1907 / 55 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 01 Mar 1907 18:00:01 GMT) scan diff

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UML"- für das GenoffenschaftSWeien - und zwar sowohl zu Bei- hilfen Wie zu Darlehen - für große Meisterkurse, für kleine Meister- kurse, für LehrlingSausstellungen, für GeWerbeaussteÜungen, Prämien für die Ausbildung von Taubstummen und zur Unterstützung 111111 G6- werbeV6reinen. Danach ergibt fich, daß angkgeben find im Jahre 1905 *- die Summen haben sich inzwischen zum Teil nicht 1111- bet1ächtlich noch erhöht _ für 'die eben von mir erörterten Zwecke: im Bezirk der Handwerkskammer Hannover 226 509 „ckck, im Bezirk der Handwerkskammer zu Düffeldorf 473 705 „z (hört, hört! rechts), im Bezirk der Handwerkskammer zu Frankfurt a. O. 142 856 «zi, im Bezirk der Handwerkskammer zu M6rseburg 66 609 „FC, im Bezirk der HandWerkskammer zu Gumbinnen 59 771 „li und im Bezirk der Handwerkskammer xu Opp6ln 209 412 „FC

Meine Herren, Sie werden doch daraus ersehen, daß tatsächlich für 61116 Betätigung der Handwerkskammern in dem Umfange, wie es bei den Landwirtschaftskammern möglich ist, gar nicht der Platz gegeben ist. Also, meine Herren, ich kann immer nur w16d6r sagen: mögen die Handwerkskammern ihre Anträge s16116n, dann wird geprüft werden, ob ihren Wünschen entsprochen werden kann. Ich werde mich be- mühen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen, ich werde, wenn die Mittel nicht auSreicben, versuchen, Vom Herrn Finanzminister 6111 Maß zu bekommen; ich bemerke aber ausdrücklich, daß zur Zeit für die Zwecke, die durch die Handwerkskammern 6twa gefordert werden können, auskeich6nde Mittel Vorhanden find und vor- handen gewesen find, und daß beispielsweise auch die Mittel zur Förderung des Genoffenschastswesens auf dem Gebiete des Handwerks und 111111) die Mittel zur Bewilligung von Darlehen für derartige Zwecke im laufenden Etat gegen den Vorjäbrigen noch erhöht worden find. - Ich glaube, ich kann damit den Antrag Bachmann endgültig verlassen.

Meine Herren, 68 haben dann eine Reihe der Herren Redner erneut die Frage der Heimarbeit aufgegriffen und ihre Verwunderung darüber angesprocben, daß, obgleich im Vergangenen Jahre von 111811161 Seite Erhebungen über die Lage der Heimarbeit und 811131311118 96161;- geberische Maßnahmen zur Beseitigung bestehender Mängel in Ausficht gesteUt wvrden seien, davon noch 111111111 nach außen hin bemerktworden sei. Meine Herren, Sie unterschätzen die Schwierigkeit der Materie. Ich kann aber feststellen, daß die Ermittlungen abgeschlossen find und daß zwischen dem Reichßamt des Innern und meinem Ressort 6111 Geseßentwurf im großen und ganzen Vereinbart ist, der allerdings den anderen BundeSregierungen noch nicht zugegangen ist, sodaß es immerhin noch einige Zeit dauern wixd, bis er das Licht der Welt erblicken kann.

Es ist dann die Frage? aufgeworfen worden, wie es mit dem Wobnungögeseß läge. Ja, meine Herren, ich habe das Wohnungs. gesetz als einen annähernd fertigen EntWUrf Vorgefunden, und ebenso ist es 111611165 Wissens meinem H6rrn Kollegen im Mini- sterium des Innern gegangen. Wir haben 116116 uns6re ernsten Bedenken gegen die Durchführbarkeit des damals Vorliegendrn Ent- wurfs gehabt, und wir find also dab61, noch 61116 Umarbeitung dor- zunehmen; 111) kann mit voller Sicherheit nicht 111 Ausficht stellen, wann die bezüglicben Arbeiten abgeschlossen sein wcrden,

Meine Herren, ich verkenne die Notwwdigkcit nnd die Zweck- mäßigkeit einer ausgiebigen Wohnungsfürsorge nicht. Ich b1n aber nach 1116111611 Erfahrungen auf diesem Gebiete * und ich habe eine ganze Reihe praktischer Erfahrungen _ immerhin zweifelhaft, ob man auf Grund 611161 16111 scharfen Geseßgebuna das Ziel 61161ch6n kann, und 111) bitte Sie, auch nicht zu Vergessen, das; das Wohnungs- bedürfnis 6111 außerordentlich schwankendcs ist und daß man binnen wenigen Monaten (1116 einer scheinbaren Wohnungsnot 111 6111611 Wohnungsübcrfiusz bineinkommf, sodaß diese Fragen 1111111615111 mit einer gewissen Behutsamkeit behandelt werden müssen und man 1161) sehr Wohl überlegen muß, ob man speziell den Kommunen übermäßige Be. lastungen für diese chcke 111061169111 soll, die nicht notwsndig smd. Jch 116111116 an, daß ich damit die A11frag6n der 116116111617611611 Herren Redner in bezug auf das L'Idbnungsgkfey (181111110110 116111111111)th habe.

Dann, 11161116 Herren, ist VM den 101,16nd6n Herren 111111116111 _ 1ch sch61de Vorläufig 111111111 116 Fragen der 1111111611 Politik 11115 *- dk! Antrag Trimborn über die Einrichtung von D1*1„11[11st6111111111n6111 &- örtert 1130111611. McincHerrc'n, CI smd (11111) 11111 11111 1116111 1111111 [1111161 Zeit aas Jnt6rcss611tenkrcis611 6n111116ch611d6 511111111116 31141011011111'11, und ich mnß sagen, daf; ich die Sache 1161116 1111: 161161111 1116111 1111 11*1'11ch1'Cif erklärkn kann und dador warnen 1111111116, 1*111*.1 1'121(*?1 derartigen 1111111111 anz11neh111611. Ick 1111111116, 1)1)1“T 11111 116 (111116113611611 k111z11glbkj1, bloß auf G1n111€ Momente 1111111611611, die c; 11111 11öchst 51116116111aft erscheinen laffen, 611 1111111 dcn Zweck, dcn man mit den Deta1111ste11ka11111161n kkk€1chS11 111111, aucb 1111151111111) 611610111311 wird. Meine „Herren, 1111 baden 111 17111 16111611 T1111'11 wiederho1t G6l6gcnbeit kaübj, d16 VCkÜlkUUFLU d6r Landwirtscksaft und des Handwuks z11 VC!1111"1ch1'11- Ich 11611: die (“71116 gehabt, darauf hinzuweisen, daß die 111ä11z6nd611 Erfol1x6 der Tätiakcit d61 11111dw11t- schaftlichen Zentra1V6161116 111117 der L111dw11tschnft§ka111111er11 111111 Teil darauf zurückzuführen Wk", in ck161611 O111111111111O11611 11121 ganze Gewerbe Vom kleinsten 1319 zum 1113151611 Betriebe 116111111111 ist, und daß fich aus diesem Gr1111de 11116 S611darität der thtcrkffgn Von Groß- und Kleinbetrieb entwickelt 11611, “111 111 111111 erfolgreichen VN“- tretung der Gewerbe- und Stanch111tcreffc11 geführt 11111, wäbrcnd umgekehrt auf gewerblichem Gebiete d16 9161111161116116 fich scharf scheiden von den Großbetrieben. In dieser Scheidung 11611611311161161195 große UnbeqU6m11chkeiten, 911161116116 11111 Schwierigk6ite11 1111 eine ge- schlossene und erfolgreiche Vertretung der gcmeinsmnen 5Z11t616ff6n, die tatsächlich vorhanden find.

