1906 / 201 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 25 Aug 1906 18:00:01 GMT) scan diff

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Justizministerium.

Versth sind: .der Landgerichtßrat Stammler in Wies- baden als Amt-derichi-Zrat naYl Cochem und der AmiSrichter

Brauns in Ortelsburg nach ltona.

Dem Landgerichtsrat Koeni in Halle a. S. ist die na. -

gesuchte Diensientlaffun mit Pen ion, dem AmtSrichter FU mt Ilitaugard-die nachgexiuchte Entlassung aus dem Justiz er er .

*Zu Handelsrichtern sind wiederernannt: der Kaufmann Antux Alexander Kaß und der Fabrifbesißer Kurt LiSco in quliy bei dem Landgerichte daselbst, der Kaufmann Johann

einrick) ZasPersen und der Bankdirektor Christian Adolf errmannsen m Kiel bei dem Landgerichte daselbst, die aufleutx_und Konsuln Martin August Theodor Lieckfeld und Philipp Max Meßler sowie der Kaufmann Adolf Martin Ernst Rosenow in Stettin bei dem Landgericht

daselbst.

Zu stellvertretenden Handelörichtern sind wiederernannt: der_ In emeur und Fabrikbefißer Ewald Albinus, der Fabrik- beßßer oriß Jmand und der Ingenieur und Steinbruch- be ißer Christian von Thaden in Görliß bei dem Land- erichte daselbst, die Fabrikanten Wilhelm Heinrich Ludwig

Smus und riedrich Julius Heinrich Lehment in Kiel bei

dem Landgeri t daselbst.

Der Staatsanwalt Popp endieck in Schneidemühl ist

nach Greifswald ver eßt.

Aus dem Justiz ienst sind geschieden: der StaatSanwalt- schaftSrat Jürgens vom Landgericht 111 in Berlin in olge seiner Ernennun zum Kaiserlichen RegierungSrat und it- gliede des Kai erlichen Statistischen Amts und der Staats- anwalt Dr. Schmidt-Ernstk)ausen in Elberfeld infolge

seiner Zulassung zur Rechtsanwaltschaft.

Ferner ist hem StaaLSanwait Bruhns von der Staats- anwaltschaxx ] in Berlin behufs Uebertritts zur Kolonialver- ie nachgesuchte Entlassung aus dem preußischen

waltun Justi dienst erteilt.

u Notaren sind ernannt: die Rechtsanwälte Otto

Stein in Potsdam und Nordmann in Dorsten.

In der Liste der Rechtsanwälte sind gelöscht: die Rechts- anwälte Justizrat Eduard Kassel bei dem Land ericht ] in Berlin, Dr. Brockmann bei dem Oberlandesxieri t in Cöln, Dr. Bucerius bei dem Oberlande-dericht in Hamm, Dr. Wangemann bei dem Landgericht 11 in Berlin, Gustav ?acobsohn imd Dr. Georg Freund bei den Landgerichten

, 11, 111 111 Berlin, Halle bei dem Amthericht in Charlottenburg und dem Landgericht 111 in “Berlin, Dr. Cwalb _Schmiß bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Dusjeldor , Appelbaum bei dem Amts ericht in Koniß

und Dr. S midi bei dem Amtsgericht in minemünde.

_ In die Liste der Rechtsanwälte find eingetragen: der fruhere AmtSrichter Mertens bei dem Amtsgericht in

dorf, der Rechtanalt Dr. Wangemann vom Landgericht

in Bexlin, der frühere Rechtsanwalt Rudolf Bartels und den fruhsre Gericht-Zaffeffor Dr. Kyrieleis bei dem Land- FMM ], in Berlin, die GerichtsaffefforenS chlaeger bei dem andgericht [[ in Berlin, EnZels bei dem Landgericht in alk, Dr. Seelbach bei dem

Landgericht in Elberfeld und Kroeber bei dem Amtsgericht

Cöln mit dem Wobnsiß in

und dem Landgericht in Naumbur a. S.

DieAmtsgericht-Zräte, Geheimer ustizraiR oäs)ch er in Hildes- _ iSanwälte und o ppe in Breslau und Freude in

beim und Franz ckFrankfurt a. M., die Re Notaxe, Justizrate Stettin find gestorben.

Personalveränderungen. Königlich Preußische Armee.

Offiziere, ?äbnriche usw. Ernennungen, Beförde- rungen und Ver eßungen. Jm aktivaneere. Wilhelms-

bbhe, ,21. August. Gallus, Hauptm. und Lehrer an der Kriegs- schule m Anklani, bis aus weiteres zur Dienstleistung beim Großen Generalstabs, Frhr. v. Uslar-Gleichen, Obstlt.

und Adjutant beim Kommando des Kadettenkorps, in das

Kaisex Alexander 'Garbegren. Regt. Nr. 1 Versetzt und auf ein Jahr zur Dienstleistung bei der Schloßgardekomv., _ kom- mandiert. qupowski, Oberli. an der Hauptkadettenanstalt, zum Adjntanien beim Kommando des Kadettenkorps ernannt. Moscbner, Königl. wüxttemberg. Oberli, Erzieher an der Hauvikadettenanstalt, unter „Belanung bei dieier Anstalt, in das Kadettenkorps eingereiht. v. Bulow (Adolf), Lt., im Inf. Regt. Markgraf Karl (7. Bran- denburg,) Nr. 60, als Erzieher zur Hauptkadettenanstait versetzt.

xlll. (Königlich Württembergisches) Armeekorps.

Offiziere, Fähnriche usw. Ernennungen, Beförde- rungen unt; Verseßungen. Jm aktivsn Heere. 29. Juli. Geyex, LtZ im Gren. Regt. Königin Olga Nr. 119 und kommandiert zur Dtenstlsistizng beim ]. See-Bat., scheidet behufs Uebertritts zu diesem Bat. mri dem 14. August 1906 aus. Er. Alfred v. Neipperg, im Armeekorys und zwar als Lt. im Ulan. Regt. König Wilhelm 1. Nr. 20, Vorlaufig obne Patent angestellt.

