1907 / 65 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 13 Mar 1907 18:00:01 GMT) scan diff

Schrafwagenpark bat die Verwaltung in den festen Jahren ganz außerordentliches getan. gebaut. In den leßteu zebn Jahren sind nicht wsniger als 90

sich ganz im Auslande

außerordentlicber An- immer

erfreuen bebt

Unsere SchlafWgen erkenrung. Man

Verfügung gestellt werden, und daß ihre Einrichtung geradezu muster- gültig ist. vierachsigen Wagen gereist ist.

Jahren aus dem Betrieb zurückgezogen werden.

Dann hat der Herr Abgeordnete einen Mangel hervorgehoben, *

den ich ibm nachfublen kann, und zwar nicht bloß fur Stralsund, Hud din der Bewiüigung der Mittel für diesen Bau möglichst freie steige. (Sehr richtig!) Ick) glaube, daß bier mancherlei Abbilie er- an ze Jen.

sondern im allgemeinen; er bezieht sich auf die Bedachung der Bahn-

folgen muß, und im nächsten Etat soUen die Wünsche nach und nach berücksichtigt werden. Der Herr Abg.Wa11enborn ist dann wiederholt auf die Ein-

weiicres an, daß es sich um eine erheblichr Angelegenheit handelt, da die

reits neulich auSzufübren erlaubt, daß die Einstellung der Postwagen beiden Zügen unter folgenden Vorausseßungen stattfinden muß. Bei den Zügen, „ie Kopfftationeu berühren, es sei denn, daß die Verhältnis: ein Um- seßrn des Packwagens gestatten, oder daß in den Zügen zwei Pack- wagen mitgeführt werden. des Wagens am Schlusse infolge der Mitfübrung von Kurswagen nicht angängig ist, end1ich wenn in besonderen Fällen die

Bedürfniffe des Postladegescbäfts _ und das ist sehr wesentlich - ? füÜung der Berliner Stadtbahn. Die einzige Hilfe sei wohl nur

oder die Betriebsverbältniffe der Station es nötig machen. Es wird

den Wünschen der Reich§postverwa1tung in weiigebendstem Maße Recb- : . . nung getragen, wenn die Postwagen mitten im Zuge und nicht am ; Einfuhrung drs elektrischen Betriebes 10118 180 Mili. Mark kosten,

Sch1uffe des Zuges eingestelit werden. Der Herr Abgedrdnete bat aber da Ausfuhrung Wurde 10 Jahre dauern. gefragt, warum die Postwagen Durchgänge haben müßten. Ja, meine 7 Herren, sie müssen keine Durchgänge baden. Wenn sie in Abteil- ? zügen laufen, legen wir keinen Wert auf die Durchgänge. Wenn sie aber in D-Zügen laufen, so legen wir Wert darauf, damit das Z den : ist nicht Z

Zugpersonak aus dem Packwagen durch den Postwagen in mit Passagieren besetzten Zug gelangen kann. Das nur für das Personal bequem, sondern es entspricht dem Be- dürfnis. Mit dem Herrn Staatssekretär des Reichspostamts ist der- einbart. daß Posiwagen, die bintér der Maschine laufen müssen,

im Dienst befinden. Ich gebe aber dem Herrn Abgeordneten recht, es ist durchaus erwünscht, auch die Postbeamten in jeder mög1ichen Weise zu schüßen; und dem soll tunlichfi entsprochen werden.

Bei den Besoldungsn für die Ministerial- direktoren will

Abg. Rosenow (frs. Volksp.) die Vsrlincr Veckebrsderbältniffe,

speziell StraßendabndcrbältnYe, zurSpracbe _bringkn, wird aber daran ; rr Mit dem Hinweis darauf Verhindert, ** daß dieses Thema znr allgcmemrn Dedattr gsdört hätte Und edentuell ;

dom Präsidcnten don Krö

Ti der drittrn Bératung des Etats zur Sprach: gebracht werden nne. "

Der Reit der ordentlichen Ausgaben wird ohne weitere -

wcscntliche Debatte dewiÜigt.

Bei den cinmaligen und außerordentliche" Aus : gaben, und zwar bet den. Auggaben für den Eisenbahn: direktionsbezirk Altona, berichtei

Referent der Budgetkommisfion Ab.]. Macro üdrr die Kom- misfionSVerbandlungen,

Abg. v 0 n Qua ii (konsJ) gidt dcr MCiUlmg Arrsdruck, daß €*.“? r11rchau§ angebracht ssi, auch diese einmaligkri Ausgaben nur zum Teil durch Anleihen zu decken, und wünscht, daß die Urbcrganzsdrrbältniffe am Bahnhof in Altong gründlich gerecht wcrden möchten.

