1906 / 149 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 27 Jun 1906 18:00:01 GMT) scan diff

karten, Druck achen, Warenproben und Ge chäfts: papiere im rts; und Na barortSverke r ein- zuführen, an den seitherigen Tari en festzuhalten gedenke.

Wie das „W. T. B.“ meldet, erwiderte der Minister von Weizsäcker im Namen der Königlichen StaatSregierung, da? diese der Ansicht sei, es könne angesichts der Aenderung der Tarie der Reichßpost an den bier in Betracht kommenden Taxen im württem- ber ischen Orts- und Nachbarortsvetkebr nicht in dem Umfange der bis rigen Erleichterungen festgehalten werden.

Deutsche Kolonien.

Aus Deutsch-Südwestafrika werden amtlich vom 20. d. M. folgende Verlute gemeldet:

Nördlich von Warmbad nd gefallen: der ReiteePaul änsel, eboren am 23. 3. 81 zu Sudan, früher im 6. KöniYicb S chsischen Önfanterieregiment Nr. 105, und der Reiter Karl ircbbofi- ge- oren am 4. 11. 83 zu Berlin, früher im Ulanenregiment Nr. 14, zwistben Kalkfontein-Süd-Warmbad als Relaiöreiter der Reiter Karl Schumm, JZboren am 4. 12. 81 zu Klein-Zyglin, früher im Jnfantericregiment r. 51. .

Der Gefreite Julius Wichmann, eboren am 1. 3.81 zu Lautern, früber im Jägerbataillon Nr. 1 [It am 22. Juni 1906 in dsr Krankenjammelstelle Kubub an Herzs wache gestorben.

Oefterreith-ujtgam.

Ja der osterreich1schcn Delegation xpurden gestern die Ver andlungcn über das Heeresvrdinartum fortgeseßt. Na dem_Bcr1cht des „W. T. V.“ trat der Dexegierte Delugau für die Unterstüßung dcr Abrüstungsbestrebungen im Einvernehmen mit den anderen europäischen Staaten ein. Gegenüber dem De- legierten Schreiter, de1_für Verwirklickjung des Linzer rogramms fbrach betonte der Fürst Schönburg: die alldeuts cn Pläne auf Änglkcderung _der deutschen Provinzen an das Deutsche“ Reich würden umw weniger verwirklicht werden, als dadurch ein blutiger Krieg zwischen den Germanen 11111) Slayen Europas enjbrennen würde und die darauf binzielench , [an: der Aüdcutschcn bei den maßgebenden Faktoren des Dcutseben '“cicbs keinen Anklang 5110811. Der Redner gab im Namen seiner Paxtcigcnoffen die Er- ärung ab, daß fie das Kris sbudget annehmen, unter der Bedingung, daß die Gemeinsamkeit und inbeit der Armee unberändert sowie die 211an und innere Organisation ausschließlich der Krone vorbehalten 512156. Der Delrgierte Stcin_ erörterte Yodann einaebend die schweren Schäden des DualiSmus und 1vrach sicb für die Voüständigc Trennung Bxédcr Reichsbälftcn aus. -- _Die ungarische, Delegation beschäft'igte nch in ihrer gestrigen S1ßung M11 der Beratung des Budgets des Ministeriums dcs Auswärwgcn.

Zw Laufe der Dkbanc wkeL dx: Delegierte Hollo, nach dem Bericht des enanuten WreauJ, au' die Gefahren bin denen Ungarn durch den eibund infolge der Expanswnspolitié Deutsthlands auszqeseßt sei, damit Verbundenen bedeutenden Militärlasten. Ueberdies verbinden dx: Einüuß Deutschlands, daß die Rekbte Ungarns zur Exltung kämen. Deutschland babe |ck nicht nur mit _der ungeießYÖw Regierung Ungarns verbündet _und mit ihr Vertrage abgesthlonxn, sondern einzelne Mit- glieder diem Regurung seien muh nachtragkiä) durch den Deutschen Kaiser aus ezcichnet wvrdeu. Deutschland one in der Webrmadt Oesterreiib- 11ng eine Reserve seiner eigenen Webrmaxbt befiyen. Bezügkirb der Orierztpolitik WJ; Oeftcrxeicb-Un arn verhindern, daß an' dem VW eme fremde" acht seiten F faffe; fiatt deüen hätte der M'misjer des Wwartigen die Gefuble der Balkanvölker Orrlsßt. DL: Redner brachte einen Beschlußantrag cin, wonatb die DeTegation die Antwort 508 Ménisters des AuSwärtigsn in der WWMitage 111151 zu: Kenntnié nimmt _und den Päniim an- wciß, dcn BLLÖWHMMJ des 211153911174 durchzuiübrcn. Schließicb 5810519 5,3011." 51: Notwcpdigkeét, _:1111 56:11 Glaubm zu 51265011. (112 wärs die Monaräoie 9111 521111332: Skaat. Der Minißerpräiidknt Dr. chcrls kvn'swricrfc, daß in dsr Delega- tion 521111111111 dsr beider. Kardinalvunkx.“ dcr 1114515171155: Politik, nämlich ch Festhaltens an dem cinen 5278117101311 Cbaraktcr TLUJLUDOU Dreibunr 11111 der Forderun§ dc: freien Entwickwng dcr “B&Tkanitaatxn, kaum 171111 MeiuunZWkrWiedenbkit 116111356. Bkzü§1ich 51? Sprachen- um: Wavvckiragx vsrwigx dx: MnistrWräsädM au?" dex“. bkkannxkn Skandrunk? dcr Neg1r71mz. Dcr Dklegierc Tuskan (Kxoate) 1111171277: bir auswänigr PoLixik "11“. Wir:; und Vkarkao u:? 15159712 kik 2551571111;- DO:". dem :cumbe: BÜnkniKQ.

-- Jm é-1:crrcichischcn AbxcordnctcnbaU 0017917. dic Forjseyung dcr Bcratung des" B.. soriums“ auf der Tagckordnnng,

Dkk Abg. *Sternberg erklärte. iQ! dak Budgetrwvisyrium 111111111111 zu woücn, da er kei_ncn Gum? babs, gegen die bcédxn Hsm Kabinett angebörendcn böbmi'Öeu Miniiterik-erauen 111 589911. Dx: Abg. Placck betonte, das; die erölkerung_ Böbmmé 21: 55511: Kabinktt kein Vextrauen babe, in dem der dquÖLLandsmannminékUr den Einfluß der t1chechischen Kabinettömitélieker rgralvfierte. Dcr 215,3. Wagenhofer trat für ken Schny der öteneichi'chen Rc'ubxbäch bei

erbandlun en mit Ungarn ein und verlangte, daß die 2531117507. Interessen eim Abschluß von JuchWeriragcn mit dem u§131152 geschüßt würden. Der Abg. ol] führte aus, für ein sech;- monatlicbes Budgetprovisorium um 10 weniger stimmen 1,11 körmen, als dadurch einerseits die Dauer der Mandate des Hausos (15er: schritten würde und andererseits die Zusammenseßung des Kabinetxs, die wobl einen ortschritt bedeute, do keine genügende Gewähr “511 den Schuß des euts tums biete, „1111 beantra te die Bewiüiguna eines dreimonatlichen * udgetprovisorrums; sein ntrag wurde jewel: nicht genügend unterstüyt.

