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die Angelegenheiten Nordeuropas herausziehen wollen:. Der edle Lord gtebt eben-nurein politisches Picknick, zu dem jedes Land 1e1nK§rbchen vol_l Rath- schläg'e oder Einfälle bringen darf, -- ohne Basis als Z"“? Ü“, “731513999' aber mit vollkommener Freiheit - ja Abrede __ daß jedes MUSU“) VW" jedkn Punkt anderer Meinung sein kann_ als ]edes andere. Dank emer wunderbaren Verwandlung ist in der 5. chfcrung dcs Blaubuchs yon dem Londoner Vertrage nicht viel mehr die Rede. Im Parlament find dte Reden der Minister voll schwerer gewichtiger DUZÖZVVYU WM, Deutschlatxd, da klammern fie fich mit verzweifelter Zahxgkett an thrcn . vcrhangmß- vollen , unglückseligcn und ungerechten Vertrag von 1852_ - emen Vertrag, „von dem ich beweisen wcrde- da_ß er „auf anstrften Rysz- lands geschlossen wurde -- der dre Jnteresnn Danemarks und, m- dem er von den Rechten eines freien Volkes Umgang nahm, auch die Ehre Englands bloßqestellt hat. Aber in ihren Depejchen sprechen fie doch etwas anders, fie schlagen eine Konferenz ohne Bafis Vor, fie machen den Vertrag von 1852 nicht mehr zur Grundlage der Unterhandlungcn. Wenn man über unsere außwärtige Politik etwas Bedeutendes erfahren will, so findet man es nicht im Blaubach, sondern in arzsländischen Blät- tern," z. B. die vom 20. März datirte Depesche französi1chcn auswärtigen Ministers an den franzöfischen Gesandten in London, worin aks Basis vor- geschlagen wird, die Schleswig-Holficiner selbst entscheiden zu lassen, wer ihr Souvcrain sein soll. Ich wünsche zu wiffen, ob die Regierung eine Ab- schrift dieser Depesche auf den Tisch des Hauses legen will, und ob der Vertreter Englands auf die Konferenz bereit sein Wird die von Frankreich vorgeschlagene Bafis zu befürworten. Jemehr man diese Konferenz- frage ansteht, desto weniger scheint es möglich, von der Konferenz irgend ein gutes Ergebnis; zu erwarten. Bcabfichtigt Ihrer M0- jcstät Regierung an dem Vertrage von 1852 festzuhalten, odcr denkt fie an irgetid ein neues Flickwerk, um die armen Schleswig-Holsteiner zur Beherrschung durch ihren „rechtmäßigen Souvcraina zu verdammen, den sie selbst nicht als ihren rechtmäßigen Herrscher anerkennen? Es ist sicherlich zum Verwundcrn, daß ein Mann, der sich als Führer ciner liberalen Par- tei gebcrdet, bemüht ist, einem Volke, nach dessen Wahl er gar nicht fragen will, einen Herrscher aufzunöthigcn. Lord Palmerston: Unsere Politik ist von Anfang an eine klare und einfache und wie ich denke, für uns ehren- volle gewesen. Unser Zweék' war Vor Allem einen Krieg zu verhin- dern, und als dieser ausgebrochen war , den Frieden wiederher- zustellen. Mein ehrenwcrthcr Freund sagt, wir hätten den Vertrag Von 1852 fallen lassen. Nichts dergleichen haben wir gethan, Mein ehrenwerthe Freund kann die Blaubücher nicht gelesen haben, denn fie ent- halten kein Wort, das zu einer solchen B:?[muptung berechtigt. Im Gegen- 1heil, nicht nur wir , sondern alle Mächte, die den LUtrag unterzeichnet haben, halten an ihm fest. Er 1111111011 zu erfahren, Was die Konferenz, Wenn fie beisammen ist, thun werde. Ich kann seine Wißbcgicr nicht be- friedigen. Will er die Vergangenheit kennen lernen , so gebe ich ihm die Blaubücher," wenn er die Zukunft crrathen will, muß er eine andere Quelle suchen. Es gehört nicht zu den eigcnthümlichcn Functionen einer Konferenz, einc Bafis zu haben. Die Bevollmächtigten treten zusannncn, 11111 zu er- mitteln, in welchem Stande fich die Dinge befinden, und wie man fie in Ordnung bringen könnte. Das ist eine Konferenz. Dcr Kon- greß, den der franzöfische Kaiser vorgeschlagen, und dessen Ableh- nupg uns vorgeworfen wurde, hatte keinen Zweck, jreil es kei- nen Krieg zu becndigcn und feinen besondern (Hegcnsiand zu er- örtern gab. Hier aber gilt es einem klar