1864 / 90 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Croffen. Schwer verwundek. Verwundung drs rechten Arms durch ein Sprengsiück einer Granate. Lazarett) 311 Stenderup. 6. qui1. Kolonne Brand. Art. Brig. Nr. 3: ' Gefreiter Johann Heinrich Liersch aus Dalkau , Kreis Glogau. Lctcht Verwundet. Leichte Verwundung im Gestcht und an den Augen durch herumfliegcnde Theile der Brustwehrkorbe. Lazareth zu Sten-

derup.

Vorpostengcfecht vor den DüppéezlerASchlanzen in der Nacht vom 5. bis , pn.

Westf. Pionier-Bataillon !Nr. 7. Z. Compagnie:

Unteroffizier Wilhelm Fuchs aus Adenryth, Herzogthum Nassau. Schwer verwundet. Schuß in den Fuß. Lazarett» zu Broackcr.

Pionier Hiob Hedtstädt aus Mönninghoff, Kreis “Hagen. Schwchver: wunder. Schuß in den Fuß. Lazareth zu Broacker. '

Bei Ausführung der rechten Communication zur 1. Parallele am 6. Aprtl. 2. Compagnie. ' _

Pionier Jakob Johann Bergmann aus Uerdingen, Kreis Creseld. Leicht verwundet. Verleßung der rechten Schulter dnrch eincn (Hra- natsplitter. Jm Lazareth zu Broacker.

Schanzarbeiten vor den Düppeler Schanzen am 6. April. Leib-Grenadier-Regiment (1. Brandenburgisches) Nr. 8. 6. Compagnie.

Grenadicr Martin Buchholz aus Seelow, Kreis Lebus. Leicht verwun- det. Kontufion durch einen Granatsplittcr am Gesäß. Jm Lazareth zu Broackcr.

Grenadier Ferdinand Steffen aus Pollychen, Kreis Landsberg. Leicht verwundet. Konfusion der rechten Kniescheibc durch einen Granat- splitter. Jm Lazareth zu Broacker. ** 7

Beim Beschicßen der Düppeler Schanzen am 6, April. Zte 12pfündige Juß-Batierie Brandenburgischer Artillerie-Brigade Nr, 3.

Kanonicr Friedrich August Wilhelm Wölke aus Fehrbellin, Kreis Oft- Havelland. Leicht verwundet. Verwundung an der Schulter durch ein Sprengstück. Lazareth zu Nübel.

Vor den Düppeler Schanzen am 30. März. 3. Garde-Grenadicr-Regiment Königin Elisabeth.

Gefreiter Joseph Fciereis aus Ne,tsabel, Kreis Gr. Glogau. Leicht vcr-

wundct. Kontufion am linken Fuß.

Am 1. April.

Grenadicr Carl Hartmann aus Michelau, Kreis Brieg. Leicht ver- wundet. Kontufion an der rechten Schulter durch einen Granat- splitter. Lazareth Wielhoi.

Am 2, April.

-Grenadier Carl August Schulz aus NeuwaldauFKreis Grünberg, Todt. Durch einen Granatsplitter durch die Brust.

Grenadier Franz Wolff aus Kammlich, Kreis Grotfkau. Schwer ver- wundet. Durch ein Granatstück durch den Kopf. Lazarcth Wielhoi.

Grenadier Gottfried George aus Birkicht, Kreis Löwenberg. Schwer verwundet. Verlusi der großen und zweiten Zehe des linken Fußes durch-einen Granatsplitter. Lazareth Wielhoi.

Grenadier Ernst Lux aus Ullersdorf, Kreis Glatz. Leicht verwundet. Quetschung des Kreuzes durch ein Granatstück. Lazareth Wielhoi. Unteroffizier Albert Giersdorf aus Waldhof, Kreis Neisse. Leicht ?eknxundet. Kontufion an der rechten Lende durch einen Granat-

p it er,

Gefreiter Daniel Prüfer aus Sontop, Kreis Buk. Leicht verwundet. Kontufion des rechten Oberarmes und linken Unterschenkels.