18. AUZUÜ.“ Ernst rinz von Sachsen-Weimar, Herzog ,zu Sachsen, ob-it, Oberst, eauftragt mit der Führun der 21.Kav. Bmg, behufs Emennung zum Kommandeur dieser Fri», in dem Kommando nacb Preußenxsowie Tz. 15 suits kes Drag.Regts. Königin OlY Nr. 25 belassen. Schwerin, Haubtm. und Komp. Chef im 8". nf. Regt. Nx. 126 Großherzog Friedrich bon Baden, unter Be- fordcrung zum uberzabl. Majnr, deni Regt. aggreßiert. Blaich, Major ;. D. und BezirkSoffizier beim Landw. Bezirk Reutlingen, zum Landw. Bezirk Calno, Bazing, Major z. D. und Bezirks- offizier beim Landw. Bezirk Calw, 'zum Landw. Bezirk Reutlingen, __ verseßt. Vasall, Oberli. im Inf. Regt. Kaiser Wilhelm, Konig von Preußen Nr. 120, kommandiert zur Dienstleistung beim Ulan. Regt. König Karl Nr. 19, von dem Kommando enthoben. Fischer, Oberli. im Gren. Regt. Königin Olga Nr. 119, Wolt- mann,_ Oberli; im Inf. Regt. Alt-Württemberg Nr. 121, _ ein Patent tbres Dienstgrades erhalten.

'Mit dem 1. Oktober _1906 nach Preußen kommandiert: Wilker, Lt. im Inf Regt. Ali-Wurttemberg Nr. 121, behufs Verwendun an der Unteroff. Schule in Potsdam, Oppermann, Lt. im 4. Inf. Regt. Nr. 122 Kaiser Franz Joseph bon Oesterreich, König von Ungarn, bxbufs Verwendung an der Unteroff. Vorschule in Barten- stein, Glumann, Lt. im 9. Inf. Regt. Nr. 127, behufs Dienst- leistung beim Eisenbabnregt. Nr. 3,“leßterer auf ein Jahr.

Frhr. Hiller v. Gaertringen, Lt. im Ulan. Regt. König Wilhelm 1. Nr. 20," vom 1. Oktober d. I. ab auf ein Jahr zur KöniF.thFUßt, GestuHsverwdFltiFi koixmandSiert.

Zrer: zu s. e än: e: chempp im n.Ret. Alt-Wurttemberg Nr. 121, mit Patent vom 10. IanFarf 19045, LLMkk im 10- Inf. 91th. Nr 180, mit Patent vom 15. Februar 1905, Leitgebel, Bo m, Straub im Inf. Regt. Kaiser Wil-

belm, König von Preußen Nr.120, Blum im 4. n. R t.N „122 Kaiser Frsanz Josva von'Oesterreicb, König von UZaxn, Jahnerider im Inf. Regt. Konig Wilhelm ]. Nr. 124, Merkel im 10. Inf. Regt. Nr. 180, .Krauße im Drag. Regt. Königin Olga Nr. 25,

ienst

Martin im ion. Bat. Nr. 13; zu äbnricben die Unterof iere: Schwenzer m Gren. Ne t. König arl Nr. 123, Viscbxir: im Drag. Re t. Königin Olga r. 25.

Im eurlaubtenstande.“*18. August. Vefördert: Storz (Horb), Oberlt. der Landw. Inf. 1. Aufgebots, Gero! (Reutlingen), Obstlt. der Landw. Fu art. 2. Aufgebots, _ zu Hauptleuten, Elbers (Ulm), Lt. der ndw. Kat). 1. Aufgebots, zum Oberst.; zu Lis. der Res.: die Vizefeldwebel bzw. Vizewachtmeister: Künlen (Styttgart), des Gren. Regis; Königin Olga Nr. 119, Rapp Ebingen), dss Inf. Regis. Kaiser Wilbelm, Köniß von Preußen Nr. 120, LeubeFtu art) Pflüger (Ulm), Hanse (Ehingen), des Gren. Regts. nig ar Nr. 123, (Hundert, Wetzel (Stutt- gart) des 9. Ins. Regis. Nr. 127, Mölgling (Reutlingen , des 10. Inf. Regis. Nr. 180 Leibbrand (U m), des 3. Feldart. e ts. ?UÄZYZ; bStxobrer (Leonberg), Vizefcldw., zum Lt. der Landw. Pion ere .* e o .

A schiedsbewilli ungen. Jm aktivenHeere.18.Au u i. v. Kapff, Rittm. und kadr. Chef im Drag. Regt. von AgrniTn (2. Brandenburg.) Nr. 12, unter Enthebung von dem Kommando na? Preußen und Verleibun des Charakters als Ma or, mit der Ex aubnis zum Tragen der niforxu des Drag. Regis. önig Nr. 26, mit en on der Abschied bewtili t. Meyernicolay, Lt. im 8. In . egt. Nr. 126 Großherzog Friedrich von Baden, auf sein (Gesu zu den Res. Offizieren des Regis. übergeführt.

Im Beurlaubtenftande. 18. August. Frhr. v. Süß- kind-Scbwendi (Ebingen , Major der Landw. Kab. 1. Aufgebots, mit der Erlaubnis zum ragen der bisherigen Uniform, Baur (StuttZart), Lt. der Landw. In . 1. Aufgebots, Peipers (Stutt- gart), t. des Landw. Trains 1. ufgebots, _ der Abschied bewilligt.

Jm SanitätSkorps. 6. August. Dr. Stockmayer (Stuttgart), Unterarzt der Res., zum Assist. Arzt befördert.

Beamte der Militärverwaltung.

31. Juli. Eckel„Unterjablmstr.„zum Geheimen Sekretär des „KrieYschlamtssttxrnInt.t Obe hl st . . ug„u . an er, rza m r. im Inf. Rei. Kai er Filtedbkxch, Kbnikgiäan Frestjlßm iNr.d12?],ke FiäemdAnsuchexi ersitspreYzesnd m rgee en enonnen uean yer , t - leibung des harakters als Rechnungsrat. sey un er er

Yiehtamtlicheg.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 25. August.

