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Köni riedrich n ?nFerrichtete Den mal ist
heute Vormittag in Gegenwart
gs und der [' enthüllt worden. Der L_?mückt. s imposante überragt wurde. der deutsche Adler Palmen en
oße Springbrunnen vor d_ J auch die en Dimensionen. _ _ w' chen Jiesem und der National-Galert , war auf emem Yaienhüge
lumenßor umgeben, von rte
[ ein Altar errichtet, zu Altardecke
die
hrten. In
Mitglieder Seines Erkauchten Hauses
Denkmalplaß war _ Den Mittelpunkt des festlichen Kai erzelt, das von einer om Baldachin herab we im goldenen Felde; _Flag enmaften und flankirten den großartigen ufbau. _ em elben war von einem rerchen
ab.. Je"
Sammet war ein goldenes des Altars la en Trommeln,
Palmen. An welche die und neben
r ck ' ein. Zu [er
die Freitreppe Baluftrade zieren, dem Eingange Palnxen _ _ _ _ _ Schon um 9 Uhr begannen sich ie Tribünen mit einem zahl- eiYen distinguirten Publikum zu füllen,
' en die Truppen mit klinge
und Civil ehörden zu beiden
vom Kai e elt die erren vom Die MiniZer warei? mit AUSnahme des ;ürsten BiEmarck des Staats-Mini teriums, Staats- voÜzählig mit den Unter-StaatS- sekretären, Direktoren und Nöthen erster Klasse, forme ferner Zahlreiche Vertreter der Stadt, der
Akademie u. .w. er ienen. s sch men die Standarten-
und des Vize-Yräxkdenten u amer,
Ministers von
er
Hinter dem Altar nah träger des 1. Garde-Regnnents, des Grenadier-Negrments Konig _ _ Fahnen des ersten (Harde-Re tments zur Seite Durchlauchten der Erbprm inand von Hohenzollern, wel Ersterer &, 13 suite de elben, stehen. __ vor 11 Uhr begann die Anfahrt der Hochsten Herr- Es erschienen nach einander; Hoheit dre _ Durchlaucht der ErbprnI
stellung. Den standen Ihre Yrinz Fer egiment, Kurz schaften.
prinz und Ihre Königliche
Sachsen:Meiningen, Se.
Se. Hoheit der Prinz Ludwi
Königliche Hoheit die _ ?_er Großfürst chael
er
Erscheinen prin en, Höchstwelchem I die ronprinzesfin mit
li en 0 eiten, in einem zweiten _ __ ck PKM? 11 Uhr fuhr u_nter unendlichem Iubel S e. M a1eftat der Kaixer und König por. _ __
em der Staats-Mimster 131". von Goßler Se. Majestat Ybchstdieselben nach dem Kaiser-
Nach empfangxn elt un gaben a sbald nirte Händel's „Haüeluja predi er 1). Kögel das und ie anderen
liche sprach wie fo gt:
ie Tambours lu en um sch g LY“. Dann nahm Oder:?of- und Dom-
Das walte Gott Vater, Sohn und heiliger Geist, Amen! Vier Reihe der Hohenzollern ragen in unserer Stadt
Aus der Brücke hält der Begründer der branden- der Kurfürst mit dem Psalzn: .?)err thu' ich gehen soll, denn nnch ver anZt nach Vor dem Palais hebt fich der große König mit dem demuthtgen er ter Diener zu sein. Zum grauen Schwß
Monumente aus der nahe bei einander. __ burg-preußrschen Große, mit kund den Weg, darauf dir“. Stolz?
hatte, s ritten Alle
nichts als des Staates
oheit die_ Prinze roß erzogm _von_ Michai
en
das
ort zur Wei rede, we _ ürstlichkeiten stehend anhörten. Der Gerst-
der Vater hinüber blickt Friedri
„Meine _ _ uns heute der Konig, mein
Sinnen über
Haus, wir wol_1en dem umgeben dies Standbild: voran _ _ _ drückt, mit schöpferischem Sartenspiel dre Kunst, das Räthsel
Zeit in Unruhe, meine Hoffnung in Goxt.“ deffen Seele 111 dem Gelubde lebte: Herrn dienen !“ der Glaube, der das Kreuz (1118
treuem Griffel die Geschichte
König uns gezeichnet, erbauer, ein Pfleger der
der Geschichte, ein Förderer der Wissen Kunst war, begeistert und verstandmßkei . länen durchmaZi krönender ihre Schäße zeigt _ das leuzhtende die hantasievoue Stirn frei jenen Hallen zugewgndt,_dre_ er Mann des Friedens, wie er druben m einer
GeFst so Tft __r_11it_ un ug et 1 r heimische Kunst
_ ier steht der
kit? ruht, der Fürst, der sem Deuts zu eich das entlegenste Alterthuzn um un mit dem Ernst der ergkert da_s _ _ der unberrrt tm Verkanntsem, s zurüstend, so Vieles, _das nZir jeßt ge- nie en, auSgeftreut hat troß thränenreicher Wege em Saemann auf
?f ck segnet unser Kaiser Der Bruder huldigt dem Bruder. aus der
von
erzen das Schöne feierte,
ohlfahrt von Innen herau
o nung. Pietätvo edächtniß. grüßt der Vollendete, um Deffen Schlafe fi Mt schlingen sollen: utter, die I nen den Einheit als L_ riedrich Wil elm 17. die e ernem nde Salut feierlich _nach oben wallt der Könige empor: _dann der Väter und dre Waffe und der
der ein
ie
agen
um eien Altar und Thron, Pflicht der Oelzweig der Kunst, die Arbeit _ Eintracht der Stände, altes Ringen und neues (Helm en am
dieses Denkmals in das dreifache
Gerechten bleibt im Se en selbe in Ewigkeit _ un Kai_ser , die Kaiserin, Bot und Vaterland! und ihnen treue | t uber uns
! Herr, erhebe dein Angeißich
9 sich uns im Leben und im
_ Jesus Christus qestern heute und der- danket Alle Gott. _
das ganze Königliche Haus x_m Herr, der du vormals unsere Vater geleitet 1":er und Führer geschenkt hast, laß dem Ange- eu ten und s
Ster
Nachdem der Gei li Kaiser dem Kultus-MßtiLer
Denkmal das von dem
ck sentirten, die Ta
“dem
Stadt die Hülle.
