1886 / 95 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 20 Apr 1886 18:00:01 GMT) scan diff

YeroEinlöseftellen für die Zinsscheine und die angeloosten Anleihe-

?cheme. . _

Bis zu dem Ta e, wo solchergestalt das Kapital zu entntbten ist, wird es in halbjährlichen Terminxn, am 1.__Ap_rtl ,und„am ]. Okrober, von beute an grrecbnet, mit vier Prozent 1alclich m Reichs- münzc verzinst. _ . , _

Der Zinsmlaus der ausgeloosien Anletbescbemc e..dtgt an dem für die Einlösuna bestimmten Tage. _“

Die Aus ablung der Zinsen mid des Kapitals xrfolgt ße'kbm bloße Rück a e der außgegebenen tnsschetne_ bezw. ,dteses Ari e_t e- schetnes in nsterburg bei der Stadt affe und in Berlin und Konigs- berg i. Pr. bei den in den vorbezeicbzicten Blattern bei'anxit ge- machten Einlösesteüen, und zwar auch tn der nach dem Eintritt des Fälli keitstermins folgenden Zeit. _ , ,

?Mit dem zur Empfangnabmcz des Kapita1s eingereichten Anbeibe- scheine find auch die dazu ebörigxn Zinsscbeme der_ pgteren'Falltg- keitstermine zurückzulicfern. [Für die fehlenden Zins] eme _wtrd der Betrag vom Kapital abgezogen, Die durch Auslo_o_un§xzur Ruckzablung bestimmten Kapitalbetra e, welcbe innerhalb dreißig ck§c117ren xm dxm Rückzahlungstermine ni t erhoben werden,sow1_e_dte'tnnerbal vier Jahren, vom Ablaufe des Kalenderjahres der Falligkeit an gerechnet, nicht erhobenen Zinsen verjähren zu ngsten der Stadt Inster- burg. Das Aufgebot und die KraftloSerqurung verloreiier und ver- nichteter Anleihefcheine erfolgt nach Vorschrift der §§. 838 und ff. der Civilprozeßordnung für das Deutsche Reich vom 30."Ianuar _18-7 _ R.-G.-B1. S. 83 _ bezw. nach §. 20 des_Ausfu1)rung5ge1etzes zur Deutschen Civilprozeßordnung vom 24. Marz 1879 _ G-"S- S. 281. _ insscbeine können Weder aufgeboten noch kraftios erk'lart werden. Do soll Demjenigen, welcher de'n Verlust voxi Zinsscbemen vor Ablauf der vierjährigen Verjährungsfrist bei der stadtiscben Vcr- waltung anmeldet und den stattgebabten Besitz ,der Ztiisécheme durcb Vorzeigung dcs Anleihcscheins oder ioxist in 1an after Weise dartbut, nach Ablauf der Verjährungsfrist der 5 e_trag der ange- meldeten und bis dahin nicht vorgekommenen Zinsscheme gegen Quittung ausgezahlt werden. . __ _ ' ,

Mit die em An1eibeschetne smd zehn balbxabrlrckyc znsf eine bis zum S 1uffe des . ausgegeben; die fernerrn ixiss eme werden für fünfjäbri e Zeiträume agsgegeben Werden. ie, us- abe einer neuen Rem? von Zinöscbeinen erfo1gt bei den mit dcr

insen ablun betrauten Stellen gegxn Ablieferrmg dcr dcr alicron

inss inrei e beigedruckten Anrvcisung. Beim , Ver1uste, der

nweisun erfolgt die Aushändigung der neuen Zinssckyemreibedn den Juha er des Anleihefcbeins, iofcrn dessen Vorzeigung rechtzeitig geschehen ist. , ,

Zur Sicherheit der Hierdurch eingegangenen Verpfxtckxtungen haftet die Stadt Insterburg mit ihrem gesammten gegenwartigen und zu- künfti en Verm" en und mit ihrer Stxuerkrafr .

Öcffen zu 9Krkunch haben wir diese Ausfertigung unter unserer Unterschrift ertbeilt,

Insterburg, den . . Ten ..... ; . . . .

Dcr Ma istrat. _ . . (Eigenbändi e Unterschrift des MaginatS-Dirigcnten und eixies anderen Magißtrais-Mitgliedcs untrr Beifügung ihrer Amtstitel.)

Prorinz Ostpreußen. _ Regierun'gsbczirk Gumbinnen. Erster (bis . . .) Zinsscbein (118) Serie zu dem Anleibescbein d ........ " ....... _ . . . . AuSgabc, Buchstabe . . Nr ..... uber . . . . Mark R61ch§- wäbrun zn . . Prozent Zinsen über . . Mark . . Pfeixntg. Der nbaber dieses ZinSscbeines ewpfangt gegen desien Ruckgdbe am . . ten ...... und späterbin die Zmien des vorbenannten Anleihe- scheincs für das Halbjahr vom . ._ten_ ' bis . „ten mit (in Bucbiaben) Mark . . . . Pfennig bei, der . . . . zii . und bei den ckannt gemachten Einlösesteücn in Berlin und Königs- berg i. Pr. d t ' ....... , en.. cn.........

(Dieser Zinséchcin ist ungültig, Wenn deffen Geldbetrag nich1

innerhalb vier Ja ren nach der Fälligkeit, Vom Sch1uß des betreffenden Kalenderjahres an gcrcchnet, erhoben wird.)

Provinz Osidrcußcn. Regierungsbezirk Gumbinnen. A n w e i s u n g zum AnleÉeschein d ......... " . . . . Auögabe, uchstabe . . . Nr ..... uber . .. . . Mark Reichswäbrung. " Der Inhaber diesrr Anweisung empfängt gegen deren Ruckgabe zu dem Anleibescbein d Buchstabe; . . Nr. . . . über . . . . Mark Reichswäbrmig zu . . Prozent Zinsen . ie Reibe Zinsschcine für die fünf Jahre Vom . . ten 18 . bis . . tcn 18 . . bei der .......... zu ......... und bei dcn mit der Zmsenzablung berrquten SteUen in Berlin und Königsberg O./Pr„ sofern _dagege'n Seitens des als solcher legitimirten Inhabers des Anleihefcbems kein Wider- spruch erhoben ist. ....... , den . D

Ministerium der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal:Angelegenheiten.

Die Beförderung des ordentlichen Lehrers ])r. Hirsch am Dorotheenstädtischen Realgymnasium zu Berlin ist genehmigt, und den ordentlichen Lehrern derselben Anstalt, 1)r, Theel Und Dr. Peters, ddr Titel Oberlehrer beigelegt worden.

Der KreieZ-Physikus des Kreises Lüben, ])r. Herya in Lüben ist in gleicher Eigenschaft in den Kreis Hadsln, mit dem Wohnsiß in Otterndorf, und

der Kreis=Physikus des Kreifeé; Hadeln, ])1". Staff- horst zu Otterndorf, in gleicher Eigenschaft in den Kreis OelS verseßt worden.

Hauptverwaltung der Staatsschulden.

Bekanntmachung.

