1886 / 63 p. 16 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 13 Mar 1886 18:00:01 GMT) scan diff

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waltung Hineingezogen, was _ibre gegensätzlich Stellung zur Unter- richtsvcrwaltung nicht zur freien Entwickelung gelangen laffc.

Besonderes Aufsehen erregten die Von Zeit zu Zwit im „Pick- grzym“ erschcinenden Artikel, wclche die Spekulation aus eine zwischen Prcußen und Rußland erWartete Verwickclung bekunden u_nd anschei- nend in einem gewissen Zusarmncnliang stehen zu dcr_m_dcr_pol- nischen Presse anderweit srörtcrten Fr.]ge, auf welche Serie m dicscm Fnac die Polen sick) stellen würden, cine Frage", dercn Bcankwortnng dahin gegeben wird. das: sick) dies danach _rtcHtcn werde, ivo die Polen die meisten Voribeile für sich cr'blicxcnwnrdcn. __

„K krwäbne sodann die allicitig bczcugie Polomtirung der deutschen Katholiken mit Hiilfe des __ erigionöunicrrickdts. Es steht fest, daß zahlrcicb dic dcu_tsch-kaii)oltjc_kyrn Kinder eingeführt worden find in den polniscky-katholiickWn _Untcrrtclxt, und_daß yon da aus die Pokonisation dcr deutjcb-kaiholtscbexi Kinder 6111611 wichen Fortschritt gemacht bal", daß die Elterwund Kmch oft gar mcht mgbr ausreichcnd 11-1) Ocrständigcn koxmten;_dte Eltern wrzickpen noch dc_yt]ch, dagcgkn die Kinder zum Theil gar nicht, zurn Thel! nur ungcrwgcnd deutsch. Hier wird ferner erwäbnt i_n eineni cnorzrr langen Bericht, wclcbcr aus dem Krcise KartHaus erstattxt i]t,__dag 111 der dmnaljgcn Zrit auch die' Umtaus'ung znhlreickycr dentick)_cr Kinder 111 d._1_§ P01n11ch6 anfing sowohl bei den Taufscheinem «[S bc: dcn Geburtßltktcn zu den Stammwllcn und bei anderen amtlichen Attcsien._ Dxr L.111dratb_war damals schon 20 JaHrc im Amt, als _cr dcn Bericht_1chrieb, cr 1.191:

daß 516341151) Hintz fortan Hinzu, Krause; Crusa, Box; und Fuchs _ Liß, Frank _ (Frankowski u. s. w. _kxicßxn, wodurck), akgrsckwn von dem sonst erstrebtcn Zweck?, aucb sm_e 11th germgc Y_cxwirrung in die “Familicn- und PersonenstandEverlyältmme gebrackyx Ui.

Des Weiteren wird Hervorgehoben,_daß die katixolijchrn Gerit- 1ichcn deutschrr Abkunft, wclche dkr Bizchof Sedlag_ m dtc_Prx:-vmz (ic'zogcn Hatte, verfolgt wordrn iind, und daß alle' __dikse Mgmmhmcn sich ausnabmslos (mf die Pclpliiicr Quc[[e_ zurückfahren [anon. 2112"; ein Charakteristikum wurde 5161“ beiipiclsweisc cxwabni _ 65 1111121] Alle?» nur BkispikW, dic angefiihrt sind _, _daß als rm _JaHrc 186- zmn ersten Mai fiir don NorddcuUchcn Rcrclystag _gkwalxlt wcrden soÜte, die Parole ausgegcben wnrde, daß durch_dcn(xmtrit_t vori Weit- preußkn in den NorddeutschnBimd dic katholijckchirclyc(chfabr laufen Es befinden sich da die unglaublichstcn Angqbkn m den Akten imd rs kc'bri iiberall dic Auffassung wieder, daß der_chrUS 28 an der iidthigrii Aufkkärnng in dieser Hinsicht bat fcöicn lamcn. _Wir Haben die_ [Zr- icbeinung grbabt, dm“; sick) das gesteigcrt izat sowcrt, daß_111an bet den Wahlen zu klaren Rcsultaicn dariiber ian], al:“; zum LMM Male rin Jabra 1871 zum dcntsriyen Reichstag gcwablt wurde. Da_ schi] xa die dentschcn Katholikcn und dir dcnticbkn anpgcliscixcn cm, daßste dcm Von mir angcdcntctcn Zuge gcirennt m_th Widerstand isrjtcn kiinnicn, und sie srcÜan zwmeinsam untcr_Znstxmmyngwon LlUlgM Geistlichen eincn dentscH-katholisMn Geistlichen 111135118111? Pr. S_tar- gard, in ivckcHem Pelplin arlrgen iii, mri. Sem Gcgcnkmidtdat war cin ganz in drr *iäHc wohnender bckaxmier polchr _Hcrr _ ici) weiß nicÖt, ob wir die Freude Haken, ihn Utxicr uns zu chen _ Hr. Von Kalkstein-K[0uowkcn, Und es wcxr intkrixmant, _daß, obwohl kin katbolischr Geistlichkr, gcgen deii abwiiii 111chts_cmzu- wendsu War, aufgcsicllt War in einem, Wenn ick) mich rccht krmnerx, von 6 oder 8 anderen katholischen Geistlichkn_Untcrzeicßqucn Walxxriii, in Pclvlin und auf den Tairlgüiern des Bischofs dic1cr___katl)_olt1che (Geistliche fast gar krine' Stimmen erhielt, sondern au51ck711rßlich der Polnische (iökgonkandidat, Hr. von Kaikstcin-Kloiwwkrn.__ _Das_sin_d 1a natiirlich SACHEN, die uns mcbr odar minder _g1kichgnsttg cr1chcincn, aber auf die Bevölksrung dor!) i'll der That cmrn skixr maßgebenden Eindruck mackzcn. _ _ _ _ _

Der Herr Rcaierungs-Präiidcnt schildert 5erspte1swczsc m eincm Bericht aus dem Jakirc 1872, unter welchem Druck s1chdieka11713111che deutsche Geistlichkeit befindet. Er erwähnt untcr Aiidcrem, dax; em Psarrrr Mühl, der aus einer ganz Rutschen Familie stammie und ihm noch vor kurzer Zcit eine Sammlung dcr von 111111 vcrfaßicn 139111- s chen Gedichts übersendet batte, genötbigt worden war, 00113001 ]ick) Unter scinrn Pfarrkindcrn viele Deutsche befanden, dcnnochigm1ntlzcke Predigten in olnischcr Sprache zu Halten, sowie auch sammtk e iibrigcn gottcsdtcnstlickyr'n ._Handlungen in polnischer Sprche zn_ wcr- richt€n, ja derselbe als Lo“a[-Schu[inspektor de:_nLe1)rcr dreErtOcilmig des dcutschn Unterrichts hatte verbieten müßen; Y11s01ch€n Bei- [pielem meine .Herren, chli cs auck) bis m die 11_cne»ste Zcit nicki. Ick) 121150, glaube ich, Ukulick) _ schon einmal darmxf hinsicwicicn, wie ein Scßulyyrstehcr m __cincr _sebr gchäßigen '.[rt und Weise dem dentichen Unferrtchi m_ drr Schule sick) entgrgengesieilf und untrr aÜen Umständen es zu [)Mfék- tröibcn gesncht Hat, daß die deutsche SPMÖL zu ibrcmecHte i_qmmc.

