Der Abg. von_Liebermann trat für die unveränderte An-
von Eymrn bob hervor, daß seine Partei
praktische Po ttik treibe und fich deshalb auch hier mit dem
Wikkllch Crreichbaren beg
(h einigen weiteren Bemerkungen der Abgiz.
und von Eynern wurde der Antrag Uhlendorsf abge eh sung des Herrenhauses an enommen.
wurden nach kurzer
MerinAus gmommenenNevifimderein"' fiche. Morgen
die
W 532." b.. M“ W? er : weichenden IHSoththn.
„MM? rx ..
hnfißes sich niit dem Gebiete
Weiterer Debatte _in welch_er die betreffenden Redner egen te egnerts n_Einwendungen auf- ennon, dem Antrags ler überwiesen
'on des Central-
W 'sswn MW'RM vonVulachund urchaus gen
von Helldorff Jko
den Antrag ...... ...?» Z"" K_keinen WW, wenn au_ _! Auch der Abg. Di let (deu ck- KommisfionSadYstrJg,_ et__t_1__1';_em er der tun sberetch' n der9 'ügigkeit decken
und me entli ebatte unverändert angenommen. -
Schluß des Blgttes.
__ Durch Allerhö fte Ordre vom 3. d. Kreise Steinau, we Raudten nach Köben mit A schüß außgeführt hat, gegen Unterhaltung dieser Straße das echt zur Erhebung [des auf derselben nach den Bestimmungen des 29. Februar 1840 verliehen enthaltenen
M. ist dem den Bau einer Chaussee von weigung ' von Nistiß nach Rad- eberna me der chauffeemäßi
ihre Ausführungen t zu erhalten su Kommission entsprechend, dem Rei skanz Ohne Debatte wurde schließlich eine Petit“ Deutschen _Technikerverbandes, darüber beschwert, daß dre Stellung der Techniker owxit die Auflösung des Vertrages in _ mch_t geregelt sei, dem Anfrage der mmtsfion gemäß dem Reichskanzler zur Erwägung über-
Um 51/4 Uhr vervgte fich das Haus auf Dienstag 1 Uhr.
_ In der heutigen_ (89) Sißung des Reichs- tagqs, welcher der_ Staatsjekretär des Innern, Staats- thster von Boetncher , der Staatssekretär des Reichs-
von Scheüing , BundeSrat
ten, wur
Chaussee
a nd e s d e «: Chausseegel
Tarifs vom _ einschließlich _ Bestunmun en über die Befreiungen sowie der sonstigen, die Erhebung etreffenden zusäßli en Vorschriften _ vorbehaltlich der Abänderung der sämmt ichen voraufgeführten Bestim- mungen. Auch sollen dre dem Chauffeegeldtarif vom 29. F - bruar 1840 angehängten Bestimmungen wegen der Chaus s e e: Pol1zeivergehen auf die gedachte Straße zur Anwendung
u den rbeitgebern, demselben
age kommt, geseßli
_ Als Aerzte haben fich niedergelassen die Herren: Loevy in Schweiz, ])r. Jankowski in Mocker, ])r, Hansch in Lauban, Dr. Magerhausen in Berthelsdorf, [)]-. Proche in Warmbrunn, Pioretbski in Beuthen a. O., Dr._Back) in Frey- stadt, 1)r. Koch in Ascheberg.
OLnabrück, 17. Mai.
usti amts , evo mächtigte heiwohnten , mit, _daß die Darlegung der Anordnung, welche von dem preußischen Staats : Ministerium auf Grund des . gemeingefährlichen Bestrebungen _ Oktober 1878 unter dem 11. d. M. mit Genehmigung des Bundeswch getroffen worden, ein egangetr-sei. A 9. Graf von Wißmarck hat in nenmmg zum Staatssekretär des Augmärtigen mts sein Mandat niedergelth. _ te Gegenstand der Tageßordnung war die B e r a t hun g des Berichts der Reichs chulden :Kommission: 1. über uldenwesens des Norddeut- schxtz Bundes bezw. d es Deutschen Reichs; 11. über ihre T_hattgkett m Ansehung der ihr übertragenen Aufsicht über dre Verwaltung: 3. des Reichs-Jnv a lidenfonds, b. des Festungsbaufonds und c. des Fonds zur Errichtung ch§tag§ gebiiudes; 111. über den ReichßRriegs- srhaß und 17. über die An: und Ausferti ung, Ein- ztehunä und Vernichtung der v on der außzugebenden Ban knoten. Eine Debatte fand nicht statt. Rechnungskommission Überwiefen.
das Haus zur ersten Berathung des , betreffend die Besteuerung des
Kommissarien Präfident
_ _ (W. T. B.) Se. Königliche Hohe_1t der Prinz Albrecht ist zur militärischen Be: sichtigung heure'Abend bier eingetroffen und am Bahn: hof von der_i Spißen der Civil; und Militärbehörden, sowie von dem Bischof Hoeting und den Mitgliedern des Dom- ahlreiche Gebäude haben ge- apfenstreich statt.
des Geseßes
der Sozialde atie vom 21.
olge seiner Er: kapitels empfangen worden.
Abends findet großer
München, 17. Mai. Kammer der Abgeordneten nahm heute nach mehr: tagtger Verathung den Geseßentwurf über die Abänderung der Subhastations-Ordnung stimmung mit 103 die Berathung der
Bayern. (W. T'. B.) Die
die Verwaltung des S
_ namentlicher gen 19 Stnnmen an und begann sodann _ e bü [) re n : No v e l l c. Sämmtliche Redner erkannten die gewährten Erleichterungen an und sprachen die wettere Erleichterungen auß. Der Finanz-Minister _ obald als thunlich in Aussicht. DW Kammer der N eich Sräthe genehmigte das Flur- s : G es eß fowre den Gesetzentwurf , n Reichenhall_Berchtesgaden und nahm den Antra S els, betreffend die Zu lässigkeit der Dis: _ eaytwortung von Jnterpellationen, mit 22 gegen 19 _Snmmen an.
_ Sachsen-_C_ob rg? Juha. Cohurg,17.Mai. (WTB) DLL Herzogrn'v n E tnburg lst heute nach Paris ab:
Ho nun au
1 eichsbank ste “ so ck“
bereini un Der Bericht wurde der g
derLokalba
Darauf gin Gesehentmur Zuckers, über. _ _
Der Abg. Witte wrdersprach der in den Motiven ent-
altenen Behauptung, daß der vor Ostern jstages die Zuckerindustrie dem Verfa fall könne nur die Folge des hartnä altens der- verbündeten Regierungen an der Materia ien- Regierungsvorlage Melasse : Entzuckerung, wodurch der Ertrag der Niibensteuer herab emindert werde. Heilung der Krankheit, an welcher könne nur durch Ueber ang Redner kündigte an, da
_Defsau, _15. Mai. Herzog x_tnd dre Herzogin haben sich heute mit hoher Fa: milie zu langerem Aufenthalt nach Wörlitz begeben.
