczndhrtefumlaufs eme neue Serie (Nr. 59) zu 31/2 0/0 _verzmslxckxr Hypotheken: pfandbriefe auf den nhaber tm Gesamtbetrqe von 20 Millionen Mark, mel e unoexlosbar und 10 Ja re vom Emixstonsdatum an unkündbar smd, sydann aber innerhalb längtens 50 Jahren im Wege dex Kundigung mit _viertgl- jähriger? Frist oder des freihändtgcn Rückkaufs c'tngelost werden, in den Verkehr bringe. Die Pfandbricfserie rmrd ein- geteilt in Stücke zu 5000, 2000, 1000, 500, 200 und 100 Mark.

MünHen, den 1. Juni 1906. _ __

König ich bayerisches Staatsmmxjtxrium des Innern.

Dr. Graf von Fetltßsch.

Königreich Preußen.

Konzessionßu'rkunde,

betreffend die Ausdehnung des Neuenhaus-Bentbeimer Eisenbabnuuternebmens auf, den Bau und Betrieb einer Vollspurizen Nebenetsenbabn von Bentheim nacb Gronau für Rechnung des Kreises Grafschaft

Bentheim.

Wir Wilh elm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c.:

Nachdem von dem Kreise Grafschaft Bentheim darauf angetragen worden ist, ihm die Ausdehnung des Neuenhaus-Bentbeimer Eisen- babnunternebmens auf den Bau und Betrieb einer für den Betrieb mit Dampfkraft und für die Beförderung yon Petsonen und Gütern im öffentlichen Verkehre bestimmten, den Vorschriften der El enbabn- Bau- und Betriebßordnung unterworfenen vollspurigen Ne neisen- bahn yon Bentheim nach Gronau zu gestatten, wollen Wir diese Konzesfion sowie das Recht zur Entziehung und Beschränkung des Grundeigentums nach Maßgabe der geseßltcben Bestimmungen unter den nachstehenden Bedingungen hierdurch erteilen.

1.

Die Nebeneisenbabn von Bentheim ngcb Gronau bildet einen wesentlichen Bestandteil des bestehenden Etsenbabnunternebmens und ist mit der Stammbabn einheitlich zu betreiben. Die für die leßtere Zeltenden konzesfionßmäßkgen Bestimmungen, insbesondere die in der

onzesfionMrkunde vom 16. Januar 1895, betreffend den Bau und Betrieb einer Eisenbahn von Neuenhaus nach Bentheim für Rechnuna des Kreises Grafschaft Bentheim, enthaltenen Bedingungen sollen auf die vorbezeichnete neue Bahnstrecke gleichmäßig Anwendung finden, insoweit sie nicht durch diese Urkunde abgeändert werden.

11. 16 Zw die Stslle des ArtikeZestliU der Konzesfionöurkunde vom . anuar 1895 tritt ol ende mmung; Für den Bau „Fd etrieb der Bahn find die für Nebeneisen- bahnen geltenden Bestimmungen der Eisenbabn-Vau- und Betxiebs- ordnung Vom 4. November 1904 (N-eiÖSJeseObl- S- 387) sowte die

" n mit 110 FZJdFYSFKfeinanderfolge nach beiden Richtungen möleich ist, Die StreckeiBetuxeY-Grotxau f?!!brt werden

ronau e nge . BWY uÖjelzjnVollendung und Inbetriebnahme von

1 . S [[ie na eArTJe tLenn dies? BaufrFt obne Vers ulden des Kreises Grafschaft Vent-

ZIZl-erwerb, nicht eingehalten werden können, so ist der Minister er-

mächtigt, die Baufrist entsprechend zu verlängern.

Die Babu oder einzelne Teile derselben _können mit Genehmi-

i i ers der öffentlichen Arbekten Fußer'mit Dampfnaft, MLÜÉWEYYnste dieser Konzesfionömkunde erwahnttst, auch mit einer

anderen Kral trieben

Werden. Die Spurweite der Bahn soll 1,435 m betragen. ' 111. Dex Artikel 117 der Konzesfionöurkunde vom 16. Januar 1895

wird, wie folgt; er ämt: ? Die ganze muß

ahn von Neuenhaus über Bentheim nacb Gronau

s et werden, daß die Ueberfübrung dv o gebaut und au répsesnt mittels sehwerer Lokomotiven in zwei?