ausgesprochenen Zweck, streitende Theile mit einander auszusöhnen und den cht tobenden Feindseligkeiten ein Ende zu machen. Ich wiederhole, daß alle Unterzeichner des Vertrages von 1852 darin einig find, daß fie sich durch denselben gebunden erachten, den König Christian als Souverain von Dänemark anzuerkennen und den In- begriff dieses Königreichs aufrechtzuhalten. Man möge sagen, dies sei keine BafiZ, aber es ist mindestens eine Verständigung. Wir haben auch den Bundestag, der den Verirag nicht mit abgeschlossen hat, zur Beschickung der Konferenz eingeladen. Ob er so lange, wie mein cbrcnwcrthcr Freund vor- auöseLt, mit der Antwort zögern wird, das weiß ich nicht, aber auf den Wan ck Oesterreich? und Preußen's, die dem Bundestage etwas mehr Be- denkzeit geben möchten, haben wir den Zusannnentritt der Konferenz vom 12. April auf den 20. verschoben. Frankreich wünscht zwar die. Beschickung der Konferenz durch den Btmdestag, mncht aber daraus keine unumgängliche Bedingung. Auch ohne den Bundestag wird man mit den Berathungen vorgehen können. Was die französische Depesche vom 20. März betrifft, so ist die Befragung des Volkes von Hol. siein und Schleswig nicht als Bafis darin vorgeschlagen,“ es ist nur eine Empfeh1ung. Es [affen sich gegen ein solches Verfahren auf der Hand lic- gende Einwände erheben, und es ist nicht wahrscheinlich, daß *die anderen Mächte dem Gedanken nachgeben werden," auch fordert Jrankrcich es nicht. Mein ehxenwerther Freund, der die Erörterung eröffnet hatte, bezog fick) auf einen Vorgang in Sonderburg, der, wie ich fürchte, wirklich sich begeben hat. Wir haben keinen amtlichen oder authentischen Bericht darüber, aber es. ist Grund zum Glauben vorhanden, daß eine Beschießung Sonderburgs mit Bomben ßaitgefunden hat und daß mehrere Einwohner getödtet wor- den find. Die Invasion des dänischen Gebiets war unserer Meinung nach eine Ungerechtigkeit, und ich muß leider sagen, daß das Benehmen der deütschen Truppen im Lauf dieser Jnvafion dem modernen Brauch civilifirter Nationen niclxtxgemäß war. Wir haben deshalb uns mit Befragen nach Berlin gejvendei, aber eme Antwort noch nicht erhalten - mit der Frage, erstens, ob die Sache fich wirklich begeben hat und zweitens, mit welcher Ermächtigung und auf wessen Befehl das Bombardement ausgeführt worden ist. Ich denke nicht, daß die briiische Regierung fich herausnehmen kann, der preußischen Armee _ ihxe“ Operationsweise vorzuschreiben, aber es giebt Verleßungen der gewöhn- liebez! Regel und Menschlichkeit, über die man fich erlauben darf eine Mxmungauszusprechen, obwohl ich hoffe, daß man es der Regierung über- „lassm wird, zu bestimmen, was fie sagen soll, Wenn fie eine Antwort von Molin erhalten hat Mr. Kinglake sagt, er habe auch nach der Nach- richt vom Bombardement von Kagosima nicht aburtheilen wollen, ehe. Admiral Ruper gehört worden war und denkt“, man solle jeßt eben so handeln. Das Mtßliche der Konferenz sei nicht der Mangel an einer
Bafis, sondern das es vier , fünf verschiedeneGrundlagcn gebe. Er kedaäert- daß der Premier fich fo kategorisch darüber ausgesprochen babe, wer der rechtmäßige Souverain der Herzogthümer sei, nachdem diese protesiirt haben, daß fie nicht ungefragt über fick) verfügen lassen würden, Die Befragung des Volkes soklte eigentlich eine englische liberale Idee sein. Schade, daß fie von Frankreich kommen müsse. General Peel ndet die Debatte unzcitgemäß und die vielen Heiterkeitsausbrückye während derselben nicht an Ort und Stelle. Der Gegenßand sei nicht zum Lachen. Sir H, Barney erwähnt deutsche»Zeitungsangaben, wonach Sonderburg bombar- dirt worden sei, weil die Dänen, gegen die Abrede, dic Düppeler Kirche be- schoffen. Er, Mr. Peacocke und Mr. Beaumont sprechen sich ganz im Sinne OZbornc's und Kinglake's gegen die dänisehe Politik des Pre. miers aus.