Bei der am 3. d, M. öffentlich bewirkten 37. Ver: loosung der für das l_aufends Jahr zu tilgenden Prioritäts: Akiien der NiedersYlestsch-Märkischen Eisenbahn find diejenigen

573 Stii Ser. ] zu 100 Thlr. und

454 11 621/ gezo en worden, welche durch unsZLre in Nr. 86 des Blattes verö ent1ichte Vskanntmachung nebst den Rückständen nach ihren Nummern aufgerufxn sind. Die Besitzer dieser Aktien werden wiederholt auf esordert, die Kapitalbeträge derselben nach Maßgabe derBe aimtmcxrbnng rechtzeitig zu erheben.

Berlin, den 19. April 1886.

Hauptverwaltung der Staatßschnlden. Sydow.

Bekanntmachungen auf Grund des NeichSgeseHes vom 21. Oktober 1.878.

Unter Bezugnahme auf die VekanntmaYung vom 27. Ja: nuar 1886 wird hiermit zur öffentlichen enntniß ebracht, daß die Liquidation der zur „Vereinigung der Metall- ZckrxfTiter Deuts ch1ands gehörigen hiesigen Mitglied:

en:

Berlin 1,

Berlin _ Osten,

Berlin _ Süden,

Freie Vereinigung der Former,

2 Mitgliek 3 Mitglied 4) Mitglieds beendet ist. Berlin, den 14. April 1886._ . Königliches FolizexPrafidium. von ichthofen.

1? Mitgliedj

Yichtamtliche5. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 20. April. Se. Majxstät der Kaiser und König nahmen im Laufe des heutigen Bor: mittags militärische Meldungen etitgegen, empfin en oen Polizei:Präsidenten reiherrn von Richthofen iini _. orirage, arbeiteten längere eit mit dem Chef des . ilitarkabmets, Genera1:Lieutenant von Albedyll,' und empfingen den aus Paris hier Lingetwffenen Kaiserlichen Botschafter, Grafen zu Münster.

_ Ihre Majestät die Kaiserin und Königin war estern bei einer Sißung des Kuratoriums des Magda enen-Stists anwesend.

_ Ueber das Befinden Sr. inserlichen und Königlichen Hoheit des Kronprinzen ist heute folgendes Bulleiin erschienen:

Die Fortsibrittc im Befinden Sr. Kaiserlichen Hoheit dcs Kron-

prinzen dauern an. 131: Wegner.

_ Gestern Nachmittag fand im AUSWärtigen Amt Unter dem Vorsiß des Unter-Staatssekretärs, Grafen von Bismmrck, eine Versammluiig der hier beglaubigten Vertreter der Signatär-Mächte der Congo-Konferenz statt, um in Gemäßheii des Art. 38 der General:Akts der Berliner Kon- ferenz ein Protokoll über die erfolgte Hinterlegung der ein- gegangenen Ra tifikations-Urkunden aufzunehmen. Nach Mittheilung des Vorsitzenden haben sämmtliche Mächte, wslche an der Konferenz Theil genommen aben, mit AUZnahme der Vereinigten Staaten, die General-A te ratifizirt.

Anstatt des sonst üblichen Ausxauches der Ratifikations- Urkunden ist die Bestimmzmg getroFen, die Ratifikaiionen RTF) Mächte in den Archlyén der 5

61 en.

_ Nöthigt der Gemeinschuldner durch Bedrohung einen der Giäubi er zur Zustimmung zum Zwangsvergleich im Kyakure, so macht nach einem Urtheil des N eichs: gerichts, 11. Strafsenats, vom 23. Februar d. I., sich da: durch der Gemeinschuldner nur_ dann der E: pressung schuldig, wenn der von iYm angestrebte Zwangsvergleich einen Vermögensvorth-Zil ür ihn enthält. *

_ Zu der Rang: und Quartierliste der Königlich preußi chen Armee für 1886 ist ein Nachtrag (bei Ernst! Siegfried Mittler _ZJndi Sohn) ers ienen, welcher die aus iyem ,erzoglich Braittxzschweigzschen ilitärkvntingent in das König ich preußische Heer eingereihten Truppentheile 2c. enthält.

_ Se. Durchlaucht der Prinz Aribert von

Anhalt, Second:Lieutenant im 1. Garde-DragonerMegiment, hat einen sechsmonatlichen Urlaub nah Dessau angetreten.

Sachsen - Weimar - Eisenack). W eimar, 19. April. LTH. Cr.) Der Erbgroßherzog und die Erbgroß: erzogin reisen morgen nach Stuttgart, um dort der Ein- segnung der Prinzessin Olga, jüngsten Tochter des Prinzen Hermann von Sachsen:Weimar, beizuwohnen.

Oesterreich-Ungarn. Wien, 19. April. (W. T. B.) Das Herrenhaus genehmigte in seiner heutigenSißung das Budgst. Im Laufe der Debatte erklärte der Finanz:Mi: nister: es sei Sicherheit vorhanden, daß alse maßgebenden euro- päischen Mächte den Frieden erYJalten wollten; auf weiter hinaus könne Niemand Line größere Ürgschast bieten. Der Minister bemerkte dann weiter: es zweifle Niemand an der 13011: ständigen ZahlungSfähigkeit Oesterreichs. Die Benußung des Staatskredits fbi nach Möglichkeit zu vermeiden und auf die nothwendigsteu FäÜs zu beschränken. Die Frage der Steuerreform werde endlich gelöst werden müssen. Aus der Thatsache, daß kein Verwaltungsdcfizit bestehe, ergebe sick) eine fortschreitende Entwickelung des Finanzwssenéz. _ In der Spezialdebatte erklärte der Finanz-Miniftsr, daß daS gemein: same Budget pro 1885 in Folge von Restitutionen und Zoll: ausfüllen den Voranschlag um rund 9 935000 Fl. überstiegsn habe. Hierfür WUWL jedoch voller Ersaß gefunden durch den Eingang von 12 Millionen NachtragSzal)1ung€n der Zuckerfabrikantsn. Die Bilanz verschlechtere sich nur dur eincn Zollauézfal] von 2 Millionen, wsl aus den_ Ka sabeständcn gezahlt wurikzsn.t Der Staatshaus alt pro1885 sei demnach vollkommsn geor ne .

SckWeiz. Bern, 16. April._ N. Jürcb. Ztg.) Der Bunde-Zrath hat die eidgenößis e *taatsrechnung für 1885 genehmigt. Die Zusammensteaung der Einna men und AusZaben in der Vetrrebßrechnung Ergiebt nachste ends Resultate: Der BundecZ-rath beantragt, in Vollziehun des Postulat?) vom 17. Juni 1885, den eidg. Rüthen fo gende Verwendung: Von dem bei einer Gesammt:Ein*-1a1)mensumme von 48 392697 Fr. und bei AUSgaben im Betrage von 46278 685 Fr. sich ergebsndeu Einnahmenübersckxuß von 2 114011 Jr. sei dem Invalidenfonds abermals die Summe mm 1000000 r. zuzuwenden, so daß damit dessen Vermögen auf 3088 259 zr. gebracht würde. Ferner sei ein Anleihen- und Amortimtionsfonds zu errichten und in demselben erst: mals eine Summe von 1000000 Fr. einzustelxzn.

