1886 / 119 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 21 May 1886 18:00:01 GMT) scan diff

Ministerium für LJnÉxwiftribfÖ-ift, Domänen

"chtdeZiag Riez? Qyéwßsskords en, el 1: ilde ran en- or un von a en zk: thtkewis, sämmtlich_ in_i Negierun sbezirk Stra!- fund, ist der Charakter als Königlicher Ober- mtmann bei- gelegt worden.

Den Domän

Resolut.

im_§.6desGeeßesvom

er auf das Ein- e Samml.

skalischen ahr 1886 zum

In Eemäßheit der 27. Juli 1885, betreffen einiger Be mmungen kommen ge egter direkten Kommunaiabgaben (Ges S. 327) mache ich hierdurch öffentlich bekannt, da der Gemeindeabgaben von orstgrundstücken für das I __ Grunde zu le ende, aus diesen Grundstücken erzielte etats- mäßi e Uebers der Einnahmen iiber die AUSgaberi m_iter Berü sichtigung der auf denselben ruhenden Verbindlichkeiten und Verwaltun skoslen nach den Etats pro rovinz Osti rovin We“

der Veranlagun Domänen- und

pril 1886/87 133,6 Proz.

4 in der Provinz Brandenburg . rovinz Pommern rovinz Posen . in der Provinz "Schlesien rovinz Sa sen . . rovinz Sch eSwig-

5) in der 6) in der

9) in der 10) in der rovinz 11 in der 12 in der 13 in der

rovinz Hessen:Naffau . heinprovinz . des GrundsteuerReinertrages Berlin, den 18. Mai 1886. Der Minister für LandwÉrthsrhaft, Domänen und Forsten.

Bekanntmachungen auf Grund des NeichSgefeßes vom 21. Oktober 1878.

Auf Grund des §. 28 deI Geseßes gegen die gemein- efährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21. Oktober 351 ff.) wird mit Zustimmung des

878 (R.:G.-Bl. S. BundeSraths fiir die Dauer Eineß Jahres _angeordnet, was

In der Stadt Sprember dem Gemeindebezirk Slamen einrichsfeld bedürfen Versamm- en öffentliche Angelxgenheiten erörtert oder berathen werden sollen, der vorgängigen schriftlichen Geneh- migung der Orts:Polizeibehörde. _ _ dem Unternehmer mindestens achiundmerzig Stunden vor dem Beginne der Versammlung nachzusuchen. _ _

Auf Versammlungen zum Zwecke _emer aUSgeschr1eben_en [ zum Reichstage oder zur Landesvertretung erstreckt-stch diese )Beschränkimg nicht. '

Personen, von denen ei

und dem Gutsb irk Kolonie

lungen, in wel Die Genehmigung ist von

Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zu besorgen ist, kann der Aufenthalt in der Stadt Spremberg, dem Gemeindebezirk Slamen und drm Gutsbezirk Kolonie Heinrichsfeld von der Landes-Polizei- behörde versagt werden.

Diese Anordnung tritt am dritten Tage nach ihrer Ver- un in “Kraft. erlm, den 20. Mai 1886.

Königliches Staats-Minisierium. von ViSMar ck. von. Puttkamer. riedb erg. von Boetticher. Vronsart von Schellendorff.

Maybach. von Goßler.

Umgebungs-Karten verschiedener Garnisonsiädte. Maßstab 1 :25000 der natürlichen Länge.

an die dieffeitige Anzeige vom 11.November 1885

Im Ansckylu . kannt gemacht, daß außer den bereits publizirten

wird hierdurch GarnisoneUmge-bungskarten : 1) dieKarte der Umgegend von Straßburg i. E. in 4Blättern, __ 2) die Karte der Umgegend don Neiise in4Blättern veröffentlicht worden sind. _ Der Preis eines jeden Blattes betragt ] «M. 50 „Z. Die gedachten Karten können durch jede Burk); und Landkarten- ,Der General-Kommistions-chit ist der Simon Schropp cb'en Hof-Landkartenhandlung in Berlin, Charlotten- straße Nr. 61, 1": ertra en, Berlin, den 20. V ai 1886. __ _ Königliche LandeSaufnabme. Kartograpchhe Abtheilung. _ Steinhausen,_ Oberst-Lieutenant und Abtheilungs-Cbef.

Handlung bezogen werden.

andeergifter-Beila- e wird Nr. 21 der

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Yichtamtlichez.

Deutsches Reich.

Prußen, Devlin, 21. “Mai.

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rinzessin trafen mmend, _mjt Jh bprinzeffin von Sachsen-MU ' Sap ie und:“ _ ; tion W, ark

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_ 11, um den otsdam zu nehmen.

_ Die Whrige ßeFrühjahrs-Parade fiber die Trap n der “Berliner usw Sparzdauer Garnison sowie über das Leddetten-Corps in roß-Luhtxrfelde f_and he_ute_ Vor: mittag 10 Uhr an dem Jnfantene-EHexzierLlaß ö|l1ch_ der Ternpelbofer Chan ee vor Sr. Ma]? at em_ Jazser und Köni in Gegenwart Sr. Kaiseritchen und K_önigliJen

o eit des ronprinzen, Ihrer Kaiserlichen und Königli en o 't der Kronprinzessin nebst Prinzessinnen Tochtern, Ihrer öniglichen Rheit der Großherzogin von Baden, Sr. König: lichen YM ch___Herz_o__g_s Maximilian von Bayern und anderer o i ten tt, __ _ h heer Truppen waren im Parade-Atizuge mit Gepaxk, die Fußtruppen in weißen Beinkleidern, erschienen und so zeitig aris- gerückt, daß sie 20 Minuten vor Beginn der Pgrade zum Enz: rücken in das durch Täfelchen bezeichnete Altgnement bereit

standen. _ Die “Parade befehligte der kommandirende General des Garde-Corps, General der nfanterie, von Pape. _ __

