Ministerium der geistlickken, Unterrichts- und
Medizinalange egenheiten. am 7. Juli in nar in Hohensxein ist der bisherige [) denanstalt zu Loßen Lackner, ein getroffen. . M S. „Tsingtau“ ist vorgestern in Wuchow em-
Am Schullehrersemi Lehrer an der Präparan am Schullehrerse an der Präparandenan am Schullehrerseminar
am Seminarnebenkursus m Werl Dieckm ann als or
minar zu stalt daselbst
Rüthen der
zu Rathen der
Seminarlehrer angestellt worden.
Dem Oberlehrer Dr. Sims on in Danzig ist
Professor beigelegt worden. Dem Stabsboboisten,
mann bei dem
Militärmusikdirigenten Fr iede- fanterieregiment Nr. 113 ist
5. Badischen In der Titel Königlicher Mufikdirektor verliehen worden.
Finanzministerium.
Das Katasteramt Merzig im Regierungsbezirke Trier
ist zu beseßen.
Bekanntmachung, betreffend die Dr. Adolf Menzel-Stiftung.
70. Geburtstages des
Anläßlich des D r.
die Königliche akademi ' Meisterateliers der Königlichen Akademie der
suchen, eine Unterstüxzung
Jahre zu
ewabren. Das KS
Adolf Menzel, eine Stiftung errichtet worden, Künstlern deutscher Abkunft, ohne Unterschied sche Hochschule für die bildenden Künste oder die Künste in Berlin be- für ein oder mehrere
für ihre Studienzeit
tipendium soll vorwiegend den höheren Klaffen und Abteilungen Meisterateliers, zugute kommen,
dkren Zweck
der
doch sollen
junge Bildhauer mcbt durchaus angeschloffen sein
der Stiftung).
Das Stipendium wird 'zunääst nur auf zwei oder dre: Jahre an n bewilligt
jedoch auch
einander oder in Zwischenräume
jährlichen Raten pränumerand
Statuts).
Bei den BeWerbungen,
für die bildenden Künste z
einzureichen:
1) ein Vom BLWerber Verfaßter kurzer 2) amtliche Zsugniffe über den Besuch d bildenden Künste oder_ Fleiß und Befabi d besonders Kompo des Bewerbers Aufschluß geben (§ 6 verpflichtet, im Falle _ , cbschulc für die btldenden rs verwerten, über ihren der akademischen Hoch- Bericht zu erstatten.
Stipendiaten eine Studisn-
Hochschule für die
ateliers und über
Befähigun Die
nicht für ihr Studium an oder in
Künste zu Berlin Aufenthalt und cbule für 61an des zweiten
arbeit oder eine Kopie na, Kunst oder eine Komposition, des Kuratoriums eni] für die bildenden Kun
Statuts?
Führung, 3) Studienarbeiten un
tipendiaten sind f der akademischen Ho
den Meisteratelic ihre Täiigkeit dem Direktor
welche an d u richten sind,
die bildenden Künste
Quartals
cheidet, an ' sie als deren Eigentum e
Be mangelhaften:
dialen kaFYn demsel Das Stipen
Mek Yeschiebt am 8.
ben
anuar, 1. Apr welche vorher dem Unterzei
Geeignete Bewerber ba Attesten und
unterzeichneten Vorsißend
geforderten
leiße
as S dium § 10 des Statuts .
dium beträgt circa 700 Dezember; die Raten il, 1. Juli und 1. O . neten zur Bescheinz en ihre Gesuche mit Oktober d. I. an den einzureichen.
Arbeiten bis zum 15. en des Kuratoriums
werden 0 zur AuLzablung
Uartaliter aben die
ck einem herdorra enden ürdiéxkeit der Vorsixende ck
über deren die Königliche a
Berlin, den 11. Juli 1906.
Der Vorsitzende des Kuratoriums der Direktor der
Personalberänderuugeu.
Königin!) Sächsische Armee. Fähnricbe usw.
ungen.
Offiziere rungen und
Frhr. v. ' m 1. (Leib-) Dienstleistung Major aggreg. 1. (Leib-) Gren. 2. Juli. herigen Oslasiat. förderung zum 1. (Leib-) Gren.
Im Sanitäts in Dresden, unterm 1.
und Garn. Arzt
Regt
A. von Werner,
Königlichen akademischen Hochschule
für die bildenden Künste.
erje Seckendori -Gud Gren.
egt.
Im aktiven ent, Major und
Nr. 100, dom 1. in das Kriegßministerium kommandiert. dem 10. Inf. Regt. Regt. Nr. 100 verseßt. v. Loeben, Lt., mit d Besatzungsbrig. in der Ar Oberli. mit einem Patent . Nr. 100 wiederangestelit. korvs. 30. Juni. Dr.
Nr. 134,
vom
Juli d.
in das Kriegßministerium kommandiext.
Beamte der Militärverwaltung.
Durch Verfügung des Kriegsministeriums. N i e be r, Militäranwärter, Unterjablmstr. Nr. 100, unterm 1.
dienst bei der Jntend.
Juli d.
vom
I. als Bureaudiätar für dcn Registratur- )(11. (1. K. S.) Armee!
Brinkmann und
Malers Professor Kanzlers des Ordensixonr 16 1116er6, ist
Malern und zwar solchen aus der Hochschule, resp. aus den bervvrragend
ein Jahr bewilligt, darf denselben Bewerber hinter-
en Direktor der Ho schule sind folgende Schritstücke
Lebenslauf; ' er Königlichen akademischen der akademischen Meister- ung des tionen,
inzuliefern (§ 9 des
oder [ tet ü run des Stipen- stb eéurÖFdYs Kénatorium ent-
.“ Die Verleibun deS- xablungen erfolgen Jeiveils
ktober gegen Quittungen, gung vorzulegen find.
Dr. Adolf Menzcl-Stiftung.
Ernennungen, Beförde-
als aggregiert in das
em Ausscheiden aus der bis- mee, und zwar unter Be-
bisherige Lehrer
bisheri er Lehrer entlicher
das Prädikat
getro
und geht übermorgen von
des „W. Beratung mit der Kammer der Stan schlüssen der Kammer der Abgeordneten hat, als Termin für das Jnkrafttrc
zember 1906 bestimmt und abstimmung _mit zweier Mitglieder
ente von dort naZ S. M. S „
T. V.“, der Verfassun
angenommen.
jun en. befähigten KonJession, Welche
begabte (§ 1 des Statuts
und soll in viertel- kommen (§ 4 des
Bewerbers; welche über die des Statuts).
sie das Stipendium
Werke der älteren
ademische Ho chule
den in Voritebendem
Heere. 30. Juni. Bals. Kommandeur Iuli d. I. ab zur Bucher,
6. April 19064 im
G r a e f e, Oberstabs- J- zur Dienstleistung
2. Juli. 1. (Leib) Gren. Regt.
otps angestellt.
Deutsches Reick).
