bei dem Unternehmer na dem sie die sich Meldenden sorg: fältiq darauf eprüft ha en, ob sie für die Kanalarbeßten taug1ich smd. Jie Arberter erhalten yon den Ortönachwetsen eine Legitimation, die von den Polizeibeamten (s. Ziffer 1) bei der Prüfung besonders u respektieren ist. Falls die Zentralarbeitönachweise in Düéseldyrf und Dortmund ÜTZÖUZU verstehen, den Arbeitern eine Bßthilfe (eveytl. Yorschus) zu den Reisekosten zu geben, kann thnen ein ]ähr_1tcher Zu chuß aus Baumittcln für diesen Zweck (etwa bis zu ]e 300 „M) gs- währt werden.
Die Bauleiter haben sich in geeigneter Art und Weise fortlaufend darüber zu unterrichten, ob und inwieweit sowie mit mclchsm Erfolge die Unternebmsr den Arbeitönachmeis in Anspruch nehmen, und Haben sich in ihren Jahresberichten darüber auszusprechen.
1). Mitwirkung der Arbeiterkolonien 2c.
Es sind, soweit Erforderlich, Vereinbarungen mit ihnen wegen Uebernahme der bei ihnen gemäß Ziffer 1 Aufnahme suchenden Arbeiter zu treffen. Event. find Zuschüffe aus Bau- mittcln zn gewähren.
Ob und inwieweit und in welcher Weise Strafgsfcm ene und Insassen von Arbeiterkolonien bei den Bautcn beschäßtigt werden könnkn, ist von Fal] zt; FaU zu entschexden, Die Be- schäftigung von Korrigenden ist nicht in Auss1cht genommen.
(3. Aufnahme und Ausstattung Mittelloscr.
Mittellosc aber sonst geeignete Arbeiter, denen die nötige Kleidtmg und das nötige Arbeitsgxrät fehlt, können zur Arbett angenommkn werdc'n. Zur vor1chUßweisen Zuweisung des nörigkn Llrbeitsgeräts werden stef) in dcr ngsl die Unter: nehmer bsreit fimden lasen. ngen ihrer Ausstattung mit dsr e*rfordcrlichen Kleidung sind gémcinnüßige Vereins an: zugeben.
Z. Arbeiterfürsorge.
], Fürsorgo für Unterkunft, Verpflegung usw. 1) Bshcrbergung Und Vérpflegxmg m Baracksn Und Kantincn odsr in Privatqnarticren.
*(1. In Baracken und Kantinen.
Tcn Bau Und Betrixb vonBaracken und soweit solche erfordsrlich sind - d_er Kantipcn Überxüzpmt dj_c Barwsrwak: tung odcr Üderträgt 116, wo dwszwsckmäßlgcr ckr1ch€int, Untkr: nehmern ODL!" gcmsinnüxxigcn Vsrcincn. Wo. der StaatBautcn im Eigknberikbe anIführt, muß er dic Baracksn LMO Kantinen selbst bmwn Und bélkOibkn.
FQUS Ban Und Bctrieb dsr Baracken Und Kantinsn dom UntLrncbmcr 0de einem gemeinnützigkn Vercin Überlussen wird, muß er an bsstimmte, von _dcr Bauvxrwalrung zu er: [affendc Vorschriftsn gkbnndén MWM; Es yind gsnaue BL: sximmnngkn 511, trskfcn Übkr Ansxüßmmg, Mindestgrößs, Belegungsxahl Oer Baracksn, dic notwendigsn Räume (SÖlaf-, Zpsiscz NUfMWÜUÜ, Badcräum-e, Nevisrstubc Usw.) und'dcrcn Einrichtungsowie die Art dsr Bstriebs: und Wirt: schaftxführung. Für [_st „Baraxke Und Kantine, cvcnt. für, jedes Baracksnlager, 111 LM bcxondcrsr Plan nsbst Kost»: anschlag xmck) dcn VON der B-„Uwsrrvaltung 3116111008179!!de NMnalien a::fxnstoäsn Und zm: (H'chnigung einzur€ichen Anf dis Lage dsr Bar_acken in frcxxxwdxéchixr Umgebmtg, wcnn möglich im Grünen, in Gcwiäyt zx: lsgsn: dis .HerstoUUng von grÜncn PMW, LÜUDM U. dsrgl. dsr dM Baracken ist 511 fordsrn. _
Tie Kamincn dürfen von dem Unternshrnsr xder gkmein: nützigen Vcre'm 11111: in eigensr Regis, darck) Vsrwalter, di?
egen 761365 GckWr 'ax1gsxx911x Und, 7115)! aber durch
ZZÉäöter bcxrikbéx TUTTÖM. Tic Vsrwaltcr Erhaltsn zrvcck- mÜéxig cin? bssckxcidsnc Tamisms (nacb der Kopfzahk, vom Vcrtrisb aW-ohclfrsisr, nicht 00?!“ alkoholischkr, Gs: tränke). Jhrs Annabxné Untsrlisgt dkl.“ Gensbmignng dsr Bauwcrwnwang, Släf dcr-cn VcrlMgM fi? aUck), faUs sic sich als Ungéeignct crrvkiseU, Mtlasssn wsrdsn müsssn. Vgrk-Tégxmg (Jrfxbfxück und Mitmgcffcn) ist nach don genanexx Vorschriftcn dsr Vsrwalrung und ZU dcn UM ihr fssxgcscxztsp Vrsissn 5,11 gxwÖHrcN. *Diese Preise“ sowié die der sonsxigkn Bsbszth-cl, Oje LÖSUfÜÜZ fest-ZCsstt werden, sind dxxrcko Anschlag “17; der Baracks (Kamins) bekannt ZU machM. Erlaß xirrsr Hz:!Z-ordnung.
T*.U'Ö Dcn Ban kleincrsr BarackM ist dem Bedürfnis bc: srimmjcr ArbsixsrgrUT-VM (FHOUäIdsr, Jtaljener) nach (gc: mcinsamcr Wirxschx1ft§fÜerng sowie demxémgen kinzclncr Arbéiterfamiijkn Rcchnung zu trxz-gcn, FÜr Oje Bssckyaxung von KochZ€.sgcnksit und Mr somxxgs Erlsiéhxsrung dEr Wirt- sÖQZTÉ-ANURJ ist (Crémxl. «.mtsr ZTLUUT'J eénés sogenanntsn Kalsfgkxors) ZU sorgén.