Großbritannien und Irland. London, 18. April. (21115, Corr.) Durch die Wahl Lord Elcho's und Mr. Dal- rymple's für Ipswich hat die rxlgtive Stärke der Parteien im Hause der Gemeineri iert den leßten Wahlen eine Aenderung erfahren. Creditirt man die Liberalen mit den erledigten Sißen für Bradford und Clitheroe, so stellt sich das Verhältniß wie folgt: 333 Liberale, 251 Konservative und 86 Parnelliten, macht zusammrn 670 Mitglieder des

eicb-Zregierung aufbewahrt '

Unterhauses. Die Mehrheit der Liberalen u_nd ParneUiten über die Konservativen beträgt sonacl) 168. Wie viele Wh' 5 dem Premier Gladstone untreu werden dürften, wenn zur A stimmun über den Antrag auf zweit? Lesung, der Bill für die kün tige Regierung . rlands geschritten wurd, läßt |ck gegenwärtig mit Bestimmt e_it noch nicht angeben. Es dürfen indeß nicht mehr als 70 a 1a11en, um die Annahme der zweiten Lesung mit einer nur mäßigen Majorität zu ermöglichen.

_ 19. April. (W. T. B.) In der heutigen Sißmxg des Unterhauses theilte der Staatssekretär Cbilderg mit: er werde am 4. Mai eine Vorlage, betreffend die Ent: schädigungen in Folge von Nuheftörun en, und am 11. Mai eine Bili, betreffend Reglements_ ür Kohlen; bergwerke, einbringen. _ Auf eine bezüglicbe Anfrage er: klärte der Unter:Staatssekretär des Auswärtigen, Bryce; alle Gebiete auf dem rechten Ufer des Rio del Rey ständen unter englischem Schuß“ alle englischcn Handeb treibsnden genössen daher dort eng11s,chen Sch ß.

_ 20. April. (W. T. B.) Im Fortaange der gestrigen Sißung erledigte das Unterhaus die Spezialdebatte der schottischen Kleinbauern=Bi11 und vertagte sj darauf bis zum 3. Mai d. J. "

Wie die Morgenblätter melden, wird Lord Harrington die Vexrwerfung der irischen Homerule-Bill be: antragen.

Frankreich. Paris, 17. April. (Köln. Ztg.) Der heutige Ministerrath genehmigte den Antrag des Kriegs: Ministers, daß die vor zwei Jahren abgsschaffte Heer: schau, welche seit 1879 am 14. Juli, dem Tage des Nationalfeftes, auf den Longchamps abgehalten wurde, in diesem Jahre wieder siattfinde, und daß derselben Ab- ordnungen der Truppen, die in Tongkin gskämth haben, anwohnen soÜen. _Die Deputirten Mi elin 1111 Plan: trau waren heute bei dem Cviiseils:Präsid211ten de Freycinet, um ihm über die Lage in Decazeville zu berichten und die Versicherung zu gsbsn, daß_ die Arbeitseinsteüung unter Ylgenden drei Bedingungen anshörxn werde: 1) Entlassung * lazy's, 2) Wiederherstellung dsr friiheren Löhne, 3) allgx meine Amnestie für die Feicrnden, d. 1). kein Arbeiter kann von der Arbeit in den Gruben auSgesckyloffen werdrn, weil er sick) an der ArbeitSeinsteÜUtig betheiligte. Die beiden Deputirten verlangten von Hrn. de Freycinet, daß die Regierung ihre Bemühungen fördere, um sofort der schwierigen Lage ein Ends zu machen. Der Minister versprach, im Be; reich des Möglichen die Forderungen der Arbeiter zu unter: stüßen, und fordértcx die beiden Deputirten auf, den Bauten: Minister aufzusuchen.

_ 18. April. (Köln. Ztg.) Der KriegS-Minifter Boulanger hat den Befehl vom 24. März über die Ver- legung Liner größeren Anzahl von Regimentern wieder rückgängig gemacht Und dagegen ]“th angeordnrt, daß in Zukunft den Offizirren und wicdßr angeworbenrn Unter- Offizieren, welche nach mehrjährigem Aufenthalt in der näm- lichc-n Garnison xine Verseßung wünschen, (111€ Erleichterungen gewährt werdsn 1011811.

_ 19. April. (W. T. B.) (“it der heUtil9971 Sitzung des Senates sprach sich bei der Derathung ii er den An- leihe-Entivurf (TheSitelong (von der Rrchten) sehr mißbilkigend iiber die iibertricbene Steigerung der Aus:

aben aus, Er glaube, die Anleihe würde un ureichend ein und nur dazn dienen, die Politik der uskunfts: mittel fortzusetzen. Der Berichterstatter der Kommission, Dauphin, erklärte: die». Anleihe sei nicht nothwendig, müsse jedoch als ein Akt einfacher finanzieller Vorsicht angesehen werdi'n. Die Debätte wird mo.,zsn fortgesetzt.

Die Deputirtenkammer nahm heute dén Bericht der Kommission zur Vorberathung der Vorlage, betre end dic: Ausstellung im Jahre1889, entgegen. Die Veratwng des Berichts soll nach der Debatte iiber die Wahlen im Be- partement Tarn et Garonne“, wahrscheinlich am Mittwoch stattfinden.

Nach hißr eingegangensn Nachrichtén macht sick) in Ronbaix, Armcntieres und Tourcoing eine sozia- listische Bewegung bemsrkbar. Es find Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung erZriffcn. Die an der Grenzc stehendo GendarmsrieBrigads ist verstärkt, auch sind aus Lille Truppen dorthin gesandt worden.

Griechenland. 21111611, 19. April. (W. T. V.) Der Krieth-Minister reist heute zur Juspizirung der Truppen nach Thessalien ab. _ Das „Amtsblatt“ ver: öffentlicht das (66er, betreffend die Vergrößerung der Cadres zur Aufnabmr 1181121? Reserven.

Der russische Gesaudte, von Bützow, ist nach Livadia abgeréist, ders€1b€ nimmt den Weg Über Konstan- tinopel, von wo der Botschafter Nelidoff gemeinsam mit ihm die Rsise fortseßen wird.

Rumänien. Bukarest, 19. April. (W. T. B.) _Die Deputirtsnkammcr vcrtagte dis Berathung des GEMB- entwurfs, betreffcnd dsn autonomcn Zolltarif, bis nach den Ferien.

DerKrirgs:Minisier Angele-Zcu begiebt fich, wahr: scheinlich zu Ende dieser Woche, nach Livadia, um dL" Czßren im Namen dss KönigeZ und der Regierung zu be- gru en.

Serbien. Velgrad,19.Apri1. (W. TV.) DM„Pollt- Corresp.“ wird gcmeldet: Die Nachricht deutscher Blättrr, Serbien gedenke wrgen der finanziellen Krisis _ein neues Abkommen abzuschlicßen, wird von authentixch'r Seite als vollkommsn falsch bezeich1iet. _ Dem Kömg sind anläßlich des Nationalfesteéz aus (111611 Theilen des Landes Glückwünsche zugs angen. Die Wahlbewegnng brginnt unter giinstigen Anixpizien fiir die Regierung.

Airika. Egypten. Kairo, 20. April. (W. T._B-) England hat den Vorschlag der egyptiichenRegierung, LMM englischen Delegirten nach Wady :Ha1_fa zu entsenden- 1tm im Namen des Khedive mit den Aufständischen SU unter han de 111, angenommm.