Die AMUung der arade erfolgte m zwei_chreffen: das erste ' ffen kommandirte der GeneralzLieYtßnant von Oppell, Commandeur der 2._Garde:Infanteme-5_Oimfion, das zweite Treffen der General-Lieiztcxriant von Winterfeld, Commandeur der Garde-Kavallerie-Dwrsion. __ _ m ersten Treffen hatten auf dem rechten Flugel die Leib: endarmerie und die Stäbe Ayfsteliung genommen. Dann folgten: die 2. Garde:Jnfanter12-Brigade unter dem Kommando des General=Majors von Kaltenborn-Stachau, _be: stelend aus dem Kadetien:Corps unter Oberst von Rhein- baben, dem 2. GardGRegiment _z. F. unter Obrrsd Graf Finck von Finckenstein, Flügel-Adjutanten Sr. __questat de_s Kaisers und Königs, dem Garde : Fußlier : Regi: ment unter Oberst von Stülpnagel, Fliigel-Adjutanten Sr. Majestät des Kaisers und Königs, und dem 4. Garde:Regi: ment 3. F. unter Oberst von Unger' die 3. Gardeb-ananterie: Brigade unter" dem Kommando des ('Heneral-Mawrs von Wiss: mann, bestehend aus dem Kaiser Alexander Garde:Gren_adier: Regiment Nr. 1, b'efebligt vom Oberst-Lieuienant von Liitcken, etatSmäßigem StabSo fizier des Negimentß, e_m Stelle des be- urlaubten“ Commandeurs Obersten von Henmnges, dem 1. i_md 2. Bataillon des 3. Garde-Grenadier-Regiments Kdmgm Elisa: beth (das Füsilier-Bataillon ist _zur Wahrnehmung des Wachtdiensies in Spandau zurückgeb ieben) unter _Oberst von Beczwarzowsky und dem Garde-Schüßen-Baiaillon_ unter Major von Beneckendorff und von Hindenburg; _ die kom: binirte Garde:Jnfanterie-Brigade unter dem Befehl des General-Majors von Kro ff, Commandeurs der 4. Garde- nfanterie = Brigade, zu ammengeseßt aus dem Kaiser ranz Gardychrenadier-Negiment Nr. 2, unter dem efehl des“ "etatswäßi en Stabsofftziers des Regiments, Sr. „Hoheit des Er prinzen von Sachsen : Memmgrn, an Stelle dsserkran'kten Commandeurs, Obersten von Hackewrß, und dem 3. Garde:Regiment z. F. unter Obersi:Lieutenant von Loßberß, _ und die ombinirte Brigade, deur des Eisenbahn-Re iments, Obersten Golz, aus dem 1. Bataillon

und der Le auptmann egiments. _ _

Im zweiten Treffen befanden fick): die

deurs der 3. Garde-Kava erie:Brigade,

. Garde : Feld : Artillerie : Regiment unter

Mutius, Lehr = Batterie der

unter Oberst=Lieutenant Gottschalck.)

Compagnie der ArtiÜerie-Schie

und bei der Artillerie und dem Train in Linie.

erwiesen; demnächst wurde brigadewei e präsentirt.

sichtigt.

Kaya «rie in halben ESca im Schritt.

Befehl.

Spiel in ihre Ouwrtiere ab. Das 1. Garde : Fuß - Artillerie = Regiments ,

wieder nach Spandau zurück;“während das 4. Garde: '

Zr: Fuß sowie das 1. und 2. Bataillon des 3. (Harde-

1er-

marsch x ovthin zur " de n werden. ,Die Fahnen und'

Palais zurückgebracht. stockungen beim Marsih

hnen-Compa nie und die

in den an renzenden

Schlosses as

wird von der Kapelle des

KöniZin_ Elisabeth aUSgefii rt. n

beauftragt mit der Führung desselben, _ befehligt vom Comman- gebildet es Garde=Fuß-Artillerie-Reginients unter Major Küblenthal, dem Garde-Pionier-Bataillon unter Major voy Kleist, dem Eisenbghn-Negiment unter dem Eommarideur es, 1. Bataiüons deffelben, Majors Knappe,

Compagnie der *Artillerie-Schießs ule _imier

röter, :*: 1a suite; des Garde-Fu Artillerie:

kombinirte Garde:Kaval1€rie-Vrigade unter dem Kommando Sr. Durch: laucht des Prinzen Friedrich von Hohenzollern, Obersten Fr 13. Zuitß des 2. Gar e:Dra oner-Regiments und Comman- bestehend aus dem Garde-Kürassier:Regimenf unter dem Oberst=Lieutenant Frei: herrn von FÜrstenberg-Borbeck, dem 1. Garde:Dragoner-Regiment unter dem Oberst : Lieutenant von und zu Schachien, dem 2. Garde: Ulanen- Regiment unter dem Oberst von Franken: berg :Proschliß und . dem 2. Garde: Dragoner: Regiment unterdem Oberst-Lieutenant Freiherrn von Stosch; _ und die Artillerie und der Train unter dem Befehl des Obersten von Schell, Zr 1a 511in des 1. Garde-Feld-Artiilerie-Regimcnts und Commandeurs der (Harde:Feld:ArtiÜerie-Brigade (1. Garde- Xeld-Artiüerie-Regiment unter Oberst von dem Knesebeck, 2 Oberst von Artillerie - S ießscbule unter Hauptmann Häger, :'r 13 8111136 des Ostpreußis gn Feld: ArtiÜerie-Negiments Nr. 1, Garde:Train_-Bataillon unter Oberst Stumpf und Brandenburgisches Tram-Vataillon Nr. 3

