1906 / 162 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 11 Jul 1906 18:00:01 GMT) scan diff

Yichlainisithes. Deutsches Reith. Preußen. Berlin, 11. Juli.

Dcr Königlich sächs'schi» Gssandte Graf Vißtbum hat Berlin verlassen. Während seiner Abwesenheit fungiert dcr chaiionssckrctär von Herder als Geschäftsträger.

Dcr RégicrungSrat von Kunowski aus Stettin ist der Königlichen Regierung in Breslan und der RegierungSassessor Dr. von Lucanus aus Köslin der Königlichen Regierung in OSUdabrÜck zur weiteren dienstlichen Verwendung überwiesen wor en.

Der Regikrungsasscssor Dr. Abegg aus Waldenburg ist der Königlichcn Regierung in Oppeln ur weiteren" dienstlichen Verwsnbung, der RegierungSaffessor Höverle aus Magdeburg der Rogicrung in Stettin als HilfSarbeiter des Vorfißenden der Einkommensteuerveranlagungskommission im Stadtkreise Stettin übkrmicskn worden.

Dem Regierungsmsssssor Freiherrn Marschall von Bicberstcin in Hannover ist ic kommissarische Verwaltun des Landratsamts im Untermestc-rwaldkreist, Regierungsbczir Wiesbbdsn, iibertragen worden.

Der ck)kegierung6asscssor von Jerin aus Breslau ist dem Landrat des Kre'isks Oschersleben, der ReaicrungSaffessor Dr. Kessler aus Trier dem Landrat des Kreises Berent, der chisruugsaffcffor Freihkrr von Wilmowski aus_Düsseldorf d(mLandrat des Kreises Grafsck aftHobenstein, der Regierun s- asiessor Winkelmann aus Vikinster dem Landrat des KWK? Staklupönen, dcr ?)1egieru11x14affessor Dr. Ercklsnß aus Düsssel- dorf dcm Landrat des Kreises Weblau, dcr, Regisruugsasse Lor (Grubiß (ms Danzig dcm Landrat des Kreises Altena, er R('(1i(»r1111g6assessor von Graeveniß aus Potsdam dem L(111brat des Kreises Ruhrort und der Regierungsaffcffor Kia us (1 aus Anrick) dem Landrat des Kreises Mettmann zur Hilfeleistung in den landrätlichen Geschäften zugeteilt worden.

Laut §1_1_1(1511nq des _„W. T. B.“ ist S.M.S. „Pantber“ am 8. Jnli m Habana ((iigetroffen und geht am 2331111111111 dort nach Hamilton ( Bermudas) in See.

Qefterreith-Ungarn.

Das österreichischeAbgeordnetenbaas hat in seiner gestrigen Sißung nach längerer D(batte (inen Drin lichkeits- antrag angsnommcn, durch 5811 die Regierung (111 gefordért wird, die Vcrhandbungcri mit Ungarn Über die Fest- stellung des Verhältniss?» beider StaatsqkbiUL zueinander zu beschlsunigen und in die VkrbandlungM auch die Frgge der Aufteilung der (1116 Fmanzzbllen (“118139115811 Einkünfte Fosinreicf):Ungarns nach Maßgabs dss Vsrbrauch (111511- ezic 811.

Im Laufe der Debatte kas1chskl€ ber Yiiiiiisterbräfibent Freiberr von Beck, dis Aufforderung an die N? ierung zu (iner B((ibleuni- gam; 5er Vérbanklunzen sei überflüiiZcJ, da bis Vorbkreimngen zu 5911 Verbanblbnakn b-Zreits "111 WWW Zuge scien. Das Haus möge jebcch bie Regierang bie Vorbereiiungen 111 bieskn Ver- bandkungc-n in alle_r Nabe treffen und obne Erteilung bon Direktiven in die Verbanklungen eintisten lafitn; es könne yer. sichert sein, Tas; (ie gesexmäßige Zuständigkeit des Hausks bei den WCXÖIUUUNZM nicht weniger nachdrücklich wxrre gkwabrt WLkTCn. Der :Uc'inistervräfikent wies die Einb-Zzisbanz (“(-r KWK? in kik Debch111€ larcko ben (511411611 Sternberg als ixkrniiitutibrikil 12111151 unc rrbt€71iW€ ék'ÉkZisÖ s,?„xkn kik UnbkkanjrrbrtTZÖM Angrib'e STM“.- bkk,19 (111,1 bobs VLkOiLnÜVOULMNEiÖSbL(1111.16.

Das Haus beklagt? nch darauf bis FrLitag.

Großbritannien und Irland.

Jm Lbsrbanse D(ranlaßte d(r Lori) Noberjs gsixkrn einc 15119er Debatte iibcr militärische 211198169811: beiten, indem (( darlsgts, daß die Nation für 811161“! Krieg nicht 1301116161161 sei und die militäri1che Erzikbnng “(:(( Natibri so weit verstärkt worden miissc', daf; jebkr Bürger an dsr VCL"- t(ibi(11111g dcs Landc's Anteil nchmcn könne.

T(r Unterstaatssc'krstär Earl of Portsmoutb tcilte, nach 16:11 Vcricbt 184 „W. T. B.“, mit, der Kriegsminister Halcane rrers morgcn (1116 wichtig? Miiikiiung machen, aus der ficb ergkbcn :*;érke, 151; 119511219 ber Territkrialarm-ée nicht bcrnachlässigt worden '“ei. Der ?siezim'r 11121) 116) kann (111115161811 gkgen bi? allgemeine Webr- 1*1"1icht „11113 U111Ck bksonderrr Herbbrbkbung ber Kostka. Der Lord Milncr 5011111101161? (ie allqkmeinc Webrbflickzt. Mebrere Rekncr Vklwikskll 5111 die Verbältnisse aiif d(m Fkst- lancc, besonders in Deutschland. Der 53015 Milne'r führte uns, das; das Kutsche Volk s(ine thße und seins ForUcbritte auf dem (H(bixic bes Hanicls 1121 der Industrie seinem errkvksen ber- bankc 11115 das; die Völker, die bis Müben des allgemeinen Dienstes b(reitwilli(1 auf sich näbmc'n, biejxnigen, dic Vor der allgemeinen Webr- 1;flich1 ziirücksxbreckkn, nicht bloß im Kriege, sondern auch im friedlichen W(itbeivcrb iibc'rflüxeln würden. Der Mamuis of Nivon sagte“, Lord Milnc'r berge ( den durch bis (;(ogravbiscbe Lage“ begründetrn Untkrschic'b zwischen England und den anderen Staaten.

» „(111111 nim" 11a llsk ricl1totc das liberalc Mitglied Vo!- tomlct) „(10119111 (111 dcn Staatssckrclär dcs ?lusmärtigcn die Anfrage, (11) (5111 bekannt sei, das; nach amtlicher Bckanntgabc der neue 1'1101111'1166361011016 in Belgrad bei seiner Ankunft bort 11011 611161.“ Eskorte iiach dem Palast begleitet wc'rbcn soU, 111111111161) die' (_1111 mcisicn in den Vordergrund gctrctcncn Konigsmorbcr11c1111131'11, und ob er die Abreise des (Be- saiädtcn bis zum Eingang weiterer Aufklärungen verschieben wo (.

Wie das „2111.15. B." berichtet, erwiderte Sir Ednmrd Grey, die Regierung wiiye nichts davon, daß eine solche amtliche Ankündi- (1111111 erfolgt sei oder eine sblcbc Absicht bestebe, bie offe'nbar dem (Beistr, in dem 516 diplomatiichen Beziehungen erneuert worden seien,

(4.111; entxzegengesevt wäre. Frankreich.