Hornist Christian Schreiber aus Lafisken, Kreis Polnisch Wartenberg. Leicht verwundet. Konfusion des rechten Schenkels.

Premier-Lieutenant Eduard von Helldorf aus Neuß. Leicht verwun- det. Kontufion der rechten Gefichtshälfte durch aufgespriyte Steine und Erde beim Explodiren einer Bombe.

Grenadier Anton Ullrich aus Groß - Peterwiß, Kreis Ratibor. Leicht verwundet. Kontufion an beiden Vorderarmen.

' Grenadier Emil Schick aus Breslau. Schwer verwandet. Zerschmette- rung der rechten großen Zehe. Johanniter-Lazareth Nübel.

Vor den Düppelcr Schanzen.am 3. April. 4. Garde-chiment zu Fuß:

Grenadier Heinrich Auge aus Kirchohmfeld, Kreis Worbis. Schwer ver- kwuniiet. Zerschmetterung des rechten Oberarms. Lazareth zu Büffel- oppe . ! '

Grenadier Johann Fried. Wilhelm Sperling aus Polliß, Kreis Oster- burg. Schwer verwundet. Schuß durch.beide Oberschenkel. Laza- reth zu Büffelkoppel.

Grenadier Heinrich Friedrich Lehmann aus Eickhorst, Kreis Salzwedel. Schwer verwundet. Zerschmetterung von 4 Fingern der rechten Hand. Lazareth bei Büffelkoppel.

„Vor den Düppeler Schanzen am 4. April. 4." Garde-Grenadier-Regiment Königin Augusta:

Sergeant Andreas Dahm aus Ehrenbreitstein. Kreis Koblenz. Todt. Gewehrschuß durch den Kopf. ' _

4 Garde-Regiment zu Fuß:

Unteroffizier Gottlieb “Herrmann Schrader aus Wernigerode. Kreis

Salzwedel. Leicht verwundet. Verlchung des rechten Oberarmes durch Granatsplitter. Lazareth bei Broackcr. ' Grenadier Friedrich Mulack aus Skorkow. Kreis Beeskow-Storkow. ' Todt. Durch eine Granate. Grenadier Friedrich Keller aus Wolffen. Kreis Bitterfeld. Leicht vcr- wundet. Konfusion des linken Kniecs durch einen Granatsplitter. Vor den Düppeler Schanzen am 5. April. _ 4. (Harde-Regiment zu Fuß: Grenadier Joachim Friedrich Sencfe aus *Jmmekat, Kreis Salzwedel.

Schwer veruundet. Verwundung am rechten Oberarm durch einen Granatsplitter. Lazareth zu Vüffelkoppel.

Vor den Düppclcr Schanzen in der Nacht vom 5. zum 6. April. 4. Garde-Regiment zu Fuß:

Grenadicr Franz Mühlhaus aus Breitenworbis, Kreis ErfUrt. Schwer verwundet. Schuß durch den Unterleib. Lazareth zu Broacker. Grenadicr Heinrich Wilhelm Meyer aus Mitteldorf, Kreis Nordhausen.

Schwer verwundet. Schuß durch den Oberarm. Lazarcth zu Broacker.

Gefreiter Engelbert Bo rsqui aus Vraniß, Kreis Leobschüy. Leicht vcr- wundet. Prellschuß an der linken Schulter.

Grenadicr Gustav Adolph Louis Stemmler aus Klötzke, Kreis Garde- legen. Schwer verwundet. Schuß durch den linken Unterschenkel. Lazareth zu Broacker.

Grenadicr Carl Christian Gustav Hellbach aus Seehausen, Kreis Oster- burg. Schwer verwundet. Schuß in den Unterleib. Lazareth zu Bromker.