11. In Prévammrxisrm.
E:“; "„U «uf T-sn Erlaß von Volizöiverordmmgcn Über das Kost: u::O QUßrticr äxxgerwesen im Baxqsbist binzuwirkkn, sowsi: sOLckW 7155.) 711 ,! désxebsn. Das" Maß dsr ONCE), üs zu TTSUMDM AnkordsrUNJM muß NÖ Tkm Bcdürxrxis dsr Kanal- arkeitm LMI TM Örxiickxn Verhäimiffen nach Möglicbkkit anvaskén. ZN ANLSMUNJ an djs V0rschriftsn der Polizei: vsrorkmxg maéyt die Bauvxrwalwng r-or Begknn dss BQUSS “m dM bétrsäéxdcn Trtscjzafxsn bekannt, wslchen Anfordsmnzkn dis Vrévaquaeré hinüchtlich Lage, Be: schaffsnkat, LM, Léchx, UÖÖster Bele-gungxzzahl, not; Wendigcr (FémriQwrég Ww. entkwrexésn m(xffsn. Bcüßcr gééigNstSr QUQTUSTS 171212211 diess zu 81116111 (wn der Vérwaltxmg u ZÜHrsnöxn VSTZTÜÖMS an._ Nach erfolgtcr Besjchtigung und Yéßséßängaßék (“WHM zuläxngsn BklegUngszahl wsrdm diese *».UMULL'S DEN Arvsxtsm Wkohlen.
T1? QuarrKrS 1"an r*:n DZT VcLizeiÖxHérTe gkmeinsam mit dem WcßifabrxLaafKHLr w', (". 3) Und dem 'Ztreckenarzt, Wkntl. umsr Bestgung (Ms höheren Beath dsr Bau: vekwaltum, régelmäßig zu revidieren. Tiez'snigm wslcbe als nicht deR Vorschrxftsn Emt7rr€chend ksÜmden werde11,smd durch polizeiliche AnorK-nurg zu räumsß.
2) AU? O-ér B-aastelle 137.1) UntérkunüHhÜUM (Wärme; haUé-n- zu sch35§€7h kaksk) (5521233271th zUm Koxkxn cdsr Er: WÉL'WSR m1tgekrachter Zysiskn OÖN ZUM Heranführen warmer ZOLL???» (erisewaaen, „Heufxsxex EH "171 8111 Aufémhaktxzraum aUch fÜr die iu Vriwaxzuarxéeren liegsnden Arbetrsr ?ür dén chnxag und die WSIS?! ungünftiqer Witterung arbeitsfreien Tage 52; ÖÜÉQFM, OWL: fié 12th zam Besuch des Wirts-
aw'es :erleéx: sr,»:rdén. ZK der Negél wir“!) dazu dk]. Muskat"- „ [töraum Oer NächßgeZeZSNM BSr-xcfe désnsn förmen. U. Zeélsere.
Mit den kär-FJLZÉM BZZÖrTeU Kn?) V&x-inbarungen weg??! Einrichtung der er'orderLTHZn GOTTZZNLRÜL und Ter Ausübung der Seelsorgé uvter den YrbMem zu :rekx'sn sowie wegsn der YnßeUung NZOKOLYST GeisüicHH-n, DUS dieTrt-deiülécheätdazu mch: WUK): odLr d'ée Unterkunftsstekfe zu meu vom K€rchort mt-
Qnt ist. Nöti enfalls find geeignete Räume für den Gottesdienst eitzustellen Speiserc'xume der Baracken). Es sind ausVau- mitteln u den sächlichen Kosten (Beschaffung von Harmopium und G angbüchern) sowei) msi?1 auch zu den persönltchen, Zuschüsse zu gew" ren, jedenfa s sind die Reisekosten der eistlichen zu ubernehmen. Fer die Sicherung möglichst un- eingeschränkter SonntagSruhe itt Sorge zu tragen.
[1]. Gesundheitliche Fürsorge.
Für die Krankenversicherung find leistun sfähige Betriebs- krankenkaffen der Unternehmer zuzulassen, so ern die Prüfung ihrer Saßungen keinen Anstand ergibt. Soweit solche nicht vorhanden sind oder nicht ausreichen, sind staatliche Vau- krankenkassen zu errichten, und nur, wo auch dieses nicht tunlick), ist die Versicherung dor Arbeiter bei den Ortskranken- kassen zuzulaffxn. Eventuell find Zuschüsse für diese aus Bau: mitteln zu leisten.
Vertragömäßige Anstellung von Streckenärzten (orts- ansässigen Aerzten, die nicht zugleich Aerzte der Betriebs: krankenkaffsn jmd), mit bestimmt abgegrenztem Bezirk. Genaue Dienstanweisung. Ueberwachung des hygienischen Zustandes auf der Baustrecke. Regelmäßig? Sprechstunden in einem bs- sondercn Barachenzimmer oder einem Zimmer im Bureau des Unternehmers, in dem dis notwendigsten Medikamente und Verbandmittel, Desinfckxionstnittel 2c. vorhanden sind. Revier- stube für Leichterkrankte. Wegén Aufnahme schwerer Er- krankter Vkrträge mit benachbarten Krankenhäusern, nötigen- falls unter Gewährung von Zuschüssen zu ihrer Erweiterung. Soweit lcßtcres nicht möglich, Einrichtung eigener Lazarette. Ausbildung einzelnsr Arbcttkr für,?)io erste Hilfeleistung bei Unglücksfällen. *
Sorg? für «[MS Trinkwasysr, für ordnungsmäßige Be»- "seitigung dsr Fäkalien, für Badegelegenhéit im Freien.
Tunlichstc Einschränkung dsr Arbeitszeit. Sicherung gMÜgsndsr Nachtrnys.
11'. Bekämpfung des leoholmißbrauchs.
3. Im dcn Baracken und Kantinen: Einschränkung des Ausschanks geistiger Getränke (Morgéns vor der Arbeit, Abends von 211181“ bcstémmtsn Stnnde ab, Verbot dsr Verab- rkichung cm karUUkkUk). Im übrigen Einschränkung dcr Abgabe von Branntmoin an den Einzelnen nach verständigem Ermcsstn dcs Verwalters. Entlassung des lcßtsren ist vertraglick) zu sichern, we'nn er zuwiderhandelt, Billige, sorvsit möglich, uncntgelt- liche Abgabe alkoholfrsicr Gstränfc, Herstsllung solcher in LiMnkl' Regis. Vcrmaltcr Erhält Tantismc von dcm Vsrkan splch€r Getränke. Unentgeltliche Abgabe von heißem Wasser fÜr Kaffee u. dergl.
