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General-Refidenlen. Leßterer verkehrt mit den verschiedenen Mini'terien durckz Vermittlung des Ministers des Aeußern, ist_ aber ermächti t, fich irekt mit dem Kommandanten der französischen Niederla11u11gen von Madagaskar, mit dem Gouverneur von Réunion und den Konsuln von anzikar und Aden in Ver- bindung zu seßen. Die französts e Niederlassung von Diego- Suarez soll eine besondere Dienstabtheilung bilden und dem Marine-Minister unterstehen. Der vierte Erlaß regelt das Gericxxtsweßx) der Refianz. t11eber;_chd1e Zivil?) und aZdelS: prozene 5100 en Franzo en un zwi en rem en un ran- zosen entscheiden die Gerichte der Refid0nzen und Vize-Resi- denzen, im WesentlicYen nach den Bestimmungen, welche in der Levante gelten. Beru ung gegen die Urtheile der Resideuzgerichte kann bei dem Appellationshof der Jns-zl Réunion eingelegt werden. Streitigkeiten 5190 en F1“anzo*'en und Madagassen werden von dem General: esidenten oder Residenten und einem cingeborenen Richter geschlichtet; die von Franzosen be- gangenen Vergehen oder Verbrechen werden eben alls nach den in der Levante gültigen Bestimmungen bestraft. Die Residenten und Vize:Residenten habén wie die französischen Konsuln in der Levante Polizeigewalt, und _kraft derselben das Recht, Franzosen auszuweisen, deren Eiujchifsung anzuordnen urid sie nach Frankreich, Réunion oder einer sonstigen franzöftschen Seestation bringen zu lassen. .
_ 11. März. (W. T. V.) In der Deputirten- kammer begründete Bischof Freppel hkute die Inter- pellation über die Auflebung der Vikariate und beschuldigte 016 Regierung, da sie das Finanzgcseß 0 ne jede Mäßigung und ohne Würde zur Ausführung Zebra t und, zuwider dem Konkordat, c-ine Desorganimtton in dem Kultuswescn herbeigeführt habe. Dor Minister Goblet erwiderte: die Aufhebung der Vikariate sei gemäß den vom Parlament gefaßten Beschlüssen erfylgr; ie Maßregel sri nicht gegen die Religion gerichtet. Die Gehaltsbewilligungen Für die Vikariate beruhtsn nicht auf dem Konkordat, sondern eien vergünstigungsweise erfolgt und jeßt aus Sparsamkeits- gründen urückgezogen worden. Die Kammer ging sodann iiber die Znterpellation zur Tagesordnung iiber.
Türkei. Konstantinopel, 11. März. (W. T. B.) Ein Telegramm der „Agence Havas“ meldet: Nachdem die Angr- legenheit wegen der türkisch:rumeliscken „Follgrenze in befriedigender Weise erledigt ist, find nunme r sämmtliche Botschafter ermächti t worden, an der Konferenz Theil zu nehmen, we che am Sonnabend hier zusammen: treten soll. Es sind noch einige Punkte untergeordnster Bedeu- tung zu erledigere, dock) gilt es für wahrscheinlich, daß noch vor Sonnabend ein Einvsrnehmen erzielt werden wird.
Der neue englische Botschafter Thornton über: reichte demSultan heute sein Beglaubigunßsschreiben. In den dabei ausgetauschten, die Fortdauer der bestehenden freundschaftlichen Beziehungen versi ernden Ansprachen wurde
Ze gegenwärtige politische Situation nicht berührt.
Serbien. Belgrad, 11. März. (W. T. B.) “.Die Abreise der Minister nac!) Nisck) zur Ratifizirung der T"riedenSurkunde ist im leßten Augenblick auf morgen ver-
choben. _ 12. März. (W. T. V.) Der “*inanz-Minister bat die sofortixe Einlösung aller im zebruar, Mär und April fälligen (Serbischen Schaßbons ei den Zahlétellen in Berlin, Paris und Wien angeordnet.
RuJand und Polen. St. Petersburg, 12. Mäiéz. LW. T, .) Das „Journal de St. Pétérsbmxrg“ be- tätigt die Nachricht von dem Zusammentritt der Vor: schafter-Konferenz in Konstantinopel, welche Ende dieser Woche stattfinden sol], und bemerkt: es sei an- fänglich in Aussicht genommen gewesen, die Zustim- mung der Mächte zu dem türkisch-bulgarischen Ab: kommen durch eins einfache _ Zusammenkunft der Bot- schalfter kundzugeben' in Berücksichtigung des Wunsches des Su tans sei aber be1chloffen worden, daß dies durch eine Kon- feren Zeschehen solle. Nach Beendigung der Arbeiten der türkiéch: ulgarischen Kommission werde dann eine neue Kon: ferenz zusammenberufen werden.
Amerika. New-Yosrk, 9. März. (211113. Corr.) Die Mehrheit des Justizausschusses des Repräsentanten- hauses ist übereingekommen, sick) gegen die Bill zu äußern, welche Ausländern verbietet, LändEreien in den Ver- einigten Staaten käuflich zu erwerben.
Afrika. Egypten. Kairo, 9. März. (TAM Corr.) Ein oberster Rath, bestehend ausydem Finanz-I) inister, zwei Mitgliedern der Schuldentilgungskane und zwei Controleuren der Daira, wird infolge der uniängst in Umlauf gesetzten Gerüchte die Verwaltung per Daira einer Untersuchung unterziehen. Inzwischen smd die entlassenen Beamten ersucht worden, wiederum ihren Dienst anzutreten.