Grenadicr Christian August Albert Oppermann aus Beeskow, Kreis Beeskow=Stork01v. Leicht verwundet. Streifschuß an der linken Wade. Lazareth zu Broacker.

Grenadicr Carl Heinrich Mathei aus Zschidcwiy, Kreis Bitterfeld. Leicht verwundet. Prellschmß gegen die Damnenspiße.

Gefreiter Carl Friedrich Hinze «Us Caxcnzig, Kreis Königsberg. Leicht verwundet. Kopfschramme durch eine Gcwchrkugcl.

Grenadicr Johann Jelen aus Rudoltowiy, Kreis Pleß. Leicht verwun- det. Konfusion am rechten Oberarm.

Grenadier Gottlieb Raschke aus Schammermühlc, Kreis Züllichau. Schwer verwmrdct. Kopfwunde. Lazarcth zu Broacker.

Grenadier Johann Ferdinand Krummnow aus Gollzow, Kreis Anger- münde. Leicht vrrwundet. Streifschuß an der rechten Hand. Laza- reth zu Broackcr. .

Grenadicr Carl Lange zu Hofsta, Mansfelder Ser-Krcis. Schwer verwundet. Schuß durch den Unterleib. Lazareth za Broacker. Gefreiter Gustav Herrmann Döniy aus Hohcncrlau, Kreis Saalkreis.

Schwer verwundet. Schaf; durch die Brust. Lazarcth zu Broacker.

Grenadier Johann Bernhard Meinhard aus Kreuzehcr, Kreis Heiligen- stadt. Schwer verwundet. Bajonnettstich durch die Wade. Lazareth zu Broackcr.

Grenadier Fried. Wilhelm "Frey aus Schockcudiiz, Kreis Uechcrmünde. Leicht verwundet. Schuß durch die linke Wade. Lazarcth zu Broackcr,

Gefreiter Fried. Ernst Riese aus Buderose, Kreis Guben. Leicht vcr- wundet. Schuß in die rechte Schulter. Lazareth zu Bromkcr. Grenadicr Christian Carl Friedrich Willgeroth ans Heimburg, Kreis

Wernigerode. Leicht verwundet. Streiffchuß an der rechten Hand.

Grenadier Fried. Wilh. Spaeth aus Vorckow, Kreis Landsberg. Leicht verwundct. Streifschuß an der Stirn. Lazarcth zu Broacker.

Unteroffizier Johann Gottfried Friedrich Bcstch er aus Charlotteuhurg, Kreis Teltow. Leicht verwundet. Kontufion am rechten Fuß.

Grenadicr Johann Friedrich Albert Böttcher aus Luckenwalde, Kreis Jütcrhogk-Luckcnwalde. Schwer verwundet. Schuß durch das rechte Sck)icnbcin. Lazarrth zn Broackcr.

Am 6. April.

Grenadier Johann Heinrich Fchrcnschild aus Mühlhausen. Schwer verwundet. Durch einen Granatcnsplittcr am rechten Schienbein und dem rechten Arm. Lazareth zu Büffclkoppcl.

Grenadicr Carl Friedrich Bülichcn ans Merseburg, Todt. Schuß in den Unterleib.

H,O. Gravcnstcin, den 9. April 1864. Der kommandirende General: Friedrich Karl- Prinz von Preußen.

Nichtamtliches.

Preußen. Berlin, 16. April. Seine Majestät der" König begaben Sich gestern um 3 Uhr und nach 5 Uhr auf den Hamburger Bahnhof, um die per Eisenbahn Berlin pasfirendcn Bataillone des 1. Schlesischen Grenadier-Regiments Nr. 10 zu sehen. Um halb 6 Uhr fand ein größeres Diner bei Ihren Majestäten statt, zu dem der Fürst von Löwcnstein, der General der Infanterie, von Brese-Winiary, der Kriegsminister und andere hochgestellte Personen geladen waren. *