(Anh. St. A.)
ie Zuckerinduftrie leide, zur _Fabrtkatsteuer erfolgen. _ _ er Mit seinen politischen F m_ der zweiten Lesung den Antrag stellen werde, dW jetzige Rubensteuer von 1,60 «14 festzuhalten und die Exportbonifika- tion nach dem Verhältniß von 10:1 zu bemessen.
Der Abg. Bu [_ erklärte, daß na r1kats_teuer nicht dir _ _ zu einer Kombination von Fabrikat: und Matertalrensteuer werde kommen müssen. Auch er sei der An- si_cht, daß _das Geseß, welches ge mcht für eme lange Dauer gerech
Ber Schluß des Blattes erhielt der Abg. Haerle das Wort.
_ Der Bericht über die gestrige SiHUng des geordneten befindet sich in der Ersten
Oesterreich-Ungaru. Das „Fremderxblatt“ bezeichnet die Zeitun em_em_ _ angebltch bevorstehenden Gegenbe re1ch11chen Herrscherpaares bei dem Kaiser und der Kaiserin von Rußland als unbegründet.
Das Horretihaus nahm den Geseßentwurf, betref- fend dreGarantte für die letzte egyptischeAnleihe,an.
_ Pest, 17. Mai. (W. T. B.) liche Aysschuß beriet!) heute den Antrag Jstocz 's, be- end die Einführung einer Börsensteuer, un nahm
langerer Debatte einen Antrag an: zu erklären, daß der
Ausschuß dre Bysteuerung von Börsengeschäften für berechtigt erachte, daß er 1edoch den gegenwärtig nicht zeitgemäßenGeseß- f ablehne. DLL Regierung solle indessen ersucht werden, rage aufmerksam zu verfolgen und seiner Zeit eine ent: ende Vorlage einzubringen,
Niederlande.
Wien, 17. Mai. (W. T. B.) Snachricht von
uch des öster-
seinex Ansicht der Febergang zur" möglich sein werde, aß man zuna Der volkswirthschaft: enwärtig hergestellt werde,
t ertigt sei.
auses der Ab
_ In der heuti en (77.) Sißung des Hauses der Abgeordneten, we cher der Vize-Präfident _des Staats- von Puttkamer, auf der Tages-
_ _ Haag, 17._ Mai. der hermgen Styling der Zweiten Kammer f DlSkuss1011_Über dte Anlässe der Ministerkrisis statt. Der MinisterHeemskerck gab nähere Erläuterun en über dre Angelegenheit. _Mack'ay konstatirte die Unmögli keit, die Bildung eines Kalnxiets der Rechten zu übernehmen, der vom Könige aus Berßassung fortz sich hierbei nicht um eine Bed Wunsch des Königs handele. sttmmung.
Großbritannien und Irland. London, 17. Mai. (W._T_. B.) Das Unterhaus se der irtfchen Verwaltungsbill Local Goveryment Board, Stansfeld, erklärte: die Rede Lord Salisbury's in dem Meeting der Konser- va_t1v_en am Sonnabend über [o_stgke:t Alles, was je in der Re Lt a enthalten
Ministeriums , and eme nebst Kommiffarien beiwohnte , ordnung die _Fortseßung der zweiten Verathung des Entwurfs etner_KreiSordnung für die Provinz Westfalen und die zweite Veralhung desEntwurfs eines Gefeßes über die Einführung der Provin- ral___o_rd_nung vom 29. Juni 1875 in der Provinz e a en.
Die Berathung wurde bei §. 33 der Kreisordnung fort- gese t, _der ohne Debaite nach den Beschlüssen der Kommission gene MY
an ei ts estellten Bedingung, die Revisio?1s§her _Heemskerck entgegnete, daß es 1ngung,_ sondern nur um einen Die Diskussion schloß ohne Ab-
Hte heute die Verathung
bestimmt, “das; die Kreistags-Abgeordneten aus der Der Präfiden t des
Wah__ der Wa [verbände der größeren Gutsbefißer, der Amts- verbande und er Städte hervorzugehen haben.
Ein Antrag des Abg. Uhlendorff wollte diese Be u ni dem Magistrat und den Stadtverordneten einerseitsf, gde? Amtsversammlun andererseits übertragen.
_ lendorff trat für den von im gestellten Antrag em und emerkte: d1e Einführung eines der Gro grundbefißer und Industriellen werde in Westfalen
glaubté, daß der Antrag U lendo ufe, den Großgrundbesiß Jus dF
steige an b_erechneter Rücksichts- _ de emes Mitglieds der National- gewefen set. Redner darzkte Lord Salisbury für en Ruf zum Kampf, der m _de_n Neuheit der Liberalen Ent- M und Etmgkett erwecken werde. Es sei aß nach wetterem, zwanzigjährigem Be- seßen Irland ve_rsöhnt sein werde. Bei rage seren auch die
ahlverbands rütung, Entschlossen thöricht zu glauben, stehen von ZwangSge der Behandlung der irischen F Amerika mcht zu vergessen. Zuverstcht erfüllt, daß sich ihre eraußstellen würden. erbetzuführen und die Union zwis u stärken, agen beruhen werde. __ 18._ Mai. strtgen Stßung des Unterbau taatssekretär B die Wähler über die Dänemark habe fich im Best eme be andere parlamentar en_ ätten die Niederlande Bel stem verlo
böses "B ut erregen.
_ Per Abg. vom Heede lediglzch_ darauf hinausla Provmzxalverwaltung zu el
_ Der Abg. Richter erklärte, die Rxchte des Großgrundbesiß nur dteöVorrechte, welche dieser habe, auch dem ,Klsingrund-
er N 'erun skom ' Rath Braun?)gl g nnffar A der
, "ck “"*“ MZ? &?
den Intra [ der Gro
länder in ei von der ordxrun en als unabweisbar s;): b:_2__ti_mn_1_t, dßn _ _ en 1: an un wetl dieselbe alsdann auf moralischeren' Grund-
(W. T. B.)
daß es seiner Partei ern liege es zu schmälern. ,
Geheime Ober-Regierungs': ena bat, den ntrag Uhlendorff a Fre err von der Reck hielt eine
h Freiherr von Schorlemer s ra 1 Uhlendorff aus. Nac?) séinsncxh grundbestßer in den neu konstruirten den noch viel zu gering.
weiteren Verlauf der _es erkl_ä_rte ck?“ __U'nter- terung et ni t a enei t, eit der Bill zu bg g s nds erhalten, weil es 1 m _ g_ gegeben habe; a- _ _gten und Dänemark Schleswi - ren, wetl diesen Ländern mäßige Zugestäxtdni e
b ulehnen. r ce: die Re
e Vertretun
verxveigert worden seien. _Die Demokratie könne nicht nach box potts nGrundsä_ en regreren,und die iris Partei wiffej » nxug _orene engh che De_mokratie auf rer Seite. Er
die irische _et werde in friedlicher Haltung verharren “ ihr Gerexhngkett werde. _ Die weitere Beratxgung wurdé WS achtstündtßxr Debatte auf heute Na mittag vert .