In der Zeit von; 1. April1906 bis zum Schlusse des Monats Juli 1906 sind nach dem „Zentral- blaii fur das Deutsche Reich“ folgende Einnahmen (ein- schließlich der. geftundeten Beträge? an Zöllen und ge- mxins aftlicben Verbrauchsteuern sowie andere Einna men des, Deutschen Reichs zur Anschreibung

gelan x: Folk 164 104 07134 Regen das Vorjahr _ 5 093 196 „ft), Taba steuer 2990484 ., (_ 182 093 W), Zi aretten- steuer _477 741 “M (+ 477 741 «W), Zu erstenr 46186953 „44 (+ 7 770 417“ „(4), Salzsteuer 15 773 656 „47. + 1006449 „M), Mmschbottichstcuer _ 42 718 “44 + 27 929 «W), BranntweinverbrauYs-abgabe und Zuschla 45 566 215 „(4 (+ 5921103 „(4), ennsteuer 160144 MZ _ 489 789-M), Schaumwemfteuer 1 649 243 «(4 (+ 52 367 „Ré , ausieuer 9 810 620 544 (_ 2048 798 514), Ueberßangsabga e von Bier 1 256 723 «344 (+ 108532544), S umme 28 933 132 014 (+ 7 550 „kb . , SpKlkartenstSexyel 448977 „44 (_ 8140 544), sel empe1fteusr5085 ck4(+ 325 432 «46 , Stempelsteuer fur Wertpapiere 11 466 783 „44 (_ 438440574 , Kauf: und sonstige AnschaffungSgeschäfte 6227584 „44 (_ 413 619 „M), Lose zu:, Staatslotierien 4494 752 «44 (_ 1693 230 „W), Privatlotterien 2 528 300 „(6 (+ 625 350 W), Schiffsfrachturkunden 368 972 „44 (+ 73177 596), Fracht: urkunben 1368042 «14 (+ 1368042 „W), Personenfahrkarten 43 77507: (+ 43 775 „(4), Steuerkarten für Kraftsfahrzeuge 473 870 514 (+ 473 875 „(4), Ver ütungen an Aufichtsrats- mit lieder usw. _ (_), Erbxchaftsteuer 897 „44 (+ 897 «(4), Po t: und Tele raphenverwaltung 182408099 „(4 (+ 11 890 441 544), eichSeisenbahnverwaltung 39 238000 «kf: (+ 3713000 „FH);

Die ur inchskasse gelan te Jsteinnahme, abzüglich dex Ausfu rvcr utungen usw. un der Verwaltungskosten, be; tragt bei den na bezeichneten Einnahmen: Zölle 163 858666 544 (F+ 7691482 „(4), Tabaksteuer 278434534 (_ 310100 «W),

tgarettensteuer 248 628 „(H (+ 248628 914), Zucker- fteuer 47 810365 „44 (+ 8450 376 „(4), Sal steuer 16 802 646 «(ck (+ _1 248 662 016), Maischbotti steuer 192 037 „44 (_ 170 470 044) , Branntweinverbrauchs- abgabe und Zu chlag 40 932 700 “(6 (+ 4593 690 «M), Brennsteuer 160 144 „44 _ 489 789 „MH), Schaumwein- steuer 1 674 858 „46 (+ 1“ 380 „M), Brausteuer und Ueber: YngSabgabe von Bier 9449 970 “(4 (_ 1602861 546),

umme 283 914 359 „44 (+ 19 810998 „FH). _ Spiel: kartenstempel 584752 «(ck (_ 148 „MH).

Eine allgemeine Verfü ung, des Justizministers vom 14. d. M. bringt emen an ämlltche Rc ierungSpräfidenten ge- richteten Runderlaj; bes Ministers des Innern vom 30. Juni d. J., betreffend die Aussteliung des ur Erwirkung des A'rmenrechis beizubringenden Zeugnisses, zur Kenntnis der Justizbehörden.

_Bei d'en. erhandlungen des Abgeordnetenhauses über den Justizetat ist im vorigen und in diesem Jahre von verschiedenen Seiten dgrüber geklagt worden, daß bei der Ausstellung des zur Ermirkung _des ArmenrechiS beizubringenden Zeugnisses non dén zustandt en Behörden nicht mit der erforderlichen Vor: 71_chi nnd Sorgfat verfahren werde und daß dies nicht nur Fur die (Gegner der zum Armenrechie verstatteten Partei, s on:

ern anch_ fur die Gerichte und bie Staatskasse bedauerliche Nachteile im Gefol 8 habe. Hiermxt stimmen auch) die Beob-

„achtungen der Jutizbehörden überein. Der Minister des

Innxrn ersucht daher durch jenen Nunderlafz die Regierungs- p_rastdcxnien, den zuständigen nach eordneien Behörden die einschlagigen Bestimmungen der underlafse vom 26. Mai 1887 und 11. Oktober _1895 nachdrücklichst in Er- xnnxrung zu bringen und dieselben dahin an uweiscn, das; 111 ]edem FalLe, m dem über Erteilung eines eugniffes zur (Frbangung des Armenrechts zu befinden ist, vorerst eine korg- falit e Prüfun aller in Betrachi kommenden Umstände tatt- nfin en hat„ dabei namentlich auch die Höhe der durch ie bxabfichttgte Rechtsverfolgung oder Re tsverteidigunq in dem_EmzelfaUe voraussichtlich erwachsenden osten in Rücksicht zu ziehen ist. Dabei werden aber immer nur die Kosten

einer Instanz zu berücksichtigen sein, da die Bewilligung des

-

ArmerZechts für ]ede Instanz besonders zu eifolgen hat (§119 So ten Fälie bekannt werden, in denen die au Gr des ungniffes der zuständigen_ Verinaltungsbehörde f erw»? Beipilligung des Armexnrechts syater Wieder aufgehoben werden mu13t9, weil eme nahere Prufun der wirtschaftlichen Ver- liltnisse ber zum Armenrechte veeratteten Partei ergab, daß er ihr die VoransseßunYen des § 114 Z.:P.:O. nicht vorlagen und auch zur Zeit dxr usstelbung des Zeugnisses nicht sor- qxlegen hatten, so ist zu prufen, ob die einschlägigen Be- timmungc-n bei Ausstellung der Bescheinigung beachtet worden

md, und eventuel] das Erforderliche zu veranlassen.

Dex Wirkli e Geheime Oberregierun srat S iek ' de_r Komglichen Zberreckgnuntgskammer ist vZn seiner leaukY reise nach Potsdam zuruckge ehrt.

Laut Meldung'des ,W. T. B.“ ist S. M. S. ,Bussard“ am 23. August 111 Zanzibar eingetroLen uni) geht am 29. August von dort nach Bagamojo in ee.

In der Ersien Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs: und StaatSanzeigers“ werden „im Kaiserlichen Statistischen Amt zusammenHesteUte Nachrichten über den Saaten: stand im Deut ch_en Reiche um die Mitte des Monats August 1906 veroffentlicht.