Zeitungsstimmen.

Der „Neuen Zürcher Zeitung“ entnehmewwrr 19,3

YndLsYlArblkel über die Stduerfragen in der Schmerz und M eut an :

Troß der Verfcbiedenbeit der Regierungsformcn bLfiHLU Deutxch-

land und die Schmeiz in politischer Beziebr-mg überraschende AebnllÖ'

keitrn, und gerade in den Steuerfragen, die in beiden Ländern an d?!

Spißc der politischen Diskussion sieben, stoßen wir überalL anf kl?

g(erchbJLlerrbältmffe, die gleichen Uebelftände und die gleichen Mittcl ur „U L- . . . _ I Zu dir SÖwciz imd die FmanzVerbältnine des Bunch gut, ja gegenwärtig MF zu nennen, und wgnn jZ die Bcdürfniffe der Fid- genosscnscha,f_7 fi_ ve_rm_el)ren sollten, to wurd? eine kleine Aenderung am Zolltarisc die_ notbtgx ermehrqu der Einnäkmien herbeiführen. Mit chmutkb 1e,1)en dix emen, m't Neid und Gier die anderen Kantone am „dle 961111112 BUUÖLSka1-»' die Politiker finnen und finncn, wxe man dteyelbe am fiebersten und bequemsten zu Gunsten _des xanwnalen Staatshaushalis ibrcs Ueber- fluffcs L_xltlkdlgqn konnte._ Denn nur wenige Kantone er- freuen ,ich eines bestandtgexi Gleicbgcwicbts in Außgaben und Einnahmen _und recht eigentlich gesunder inanzverbäli- nisse. In der schlm/xmsten nge befinden_ fich aber wie e Gemeinden, die kaum mehr im Gtandc'smd, de_n Anipriichcn zu genügcn, welche das öffentliche Leben und dtZ Gcmemdr-Jnstitutc an sie stcllcn. Die Kantor? ver1angcn Uyterstußung Voxi Seiten des Bundes und die Gemeinden die Unterstußung vpn Seiten der Kantone. Und letztere, die dringenderx. karin iiur geleistet werden, Wenn die erstere gegeben wird. Und diese bmwwderum wird der Bund nur dann mit Erfolg, d. b. dauernd leisten können, Wentz ibm neue, stetig fließende Cin- nahmequellcn geöffnet werden. Mit der eidgenössischen Besieurrung des Alkohols, ser es in Form, des Monopols oder einer Fabrikat- und Vkrkaufssteucr, oder [er es tn Form besonders hoher Zöilc, will der Bund dem'allgememen 'Vegebrezn entge enkommcn und den Kantonen .ieuc Einnahmen zuflteßexi lasieu, welcbe dieselben in Stand setzen sollen, den bc'dra'ngten Gemeinden zu Hülfe zu kommen.

Wenn man dic_ innere Politik des Fiirstcn_Bi§marck seit etwa acht Jahren anfmcrkiam und ohne Borurtbeil versolgt bat, so erkennt man Überall das Bestreben, das Reich finanzieü so zu kräftigen, da

es nicht nur obne Matrikularbeiträgc der Einzelsiaatcn bestehen, daß es vielmehr auch "?ck yozi sxinen'Einnabmcn (1117218 (?inxelsiaaicn abgeben kann, damit dixie in die Lage kämen, den Gemeinde- bausbait zu entlasten. Wir i_cbcix also, ganz die gleich€ Entwicke'lung der Finanz- und Steuerverbaltniffe in Deutschland wie in dsr Schweiz. Nur liegen dort die Dinge ixiiofcrn ungünstiger als hier, als das Reick) finanziell nichr atis den nämlichen sichern Grandlagen beruht, wie der Bund. der Eidgenoffenschast. Nbck) immer ist das Reich auf Matrikularbeiträge Von Seiten der Einzelstaaten angcwiesen, da die Zollcimiabmen, selbst nach den bedeutenden Erhöhungrn dcs Tarifs in den [8151811 ngren, noch immer nicht für dicgewaltigen-Hecrcs- und Marincbedürfnine dcs Reichsgeniigcn. Unscre Bundesverfaffun glaubte fick) fiir den NotbfalT ebenfalls, einr Bundescinuabmc in dcr *rbcbung ron Gcldkontingenten von Seiten der Kantone Vorbehalten zu müssen; glücklicberwrise ist die Eidgenossenickmst norb nie in dcn FaÜ ge- kommcn, solche Kontingente, die mit dcn Matrikularbeiirägcn in Dcutfcbland zu Vcrg1€ichen wären, fordern zu miiffen,

Wie in dcr Schivciz s:) sizchte man auch in Dentsckyland dic nötbigc Vrrmcbrung dcr ReichScmnabmcn in dcr Bcsteurrung eines Maffcnartikcis, nämlich des 2111013016, und glaubtr dicse Steurr am besten urid sichersicn m der Form 7505 Monopols zu erbeben. Allrin dcr Dcutsckye Rcichstag wirs das Lllk'obol-Monopol noch viel cntscbicdsiier zuriick" als einst .das Taback-Monopol, das Fürst Bismarck vor Iabren cbcnsaUs cianfiibrcn versiicht hatte. Die frcifinnigen Parieiczi aller Schattirungen bekämpfen dicse Bestrebungen, ivcil sie 1ürck7irn, daß die Monopol-Jiistiintc der Regikrung cine allzu große Gcwalt geben iowvbl durch die Ver- mebrung ch Bcamtciibeeres als dadurch, daß die Regicrmig grgen- iibrr dem itcucrbrwilligrndcn Parlament Nahezu unabhängig gemacht würde. Matericlü' Interessen waren beiden Cntscbcch Ebenfalls maßgebend und andererseits stimmten die chrikalcn, Pv cn, Welfen und Elsäffcr aus svsirmaiisthcr Opposition gegen die Vorlagen der Regierung.

In der Schwyiz widersetzen sicb die demokratischen Parteien der Einfübrung cines Taback- und Alkoboi-Mbnopols nicht; ja es giebt Stitmncn unter ihnen, welcbe dic_Einiübrung als einen Schritt weiter auf dem Weg zum Sozialistcnjtaatc bcgriißcn. Dagegen würde das Schnaps" odcr Taback-Monopol im Lager drr Föderalistcn be- sondcrs einem starken Widerstands bcgegncn, selbst bsi der Aussicht, daß die Einnahmen lediglich den Kanwncn zu Gute kämen. Wie in Deutschland die freifinnigewPartxien dic Monopo1e aus Furcht vor der Staatsaliniacht bekämpfen, ]o sträuben sich bei 11116 die F6- dcralisicn gegrn cine Vermebrung dcr Bundesburcaukratic und gcgen dic Tcndcnz, den Bund zum Spender aÜes Guten zu machen. Immer-

, bin giebt es in der Schivriz bcchtcnd mcbr Politiker, Mickie diesc

Stkucrprojcktc rein an sick) und mit RiicksiciN auf die groß?" Ziele, dic man damir crrrichcn wil], bciracbtrn, als in Deutschland, wo die Parteibcstrcbmigcn und Parteigrundsäßc zu sehr im Vordcrgrundc ?icbcn und drn Ausschlag geben. _ _