Großbritannien und Irland.

Jn Beantwortung einer gestern im Unterhaus ? gcstclltM Anfrage, betreffend _den Besuch der englischen Flotte in der Ostsee, und emer_Anregun , daß ste die russischen Häfsn 111cht anlaufen soUe, we11_c1n sol er BPW als eine der kon: stitutionellen Bewegung 111 Rußland eindli e Kundgebung ausxzelegt werden würde, gab der StaatScretär des Aus»- wärti en Sir Edward Grey nach dem Veri )t des „W. TV.“ folgen e Erklärung ab:

Die Flotte Werde nach den bksberigen Bestimmungen im Laufe i rer Kreuzfahrt in der Ostsee vier russische Häfen besuchen. Genaue

aten eien noch nicbt festgeseßt worden, aber si: würden in die Zei von Ende Juli oder Anfang August fallen. erscheine ihm, dem Staatssekretär, ganz ausgeschlossen, daß der Besuch der Flotte, der dort eine Zeitlang vorher schon vorbereitet wvrdcn sei, so auSgelegt weiden könne als babe er irgend eine Beziehung auf die inneren Anaelegenbeiten Rußlands oder irgend welchen Einfluß auf fie. Derartige Besuche während der Sommerkreuzfab-t der Flotte seien bis beute stets als ein ein- facher Akt der Höflichkeit gegenüber dem Laute und dem Volke au- eseben wvrden, in dessen Nacbbztrscbaft fich die Flotte begeben babe.

enn eine weitergehend: Eikiarung gewünscht werden sollte, so schlage er vor, daß dies bis zur Beratung des Etats des Auswärtigen am 5. Juli verschoben werde.

Das Haus feste im wxiteren Verlaufe der Sißung die Beratung des viexten Al_rnkels der Unterrichtsbill fort. Es lag hierzu em wettgebender Abänderungsantrag der

1" owie auf die

Opposition vor, der aba: bei der Abstimmung mit 340 ge_ gen 237 Stimmen abYelehnt wurde. Die Nationalisten, 19 Arbeiter: vertreter und 27 iberale stimmten mit der Oppofition.

Fraukxeilb.

In dem Budget für 1907 werden, „W.T.V.“ zufolge, ur estreitung von 150 Millionen dauernd_er_Mehra11_Sgaben ol ende Maßnahmen vorgeschlagen: 1) Dretßtgprozenttge Cr- 5 ung der Erbschaftssteuer auf Nachlässe von nzehr gls 10000 Fr., 2) Steue-Yschlag auf Absynt und Likorweme sowie Erhebung einer abe von Minera wässern, 3) zehn- rozentige Erhöhung der e wechselab abe von auf den n- aher lautenden bew ' lichux en, 4 Vorgehen gegen ie Unterschleife im Ver r mit Branntwein.

Rußland.

Zur Beleuchtung der finanziellen und öko nomischen Lage Rußlands werden von der „St. Petersburger Telw graphcnagentur“ folgende Angaben verbreitet :

Die ordentlitben Staatkeinnabmen in den ersten vier Monaten des Jahres 1906 weisen eine Vermbrung um 61,2 Millionen Rubel ge en den leiäut ?eitraum des Vorjahres auf. Ueber die Eisenba neinna men tegen Angaben für fünf Monate vor; danach haben diese mtb der durch den Ausstand hervor- gerufenen Verminderung während des Januar und ebruar gsgen das Vorjabr kn März um 5,5, im April um ,4, im " ai um 3,3 Millionen Rubel gehoben. Außerdem waren die Guter- anbäufangen am Maße, die im YUM fick) auf 211433 Waggons beliefen, am 16. Juni 76 623 ggons zurück egangen; die ent- sprechende Zahl des bres war 103119 aggons. Die Be- wegung dos auswärti ea Handels in der eit vom 14. Ja- nuar bis zum 10. zeigt einen Ueber chuß des Aus- fubrwerts über den wert von 131287000 Rubel; im Vorjahre hat dieser .Mchuß 164300000, im Jahre 1904 64734000, im Jahre 1 111543000 Rubel betragen. Die gegenwärtige Einfabr BYR dem Werte nach 225 830 000 Rubel egen 201890000 Rubel Vorjahre und die Ausfuhr 357117 000 51115121 gegen 366119W0xRubel im Vorabre. Die Zollcin- nahmen betrugen 11! den ersten fünf ' onaten dieses Jahres 90903000 Rubel 74889 000 Rubel des Budgetanftblags, 76909000 im VOÖM und 87 515000 Rubel im Jahre 1904. Die Zunabme der Übeiulageu in die Sparkassen in den ersten fünf Monaten du Jahres betrug 114,9 Miüionen Rubel gcgen 24,5 Miliionen im Zeitraum des V01jabres; ibre gegenwärtige starke bildet _cinen Éewiffen Außgleicb WE in jüngster eit Abftuiws der inlagen, die jest wieder in dieKa en a . Der Teste Staatsbankausweis vom 21. Juni stellt 7271. der Aktivbestand ck infolge des_Zu- Juffes von den aus dem kommenden Ge dzeichen noch gestarkt bat. Ein anderes Zeickeu des ufbörens drs akutcn Geldbedarfs be- steht in dem fortdauernden Zatückgeben der Aktivanßgaben der Bank 1105 der DiskooMesung. Der Goldbesiand erreichte 1107 350 000 Rubel, f er fast vollständig 100 0/0 des Roten- umlauss darstellt.

- “bie aux der Mordmmg der gcstg'gen Ssang der Reicbsduma tehende Zerpe1lation, betreffend d1e Utiter- drückurxg der Presse, rief eme lan chbgtte buvor„1n der eine große Zahl von Nedyern heftige _ ngrrnc gegen “dre Nx- gierung richtete. De_öglachen_ gab eme_ Interpellation, die darüber Beschwerde fuhrt, dax; Kosaken un gan Lande als Polizisten venoende1w"_ , Anlaß zulängeren sführmxgen, von dmen namentl1ch d1e7emgen des Abg. Arakanzew tiefen Eindruck machten.