Hessen.

_Mainz, 25. August. Heute morgen 8 U r tra Sein Maxestcit der Kaiser und König von Willi,)elmskxöbe mj? Gefolge tm. Sonberzu e'beim Bahnwärterhause 39 der Streck Al et)_Mamz em. er der Haltestelle waren, „W. T. B.“ zu ol e, anwesend Seine Königli e Hoheit der Gxo herzog von Heféen, Seine oheit der Prinz Friedrich Karl von, He en und dessen erlauchte G5 mablin, der kommandteren e General des 817111. Armeekorps von Eichhorn, der (Gouverneur von Mainz, Generalleutnant von Vorgt und der Provinzialdirektor von Rheinhessen, Fre? herr von (Hagern. chch . der Begrüfzun?O fand auf dem Großen Sand die Besichtigung des 6. ragonerre iments statt, an die sich eme großere Gefechtsübung und eine arade anschlossen.

Lippe.

Ihre Durchlaucht die Prinzessin Pauline ur Li e ist, „W. T. B.“ szOLY, gestern mittag im Sizift Kaxixei Fsiorben. 'Mit bern ode der im Jahre 1834 geborenen _rinszessm ist die altere, ehemals regierende Linie des Fürstlich lippt chen Hauses erloschen.

Großbritannien und Irland.

' _Wie „W. T. B.“ aus London meldet, ist der Krie s- minifter Haldane zum König Eduard nach MarienJad berufen worden.

Rußland.

. 'Der Ministerrat beriet in seiner gestrigen Sisung über die innere La e 5913 Reichs und kam, „W. T. B.“ zufolge, zu dem Beschlu', die bisherige Politik unter genauer Beob- achtun? der bestehenden S_efeße fortzuführen. Ferner wurde b_eschlo WP, dcißnlle Minijten am 14. September Programme fur die Tätigksit ihrsr Ministerien vorlegen s ollen. Die zu lösenden Fragen sollen in zwei (GruppenAcxxeteilt werden, nämlich in solche, die eme Regxlung nuf dem ege der (Heseßgebung erfordern, und solche, uber die auf deni Verwaltungswege sofort ent- schieden werden kann. Wczs die Fragen der ersteren Art be; trifft, so sgilen daruber _bis zum Zusammentritt dcr Duma (Héseßeniwurfe aus earbeiiet werden. Die Wahlen ur Duma [ollen in ganz ußland an demselben Tage Zatlfinden: Fickbkxffbas Datum machte sich der Ministerrat jedoch noch nicht

u ig.

Nach einer Meldung der „St. Peiersburger Telegraphew agentur“ hat der Kaiser ur Unterjtüßung des livlän- dischen Adels, der ducm die Unruhen gelitten hat, diesem Adel gestattet, im Auslande: eine anothek auf die ihm von ben Kaisern Paul“ und _Alexander . geschenkten sechs Güter im Wyndener Kreise, die zusammen etwa 25000 Dessjätinen groß sind, aufzunehmen.

Der MiniFter für Wegebau hat beim Ministerrat bk“- gntragt zu erwagen“ ob nicht auf den Privatbahnen des Zariums Pnlen iminnern Dienstverkshr mit Privatpersonln Schriftwechsel in polnischer Sprache zu gestatten sei.

Der Verband vom 30, Oktober at einen Auka an die Wähler erlassen, in dem es bei t: nicht Blutver-

xeßen, sondern nur friedlicher Kampf mit geseßlichen Mitteln onne das Land vnr hem Untergang bewahren und den Stig dei“ Wahrheit, Frerhert und Ordnung Herbeiführen. Daher bringe dex Verband den Wählern die Grundzüge seines Pro- gramms m Erinnerung.

In'dem Sommerlager- zu Morosowka bei OM“ haben sich Unruhen ereignet. Nach einer Meldung des „W. T. B.“ meutexten das 11. und 12. Sappeurbatatllon; sie kamen unter Nbsmgung der Marseillaise u einer politischen Versczmmlung zusammen und faßten den TZeschluß, auf Aus- ständi e und Revolutionäre nicht zu schießen. Offiziers, die auf . nordnung der Militärbehörde in der Versammlung erschienen, wurden mißhandelt.

Von kleinexen Nachri ten liegen beute olgende aus Nui? land vor: Bei dsr Oe fnung eines ostbeutels fur Wertsachen aus Eriwan auf dem Hauptpostamt in St. Peters- burg, dex nach den amtlichen Scheinen Banknoten und Wer- papiere im Gesamtbetrage von 148400 Rubeln enthalt?" solLte, wurde eine Bleistücke enthaltende PapierhüUc vor- ?efunden. Der _Postbeutel war äußerlich völlig Uni)“- e_hrt. _ In „Simferopol wurden in dem Huf? “"es einem ehemaligen Rabbiner gehörenden „Hauses, in . sich der Stab des Artilleriekorps befindet, omben- e"“ Druckerei und mehrere: revolutionäre Aufrufe entdeckt- “_ In Essentuki bei antigorsk wurden in einem, 9.911“ beseßien Personenwagen ein Bahnkassierer und cm ck“ be leitenderGendarm schwerverwundet; die Täterraubien

1 000 Rubel, sprangen aus dem Zuge und verschwanden mr

so auch in" Elsaß-Lotbrtngen ebe ne Intereffe ist es, den obigen er- fürdas ganze R ei ck im Durch- dann ergibt sich für die Juristen über dem allgemeinen Reichs- Tbeolo en 13,7 gegen 8,6, 9 gegen 17,6, ür die evangelischen Mathematiker und Naturwiffen- iner ,5 egen 9,3 und für die [ ist also in Elsaß- dcum namentlich bei den ls die für das ganze Reich

die Beantwortung der Frage übrig, an lsaß-lotbringiscben Studenten aufge alten cb im Lande selbst, in Stra burg chheYeFiZZZiÉitäoé der GesamtzalY;

n 8 en gegangen. n Studierenden, die an alb des Heimatstaates imma- Preußen 27,8, in Württember 33,5, Weimar 52,8 und in Meek enburg Königreich Sachsen nur 25,4 und , Verschieden ist dieser ozentsaß natürlich bei den verschiedenen Fakuxtäten: es sind 40,3 0/o i den elsaß-lotbringischen Medizinern, 35,8 bei den'Juristen, barmazeuten, 26,5 bei den Philologkn und Historikern, 24,3 bei lischen Theologen, 18,3 bei denMatbematikern und Natur- bei den katholischen Theologen. Jm otbtinger an den zehn preußischcn je 13 in Haiie und Mar- in GreifSivald und Kiel, 2 in Königsberg 94 in Bayern (81 in München, 9 in Würzburg 73 an den beiden badischen Universitäten (56 in 6 in Tübingen, 4 in Gießen, 3 in stock. Im ganzen befinden fich axso an den norddeutschen Universitäten 110 oder 10,3 0/0, an den sud- deutscben dagegen 173 gleich 16,2 0/0 der Gesamtzahl.