_ 11. März. W. T. B.) Ein Telegramm des „Reuter- scken Bureaus“ msl et: Ueber die Veseßung der Offizier- stellen bei den zur Garnison von Suakim bestimmten eg1 ptischen Bataillonen sind neue Schwierigkeiten entétanden. Mukhtar Pascha besteht in Folge 1 m zu e- gangener neun Instruktionen darauf, daß die geda ten a- taillone türkische Offiziere erhalten, während Sir Drummond
'Wolff verlangt, daß die oberen Offizierstellen durch Engländer
beseßt sein sollen. Die hiesigen General:Konsuln sollen sich mit dem yon Mukhtar Pascha für die Neorganisakion er egyptischen Armee aufgesteÜten Plan einverstanden rklärt haben.
Zeitungsftimmen.
Die „Danziger Allgemeinß Zeitun “J erörtxrt die_ rage, ob das Monopol todt ser? und schießt d1e1en Arti el, mie folgt: _
Wir meinen: wenn überhaupt noch em Grund vorliegt, um die
offnung auf die Durchbringung der Monypolvorlage festzuhalten. so it es der, daß das Monopolprojekt noch immer troxz aller Kritiken fich als diejenige Besteuerun sart erwiesen hat, welcbe'vom fiskalischen, wie vom ethischen und agrarilZchen Standpunkte aus Weitaus den Vorzug verdient. Jysofcrn muß man sich allerdings Hüten, das Monopyl fiir todt zu erklgren. In dieser Srssion hat es freilich schwerlich Auss1chten, aber es grnügte, ,wenn in der egenwärtigen parkamentartschen (Egm- pqgne Forte! crrctcbt wiirde, daS die Schwierigkeiten und Unzuträgltch- keiten jeder anderen BesteuerungSact vor Jedermanns Auge klar zu Tage treten,. ,
Dazu ist die Kommisfionsberatbung besonders geeignet. Je ärmer an postttven Resultaterx ste blekbt, um so besser für das Monopol; denn arif hßbere Extra 6 aus dem Branntwein wird das deutsche Volk nicht langer verzt ten wvÜen.
_ Der dem BranntweimMonopol nicht freundlich Zefinnte
„Hamburgische Korrespondent“ berichtet aus ltona:
.Die Petition gegen das Yrannttvein-Mouoyol, „welche am Sonntag an den Rerrbstag abgejandt wurde, hat 111 hiesiger Stadt über 8000 Unterschriften gesunden. Durch. das Sammeln von Unter- s ri'ften bat eine Anzahl von Leuten, die' 2,50 „76. pr. 100 Uyter- s l3ri=btten bekamen, in der arbeitslosen Zett emen guten Verdienst ge a .“
_ Ueber das Branntwein-Monopol bringt die „D eutsche R ei ck 5 p 0 st“ folgende Auslaffung :
Mit Schmerz sehen die wahren Freunde des Deutsche!) Reiches, das;, wie seiner Zeit dicTabacks-Monopoxvorlage, so jßßt die Brannt- Wein-Monopolvorlage der Gegnerschaft cincr .Oppofitwtz unter allen Umständen“ zum Opfer gefallen ist. Mit Bedauern erfull'te nament- lich auch die Erklärung des Abg. Buhl Namens der Nationallibera- len, daß auch fie dem Monopolgedanken dcn Ruckcn kehren. Wohl haben verschiedene Gegner des Monopols durchblicken lgffen, daß fie einer höheren Besteuerung des Brannttveins !"ch.t abaenergt_sei6n. Allein auf solche verbliimt gegebenen Zusagep ist m Wghrbett mehr viel_ zu trauen. _ Wenn der Freifinn und die Demdkratte früher _von einer Zöhcrbejteucrung gesprochen, so weiß doch kein Mensch, ob nicht, wenn
and daran gelegt Werden will, die früheren Aeußerungen einfach ignorirt und mit dem kurzen Wort: „kerne Höheren Steuern mehr“ abgethan werden. Ob das Bedürfnis; vorhanden ist oder nicht, bei ihnen dreht sich ja Alles nur um die Machtfrage; So ist es denn kein Wunder, wenn in Weiten Volkskreisen _w1r„verstek)en darunter natürlich nicht blos die Schnapsbändler, Schnapsschanker und Schnaps- trinker _ die Freude am Reichstag und dem von seiner Majorität gc'tfrficbczxxn Parlamentarismus 1ebr bcdeutend in der Abnahme be- gri en 11.
_ Der „Kölnischen Zeitung“ wird aus Wien,
5. März„ eschrieben:
Das ranntwcin-Monopol steigt langsam an unserem Horizont empor. Gestern tagtsn im Rathbause die „Spiritus-Erzeu er“ und ihr Vorsteher tbcilte mit, die Anregung des „Deutschen C uks" fei leider auf so guten Boden gcfaUen, das; „an maßgebcndrr Stelle be- reits die ersten vorbereitenden Schritte ein _eleitet werden“. Man gab aÜerscits dcr Meinung Ausdruck, “06,73 das 3 'ranntMin-Monopol selbst im Falle der Ablehnung i111Dcut1chcn Reichstage bei uns eingeführt Werden würde. Eine allgkmcinc Agitation „unter den Wählern des ganzen Rcickys“ und die Berufung einer Versammlung allcr interesfir- ten Kreise aus sämmtlichen Provinzen 106 das Unheil von den Schnapsfabrikantcn womöglich abwenden.
