1863 / 32 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

bei uns schriftlich oder zu Protokoll anzumelden und demnächst zur Prüfung der sämmtlichen, in- nerhalb der gedachten Frist angemeldeten Forde- rungen, so wre nach "Befinden zur Bestellung des definitiven Verwaltungs-Pexsonals

auf “den 26. Mär031863,Vormittags

1, Uhr, in unseremGerichisiokale, Terminszimmer Nr. 12, vor dem Kommissar, Kreisrichter Boetticher, zu erscheinen.

Nach Abhaltung dieses Termines wird geeigne- tenfalls mit der Verhandlung über den Akkord Verfahren werden.

Wer seine Anmeldung schriftlich einreicht, hat eine Abschrift derselben und ihrer Anlagen bei- zufügen.

Jeder Gläubiger, welcher nicht in unserem Amtsbezirke seinen Wohnfiß hat, muß bei der Anmeldung seiner Forderung einen am hiesigen Orte wohnhaften oder zur Praxis bei uns berech- tigten auswärtigen Bevollmäckitigten bestellen und zu den Akten anzeigen. Denjemgen, welchen es hier an Bekanntschaft fehlt, werden die Rechts- amvalte Justizräthe Piyschky, Riker, Müller, Zachariae, Hauschieik und Hoffnmnn zn Sach- waltern vorgeschlagen.

[307] B e k a n n i m a ck 11 n g. Zn unser Firmenregister ist am 31. Januar 1863 die Verlegung der bisher am hiefigcn Orte unter der Firma S. Gallewski bestandenen Han- dels-Niederlaffung des Kaufmanns Simon Gal- [ewski, früher hier, jexit in 651013, von hier nach Glaxz 311 Nr. 5 unseres Firmenregisters vermerkt und zugleich unter neuer Nummer 90 leßteren Registers das in Glatz mit einer Zweig-Nieder- laffung am hiesigen Orte unter der Firma S. Gallewski von dem genannten Kannmnn Simon Gallewski errichtete Etabliffement eingetragen worden. Habelschwerdt, den 30. Januar 1863. Königliches Kreisgericht. ]. Abtheilung.

[315] Preisaufgaben des Vereins zur Beför- derung des Gewerbfleißes in Preußeii

Allgemeine Vorbemerkungen.

Die zu Anfange eines Jahres gegebenen Preis- aufgaben find innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren zu lösen. Drei Monate vor dem Ablauf des Termins müssen die Bewerbun- gen eingesendet sein. Verlängerung des Termins findet nur dann statt, wenn fie öffentlich bekannt gemacht wird. Es steht den Preisbewerbern frei, ihre Namen zu nennen, oder statt deffen die Ab- handlungen mit einem Motto zu Versehen , und ihre Namen versiegelt in einem Convert beizu- fügen, welches daffelbe Motto trägt. Das Cou- vert wird nur dann geöffnet, wenn das Motto den Preis gewinnt. Preisbeiverber, welche den Preis nicht gewinnen, erhalten Beschreibungen, Zeichnungenzund Modelle zurück, wenn fie ge- siatten, das Convert zu öffnen, und wenn ihre Namen mit dem versiegelten Motto iiberein- stimmen.

Die Bedingungen, welche der Bewerbende zu erfüllen hat, [ind nach den §§. 27, 28 und 29 des Statuts des Vereins, vom 24. November 1820, folgende:

J. 27. Wer sich um einen von dem Vereine ausgeseßten Preis bewirbt, oder auf eine der Gesellschaft gemachte Mittheilung den Anspruch auf Belohnung gründet, ist verpflichtet, den Gegenstand genau und vollständig zu beschreiben, und ihn, wo es seine Natur zuläßt, in einer vollstän- digen und korrekten Zeicbnung, im Mo- del], oder völliger Liusfüßrung vorzu- egen.

Die Gesellschaft ist befugt, wenn fie es nötbig erachtet, das Urtheil eines Sach- verständigen, der nicht Mitglied des VereinZ ist, über die Preisfähigkeit eines Gegenstandes einzuholen.

Die Beschreibung, die Zeichnung der Werkzeuge, oder das Modell, worauf ein Preis ertheilt worden, bleiben Eigen- tham der Gesellschaft, und diese hat das Recht, den Gegenstand öffentlich bekannt

' »findet.