wie im Deuts en Reiche überhaupt bedeutendzurü gegangenisi. Nichto bältniSzablen die entsprechende allgemein schnitt berechnete an die Seite zustellen ; a in Elsaß-Lotbringen, wie erwäbn chmtt von 21,1, für die e Philologen und Historiker 12, beologen 9,9 gegen 6,0, für die schaftler 8,3 gegen 9,7, für die Medis barmazeuten 3,4 gegen otbringen nur bei den P Theologen beiderlei Bekenntniffes bös)?! a berechnete „Verhältniszabl.

Seblteßiiä) bleibt noch welchen Univetsitäten sich die e haben. Die Mebrzabl ist natürli immatrikuliert gewesen, nämlich 26,6 % stnd_an die übrigen deuts Baden betragt 'der Prozentsa deutschen Universitäten außerb trikuliert waren, 26,7, in in Heffen 40,2, sogar 58,2, dagegen in dem

a bei Kostroma wurden dem Kassierer der Rubel, in Jwanow:WoSneffensk d 30000 Rubel geraubt.

chau durch bx

Walde. _ InKin e abrik Bab . . er Fabrik Ianjunenski Räuber entkamen. _ Vorgestexn na ebäude in Ottvozk bei War_ _ uber überfallen. Ein Lokomotwfuhrer wurde ang, mehrere der Räuber zu verhaften.

Spanien.

rechnet darauf, noch vor dem ister ihren Bericht betreffs der zu können, denen sie, roßten Teil zustimmt. dann ein moäus 171761101 bis rtes eintreten können. Di

eiten bestehen in bezug auf Weine und Frü

Amerika.

andes in Cuba hängt, wie dem avanna gemeldet wird, davon ab, ändischen, Guerra, gelingt, die Die Rebellen haben

Stationsg wa ete Ra

gelotst. EZ 961

3 3; die Ver Die Zollkommission armazeuten und ember dem Finan min sischen Vorschlage vorlegen avas“ zufolge, zum

k „Agence .. de eptember wurde

. dem 10. Nach me durch die

Der Verlauf des Aufst Bureau“ aus Führer der Au zu nehmen. "dwestltch dieser Stadt gelegene“

„Reuterschen in Sachsen -

ob es dem Stadt Pinar del bereits mehrere

den evange rbiffenschaftlern und nur 5,0 % etnzelnen_findet man 101 Elsaß-L Universitaten (31 in Berlin burg, 6 in Göttin und 1 in Münster und 4 in Erlanaen), reiburg und 17 in ipzig und je 1 in

Zusammenstoß mit , Ein Berichterstatter, der_sicl) er verfü_ e uber

Fündischen bei Regierungstrup bei Guerra an 2000 Mann

pen ersprengt. fgebthen hat, erzählt, die 11 habe unter dem Landvol ' . cht genügend Munition, um Pinar del Rio zu der einen langen Kampf auszuhalten.

, 25 in Bonn,

Statistik und Volkswirtsthaft.

Ausfuhr einiger wichtiger Waren Zeit vom 11. bis 21.Auguft1906.

Einfuhr ] Ausfuhr im Spezialbandel

(12 = 100 kg

Ein- und Zur Arbeiterbewegung.

Die Koblenakkordarbeiter ladungen Berlins erklärten si wie die .Voff. Ztg.“ oblenarbeitern und Kutscher solidarisch und verpflichteten si Ausstands von beute (Sonna ladungen in Frage kommen, neue dagegen nicht in Angriff genommen werden.

Unter den Hochofenarbeitern de wie der .Frkf. Ztg.“ au

ür Kabn- und Eisenbahn- cb n einer zablreich besuchten Ver- berichtet, mit den aussiandigen (Vgl. Nr. 200 1). Bl.) Arbeit bis zur Erledigung des d) ab ruhen zu [affen SoWeitKabn- sollen angefangene Akkorde fertig gestellt,

Warengattung

Baumwolle

Jiacbs, gebro anf, .

Jute und Jutewerg

Merinowolle im Scl) . Kreuzzuchtwolle im S

rGewerkschaft „Deutscher s Effen telegrapbiert wird, aus. Falls die Gewerkschaft beute nicht die ver- nerböbung ausdablt, soll die Arbeit niedergelegt

wie daSselbe Blatt erfährt, die Stein-

chen, geschwungen usw. . - * Kaiser“ bracb,

eine Lobnbewegun langten 10 0/0 L erden.

In Lei s eßer, die rung, das Rammen des Pfla en, oder den mit diesen Arbeiten beauftra Lo n der Steinseßer zu bezahlen, mit einer (:

en der Ausständigen in der Motor- in der Regensburger Straße in Nr. 200 5. Bl.) Haben sich, wie „W. T._B.“ be- Nacbmittaas und Abends wiederholt. sstörungen die ein tat- und des berbeige- Die gesamte Schu -

zig beschloffen, rbeit niederzule en, weil die Jnnun iets nur von Stein en Hilfsarbeitern den gemeinen Aussperrung

Steinkoblen . Braunkohlen, . . Erdöl, gereinigt . Cbilesalpeter . beantwortete.