_'Jn der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ lesen Wir: _
Jm Briefe" unscrcs Wiener Korrespondenten vom 5. d. M. Wurde bereits auf eine Rede bingswicyen, welche der Abg. Freiherr von Oppenheimer im österreichischen Abgeordnstenßausc bei dsr Vcr- bandlung desselben _übc'r Börsensieuer hielt. Hr. von Oppen- heimer stellte sich aus den Standpunkt des Fachmanncs und anxrkannte von diesem aus, daß über die Bcrecksigung c:iner solchen Stamer kein Zweifcl obivalten könne; denn wie jede andere ErwerbScirt ihremeigen-r artigen Einkommen mL zu den StaatHlasten bcrangezo cn werde!,tnüffe es auch das Börsenges äft werden, und dessen ausnamsweise „Be- freiung“ dürfe nicht länger aufrecht crbalt-en bleiben. Man wird dcn Unterschied zwischen dieser Anffastung und der vor nicht aUzulanger Zeit bei uns vor. den die Fachintcreffen der Börse vertretenden Parteien auf der Hand liegend finden. Wie fick) aber bei uns diese Forderung, nachdem sie einmal crbobxn War, NY allen Widerstandes ihre Erfüllung e_rzWang, so wird dasyelbe aller orausficht nach auch in Oesterreich gexchchen, und wies auch Hr. von Oppenheimer darauf hin, diese Forderun dürfe nicht zurückgewiesen Werden, 11achdem sic ZU?) aus allen S ichten der Bevölkerung [)*-raus gcltend gemacht
6 e .....
Statistische Nachrichten. Nack) Mittheilung des Statistischen Amts dcr Stadt Berlin
'sind bei den biesigcn Standesämtern in der Woche vom
28. ebruar bis incl. 6. März cr. zur Anmeldung gekommen: 1.84 heschlicßungen, 921 Lebendgeborene, 37 Todtaeborene, 614 Sterbe-
falle. Gewerbe und Handel.
Der Aufsiéhtsratb des Frankfurter Bankvereins hat beschlossen, unter Ergänzung des ca. 3% betragenden diSponiblen Reingewinnes aus dem da 1: bestimmten Reservefonds 11 für das osr- flossene Jahr vorbehabi'li) der Genehmigung Seitens der Genrral- versammlung eine Dividende Von 4% zu vertbeilen.
Bradford, 11. März. (W. T. B.) Wolle fest, Preise
unverändert, mäßiger Konsumbedarf, Garne ruhig, Käufer warxen
Preiöermäßigrmg ab, Stoffe gedrückt.
Submissionen im Iluslande. * R u m ("1 n i e n. '
6. April (11. St.). Bacau. Papierfabrik (Str. Calvina 2). Lieferung vrn 30 000 142; Leinen- und Hanfhadern ], Qualiéät, 60 000 1413“ Leinen: und Hgnfbadern 11. Qualität„ 60 000 kg Leinen- und Hanfbadern 111. Qualität, 6000 kg blayer Hanfbadern, 5000173- rotber Hanfbadern, 20 000 143- ungebler-Öter alter Hanfstricke, 200000 kg Weißen Baumwoklbader, 80 000 kg farbigen BaumwoÜ- bader, 420 Klaffer Brennhdlz, 1000 cbm Tannenholz, 20 000 kg Chlorkalk, 30000 kg Weißen „Kalk, 30000 RZ Kaolin, 4000 RZ Sckywxfelsäurs, 7000 14,? Oleonapht, 6000 143 Petroleum, 600 112“ Vaseltn, 350 kg' Unschlicht, 200 kg Schwefel Prov. Garantie 59/0, definitive 165/11. Näheres an Ort und Stelle.
Verkehrs - Anstalten.
Bremen, 12. März. (W. T. B.) Der Dampfer. des Norddeutschen Lloyd .Ctder“ ist gestern Nachmittag 5 Uhr in Southampton angekomxrten.
Hamburg, 12. Marz. (W. T. B.) Der Postdam fer „Aibtngja“ der amburg-Amertkanixchen Packetfa rt- Aksx-iten-Gesells aft hat, von Westindien kommend, gesternLizard pa tr.
Sanitätswesen und Quarantänewesen. Portugal.
„Durch eine _unterm 4. „März 1886 veröffentlichte Verfügung des Königlich portugiesischen Mmisteriums des Innern werden die sämmt- ltchen ra,nzöstschen_ Häfen, sowvhl die am Atlantischen Ocean, als an _ dte arn Miike';meer gelegenen, ferner sämmtliche Häfen von Algier fiir „rem von Cbolera“ erklärt.
Ausgenommen bseibcn nur die auch i_erner als „verseucht“ anzu- sehendcn Häfen des Departements „Finikterre, sowie die zwischen diesem Departement nnd Havre einerseits und Bordeaux andererseits (beide ausgeschlossen) liegenden Häfen.
Berlin, 12. März 1886.