Der tsherige Gcneral-xSekretär s Unterhau es, Erskine May, welcher jüngst, bei dem Rücktritt von diesem Possen unter dem Namen Lord F arnbo rough zum Pair “ wurde, ist gestern Abend, nachdem er kurz vorher noch d.,; Verhandlungrn des Unterhauses beigewohnt hatte, gestorbew
raukreich. Paris, 18. Mai. (W. T. B. Aula? des am Sonnabend im Palais des Graon Y: arts vor dessen _Abreise nach Portugal statt.;ehabtm mYanges sol],_ wre aus Deputirtenkreisen verlautet, von den adikalen m _der Kammer eine Interpellation emgxbracht und zugleich die Ausweisung der Prinzen beantragt wer en.
__ Spynien. Madrid, 17. Mai. (W. T. B.) Die Kontgrn ist he_ute von einem Prinzen entbunden wordm _ 18. Mai. (W. T. B.) In der Deputirtenkammex spra_che_n gestern derKammer-Präsident und der Minister: Praside__nt_ Saggsta ihre _hohe Freude über die Geburt exnezZ Kontgs Mit der Versicherung aus, daß fick) alle Spa: mer m treuer Gesmnung um den neuen König, als den Ver: treter des Friedens und der Ordnung, zusammenschaaren wür: den. Das Haris nahm diese Erklärungen mit lebhaftem Bei: 1a11 aux. _ Eme ähnliche Erklärung wurde im Senat ab- gegeben _und auch dort enthusiastisch aufgenommen. _ Der Prinz mird den Namen Alfons erhalten.
Rußland 1_md Polen. S e b (1 st 0 po [, 17. Mai. (W. TB.) Der Kaiser htélt heute eine Truppenschau ab. _ Am Dte_11stag, dem Geburtstage des Thronfolgers, wird das Kmegßschrff „Tfckwßme“ vom Stapel gelassen werden.
Aznerika. Washington, 13. Mai. (Al] . Corr.) Das Reprasentayrenhaus na 111 heute eine ReJolution an, welche den Prastdenten Cleve and ersucht, mitzutheilen, welche Schr1tte; gethan worden smd, um die Beschlagnahme des „Davtd Adams“_ durch die kanadischen Behörden zu untersuchen, und die näheren Umstände, unter welchen die Be srhlaanahme erfolgte, darzulegen. Mr. Price, Kongreßabgeordneter fur,Maffachusetts,nahm Bezug auf die „AlabamaBorfälle“ und den damals gsfordertetr Schadenersaß und drückte die Hoff: nung aus, daß man 1th ebenfaüs einen Ersatz für den Schaden, welch_enUnteUhauen Großbritanniens amerikanischen zischerewn zufugtetz oder zuzufiigen versuchten, erlangen werde. __ Auch de_rs Kabrnet_zog heute wiederum die Beschlagnahme des „Darxtd Adam?“ in Erwägung. Der amerikanische K_dnsnl 111 Haltxax telegraphirt, daß er die näheren Um: siande _untersucht habe und morgen der Regierung seinen Be- richt einsenden __werde. _ Die Kommission des Repräsen- tantenhauses fur Handel hat beschlossen, über die Bill de_s-Senators ?ryexyonach ausländische Schiffe keine große_ren_Hande ?_priyilean haben sollen als die, welche amerikaxzrschen Sch_1_en 111 den Häfen der Länder, wohin die aus__land1schen Schl se gehören, gewährt werden, sich günstig zu außern.
Nach dem amtlichen Bericht wurde_n bei dem kürzlichen Zusamxnßnstoß "Ut den Sozialisten in Chicago 66 Polizisten verwundet. Fünf Polizisten sind den durch dre Explonon der Bomben erhaltenen Verleßungen erlegen.
Afrika. Egypten. (Al]g. Corr.) Ueber eine Araber- Revolte unweit Jeddah wrrd dem „Reuterscben Bureau“ von dprt unterm 10. Mai berichtet:
Em Sudapese schnitt an der Spitze Von 50 Arabern dcn Telc- rapbxndradt nicht _xvctt voxrbier ab und proklamirte sich zum Mahdi. “x_n _emem Scharmutzel le1chLn den Rebellen und einer Abtheilung turktscher Soldgten verlorcn_ die Letzteren mehrere Todte und Ver- wundxte. S_patcr batte eine vom Kaimakam befehligte Truppen- abtdxtlung nxtt dcm Mahdi eincn Zusammenstoß und nahm 7 seiner Anhanger gcsangen. Dieielben wurden enthauptet und ihre Köpfe auf Sfangetx an den Thorcn Jeddabs angcsteÜt. Es ist nicht bekannt, ob es dem 1alschen Propbctcn selbst gelang, zu entkommen.
Zeitungsstimmen.
Die „Neue Preußische Zeitung“ verö entlicht zur Branntwemsteuer eme Zuschrift des Grafen HugosYeichean, m WÉlcher eSSchlZeißsxb ___
_as ., e i_ e “iorgendlait“, Organ der Kon ervativcn Schießens, m_acht m Nr. 111 unter dem Reduitionszeiclxns 1)t; und der Ueberschrift: „T_Ote neue Branntweinsteuer - Vorlage“ den Vorschlag, 1w_ch 1th zum Branntwrinonopol zurückzu- kehren und bei Gcle e11he_zt dcr Bcrathung der jeßi en Vor- lage durcb ernrute ntragc „einc eingehendere Beratßung und Axuendtrxmg der Rexgierzmgsvorlage zum Branntwein = Monopol beim Reichstage _berbetzufubrcn. _Da ich beinahe 40 JaHre hindurch Besißer eincr großeren Brenneret gevoesen bin und somit die Mono- poktsrrun dcs Spiritushandel§ durch die Spritfabrikanten mit offencm Auge [)a e vyl__lzie_ben sehen, dtzrfte _tck) vielleicht als ein unparteiiscbcr, FBT? sachver1iaud1ger Zeuge 111“ dieser Angelegenheit gehört Wcrdcn
ur en. . . .