Nach dem Ber'ubt des „W. T. B." bob der Redner hervor, die Kosaken bätten cbc'mals die Freiheit ;:eliebt, Wein die ngierung bärte jsdes menschliche Gxsübi in 0811 Kosakerxaußgetilgt und bätte ibncn Vcrzcbtung und Haß gegen 518 Rugnn bcigebracht._ Die Kosakcm ?agtex, fie seien kxixc R11 cn, 101101211 cine_bc?ondcre 2151102311151. 1720 181311 Kokakcn. 3,1011 dürfe aber, 1.1.11: dcr 9101711 dix Kosakcn nicbt bauen, man müffc 712 be- kLagcn. Déc Abgeorénetcn aus dem Dongcbirt Wasiiliew unk“ Sarcßianow beantragtkn 5:1“; Sch1u§ dsr Debatte, da_ 511 Duma nich! 0:15“ R5chT zustehe, die Vkrabsäpicdung dkr 510111101“. zu vcr1angen: 518125 912151 komme allein dem Monarlben zu. Der Präfiden! :'ie? de1_1 Rebne: zur Ordnung, da 2111 101chLÖ Vcrlaxxgkn 11:7z111cäi1fig Wi, nachdem er dic Diskuifion zuge- laffkn babe. Dis Abgg. Borodin, Scde1nik0w unk ber Prjcstcr A;:tnassjcrr. die 0110 Ko'Takenwablkrcisx vertrctsn, 725er. dis Aussäbruxügc: dsr Abgeordnetcn Wa1filiew 111-r STVOÜZQROW “,'-rück 1.75 8150521: 153211 710537. Nkrwuri. 77.212101: 7.117 rurch dic Unnrixüßun-Z dxr Rs.:ikrnng 52165111: 12511011: die Kosxkc: wünschten mix dem rufstsépen Volke “1x. Frisden zu [cbm D;“? Abg. Bkrbrin 53110? Briekk von Koscxken, deren Schreiber am 112571211 zu den Jbrigen Zurückfübrsn 1115551011, und 511 ibrkm Unwillen Ausdruck 921721“. (1531 5211 Polizei- Likxkx, dcn man 150211 aufzwinge: 71: wollte:". nicht 121che Leuik bcwachen unter 50721. Einfluß Rußlam [side. Borodin ivracb 018 2257111115135 aus, daß die beiden Abgwrdnuisn 11116 Kosakcnwabl- kr811'911, Ne 0511 'Der Ergebenbeit rst Kosaken 4125071 1518 FÜÖTTT und 5971 1570111 Haff: :::;en die RevoLutivväre 0215101581“. banka, 151: NEIN". 11:1 Cknvcrßänkvjé mii 1305211 Offizieren aasgearbeite: bättsn. Dkk Prisßkr Aian 0111er 111211111", dxrariigc RLOTU seien 51? FTUÖL cincr 711153911 AUfi-IFMZ vpn Pxxriotismus. Der Abg. Sök 817.1ka 10912, die 51013781"- seic'n ech12 Dienst des Kaisers Und daß Vleanb-ZZ, aber der Kaiser 1011-11 1171 der 27111- Diener dss Vaterlandeö und das durch die Tuma Verttctme VaterLank verlangs die Frcébkk. Also 5511er. die K:Takkr. 7017. 22651, dem Willen de? ParLamenTs kmgkg-rnzubandew. Dér 'LH-,x. RrkNchr [Igls erwabrung ein gkgen der: YM;- brauch OLS Namen? des Kaisch Djkfkt könn? nicbt 1chlechtbandeln. ES seien nur die Bkbördxx, 152115: die E:skux'w- gewalt ausübtm, di: Mißbräucbc 1111 Namcn des Kaisxrs begingen._ ES sei nicht nur ein ReQ:, sMdern aucb Oje PMT)! Okt Duma, 101152 V&brsÖkn der Verwaltung aaizudeckcn. Der Abg. Aladiin Mes 5:17:11; bin, daß das Bild von dem ?'er und mvferen Kosaken, 5:5“ ?'küb:t 17: der VorftcUUUg der Muffen gklebt babs, 13011- Yommey ver1chwm-_0="x “1:1. 1chmußigen, 1155110110520 Dienst.

Das Haus nahm h1erauf 012 Dmng11chkeit der Inter,- oellation 503091111) der Kosaken emnimm1g 1111.

3:31 vexrirhch-m dik KUTaX-xn eine:".-

die Thronfolge des Sohnes von an-Reschid g en die A pi: rationen des Sultans von Kuweit Mubarek zueJichern. ie Expedition wird von dem Genergl Pertew-Paßcha geleitet werLen,_sder zu diesem Zweck ]eßt nach Bag ad verseßt wor en 11.

Kunst und Wissenschaft.

Nach den Amtlichen Veri ten aus den Königlichen Kunst- ;ammlungen für das erste V erteljabr 1906 erhielt das Museum ür Völkerkunde u. a. für die asiatischen Sammlungen als Wenk vou daa Hofrat Dr. Noetling in Baden-Baden: Eine große

mlung von Aukgrabua ker nissen aus Osi-Vqlüthön, Stein- und Bronze eräte, bauplsäFli aber bemalte To "(ber , und von Ferm W. ickmer Rickmers in Radolfzell: 70 et nograpbiscbe Gegen- tände vorwie end alte Metallkannen aus Bucbärä.

e,Öie afr kaniscb-o eaniscben SammlunYn erhielten als Ueberweisung von dem ratorium der Rado! irchow-Stiftung eine 118 Nummern umfassende, von Profeffor ofen in Breölau benübrende Sammlung ausAbe ien. Der westafrikaniscben Ubteilun schenkte der Kaiserü Bezirköamtmann Dr. Maps. feld: E ne außerordentliä) wertvolle, besonders auf das Fetiych- we en bezüJlXicbe Sammlun von 130 Nummern aus dem Bezirk Os dinge ( ordwestkamerunß. Der Leutnant Gans Edler Herr zu Pullis schenkte eine Sammlung aus Nordkamerun, besonders aus- Xzeickßnet durch schöne Sebnißwcrke, der Hauptmann Lan held fünf

on efäße aus dem Venuegebiet, der Kaufmann Glü mann in Bkek au: Mehrere Bronzeg enstänke aus Benin darunter zwei prachtvolle Stühle und eine grö ere Sammlung von Éckpnisereien usw. aus Kamerun. _

Angekau wurden vier kleinere Sammlungen aus Kamerun (zu- sammen 89 tück), einige Gegenstände 0118 Togo und fünf Elfenbein- scbni ereien aus Loan o.

ür die OstaLrikaniscbe Sammlung wurden eine große Sammlung aus Usambara und einige Gegenstände aus dem Zwischen- seengcbiet angekauft.

Der s üdamerikanisäpen Abteilung schenkte der Dr. Tb. Koch, bier: einen großen, über 7 111 lan en Etnbaum der Baraindianer im Quellgebiet des Rio Tiquié (91100 Tegro-Gebiet) aus dem sehr barten Stamme des Laubbaumes „Uirsdauä“ (in der „lioZoa g;:rak“) ge- arbeitet nebst zwei Paddelrudern wie sie am ganzen Rio Negro und seinen Nebenflüssen gebräuchlich sind. ,

Der Sammlung aus Mexiko und Mittelamerika _fcbenxte der Konsul Heinze in Wilmerswrf: Etbyograpbcka (alte Stemaergte und Tonfiguren sowie moderne Lanzen. Pfeile und Bogen) aus Com Rica. Besonders hervorzuheben sind eine prächtige S_teinaxt mix Griff, aus einem Stück gearbeitet, und ein dreifüßiger, steinerycr Matßreiber in Gestalt eines Tieres. Die Altertümer find Grabersunde unk stammcn teilweise aus der Sammlung Twyo. _

Für die Sammlung aus den Antixlen wurden 110 Steingerate von dcr Insel St. Vincxnt von te11wche neuen und merkwürdigen Formen nebst 25 Muschelbeilen von 230de05 angekauft. __

Frau Geheimrat V1rchow schenkte dem Kbnigliäxn Museum sur Völkerkunde eine reichhaltige und ymfangreicbe Sqmmlung don Altertümcrn aus Deutschland und außerdeutschcn Gebieten, die der verstorben: Geheimrat Rudolf Virchow zusammengebracht hat.