s, und wä end Se. ier Allerhö ours
waren mit Blumen aUSgefüllt
ndem Spiel in ihre Ste _ _ _ ch verfammelten ich die SpiZen der Militar-
lowitsch und Ihre Durchlauchten rinz und die Prinzessin Friedrich von Hohen ollern.
enige Minuten vor 11 U Sr. Kaiserlichen und __ _ _ _ re Kaiserliche und Konigliche Hoheit
Bekenner Jesu "Christi, _ Werke der Barmherzigkeit; der em Kenner
Beide Sinn für Deutschlands Ehre, Deuts lands önstes Erbtheil hinterließ. Und wenn (Iich nun vor
Fahnen senken, wenn die
„ schlugen un nalhymne spielten, fiel unter Donner der Kanonen und dem Geläut aller Glocken der
Wilhelmly. r. Majestät des Kaisers
in prächtiger Weise ge- Arrangements bildete oldenen Kaiserkrone Ste das Reichsbanner,
Der
er spielten über ein Bouquet eits des Springbrunnens,
dem mer Stufen hinauf- von schwerem violeiten Kreuz eingestickt; zu Seiten hinter demselben e_rhoben fich war geschmückt: die Schalen,
pen arrangirt.
und um 101/ Uhr [kungen
aiserzelts, rechts die Generalität.
eiten de? Civil, links
Geistlichkeit, der Universität,
und Fahnen- der Gardes du Corps und Friedrich Wilhelm 17. Auf-
il elm und der e Bei e bei diesem
Se. Hoheit der Erb:
Erbprinzesfin von von Reuß, Wilhelm von aden, _ Ihre sin Wi helm, Ihre _Kömgliche Baden, Se. Kaiserliche Hoheit
r verkündeten ochrufe das öniglichen Hoheit des Kron:
Prin efsinnen Töchtern, König- LILagen folgten.
eichen zum Beginn der Feier. ebet, und der Domchor into-
che der Kaiser
Wilhelm 111. mit dem Wahlspruch: Und hierher ruft „Ich und Erhabene Gestalten erz in _ erntern Welt die Weisheit, mrt
ist durch Meisterhand der ein Kirchen-
der_ __ w
(haft, ein Schirmherr der An der Stätte, die sem
ngesichts der National-(Galerie b chluß, da wo die neuere
Auge, eschaffen riedens- land über Alles liebte, und der a te, der mit engem Gewissen
eilige ehrte und mit weitem des Volkes
Seines Vorgängers Und neidlos öhe der Verklärung, Den, ottes Gnaden das Diadem Söhne einer unverge lichen
eschü e mit und das Geläut der locken Herrn der Herren, zum König das Erbe Gegenwart, des Heeres jeden Berufes und dßie u e Wort befaßt: Das edächtni der Herr, egne den
T) behüte
ei in guten und in bösen Ta en uns t auf uns und unsere Km er und en deinen Frieden! Amen!“
eendet, gaben Se. Majestät der en BefeTl zur Enthüllung des
Ma'eÉältb alutirten, die Truppen :e
gsßebene Kommando d e Musiken s dre
dem Hurrah der enge,
D“" ("ß “' »“WMÉZWMWW eb ene : “. _ “ YM; eftätderkaiäer ließen" S odanndenVrld- bauer, PWf or Calandre i vorstellen un ee en den Van- rath Emmerich und die Vertreter der Stadt, ow_1e die _mili- tärischen Deputationen mit Anf rachen. Demnachft egen Se. Majestät in den bereit | nden Wagen und uhren unter dem Hurrah der M e n _dem Palins zurück. Un- mittelbar darauf folgten aW die ü ngenKö ren _ (haften.
Der Pla wurde nunmehr dem__ ub kum fret egeb_en, wel es in dichten Schaaren .herbeistromte, um das errliche Den al zu bewundern.]
hre Majestät die Kaiserin und _Königin hat aus Aula der heutigen Feier dem StaatL-Mimster von Goßler folgen es Schreiben zugehen lassen:
Mit Meiner Erwiderung Ihrer Mittheilung der bevorstehenden Enthüllungsfeier des Denkmals des Hochseligen Königs Friedrich Wilhelm 17. verbinde Ich den Ausdruck des Bedauerns darüber, daß Ich an jenem festlichen Tage im KTeise der Königlichen Familie fehlen muß, die in pietätvoller Erinnerung das Standbild umgeben wird. Gern hätte auch Ich an der Seite" des Königs, Meines Gemahls, durch Meine Anmesenheit den Tribut treuen Andenkens dem Heimgegangenen dargebracht, Welcher von der Nach: welt an der Stelle geehrt wird, die dauernd ein hohes Zeugniß seines erhabenen Sinnes ablegt. An schmerzliche Opfer durch Meinen Ge- sundheitözustand gewohnt, ist es Mir dennoch Bedürfniß, aus der Ferne an einer Feier Theil zu nehmen, welche für Mein Haus wie für unser Vaterland die Erfüllung einer Pflicht dankbaren Gedenkens bedeutet.
Baden-Baden, den 8. Juni 1886.
Augusta.
An den Kultus-Minisicr, Staats-Minister von Goßler.
_ Der BundeSrath sowie der Ausschuß desselben fiir Iustizwesen hielten heute Sitzungen.
_ ImFortgange der gestrigen Sißung des Herren- hauses wurden die §§. 17 bis 26 des Entwurfs erner Kreis- und Provinzialordnung für Westfalen ohne Diskusfion angenommen.
Nach dem Beschluß des Abgeordnetenhauses zu . 27 soll der Ehrenamtmann vom Ober:Prästdenten auf Vor chlag der Amtsversammlung nach Anhörung des Kreisausschusses ernannt werden. Die Kommission des Herrenhauses beantragte da-
e en, den früheren Be chlüffen des Herrenhausesentsprechend,
a der Ehrenamtmann durch den Ober-Präftdenten vor- geschlagen und vom Kreisausschuß nach Anhörung der Amts- versammlung ernannt werden soll. __ *
Der Unter-Staatsfekretär errfurt erklarte: _auch _der Regierun? wäre es _lieber, daß er KreiSansschuß dre Imita- tive in ieser Sache hätte. Da aber dre Abwenhung des Abgeordnetenhauses keine so bedeutende set, so bitte _er im
ntereffe des ustandekommens des (Heseßes, den §. 27 m der assung des bgeordnetenhauses anzunehmen.