chlUßbabnböfe

ßl st 151-Wc "exue'ÖrLtZYstF'Ze E an um ("mg ens zum . o 7 entbeim nach ron Erme en des Ministers der öffentlichen

selbständig in die An

dem

insbesondere wegen unvorhergesehener Schwierigkeiten beim

17. . An die Stelle des Artikels 17 der KonzesfionSurkunde vom 16. Ja. nuar 1895 treten folgende Bestimmurxgen:

1) Die eststellung und die Abanderun des Fahrplans erfolgt unter den na folgenden Beschränkungen dur die staaxliche Aussichts- behörde. Der Unternehmer soll innerhalb der ers1en funf Jahre nach dem auf die Eröffnung der neuen Bahnstrecke folgenden 1. Januar nicht verpflichtet sein, zur Vermittlung des Personenverkehrs mehr als zwei der zweiten und dritten Wagenklaffe dex Staatsbahnen ent. sprechende Wagenksaüen in die Züge einzustellen. Auch soll der Unter- nehmer innerhalb jenes Zeitraumes nicbt angehalten werxsen köqnen, mehr als tägxiY drei der PersonenZeförderung dienende Zuge in jeder Ri tun 11 a ren. chNaßlpzAblauf des fünfjährigen Zeitraums ist der Unternehmer hinsichtlich des Gesamtunternebmens De_rvflicbtet, nacb Bestimmung der staatlichen Aufsichtsbehörde _eine gryßere Anzahl der Fersonen- beförketung dienender Züge taglich in xeder Richtung zu fa ren und eine weitere, der vierten Wagenklasse der Staatsbahnen, entsprecherzde Wagenklaffe in die für die Personenbesorderung bestimmten Zuge ein usiellen.

z 2) Der Unternehmer ist verpflickptet, das jeweilig auf den preußischen Staatßeijenbabnen bestehende Tarifsystem anzunehmen un'd überhaupt binficbtliä: der Einrichtung und'Berecbmmg der Tarife dre für die preußischen Staatßeisenbabnen jeweüig bestehenden allgemeinen Grundsätze zu befolgen, soweit solches von dem Minister der öffent- lichen Arbeiten für erforderlich erachtet wird. _ Mit dieser Maßgabe bleibt fur die ersten funf Jahre nach dem auf die Eröffnun der neuen Bahnstrecke folgenden 1. Januar dem Unternehmer bin cbtlich das Gesamtunternebmens die Vestmxmuna der leise sowohl für dsn Personen- als für den Güterverkehr uberlaffen. Tür die Folgezeit unterliegt die Feststellung und die Abanderung des Tarifs der Genehmigung der staatlichen Auffichtsbebßrch; In betrxff des Güterverkehrs werden jedoch „nach Ablauf enes funfxabngen Zett- raumes, solange die Bahn nach dem Erme en der Aufficbtsbebörde vorwiegend Von nur örtlicher Bedeutupg ist, wiederkebxend von fünf zu fünf Jahren Höchsttarifsäße für die einzelnen Guterklaffen unter Berücksichtigung der finanziellen Lage des Unternehmens von dem Minister der öffentlichen Arbeiten festgestellt. Dem Unter- nehmer bleibt überlassen, nach Maßgabe der rerchs- und landeßgesey- lichen Vorschriften und unter Beachtung _der im vorhergehenden Ab- schnitt bezeichneten allgemeinen Grundsaße innerhalb der Grenzen dieser Höchstsäße die Säße für die Taxifklaffen nach ei enem Ermefxxn festzuseyen und Crböbungm wie Ermaßi ungen der arifklaffensaße ohne besondere Zustimmung der Aufficbts hörde vorzunehmen. 3) Der Unternehmer hat mit der Eröffnung des Betriebes der Bahn einen Erneuerungsfonds und einen Spezialreservefonds nach den bestehenden Normativbestimmungen und dem zur Außführung „der leßteten unter Genehmigung des Ministers der öffentltcben Arbeiten aufzustellenden, von Zeit zu Zeit der Prüfung zu untetziebenden Regulative zu bilden. . Der Erneuerungs- und dsr SpeztalreserVefonds find sowohl von Zinander als auch von anderen Fonds der Gesellschaft getrennt zu alten. Der Erneuerungsfonds dient zur Bestreitung der Kosten der regelmäßig wiederkehrenden Erneuerung des Oberbaues und der Be- triebSmittel. In den Erneuerungsfonds RTFM: a. der Erlös aus den entspre enden abgängigen Materialien, ' 1). eine aus den Ueberschüffen der BetriebSeinnabmen über die Betrieböauögaben zu entnehmende jährliche Rücklage, deren Höhe durcb das Regulativ festgeseßt wird, (:. die Zinsen des Erneuerungsfonds. Der Spezialreserdefonds dient zur Bestreitung von folchen durcb außergewöhnliche Elementarereigniffe und größere Unfäkle hervor- gerufenen Außgaben, welcbe erforderlich werden,damit die Beförderuna mit Sicherheit und in der der Bestimmung des Unternehmens ent- sprechenden Weise Ufolgen kann. In den Spezialreservefonds fließen: 8- eine im Regulativ festzUseyenkm aus den Uebersehüfjen der YZYebSeinnabmen über die Betriebßausgaben zu entnehmende jabrliche u age,

b. die Zinsen des Spezialreservefonds.