_ Ick) darf noch Hinwkisen auf neuere Vorgänge, bciwwlswciie ans dre Wablagiiaiionen dcs Grisilicßcn, Dirsktors von Wollscb1agcx,_aus Jacobsdors, und kann mich [)ichci €an Artike1 dcr „Sckylciiichcn VolkSzeitnng" bczisbcn. Es war namkntlicl) drm Hrn. won Woll- icl)[c'igcr Vorgcworfeii worden, das; er mitAusdriicken von einer Scharfe, die ich nicht wiederholen darf, diricnigkn G8isilichen blsckyimpit Habe. die nicht bei den Wahlen dic Polnische Sack)? iördsrn w0111817; das war ielbst dé!) „Sch1€sischcu Volißzcituxixz“ zu arg, 10 daß_ 112 Mi dringend warnix, mit dcrariigsn Gcbäsiigkriicn JCJM Tenichc Ein- halt zit thun.

_ Meine Karren, daI Tbsnm ist unersÖöPflicH, ick) Weis; mcht, 01) i auch nur annähernd dcm Matcri-a1 gcrechi ge:- wordrn bin, das ick) hier vor mir Habe, vor allen Dingen nicht dem, ivas ick) zu Hause 5611138. Es ist, um noch Einen anderen Fall z_u berüHrcn, Beim Studium der Wien und anderen Sachen beispicl-chiic mir aufgefaücn, daß man in dcr Diözssex Kitlm [)Llli'k iwck) in Einrichtungen dss Gottesdienstes (11.1? die Erinnrrungsn icsil)ä[t, we1che das ch'maligc polnii xc Reick) bcireffcn. Wir wcit das geht, weiß ich nicht, wci[ ich nicht Habe Untctrsiichungcn ansiellrn lassen iiber die Art Und Wrise dcr Kirckycngcbetc u. s. w. Aus d.“)i Akten sehe ich, da)“; jkdenfalls friiher [ange Zcit fiir Polén, die ROW- blik Polcn, gebetst worden ist; das Ucbrige aber "(3.152 i_(k) aus dcm sogegianntcn Diri'kwrium entnommen, also den biscHÖilichn __ Au- weiiungcn iiber die kirckylichcn (Einrichtungen der Fcittagc u. s. w., und ich Habe da gefundcn, das; die sogenannten 113,11'0111 !(?Z'Ui 901011138 [vente noch in voller _ (anuf: 8118715181). _ «;ck bin sehr gern bereit, auch darartf 511 kommen; ick) kann dcn Wünschen goreckpt Werden. Dcr gekhrtc Hr. Abg. von Stablewski wirst mir cin: 8007188. Das hängt meines Wissens so zusammen.

Friibcr Hatte die katholische Kirche in Sckzivrden cine ganzc Reihe von eigcnxlichen Pal'rone'u und besonderanili cn, 1vclchc iiiSchwxdcn YOrngSWAsL Vercbrt wurden. Als mm in chwcdcn die katboiiickxe Kirche znrückging und dort die Betreffenden nicht mehr zur Vcrekyrriiis; gelangten, wurden dicse yarroni !SZui 81167138 der Diözese 51111111 überwiesen, so_daßalso Heute die Heiligen von Schwsdrn in der ein- Zebendstcn Weise )xer bei uns berücksichtigt werden und anfgcnommcn sind in das Direktorium. Ich glaube, das wird rickztig icin. _

Was mm die patroni kSJUj 1'01011iac3 betrifft, so bcfiridcn !ie sick) beute noch im Direktorium. Das ist mir um so auffallender

cwc En, als ich beim Studium der Akten gefunden habe, daß der

,' ts_)of Sedlag auf dicscm_Gcbist sick) bemüht battc, siarfc Em- schränkungcn eintreten zu lasten, und als es mir bekannt ist, daß der Wi1chof von Ermland diese patrouj kSZ'Uj kolonias ganz aus scinkm Direktorium entfernt hat und zwar aus dem sehr einfachen Grunde, Weil _ wie es hier schon von einem meiner Vorgängcr bcrvorgabobcn worden iit in einem Schreiben _ auf Grund der Bulle (10 8311103 auimarum cs staats- und kirchcnrcchtlich unmöglich ist, daß wir es uxis gefallen lassen, daß Patrone von Kirchn für Länder, die heute nicht mehr existiren _oder nicht zum Bereich des prcitfiisÖen Staates gehören, hier Gegenstand einer politisch gefärbten Berebrung- iind.

_ Also ich kann wiederholen_die Herren Werden es ja kontrolircn können: axis der Diözese Ermland, Welche auch 1772 an Prcußcn gelangt ist, find die pacronj rngni koloniae entfernt, sie fignrircn aber beute wieder und noch in Westpreußen.

„Es gab mir dies Veranlassung, einmal die in der Dii_5_zcse Kulm Tbtauchlichen kirchengottesdietistlichen Bücher ansehen zu la11c11, zumal

__hauptet worden war, da_ß auch in diesen Büchern immer noch An- klange an das frühere Po enreick; und an die Wikderauferftchung dcs

alien Polenreicbs fick) vorfändcn. Aus dem Ergebniß will ich einige Sätze noch vortragen.

Das gsht ja in den Gebeten im AUgcmcinen durch, ohne daß man es gerade juristisch beweisen kann, das; das Vaterland, welches Gegenstand der Verehrung ist, im Großcn und Ganzen hier das alte polnische bezw. das in Aussicht gestellte neue polnische Vaterland ist, und namentlich finde ich das in cinem von dem Bischof von der Mar- wiß 1879 imprimirtcn Gebetbuch: Der Schuycngek Klarer kommt dies zum AuIdruck in einer im Jahre 1877 von dem Bischof impri- mirtcn Auswahl don Kirchengcsängen. Da befindet sich ein Gebet für die in Polen unterdrückten Katholiken: _

Gott möge die kelzerisckpen und schismati1chcn Völker, die ibrkr Wildheit und Grausamkeit Vertrauen, durch seine mächtige „Hand zcrmalmen, auf das; sie die rechigläubigcn Kinder der Kirche nicht ferner vcrfo'sgcn und bedrückcn können._

Meine. .Herren, das ist ja im Stil der Makkabäer sekzr schön, aber ich glaube, in den Händen von Preußén, die Poluisckxcr Natio- nalität sind, ist e:“; dock) etwas Aufregendes, wenn man in diescr Weise für die in Polen unicrdrückten Katholiken bittet, daf; Goki mit _mäck)- tiger Hand die Unterdrücker, die keycriichn und schismatixcben Völker zermasmcu 111596.

In eincm anderkn Buck), welches 1881 von dmn Bischof impri- mirt und VEU dem Rogens 1)r. Ruckxnicwicz in Pelplin Heraus- gkgebcn ist, einem vici Verbrciieicn Andacbisöuck), findat sich u. a. ein Lied vom Heiligen S?;nanus, Bisckwf und Märtyrer:

Stanislaus, unser Patron Polenö, bebaltc Deine Landskcute in sorgsamem Schuß, darum [vitir'n wir Alle Dick); Dick) bitten wir, Gott, Öikib' auf unserer Seite. _ _

Stmiislmis, Bischof von Krakau, blicke vdm Himme[_aus Dein Polcnvolk! sick)? seine Bedrängnis), stehe die Verwüstung der KircHen, Gottes Ebro wird aUSJelösckyt.

Stanislaus, berühmter Märtyrer, crnerzere die «[ie Liebc zum Vaterlandc! Es ist ganz verWL'Uiet; die EHU! (55131185 Hat in ihm anfg-xhört; die Krone gibt verloren.

" Stanissaus, wachiamerHirtc, DeineSchafställe zerreißt cin briillcnder Löwe; die Keizer" und Hcidcn Haben sich gegen sie vorschworcn; nieder läsii sich der flit-gcnde Lidlc'x.