Se. Majestät empfingen gestern eine Deputation, Welche Aller- höchstdcnselben zur Einweihung der Coblenzer Eisenbahnbrücke über den Rhein einlud; die Mitglieder der Deputation: Baron von (Heyr, Bürgermeister Mcviffen und Herr Oppenheim, wurden zur Tafel gezogen. Audienz ertheiltcn Se. Majestät dem Geheimen Hofrath Weymann, Vorstand des Depeschen-Büreaus im auswärti- gen Ministerium, und dem Dr, Langenbeck, welcher, zum General- Llrzt ernannt, zur Armee abgeht. Längeren Vortrag hatte Nach- mittags dcr Minister-Präfident. .

Heute früh um 9 Uhr besichtigten Se. Majestät das 3. Batail- [on des Garde-Jikfilier-chiments, und nahmen nach der Rückkehr im Palais die Vorträge beider Kabinetts entgegen.

(Vom Kriegsschauplaße.) Eine schriftliche Mittheilung über das Eingraben der,.Vorpoften in “der Nacht zum 14. April

berichtet: Das 1. Bataillon des 7. Brandenburg. Jnfanterie- Regiments

,Nr. 60 und 2 Pionier-Compagniceu führten den Angriff aus.

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warfen den Feind schnell zurück und nahmen, indem fie ihn rechts und links umfaßten, 102 Mann gefangen. Der Feind suchte das Eingraben durch (Hervehrfeuer und einige Kartätschschüsse aus den Schanzen 1, 2 und 3 zu stören, konnte jedoch diesen Erfolg nicht erreichen. Secondc-Lieutenant von Seydliy vom 7. Brandenburgi- schen Infanterie -chimcnt Nr. 60 wurde hierbei erschossen, Major von Jena durch eme 1pfündige _Kartätschkugel schwer blesfirt ,' außer- dem 15 Mann, darunter d' Pioniere, verwundet. Gestern Morgen versuchte die 5. Compagnie des 7. Brandenbur- gischen Infanterie - Regiments Nr. 60 die 1. Compagnie dieses chixnents, die auf dem rechten Flügel etwas weiter vorwärts [ag, qhzulosen. Sie bekam aber so heftiges Gcwchrfeurr, daß ihr dirk; mcht gelang. Der Verlust, den die Compagnie hierbei erlitt, Wird auf 20 Mann gcschäht. Hauptmann v. Rcdcrn wurde bei diesem Vorgehen der rechte Arm zerschmettert.

Die vorgeschobencn Schützen führen UUU mit dem in seinen Werken und Retranchemcnts stehenden Feinde ein Jeuerqefecht.

Gestern Nachnrittag begannen die vorgeschohcnen Éompagniecn ihre Eingrabungen untereinander und mit der zweiten Parallele “u verbinden. Hanptmann v. d.Burg vom Gcneralftabr wurdc hichei durch einen Streifschuß [richt verwundet. Zu der Nacht sollte die Arbeit dnrch Pioniere “.Und Arbeiter zu ('Wer vollständigen Paraklcle erweitert werden.

Die Batterircn, die auf dem linken Flügel am Affen - Sunde stel)rtt, hatten den 14 ein heftiges Gefecht mit überlegener feindlicher Aorttll'ertc fiegrctch Uhcrstandexj, fie zum Schweigen gebracht, und eine scrrxdltche gezogene Fcldhattcric, dic, vorzüglich manövrirend, die dieS- 1e1trgcnKBattcriecn enfilirtc, zum Abfahren grzwrmgen. Die Bat- tcrtc des Hauptmatms Rüstow hatte 2 Mann todt, mehrere Mann vcrwnndrt und waren 3 Geschüxzc auf einige Zeit außer Gefecht. lirzZéaZ'dchÖst I(Féénhof, (1er l-ALsTU, dem Redacteur der »Ver-