Nun sollen wir 111 den Kaufmannsstand wieder 61116 1011116 Trennung einfügkn auf Grund einer mindestens 161): schwimmenden Grundlage. Es ist vorhin schon gefragt worden: Wer ist denn Detaiüist? Detaillist ist Wertheim so 11111 11316 der kleine

Posamentier 111 den Vormten. SOU man diese Leute mit ihren einander widerstrebenden Interessen in Detaillistenkammern bringen und fie dabei absperren von den Interessen des übrigen Handelö? Ick kann mir von einer derartigen Scheidung des Kaufmannsstandeö keine großen Erfolge versprechen. (Sehr richtig! rechts.)

Dann, meine Herren, vergessen Sie doch eins nicht! Die Handels- kammern, die Handwerkskammern, die Landwirtschaftskammern find auch HilfSorgane der Staatsregierung. Die StaaLOregierung wünscht von ihnen Gutachten über eine große Anzahl wirtschaftlicher Fragen zu erhalten. Sind die verschiedenen Interessen, in 611161 Korporation zusammen- gefaßt, hinreichend vertreten, Von einem einficbtigen Vorstand geleitet, so kann fie im großen und ganzen darauf rechnen, Gutachten zu be-

kommen, die die Interessen des Großen und des Kleinen gegen- einander abzuwägen und richtig zu würdigen wissen. Zer- splittere ich einen Berufsstand in lauter kleine Organisationen, so sieht die Staatßregierung immer vor der unbequemen Situation, daß fie mit einander schroff gegenüberstehenden Gutachten zu rechnen hat und der Unterlage entbehrt, um den richtigen Auggleich für die v6rschiedenen Interessen zu finden. Das find alles Fragen, die doch mindestens sehr ernsthaft geprüft werden müssen. Man sollte den Beteiligten zunächst die Möglichkeit geben, selbst über die Sache nachzudenken und ihre Wünsckje zum Ausdruck zu bringen, zumal, wie ich ausdrücklich bemerken möchte, auch das jeßt bestehende Handels- kammergeseß sehr wohl die Möglichkeit gibt, die Detaiüisten Vol] 111 Worte kommen zu lassen. Sowohl Vorschriften über das Wahlrecht als auch die Möglichkeit der Bildung Von Ausschüssen bieten dem Detaillisten die Gelegenheit, innerhalb der großen Veriretung zu seinem Rechte zu kommen. Und ick) sollte meinen, daß er sich in Ver- bindung mit feinen stärkeren Berufsgenoffen wohler fühlen wird, als von ihnen isoliert.

Der Herr Abg. (Hetschel hat dann Bedenken darüber aus- gesprochen, ob mir wohl die nötige E1ns1cht inne geWohnt hat, als ich die Enquete über die Beschäftigung der gelernten und der handwerks- mäßig ausgebildeten Arbeiter in den Fabrikbetrieben veranstaltet habe. Ich glaube den Herrn Abg. Gerscbel dahin beruhigen 111 können, daß die Fragen so gestcUt find, daß auch die Punkte, die er erörtert 111 haben wünscht, zu ihrem Rechte kommen. Ich will nicht behaupten, daß die Statistik eine Vollendete gewesen wäre;

.immerbin aber werden ihre Ergebnisse für die Lösung der gestellten

Aufgabe einige Anhaltspunkte geben. In dem Fragebogen soll an- gegeben werden der Betrieb, mit Bezeichnung der Firma; es ist an- zugeben, ob beim B6trieb6 Kraftmaschinen erforderlich find; es ist an- zugeben 1116 Anzahl der beschäftigten Arbeiter einschließlich der Werk- meister, der Vorarbeiter usw., und zwar s111d aufzuführen sämtliche Arbeiter, dann einzeln die ungelernten und die gelernten Arbeiter- und 1361 diesen ist zu sch61d6n zwischen denen unter 16 Jahren und 1611611 über 16 Jahren. Bei den Arbeitern über 16 Jahren sind an- zugeben wie 111616 von ibn6n bei einem HandrverkSmeister auSJebildet sind, und wie viele von ihnen in einer Fabrik ausgebildet sind. Dann ist noch ausdrücklich darauf Rücksicht genommen, in Welchen Stadien unserer Gesengebnng die Betreffenden ihre Ausbildung empfangen und ob fie Prüfungen abgelegt haben; ferner ob die gelernten Arbeiter in der Branche beschäftigt werden, für die sie außgebildet sind, oder ob sie in der Fabrik für andcre Zwecke verwandt Werden.