Graf Brühl empfahl den Kommisstonsvorschlag, dn der Vorschlag des Abgeordnetenhauses einen etwas demokratischen Anstrich habe. _
Herr Dr. Dernburg bat, dem Abgeordnetenhanse drese kleine Konzession zu machen, nachdem _daffelbe in einer mel wichtigeren, auf Iahrzehnte hindurch dre Gesch1che des Landes bestimmenden (Hefe? ebung, der kirchenxolitischen Vorlage, bereitwilligst die Be lüffe des Herrenhaues ncceptrrt hqbe._
Herr von Kleist-Reßow meinte, daß die Kirchenpolttrk für diese untergeordneten _Paragraphen nicht als Parallele heran- YÉogen werden dürfe. Er werde gegen die Fassung des 5
Herr von
geordnetenhauses stimmen. Gunsten des Beschlusses des anderen Hauses.
Woyrsch äußerte sich zu Graf von der Schulenburg-Beeßendorf ßagte: er könne gerade keinen demokratischen Zug in den Besch üffen des Abgeord- netenhausee“; finden, glaube aber, _daß das errenhrrus steh de_n Besch üffen des anderen Hauses 11th ans ließen onne, da dre Regierung versäumt habe, die Bes lüffe es Herrenhauses rm Abgeordnetenhause genügend zu vertreten.
Der §. 27 wurde sodann nach dem Vorschla e der Kom: miffion, also in der von dem Beschluß des A geordneten- hauses abweichenden Fassung angenommen.
Die §§. 28 bis 30 wurden ohne Debatte angenommen. §. 31 handelt von der Stellvertretunß des Landraths und ent ält unter Anderm die Bestimmung, _aß für für ere Ver- hin erungsfälie des Landrat s der Kreissekretär a s Stell- vertreter eintreten kann. as Abgeordnetenhaus _hat fol- gende Bestimmung hinzugefüZt: „Iedoch darf diese _Ver- tretung die eitdauer von 14 agen rn der Regel mcht nber- schréitetxß“ ie Kommission beantragte, diesen Zusaß Wieder u frei en.
3 Der Unter-Staatssekretär Herrfurth' hielt die Faffung des Abgeordnetenhauses für präzisrrter und bat um deren Anna me. _ .
- as Haus beschloß demgemaß. _
. 33 handelt von der usammenseßung des Kreistages.
reiherr von Landsberg eantragte dazu den Tusaß:
In Kreisen, in denen reichönnmittelbare Gebietst eile bisher auf Grund des I. 4.1 der KreiSordnung für die Provinz Westfalen vom 13. Juli 1 27 auf den Kreistagen vertreten waren, treten dre Befißer derselben den Kreistagen hinzu.
Der Antragsteller erklärte: _er lage als solcher, aber ohne d1e_ nnahme [eines L_lntra es könne er nicht für die Vorlage Etzmmen. Die Yestßer er ehemals reichSUnmittelbaren Ge retsrheile müßten auf _den Kreistagen vertreten sein; das sei _e1ne_ durchauß bere "tt te Forderung; es ständen denselben historisch begründete _ke __te
ur Seite. Es sei nicht konservgtw, sondern revolutronar,
en ReichSunmittelbaren, welche ihre Virtlstimnten auf den Kreist en an Grund alter verbriefter Rechte in Konsequenz des Ver ustesi rer ehemaligen Hoheitsrechte erhalten haben,“ diese Rechte ohne eiteres u rauben. Von seinem _konservativen Standpunkt aus musée er dringend bitten, fernem Antrage zuzustimmen. '
Das Haus lehnte den Antrag ab und nahm den §. 33 unverändert an.
Der Rest der Kreisordnung wurde 611 b1oo angenommen.
ei kein Ge ner der Vor-
«-.«“-“./ o.- „„.-_-
Es Flgte die Berathung der Provinzialordnung
für We f alen. Frei err von Landsberg hatte zu derselben dTZ bereits
von ihm im Herrenhause g [lten Anträge, won «unmittelbaren auf den Prov_ nzial-Lnndtagen ihre itil- fümmen verbleiben sollen, während un UebUJen die Wahlen "“ck den drei Wahlyerbänden der Gryßgrund efißer, der Städte und der Aemter erfolgen sollen, Wieder eingebrachr
Bei der Abstimmung wurden die Antrage des "reiherrn von Landsber sowie der Kommrsfionsantrag ab elehnt und die Provinzia ordnung nach den Beschlüssen des A geordneten- hauses an enommen. _ __ _ _
Der eferent der Kommrsfion erklarte, dgß die Kommission nach wie vor auf dem Standpunkt der Antrage des ?Wiherrn von Landsberg stehe und de_shczlb deren Annaane e m. die Verwerfung der ganzen Vrovmzmlordnung nach en Ves3chlüffen des anderen Hauses empfehle.