238 zu machen. Gegenstände, auf welche der Staat Patente ertheilt hat, find nur belqhnungsfähig, wenn fich der Bewerber mit dem Vereine über die Beschränkung seines Patentrechis geeinigt hat.

Die Preise des Vereins bestehen theils“ in gol- denen, theils in silbernen Denkmünzen, Von denen erstere einen Werth von 100 Thalern, lehtere von ungefähr 20 Thalern besiyen, Um aber unbe- mittelten Konkurrenten einigen Ersatz für Ver- wendete Lluslagen zu genu'ihren, so werden, auf Verlangen, statt der ersteren 100 Thaler und statt der leßtercn 50 Thaler gezahlt, und ein Exemplar der in Erz ausgeprägten Denkmiinze beigefügt.

Der Termin zur Lösung folgender neun früher gegebener Preisaufgaben ist bis Ende Dezember 1863 Verlängert.

Erste Preisaufgabe, betreffend die Förderung von weißem Marnwr

- auf preußischem Gebiete.

»Die silberne Denkmiinze, oder deren »Werth, und außerdem Ein Tausend Thaler »Demjenigen, welcher einen Bruch von weißem »Marmor, an Korn und Brauchbarkeit dem cara- »rischen Siainennmrnwr (ihnlich, auffindet und »dessen Lliisbeute dahin fördert, daß eine Anzahl »kleiner Blöcke, von wenigstens 20 ZollHöOe, 17 »Zoll Breite und 10 Zoll Dicke, zu Büsten und »anderen kleinen (ihegenstéinden anwendbar, sich »in Berlin in einer Niederlage zur 5211181110171 vor- Der Verkaufspreis in Berlin darf den »des cararischen Statuennmrmors in Berlin nicht »übersteigen.«

Zweite PreiZaufgabe, betreffend ein Email auf Gußeisen.

»Die silberne Denkmiinze, oder deren „Werth, und außerdem Drei Hundert T ha- vler fiir die Darstellung eines Emails auf Guß- »eiseii in Verschiedenen Farben, an der Last halt- »bar, was durch Versiiche bewiesen werden muß, »die ein Jahr lang fortgesexzt Werden.

»Die vorzulegenden Prodestücke müffen sowohl »in Bsisreliefs, als in runden Skulpturen von »2. [113 3 Fuß Höhe bestehen. Das Email darf »nicbt ftärker sein, als Kunstverständige dasselbe mins gebrannien Thonarbeiten der 11011041011ij- Glasur [ich gefallen 10ffen,«

Dritte PreiSaufgabe, betreffend das Bleichen wollener Streichgarne, so wie der Gewebe aus solchen Garnen, ohne »An- wendung von schwefliger Säure.

»Die goldene Denkmünze, oder deren »Werii), und außerdem Fiianundert Thaler »für die Mittheilnng eines Verfahrens, wollene »Streichgarne und Gewebe aus solchen Streich- »garnen in reiner weißer Farbe und in klarer »Durchficht ohne Anwendung der schwefligen »Säure darziistellcn. Das B1cichvcrfahren darf »die Waare in keinem Falle spröde machen, viel- »mchr muß fie ihre eigenthiimliche Milde behal-

_.»ten, walkfähig bleiben, auch die Farbe eben so

»gut annehmen wie ungeblcichie Waare. Auel) „darf das Bleichverfahren die. Waare nicht un- »verhälinißmäßig verthcuern.

»Der Bewerber kann zwar bei der Mittheilung yseines Verfahrens Proben von Garnen und Ge- »weben, welche nach demselben behandelt worden »find, vorlegen, docs) behält fick) der Verein die »eigene Priifung unter allen Umständen vom

Vierte PreiSaufgabe, betreffend den Schuß der Arbeiter in den Nadelsehleifereien.

»Die goldene Denkmünze, oder deren »Werti), und außerdem Ein Tausend Thaler ,»dem Erfinder einer 111echanischen Vorrichtung »zum Spißen Von Näh- und anderen Nadeln »aus Stahldraht, welche mindestens eben so gute »Spißen liefert, als die biÉherigcn Vorrichtungen, »die Arbeit des Spißens in keinerlei Weise [)e- psthränki, und die Arbeiter gegen jegliche Gefahr, »insbesondere gegen das Einathmcn von Stahl- »und Steinftaub schützt. Der Erfinder einer sol- »chen Vorrichtung (mt dieselbe dem Vereine zur »Besörderung des Gewerbfleißes in Preußen in »einer deutlichen Zeichnung oder in einem Modell »ncbst Erläuterungen vorzulegen.