Die Ausschreitun fabrzeug fabrik Nürnberg vgl. richtet, im

den 24. August 1906. mt. Kaiserlicbes Statisiisches A aufe des gestri en ' " Es kam zu größeren Einschreiten rufenen Militärs notivcndig machten. zu Fuß und zu

ferde war aufgeboten um 5 e ire Umgebung zu säubern. Die Aus den umliegenden Flaschen und Steinen bom- Die Beamten räumten darauf die Wirtschaften und waren dabei genötigt, von der Waffe Gebrauch zu machen. Gegen 104 Uhr rückte ein Bataillon Infanterie an und sperrte die Regensbur er dauerten bis Na ts

mannschaft

leute wurden von der Menge_ angegriffen. Wittichaften wurden fie mit Glasern,

den deutschen Universitäten dierenden aus Elsaß-Lotbringen.

jabre sind an den sämtlichen 42 Studierende (gegen 42390 28 im Sommer 1905) immatrikuliert ge- 3 888 (gegen 3555 und 3178 in den beiden stern) Auslander und 41054 (gegen 38 835 Reiches, unter denen pondenz“ veröffentlichten en Universitätsstubenten 1064 El letzten Winter und 1033 im im Wintersemester1903/04, als eben die neue t an der Universität Straßburg ins Leben 1020 Studierende aus Elsaß äblt, während es im Sommersemester 1900 7 und Vor 20 Jahren etwas unter 400 geWesen um einen Vergleich auf einheitlicher Grundlage f 100 000 Ein- 62,2 gegenüber n 72,8; unter

Statistik der an immatrikulierten Stu

; offenen S_ommerbalb deutschen niversitate im letzten Winter und 41 wesen. Von diesen war vorausgegangenen und 38 750) Ange si cb einer in der „Stra burger Korres Statistik der elsaß-lotbringis Lothringer Sommer 1905) befandxn; katholisch thsologische getreten war, wurden deutschen Universitäten gez nur 823, vor 10 Jahren waren. Berechnet man, zu ermögliÖen, wobner kommen, einem für das ganze Rei diesem Durchschnitt sieben noch. Sachsen , beidsn Schwarzbarg , bret sächsischen Herzogtümer mt Lippe mit 66,5, Hambur beiden Reuß mit 52,9; fruher, weitaus zu un Reichsdurchschnitt stehen Bayern beiden Mecklenburg mit 83,9, Bra Sachsen-Weimar mit 89,3, HL en, das von jeher die ver weit, sogar mit 111,5. _ Auf die verschiedenen Studien? iloffenen Sommersemester an de aewesenen Studierenden aus Korr.“, wie folgt: Juristen 2 und 247 vor 10 Jahren, istoriker 223 (gr en ruberen Sxmestern , letztere Zahl vor dem Bestehen de an der Universität Straßburg), schaftler 142 (gegen 148 und 68), Pharmazeuten 59 ( egen 59 und 45), 42 und 67), Stud e Studierende der Staats- Studierende der Landwirtschaft 2 der Tierheilkunde 1 Theologen und der in ganz Deutschland, ebsnso di und Historikern wie bei de Bei den Juristen bat si stark vermebrt, Ende der 80er Jahr Universitätsstudenten, fcjcbt-„Besonders deut den Sommer des laufenden Jabxes wie 1885 bei den einzelnen Studienfachern b auf 100000 Einwobn Tbeolggen nur die Be zu berucksiäotigen ist: Juristen im laufenden fur die katholischen Theologen Historiker 12,9 gegen 3,1, 7 gegen 19,8, für die Math n 2,4, für die Mediziner 7,5 gege gegen 1,3. Aus dieser Z i ljchkeit hervor, daß überall eine ist mit alleiniger Ausnahme der

Ansammlun en börige des Deutschen 9

Bekanntmachung. _ ebn Schuß eule sind durch Me erstiche und Hiebe verletzt, einigen leuten ist die Uniform voll iänbtg zerrissen worden. Zebn er- Rubestörer haben im Krankenhaus Aufnahme gefunden. nzabl weniger schwer Verleßier entzog sich der ,arzt- anger Mann. der aus einem auf einen Schußmann abgab,

usammmrottungen

Eine größere A lichen Behandlung. Wirtschaftszimmer eincn RevolVLrschu wurde verhaftet. _

Die Vermutung, daß die Lobnbewegixng in der Pforzheim er und Edelmetglltndustrie (vgl. Nr. 199 atigt sich. Nachdem die Ver- angenen Montag in

„Lothringen an den Ein 19jäbriger

wie viele Studierende an so ergeben sich für Elsaß-Lotbxingen cb ermittelten Durchschnitt vo mit 71,2, Preußen mit 71,1, mit 68,9, Württemberg mit 67, die beiden 64,9, Oldenburg mit 61,9 und die lsaß-Lotbringen steht alsosnicbt tersi in der ganzen Stufenlerier. mit 75,7, Anhalt mit 81,9, die unscbrveig mit 86, Baden mit 88,5, it 90,2, Lübeck mit 96,9 und hältnismäßig höchste Studentenzabl auf-

äcber verteilen sich die ixn ver- chen Unibersitäten immatrikuliert Elsaß-Lotbringen nach der „Straßb. 71 (geggn 252 im Sommersemester 1905 im Sommer 1896), " d 67 in den ebén erwahnten bi n 179 (gegen 180 und 4, -tbeologis en Fakultät aturwiffenx

Schmuckwaren- d. Bl.) friedlich verlaufen werde, besi treter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer ver 9siündiger Beratung sich auf eine Rente elung einigt, haben, wie die .Fr 1. Ztg.“ mitteilt, am Mitt- ersammlungen, die Von eWa 5000 Personen besucht Abkommen zugsstimmt. Die Fabrikantenversammlung bat die Vereinbarung gleichfalls gutgxbeißen.

Eine Versammlung der aussiänbigen Arbeiter der Strebel- werke in Mannheim (1) 1. Nr. 194 5. Bl.) beschloß, nach dem- bsiimmung, auf die Bedingungen der Direktion wegen der Wiedexaufnabme der Arbeit nicht einzugeben und tm Ausstande zu verharren

ch einer Meldung der „St. Petersburger Telegr bena entur“ aus Narwa sind 6000 Arbeiten der Krenholmer uch? in den Ausstand getreten, weil die Direktion ihre Forderungen ab- escblagen batte. Die Fabrik ist geschloffen. tandes mißbandelten die Arbeiter den Fabrikdirektor. Darauf- Truvven berbeigerufen- 40 Rädelsiübrer wurden ver- Reval geschafft, wohin sie 3060 Arbeiter begleiteten. tand in Bilbao (vgl. Nr. 200 5. Bl.) nimmt, wie „W. T. B." meldet, an Ausdehnung zu. soll ruhig verlaufen sein.