Mag aber die Statistik viel oder wenig brauchbares Material ergeben, so kann ich doch schon heute sagen, daß ich prinzipiell auf dem Standpunkte 116116, daß diejenigen, die von einer Veranstal- tung Vorteil 1715611, auch Verpflichtet find, für diese Veranstaltung angemessene Beiträge 311 16111611. H611Abg.©611ch61 hat dann bedauert, daß der preußische Handels- minister doch eigentlich wenig Vorausficbt gehabt hat, indem er dem Ersuchen des Reichsamts des Innern stattgegeb6n bat, eine Enquete über d16 WirkUng d6rHand61sverträge anzusteUen. Nun, 11161116 Herren, ganz so liegt die Sach6 nicht. Ich bin mit Herrn Abg. (Herschel der “2111111111, daß der Zeitpunkt, d6c vorige Septemb6r, wenige Monate 116161) dem I11krafttret6n d6r Han16lsv6rlräg6 und auf dem Gipfel 611161 g6werblich6nKonju11kt1xr, gewiß nkcht 11,6eign6twar, solche Enquete mit großer Auöficht auf ©1619 «1111111611111. Ich glaubte aber, 1'61n6 Veranlassung zu haben, das (111 1111111 gerichtete Ersuch6n abzulehnen, 1.1 161; annahm, daß dabei unter Umständen eine Reihe nicht un- in1616ffanter Datcn 111 meine Hände 961111111611 würde. Wenn nun Herr Abg. Gerscbcl sclbst überzeugt war, daß der Zeitpunkt fick) nicbt 61g11616 für diese Ermittelnngen, 11111) 1111111 ibren Ergebnissen keinen gkOßM W611 1161111611611 könne, so wird 61 11111 nicht übelnebmen, wenn ich die 916111111116, 11116611 er 116 5611th bat, um die Schädlichkeit der Handelödcrträge zu beweisen, [1161 einer näheren Erörterung n1cht 1111161316116. (Heiterkeit rechts.) Dann ist der Herr Abg. Münsterberg 11111 611161 Reibe von An- 11115611 gékOMMM, die 1111) 111111111711 auf das Börsengesetz bezogen. Ich 116111116 1,1, das; 11616 Frage erledigt ist. Er bat 111111 311 wissen gswünscbt, wic 11161116 Stellung ist zu 611161 P61111611 16-5 ka111111ä1-1111ch611 Verbandes für 1116111111116 Angestsllte, die 1111 61111561 3611 111 1116111611 Händen 16111 1011. Herr Münsterberg 11111 161661 111ck1 116911111, 1613 111 111161 513611111111 enthalten ist. Ick) 116111116 „111, 611 111111611 fich 11111d16B6sch1rcrden des Handelsstandes 111361 sch16chte durcb 111111111161171116111611111116 demPnblikum angepriesene A1191111d1111g§s11111111 1111 9171961161116 131 HandeTGgewerbe, also 1311131116 113111116125- 11111 G6werbesch11len. Di? B6schwerdem 1216 111 dieser 513611111111 1611161111611 Wkakn, smd 11111 11111111 von früher bekannt, und fie find (5561161111111?) 6111565611161 Auf11161k1'a1nkeit 111 meinem 211111111161111111 1161661611. (F»? bat fi?!) 6115 zweifellos b6raus11estellf, daß 116 16151 1611656116611 3161111111) 111611 gksLHÜÖLn Bestmmungen 111111 d16 Bcanffichtigumg ch Sch111w61611s 1116171 mehr kSÖt geeignet smd, d1616 Art 111311 Hankels- Und ("15611161561111111611 111 beaufsichtig6n, und wir find dabci, 11116 1111561166116 gesetzliche Regelung dieser Frage 11013111161611111. Herr 2111111111111613 ist dann (1111 kik FortbildungsschulM 6111-

gegangen und 11111 16111 Wunsch AuSdrUck gegeben, daß die Zahl der fakultativcn Fortbildungsschulcn gegenüber d61 161 obl1gatorisch6n zurück- gehen möchte. Ich will hier 161111611611, daf; 1611 1899 die fakultatiden Fortbildungsschnlcn 111111 470 auf 143 zurückgegangen find, und daß die obligatorischen Fortbildungsschulen seit 1899 11011 771 11111 1684 gestiegen 111-.d. (Hört, hört! rechts.) Ich stimme in der Sache mit dem Herrn Abg. Münsterberg karin üb6161n, das; das Ziel 111116165 Strebens eine allgemeine obligatorische Fortbildnngsscbule 16111 muß. (Sehr richtig! rechts.) Ich halte aber den Zeitpunkt noch 1111111 gekommen, durcb Gcseß 61116 aUgemeine obli- gatorische Fortbildungsscbule für das ganze Land anzuordnen, sondern ich mc-inc, wir werden Vorläufig bestrebt sein müffen, auf der jetzt ge- gebenen Grundlage der ortsstatutarischen Regelung weiterzukommen, und ich bin überzeugt, daß die Zahl der Gemeinden, die die obligato- rische Fortbildungsschule du1ch Ortsstatut einführen, dauernd wachsen wird, 111611 immer weitere Kreise Von der großen wirtschaftlichen und sozialpolitischen Bedeutung d1efer (Einrichjung Kenntnis bekommen 1116111611. (WMW!) Damit bin ich auf dem Gebiet der großen Politik und 111631611 der Sozialpolitik angekommen und werde mich bemühen, eine Reihe von Anfragen, die auf diesem Gebiet an mich gestellt s'md, zu beantworten. Die Mehrzahl der Dinge, die die Herren auf diesem

[Gebiet gestern nnd beute erörtert haben, smd Sachen, die 1111611611118 111 da?- Reffort des Reichs gehören, und die Herren

werden es mir nicht übel nehmen, wenn ich auf diesem Gebiet mit einer gewiffen Zurückhaltung, mit einer gewiffen Vorsicht spreche, denn 1111 bin tatsächlich nicht 111 der Lage, zu sagen, wie man an der Spkße der R61chSrogierung augenblicklich über diese oder jene Frage denkt. Und 1111 bin am!) nicbt wohl in der Lage, über Sachen, die den (Gegen- stand Von Verhandlungen zwischen den Reichsbebörden und meinem Ressort bilden, aber 111 einer Uebereinstimmung noch nicht geführt haben, heute hier Mitteilungen zu machen.

