1864 / 127 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Der Rechtsanwalt und Notar Jeuthc zu Falkenberg O. S. ist in gleicher Eigenschast an das Kreisgericht zu Oppeln, mit An- Weisung“ seines Wohnsißes in Oppeln, und der Iiechtsaanlt und Notar Babel zu Toft in gleicher Eigenschaft an „das Kretsgericht zu Reise, mit Anweisung seines WohnfiYes in Neiße, verscht.

. Dcr Kreisrichter Münzer in Falkenberg O. S. ist zum Rechts- anwalt bei dem Kreisgericht in Pleß, mit Anweisung seines Wohn-

fiyes in Plcß, dcr '

-- Nachstehenden Armeebefehl schall Graf von Wrangel, nachdem er auf sein Gesuchd Obcr-Komnmndos enthoben war, an die akliirte Armee crlasscn- es

Hauptquartier Horsens, den 20. Mai 1804. *

Seine Majestät der König, mein AÜcrgnädigster Öerr Hb gcruht, durch KabinetZ-Ordrc vom 18ten d. mich unter Erbcöu11g,inadeu Grafenstand von dem Ober- Kommando der alliirtcn Armee“ zu eijtbind*M und mit deren Führxmg "" Prinzen Friedrich Karl von Preußen, als den ältesten der auf» Kriegsschauplatz befindlichen Generale beauftragt, während der Generalkßm Infanterie von Herwartl) die Vertretung des konmmndircndkn Gewcrals dc? kombinirtm Armcc-Corps übernimmé.

Seine MUjestät sagt mir den Königlichen Dank für den glorrejgk

“0 eben zu einem Abschnitt gelangt ist, und beruft "NW, 12;

hat der (Hencral-Fkldmar.

KreiSrichter ElsUcr m-Crcuzburg O. S*zum Rechtsanwalt bei dem Kr.,eisgericht in Rosenberg O. S., mit Anwei- sung seines Wohnfißes jn Rosenberg, ,

Der Gerichts - Affeffor Go cppert in Toft zum Rechtsanwalt bei dem Kreisgericht in Lublinilz, mit Anweisung ftines Wohnsißcs in Lubliniy,

Dcr Gerichts*Rffcff0r Salomonsoh-n in Berlin zum Rechts- anwalt bei dem Kreisgericht in Coscl, 111it2lnwcism1g seines Wohn- fiYes in Cosel , .

Dcr Kreisrichter „Hecke in Bancrwiß zum Rechtsanwalt bei dem Krcißgcricht in Leobschüy, mit Anweisung seines Wohnfich in 'Leobschüß, "-

Dcr Gcrichts-Affeffor amvalt bei dem Kreisgericht in Lcobfthüß, Wohnsich in Kutscher, Und

Der Gerichts-Affcffor Tarlau in Berlin zum Rechtsanwalt bei dem Kreisgericht in Falkenberg, mit Anweisung seines Wohnüßes in Falkenberg,

und jeder derselben zugleich znm Notar im Departement des Appel- lationsgerick)ts zn Ratibor crnaxmt worden.

Feldzug, dcr ] mich bei meinem Hohen Alter nach einer beschwerlichen 9.3.xi11tx'r-Campa nicbt 111öglichcn neuen Strapazen aus:,uscßen, nacb, Bkrlätt in MUMM“: „Seine Nävo. *“ *"

HikkUUÖ scheide ich von Euch, meine lieben Kameraden der aniri-x Armee, die Ihr in eincm 111c[)rmonatlicl)cn Feldzugc sicgrcicb dan-eind 101 die Unbildcn Kim's ungewöhnlich harten Winters iLbcrnmnden [mds. , 't

Die olliirtc Nrm-cc 041? unkcr meiner Führnng die ihr Jestcllte Auf- gabe, dic Occnpäfion des HunDcrtc von Gcschüßen und Tausende von Gerngcncn yicb in unseren Händcn_]*csindcn, und daß dcr Feind vom fcstcn Lande scincs Reichs vcr- trtcben rst.

In rübmlichstcm Wcttcifer bach dic alliirtcn Trnpch, als; WWW Repräsenkantcn zweier großer Armeen, neben einander in k1'611cLWnéchx= brüdcrschaft gestritten, und so ein Ziel erreicht, bei welchem “angelangt,!U mit Befriedigung, von der Gnade unserer erhabenen O.Uonarchxi hocbgccbxt, mich znrückziehcn kann.