Der Bibliothek des Kunstgewerbemuseumss eykte Herr Gustav Jacoby in Berlin eine Aquabl hervorragender * latter der älteren Meister, die in der Absicht zusammen esteat worden sind, Lücken des Bsstandes zu s ießen und die Samm ung mehr und mehr künstlerisch abzurunden. find folgenbe Blätter. nach Erfindung und MMurchweg ersten Ranges: Myomitsu, Tänzer; Masauobu, Habu auf nnenrcmd und el mit Blumen; arunobu, Frauen auf einer Blumenwiese (kSeidendtuck); Koriusai, lt einxs

choki; Buntscho, Edelmann n oftracbt; Uigemasa, ZirkuSntt und Kinder beim Libelleufang; unstbo, Gespenst; Schuntscho,

ächerblätter mit Figuren,; unsan, Affxuxanz; Kivonaga,

rauen am Morgen; Schar , Schampieler mit Tee- escbirr; Yoschi, Spaziergang im Regen; Toyokuni, Lautenipielerin; Zoyobiro, Blumenschale mit Narziffe, Pilger ,vyr einer Tempelwavd, Marionencnspiel; Utamaro, Enten im Sch1ls, Schmetter1ing m'u Vlumeubase, ein Tiger; Masavoschi, Kiesernzweig unt Vögeln.

Eine zweite wertvolle Ergänzung gebc'n f01§ende, yon Herrn JZmes Simon in Bkrlin überwicienen erleseweri Blätter: Kiyomitsu, Frau und Krieger: .chrniwknzQ Dichterin; Jakutichu,V1ütenzw-:ig; Kivoriaga, Verauda im Schnee; H(vumgbo und Schigemaffa, 26 Blatter, Bilds: aus dem Frauenleben; Schumcbo, Mädchen bor Bambusbecke; Art xe; Schigemasa„ Kinder mit Fischbecken;_ Schuntscbo, Spaziergang“ in“. waéaietbemumgatxen', Utamuo, Pfau; Tovokm-i, Scbausvtxler: JasavLYi, 215991 21117 Baamzweig; Hokéai, Kintoka; Hofrei, 2311131:

11111110 1, 24171511.

Der Plan, cinc intematioualc Vereinigung zvr_Er- ikrichng dx: PDT-argkbie'xe zu biLden, der auf dem Kongreß 1151 Mon: im vorigcn Jahre QUZSLLJT wurde. gebt_ seTncr thwirkiixbyng entgegen. DamaLS batten vexschxden-x 5330106011155“, Ls 161011 7.111 5“!

30,1 der Airuzzen, er1ackc dk GOUIW. Greklv. 2101551011011-

verdrur gsnannt, bi“: Annabwe sines Beschluffes kurz; 55, Kongrkß berkaJeiübrT, wonach Tm 3:57: 1906 durch “01.11 vvrläxäg zu10mm1nbkru1cne aUaeméin: Versammlung der 11111121"- 1chaftlichen Tcünsbmxr und Sckpiffsossuiere dEr bauptsäÖlicbZTcr. bisher unmnvmmcnezn Poiarexvediléoncn die Grundlagen 311 717.5 internationaan Verxinigung zur EriorsÖMZ der Polaxgxbxexk festgeftellt 119175211 111111811. (Gleicbzkitig forderte man die 521911115! Negierxxn; auf, 521 den übrigen Staaixn die vorber-xitsnden SOM! zu tun. DT? exite internationale Polakkonferenz 211115112." wis die „VOF. Zis." mcldet, vom 7. bis 11. Ssbtember ein1ch11ch111ch 111 Brüßkl im „Palais des Académie?“ Tagen. Ar". sik w'nd stcb sm! Re:.ie mä) Paris und Von boxt nach Marseille zum Bksucb der MM: seiUer Kolonialaussteüun und besonders des „Palais de l:: M:: schließcn. Aus der rki Hxlkigen Tagexorbvung feiert die 101,12an Punkte bLTVOkaVÖM: Entwut? eines PLCULS "dsr Entdeckungsrezkev und andere Maßnßbxen, 1:12 71:17 511! B(reinbkitlichng r-er Pruss- 10:11514119 eignen, Fkétsesung wiffenécbaitlicber Pro kC'UUUZ Mk PrinzWien der Organisation. Pian will beLondere W“ Leilungen iür Asironvmie, Geodäsie, Hydrographie und _Tyro- Zravbie, ferner ?ür MctsorOLOJie, Erdmagnexißmus, Erdmoqx; atazofpbärisrbe Elektrizétät, Erior (hum: ker oberen Luitschich16k- M Gevlogé-k und Erdbebkvkunde, für Ozeonograpbie, für BODE!“-

, Zoologie und Brxanik, Für 2111015811119, Vkrproviax:tierung, Tranxvxm-

. _ __ 1 mamial, Zugriue, aéromuiüäxe Ausrüstung der ixsten Beob-ÖTUW“ _ Die 2111 211 011139 bewegung 5051-11 113) nach Meldungen ;

5011211 und der Forschun09expeditionen bilden. Jede“ dieser 1103573"

des „W, L_ B,“ Überaü jm joche auI. ZN S1. Peters: ) 1311111131211wirbipäterimbesonder."-festzusteüenbaben:diejedeervk-WM

burg dauert der Bäckerstreik *.:ngesrhwäckß fort: dem Streik_ der LoitfukgrLeuix: und Laitträger auf dem 50111811 Nikolatbabnbof 15 km gleicher Strkik auf den anderen Ja 11- böfen gefolgt. Die unterbrochene Abéerßgung von Frachten erzeugt Mangel an LebLnSm'rtteLn 'm den an den S1. Vmw- burger Bahnen gelegenen Sommerfrischen. ZwischeU Luft: trägen: und Polizei und Kosaken ist es aestem mehrfach zu einem Handgemenqe gekommen; Me Éweikmdxn warfen Steine gegen die V011z€1 und “111€ Koiakm 11115 :Men Leßtere von den Pferden. Türkei.

Die Pforte Wim, nach einer Meldung der „Frank: furter Zeitung“, 26“ Bamiilone, die dem er?.en und zweiten Aufgebote der mazedonischen Nediss MMOW werden, zu einer Expedition 211111) dem Sukiaxat Nedjd aus, um

11110 1652111 Beobaäxtunzsposten zuiaUendkn wiffenkschiäichen WFL?!“ 15:51:11 JLU, die vaOk-lwen Beobackptungs methoden 111-T 3011101112011. 51! 37- “Oen kündigen Observatorien wäbrend der Dauxr 011 Jlk'iÖle'UZLU EW" 511101150 m:?»zuiübrknden Beobaäptungen. Vor 00cm soll die 3101038111 feLbßvkrständÜä; zu: Grünrung einer intemationalen V?xximgunx JUZ Erforschung dsr PolargebiUe führen, die neben der SvflxxxaTißW dsr Holarioricbangen fich mit der Untersuckzung und VeronenthÖMe der Polarexveditionen zu befaffen und alle Unternehmungen, RKW wisserksebaftübe Erforschng det Polargebieie binzielen, durcb mat Beihilfe und Ratsä; e zu unterstüßen bat. Nähere Auskunft UZI! de: MKMMXM D rekwr des BelgisÖen ObservaWriums ix! UO" Lecoinie, der als zwkiter Kmmnndant an der belgischen SUDOKU“ Weviiiou teil;)exwunueu hat.