Die Ausstellung der Truppen war: im ersten Treffen bei den BataiÜonen in Compagnießront-Kolonne, bei der Lehr:

schule in Zug:Kolonne; im zweiten Treffen bei der Kavalierie in Kolonne in Escadrons

Beim Erscheinen Sr. Majestät des Kaisers und Königs wurden die Honneurs zuerst gleichzeitixz von der ganzenParade

Das zweite Treffen wurde vpm linken Flügel aus be:

Hierauf folgte der Parademarsch, und zwar von den Trupxen des ersten TrefLen-s in Compzigniefront, von der rons im Schritt, von der Artillerie

in Batteriefront und vom Train in Zügen, gleichfallS

Der zweite Vorbeimarsch unterblieb auf Allerhöchsien

Nach beendeter Parade formirten sich die Truppen zum Abmarsch und “rückten demnächst unter klingendem VatailXon des welches heute früh per Eisenbahn hier eingetroffen war, kehrte no _heute Jment

rena- Re iments Köni in Elisabeth erst morgen früh per Fuß-

andarten, welche_-Wute früh 81/4 Uhr dur ieineComapagnie des 2. Garde-Regtmeixts zu Fuß resp. dur, eine *Escadron des "GardßKürasfter-Negiments aus dem Königlichen Palais abgeholt worden waren, wurden von den: sckben Trmopmtheilen Nach Beendigung der Parade in das

Die “Truppenthsike alten ur Vsrmeidungvon Verkehrs- d ___Nh _ FAZ? _'__1_mdz von délr'Paiché Wege_*'ösik_ich un 11 1 vr e im e wii en in" en; nur ie Za _ tandarten-Esr'cidron, die Leib-

endarmene, as Garde-Füsilier-Regiment, das Füsilier-

Satüllon - des Kai er Alexander GardE-Grenadier-Regipients **Rr. ], ;die 7. imd s8.'"'Batterie des 1. qudxelixArtillerie-x Regiments und das 2. GardxFeld-Artilxeanegtment passu- ten das Hall che Thor und die Belle-Mianceflraße.

Am Na mittage 43/ Uhr findet im Weißen Saa_le _und

Öemächem des hiesigen KömHltchen Parade: Diner statt. D1e_ Tafe_ musik 3. GardermaUer-Negiments

chließend hieran i Abends im Königlichen Opern-

“hause Militär-Vorftellung.

_ Der Reichskanzler Fürst von BiSmarck hat sich

estern nach “riedrichßruh be eben. Während sxiner Abwesen- eit von Ver in diirfen dem elben weder amtliche noch mcht- amtliche Schriftstücke vorgelegt oder nach esandt werden. “Es ist deshalb auf eine Beantwortung dersel en nicht zu rechnen.

. _ Der BundeSrath hielt am 20. d. M. unter dem

Vorsitz des Staats-Ministers, Staatssekretärs des Innern, von Boetticher, eine dem Entwurf einer __ niederländischen Flagge zur AUSÜbung der deutschen Kusien- frachtfahrt und dem Antrage Preußens, betreffend At): ordnungen auf Grund des §. 28 des _ Gefeßes gegeii die meingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie für _die tadt Spremberg und Umgegend, die Zustimmung ertheilt. Sodann Monat fälliki werdenden RübenZuckersteuerkredite um drei Monate ver än _ _ _ _ _

die Anrechnung von Geme1nde-D1enstzezt_ bei Fextseßung des Ruhegehalts eines Beamten der Militäwerwaituxig, atzf Gesuche wegen Zulassung zur Schiffe_rprüfung, sonne iiber die geschäftliche Behandlung mehrerer Eingaben Beschluß gefaßt.

ienarsißung ab. In derselben wurde erordnung iiber die Berechtigung der

wurde genehmigt, daß die im laufenden

gert werden dür en. Endlich wurde über

_ Die vereinigten Ausschüsse des B u n d e s r a t l) s für

Handel und Verkehr und fiir Justizwesen sowie drr Aus: schuß desselben für Handel und Verkehr hielten heute Sißungen.

_DieSchlußberichte über die gestrigen Siizungen

des Reichstages und des Hauses der Abgeordneten befinden sich in der Ersten Beilage,

_ In der heutigen (91.) Sißung des Reichs-

tages, wslcher der Staatssekrétär des Junern,Stac_rt§-Minister von Boetticher, der Staatssekretär des Reick)s:Justizanit§-, Dr. von Schelling, und andere Bevollmächtigte zum Bundesrath nebst Kommiffarien beiwohnten, theilte der Präsident von Wedell-Piesdorf zunächst mit, daß der Unter:Staatss_ekretär im Ministerium für Handel und Gewerbe, ])1'. Jacdbi, zum Bevollmächtigten zum Bundthrath ernannt worden sei.

Sodann trat daS Haus in die TageSordnung ein und

erklärte ohne Debatte die Denkébrift iiber die Aus: fiihrung der seit _ Anleihegeseße fiir erlcdigt.

dem Jahre 1879 erlassenen

Der Entwurf eines (Hefeßes, betreffend die

Begründung der Revision in bürgerlichen Rechts:

streitigkeiten, wurdedarauf in dritter Verathung ebenfalls

ohne Debßtte auf (Hr „Y„der__in zweiter Berathung gefaßten Beschlüsse unveränder “genehmigt.

Es folgte die dritte Berathung des Entwurfs

eines Gesetzes„ die Besteuerung des Zuckers be: treffend, auf Grnnd der in zwstter Berathung unverändert angetWMmenen "Vorlage.

Die §§. 1 und 2 des Artikels 1. drr“ Vorlage, welche

zunächst zur Debatte gesteilt wurde_n, lauten:

Die Rübenzuckersieuerwird voii 100 kg der zur ;Zuskrcbcrkitung bestimmten rohen Rüben init 1,7055M erhoben.