Dafür sage ich allen Herren Gencralen- Offizieren, chmcn und So!, daten dcr ÜUiirtcn Armee 111eincnhcrzlichstcn, innigstcn Dank," cmEnm Spich habe ich die schönste und swlzcstc Zcét crlebt, die mér Gotch (83an hat zu Theil werdcn laffcn.

Lebt wohl und vsrgcßt Eures greifen Führers nich?, der M an sein ?cbcnscnde Eurer und Eurer T'hatcn mit Dadearkeit und Stolz chen- cn wird. '

Qrz osa in Rosenberg O.:.S zum Rechts- 111it Anweisnng seines

___-.___“-

Untcr Beibehaltung des Notariats find:

1) der Justiz-Nath Weis; in Ticgcnhof als RcchtZamvalt an das Stadt- und Kreisgericht zu Danzig,

2) der Recht§anwalt Lindner in Bcrcnt ebenfalls an das Stadt- und Kreisgericht zu Danzig,

3) der Rechtsanwalt Horn in Stuhm an u Marienburg,

4) der Rechtsanwalt „Hoffmann in Dcutsth-Crone an das Kreißgcricht in Thora,

5) der Rechtsanwalt von gericht zu Graudenz

verseßt worden.

Der General-Jcldmarsckhaü' von _W1 angel.

Saäzfen. Coburg, 3]. Mai. Gestern ist Der Landtag des [)icfigen Herzogthums wieder eröffnet worden. Die an denselben ergangenen Ministerial-Erlaffc, von denen verschiedene ein blos loka- les Jntercffc bieten, betreffen untcr AUderm auch den beabstchtigten Bau einer Eisembahn von Suhl nach der Wcrrabahn, und es geht aus dem betreffenden Dekrete hervor, daß“ die hiesige Staatsregierung diesem Projekte günstig ist und daß man die Hoffnung hegt,cs Werde die prcnßischc StaatSregierung das Unternewncn durchVsr- willigung eines Beitrags von 200,000 Thlr. aus StaatSmixtcln auch ihrerseits fördern.

Schwein Bern, 1. Juni. fahrtZauSsckzuffcs seitens der Regierung von Bascl-Land x_nlddic Vertheilung won Waffen an die ihr crgcbencn Gemeinden batcine bedenkliche Aufregung in dem Kanxon hervorgerufen. Dchundes-

das Kreisgericht

Werner in Flatow an das Kreis-

Unter Verleihung des Notariat?) im Departement des Appel- lationsgerichts in CSZlin sind ernannt worden:

Der Kreisrichtcr Mannkopff in CöIlin zum Rechtsanwalt ?LiselTTé dortigen Kreisgericht, mit AnweisUng seines Wohnfißes Konnniffarjus abgesandt.

dm,? Kreisrichter Scheu 11cman n in Rmnmelsburg znm Rechts- Belgien. anwalt bei dem Kreisgericht in Neustettin, mit Anweisung seines vorauösiehtlicl) Wohnfiyes daselbst; nommen, Nachdem der Bericht über

dér KreiSrichtcr dem dortigen Kreisgericht, mit A11wei7'ung Felbst, und * ,

der Kreisrichter Furback) in Lauenburg zum Rechtsanwalt bei dem dortigen Krengcricht, mit Anweisung seines Wohnfißcs daselbst. *

Brüssel, 31. Mai.

die Betreffs dcr WWW Goering in Schlawe zUm Rechtsanwalt bci seines Wohnfißcs da- wie auch der genannte Abgeordnete znm Eid auf dichrfassMWU' gelassen worden, verlas Herr Rogier imNamen dcr RegierungW längeren Bericht über den Verlauf der nunmehr becndigtchnnWé krifis, welche eine Reihe cntgegnender