Preuß eu. Berlin, 10. Juli. Rechnungshofs des Deutschen Reichs,
Yichiamtliches.
Der Direktor beim
Wirkliche
UrlaubSreise nach Potsdam zurückge
Der Präfidenl des Oberlandeskultu Geheime Oberregierung
gereift.
Der Wirkli der Königlichen Ems abgereist.
Yeberre
Geheime Oberregierungsrat
kehrt.
Skat Rintelen i
GeZeime Oberregierun
nungskammer in
Frits ch rgerichts, Wirkli e
ist von seiner
st mit Urlaub a -
srat Schiek bei otsdam ist nach
Sißung nnt der
dar und serdierungßmitteln geklärt, und eine 11 liche Meinun?) 1ei irre geführt, verschwiegen, i Er bedauere den Komm maßregel darstelle. Schließlich wurde der Antrag, . forderung für Wiederherstellungsarbeiten abzulx altungsvorschläge des Baues fünf Stimmen angenommen.
Deutsche Kolonien. einem vom „W. T.
neues
Die w eite Kammer
Der übrte, „W. sei beute nicht
e die Re ierung
PreiSausschreiben für zu erlassen, mit allen gegen
ist der Oberleutnant Abel, nördlich umgangen
Oberleutnant reihen von 29. Juni die er ol seitiger Verlust
Gouvernement schreibt den und die Lokali kerung neben dem energis_ en enirierung ausre 1chern verbleibt
Streit (":-“te kehren zuruck; muß öä gänzung er nordw teile dort stationiert werden.
Srevi , esHerren, 016
amrt
eidelb er ger inanzmin ster Becker legte de 5!- B." zufolge,
mehr auszukommen. eue Prüfung würde zu nichts führen. und man habe vor zu diesem Vorgehen
ssionSantrag, der nur eine
Erk)
Jraku:(_53ebiet vorgestoßen. Er bestätigt und wurde mehrfgck) Seiten Verluste zu verzeichnen waren. „ fand die Vereinigung mit dem Dctachement Mpapu-Krlrmatmde
statt. Die 5. Kompagnie sollte am 30. , Reißenstetn
Eingrei der Truppen zn.
Laut Meldun des „W. T. B.“ ist S. M. S. ique (Nordchile) eingetroffen Tocopiüa (Nordchile) in See. aterland“ ist am 7.
en. L. M, Kbt. „Tiger“ ist gestern in Tschifu eingetroffen dort nach Tfingtau in
Württemberg. Die Kammer der Abgeor
seh
Baden. befaßte sich in ihrer gestrigen
S ch lo ß fr a g e. n Standpunkt der Regierung fest,
nacbdc
hatte, am 18. J
fand
reiche Durchführun eben Tote, 16 . verhältniSmäßx Aufstan es fen Abels der soforti
des
dneten hgt, laut Berichx in ihrer gestri en Nachmntagss ung bet Lion in Uebereiniimmung
ten des Gesßßes hierauf das Geseß m der Schluß- 66 gegen 21 Stimmen des Zentrums und der Ritterschaft bet einer
Die Kammer der Standesherren hat mittag das Verfassunng
einstimmig angenommen. kommen.
111 der Schlu abstimmung ist das Geseß zustande ge-
Na? B.“ verbreiteten Telegramm des Kaierlichen Gouvernements von Deutsch-Osxafrtka
angegriffen, wobei auf beiden
verwundete Hilfskrieger.
d e- 5; Kompzxgme m
Die 15. Kompagnie notdürfti er Befriedung von Mary eigtlich von Usumbura befindlt
„ F al k e “ und geht
Juli in Nanking
See.
Vormittags den Bx durchweg zugestimmt den 1. De-
Stimmenthaltung
estern nach-
aus, mit Flick- und Kon- Die Frage sei Dre öffent- allem die (Gründe Veranlaßt hätten.
Verschleppungs-
der dahin eht, die An- Jnen und ein
m er den Manzara:See uni in das auf1tändische die bisherigen Meldungen
Am 24. Juni
Juni eintreffen. Der meldet unter dem Dies- Das raschen Erfolg in Jraku en Kon- Um den rfol zu Iraku. Alle an ren Wunderlich oro zur Ec- enTruppen-
g der Operationen.
österreichi tionSrede gewaltigung erklärte, da eine Wunsch
der Italiencr Aenderung
entwurf über Aenderun e Seide, Taschenuhren un Automobile.
Nack) dem Bericht des Caillaux, durch Erhöhung
da? die Interessen der du trie geopfert erwiderte, er
machen , wenn
sei gcnetgt,
dieie
angenommen. Bei der fol leihung von Or an dcn Ausstellungen Lragle der Deputierte er
auch diese Pcrsoncn in begriffen werden. Der Minister
Im Verlaufe der
wie das „W. T. Inden. Er -- Redner - der Verwaltungsäzefs liege, es wollten. die antisemitischen Agitatoxen
Pogrome zu veranstalten. ; erwidert wvrden: .Wenn
Die eitrige Sitzung des Scheu Abgeordnetenhausts_ des Italieners Bartolt
werden. , Dcr
selbst handlungen nä men_ibren Fortgang, nicht zu einer Erstandigung komme, egenüber der Schweiz angewendet werden, age wolle dies Verbindern. Er glaube, _ der Schweiz zustande kommen werde; jedenfaüs wurden von Frankreichs keine Schwierigkeiten gemacht werden.
Die Vorlage wurde hierauf mit 541 gegen 6 Stimmen
Oesterreich-Ungaru. Wahlreformausschusfes dcs
klagte der W
der Italiener nicht zu crrcichcn sei, die Vorlage mit allen Mitteln bekämpfen.
Frankreich. Die Dcputiertenkammer
n des gewiss
„W. T. B.“ des Minimaltarifs vermindere man die Aussickpten einer Verständigung mit der
Landwirtschaft _ Handelsmimßer
der
enden Beratung der Vorlage, ensauszeiehnungen an in St. Louis und Lüttich beteiligt haben, Galpin, ob auch Düsseldorfer Ausstellung beteiligt auszeichnungen verliehen werden
Fall sei, werde cr einen Abänderungsantrag dahin stellen, die zur Beratung stehende Vorlage cm-
Doumergue erwiderte, wenn ihm entsprechende Vorschläge gemacht würden, wütde er
eine neue besondere Vorlage einbringen. auf die SteUung eines Abänderungöantrags.