1). Auf der BausteÜe: Verbot dcs Mitbkingkns und Ge- nuI-es VON Branntwein. AUsMHmen sind nur vom Bauleiter unxcr "(*.ssondcrcn Umständen zuzulassen. Dann eventl. Ver- akrsichung auf Kosten dsr chverwaltxmg. Entfernunq Be: trurÉcnsx, in Wicdecholunasfäklcn Entlassung. FcrnHalten kxtsqcndxr Händler mit alkoIoliscbcn GetränkM mit «Hilfe des meksUgcnOarmen. Anqsbot Ulkolwlfrsisr Getränke (Mäßig- ksZt-ßwaasm, Kaffektowf). Unsrxtxxeltlicf) Heißes Wasser.
Im ganzsn Bangkbiet für (1116 Ortschaften stxskßung einsr Nicht ZU ?'„Uätcn Polizeistundc. Vsrbot dcs Au§1chanks und VcrkMZI xxcisxiger GCtränkc zu bkstimxntcn JCiten (Morgens vor 8 UHL", NOMÖS nacb eim'r festgsscßten Grund?). Lohn- zaylnng mu?! 1:7, “Wirtswäuskrn.
KEM? Ekxéjmng USU?!“ Schankkonzcssionen in d?!" Nähe der Yausxrccko. Androhxmg dcr Konzsssionscntzichung bei I.]éißbrarxck),
BkchrUng Über das Verderblichc dLs Alkoholmißbrauchs, mündlich 172er den Goistlicbkn, dcn Barackenverwalter, schriftlich Onrck) gceichxc Truckscbrtftsn (FW»?THriften), Vlakutc Usw. Povnlärc Ansprachen durch cinkn Arz! odcr wortgemandtsn M*!)Titer.
K*. Belehrung und lexcrhaltung.
Belehrxmq darcb gnte Lektüre (erck unterhaltende Schriften), stock) ohm: anfdringltche Tendenz, sowis durch gseigncw Vor: WTF?. (Hecigncte Vsrcine (Sckjrtfrenvsrcinc :c.) stellen unter Beihilfe des Staats die crforOe-rlichen Kräfte und das *)]katcrial. chim' Büchersammlung zam ZlUslcihen.
_ Untorhaltung ebenfaUs durch Vorträge sowie darch Gé- 1cxn :(.
g Mixtätigkcit dcr Arbsitcr bci der Leitung derartiger Ver- anftaltangen.
1'1. Die Einrichtung von Arbeitsrausschüsscn als Vertretung Dcr Arbkiter ist, wo sie irgend an- gängig crschcint, zn förde'rn. Tic Untsrnehmer 1ind nach Mög- lichkeit dafür zu intcréssiércn. TW Bildung dsr Ausschüsse: ist darch Véreinfacbung dsr Wablbandlung u.dkrgl,zu erleichtsm. “Tas Passive Wahlrecht ist abhängig zu Machen von einer längeren Beschäftigungszeit (3-4 YZOUÜTL) in dym betreffenden Betricbe und von dem Bchcrrschsn der deutschsn Svrache.
1'11. Förderung dcr Sparsamkeit.
Sowohl der Verwalter der Bankasss als der [o_dnzahlknde Bkamte dcs Untchhmcrs ist vsrykkrchtkt, Ersparnixse in Ver: wahrung zu nshmkn und im Arbeitsbuch darüber zu quittieren, fsrner Geldsendungen an die Angehöngen der Arbeiter ab- ufsrtigen. Die Ztreckevgendarmen nnd anzuleitsn, den » rbeitern bei der Aufgabe von Geldsendungen mit Rat und Tat beizustehen, Einrichtung bssonderer Rezepturen v0_n Spar- kaffm, verstärkter Poßdie'nst an Lohnzahlungstagen yind an: zusxreben.
(“,", Ausführung unö Kontrolle.
1; Die Grundsäßs für die Axbeiterwohlfahrtöeinrichtungen wsrden dem zentralen Wasssrstraßenbsirat sowie den für die einzelnen Kanalreile bestellten lokalen Wasserstraßenbeiräten zur_ Begutachtung vorgelegt werden. Aenderungen, welche auf Grund Dieser Begutachtung, sei es in qrundsäßlicher Beziehung, ssi es in Hinblick auf die besonderen Verhältnisse des emzelnen Baubezirks, notwendig erscheinen, bleiben vorbehalten. Be- sondere Kommissionen der Wafferstraßenbeiräte treten bei der Durchführung den Kanalbaudirektionen (Hauptbauamt) als beratende Organe zur Seite. Die Ausführung der WohlfahrtSeinrichtungen nach den vorstehenden Grundsäßen unter Anpaffung an die besonderen Verhältnisse des einzelnen Baugebiets liegt den Kanalbaudirektionen (Hauptbauamt) und untc-r deren Aufücht innerhalb der einzelnen Bauämter den bauleitenden Beamten ob. Namentlich die leßteren sind für die forLfältige Durchführunzz im voUm Umfange verantwort- lich. Sie konnen s1ch unbexchadet ihrer Yerantwortlichkeit des Rates der Ztreckmärzte, Geistlichen und sonstiger fachverjtändiger Personsn bedienen,
2) Für die Kontrolle der Durchführung der Wo [ einrichtungen, namentlich füx die Kontrolle über die I(FYY Kantinen und Privatquarnere werden -besondere Organe ü; der Person von sogenannten Wo lfahrt-Zaufsehern zu boftellen seYn, welche den Kapalbaudire tionen (Hauptbauamt) un- mtttßlbar u_nterftelll smd und in deren Auftrag r ck nzäßt e _Revrsxonen vo unehmen haben. Als solche sind ev sonlt ketten m der tellung mittlerer Beamten JEDEM- welcbe stck) (als Hausväter in Herber, en, Verpflegunggx stationen u. dergl.) Erfahrung auf dem ebiet der Arbeiter; wohlfahrt erworben haben und geeignet find, sowohl fich das Vertrauen der Arbeitex zu erwerben, als auch die ihnen ob- liegenden Prüfungen mit dem nötigen Verständnis und Scharf- hltck vorzunehmen. Usher das Ergebnis i rer Revisionen Haben ste regelmäßig durch dte Hand der baulettenden Beamten den Baudirektionen Beruht . zu erstatten. Zu selbständigen An: yrdnungen behufs Besetti ung vorgefundencr Mißstände smd ste nicht befugt. Dtescs 1th nur den bauleitenden Beamten eventue'll auf Anwe_ijung der Baudirektion, zu. *
. 3) Zur UnterjtüZung der Baubehörden bei dcr KontroUe wre _namentlick) zur luftechterhaltung der Ordnung auf den, Baustrecken, sol] angkstrcbx werden, für bestimmt abgegrenzte Strecken Gendarmen zu bestellen, welche an der Baustelle oder in deren Nähe stattoniert ,und zu keinerlei anderer Tiens:- verrichtxmg als zum Aufstchtsdieust an dem Kanalbau ["e- stimmt jind.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.