ES folgte der mündliche Bericht der Kommission für kane- munale An elegenheiten über den Gefeßentwurf, betreffend das Dien reinkommen und dreZZension der Lehrer an ökfentlichen nicht staatli en höheren Lehr- ansta ten. _ -
Der Berichterxtatter Herr Küper beantragte__Namens der Kommission die A lehnung des Entwurfs und fuhrte zur Be-
ründung diefes Antrages Ylgendes _an: Nachdem vor 14 bis 15 Jahren der Normrrl- at für die staatlichen höheren Lehranstalten in Preußen eingeführt worden und demselben im näYsten Jahre die WohnungWexdzuschuffe gefolgt waren, habe si naturgemäß eine Ungleichmaßrgkeit rn den Gehaltß verhältnissen der an staatlichen Anstalten angestellten Lehrer egenüber denen an nicht staatlichen herausbilden müffen._ Dieselbe ei jedoch nach und nach von emze nen Kommunen für ihre Voll: anstalten dadurch behoben worden, daß_sie 1 re Lehrer den staat- licherseits angestellten vollkommen g_le1chste ten, so daß gegen- wärtig nur noch bei etwa 14 Vollanstalten, außerdem alLerdmgs sehrza [reichen Nicht-Vollanstalten, die Lehrer schlechter als_ bei staatli en esteÜt seien. Seit Jahren sei daher in sehr vielen Petitionen arum gebeten worden, eme Gleich tellung der Lehrer an allen Anstalten zu bewirken, und als ern Ergebmß dieser Petitionen sei der vorliegende Entwurf _ anzusehen. Als Gründe würde die Nothlage der Lehrer sonne der_Anstalten hervor- gehoben. Die nichtstaatlichen Lehrer hätten gleiche Vorbildung wie die staatlichen; es würden dieselben Forderungen an fie gestellt und dennoch nicht die gleichen Kompetenzen gewährt. Die nicht staatlichen Anstalten liefen außerdem Gefahr,_zu Anstalten niederen Ranges herabYustnken; sie _würden _mcht gleich gute Kräfte erhalten und _adu_rch empfindlich leiden. Die Kommission habe trotz alledem steh mcht entschließen können, dem Entwurf zuzustimmen; denn sie erblicke in demselben erstens einen nicht gerechtfertigten Emgriff m die Selbstbet- waltungsrechte der Kommunen, zweitens aber ?_ätte ste erhebliche
finanzielle Bedenken, weil die Gehaltsverhältni e der Lehrernach dem Entwurf den „jeweilig geltenden“_ Beiimmungen iiber die Gehälter der staatlichen Lehrer konform gestaltet werden folLten, _was die Kommunen ohne Weigerung und ohne vor- heri e Verhandlungen auf immer zu ]eder Erhöhung ver- fti ten würde, welche der _ _ _ ieße. Aus diesen Gründen bitte die Kommission um Ab- lehnung des Entwurfs.
Der „. 1 wurde hierauf _ übrige Th il des Gesetzes einst mmrg abgelehnt.
Der leßte Gegenstand der Tagesordnung war der münd- liche Bericht der Kommission für den S_taatsßaushalts-Etat und für Finanz-Angelegenheiten über die rm Ia re_ 1885 statr gehabten Verhandlungen des Landes-Ersenbahn- rat s. „
[?Der Referent Herr Brüning beantragte Nnmens der Kommission, die Vorlage durch Kenntmßnahme für erledigt
zu erklären. Mirbach empfahl diese Verhandlungen den
Freiherr von _ Gegnern der Kanalvorlage zur Lektüre; diese würden daraus dem Wasserwege der
ersehen, daß auf keinem anderen als _ Osten billigere Frachten erzielen werde. Herner möchte er der Re ierung einen Vorschla machen: Es exi tire fiir oberschlestsche Kohlen der billigste Tari , den es ebe, nämlich von 1,0 „3 für den Doppelcentner von Obersch esten _bis na_ch Ostpreußen. Dieser biÜige Tarif drücke natürlzck) dre Holzpreise in den Ostprovinzen ganz bedenklich. Da es „nch aber dabei um eine Konkurrenz gegen _die ?"?“sche Kohle handele, so hätten die Holzproduzenten kernen Em pruch dagegen erhoben. Er (Redner) möchte es aber der Eisenbahn- verwaltung nahe legen, ob sie nicht den Holzprodqu-nten als Aequivalent auf den leeren, zurückgehenden Ko lennJagen billigere Frachten fiir minderwerthige, namentlich Grubenhölzek, gewähren möchte. _ _ _ Das aus trat sodann dem Vorschlage der Kommission be1. Schlu 11/2 Uhr. Nächste Sißung Donnerstag 1 Uhr-
Die eutige (20) _Sißung des Herren- haus es, wel er die Staats-Mrnister Maybgch, Dr; FW-
erg, von Boetticher, Dr. von Scholz und zahlreiche Reg1erungck kommissarien beiwohnten, wurde von dem_ rästdenten, Herzog von Ratibor, um 1 Uhr 20 Minuten er'o net.
Das Haus beschäftigte sich zunächst_ mit dern GMB- entwurf, betre fend die Genehmigung eines Be- trages von 50 illionen Mark rm Voraus zu den Lerstellungskosten des Nord-Oftfee-Kanals von
eiten Yreußens. _ _ _ _ _
Der eferent der Budgetkomnnsfron, Herr Brüning, bk- antra te Namens der Kommission die unveränderte Annahme
des eseybes. In er sich hieran anknüpfenden Generaldebatxe YFU!) zunächst Graf Zieten-Schwerin der _ Regierung die 3?“ aus, ihr Au enmerk darauf zu richten und_ m1t HU sé der inneren ission dahin zu wirken, daß ber der_Ushex“ tragung von Staatsarbeiten an Unternehmer auch gleichzettlg für __das religiöse Vedürfniß der Kanalarbeiter Sorge getragen wer e. ' _ , Freiherr von Mirbach re teuxie Fra e an, ob für FUF Yoje tirten Kanalbauten in re en m t Zum Zweck ? ermeidung einer allzu roßen Belastung des andes dle AU “ gabe von 3prozentigen nsols empfehlenswert!) fem möchte- Der Gesetzentwurf wurde hierauf angenommen.
Das Haus trat nun in die Verathun des mündlich“?1 Berichts der )(117. Kommission über den es e_ßentwuz,e- betrefxenid denBauneuerSchi f_a* rtskanäleund ,; Verbe serung vorhandener S tf ahrtsstraßen, Um; Der Referent Herr Stumm beantragte Namens der Ko __ mission die unveränderte Annahme 'der Vorlage den |le en des Ab eordnetenhauses gemäß. _ _ _ den
“' ierße en eantragw. Freiherr von WW die für M Dortmun s- auf 64680000 M zu erhöhen.
egen 2 Stimmen, der ganze
_-
-
Staat für seine Anstalten eintreten
Kanal geforderte Summe von 58400 “. -
Summe von 12
ill en.
Iidger Referent, Herr Stumm, gab in der“ B ründung seines Antrages zunächst dem Bedauern Ausdruck Herrenhause zur Berathung einer wenige Tage gewährt worden seien,
use für diesen zur DiSpofition ge tanden h
eines
Fernf
me r zur ni t vorhanden
ge en
er oben habe, ist, wie uns von zuständiger Seite mit-
etheilt
uperiode zur Ausführung.