1.) c „U cmea gcwrt, wur c )ierwi in Br xd cin feJindlichcs Barackcnlchr hei Kijär. an geschoffcn, ebenso " *[us Swinemünde, 14. April bcri tet die »O . tc." uber das (gestern hercits tclegraphisck) gcr/ncldeI) Gcfecht dxstss LKF'O- qupfers vGrtllee- mit dänischen Schiffen Folgendes: Heute gegen Mtttag Wurde vom großen Lcuchtthurm aus der Rauch von 4 feind- lrche11-Da111prr11bemerkt, welche aber nicht näher kamen. Kurz dargus setzte 11ch unsere Flotille (»Arconaa ,' »Nymphea, »Grillca, 5 Fraanenboote mit dem Dampfer »Vercina) in Bewegung und verließ den Hafen. Dic Kanonenboote und die »Grillea liefen“ weft- rrarts_und find bereits außer Sicht,“ die »Arc0na« [icqt augenblick- llch (T)? Uhr Nachmittags) auf dcr Höhe von Michroy und die »Nymphc“ kehrt so ehen untcr fortwährendem„Signalwechsel mit der »Yrconan in den Hafen zurück.

winemündc, 14. April Abends. Dich «. ' : kttrzcj1rLlrzfctrtlyalt wieder in See. (Der nach weftwäthZTLZZeSthnYekxßé mene Avtso-Dampfcr »Grillc- hielt bei der Die Schicßübungen ab und zog dadurch 2 „feindliche Schiffe, 1 Fregatte und 1 Linienschiff heran. Um nun mcht genöthigt zu sein, bei der Die binnen durch zr: larrfen, nahm die »Grillca (2 K.) das Gefecht auf. Gegen 30 Schuß, welche von ihr aus den jüngst erhaltenen Zwölfpfündern abge'geh'en wurdcn, tauschte der Feind Bomben und verschiedene Brettscttcn aus;" doch blieb das feindliche Feuer wirkungslos, da die Grschoffe-dcr Dahm, mit Artsnahme von 2 Bomben, welche über das „Schiff fdrtgmgen, dasselbe rxicht erreichten. Dagegen hat die »Grzllee- zrretmal die Fregatte grtroffcn. Gegen 6 Uhr käm die »Grtllea "nut dcn bciden feindlichen Schiffen in Sicht, auch tauchte etwas spater ostwärts ein dänischer Panzerschooncr auf. Die -Arconäa und -Nymphe«, sowie die Kanoncnböte waren von der “»Grillea zu wett entfernt, zun fich am Kampfe bctheiligenzukö1men,*-auch konnte YTLeclchdÜrh enkrrlcttenderr D(Inkelhcit wegen nicht fortgeseht Werden. ' 1,1. r )1c en rie änen nordwärts ab , - gmg tn Fu Hafen zurück. und unsere JM“

_ „Arisz " ' ' in Sicht. . p , Morgens Dantsche Kriegssthtffe sind mcht

Holstrin. Rendsburg, 13. April. Die nach dem nörd-

lichen Kriegsschauplaß bestinimte 21. preußische Infanterie - Brigade ,

wird, dem Vernehmen nach, morgen und übermor en ier anlan Und mtc der Eisenbahn direkt nach Apenrade gehen?) E? ist &ckan [[ck dre neurVahnstreckr von FlenSburg (Holzkrug) nach Apcnrade &Rothenkrug) 1th so wett vollendet, daß fie dem Verkehr dienen kann. Ölvel gezogene metallene dänische 12 = Pfänder aus der Kriegsbeute vom Hanrwcrk find gestern mik der Eisenbahn vom hiefigen Bahn- hofe sudwarts transportirt worden. Der übrige dänische Artillerie- park [Fugerr noch immer auf dem Glacis dcs Kronwerks.