_ Tie D(putiertenkammcr hat gestern das (Hose , bc- tnnrnb bierrpilichtunq zur Gewährung eines 1116 ent- ltche11 91 uberages, das vom Senat bereits genehmigt ist, Lannliig angc'nmnmen und darauf die Amncsticvorlage

eraten.

Wie bus „W. T. 21." berichtet, erklärte der Deputierte Berry (9151101151111), 1171, di? r(r Neaieruna eum Ob er gefallenen Personen ntÖt'eine Amnestie wünschten; die Regierung oUe ('ingesteben, (inen Schr1n5nichlagan(1(z(tt(lt zu haben. Der Deputierte Pion (Nationalist) war gleichfalls der Ansicht, 5.17“; die Einleitun eines gerichtlichen Verfahrens bie logische Konsequenz des Anschlags 17; eine Amnestie könne nur i-_*“-'-(1)111.*cki,;(n zuteil werden, nicht Angescbuldigtcn, die möglicherweise unicbuidig seien; die Kummer solle den Anxxeklagten qkskakké'kl- sich zu y((ieictgen. Der „91151191 nsuebte den Minister (UÜMLUWMH dcr erkläxte, dab „erxsxine AKsÖilikigilnjjl" gegen die Oppositivn aufrecht ekhalts, um die 311'1mmknbe1117ung kks Staathsrichtsbosts.

»

_Die Kammer ging dann zur Beratung der einzelnen Artikel der Vorlage über.

Auf Befragen erklärte der Justizminister Sarrien, daß die Amm-stic, die gutes Einverncbmen zwischen Arbeitgebern und A1beit- nehmern herstellen solle, sicb auf die Teilnehmer an den Unruhen in Yeséenneville erstrecke, nicht aber auf die Briefträger, die einen

ectoß gegen ihre Berufspflichtcn begangen hätten. Er etsucbte Kammer, die Vorlage unverändert anzunehmen. Constans forderte Amnestie für die ent- Der Minister Barthou erinnerte an_ die Umstände des riefträgerstreiks und sagte, daß die Kam- mer nicht den Beamten, d(n Tragern eines öffentlichen Amtes„ ein Recht zu streiken einräumen könne; dadurch käme man zur Anarchie. Er übernehme die Verantwortung für die ergriffenen Maßnahmen; er habe auf die entlassenen Beamten die woblwollendste Rücksicht genommen. Die Negierun könne vielleicht um!; einige Briefträger wieder einstellen, wolle ("1 aber, wenn sie es gegebenen- fails tue, volle Aktionsfreiheit wahren. Der Minister Sarrlen er- klärte, den Antrag Constans könns die Regierung nicht annehmen.

Dieser Antrag wurde hierauf mit 366 gegen 141 Stimmen abgelehnt und die Si ung geschlossen.

In der kzeuti en orgensißung seßte die Kammer die Be- ratung über ie mnestievorlage fort.

sodann die Der Sozialist lassenen Briefträ er.

Der Deputierte Berry wg seinen Zusaßantrag, die wegen Ver- schwörung Verurteilten von der Amnestie auSzuscbließen, zurück, nach- dem der Justizminister Sarrien und dsr Minister des Innern FlzßienceZUH dargelegt batten, das; wirklich eine Verschwörung be-

an en a e,

geschlossen sei.

die gerichtliche nicht ab-

Rußland.

Der NeichSrat hat in seiner gestrigen Sißung den von der Duma auSgehenden Gesehentwurf über die Abschaffung der Todesstrafe beraten.

Ykebrere Redner befürworteten, nach den Bericht des „W. T. B.", die Annahme des (Gesetzentwurfs. Der Abg. Timiriasew fübrte aus, die einstimmige Annahme des Entwurfs, zum mindesten des ersten Artikels, würde für das Land eine beruhigende Bedeutung haben. Im weiteren Verlaufe der Sitzung sprachen sicb sämtliche Redner gegen den Geseßentwurf aus. Das Reichsratsatitglied Krahmer (1801: fest, daß seit Einführung des Kriegszustandes in Livland die Morde an Polizisten aufgehört hätten, wäbrsnb die Morde an Pribatperfonen, für Welche die Mörder nicht der Todesstrafe unterzogen würden, nacb wie bor fortbauerten. Die Reickzsratsmitglieber Kassatkin, Rostbwsky, Butlerow und Ssamarin legtkn die Unmöglichkeit der Annabme des Geseßentwurfs dar, und der Geistlickys Bukewitich ent eqncte den Verteidigern des Geseyentwbrfs bvm Standpunkte der oral und der (bristlicben Lebte.

Der Reichswt beschloß dann, dcn Gcseßcntwurf eincr Kommission von 15 Mitgliedkrn zu Übergeben, deren Wahl heute stattfinden wird.

_ DieDobaiten in dcr Noichsbuma Über die Vorgänge in Bjelostok verlikren immer mehr an Interesse. Von dcn Abgeordneten, die offenbar von 5:11 langen Reden ermüdet sind, in denen anhaltend dic R(qierung angegriffen und 157 die Fähigkeit zum Regieren abgcsprocch W170, Halten sich nur wenige im Sisungssaal auf. Wie die „St. Pctersburgcr Telegraphenagsnlur“ 71181061, bat die Duma gestern einen 2111: trag angxnommcn, nach dcm zur vorlicgkndcn Frage keine Rednkr m(br in die Rcdncrlifte eingetragen 11161"de soücn, da 34 bereits dort verzeichnete Redner noch nicht gcsprochen babkn.

_ Ueber die gestern gemeldeten Vorgänge in Jusow ka teilt die „St. Petersburger Ielkgrapbcnagentur“ noch folgendes mit. Als die 3000 Bergleuts, die zur Befreiung der ver- bafteten Kosaken nach der Kaserne ezogcn waren, erfuhren, daß der Zug mit den vcrbakteien Ko ake'n bc're'its nach Bach: mut abgefertigt sei, zogrn 71“? zur Bahnstation, bcssßten die Bahnlinie? 11115 fordkrte'n, bai; be'r ZUg zurückbeorbcrt msrdkn 19112. Als Truppkn bcrankamxn, 56111arth (13) die B(rglcutc. GLJMWÜL'ÜJ ist 519911156 11:1 3111010700631ka wieder bcrgcsteilt. 21118 Bctrikbk sind 111 Täxigkkii.

_ Nack) eincr MLidmig dsr (genanntkn Telcgravbcnagentur 171 (187ka in bem „Hafen von Obsifa d(r Qilgcrm'inc Ausstand aUsgebroch(n.

Feststeüung ab(r noch

Italien.

Die 11011M11chL N(gikrUNx», bat, 15111 Mclbung der „Klasnzia S1?fi:111“, den Übrigsn 5121 Zkbaymäcbtsn Kkstas bon Wunsch kUNbgsgeben, daß ('H bsiG(1(1(*1ib€it dsr gewiinschicn Neformcn bUrcb 0661011616 MQßnabmen (".-möglicht werbc, die italieni: ((b-311 Tifiziere', Unterbifizikrc und Mannschaften 411111 (151131 eben, bis.» g(gkiiwärtig in dcr krstisckxn Genbarmsric Tikni: tun.