?_griffe
a zugroßer_ _ _ herigen Werse nicht mehr bewerkstelligt werden der Telegraphenverwaltun
der zur
wachsen zu sein.
die bez seitigen
nach den bei der richtungen, _ ein solcher hat niemals bestanden und besteht auch im ni t. Als gleich unrichtig wird uns auch
da die
Fernfprechneßes Einspruch erhoben haben soll.
Caprivi, ist von den Inspizirungen in Kiel, Wilhelmshaven und Lehe hierher zurückgekehrt.
bei der
zur Theilaqhme an demselben kommandirt.gewesenen Offiziere haben sich in ihre resp. Garnisonen zurückbegeben.
„ViSmarck“, „Gneisenaux“ und „Olga“, Geschwader: Chef Contre-Admiral Knorr, ist am 28. April cr. in Apia
eingetro
Po s en, 9. Juni.
Dinde herrn v
Präsidenten von Günther Besuche ab.
Kassel, 7. Juni. Der Kommunal-Landtag hat in
?_eutr n Sitzung an Stelle des verstorbenen Landes- kreditka en-
der Direktion der hiesigen Landeskreditkaffe,
seiner
Rath a.
des Kommunal-Landtages ausxzesprochen, worauf der Vor-
fißende
Hock) aysbrachte, in welches die Versammlung mit Begeiste- rung einstimmte.
Provinz Hessen:?iaséau ist heute von dem Ober:Präsi-
denten,
öffnet worden:
Am
zum ersten Male znm Provinzial-Landtagc der Provinz Heffen-Naffau versammelt. _ StaatSreYerung wr kommen, indem ich die
näheren
der usa daß ie
Inhalt ausfülien Werden.
Die
verbänden ungeschmälert Verblicben und es i t deren freier Entschließung vorbehalten, ob, wann und in welchem Umfange fie einzelne
derselben sick) aber
liegen, find die Rechte und Pflichten der provinziellen Organe der Selbstverwaltung
Landtag
sch_on jeßt in reichlichem Maße in Anspruch genommen, indem Sie neben den Wahlen zu verschiedenen Kommissionen nicht nur die
wichtige
BezirkSauIschüsse vorzunehmen, sondern au 11 be utachten haben Werden.
z Termme
Radfexgenbreite für die auf Kunststra en verkehrenden FubrWerke zum Gegenixande. .
Diebeiden andern Gesetzentwürfe beziehen sich nur aufje einen Bezirk der_5_provmz : der Entwarf einer Landgüterordnun für den Regierungsbezirk
el, Welcher im Ans chkuff e an frühere Beschlü edes hiesigen Kommunal- Landtages aufgestellt, und der Entwurf fahren und das Kostemvefen bei der Güterkoniolidation im Regierungs- bxzxrk, Wiesbaden, welcher die die W) dem erwünschten Fort__g Landesknltur entgegengestellt ha MemeBéerren! Bereinigen Sie sick) mit mir in dem Wunsche,
Ka
daß Ihre
„ErkennunZj in pflichtbewußter und patrtotischer Eingabe an die ge- t u n
stel] en “ichen m Im
kläre ich
für eröffnet.
Der
herg- Jab
stnnun
em _aiser und König Aus ruck und die Versammlung schloß stck) dieser Kundgebung in einem auf Se. Majestät aus- Rbrachten dreimaligen Hoch an. Ngchdem sodann der Ober-Vorsieher von Schußbar gen. L ling, zum Vorstßenden und der Iustiz=Rat2 Oil, LRF?- zÉm tellvertretenden Vorsißenden, sowie ie ur rsammlun die Ar den bezirks Kaffe? f und Wllzoxx, nachl zuvoriger Mittheilung der Vorlagen, die u
Milch
Wahlen
e ü rte _ ?ersteklung bereits erfolgt ,
5 »
glieder dcr beiden Kommunal- andta e nunmehr eintreten, das Gefühl
wei dieser Vorlagen betreffen die ganze Provinz und haben die
rr von Kleift-Rehow schlug vor,“ die für den Dortmund- nal geforderte Sunmre zu streichen und dafür eine 600000 ck für den Oder-Spree-Kanal zu
aß dem so wichtigen orlage nur während dem Abgeordneten- eraume Zeit von wet Monaten
(Sch uß des lattes.)
Die durch die TageSprefse verbreitete Mittheilung hiefi en Veri terstatters, wonach neue Stadt- preZanschlü s e bis auf Weiteres überhaupt nicht Ausführung gelangen sonen, da neue Aßparate
seien und auch die Magistrats ehörde Einspruch
weck die
die weitere Ausdehnung der Anlage wird, durchaus unzutreffend. Die für die laufende angemeldeten _Anschlüffe gelangen sämmtli Sowert dieselben durch oberirdis werden können, ist die _ _ bezw. _in der Ausführung Nur hinsichtlich solcher Amchlüffe, welche we en Bela tung der vorhandenen Linienzüge in der is-
Leitungen bewirkt n.
_ _ önnen, scheinen Schwrerrgkeiten bei der Verlegung der eitungen erforderlichen Röhren er- Indeß _darf wohl angenommen werden, daß Zrnderniffe fich binnen Kurzem werden be- in Mangel an vorräthigen Apparaten ist
_ Telegraphenverwaltung bestehenden Ein- wre man überzeugt sein darf, ganz ausYschlosLen' ugen lick
ie Angabe bezeichnet, Magistratsbehörde gegen die weitere Ausdehnung des
Einbettung
ü lichen
kFassen.
Der Chef der Admiralität, General:Lieutenant von
Mit dem heutiHen Ta e endete der am 10. Februar cr. Artillerie: chieß chule begonnene Kursus; die
Das Kreuzer:Geschwader, bestehend aus S. M. Schiffen
ffen.
(W. T. B.) _Der Erzbischof r stattete heute dem kommandirenden General, Frei- on Meerscheidt-Hüllessem, und dann dem Ober-
Mitglied gierungs- D. ])r. Loß, zum Direktor dieser Anstalt gewählt.