Wenn nun indeffen aucb daI Projekt dcr Ylkoboibeiikucrimg in dcr SchMiz in dieser oder jener Form mebr Ausßchrcn anf Annabmc bata1s in Dcuiscbland, so stehen wir insofern Ungiinsiigcr, (116 die meisten deutschen Staaten schon ihrer Grbßc ivcgrn von sick) aus im Stande sind, in dieser Frage selbständig vorzitgcbcn, Wenn der Reichs- iag cs ablehnt, das Projekt zur Reickyssackye zu machen. Wir in derSchWciz iind an die Eidgcnoffcnichaft gebunden, Wenn wir in der Besteuerung solcher Maffenartikcl, wie Alkohol und Taback, einc Hci1qugile fiir unscrc kantonalen und Gemeindcfnmnzen finden Wollen. Dic Kantbne fönnen diese Steuern von sich aus kaum durchführen; jcdcnfaiis 1icßc1ich «br Ertrag nicht im Entfrrntcstc'n mit dem cincr eidgrnösfifcbcn “Steuer vergleicht. Und diess Erkenntnis; wird Wrscnilici) dazu beitragcn, dem ?likobolprojekte zum Durchbruch zu rcrbelicn.

In Deutschland ist es abcr in höherem Maße dringend norb- ivc'ndig, daß Rciri) und Staaten dcn finaiizic1l bkdrängicn Gemsindcn betftcbrn, als in der Schweiz; denn dort sind die Gemeindesteuern am driickcndsten, viel drückendcr als die Staatssicnern. Der RrichZ- kanzler führte in seiner Reichstagsrcdc Vom 26. Marz aus, daß im Jahre durchschnittlich anderthalb Millionen Ersin- xloncn allein in Preußen wegen Nichtbczablnng dcr (Hcmcmdc- 1teuern vorkommen. thxicrc bestebcn in Deutschland, _bcsondcrs in Pchßcn, zum größten Theil in Zuschlägen zur Staatssteuer, jedoch in einer solchen HÖHE, daß das Zwei-, Dreifacbc dcr SiaaisyieUcr 111.8 Gcmcindcsteucr iiicht selten ist und daß in wcftialiicbcn und rbcim- 1chrn Städten sogar das Scch§fachc erhoben Wird. Dazn kommen dann noch Sck7111-, Armen", Kirchen: und andere Steuern.

Unzählige Reformprojektc sind scbbn entstanden„ Woche das Ziel der Entlastung der Gemeinden im Auge babcn. Dirsclbcn" Zebcn iin Wescntlickxcn darauf hinaus, dem Staate cine vcrmrbrie Fnrsorge sur 721? GEmcindescbulen und die Armcnpflcge zu iibcrbmdcn und andrkr- 10st den Gemeinden die Häuser- und Gcivcrbeßcucr ganz oder zum The'll zu ÜberLaffcn. JU ersterer Brziebnng ,abrn in den 1913th ngrcn, ircnigsicns in Preußen, bereits bedeutende Ent1qsiun-gcnsiiatt- griunden, indem der Staat zur Verminderung der Gewetnd§1chmlastcn 111)er] beträchtlicbc Subv-xniioncn ge1-isiet bat. 21,11cm _cmc' diirch- erticnde Reform und eine datiernde BLffLsMig laßt fick) in dieser Rlchtung erst durchführen, Wenn die 21110bo1stcnxrpr01ckic von Reichs- odsr auch Von StaatSWegcn ixs Lkben getreten smd und Gesexxesiraft ??baltcn baben. Dem Reick) die großen Konsnmstencrn,“ drn «kaufen die direkte Steuer, den Gemeinden die Gebäudc- und (Pcirrrbcsirucr: das sind_die Grundgedanken ciner Stcnerrcform, um die seit Jabrcn in Deutschland gekämpft wird.

_ In der „National-Zeitung“ lesen Wir:

D:“: Export aus Norddeutscbland nach den Vrrxinigfcn Staaten PM Atyerifa Hat sich in dem ersten Virrtcliabr_ dißjrs Iibfrcs gegrn das erste Vierteljahr 1885, nach den Uns zuganglirben Ziffern, m ,anz bedcutender Weiß: gehoben. Im 1. Quartal 1885 betrag er aus 3korddexrtscblcmd _ d. 1). den zu dcm (Hencral-Konsulai Berlin reffor- tireuden Konsulatsdistrikten _ 8878 077 Dollars. Ju dicicm Quar- tal (1886) stieg er auf 11248318 Doll., hat 5110 uin 2570240, d. 1). mehr als 10ZMi11. Mark zugwromxncn. Es ist k).eknxrkensnzertb, daß an dieser Zunahme sämmtliche Kowsnlaie par- Wplrcn. Die Zunahme beträgt von Annaberg 373 788 Doll., Berlin 177 092 Dol1., Bremen 51776 Doll., Breslau 7803 Doll., Braunschweig 443149 Doll, Chcmnixx 476 894 Doll., Dresden

772 780 Doll„ Leidzig 129 629 Doll. und Stettin 25 707 Doll. 'Es unterliegt, wie wir aus zu- verläsfiger Quelle hören. keinem Zwetsei , das; die Zunahme in Wrstdeutschland (Krefeld, Köln u. 1. tv,) und in dem General-Konsulat Frankfurt_a. M., wclches_ ganz Süddeutschland umfaßt, eine entsprechend gleich große geweien ist, m_id es wird hinzu- aefügt, das, «S erste Quartal des :).zbrcs sients das schwächste Czport- quartal ist, Demnach sind die Aussichten fur dieses Jahr iiberhaupt günstige, und dies um so mehr,. als, dle__11rsache der größeren Aufträge gn Deutschland in dem unVcrbaltmßmaZtgkr Steigen dcr Arbeiéslöhne m den Vcrcinigtcn Staaten licgen 11911.

111668 Dol], Hamburg

Statistische Nachrichten.

Gemäß den Verbffentlichungen des Kaifcr1ichen Gcsund- heitöamts find in der Zeit vom 4. bis 10. April cr. von je 1000 Bkwobnern, auf den JabreSdurchscbmtt bxrecbnet, als gestorben gemeldet: in Berlin 28,4, in Breslau 28,7, in Königsberg 24,4, in Köln 24,5, in Frankfurt a. M, 23,2, in Wiesbaden 23,4, in Hannover 20,5, in Kassel 22,7, in Magdeburg 23,2, in Stettin 21,9, in Altona 35,8, in Straßburg 29,7, in Metz 22,2, in München 27,0, in Nürnberg 37,7, in Augsbur 31,8, in Dresden 29,9, inLeipzig 26,3, in Stuttgart 25,6, in Karlörube 21,3, in Braunschtvcig 22,0, in Hamburg 30,1, in Wien 32,5, in Pest 38,4, in Prag 42,0, in Triest _, in Krakau 38,4, in Bassi 25,0, in Briiffcl 27,7, in Amsterdam _, in Paris 29,3, in London 19,9, in (HkaSwa 24,7, in Liwerpool 20,6, in Dublin 33,0, in Edinburg 17,8, in Kopenbagen 28,6, in Stockholm _, in Christiania 17,9, in St. Petersburg 36,9, in Warschau 32,2, in Odessa 35,6, in Rom 34,4, in Turin 26,1, in Venedig 18,2, in Bukarési _, in Mcxandria _. Ferner aus der Zeit vom 14. bis 20. März: in New-York 29,8, in Pbiladelpbia 25,1, in Baltimore 21,8, in San Francisco 21,4, in Bombay 23,7, in Kalkutta 24,4, in Madras 35,6, ,