CH wxrd hter allernächstens ein stehendes prenßisch es Laza- Z eettrZffTlx111gerlOcht§t bj'rxekxden. Die bezüglichen Beamten snd bereits ein- _ . a“ r* eri_e preu i' e“ eldla aret ' ' nordltch verlegt werdexn.g (AlrßIZcY) J 3 h wrrd MWM werter

„Oldenburg 13. April. Der Präsident bena ri ti te ' d hiclrtetZZJT-ÖFihÉrng Jes HLandtages die Versamlenxé, gdaßmnaxl; *. [ et ung es „“je ierun„s-Kommi ars d ' 30. O. Mt. verlängert sei.g (] ff er Landtag bts zum

Me_ck[enburg. Schwerin , 15. April. Se. Königliche der Großherzog ist heute Morgen nach Rostock gefahren, um fich von da nach Warnemünde zu begeben, wo heute ein Vor- exerziren des Garde-Bataillons stattfindet. Von dort reifi Se. Kö- nigliche Hoheit nach Wism ar, um den morgen vorzunehmenden Schießübungen der dort aufgestellten ,“Strandbatterieen beizuwohnen und beabfichtigt, morgen Abend hierher zurückzukehren. (Mecklb,Z.)

Sachsen. Dresden, 15. April. Das *Dresdner Journal- meldct: Nachdem der Bundestag die Genehmigung des Königs zu der Wahl des Freiherrn v. Beust eingeholt, hat der leßtere mit semcm Danke für das Vertrauen der Bundesvrrsammlung die An- nahme der Wahl erklärt. -

Nach einem Warschauer Telegramm des »Dresdncr Journalsa hat die gestern vorgenommene Untersuchung in der landschaftlichen KrcTitanftalt dic vononnncnstc Ordnung der Bücher und der Kasse crge en.

Oesterreich. Wien, 15. April. Der Ministerial- Rath v. Bregelcben, zweiter österrcichischcr Bcvoslmächtigter für die Konferenz, geht Über Berlin nach London und reist heute Abend ab.

Belgien. Brüssel, 15. April. Der König wird am 20. d. M. über Calais aus England zurückkehren.

Großbrttannien uud Jrkand. London, 14. April.

In ,der gestrigen Sitzung des Unterhauses beantragte Mr Locke Jtng dze zweirexLesxmg der County Franchise Bill, welche den Wähler- Census m den Grafjchaften von 50 Pfd. St. auf 10 Pfd. St. herabzu- setzen bezw'rckt. Er erinnert das Haus, daß es durch das Feldgeschrei: Re- Form, gewahlt worden, und die Minister, daß sie durch ein Rcform-(Hclöbniß rns „Amt gekommen, und fordert fie auf, diese kleine Abschlagszahlunq zu gewahrcn. Mr. A. Smith bekämpft die Bill als unpolitisch und qefährlich und stellt dagegen das chndement auf die Vorfrage. Mr. Knrghtley,