Rußland. , gestrigen wurde wxcder über die Bxelosto
Der Abgeordnete für Wilna, B B.“ berichtet, Soldaten würden niemals auf Christen schießen, sondern nur auf sei überzeugt, daß Pogrom:
Der Generalgouverneur , ck berufen und sie ersucht, keine
ein
AU
Darauf
Sie es nicht wünschen, werden w r nichts
welche aber wenn es bis zum 15. d. M, würde lediglich der Generaltarif
wurde durch eine Obstruk- ausgcfiillt, der Über Ver- und „ „T. B.“ zufolge ablkrciseintcilung nach dem so würden diese
berict gcstern den Gcscß- Zoiltaxifs in bezug auf e Maschinen, insbesondere sagte der Deputierte Schweiz. Er wünsche nicht, denjenigen der In- Doumergue
Zugeständniffe zu
Schwcix Ver-
mache. Die
und die gegenwäxtige Vor- daß die Verständigung mit seiten
betreffend Ver- Personen, die fick)
Personen, die stck) an Haben, Ordens- wenn das nicht der
sollen ', daß
sie gern entgegennehmen und Galpin verzichtete hierauf
Sißung . der Nei chsd um a ker Eretgn isse verhandelt. ischof Baron R opp , erzählte, General babe ihm gesagt, die
es nur in der Hand zu Verhindern. wenn sie von Wilna habe einmal
sei ihm von den A itatoren
handl Nachdem das hatte, wurde d e - Wie das „W. T. B.“ meidet, Aladjin ein IYrichtliches Ermittelungsverfahren wegen An- stiftung der
eingeleitet worden.
- Von verschiedenen Seiten gegan der
Christen errege. regierung für Gefahr der Pogrome fortbestehen werde. Die dauernd mit der Nu sifisierung der _wefilichen Provinzen beschäftigt, verbiete sogar die Bil ung einer gßmaßigten liberalen Partei in W unter dem Vorsitz des dottigen Bischofs, die den
setzen.
3000
Kosak
aang
dem
auf
hat
esinnt Yatteien. Der eifall vom
die Teilnahme angerichteten in einer scharfen _ diese sei voll von Lügengeweben und bringe
große Gefahr. gewandt und die Stimmen der , Wenn die Regierung aus Furcht vor'emem steh zum Rücktritt entschließen wird, wird es Nach „ _ _
ung uber die Bxelostok
Unter den Kosaken in IuskoWa (Gondernement sind schwere wiederholt
gemacht. Uebungen
eine Schar yon WercbnednjeprowSk oerxeßt worden. sammlung ab
Sie zogen zur gestollten Kompagnie pagnie ließ feuern. “_ " und ein Soldat durch Steinwurfe
zu befreien. In dem
Meuterei außgebroében. wurden bei einer Schtvadron des Dragonerregiments
Meuterer angriff,
haben sich Aus „ ' Bezirkssoinie nicht in die Aufgebots einwiÜiMn und den Beschluß faßten,
ersuchen,
Nach einer Meldung des spondenzbureaus“
Mazedonien verübt, Vater des Dra omans stantinopel und Schule in Magarowa.
an Bord Hat, „W. T. B.“
von Drontheim verlanxn.
Über die _Mission M (1 [nm 1 1 , ferenz in
beantragen, untcrzsichnet. die Wichtigkkit der sofortigen Einführung der Reformen, wolle 'edock), da er iese erst nach
Der Redner erklärte dann, es bestehe eine ewiffe den unter den Soldaten und der "Zylizei, isation der Juden babe, die den Neid der
Der Bisckpof schloß mit der Aufforderun , die Selbst.
die westlichen Provinzen einzuführen, da an nenfalls die Zentralregierung sei an-
ilna Anarchisten feindlich und handele inxolgedeffen im Bunde xuit den extremen Abg. W nawer wies in einer langen, mit
und .der Linken aufgenommenen Rede der Zentralre man an dem unter den Juden Blutbade nacb; rqu bespra der Abg.Roditschew Rede die Politik der egierung und erklärte, _ das Land in eine .Wir haben,“ schloß der Redner, „uns an die Mänister sie gebeten, zurückzutreten. Aber fie sind taub, sie wollen Nation und das Gewitter nicht hören. das naht. Ausbruch des Unwillens
sei,
Zentrum
isse, auf heute vertagt. aus dann noch über Interpellationen beraten
Sißung geschlossen. ist gegen den Abg.
euterei im Preobraschenskiregimenf
in St. Petersburg, ein: ene Depeschen stellen eine Zunahmx der Ausbrettung Érarunruhen und der militärtschen Revolten o meldet die „St.Petersburger Telegrap en:Agentur“: ekaterinoslaw) die Dissziplin vorgekommen; sie haben mit demonstrierenden Arbeitern gemeinsame Sache Eine Sotnie von zehn Kssaken weigerte sich, mitzumachen; der Kommandeur ließ fie gefangen Kurz darauf weigerte sich eine andere Sotme, auf Demonstranten zu feuern; die Sotnie ist nach 500 Arbeiter hielten eine Ver- und be chloffen, die Verhafteten Kosaken zu befreien. Kosakenkaserne und warfen nach der ihnen entgegen- Soldatcn mit Steinen. Der Führer der Kom- Zwei Arbeiter wurden v?xwundet, ein Offizier verleßt. Am Abend z_ogen um die verhafteten Kojoten
Verstöße gegen
Bergleute wiederum zur Kaserne,
7. Reserdekadalleriercgimcnt in Tambow ist eine Ein Infanterieoffizier wurde aetötet. Ebenso Neiine, das die ein Dragoner und 6 Pferde getötet. Die Meuterer in ihrer Kaserne verbarrikadiert. Nowotscberkask wird gemeldet, daß die Kosaken einer Mobilmachung neuer Sotnien des zweiten die Reichsduma zu sie möchte auf die Entlassung der bereits mobilifierten enregimenter hinwirken.
Rumänien.
„Wiener Telegraphen - Korre- chi1chc Banden m der vex- Woche sieben Mordtatxn an Yumänen 111 Unter den Ermordeten bennden_sich der der rumämschen Gesandtschaft 111 KM: er Schmiegervater des Direktors der rumämschen
haben grie enen
Nortvegeu.
Der Dampfer „Hamburg“ mit dem Kaiser Wilhelm zufolge, heute vormittag unter Salut der Kriegsschiffe und der FestungSwerke den Hafen
“ Gestern abend hat bei dem Kaiser
der „Hamburg“ eme Abendiafel stattgefunden, an der der
König Haakon mit Gefolge teilnahm.
Afrika. Wie dem „Ncufcrfthen Bureau“ von zuständiger Seite des italienischen Gesandten in Tanger der dem Su1tan das Ergebnis der Kon- Algeciras zu Überbringen hatte, berichtet wird, der Sultan das Dokument, ohne eine Abänderung zu Der Sultan verstehe vollkommen
den Widerstand, den fie finden werden, kenne,
und nach einführen.
der
die
60
bereits sämtiicbe Arbeit nieder;?elegt.
tucbfabriken EUS
tZzlestem morgen die usstand,
bewilligt wurden.
Maurer und HilfSarbeiter in den Ausstand getreten. langen
Blons, 10 stündige
bestehende Aussperrung im M al e r (; ew : r b 8 ge andlungen vor dem E .nigun
sellen bewilligt, worauf die Vertreter Forderun en zurückgezogen babe .
warenindustr e n Testern die Arbeit
arisvertrag mit Wséloffw, während die Minde
Statistik und Volkswirtschaft.