Auf Grund des § 2 der Ierrhöchsten Verordnung, be: treffend die Errichtung von Landwirtschastskammern, vom 3. August 1895 ((H.-S. S. 363), wird die von der Land- wirxschaftskammer für die Provinz Schleswig: Holstein am 1. Mär 1). J. beschlossene Aenderung ihrcr Saßungen, wonach sr § ? Flgende Fassung erhält:
d .
„Wählbar zu ordentlichen (stimmberkchtigten) Mitgliedern der Landwirtschaftskammcr find unter den im § 5 des (Hsscßes bczcichnetsn Vorausseßchn:
1) die Eigentümer, Nußnießer und Pächter, derén Grand- bestß oder Pczchtung im Bezirke der LandwirtsÖaftskammor bei landwirtychaftlicher Nußung zu einem Grundstcusr: reincrtragc von 50 (16. und mehr, bei forstwirtschaft1ichkr Nußung von 150 «45 und mehr veranlagt ist sowie dercn geseHliche Vertreter und Vevoümächtch:
2) die im §6 ZiffcrL dss Geseßes bezeichneten Personen“ hierdnrck) genehmigt, '
Berlin, den 12. März 1907.
Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. In Vertretung: von Conrad.
Ter?) z:;mJKxcthicrarzt ernannxe'n Tierarzt Hugo Hof:: mann Ut dt? Kretstrerarztftcüe zu Pmnebcrg vcrltehcn woxdsn.
Yickxtamtliehes.
Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 13. März.
Scinc Majestät der Kaiser und König bcsuchxxn, „W. T. V.““ zufolge, heute vormittag den Reichskanzler Fürxxsn von Bülon) und nabmsn, in das Königliche Schloß 3141115,- aekehrt, die Vorträgs des Chefs des Zivilfabinetts, Wirklxäyen Gcheimen Rats Tr. von LUCQUUE, de's Clwfs des Admira'x- stach der Marine, Admirals Büchssl und des Chefs Tes Marinckabinetts, Konteradmirals von MÜÜer entgegen.
Dem Kammerberrndienst bei Ihrer Majestät T*:r Kaiserin und Königin übernimmt vom 17. bis 29.9.1111» der Zerkmonwnmcister von Wiedebach und Romy- Zänksndorf.
Lant Meldung des „WT. B.“ ist S. M. S. „Lorelcn“ von Haifa abgegangen und in Beirut eingetroffen.
S. M. S. „Panthcr“ ist Uorgcftern in Santiago dc CubZ eingetroffen und geht morgen von dort nach St. Thomas m “see.
Dor Dampfer „Roon“, mit der abgelösten Besaßung des Kiautschougebiets an Bord, ist vorgestern 'm Smgä- pore Lingetroffen und hat gkftern die Heimretse fortgeseßt.
Braunschweig.
Der Landtag hat gesteyn einjtrmmtg den_ Antrag_ dcr Regierung angenommen, sein Ernverständms dam1t_zu erklaren, daß nunmehr die Wahl eines Regenten in dte Weg? gc“- leitet werde. _
Nach dem Bericht des ,W. T. B.“ über den Verlauf &“ Sisung befürwortete namxns der staatSrechtlicben Kommisfion TCL Abgeordnete Oberbürgermeiner Netemeyer „dringend die Annabxpé des Regierungßantrags, da der Landtag und dre Regierung veraebllkb alles getan hätten, um eine definitive Regelung der MYM“ folgefrage herbeizuführen. Dann nahm_ der Staatögnmftkk Dr. von Otto das Wort zu einer langeren Rede, tn der er die Verhandlungen in den Vundeßtatßausscbüffen und W Bundeßtat kurz schilderte und der fachlichen Behandlung und der em- gebenden Darlegung der Verbältniffe durcb de_n sächsischen BundeS- ratsbcvollmäcbtigten Grafen Bistum von Eckstadt. der als Refxxent fungierte, volle Anerkennung zollte. Weiter erwähnte der Minute?- dalß Braun chweig für den Fall der Annahme des Antrags Sachsen fo genden nterantrag gesteUt hatte:
In Absas 1 die Worte „steh in einem dem reicbsverfaffuxsk' mäßig gewährleistetenÉrieden unter Bundeögliedern widerstreitenden Verbältniffe zu dem _ au a:?!s Gebietöteile dieses Bundesstaates er ebt“ zu sirenben un_d ft 9 d en folgend: Worte einzufügen: „Ansprücße auf Gebietstetle DL Bundesstaates Preu erhebt“.