Die Jabtbundertaus fiellnn ;; in der Königliäpen 9101191191“ galerie wild nach iechemonckser DSU?! am leßten b. M. geschk; werder.

Statistik und Volkswirtschaft.

Die Brände und Brandschäden in Preußen, bezogen auf Einwohner- undGebäudezabl188 "1904.

Wiederholt ist an dieser Stelle über die Ergebnisse der seit 1881 bestehenden preußischen Brand atistik Mitteilung gemacht. zu(e t in der Nr. 133 v. I. Der Abs dieser vom Königlichen Statist schen LandeSamt auskufübrenden rbeiten eifährt, wie die „Stat. Korr.“ mitteilt, noch mmer dadurch eine erhebliche Verzögerung, daß die seitens der Ortspolizeibebörven auxzustellevden, von den Kreisbebörden bezw. den Magistraten der kreis reien Städte zu sammelnden und *vierteljäbrlith an das Königli e Statistische LandeSamt eipzusendenden Brandzäblkarten bei letzterer ebörde vielfach sehr spät emgebezi, und die Erledigung der häufig notwendig werdenden Rückfragen gleichfalls

manche Zeit erfordert. So hat denn die Prüfung und Zu- sammenstellung des brandstatiftifcben Urstoffes für 1904 erst vor wenigen Monaten beendet werden können. Auf Grund des nunmehr vorliegenden Gesamtergebniffes der Brandstatisiik bringt die genannte Korrx'pondenz in der unten folgenden Zusammensiellung die Zahl der wahrend der Jahre 1881 5101904 im preußischen Staate vorgekommenen Schadenbrände0 nebst“ der Höhe der durch (12 entstandenen Verluste, beide in Vergleickx gesteÜt mit der Zahl der Bewohner und Gebaude des Staates n dex! betreffenden Jahren bezw. im gesamten Beobachtungszeitraume. Die Einwohnerzahlen für Freußen in den zwischen den VolkSzäblungen liegenden Jahren sind in ergebrachter Weise fortgeschrieben, die Zahlen der (Gebäude aber den jährlichen amtlichen Nach1veisen über den Bestand der Liegenschaften und Gebäude entnommen.

Die Brände und Brandschäden in Preußen 1881-1904.

Schaden-

Schaden- brände

wert „16

Einwohner

Es fielen auf 1000 Es traf auf 1000 Bewohner 1 Gebäudx“ “Bewohner | Gebäude“

ein Schadenwert von

Gebäude Brände

2 3 4

5

ck

14 623 54 055 782 27 486 982 13 467 53 735 388 27 694 854 16 103 64 906 381 27 902 726 16 738 60 851 380] 28 110 598 17 952 64 297 44 28 318 470 18 790 61 674 485 28 645 832 19 284 64 255 736 28 973 194 18 753 55 199 799 29 300 557 20 061 56 950 217 29 627 919

21017 58 726 018 29 955 281 23 214 64 4281591 30 336 918 27 546 82 274 630 30 716 469 28 999 88 157 374 31 096 021 28 483 70 313711 31475 572 33 524 90 485 589 31 855 123 33 105 73 568 898 32 378 600 36171 83 215 430] 32 902 077 36 902 76 233 170 33 425 554 42 794 94 102 760 33 949 031

46 225 96 675 078 34 472 509 53 971 92 021 428 35 034 594 56 759 76 108 500 35 596 679 60 215 90 136 766 36 158 764 68 030 105 064 491 36 720 849

Zusammen: 11. 1881-1892 ..... 1). 1893-1904 ..... 0. 1881-1904 ..... 18962

Im Durchschnitte a . . . i) . . . 43 765 86 340 266 33 755 448 0 . . . 31364 74 059 942 31338 965

Wir Leben aus der Zusammenstellung, daß die Zahl der Schaden rände während_der in Betracht kommenden vierund- zwanzig Jahre in viermal maßig unterbroäpener Krümmungslinie um mehr als das V1e1undeinbalbsache, nämlich von 14 623 auf 68 030, gestiegen ist. Diese unabme ist zum Teil auf die im Laufe der Jabra immer 1701111 ndi er gewordenen Meldungen der kleinen _Brände mit tZermgxxm cbadenbetrage zurückzufüben. Dem gegen- aber haben si bei der gro ßen Zahl kleinerer Brände die „Schaden- werte im Beobachtungßzeitraume nur annähernd verdoppelf, indem sie in neunmal, wahrend der Jahre 1888, 1894, 1896 und 1902 besonders stark unterbrochener Krümmungslinie von 54,1 auf 105,1 Millionen Mark angewachsen sind. Die orts- anwesende Bevölkerung Preußerxs, die sich am 1. Dezember 1880 ayf 27279111 Köpfe stellte, 111 für 1881 auf deren 27486 982, fur 1904 auf 36720849 berechnet und zeigt bisrnacb eine u- nabme Von 9233 867Personcn, d. 1). um 33,6 1). H., während cb die Zahl der Gebäude, _der zweiten mitwirkenden wichtigen Ursache für die Zunahme der ande, von 7660279 auf 9861781, 5. l). um 2201502 : 28,7 0. H. erhöht hat.

Jene absoluten Zahlen der SÖadenbrände und Brandschaden- 71.113171? erfahren nun erst durch die Bcziebung auf (Einwohner- und Gäbaudezabl in den Sxaltan 6 bis 9 dxr Ueberficbt 11110 richtige Be- lxuxbtung, Nach der Spalte 6, deren Kcümmunnginie -- mit nur krermaliger unerbgblichkr Senkung - ziemlich gleichmäßig anstrizzt, ist 012 Zahl der wabxend des Jesamien Bcobacbturgszt116211111293 auf 1000 Bewohner entfaÜenden rän'oe bon 0,53 auf 1,85, b. b. auf das Preiundeinbalbfach0 nach der Spalte 7 die Zahl der auf 1000 (Hebaude entfallenden Brände in äbn11ch unterbrochener Krümmungs- lrme von 1,90 auf 6,89, 11.17. annähernd auf Den gleichen Hunderlsaß, gestiegen. Anders gestaltet fich das Bild nach den Spalten 831110 9 1131 Uebersicht. Der Betrag des auf 1000 Bewohner treffenden Brandsckzadens stieg von 1967 „16 im Jabre 1881 au_f 2861 „Fi im Jahre 1904, d. 1). um 454 Hundertteile. Die Krümmungslinie 1121511 und fälltswiedcrbo1t itark und hat 11111 1884 „44 1111 Jabre 1588 ihren tiefkien Stand erreicht; das Jahr 1904 zcigt jcnen vor- axgegebenen Höchstbetrag, der annäbarnd 11011) in den Jahren 1893, 1395, 1899 und 1900 erscheint. Wie nabeliegt, folgen die Zablen Yxr Spalte 8 dem Stsigen und Fallen der Schadenwcrte in der Spalte 3. Die Verbältniszablen für die Gebaude in der Spalte 9 endlich entsprechen im all emeinen denen für die Bevölkerung. Die Höchstzahl findet si mit 0654 „Fi Schadenwcrt Für 1000 Gebäude (Zuck) hier im Scblu jahre des Bcobackptungßzeiiraums; diesem reiben 1:5 an mit 10 311, 10 328 und 10 345 „“ die Jahre 1895, 1900 und 1593. Die Mindestzabl fällt mit 6815.74 wi-sdcr auf das Jahr 1888, “x_sm sich die Jahre 1882 und 1889 mit 6961 bezw. 6967 .“ an- 1chließen.