Während die gegenwärtig i_m'Kunstgewerbe-Museum eröff- nete: Sonderausstellung die Sr. Kaiserl1chen und Königlichen Hoheit dcm Krzmprinzen von dern Baron von S_iuers als Geschenk dargebrachten Gipsabgüsse emer Auswak)?» kostbgrer Kunstarbeiten spanischen Bes 11,146 vorführt, istYzZlexchzettt yon dcm ehemaligen Jormgtor am Bayenscben National- use_um, Zosepb Kreittmayr m Munchext, von dem die Abformungen dtescr Stücke herrühren und von dem die Abgüffe käuflich bezogen werden kiinnen, ein in deutscher und franzöfischer Sprache abgefaßtes Verzetchniß derselben er- schtenen', das der Beachtung von Sammlungen, Unterrichtsanstalten und privaten L'iebbabcrn bestens zu empfehlen ist. 'In 40 Nummern, von denen exnze ne, mehrere Stücke umfassen verzeichnet es eine Kollektion kunstlertsch vollendet durcbgefüßrter Arbeiten, die durchweg erster, Rangss sind und hier zum ersten Mal in treuer Pla-
stischer Nachbildung ugänglicb werden. Der größte Theil derselbßn Rhön zu jenen Pra tstücken der Waffensckxmiedekunst, tn denen „dre
enaiffance das glänzende Geschick techmscher Meisterschaft mcht minder bewundern läßt als den Reichtbum üppiger, pbantqfievoller Er- findung. Cs find in Eisen getriebene und citelirte, in Eisen geschntx- tene oder größte, durch Damascirung und theilweise Verkzoldung sowte durcb Tauscbirung mit Gold und Silber in ihrer künst ernchen Wir- kung noch gesteigerte Rüstungen oder Theile von solchen, Helme und Schilde , Schwertgriffe und Steigbügel, Brustpanzer, Schienen und Platten für Mann ' und Roß, die fich einst im Bcsiß eines Karl ?., eines Philipp U., des Don Juan d'Austria, des Prinzen Philipp 111. und anderer hoher Herren befa_nden, und jeßt die herrlichste Zierde der _Armerra Real zu. Madrid btldm. Mit Schlachtscenen, mit mythologischen und allegorijchen Darstellun- en, mit Trophäen und reichem Ornamentwerk geschmückt, entstammen 86 italicnisében, vornehmlich mailändischen,z1_1cincm großen Theil aber auch deutschen und zu einem kleineren spanischen Werkstätten, urid ber einigen [affen sich die Namen der Meister, der Negroli in Mailand, Desiderius Kollmann in Augsburg, Daniel Hopfer in Nürnberg, Test- stellen. Dazu geseUen sich die Abgüste einiger kleinerer Bronzegeratbe des 16. Jahrhunderts und dreier in Holz geschni tcr Füllungen aus'der Sammlung des Grafen von Valencia, vor [lem aber diejxmgen dreier auSgezeicbneter antiker Marmorbüstexi, von denen zwei als Darsteüungen der Neffen des Augustus angejehen jvxrden und fraglos Mitglieder „des Auausteischcn Hauses darstellen, wahrend die dritte das ungemein charakteristische Portraitbild cines bézrtigen Mannes ist, sowie dreier noch interessantercr Büsten von Meistern des 16. Jahr- hunderts, einer in vornehmster Auffassung und schönster Arbeit durch- geführten Alabasterbüste Philipps 11., einer prächtigen Bronzebüste Karls 7. von Leon Leone auf einem mit Adlern, Delphinen ynd karyatidenartig tragenden Figuren gezierten Postamcnt und einer Büste des Don Carlos, des oberen Theils der in vergoldeter Bronze ge- arbeiteten Statue des Prinzen, die zu der großen, außerdem die Figuren Pbilipps 11. und seiner Gcmahlinnen umfassenden, von Pompejo Leone und Jacomo rezzo modellirten Gruppe im EEcurial gehört. Dem boHen künstlerischen Werth aller dieser Arbeiten entspricht die seltene Vorzüglichkeit der Krcittmayrscben Abformungen, die jedes Detail der Originale in unvxrwischter Schärfe und Klarheit zum Ausdruck bringt und die Abgiiße einer jeden Sammlung zur Zierde gewichen läßt. Daß _die in dem Vcrzeicbniß beschriebene Kollektion nebenjenen Plastischen Kunstwerken schließlich noch in_ dem Modell zu dem Thore des Domes von Saragossa cin interefjantes Probestück maurischer Architektur und Dekoration bietet, mag wenigstens nicht völlig un- erwähnt bkeibcn.
Wiener Wohnungsverhältnisse. Das mit der Wiener WobnungSzcrtung in Verbindung stehende Wohnungs-Vermittelungs- burcaxx Pcs Hrn. Franz_ Baumgartner, ]„ KärntUerring 3, veröffent- licht weben den Vor. dieser Anstalt 0.11e Vicrteljahre regelmäßigberaus- gegebcmxn Quartalsausweis über die mit 1. März leerstehendrn "oder zum nächsten Maitermin_ zu vermietbenden Wohnungen, Geschafts- lokale,„Gelebc und G::chläden. Mit 1. März 1). J. beträgt hier- nach die Zahl der [cerstc enden odcr zum Maitermine zu vermiethenden Wohnungen 4790, (1667114607 dcs Vorquartals. Hiervon entfallen 2214 auf leerstehende und 2576 auf mit dem Maitermin verfügbare Wobnukpgen. Das Pérts von 183 Wohnungen, die_ leer stehen oder zum nachstechrmine [cer Werden, erklärt sich wohl dadurch, daß manche Parteien unt dem Maitermine die Stathvobnung aufgeben und aufs Lapd ziehen.
'Nach Ztnskatcgorien eingetheilt, entfallen leerstehende oder mit Mat zu Vermiethknde Wohnungen: auf die Zinsfategoric bis zu 500 F1. Jahreszins: 2801 (gegen 2571 des VorquartalS); auf die Zinskategorie yon 500 bis 1000 Fl. JabreSzins: 1295 (gegen 1342 des Vorquartals); auf die Zinskategorie 1000 bis 2000 F1, Jahres- zins: 509 (gc en 506 des Vorquartals); auf die Zinskatcgoric 2000 bis 4000 F1. “ 011168sz 148 (gc en 162 des Vorquartales); auf die Zinskatcgorie 4000 bis 6000 Fl. abreSzins: 23 (gegen 22 des Vor- quartals); endlich auf die Zinskategorie von Wohnungen, die mehr als 6000 Fl. Jahreszins kosten, 14, wie im Vorquartal. Die größte "Zahl lesrstcbcnder Wohnungewentfällt wie immer auf die Zinskategorie 111931: 500Kl. Jahreszins; em konstanter Beweis, daß die Klagen [?ber den angel an kleinen und kkeineren Wohnungen nicht be- gründet find.