Fiir den über dir Zoilgrenze aiisgcfiibrtmibder in öffentliche Niederlagen oder Privattransitlager_ unter amtlichem MitVLrschlnß aufgenommenen Zucker wird, Wenn die Menge chigstcnÖ 500 kJ be- trägtß eine Steuervergiitung nach folgenden Saycn für 100 kg

ewä rt: (; a.. für Rohzucker von mindestens_90 0/0 Polarisation und_fiir raffinirtenZuckcr von unter 98, aber_1nmdestcns 90 0/9 Polarisation:

1) für die Zcit vom ]. Augmt 1886 bis zum 30. September, 1887 18,00 „M, _

' 2) Vom 1. Oktober 1887 ab 17,25 „(H.;

b. für Kandis und fiir Zuckerm weißen, voÜen, barten Broderi- Blöcken, Platten, Würfeln oder Stangen, oder in Gegenwart der Steuerbehörde zerkleinert, ferner für andere vom Bundesrat!) zu bezeichnende Zucker bon mindestens 992[ 0/0 Polarisation:

1) für die Zeit vom 1. August 1886 bis 31. Oktober1887 22,20 „M,. '

2) fiir die Zeit vom 1. November1887 ab 21,50 «16; _

o. für allen übrigen barten Zucker, 10in sÜk qllcg Weißen trockenen (nicht über 1 "/g Wasser enthaltenden) Zucker 11_1 Krystallz, Krümel- und Mehlform von minde_stens 98 0/0 Polarisation, schit auf denselben nicbt der Vergütungs1aß unter b Anwendung findet:

1) für die Zeit vom 1. August 1886 bis 31. Oktobcr 1887 20,80 «is.,

2) fiir die Zeit vom 1, November 1887 ab_ 20,15 «16

Der Bundesratb hat die Zollämter zu bestimmen, _über welche die Ausfuhr der unter a und (: fallenden Zucker bennrki Werden kann. Derselbe ist auch befugt zu bestimmen, da die bei der Auöfubr von Zucker gegen Steuerver ütung abzuge erzde_Dekla- ration auf den Zuckergehalt nach dem rade der Polarisation ge- richtet Werde. _ _

Dazu hatten die Abßg. 131“. Witte und Genossen folgendes

bereits in der zweiten Lesung abgelehnte Nmendement wieder eingebracht:

Der Reichstag wolle beschließen: __ 1) dem §, 1 des Artikels ] fol_gende Faixung zu geben:

Die “Rübenzuckersteuer wird vbu'1001rg der zur Zuckerbereitung bestimmten rohen Rüben mit 1,60 .“ erhoben ' 2) den §. 2 des Artikels 1 zu _xassen wie iolgt:

Für den über die Zollgrenze auSgefü'hrten oder in öffentliche Niederlagen oder Privat-Transitlager unter amtlichem Mitverschluß aufgenommenen Zucker wird, Wenn die Menge nxemgstegs 500 143- betrßßt,_ eine Steuervergütung nach folgenden Salzen fUr 100 kg

ewa r :

g 3. fiir Robzucker von mindestens 90 0/0 Polarisation und fiir _affinirten Zucker von unter 98, aber mindestens 90% Polari- ation: »

1) fiir die Zeit vom 1. August 1886 bis zum 30. September 1887 17 „16, .

2) “vom 1. Oktober 1887 ab 16 ““i.

b. für Kandis und für Zucker in weißen, vollen, harten Vroden, , „löckon, Platten, Würfeln oder Stangen, oder in Gegenwart der

tsverbehörde zerkleinert, ferner für andere vom Bundesrat!) zu

bezei' nende ucker von mindeftcns 993 0/0 Polarisation: ?) für d 2 Zeit vom 1. August 1886 bis 31. Oktober 1887

20,90 «M.,

beider Länder in nicb

2) fü_r die Zeit__ vo_m 1. November 1887 ab 19,70 ,x

0. fur_ alle_n ubrigen barten Zucker, sowie für allen weißen trockenen (nicht uber 1 % Waffe:: enthaltenden) Zucker in Krystalb, Krümel- und Meblform von mindestens 98 % Polarisation, soweit auf denselben i_ncht der Vergütun Ssaß unter 1) Anwendun findet:

1) fur die Zeit vom ]. 5'ugmi 1886 bis 31. Okto er 1887

19,60 „sé,

2 für die Zeit vom 1. November 1887 ab 18,50 „ki

er BundeSratb 2c_. wie im Entwurf,_

Der Abg. _])r. Witte erklärte, daß er und seine Mit- antragsteller m_1t der Wiederaufna me des Antrages nur bx zweckt hätten, ihren prmßipieUen tandpunkt zurZz-rage der Zuckerbesteurrung nochma s zu betonen und zuglei die Mit: verantwortlichxeit für die Folgen der Vorlage abzulehnen.

Ohne weitere Diskuffion wurde der Antrag abgelehnt, die Vorlage unverändert definitiv genehmigt.

Hierauf erklärte der Reichstag ein Verzeichnis; von Petitionen, welche als zur Erörterung im Plenum nicht für geeignet erachtet worden smd, für erledigt, und wandte sich dann_ der Interpellation der Abgg. Hasenclever ,und Meister, betreffend ders Verhalten der Königlich preußischen Behörden bei ArbeitßemstellunZen, zu.