Klar und unbezWLifelt ist der Saß: ohne Dün er keine Ernte. Den Dünger (_:ber ersan t der Landwirtl) nur durchgreichliche Vieb- baltung bet re1chltchenz utter. _Das reichliche Futter erlangen die Landivrrthe der 5 ostltchen Provrnzen nur durch einen starken Kar- toffe_lbau, und dieser wird nur möglich durch einen starken Brennerci- betrieb. Lohnt dreier n_tcht mehr, so wird eine intensive Bewirtb- schaffung und_ damrt dte Fruchtbarkeit in 5 Provinzen unmöglich, f-leltck) aucb dre Ernte von Brotgetreide und der Absaß von Erzeug- m en der Industrie sehr hedeuxend verringert. '
_Wte sch9n 2Jefim), dies smd _unbezweifelte Sätze; aber ebenso wcxng kann em e_rnun tiger bezthfeln, daß der Brennereibetrieb in klxmeren Y_rcnnereten s ot) ]eßt nicht mehr lohnt und daß der Be- trteb m großeren Brennereien nur !venig lohnt. Es ist also der Zeit- punkt da, wo “gehqlfen werden muß. . . . __ _Der 1, Ixil: jeden Jahres ist für beinahe jeden Landwirtb der Zalltgkettstermm großer ZinSzahlungexi und anderer Verbindlichkeiten; 0 lange die Schafhaltung noch Ertrage gab, Wurden diesc ablnngen aus dem Erlos c1_m Wollmarkt gedeckt, denn andere Einna men ent- fallen der Landwtrxhscbaft wahrend der Sommermonate ni t; durch den Ausfall der Emuabmx an der Woile wurden die meiten Land- wirthe gezwungen, zur Tilgung ihrer Aablungen im Sommer per-
sö_nlichen Kredit zu suchen ...... Derselbe verkaut Er eu i e Hinter Wirthfcbaft, i_velcbe er später zu erntenf bofkft _gnY'n oraus unter Nottzverlusi am Ta_ge der Lieferung; es
rvar ggnz gewöhnlich, das; man von Abscb it en hörte, na wel en der Ermer Spiritus (d. h. 60 Quart zu 80 /0) zu 15 bisch20 Scb r. unter Not__tz am Tage der Lieferung gegen ein Angeld von 312113 4 Thlr. fur den Elmer voraus verkauft wurde; für das Angeld mu te der Gutsbefiser emen drerm-matlichen WechselZunterscbreiben und ch
doku . ' nothwendtge ZIM mit Splntus
anrsacbc der Krankheit des Brennereigcwerbes.
den Abzug von Diskont und ?9/0 Provision efallen laffen; natürlich
der Käufe): den Wecb el ofort an die eichsbank weiter, wofür
nut den len batte und kaufte demnach recht ei ent-
kont _ ck mit dem Gelbe Fs Verkäufers, also des Gutsbefivers, den pt- xjtus des
Gutsbefi ers 15-20 Sgr. unter Notiz mxd empfing 2 0/0V desselben Geldes als Borztfikatwn, . . . Folge dieses Zustandes_ tft , daß der ' und der Spritfabnkant semen Bx- “ an Spiritus bereits vor der Fabrikation ankauft, daß, weil
"r noch
eda edeckt ist, die Brenneretbesißer, welche 1_ncht vorher Txkath b;?)en? nur schwer Abnehmer finde_n und durch zbr Angebot also die Notiz berunterdrücken und daß _dte Export-Bomfikatton nur dann die Notiz beeinflussen kann, wenn m tt_nvorhergcsebenen Muffen Spiritus ausgeführt _wird, diese Export-Yomfikaiwn _also _dem Guts- befißer nicht„ wohl aber dem Kauimann emen Vortbcck bringt.
' kann der Preis des Spiritus der hohen Stxuer entsprecbxn nkaYr Vorausverkauf nicbt aufhört. Dies also ist bauptsacbltÖ
' aber ist diese Krankheit zu heilen? _ YÉLSeLbsthülfe der brennereixreibenden_Landwtrtl)c_ aufdem Wege der Errichtung von Lagerräumen Ut unausfuhrbar, rveil beinahe 1eder
' Brennereibefixex schon einen Theil seiner künftigen Einnahme zur
" run einer Wirthschaft voraus verbraucht _und deshalb seinen OFFIS erkauft hat, bevor der elbe in dte_Lagerraume_ _kommen 1ol_[, weil so der Spiritusbedarf der S_rse bere__1ts gedeckt m_t und somit eine Konkurrenz beim Einkauj stattfinden mußte, bevyr dic Waarc cm- gefertigt wird, wvzu em sebr großes Kapital zysammen- geschossen Werden müßte. Dg die _Brenneretbefißer dieses Ka- vital aber nicht zusammenschteßen können , nJezl fie _es nicht haben (sonst würden fie ja doch den Sytrttus _ nicht vor- ausverfaufen), so ist der Vorschlag nur durck_) eme Akitcngeseüsckxaft durchzuführen und dieie würde wdhl bald nur 1[)ren Aftxcn,_abrr nicht den Brennereien, welche keine Aktien gezeichnet herben, aushelfen [voller]. Ausfübrbar wird die Selbstbiilfe dcr Lanthrtbx nur, w_cnn dic Reichsbank genügenden Kredit ohne Unterpfand gew_ahrt; da dies aber u den U11wabrscheinlichkeiten gehörf, bleibt auch die _Sclbsihnlfc der LLandwirtHe UUWabrscheinlicb. Licht und Luft find 5me Ringen uxns Dasein eben nicht gleichmäßig unter unsere _Staqtsburgxr vrrtherlt, so lange unsere Reichsbank an e_me Aktiengcwllsrhait dergebezi ist; darunter leiden die Landwirtl)e_ gerade 10, wie die kleinen Handwerker und sonstigen kleinere_n Gerrxrbetrerbenden. Das Reformwerk unseres Kaisers u_nd dcs Fursten B15marck w_urde erst gekrönt sein mit Erfolg, wenn die Steuxr von 29/9, ivelxbe ]edcr kleinere Geiverbtrcibende an den geldvcrmttielnden Bcznqmer oder größeren Kaufmann oder Fabrikanten in Form_ von Provision ab eben muß, dadurch beseitigt würde, daß in "jeder kleineren Stadt eme om- mandite der Reichsbank errichtet _und nach Anhörung _der betreffenden JnnungSvorständc oder sonstigen Korporaiwncn deni k_l_emen (Yewxrb- treibenden obne Erfordernis; einer zivexten Unter1chr11t__perwnl1cl)_er Kredit gegen den einfachen Reichsbank-Diskont gegebxn nnrrdc; m_1d m gleicher Lage wie die HandWerker befinden fick) großere und kleinere Gutsbesißer. _ _ _ _ _
Da die?; leider unerreichbar zu sem scheint, so bleibt _mr_d1e Brennerei bctreibenden Landwirtbe nur das Monopol ais ekluuttrl übrig. Durch dasselbe würde der Staat gerv1_s1ermaßcn dic *„rcnncrci- besitzer zur Selbstbülfe zwingxn und dabei eme bedeutende Vermeh- rung icincr Cinnaömcn bcrberführen. __ __
Der Vorschlag in Nr. 111 des „Sch_les11chexi Morgenblattcs verdient also Berücksichtigung. Vielleicht würde cm Antrag h_chOr- ragender Mitglieder des Reichstages, d1e__ Monopolvorlage nut der neuen Regierungßvorldgc in einer KdmmUsion zu bcrathcn und das Bessere dann zu Wählen, segensreiche Folgen Haben.