Erreicht der Syezialreservefonds die Summe von 20000 „14, so können mit Genebmtguna rxs Ministers der öffentlichen Arbeiten dre Rücklagen so lange unterblexben, als der Fonds nicht um eine volle IabreSrücklage wieder vermindert ist. ,

Die Wertpapiere, welche zur zinstragenden Anlage der verein- nabmken UNd Ukchk sofort zur VerWendung gelangenden Beträge SU beschaffen find, werden durch das Regulaiiv bestimmt.

Laffen die Betriebßergebniffe eines Jahres die Deckung der Rück- lagen_ zum Erneuerungs- oder Spezialreservefonds nicht oder nicht vollstandig zu, so isx das Fehlende aus den Ueberschüffen des oder der folgenden Betriebsjabre zy entnehmen. Abweichungen hiervon find mxt G'enebxnigung des Mmisters der öffentlichen Arbeiten zulässig- ?uLsth Rucklagen geht der Erneuerungsfonds dem Spezialreserve-

on or.

17. Der Ahja? 2 dxs Artikels 7111 der Konzesfionsurkunde vom 16. Januar 18 5 erhalt folgende Fassung:

Auf Verlapgen des Ministers der öffentlichen Arbeiten bat der Unternehmer emerseits fur die Beamten des Babaunternebmens _ .und zwar unter Hercxnziebung derselben zu Beiträgen bis zu derjenigen Höhe, welcbe Fur die Staatßeisenbahnen bis zum Erlass? des Geseyes vom 27. Marz 1872, betreffend die Penfionleruna der urzmitxelbaxen StagiSbeamten 2c., maßgebend geWesen ist -, anderer- setts fur dte Arbettex Pensions-, Witwen- und Unterstüvungskaffen na_ch den iLSt und kunftkg bei den StaakSeisenbabnen für die_Ge- ryabrung Von Penfiorzen und Unterstüyungen bestehenden Grundfos?" emzurichten und zu diesen Kaffen die erforderlichen Zuscbüfsezuleislsn-

71.

Diese Urkunde soll nach dem Gesc vom 10. April 1872 (Gesc say1ml. S. 357) veröffentlicht und eivne Ausfertigung derselben dem 1eretse: lYafschaft Bentheim ausgehändigt werden.

undi unter Un er " ' ' " t ' nd beigedrucktem Königlichen sInesTWYochstergenbandigen Un erschrtft u Gegeben Neues Palais, de:: 21. Mai 1906. ' G(T-f- §-) P [ Wilhelm R.. ' ra von o adowskv. v i i . St dt. Frexberr von Rbeinbaben. *von YoZbTYSkßi. u von Bethmann-Hollweg. Delbrück. Beseler.

dazu ergebenden ergänzenden und abändernden Bestimmungen (vergl.

Garnisonpfarrer von Berlin Goens;

§ 3 der Eisenbabn-Bau- und BettiebSordnung) maßgebend.

von Einem-

Finanzministerium.

1 "nd die Rentmeister bei Königlichen Kreiskaffen: Versxvustft von Briesen nach Peine und, chiller von Liebenwerda nach Bnesen.

Steuersekretär Schüler in Anklam ist zum Nent- mejftYeLLi der Königlichen Kreiskasse in Liebenwerda ernannt

worden.

Die Rentmeisterstelvle be_i der Königlichen Kreiskasse jn Bubliß, Regierungsbeztrk „Koslin, unh _

die Rentmeisterstelle be_i der Königltchen Kretskaffe in Schlawe, Regierungsbezirk Koslin, find zu besehen.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Es sind ernannt worden: _ .

der Regierun Sasseffor artwig m Berlrn tretenden Vorstßen m_ der chiedsZerichte für Ari eiterverfiche- rung Stadtkreis Berlin und Rßgterungsbezirk otsdam und des Schiedsxzerichts fßr die Arbettewerstcherung tm Eisenbahn- direktionsbeztrke Berlm, ' .

der Re ierungSaffeffor- Dr. von Rhety tn BreSlau zum stellvertretenßen Vorsißenden des Schieds ertchts für Arbetter- versicherun Regierun sbezirk Breslau un des Schidegerichts für die Yrbetterver 1cherung im Eisenbahndireknonsbezirke Breslau.