Herrn Dechamps hervorrief. (Köln. Z-L

Großbritannien und Irland. London, ZY-„MN In der gestrigen Ob erhauZfiYung le,;te Lord Clarendon cineBiUM welche die wählbaren Vorsteher und Verwalter öffentlicher“ Schknuntl die Controle des Parlaments zu stellen bezjveckt. -- JU Erwicperungß" einige Fragen Lord Lyttelton's „sagte Lord Granvillexnd]? LULU“ Land- und Seemacht, die in dem yeusecländischen Kriege ck41li IW; verdiene für ihre Leistungen die höchste Ancrkcnnung. Er glaube-„ “Z *I] zweckmäßig, von den Kolonieen zu verlangen, daß fie, wenn daYM'kx“ land einen Krieg zu ihrer Verthcidigung geführt habe, einen aULLan," Theil der Kosten übernehmen. Auch wäre es „wünschenswertw dle ("IZ borenen unmittelbarer unter die Contxolc der Regierung zu brmgenk. “ck das Wie? bedürfe reiflicher Erwägung. Die von der örtlichen, "MM; dischen Gesetzgebung erlaffene Akte zur Unterdrückung der RebellllxlUU't1 Confiscations-Akte seien von der Negiermig Ihrer Majestät sancttomr Ti den. Lord Lyvcden spricht die Hoffnung aus, die Regierung Werde 9 daran denken, eib etwaiges neuseeländischcs Anlehen zu garantren-„on“, Earl von Clancarty tadelf die Akte zUr Unterdrückung Her Revelli; scharfen Ausdrücken, und Earl Grey bedauert, daß die Regierung der fiscations-Qlkte ihre Sanction ertheilt hat. [ *

Jm Unterhause erklärte gcßern der Llitorncy-Ge„ner§1“np die Regierung die von den Herren Laird gebauten z1vei„W1dde70J für welche früher 300,000 Pfd. verlangt worden waren, fu 2 angekauft habe,“ die Vollendung des Baues*und völlige „a Schiffe sei in dem Preise mit inbegriffen. Einen Ansprucb aaf . ? ersaß hätten die Erbauer nicht. Auch halte die Regierung ? "'*'

Angekommen: Dcr Unter-Stäats-Secretair dcs Ministe- riums der geistlichen, Unterrichts= Und Medizinal-Angelegenheiten, Wirkliche Geheime Over-Regicrungs-Rath ])1'. Lehnert, aus Paris.

Nichtamtliches.

Preußen; Berlin, 2.Juni. Se.Majestät der König nahmen heute Vormittag einige militairische Meldungen entgegen, empfingen den Vortrag des Kriegs-Ministers und des Militair- Kabinets, machten um 1'5 Uhr Mittags der heute früh eingetroffenen und im rusfischen Gesandtschasts-Hotel abgeftiegenen Großfürstin Helene cinen BeFuch und nahmen um 4 Uhr den Vortrag des Minister-Präsidenken von Bismarck entgegen. __ *

bis auf Weiteres, Seine Königliche Hohcth

' könne Ihrer Majcsxät

-* * K* „. ' * n ' *" . Hc1zogthumö STÜUOWIJ/ 10 glanzcxd MUM, daß

Die Einscßung cines Wobl- rath hat seinen Vice- Präsidenten Schenk als anßcrordcntlich J

Die Kammer bat [)cutcx ' nur für fnrzc Zcit - ihre Sitzungen wxcdcr auxgt' '-

Herrn van Hoorde eingeleitete Untersuchung verlesen und genehmigb

" ' 1 9 & AUfklarungcn Settmy zes *

* schiedene Scrailgcrüchte.

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n Foxeign Enlistmcnt Act zn nwdifizircn,“ fie sci entscbwffen, das Sinne, in ZVLJhUU fie es verstehe, aufrechtzuvaltcn und an- vcnk- _ Herr kattkcjide antragt cine Rksolution 'zu (Huysten Liner HerUÖWUUI dcr prrltuoscx- Zolls, dsa _d-cc hohe Zoll dj_ehennljcbcn Brennerei?" m Schotxlcmd und „zrland Jeguysttgc, qbcr nacb ctmgcn Wor- ten des Scha§kanzlch und andereu Mxtgltcder _nnmpt er den Antrag „ck. „. zxcrr Rocbuck frggk dcn Untcrnaafsxecrctair ch Aus-

3 - warum die chterung keine Sebrittc thun wolle, *kcrkwpfer Home für jc'me chwcisung aus Rom Gcnugthuunq zu