_ Wie die „Neue Reichscorrespondenz“_nutthetlt, hat der Verein Deutscher Eisrn- und Stahianusterer auch in diesem Fahre Über die Lohnverhältmffe und uber die finanzieUen 5 esultate der Aktie_n-Gesellschgften vor und nach der Wiedereinführung der Eisenzölle eme Enquete veran- staltet: _
Bis Mitte April Waren die Antwvrten von 247 (vorwiegend großen) Eisenbüttenfirmcn, Gießereien und Mgschmenbauqmtalxen (darunter 103 Aktiengesellscbaften) aus_ achn _Tbetlen des Reichs el_xi- gegangen. Im Januar 1879 beschäftigten diese 247 Wcrke 129277 Arbeiter mit 8039 260 „M Monatslobn, im Januar 1886 dagegen 175554 Arbeiter mit 11480118 „14 Monatslobn. Demnach waren die Zahl der Arbeiter um 46 277 (35,8 0/9), dre Gesammrlöbnc pro Monat um 3440 858 „44 _ (42,8 0/0) gr- stiegen. Im Januar 1879 verdiente d11rch1ch111ttltch (__alw mit Einschluß der jüngeren und grringcr bezghlien Arbeitskraft?) 1 Arbeiter monatlich 62,19 „M, im Januar 1886 dagegen 65,39 „M Für die 12 Monate des Jahres 1885 berechnet, würde sich cm Mehr- verdienst des Arbeiters von 38,40 5-4 und fiir die 247 erke, d1c_nu_r erst einen Wenn auch sehr ansehnlichen Theil der deutschen _Etsenmduftrre repräsentircn, eine Steigerung an Lobnzablungcn um die bedeutende Summe von 41290296 „jz annehmen laffcn. _ _
Die obengenannten 103 Aktiengesellschafien erzielten [gut tbre_r veröffentlichten Bilanzen im Geschäftsjahr 1879, bez.1878/79, met 374 225 841 „“Aktienkapiral einenGesam1ntübcrschuß von 8 592 304.46. : 2,29 0/0; im letzten Geschäftsjahr 1885, bez, 1884/85, dagegen unt 364125084 MAktienka ital einen Ueberscknxß yon 19 30108594: 5,30 %, demnach einen cehrertrag von 3,01% ihrer Akttcnkaptialren.
_ Das „Kleine Journal“ sagt ir) einer Besprechung der Staats : Ministerial : Verordnung, 731? Versammlungen betreffend:
. . . Ju liberalen Bläitcrn ist angesprorhcn, gegen die _Sozial- demokratie habe die Regierung der neuen Waffe _gegen den Mißbrauch des Versammlungéirecbts nicht bedurft, rvetl sozta_ldemokcat11ch_e Ver- sammkungen schon auf Grund des bestehenden Gewßes m_)m 12. Ok- tober 1878 nicht blos jederzeit aufgeléist, sondern auch un Voraus
untersagt Werden konnten. Jndeß ist 46 fiir_ die Behörde schon wichtig, daß ihr künftig die Abftcht, cme Y_ersamrn- lung abzuhalten, mindestens 48 Stunden vorher mrtgetbetlt
werden m_lÄß, während das preußische Vereinsgesetz von] 11. März 1850 die nzeige nur 24 Stunden vorher_ anordnei. Pte erwettkrte Frist erleichtert es dcr Polizei wesentlich, sich zu msyrtmren. Sodann schützt die neue Verordnung die Behörde, welche eme Versammlizng aus Mißverständniß nicht gestattet hat, gegen den Vdrwizrf, daß diese beabsichtigte Versammlung mit der Sozraldemqkrattc nichts zu tbu_n geöabt habe. Der Hauptzweck der Verordnung__ ts_t offenbar der, _dte Verhinderung von Versammlungen zu_ ermogltchen,_ ivelchc nicht direkt von der Sozialdemokratie yeramtaltrt imd nicht 111 erster Reik)? oder überwiegend von erklarten Mitgliedcry dicser Parte: besu t smd, aber doch mit ihr im Zusammenhang stehen und ihren vae en dienen. Dies gilt ganz beyonders vqn den systemgttsck) bc;- trtebenen StrikebewegUngen. Arbeitschcuc, _ ewrffeniosx Subjekte, _dte von Strikegeldern leben wollen und thxt s offen_f1ch zur_Soztal- dxmokratie bekennen, theils sick) begnügen, l_yeunltéh die Ver- bindung mit den Führern derselben so weit zu urztcrhglten, daß sie von diesen keine Anfeindung und Störung in“ _:brem Erwerbe zu befürchten baben_, treten Jahr mr_s, Jahr em _als Organisatoren der Arbeitöeimtellungen auf. L_Ote armen Arbeiter opfern leichtgläubig ihre kleinen Crspgrmsse und befinden fich während des Strikes und nach dernsxlben m bitterer Noth. Aber mit jedem "ungen Jahr, sobald *die erjten Lerchezt schw1_rren, stellen M) die fadfinder in dcr ,Lobnbewegrzng' wieder em und __ finden aufs Neue Gehör. Auch d1e_ Thatsache, daß 111 Vielen Fällen grobe Veruntreuun eu bet der Verwaltung der Unterstüßungßgelder nachgewiesen md,_ öffnete bisher den Be- tbörten. ni t die Augen. Es _ ist_ wiederholt vorgekoyzmen, daß die Tbeilne mer an einer Arbeitsetnstellung in Außglxrcyövxrband- lungen standen, und daß gerade in dem Moment, als eme Einigung gesichert schien, einc Versammxung beruixn und durch den professio- neUen Organisator der FriedenS]chluß veromdcrt wvrden tft. Unlcug-
ba "t 'n eincm olchen alle die Verhinderung dec_ ersammlung ____r__ Lünicbenswertbs, und Fit könnten dann nicht eme emsnxtgeLpartet- nahme der Behörde zu Gunsten der Arbeitgeber gegen die ' erkennen .....
rbeiter
er ier-Re sement für die _ __ _ Yseét nach 9Berlin verlegten Linien-Kymzxnsndn. _ Abanderzxng der administrativen Bestimmungen über dxe jczbrltchen Uebungsretsen des Generalstabes. _ Namentliches Verzerchmß der _ernannten und ge- wählten Beisitzer der S iedögenchte_1m Bereich der preußischen Herresverwaltun . _ Preis ewerbung fur vetrrmare Zwecke. _ Vcfir- kappen. _ Neuße _ _ _ __ medizinisch-chirurgischer Etat. _ Ladenpreis d_er Dienstvorschrift fur die Waffenmeister der Feld-Artillerte. _ ServrSansyruch der Selbst- miether, welche von einem Kom:_11ando_dtrekt zu tbrexn behufs der Uebungen angerückten Truppentbetlc zuruckkebren. _ Feier des Tode.;- tages des
5Äxerwaltung in den Königlicb_ preußis it. 10. _ und im Reich§=Gcseßblatie erschienenen (Gesetze und Verordnungen. _ 1. Allgemeine Verwaltungsgcgenstände: Veranderungen 111 dem Stunde und in den Befugnissen der Zoll- und Stcuerstellen. _ 111. Indirekte Steuern: Gcse , betreffend einen Zusatz zum_§. 5 _des ZoÜtarifgxseßes. _ ?. Statisti : Verzeichnis; der den Direktwbehorden und „Haupt- ämtern des Deutschen Reichs zur Kontrole der Zölle _und Verbrauchs- sieuern bcigeordneten Beamten. _ 7]. PersonalnaÖrtckzten. -.