Zur Arbeiterbewegung. In Erfurt bereiten, wie der .Voff. Ztg.“ telegrapbiert wird,
zwölfvundert Holzarbeiter einen allgemeinen Ausstand vor, weil
abwies. Gestern haben
Arbeitgeberverband ihre Forderungen Finkelmeyer u. Co. die
Arbeiter der Möbelfabrik gemeldet wird, die
In Ca sel find, wie der „Köln. Ztg.“
Taxameterkutscber in den Ausstand getreten, weil die Fubrderteu
die geforderte Hilmeannschaften konnte der Fahrwerkebr
Lohnerhöhung abgelehnt haben. Durch Einstellung von aufrecht erhalten werden. In Elberfeld sind nach demselben Blatts gestern nachmittag Konfektionsschneider in den Ausstand getreten. _ Die sämtlichen orßanisierten Te tilarbeiter aller Mßlitar- ircbens ba en, der „Köln. Zig." zufolge“- Arbeit nicht aufgenommen und befinden sich_1m weil ihre Lohnforderungen vom Arbeit?)?bewerband n1cht Es kommen ejwa 4- bis 500 Ar iter in Betracbx Vohwinkel sind, wie tic „Köln. Ztg.“ crfäbÉt, aUe te der- bei 9ks1ündiger Atheiwuit für Maurer einen Lohn von 55 bis 45 und für Hilfembeiter von 45 bis 50 „.z- In Sebi fweiler bei Saatbtückén haben, nach demselben 200 Bauarbeiter die Arbeit niedergelegt. Sie verlange! Arbeitßzeit, 60 „3 Stundenlohn. Die BaubilfSarbeiter von Hamburg, Altona, Wands-
In
bck und Umgebung traten, wie der „Fkk. Zig.“ telegraphiett wirk- geslern wegen Lohnfotderunßen in
einen (: aemeinen Aukstand cin. meldet, die (seit drei Monaten tern durcb Samt beendet worden. Die iündlich 2 43 auch für 20 Jährige Gt“ der Gesellen ihre we tergebendé"
In Lubeck ist, wie „W. T. B.“
n eine Lohnerhöhung um
11
Die eit eini er Zsit ausständigen Metallarbeiter der Spiel“ i Fürth haben, wie die „Köln. tg." betichlU, aufgenommen. Es wurde en zweijäbrté;er
von 56 Stunden wöchentlich ok,» für M
wieder
einer Arbeits eit ?ilöhne auf 16, 18 und 20 .,“
oche festgelegt wurden.
““ , Meiste!
Zkbras zu erfreuen wä d ' «Flüffe beschränkt bléibt. hren die kleine Voaelwelt auf die
Kunst und Wissenschaft.
Die Neuordnung der Antikensammlun im an t- Üescboffe des Alten Museums in Berlin, an der Zeit der ?Zelxr- - edlung der pergamenis_chen Funde und der Renaiffancebildwerke in “xbesondere Museen gearbeitex worden war, ist nunmehr der Vollendung nabe. Eine Reihe von'Salen ist soeben in ihrer neuen Gestalt für die aUgemeine „Besichtigung eröffnet. Die Scbäse der Berliner Sammlung bieten sich nun, wie die „Voss. tg." schreibt, da ihnen ein freierer Rabmxn gewährt wurde, um 0 schöner dar. In der Rotunde, in der frubxr die Hauptstücke der pergamenliscben Rinde aufgestellt waren, begrußt jetzt die Eintretenden der attiscbe * ZrmorlHWe aus dem 4. Jahrhundert, der zur Aufstellung in Gips erganzt wurde. Das, Rund nehmen Gestalten der griechischen Götter- nnd Heroenwelt em, daranter Zeus und Asklepios, Apollo und Meleager sowie die speerbaltende Frauenfigur aus der Zeit des Pbidias. , Aus den Nischen des oberen Umganges, wo fruher die Teppiche Raffaels bingen, blicken kleinere Götter- gestalten herab. Die historische Anordnun beginnt in einem jest noch geschlyffenen Oberlicbtsaale der Westéeite, in dem die Bildwerke archatsch-gckechischer Zeit ihren Play _fand. Eine beyoczugte Stelle ist der'neuen schonen Erwerbung'eingeraumt, einer Nachbildung des drei- Xeibrgen Typbons ans dem Giebel des alten atbenischen Bur tempels den die dänische Bildbauserin Frau A. M.C.Nie1sen bis auiz die Be5 handlungQrt und die Farbung genau nach dem PoroSoriginal ber- stellte. Daneben befinden sich in Yeicher Technik zwei Stierköpfe aus Kampfgruppen, ebenfalls Von der kropolis. Der interessante attiscbe Mxträtfopf aus der Sammlung Sabouroff, die Grabstelle eines adchens_ mit Bluuze, „fißende anuen aus Milet und manches andere frube kleinafiatrsche Stück bilden Weitere Zierden des neuen Saales. Der anstoßende Saal enthält den Besiß des Museums an Erzeugni 1en altetruskischer Kunst, besonders an Sarkopbaaen. Die Kabinett ucht nach dem Kupfergraben zu nehmen die Werke der klassischen griechischen Kunst, besonders aus dem fünftsn Jahrhundert, .ein. An der Schlußwand fanden die große Demeter, die Frauen- gewandfigur mit aufgesetztem römtsckyem Porträikopf, deren wirklicher, spater entdeckter Kopf danxben einem Abguß aufgesetzt ist, und die .attisäpe Gewandstatue Aufstellung, die sich ebenbürtig den Parthenon- skulpturen anreiht. Von den sonstigen Stücken dieses Saales seien nur der'Torso einer Wettkauferin, die Reliefs von zwei Tänzsrinnen, der Perikleskopf, der Kopf der phidiafiscben Athena in römischer Nach- bildung, die attiscxxén Grabrextefs wie die der Lysistrate und des Thraseas, die Isis: yche und die trauernden Dienerinnen genannt. - Den Hauptteil hirgt nach" wie vor der durch die ganze Breite des Museums fich ziehende frnhére Heroensaal mit seinen vielen Ab- teilungen. Cr enthalt die weiteren der griechischen Kunst, besonders _aus bellenischer Zeit. An den Enden der mittleren Saulenftellung find schon von fern die Amazone des olyklet und die bellenistisch beMgte Grab- statue sichtbar. on der Gestaltenfülle, welche der Saal im übrigen birgx, seien nur der „Dornauszieber, der weibliche Bronzetorso aus Kyzikos, der Aphrodttentorso, der Silenopappos in griechischem Tbeaterkostrxrn, die Gruppe des H31mapbroditen und Satyrs, die xanendx Manade und der tanzende Satyr genannt.