Geschäftslokalé, (8665156 und Gassenräden smd 1071 theils leer, “
theils zum Mai-Trrmine zu vermietben. Im Vergleich zum Vor- qnartal (995) zetgt sich, daß die leerstehenden oder zum nächsten Quartal zu verwietbenden U ikationen dieser Art sich um 76 Ver- trebrt haben. Dxe größte Zahl leerstehender oder mit Mai zu Ver- mietbender _GeÉÖaftslokale u. s. w. entfällt auch hier auf die niedrigste Zinskategorte *18 zu 500 Fl. Jahreszins.
An [eßrstebenden oder mit nächstem Quartal zu vermietbenden Fabriklokalcn und Werkstätten sind 179, an Stallungen 98, an Magazinen 242 und an Eis- und Wcinkellern 25 vorhanden.
Paris, 11. März. (W. T. V.) Bei einem Eisenbahn- Zus_ammenstoß zwischen Mcntone und Monaco sind, wie die QZabnver-rvaltung mittheilt, 2 Personrn getödtet und etwa 20 ver- wundet worden; außerdem wird eine Person vermißt.
New-York, 11. März. (W. T. B.) Einem Telegramm aus Valparaiso zufolge wäre daselbst das Quartier, in welc'Hem sich die größten Handlungshäuser befinden, durcb cjne Zeuersbrunst zerstört worden. Der Schaden soll fich auf 1 Miüton
oÜars belaufen.
In der Sing-Akademie Hatte sick) am Mittwoch Abend das Brüderpaar Alfred und Heinrich Grünfeld zu eiiiem sebr genußreichen Concertvcreinigt. Sie spielten zuerstzusgmmen d1e4-c111r- Sonate für Cello und Piano von Beethoven se rferttg und schön, aber doch manchmal zu virtuosenbaft und nicht f [icht genug. Hr. Alfred Grünfelo, Kaiserlich Ykerreicbiscber Kammexvtrtuose, ux1d 111 Wien als Pianist mit Nr t hoch ge chäyt, tft aucb; dem Ver- liner Publikum als ausgezct neter Künstler 'auf „seinem Instrument wohlbekannt. Den durchgebildeten Musiker ließ die vortrefflich gesurYeneWiedergabe der groÉen OrZel-Pbanxafte und Fuge in (“.?-111011 von 5 ach erkennen, Welche iSzt frir Klavrer üßertragen hat. Namentlich verdiente die klare, durchsichttg9 Auseinanderhaltung der Figuration in der Fuge volles Lob. Auch dteenormen Schwierig- keiten der symphonischen Etüden von Schumann wurden von ibm mit Leichtigkeit bewältigt und die Vielen formalen Schönbetren dieser Variationen mit Klarheit zu Gehör gebracht. Stücke von Chopin, Moszkowski, Rubinstrin,_ eme gefaYige Mazurka von ihm selbst, sowie der Schubert-LtSzt'1che „Erlkömg“ boten dem Fianistcn schließlich Gelegenheit, sich_ auch ,als eleganten Virtuosen _eWUndern zu 1affen._SeinBruder, PQHeugicb Grünfeld, bewährte sich eben“alls noch in kleineren Sachen von Schumann, Pk). Schar- anka, Hopper, Heinrich Hoffmann _2c. (116 der virtuose Meister auf seinem chönen Instrument, den ww beretts öfter an dieser Stelle wegen seiner Vorzüge gewürdigt Haben.
Zu dem bekannten Programm der am Sonntag im Opernhause stattfindenden Matinée für den. Unterstüßungsfonds des Vereins „Berliner Presse“, geyellt sich im le ten Angcnblick noch eme neue Ueberraycbung hinzu: Hr. Felix S weigbofer, der beliebte Wiener Komiker, Welcher „morgen hier sein Gastspiel eröffnet, wird ebenfaUs einen bertererx Beitrag spenden. _ Der Vorverkauf für die Matinée beginnt bereits morgen, Sonnabend.
Redacteur: Riedel.
Verlag der Expedition (Scholz). Fünf Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).
Berlin: Druck: W. Elsner.
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3 „27.7 62.
Erste Beilage
Berlin, Freitag, den 12. März
um Deutschen Reichs-Llnzeiger und Königlich Preußischen Staats-Llnzeiger.
1886.
der in den deutschen Münzstätten bis Ende Februar 1886 stattgehabten Ausprägungen von ReichSmünzen.
Deutsches Reich. Uebersicht
&
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Goldmünzen
Silbermünzen
]) Im Monat Februar 1886 find geprägt worden in: kr
Doppel-
onen „46
Kronen
Halbe Kronen
Hiervon auf Privatrech- nung
(46 . . «46
Ein- markstücke
Fünf- Zwei- markftücke markftücke
Nickelmünzen
Kupfermünzen
"8617171111?“ -. pke,."nig- Zwel“
Zebn- Fünf- pfennigstücke
pfrnnigstiicke pfcnnigstücke
Ein-
Pfennigstücke
241.5
Berlin . . . . . . . . . . 1 Dresden . . . . . . . Stuttgart .