,«Der Verein behält fich vor, die ausgeseßte »Prc'imie erst dann zu ertheilen, wenn sich die »Vorrichiung während eines Zeitraums von einem »Jahre bewährt hat.«

Fünfte Preisaufgabe, betreffend den Schuß der Arbeiter bei dem Färben von Kaliblau.

oDie silberne Denkmünze, oder deren

* »Werth, mid außerdem Zwei Hundert Tha:

»ler Demjenigen, welcher ein Verfahren mit. »iheilt, wollene (Harne und Gewebe kaliblau zu »färben, ohne daß die mit dem Färben beschäftig- »ten Arbeiter durch Blausäure-Dämpfe Nachthej. »[en ausgeseyt find.

»Das Verfahren darf nicht theurer sein, als »das bisher bekannte, und weder auf die Schön. »heit der Farben, noch auf die Haltbarkeit .»des Fadens nachtheilig einwirken. Bei seiner »Anwendung find Räume vorausznseYen, welche »in der bei Färbereien üblichen Weise gegen die »Witierung verschlossen find.

»Der Verein behält sich vor, das Verfahren durch Versuche im Großen zu priifen.«

Sechste Preisaufgabe,

betreffend die Erzeugung einer Weißen Farbe

auf Zink.

»Die silberne Denkmünze, oder deren ;»Werth, und außerdem Zwei „H U nd ert Tha- »lcr Demjenigen, welcher zum Ersaß der zeiiher »angewendeten, von den Künstlern ungern ge- »sel1ene11 Oel- oder ähnlichen Ansirickze aus Zink: »giissen (als Statuen, Vasen, Archi1ektnrtheilen], »die Oberfläche des Links und seiner Löthfugen vans che111ischem Wege so belmndelt, daß eine „gleichmäßige weiße, haltbare Farbe hervorgerufen »wird, welche 111i11desiens das Ansehen und die „»Haitbarkcit eines" guten Oelansirichs besißi, deren Erzeugungskoftcn nicht iheurer ausfallen, als die »des ersteren, und deren Herstellung nicht wesent- plicl) mehr Zeit erfordert, als biswer. Die Dar- »stellungswcise dieses Weißen Ucberziiges hat der „Bewerber genau zu beschreiben und 111i1zutl)eilen.«

Siebenie Preisaufgabe, betreffend die Verhütung der plöleichen Selbst zerscxiung des Chlorkalks.

»Die silberne Denkmiinze, oder deren «»Wcrtb, imd mißerdem Drei Hiindert Thaler »fiir die wissensclmstlickcke Erklärung der Ursach »der plöiqilichen Zerseßbarkeit des Chlorkalks [sei »gewöhnliiizer Temperatur und für die Bezeich- xmmg der aus dieser Erklärung [)erzuieitendeii „Mittel zur Verhütung dcr gedachten Jerseizung. »Dicse Mitiel sollen sich ein Jahr [img in der »Praxis bewähren.«

Motive:

In den [exten Jahren, wo fick) die Anforderun- gen an eine vermehrte bleiciyende Kraft des Chlor, kalks, also an eine größere Reichhaltigkeit an unter- chloriger Säure bedeutend gegen friiher gesteigert haben, wird ein Chlorkalf aiigefertigi, der bis zu 34 Prozent Chlor enthält. In verschiedenen J'a- briken ist es wiederholenilicl) vorgekommen, da[; ein solcher Chlorkalk, in Fäffer verpackt, also bei geringem Luftzutritte, sei) in wenigen Minuten unter bedeutender WärmeEntwickelung so völlig zersetzt hat, das; nur Chlorcalcium zurückgeblieben ist. Der dadurch entstehende Verlust ist bei der Lliisdehnung dieses Fabricationszweiges von Be- deutung, und die Mittel, ihn zu verhüten, können nur auf die Ursache der eben erwähnten Jersey- barkcit sich gründen.

Achte Preisiiufgabc, betreffend die Construction eines Oelungs- oder Schmierapparates fiir Wellenleiiungen.