Dieéer Antrag fe im Bundeskat einstimmig abgelehnt wcer- Weiter abe dann das Ministerium unter dem 16. Februar in enxer eingehenden Darle un der Verbältniffe im Herzogtum den Wut;- auSgesOWÖen, daZ ?edenfalls in dem neuen Bun'keSratsbesFbiU den Zweifeln en Ende gemacht werde, die jetzt bezusl
undesstaate Preu en befindet und AnsrkÜÖC
ndaratsbescbluffes von 1885 laut geworden seien, QMB," ob dieser Bundesratsbescbluß fich nur auf die Person HM von Cumberland beziehe. Diesem Wunsche sei dann a in desu neuen BundeSratsbestbluß entsprochen orden. r Minkßer trat dann dringend für Annahme des An- f?r- s der Regierun ein, da je !, nachdem, der VundeSrat gesv_rochen dg damit eine Willenskundge ung kes Bundesrats, der hochsten ;nutorijät in dieser Frage, vorliege, kein anderer Weg übrig bleibe, ck nunmehr zu: Wahl des Regenten zur schreiten. Der Minisikk erwähnte, daß auch im BundeSrat das vom Re- ten erwähnte Schreiben des Herzogs 'von Cumberland 5, Dezember erörtert worden sei. aber niemand babe daran den vom Herzog Von Cumberland Vorgeschlagenen eg zur Anrufuna eines Schiedßgerichts zu bescbxeiten. Weiter erwähnte der Minister unter anderm das Gerücht, das_m der Puff? aufgetaucht sei, daß man im Bundes-rat 1"sz: die P§r1on des RegeNfen verhandelt habe. Das Gerücht sei vollstczndig törtcbt. Es si allein Sach: Braunfckywsigs, fich über die Perwn des Regeyten den Kopf zu zxrbrechen; darein würde fich kein einziger deut1cher Bundesstaat mtsÖM- ' Die Rede wurde wiedexholf von lebhaften: Beifall unter- brochen- Dann wurde, wre oben_gemeldet, der Antrag der Regierung einstimmig und ohne ]ede weitsrs Debatte an
genommen.
Oefterreickx-ngara.
Jm böhmischen Landtag wurden gcstern zwci Inter- veÜationcn, betreffedeie Einfuhrung von Schtffahrts: abgabcn auf y_chtffbare'n Strömen „settens “der pstßischen Regterung, emgebracht utzd dre Debatte Uher dieAnträgc, betreffend den AuSglcich zwxschen Ocsterrctck) und Ungarn, fortgcseßt.
Sämtliche Redner erklärten nach dem Bericht des ,W. T. B.“, daß das zoÜ- und handelspolitische Verbältyis zwischen Oésjsrreicb und Ungarn nicht in der bisherigen Weise wrtbestebcn könne, und fyrkerten von der Regierung, daß fie fiel) in dcr wirlé'cbaftliäyen Sthung Oesterreichs gegenüber Ungarn nicbis vergebe. Dkk Abg. Bärnreitber meinte, die wirtschaftliche Trennung Ocsterrsichs Von Ungarn sei tatsächlixb bereits vvllzogen.
Mr Landtag beschloß sodann, aUe auf Y_en Auögleick) bezüglichen Anträge einer 15 gliedrigen Kommimion zu über- MUM.
- Im Verlaufe der Dkbatte Über das Lehrer- bssoldungsgeseß im ungarischen Abgeordnstenhause befaßte sich der Unterrichtsministcr Graf Apponyi eingehend :Ut dsr Bkschm6rde der rumänischen Abgeordneten Vlad und Lajda, dic de'n Zwang zur Erlernung der ungarischsn Sprache beklagten.
DLT Graf Appvnvi wicZ obiger Qnekls zufolss anf dis Freiheit ;Usr Natéonxlitätkn bin, Volksscbnlcn mit ibrcr Muttérsprache als Uqrecréckatssprache zu errichten. Jede Nationalität, aucb kik Rumänen keséékn eine große Anzahl solcher autonomen Sch1116n, wwbci fie seiténs rss Staates eine namhafte Gelduntcrstüt531ng genöffen. „Nicht wir smd eZ“, schloß Graf Apponyi, ,die das Nationalitätengkseß nicht gewiäxnkaft Vollstrkcksn.“
"Dcr Handslswinistcr Kossuth überreichte gestern dem Ham'e cine Geseßesvorlagc, die ihn Ermächtigt, 90 Million cn Kmnen für die Anschaffung von Waggons und Lokomotiven für die Staatsbahnen sowie für Er: mcitcrxxngsbautcn zu verwenden. Die geforderte Summs wird größtenteils aus den Kassenbeständen gedeckt werden.
Großbritannien und Irland.
Jm Unterhause befragte ge'stcrn Clyn es von dcr Arbeiter: parxcgdic Regierung, ob sie nichts tun könne, um die Fort- schgfsung der “2000 Arbeiter aus Liverpool und andkrkn Maßen zum Ersaß für die ausständigcnSchauerlcutc m ,Hamburg zn verhindern.
' Nach dem Bericht des „W. T. B." Ocantwortete der Premier- mt_n_i!,ter CampbeU Bannsrman dis Anfrags dahin, daß er nicht MUS, wie das gcmacht werden 1902. C5 5918 kei: MUM, den Abzug yon Arbeitern aus dsm Lande, um irgsnkwo Arbeit zu Übér- yean, 51! kontroüicren, gleichgültig, ob 62? swb dabei um eincn Aus- Uand handle oder nicht.
Frankreich.
Der gestern cxbgehaltenc M i nister rat Hat, wis „W. T. V.““ mkldxt, fe„in_e_ Zustimmung zu den Erklärungen ertcilt, die der Arbcrxsmmyter Vivani heute _gegcmZbZr eincr Dsputation der Lmkcn abgeben wxrd Über dlc Aufsa1jung der Regierung
bezüglich des Gßsetzes Über den wöchentlichen Ruhetag,
* ZU Begmn der Estrigen Sißunq der Dcputicrtsn- kam'me'r _edachte der Fräsidcnt Brisson des verstorbenen Caxxmrr-Txérier, der der Republik ausgezeichnete Dienste FWW ha e. Er glaube, die Abgeordneten würden zum exchen' p_cr Traue'r die Sißung aufheben wollen. Der Iutixzmmuter GUWN:Dess aigne schloß sich im Namen der gtsrung den orten Brissons an. Die Sißung wurde darauf aufgehoben. Auch im Senat wurde die Sißung aufgchoben, nachdem dsr Prandent Dubost dem verstorbenen Casimir-Périer einen Nachruf gehalten hatte.
Rußland.
Das russ1sch_e Programm für die HaagerFriedens- koyferen z enthalt, nach einer Meldung der „Kölnischen ZAMM“, folgende Punkte:
11 Das Haang Abkommen zur friedlichen Erlediguna der inter- thkonalen Streixfalle soll in denjenigen Punkten Verbessert werden, „W Von der Bestandigkeit der Haager Friedenskonferenj und von der lnteryationalen Untersuchungskommiffion handeln.