Die Interpellation lautet:

Am 11. April dicsrs Jahres bat der preußische Minister des Innern, Herr von Puttkamer, in Bezug auf das Verbaltcn drr Behörden bei Arbeitseinstellungen cine Cirkularverfiigung an die ibm unterstellten amtlichen Organe erlassen, welche das durch die Reichsgeseygebung gewährleistete Koalitionsrecht (zum Bebufc der Erlangung günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen, F“, 152 der GeWerbedrdnung für das Deutsche Reich) gefährdet und geeignrtist, dasselbe für großoKlaffen der Brvölkcrung aufzuheben.

]) Ist diese Cirkularverfügiing des preußischen Minisich dcs Innern dem Bundrsratb bekannt?

2) Was _bat der Bundesrat!) gethan odcr Was grdenkt er zu thun, um diciem Angriff auf ein Reichßgesexx entgegenzutretcn?

Nachdem der Vertreter des Reichskanzlers, Staats-Minister von Boetticher, erklärt hatte, die Interpellation sogleich beant- worten zu woÜen, erhielt bei Schluß des Blattes der Abg. Hasenclever zur Begründung derselben das Wort.

_ In der heutigen (79) Sitzung des Hauses der Abgeordneteii, welcher mehrere Kommissarien beiwohnten, theilte_ der _Präsidrnt mit, daß ein Antrag von Hammerstein und (Henoßen, betr. die Stellung und Dotirimg dcr evange- lischen Kirche, eingegangen sei. Das Haus trat sodann in die Tage?:ordmmg ein, deren erster Gegenstand die erste Berathung des Antrages des Abg. Seer auf Annahme eines Gefeßentwurfs, betreffend die Abänderung der Königlichen Verordnung vom 17. März 1839, be: treffend den Verkehr auf den Kunststraßen, nnd der Königlichen Verordnung vom 12. April 1840, betreffend die Modifikation des §. 1 der Verord- "nung vom 17. kärz 1839 wegen dc?- Verkehrs auf den Kunststraßen, war.

Der Antrag wurde nach kurzer Debatte an eine Kom- mission rxon 14 Mitgliedern verwiésen.

Es solgte die Berathung der Petition der Grmeinde: vorstände von Roschki und Pieero wegen U mwandlun g de_s Doméinenvorwerkes Preußenhoff in Bauer: Wirthschasten und Räumung des in die Mogolniße führenden Lib ugSgrabens.

Die Kommisßion beantragte bezüglich dieser Petition UebEr- gang zur Tagesordnung.

Das Haus trat diesem Anfrage bei.

Die Pstitioiien der Fischer Prinz und Genossen zu Neuwarp, der Fiichcr Hamer und Genossen aus dem Re: Yerungsbczirke Stralsund, sowie der Keitelfiscber May und

_enossen in Gilge u, a. Orten wegen Abändernng einiger Vorschriften über den ?ischereibetrie'b wurden auf Antrag dEr Kommission der Regierung als Ma: terial fiir das zu erlassende Fischereigeseß überwiesen.

Es folgten nunmehr Wahlpriifu_ng€n.

_ Die".7]“é:Wa_hleti der Abgg. Seyffarth (Liegniß) Und ])r. Goldschm1dt wurden dem Antrags der Kommission gemäß ohne Debatte beanstandet.

Das; _Haus wendete sich hierauf abermals der Berathung von Yentionen zu.

_ is Kommission beantragte, die Yetiiion von k atbo- lischen Familienvätern in der tadtStuhm wegen Umwa_ndlung der dortigen Simultanschules in Ko i_ife1sions_s chulen der StaatSregierung zur Berück- sichtigung dahin zu überweisen, daß bei der nächsten Vacanz Schulland und Dienstwohnung einem der Lehrer katholischer Konfession überwiessn werde.

_Der Abg. Mosler beantragte, die Petition drr Staats: regierun zur Berücksichtigung zu überweisen.

Na kurzer Debatte wurde der Antrag der Kommission angenommen. (Schluß des Blattes.)

_ _Die Solidarhaft _dcr GenossensZafier einer in ankurs Y_ergt enen Genoßenfchaft erstreckt si , nach einem Urtheil des 61 Egerichts, 1. Civilsenais, vom 30. Januar d. J., auch auf die während des Konkursveérfahrens iiber dis Genossenschaft laufenden Zinsen“.

_ Der GetieraiLieutenant von Lewinski, Juspecteur der 2. Feld-Artillexie-Jnspektion, ist von der ökonomischen Musterun der Negunsnter der 2. Feld=Artillerie=Brigade hier- her zurii gekehrt.

'Oefterreickx-Ungarn. Wien, 20. Mai. (W. T. B.) Im Abgeordnetßnhause betonte heute in Beantwortung der Jyterpellation über denAbbruch der Verhandlungen mr t R u m ä n i e n der Leiter des Handels-Minifteriums, reiherr von Pußwald, das entgegenkdmmende Ver alten “Oesterreich-Un arns,_ welches sich auch bereit gefunden beide, die Verband ungetz in Bukarest zu führen. Schließlich ei aber Rumäinen _mit dem Verlangen auf etreten, daß Oesterreich auf die Meistbegünsiigun sklauselverzichten und be- treffs der Vieh: und_ Getreideeinfu )r nach Oesterreich 'nicht nur volle andelsfreihett gewähren, sondem dies auch in der Forty eines besonderen Konventtonaltarifs anerkennen soile. Diese Forderungen hätten den Grundsäßen Oester- rxich:Ungarns wrdersprochen, denn Leßteres wäre durch dtxselben genöthi t gewesen, ni t nur rumänisches "Vieh und Getrei e sondem selbt indisches Getreide und ruf isches Vieb über Rumänien vollständig zoll- Yei einfü ren u lassen. Oesterreich habe in olge dessen den

bbruch. er erhandlungen konstatiren mii en. Die Re- ierung bedauxre da der Abschluß eines Vertrages unmög- ick) gewesen sei, sie 0 e aber, daß die materiellen Interessen