Die Ernennung des Re ierungßgffessyrs M i ck els in Breslau zum stellvertretenden Vor tßenden 1ft mtderrufen.

Lum stellver-

Abgereift:

zellenz der StaatSMinifter und Minister für ewerbe Delbrück, in dienstlichen Angelegen-

Seine Fqndel und exten.

Yiehfamtliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin. 6. Juni.

Laut Meldung des „W.T. B.“ ist S.M.S. „Loreley“ am 2. Juni wieder in Konstantinopel eingetroffen. _

Der heimkehrende TransYort der abgelösten Be- saßung S.M.S. „Condor“ itt mit dem Reichspostdampfer „Scharnhors am 3. Juni in Neapel eingetroffen und hat vorgestern die Reise nach Genua fortgeseßt.

S. M. S. „Tiger“ ist am 3. Juni in Nagasaki ein- getroffen. .

S. M. Flußkanonenboot „Voxwärts“ ift am 3. Juni von Hankau abgegangen und vorgestern in Kiukian (am Yangtse) eingetroffen und von. dort nach dem PoyangLFee ab- gegangen.

S. M. S. „Luchs“ ist vorgestern von Schanghai nach Ranking in See gegangen.

Der aUSreisende AblösungstraUSport für die Schiffe des Kreuzergeschmaders ist mit dem Dampfer „Borussia“ vorgestern in Colombo (Ceylon) eingetroffen und hat gestern die Reise nach Hongkong fortgeseßk

S. M. S. „Jltis“ ist gestern von Hongkong nach Pakhoi in See gegangen.

Oefterreich-ngaw.

_ Kaiser Wilhelm ist, einer Depesche des „W. T. B.“ zuxol _e, heute morgen in Wien auf dem Nordbahnhofe ein- getroßen und daselbst vom Kaiser „Franz Joseph empfangen woxden. Nack) herzlicher Begrüßung und der Vor- stellun, der betderseitigen Gefolge fuhren die beiden Monarchen nach enzig und von dort nach Schönbrunn.

_ In der estrigen Sißun des ungarischen Abgeord- netenhauses LIst, wie das „YZ. T. B.“ meldet, die Geseßes- v„orlage, betreffend das Budgetprovisorium und betreffend d1e§8ew111igung5esNekrutenkontingents,angenommen woxden; hiermit tst der E lexzustand, der infolge der Ver- wetgerung der Steuern un der Rekruten eingetreten war, formell beendigt.

Großbritannien und Irland.

In London ist g_estern der Internationale Berg- arbe'tterkon r-eß eroffnct worden, zu dem Vertreter aus Belgten, Deut_chland, England, rankreich, Oesterreich-Ungarn und den Veremigten Staaten e chienen sind.

Der Vorsitzende, das Parlamentßmiiglied Edwards (Arbeiter- partex) sprach, „W. F. B.“ zufolge, in seiner Begrüßungßrede die Höffnung aus, daß di Beraiungen des Kongresses zur Erreicbun des angesttebten Ziels, nämlich der Hebung der Klasse, der die er- sammelten an eböreo, beitragen würden. Er wies sodann auf die großen Fortis ritte hin, welche die Bestrebungen der Arbeiter namentlich eit dem letzten JabreSkon reß gemacht hätten. Die Macht der Vereinigung habe sie in den tand geseßt, an der Regie- rung der Nationen, zu denen fie gehörten, teilzunehmen. Er erinnerte an den Vor kurzem stattgehabten sreundscbaftlicben Verkehr bedeutender Yertretungen aus Deutschland und Frankreich mit den britischen Ve- Borden, der ein Zeichen der herrschenren w_oblwollenden Gesinnung sei. Der deutsche Reichßtagßabgeordnete Sach1e betonte die Notwendig- keit, daß Die internationale Bewegung unter den Arbeitern weitere Ausdehnung erfahre.

Der KonJreß nahm_ eine von Walsh-England ein- gkbrachte Resa utioy an, dte eine Verbesserung der Berggeseß- gebungen_ m der Rtchtung verlangt, daß Leben und Gesundheit dxr Arbexter unter Tage be er esichert werden; ferner wurde eme von BartelS-Deuts [an und Ebert:Oesterreich vor- geschlagene_Resolution angenommen, die besagt: zur Verhütung von Unglucksfällen, namentlich solcher wie in Courriéres, so_llten d_ie Arbeiter aus ihrer Mttte Inspektoren wählen durfen, die vom Staate zu befolden wären.