Frmrkreich. Paris, 8. April. Zwei Tage hindurch hat der gcseßgebendc Körper fich mit einem Gcseßcntwurf beschäftigt, wonach das Maximum der lebenslänglichcjt Renten, welche durch die Alterversorgungskassc ausgezahlt werden können , von 1000 Jrcs. auf 1500 Jcm. gesteigert werden soll. Bereits vor zjvei Jahren war von der Regierung eine Steigerung auf 1200 Frcs. beantragt, von der Konnnisfion aber abgelehnt worden. Dieses Mal ist die chie- rung glücklicher gewesen, mit 203 gegen 23 Stimmen hat dicLegis- lativc gestern die Steigerung genehmigt.
Die gestern in der Akademie 1011 Dufoure und Patin gehal- tenen Reden stehen heute vollständig im *Monitenraj fie füUcn acht resp. vicr Spalten.
An die lyoncr Geistlichkeit, welche in Rom anf Beibehaltung der Liturgie von Lyon angetragen hatte, ist am 17. März ein päpst- liches Breve ergangen, wodurch das römische Mcszbuck) Und Brcvicr ohne Vorbehalt eingeführt Wordcn und im übrigen die alte Liiurgic aufrecht erhalten wird.
Aus Vcra-Cruz, 8. März, hat die erancc- auf dcm-Wcae Über Cuba die Nachricht erhalten, daß in Cordova eine Berathuäg von Dcputirten dcr Küstcnprovinzcn stxttfinden sollte über das Pro- gramm dcr Jestlichkcitem, mit denen das Kaiserpaar empfangen wer- den sollte. Mitte März soljte dic Marine-Jnfantcric, die durch die neuen Bataillone des Jremden-chiments entbehrlich geworden, per TransPortdmupfer »Eurea nach Frankreich zurückkehren. Dcr Erz- bischof dcr Havannah hat in einem kürzlich erlassenen Öirtcnbrief dcn Erzherzog Maximilian als von der Vorsehung znr Bcgläckuug Mcxiko's auserwählt bezeichnet.
* Laut Nachrichten der »Francc- von Réunion, 2. März, und T1011101010,24. Februar, herrschte in Madagascar noch die tollste Anarchtc, Es ging wieder das Gerücht, Radanm sei noch am Leben und werde im März scincn feierlichen Einzug halten. , Das Volk glaubt'e steif und fest- daran und drohte, dcn Pkmnicr-Ministcr und ??nng-Gcmahl 311 cmwrdcn, 1111111 11 fich als 116019 proklamircn wur e.
“ - 9. 2111111. Frankreichs B01schafter in Wien, Herzog von Gramont, 11t auf 0 Tage hierher gekommen, wie die »Franccn verfichert, der mexikanischen Angelegenheiten chén.
Jm Senat fam gestern eine von vier französischen Staatsbür- gxrn eingxbrachtc Petition Über die »gchäsfigen (531110111120th der Yrcnwntefixchen Prokonsuln in Neapel und Sicilicnn zur Sprache. 59611" Dclanglc erftottete Bericht und trug auf Uebergang zur Tages- ordnung an. Graf Boulay de la Mcurthe 0bc1 wollte dicPctition d'arch'dte »Vorfrageec kurz abgewiesen wiffen und die Versammlung gmg m der That fast einstimmig darauf ein.
„ In den Departements ist die Rede davon, im Senat werde 11a§ckstcns ein Antrag auf Abänderung des Senatusconsults in Be- FFM dcs Petitionsrechtcs gestellt werden. Die *Francea erklärt das tur ganz grundlos, denn das Petitionsrccht sci gar Uicht durch ein Senatuéconsult cingeseßt, sondern in der Verfassung selbst vcrb1icft; unmögltcl) könne der Senat ein Recht abschwächen wollen oder sollen, das der Kaiser allen Staatsbürgern heilig verbürgt habe und das dem Senat selber das hohe Vorrecht der Interpellation schere.