Stanislanö, Erlöser Deines VoTks, pflc'ge das 39er; des muibigcn Königs, [cite dcn Senat und das HOST", malbr'. iiie'dcr die Hri- dcn mitsammt dcr Keßerei dnrch die Macht des 52111- mächtigen.

Meine? Herren, das arscbikßt in Preußen, nachdcm die Provinz Wcsiprcnßcn iibcr100 JaiIrr der Krone Prr'ußens ciiwkrleibt isi". Dikscs Buck) bafindri sic!) in den Händen (111 dcr drittscßrn Kaiöo- likcn: ami) diE dcntschn Katholiken miisic'n si dcrartiger Büciicr in dem sich Polnisch vollziehenden gotteßdicnstlicswn chen [*Cdicnrn.

Msine Herrin! Sie werden es vcrsicbén, wenn Sie diesc Thai- sacßkn iib€rblickcn _ mögi'n der HTW Vorrsdnrr Und seine Freunde sagan, was sic wvllrn, sie sind aewif; oprimz 1100 _ abcr Sie werden es vcrstclzcn, wenn dir, die die Verhältnisse von andcrcr Seite kennen, 11ichtdara11glanbcn, daß die thschcn Kathokikcn dort ibr Recht erhalten., vielmehr überzeugt sind, das; die

dcutschn Kathd1ikcn Gefahr laufen, iHrc deutsch Na-

tiona1ität zu Verlieren.

Dor Abg. Gsrlich machts darauf aufmerksam, wie ans disser Debatte wisder hsrvorgkhß, daß Katholizisinus Und Polonismus im Osten identische Begriffs sciM. Frage mcm Linon Einwohner, ob er katholiicl) odcr cvangclisck) sei, so erhalte? man zur Antwort: ich bin polnisch! Jetzt höre man dort: wir foklen aus dem Lande getrieben wsr- den, man will un-Z unse're Religion nehmen. Woher konnne eine solche Anschauung? doch von der Presss, dcn Geistlichcn oder dan Großgrundbesißern. Zn SÖWCH werde jsßt gar ksine deuische Predigt gehalten; gesckwhe es aber wirklich einmal, so entstehe ein Scharron in dcr Kircho, und der Geistliche sage, er wolle liobsr polnische _Andacht halten. Die dsutschen 311211st erhielten keinen deutichen Religions: unterricht, Bischof Sedkag habe polnischen Unterricht erthcilen lassen. Warmn th-(iten dic Grisilichsn Nicht das Umgekehrte? Ja, Nsubaurér, das ist etwas anderes.

Drr Abg. NEUHUULr 116101110, daß das, was der KUÜLW:

Tinisicr iiber die Vérfolgnngcn “OLS Vischoch Scdlag O_orge: tragen habs, aus der politisch aufgerogtrn Zeit von 1,846 bis 1848 hcrriihrs. Was der Minister mit dM nationalen Schuß- patronsn habe sagsn 111011811, sei “ihm nicht crfindlick), oder sollten etwa ams) diss? oxpatriirt werdcn?

Der Abg. Dr. Windthorst 111811119, nach Askem, was im Laufe dsr Debatte vorgebracht wordsn ssi, schienen die friihersnngie: rungon gsichlafen, 0081“, was er 91111159, richtiger geurthkilt 511 haben. Wenn in disser Weise? writßr gcrnmnisirt werde, dann müßten sick) dis Polen mit Gewalt zusmiiinenthun, um da: gsgsn Widerstcmd zu leisten. WWU man dem Deutschen die Mutiürspracho nehmen wolkie, so wiirden diesddaffelbc thun. Wenn der Ministsr gsgen cirion abwesenden Prämien, den Bischof von Kulm, der sich hier nicht vsrthkidigcn könne, vor dsm ganzen Lande so schwere Anklagen crhobcn habs, so sei das» etwas durchaus Ungrhöriges. (Viz€-PréisidantvonBsnda batdcén dencr, bclcidigsndk, Ausdrücke gsgsn die chirruxig zu vermkidrn.) Künne dsr Bischof nicht ein guter Preuße und ein gitter Pow zirgleick) ssin? An höchster SWM dsnks man so! Man habe ausspionirt, daß im Hause des Bischofs dessen Muttsrsprachx: gesprochsn werds. In seinem Hanse könne JEDER sprechen, was cr wolle. Zn 13101911 vornchmsn Häusern werds französisch gesprocßen, um dcn Kindern den (Hebraué 081.“ Sprach? zn erleiéhtcrn. Sei dariibsr im Ministerium no ) nicht gésprochcxn? Redner wiederbols, ch- sei nicht richtig, cinyn abwessndeu Bischof in diessr Weise anzugreifrn. Das )ei nicht drittsck) und hoffentlich auch nicht preußisch.

DLL“ Abg. Dr. Wehr (Dt.:Krone) konstatirte, daß die Volendsbatie aus der polnischen Fraktion heraus angßregt sei. Der Vorredner habe. gssagt, dasz sick) 010 Polen mit Gswalt gegen die gegen sie gerichtstsn Maßregeln zusammenthun müßten. Wenn die Worte: so gsfallen seien, so müsse man zugeben, daß es sin starkes Stück sri, wcnn cin preußischer Abgeordnetsr hier öffentliF so etwas sage. Der Abg. Windt- l)orst habe mich von «pionage gesprochen. Redner be- greife nicht, wie man da von Spionage redsn könne; inWest: preußen wisse jedsr Katholik, daß im Hause des Bischofs von der Marwitz- polmiscl) gesproYen werde. Was die weiteren Acuszerungsn gegen den Bis )of betreffe, so "hätten die Polen if(!) gerad_e provozirt, sis hätten also ksin Recht, sich zu be,-

weren. ,

Der Abg. Kantak“ wendete sick) «*Ich die Angaben des Ministsrs und führte aus, daß dieislven meist auf falschen Berichtsn, die dem Minister von seinen Beamten gemacht wären, basirten.

Der Abg.1)1'. Windthorst bemerkte, der Minister habe gestern chou die Vcrwaltung des Bischofs von der Marwix, aiigegri en. Der Abg. Neubauer habe blos raplizirt. Von dem Abg. Wehr sei es nicht loyal, dcm Redner etwas unter: 5uschieben,1vac3 er nicht gesat habe. Er habe allerdings gesagt, die Polen müßten si mit Gewalt zusammenthun, d. 1). sie seien gezwungen, das liege in der Natur der Sache. Redner habe die Polen immer vor Gewaltthaten ewarnt, und er benuße diese Gelegenheit, den olnischen Lands enten zu sagen: Wenn die neuen Vorlagen tic in Eure Seele und in

Euer Herz einschneiden, und “_wenn Ihr unwiklig werdet, so laßt Euch um Gotteswiklen niemals dadurch verleiten irgend welchen Akt dxr Gewaltthax zu verüben. Das erhsiscüt unsere Religion, Pflicht und Gemiffen. Er werde immer die Rechie der Polen vertreten, ihre Gewaltthaten aber nimmer billigen. Das möge fich aber der Abg. Wehr und Diejenigen, welche die Gewalt hätten, gesagt sein lassen, man solle den Bogen nicht zu straff m_iziehen. Es könnte das sonst Folgen haben, die Me vermeiden wollten.

Der Abg. Spahn glaubts, daß die Rogierung selbst die Schuld trage, wenn die Polen kein Vertrauen zu ihr hätten und nationale Tendenzen verfolgten.