Frankreich

_ _In dem gestrigen Ministerrat entwickelte der inanz- mxmner Poincaré in großen Zügen den Entwurf eines Etnkommensteuergeseßes. Nach einer Depesche des

die fich zu och ei " t glauben, eine Steuererllä eben können.!) Der YYY??-

uzinifter Thomson machte d [MHZ, daß wei Kreuzer, dre sich zur Zeit in Oran befinden,_den efehl er alten Haben, nack) Tan er zu gehen, um orderunqen rankreichs in bezug au? dix Ermordung des Franzosen Char onnier Nach: druck zu verlethen.

anderem vor, daß SteuerpflichtZ' e,

Rußland.

In der gestrigen Skßunkß der Retchsduma wurden die Verhandlungen ubex dte ms ung _ einer Kommisfion ur Untersuchung der fett Erlaß dez; amfesteß vom 30. Okto er v. 3. bJangenen ungeseßltszrn Re(?wxunqsakte fort- gese t. ehrere Tele ramme u an e eßltche Verhaftun en 111 er Provinz, die itglieder_ der uma erhielten, gaFen ['o'dann _Anlaß zu Erörterungen uber das Recht der Duma, te Mrnister zu interpellieren.

Nach dem Bericht des „W. T. B.“ war der Abg. Aladiin der Meinung, die Jnteryellationen hätten keinen Zweck, man könne bei den Zlegenwärtigen Ministern kein anderes Gefühl erwarten, als das der achsucbt. Aber die Duma müsse dennycb Jnterpellatkonen ein- bringen, um die ganze Verantwortung auf dte Regierung abzuwälzen.

Die Duxna erklärte sie?, bterauf mit sämtlichen Inter- panttonen emverstanden un seßte sodann die Debatte über die Agrarfrage fort.

Im Laufe der Beratung er kiffen der Ackerbauminifter Stichinski und der Gehilfe des Min stets des Innern Gurko das Wort. Ihre Reden wurden bäufig mit Rufen: „Nieder mit Euch! Entlaffuna nehmen!“ unterbrotben. Det Prasident läutete anhaltend mit der Glocke. Der Minister versus; unjer _Zurufen „Entlaffung! Entlassung!" die Tribüne. Der Präfident erklarte hierauf, die Arbeit der Duma sei nur möglich, wenn Ordnung herrsche. Der Abg. Petrunkewitscb verspottete die Politik des Ministeriums und deffen Unkenntnis der Lage des Landes. .Appellieren Sie doch nicht an unseren PatriotiSmuS', fuhr der Redner fort, .mißbraucben Sie nicht diesen Auödruck, der egenwärtiq etwas Ver-

bscheuungßwürdiges bedeutet. Dsnn Wer ist Fatxiot? Patrioten sind diejenigen, die die Autokratie verteidigt und die die Me eleien unter den polnischen Juden angerichtet baden. Sie selber md eine wahren Yatrioten" wenn Sie es wären säß'n Sie nicht an diesen Bänken.“ ' er Abg. Professor He r z e n stekn wandte fick) gegen die Darlegungen der Minister und besonders gegenibre staäsüscben erecbnungen. Jm weitexen Verlaufe der sehr erte ten Debatte bekampfte der Abg. Graf Heyden die gegen den A [ geriibteten Ausführungen der Vorredner; er erklärte, er sei bereit sich dem vor escblagenen Agrarprogramm an- zuschlie_ßen; er habe nicßts gegen eine wangöenteignung, halte es aber für dener, wenn die Frage unter Berücksichtigung der örtlichen Ver- schiedenheüen_geregelt wxrde. _

eraux wurde dte Stßung auf heute vertagt.

-_ Wie das „W. T. B.“ meldet, ist in den letzten Wochen kaum em Gouvernement von Agrarunruhen verschont ge»- blieben, die besonders in _den Gouvernements Saratom, Wo- ron es ck) und Grodn o emen bedrohlichen Charakter annehmen. Aus verschiedenen Orten gehen Meldungen darüber ein, daß dle Bauern den Beschluß Yfaßt haben, das Land der (Huts- befißer aufzutqilen, fans te Reichsduma die Rcaelunq der Agrarfrage mcht dur zuseßen verznag. Wie die St. YUM- burgertBlätter melden, at du: Regterung anderthalb Mi ronen Desßnnen Kronland auf dem rechten Wolgaufer im Gou- vernement Samara vermesen lassen, damit diese landlosen Ueberswdlern aus den südltchen und zentralen Gouvernements zugeteilt werden sollen.