_ Durch einen Erlaß dss Schaßminisisrs wird, „W. T. B,“ zufolge, der 19. 31111 (112 Zablungstcrmin fiir biezsnigen Beträge 581 fonvsrtiertrn 5: und 4vrozcntigen italienischem Rente'n bwiimmt, deren Riickzablimg im Inland und Ausland _qcforderi 15515811 ist. Mit dem Kapital sollen zugleich 4Proz.Zinscn bis zum 1831111 1), I. gezahlt werden.

Sänuiz.

Nach einer Melbuny 061." „Schweizerischen Depeschen- agcntur“ hat der franzL-iiirbe Botschafter in Bern gestern nack): mittag dcm BundeSrat 016 Abtwort der französischen Regierung auf bis 121,02: Vorschlägc dcs VundeSrats über: reicht. Die Antwort iii so wenig cntgegenkommcnd, daß (m der Lage der Handelsbéricagsvc(handlungen nichts geändert wird.

Türkei.

In den Verhandlungsn Über die dreiprozentigeZoll- erhöhung ist eine Stockbiig eingetreten, da der englische Botschafter in Konsiantinopsl, wis „W. T. B.“ meldet, die Weisung erhalten hai, bis von seinen Kollegen geplante Kollektivnote nicht zu iintc-rz(-ichnen. Die Aendc'rung in der „Haltung Englands wird auf die der Türkei unfreundliche offentliche Meinung in England Wegen der ägyptischen Vor- fälle zurückgeführt.

Amerika.

Nach einer Meidung des „W. T. B.“ aus Caracas hat ber PräsidentCastro bei (ckck Wisderübernabmc der Regierung )ämtliche politis 'n_(Hofa11;18nen in ,rcibeit seßen und den beschlagnahmten * esiß des (Jenerais aws freigeben lassen.

Parlamentarische Nachrichtem

Das amtliche Ergebnis der gestrigen Reichstagsstich: wabl im Wahlkreis(- Altena-Iserlobn ist fol endes: Zabcrland, (Soz.) 15881, Klocke (,“-Zenit.) 14 068 Stmmen.

er erstere ist somit gewählt.

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Statistik und Volkswirtschaft;

In dem soebcn erschienenenKHeft UT “((s 172. Bandes der Statistik des Deutschen Reichs hat das Kaiserliche Statistische Amt den Handel des deutschen Zollgebiets mit Norwegen und Schweden in den Jahren 1900 bis einschließlich 1905 dargestellt.

1) Aus Norwegen (einschließlirb der Bäreninsel und SPF- bergen) gelqngen nach dem deutschen Zollgebiet vor allem Ergebni : der F11cheret sowie Bau- und Nußbolz, während von hier dorthin namenjlich Erzeugnisse der Textil-, Metall- und Zuckerindustrie sowie Maschinen, Roggen und Mehl angefübrt werden.

Die Gesamteinfubr ist in den Jahren 1900 bis 1904 Von 1551467 auf 2 534 607 (12 estiegen, 1905 aber auf 2 142 084 (12 gefaUen. Da egen zeigt die Ge amtausxubr in den Jahren 1900 bis 1902 eine A nahme von 2076 8(3 au 1881407 (12 und Von 1903 bis 1905 eine Vermehrung Von 2 127 129 auf 2605 218 (12.

Der Gesamtwert drs Spezialhandels mix Norwegen hat im Jahre 1905 in berEi nfubr 24,4 und in der Ausfuhr 70,7 MiUionen Mark benMen; die entsprechenden Zahlen des Jahres 1904 smd 26,0 und 67,6 iÜionen Mark, sobaß bei der Einfuhr eine Abnabmé um 6,2 v. H. und bei der Ausfuhr eine Zunahme bon 4,6 v. H. f(st- zustellen ist.

An der Mindereinfubr sind im Jahre 1905 namentlicb fol ende Warengruppen beteiligt (die Zablen für 1904 in Klammern): Abiälle 273 579 (403 152) (12, Drogerie-, Apotheker-,_ Farbwaren 378847 (574 768) (12, Holz und andere Schnisstoffe (owie Waren daraus 536 190 (556 772) (12, Material-, Spezerei-. Konditorwaren usw. 257 366 (286 913) (12, Papier, Pabpwaren 39 188 (123 000) (12, Steine, Steinwaren 282 982 (300 238) (12; _dieser Mindereinfubr sieht eine erbebliche Mcbreinfubr nur bei Erden, Erzen, edlen Mstalien, Asbest _ 257 484 (184 066) (12 _ und bei (Getreide und anbcrcn Crzeugniffen bes Landbaucs _ 12 204 (3087) (12 _ gegenüber.

Von den einzelnen Warengattungen weisen in der Einfuhr 1905 einen Rückgang gggen 1904 besonders folgende auf: chie (212 007 bis 355168 (12), Eis (350 380 bis 528 936 «& weiches Bau- und Nußbolx, gesägt; weich: Kanthölzer und andere 51 (; und Schnittwarcn (462 993 bis 497 886 (12), gesalzene Heringe in affern (87257 bis 121983 Faß), Pflastersteine, bloß bebauenx (140 491 bis 185 067 (12), während ein erhebliches Mehr sich bei künstlichem Guano (48210 bis 38172 (12), bei Schlacken von Erzen, Schlackenwolle usw. (43 352 bis 14 260 (12), Haier (11237 bis 30 (12), bei weichexn Bau- und Nußbolz, rob usw. (52 748 bis 42218 (12), bei frischen Heringen (90 205 bis 62 063 (12), bei groben ungeschliffcnen Steinmcßarbeiten, nicht aus Alabaster oder Marmor (82 416 bis 45 638 (12) ergibt.

Jn_der Mehrausfubr dcs Jabres 1905 ragen gegenüber 1904 die nachstehenden Warengruppen hervor: Baumwolle und Baumwoa- waren (13 397 gegen 8864 (12), Drogerie-, Apotheken, Faibewaren (93 536 gegen 78 529 (12), Instrumente, Vkascbinen, Fahrzeuge (49 955 gcgen 29 080 (12), Material-, Sbexereiq Konditorwaren (794 315 ,;Lgkn 664 341 (12), Steinkohlen, Braunkoblcn, Torf, Koks, Tors- koblcn (459 977 gegen 310 665 (12); zurückgeblieben dagegen ist be- sonbxrs dis Ausxubr bcn Eisen und Eisenwaren (288 538 (;(gen 297 287 (12) und Von Getreide und anderen Erzeugniffcn des Land- baaes (468 566 gegen 637 403 (12).

Bei Vsrglcickpung ber Ausfubr der Jahre 1905 und 19.14 nach den Waiengajtungen falLen a1_1f die Zunahme bei Romanzcment usw. (121884 und 87 338 (12), bei iriscbénKartoffeln (16 260 und 7153 (12), bsi Maschinen und Maschinenteilen außer Lokomotiben, Lokomobilkn uiw. (30 036 und 25 016 (12), Mehl und Roggsn (334 361 und 263 290 (12), Salz (81408 und 73 923 (12), Koks (204 825 und 179 431 (121, Steinkoblm (252310 und 130 684 (12) sowie die Abnahme bei ge- mahlenen Tbomasschlacken (2518 und 49 865 (12), Roggen (393 847 und 549 906 (12), Hafér (14 221 und 28 587 (12), Zucker (215971 und 230801 (12).

2 Schweben. _Die Einfuhr aus diesem Lande nacb d(m deutf sn Zollgcbtetc erstreckte fich namentlich (1111 Bau- und Nußbolz, Eisenerzx, Steine, grob: Tischlerwaren, schmiedbarcs GM und Rob- eisen, frtsche HerinÉc und Kalbere; die Ausfuhr nacb SÖwsden aber besonders auf _rzeuaniffe des Landbaues, Wollenwaren, Maschinen, Okikuchkn, Zucker, Pandichublcder und Rindsbäute.