,der ähnlicher Meinung ist, bemerkt, der Antragsteller wolle nur bei der

nächsten gllgcxrreincn Parlamentswahl einigen Stoff zu Declamationen haben„" 73cm 1er der ganze und eigentliche Zweck des Antrages. Lord E*nflcld . glaubt, der Antrag könne nur der liberalen Partei Berlegeyhertcn bereiten. Wenn das Haus in Comité über die Bill gehen"]ollte , würde er eine Modification derselbenx nämlich eine Ermaßegung des Census auf 20 anstatt auf 10 Pfd. gern unterstüyen. Lord R, Montagu, der die Bill bekämpft, äußert fich dahin, daß die Ver- tretung des Landes in den Händen der zwei großen Parteien sei, aus dcnrn das Parlamrnt bestehe, dercn eine den (Hrundbefiß, deren andere den Han- del rcprasentrre, ,und es sei recht und billig, daß die Vertretung der Graf- schqften, Dank emem höheren Census, in der Gewalt der Grundbefikcnden bletbe. Lord Herrley „dagegen ist für den Antrag und wünscht sogaGr, daß derselbr etwas jvrzter ginge. Mr. Treherne sagt, er bekenne fich dazu, ein Tory 1111 altmod31chrn Sinne des Wortes zu sein, d. h. ein englischer Gentle- man voy unahhangtgem Sinn und Vermögcn, der fich durch Lachen eben so .wcmg wre durch finstere Blicke abschrecken lasse, die Wahrheit zu'1agcn'. Aber, ohne so weit zu gehen wie Mr.,King, sei er ge- nctgt, emen “Census von „20 Pfd. Sterk. in den Grafschaften und von 10, Pfd. St. m Burgfiecken zu befürworten. Nachdem noch einige andere Mttglreder fich thetls für, theils wider den Antrag geäußert haben, sagt Lord Panlmcrston, cr könnexnicht gegen die Bill stimmen, weil es sonst hctßcn zvurde, dqß er gegen jede Aenderung im Grafschafts-Census sei. Er halt; melmchr emc vortheilhafte Aenderung für möglich, könne aber einen Ccnxus von 10 Pfd. St. nicht gut heißen. Jede Modification, die zu viel (Landrlcmcnt tn der Vertretung brächte, würde ihr Gleichgewicht stören. ObZlc1ch er daher bereit sei, die Bill bis zur Comité-Berathung gedeihen zu lasen, glaube er dorh, daß es besser gewesen wäre, die Frage gegenwärtig ruhen z:: lassen„da rn Folge der erleuchteten und fortschrittlichen Politik der letzten Jahre, _meht mehr dieselbe Sehnsucht nach organischen Aenderungen herrsche kme" fruher. _- Es wird darauf die Vorstage gestellt, - d, h. die Frage, ob. Uher den Antrag eine Abstimmung sattfinden soll - und mit efmer Majorttgt von 27 Stimmen (254 gegen 227) verneint. Um den kon- xrnct1talcn Ausdruch§zu gebrauchen, das Haus beschließt zur Tagesordnung uberzugehen. * '

. Frankreich. Paris, 14. April. Nach dem feierlichen Akte, mtr welchem der Erzherzog Maximilian von Oesterreich die Katserkroonc von Mextco angenommen hat, trat, wie das Bülletin des heuttgen Montteur berichtet, »der Abbé de Lacroma, die Mitra (ruf dem ngpte rmd in den Händen das Kruzifix, mit seiner Geist- ltchkctt herem. EtLer der Kaplänc überreichte dem neuen Kaiser das " thngeltum und Se, Majestät wiederholte, die rechte Hamd auf das herlrge Burh'gelegt, mtr fester Stimme den Eid, dessen Formelxder Staatsthmster Herr Velasqurz ihm vorspracha.

„Dre »Fr911cea meldet, daß der Kaiser heute Lord“Clarendon Audtenz erthcrlt hat, und daß Prinz Napoleon heute in aller Frühe von Calats htcr wieder eingetroffen ist.

"Zur ersten Yrrondissement hiefiger Skadt ist folgende »Heiraths- Ankundtgungaxoffentltch angeschlagen: »Herr Albert von Orleans, Graf von Parts, 'zu Schloß Claremont in der Grafschaft Surrey (Englcznd), und Fraulein von Orleans, Infantin von Spanien, zu Schloß St. Elmo in “Sevilla (Spanien),“ *

, Am [eßtezr Sonntag ist, wie der »Moniteur- berichtet„in der Krrche'zu Ruetl, wo bekanntlich die Kaiserin Josephine und die Könrgnx Hortense „begraben liegen, eine prächtige Orgek (ein von dem Flyrrntmcr Baccro d'Agnolo, Zeitgenossen Michel Angelo's, für das. Kloster Santa Maria Novella angefertigtes und auf Befehl des Karsers angrkaustes Meisterwerk) , so wie eine neue Glocke "Napo- leonc' Eugenrea, deren Pathen Kaiser und Kaiserin sind, feierlich cin- gewctht worden.“ .