Spanien".

Nach einer Meldung des „W. T. B.“ ist die Leiche des Attentäter? Mateo Morales gestern von seinem aus Sabadell m Madrid eingetroffenen Onkel rekognoHHiert worden. Die Polizei m Barcelona hat festgestellt, daß orales auch der Urheber des vor einem Jahre gegen den König von Spanien und den damaligen Xräsidenten Loubet in Paris verübten Bombenanschlages gew en ist.

Außer demDirektor derSchule in Barcelona, in der Matteo Morales üher wohnte, sind auch noch mehrere Lehrer, dte Anarchtsten find und unter dem Verdachts stehen, an dem Atteptat vom 31. U. M. beteiligt zu sein, festgenommen worden. Wte jest bekannt wird, wurde in der Nähe des Generalkgpitanats in Madrid am Tage des Attentats eme Buchse efurzden, die mit Pulver und gehacktem Blei efüllt tyar. wer der bei dem Attentat verleßten Soldaten Smd gestern gestorben. Man nimmt an, daß die Bombe vergiftet _war, da bei allen Verwundeten der Brand auf- getreten ist.

Portugal.

, Ein Dekret, durch das die Cortes auf elöst werden, ist, „W. T. B.“ zufolge, heute veröffentlicht wor en. Die neuen Wahlen sxnd auf den 12. August aUSgeschrieben und der Zusasmtzmentrttt des neuen Parlaments auf den 29. September ange e t.

Grieibeuland.

In der Deputiertenkammer isi gestern ein Weiß- bu-ck) über den Streit mit Rumänien vericilt worden. Der Minister des Aeußeren Skuzes erklärte, nach einer Mel- dung des „W. T. B.“, es eien Ereigniss eingetreten, die ihn zu dem Antrage zwmgen, ie Debatke über den Gegenstand noch einige Tage hinauszuschieben.

Asien.

Nach einer MeldunÖ der „A enceHavas“ hat der Schuh einen erneutxn akuten ichtanfa erlitten und muß infolgw dessen das Ztmmer hüten.

- Die apanische Regierung hat, den „Times“ zu- folge, beschlo en, Korea mit zwet Divisionen, der 13. und der 15, zu beseßen, von denen die erstere mit dem Hauptquaxner .H_oseun die Ostgrenze längs des Tumen über- wachen wrrd, wahren der leßteren, die zum auptquartier Yon an erhalten wird, der weftliche Teil der ren e längs des alu Fur Bewachung zugeteilt werden Lol]. Auséjckxließltch 5Hort Art urs werden die Japaner_ an Grund der Be- stimmungen des riedenSvertrages dte Mandschurei mit 2 0000 Mann be eßt halten.

Afrika.

Wie die ,Tribune“ aus Kairo meldet, haben die Ein- qeborxnen in Él Obeid (Provin Kordofan) die sudanefische Garmsotx an egriffen und 2 Of iere und 15 Soldaten e- tötet. Ems ruppenabteilung ist abgesandt worden, um ie Ordnung wieder herzustellen.

„W. T. B.“ ist die Einkommensteuer als Ersaßßeuer für andere in Fortfau kommende Steuern gedacht und eht unter

Statistik und Volkswirtschaft.

Die Eisenbahnen der Erde am Ende des Jabres1904.

Einer nacb amtlichen Quellen im „Arcbiv für Eisenbahnwesen“ gegebenen Uebe! t zufolge waren am Schluffe des Jahres1904 886 313 km El enbabnen auf der Erde voxbanken. Die Bautätig- keit war im Jahre 1904 lebhafter als in den vorauf egangenen Jahren, es wurden 26958 km neue Bahnen ebaut gegenü : 21139 und 21461 km in den „heiden Vorjahren. ie meisten Eisenbahnen wurden, wie fat aUxabrlicb, in den Vereinigten Staaten von Amerika ber este t, 9538 km“; einen besonders starken Zuwachs zeigen auch exiko mit 2769 km, Brafilien mit 1671 km und Argentinien mit 2594 km. In allen drei Staaten, besonders aber in Mexiko, ist wobl das Kgpttal der Vereinigten Staaten an dem Eisenbahnbau stark mitbeteiltgt gewesen. Das europäische Eisenbahnneß bat stcb um nicht ganz 500) kw vergrößert. Der stärksteZuwaÖß fällt bier auf das europäische „Rußland und das Dealscbe Reich, in Asten find nux Britisch-Ostmdten, Japan und China wesentlich an den Fortschritten des Eisenbabrbaues beteiligt. Die Tätigkeit Rußlands i'n_ Aßen hat unter dem Einfluß des russisch japanis en Krieges vol!- ftandig gestockx In Afrtka zeigen neben den Eisen ahnen Aeayptens auch,die in den deutschen Kolonien angemeffene Fortschritte. In den engltscben Kolonien ist ei): vöüiger Stillstand zu verzeichnen. A1ch in Australien hat der Elsenbabnbau wohl unter dem Einfluß dkr wirtLTctxftlichen und pollttschen Lage nur ganz geringe Fortschritte gem .