- d 5 -Blatt. Nr. 13. _ analt: Armee Vcror nun avallerie. _ Siß der am 1, Mai von
arbeitete Beilage 5 der Kriegs-Sanitäts-Ordnung,
Herzogs Leopold von Braunschweig.
Nr, 10. _ Inhalt: Ab-
Marineverordnungsblatt.
änderun der eu rons ese e. _ Disziplinar-Straf-Ordnung. _ See- EquipaYe. _ 54ZHÖÜHrngiffeSbei Kommandos von Bord tm Auslande. _ F1iedens-Geldverpflegungs-Reglement. __ Drenstal/txrs- und See- fabrzulage. _ Schießbücher. _ Kohleybeichaffung. _ ©chußtafeln.- Personalveränderungen. _ Benachrichtigungen.
Abgaben : Gesc gebung und en Staaten. der m der Geseß -Sammlung
Centralblatt der
Inhalt: Anzeige
bcitsamts find _ 1000 Bewohnern, auf den Jahresdurchschmti bereckgnct, als gest_orb_en gemeldet: in Berlin 23,4, in Breslau 30,0, m Königsberg 34,1, tn Koin 22,9, in Frankfurt a. M. 23,6, in Wiesbaden 17,8, m _Hannovcr 24,6, m Kassel 19,5, in Magdeburg 24,0, in Stettin 25,6, i_n Aliona 29,8, in Straßburg 33,9, in Metz 26,0, in München 33,8, 11! Nürnberg 46,7, in Augsbur _ _ _ _ _ _ in Karlsru 628,1, in Branmckychg 20,1, 111 Hamburg 29,6, tn Wien 31,1, in Pest 40,4, _ _ _ __ _ _ in Amsterdam 24,7, in BNL! 21,3, m Brunel 28,9,_ in Paris 26,5, in London 18,7, inGlasgow 26,3, in Liverpool 24,6, in Dublin 24,8, in Edinburg 17,8, _ Christiania 18,7, in „St. Petersburg 42,8, Odessa 29,9, _ Madrid _, in Aicrandria 45.1
20,4, in Madras 33,0.
Statistisckzc Nachriihten.
Gemäß den Veröffentlichungen des Kaiserlicl)e_n Gesund- in der Zeit vom 2. bis 8. Mar cr. von je
29,4, in Dresden 24,1, in Leipzig 17,7, in Stuttgart 20,1,
in Prag 35,9, in Triest _, in Krakau _,
in Stockholm 23,7, in in Warschau 26,7, in in Turin 28,4, in Venedig 37,2, in Ferner in der Zeit vom 11. bis 17. Aprilcr.: in New-York 27,0, in _Pbiladckpbia 24,1, in Baltimore in San Francisco _, in Kalkutta _, m Bombay 23,1,
Die Sterblichkeit hat auch in dieser Bcrichtswochc in den m_eistcn Großstädien Eurdpas etwas zugenommen, nur aus wenigerx Stadtxn, wie aus Kassel, Köln, Leipzig, Magdeburg, Stuttggrt, Bajei, Edm- burg, Cßristiania, Kopenhagen wurdc du: Sterblichkeiiklenzer o_dcr blieb, wir in Wirsbadcn, Braunschweig, London,_ fast die glxtck) gun- stige. _ Namentlich haben bei dem unter vvrwregend nördl1chen_un_d nordöstlichen Windströmungen erfolgten Temperaturjvechsel, wobeldte Morgentcmperaturcn wiederholt Unter0Gradsanken, akute entziindliche Prozesse der AtbmnngSorganc, besonders in süddeutschen und rhe1m1chen Städten, wie Aachen, Barmen, Elberfeld, Dortmund, Köln, Krefeld, Mainz, München,Nürnberg, aber auch in Altona, Hamburg, Breslau, Berlin, Dresden, Königsbcrg, Paris, London, Wien u. (1. viel Sterbe- fälle und Erkrankungen veranlaßt. _ „armkatarrh? führten etwas mehr, Brechdurchfälle etwas seltcm-r zum Tode, iL!!! mBeriin, am- burg, Königsbrrg, Nürnberg war die Zahl der Sterbefälle an xßte- ren gleichfalls etwas gesteigert. Die Tbcilnahmc des Säuglings- altcrs an der Sterblichkeit war eine ckqu O_crminderte. Von 10000 chenden starben (1qu Jahr berechnet mBrrl1_n 67, in München 108 Säuglinge. _ Von den Infektionskraukbetten haben Masern, Diphtherie und Unterleibstypbus im Allgemeinen e_twas mehr, Scharlack), Keuchhusten nnd Pocken etwas weniger Sterbe- fäÜc hervorgerufen. _ Ma1crn h_aben in Elberfeld, Stettin, Straßburg, Lyon "_nd bejonders in Nürnberg größere Ausdehnung gewonnen, in Han1durg,_W1cn, Zürich, Parts, London, Edinburg St. Petersburg nahm dre Zahl der Todesfälle ab, in Berlin blieÖ sie die gleiche. Dagegen site die Zahl der ge- meldeten Erkrankungen an _Massrn m den cgierungs-Beztrken Düsseldorf, Hildesheim, Königsberg und Marienjverder. _ Das Scharlachfieber fordertc mit in St. Petersburg_1n_ebrOpfer, Erkrar1kunge_11 Wurden m Berlin, Hamburg, Wien, Christiania seltener. _ Dre Sterblichkcir an Dipl)therie_ und Crom; War nn Allgemeiner! en_ie größere, als in der Vorwoche. Die Zahl der Sterbefälle stieg in Hamburg, Nürnberg, Stuttgart Magde urg, Altona, Breslau, Dort- mund, Dresden, Wien,_Kopen5 _ _
Berlin Und Warschau die gleiche _[tcb und in London, St. _Peicrs- burg und Christiania eme kleinere wurde. Im Regierungs- Bezirk Schleswig bat die Zahl der gemelderen Erkrankun en wieder zugenommen. _ Das Vdrkommen des Urzterlcibstyx us blieb im Aklgemcincn cin beschraz1kfcs. In Berlin,_ Ham urg, Warschau, Paris, London nahm die Zahl derStcrbefalle ab, in KöRi Sberg, Prag zu. _ Sterbefälle an Flecktppbus Wurden seltener geme det, aus Pest kamm 2,_ aus St; ;_Petersbgrg 2, aus Odessa 1 Todesfal], aus dem Regierungsbeztr Manenxverder 2, aus St. Petersburg 6 ErkrankunZen zur Anzech. _ Rgckfaklsfieber ver- anlaßten nur in St. Peters urg mehrfa e_Todesfalle, chch tzabm auch bier die Zahl der Erkrankungen erheblich ab. An cptdemtscber Genickstarre kamen aus St. Petersburg 1, aus Kopenhagen 5 Todes- fäüe, aus den Regierungsbczirken Düsseldorf und Marienrverder vxr- einzelte, aus Berlin 2, aus Kopenba en 14 Erkrankun en zurKenntmß. _ Rosenartige Entzündungen drs „ elkgcwebes dcr _ aut fuhrten in Berlin, Paris, London, St. Petersburg mehrfach zum * Tode, auch aus Kopenhagen wurde eme großere __?abl von Erkraxi- kungen gemeldet. _ SterbefäÜc an Keu busten_ quen tu Berlin, Paris, London, Glasgow etwas seltener, m Liverpool, Dublin etivas häufiger. In Hamburg und Kopenhagen haben _die Erkrankungen daran zu-, in Nurnberg abgenommen. _ Dem Kind- bettfieber erlagen in Berlin, London _ arts _wcniger Frauxn. __Pocken traten seltener auf“ in veremzelten Ta cn zeigten sie fich 1_n _Edmburg, St. Petersburg, ien, Paris als «odesuxsacben; Aus Zurich werden 5, aus Prag 6, aus Pest 17 Todesfälle mitgetheilt. ErÉrgnkungen an Pocken kamen aus den Regierun sbezzrken Stettin und _Konigsberg je 1, auch aus Edinburg 1, aus erltn_ und Breslqu 1_e 2,*aus S_t. Petersbqu 4, aus London 11, aus Wien 18 zur Mittheilung. _ Die
in Kopenhagen 22,5,
in Rom _,
Cholera at in Italien größere Ausdehnung e_rlangt und wurden namentli aus Venedig und Bari mehr, aus Brindistweniger Sterbe- Zällc mitgetheilt. In der BerichtSivoche erlagen in Venxdtg 21 Per- onen, in der Zeit vom 8. bis 13. Mar 28 _Personen (bei 40 Erkran- kungen) der Seuche. Auch aus Ostuni Orta und mehreren anderen Ortschaften wird das Auftreten der Cholera gemeldet.