t erner Zeit eine Verständigung herbei-

führen_ würdéir. _ Auf eine Anfrage des Abg. Knoß, be üglich der V_erb1ndunx__der Etsetibahn Rumburg_ Schkuckenau mit dem säch is_chet) Eisenbahnnetz erwiderte der Leiter des Handels:Mm1stertums, vo n Pußwald: diese Verbindung erscheine nur dann zulässig, wenn die daraus für den in- lgndifchen Handel zu befürchtenden Nachthcile paral firt werden könnten, iyas fich aus den bisherigen Verhandkungen mit S_achsen nicht ergeben habe. _ Das Haus begann darauf die Generaldebatte iiber das LlrbeitewUnfallversiche-

run Sg_eseß. _ , e1t,_20. Mai. (W. T. V? JmUnter auseerwiderte heute aufdiewegen des Zol ikon (iktes mit umänienein: gebrachteJnterpellationderHandels:Minister:dieSchuld des Scheiterns der Verhandlungen lie'ge an Rumänien. Jm Jniereffe des _Ansrhens der Monarchie könne Ungarn einen weiteren Schritt n1cht thun; eine Initiative von rumänischer Seite_..'§rde es aber mit Vergnügen aufnehmen.

„:*-*. Atzsschuß des Unterhauses fiir volkSwirthschaftliche Angelegrnheiten hat _die Anträge der Regierung bezüglich der Getreide: und Viehzölle Unvérändert genehmigt.

Schiveiz. B_ern, 20. Mai. (W. T.. B.) Nach dem vom Bundesratb ]eßi durchberathenen Landsturmgeseß soÜen alle_ schweizer Bürger vom 17. bis zum vollendeten 50. Lebenözahre, weiche nicht in den Militärdienst eingestelit und m_cht m Folge ihres Amtes frei vom Militärdisnst sind, zum DienstbeiZdemLandfturm verpflichtet sein. Das Aufgebot dcs Landsturms erfolgt, sobald die Grenzen durch den Feind bsdroht oder von demselben üdsrjchriiten sind. In Frieden-Zzeiten wird der Laiidjturm mchx Zum Dienst einberufen; nach erfolgtem Aufgebdt sieht dcrjel 9 unter dem Militär:StrafgeseH, [Öistét denKrngid und hat_ gleiche Rechte und Pflichten wie alle ubrigen Truppen. Die Stiirke des Landsturms wird auf 200000 Mann berrchtiet,_wovon 1/„-; mit Schußwaffen vsrsebon werden, _mahrend die iibrigen bei Schanzarbeiteu Lc. verwendct werden xollen.

(Zrofzbritaunien und Irland. London, 20. Mai. (W. ». B.) In der heutigen Sitzung des Unterhauses beantragte Morley die zweite Lesung der Vill, dxtrck) welche die (_Hiiiiiakeit ds_s am 3.Juni Gesetzeskraft vxrlierendrn Gescich iiir Irland, welchss das Waffentrageii und de_ix Vorkazif und di? Einfuhr vonWaffen in „qc: Wissta _Distrikten verbietrt, verlängert wird. Morlry rcchtfertigte d2n_ _Antrag mit drm Hinweise auf die vo__rl)-.1ndrne politische Errrgtheit, bei der es nicht wunschenswerth n), daß die Theilnehmsr an Zusammen: kiixiften und Ver1ammlung€n sich im Vesiß von Waffen befanden. Parnell erklärte: er wolle die Bil] nicht bran- stqndrn, halte aber für nothwendig, daß dirselbe in ailcn Distrikten Irlands ganz gleichmäßige Anweridung finde. Drr Antrag Morley's und die Erklärung Partielis führten zu eine1_:_ sebr lebbafien Drbaite. Lord Churchill rechtfertigte die ]imgsi von ihm aufgestellte Behauptung, daß die Loyalisten der Provmz Uister ?ventusll zum bewaffnetsn Wider: stande berechtigt seien. Der Premier Gladstone da: egen erklarte: das Waffengescß müsse unparteiisch ge: andbabt tyerden. Er habe zu bedauern, daß er bei Lord Churchills Rede _nicht anwesend gewesen sei ; er höre, daf; Lord Churchili ferne 111 Ulster geführte Sprache zu rechtfertigen „assiicht hab?, und halte es fiir eine Sache von 53*3cl) ernster Vsdeutung, wcnn Lord Cburchiil als friih-zrcr Minister dem Vqlke eriläre, daß dasjelbe, wenn alle vrrfassungsmäszigen Mittel Lrsckwpfk i_etNi, zum bewaffneten Widerstands berechtigt sei. Wentidas in Wirklichkeit für di? Provinz Ulster an: wendbar sem_soi]tc, miiise es, mit dcmselbrn Rccht auch für die Provinzen Lemftcr und Munster anwendbar sein. Die Regierung habe von Lord Churchilis Erklärungsn bis jsizi keine Notiz aeizommen, u1n_n_1cht die Leidenschaften im Hause zu ent- fesxsln. _ Das irische Waffengeseß wurde schließlich mit 303 gegen_ 89 Stimmen in zweiter Lesung angenom- n_1e_n. Die _Mmorltät bestand aus den Parnelliten und einigen Radxkal§11._ Die Vill, betreffend die Gewäh- rung _von Entschädigung für in Folge von Nubesioruugen verursackZten Schaden, wurde in zweiter Lesung genehmigt. .;m Laufe der Debatte er: klärte der Siaatssekretär des Innern, Chil- d_er§: die Regierung habe beschlossen, dem Geseße auf em Jahr rückwirkende Kraft zu geben. _ Die Fort- setzung der Berathung der irischrn Vsrwaltungsbill wurde“ auf morgen vertagt.