verhältnisse

waren, diesem mehr, wie Ueber dem

Bremen m selben Platte, in geheimer

Im Verlaufe des Aus-

Pbilologen und bin wurden

baftet und na

katholische Theologe Die Nacht zum Freitag

Die Ausständiaen der Automobilfabrik .Minerva“ in Antwerpen (vgl. Nr. 200 5. Bl.) entsandten, wie die „Köln. tg.“ berichtet, an die Arbeit eber eine Abordnung, um eine Ver- bet den Webern in Verviers, auch bei den Drebern der Automobil- und Fabrradfabrik , inerva' um ein .Zweistublsystem'. Die Arbeit- geber verlan en die Bedienung zweier Drebbänke. Bei einer Unter- redung zwis en den Vertretern der Ausständigen und dem abrikleiter olgende Einigungsvorschläge gema t: „Ein gemi chter Aus- feststellen, ob ein Dreber zwei änke bedienen kann oder Zuschlag für Uebersiunden wird von 25 auf 50 v. H. erhöht. Die Akkordarbeit fällt fort; die Dreher erbalten 55 Centimes Stundenlohn, müffen aber täglich eine Mindesizabl von Stücken

Mathemat ker und Mediziner 129 (gegen 114 und 181), evangelische Theologen 37 (gegßen

beilkunde 14 (gegen 8 (gegen 3 und 4),

, endlich Studierende Die Abnahme der evangelischen tspricbt der gleichartigen Bewegung Zunahme bei den Philologen tbematikern und Natuxw ck) im leßten Jahrzehnt dre

rende der Zahn oder or twi enscbaft 7

F s Üb- und 7) zu versuchen. egen 1 und

ediziner en

enscbaftlern. ahl nicht so en waren es am saß-lotbringiscben cb mehr als verdrei- wenn man sowohl für den Sommer des Jahres erechnet, wie viele Studierende wobei natürlich bei 11 Bekenntn aß-loibring zwanzig Ia Philologen und die evangelischen Theologen 9,9 ematiker und Naturwiffenicbaftler 8,3 n 5,4 und für die Pharmazeuten stellung aebi mit großer Deut- beträchtlicbe Vermehrung eingetreten evangelischen Theologen, deren Zahl,

wie im übrigen Dxutschland; dage nicht. Der e nur 80 Iuriiten unter den

itd m hat sich also ibreZab Feb ievird diese Entwickla

Kunst und Wissenschaft.

Jm literarischen Anhang des „Anzeigers des Germanifcben Nationalmuseum“ berichtet Dr. jur- Freiherr von Künßberg Üb“ Stand der Arbeiten Rechtssprache", Bedurfnis nach einem Werke, in dem die den aller Zeiten und Mundarten esammelt uud erk! Studien auf historischem Die vorhandenen Wörterbücher und daß sich in den leßten Jahrzehnten infolge der großen Zahl Kenntnis des alten Wortschatzes

er kommen, kerung des enis_vrechende dann ergibt sich fur die elf Sommer 15,8 gegen 4,4 vor 13,7“ fur die Er führt im wesentlichen olgendes aus: Das iLchen RechtSausdrücke tt nd ist bei allen ebiete seit langem le baét empfunden. Glossare sind _ abgesehen dabon,

von QueUenauSgaben unsere

30,5 bei

die Gebilfenforde- Heyern ausführen zu

in den Blättern

er Arbeits- und Lobu-

abrik

der deutschen

außerordentlich erweitert bat _ teils veraltet und lückenhaft, teils berücksichtigen sie die rechtliche Bedeutung der Ausdrücke zu weni ; andere bringen überhaupt keine Erklärungen oder sie beschränken si der Natur der Sache nach zeitlich, örtlich oder sachlich auf ein be- grenztes Gebiet, wie z. B. die oft vortrefflichen Register der Urkunden- ausgaben. Du Cange in seinem bekannten Glossar berücksichtigt das deutsche Sprachgut erst in zweiter Linie. Bereits 1893 bat Heinrich Brunner auf dieses Bedürfnis nach einem deutschen Rechts- wörterbuch aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, welcbe Förderung der historischen Forschungen durch ein derarti es Unter- nebmen zu erwarten sei. Die Berliner Akademie der Wi enscbafien nahm sich des lanes an, das Kuratorium der Wenßel-Heckmann- Stiftung stellte ittel dafür zur Verfügung, und 1896 bildete sich eine Kommission von Rechtsgelebrten und Germanisten, um die Weiteren Schritte einzuleiten. Gegenwärti gehören dieser Kommission an die Professoren Brunner, Gierke, RoetJ

als Vorsißendec der seit 1900 bestehenden Schweizer Kommission), Frensdorff (Göttingen), Schroeder (Heidelberg) und Freiherr von Schwind (Wien, als Vorsißender der 1903 ins Leben ge- tretenen österreichischen Kommission). Den Vorsiß führt der Geheim- rat Brunner; die Leitung der praktischen Arbeiten liegt in den Händen des Geheimrats Schröder. Die leitenden Grundsäße bei der Arbeit sind kurz folgende: Es werden alle RecthauSdrücke (als sol : gelten auch ReYssymbole, Münzen und Maße) des deutschen Spro - gebiets vom

1750 gesammelt. Auch die angelsächsischen, friesischen und langobardischen Wörter werden aufgenommen; der skandinavis Wortschatz wird nur zur Etymologie gemeingermaniscber Ausdrü e herangezogen. Aufzeichnungen in lateinischer Svracbe werden eben- falls verwertet, jedoch daraus bloß die eingestreuten germanischen Wörter notiert, ;. B. „jus (]Uoä 7U1Z8k1b6k äjajiur Jpjmrsbß oder ZnaUswannns. Vor allem gilt es, die gesamten Re tsaufzeich- nungen älterer Zeit zu exzerpieren; weiter w-Irden aber au Urkunden und andere Nebenqueilen der RechtSerkenntnis verarbeitet. Die Fülle des Materials erfordert eine große Zahl von Mitarbeitern, und es ist auch erfreukicherweise eine Reibebon Iuristen,Historikern und Philologen bereits dafür gewonnen worden. Wie den Si ungsberichten der Berliner Akademie der Wissenschaften ju entnehmen st, sind bereits sehr viele