_ Im allgemeinen möchte ich aber zu den mancherleiAquübrungen, die auf diesem Gebiet gemacht worden find, folgendes bemerken. Ick;- bin der Ansicht, daß die Bestimmungen der Gewerbeordnung über die Koalitionsfreibeit _ §§ 152 und 153 - zweifellos zu ganz bedenk- lichen Mißständen geführt haben. Wie groß diese Mißstände sind, kann man daraus ersehen, daß vielfach das richtige Verständnis für die Koalitionsfreibeit, die § 152 der Gewerbeordnung gewährleisten soll, eigentlich vollständig verloren gegangen ist. § 152 der Gewerbeord- nung gibt gleickomäßig Koalitionsfeeibeit dem Arbeitgeber wie dem Arbeitnehmer. Man kann es aber alle Tage hören, daß, wenn der Arbeitgeber den Versuch macht, sich gegen die Ausschreitungen der Koalitionsfreibeit auf seiten der Arbeitnehmer zu schützen, das als ein schweres U11recht angesehen wird. (Sehr richtig! rechts.) Man kann fich ferner darüber nicht täuschen, daß die Art, wie das Koalitions- recbt von seiten der Arbeiter auSgeübt wird, tatsächlich zu einer voll- ständigen Bescbränkung der persönlichen Freiheit geführt hat. (Sehr“ richtig !) Die Art, 11116 Nichtorganifierte von den Organisterten auf jede Art und Weise gepeinigt werden, um sie zum Eintritt in die Organisation zu zwingen, die Art, wie man den Einfluß der Nicbtorganifierten oder den Einfluß der schwächeren Organisationen zu unterdrücken sucht, ist zweifellos mit dem Begriff der all- gemeinen persönlichen Freiheit kaum noch vereinbar. (Sehr richtig !) Und ich erkenne ferner für meine Person obne weiteres an, daß die Art, wie die sogenannten Streikbrecber von seiten der Streikenden bei den Ausständen am Arb6116n verhindert werden, ebenfalls zu schwerer Beschränkung der persönlichen Freiheit außartet (sebr richtig! rechts und links) und unter Umständen geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu stören. (Sehr richtig! rechts.) Ich will auch zugeben, daß § 153 der Gewerbeordnung und die bezüglichen Bestimmungen des Strafgeseßbuchs vielleicht manchmal nicht die Möglichkeit geben, mit Erfolg einzuschreiten. Ich bin aber doch der Ansicht, daß eine ent- schloffen6 Handhabung dieser Bestimmungen von seiten der Behörden binre1ch6n kann, um schwere Ausschreitungen zu verhindern. (Sehr richtig! rechts und links.) Ob bei dieser Sachlage die verbündeten Regierungen geneigt sein Werden - und danach bin ich gesterngefragt worden _, eine Vorlage zum Schutze der Arbeitswiüigen ein- zubringen oder nicht, weiß ich nicht. Ob die Verbündeten Regierungen Neigung haben werden, es 1u tun, nachdem fie eine derartige Vorlage eingebracht hatten und nachdem „fie es erleben mußten, kaß diese Vor- lage, von der fie annehmen mußten, daß fie angenommen Werden würde, mit einer großen Majorität abgelehnt wurde, das, meine Herren, kann ich nicht wiffen. Aber, meine Herren, ich bin der An- ficbt, daß eine erfolgreicbeSozialpolitik zweifellos nicbt 11116111 auf dem Gebiete repressiver Maßregeln liegt, sondern daß 116 unbedingt auf dem Gebiete der pofitiven Arbeit MM, und auf diesem Gebiete der pofitwen Arbeit komme ich ja nun auch wieder unmittelbar in mein eigenes Ressort und auf die Gebiete, in denen ich selbst 111 der Lage bin, unmittelbar einzugreifen.

Es ist Von dem Herrn Abg. Freiherrn yon Zedliß sebr zutreffend» bemerkt worden, daß eine Verständige und 6119191611116 Mittel- standspolitik ein wesentliches Mittel ist zur Einschränkung der Sozialdemokratie. Soweit ich auf diesem Gebiete förder- lich sein kann, werde ich es fieber 11111, und ich glaube: die Herren haben fich überzeugt, das; 1111 auf dem Gebiet6 der Mittelstandspolitik bestrebt gewesen bin, das Meinige zu tun. Zu den Aufgaben 611161 verständigen Mittelstandspolitik gehört aber besonders die H6b1111g des Handwerks in seiner wirtschaftlichen, 111 1611161“ tech- nischen Leistungsfäbigkeit (Abg. Eckert: Sehr richtig!) und in seiner theoretischen Bildung. (Bravv!) Deshalb muß nach meincr Ansicht immer und immer wieder der größte Wert gelegt werden auf die Entwicklnng unserer Fortbildtm-„Wscbulen und derjenigen Schulen, die fich auf die Fortbildungsschule aufbauen. (Sehr richtigx Brady!) Ich denke mit die Sache 1111g6fäbr folgendermaßen.

Man wird 1111161 (111611 Umständen bei der Ausbildung des Hand- 111611616 zu Grunde legen müssen die Werkstatt und d16 Meister- 161116; darüber find wir uns alle einig. Dazu tritt ergänzend die Fortbildungsfcbule, “616 im wesentlichen solch: Dinge [1111111611 und lehren sol], 1716 111 161 Meistnlebrc dcm Zögling nicht bcigebrackpt werden 161111611, 11am611111ch auf dem Gebiete der theoretischen Aus- bildung für die wacke 6111er 96111611111111611 Tätigkeit. An die Fort- bildunsssckpulen schließen fich dann ergänzend 1111 die mancherlei Arten von Handw6rkerfch1116n und Fachschulen, die eine spezielle" Verball- kommnung 1111 die einzelnen Gewerbe geben. Und dazu müssen nach meiner Auffassung treten die gkoßen und die kleinen Meisterkurse; und g6rad6 der Entwicklung dieser Meisterkurse lege 1111 61116 außer- ordentliche Bedeutung bei. (Abg. Dr. von Böttinger: Sehr richtig!)

Ob die Meisterkurse nur den Meistern oder auch übe'rwiegend den Geseüen zu gute kommen, die ihre: M61st6rprüfung machen wollen, das ist mir ziemlich gleichgültig. Worauf es mir ankommt, ist, daß dect Gewerbetreibende, der fich über das Durchschnittkmaß kntwickeln und bilden wil], d16 Möglichkeit dazu hat; (sehr richtig! bei den Freikons.) und ich sehe in den großen Meisterkursen 61116 Art Kriegöakademie für erprobte Handwerker - mögen sie nun Geseüen oder mögen fie Meister sein -, die mit dem, was sie bisher praktisch erfahren und gelernt haben, sich nicht genügen lassen wollen, sondern ihr Können noch auf ein höheres Niveau bringen wollen.

Wenn wir in dieser Weise das Systcm unserer gewerblichen Sch11le11gliedern, dann werden wir nach meiner Ansicht ein gutes Stück Mittelstandsvolitik mit Erfolg betreiben. (Sehr richtig! und- Bratw! rechts.) Und nun noch ein kurzes Wort über die Bedeutung des FortbildungssckpulWesens im aÜgemeinen.

Die Bedeutung dieser Schulen liegt nach meiner Ansicht nicht bloß auf dem Gebiet der Förderung des gewerblichen Könnens des Mittelstandes, sondern sie geht weiter. Denn die Fortbildungsschüler müssen fich immer mehr zu einem integrierenden Teil unserer VolkSerziebung überhaupt entwickeln. (Abg. Metger: Sehr richtig!) Diese Ek- ziehung darf fich nicbt beschränken auf eine Vertiefung und Ver- mehrung des Stoffes, den der gewerbliche Arbeiter in der Volksschule in fich aufgenommen hat -- bier darf bloß eine gewkse beffernde Hand angelegt werden, hier muß ergänzt werden, hier kann das Ver-

ständnis für das Gelernte geboben werden. Die Hauptsache ist nicht-

die Vermehrung des Wissens, sondem die Erziehung zum Können, zur Freude am Schaffen und zum Verständnis für den Wert eines wobl regierten Staats, deffen Einrichtungen einem jeden die freie Betätigung seines Könnens gewährleisten. Dieses 3161 aber ist nur zu erreichen, wenn der Unterricht sicb aufbaut auf die tägliche Arbeit des Berufs. (VraVo! rechts und bei den Nthonalliberalen.)