Wäbrsnd im Sbezialbandel bie Gesamteinfubr in den Jabrkn 1900 bis 1902 von 26 237 566 auf 22 404 521 gefallen kbar, zeigt fie (“1111 1902 an (in stetiges Sieigkn (von der 1111831 (nannten *).-(enge (1117 31157012 (12). Etwa dasselbe Bild zeigt ck bei der Ver- gleichung ber Essamtaussubrsummen dcs Sbezialbandcls dar Jahre 1900 bis 1905: VW 1900 bis 1901 e'me Abnahme bon 5224 573 auf 4520479 (12, 5011. 190.)- bis 1904 eine Zunabme von 5445240 (121 6 633 423 (12, im Jabre 1905 dagegen w1€DIk einen Rückgang auf 6 512 055 (12.

Dic_Gesamtweric betrasen 1905 in der Einfuhr 119,3, in 161 2111211161 159,1 Millionen Mark, in kW Vorjabre dagegen be- trugen sie in der Einfubr 99,9. in der Ausfuhr 151Mi1110nen Mark; danach haben in der Einfubr Menge und Wert, in der Ausfuhr nur der Wert zugenommen.

Unter den Warengrubbkn beten Einfuhr im Jabke 1905 zu- ,)(nommcn bat, find bervormbeben (die Zahlen des Jahres 1904 111 Klammern): Eisen und Eisenwaren _ 495 209 (414 360) (12 _, Erdsn, Erze, (dle Metalle, Akbc'st usw._ 17024 565 (16267870) (12 _ Holz und andere Schnißstcffe sowie Warxn baraas _ 5708 659 (5 546113) (12 _, Material-, Spezerei-, Konditorwaren 111111. _ 240914 (126 658) (12 _, Steine, :cinwaren _ 6984 724 (4 580 494) (12 _, Tonwaren _ 261742 (222 908) (12 _; zurück- gegangen ist dagegen die Einfuhr namentlich von Drogerie-, ApotbckLr-, Farbwarm _ 78 747 (97107) (12 _ und Von Papier, Papp'xarxn _ 160 750 (224 693) (12 _.

Von den einzelnen Warengattunqen haben in der Eimsibr im Jahre 1905 ein Mehr aufzuweisen besonders Robeisen _ 191480 (139 512) (12 _, schmiedbares Eisen in Stäben, Rabkranz- und Pflug- scharenei1en _ 166 678 (156083) (12 _, Kaolin, Feldspat, feue'r- fester Ton _ 234424 (218628) (12 _, Eifenerze _ 16424 566 (15 840 797) (12 _, Kupfersrze _ 54195 (1336) (12 _, Schlacken VM Erzen, Schlackenwoi16 _ 230 388 143 872) (12 _, weiches Bau- rnb Nußboiz. beschlagen, Naben, el en, Speichen _ 577216 (480157 (12 _, weiches Bau- und ußbolz, gesägt, Kantbölzcr 1111!“ andere äge- und Schnittwaren _ 4953 372 (4 844 535) (12 _, frische Heringe _ 206 549 (97 524) (12 _, Werksteine, bloß bebau-“n _ 542 524 (.'479 431) (12 _, Pflastersteine, bloß bebauen _ 5763955 (3611611) (12 ---, ein Weniger inbeffen, pamentiick) Beerkn zum GenuFse _ 47487 (80835) (12 _, Zeüstoff, Strob- und anderer Faser toff _ 88 202 (137 724) (12 _.

An der Minderaus Uhr des Jahres 1905 (gegenüber dem Fabre 1904) sind namentlich (treibe und andere Erzeugniffe des Lar-dbaues beteiligt: die Zahlen sind 1597 674 (12 i. J. 1905 gegen 2238 713 (12 i. I. 1904. Andere Warengruppen haben da egen auch in d(r Aus- fuhr eine Steigerun zu verzeichnen; so vor (1 em Erden, Erze, edle Metalle, Asbest uw. (1105769 _ 961875 (12), Instrumente, Maschinen, Fabrkeuge (119 651 _ 98415 (12), Material-, Svezereiq Konditorwaren u w. (568 761 _ 518198 (12), Oel, anderweit nicbt Jenannt, und ette (314 697 _ 278 408 (12, Steinkohlen, Braun- oblen, Torf, oks, Torfkoblen (1008488 _ 821630 (12).

Von den einzelnen Warevgattungln ragen in der Ausfubr im Jahre 1905 hervor (die Zahlen des Jahres 1904 einqeklammert), und zwar mit einer Abnahme Rokgen mit 558 290 (940628) (12, Hafer mit 104394 (374 321) (12, ft fcbe Kartoffeln mit 88 465 (142 686) (12, Mehl aus Roggen mit 34 343 (66 662) (12, dagegen mit einer Zu- nahme Abraumfalse mit 845 404 (679 294) (12, Mai inen- urd Ma chinenteile (außer Lokomotiven usw.) mit 70986 ( 7447) (12- Zu er mit 167 651 (58 845) (12, Oelkuchen, Oelkucbenmebl mit 307416 (270 036) (12, Koks mit 546 296 (477 475) (12 und Stein- kohlen mit 433 586 (323 376) (12.

Zur Arbeitekbewegung.

Bei der Firma Düsseldorfer Holzkontor in Düss eldorf sind, er „Köln. Ztg.“ zufolge, die Hafenarbeiter wegen Arbeits- stxejtjgkeiten in den Ausstand getreten. _

Zwischen dem Vorstands des Arbeitgeberberbandes der Lausitzer Tuchindustrie und einer Kommission der im Ausstanbe befindlichen Sommerfelder Arbeiterschaft bat vorgestern eine Verhandlung stattgefunden, in der, wie „W T. B.“ meldet, eine voll- ständige Uebereinstimmung beider Parteien erzielt worden ist. Die Urbeiterkommission erklärte einstimmig dafür eintreten zu woiien, daß die Arbeit am 12. Juli zu den vereinbarten Bedingungen wieder- aufgenommen wird.

In Braunschweig plant, wie der „Hann. Cour.“ mitteilt, der Arbeitgeberverband die Aussperrung sämtlicher organisierten, auf Bauten beschäftigten Leute, fal1s die Arbeit auf den ge- sperrteniBauten bis morgen, Donnerstag, nicht wieder aufgenommen

den .

"M In Wilhelmshaven le te, wie die „Voss. Ztg.“ erfährt, eine Versammlung von 2000 Wer tarbeitern gegen die Entlassung von Tischlern auf der Werft Einspruch ein.

Im Königreich Sa sen macht sich, wie dem „Hann. Cour.“ berichtet wird, eben o wie in der Glauchauer Gegend in der erzgebirgischen Wirkwarenbranche eine Lobnbewegung bemerkbar. Stark beiuchte Textilarbeiterversammlungen forderten zebnsiündige Arbeitszeit, zebnprozentige Lohnerhöhung, Bezahlung der eit für Reparaturen die Stunde mit 35 „_z, Erböbun des Lohnes für Ueberstunden um 25 bis 30 0/0 usw. _ Jm Gebiete des roßen votjäbrigen Weberstreiks, veffen Mittelpunkt Greiz und Gera 11 den reußischen ürstentümern waren, rufen diese Nachrichten erhebliche Beunru igung ervor. Dott wurde seinerzeit der Streik von den Agitatoren des Textilarbeiter- verbandes bekanntlich nicht für beendet erklärt.