L L) Das Haager Abkommen über die Gesetze und Gebtäucbe des andkrieges soll durch neue Bestimmungen über den Beginn der Feindseligkeiten, über die Rechte ker Neutralen zu Lande und über andere Punkte abgeändert werden. EJ soll ein Abkommen ausgearbeitet werden über die Gesetze "Kd Gebrauche des Seekrieges, namentlich über folgende Fragen: veraZione'n des Seekrieaes, sowie Bombardement von Häfen und “UWS", Le ung von Seemlnen :c. An Es so das Haager Abkommen dahin ergänzt werden, daß die wendung der Grundzuge der Genfer Konvention auf den Seekrie
"W schärfer zum Ausdruck gebracht werde, als dies im Jahre 189 aeschehen is.
H Der rusfische Entwurf enthält ferner Vorschläge, die die IndelStrzarme h_etre en, wie die Umwandlung von Handels- _tffen_ 111 KM sjchiffen, die Gewä rung von Fristen [Yk dte Handels ch1ffe der Kriegsfü renden zum Ver- ssen neutraler unb feindlicher Hafen nach Beginn
xr Feindseligkeiten. Ferner sollen beßandelt werden
Ye YFM des rivateigentums der Kriegfü renden auf See, di? e le und „ftichten der Neutralen im Seekriege, darunter be kW? _der Knegßkonterbande, die Behandlung der Schiffe ktegfuhrenden m neutralen Häfen und die Versenkung
neutraler Prisen im Notfall?-
-- Wie_das „W. T'. B.“ meldet, findet die für heute an- berauxnte S_tßung der Reichsduma nicht statt, da die Jrahtonen uvex chre Stellungnahme zu der zu erwartenden
_e terungserklarmxg noch nicht überemgekommen smd. Die na fte Stsung wxrd morgen, möglicherweise auch erst Über- morgen abgehalten werden.
Schweiz.
Der Bundesrat hatte im Jahre 1900 bei der Bundes- verfammFung beantragt, die Schweiz solle dem Haager Ueheretnkommen, betreffend die? Geseße und Ge- brauch_e_ des Landykrieges, vom “29. Juli 1899 rvkgen der Bejttmmupgen 11er das Massenaufgebot nicht beitreten. Nack) nochmaltger Prufung dsr Frage ha! nunmehr, wie das „W. T. B.“ meldet, der Bundeswt gestern der Bundes: versammlung emen Antrag vorgélcgt, nach dem die Schweiz dem genannten Usbereinkommsn bsitrctsn soll.
Niederlande.
Bei Wixdxraufnahme der Arbsitsm der Ersten Kammer gab dsr Prastdent, „W. T. B." znfolge, seinkr Trausr Üb?!) dlc Kataxtropl')? des Tamvfsrs „Berlin“ Ausdruck und hob'lobendxas Vkrhalten ÖLTNStLUNJS1UÜUnschth€U unter der znuttgen Fuhrung d_es Vrixxzén Heinrich der Nieder- 1ande, der ga_nz 1m Zirme dcr Königin gehandelt habe, hervor. Das uus MWM dm A*.xsfüßrnnch ch Prä: fidcntcn lauten “ LifÜU.
Türkei.
Die - fort? Hat an NUTk-M DZI" divlw1natisck16-“1K0rps, den deuts en Botschafter Fréstrxn 25:1 Marschäl], noch eine Verbalnote 1325119111?) 061“ Zollämter gsrichtet, dic disse): den andchn Bstféxakxsm mitgsxsilt hat. In dor Note wird, nach cinsr MZMMF Océ» „WZMN Tclcgrapbcn: Korrcspondenzburogus“, Erkläxt, DTF T€; rasckysstc Erricbttmg zwcikr Kräne und Di? AXÜKZZ rm LastLästr; für“ drei Schiffein Bagdad angeordnsr TL§7Ö577 77:1, WS ("Mr anlischcn Forderunq entsprschs, *
Tie Botschaften 113537: Drimsxeö- Oi? *»caxxtmortunzx ihrer Note vom vorigen Z::m“, ksxrxxcUF "di? soit 1897 «im- gostelltc Durchfahrt OSL“ VON?.ékas Isk Nacht durch die Dardanellsn, gsf-QPM.
Serbien.
Die Sktxpschtina (3.2: 111 ibrsr gssxrigsn Ziynng das Budgetprovisorixmn fÜr N:: Monat März "171 zrVOiter Lesung, sowie im Prjnziw M Konzsssion für eins englisch-scrbischs J191schk9ns6rvsnfadrik angcnommen,
Bulgarien.
Der Fürst Fordinand, dsr gsacxxwärtig znm Besuche“ des LUIUsÉWU „SMS in London MUT, hat anläßlich dsr Ermordnng dcs Mjniftchräsidéntsm Pstkow an den Ministor dss Wxswärtigsn Stankic-w, nack] ciner Moldung des W. T. B.“, folgendkö Tslsgramm gcréchtct:
Ich kim tief crscbüirert v-cxt démschreck1ichkn Vsrbrkcbsn. Wir Deklierkn einen dcr kestsxt SÖHNE BulgariSns; Fricdc Miner "Asche!
Sämtliche divkomatischsn Vertreter in Sofia Haben dcr bulgarischkn Regicrxmg das Beileid THM Souvcränk und ngtsrungen UUSgcsprochcn.
Jn dcr Jsstrigen Sißxmg der Sobranje machte der Kammerprävidcnt nnter ticfsm Schmeigsn den Tspxxtierten Mittsilung von dcm tragischet1 Tode des Ministcr: präsidenten. Tiefe Nachrickß tmtrde' von OM Värgliedsrn der Sobranjs stckwnd anchört. Hikran gab der Minisxsr dcs Auswärtiqkn dis bsrc'xts mitgeteiltsn Tisvosxtionen doc."; Kabinktts bkkamnt, dic sick] cms dem Ableben OCT; MinistsxvrÜäWren crgsbcn. Dann gab dcr Ministcr Gsnadjkw Eine Schild:“- rung der Laufbahn des Ernwrdktcn,
Wi? das ,W. T. B.“ meer, bck Sex:;kj-xw Die thsacbx bk or, daß“ CI 16771 Manna drr im Iabre 15.77 3122 Jünsling ("Me Hand in ksn denkwürkixkn Kämrü'n fÜr rie Frc'xkr-én des Landw.! am Schivkaraé; Verlorsn b.:xxe, kcfcbiskxn !*.“.xr, *.*:n (“:*r :*cxkrcÖeÜscbcx: Hand Lines BÜZUM 7:1 ?IUCT'. Téese 'OlUxiz-I Tat würds iskocb die Koükgen rss V?xstorkeneu WM in kkw: BMUFUUN „*.-n ißrs PPÖ! crübüttsrn. die für fi: daxin késlxbc', Für kus Wyhl TSI Landes zu arbeitcn, sxlkst au?“ kie Eskakr bin, raf; fie „111€ :rmordst würden.