Die Sterblichkeit hat in dir Berichtswockye in den meisten Gros;- siädtcn Europas zugenommen; doch wurden aus den Westlichen (eng- lischen) sowie aus den nördlichen und_nordrvcstlichen Orten(Hannchr, Kassel, Braunschweig, Stettin, Christiania) vic1fach kleinrre Sterb- 1ichkeit§ziffern berichtet. _ Bci meist vorberrschcndrn Westlichen und südeLstlicben, von höherer Temperatur begiritetcn Windströmungen, dic Erst zu Ende der Woche nach Nord Und Nordost umgingen, haben (1566 Entzündungen dsr Aibmnngöorganc ziemlich allgemein abge- nommcn _und wcnigcr Sicrbefäile bervorgrrufrn, so namentlich in Berli11,Brcs1au, Danzig, Dreüdcn, Düneldorf, Frankfnrt a. M., Köln, Miinchen, Paris, London; nur in wenigen Städten (Ham- burg, Nürnbrrg, Magdeburg, Stntigart, St. Petersburg) War die Zahl der SterbefäÜe eine größere. Dagegen kamen Darmkatarrbc und Brecbdurchfäiie der Kinder in_ crbeblicb gesteigerter Zabl zum Vor- schein imd führten auch in (ziixcbnlick) vcrmcbrter Zabk, besonders in Berlin, Drrsdrn, Leipzig, Hambxxrg, Miinchcn u. a. O. zum Todc. Die Tbcilnabmc ch Säuglingsaitars an der Gesammtsterbiichkcit war in Fo1gc dessen“ eine 1rcscnt1ic1) größere, so daß von 10 000 Libendrn, aiiis Jab): grrcchnct, in Berlin 110, in Miinchen 112 Säuglinge ftaxbcn. _ Von den Infektions- krankbcitcn babcn Masern, Kmdbctifirbcr und Pocken mebr, Schar'iack), Dipbtberic und Unter1cibstypbus Wenigcr SicrbcfäUe brrvwrgcrnfen. So waren Todesfälle an Mascrn in Elberfeld, Nürnberg, Straßbnrg, Hambarg, Prag, London gesteigert, während sie in Berlin, Wien, Paris, Lyon, Pctersbiirg seltcncr Wurden. Auch in Rom bcrrschten im_ M*ärz Malern fcbr stark", sowic aucb im chierungöbczirk Diiffcldorf Und in Edinbnrg Masern 11051) 1251611 Nackylaß aiifwiesrn.--Schar1ach zcigic1ich in Bcriin, Köln, Hamburg, Paris, London, St. Petrrsbnrg etwas bänfigcr als TodesUrsacbe, aucb in Kopenhagcn Und Christiania ivarcn Scharlacbrrkrankmige'n nicht selten. _ Dic Stérblichkeit an Diphtherie und Crom) war bielfczcb, namcniiirb in Bcrlin, Danzig, Nürnberg, Wien, Kopenhagen, Christiania, Waricbmi, St. Petersburg cinc vcrmindrrte, während sie in Altona, Barmsn, Dortmund, Dresden, Hannobcr, Lcipzig, Brüssel, Paris, London, Turin Eine größere Wurde; im Regiarungsbczixk SÖicswig n'arrn Erkrankrmgsn an Diwbtbcric noch icbr zablreirb. __ Typbbse Fieber blieben in dcutscbsn Städtcn ssltrn, mir in Hamburg War sOWObl die Za1)1 der Todesfälle wir die der Erkraiiknngcn eine größere; auch in Paris 11:11) St, Peisrsb-Urg bat die Zahl der Stcrbefäüc etwas zu- genommen. _ Todeösällc an Flecktypbns Warden aus Krakau, Warschau, London 16 1, aus Prag und St. Petersburg jc2 gemeld-r. _ RÜckfaÜssicber vsran1aßirn in St. Petersburg 11 Todcsfälle mid zabircicbc Erkrankmxgeii. _ An cpidamisckzcr (Genicksiarrs Werden aus St. Petersburg 1 Todesfa11, aus Berlin mrbrcre Erkrankungen mit- gkibcilt. _ Vioscnartige' Entzündungen dcs Zsllchbrs der Haut Warum in Berlin, Niirnbkrg, Paris, London, Koprnbagen, St. Peters- burg nicht selten. __Das Kindbcttficbcr forderte in London und Warschau mcbrfach Opfer. _ Dic Sterb1ichkcit an Kcurbbiisteii war in London, Dubliii, (NaSgow cinc geringere, in Berlin cini? étivas grö erw (1an „Hamburg, Nürnberg, Kopenhagen kamen zahlreiche Er ran ungen an Kcncbbustcn zur Anzeige. _ Pocken ricfcn in 251111181, vaidon, Lyon Und Warschau einzcine, in St. Pctcrsburg und Turin je 2, in?)?rag 3, in Ziirick) 6, in Wicn und Paris je 7, in Rom (bis 20. 653) 11, in Budapest 13 Todcsfälie bcrvor. Ferner Warden aus Berlin und aus dcm Reg-Bcz. Aackwn je 2, aus *“ rcslaU, London, S1. Pctérsburg mrbrfacbe, aus Wien und Budapest eine größere Zabi Von Erkraiikungcn gemeldet. _ In Brindisi sind um die Mitte: A).)ri1 eine größere Zabl von (Cbolcrafälikti, dic wabr- scheinlick) durch ein Schiff ans Indien Eingescblcppt wurden. jcdock) in mildcr Form, konstatirt ivordcn. Bis zum 16. April waren 76 Er- krankungen und 16 Todesfälic brkannr. Die Seuckye ist von Brindisi rack) Moxwpoli verschleppt worden. Auch in der Garnison von Padua sind Anfang Apri1 2 Todesfälw an Cholera rorgckomrxrn. Aus C?ranireick) wird gleichfalls das Wicderauftrctcn der Cbo1era in dcr Bretagne bestätigt; namentlirb sixid es die von Fischern bewohnten Ortschaften Audicrne und Trébonl.

Kunst, Wissensckxaft und Literatur.