Dor 21513. Dr. W2hr meinte, die von ihm citirten Worte des NOF. Wl11dch0kst seien unglücklich gswählt, sie müßten Überall EU Eindruck hervorbringen, den er davon empfangen habe. Er freue sick), daß der _Abg. Windthorst das Miß- vsrständniß aufgeklärt und seinen Worten eins andere Deutung gkgeben habe. Durch diese Erklärung sei dsr Vorwurf des Mangels an Loyalität erledigt. Wenn fyrricr der Abg. _WindtlZorst sage, daß an den bedenk- [lchLU Zrzständen m_Po en Diejenigen die SchU_1d trügen, welche die Polrn ]cßt lisschinipften, so miis1e Redner 010€) zurückwenen. Von Bsschimpscn der Polen sci gar keine RS_de. Zn 1e_incn (Redneréz) Bemerknngen sei von einer Be- schrm§fung nichts zu finden, und er weise diesen Vorwurf zurü .

_ Der Abg. Vt“. Windthorst erwidsrte, was, er gesagt habe, blsibe gesagt. Ds.]: Abg. Wehr hätte nur weiter lesen sollen, xa_k_i_1n€n die Erklärungen, welchr jede falsche Deutung aus: (i) 13 en.

Der Titel wurds gsnehmigt.

Beim Titel „Bisthum GnesrmPosen“ nahm der Abg. Ostrowicz Vcranlciffung, die vom KultuH-Ministér gegen den_ Propst Dambeck b_er Gslcgenhrik der Polcndsbatte erhobene L_)?jchnldigung, polonrfircnd zu agitiren und die dcutsche SYTUckM zu _verziachläsngen bezw. zu untsrdrückcn, untsr Hin: WELS auf die', 1hm von dsm_BeschUldigien selbst an dir! Hand Negebcnén Datixn ziirückzuwsixen. Der Ministér solle doch mit solchmrInkrimmationcn etwas vorsichtiger sein.

Hisrgiif cntgegnste der_Ministor der geistlichen, Unterricht?;- Und Mediziiial:Atig€[eg8715611611, ])1-. von Goßler:

_ Meine Herren! Dsr FaU dss Propsieß Dambeck ist mir um 10_M€[1k in Erinnerung, als (*I, sowéit ick) mici) Misinncn kann, das erste Mal Wär, daz? ick) in dcr Siéiiltllg als Minister in die Lage kam, eincm Gcistli ('n die' Schulaufsickzt zn miizicden. Dic PMWKI, die in der Angeirgcnheit damals (in_fgctwmmx'n warc'n, "Habe ici), wic. ick) Nlaubr', alle Vollitändig dnrcngieicn. Ick) weiß ganz genau, das; im Jabrr 1882 die Entziehung der Schn'kauffickyt eintrat auf Grund dcr Vcrbandlmigcn ails dem Jahre 1881, wci[ (“5 mir als jun em Minister schwer war, indicscr Angelexicnbeit cincnso fesirn E111schluS zu fas)en,c11s*estnci_ncs Erachtens s ach1ich cboten warIJck) hab“: die AngelegNt- hrit damals öfter bin: imd [MMS)("U lassen, bis ich die chicrung crnxächtigic, die Entziehung der Ortsscbickaufsichi auszusprechen. Ich ent1inne Mick), daß damals dcr Vorwurf gcgen dcn Propst Dambcck crHoloxn war, das; deutsche kaibolisckye Kinder auf seine VN- atilasiung in drr Religion poknis ck unterrichtet wurdan. Das fiiihrte zu einer Unicriuchung. Bci derselben wurde durch Zcugenverncbtmmg, nicht 5105 durch zufällige Denunziation», festgesicill', daß er einem chrer Aiiweiiung crtbcilt Haiti, die dcuisckxc Sprach nur meÖanisck) zu [ehren. Der als Zeuge vcrnommrne Lehrer war sciirer Arlfsickyt, so weit ick) miri) erinnere, damals nicht mehr unterstellt, Hatte auch sonst keinen Anl_aß, sowcii ich die Verßältniffe im chächiniffe “babe, gegcn dcn Prop]t Dambeck voreingenommen zu sein. Der LZHrer war inzwisckxn an einen andrrn Ort Verskßi wordén. Das ist die ganz objektive Lage des FaÜes.

_ Nun will ich gegen die sehr schöne Biograybik, welcbe drr geehrtr .Hkrr Vorredrier von dem Hrn. Damöcck qegebcn Hai, nichts 6111- wcndcn. Konflikte kann ja jedLr im chcn babgn , obne um chwiilcn si(i)_ eini'n Vorwurf Seiténs seiner Freunde zuzUzixhcn. Vervvilstiindigcn wifi ick) dies Bikd mir durch die! quimciw, d&ß der bctrrffenda HM: im Jahre 1883 zu 500 „16. (MW- strafe Verurtheilt ivordsti ist, weil mit seinem Wissen in scinc-r Kirche zu Schiversenz cine Altardcckc cmigclegt wordkn ist, in wclche dcr Endreim des Lichs 13026 908 1'0131ce3 eingestickt war. Die 1'11atsäch- [iche Feststelltmg dcs LandgeriÖts Posen in dsm Erksnntniß Vom 22. Oktobrr "1883 ging dahin, das; daI Lied zwrifclkds ein rcdokuiio- närrs ici, und daß bei dsa gegenwärtigen Zeitverhälfnissrn rina Ge- fährdung dLI öffeni'liMn Friedens dmr!) die Handlung siaitgrfimdcn babs. Bei ÖM! Urthcik hat sich der Propst kcruhigi. Das ist THaisach. _ _ _ _

DW Position sowro der Rest dcs Kapitsls wurden ohne Debatte genehmigt; ebenso das Kapitkl116, Katholische Geistliche? und Kirchsn.

Kapitel 1163 fordert 48000 517; Vediirfnißzuséhüsse fiir ernßn (altkaxßolischen) Bis(kwf.

Der_ng. ThiZix mg schilderte in (ingerrr Ausfiihrung die Vc-rhiiltmye in _Neisw, welche sich dadurch heraqusbildothätten, dus; staatlicherseits de'n Altkatholikon s. Z, die Kr-Zuzkirchs zur Benußung iibergebcn worden sei. Jetzt nach 10 Jahren ssi dre altkatholiiche Gemeinde durch Rücktritt „Ur katioliscßen Kirche, Tod und Verzug auf ein kleines Häuilein zusammcxn: gsfchrumyst, so daß dio schöne große Krsuzkirche leerxtehe. Da: gegsn sei der Notlxstand in der katholiscken Pfarrkirche ein ganz- migeheyrer. Cr bitt; den Minister dringend um Abhiilfs.

Der Minister der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal- Angelegenheiten, Dr. von Goßler, erklärte:

Meine_ crren! ich kann mick) auf eine kurze tkiaisäcksiche *Ve- merkung bc] ränken.