Abg. B r ütt lerctkorif.): Es ist erfreUlicb, daß durÖ die Erklärrmgen des Herrn :Ninisters in dcr Bad etkrmmission fcitgsiielit ist, daß die großen Betrisbsitörungen, wel ? der Eröffnung des Hamburger

auvtbabnbofks frlgirn, nicbt Von der Technik der

taatsbabndkrwaÜung der7chu1det im:“, sondern arts eilten Verwaitrmgsmafzrrgeln der Eiscnbabndirektirn Altona rnben. Der Herr Minister hat erklärt, daß die der Aikonaér Eisenbadndirekn'on krsonders Vorsicht bärtsn auf- erlegen Wilen, daß ste es absr an dicser Vorfickyt babe isdlkn 1affen,d:n Babndrs Livrelrstraßa zu friih aufgxbdbsn und dsn Vorort- Verkebr nacb Oklsdorf zu fräi cingefirdrt babe. Jm Ergensas zu der Fürsorßs fir: die hamburgischen erksbrsdsrbäirxxiffr sch€i:.t die Eisenbabndiréktion Altona argenüdkr den Bcicwardsn Über die Zustände des Baßnkvfs Neumünster richt die trcidcnds, iondrrn die zurückhaltende Kraft gxwesen zu 1Ein. Nachdrm, wi: im der- gangsnsn Jahr vrrsprockokn, rkr Hrrr Ministeriaidirrktor dcr Staats- babnrrrwaltung [wn den Zastänren 1UJ1€1121ÜUsLLk rtrsÖ-ilicb Kknntnis genommrn babs, 'xixn die? dierim Abzrordnekenbansr ron dém Nednrr '.eit Jdbrcn gkküdrten Bé'cbwérksn alS bcgründrt anerkannt. Nach de'm Prorrkri] der Budgktkrmmiifion 1731"? drr Ministkr rr- kiärt: Bszügiich kr?- Baknkvfy' M*:Uuränstrr sci rknr LrKdÜÖtkzmxg durcb Kommiffark, ““rkzicil ch Miniitsrialdirékrrr, vorzxrrmxxisn, imd der Bahnhof werde iiach Wéitrn Un!“ Oitxn diirch (5313-5rräxxdr gkscbüxzt werken. “31112";erer isi rer Nerrkxu ein!?- Srciicixxxls inAnHsrckxt genommen. Auch bimficbxlicb rr?- zwriirn GlrisLH ron Rs.;rsdurs nacb Vamrrur liege die ermntung nabe, dxß dier dieEisendabnrir-„krirn Wrona rie xurückdaisonKrair gewesen sei. In dérSi UK.; dsr Budßxtkommiifidn Vorn 2-5.deri13r1905 17sz drr reritrrbersIßixxxiitsr M Bulk: Erklärt, daß die Rezierung das Bedürinis 311: Url:"zung wrimcr *;weilxr Gleise in NordiMeÖwig, al:“: rer békkils ror„:nk€r_8n, bi? jest nicht anerkennen körxe. Auch dort würrsn ?.r-„keffrn zwriT-x G1Zi1e gsbaat wérden, sobald sw nötig sei?". Trosdan 1'Sieri naÖ (inizsn Mkraxsn Von der (Tisexkabx-rerwaltung rie Jordxrunzen i".':r daI Z'Téiik Gicis Don Rendsbarz 113ch Jäbck urid ron TUV 173ch PakréUrz Und in rer Nebrxkabnvrrlaz: resiridén Jahre:“- (“.I-Z zw-Iit-x «551-323 VI:] Parr“- durg bis Tirxzieki aiU-iorrxrt UNT 23:21 Zanrrxz dswiilizl. Tisie rasche Aenkerunz drr Aus.;A-UM; könne mr O;:uch srfiért wxrden, daß die leiténde SkeUe cmi *HrUnd xizsnxr Pr€:i.in,; iixr Urieil zxändsrt babk. Hinfichtiich drr Balm NSKTÉZUrz-Öuium. iüc MW? 7216 Miirrl ksx-xirZ im Jul:? 12304 [Skriiiizl isisn, und rxreri Bau bis j25t ncch n'cht i:: 'Z1xéxri; Zeuommen "?i, danke der Nrrner drm L'iiniiier iür skin? in dsr L*;rzkrirmmiifirn gegsbexe E:Uär.m;„ welcbe 5r1g€nd€rmaßéw [IUTÉTI Die Vsrzözerunz sei entitanker, ???il über "dir Einfädrunz der Bahn in Haiam lange Verdandlxnzsn 5ch:r-€kten. Tieieldxn ssien beenxizt, Un!“ dsr Minister 33155 die Anwxiiung „1271511, daß di:!"éé erzialvrrjkt schleunigst dkarbx'nkt Und idm übsr'axrt wxrre, 55:3"; voraUT-xicbtlicb rm laufenden Jahre kér Bau Kzrnnen WSUS. BSFÜZLZÖ drr Eisen- babadocbbrück: Über ren KaiiLr-Wildäm-mei dei Zirndxburg, fährt dn Redner fort, L.]! der Yiinisjer (ine bestimmte Erkiäruxxg nicht abgegxden; (1531: nach meinen Informxtionen ist es ijUCUVS, daß sie gebaut werden wird. Rendsburg kommt