- Den anstoßenden Hag! nimmt dix Freiherrlich thn Lipperheidisckzc Sammlung antiker Helme ern. In der zweiten Langfcite nach Osten zu ist dann die Sammlung römi1cher Kunst vereinigt, wo früher die Sammlung "9“ italienischen Skulpturen sicb befand. Provisoriscb stehen bier auch noch dre beiden Bronjejünglinqsfiguren des Berliner Museums, der betsnde Knabe und die ältere Knabenstatue aus Eleusis. Die Mitte der Wand nimmt ein umfangreicher Teil der Bekrönung des Grabrundbaues der Carfima aus Falerii, ein Werk des ersten nachchristlichen Jahrhunderts, ein. Neben anderen Resten von Grabmonumenten, so dem Girlandensarkopbag auSZPalazzo Caffarelli, sichxt man eine lange Reihe von Bildniffen, Voran die Basaltbüste Cajars, und den Kopf don Scipio Afxicanus. dann Augustus, einen ÜZenden Kaiser mit dem Kopf Trajans, Marc. Aurel, Alexander Severus, Lucins Vetus, Caracalla, den Knaben Gordian 111., ein paar ande're Ktnderköpfe und einige Negcrtvpen. Von sonstigen Haupt- werken dieser Flucht von Kabinetten feffeln die Bronze-Nike des M. Satrius; der Römer mit Toga aus Porpbpr, das mit Knöcheln E?xßlsetirdeéchdiéckßn vÖmiMolnss Caexiu? dderei Nikefiguren, Kopien _ _a en rgtnae, an er kränte bei „Xanten l11111 tT))ikbseinYJekandesn wurde. z Bronzeknabe, der _ ur (: e ee er e it nunmehr dank jabrelan er Arbeit dk wurdtge Maß und Rahmen geschaffen. Cine NeuauksiZliung erfäbr'; 4881 auch das Antiquariurn, das aus seinen früheren Räumen im zwettcn Geschosse des Neuen in das Obergeschoß des Alten Museums ubergesiedxlt ist. Wenn dort die Neuordnung beendet sein wird so ist auch fur die Sammlung don GiPSabaüff-sn antiker Bildwerké im NSUM Museum eine Erweiterung ihres Raumes voxgcßsben.
Erzeugnisse
11.1'. In der leßten Sitzung der Gesell (: t ür - kunde vor Eintritt der Symmerpause teilte der Tsiérsifendfe miFdFß aus du Ferdinand von Richthofen-Stiftung zum ersken Mach eine namhafte Summe als Beitra?) zu, einer Forschungsreise nach Merxko und zwar dem Dr. von Zahn, ew1l1iat wyrden ist. - Zum von Neu; mayersckpen 80. Geburtsxag ba? der Geselljcbaftsvvrstand Glückwünsche Ylsandt und den Iubrlax ingeladen, er möge Von seinem Recht Eebrauch machen und fur erleibung der Vor 10 Jahren zu seinen
hren gestifteten „Georg Von Neumayer-Medaiüe' einen ;um die ngrapbische Forschung verdienten Mann in Vorschlag bringen. Ates-Zr Yusforderun ist entsprochen und die Medaille dem dmiralitatöxat Co dewey - Hamburg, dem lang'äbri en Freund lÄnbd Mitarbeiter Neumayers, Verlieben worden. _ en JVorm! des _, ends hielt als Gast der Privatdozent Dr. L. Schultze aus ena ??czerl „(“It-udien tm Nama-Land _und in der mittleren i (: abari . Der Vortragende bat dieien Teil Britisch-Südafrikas bm Interesse seiner Spezialwiffenschaft, der Zoologie, in jüngster Zeit bereist. Sein von hervorragend schönen Lichtbildern begleiteter Vortrag kw es, daß er seineAufmerksamkeit ebenso dem flanzengeogravbischen ZHS dem geologi1chen und klimatologiécben (Ge iet gewidmet hat und 14 cxall den Zusammxnbang und die gegenseitige Bedingtbeit dcr Cr- Lihetnungen zu ergrunden bemüht gew:sen ist. In Klein-Nama ans dand „gebexnd, beschafxi te sich der Vortragende zunächst mit dem (Einfluß ken dre langs der„Kute nach Norden gehende, don Kap Horn herüber; Kx,)[tpmende antatkttsche Meeresströmung - der Benguela-Strom -- auf e ttfma,Fauna und [ora ausübt. In der Nähe der Küste nur 110, 2011111 knlternd nicht me r als 1800 warm, wirkt diese Nrbältniömäßig H(! e Kustenwasserzone im Verein mit dem Südostpaffat stark auf die Jerbcrbseßnng5 der Lufttemperatur ein und hat in langen Perioden drs mixttkes die Bildung einer Nebelkank längs rer Küste zur Folge. Die T' lexe Temperatur _de Meerwassers aber ist derEntfaltung marinen BiFrTbens äußerst gunstig und dies wiederum der Ernährung cincr sol e welt von ganz ungewöhnlicher Massenbafiigkeit, naturgemäß M er Vögel, die gleich den Schwimmvöeln ihre Nahrung dem "icebU zu entnehmen vermögen. Mit der oxfübrun von drei ke- 1) nenden Bildern eröffnete die Schilderun von Kle?n Nama-Land: un em Llacher Strand - soweit das Auge reiFt, bedeckt mit brütenden, W a'- und zufliegtnden Vögeln der Gattung .Tölpel', 81113 “LWF, schnxeweiß bis auf den schwarzen Hinterleib, 2) ein klippen- babe“ trand,__ auf dem zahllose nguine sicb häuslich eingerichtet du knl, 3) ein Strand gleich dem vorigen bedeckt mit Scharen großer, de;“- e géfiederter Taucher, der Vogelgattunq angebörig, welcbe auf der Gua uste . vorgelagerten Insel Itscbabu den wertvoUen Jabno bereiten, aus dem die Kaplandregierun cinen re8gewinn von einer halben Mauion Mat zicbt.