8. Juni. Der Ober-Präfident hat heute den Schluß
irektors 1)r. Harnier das langjähriF e
auf Se. Majestät den Kaiser und König ein
8. Iuni. Der erste“Provinzial-Landtag der
Grafen zu Eulen urg, mittels nachstehender Rede er: Geehrte Herren! Jahrestage des Erlasses der Provinzial-Ordnung find Sie Mit rrudc heiße ich Sie Namens der Königlichen _ _ Zuversicht hege, daf: die eziehungcn und die ememsame Ar eit, in welche die Mit-
mmengehörigkeit in allen T eilen der den für Ihre cThätigkeit gegebenen Na
ist den beiden Bezirks-
Frovinzzvachrufcn und men mit lebenSvoÜem
wirthschaftlichc Selbstverwaltun
_ _ __ Zweige Yrovmztalberband ubertragen wollen. Sow-zit es
auf den ufgaben handelt, welche auf staatlichem Gebiete
um die
den
in vollem Umfange auf übergegangen., Auf diesem Gebiete wird Ihre
Krovinzial- rtwirkung
AuSWahl der Mitglieder des Frovinzialratbs und der
mehrere Gesehentwürfe
bei Verträgen über Wohnun Smiethen und die Regelung der
eines Geseßes über das Ver-
Hemmniffe zu beseitigen bestimmt rst, ange dieser wichtigen Maßregel der en.
irksamkeit, getragen von gegenseitiger Achtung und An:
fgaben,- der Provinz zum Wohle u zum Segen ge-
3 e. 5)?amen Sr. Majestät des Kaisers und Köni 5 er- den ersten Provinzial-Landtag der Provinz Heffen- assau
Alters-Präfident, Bürgermeister Winter aus Hom- in einer Erwidean den e rfurchtßvolLen Ge- des Provinziab-Landta es gegenü er Sr. Majestät
aus
, christ- kklamatwn ewählt worden waren, _nahm die ommunal-Landtase-LWB-Regierungs-
geltende Geschäftsordnung bis auf Weiteres an,
begeben, um
nehmen. _ 10. gekehrt.
Tage grund
der dem
waren
Kavallerie nu
Gewehr und
angezogen.
Das A b g eo treffend die-
seßes auf 2,
204 gegen 46
Debatte über Pest, 9-
läßlick) der Un Interpellation
die exzedirend
Haus beschloß
nehmen. _ 9.
eseßt. gehörigen der
Hin. Um ]] ugenblicklich
(W T der Session so Belfast,
Katholiken störungen
macht wei
etödtet und v
Kammer nah
folgen
Serbien. aus B e l g r a d für
weisen.
für die sschüsse.
Bayern heute _auSgegebene Nummer des von sämmtlichen Ministern gegengezei nete Proklamation des Prinzen Luitpold, gemäß welcher derselbe we en schwerer Krankheit des Köni s ie
mmmt und den Landtag an Dienstag, den 15. Irmi, ein- beruft.
_ Sachsen. Dresden, 9. Irmi. (Dr. I.) Der komman- dirende General, Prinz Georg, hat sich heute nach Leipzig an dem von dem Königlichen 7. nfanterie-
est ur Feier von
Regiment Nr. 106 veranstalten 501ährigem Iubiläum als Se. Königliche Hoheit wird voraus Abend zurückkehren.
Königin sind heufe früh von
_ Württemberg. Stuttgart, 9. Juni. Die Parade der hiesigen Garnison vor dem König mußte, da der Exeréerplaß bei Degerloch durch den Regen der leßten
_ os wurde, heute Vormittag 9 Uhr im Hofe der InFnterte-Kaserne stattfinden. Se. Majestät erschien mit dem fim tonirenden General:Adjutanten Freiherrn von Molsberg, die Könrmn mit der Großfürstin Vera und den Vrin: zesfinnen Olga und Elsa, welche am Eingang zum Hof
nfnnterie:Kaserne von _ _rmzen von Weimar empfangen wurden. Prinze sm Charlotte war im Wagen erschienen. Hochrufen des Volkes und den Hurrahrufen der präsentirenden Truppen fuhr der König in den Flügel-Adjutanten, den Stallmerstern und den Offizieren vom Dienst; kommandirende General von Alvensleben mit dem General- stabS:Chef_ _ und den iibrigen Offizieren vom Generalstabe, der Divisionär General von
ofe Königin Olga Nr. 119, 2 Bataillone des 7. In anterie-Regi- ments Nr. _125, 1 Bataillon Landwehr und 5 UlanenWegrmentS König Karl Nr. 19 aufgesteÜt. verhältmßmäßig beschränkten Raumes willen fand bei der
die Infanterie defilirte zuerst in
zweiten Vorbeimarsch in Compagniefront mit Gewehr über. Das schöne Schauspiel hatte eine beträchtliche Menschenmenge
Oesterreich-Ungarn.
Delikten, mit den von dem Ausschuß befürworteten und von den Mitgliedern des dentsch-österreichischen Klubs beantragten Amendements mit 179 gegen 39 Stimmen an. Das Amendement, wonach die Gültigkeitsdauer des Ge-
heute die Generaldebatte über den Zolltarif zum Abschluß. Der Handelß-Minister trat für die unveränderte nahme desselben ein. _ Der Abg. Czanady interpellirte hierauf die Regierung wegen des Vorgehen?- der Polizei an-
der Minisier-PräsidentTiSza aufseine Beantwortung der
Mißbräuche Seitens der Polizei vorgekommen seien, die Schuldigen bestraft werden würden. Der Minister:Präsident rügte sehr entschieden, daß Angesichts der Fortdauer der verdammens- werthen Unruhen durch eine Interpeliation wie die heutige
gemuntert wiirden (allgemeine lebhafte Zustimmung). Das
Kuni, Abends. (W. T. B.) Heute Abend gegen 8 Uhr fan en hier abermals große VolkeZansamm: lungen statt. Die_ eiammten Polizeimannschaften sind auf- ßeboten, und das Ml itär
Bis 1th ist es zu Die Demonstranten beste
9. Juni, Abend?: 11 Uhr 30 Minuten. (W. T. B.) Die VolkSansammlungen wurden durch das Militär leicht zerstreut;
Gro britannien und Irland.
Gl'adst'on'e sofort nach der offiziellen Bekanntmachung der Entf ließung der Königin über die AuflösunßS Par aments ein Manifest veröffentlichen.