Ich habe, anknüpfend an die Beschlüsse dicses HoHc-n «Hauses und des HerrenHauses im vorigen Jahre, gefaßf aus Anlaß der Petition aus Wiesbaden, vor einiger Zeit Anweisung auck) nack) Sch1c1ien bin erthecki, von nmzcm die Verhandlungen zwischen der römisch-katbo[isch)en und alt=katkckoli1cheu Gcmsinde aufzunehmen. Die? Staatétregicrung bai ja gar kein andrres Interesse, als das Gesetz, was da ist, auszu- führen, und zwar in der Weise aUSzufiiHren, wie es möglichst dem allgemrinen Interesse entspricht. Der Grundsatz, den ich immer Vcr- treten Habe, ist der: WO eine Theilung zwi_schcn den beiden Religions- gemxinschaften möglich ist, muß die T)eikung einireten* wo eine Theilung nicht möglich ist, habe ick) aUcrmaßen dahin gesircöt, daß der eine Thsil eine Abfindung gewährt und der andere sie erhält,

_Da meine Bemiilyxmgen auf dicsem Gebiete nicht mit reicher Frucht esegnct wvrden 1ind, dashat ja Verschiedene Griinde. Ich will das ni 1 näher ausführen, weil das beute viclxeicht die Stimmung trüben könnte. Abxr das Hohe Haus brit im vorigen Jabre die Auf- faßnng, von der ich mich leiten 1affc, gcbilligf. Ich bin der gute Vcrmittler; wird den Herrn Vorredner mtcrcsiren, wenn ich wiederhole, da); 1111]: VeriicHert worden ist aus seiner Gegend Von ein-em Kaibolikcn, daß die_ Zeit jetzt gekommensßei, wo man durch eine ge- schickte mid freundliche Verbandlung in * eiffe die bestehende Schwie- rigkeit löien könnte. Ich höre zu meinkr Kreude, daß der Herr Vor- redncr_ der Vorsißende drs römisck, katHosinhen KircHenWrstandes ist, also eme sehr ein [ußreichc und maßgebende Stellung bekleidet. und Wenn er der Intention meiner Person und des Hauses, die hier im vorigen Jahre zum Auödruck gekommen ist, irgendwie R€chnung trägt, Zr kann ich ihn nur aufrichtig bitten, meine chüknngc.. zu unter-

ußen. _ Darauf wurde mn41/211hr die weitere Bcrathrmg bi?- Mittwoch 11 Uhr vertagt.

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“““. Zwangsvollstreckungen, Aufgeßote, Vor- laduxigen u. dergl.

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. Berlomung, Kraftloserklärung, Zinszahlung u.s.w. von öffentlichen Papieren.

Oeffentlichev Anzeiger. *

Inserate nehmen an: die Amoncen-Cxpeditionen del „Jnvalideudank“, Rudolf Mosse, Haaseufteiu & Vogler, G. L. Danbe & Co., E. Schlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

5. Iridustrielle Etablissements, Faörifen und 6 V (?Hyßdhandéz k

- Lr te ene ? annt '“ . . 7. LitLrariscbe Anzeigen, maM-ngen

!

Annoncen-Bnreaux.

8. Theater-An'eicicn. “u dsr Bör .- 9. Familien-Iiaciirickten. i I Beilageiep

Zivangsvollstrecknngeu, Aufgebote- .Borladnngeu n. dergl.

[51564] Aufgebot.

Auf Antrag des Naclykaßpßegers, Insiizraib Wielisck) zu Brieg. werden die unbekannten Erben:

1) dcr am 11. April 1884 zu Brieg im Alter von

57 Jahren verstorbenen, angeblich in Bricgisch- dorf, Kreis Brirg, geborenen Arbeitcrwiiiwe Johanne Schoß, Tochter der Zu Bricgisrhdorf wohnhaft grwcscnen verstorbenen Arbeiter «Herr- mann'sckyen Eheleute,

der am 6. Februar 1885 zu Vries im Altsr von 69 Jahren verstorbkncn verwittweicn Han- delsmann Vcriun, Amalie, grborem'. Schweizer, der am 8. November 1884 zu Brieg im Alter von 85 Jahren verstorbenen verwittivcien Haupt-

_ mann T),")eophile Gerber, geborene von Krgler, .arisgcfordert,

ipäicstcns im Aufgebotsiermine

den 11. Januar 1887, Vormittags 11 Uhr,

“iHrc Ansprüche und Rcchte auf den Nachlaß bei dem Uixtcrzcichncte'n Amtsxirricht (Lindenstraße Nr. 40) anzumelden, widrigenfalls dieselben mii ihren An- sprüchen auf 73811 Nachlaß werden ausgescöloffcn nnd der Nachlaß dem sich meldrndeu und legitimircnden Erbkn, in Eririnnchntg desselben aber dem Fiskus wird verabfolgt werdcn, drr sick) später mcldcnde Erbe alle', Verfügungen dcs Erbsckwftsbesilich anzu- crkcnnen schuldig, von demselbkn wcder Rschnnnas- [Murx], nock) Ersaig, dcr Nußimgen zu fordcrn be- rechtigt ist. sick) iiielmrhr mit der HerauSgabe des noch Vorbandem'n bcgnügcn muß.

Der _Sckwiz'sckye Nachlaß beträgt ctwa 50 «11, der Vertun']che etwa 100 «15., drr Gcrbrr'sch etwa 700 “M

Brieg, den 22 Fekruar 1886.

Das KöitigkiÖe Anitsgcrirhi. 11. Neukirchner. 181051] Aufgebot.

Auf Antrag des Erbpäckytch Friß Kkarftke Hie- sslbst', wecher dcn betr. HVPOWLkSUiÖÜU vorgelegt bat, wcrdr'n aÜe Diejenigcn, weickye Ans rüche an die 1901. 4 des Grund: Und Hypothekenbu Z drr Erb- PacHisicÜc Nr. 14 Hicscxbst am 9. Januar 1858 für den Knechi Jobaiin Hagen [)ic1cibst eiiigetragenkn 400 Ti)[r. Crt. zu Haben Vermeincn, Hierdurch anf- gcfordert, diese ihre AnsprüÖc spätestens in dem auf

den "1. Mai 1886, Vormittags 11 Uhr, vor dem hiesigen Amtßgrrichte angesetzten Aufgebois- termine anznmcldcn, widrigenfaUs sie mit dieseii An- sprüchen Werden aUsgcsÖlOffcn mid das Iriiabulai inr-HypotkzekenbUÖe wird getilgi wcrden.

Lübtheen, 3. März 1886.

Großßerzogliclxs AmtögcriÖi. nglandigt: „Pirsch , G.-L[nw., int. Gkrichi§schrcibeu

Im Namen des Königs!

Verkündet (11115. März 1886. D r eis [) o f ?, (Hcrichtsschrsibcr.

Auf Antrag des Auktions-Kommiffiirs Wiihrsm Kleffmann zu Pr.O1dendorf, vertreten dnrck) dcn

181572]

RcMEanwalf Coppenrath zn Lübbeckc, erkennt das

Königlicix Amtsgericht zu Lübbecke durch den Amis- richtcr Schnitt __ _ fUr RLÖÜ:

Die Giäukiger bczieöungswéiic dir RcckyiEnaÖ- “folger der Gläubiger foigrndcr im Grundbuck): don Börningbausen Bd. 4 Blatt 15 eingetragener For- “dcrimxien :

1) 11511). 111. Nr. 1 _ 211 Thaler 10 Pf. fiir

Anna Maris (Z(isabci'l) Brinkmcier, vcre521ichte Erb-

Päckitsr Ernst Brökekmcicr, zn Balkknkamp und Ykargarcthe Charlotte Brinkmeicr auf Grund der unterm 30. April 1836 bestätigten Schichtungs- Urkunde vom 0. Newcmbsr 1835, von wclchkn AH- findimgen die fiir die Margarethe Cl,)arlottc Brink- m_?icr eingetragenen 105 Tbalcr 15 Sgr. 6 Pf. be- zahlt und znr mehreren Sicherßcit der in Abri). 111. Nr. 3 cingetragensn Fordcrung drr Anne Marie Louise Brinkmcicr laut Urkimde WM 24. Oktober 1844 verpfändet siiid,

'.?) Adil). 111. Nr. 3 _ 74 THQ“, 0 Sgr. 5,“ Pf. Abfindungiür Anne Marie Louise Brinkmeier aus Nr. 56 Börninghquscn aus der Urkunde vom 10". Juli 1841, woche _Abfindnng auf die Witiive I.)?argareihe Elisabeth Brinkzncirr, Sborcnc Schick)- macher, Nr, 56 Börninghanjen vercr t und laut Ur- kunde vom 11. Mai 1850 dcm_ _ Ernst Heinrich Brökelmeicr Nr. 56 Limberg _verpscindct sind,_

ZZ Abib. 111. Nr. 5 _ "25 Thalkr _ncbii 59/0 Zin en seit Wrihnachtcn 1848 und 1 Tblr. _? Sgr. (5 PH. Kosten auf Grund das Mandats O_oxn 26.5110- dcm er1849 fiir den Kaufmaim Werkel zu Pr. Oldendorf _ _

werden mir iHrcn Ansprüchen aiif die1e Posten misgesthloffcn. Die Kosten ch Ausgcbotsvkrfabrcns Wcrdcn dem Antragsteller auferlegt.