? Derselbe [mbc fich i_nRom nicht als Gcistcrklopfcr nicdckgcla'ffcn,

“onder" dic Bildßgucrkunst zn_ )kudircn _a'ngcfangcn nnd zx“: Mstm vaccke cin Quartier Zexmckhct und W durxb Femc gczivuanne yLoHltcHe Abrci1c_3u ScbadM gckYUmen; _Layard crnndcrt, cr wollZ 11chfmcht 531111 Vcrthctdi- crfdck römUÉWZ GUZZI“ anftycrscp, uffn? wegn W) Die rdmmcbc chichg vor 330111547 Qzeqtcrn surchtxx, 10 1c: da;, ihre EZM)?- 8Fiber de'; Fremde xnüffc ßck» dcn Geseycn des Landes unterwerfen, das er Sejtxchc. Und da .Home

1 ! Geskß in dem

...-

weder ins

chicrung Von seiner BU nehmcn. chu _112111; und V. päpstlichn Regierung unH crmncrn, - -, ' , WSW Md WÜWÜYZUU VELBON" und strafbar jctctx (Wenn M*?“ ch!) das MTW nur IM" BUMM- “xorshexen und andcrc Pcrxonem dw: 1ich 11icht in dcr eleganten Welt (*cwcgen, geltend WNW).

Fraxkrcick). Paris, Zl. Mai.

Scully rechtfcrtigcn das Verfahren der

Die (bereits tclcgrapbiscl)

qucdcutctc) Note dcs hcntigcn »Morgcxx-Monitcnra lantct wörtlich: Z

„„Ein amtlicßcs Tclcgraxmn aus Rom besagt, der Papst habe am 30. Mai" stine Audienzen wieder anfgcxwmmen Und dis Gesundhcik Sr. Hciligkcik sei ganz wieder bcrgcstsllt. Der heilige Vater hat_sic[) zjcmlicl) lange stehend mit den bei ibm vorgelaffcncn Personen unter- baltcn Und sein Antlitz zeigte keine Spur seinck letzten Krankheit.“

* Dcr »Achd-Monikcur- U1e1dct,daßdie Unterbandlmchn zwischen der Schweiz und Frankreich Betreffs dcs Abschlnffes cines Handels- vertrages in “Folge neuer Instructioncn, die Herr Kern erhalten, wieder aufgenommen worden smd. Heute fand unter dem Yorfiyc des „Herrn Dronyn de Lhnys eine erste Konferenz statt.

Herr Brava» ist im Gard-Departcmcnt wieder zum chukirtcn gcwäblk worden. Er wnrde mik 14,70(_)_Stimmcn gewählt, wäß- rcnd sein Gegner nur 6377 Stimmen erhielt. Brava» i]? in seinem Departcnwnt sehr populär. Die Kammer hatte seine Wahl zwci Mal kasfirt, da die Antcccchticxx dicses Matmcs und HcsMdcrs die seiner Familie 11icht der Art fiUd, daß die Dcpntirten ck11 nnter ficl) dulden wollen.

Aus Port-an-Princc meldet man, daß eine Verschwörung ent- deckt worden. Nack) dem vaend-Monitcura kennt man noch nicht den Zweck und die Wichkigkcit "derselben. MeHrcrc Verhaßtungcn waren vcrgcnonnncnworden. Dcr Präfident Giffrard hat seine Reise durch die Provinzen nicht unterbrochen.

Dcr »Francca wird uns Mexiko vom “16.2lpril geschrieben, das; die Indianer von Cholula UNd Umgegend (Prdvinz Puebla) fich bereit erklärt haben, wenn das Kaiserpaar seinen Triumphzug von Vcra-Cruz nach Mexiko dnrch ihr Gebiet nchmcn wolle, die Landstraße eigenhändig chausfircn und mit 700 Blmncn-Chrenpfortcn chmücken zu wollen:

Auf Madagaskar hcrrsclse Nach den letzten NacHricHtcn, vom 5. April, noch immer die größte Anarchic. Da MI“ Volk steif und fest daran glanbt, daß Madama zwci). (cbt, “so bat der Premier- Ministcr, nwrganatisck)cr Gemahl dcr Königin, den Plan aufgegeben, fich selbst znm Könige ansrufcn zu (affen.

Vom Senegal, 0. Mai, wird berichtet, Das; ein Blockbaxts vorräthcrischcr Weise Überfaklen und die darin befindlichen 15 Mann nicdcrchmcht wurdcn. General Jaidhcrbe hat, um dafür Vergel- tung zu Üben, cineInfanteric-Kolonnc von 700 Mann mit 3000 eingeborenen Freiwilligen gegen die Tribus Dioba's entsxmdt und derselben cine exemplarische ZüchtigUUg angedeihen [affcn.