Meine Herren, auf diesem Gebiete zu arbeiten ist nach meiner Anficbt ein außerordentlich wichtiges Stück der Sozialpolitik. (Abg. Freiherr von Zedliß und Neukirch: Sehr richtig !) Es ist das- jenige Stück der Sozialpolitik, das in meinem Ressort liegt, und Sie können verficbert sein, meine Herren, daß ich 111166 daran feßen werde, auf diesem Gebiete die gesteckten Ziele 111 erreichen. (Brady! rechts und bei den Nationalliberalen.)

Abg. Hammer (kons._): Dem Antrage Trimborn sieben meine Freunde sympathisch gegenuber. Zweifelbaft ist uns aber, ob der ntra zur Kom etenz des Landta s oder nicht 111611116111 111 de,n ' eicbsta ge Kört. Aber er 117 an sich so wichtig, daß nur die 116 er1v611ung des Antrags an die Handels- un Gewerbekommis on begntra 611. Die Mittelstandsfragen werden mm 11115 unter den rundsa en trachtet, daß eine besonnene G6seßgebung Land in Hand mit Gel stbilfe und Mitwirkung des Staats geben muß. er Abg.T11mborn sagte gestern, da ohne Zentrum keine gute Mittelstandspolitik zu machen sei. Die bstimmungen im Reichstag werden ja beweisen, ob er damit recht hat, oder ob die National- liheralen an die Stel16 getreten find. Herr Trimborn sagte, die selb- standigen Gewerbetmbenden 19111611 be der V6rs1cher11ngsgeseßgebung nicht wieder den Ansch111f1 versaumen; wir werden ibm seinerzeit 1111 Reichstage diefen W6_ch161 präsentieren. Wenn yon dem § 153 der Gewerbeordnung scharfer (Gebrauch gemacht würde, würde man ck mehr vor dem Terrorißmus büten. Dnrck) die Warenhaus- teuer wollen wir auch den Mittelstand scbüßen; wir werden damit wiederkommen. Wir batten ferner einen Antrag in bezug auf Feuer- gefabrlicbkext der Warenhäuser 116116111, der Antrag war der Kom- mi sion 111-erwiesen; die Re kerung bat eine Enquete ver- an faltet. Wir b1tt6n die egierung, Mitteilung Von den Ergebniffen zu machen, damit wir auf Grund derselben neue Schritte „beantragen können. Die Besteuerung der Konsumknreine haben wtr 1111 vori e11 Jabre gleichfa1113 beantragt, die Sache ist aber im Hause 115 Wasser gefaüen; wir haben dabei einen nationalliberalen Antrag aus der Taufe gehoben, beute aber wird kein pationalliberaler Herr den Antrag wieder unterschreiben, und ich bin 16 t der, AddptivVatcr des nationalliberalen Antrags geworden. enn wtr dre Beamten auskömmlicb besolden, muß auch den Beamten ihr „Ebrgefübl gebieten, für diesen Schu des Mittel- standes durchZesteuerung der Konsumdereine zu se 11. Ju 11611111 auf das Submtsßoyswäen Haben w1r1117 schweren Kommis onsfißun 611 an dem hierauf ezuglicben GeseyesVorscbla mitgewirkt,u11 die 11161an Bestimmungen waren unsere Anträg6. Zn Oesterreich werdcn die (Genossexschaften mit grdßem Erfolge an den staatlichen Lieferungen, z. B. fur das _Landeswertetdigungsministerium beteiligt. Dic Anregung, daß die Gememdcn dL". Handweérkem Maschinen 11616111 111111611, wird nur 111 sehr 1116111g611 “(MUSU befol t; die Betriebskraft ist immer noch zu teuer für die Ha11d11161ker. Zandwerkergcnoffenschaften find sehr wohl vorhanden, und 716 find auch maxfcbferüg. Wenn allsrdings die An- ficht611 des Dezernenten1111Finanzministerium,Geheimen Rats «1311116111161» die er 111 einerBroscbüre niedergelexzt bat, Geltung erhalten 16111611, würden (1116 u11ser6jabrelc1ng611 Arbeiten fur das Genoffenscbaftswesen überßüsstg. Wtr find dem Ynamminister scbr dankbar, daß er einen Fonds zur Förderung des enoxsensckpafwwcsens 111 den Etat eingestellt hat, aber ebeimer RatHngen ergspricht in seiner Broschüre aus, das; die Hand- w61kerkxditgenossenschaften genoffenscbaétlickpe Monsira und nicht arbeitsfabig seien. EH besteb611 aber «6115380 solche 1e1verblichc Genossens affen. In ernigen Fällen, 1111) Fehler 111 der "Ücmvaltnng waxen, ha 611 wir durch staatlicbx Revisoren Besserung geschaffen. Wlk find dem Minister für diese Hilfe außerordentlich dankbar. Dic Ei11kaufs§611ossenschaften find (Zeradkzu Vorbildlich. Wir danken aller- dings S 11116-D611ßsck1 und 2 aiffeisen die Anregung zu d611 (5561111ss1'11- 1cha1te11, abxkr wir geben jeßt 6111611 anderen W611. 1111fereklei11611 Gewerb6tretbende11 111B611111 find für dic Warenbauöstcuer (*ingktkétkn, 111ach611abera11ch1w11 der Selbsthilfe 11111f11 611d111Gebra11ch, D61Rcd111'r schildert im einzelnen die lebhafte Entwi 1111111, di6dasG6nose11schafts- Wesen der "6111611 Ge1verbetr61b611d611 111 Berltn 111111111. Allem 13:1 000 k161n6G6w6rbetreibcnde seien 111V611111 111G611os1611schaft611 organificrt. Wo wären diese geblieben ohne den 3111111111116111 laß! Die Schulze- Delißsébscbkn Genossenschaften hätten früher de 1761116 111111011 ab- geschreckt. D6Iba1b habe der Staat mit seiner Hilft eingegriffen, und es fci6n die neuen Genossenschaften 111-1111110161 worden. (311111111611- r111' drs Abg. Dr. Crüger.) Herr Abg. Crimer sollte fick) 6111111111 anscbkn, was für 11111116 (Erfolge mit den 240 000 „161 1111111 Staate 6111611 161611. De_k Redner legt emgehcnd das System Und die 2111116116 des Genossenfcha115111116111s dar, 1111 desen Spéxze er steht, 111111116111 bksonders die Rabatlsparmreine 11611191", während anderseits z. B. 111 251211111 wilde Rabattsparveke1116 bestandc'n, bei denen 11111116 armen Frauen ihre Einlagen verloren hätten, z. B. 38 000 „ck bei 61116111 Verein in Berlin zu Weihnachten. Von dcr „Errichtung des La11d68111we1be- amis ist der Redner einigermaßen enttauscht 1vord611. J11 Württem- berg habe 61 vor Jahren als junger Mensch in einem Alter, wo man k6111E61d übrig 1111116, so Vortreffliche Arbeitsmrmililung efunden, das; er noch hc11t6 nach 25 Jahren den Württkmbergem 136111611 Dank dafür sage. Das Landesg6werb§amt müsse Weiter ausgebaut werdcn, damit wir Wenigstens auf dieselbeHöhe wie Oesterr61ch kämen. Selbst die R65ublik Frankreich habe in dixser Hinsicht Einrichtungen g6troff611, ki? nachahmenswx'rt 161611. D16 französische 9161116111111] habe sich den Kuckuck um die Selbstverwaltung gekümmert und z. B. bezüglich der Snbmisswnen c'me Verfügung erlassen und einfach an- g6ord11et, daß dio.“ Städte und (Gemeinden 11116 gbzumachen hätt611. _ Abg. Brütt (frk1111s.): Während dcrEtszett haben die Fädrendes Kaiser-Wilbelm-Kanals teils tagelang Verfügt, teils find fie 11111 11611- w6111-,1 1111 Betr1eb gewesen. Dic Passanten mußtm bis zu zwei Stunden und darüber Vor der Fähre warten, 6116 sie befördert w11rd611. ußgänger Wurden bin und wieder 111 Booten befördert und find bs zu einer Stunde im .Trcixbeis stecken geblieben, obwohl die Waserfläckpe des Kaiser-Wilhelm-Kanals nur 60 111 breit ist. Diese ustände find 61116 unerträgliche Belastung dsr betroffenen Gebietsteilc zu (Gunsten des N61ch8fi§1119 Hoffentlich wird das Reich, wenn dkk Reichstag d16 Mtttel " zur Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm-Kanals 1161111111111, fich wiÜfabrig zeigen und frühere Unterlassungen zu Vermeiden und bestehende wieder gut zu machen such6n. Vielleicht würde es auch förd6111ch sein, daß die preußische Geseßgebung in dieser Beziebyng Sicherheit schafft. Denn niemals darf das Reich den Schein aus fich laden, als ob es nach dem Grund- saß handele: Fort, bier will ich sein!