Karlsruhe. _
Hamburg .
597 420
1 597 420 - *-
_ 263 218 _ 131467 _. 107 724
145 016. [.:-3
1 5021- 2 90014 5 880'_
_ ]_
„ Summe]. . . . . . . 1 2) Vorher waren geprägt*) . . 1448
ck
597 420
942 720 455 745 300
27 969 925)
1 597 420 _ _ _ 612 073 400 71 653 095 102 515 678 171262 068 71 486 552,_
508 409
L_
35 717 92280 23 502 530170] 11657 813J
6 213 207"
10 2821: 3 476 245399
3) Gx?“amrnt-2_lusprägung . . 1450 4) ervon wieder emgezogcn .
540 140 455775 300
730 000
559
27 969 925 480 8 085
613 670 820|71 653 095 102 MW 171770" M "71 486 552-
4 890 5 624 4 530
2 119350
6 213 219 20x52
35 717 92280 23 502 530170 11 657 813175 8 00093940 38010 147-165
3 48- 52799 12163
5) Bleiben . . 1449
810 140 455 185 820
*) Vcrg1. den .Reicbs-Anzciger“ vom 10. Februar 1886 Nr. 36.
Berlin, den 12. März 1886.
1 932 957 800 216.
27 961 840
6213186192
3 486 515136
[71 648 205 102 510 054 171 765947 71484 432150| 27 716 98340- 23 502 150160] 11 65766610
445125 621,90 914
Hauptbucbhalterei des Rcicbs-Schaxzamts. Biester.
351597316770 «26
9 699W2,28 „46
N der Einnabme an Wcchselstcmpelsteuer im Deutschen Rciche fü
achwcisun rdir: Zeit vom 1.
9 April 1885 bis zum Schlusse des Monats Februar 1886.
Preußisches Verwaltungs-Blatt. Nr. 23.
__ _I-
1.
Obcr-Post-Dircktions-Bczirkr.
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_-
_ Eimmkxmc 1111 Monat Februar.
216.
„ 3.
in dcn
516.
„Hierzu Einnahme
Vormonatcn.
148
4. 5.
Einnabme in dem- sclbcn Zeitraums des Vorjahres (Spalte 4).
Zusammcn,
6.
In 1885/86 + mehr _ weniger
Zur Anwendung
„.
]. Jm Rcichs-Poftgebiete.
]) Königsbrrg
2) Gumbinnen
3“ Danzig .
41 Berlin .
5) Potsdam . . . 6) Frankart a. O.. 7) Stettin
Z) KöHkin .
. ' ()]LU . .
10) Yrombcrg .
11) Breslau
12) 8161311113.
13) Oppeln. .
14) Magdeburg
15) Frille a. C.
]" rkurt .
17) Kick. . .
18) Hannover .
19) Münstkr
20) Minden
21) Artxsdcrg . . . 22) Kusel . . . . 23) Frankfurt a. M. 241 “0111 . . . . 25) Aachen .
26) dexcnz .
27 Diiswldorf.
28) Trier .
29 Drcsden
30) Leipzig . .
31) KarbZruHc .
32) 510161603 . 33) Darmstadt . . 34) SÖjverin i. M. . 85) Oldcnburg.
36) Brmm1ch11wcig. 37) Brcxncn .
38) F amburg ._ . . 39) traßburg [. E. 40) Mex. . . .
8 056
2934 *
1 48
5 60 20
9594 “*
51 510
2 849 -
4 980 5 767
80 70
1 263 , 3 556 :
2 461
12627 :
40 30
6706 Z
3 600
11028 . 5 750 ,
10
60
9 392 1
4144 -' 5688 “*
1 489 4 72-1 13 411 4 245 24 057 13 352
7 377
40
10
70 80 20
10
2753 Z
33 907 3
1 902 12 976 34 823
18 606 ,
5 305 9 898 1 704 3 342 4 571 10 852 47 641 15 785 3 042
70 30 80 20 50 10 90
7 0 80 40 50 30 40
33 067 107531 667177
30373
62378
70694
15892
46997
31041 141328
72325
51162 132292
72259 111419 '54372
62137
17638
159 804 44 050 278 085 142 075 68 821 32 138 343 602 19 132 117 213 362 040 183 707 54 743 110 993 22 535 36 056 56 553 142 775 578 433 159 326 35 832
46 679 ,
1
1 1
114 908 ?
80 70 60 80 30 60 60 95 20 80
75 40 90 90 30 40 30 70 85 20 30 40 60 10
45 30 30 40 40
30 55 60
(7,6- 1 “8 SW- ! „K
127 888 35 121 121 270 735 481 35 228 66 814 73 947 18 918 52 270 40 844 157 922 83 51.9 54 938 151000 5 77 265 117 831 58 969 64 569 21 137 49 664 183 364 47 007 310 808 162 535 77 296 34 545 381 793 24 898 131 571 403 800 196 367 57 558 121 565 25 342 39 153 60 087 177 546 664 396 183 977 39 237
122 965 7 40 36 001 90 117 125 60 718 688 20 33 222 . 50 67 358 80 76 462 30 17 156 20 50 554 15 33 502 155 956 * 10 79 031 80 54 762 , 10 143 320 75 78 010 _ 120 812 50 58 517 67 825 19127 51400 173 216 48 296 * 302 143 155 427 76 198 , 34 891 377 510 - 21034 . 130190 396 863 202 313 60 043 120 892 24 239 39 399 61 125 153 627 626 075 175 111 38 875
drs Bürgerrechts, insbesondere „cigcnkr HauÉstand“,
cines Standesbeamten.