Verfiindck: Riesenburg, den I"“- ebruar 1886. Landmcs ser , Gerichtss „rcibcr. Ju Sachcn, bcireffcnd das Aufgebot der" unbekann- Ten Erben:

&. der zu Riesenburg am 15. Februar 1876ver- siorbenen Sckxuhmacherfrau Wilhslminc (auch UWYH genannt) Mcifferi, gcb. Rosenbaum _

b. des am 9. Mai 1879 ebendaselbst Verstorbenen Gefreiten Friedrich August Ernst _ I", ] 85_

erkennt auf AntrZJ des Nachlaßp egers, ckck- 5 osenbcr

Im Namen des KönäiJ-zs!

anwalt Nauen in g_ Wpr., ezw. des Nach- laßpftegers, Kaufmann Kirstein zu Riesenburg, das Königliche Amtsgericht zu Riesenburg durch den Amrsrichier Paucke, auf Grund des §. 481. 1. O., , „. 24. 16. 27. 11. 16., §§. 847 fr. 11. 18. A.L.R.

. 829 E. P. O, für Recht:

Dic_1mbekanntcn Erben der Eingangs bezeichneten Erblasier werden mit i ren Ansprii en und Rechten auf den bezüglichen Na laß dcrgßstat ausgeschkoffen, daß der Nachlaß beider Erbla „er dem FiskuZ zu

verabfokgezp, und die sick) später meldendrn Erben

alle Bcrfugungen dcs Erbchaftsbefißers anzuerkennen

schuldig, aucb Weder Rechnungslegung, noch EWK

der Nutzungcn, sonders nur Herausgabe des 110) Vorhandéncn fordern dürfcn.

Von Rechts Wegen.

Paucke, Aniiöricbier.

,

[SW] Bekanntmachung.

Durch das AuHsch1us3urtHei1 des unierzcichnrten Gcmrbt?» Vom HLYUJL]1_TKJ€ sind die etwaigen Be- rechttg_ien der tm (Hrimdbuch yon Mittel-Wt- Drtrixitz Nr. 8 Abtheilung 111. Nr. 1 für die Ge- sckpwriier Anna Dorothea, Johann Gottfried, Johann Ernsi_nnd Anna Rosina Bothe eingetragenen Vaicr- erbtbcilspost von _61 Thlr. 7 _Sgr. 6 Pf. mit ihren Ansxruckxn qui diesslbc angexchioffen, auch ist das darubxr gebildete_ Hypotheke'n-Dokunient, bestehend aus _cmer Ausfertigung ch Erbrezeiies vom 8/17. Jum183k; dem _vaoiHchnschein vom 9. Jaimar 1837 aus dem CtniragungßVererke vom 10. 9311. m8n315 für kraftlos erklärt wvrden.

Fraustadt, d€n_ 3. März 1880.

Kömgltckpcs Atrttsgerich.

[61568] Im Numer: des Königs!

5311111 _dcn Antrag des Kaufmanns Fricdrirk) MÜN- [wssrs 111 Weiden, erkennt das Königs. Atntsgerickyt zn Chemnitz dUrcl') danmtsricHter Nohr fürRecht:

Der“ abhandxn gckommcne, von Otto Klrinert in Hartnianiisdoxs Unterm 23. April 1885 an eigene Ordre qusgeiicilie, Von ik)!!! acceptirtc, bci Ernst Petasch in Chemnitz am 15.Juli 1885 zahlbareimd i_nir dcm Giro Frisdricl) Miihllwfers in Weiden wsr- 1eche Wechse1 über 1050 „44 wird fiir kraftlos erklärt.

Die Kosten drs Aufgebotsvcrfaßrens irägiFried-ricky Mühlkwfer in Weidrn als Antragsteller.

erkündet am 6. Miirz 1880.

[61573] Urt'héil".

1) Nach fruchtlosem Ablaufs dcs anberaumten Anmsldeterniins wird auf Antrag des Hiesigcn Rechts- anwalts 1)r, Oswalt, als Vdrmnndcs drs mit un- [1870111110111 Auscnibalt abwc'scndcn, am 17. März 1812 »Hier geborenen Gcorg Wilhelm Adam Schrmnbach, Swim dcs Scribentcn Petar Joseph Schrambaci) und dessen vcrstorbsncn Ebefr'au Catha- rine Dorothea, glb. Hofmann, angrdrdkytcr Maßen für todt und 05118 Lcicherbrn Verstorben erklärt.

2) Gleichzeitig wird auf weiirren Antrag erkannt, daß der Vater ch Verschollsncn, der S_cribent Pstcr Joseph Schrambach, eventuel); dessen Leibes- erben dexn angedrohten Rechtsnachtßcile gemäß bei der Eröffnung und Verflxilung dcr Erbsck071 dcs fÜr 0an Leibesrrben vrrsiorben erklärtén Georg Wilhslm Adam Schrambacl) unberücksichtigt bleiben.

Frankfurt a._Wk., den “23. Fcbrnar 1882“). Königliches Nmtßgericht. 11. 3.

Im Namen des Königs! __ Verkündet am 3, März 1886.

Kinzel, Justizariwärter, als Gkrichisschreißcr.

Anf den Vlnira drr Nrchciicicktcn Komtoirboie Lewcrenz, Bkrtha ( oroißkg, grb. Simon, in Stettin

crimmt das Königlicßs Amichricht zn Avus: Walde durcb dcn AnitsriÖisr Ilbkrg für RMT: __

Dcr ScHloUer Karl Jokymm Simon, gclwrcn zu Arnswalde am 1. Novwmber 1848, Sobn ds Zim- mermanns" Joöann David Sinwti und seiner EHL- frmt Johann; Louise“, (iki). 511135» wird fiir“ iddt erk1iirt. Die Kosirn deH Verfa »"an irägi dierUtr-ag- séclicrin.

[61579]_ Ocffrkmlichc Zzistcllung.

In Sack,)e'n des Sclwbnmchcrs Jdsxannrs Jacob bier, vrrtrcicn durch dcn Rechtsanwalt Rosenbaum Hier, gcgkn icine Ebcfran Hanna Charlotte Jacob, scpariric Schröder, _JTH. Rennert, unkckamitcn W:?"cntkmltI, wkgen CHcsiHeidnng anf Grmid bös- 1ichcr Verfassung und EHeerckvs wird die Beklagte znr mündlichen Vcrbandlriiig [Wer die ihr bereits zugesirllie Elwschidiangskiagr vdr dic: 13. Civil- kammerdcs Königiichcir Landgerichts 1. zu Berlin auf

den 16. Juni 1886, Vörmittags 16 Uhr, mit dcr Aufforderung ,esaden, einen bei dcm gc- dachten GericHte zugcwsiJencn Anwglt zu bsstcil'en.

Zum Zwecke der öffentlichen Zriiieilimg wird dics bekannt gemacht.

Berlin, den 4. März 1886.

Buck,)wald, GerichtsscHreiber des Königlichcn Landgerichts 1., (Zivilkammer 13.