Das_2.Heftx1-'11.Bandcs dcr Jahrbücher dcr Königlich Preußiickyen Kunstsammlungen (Berlin, G. Grote'scch Ver- 1ag§buchlckand1ung) bringt in den (den bsrcits mitgetheilten amtlicbcn Nacbrichten über Ncucrwcrbimgcn, Prrsonalvsränderungen xc. folgenden) „Studien und Forschungen“ dic FortsFéung der „Empiriscben Br- tracbtungcn 11er die Malcrcicn ron iche1ang€10 am Rande der Dccke_ in drr sixtinischen Kapelle“ von W. chke. Dar mitzctbriltc 5.21b1ch21itiband61t (unter Beifügung ron 6 gcäztmt Abbildungen) von den „Propbetsn“ und „Sibyllcn.“ Dic von drin Verf. entwickcüen Ansicbten sind das Resultat sebr sorgfältiger Brobachtungen und Einzelstudien; sie bieten viele ncuc originelle und mirsgende Gedanken, denen man die Ucbcrzcu ungskraft und Richtigkeit itich1 abxprrcbcn kann, chdkn sick) auch me rfaci) in treffender Kritik gegen die Auslcgungen Springers und (Hrimms. Nack) Hcmkc's Meinung sollen „0118 dicie so natura- listisch wie mehr oder Weniger leibhaftig gchnwärtig oben rings über den Wändrn und um die Decke dcr quelc angebrachten Gestalten gcwisscrmaßcn eine ideale Gegenwärtigkeii der ganzen Menscbbcii von der niederstcn bis zur höchstcn Stufe bei den Heiligen „Handlungen, denen die Kapelle dient, repräjcntirknz“ aÜc diese Naturmenscben und Gcisicsberocn Verkörwcrn, nacb ibm, „den sebr ungleichrn pas1ivcn oder aktiven Antbei1, mir dem sie doch alle bestimmt sind, in dem Heilsleben der Kirche mir aufzugeben, die einen, indem sie in dunkelem Drange und ohne viel Beroußtsein urid Gedankeninbalt nur dieselbe Luft mit dem Heiligsten at men, die anderen, indem sie fick) erlauben dürfen, 'ncbcn der Hingabe ,und Unter- ordnung an und unter die xllgcmcine Andacbt Wii“) ibrcn rigenxn Gc- dankcn über die Höchsten Fragen dcs chens fOUÉ-(Tid nachzubangen.“ In dem ..Gcsan1;.=:€-«anruck von dicse_m farbxn'PrkiMigcn Bilde des mcnscblichcn chens im fcierlichitcn 'Hetltgtbum“ findet er „die echt katholische Idee von der Einbeziehung, der verschiedensten Bildungsstufcn des Menschen in das Mysterium „des Kultus“. _ Dann cntbälf das Hcft den Schluß der sebr cmgehcznden mid

Zründlicben „Studien zu Giotio“, von Karl Frey, und ferner eiiien . Beitrag von Hermann Grimm _.zu Rafael". Leßterer bespricht eincn gemalten Teller aus dem Muieum in Arezzo mit Darstellungen, welche an Rafacls „Schule von A*ben“ erinnern, „Vjapuw. (181 85.71“ benannt find und dcm Signorelii zugrichric'ben werden. Grimm untersucht im Einzelnen 1_mit_Hülic nicbrcrcr Abbildungen und des Tellerbildeß) die Verwandtichast beider Kompositionen und gelangt zu der Ansicht, daß Rafael die_ Schüssel Signorelli's gesehen und das ihm brauchbar scheinende für sein berühmtes Frrskogentäldc benuyt babe. _ Friedrich Lippmann beschreibt einen aus der St_adtbiblivtbek in Lüne- burg für das Berliner Kabinet erjvorbencn deut1chrn Kupferstich des 15. Jabrbundcrts und vergleicht dcxisrlben mit einem ähnlichen Blatt italienischer Herkunft in der Bayeriicch Hos- u_nd Staatsbibliotbex in München. Bride Blätter babcn einen bbchii ortginellcn Kampf von Wcibcrn um eine Männcrboxe zum (Hegcniiande, obne dax“; man die eigentliche Bedeutung des Vorwuxss literar'Uck) näher zu erklären vexmöchte. Ein (wie jene beiden Blatter in L_!Mdruck-Facsimilr bci: gefü ter) Kupferstich 1rer Gefangennahmx Christi aus dem, Vcrliger Kupizerstichkabinet beweist die Verwandt1chast mitkder Manirr des 10- genannten „Meisters von 1664“. Lippmann nimmt an, daß dcr dkutscbe Kupferstich nach dem italirniscben entstandcn sex und daß Hartmann Schedel diesen nach Deutschland gebracht babe. _ Sidney Co1vin berickytri übrr eine Zeicbnurig von Michael Wol- gcmut, Welche das Kupfersticbkabinct des Britiicbcn Musxittiis kürzlich erworben bat. Es ist dcr Originalemtwurf zu dem Ttielbolzschnitt der SÖcdel'schen ertcbronik. Ein beigkgcbener großer Ltchtdruck und die Nachbi1d1mg des danach hergestellten Hoizscbnitts macb-xn die Be- stimmung_ch Blatts angensckwiniiab. _ Am Schluß des Heils be- schreibt H. v. Tschudi cin schön€s Madonnenreiirf von Mino da Fiesolx, We1c1)cs vor Kurzem für das Berliner Museum angekauft wvr- den ist. BiIbcr war Mino da Fieso1€ im bicsigrn Museum nur durch zwei Büsten, eine weibliche Und dic berühmte dcs Niccolb Strozzi so- wie das Unvollcndcte Relief einer «11? Nischen Fignr vsrtreten. Da- gcgen mr_mgcltc es an ciner imer“ clieiarbeitcn, Welche ibn wegen ibrsr keuxck) emrfundcncn Madonnendarsteblmigcn in Höchst zarter Marmorbebandlang irübzkitig ropn1är gemacht babe. Eine der reiz- vollsten Arbeitch dieser Art aus Mino's Wsrkstatt ist nun das neu- crivbrbene Relief, weichs in der Sammlung für mittelaitsrlicbe und chaiffanccpwstik znr Anfsteilung gelangi ist. Wir die, demHeft bei- gegebene, Vorzüglich JLlUUIML Heliotypie zeigt, ist es ein Rundbild, auf dem wir in dreiviertci Lebensgrbßc dir Halbsignr der Maria mit dem Jesusknabcn auf dem Schoof; schn. Im Gegensatz zu dcr ioyst bci ibm stereotypen, sirrng religiösen Auf- fassung hat dieses Relief 111-2111“ ('Was rcin M6Usch1ich8§ ansich. Zwar 38th Mariaxanck) bier einc i_nildc Rubc, aber die großen RUFEN, :ixit dem'n das Kind zu ibr auxbiickt, seine syrrckycnd geöffneten Livvcn scheinen dock) aiif ibrcn anmuilércilrw Zügen dan Außdrnrk stillen mütterlichen Glricks zu wcckcn. Das Relief ist in feinstem karrarisckien Marmor, dcr warmtbnißkn „Crcsiola gearbeitet. Die tcchniichk Behand1ung zcigt Kdic größtc Meisterschaft. Das iiberaus zarte und flache Relief dcs Körprrs crbebt sick) in dsn Kiöpfcn u11d Gliedmaßcn [richt und unsxszwungcn zur vollen Rundung. Klar und bestimmt ist die vielfa-Ib komplizirie Faltcniiierng, von größtem Rriz die Be- 1).1nd11111g dcs Haarcs dcr Mgdonna. Dic Mängél, Unsicherheit in den Proportionln, einc gewiße Sicifbcii und (Zckigkcif drr Haltung sowie die zu vermisicndc Stoffiichkcii dcr (HCivandung, fallen da- gcgcn leicht ins Gswicbt und liegcn in der Eigenart der Kunst Minos. H. von Tsckmdi zufolge" 110131 das Werk wech der jungfräulicben Koldseligkeit der Maria, dcr naiVen Friscbc drs Kindes, dem Pikante" 5 eiz der Marnwrtccbnik 11icht nur untcr Mino's Arbcitcn obenan: man mlrde cs sicts untcr icncn Werken ncnncn miiffrn, in deiwti eine bestimmte Richtung der künstlerisch Anschauung dcr Friibrenaiffancc ihren Höchsten Ausdruck gefunden 13.1128. Gernerbe und Handel.