»Fünfzig bis Einhundert Thaler Be- »[ohnung fiir die Construction eines Oelungs- poder Säxmierapparaies für Wellenleitungen, »wekcher mit dem Stillstande der Welle sick) selbst „ausstellt, und vor den bekannten Apparaten sich „durch Billigkeit des Preises, Einfachheit des Be- »triebes und Sicherheit der Arbeit vortheilhast »auszeich11et. Der Bewerber hat mindestens zwölf »Stiick in zwei verschiedenen Größen einzuliefern. »Die Construction der Wellen selbst, resp. dereu »zu ölenden Theile darf nicht so verändert wer- »den, das; eine Herausnahme dafür nöthig ist, »oder daß anders als gewöhnlich konstruirte Liiger »dafür angeschafft werden müssen, wo die Appa- »rate atigebracht werden soUen.«

Preisaufgabe fiir die Jahre 1863 und 64, betreffend ein Ersaxzmittel des Harzes.

»Die silberne Denkmiinze oder deren Werth„ »und außerdem Fünfbundert Thaler Demjenigen/ »welehei' ein Erzeugniß mittheilt, durch welches »das Harz bei der Fabrication des Papiers oder »bei der Fabrication der Seife für gewerbliche »Zwecke erseizt wirds-

Das Erzeugniß muß in einer, dem Bedarf der Fabrication entsprechenden Menge und zu einem Preise darzustellen sein, durch Welchen eine Ver- mehrung von 50 pCt. des vor dem Ausbruche

auf dem Bahnhofe zu Altenbeken sollen im We der öffentlichen Submission verdungen werden.

des anwrikanischen Krieges erforderlich geniesenen Kostenaufivandes fiir. Harz nicht überschritten wird. Die Beiverbung muß das Verfahren der Dar- stellung des Erzeugnisses enthalten. Der Verein behält fich vor, den Preis erst nach einer von ihm vorgenmmnenen Prüfung der Brauchbarkeit zu

criheilen.

308

[ Mit dem 1. April dJ. soll an dem Friedrichs- Gymnasium zu Frankfurt a. O. die Stelle eines Collaborators mit einem Elcmeniarlehrer besetzt werden, welcher besonders fiir den Unterricht im Zeichnen und Turnen befähigt sein und darin die vorschriftsmäßige Prüfung bestanden haben muß. Das Einkommen der Stelle beträgt 400 Thaler. Lehrer, welcbe ficlz um dieselbe bewerben wollen, haben ihre. Gesuche und Zengniffe »an das Cu. miorium des Friedrichs- Gymnasiums zu Frank- furt «. Qa“ einzureichen.

[311] Bekanntmachung.

Es wird die Beschaffung von 3 Feuersprißen und zwar

1 großen fahrbaren Spriße und 2 Kiibelsprißen beabsichtigt. Lieferungslustige wollen ihre Preis- Offerten nach Einsicht der diesstiliigen Bedingun- gen bis zum 10. Februar e., Vormittags 10 Uhr, portofrei und mit entsprechender Auf- schrift versehen, bei uns - Severinstraße Nr. 176 --« einreichen.

Cöln, den 5. Februar 1863.

Königliches Proviant-Amt.

[313] B e k a n n t 111 a (k) 11 n J.

Am Sonnabend, den 21. d. M., Vor- mittags" 1011111", steht im Rathbause zu Nen-Ruppin Termin zum öffentlichen Ver- kaufe der dem Königlichen Domainen-Fiskus ge- hörigen, im Wustraner Buche belegenen sogenann- 1en langen Kaveiwiese von 194 Morgen 145 (IRA). Größe an und wollen zahiiingsfiihige Kaufliebhaber sich pünktlich einfinden.

Die dem Verkaufe im Wege des Mcistgebois 311111(§51*unde zu legenden allgemeinen nnd spezieio len Bedingungen find bis 311111 Termine werk- iciglicl) hier einzusehen.

Ali-Ruppin, den 3 Februar 1863.

Königliches Donminen-Rent-Ami. gez. 0. Schmidt.

[312] B e k a n n t 111 0 cl) u n g.

“2111110.Februar(*.,Vormitta gs101lhr, sollen im RoedeliuSscben Gasthofe [)ierselbst nach- folgende Hölzer aus dem Königl. Jorstreviere Hochzeit öffentlich meistbietend verkauft werden:

1) Belaiif „Hochzeit, Jagen 42: 17 Stück Eichen Langholz, 20 Klstr. deszil Nntzholz, 1 Stiick Buchen 811113111013, 11 Klstr. desgl, Nußholz, 14 Stück Kiefern Bauholz.