Auflösung wird, wie es heißt, am 25. oder 26.
dauernden Reibung en
zusammen erottet und griff die ** olzzei an, welche der Ueber- _ Zen mu te und Zuflu t m der Kaserne suchte, von _ wo fre auf die
erstellung der Ruhe requirirt werden. störungen wurden mehrere in Brand gesteckt.
Griechenland. Türken haben alle Gefangenen aUSgeliefert. _ Die
an, nach welchem die Wahlen departementsweise er- ollen.
1885/86 und für 1886/ 1 als Nonnalbudget aufgestellt und wird ein a:? rundlage sußendes Gleichgewicht dos Staatshau halts auf-
Eine
. München, 10. ni. LW. T. V. atis ent lt eine
ese b
Regentschaft ü er-
öchstdeffen egiments-CYZUTheil zu 1
ich heute
DerKönig und die
(W. T. B. ibyllenort hierher zurück-
Iuni.
(St.:A. f. W.)
dem Prinzen Wilhelm und Auch die Unter den
of ein, gefolgt von seinen im Hof schlossen sich dem Gefolge der
Verglas u. A an. Im
3 Bataillone des Grenadier : Regiments scadrons des Um des r ein einmaliger Vorbeimarsch im Schritt statt;
_ _ Zügen mit angefaßtem formtrte steh dann au erhalb der Kaserne zum
Wien, 9. Juni. (W. T. B.) rdnetenhaus nahm heute das Geseß, be; Gerichtsbarkeit bei anarchistischen
anstntt auf 5 Jahre festgeseßt wird, wurde mit Strmmen angenommen. _ Hierauf begann die den Zolltarif.
Iuni. (W. T. B.) Das Unterhaus brachte
An-
r u h e 11 vom 6. Irmi. In seiner Antwort bezog sich
Iranyi's am 7. Juni und wiederholte, daß, wenn
en Elemente zu weiteren Ausschreitungen auf-
fast einstimmig, die Antwort zur Kenntniß zu
[Zar die _belebtesten Punkte der Stadt einerler AusschreitunZ-zn gekommen. en fast nur aus Arbeitern und An:
untersten olksklaffen.
zwei Personen sollen hierbei verwundet worden Uhr kehrte das Militär in die Kasernen zurück. herrscht voükommene Ruhe.
London, 9, Juni. Gutem Vernehmen nach wird der Premier
des Der chluß ll so viel als möglich beschleunigt Werden. Die uni erfolgen.
10. Juni. (W. T. B.) In olge der an- wischen den Prote anten und kam es eétern Abend u ernsteren Ruhe-
Eine grö ere Anzahl atholiken hatte fich
olkSmenge feuerte. 5 Personen wurden Schließlich mußte Militär zur Während der Ruhe- Häuser zerstört und ein Gebäude
iele verwundet.
Athen, 9. Juni. (W. T. B.) Die
111 heute in erster Lesung den Gesehentwurf
(W. T. B.) Die „Polit. Corresp.“ meldet : Der SkuZschtina werden die Budgets 7 vorgelegt werden; das leßtere
dauernder
Zeitungöftimnen.
Wie das „Deutsche Tageblatt“ mittheüt, haben die am Sonnabend hier versammelt ?ewesenen Delegxirten der Deutschen Fu rxverks-BerungenoZen chaft an den Reichskanzler Fürsten von tßmarck fol ende dr e gerichtet:
.Durchlauchtigster ürst und err! _ Hoch ebietender Herr Reichsk ler!
Dre aus (: en Gauen DeutschlandYnkeute zur ersten Dele irten- versammlnng der Fuhrwerkß-Berufßgenoffenfchaft in der Reichs aupt- stadt vereinigten Vertreter des uhrgewerks entbieten Ew. Durchlaucht, dem ruhmvollxn Knnzler des ' eichs, durcb deffen rastlose, kraftvolle und wetse_Thatrgkert unseren) Yaterlande wiederum die olitische Eini- gung rind dre sichere Gerrahr fur el_ne beffere wirtbscbaftliche Zukunft beschie- den wird, ehrerbtetigenGruß und nefßefühltcn Dank. Denn auch die Inhaber des deutschen gewerbömaßtqen _Fu riverksbetriebes find von der Ueber- zeugung_durchdrungen, daf; dte auf Grund des Unfallverficberungs- geseYes [xis Leben getretene _Fuhrwerks-Berufsgenoffenschaft ihrem Ge- w_er e 1_Ucht nur in materieller, sondern, was höher anzuschlagen ist, mcht minder m moralischer Beziehung eine erhebliche Förderung der- schaffen wird. Indem namlich innerhalb des äußerlich erkennbaren Yande8 einer fcstgeschloffenen Vereinigung die gemeinsame Vertretung sammtltcher Interessen das Standesbewußtsein weckt und bebt, Xlangt tm _Gefuhle der Zusammengehörigkeit Aller auch beim
_mzelnen dte Verantwortung gegenüber der Gesammtheif und dre Wahrung der eigenen Standebehre als eine unabweisbare Rothwendigkeit zu lebendiger Empfindung. Und das ist es, was allen _Gewerbetrerbenden noththut, nachdem in Folge falscher wirth- Yhaftltcher Anschauun en der all emeine Konkurrenzkampf Alle gegen
lle eheßt und den mzelnen we rlos gemacht hatte. _ Dies Ew. Dur _laucht auSzusprechen und zu _leich die offizielle Konstituirung der Deut1chen Fuhrwerks-Berufsgenoßenschaft in eziemender Form zu melden. dazu halten _wrr uns vslichtschuldigt verbunden. Unter Wiederholung unsercs mmgften hochachtungsvollsten Dankes verharren wir in echt deutscher Gesinnung als
Ew. Durchlaucht treu ergebene Delegirte 2c. der Deutschen Fuhr-
wexks-Berufs enoffenschaft.
Berlin, am 5. uni 1886.“
_ D1e_„Danzrger_ Allgemeine Zeitung“ schreibt:
In wemYenWochen wird das erste derjenigen Schiffe Bremen verlaffen, dre _esttmmt find, neue direkte Vcrkehrsstraßen zwischen dem Deutschen thck) und dem Oxten Asiens sowie Australien herzusteÜen. Am Ende_ dieses Monats sticht der erste Dampfer der vom Reich subveniromrten, rom Norddeutschen Lloyd organisirten asiatischen Linie zur Eröffnung der regelmäßigen Fahrten in See.