Die Berlincr_ Lgnd- und Wasser-Transport- Versichernngs-G€1cllichaft gencbmigtc in ibrsr gcsirigen (Hensraibersainnilimg dcn RccbnungZabscbln pro 1885, Wonach cine Dividende von 150 „44. der Aktie zur Vsri eilimg gelangt, und er- tbcilte dcm Vorstands wie dem Aufsickxtsrafbe die Dcckzargs.

_ DLM in „dcr Generalversammlung der Landschaft der Provinz Wsstsalcn ersiattcirn Jabrrsbericht fiir das Jahr 1885 cntncbmen wir folgende Mittbciiungen: Das Jabr 1885 brachte einen Zutvacbs des Be1cib1mgskapitals Von 2521600 .44, dagchn Wurden gdlöycbt 108 90-3 „44; es ergab sich mithin ein reiner ZUWÜÖZ WU 2412700 „44, so daß am 31. Dezember 1885 das ver- zinsliche Pfandbricikapital betrug 17 832 100 „FC- Für dirscs Kapital 1ind verpfändet zu erster Stolle drs Grundbuchs Grundstücke mit cinem Gcsammi-Nrincrtrag nach der Gruridsteucr-Muttcrrollr von rund 1010 200 «14 Mithin isi_ bclicbcn rund dcr 17,65fachc Rein- crtrag des Katasicrs, odcr CI iii Lin Urbcrscbuß an SiÖLkbLit vor- baiidcn von rimd 4560 000 «34 iibcr die statutcnmäßigc Bc1eibungs- grenze, Wobei die bereits atnortiiirtcn 408012 „ck nicht beriicksichtigt sind. Die Zabl dcr Miiglirdrr dcr Landschaft betrug am 31. De- zcmbcr 1884 1204, es tratcn im Jahrs 1885 binzu 163, dagegen traten aus 5, ir) daß da?; qur sch1icßt mit Einer Miiglicdcr- zabi von_ 1362. Die Brichlnffe der Gcncraiversammiung der Landiclmst rom 20. eri 1884, bstrrffend Aenderungrn drs Statuts crbieltkn atx! 31. August 1885 dic 1andcébcrr1ich€ Bestätignng. Das daraus vom Yerwalfnngsratb b€ich10ffcne Tar- Reglemcnt wurd? am 3. Dczcmbrr rom Hsrrn Minister gkncbmigt. Dic Rechimngiiir das Jabr 1885 ist rcvidirt; drr Direktion wurdc DCÖMM Cribrilt. Dcr rcitic UcbcrsÖUß im Betrage von 31582 «14 ist gcmax; Bcickyluß dcs Vcrwaltnngsratbs als cinsiwcilen eiscrner Bistand drm Vcirrchfonds zugsfübrt, welchcr dadurch aiif 94 432 „44 steigt. Seit dem_ 1. Januar 1886 bis 14. Aprik sind 117 ne_ue BxlribUngngÖäfic ausgeführt, 13615011 742 800 „44 in Piandbricien zu 49/0 _ und 561700 „ik in Pfandbriefen zu 31%, so daß das vrrzmslirbc Pfandbricfkapital am 14. April cr. : 19136600 .“; [)Ctl'iig, bci cincr Miigiicdcrzabk von 1447. 271118 dcn Vcrbandlimgcn dcr Gsiicra[vrrsammlung und des Vrrwalfungs- ratbs bebrn wir nock) Folgcndcs bcrvbr, Eins KonbrriirUnY dcr 42/01gerx Pfandbriefe isi durch das Statut a11§gcsch1offcm da die Land- schaft Kündigungen nnr zum Zwrrkc der fkatutcnmäßixxcxi Tilgimg ror- nehmen darf. EML Umwandlung würds dabcr nur in drr Wrise rr- folgen können, das; die Sch111dncr Pfandbriefe zu 4% ankaufcn, einliefern, dicse bsrbrannt und daranf nach gescbcbcncr Abändsrimg dcs Hypothekenbriech ncuc 330/0igc Pfandbricfc ausgcgrbcn würden, sodaß di? Conrsdiffchz zwischen dsn 40/0igcn imd ZZU/digen Pfandbricfcn niemals vom Pfandbricf-Fnbabcr, sondern Vom Grundbesitxcr zu tragen sLin würde. Was die fiir die statutcnmäßigc Tilgung chrbrctimmg) erfordcrlickxn Pfandbricfc bririfft, so 1911811 die 3._i*'/«igcn (mä) fernsr durcb frcibändigew Ankaits _bcscbaffi ivrrdcn, während vom laufenden Jabrc ab fiir_ die 4% Pfandbriefe die ftaiutctimäßigc Ans- l_oosung eintritt. Dicirlbk wird ungefähr 3% des umlaufenden Kapitals betragrn und die crstc Kündigung zum ]. Juii1887 erfolgen.

_ Die „Ncw-Yorkcr .PDF-Ztg.“ schreibt in ibrcm vom 9, d. M. datirtcn Wochcnbcricbt: Dem Grfcbäft am Waarcn- und Produktvcnmarkt __icblt es immer 1104) cm chsamkcii. Weizmi iind Mats stsllicn 7111) ixn Werthe niedriger und begegneten nur maßtgcm Erporibcgcbr. Hafer fand dagegyn nach dieser Rich- tung wieder recht_ Vicl'Bcc-Mung und bat 1in im 5 reis!“ bcbanßict. Weizxntncbl War jebr still und wiÜigcr. Das Rxfra tungSgsschäit ist ziemlich rizbig verkaufen, Baumwolle büßte eine im Laufe drr Worb; erzirlte'Aoaxicc afwgäxrhluß wiedkr ein und bat sowohl jn Termmenwrc dtSPombler FW;:rc rubigcs Gescbäftgcbabt. Am Wok!- markt herrschte iiurUUichzme Frage, die zn bisbcrigrn Preisen willige Abgeber fand. Bra111-Kaffcas r*crkcbrten in fcstrrcr Haltung, rein- s cbmeckendeSoricn sind unverändert. Robzuckcr verkehrte trotz der immer noch sebr rcscrvrrtrn O_a'liimg bieiigcr Raffineur? in steigcndcr Tsndrnz. Der Tbecmarkx war _11111, aber stetig. Schma1z sowie long und short clcar Middlcs fanden Anfangs für Export recht viei Bcacbiung, babe'n .“er spater ebenso wie dic_ meisten andkren unter die Katégorie PrOViiionZn fallenden Aritkcl stilirs Geschäft und argen Schluß tn Svtziyatbte mix drchtrcidcmärktcn wiiiigere Tendenz gebabt. Tcrpcninwl sicliic 1,1(1) bci anfgcrcgicm Geschäft erbcblich böber, Har?