Jm Rechnungshofe hat gestern dessen neuer General-Prokurator Senator (Hraf Casabianca eine heute vom »Moniteura mitgetheilte Ikxde gehalten, welche den Gang und die dermaligc Lage der Ar- bettcn dieser Behörde aus einander sehte.
(Huizot läßt, wie die 'France- meldet, eben ein gegen Renan's Doctrm gerichtetes Werk »1116'111111110115 1'É11Z16118881 drucken.
Heute [991 der Kaiser Ministerrath gehalten.
Spanten. Der *Epoca- zufolge wären Anhänger Mazzini's von den vorzüglichften Städten Italiens abgereist , um Spanien
ZMÖUPVUUIU zu revolutioniren. Jhr Sammelpunkt wäre in Gi- ra ar.
Danenxaxk.“ Kopenhagen, 7. April. Nach Mittheilung des Krtegs=ths1ertums Vom 6. Abends ist gestern Nachmittag das Bombardement gegen Sonderburg fortgescßt Worden und an mehre- ren. Punkten der Stadt Feuer ausgebrochen, das sch jedoch nicht wetter ausgedehnt hat. Die Beschießung von Broackcr und von der Jrksnst aus, sowie die Erwiderung vvn unserer Seite ist sehr heftig ge e en.
Der Kommandant von Friedericia meldet, daß seit dem 5., 3 Uhr Nachmütags, vor der Festung nichts vorgefallen ist.
Das Bombardement“ Von Sonderburg ist auch heute Nacht nach
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Bericht des Krich-Minifteriums fortgeseßt worden und hat fich etwas weiter nach Norden gerichtet ,' in dem Theile der Stadt, welcher gestern brannte, ist das Feuer gelöscht worden, aber das Quartier hinter dem Rathhause, das aus lauter kleinen Häusern besteht, brennt.
Vor der Düppelstellung ist heute Nacht nichts Wesentliches pasfirt; gegen die Arbeiten des Feindes ist gelegentlich geschossen worden. *
Heute Nachmittag 5 Uhr machte das Kriegs-Minifterium be-
kannt, daß in den lcßten 24 Stunden vor Jridcricia nichts vorge- „
fallen ist. * Der Kronprinz „ist hier angekommen, um dem chräbniß scmer Großnmttcr beizuwohnen.
Tchegraphische Depeschen 6.118 dem Wolff'schc11 Telcgraphcn-Bürcau.
Triest, Sonntag, 10. April, Nachmittags. Heute Vormittag hat der feierliche Empfang der mexikanischen Deputation .in Mira- mare und die Annahme der 111exikanischcn Kaiserkrone durch den Erzherzog Maximilian stattgefunden. - Der Führer der De- putation, GUticrrcz dc Estrada, hat in einer längeren An- sprache, gestiißk auf das nationale Votnm Mcxiko's Und das Versprechen dcs Erzherzogs vom 3. Oktober 1863, der Erz- herzog möge die Kaiserkrone definitiv annehmcU. - Dcr Erzherzog erwiderte in spanischer Sprache: Eine rciflichc Prü- fung der mir dnrch Sie vorgelegten Beitritts-Akte giebt mir die Zuversicht, daß der Beschluß der Notablcn Mexikos, der Sie zuerst nach Miramare führte, von der weit überwiegenden Mehrheit Ihrer Landsleute bestätigt ist, und daß ich mich fortan mit allem Rechte als Erwähltcn des mexikanischen Volkes bctrachten kann. Dadurch ist die. erste in meiner Antwort vom 3. Oktober 1). J. angcspr-ochenc Bedingung erfüllt. Jch bezeichnete darin noch eine andere .Be- dingung, jene, welche die Bürgschaften betraf, dercn das werdende Kaiserreich bedarf, um sich in Ruhe der edlen Aufgch widmen zu können, die Unabhängigkeit und das Wohl des Landes auf feste Grundlagen zu stellen. Diese Bürg- zschaften find uns nunmehr gesichert, Dank der Großmuth des Kaisers Napoleon, welcher während der hierauf bezüglichen Verhandlungen fick) beständig von einem Geiste der Aufrichtigkeit und einem Wohl- wollen beseelt zeigte, deren Andenken ich immer bewahren werde. Das Erlauchtc Oberhaupt meiner Familie hat scincxscits seine Zustinnnung crthcilt, daß ich von dem angebotenen Throne Bcfiy nehme. Ich kann daher das Ihnen vor 6 Monaten