Dic Dcputirtcn während der Session, die erhoben. Man findet diese Summe um, den Abgeordneten in Zukunft 12-000 Frs. zu gewähren.

Tükkei, Aus Konstantinopel, 23, Mai, wirY der, öfter- WchÜschcn General-Korrcspondcnz geschrieben: »Murad Efendi, dcr ThWUfOlgcr dcs regierenden Sultans, ist in Ungnade gcfaklen und Md dem zu Folge während seinerThronanwartschast dcn [),crköxxnn- UFhen türkischen Einrichtungen gemäß isolirt und bewacht sxtt1c'xage hszkingcn haben. Ueber die Veranlaffnng hierzu zirkultrcn vcr- Bckanntlics) war diesem Kronprinzen dUrcß des Großhcrrn bis cht seine volle Fret-

so eben beendet ward, jeder 17,500 Jrcs. hoch und geht mit dem Plane

'

lieber ein jährliches Fixum von

Öl? außerordentliche Gnade hett belassen worden,

Die von der nun anfgclöficn Kammer dem EnZlander Ward ertheilte Konzession zu einer Eisenbahn von Braila uber Bucharest

nach OrsoWa ist vom Fürsten bestätigt worden.

* NUT-laud und Polen. Von der polnischen GreYze, 31;Mai. 'Die, -Ojczyzna« hält ungeachtet des m der YOptmon ".atwnalcc: veröffentlichten offiziellen Dementis der franzöfixckxcn Rc- gterung die Behauptung aufrecht, daß Abschriften von den dre Vor-

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Gefängnis; geworfen, noch seines Eigenkhums beraubt worden sei, ' chwchc keine weitere Notiz ': _ _ _ „_ _, _ ; in Paris in Beschlag daß auch 110.60 cnglxxcl'xcn 05003611 * * gab x-von dem crnstkich bctncbcnen Aufstandc. ' der That crst nach Eintreffen der Waffen im “Frühjahr ; ginncn nnd gcgen die

des gesengcbcndcn Körpers haben an Diäten

bereitungen zum polnischen Ausstandc betreffenden Papieren, welche im Dezember 17362 bei den in Paris verhafteten Emigranten God- lewski und Cwierciakiewicz in Beschlag genommen wurden, wenn auch nicht vom franzöfischen Ministerium, so doch von der franxöfischcn g'olizei der rusfischen Gesandtschaft in Paris mit- getheilt worden seien. Dies sei unleugbare Thatsache, die der Y„Dcze111bcr WS:), in Paris jveilcnde russische StaVS-Capitain (xp'aterc Jnsnrgcnten-Cbcf in Littbaucn) Siegmund Sierakowski auf der rnsfischcn Essandtsthast selbst erfahren und sofort an das damalige Warsclyaucr Ccntral-National-Comité berichtet habe. Ueber die Wichtigkeit und die vcrhängnißvoäen Folgen der zur Kenntnis; der Uts'sischcn Regierung gebrachten Papiere läßt sich das genannte Blatt also aus: »die rusfischc Regicrnng glaubte bekanntlich Ende [7702 noch nicht an die wirklich bestehende Absicht cines; bewaffneten Aufstandes und spottete im »», zi-cmxik powszechny- über die Gerüchte, die dcnsclch als nabe bcvorstchcad «kündigten. Erst die aus den _ gexxommcncn Papieren geschöpft: Nachricht, daß das Ccntral-Comité Llnfträgc anaffen-Anfäufcn gegeben habe, ihr die Ueberchgung von der Gefahr der Situation und