Auf dcn Vorscblag des Ministers ('chadjsw nahm dis Kammer den Antrag an, daß die“ Beiscsung des Minister: präsidenten anf Staatskostcn stattfinden soUe, sowie die Sixzungcn bis nach dsr Beiscßnng zu vertagkn.
Das bisherige Ergebnis der Untersuchung cgcm do:“. Mörder Pctkows denkst darauf Hin, daß es :ck) Um ui,“. vkorsäßliches politisches Att-Intat gcgen Petkow, nickm 2:77:
er cmer Verschwörergruppe angeböre und dar
bemüht, die Übrigen Verschwörer ausfindig zu machen,
hat in der Nacht zum gestrigen Tage zwei Jndividusxx r.";
basket, die verdächtig sind, Komplicen dcs Mörders zu 16171. Die Autop sie d er L eiche des Ministerpräsidentcn V (:I: ::
hat ergeben, daß die Kugel drn linken Lungenffüch m:: ::;
Lungenarterie durchbohrt hat und im Herzbcutcl sté'ckkr'. z;
blieben ist. Die Ursache des Todes war innere Vsrk*".;:7:;::;
Amerika.
Die geseßgebenden Körperschaften des Staates CIF:.- xornien. haben ohne Debatte, „W. T. B.“ zuvag€„ ks“- chlossen, 111 dieser Tagung m der japanischen Frage :::-:“:6 zu unternehmen.
Afrika.
Das diplomatische Korps in Tanger hat gestern, „W. T. B.“ zufolge, in der Kasbah mit den Telegisrten des Machzen eine Plenarsißung abgehalten, in dor kzber das Reglement, betreffend den Handel mit Luxuswafren, h_e- raten wurde. Nach einem Meinungsaustausch wurdc dtc Weiterberatung auf nächsten Montag vertagt.
Nr. 9 des .Eisenbabnverordnungsblatts', beraus-
egeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten vom 10. d. M., Sat folgenden Inhalt: Erlaß des Ministers der ösxfentlicben Arbeiten vom 28. Februar 1907, betreffend Kleiderkaffenordnung für die Beamten der Staaweifenbabnverwaltung.
Parlamentarische Nachrichten.
_ Die Schlußberichte über die Zestrigen Sisungen des Reichstags und des aufcs der lbgeordneten befinden stch m der Ersten und - weiten Beilage.
* In der eutigen (17.) Sißung des Reichstags, welcher der Staats ekretär des Innern Dr. Graf von PJQsa- dowsky-quner xmd desc Staats1ekretär des Reichsjustiz- amts Dr. Ntcberdxng beiwohnten, stand zunächst das am 19. September 1906 m Bern. abgefchlossenc zweite Zusaß- Ybsrémkommen zum Jn_ternat1onalckn Usbcreinkommcn ubxxr dkn Eisenbahnsrachtverkebr vom 11. Oktober 1890 nebst dym VoUzichungSprotokoll zur Beratung.
Yräfidknt des Retch§eisenbabnamtck Wixkliaker Geheimer Rat Dx. “Schulz: Durch das internaxioxalé Usksreinkommen über den Eikenbahnfxachtverksbu das nun schon seit 14 Jahren in Wirksamksit ist, wurdc für den internationalen Gütkrvérkcbr ein einheitliches Rksbt chhaFfen; nachdem Ritmänikn nachkräglich béigsnsten ist, umfaßt das (Gebiet des intsrnatiokalen Frachtverkebrs jetzt nabc-zu alle S_taaten dcs eurwpäiscbsn Fcstlandcs. Die erste Newtfion fand 1898 statt, Jeßt wird mm smn ZWSÜM Male dem Reichstag cine zusäßlicbs Verkinbarxmz „ZM VerfassungSmäHig-Zn Bcsckxlnßfaffxmg vor- ;;elegt. Wie gut fick) das cix1beillichx chbt in ker Praxis bewährt bat, wird schon daduxck) bestätigt, daf; Weder bei dsr erftcn Revision, noch bsi dsr jkßigén zweirrn RSVifiOU grundlegende Asnde- rupaen Torgenommem worken smd; man kat fich auf Einzslbéitzn b:“)chränkt. Die Von Dsutscbland LiU-KSÖUÖTLU Anträxze, auch die vvn Oesterrsicb-Ungarn gestSMen, 1":er Tia [Mber einc Vcr- ständigung statlgefnnkén batts, babén den Wünschen der bicrübkr l'e- fragtx'n Verxretxxngen von Handel, Gewxrbe und La::kwir11chaft “sit- Wrockxn. (Fs is: gCTungen, sn" mit wcnizsn lexénabmwx znr Anncxbme zn bringen. Die Beschlüff»: smd in der der Vwrwge bkigxfij§12r1*D2nk- scbrift xäbkr erläntxtt, und ch) Dark" axmxkéMn, da!": cx"- kön Wünschen kisse-F- HaUsks rntfrriU, wcnn iF; 5.11? DT: EixxzciZ-MM 211chl eimgkxe.
(Schlaß des Blattes.)
-- Zn dk!“ heutigcn (__Z.) Sißxmg dss Horronlxanscs, welckwr der Finanzministsr Frsihcrr von Rbinbabsn Und der Znsxizministkr Dr. Bosclsr déiwobntsn, teilte zunächst dsr
Präßdext Für:": 51.1 IUn- und Knyphausen mit, das; cr zUm Eeburxétazx Seiner Majcstäs dks Königs namens 1“in Hérrcnbzxch déc (Glükaünsxbx Übxuntxelt 17352. benso habe er nach der KT“!!- stitni-an BKI Hanses Di: Majkskärsn gkbétén, dem Präfidinm eme 5Ilnkrixt§aUdienz 511 gewäßrän: disks? Bitte: ssi gsncbmigt worden, und 'das Präfidiwm babe fich bki SLincr Majsstät und bsi Jbrsr Majsstäi der Kömgin ssinerzcit gemeTDZT Und KF) als xxcngewäblt Vorgcstellt.