Der Zentralberband deutscher Brauereiarbeiter, Zweigverein Hamburg und Umgegend wird, dem „Hamb. Corr.“ zu- folge, den bestehenden Lohntarif am 1. Oktober zum 31. Dezember kündigen und den Brauereien von Hamburg, Altona und Wands- bek einen neuen Tarif zur Prüfung und Annahme unterbreiten. Gefordert soll 11. (1. werden: Für Brauer, Hilfsarbeiter und Käfer eine neunstündiKe und für Maschinisten, Heizer, Faß- und Flaschenbierkutscher (owe StaUlcute eine 121111115198 Arbeitszeit. Die Wochenlöbne sollen be- tragen für Brauer 33 944, Käfer 32 „14, HilfSarbeiter 30 „44, Stall- 1cu1( 26 „44, Flasckpenkellerarbeiter AnfangSgebait 22 .“, halbjährlich steigend um 1 „44 bis 24 „ki die Woche, Maschinisten und Keizer 30 «14, Handwerker 28 „24, aßbierkutscher 30 „zu und 2 944 Ze rgeld den Tag, Flaschenbierkuts er 30 «14 einschließlich Zebrgeld, und Flaschenbicrmitfahrer wie laschenkeüerarbeiter. Außerdem enthält der Tarif noch eine ganze eibe Nebenforberungen.

Aus Stockholm wird der .Frkf. Ztg.“ telegrapbiert, daß die Staatsbabnverwaliung sich bereit erklärte, eine Lohnerhöhung für das Hilfspersonal zu erwägen, wodurch der drohende Streik abgewendet werden dürfte (591. Nr. 156 11. Bl.).

In Zürich begannen estern, wie die „Köln. Ztg.“ meldet, die Unterbandlungen des städtiZchen Einigungsamies zur Beilegung des Ausstandes der Maurer. Beisißer ist u. a. der bekannte deutsche Sozialwissenschaftler Professor Heinrich Herkner-Zürich. Den Befehl znr Bereithaltung von Ttuppen bat die Regierung endgültig zurück- gezogen. (Vgl. Nr. 159 5. Bl.).

Kunst und Wiffenfthaft.

In der Julisisung der Archäologischen Gesellschaft legte Professor Conse die unter O. Benndorfs Lcitung entstandensn „Forschungen in Ephesos“, Band 1, Wien 1906, vor und wies auf den Fortschritt in der HerauSgabe der „Altertümer von Pergamon“ bin, deren Band 111, 1 (_"Yribitektur des großen Altars und des obercn Markts) Von Jakob Schrammen als soeben (r- schienen an ezeigt Werden konnte.

sYrofe or Kjellberg aus Uvsala sprach „Ueber die Rel effriese von Larisa.“ Diese Tcrrakottafriese kamen bei einer vom Dir-xktor Boeblau und dem Vortragenden auf Kosten König Oscars und einiger schwebischennKuns1freunde borgenommenen Aus- grabung auf der Akropolis des aolikchen La11sa am Hermosflusse in der Nähe von Smyma zutage. Se wurden in der nächsten Um- gebung eines kleinen Heiligtums in dem zur Fükiung unter einer Rampe bsrwandten Schutt gefunden und stammen also von der Terrakotta- verkleibung einer nicht mehr 111 bestimmenden Anzabl verschiedener Gebäude. Die riese sind teils ornamental, teils figürlich. Dcr Vor- tragende wies de Uebereinstimmungen und Verschiedenhkiien nach, die zwischen den ornamentalen Friesen (1116 Larisa und der bekannten Jonverkleidung bom Schaßbause der Gelber in OlZmpia und von ahnlichen Bauten in Sizilien und Unieritalien beste en. Die Friese mit ßgürlicben Darstellungen haben dagegen in dem ivcstliche'n Teile der griechischen Kulturwa1t keine Analogien und sieben überbaupt ber- eiuzcltba. Die acht derarti en Friese dic unter den Funden bon Larisa in einer genügenden Anzal bon Fragmenten vkrtretcn sind, um eine in der Hauptsache gesicherte Rekonstruktion zu ermöglichen, siclicn Wettrennen, einen Ksntaurenkampf und ein Gastmahl oker Trinkgclage dar. Diese Reliefbilder liefern Vorzügliche Proben der ionischen Kunst igi'Anfanq des sechsten Jahrhunderts und Warden zur Festfteüung der SttiuntAsÜich zwischen dcr originalen ionischen und der nach- abme-nden etruskischen Kunst sicher ute Dienste leisie'n.

rofeffor F.Noack aus Kiel erichtcie zunächst über eine Anfang Abri 11.24. an der atbeniscben Stadtmauer am Dipblon vorge- nommene Grabung, die eine Aufklärung über den Zustand der untersten, nie untersuchten Fundamente bis zum gewachsenen Boden bringen soÜte. Das Ergebnis war, daß als ältcste, d. b. tbcmistokleische Schicht nicht mehr der bis beute dafür gehaltene Maucrsockel gelten kann, sondern die noch auf einer größeren Stmk: darunter erbalienc, weniger sorgfältig geÉügte Polygonalmauer. Nach Tbukvbibcs bcr- wendete man für die undamentc zur B(schleuniaung des Banks auch das Mate1ial von älteren Gebäuden und den Schmuck d(r Gräber: das Fundament der ältesten Mauer am Dipvionxbcstkbt aber mcht nur aus großen, vielfach mit feinem weißen Stuck iiberzogenen Quadern, die nur von einem älteren Gedanke stammen können, sondern es enthält auch eine Anzahl von archaischen Relicwlatten, Von denen einige sich zu einer fasi 2,50 111 hoben schlanken Grabiicic zu- sammenscbloffen, die sowohl inhaltlich wie kunstgescbicbllicb ques bringt. *- In ihrem weiteren Veilaufe kann sich die tbemisiokxeische Mauer, das ist das andere Ergebnis der Untersuchung. nicht mit der liingeren Linie gedeckt haben, sondern mus; bier noch gesucht werden. Das soll im August gef eben.

Sodann wendet si der Vortra ende zu seinem Hauptthema, das die, Gestalt des eleusinis en Heiligtums in_ vor- veriklerscher Zeit behandelt. Wenn man die sicher jiingeren AulaJen, einschließlich des großen, Von den perikleiscben Architekten erbauten Weibetempels samt seincr Umfaffungs-_ und Befestigixngs- mauer (1516 1, so läßt sich aus den vereinzelten alteren Maucrziz en, die die ma tigen Terrasfierungen des 5. und 4. Jahrhunderts 11 (Y Jelassenbaben, nur dann ein klares Bild aewinnen, wenn man (1 as naturliche Gelände in seiner ursprünglichen Gestalt jekonsiruie'rt. Dies hat der Vortragende im Anschluß an die Messungen, die Pbiltos Und Dörpfeld wäZrend ber Ausgrabungen (1883-87) vorgenoinmen baden, sowie mit il e eines eigenen in diesemÉrübjabr aut-(Lefubtten Ungfanareichen Nive ements versuÉt. Das (gebnis ist n einer HObenkarte und größeren Längs- und Querschnitten dargesteüt. Deutlich bebt fich nun die kleine, natürliche, auf steilerem Felsabbang nach Osten vorspringenbe Terraffe heraus, auf der schon im 2. Jabrtausknd Link, von einer .mvkeniscben' Mauer abge jüßte Kult- und Opfcrstättc 199, die einzige Stelle auch in der n beten Umgebung des alten Grottenbeiliatums, die der Angabe des bomerischen H,;mnus (7. Jabr- bundert v. Chr. über den Bau eines Tempels und itars entspricht.

on dem * au, der in diese Zeit zurückreicben kann, Und nur serin e Reste erhalten; aber schon er war von einer doppelten Mauer 11111118 en, deren eigentümliche spißwinkelige Grundform fich dadurch

erklärt, daß ("ie den Fu der so vorspringenden Felsterraffe um- schließen sollte. Beide Tauern waren duxcb eine 111, der Tiefe liegende, bisher nicht beachtete Toranlage vstknupft UNd imd dUÖUkch als glsichzeittg erwiesen. .