[81576]

[61067]

Oeffentliche Zustellung mit Vorladung,

_ Zuxn Kgl. Landgerichte Frankcnihal, Kammer fiir

(Ziviliackxn, [)at Katharina Dcngcr, zur Zeit Dienst- magd in Maxdorf, CHefmu von Martin Burke, Fuhrmann in Maxdorf wo)“)nhaft gewesen, dermalen o_[me h_ckannfen Wohn- und Aufentbgltsort ahwescnd, Klägerin zum ArmenrcÖte zugelasicn, durch ibre'n ProzcßchllmäcHtigten, Rechtsanwalt Josep!) chr in Frankenthal vertreten, gcgkn ihren genannten Ehe- mann, Beklagten, Klage auf Eheschidung erHoben und beantrggt, die CHescheidunzZ „zwischen den Par- teien auSzujpreÖen und dem :*.eklagtcn sämmtliche Prozeßkosten zur Last zu legen.

Zur 111ü11dlichen Verhandlung der Klage ist die Sitzung des K. Landgerichis zn Frankenthal, Kammer für Civilsachen, vom _27. Mai nächsthin, Vor- mittags 9 Uhr, besinntxit, wozu der Beklagte zu- Lleick) vorgelad2n_ wird Mit der Aufforderung, eincn

ei diesem Gcrechte_ zugelassenen Rschtsanwakt zu seiner Vertretung auszaste'llen.

Bebitfs Ausfübrnng drr bewilligten öffentlicher: Zustellung an den abMscndcn Beklagten wirdZVor- tebcnch bekannt gegeben. _

Frankenthal, den 3. Marz 1838.

Kgl. Land crichtsicbrcibcrei: Dcnig, . gl. Oberiekretär.

[61619] Oeffentliche Zustellung.

_Nr. 3446. Der Wagner Jakob Kempf in Mann- Hclm. Vertretm durch Rechtsanwalt ])1'. Roscnfcld, zu Manribeim, kkagt gsacn Friedrich Kalireuther in Mannheixn, z. Zt. unbekannten Aufenhalts, aus Werkverdmg, mit dem Anfrage:

1) Beklagten x_u varurihcilc-ii, an Kläger 572 „46 nebst 50/0 Zins Hi-raus seit dchlanusteÜmmZ- tage zu [»ezablen und die Kosten dss Reckyisstrcits zu tragen,

2) dxis erJLHende Urtbeil geg?" SiÖcrHeitsleislnng fur Vorlaufig vvlistreckbar zu erklären,

und ladet den Bcklagtsn zur mündlickxen Verhand-

lirng_ des Rechtsstreits vor dic ]. Civixkammcr drs

Großherzoglichen Landgerichts zu Mannöeim auf Mittw-zch, den 2. Juni 1886,

_ Vormittags 9 Uhr,

11111: der Auffordarung, einc'n bci dem gedachicn Gc- ricHte zugelassenen Anwalt zu besteüen,

Zum Zwecke der _öffcntlicsyen Zustellung wird diese:-

Ausxug der Klage bekannt qemacbi. LNannheim, den 5._ März 1886. _ _ _ Bauer, Gsmhisickyrcrbcr dcs Großkerzogk. Landgoricht-Z.

[61583] Oeifentlithe Zustellung.

Dic Esi1a_bctb Steffen zn Wieswsikcr und Aima Steffrn, dakclßst wobncnd, vertreten durch RLÖi-Z- anwalt Karl, klagen 5119211 dcn Paul Steffen, Eisen- bakxnbcanzter, imd de)“)cn Elicfrau Miria Haag, Beide frubkr 311 Paris, jetzt obne bckannien Wohn- xxnd Auxcnthaltsori, *.*régcn Thsilung, mit dem An- rage:

WoUe_Kaiyer1. LandgcricHt den durck) Notar S_Önewc; FU Saßrgymiiiid am "24. Januar 1885 errichteten medaiioinVerHandsnngen dir (Honehmmnnq eribciirn,

*und laden die Bekkagtcn zur tnünd'sic'ßsn Verkyand-

[mig dcs Rechisstrcits vor die Civilkammcr drs Kaqcrl. LandgericHis zu Snargcmiixid auf

_den 2. Jaxni 1886, Vormittags 9 Uhr. mxt_ dsr Aitfwrdcrmm, einen bei dsm gedachten Gsrichte zugelaffcncn Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichn Zustellung wird dieser AuZzug dcr Klagr bckan'nt cie'maÖr.

Saargcmiiind, dcn 6. März 1886.

Dcr Obersckrctär: (Irren.

[61577] Oeffentliche Znsteünug.

Die UtiWWiWiiQi-L Catsxarina EkwinIk'n 3,11 Nake1 und des unehelichen Kindes derselben, Lconore Ek- winska, wxrtrcii'n dnrck) dm Arbciier Andreas Fk- winski zu Nakés, Nagra gkgen dcn Ki1cchtL11dwig Steidinge'r, Unbekannicn Auicnißaktsortcs, wcgann- spritcbc aus aufzkrebrlichér Schwängcrnna,

mit dem Anfrage: 1) den Beklagten fiir dchaisr des yon dchlägcrin Caisxarina Ekwinska am "28.910- Nmbcr 1884 g(xborenkn Kindes Namcns LWKOW zu crkiärsn, ?) ibn zn varrrribciien:

&. dcr“ Klägcrin (111 Taiiir, CiitbixiditnxiZ-, Skis)?»-

wochnkosii'n 100 «sé,

1). fiir das vorgkdachir' Kind 11011 dciscn Geburt (11) 1:15 zum zurückgelegten 14. chensjabrc *.) „16 monatliclw Aiimcnic und zwar die rückständigen sofort, dic [aufcndcn iii viertcsjäßrlickxn Raten Pränmnerando 311 311111811,

und laden dcn Beklagikn znr miindsickycn Vcrßandlung dcs Rechtssireiis vor das Töniglickx Amtsgericht 3,1: Krsne a. Br. auf

den 7. Mai 1886, Vormittags 9 Uhr.

Zum chci'e dcr öffentliÖcn Znsirilnng wird dieser Airszug dcr K'lcxge bekanni gcniacßt.

Krone n. Br., den 5. März 1880.

Sci) 111;, Gerichtsschrdibcr dcs KöniZKMii Aniisgrriäyiß.

[61581] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zristellung.

Dic (Fixcfran Dordibsa (Cbristinc Cathariiic Maric? Freimuik), geb. 2557111011, ZUHambUrg, Vsrtrcién dnrch Nechiémiwasf 131". Jacobson, wcchc JWCU ibrcn Ebe- mmm, dcn Arbciirr CarchinricßWilsxc'lmCiirisiian Nrcimntb, unbelanntrn Nufcniöakis, wcgcn bösiiwcr Vcrkassung gcklagt bat", [adct dcn BeUagicn zur VcianUimg dcr Nblc'istnng dks dcr Klägerin dnrch Uribci1 Vom 19. Dczyinbkr 1885 aiifc'r'légicn Eich sowie zur mündlichen Vcrbandirmg des Rechtsstreits vor die erste Cidilkammcr dcs Landgcrichis zu Ham- bnrg (Rathbaus) auf

den 8. Mai 1886, Vormittags 9111111“, mit dcr Anffordcrung, cinrn bei dem gcdacsyicn Gc- rici)ie zugelaffc'nen Anwalt x_u besikllen. _

Zum chcke dcr öffrntlickycn Zusteüimg wird dicic Ladung bekannt gemacht.

Hamburg, den 0. März 1888.