. Dic Hilfsgcnossrnschczft. 1cdcr Art, für Berufsgcnos1€nschastcn und Vereinigungen dcr wirthsckxaftlichcn Lage. 91616. _ Inhalt: Kritik gsnomanaftcn. _ Dic drcrtägigc Karcnzzeit. _ Fur
den deutschen Volksschullsbrern.
ssen contra Hülfskassen. _ Central-Krankcn-
in Dcstiilaiionen.
Dic Arbeiter-Vsrsorgung, Nr. 5. _
analt: lichcr_Tl)eil : „Besckxidx und Beschlüsse des Reickps-Vkrsichcrxmgsamts. _ Ntäsamtltckyér “2.501: Die Entlastung der BerufsgcnosyensÖafts-
Literarische Neuigkeiten und periodische Schriften.
_ Inhalt:
. . dLs Kommunalsteucr-Notbgeseßes. _ Neues Ge- metrxdc-kaom111_e_11steucr-Regulativ für Berlin. _ Abänderung ciner Vorjahrift des öffentlichen Rechts durch dis Betbcili ten. mmml-)Beste116rung des Einkommens aus Handel, (ewcröc :e. Be- recbnung dcs Gewinnes aus Handck oc. nach dem Durchschnitt der drei 161;th Efritsjahre, in besondkrenFäÜcn der drei [8131811 Geschäfts-
_ (Kom-
(Kalcndxr-Wabrc dcs Steuerpflichtigrn (dcr Aktiengesellsckyaft. _ 1111511111'111gkcit dcr Kommunal-Forcnsalbcsteucrung der stiÜrn 1ck111sier. _ Bürgcrrcchtsgeld. _ Vorbsdingungcn für den Erwerb ' „Selbständig- kcxt“, „Stcuer-Entricl)tung“._ Falsche amtlichchurkundung Seitens
esckl-
Zkitschrift für Krankenkassen
zur Hebung _dcr Berufs- Begrundung
des österreichischen Unfaklversichcrnngs-EntWUrfs. _ Selbsrbüls'e unter _ __ _ Zur Wanderuntcrstiitznng _ ?)rcffc dcr B6r111sgcn011cnschaftew _ Ans Baycrn. _ Ortskrankcn- a * und Stcrbckaße dcr Hotel-AngcsteÜtcn DeutschlandS. _ Die tödilisbcn Vcrunglürkrmgcn in PköUßM. _ Der erste Bcrufnngssall in Sachsen. _ Verkäuferinnen
Amt-
organe dnrck) Uebertragung der Fürsorge fiir den Vkrleytcn auf die
der) Begriff der ihrer Natur na, (§§, 1 und 2 iff. 1 K.-V.-G.). 6. a. O. _ (xrbéiter für
_ UnfaÜstatistik. _ Zur Krankenbcrfick)crungs-Jnstitute im Kreise Altenburg. _
des, von den Bernfsgenoffens erdiJungskosten (F". 6 Ziff. 1 . a. O.). _ WJ „len der Arbeiterverkreter entstcbendsn Portoauslagen jhcxltgtcn Krankenkassen zu tragen? _ ortss dcr Baubandwerker. _" Ueber die Berechnung der im §. 49 K.-V.-G 3t0019en Ay- 1xnd Abmeldefrist. _ Arbeitsverhaltmffrs zn verstehcn? (§. 49 K.-V.-G.) _
Sunnne ]. 11. Bayern . 111. Württemberg
427 680 49 458 19 973
40 40 40
4 889 600 470 478 214 354
30 15
5 467 397 506 598 235 234
5 317 281 519 936 234 327
110111661“, denscW-„kn bei der Ortskrankenkaffe anzumelden?
' Mittheilungen f1';.r die srcherungs-Anstalten. dcr Prormz Brandenburg: Rcvidirtes
öffentlichen
Ucbrrbaupt Berlin, im März 1886.
497 112
20
5 574 433
35
6 071 545 6 209 229
Haupt-Buchbalterci des Reichs-Scba-Jamts.
Biester.
„.___.- M.....Kß“
B . Inserate für den Deutschen Reichs- und
Königl.
Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels-
register nimmt an: die Königlickxe Expedition 1. Steckbriefe U11?) UntersuchungS-Sachen.
dex- Ueutsrhen Rcith-Auzeigch und Königkirh
Preußischen Htaats-Inzeigers: Berlän ZW., Wilhelm-Straße Nr.
32. "Fl!
Oeffentlicher Mzeiger.
5. Industrielle Etablissements, FaHriken und
2. Zwangsvollstrcckungen, ladungen u. dergl.
3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen :c. 4. Verloosung, Kraftloserklärung, Zinszahlung u.s. w. von öffentlichen Papieren.
WÜR__ _
Anstalten. ."" Brandursaoöen in England. des Vsrbands-Burcaus.