" Der viel größxre Neubau der pisistkatUÖLU Zkkk mußte 561611121113 uber die ursprüngliche Plattform nach Osten voxgeschoben werden und fordérie dort neue Terrassierungen und neue Toranlagen, da eine starke Mauer, die damals wohl dem heiligen Bezixk die erste fest? Abgrenzung nach Nordosten gab, die alten Tore teilweise kasfierie und entwertste. '

Die Resiaurationszeit nach der Perserkßtastropbx bringt das erste Pro ekt eines ganz großen, nun auch westwarts tief in den Felsen ein- ges nittenen Weibetempels, ebenso eine neue Terraffenmauer, aber auc? diese folgt nur der uralten, von der Bodengestaltung bestimmten Lin e. Erst unter den perikleischen Terrassen ist die alte unregeimäßige Gestalt „versckdWUnden.

Wahrend dieser ganzen Entwickelung batber alte beilige W811 VM dex Grotte ber, aÜzeit unverändert, die Lage der Eingänge in den spateren Tclefterien mitbestimmt. DFILJLU "1 der Altarplatz bor ihrer Front mit dieser jedesmal weiter nach Osten Vorgescboben worden, innerhalb des bei jedem vergrößerten Neubau bewußter Sorgfalt neuangelegten oder erweiterten Hofes," ben der Kult verlangte. Jm Wesen des Demeterkultus wird es begrundet gewesen sein, daß die Vorstellung bon Hof und Herrenhaus ((U)/11), „“t-5761120“, cipris:- 79201) in seinen Hauptkulträumen besonders lebendig geblieben ist: wie die «(()/17) in der eleusiniscben Terminologie fesisißt, so ist das Telesterion in seinem Grundplan stets ein Zmr allseitig erweitertes Megaron geblieben; das Wohnhaus der Goffin batte zum Hause einer ganzen Gemeinde werden müssen.

Literatur.

1401111111911138 (3161'111811186 kaOäugoJioa, Schul- ordnungen, Schulbücher und pädagogische Missellaneen aus den Landen deutscher Zunge. Im Auftrage der Gesellschaft für drutfcbc Crziebunas- und Schulgeschichte berausZeqeben von Kar! Kebrbach. Band 2121217. Die Jugend und rjiebuna der Kurfürsten von Brandenburg und Königs von Preußen. Von Archiv- rat Dr. Georg Schuster, Königlich Preu ijcbkm HausarchiVar, und Yrofeffor Dr. Friedrich Wagner 1"). rstcr Band. Die Kurfursten Friedrich 1. und 11., Albrecht, obann, Joachim [. 11n511. Berlin, A. Hofmann und Comp. 1906- _ Die äußere An- regung, die Jugend- und ErziehungsMsckpichie der Hohen- zolleriicben Kurfürsten und Könige zu behandeln, ist von dem ber- ewigien HerauSgcber der UQUUWSÜW (3011111111120 ['USÜQJOZWQ, Yrofeffor Dr. Karl Kebrbacb, ausge angxn. 'Der erAsie Band, der mit *urfürst Joachim 11. schließt, umfa t diejenigen Fursten, die noch in dem Sinne und der Weise der alten Kirche erzWen worden sind, ebe der Einfluß Luthers und Melanchthons auf Schule und Unterricht einseßie. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sich keinerlei„Instruktionen für Lehrer und Erzieher, keine Spurkn Von Schularbxiten und nur einzelne von beüußten Lehrbüchern erhalten. Mit dem Kurfürsten Johann Georg, dessen Jugendgeschichtc den zweiten Band eröffnen soll, beginnt auch insofern ein neuer Abschnitt, a1s er der erste brandenburgische Hobenzoüer ist, der eine Unibersitat bezogen hat. Der zweite Band 1011, wie ebenfalls dem Vorwort zu entnehmen ist, bis zum (Großen, Kurfürsten reichen, ein dritter die Z(it der Könige bis zum ersten Kaiser bin behandeln. Die Arbeitsteilung erfolgts in der Weise, daß fich Archivrat Schuster, von dem auch das Vorwort stammt, den ersten drei, und Professor Wagner den drei nächsten Herrscbern widmete. Professor Wa ner der sick) um die Er1o1fchung ber brandenburgiich-preußiscben (Gefchicbie bsrdient gemacht_bat, hat mehr als fünfzehn Jahre seines arbeilsfroben Lebens aus das Vor- liegende Werk berWendet. Als ihn der Tod abrief, war er gerade im Begriff, die leßte Hand an das Schlußkabitel seinks L).)ianuskripts zu [egew Ibm ist im Vorwort ein warmer Nachruf zuteil ge- worden. Auf 5611 reichen Inhalt des We1ke6näbcc cinzugchen, ist bier nicht der Ort; nur so viel sei gesa t, daß (13 1,1161 mcbr bietet, als der Titel Versprixbi. Duri?" äußkrt fleißige Heranziehung ailsr nur ir endwie auffindbaren acht cbten und Belege, durcb liebsboüe Ausma una selbst der kleinstcn Züge, md Lebsnsbilder entstanden, die eine treue Wiedergabe der Jugendzesxbi te, eine Vortreffliche Einlkitimg zu künftigen Gesamtbiograbbien der Hohenzollernfürsten darstellen. Auch für die Kenntnis des allgemeinkn chens vergangener Jabrbunbcrtc, das sich in gläubiger Verehrung der Kirche, aber auch z. B;)" den bclicbien Turnieren, in freudiger Betätigung körperlicbsr K1a1tc (iit- faltct, ist in den vorliegenden Dariieüunqen ein reicher Gewinn ab- (fal1en. Die B(nu ung des Werkes wird durch ein sorgfältig ange- e.1tes Inbaktsberzei nis, sowie diirch Aufstellung bon Sacb-, Orts- und Pcrsoncnxegisicrn, ferner durch ein? Uebersicht über die Aufent- haltsorte sebr erleichtert. Zudem bieten die Anmerkungen, die allein über hundert Seiten umfassen, für den, dsr in den Gegenstand iicfcr eindringen will, eine Fülle bon inweisen. Dic 211111111" (nt- l)alten Werwoüe Abdrücke, ]. B. die ' (stimmungen ber .Goldsnen Bulle“ über die notivendigcn Sprach1enniniffe dcr Kurfürsten (Mi" Listen bon Aussiatlungsgegenständcn. Auch bildliche Darstellungen sind in den Text versiicut. Alles in MW, bildet das vorliegendc Werk eine Fundgrube für fiitengescbickptlicbe Belehrungen.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiteu nnd Absperrungs- maßregeln.