Minister für Handel und Gewerbe Delbrück:

Meine Herren! Ich nehme an, daß ich über die Fragen, die der Herr Abg. Hammer angeregt bat, morgen nochmals Gelegenheit haben werde zu sprechen; ich möchte daher jeßt nicht darauf eingeben. Ich wollte aber 1116 Frage Brütt erledigen, damit fie aus der Welt ist.

So kann es einem ergeben! Ich bin nach dem Nord-Ostseekanal hingefahren, habe mich dort einen Tag aufgehalten, mich über die Verhältnisse informiert und die erForderlkckpen Anordnungen getroffen. In diesem Fall schrieb mir mein Herr Referent auf: hier wird wohl nichts zu monieren sein; es wird Euer Exzellenz dießmal l6diglich ein Dank dotiert werden. Statt desen babe ich wieder den berbsten Tadel von dem Herrn Abg. Brätt erfahren für das, was geschehen oder nicht geschehen ist. (Heiterkeit) Meine Herren, die Verbältniffe

liegen so. Der Kanal ist gebaut, 111111 zwar im öffentlichen Interesse gebaut. Esliegtin der Natur der Dinge, daß der Kanal und sein Vetrieb einen schweren Eingriff in diebestehendenVe1keb1sderbä1tn1ff6zu Lande im Gefolge gehabt hat, ck ist aber auf der 111-deren Seite selbst- verständlicb, daß diese Schw1611g1611611 11111 das äußerst 116111111116 Maß berabgedrückt Werden müffen. 9115516111 ich mir 116 Suche an Ort und S16116 angesehen habe, hatte 1111 m1:b überzeUgt, daß die Kanal- V6rwaltung, 11161111 fie den 1156110161161 VerkeerTverbältniffen Rechnung tragen will, mit manch61161Schw€6rigk6116n zu kämpfen hat, 11116 aber scbüeßlich dock) 611611111, daß 61116 Verfügung erlassen ist, M, wenn ste 11011 1111“ Durchfübr1111Z 61111111, 1111 großen und ganzen d611 Beschwerd6n über das Sperren der Brücken usw. abzubelfen g6eig116t sein dürfte. Die Verfügung hat noch nicht 001] 111 Kraft gcseyt werden können, weil dazu noch die Beschaffung 1161161 Signale und anderer Einrichtungen 611611211111) ist. Es ist 1116 11611 1611611 Mines Ministeriums alles gesckpebén, was ÜbékbaUkt 1361619612111 k6111116, um den Wünschen des H61111 Wg. Brütt zu 6111161665611. Ich darf vielleicht die Verfügung, d16 11111“ 11161116 VeranlaffUng 6111111611 111, vorlesen:

Zur Erleichterung des Lanrverkebrs über die Straßendredkrücks bei Rendsburg wird 1116161116116 1615611165 561111111111:

1) Die MaxinUlze-it der Oxenbaltun-g d61 Brücke für 1611 Schiffsverkehr 11111 "20 2111111111611 111111 WWW:"; des LandverkcerI an gerechnet nicht übersckpreiten, 1616111 1115 eine größere Anzahl 11011 ;Wlxgen oder Paffanten während der L;!UÖÜUUKJ gesammelt haben 1) te.

Es war" 6111 Wanskb, und zwar ti.“! 5616ch1igt6r Wunsch der Inter- effenten, daf; fie mit einer 1161111176.“- ' ::Zmalxcit rechnen konnten- wäbrend der die Brücke (1111161136171 2111. Diesem Wunsche ist durch die neue Verordnang entsprocbe'a 16711611, soweit es möglich war. (Gewisse AuBnabmen find nicbt 1:1 UUZLÖM. Es ist dann ferner verordnet:

2) 311 diesem Zweck ba! d:»? Brückenpersonal, nachdem 15 Mi- nuten nach Abschluß des La1::-e'1kk,316§ verfloffen s111d, die Vorfignal- wärter durcb Fernspruch ;: ké:;chrichtige11, das; die Brücke gc- sch10ff611 wird, Worauf d1e Vwaxalstatwnen bei Tage einen Ball, bei Nacht ein rotes Licht 1: 1“6561111111611. Die Vorfignalwärtcr haben die Brücke zu [*(NTÖ'ÜÉÜZM, sowie das Signal steht, sofern die Sichtigkeit der 21:11 3261161 entstehen läßt, ob es Von der Brücke aus direkt 361616: :kkÖkK kann.