Tas Andenken des am 11. Januar VLkstOTÖMM Grafe'n Loopold von Klsist:ZÜch, des am L;"). Januar kastOkbknkn Bnrggrafcn Und Grafen Alfred zu TOHUOWZÜUMÜH, dos am 29. Januar vcrstorboncn Erbmarschal1s Grafen Karl von Bodelschtvingkalettcnberg und Ocs am 0. März vcrstorbkxmn Skaatsministkrs Tr. von Boettickxr ehrte das Hans in dcr Üdlicbcn Weise“.
N91: békaM sind: Graf Nale'cz-Rax'zunski, Gkaf Uon dcr S ch1xlsnburg-Angkrn, LbsrbürqermeistkrHolle- Esscn, JW von Blanckenburg Und bkrbürgcrfncistsr Suan: örliß,
Zu Mitgliedern der Staatsschu[chkommission tvnrdcn auf Vorschlag des Staatsministkrs Freihcrrn Lucius von BAUHÜUsM die' bishkrigen Mitglieder Graf von utTc'n- (Tzapski, Graf Von Nedsrn und Dr. von S Elling dUrck) ZUruf 1vied€rgewählt.
Nack) Einkritt in die Bcratunge'n nahm das Haus den Enthxrf einss GCsSHSI, betrcffsnd die Auflösung dcs Tevositalfonds der Hauptverwaltung dsr Staats- scbnldcn, dem Antrags dcs Borichtcrstattkrs (Hrafc-n von Hattsn-Czayski gemäß Unvcrändcrt an.
Ebenso wnrden nack) dcn Anträgen dcr Bcricbtcrsmtter die “;;:“sx'xzcnthärfe, betreffend die Erxoeitcrnng OLÖLandl's- P O [ *. 5 sib-c 51 rks Berl in ( Ausdchmmg auf Wil1ncrsdorfck,dic§)k b- .?xxdsrung dss Gkskßks Über den Erlaß polizsilichcr Zxraéy§x*§:':g:::1gen wegen Uebcrtrctungcxx vom *.*-“37,531:th 1883 xml» die Bildung von Paroäzialvcr- bänIcn €:: Isr Provinz Zch1€S1vig-Holstein, unvcr: änT-kr! 0.7.95 “777311671.
kk; „Zz; :x: Blattcs.)
“::-_ Leprenkzause i_st der Entwurf eines Quellen- “cs newx BcgmmdUng zugsgangcn.
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Theater und Mnfik.
emen persönlichen Racheakt gcgen (Y_cnadjen; bgndclt.“ TN]. , leßten Depeschen zufolge hat dér Mordcr ethestandcn, T.:? :“ . OWZ LV:“? "(€“- * stimmt worden sei, Petkow zu töten. Die Polizei ist :".sz Z _ „ , __ ; 5:7er "ck gestexrx wreYrkberfdcr Ausführung von „Hedda Gabler".
' "...*axx kenxr dtMs Stuck 111 der geradezu idealkn Darstellung des
Kammerspiele des Deutschen Tbeatcrs.
_ Für. kicx Darstelhzng dex auf _den gedämpften Ton géstimmten ;Z-Yaxkvrele Ibsen"? 11; das Kgmnxerxpjelbaus Eine bLfonders gkeignete zraxts: ra? zsxgte 11ch 1chon bet der Ansführung der .Gespénster', das
L;""smgtbeaters, man könnt es mit Irene Triesch und Luise Dumont
: €: dsr Titelroüc', die beide intereffante Vertreterinnen der problematischm
N::ar dxr Hedda find. (Gestern Versuchte sicb Gertrud Eysoldt zum
Z &“an Male, an dieser schwierigen Aufgabe. Auch sie bot eine , ':"slnks Lerstung, aber mehr noch als bei ihren Vorgängerinnen
eRO-ÜZUD man hier das Axtsgeklügelte dicser Gestalt. Soll der Zauber, ken „Yerka Gabler auf rbre Umgebung ausübt, nicht nur aus den Wyrrxn v-erstanden, sondern auch mitempfunden werden, so darf fie
. 22:1)! als herzloses, nur auf das eigene Wohl bedachtes Weib er cheinen.
N»: kühle, überlegene Nechnerin greift nicht zuleßt zur ifo e, tlbt O_ann ntcbt, wenn fie sich einmal Verrechnet hat. GertYuL Eysxyldtss stka wax aber von die er Art: äußerlich bie sam und schillernd wie eine Schlangezm Handeln aber mcht den dämonis en Ein ebun en desAugen- [:llcks geborebend, sondern allzu selbstbewußt. neknoanen Womenten tra *xc aber doch den richtigen Ton, so bei der ersten Begegnun mix Zövborg und bei der teuflichen Freude an dem Zerstörungswerß, das !16_ vollbringt. Den Lövborg selbst spielte Friedrich Kay [er, der uzptrobe Naturen meisterlich zu zeichnen Versteht. Nach dieser ichtung bm blieb er dem Charakter nichts schuldig, nur an die Genialität dieses Verkommxnen Menschen mochte man nicht so recht glauben. Mit - Axbert Steinrucks Richter Brack konnte man fich einverstanden er- klaren, es war eine fgute! Leistung. An diejeni e Sauers im Leffingtheater reichte fie reilkch nicht heran; das Be ere ist nun ein- mal der Feind des (Guten. Völlig auf der Höhe ihrer Aufgabe standen Eduard von anterstein als unbeholfener, gutberzi er Tes- man, Emilie Kurz als rührende Tante Julle und Lucie Hö lich als hingebungötwlle rau Elvstxd. Hermann Bahr hatte als Regiffeur mit vollem Ver iändnis seines Amtes geWaltet. Auch die von Edvard Munch entworfene Zimmerdekoration mit dem Ausblick auf den Herbstlicher: Wald gab dem Bühnenbilder die rechte Stimmung.
Kleines Theater.
Gestern Wurde im Kleinen Theater ein Werk von Hermann Heyermanns, „Allerseelkn', aufgeführt, das etwas verlegen als „Spiel in drei Akten“ bezeichnet ist. Es hat einen dramattsch
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