2) BelaufKlein-Wußony Jagen 23: 130 Stiicken Kiefern Bau- und Schneidehölzer.

3) Belanf Nciibriiii“, Jagen 62: 12 Klfir. Eichen Nußdolz, 41 Stiichen Kiefern Bau- und Schneideböizer, 54 Klsir. desgk Nußholz. Jagen 80: 15 Stück Kiefern Bauhölzer. Jagen 70: 4 Stiick Eichen Langholz, 232- Klfir. des[11.Nu[z[)olz, 1 Stück Buchen Langbolz, 6 Klftr. desgl. Nuxzholz, 6 Stiick Kiefern Bauholz.

4) Belauf Jägersburg, Jagen 66: 41 Stiick Eichen Langholz, 32-7; Klftr. desgl. Nuyholz, 13 S1Üch Roth- und Weißbucben, 9 Klfkr. deSgl. Nußholz, 67 Stück Kiefern Bauholz. Jagen 81: 340 Stiick Kiefern Bauhölzer.

Kaiiflnstige werden mit dem Bemerken einge- laden, das; die Bekanntmachung der Verkaufs- Bedingungen vor dem Termine erfolgen wird, und das; die Llufmaaßregister 3 Tage vorher im hiesigen Geschäftslok'ale eingesehen Werden können.

„Hochzeit, den 3. Februar 1863.

Der Oberförster Stubenrauch.

Westfäiische E enbahn.

Die Maurerarbeiten fiir das Stations-Gebäude

go]

239

Die Bedingungen find im Abtheilungs-Bau- Büreau zu Driburg, so wie im Büreau des Eisen- bahn-Baumeisters Tilmann zu Paderborn ein- zusehen, auch können dieselben von da gegen Er- stattung der Kopialien bezogen. werden. _

Unternehmungslustige wollen ihre Offerten ver- schlossen unter der Anschrift:

»Offerte auf I,)?aurerarbeitena frankirt bis Montag, den 23. Februar d. J., Vormittags 11) Uhr, bei dem Bau- Biireau zu Driburg einreichen, woselbst am ge- dachten Tage die eingegangenen Offerten in Gegen- wart der etwa erschienenen Subniiitetiten eröffnet werden sollen. _

Münster, den 3 Februar 1863.

Königliche Direction der Westfälischen Eisenbahn.

Bekanntmachung.

Zur Vergrößerung des Bahnhofes St. Johann- Saarbriicken, so wie zur Unterhaltung der Saar- briicker- und Rhein-Nahe-Eiscnbahn soll die Lie- ferung von 120 neuen Herzstückeii Von Gußstahl oder von Schalenguß vergeben werden.

Lieferungslustige werden hiermit eingeladen, ihre Offerten, welche gehörig versiegelt und mit der Aufschrift:

»Offerie auf Lieferung von Herzstiiekena versehen sein müssen, portofrei bis zum 28. Je- bruar d. J. an den Unierzeichneten einzusenden, an welchem Tage Vormittags 11 Uhr die Eröff- nung der eingegangenen Submissionen im Be- triebö-Jnspections-Biircau aus hiesigem Bahnhofe in Gegenwart der erschienenen Submittenten er- folgen wird.

Die betreffenden Bedingungen liegen im ge- nannten Biireau zur Einsicht auf, können mich gegen Erstattung der Kopialien abschriftlich [*e- zogen werden.

Saarbrücken, den 28. Januar 1863,

Der Eisenbahn-Bau-Jnspekkor. Quassowski.

[303] B e k a n 11 i m 0. el) 11 n g. Berlin-Hamburger Eisenbahn.

Vom 1. März d. J. 013 werden Ballons mit Mineralsciuren und ähnlick)eti Gegenständen zur Beförderung auf unserer Bahn nur zugelassen, wenn die u111schließenden (Jefiiße mit dauerhaften Handhaben Versehen find und das Gewicht jedes einzelnen Colli nicht mehr als; 13; Ceniner beträgi.

Berlin und Hamburg, 20. Januar 1863.

Die Direction.