Das Eisenbahnneß von „Amerika hatte einen Umfang Von 450 574 km, das der Veremtgten Stgaten einen solchen Von 344172 km, es übertrifft also das Eijenbabnney Europas von 305407 km um fast 40000 km Yfien hatte 77 206 km, Australien 27 052 km, Afrika 26 074 km Éijenbabnkn.

In der Reihenfolge der ein elnxn Staaten bat fich im Jahre 1904 nichts geändert. Auf die erxmigten Staaten won Amerika mLt 344 672 km folgt das Deutsche Netckx - allerdings in gro em Ab- stande *- mit 55564 km, das europäische Rußland mit 54 08 kw,

rankreicb mit 45.773 km, Bcitisch-Ostindien mit 44 352 11111,

esterreicb-Ungarn mit 39168 km, Großbritannien und Irland mit 36 297 km und Canada mit 31554 11111. Di€_ übrigezx Staaxen dsr Erde bleiben-alle unter 20000 kro. Ganz aufsaaend nt der geringe Fortschritt im Eisenbahnbau, in Großbritannien. _Es fink? im Jahre 1904 nur 149 km neue Ejsenbabnen gxbaut, wahxend in Preußen, de en Cisenbabnnebß (33 510 km) an Ausdehnung dem groß- 5 tann1schen beina e gleichkommt, 656 km neue Eisenbahnen hergestellt find. Es gewinnt Von Jabx zu Jahr mehr den An- schem, als ob Großbritannien mtt Hauptbahnen nunxnrbr voll außgestattet sei und es genüge, wenn die Maxcben des Eisenbahnneés durcb Kleinbabner] angefüllt werdxn, die, wie auch in Preu en und den übrigen Lgndern, m dkn Zu1ammen- stellungen im „Archiv für Eisenbahnwesen" ntcbt berücksichtigt fänd.

In dem Verhältnis des Eisenbahnneses zum Flächeninkalt der Länder nimmt das Königreich Belgien mit 23,9 kw auf 100 qkw die erste Stelle ein. Es fol en “096 Königreieb Sachsen mit 19,8 km, Baden mit 13,9 km, Elsaß: otbrmgen mit 13,6 km, Großbritannien mit 11,7 km, die Schweiz und Württemberg mit 10.2 kW, Bavkrn mit 9,8 kw, Preußen mit 9,6 _km. Für Preußxn inxbesondere kommt in Betracht, daß süx die ausgedehnten östlichen Provinzen der Eisenbahnbau noch nicb_t w fortgeschritten sein kann, wie in den industriereicben kleineren deutjcben Staaten. In ken Vereinigten Staaten stellt fich dieses_Veckältnis auf nur 4,4 km.

Das Verhältnis der Eisenbahnlange zyt Einwohnerzahl ist für die Beurteiluna der Angemeffenbeit des Ei1enbabnneßes ein weniger brauchbarer Maßstab, da natürlich das Verbälxnis fich um so günstiger Jestaltet, je dünner die Bevölkerung ist. So ist dsnn dieses Ver ältnis am günstigsten in den australischen Staaten, und zwar in Queensland mit 97,1 km auf 10000 Einwohner, i1 Westaustralien mit 84,71xm und in Südaustralien mit 84,3 ]UU. In Canada kommen 59,1 km, in den Vereinigtsn St_aaten von Amerikx 43 km auf 10 00) Einwvbner. Von den europäücben Staaten weist die höchste Zahl Schweden mit 24,5 km auf, es folgen Dänemark mit 13,4 km. die Schweiz mrt 12,7 km, Bayem mit 12 kw, Frank- reich mit 11,7 km, Elsaß-Lotbringkn mit 11,5 km, Baden mit 11,3 km, Norwegen mit 10,9 km und Bel ien mit 10,2 km. In Deutschland find im ganzen 9,9 kw, in Preu m 9,7 kW Eifsnbabnkn auf je 10000 Einwohner vorhanden, in Gro britannien nur 8,8 km. Diese Reihenfolge einiger der wichtigsten taaten zeigt schon, wie unrichtig es ist, wenn man die Ueberlegenbeit des Eisenbahnneßes eines Landes über das eines anderen nach Y_iesem Maßstabe bemiszt. Ein richtiges Bild vor] der Ausstattungsziffer erhält man, kvenn man sowohl das Verhaltnis zum Flächeninhalt als auch das zur Einwohnerzahl berüxkficbtigt.