W. Claus 1“, GcricHiZsÖrciber dcs Landg€richis

[WZ] Oeffentltöhe Zustellung. _ 1) Die Agnes Ida Fiille", gib. Uchin-Köß'srr, in Hamburg, _ _ 2) die Anna Minna Hartmann, geb. Geißler, in Reichenbach, _ _ 3) die Ciara Emilie Köilncr, ((Lk. Krauß. in MorgenröiHc, _ jede dcrselben Vertreten durck) dcn ?)ikchis- anwalt Kreisiyndikus Zldscr in 5 [WM- _ 4) die Otiilic Louise Sckyadltcb, gc). 31021111, m Döben, verireicn durch den Rechtsanwalt .Habncl in Plancn, klagcn gc cii __ __ 311 1) dcn Kauinmmi 5) illycim Riward Julio, friihcr in Plauen _ _ _ & _ zu 2) den DacÖdeckkr Karl Hemrns; Julius Hari- ma'nn, früher in Neichnbacb, _ __ _ zu I“?) den Dicnstknccht Jokaim (Wriitovß .“?öllncr, friihcr in Tiiantcnkranz,

zu 4) den Kutscher Karl Reinkard SÖäd'

friiher in _Brunndöbra, / * ckck,

sammtlick) unbekannte'n Aufenthalis, wezxcn böslickyer Verfassung, mit dem ANiraJe, die zwrxchxi den Partcixn bcstckyknde Ehe vom andc zu scheiden, zu “2 und 3 mit dcm (*VLUkULUM An- frage: de_n Beklagfen znr Herstcllung dcs cbelicHe'n becns niit dkl." Klägerin zu vrruribeilcn, mri) lader; die zu 1 biZ 4 genannixn Beklaatm znr münd- liche_n Verhandlimg drs Rechtsstreits vor die eriis Cwilkammcr dcs Königiikkysn Landgerickyts Plan.)» an

_dcn 7. Juni 1886, Vormittags 9-1' Uhr*, nnt_dcr Aurwrderung. je einen bei drm genanntcn Gerichte zugelaffcncn Anwalt zu bcsirllen.

Ju Ebesachkn

5) der (1511711322: Matthks, geb. Griinswald, iir Stöcken,

_ 0) dsr CHrisiian-a Fricdcrir'ke Fiigmann, 921). Gkipkl“,

in Plauen,

_ 7) der Erriesiink Emilie Meins!) geb. Pöbiand,

m Gottrsbera,

_ 8) der Jokmnnc Albine Spengscr, gcß. GrriiMr,

m Adorf, . *

_ 9) der Fabrikarbciieriu Aima Marie Jubel, 095.

Hufenhziuier, in Netzschkmt, ** Zede _dcrscibrn wkrircirn ditrck) dcn R?CÜW- anwalf Krcißinndikns Adler in PiaUcn,

_ 1(()_)___der Auguste Wichsmine Stick, 921). Grriich,

[11 „1 ),

11) der Julia Marie chkr, ch. Pickeri. in Plankn,

1:2) der Christiane Caroline WsidsnmiiUcr, (385. Heim:, in Trcucn, *

13) des Marirsrs Jobaim Mariin Kormdöricr in Plauen, _ *

dir:: Verirrten dnrch dschchiZaitxvaltck3ä111131 in Plauen,

14) der Anna Nitgusie Ernst, geb. Haricnstxin, ill Mnhliroff, vertreten durch die Rccht§anwä1teS1im- mcl und Péltasohn in Plauen,

15)_der Arma Marie Hager, «eO. Yiäd1sr, 111 Orlsinig, vrrtwicn durch denchi)isa11w.1[tO-;»Tar Schatxz daselbst,

groen

3115) den Diriisikncckyr Johann Goiilisl) 51.75111in friiihr'i' in anitcn,

311 6) dri! Hnndarkciicr Carl Friedrick) Fiigmmnr, iriiber in Plauen,

_ 31! 7) drn Harnwnikamachsr Franz Gustav Mriiisl, friiher in Zwota,

Zu 8) 'VW Gcigcnmach CaeriWskm Sprngsrr, friiher _in Adorf,

_zu 9) dcn _vormaligrn Polizcidicm'r Franz Ludwig Jubel m Reichenbach 1. V.,

zu 10) den Handarßciter Franz Ludwig Stikr auH Helmé-griin,

zu 11) den Zinngießcr ErnstBrmw W:'[*-c:*,_iri"152r in Plauen,

zu 12) den Handarbeitcr CHristian Gotilisb Weidenmiiiirr, friibcr in Eick),

zu 13) die Maric Barbara Kirmdörfcr, grö. Stark.

_zu 14) den Bärirr Franz Otto Ernst, friiiier' ii; Müixkirdff, *

zu 15) den Handarbeitcr Georg .Mi-zn" Hagcr, friiber 111 Ocssiiitz,

iiinimtlici) jexxt Mikckmmicn Atifi'nikmsis, Weg.":i Hösiickyrr Veriaismig, 311 13) ziigleick) wxgkn Ei)?- bruchs,

ist 5111“ NUeistnng ch dcn zu 5 [»is 12 und 14 und 15 5181151122181: Kiägkrinncn je zixcrkmmicii Eich [M. der dsm zu 13 gcnannfen Kläger waiylwciic 2,1:- erkannien Eidc und znr Forissizung der mündlich Verbaiidimig vor dsr ersten Civilkamnwr ch KMU; [isch Landgrrirbis Plaacn Trrmin arif '

den 7. Juni 1886, Vormittags 10 Uhr, Öcsiitnrnt.

Die zn 5 bis 12 und 14 und 15 génnniiksn Ji:- klagtcn, sowie dic zu 13 gcnajmtc Bekl'agic wsrdxxx zu diesem Tkrmine Hiermit gesadrn, mit der" An?"- iordcrimg, je einen bci drm gcdackhtcn Cicriähw zuge- lasscncn Anwalt zu bestellen,

Die Ksägeriimcn 5-23. drr Klägcr [ich:n (Fbcscksi- dung, die Klägerinxicn unfrr 5,7 bis ]? mid 14 und dcr Kläger untcr“ 13 LMUiiicll (TbcforistkUnxxg (“chr- ragt".

Zum Zwecke der öffcnilickzen Zustcilimg wir?? diss bekaimt gemacHt.

Plauen, am 5. März 1886.

Dcr GericiÜZschrcibcr dcs KönigiiÖcnLnndgsriwfs. Weichsner.

[SW] Bekanntmachung.

In die Lisic der bei dcm Königlichen Landgerickzt Bcriin 1. zugelassenen Rcchtßanwältc ist dcr RWTH- anwalf Vsmw Katskhkc, wohnhaft zu Bcrlin, [Wie eingetragen worden.

Berlin, den 3. März 1888.

Königlickxcs Landgcrichi Berlin [. Der Präsident: Bardeleben.

[WN Vckanntmackxung.

In die Liste der bci dcm Köiiiglichc_n Lairdgorich Bcrlin 1. zugelaswncn Rechtsanwälte iii dcr Rr'Öi-Z- anivali Hans Leopold Ullstein, ivoHnbafi 31! Berlin, [)L'Uie cingctragcn jvordeii.

Berlin, de'n 3. Miirz 1886.

Königlichcs Landgericht Berlin [. Der Präsident: Bardeleben.

[61555] Bekanntmachung.

Dcr Rechtsanwalt Emil Gustav ['.-karirnil'imi von Mücke ist am heutigen Tage in die Liste do."; bci dchönigl. Amts erichtc Hierzu claffenen?)iock*-is* anwälte mit dem ohnsiße chiiiadt eingetragca worden.

Bernstadt i. Sachsen, am 2. Mär; 1886.

Königliches Amthericht. Gandlitz.