Nr. 4. _ Inhalt: Städte- , Reglement vom 23. pril 1885. _ Zu den Angrzffewchen die öffentlichen Fcucrverficberungs- Ueber dre Emsubrung der amtlichen UntersuchunZk de“:
_ Schuß gcgen Vlißgefabr. _ »
Krankenkassen. _ vaci cntgrgcngsseßte gerichtliche Erkenntnisse über vorübergehendrn Beschäftigung „ " _, Zur Auslc ung des F". 3 Abs. 2 2111613th ortsublicbcr TageFöme gewöhnlicher Tage- , den chtcrungsbczirk Nker1ebnrg. _ Unfall- und Krarikenvcrs1cherung der Land- und Forstwirtbschaft. _ Unfallversicbe- rung des Transportgcwerbes. _ Unglücksfäüe beim 11161:
151. Bergbau.
_ Frage dcs Begriffs „Fabrikarbcifer“ und „Fabrtk“. _ Zur Auslegung dcs §. 28 K.-V-G. _
Z051_ der Briefkasten :
Kosten der Unfalluntsrsuchung ((F. 54 Abs. 2 U.-V.-G.)._Berechnung affen zu leistenden Ersatzes der Be- Sind die durch die
Von den be-
Zur Frage des Versich€run_ s- , „ , _ Das Vcriretrmgsrccht der Arbeitge rr 1111 Vorstand: und m der Gcneralversammlung der Ortskrankcnkas'se. ' . borgesebenen Was rst untcr Beendigung des
Art. 60 des
Handelsgescßbuchs und das KrankenberfiÖxrungsgeseß. _ Zur An- wm'xdung'des §. 8 Abs. 1 1122320). _ Ist ein Arbeitgeber, troßdcm cm Arbctter nur 2 Tage bet 111111 in Arbeit war, nicht dennoch der"-
_ Anlage:
Die Materialicn drs Ges. Üb. d. Ausd. d. UnfaÜ- u. Krankenbers.
e 11 er 11 c r ' 7 euerw tctat
otiz
Aufgebotc, Vor- Großhandel.
8. Tbeatcr-Anzei en.
9. Familien-Na richten.
6. Verschiedene BekannXmachungen 7, Literarische Anzeigen.
ck In der Börsen- Beilage. xk
Annoncen = Bureanx.
Inserate nehmen. an: die Annoncen-Expeditionen des „Jnvalideudauk“, Rudolf Muffe, Hawrsenstein &. Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte- Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren
kr
Steckbriefe und Untersuchungs - Sach [62136] Steckbriefs-Erledigmtg.
Der in den Straxacten „1.11.1177, 81 gegen ann Hcinrich Lichtenberg,
den Hausdiencr Jo _ _ geboren am 12. Juli 1848 zu Ber1in, unter
31. Januar 1881 erlassene und unter dem 26. August
1881 erneuerte Steckbrief ist erledigt. Berkin, den 4. März 1886. Königliche Staatöanwaltschaft beim Landgerick)
[61522] Oeffentliche Ladung.
Der Militärpflichtige Heinrich Josef Grothaus,
zirch in Huckarde, geboren am 5. September zu * altrop, wird beschuldigt,
als Wehrpsf1ichtiger in der AbficHt, fich dem Eintritte 1 des stehenden Heeres oder der Flotte
in den Dien
en. zu entziehen, obne Erlaubniß
dem
Bei
vor die Stra zu Dortmun unentschuldigtem
6 wird auf
t]. auf Grund der nach
1863
lassen oder nach crrcichtem1ntlitär flicbtigcn Alter sich außer alb dcs Bundesgebiets aufgecka1tcn zu haben, _ Vcrge cn gegen §. 140 Abs. 1 Nr. 1 St. G. B. Dcrsslb den 6. Mai 1886, Vormittags 9 Uhr, fkammer des Königlichen Landgerichts d zur „Hauptverhandlung geladen. Ausbleiben wird derselbe _ 472 der Strafprozeß- ordnrxng Von dx'm Körxiglichen Landraths-Amte zu Recklinghausen uber die dcr Ankla e zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten urtbcilt werden.
§.
(111. 41 116 86.) Dortmund,„dc11 ]. März 1886. Königltchc Staatsanwaltschaft.
das Bundesgebiet dcr- [57849]
seiner Herrschaft _
ist Termin zur den 14.
eladcn, daß bei
Stulp, den 8.
vom. 24. April 1854 _
Kömgl. Staats-Anwalts aft *erufung eingelegt und
auptver andlung auf
ai 1886, Vorm. 103 Uhr-
vor der Strafkammer des Königl. Amtsgertchts zu
Lauenburg anberaumt.
rklärung ver- Fu demselben wird der seinem Aufsnthalt nack) un ekannte Gärtner Ebrke unter der Verwarnung
Gegen das Urtheil des Königl. Amtsgerichts zu Lauexiburg vom 6. Juli 1885, welches den Gärtner Ferdmand Ehrke aus Lantow, 34 Jahre alt,r_10n der Anklage dcs Ungehorsams gegen die Befehls Uebertrctung gegen das Gesey reigesvroch€n, bat die
, seinem uncntsrbuldigten 21,119- [erben zur Hauptverhandlung gescbrttten werden Wird. Februar 1886. Der Erste StaatSanwalt. _
Vorladungen n. dergl. [61995]
als Konkurchrwalters im
Wohnhauses sammt Zubehör Termin auf den 29. April c.,
briefe zu Überreicben haben. Holzminden, den,7. März 1886. Herzoglwbes Amthericht. ck 15 n e m a n n.
Zwangsvollstreckungen, Anfgebote,
Auf Antrag des hiefigcn Kaufmanns Louis Müller „Schuldeixwesen des Kauf- manns Friedrich Neckels bicrselbst tft zur Zwangs- versteigerizng des „„zur Koriknrsmaffe gehörigen
in bcesiger Stadt 9111) 110. 888. 234 belegenen
„ V,ormittags 10 Uhr, por Herzogstchem_An1tsgcrtchte hicrsclbft an eseßt, m welchem die Hypothekgläubiger die Hypot eken-
“?““;ÄNW-I-KWÉK“ ** “. :* *.“ *
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