Die Zujammenstxüungeß im „Archiv für Eisenbahnwksen' geben auch einen Anhglt daxfzr,.wte Hock) die Anlagekosten aller Eisenbahnen der Erde ungefahr zu 1chass_n_1md. Zu diesem Zweck find die Anlazs- kosten einer__Anzabl europai1cher Eisenbahnen und dikjenigen ver- schiedener Eucnbxbnen Yer übri en Erdteilc getrennt von einander an- gegeben, wetl die euroxaischen ahnen wegen der meist besseren Aus- rüstung unk? der größkren Kosten des Grunderwerbs im allgemeinen teurer zu stehen kommen. Danach betragen die Durchswnittso kosxen eines Kilometers Bahnlänge der aufgeführten Bahnen

fur Europa . . . . 294461.“(gege11292 938.“ im Vorjahre),

für die übrigen Erdteile 151409 , ( 149206 , , , ). Legt man diese Durchschnittskostenbettäze sämtlichen vorhandenen Eisenbahnen zu Grunde, so ergibt sick) ein Anlagekapital

für Europg von . . . . 305 407 ckch294 461 = 89 991 532 027 „;ck,

für die übrxgen Erdteile von 580 906 )(. 151 409 = 87 954 396 554 , ,

zusammen Aula ekapital der am

SchlussedesZa res1904inBetrieb

gewesenen C11enbabnen der Erde . 177945928581.“ oder rund 178 MtUiarden Mark.

Das Einkommen der Bevölkerung Hamburgs.

Interßffqnie Angaben über die Einkommensverhältniffe und damit 05er die 1oztale_ (Gltekerung der Bevölkerung Hamburgs enthält die jetzt vom Staxtstischeg BureJu der hamburgischen Steuerdeputation veröffentlichte xtffemmaßtge Uebersicht über das Ergebnis der Ein- kommensteuer fur das Jahr 1903.

Von deb 799,940 Einwohnern, die der Staat Hamburg im genannten Jahre zahlte wurden 178 507 Personen mit einem (Ein- kommen von 585,5 Millionen Mark zur Einkommensteuer herange- zogen. Der Steuerertrag belief |ck auf 23,5 Millionen Mark. 149596 Personen, kas find 84 0/9 sämtlicher Steuerzahler, gehörten den unteren Einkommensklaffen, die 900 bis 3000 .“ versteuerten, an. Utzter ihnen bilden die Einkommen Von 1000-2000 „24 die umfang- retcbste Gruppe, sie umfaßt 104 325 Personen oder 58,4 0/0 al1er Steuerzahler. 21745 Personen oder 12,2 0/9 entfallen auf die mittleren EinkommenSklaYe-r, die 3000 bis 10 003 .“ versteuerbares Einkommen an egeben atten. Mehr als 10000 .“ Einkommen hatten 7166 Per onen oder 4%, unter ihnen die kleine, 368 Personen (0,2 0/9) umfaffende Gruppe derjenigen die ein Einkommen von aber 100000 „Fi zu versteuern batten. Während die Angehörigen der oberen Emkommenöklaffen 18,4 Millionen Mark Einkommensteuer oder 78,2 0/0 des gesamten Steuerertrages zahlten - die 368 höchsten Einkommen waren an dßesem, mit 6,9 Millionen Mark oder 29,5 0/0 be- teiligt _, entrichteten dle mtttleren Klassen 3,3 Millionen Mark oder 14% und die breiten Massen der unteren Einkommensklaffen nur 1,8 Million Mark oder 7,8 0/0 der gesamten Steuersumme. Die_Klasfe der „Steuerzahler mit unbestimmbarem Einkommen“, d. b. derjenigen Steuerfubjekte, die die Steuer nur für einen Teil des Jahres oder fur mehrere Jahre entrichtet haben oder bei denen Nachversteuerung eintrat, zählte 22214 Personen, ibr Steuerertrag belief fich auf 1062000 «Fü