Die Gesamtzahl der Schadcnbränbe in den Jabren1881 bis 1904 übersteigt 1 Millionen, dcr gcyamie Sebayeuwcrt 11 2911111010811 Mark. Von diesen Summen cntfaücn auf den ersten Zlyolfigbrigen Zeitraum 227 548, aus den zweitkn 525178 Brände mit einem S aden von rund 741 bezw. „1036 Millionen Mark. Jm „Durchs nitt der gesamten Beobachtungszelt kamen in Preußen Ubkllch 31 3 4 Brände mit einem Brandschxdcn von 11111) 74 Millionen Mgik vor; in der ersten (zweiten) Hälfte diesxs Zzitraums stellen sich We Zahlen auf jährlich 18 962 (43 765) Brände mit einem S adsn- bsxlaz Von über 612 (861)M11110nen Mark. (86 cntfiklen n der Jekamten Beobachtuqueit in Preußrn jährlich auf je 1000 Be- aner (Gebäude) 1 (3,65) Brände, auf je 11,00 szobucr (Gcbäude? em Brandsckpadenbctrag von 2363 (8618) «14, deren Verteilung an kZRH?abresdurchschnitt der beiden Jabrztvölste die Uebersicht erstcbtlick)

:: . JmmerbinELibt ener Gesamtschaden von mehr als 11Mi111c1rden ..)Tgrk, den die evöl eru111éreußenv in jenem vierundzquzigjäbrigen Zeitraume erlitten bat, be1 einer in den l_eytrn Jahren 111111111 mehr bsrbortretenden “111-11911111? zum Steigen ernstlich zu denken; er mahnt “119- da drei Vierte 0 er Ursachen 11011 Schadenbränben bei 11118 auf 012 Gleichgültigkeit, den Leich1|iun 11110 dic" Fabriasngelk der Bevölkerun zurückzufü ren 11110, zur (5111-1010 Umkehr. Wenn das Q.L1amte re'nnbare 'kolksmrmögx'n in Preußen au 82 bis ?(),Mtüiarden Mark zu scbävey rst, 1011110 _in 11015 111 1 einem YYzltiecxbrbundert über zwei Pundertteile diejer Werte überhaupt

. In sechs weiteren11ebers1ch1eu werden dann die 11rsqchen der 1TU_JalUIe 1904 entstandenen Brände und der „1111 115 zurück- „*kubrenden Brandschädenbeträge an 111101111101 11110 Jmmobilkar für

227 548 525 178 752 726

741 355 415 1 036 083 195 1 777 438 610

61779 618 28 922 483

7 660 279 7 719 027 7 777 963 7 835 801 7 895 174 7 961 222 8 028 320 8 099 289 8 173 762

8 247 735 8 325 129 8 408 354 8 521 822 8 576 307 8 775 499 8 880 267 8 992 389 9 102 957 9 226 109

9 360 255 9 486 348 9 604 398 9 731 391 9 861 781

1 967 1 940 2 326 2 164 2 270 2 153 2 218 1 884 1 922

1960 1 2124 1 2679 | 2835 1 2234 | 2841 1 2272 | 1 1 t 1 1 | 1 1

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2 529 2 281 2 772

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8 011024 0,66 2,37 2 136 9 176 627 1,30 4,77 2 558 9 408

* 8 593 826 1,00 3,65 2 363 8 613

den Gesamtsiaat, die Stadt Berlin, die übrigen größzren Städte, 51: kleineren Studie, die Landgemeinden und Gutsbezirke behandelt.

_ Was den Gesamtsiaat anlangt, so findet man, wie auch in fruheren Jahren , die unbekannten Ursachen mit den böchsten Schadsummen, und zwar__ mit 40,398 Millionen Mark oder mit 38,5 1). H. dxs esamten Scbadenbetrages vo_n 105,06 Millionen Mark beteillßt. Dre nzabl der Fälle, deren Urjache unbekannt geblieben ist be ief fich indessen nur auf 3579 oder 14,1 6. H. Es ist um so be auerlicher, da? gerade auf die unbekannten Brandursacben, sowohl absolut wie verb ltnißmäßig, der höchste Schadenbetrag entfällt, und zwar ein DUTY nthSschaden bon 4217 «16, während sich auf alle Brände nur ein durchs 11ttlrcherBrandscbadenvon1543Merrechneß Anzweiter SteFe _als Brandursache erscheint die Brandstiftung mit 3357 Fallen und mit 23,584 Millionen Mark Schaden, also so ar mit einem Betxage v'?" 7025 Mark auf jeden Brand, Freilich nd weitaus „die meisten dieser Brandstiftungßfäüe nur gemutmaßt; wirk- lich erwcxsxn wurden nur 399 Fälle, durch die ein Schaden von 2,104 MtYronen Mark verursacht war. Die übrigen 2958 Fälle mit 21,480 Mtllionen Mark Schaden sind also im ZweifelsfaÜe auch ken ,unbekanntcn' Brandursacben z_uzurechnen. Höhere Gewalt als Brandursa e tritt bei Blißjchlägen in die Er1cheinung; in- dxsscn ba en 698 exwiejene und 16 gemutmaßte FäUe bon zundenden Blißschlagen als Brandursache nur einen Gesamtschaden bon 3,904 Millionen Mark, oder Von. 3,72 v. H. verursacht; daneben baben aucb, noch 489 „kalke“ B1181chläge 104 962 «36 “Schaden ge- bracht; Eine rebr wxcbtige „Brandursache bildet di? Selbst- entzsu ndun 1! von Stoffen, eme Grup e, die 922 Fälle mit 8,232 MiÜwnen Z).) ark Schaden umfaßt. Na gewiesen ist allerdings auch die Sexbsientzündung nur in 465 ällen mit 1,424 Miüionen Mark Schaden; in den wichtigeren 457 Fällen mit 6,809 Millionen Mark Schaden konnte fie nur gemutmaßt werden. Immcrbin ist die Kenntxns von den Ursachrn und Bedingungen der Seibstentzündung erheblich g€1vachsen, todaß man eme ganze Zahl von FäÜen, bet dencn'fmber Brandstiftun] gemuimaßi wurde, jest mit großcr Wabrscbemlichkeit auf die Re nung der Selbstentzündung | en kann. Ein bcdxnkltcber Belag für die Sorglofizkekt weiter Kreise it in den 8234 Faüen zz: erblicken, als deren Uxsache „Fahrlässigkeit im Umgange mtt Streichbölzern“ angegeben nt. Diese 6234176116 haben im Jabre1904 einen Schaden 0011 6,170 Millionen Mark bcrbei- gefuhrt. Sehr wahrscheinlich ist auch noch ein erbeblicbkr Teil der .un- bekannten, Brandurjachen“ auf Rlchnuna des leichtsinnigen Umgkbkns mitStrenbbölzern 111 seven. Als Fälle „sonstiger Fahrlässigkeit“ sind 25 679 Brände bezeichnet, die einen (Gesamtxchaden von 8,024 Mil- 11011en Mark verursacht haben. Mangel afte Feuerungs- anlagen haben zu 2250 Brandfallen geführt und 5,417 Miüionen Mark Schaden zur Folge gehabt. Durch Beleuchtungßgegcm stande sind 12 206 Brände veranlgßt mit einem Schaden von 2,934 Millionen Mark. Elektrt1cbe Leitungen waren in 195 Brandfällen mit 857 266 «16 Schaden Ursache, Petrolcum in 1710 Fäüen mit 1,716 Millionen Mark Schaden. Durch ver- sckxétedxne Gase endlich ist ein Schaden von 1,293 Miüioncn Mark en an en.