An Stelle dieser belebten Fauna tritt jenxeits kes 60-80 km breiten
Küstengürtels eine Tierarmut ein di '
_ , e tenenweie ein vollt di 5
Fxxlcn von Saugetieren und Vögeln bedingt. Erk! tiefer imsInnnYren man sich wieder des Anblicks von Antilopen, Sprin böcken,
fer der
Dagegen ist die Insektenwelt, dic Käfer vor
allem, von unsä licher Mannigfaltigkeit und den ' Lisauen dkk „Termßten begegnet man überall. Der GZYUZZT eEnet so uberrasckoend schnelle Aenderung ist der mit der ?Ternmzß Vom Meere und der Erhebung des Landes auf die Yl'a eaubo e von 1200 111 und darüber 'sixb vollziehende Wechsel des MWST“; charakterifiert durch außerordentliche Trockenheit der Luft und ?kkdßet emperaturunterschiedx zwischen Tag und Nacht. Naturgemäß seb e unter der Trockenheit auch die Vegetation, die, ganz abge- e enbeVo'n der Salzkruste, die stelienweise den Boden überzieht und Zur 2i'ttmmt_en Pflanzengattungen (an der Lüderiß-Bucht zu Büschen dynfti m Hohe wachsend) dre Existenz ermöglicht, überall ziemlich 15; g,entw_icke1t isi. (Gleichwohl hat man fich unter der Bezeichnung , tallmtt-WUÜL' keine Waste im emeinen Verstande des Worts vor- zUs € kn- EZ tst geradezu wunder ar, Was troß dieser Summe von ungunstiJen „ebensbedin unaen die Natur hier noch an fianzenwucbs Txvorbrtngt und wie ck überal] eine unmittelbare Ab ängigkeit der Gter- von dxr Pfi_anzenwelt ergibt und erstere überall fich zeigt wo DrastJchs oder ein geringer Ansax zur Waldbildung bemerklicio ist. er ortragende nigte zur rlauterun dieser merkwürdigen qugnngskcaft der Natur unter den denkßar ungünstigsten Ver- bailtmnen, sodaß es_ manchmal wie ein Wunder erscheint, wie fast- Zet?“ Pflanzen uberhaupt entstehen können, einige che- IZ onsbilder, die wegen ihrer Schönheit Bewunderung erregten. Wa rst vor allem die machtige, wre einer anderen Welt angehörige elwitscbia don Er_sckyeinungsformen, die in aüen Einzelheiten der- Yieden sind ddn xexeruan'deren fianze. Da ist eine (Geraniacee , arcocauloa, dra mit uppigster lüten racbt die trockensten Felsen uberkleidxt und_mi trockenen ustande si durch ihren großen Harz- gebalt b9chst,nu511ch,macht. a ist eine Augea enannte Pflanze die anf ahnltcb durfttgem Grunde, an den Felsen cb anklammernd, saftretche. eßbare Beeren liefert, und eine andere Wohltäterin aus der, Yffanzenwelt, Akantbaxypws, die zitroncnartige Früchte berdorbringt. rmnert man fich, dax; diese ganze Vegetation bei der die längste ZM des Jahres xmbnlftenden Regenlosigkeit auf die spärlichen im kuli und August eintretenden Wmterregen angewiesen ist, so dcimn_mc1n nicht _qknng die hohe Anpaffungsfäbigkeit dieser Flori: an e uberaus ungunmgen WachstumSVerbältniffe bewundern. Eine andere Folge noch hat das Klima von Namaland, eine auffallend schnelle und starke Y_erwißcrung der Yelfen. Hierbei spielen Wind- nnrkungen, Sazndgsdlaw, cine gewisse * olle, ebenso wie der fehlende Schutz einer .Ukook- und Pflanzendecke, aber die Hauptwirkung geht von den jahen,Temperaturschwankungen aus, die Felsen bersten machen. Auf seiner weiteren Wanderung südlich Von Oranje, immer strom- und plateauaufwarts. gelangt? der Vortragende auch in ein früher Vulkanisches Gebiet, einen eigentumlich zujammen eseFten Porpbvrtuff aufweisend und ehemalige Krater von großen A me ungen enthaltend, daruntcé emen sebr WSJLDLHUTSU, der nycb vor 10 Jahren Herden von Zebras als Asyl gextent daben sol], wahrend diese Tiere jest selten zu wetdkn anfangen. In grpßeren Meeresböben Von 1600-2300111 änderte fich auch das Vegetationsbtld; Es treten baumartige Alves, Akazien Kandelabereuphobten ans, doch auch wieder Pflanzen, die wie ciné Liebevolle Aurmekawkeit der Natur für die durstende Tier- und Menschsnwelt erschstnen: ein Nana genannter Dornbusch, der eine saftige Frucht von (T_tgestalt hergibt und eifersüchtig von dm K Einßkborenen gebutet wird, und eine Zamma genannte Vxelonenart“ bet der sich die Verwunderung wiederholt, wie es möglich ist, daß ein so trockener Boden ein an aÜen Teilen so waffxrrctcbes Gewachs hervorbringen kann. In diesem Falle ergibt fich indeffen des Ratsels_Lösung durcb überall da Vorhandenes Grundwaffsr,'wo Zamma wachst, die somit auch dem Queliensu er xecht UÜBÜÖ ist. Yon ganz besonderew Reiz ist auch ein den FeYen ub_erk(eidendexi Gewczchs, das roßc, Rieskndablien gleichende Blüten Txagt. Den Oxanxeitrym uber cbreitend und sich nordwärts etwa bis zur Breite der nördltwen Halfte do_n Deutsch-Südwestasrika wendcnd, gelangte Schulßx nach mubseltgen Marschew in das Gebiet der Kalahari-Wüste. Aux!) bier txerlnockt das Wort „Wusxe' zu ganz irrigen Vorsieüungen. Mit einer Wuste bgt die Kalaban nur das Gemeinsame, das; ihr Boden steinig und ziemlich nnfrucbibar ist, daß sich der flache Boden des immerhin nqch 1300111 uber Meeresspiegel liegenden Hochplateaus unabsebban auf 600 11111 ohne S_ltederung und Abwéchselung erstreckt daß dem Lande Regen in den durfligsten Mengen zuteil wird, dsm: entsprcchend hci dem durchlassigen Boden auch WafferreserVoirs sélvr rar und die Qunlen des Durstes Menschen und Tieren auf diesem weiten Gebiet? reichlich zugemessen sind. Aber dcgetatwnslos ist die Kalahari mit nichten, vielmehr eine Busch- und Bgumsadanne, auch nicht ohne_Graßwuchs, nur daß sich Busch und Baume nirgends zu größeren Bestanden zusammengeschlossen finden. Die le tere EtacntumYchketx erscheint als eine Fürsorglichkeit der Natur be der Geringfugtgkett der Niederschläge und der Unerreickpbarkeit etwaiaxn Grundwasser? durch die Wurjeln; denn der Baum der, fur die quabart kennzeichnxnd ist, die Akazie - 1187.11; 19611115 und (311117111110, treibt überhaupt keine Pfahlnmrzel Zondern Verbreitex sktne flach liegenden Wurzkln in einern chr großsn [L.UYrCise, .wddurch erreicht wird, daß er auch in der trockensten Zeit nmner mch) und grün erst?:int. Bei dieser Eiaxnart der Akazie_tst naturlich em Zusammenste en in größeren Beständen _ganjau9ge1chlossen. Der Vdrtragende gab ein feffelndes Bild Von den Leiden in der Kalahari bet lange anhaltender Dürre, Von der Freude mit der man das ZusammenbnÜen der Wolken beobachtet, und die Frage, ob bald chen zu erwarten tst, bejaht, endlich von den belebenden Jylgen der, WWU sis xrst eintreten, msist bedeutenden Niederschläge. _.tns der 'gxzetgten Lichtbilder dergeaenwärtigte das Ausschn dsr Halabaxi cnngeZeit nur nach eingetretenem Regen. Man schaute uber cm unabiebbares Feld blühender Lilien und Amaryliis. Gegen ihren Westsaum andert fick) der Charakter der Kalahari ins__ofern, als 'der Unter rund undurchlässig wird und infolge- denLn sich vielfach Wa erreserlwire bilden, leidsr aber nicht selten_ von salzigem Wasser angefüllt. Der Osijaum geht in das _ ubkraus i_ruchtbare und dementsprechend aut bevölkerte Bejjcbuanaland uber, in dem sich nahe der Wüste Dörfer bis zu 10 000 Einwohnern befinden. Die Kalahari ist unbewohnt, da man die sie rubclos durchstre1fenden und mit dem dürftigsten Unterkommen in der Nacht sich besckoeidenden Buschmänner kaum Bewohner nennen kann. Zum Säxluß sprach der Vortragende noch über den Charakter der kleineren Flusse auf dxm von ihm durcbforschten (Gebiet. Sie 1131115211 jaeuxpaécher xIfaberett gkrößekrlx osder inngere Waperläufe, zu- , „rum ?" e zu en em en ' nn alen verfiegen m meien Fallen vorübergehend ganz. s zu animen oder
Literatur.