3) Die Sch1ff6 56112. Schlecrzüge, die Vor dem Seßcn des Signals die Vorfignaütxrwn krückenwärts passiert haben, dürfcn ibre Fahrt fortsesen, xékrsxr di:“ andern Schiffe :c. fich mit 111161 Fahrt auf die gescwakn: Brücke einrichten müssen.

4)D16Straßcnkreb§1é1ckc ist für dcrartwartendeSchiffk16.11ach 5 Minuten Von 161: Freigaks der Brücke für den LandV61k611r ab- gerechnet, 11.116661 5:1 571111. Die Freigabe' für die: Schiffahrt erfolgt durch9116derb61611 kak Ségnale auf d6n Vorfig11a1stationcn, was aber nie obne .111Zd11'1ck11é*c Anweisung 11611 seiten des Brückenpersonals erfolgen darf.

5) Laffen dic WitterungIVNbältniffe, Größe, Steuerfäbigkeit oder Art der Belastung der Dampfer und Schleppzüge 6111 Ab- stoppen vor der Straßendwbbrückc als bedenklich erscheinen, so hat einerseits das Brückenpersonal selbst, soweit es, wie 1. V. 1161 stür- 111isch6111S61t611wind, die Sachlage sclbst übersehen kann, diesen Um- ständen Rechnung 1" tragen, andererseits haben die Lotsen der bc'treffenden Schiffe 1161111. dic Schiffsführer dcr Schlep111üge das Warnungsfignal Nr. 54 mit der Dampfpfeifc' 11111) 1111111 spätcstens „11161 ab 111111 der Vorfignalstation zu 11611611, dxffen Abgabe dann sofort durch den Wärter nach der Brücke 311 üb61111itt1'l11 ist; dicse mus; dann, 1111116 jede Rückficht 11111" 1611 Landvrrkcbr, 1111611 116- 111111611 werden.

(Es ist dann 116111 die 2161111111111111116111111611, dax"; L11116111ch1116 1111d gwßc 111611161 stets d111ch5ulaff611 smd.

Vkeine H611611, S1? werdcn fich 111611611111 1111111d6111, 1161111111 ich anen 1116161111196 Vexfügnng 1111.11111611 1111116. Ich habe 16 11611111, damit Sie daran:! ('rsebcn 1111311611, Wir sch11161 cs für den K1111al1'61kelxr ist, s1ch den Wünschen der J11t616ss1111611 Vom Lande 111 111,16". (713 ist außerordentlich schwer, Sch16ppzüge, 116 611111101 1111 “216111611 11111“, ab- zustoppe'n; 623 ist sehr 111111161, große Sch1ff6 1111 starkkm 23311116 111 schwacher Fahrt 1111161 Steuer 111 111111611. Das s111d 11116.“- 2111011161116, d16 b61ückfichtigt 11161d611 müssen. Es ist 1111161solchenUmstämden :wtwknkig, daf; durch 6111 komplizierfes Signalsysiem 1161111111611 wird, 6aß mckr Schiffe, als 11161n6r besümmten Frist die Brücke UQsÜCkCU 151111611, 111 Fahrt (111 1116 Brücke 1161a11k171n111611. M6 Sch1176 1111111611 11111 weiter zurück fcstg6baltc11 werd611; W6n11 fie erst 1111 311,76 find, 151111611 fie n1cht vor der Brücke ohne weiteres 11111 1111116111115:- nicht 161 1111611 Wittekungsverbältniffkn 111m Stoppen gebracbt 11611611.

Was Herr Abg. Brütt aber JCWÜ111ch1 hat, 11115 11121 1:11 1111111 a116n Umständen als bs*kkchtigt anxrkennkn 1111113, nämlich, daß 616 Sperrung der Brücke nicht ins Ungemcffen6 a11ss6dc15nt 11611611 kann, das; 7316 Ivkereffenten darauf 16ch11€n können, daß 1111161 116111111611 Vkrbältnissen eine bestimmte Zeit 161 SWM!» 111cht (1161115110611 werden wird, das ist durch die Anordnung, d16 6111171611 ist, €k161ch1.

Jm übrig6n darf ich Hc'rrn Abg. Brätt darauf aufmerksam machen, daß die Frage der Fäbwn 1116171 311 11161118111 Resort 5611511.

Abg. Trimborn (Z'ntr.): Dcr “115,1. Mänstcrberg bat ,]1'11811 116 Anregung des 111111611 23611111111111111511111111671? „1111 116 311111161116 11111 das angeführt, was s611161z611 111'11811 1611 111111611 2116151111111"g§11ach1161s für das Handwerk gesagt 11111116 11111 1111) schließlich doch (112111111- fällig erwiesen hat. Auch die Bek6nk§11 111,16" die AllOkalng „1111 das Handelsgewerbe werden mit der 3611 11161111111111611 111611611. Man hat fich 611611116111111, dic“ -§161an1*111-.111,1 1621 Ikach11111cbscs 1111 1611 Volkswirtschafilich so w1ch1111611 2111116101111 161 61116 Öff911111ch€ Funktion; und das trifft auch 1111 1115 *Ha11d61s1111116116 311. Gstade. 111 dem praktischen Sinn (“61 3111111161116 babe ich da:“; V61- traucn, daß fie sich damit [1111611111611 16611611. 2161 der E11111cht1111g 111111 Prüfnngßaussckpüffcn handelt ('s swb nicht 11111 6111611 8111111111111- zwang, sondern nur um 61116 Stelle“, UP 161 “3617111111 den WMWÜCNZ relativ unanfechtbaren Beweis 1111111111611 kann, daß 61 61116 (*!ke'k's- liche Lehrzeit durchgemacht hat. Ist 6_§_11111117hracb1, 117n611 dj_c'fcn *.."qu zu Verswrren? Ntcbts tft 1661111111 lellkklkklsck) als dns. W611" S1! meinen .1n111111 6111196 Wochen lang kkkkkgkn 11111611, 13111'15111d1gk11 11111 111122 vielleicht darüber. Der 2111110161 ist 111'111'11 die Détatl1111611kau11116111. aber es hat sick) eben eine Vcrscbicrcnln'it dcr L311111111611 1613 153161:- bandcls, dcr fich bis 1111 den üb61se6ischen Ländern 111111611, 11111 des kleinen Handels, der 1116111 lokale Bedrntung 11.11, herausgebilkct. “3113 wird die Anficbt der kleinen „Händler 111 kc'k chQ1116117111111111cr ed11ckt. Mein Antrag ist durcha11s 1610111110011),111'1111611111'11- cbrittlicbcr als manche, die s1ch so 1111111611. Herr von 311111: dat beutc 11116 Redegebalten, die ihm an 111111111 Sthc 111 1u11ten 1161111111 ist, nachdem für seine Pe'rson (“1116 Wahl 111cht nacb “11116111 Wunsch a11ogefalle11*1st. Herr Gump bat 1111116111 1111 RcichötaY