[3021 110111118-[101101'810111

(161 8311111 1108 1101111101 [11188011- 1101151113. '

11 c t 1 11 a: 1) (“11738193 01610 111111 13311011 ']"1111'. 2) ](ÜZZLÜ-ÜUWÄZUUZLÜ,U016n 11116 Ü1k0-ÜUML15UU 011 (11-1' 1'1'0115515011011 117111111- 0011. . Meel1301-1365111m10 ........ 1101111101'11-13651'111166 ........ (311111e15111'e141, 761'861110116110 19011101'1111Z611 11116 „4011870 . . 813111.» unc] Zl](1ll'6 111701111- 113111010 ................... . [' 3 8 5 1 i' :1: 1) 1331110130101] 1111 1111111101. . . 711113 2) (;"111311611 17011 1115111111011 11111] ]"1'ii'ni-l)er§011611 mik ]Zin- 501111155 (165 (Lir0471'r1x'0111'5 - 13011111, (1le 31. Janimr 1863. 0100170011011. . 1'011 ILUZUUZ. 1'31111110116015501111- 1501'111016): 111. 1-00.

[W _ Preußische Hypotheken - Geseklsckyait.

Unter Bezugnahme auf Ari. 4 der Actien- zeichnungsbedingungen berufen wir hiermit auf Sonnabend, den 28. Februar 1863, Nachmittags 5 Uhr, im Lokale der Diöconto - Gesellschaft, Behren- straße Nr. 43 hierselbst, ' eine General-Versammlung der Actienzeichner, um Mittheilung über den Stand der Verhand- lungen wegen der Konzession zu machen,“ dem- nächst isi iiber das weiter einzuschlagende Ver- fahren nach Maßgabe des oben angeführten Art. 4 Beschlns; zu fassen. Berlin, den 4. Februar 1863. Das provisorische Comité. von Eckardftein-Proeizei. „Hansemann. Hollmann. Krausniek. von Oppenfeld. von Rabe. G. Reimer.

451,738

1.402,310 1.677,258 938.710

123,078 42,036 407.350

3.058.335

[316]

Zur ordentlichen General-Versmnmlnng der Vaterländischen .Hagel-Versiche- rungs- Gesellschaft in Eldekfeld, auf Sonnabend, den 21. Februar e., Nach- mittags 31; Uhr, in ihrem (Heschäfis-Lokale, werden die verehrlichen Aetionaire hierdurch erge-

bcnst eingeladen. Gegenstand der Beraihimg: pro 1862 und Ergänzungswahken. Elberfeld, den 3. Februar 1863. Die Direction.

Rechnungskage

[300]

Pkéllßlsthi? Hiiwotheken - Versicherungs - Actten - Geseilschast. (Bureau: Friedrichsstraße 100.) coneesfionirt durch königl, Erlaß v. 21. Juni 1862. Status am ersten Februar 1863.

1);1851x*'«“1.

Actien-Kapiial [. Emission.

11. 3000 Stück Actien 11 500 Thie .......... do. Anzahiung ............ Depositen incl. Hypotheken-Certifikaie .................................

15, 2000

-----------------------

.................... » . . Thlr. 1,500000.

» 455,800. 410,483.

Prämien-Einnahme vom 15. Aug. 62. bis 31. Jan 63.

von versicherten .......... Thlr. 4,421,515. . .. wovon noch aussehend ......................

Uebersch Üsse

Lleiien-HLechsel Effekten

Wechsel ........................................

Lombard-Vorscbüsse

auf 34,000 Thlr. Effekten .....

360,393 Thlr. Hypotheken

Hy potheken ................................... als Caution hinterlegte Effekten ....... D e b iio r e 11, gegen Sicherheit ....................

kaöts/

Cassa, Baarbestände und Bankguthaben

?luslagen, fiir Stempel ie„ welche erseßt werden ...................... J 11 v e n t a r, Mobiliar ............................

Griindungs- und Organisationskoften

naeh 3 Jahren mit 5 pCt. zu tilgen ............. ngentur-Provision en ....................... Unkosten, Gehalte, Lokal, Porti, Inserate .......

Thlr. 53,469 3. 6. 8,074. 2. 9.

45,395.

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......................

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» 23,853. Tblk. 2444-1131). *

Tbir.

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Tbir. 25,700. *. -.

" 194/988 22. '“".

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64-426. 1,101, ' 1.308.

20,023. 314111. "' 6/1512.