Die Tätigkeit der alkgemeinen ArbeitSnachweiscsiellen in Preußen.

Das „Ministerialblatt der Haydels- und Gcwerbebertvaltung' veröffentlicht eine Uebersicht über dickin Preußen vorhandenen kom- munalen oder mit kommunaler Unterstusung betriebenen allgem01nen Arbeitsnacbweisestellen nach dem Sxande vom 1. Januar 1906. Hier- nab bat sib die Tätigkeit die'ser Na weisestcllen im Jabre 1905 weiter in erfreulicher Weise entwickelt. s warden nämlich Stellen:

angeboten gesucht Vermittelt

im Jahre 1902 294 418 500 382 208 700

. 1903 380 505 559 700 272 262

1904 . 457527 602 545 322 854 . . 1905 571067 698 182 393 633.

Demgemäß hat sich die Zahl der Vermittlungen, die in den Jahren 1897: "104 307, 1898: 122120, 1899: 160 643, 1900: 185 681

und 1901: 189 215 Stellen betrug, in den leßten vier Jahren mehr

1) ür unschädlich verlaufene Rußbrände in Schomstcinen und sonstige ' rände bei denen wxder' ein Mensch getötet oder Verleßt, noch ein Verlusi von mindestens 8111er Mark Wett hervorgerufen ist, slnd keine Zählkarten 011811151er

016 verdoppslt. Mehr als 10000 Steam baben im abgelaufenen Jahre vermittelt die 8 Arbeitßnachweise in Berlin (90 058), Frauk- furt a. M. (34050), Cöln (28 841), Düsseldorf (19556), Breslau (12 960). Yosen (10 968), Schöneberg (10 820) und Caffel (10 486), mehr als 000 bis 10000 SteÜen die 12 Arbeitsnachweife in Kiel (9370), Erfurt (9179), Magdeburg (8944), Barmen (8075), Cb;- lottenburq (7663), Dortmund (7205), Wiesbaden (6993), Hannover (5970), Bie1efeld (5759), E en (5472), Aachen (5038) und FlenSburg (5023). Die Zczbl der estebenden Arbeitßnacbweisestetlen ist im eßten Jahre Jenbfalls, und zwar von 276 am 1. Januar 1905 auf 288 am 1. anuar 1906, gewachsen. Während einige kleinere Nachweisesteüen _eingegan en sind, wurden 11. a. in Hannover, Kxeve, Emmerich, S welm, Paderborn, Greifßwald und Luneburg YrbeitSnackorveisesteÜen neu begründet. In Danzig und OSnabruck find die bisher bureaukraiisap yerWalteten städtischen ArbeitßnachWeisestellen_ in solche mit kollegialer Verwaltung MY:- wandekt worden. _ Fur eine Reihe weiterer Gemeinden ist die - richtung eines stadtiscben ArbeitSnachweises in Ausßcbt genommen. Von den am 1. Januar 5. J. nachgewiesenen 288 Nachweiseste0en find 198 kommunale Arbeitsnacbweise“ die übrigen 90 Nachwsise- siegen werden mit kommunaler Unterfiü ung betrieben. Unter Bé- tkiltgun von Arbcitaebern und Arbeitne mern wurden 62 21152116- nacbwki esteÜen verwaltet.

Zur Arbciteebewequnq.

Am 23. Juni ist,in Berlin unter der 1121111110 11110 Geschäfts- führung der HaupUtelle Deutscher 21706113165611301'551102 ein Scbußverband gegen Streikséhäbsn 520111111127. worden. Dieser Schußwerband zählt, wie die Hauptsteüe mitteisf, 511 72111011 Mitglikdern diejenigen Arbeitgeberverbände, die 1111 FaÜe "3021 ***,-“lus- ständen ihren Mitgliedern bestimmte StreikentsÖädigun-zen „1113405130 und er will die finanzieüe Wirksamkeit dieser Verbände 00611121» 21:- höben, daß er unter bestimmten Voraussetzungen 131€ WÜLKMIHLUUJ dieser Streikenischädigungen übernkmmt. Dem neuen Verbande Traten sofort 53 Bezirks- und Ortswerbände, deren Mit 1120er in ibren Ve- irieben etwa 285 000 Arbxiter beschäftigep, bei. 21: Bsitritt weiterer Verbände steht zu erivarten.