Kauft, Wissensthaft und Literatur.
Inaktive Offiziere und_Unteroffiziere oder die Fürsorge des Staats ür Beide. _Von einem alten Of zier. atbenow, Verlag von Max abenzien. (Preis 0,40 .Mi) _ Der Ver asser
Buchbandcl an.
a en, Paris, Turin, während sie in„
dies er Broschüre sucht darzuthun, daß die ingftivxn Unteroffiziere m Brzug auf Anstellun en im Staatsdienste vor den maktryen _Offizieren bevorzuFt wiördxn,u_1d_ ieUt a_t_u Schluß, um diesem vermeintlichen Uebelstand a - zu ei en, o gende orderungrn aut: &. _ tischen Wissenschaften und nicht blos s_olchen Kcnnthien, die für den Berufssoldaten erforderlich find, auszubildrn, muß Herma de! Staates den Offizieren bereits im Kadettenkorps rejp. _auf der Kriegsschule geboren werden. 11. Den Offizieren soll es gese [lch gestattet ryerden, glk1ch den Unteroffizieren, sich für den Civildient durcb Probedtenftietstungen vorzubereiten. 0. Den ausscheidenden Offiziere!) soll, um lhnen dcn Uebertritt ins bürgerliche Leben zu erlei tern. mcbx bloß_ das Gnßden- gehalt eines Monats gewährt, sondern es oll ihnen eine großere anulfe gleich den Unteroffi_zieren zugebilligt Werden. ä. Festseßung und Vir- mehrung dcr Ste _ _ _ lediglich für inaktive invalidc Offiziere reservtrt bleiben. 6. Die
Die Gelegenheit, ficb in prak-
len im Civildienst in außreicbender Weise, n'elcbe
enaue Kontrolc der Listen, auf denen die Offizieranwärter verzeichnet
ichen, durch die Ministerien und Offenle ung derselben, um cme gerechte Reihenfolge einzuhalten und jeder _ _ vorscbieben zu können, wäre unzweifelhaft zweckma tg. invaliden Offizieren soll das Recht zugesprochen wcrdrn, ge" Er- höhung ihrer Pcnswn, gleich den Unteroffizieren, auf die Anstellung?- erecZZigung im Civildienst verzichten zu dürfen.
te
offizierstande Hervorgeganaer-en Anwärtcr veröffentlicht wird, so_soll auch eine speziel! für Offiziere erscheinen, in_dc_r zugletch_P1_rxvat- stellungen, Stellungen im Kommunal- resp. Provinzial- oder stadtuchen Dienst aufgeführt sind.
evorzu ung einen Riegel t". Den ganz
_ g. Gleichwie durch egierung cine Vakanzenliiie im Interesse der aus dem Unter-
_ Das MaibeftFLJabrgangs von „Kunst und GeWerbe“,
Z-zixscbriit zur Förderung deutscher Kunst-Jndustrir,_ beraußgegebcn vom Bayerischen Gewerbe-Museum zu Nürnberg (redigirt von Dr. J. Stockbauer; Verlags-Aniialt des Bayerischen Gewerbe-Mustgmß _ C. Schrag) bietet im Eingange cine *Be1chrcibung des prachttgen spätgotbischen Flügelaltars aus Tramin in Südtirdl, Welcher z_u den schönsten Erzeugnissen alter Holz1kulvtur M1 Munchener Nattonal- Museum
Weisen, da _ Pachers ber, auf einem Jrrthum, cinem Lcycfeöler, berubc, Wenn er auch zugicbt, daf; dasselbe auI der Schule des Brunecker Schmßch stamme. _ größere Beitrag des Hefts enthält interessante Studien uber portu- giesische Keramik, nach Joaquim dc VaC-concclios, von _F. Jaenmckc. _ In dem Absehnitt „Mussen, Vcreine, Schulen, Ausstellxingen A.“ wird mitgkthcilt, daß die pernmncnrc Ausstellung des bavcrncbcn _Gc- werbe-Museums im Monat April in das neue Ausstellungsgcbaude
ehört. Der Verf. dcs Aufsaycs, G. Dahlke,_ sucht ngchzu- die Annahme. das Werk ruhte von der «Hand Michael
(Eine Abbildung ist in den Text cichdruckt. Dcr ziveite
verlegt und auc!) bereits eröffnet worden ist. Eine ausführlickpe Bc-
schreibung der aqueftcllfen Gkgex1_si_ändc soll die nächste Nummer der Zeitschrift bringen. Der durch _dl'éiü Vcrlegung fret gexvordexic unm ist der Musicrsmmnlang cingeräunzt worden und Wild dtc__bcxdcn Gruppen der Glas- und Tbonindmtrie aufnehmen; auch die ubrrgcn
Gruppen der Mustersammlung erfahren in Folge dessen eine neue
Aufstellung. _ Dann folgen Berichte iiber die Generalversammlung
des bavcriscben Kunstgewerbe-Vercins Miinchen, dk; Ausstcäung derKönig- liche Porzellan-Manufaktur im Brrliner Kunjtgrwerbe-Museum, die Ausstellung dcr Kunstgewerbesehule in Stuttgart, Mme dte Lehranstalt
für Hand- und Preßvcrgoldung :e. von Horn und Pa elt in Grm.