Ans dem Sanitätsbcricbte üb(r die Königlich ?*rcnfiiscbc Armee, das R11. und TK. (1. 11111 2. Königlich äcbsiscbc) und das x111.(Königlich würticmberaiscbe) Armeekorps für den Berichtszeitraum vom . Oktober 1902 bis

30. Septembcr 1903.

Am 1. Oktober 1902 bkfandcn sicb Von den bezeickmcicn “Ulmer- korvs 7102 Kranke in militärärztlichxr B(bandlung, babon 57591111 Lazarett; der Krankenzugang im Berichtsjabre betrug bei einer Durchschnittsiststärkc von 526 554 Mann: 105693 im Lazarett, 191 494 im Revier, 29212 im Lazarett nnd Revier, mithin im ganzen 619,9"“.».» dcr Kopfstärke. Während des fünfjährigen Zeitraums bon 188687 bis 189051 waren im Durcb'cbnitt jährlich 908,3 bon je 1000 Mann der Kopfstärke als krank'in _Bebandlung g(kommen, somit war nach dem neuesten Bericbi (ic jabrlicbc Krankenzabl auf etw; *; der damaliat'n zurückgegangen. ,

Gestorben find im Verlaufe i(s Bettcbtsjabres 1091 Mgnn, d. 1. 2,1010.) ber Kopfstärke, ivas (irrer gcripgen Zunahme „gcgenuber dcm Vorjahre cntspricht, jedoch crbeblich weniger als 1. B. im Durch- schnitt der Jahre. 1881/82 bis 189591; (419/00) und 1886/87 bis 1890,'91 (3,3) 111. Von den 1091 TobeaUen waren 689 durch Krankheit, 263 durch Sebsimord, 139 durch Vcrgnleßckung bcrbci-

efübrt, und davon sind 346 außerhalb der milit raiztlicben Be- Jandlung &estorben. _ _

Der rankenzugang war am st.1(_kiien,im Januar („= 72,52%» K.), demnä st im ebruar (61,4) und 9111111608), am geringsten, wie gc- wöbnli , im ebtembec (39,3); die Reihenfolge der Armeekorps bin- ßibtlicb ber öbe dcs Krankenzugangs er_icheint bedeutungslos, dennße

at von Ja r 111 Jahr so sebr gcwccbieit, daß sixb daraus Schlu e auf den Gesundheitszustand der Korps 111cht WObs neben laffen.

Mit Infektionskrankbeiten iind allgemeinen Krank- beiten kamen _ zu einem Bestande bon 539 am 1. Oktober 1902 _ im Laufe des Berichtsjabres 15513 _in Zugang, und auf jeden dieser Kranken entfielen burchschnitt1ich 2- Behandlungsta e. Hervor- ubeben sind 6258 Kranke mit Grtbvc (davon'4025 im anuar und

ebruar), 4281 mit akutem Gelenkrbeumattsmus (babsn 1099 im März und April), 846 mit_ Tuberkulose der Lunge oder der exsten Luftwege, 619 mit Rose, 517 mit Mixsern, 446 mit Typhus, 346 mit ebibcmistber Obrsveicbeldrusen- entzündung, 333 mit Scharlach, 192 mit Diphtherie Krupp)- 82 mit Wechseltieber. Epidem1sche Gcnickitartc war be 36, eine bös- arsige Geschwulst bei 30 das die Aufnahme veranlaffende Leiden, wegen Hißscblags kamen 74, wegen einer Vergiftung 73 in Behand-

lung, darunter 43 Wegen Alkobolvergiftung. Von sonsti 911 in dieser Gruppe geführten Kranken seien noch 518 wegen zFlut- armut und 308 11169811 chronischen Gclenkrbeumatismus ober Gicht zugegangene Kranke erwähnt.

Der Zugxng an Typhus war der g(ringsie bisher in der Armee beobachtete und erbeblicb geringer als der in der französischen, italienischen und österreichischen Armee; 061111 auf je 10000 Mann der Kopf- stärke erkrankten an Typhus während des Jahres 1902 in der französischen Armee 43, in der italienischen 41, in der österreickyisben 19, dagegen nach obiger Angabe in den 20 b-utscben Armeekorps nur 8,5. Eine Massenerkrankung Von 66 Pe-sonen durch den (Genuß verdorbener Leberwurst wurde aus Gnesen bericbtet; infolge d(s Genusses von Kartoffelsalat erkrankten an einem Tage in Straß- burg !. E. 62 Mann mit Erbrechen, Leibsehmsrzen mib Durchfällen, wahrscheinlich handelte es fich um eine Solaninvergifkung.

Mit Krankheiten des Nervensystems tamen _ zu eian Bestande von 186 _ 3143 Mann in Zugang; jeder dicser Kranken erforderte durchschnittlich 32,7 Bsbandlungstage. Die Zaißl der an einer Geisteskrankheit Leidenden betrug 444, ent prechend 0,84 0,130 der Kopfstärke, und bat fich danach seit 1874/75 allmählich auf das Vierfache erhöht. Die Ursache hierfür ist angeblich zum großen Teil darin zu sehen, daß auch in der Zibkibcoölkerun-z (i: Geisteskrankheiten zunehmen, und daß somit eine größere Zahl von Leuten zur Einstellung gelangt, deren Geisteszustand (111 ber chnze ber Geistesgesundbeit stehend erst bei den Anforderungen des Dienktus und bei der Beobachtung unter militärischenVerbältniffen als mindsr- wertig erkannt wird. Unter den einzelnen Krankheitsformen stand bsc angeborene Schwachsinn (61 Fälle) obenan.

Mit Krankheiten der Atmungsorgane gingsn 43361 Mann zu, Von denen im Durchschnitt jeder nur 14,8 Behandlunzs- tage erforderte' an akuter Lungenentzündung litten bom Zugang 3240 und star en 136, bis Höhe dieses ugangs war am größtsn im Februar und Januar, am geringsten im ugust. Mit Krankheiten der Kreislaufs- und blutbereitenden Organe 9111361 6664 Mann zu, darunter 1522 mit Krankheiten bes Herzens; der Zugang (111 Herzkrankheiten ist im Bergkeich mit dem im Vorjabre 11111 0,32%» K. zarückgeaanqen. Von den wegxn Kcankbcixsn bes Herzsns entlassenen Mannschxfien waren 11. a. 146 im B3r€ich3 1:5 1711. Arme::korps (Westéalen), 51981811 nur 20 im BereiHe (xs 1. Armeekorps (Ostpreußen) ausa-bo an. Mit Krankbeitsn ((r, Ernährungsorgane gingen 47 078 Mann zu, jeder bieskr „((ca-11:11 erfordert? durchschnittlich 7,7 Bsbanblungswge. Unter 5311 Kranken dieser Gruppe befanden sich nicht weniger als 23102 mit Mandel- (ntzündung, und unter diesen wieder waren viele der Dibbtberic veidäcbtig und wurden bier 11111 gefübrt, wxil ber Nachwss :er Diphtheriebazikien nicht gelang; bci mebrerxn Erkr1riku115€n an solcher „Mandelentzünbung' bat ::er (“31 1111111552 Befund zur 2111163115011.) (15.1 Dibbtbciixbzilserbm B3!- anlaffung (geben (bgl.a11ch unt-xr Tbbésursacben). Jm Earmiibn- lazarett zu Leipzig wurde wäbrsmk bes Nericbtsjabres (1112 zab2511111chc Station für die Angebörißen ((': Garnison Leirzig 1111: einiger ben:ch- barter Garnisbnortc ('ingcr'rcbtet, in der nicht 11-11 zablreicbs 1111221- sucbungen. Zabnziebungen, Fällu-gcn :(. ausgeführt, sondern 11. 1. 1:13) 53 neue Gebiffs hergestellt 15.111211. Bon bxn in dieser Exakt)? .;?- führten 1087 Kranken mit Darm- und Blinddarmenrzünkung 71115 27 acstorben, und in dcr Oberaiibnsliste ("1115 124 durcb Blinddarm: 2111511 11 du ng kaUksÜch1CLPCka1iOKTN aUsgefübrt: 101 bikssr Obericrisii Kranken baben die Diknitkäbigkeil wisererlangt. _