Die im .Zentralverbande deutskbkr Vraaxreiarbeiter' 01:00:11- fiertenBrauercigebilfen (Groß-Berkins waren,der„Voff.Ztg.' zukolge am Sonntagnacbmittag "1.“- großer 3051 im Bellmer (Gew-rk- Waits aufe Versammelt um 111 0211 0011 "rer 20111170111111110011 *.*-“.d 2011: Vorstand aufgestellten ÄbändwmgsvorWlägen 311 21118111 71211211 Tx'if- 1121711011 Stellung zu 02_bmen. 2301? Eintritt 5.11 „**.e “2227.1an 521151017811 01:- VerUmmMsn 2101111101119, 0611 110177 7419 zum 11 De_“zsmHHr 4906 9971113110811, mtr 00111- Verein 0er x'écauereém Berik??? ank) Nm.;Est nn Jabra 1904 abge1chloffenen Tarifbertrag am 1. JM"! 31; kÜUdéZem 111.13) laazgeren Verbaydlungen einigten sich dann “die “801101111561th (“.-1 i_breeryßen Mehrheit uber dieborgeschlagenen Abänderungen, DSTLU 1111111!- 1acb_(1ch1:2 B6711113m111130n smd: Verkürzung der Arbsits-x-Zit 0011 23, auf 9 „(;-111110811 am Tage 0115 0011 81"; auf 8 Stnnden in Ter Nacht. * TLZ Tartsdayex 101111111" “zwei Jahre bktraszen bei Trsimonatlicbxr Kün- 0191100511611, „wabrend 051 561161187156 Line dreijäbriqé D&W “:e“: "2259- :11011011115111: „5151101531104; aufwejst. Das BUkSJU WNW? 5211111111847. :?:“. BUMM»; der Kündigung DLZ „Vertrags 1011316 Sie 7181161“. 770759472111serk :sm .Verekn 1:01“, 5 _rauereien Berlin;? 11:12 Umgegend“ 2,11 111txrßrc1tx11 unk zweckZbecblu-Z “31118? 11211611 TarifveMags ;n In::rbamlxns „31 txeteri-ZDEdem! “120151175311er 61:52710 112431ch106211xn(.?Z;1'"Fx;-:: (G21117'Ö1Lk)171 erlér: '.11: Km,;zgsn?) n;;msn „1015 311111211211 3.81.2176 211: 35115111; Zn 105112115 besuchter Veréammlum; ZTLÉUKJ zur Wszeug-“xazé. 212 5213123 “731: 21:23 31:78:11 „„., Zn “*.*-irkcirnybmer- kre11€_r: auizerern 12:17:21! is.“. Ir? :1e13n WeTÉK-ZUM 701187. 71:5 die MENU! karczuf 0211177211, Tak"; Zi: 2581161" *:.13 558.10 Wsrkzxxg :nix- brxn-gen. Diejenrgen GSÉSUSU, Ire 2.15 2121130 Hanbwyrlé-„Wq 527123211, 1011112211 0011 “1211 Axbeixgebsrn 5:50:31ng 113“: 21811711 TTFLUÜNM “15- zubxlxen, wuxde 5e1ch1011em 20:11 1. 2110501 :. “F. ;15 220 chÖaffunq genugsnkkn Yxnkwerkxzeuzs kom MIZKTU “,“-1 2020100011 "1:10 “110 diefe? Fordmmg n1chi nacb ekommex *.*-11:5, 1:11 5121"? ck15: 5115: :ck: Tégani. kation 12:21: Durch rbeiTanxxrbxzanx; e:;vungen 111-22:23. *" BerlinerMiTitTcZZ-ieUUKU12: Ie521x7x. .x- :*

(153110 0552501121721: VMWUKKZ, 227. ":::: F:“:“z "„ckck“. Fabtifanten ÜÖZL1ch1TFSRZN T::é'":z::::.; 3.“ !*Z;*.:*:;-:: :- 31._Dezember_1908 gilt, da 215 x:!- Jen'ugend e_rkxart werben. Die Kündigung wa?. 1:13 315 „"VW. ZZZ.“

ertchtet, [patestexxs am 31. Juni erfolaep, 0.1 1111 BMW;? kin:

skcbsmonattge Frist vorgesehen ist. Die 5111111100115 1011“ 1556112 einzelyen Fabrikanten unterbreitet Werden. Auégesäzkoffsn ist davon die Firma Tippklskircb 11. Co., mit der ein besonderer Vertrag ab- geschlossen ist, der 11015 bis zum 1. April 1907 Geltung bat.

' „Aus Wien wird dem „W. T. B.“ ielegrapHicrt: Dic Ver. einigung der Arbeitgeber Oesterreich biclt gestern abc'nd einx Vsrsammlxmg ab, in der beschlossen wurde, daß, faUs der an- gekundigte dreitagige Masscnausstand der Arbeiterschaft "Tatsache wird, die Arbeitgeber mit dkr Vsrkündigung einer eine entsprechende Zcit wäbrsndeU *Ilrbeitcray'sspcrmng antworicn sollen.

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Land- und Forstwirtschaft.

Saatenstand und Getreidebandel in Scrbicn.

Dkk K011111ichc510111111 in Belgrad bkricbtct 1111101111 20. d. M.: In 0011 [Wien 111-'r Wochen ist in ganz Serbien fast täglich rc'icblicbcr Regen '11xkdergc,1aiigen. In manchen (Gcgcndcn smd die (*Hctreidc- Wann, infolge dc'r 011110110115 kühlen Wittcrnng gegc'n “010 D11rch1ch11itts. jaxbrc 111 ihrer Entwicklung zurückgeblieben 11110 1105011 1111111) 0811 starken Regen gcliiten. In vielen Gegendeg Serbiens smd in dcr Zcit Vom 11. 1110 16. Juni 11. J. Hagelschlagc nicdcrgcsanzcn, Di: Saaten, Weinberge und Obst,?axtcn schädigten. Ungeachtet dessen sind den amjlicben Berichten zu olga Ausficbtcn für cine gute Mittelkrntc 101110121 bci dcn Gstreideartcn 11118 111 den Obstgärten und Weinbxrgcn Vorhanden. Weizsn 11110 Roggen blübsn zur Zeit, die (Gerste ist m rer Rsife. Weyn die Wi einßeiret'cne Warme, trocken!! Witicrung einig? Wochen 111111011, 10 können 1"de bc'züglicb der Ernte gehegten Hoffnungen erfullcn. Dsn Marsfeldkrn bat die kühle Regenwittcrung am Wenigsten geschadet; nur find die K::lturen in der Entwickelung zurück,;eblieben. _In den Niederungen dcr MoraWa besteht die Gefahr der Ueber- ichwemmung. Die hiesigen Getreidepreisand znr Zeit folgende: Weizen: 13,00 bis 13,20 inar für 62, 9109 cn: - (Scr te: 13,50 bis 14,00 , , Hafer: 13,60 bis 13,90 . . 911016: 10,50 , . , Die Pakise sind gegen den Vormonat gestiegen.

Gesundheitswesen, Tierkraukheiten und Absperrungs- maßregeln.

Das Ministerium für Landwirtschaft bat behufs Ermittlung einer Uebertragbarkeit der Rindcrtuberkulose auf den Menschen durch den Genuß v0n„Milch eutertuberkuloser Kühe folgendes Rundschreibxn erlaffen: , Die wenigen infolge des Eclaffcs vom 5. Januar v. I. zur Kenntnis des Kaiser11chen Gesundbcitöamis gebrachten Fälle dex fortgeseyten Genusses bon Milch eutcr- tuberkulosekrankßr Kube durch Menschen haben nicht aus- gerei t, um uber die Frage der Uebertra barkeit der Rinder- tuber ulose auf den Menschen zu einem chercn Ergebnise zu gelangen. Dem Kaiserlichen ExsundbeitSamt erscheint es von Wert, auch von solchen Fällen kennxnts zu erhalten in denen die Personen, wel bie ungekocbte Milch emer eutertuberéulosen Kab längere Zeit geno en haben, bei der thersucbung als vollkommen gesund befunden worden sind, während btsber eine Mitteiluna nur vorgesehen war, wenn be einer dsr untersuchten Personen Tuberkulose festgesteot werden konnte. Hiernach sind die mit den Ermittelungen betrauten

beamteten Aerzte und Tierärzte mit Anweisung dahin zu versehen, daß das Ergebnis der Untersuchungen auch dann dem Kaierlicben Gesund-