_ Das Oberhaus hat dis Bill, betreffend die schot- tischezt Kleinbauern, in zweiter Lesung angenonnnen.

Em Reutersches Telegramm aus Caps Coast Castlc meldete die Ermordung von 45 deutschen Händlrrn dyrch_den Stamm der Becquah. Diese Nachricht ist un: richt1g:_ es handelt sich um die Ermordung von 45 GgmtnÖändUrn. In der Depesche war zu lesen „(Hamm“ statt „German“. ' '

_ 21. Mai. (W. T. V.) Die „Times“ und einige andere Morgenbl_ätter begleiten den gestrigen Tages: beckfel)l des Kaijers von Rußland an die Flotte des _S )warzen Meeres mit einigen mißtrauischen Aeußerim cn Yu Hinblick auf etwaige Eventualitäten in der bulgarischn [ rags.

Frankreich. Paris, 20. Mai. (W. T. B.) Die Regierung hat den Beschluß des Generalraths des Seine-Departements, durcL welchen fiir die Strikenden Zii_1_e___S__pend-3 von 5000 Frcs. ewiiligt wurde, zu kassiren

e o en.

Die Zeitungen beschäftigen fish fortgescßt mit der Be- rathungdex Frage der Ausweisung der Prinzen durch den_ Ministerrath. Der ..Libcrté“ zufolge schiene das Prinzip der Ausweisung im Ministerrath die Oberhand er- halten zu haben; ein vollständiges Einvernehmen _sei aber noch nicht erzielt, insbesondere noch nicht dariiber, gegen welche der Prinzen die Ausweisung verhängt und in ryelcher Form dieselbe außgesprochen werden solle. Eino-defini= tive Entschließun werde erst in dem am nächsten Dienstag stattfindenden Mmistermth gefaßt werden. _ Der„Frani'ais“ bezeichnet eine etwaige Ausweisung des Grafen von Paris als eine höchst unpolitische und den Interessen Frankreichs zuwider: laiifende Ma regel; in den Num", Fran reichs würden die Prinzen du eme Ausweisung keine Herabseßung erleiden.

Grixchenlaud. _Atben, 20. Mai. (W. T. B.) Bei der heutigen Präsidentenwahl in der Deputirten- kammer wurden ür Stephano ulo, welcher von Trikupis empfohlen war 13 Stimmen, iir Delyannis 78 Stimmen

ab e eben. Ersterer ist Tonxit gewählt. Sotiropulo, Deligeor is un halt stimmten mt ihren Anhängern, obwohl fie bis er

doch für dessen

zur Gegenpartei von Trikupis gehörten, Verlassen der

Kandidaten, Stephanopulo. hieli T rikupis an die zahlreich versammelte ge eme Rede, in welcher er betonte: das Votum ge _von richtigem Verständnis; der schwierigen :ck Griechenland zur Zeit befinde. Man dürfe aber eln; die gegenwärtige mißliche gut_ gemacht werden durch eine feste und w Griechenland stimmte Laufba

tirtenkammer Menschenmen der Kammer zen L_a e, in ders m tverzrveif age würde wieder eise Politik, welche de:) Stand setzen werde, die ihm be- im weiter zu verfolgen.

Der König hat Triku Leßterer wird dem Verne Kabinst bilden.

_ 20. Mai, Abends. Yalvis hat seine Entlassung sich be_1 seiner Unterredung mit dem Könige die Bildung eines neuen Kabinets

_ 21. Mai. gendcrmaßen zus zen und interimistifch

pis auf heute zu sich beschieden. hmen nach morgen ein neues

. V.) Das Ministerium Trikupis hat bereit erklärt, zu übernehmen. (W. T. B.) Das tt_eue Kabinet ist fol: gesetzt: Trrku pts: Präsidium, Finan- Vulgiotis: " Auswärtiges, Das Ministerium wird brut? dsn Eid

genommen.

Manetas: („ , Lombardos: Theodoraki: Marins,

St. Petersburg, 20. Mai. __ _ _ Auswärtigen, , lil gestern mKiew angekommsn und wird dort

Der Kaiser

Rußland und Polen. «_ Minister von Gier?» etwa 3 Tage verweilen. Sebastopol, 20. Mai. Kaiserin Olscbakow resp. Iiiko§-;;;x

(W. T. B.) (wut? Nachmittag :*- brge'bexi.

Washington, 20. Mai. Heuto fand wiederum eine längere Kabinet Berathung der ka n a d i sci) e 11 wurde beschloffsn, genauere Informationen dc abzuwarten.

New-York, 20. Mai.

Amerika. . *Ifitzuxrg zur Fischéreifrage statt. _ bei: und zunächst 5 amerikaniychen Konsuls in Halifax

die Aktion zu verschii'

_ _ *, B.) In cinem heute 18191: zahlreich besuchten Meeting von Fisch- _ us Portland und Main?. wurde Eine Re: solution angenommrn, in welcher die Regierung aufgefordert Schußr der Fischer nach den

Fischer seidst ihre

stattgehabtei'i, bändiern cr

wird, Schiffe zum canadischcn gierung dies able'hnyn sollic, so wiirden dir Schiffe bmvaffnen.

Der Alderman Zähne, welchsr der Annahme Einer U__ Gunsten der Broadway-Straßendahn iiber- t zu nrunJahri-n und zehn

G ewäss ern zu sMdeik.

B 2 sie ck u n g fiihrt WdeL, i

. . Monats:: (35 e f ä n g : nis; verurthxilt worden.

Zeitungsftimmeu.