Mit bknerischen Krakkbciten kamen zu einem An'axz-Fz- besiands Von 500 Mann 10216 in Z(izang : 19,4 _ ker KDL"- siärke; die durcbschnittlichc Bcbandlunz-Zkausr jsres Ti21€r Krax-ken betrug 36,6 Tage. Der 31411115 war (111218 55551: 2122171 (“en :161 Vorjabrcn, jedoch immer 1104) Mit gsringsr „11? in anksren Arbi-Fcn; denn auf js 1000 Mann dsr Kovfstärkc kamen wäbrxnk d. 30902 mit bencriscbcn Leiden in ärztliche Behandlung: bon der 1111135111261: Armee 29,9, bon dcr österrcickpiscbcn Armsc 57,5, bon dsr italikniickoen Armee 9175, Von der (n,]liickyen Jnlanb-Armse 122,7. Von den 20 im Vorliegknbkn Sanitätsbeiicht bcrückficbtigikn Armseirxrs batten bie meisten bzneriscben Ekkkälikaüßél'i ric beide:“. 115-0112) sächs11chsn Korps, 1151111111 115 Kl]. (:14“. „x(.- Unr ra; xxx. (29 “,b-)), demnächst das Garickoyy? (24,7) 11115 Das W), 1. 1. 3.18 elsässische (23,2), die niedrigste Ziffer (8,9) entfixl aus das x111., d. i. das Königlich würtlembkrgisäpc Korps". 2179Kra11ks, also 21,3% aller mit bereniscbc'n Lcidc17 zugcgangencn litten (111 konstitutioneller Syphilis, 6177, also 60,5%, der Gcsamtzabl (111 Tripper (ms- scbiießiicb von dessen Foigsznsiänkcn; wic g(wöbnlick), batte dchwimt Oktobsr. b. i. bkr Monat dcr Rckrulcncinsteiiiing, kc11_böch11(n Krankcrizngamg; allcin in die untcr pronßifcher W(“rwaitiiiig 111111111 17 Armccksrps waren im 2136611511111? 1629 gcsckoicckotsirankx *.)Tckmtm eingestellt. Dicscr bobo “Iliiti'il dcr ge'cbiecbtskiaxk (5111941161110) .111 dcm Jabri'szugaiig dicssr Kra11kbcit§gr11pbx wüikr 11:13 aber 115,2) (“1- böbcn, n*(':11i man dicjcnigcn 1151er in 311,1.111,: (“(lkkMUU'Ui'U ("1- 115951119911 in Rechnung zicbcn wiirde“, 11*(1(1;( als 91“.'1ck*äi1( cincr '.“.“1' dem Dicnsicintritt erworbenen GchÖiIirankbcit „1111111'cbc11_1"12? _

Von dcn 333 501 1116505110 [*(baiike'licn 1111121911110" 1:11? 308 970 dicnstfäbig g(ixern, 745,;(1tb(1*(11 1111516495 .1111*(r- wcitia ab (gangen; 1111161 ((11 1(1,:i(1(:1 (“:x-k 1915105011 [*kksi'ÖUkt, Welch znr (Zrbclung 111 kik H(imat bcnriaiibt, in Bäkcr odcr Ge- nciungsbeime geschickt ('der .11s bxnünmbrazicbbar (“((( iiibalidc (111- laffcn, sowie auch ri('j('r1i,1(11. 111-5149: ?.“;131ki1bcbbrdcn ('dcx Z.?(ii- ansialtcn üb(rwi(sci: 11'111kkn. Ticis 16495 961116 711.5 alis 111411 sämtlich aus der Armcc x1€1ch1(k(*17, 1(*1;k(r:1 51111 T(il dcm Däcn'ic (rbalisn «(blieben. _

DZ? Todcsiirsacbk der 111 inilimräkziiiébc'r “2135311510115 .J.?- siorbcncii 745 Mamnscbafikii war bci 1:60 Kranibkit, bci „53 (1:1 1111- giücksfaii, [*(i 32 (in Sclbstinbrbvcrbickz: bon d(1166) 11171091“ ("311 Krankbxit 111 111i1itärärztlichcr Bebaiikiixng und den 29 „1109111111 U1711151älz111chkk Bebaiidiimg an (iner Ki'gnkbcit gestorbenen Mann- schafien w.m'n g(storbcn: (111 Tubcrk-„xiv'c 138, .111 .1111icr 91111211- cntzüuknng 138, an Trbbus 45, an H(rziiikcn 32, .111 Pb'ritaibrand, Pbämic odcr Scpticämic 29, an Brusiiciicntzüydnng 29, an Tarm- mid BlinrdarmcnWindung 28 11111“ aii Bauckosellcntzüiik1111g 2.“1,_a11 Nierc'nlciken 26, an nich1tiibrrkuiöscr Hirnbauteiitzünk(111,1 21 (außer- bcm 7 (111 (pikemisckyer Gcnicksiarre), an anbcrcn K'tanibcitcn des (H(- birns 17, anScharlach 17, (111 bösartigcn Gcscbwülstcn 14, 011 akutcm lecnkrbcumatismus 12, (111 Zuckérrubr 11, an_ Divbtbkrie 3, (111 ,Manbelcntzündung' (s. o.)ebc11fa11§3 111111.

Als dicnstunbraucbbar sind 7163 Mann auszesckpicden, iabon 5090 innerba1b (cr (MM 6 Monate ibrcr Dienst (it; 1111r304411*1r(n bis 111 ibrcm Ausscheiden in militärärztlicbcr Yebandlung g(ivcien. Als balbinbalibc s(bieden 1992 lintcroffizictc und _19:1_2_9.1(*.1:111- scbasten, zusammrn 3924 ans, darunter 1514 obne Dikniibeickpakimmg und auf Grund der langen Dienstzeit; als ganzinvalide )(bti'dcn 1174 Unteroffiziere und 5640 Mannschaften ans, darunter 4236 nur als „z(ilig ganzinvaiidc' und 340 obnc Dicnsibcsckoädigung nach mehr als 8-jäbriger Dicnitzcit. _ _ - „**-1!

1732 aktive Mannschaften wurden zur Wicbctbcritcnung tbrer Gesundheit zu Brunnen- oder Babekurcn in Kurorte g(sbickt, desgleichen 415 Invalide (mb 57 sonstigx Angehörige der'Arime, 490 davvn kamen nach Landccki.Sch1e1., 413 nach Wiesbaden; 170 nach T(bliß i. Böhmen, 114111155 Nauheim, 94 nach Oeynhausen, 0 nach Ems usw.

Ausstellungswesen.

Die Internationale Ausstxllung für Ans'icbtspott- karten, botograbbicn usw., die vom 24. Juni bis 15. Juli d. J. in * ordeaux stattfinden sollte, isi_ bis Ende dicxcs Jahresanf- cschoben worden. Es ist dies hauptsachlich mit Rycksigbt am die Fremden AussieUer (schehen, da dieBorbcreitungsfctii fur eine Be- teiligung derselben n größerem Maßitabc viel zu kurs bemeffcn wn. Das genaue Datum der Ausstellung _sol1 später 11 ekannt gemacht werden. (Nach einem Bericht des Kaikcrlich3n Konsu ais in Bordeanx.)