_Forscbunaen zur Brandenburqischen und treu i e
G_e1chicht . Neue Folge der „Märkischen ForschungerY desßVseIinZ fur GesÉicbte der Mark Brandenburg. In Verbindung mit Fr. Holße und G. chrnoller berauSgegeben vonOttoHinße. Acht ebnter Band, zweite Hälfte. Leipzig, Verlag von Duncker u. umblot. 1905. 314 + 18 Seiten; .“ 6. Von den fünf Aufsäßen des vor- liegknden Halbbandes enthalt der erste die letzte literarische Arbeit des ix_n sznuqr 1904 verstorbenen Professors Wilhelm Naudéx, Berlin cmcn Beitrag zur Geschichte des preußischen Subalternbeamtentums: Es wird davon außgegangen, daß es im Dienste des preußischen Staates von jeher Beamte in höherer und solche in niederer (unter- eordncter) Stellung gegeben babe aber die Zuéammenfassung der cßtgren in eine besondere Klasse, in die der „Su alternbeamten' im heutigen Sinne. sei erst durch das preußische Rangre lement vom Jahre 1817 erfolgt. Im 18. Jahrhundert gab es in reußen noch keine. Scbcidung zwischen höherem und Subalternbeamtentum im beungen Sinne. Dies wird an zahlreichen Beispielen aus der Re- giexungszeit Friedrich Wilhelms 1. und Friedrichs des Großen aus- gefuhrt. Es wird dann nach den Gründen gefragt, die eine Um- gestaltung dks Beamtentums und insbesondere eine Versckolecbterung der sozialen Steüung der Unterbcamten herbeigeführt haben. Es sind erstens die grundsätzliche Versorgung von Militärinva- liden im Bureaudienst, die unter Friedrich Wilhelm U-
im Zusammenhang mit der Verschlechterung der Finanzen
aufkam, zrveitens die „schriftlich fixierte Scheidun der beßmten von den böbe'ren Beamten, in der bereitgs erwäbE-nJYFtIUTLZF- oSr nung vom 7. Februar 1817, drittens die Umgestaltung des höheren thulwesens ini Iab_re 1834, indem Von da an für das Univxrfitäts- !) u ium und_ dre spateren StaatSprüfungen unbedingt die Ablegung es Matuntatßexamens gefoxdert wird. Seitdem sind die Anforde- xtnngein an die wiffenscbaftliche Vorbildung der Bureaubeamten be- t;xnd g gesunken und umgekehrt für die höheren Beamten stetig ge- s Zen, sodaß die Scheidewand zwischen beiden Kategorien immer J; erVgeworden ist.. Zum Schluß beschäftigt fich der Verfaffer mit b?) orschlagen, dux man (Zur Hebung dieses Zustandes emacht (“L; e. Annehmbar seien die Jorderungen: 1) daß den tüchtigkzten dec tubaliernbeamten das Aufsteigen in das obere Beamtcntum offen 'sKelxe, 2) daß auch in der Titulatur und im Range die hervorragenden rafteder Subalternen den hoheren Beamten gleichgest-xüt würden. Beides finde seine Analogien in der pxeußischen Armee, für die der Grundsaß Zl" e„ daß _nn Kriege o.USgezetcbnete Tapferkeit Vor dem Fcinde zurn yfiztxr befdabige, und beides entsyrecbe den größten Ueberlieferungen des preußischen Beamtentums, der Zeit Friedrich Wilhelms 1. und Friedrichs des ('H-roßen. Der zweite Aufsaß, von Professor H. Prutz, München LthHt. ,Hotifcied Von Iena al? brandenburgischer Rcickystagsgesandtxr, it -_87 . Der Verfasser knuyft an die Abhandlung don Rickard Je'er. „?.Oie Abberufung_©ottfrieds von Jena dom Reg:“nkburqer _etcbstage in Band 31 der Forschungen an und will eine Er- Zanzung dazu bieten, indem er auf_Grund dkr Von ihm durchforschten oltrespondenz des französischen Gexandten die eigentümliche Umgebung sgé'ldert, in der sich die thfsamkeit Gottfrieds don Iena abspielte, tesex StaatSmann war em enlschiedensr Feind der östcrreicbiscben 5Yolmk und ein aUSJesprockpsner Franzosenfreund; da er in diessr Be- ZZbung zu Weit gina, wurde er 1687 Vom Kurfürsten abberufsn. Der A tte Aufsa don Eduard Svranger (Charlottenburg) babandelt ltensteins enkscbrift/Yon 1807 und ihre Beziehungen znr Philo- Ypbike: Von der Gtem-Hardcnbergschen Reformbewegung sagt an €. „„Es war gleichsam eine öffentlich und Praktisch gewordene Philosoybie des GUnen1ives_ens, Von der man das Hkil erwartete." Yas glanzendst; Denkmal f;!r diese philosophische Durchdringung aller taatSVLrhaltnxffe ist die Denkschrift Altensteins Von 1807 vion ibm fur ngdenderg derfaßt, Von dem der Köniä Z ntetn Entwurf fur „die neue StaatSordmmg eingefordert 180?“ I wird nun gezeigt, wslche geistigen Strömungen sich bis i 6 kc'me'rkbax wachten; dgnn wird nachgswiesrn, daß sie alle brgendwre tn dle Ftchtesche Pb1los0Pb18 ausgegangen smd, nnd erst Von nsr aus werden dte_yon Altenstein in seiner Dcnksckvrist entwickelten Gedanken dem VerUandnis naber gebracht. Die wichtigsi-x Ste'Ue der ganzen Denkschrift: Preußxns'Verfaffuna sei so einzurickoten, „daß in chdcr Bestimmung dkrjelbkn die Möglichkeit nicht nnr, sondern sogar che Veranlassung zum Fortschreiten liege“, atmet Fichteschcn Geist. A er nicht nur tn der Gesamtanschauung, sondern auch in cinzslnen Forderungen, wie die_91uf1;ebnng 'der Stände, vor allem aber Auf- ebima dcr (.?)rbuntxrtamgkerd begegnen sich der StaatSmann und der Philosoph. „luck; m der_JIlnsxa'ffung Von den Pfiichten des Individnums gYenden Staat