DiE „Norddcuwch Allgemeinr

Wix Haben in Nr. 23] unseres Blattes b Ergebniss dr); Lobn-_und Rentabilität Versrn Deutstbcr Eijrn- nnd Stablindustricikcr für seine 1879 anäbrlick) aufgestellt Hat. das von Eugen Richter begründete allcriéi zu bemäieln, Was uns glcitendsn Bcrichte folgenden Paffus zu reproduziren:

„Während in den anderen Eisen britannicn, Frankreick), schlechter zxeiialict bai und dort » von Arbsitcrn entlasicn, die L

Zeitung““sthreibt: _ errits die diesjährigen itamitk tnttgéibeilt, Welche der _ _ _ __ Branche seit Dir freibandleriick): Presse, vorweg Blgti, bach an dirsrnErgcbnissen veranlaßt, aus dem diese Statistik be-

zircnden Ländern (Groß- _ _ Lage iich ungleich _ 1619 Werke kalt gcicgt, Tausrnde _ _ obne icbr erheblich rcduzirt werden mußten. babcn_1t11[ere Wrrkr _ Dank drr neuen Zoklpolitik, die ihnen dci! Abxag axis dem dcutkcbrn Markie bis zu einem gewissen Grade Jicbcrt, und tu Foigc dcs eifrigsten Bestreben?» fick), wrim auch mit xport z1_l erhalten _ Wenigstens fortarbeiten __ _ auf vereinzelte Außnabmen, größere Arbeiter- cntiamungcn und rrbrbltrhc Lohnrcdukiionen his bcntc noch vsrmieden

Belgien, Nord-Amsrikn) die

großcn Opfern, ibrcn_E konnen und konnten, biI

_ Das „Frankfurter Gewerbe: blatt“ äußert iiber den „WeitzoÜkrieg“:

Troßdém eZ aligcmcin bxkamit ist, daß uns sowohl Rußland wie Oesterreich und Italien mit der Erricbiung von Zollschranken zu Ende ngrgangen find, fährt ein Tbeil der Presse fort, aß“ fie den bestehenden Zoll- babc und allein dafür ver-

und Handels-

dcr siebziger Fabre Vora dcr deutscbcn Großindm kricg zwischen den Nationen entfesselt aniwortlich zu marbr'n sci, Wenn wir in unseren Exportbestrcbun Mis Hiiidemiffc

trie vorzuwi'rfxn, d

_ Dcrartigcn Behauptungcn mm ._wriJescht noch der große anscbwung in den bandclspolitisck)» Wcsenilicbcn1pontancn Erwägungen der einzelnen Vöiker und Re- Man könnte 05 fich sonst schwer erklären,

Ansckyauungen im

gicrungcn cnksprosscn ist. das; beute, nacbdeni in allen Staaten _die wichtigsten Errungenschaften der Scbutzzoüparici gcborgcn :vorden iind, in verschiedencn, uns nabe benachbarten und bcfrcmidcirn Ländern immi'r w in dcr Rickxtung dcr Scbuxipo Wirtbichaftsvylitik DllkchgLschlügkn und_bebcrrscht nicbt alicin dic induitricllrn Jntkrcjjcxipolitikcr,

_ _ icdcr nene Vrrsuche litik nnte'ruommen werdcn. _cinfacb überall _ viel geschmäbten _ _ _ dre _großc Masse der E:"- Ut fur dtc_ Lage dc_r Tinga charakteristisch cb-Ungarn_ 1111 Begriff i_tcbt, feinen Zolltari Charakteristiscb sagen wir, weil dieSmal der Motive zu Grunde liegen Ixacbbarstqat io oft maß- Y_Y_rclbcltswnd vom reinsten iich zu der Anfickot bekehrt, _ __ __ _ Ungarn einc Industrie, sei es auch nut Pulfe bober Gebußzollc, bcrvorzurufcn, und dies ist der Hauptgrund, wxsbalb Ungarn gern in die ErbÉbun von erti

Bevölkerung. das; zunächst Oesterrei abermals zu steigern.

Revision des Zoiltarifs dort ganz andere als fri'ckzer. Ungarn, dieses für unseren gebende Land, in nämlich nicht mebr das Waser, sondcrn scinc Staatßmänner baben daß es nunmehr an dcr Zeit sci, aucb in des Zoütarifs

_ _ unqarifcbcu Minister- käfi- dcntrn dazu gefuhrt, die Anlage von Tcxtilfabrikcn im _ _ _ es wird also die Zcit nicbt mexbr jebr fcrn_ fem, daß Ungarn in diesem Zweige der Jada! O_citcxrcxcbs erfolgreiche Konkurrenz macht. Vor allen Di en abcr laßt mb Rußland nicht abhalten, auf dem Wear starrer " _ _ _ _ In neuester Zeit bat nun auch Italien in vcrycbxedcncn Bezrebitngry eine Erhöhung feines Zolltarifs ein- treten lassen. Frankreich bcytebt weiter auf seinen sebr hoben Tarif- sayen und denkt an_deren weitere Erböbung; da nda m den Vcrrin _ „infbebens macbt, nacb fruheren Erfahrungen nicht imeifeln _dürsr nyc!) alle Aqftrengungen der dortigen Freibandc mmi, den exot- btxanten Tarif zu ermäßigen, im _Sazidc verlaufen.“ (x_lyo .aucl) beute unsere Industrie in bandeWpolitis r ciner starren und fcindlich_en Haltung dosMslandes gegenüber. _ Mittel ne da egen ergreifen so!!, so wird ck andere Animort geben, als ch, wir, um aus wenigstens mescben Markt zu Uebern, fortfahren müssen, imseunZol! auszubauen . . .

Produktion

diesem Lande bat insbesondere

Weija zu begünstigen,

Politik forizmcbrciicn . . . .

endlich die den Staaten. von er man gear;

eme Bedeutung bat, daran werden wir denn bisher fi»

bqudelspropa wwdcr so vie

wir uns, welche den tarif ratio“!