Weiter reiben sick) Mittheilungen aus dem Kurzsthandr und aus dem Untcr leßteren finden sick) Rsftrate uber die „Kunst- geschichte des Mittelalters“ Von 131". Franz von Reber (Leipzig, Weigel, 1886) und „116 11811518“ von Alfred de _Chaznpcaux (Pgris, Quantin) mit einer ganzen Reihe vonProbe-JÜ_uitratx011en aus_ dreien neu erschienenen Werkcn. Den SÖiußdildcq dic periddtsckyc Literatur der Kunst und des KunstgeMrbcH 1_owtc kleine Nachrichten. __ Die dem Heft beigegebencn drci Kumtbctlagxn _veranscbaultcben sa1nn_1tl_tch bemerkenSWertHs Stiicke aus der qutcr1ammlung des bczy_erts_chen Gewerbe-Mnseums, und zwar die erxtc (Chroxnolitßogrczphte) emen schönen Dclster Fayencc-Tcüer mr_t _reicher vrclfarbrger Rand- bcmalung und dem Porträt des Kaiiers Karl 71., dre zwctte (Lichtkupferdruck) eine Anzahl alier Schm11§kgegenstand_e_ und die dritte eine ornamentaw italieni che Relief = Holzsckpmßeret. Aus den Abbildungen im Tc t seien no bervdrgeboben eme pracht- volle Trude mit eingelegten rnamenten (Renatffane-Stvl) aus dem (Germanischen Museum in Nürnberg, schöne_Enfwurse zu Telle_rn,_ von L. HeÜmuth, und eine reich Verzierte indixchc Kaffeekajrne mlt thrcn flach-ornamentalen Details. _ Dic gleichzert_i__ß__ gls thlagen ausge- gebenen Nrn. 8 nnd 9 14111. Jahrgangs der „ ttthetZunger des bayerischen GcWerbe-MuscumS“ enthalten Referate uber d1e im GeWerbc-Museum gehaltrnen Vortrßge, und zwar: vo__n 131". Justus Brinckmann, Direktor des Hamburgnchen M_useums fur Kunst und GeWerbe über „Die Naturmotive in dem Ktxmigewerbc der Japqnch; Ingenieur Kröller „Ueber Gasjnotoren“; Bibliothekar Carl Xrtedrtxh über „Die Geschichte und Formen drr Nachtubrcn“ L_md ekrexar des Museums 1312 von Schorn über „Das Glas und ferne de_koratwe Behandlung“. Sodann wird eine Statistik der Lehrvortrage_ und ihres Besuchs gegeben. Mittheilnngrn aus dem Verbgndg baye_rrsche_*r Gewerbevereine, aus der_n GeWerbeleben und Raibjckylage fur die Werkstatt bilden den iibrigen Inhalt. _DieNr.10der,Jllustrirtcn Fragenzeituxig“ vom16.Mai d. J.()(111.Iak)rgang; Verlag von Franz Ltppxrbetdc, Berlin W., Potsdamerstraße 38) bringt im ersten Blatt em [eb_cn§vol1es Brust- bild Von Matthias Schmid, dem mit RMX)? _hochgeschaßten_bayerrschen Genremaler. Jn Begleitworten dazu schildert Helene Pichler emen Besuch in dem traulicben Heim des Künstlers. Dre Novelle _.Sturm“ von L. Westerfeldt wird in der Nummer fortgesetzt. Sehr mtereffa_nt smd die unter dem Titel „148 rsiue ck53 L*"rauao 61: «la 171378176“ mti- getheilten Erinnerungen an kroHSdors von F. A. Baccrocco. Auch die Von Jr. Solberg geséi dertrn Bestrebungen z_ur ReForm der Yamntra t in England mit Abbildungen) smd 1ehr le1enchrtb. ie Bestrebungen des Verlegers zur Vervollkommnung der dxutichen Illustrationskunst findcn ihren erfolgreichenYnsdruck m zwet neuen vollendeten Facsimile-Reproduktionen nach einer Gonachc_ von Franz Skarbina: X'érs Joan Zaptigts (Pariérr Studie) und cmer A_ns1_cht der Gladenbeck'schcn BildgieZeYi rerselbst (Gouacbe-Grtéatll:
von E. Thiel). _ Der nitt „Kunstgewerbliches“ ietet
vers iedene -iitterefsante neue .lrbeiten von L. _ . Busch in erlin, Herm. Damme in Dresden_ und Martin Kimbxl in Breslau (Möbel in japanischem Stil). erner finden wir
einen Bericht über das Tanzpoem „Amor“ im Vrktoria-Theater, _von E. Schubert, Verschiedenes, Mittheilungen_ au? dcr Fraucnweit, aber neue Handarbeiten (mit Illustrationen), eme mtercffanxe Briefmaype u.s. w. _ Die Modenummer zeit die gewohnte reiche tllustra_t1ve Ausstattung mit den sorgfältigen bbildungen der neuesten Kostume und alles de en, was zur Damenfoilcttc gehört. _Jn Chromodruck sind 2 Mode lättcr und eine neur Numuxexr der Blatter zur Ko üm- kunde, darLtellendbeine Dame aus Leipzig in der Tracht des 16 abr- underts, ei ege en. _
b _ Im 26. Heft der „Kunst für Alle" (Munchen, Verlag_s- anstalt für Kunst und Wissenschaft, yormals _Fr Bruckmann) tritt uns Matthias Schmid. dcr gro e Schtlderer semer tiroler Landsleute, mit dem ergreifenden Bilde , uSwanderung der Zillerxbaler Pro- testanten“ in zweiseitiger vorzüglich gelxmgener Reproduktton entgegen. Etnige sebr anziehende Skizzen von _semer and 5 leiten außerdem den dazu gegebenen Ueberblick über dtc Ges icbte seines Lebens und S affens, von A. Svoboda. Jn_ dem Fluchen „Hex.f findxt fich_ der S luß des Reberschen Aufsaßeß _uber J B. vor) U de mzt Skizzen des Kunstlers und außer den nbl_1chen unsinonzen noch em Agfsaß von Fr. t über „Un ere_ Bilder“, in welchem dre Vollbäder ,Standbi d der Kaiserin arm Tbetefia' von Kaspar Zumbusch und ',Alpeusee in Graubünden“ von . G_. Steffan, sowie zwei im Text reproduzirte Standbixder u_mbus 9 em ebend besprochen werden. _ Die „Kunst für Alle“ ers emt monatli zweimal“ der Abonnements- reis pro Vierteljahr betragt 3 ski 60 , das einzelne Heft kostet 5 „1. Die Redaktion richtet c_1n_ alle Le er und Freunde_desV1attes die Bitte, in Zukunft alle Briefe und Einsendungen direkt an die Redaktiäxt (München, Gartenstraße 22) und nicht an den HerauSgeber zu adre tren. “"