' Der Aufstand sollte in WSJ be- _ . Rckrutirung zur rnsfisthen Armee, die nach cmcm nn Dezember gcfaßccn Bcschlnffc im Februar erfolgen sollte, hatte das chxtral-Comité? schon im Dezember die "Dislocirung dcr anfgczcicLWetcn RckrUtcn angeordnet und dazu systematisch Vorbereitunch gcfroffcn. Zweck dicser Diswcirnng sollte die Zcrtagung des Aufstandes bis zum Frühjahr sein. Dieser Zweck konnte aber nicht mehr erreichk werden, nachdem der Befehl zUk beschlcunigfcn, am. 15. Jannar vorzunehmenden Rckrutcn-Wtskycbung gegeben und derselben der Charakter einer großartigen Proscription anfgkprägt wm: Die rusfischc Regie- rung hatte nämlich, nachdem sie aus den in Paris saifirten Papie- ren erfahren, daß fie vom Aufstands bedroht sei, beschlossen, dem- selben zuvorzukommcn, indcm fie nichk ohne Grund Hofftc, daß der dadurch beschleunigte Nußbruck) um so eher unterdrückt werden würde, und aus jcncn unglückscligen Papieren wohl wußte, daß die ange- kanten Waffen zum 15. Januar noch nicht in Polen sein konnten. So war jcnc Besckylagnahme von Papieren in Paris für Polen von vcrhängnißvollen Folgen, weil fie dic Bcschlcunigung der Re- fruten-Aushebnng entschied, die ihrerseits wieder zum Aufstands drängte, der wegen Waffemnangel das Land nicht sofort bcßerrsthen Und vom Feinde säubern konnte, der damals in ganz Polen nur 90,000 in kleinen Garnisonen. Über das ganze Land zerstreute Sol- daten hatte. (Offs. Z.)

Sächdcn nnd Normcgen. Stockholm, 25“; Mai. Zank BüUctin der Herren Profcffor Abclin uud Leibarzt Wästfelt ist der Gesundheitsznstand des Herzogs von Wermland fortwährend in der Besserung begriffen, Sc. Königliche Hoheit wird die Sommer- Monate anf dkm in Schonen am Snnde bclcgcnen Graf von Pla- tcn'schen Landgute Kulla Gunnarstorp zubringen, wo auch die Her- zogin von Ostgotbland cimzutreffcn gedenkt.

Kopcnßagcn, 30. Mai. Zum Landstding W Rcichöraths find im 1Z. Landsthingskreis (die Acmter Haders- [INL], Tsondcrn unR Lügumkloftcr) nac!) »Jädrclandet- gewähkt wor- den: Kammerherr Wolfhagen, Gutsbcfißcr Jucl in Hjerndrup, Amt- mann medsen auf “Fehmarn und Minister Johannsen.

- 31. Mai. Die »Berl. Tida bringt heute ein Telegramm aus London folgenden Inhalts: Am Sonnabend, 28. Mai, fand eine Konfercnz-Sißung “statt. Lord Russell machte einen Vorschlag in der Richtung einer Theilung. Die Bevollmächtigten der alliirten Mächte nahmen diesen Vorschlag xn] rskm-Lmimn, Nächste Sitzung Donnerstag, 2. Juni. - Das ist Achs, was bis cht von offiziöser Seite Über Dic lthc Konferenz-Sißung verlautet,

Nack) »Dagbladettz liegen“ cht mehrere dcntsche Fahrzeuge in Frederikshald untcr rnMscher Flagge. Die Bedingung, unter welcher fie fiel) der rusfischen Flagge bedienen können, ist nach AuÖsagc eines der Schixfer die, das; je der fünfte Mann der Mannschaft ein Ruffe sein um .

Däxaemark.

Amerika. Der Postdampfer »City of Ncw-York- hat Nach- richten aus New-York vom 10. 1). M. Nachmittags nach Cork gebracht. Grant hat Verstärkungen erhalten und wirk Vorrücken. Di-e Regierung in Washington erklärt, fie wolle die Armee auf ihrer gegenwärtigen Stärke erhalten, bis die Jnsurrecfion erdrückt sei. Die Konscription findet den 1. Juli statt. .

K alkutta, 23. April. Die Jndigo-Unruhen drohen Jm Kischnagor- Distrikte herrscht noch immer eine große Mißstimmung zwischen den Ryots und den Pflanzern, und die Mängel der Gescßgcbung tragen dazu bei, den Konflikt zu erhöhen. In einer der Fabriken zu Mulnath brachen Streitigkeiten uns und ein Angesteljter' ward dabei gctödtct. Die Mörder wurden vor Gericht gezogen und ihre Schuld wurde bewiesen; troßdcm sprach eine Jury von Eingeborenen fie einstimmig frei; Der Grund der

Asten . wieder“ auszubrechen.