gegebene eventuelle Versprechen lösen und erkläre hiermit feierlich, daß ich mit Hülfe des Mlmäcksigcn aus den Händen der mexikanischen Nation die Krone, wclche dicse mir überträgt, annehme, Mexiko, den Traditionen jenes kraftvollen und zukunftsvoklen Kontinents folgend, hat das Recht geübt, fich einc seinen Wünschen und Bc- dürfniffen entsprechende Regierung zu geben. Es hat sein Vertrauen in einen Abkömmling desselben Hauses Habsburg gesexzt, welches vor drei Jahrhunderten die christliche Monarchie auf seinen Boden pflanzte. Dieses Vortrauen rührt mich und ich werde es nicht ver- rathen. Ich übernehme die konstituirende Gewalt, mit der mich die Nation, deren Organ Sic find., bekleidet. Ich werde dieselbe jedoch nur so lange behalten, als dies nöthig ist, um in Mexiko eine ge- regelte Ordnung zu schaffen und verständig liberale Justi- tutionen zn organifircn. Wie ich es Ihnen, meine Herren, in meiner Rede vom 3. Oktober V. I. ankündigte, werde ich mich beeilen , die Monarchie unter die Autorität konstitutioneller Gesche zu stellen, sobald die Pacification des Landes vollständig ge- 1vorde11. Die Kraft einer Staatsgewalt ist meines Erachtens ge- ficherter durch die Festigkeit als durch die Unbestimmtheit ihrer Grenzen und ich 1110 für die AuZübung meiner Regierung diejenigen festseßen, welche, ohne ihr Ansehen zu beirren, ihre Dauerhaftigkeit garantiren. Wir Werden, ich hoffe es zuver- fichtlich, beweisen, daß eine wohlverstandene Freiheit trefflich vereinbar ist mit der Herrschaft der Ordnung. Ich werde die eine zu achten und der anderen Achtung zu Verschaffen wissen. Mit nicht minderer Kraft werde ich die Fahne der Unabhängigkeit hochhalten, dieses Symbol der künftigen Größe. Ich nehme die Hülfe jedes Mexikaners, der sein Vaterland liebt, in Anspruch,?um mir bei Er- füllung meiner schönen, aber schwierigen Aufgabe betzuftehen. Einig- keit wird uns stark machen, uns Gedeihen und Frieden geben.
Meine Regierung wird die Dankbarkeit nie vergessen, die sie dem erlanchten Fürsten schuldet, dessen freundschaftliche Unterstüßung die Wiedergeburt unseres schönen Landes ermöglicht hat.
Ich schicke mich an, über Rom nach meiner neuen Heimath zu reisen, um dort aus den Händen deshciligenVaters jenen Segen zu empfangen, der so werthvokl ist für jeden Regenten, aber doppelt wichtig für mich, der ich berufen bin, ein neues Reich zu gründen.
Triest, Sonntag, 10. April, Abends. Aus Miramare wird vom heutigen Abend gemeldet, daß wegen Umvohlseins des Kaisers Maximilian dic beabfichtigtc Abreise morgen nicht statt- finden wird.
Triest, Sonntag, 10. April, Mittags, Der fällige Lloyd- dampfer mit der Ucberlandpost aus Indien und China ist einge- troffen.
London, Sonntag, 10. April, Mittags. Mit dem Dampfer »Juraa smd Berichte aus New - York bis zum 26ften v. Mts- eingctroffen. Dic unionistischc Flottille unter Contre-Admiral Por- ter hat ein Fort und die Stadt Alexandria am Red River ge- nommen, während unionistischc Streitkräfte in Wcst-Louifiana vor- rückcn. *
Nack) Berichicn aus Mexiko waren vor Matamoras 9 fran- zösische Fregatten erschienen. Man erwartete den Angriff der Stadt. Einem zweifelhaften Gerüchte zufolge hätten Juarez' Truppen Guadalaxara genommen.
In New-Yorf war am Löftcn dcr Cours auf London 1811“ Goldagio 681, Baumwolle 75.
London, Montag, 11, April, Morgens. Nach der »Timesa wird Lord Clarendon demnächst eine besondere Mission nach Paris erhalten.
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SsaUÜisch' 5111111011111ngen.
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