einen ganz anderen Ton angeschlagen. Was soll aus dem Block werden, wenn schon die' 6111361116n Blocktcile 111 fich nicht zu- sammenba116112 Herr 110113611115 sagt, das ReickWamt des J111161n tanze nach der Pfeife' ch 361111111115. Wenn e*x; dock) 16 wäre! WiWiel Nerger könnte 1111 1111111 Herrn 11611 st118 111111) 5611'116n! L61d61 finden 11111 111111 11111 1111161611 111111111.*611111ch6n Anträgen k6111611 Beifall beim Reickpsamt dcs “311116111, 11111 wir MÜffM 6151111111 111111111 wiedcr damit ko111111e11. Herr 111111361111; 1111111916 11111 den E111d111ck, als ob ('I fich 11111 6111611 1161161611 Vorstoß 11611111 d611 1511111611 Posadowsky 111111116116, Schon 11111 denWablcn 11111 61 ja 111 ve1sch16dc11611B1ätterm 111651611 1111 Lokalanze'ige'r, (1111111cb6 Tönc a11g11ch1.111611, 1111d d16161 116116 Vorstoß JEM]! den Grafen Posadowökv 166611161 111111113 1111d611“*.1" als 61116 21611111611111111 der 1115116119611S111111111611111' der 1161111111d61611916- gierungen. Jm Reichstag 11111161 dic 116116116 Bl1*ck1116111d16 1111113 1111d6rs, auf die Herr 1111113611111; noch nicht 61111111d1611 311 16111 161161111, da 1161ßt cI:Fortsübr111111 der Sozialpolitik. D16 Tbronrede 11111 „13611 Basser- mann haben dtkö 161611111111 Vcrkündigt 11111 11111 111111 1111611 scharf- 11111ch6111ch611 Maßregeln 161116111111, das heißt *.11b1'c11111ör111111 dcs 151611162: 111111 ZedliU-Ncnkirck). Hier dagegen tritt 161 Sch1111111ach6rblock 111 die Erscheinung. Wer ist 111111 bei der Wahrheit, 11161 111 1111J11“t11111, 11161? ist der richtige Herold, Herr Baffcrmann oder Hcrr 11911 36111111? Der 2111111011 1166 1176111111011 36111113 bot 6111 glänzendcö Schlaglicht, ich rat1111616 ancn, .Herr Von chliY, 111 116161 11161s161111111611 taktischen „6111111111. Keine? Partei hat die Sozialdcmokratic biÖbkk fo 611611111ch 11111 111111111111 bekämpft 11116 1116 1110611116. In 1111161611 51111111111611611 11111 die Sozialdcnwkrajic bei weitem nicht die BCDEULUUJ- Wi? 111 den Fkrigen. Diese Tatsache ist Von 611161 111161111111611111611 2116161111111. Wcr bat die Möglichkeit der Bekämpfung der Sozialdemokratie 116- 1cha17611éck 311118 unseren 911111611 ist 1161 Kampf [1611111111611111111611 T6r leköVcrcin für das katbolis 6 Deutschland 11111 [6111611 550000 "Mitgliedern bat dahin 116111111. Das 13111"le liberale, konservative, dcmokratisckxe 1111d !ozialdetnokratkfchc 1)erVo1ra11611d6 Männer a116rka11111, daß dieser Verein Y).)k11st1'111111t116ö in dcr Bekämpfung der Sozialdenwkratie 1161611161 hat. Der' 61chI116111a11d akg?" die Sozialdenwkratic' ist 11111 11116 1chwache 11111ch11b1111111g 111116181 Organisation. Wir waren die' Schrittmacher 111 der Bekäanung der Sozialdemokratie. 911111 11111611 wir die Sch1itt11mch61 dcr S113111- d6111okrat16 16111. 45611 Beb6l hat 11111] (11:1 Tddfeind der Sozialdenwkratie 1111616111161. (1611 21161161 111611“; das 1111111 116111111. Wir haben 111cht die Kluft 111111111611 Arbeitgxdetn 1111d Akbtisllkbmlkn vertieft, 1911116111 [16111116 Organisationen 111 1111111611 1161111111, 11111 den Frieden 111111111611 11111611 zu fördern, 11111"dicA1*beitcra11sschüsse, (HAVAN- 1111d Kauf111a1111|gcricht611s1v.,d16 s1ch als 116111111161“ Boden bewährt haben. Wir 111111611 nicht die Sozialdcuwkratje durch 1116 *11111111111116 der Kranke11kaff6111111116111' 11011 1903 116115111611; 11161 das béballPtkt, 111111111t d16D111116 61111118 11111 leicht. S6i116 Majcstät d6111-11s61 bat 111111111, das; die Brkätnpfnna der Sozialdetnokrakke 11116 nicht (111111111611 diirfx', den Arbeitern 111 11611611, was 11111611 116b11brt,11nd das 1111111e11w111111ch. Das; durch 11111616. Bckäannng die Sozialdemokratie nicbt vcrmebrt wird, zei 611 116111d6 die lthcn Wahlen. 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Dic J111111111vc1111111116 116111161111131111116111111) zum großen Teil 11011 dcn 1111161111611 ab116sch116b611 Der Vorwurf d6r Wahlvolitik würde also ebenso 11116 uns auch den “1111161116113" treffen. N1cht abgcscbricben ist 1161 “1111111111 dkk Reichdpartct, dic 5„1111616111161116 der Vers1ch61111111 11111" 155 Jahre 11611151111613611, 111161 1118161 “1111111151 ist 11011 (111611 (1111161611 Parteien längst (LÖJLMU. 11111616 1011111; 1101111111161 Anträge 1116111611 61161 (“161613 als dieser Antrag. 13611 11011 Zedliv will 111161 1116111611 AlerglMMU kacu 11111) W6iz6n sch61d611; ja, „75611 111111 3111111, 1111) ist d61111 Ihr 5113611611“.- D611 Antrag (1111 161chMefchlich6 7111116111111] des "1161111611111! [16111611 wir nicht erst 16131, 1011136111 sch1111 11111161 k11111k11k0chk. 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