8 (Berlin), Huber (Bern,

eginn der Aufzeichnungen bis um das Ja r

Quelien erledigt, doch ist be reiflicherweife noch ein reich1icher Stoff zu bewältigen, soda weitere eldungenzurMitarbeitsebr willkommen nd. (Zuschriften 11 dieser Absicht sind an Geb. Rat, Professor Dr. icbard Schröder, Heidelber , ie elbäufer Landstraße; betreffs öster- reichischer Queüen an Prof. rnt tbr. v. Schwind, Wien ZLU, Pen- zingerstraße 66, zu richten.) Forscher, die dem Werke Jntereffe schenken, aber infolge BerufEbfiiäoten und anderer Arbeiten nicht in der Lage sind, in größerem Umfange mitzuarbeiten, können der Sache dadurch außerordentlichschäßenswerteDiensteleiiten, daß sie gels ent- lich Funde dem Rechtswörterbucbe zukommen laffen. Für die 8 ge- legentlche Mitteilung von Notizen handelt es_ (*ab Vornehmlich um solche deutschen Recht§audrücke nnd formelbasten Wendun en der Rechtssprache, bie entweder überhaupt oder doch in dieYer Felt und Gegend 1elten vorkommen; insbesondere_ sind aber ene AuSdrücke sebr willkommen, die in den landlaufigen Gloffarisn und Wörterbüchern nicht oder nicht in der gefundenen Bedeutung für jene Zeit und Gegend verzeichnet find. Hierbei kommt edrucktes und ungedrucktes Material in Betracht. _Namentlicb wird ck Anlaß bieten zu solchen gelegentlichen Beitragen bei Archiv- siudien, UrkundenauSgaben, lokalgesäoicbilicben Untersuchungen u. dergl. Auf diese Weise kommen Kenntniffe des Spezialforscbers der Allgemein- heit in weitestem Maße zugute; die zeitliche und räumliche Ver- breitung bon RechtSausdrücken und RechtSeinricbtungen kann enauer festgesteÜt werden, viele bisher nicht genügend erklärte örter werden in ihrer Bedeutung erkannt, und der reiche beas der deutschen Rechtssprache erhält rveiieren Zuwachs. (Für die außere Form der Einsendung derartiger gnl€genilicher Beiträ wird_ gebeten, folgendes- zu beachten. Alle Beitrage sind auf ktavblatter des Kanzlei- paviers (16,1 ckch 10? 0111) quer zu schreiben mit Unter- streichung des Stichwortes und rechts mit Freilassung eines etwa zwei Finzer breiten Randes. Die betreffende Stelie isi bucb- siabengeireu und in solcher Ausdehnung zu geben, daß sich die Bedeutung des Stichwortes,in_b,;lichit unzweibeuiig erkennen läßt. Es wird um deutliche lateinijcbe Schrift gebeten. (Jede weitere Auskunft erteilt das Archiv des deutschen Rechtswörterbncbs, Heidel- berg, Uniberfitätsbibliotbek.) Abgesehen O_on solchen buch1tabengetreuen QuellenexjeFten, wird sicb unter Umstanden Gelegenheit zu einer wertvoilen ereicberung des gesammeltrn Materials dadurch ergeben, daß Bemerkungén, Ergänzunnyn und Berichtigungen zu bereits bor- handenen Wörterbüchern dem Archibe des Rechtswbrterbiichs niitgeteilt werden.

Gesundheitstvesen, Tierkrankheiten und Absperruugs- maßregeln.

Gesundheitssiand und Gang der Volkskrankheiten. (Aus ken .Veröffentlicbungen des Kaiserlichen GesundbritSamtS“, Nr. 34 Vom 22. August 1906.)

Pest. _

Türkei. Nach dem (1111111617811 Ausweiié _sind in Trapezunt Vom 6. bis zum 12. August ins,;siamt 7 Pest'äile, darunter 2 mit tödlichem AuSgang, vorgekommen.

Nachdem bis zum 30; Juxi in Djedda 75 Er_kcankungen und 75 Todesfäüe an der Pest isitxäeitellt worden waren, iii dort bis zum 5. August kein weiicrer Pestia gemeldet. _

Aegypten. Vom _4. bis 10. Au uit wurden 14 neue Er- krankungen (und 10 TobeSiäiie) an der MZ gemeldet, darunter 9 (6) in Alexandrien, 5 (4) in Suez.

Britisch-Osiindien. Wäbren§_dcr am 21. und am 28. Juli abgelaufenen Wochen sind in der Praiidenxicbaft Bombay 289 und 325 Eikrankungen (200 und 262 Todesfalls) an der Pest zur Anzeige gelangt, dason 32 und 42 (28 und 37) in der Stadt Bombay, 16 und 5 (15 und 5) im Stadt- und Hafengebiet von Karachi, 10 und 5 (9 und 6) in demjenigen Von Jamnagar, 17 und 14 (10 und 6) im Hafen bon Porbandar und insgesamt 2 (1)

im Hafen Von Veraval. Japan. In Schimonoseki und zwei benachbarten Ort-

schaften sind vom 8. bis 30. Juni 6 tödliche Pesifälle aufgetreten. Britiich-Südafrika. In der zweiten Juliwoche sind in East London und in King Williams Town noch pestinfizierte Ratten gefunden worden. Brasilien. In R10 de Janeiro Und vom 25. Juni bis zum 22. Juli 6 Pkrsonen an der Pest erkran und 2 Ystorben. Neu-Süd-Wales. Ein weiterer Todesfall in ydnev Vom

24. Juni hat sich nachträglich als Pesttodesfai] erwiesen; auch 2 An- gehörige dieses Verstorbenen sind am 29. und 30. Juni der Pest

erlegen. Pest und Cholera. Britiscb-Osiindien. Jn Kalkutta starben in der Woche vom 8. bis 14. Juli 10 Personen an der Pest und 8 an der Cholera. Pocken.

Deutsches Reich. In der Woche Vom 12. bis 18. August ist in der StadkMetz 1 weiterer Pockenfall zur Anzeige gelangt. Oesterreich. Vom 29. Juli bis 4. August in Galizien

1 Erkrankung. _ Brasilien. Jn Rio de Janeiro sind 13in 25.Iunibis

22. Juli 5 Personen an den Pocken erkrankt. Gelbfieber.

Nack) den Verbffentlicbungen des Gesundheitsamtes zu Rio de Janeiro ist daselbst vom 27. Mai bis 22. Juli_ nur 1 Person am Gelbfieber erkrankt und 1 der früher erkrankten getorben.

Fleckfieber. Oesterreich. In Galizien Vom 29. Juli bis 4. August

14 neue Erkrankungen.