deckcn_11ch, detdc. Wenn Fichte den Ausspruch tat: , [ ann bsstebt eines jeglichen Bestimmung und Wll't, das; er mit (11 em, was er ist, bst und dernmg, sich an den Dienst der (Galtnng und damrt an' den Dienst dss Staates setze“, so sieht es Altenstein als unerläßlich an„ daß der „durch die ewige BSVornmndung crstorbknx mecingxist' gcwkckt werde, und widmet in dor Denkschrift einen cigsncn Abschnitt dsr .Hatstellnng des Zusammen- banges dcr Nntion mit der Staatöderwaltung*. Der große Gedankx der Erziehung von Untertanen za Staatdbürgern hatte (1110 schon „uber d1e_ fahrenden Manner in Preußxn (Gewalt gewonnen ebe Fichte in 1einen „Reden an die? deutsche Nation“ eine brcité Oeffsntlicbkeit damit bekannt machte. In dem vikrten Aufsatz hctrachtet der, (Hsncrallexztnant 5. D. don Bardeleben (Charlottenburg) das Kriegs_wesen m der Mark Brandenburg zur Zeit Von Knrfürst Ioacbnn 1. in. folgenden Abschnitten: stndienst und Söidnertum. Die Kriegsberettschafd "Die Bewaffnung. DikDicnstgrade. Waffen- aatturxgen. Die Kriegfubr'ung. Der fünfte und [cßte Aufsaß, Von Dr. SommerfeldFKömnsberg i. Pr.), handelt don der Prcußiich- österreichischenPolitik “des Jahres 1807 bis znr Entsendung Statter- Yeinis nacb Tilsit. Die Gxundlage disser Untersuchung bilden die BErzäyte3 des preußischen Gejnndten in Wien, des Grafen Finkenstein die tm Berliner Geheimen GtaatSarcbiv nicdsrgelsgt sind. Gcncrai Yukon don'Otutterbctm wnrde am 25. Juni 1807 Von Wien in das „,)auptquartier der Ysrbundeten (Preußen und Ruffen) abgeschickt nachdem Friedrich Wilbeim lll. durch Entsendung des Obkrstleutnants, von Knesebeck an den Wtcnxr Hof m1t Oesterreich Kühlung genonxmcn hatte. Als nder Stutterbeim am 9. Juli in Tilsit eintraf, waren gerade die Friedengyerbandlungen abgeschlossen, und dsr crwünschte ?lnschljuß Oesterreich an die Verbündeten kam nicht zustande. Bewis €'am andern Tage kehrte Stutterbcim wieder nach Wien zttruck. «Yon den Kleinen Mitteilungen seien berdorgcbobcn: Zur Geschichte“ der Aufnahme der böhmischen Brüder in Preußen Von Dr. «erapbim (K'onigsbcrg i. P.), Stimmungsbcrickote aus den [88th Tagen der preußt1chen Naxionalversammlnng im NVVc'mblr 1848, Von Professor Ulmann (Greifswald) und seine lyiswriscbe Rang- und'Stammliste des dcutscben Heeres (im Vkrlage don August Sckverl xxschtenen), besyroxhen Von Generalleutnant don LcSzcvnßki. Den Schlaf; bildet die ubliche Besprechung der Nauen Ersckxcinnngcn.
Land- und Forstwirtschaft.
Saatenstand in der Türkei.
Der Kaiserliche Gensralkonsnl in Konsiantino c * ' unterm 25. 13. M.: Der Saatensiand im Gkbieis dk!" Zrixxntlxlk'theexx Eisenbahnen ist infolge anker Ueberwinterung und günstiger thjcrunxs„ Ve'rbgltmffe fur den Frukxjahrsanban acgenwärtia durchwrg rccbt ée- frxedigend, teilweisx Vor'zuglnb, sodaß augenblicklich, wenn k- ne storenden Zwischenfalle eintreten, in diesem Jahre auf eine c'ne'nso gute FrnthJerechnct werden kann, wie in den beiden Vorjahren."
m_ ilajet Adrianovel waren dis Witterun (4 " ' vom Mars bis 1th anhaltend so zufriedenstellend, daß XÖVLFZÜYYT wirte, welche die durch die außgiebigen Regen geschaffenen günstigen Vorbedingungen im vollen Umfange auözunußen bestrebt waren schon Txctcßexme nach Menge und Beschaffenheit sehr gute Crnéc vcr- Dic: mit den Herbst- und Xrübjabrösaaten während der Se tember-Ainil im Wilajet Adrianopel bebaute BoinefiZFee um aßt rund 2420 000 Donum, wovon auf Weizen 995 000 Donum auf Gerste 64.1000 Donum, auf Hafer 216000 Donum, aui Ronen ZZZ ZZZ anxm, audf Mafis 135i000 Donum, auf Oclsa'xxten
. n m nn an der 37 000 Donum entfallen. sch edene andere Fruchtgattungen
V9" dkk Vorjäbrigen Ernte sind im Bereich des N oricntalischen Eisenbahnen nur ei * WES der 1300 Tonnen vsrblieben. g r nge Vorrate, im ganzen ctwa
In Ostrumelien war namentlich dchn dcr weitern ält Monats Adril gefallenc_ausgicbige Regen sowohl fürzdie WiKiexfsxaTr? wie auch iur_den Frubxabréanbau don sebr günstiger Wirkung, sodaß gegenwartig fur die weitere Entwicklung der Sa xten und für die diesjährige Ernte gute Aussichten bestehen und für die Wintetfrücbte weitere Regen kaun! nötig sein werden. Der Maißanbau hat sich unter an- d_auernd gunstigen Witterungsverbältniffen voüzogen, doch kann be- zu lich dieser Fruchtgatxung ein Urteil noch nicht abgegeben werden. Ii ernmä ige Daten uber den Umfang der bebauten Bodenflächen le en ni t vor; aus den ein egangenen Berichten ist jedoch zu ent- ne men, daß bei der letzten BeJteUung überall wieder größere Flächen ankxebaut worden sind als in den Vorjahren. - Was Mazedonien an angt, so lies; dort die anhaltende Trockenheit im März und April d. I. begründete Bcfurcbtungen hinsichtlich der weiteren Entwicklun der Wintersaaten und des Frubiabrßanbaues entstehen; diese sind jedo
infolge der in der ersten Hälfte des Monats Mai überall eingetretenen
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