_ Wenn man sich zurückversetzt in die Zeit der Kämpfe um diese RrrchS-Dampfersubventwn, wenn man sich erinnert, welche Schwierig- kertrn dem_ .StaatbsozraliSmus zu Wasser“ von denjenigen bereitet wurden, dre nnn einmal nicht begreifen können oder wollen daß eine andere Zett, eine solche, in Welcher die Theorien alter Schulmcinung durch die nackten un_d_ oft harten Thatsachen des Lebens überwunden xvurden, angebrochen i_1i; w_enn man sich in das Gedächtniß zurückruft, n_1 wre kxernlicber Weise die oppoéitionelle Presse ihren WZB in No- tizen meist recht hamrschen Chara ters gegen diese Projekte richtete; und wenn man dann nn Rückblick auf diese Dinge heute der mit dem ersten _htnauSgehenden Dampfer voÜendeten Thatsache ins Auge blickt _ LLKW?) man fich cmem Gefühle gewisser Befriedigung hingeben
u en. _ Denn je mehr diese Angelegenheit aus dem Stadium des Pro- jektes m das der Thatsachen hinüberrethe, desto mehr ist jene Gegner- schaft verstumrnt' und heute_darf man offen, daß das erste der hinaus- sieuernden Schr € Wie akle _rhm folgenden mit dem Wunsche „Glück- lich Fahrt!“ von allen Seiten von der ganzen Nation begleitet sein wer en.
ereifellos Werden diejenigen, die von Vornherein den Gedanken, unter Emfehnng der Krafte des Deutschen Reichs eine direkte Ver- bindung mr_t xenen fernen, für unéeren Handel und unsere gesammten wrrthschaftltrhen Interessen aber öchst wichti en Ländern zu schaffen, als einen glucklichen und segenverheißendcn er annten, gern bereit sein, sich rnit den fruheren Gegnern darin zu vereinen, das nun im? prak- tische Leben getretene Werk als ein Allen gemeinsames zu betrachten und deb darob geführten Kampfes der Meinungen zu vergeffen.
Die vollendete Thatsache aber, vor der wir in kurzem stehen werden, hat, ganz abgesehen von den direkt an sie anknüpfendcn wirth- schaftltchen Interessen, Ausfichten und Hoffnungen, noch eine höhere, allgemeinere Bedeutung. Denn durch diese Thatsache ist die Willens- meznung der deutichen Nation ausgedrückt, auch in dem großen über- seeischen internationalen Verkehr nach jenen Weltgeg'enden hin als Fletchberechtigx mit jenen anderen Kulturvölkern zu konkurriren, die ruber schon ahnliche Verkehrsünien geschaffen und unterhalten batten.
Wenn unsere m_jcncn und in anderen fremden Ländern lebenden Landsleute mit Begeisterunß das Projekt dieser, vom Reich durch Subvention unter seinen esonderen Schuß genommener Dampfer- linien begrüßten, und Wenn andererseits in anderen Ländern Besorgniffe wegen dieses deutschen Unternehmens sich erkennen ließen: so ist darin schon aUSJedrückt, welche Bedeutung jene so zur Thatsache gewordene Willensmeinun der deutschen Natron hat und in Zukunft noch in steigendem UMYanYe haben wird.
ührt man a er _dtese Thatsache auf diejenige Quelle zurück, aus der fte entsprungen ist u_nd allein entsprin en konnte, auf das Er- starken des nartonalen Getsies in unserem 5 olke, welches Hand in Hand ging mrt der Aufrichtung des neuen Deutschen Reichs und Wexches die köstliche_Frucht jener von Preußen unter seinem Köni e Wilhelm, "dem_heun__g_en Deutschen Kaiser, befolgten Politik war: Lo erkennt_-man von euem, wie an in die wirthschaftlichen und industrteÜen Beziehungen und in die Verhältnisse des Welthandels jene Y_oße Polttik_a_ls befruchtendeß Agens hineingewirkt hat.
te ch_ensthattgkett_ des nationalen Geistes eines Volkes be- fruchtet zugleich die Thätigkeiten der Individuen, die es bilden. Darin liegt e_s eben,_ da auch _m wirtbschaftlicher Beziebun Deutschland heute eme natwna e Polttik zu treiben vermag, aber au treiben-muß!
__ Den „Worhenberichten der Leipziger Monats- schr1frfür Texttl-Industrie“ wird aus Chemniß, u. d. 7. Ium, gemeldet: '
Die _ regere Thätigkeit im Strumpfgescbäft, wie fie in feinen Waaren ihren Anfang nahm , hat fich mehr und mehr auch auf die Jeringeren und ?röberen Waaren auséledehnt. Wir können die erfreu- iche Thatsache eststellen, daß übera fast hinreiYende Beschäftigung vorhanden ist, und daß auch» te Preise dementspre end mindestens fest Jenannt Werden _können. aufer Wechseln einander zahlreich ab und estellen noch Wmfenvaaren oder solche Sachen die sie zur Vervoll- xtändigung des La ersortiments haben müssen. In Stapelartikeln wird ogar für nächste atson schon ganz tüchtig gearbeitet. . . .
Knust, Wissenschaft und Literatur.
Von dem am 1. August d. I. in Kraft tretenden GeseL, die BeHeuerung des Zuckers betreffend vom 1. Juni 188 , ist im erlage der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagßanstalt Berlin ZW., WilbelmFra e 32) ein besonderer Abdruck (Nr. 2 der ammlung „Deutsche ei s- und preußische LandeSgeseße 1886“) er- schienen (Preis 20 43). _ Die in Leipzig und Berlin den 12._d. M. erscheinende Nr. 2241 der , llustrirten eitung" enthalt Wende Abbildungen: Das utten-Sickingen- kmal für die Eb urgK Modellirt im Atelier Karl Cauer's. _- Das neue Theater in arlsbad. Nach einer pbotograpbiseben Aufnahme. _ GeorBWaiß, D am 24. Mai. _ Von der Jubiläums-KunstauYellun zu erlin. Abbildungen: Die Q feria auf dem Aus ung Fax Ori inal von W. Gei ler. Motiv von der tilfser o , lde von Ott
vvn Kamcke. Verspätetes Mittagessen, Gem von Adolf Eberle.