Übrr- „, k.k- Vérbatmme

Es werden nur noch 6achsige Schlafwagen !

wieder hervor, ?

daß es Wagen sind, die zu einem billigen Preise dem Publikum zur schlkswig-bolfieinscben Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn

Es ist möglich, daß der Herr Abgeordnete noch in älteren, ; Diese werden aber nach den Zahlen, .

die ich über Neubescbaffungen bekannt gegeben habe, in den kommenden Z geprüft sei.

9 zulänglicbkeit er bisher Klage zu führen gehabt [) ' Audßcht stehe; ferner wünscht der Redner Verbcfferung der Bahnhofs- _ ) Verhaltnisse in Tingleff.

stellmrg der Postwagen in die Zuge emgrgangen. Ich erkenne obne :

** tritt Sicherheit ein es umfänglicben Pet s onals in Frage kommt. Ich habe mit be- '

' in Staaken “ein. : und könne mit Recht die Erfüllung dieses Wunsches Verlangen. * Anforderungen der Eisenbatherwaltung an die Gemeinde be'züglicb ; der Kostenbeteiltgung und der Hergabe dcs Terrains überstiegen das F Maß des Ueblicben voÜkommen. Ferner bei Zügen, wenn die Einstellung ' _? darüber hinaus. - schuß don 56 000 „16 noch eine Lriftung an Terrain im Werte don

' werden. - Seislände Für die Gleise dedcutend mehr aufwenden, da der Grundwert : ?te ge.

: der Wildelamiraße in Grrß-LiMc-rfeide.

"nichts andcrrs hilft,

pl-LUZUÖM ? die großrn Städte für die Staatöaafgabsn ETÖLÖÜÖZI bkitragen.

e, und Nackteile sind unvermeidlitb. die un [iche StaatSregienmg darauf Be- uSgleicb zu chaffen. Schwierig wird das Ver-

dadur , in . eine schwierige Aber h'dffe, d dacht nehmen wird,

6achsige Wagen gebaut und dem Betrieb übergeben worden. ; haltnis auch dadurch, daß der Herr Bautenminister in seiner Person

die Eigenschaft als Bauherr und «ls [este Instanz für die landes- polizeilicbe Planfeststellung vereinigt. Schlie [ich bitte ich den Herrn Minister, daß er im Interesse des Lo alverkehrs zwischen den

einerseits und Hamburg anderseits. sowie im Intere e des Fern- verxebrs Berlin-Hamburg auf den Bau der Abkürzungslin e Aumühle- Gltnde-Hamburg Bedacht nimmt. Der Herr Minister hat in der B'udgetkommission erklärt, daß eine Entscheidung no nicht getroffen sei; auch wurde mitgeteilt, daß dicses_ Projekt über aupt noch nicht Ich bitte um baldige Prüfung und günstige Entscheidung.

Abg. Metger(n1.) tritt für den Neubau des Bahnhofes in Flensburg em. 'Esxständen allerdin 5 große Terrainscbwierigkeiten entgegen, aber dre Finanzverwaltung ?olle darauf Rückficbt nehmen

Abg.Bachmann(n1.) spricht [eine Freude darüber aus, daß der Umbau des Bahnhofsgebäudes tn Tondern, über dessen Un- abe, nunmehr in

Bei den AUSZaben für den Direktionsbezirk Berlin

Abg. Lüdicke (freikons.) für die Errichtung ein-xr Güterausladestelle Die Bevölkerung betrage dort jetzt 2000 SeYin e

" _ Es werde sonst immer nur die Her- gabe des Terrains fur die erste Anlage gefordert, bicr gebe man Es werde von der Gemeinde außer dem baren Zu-

53 000 «46 gefordert. Das könne die Gemeinde nicht leisten.

Abg. Hammer (kons.) vrrlangt dringend Abhilfe für die Ueber- in einer Art Scbwer-sbabn über den jeyigen Gleisen zu finden. Die , Zunächst wolle man die Erfahrungen mit der elektrischen Bahn Hamburg-Blankenese mit Oberleitung abwarten. Nach den Erfahrungen soÜe man wenigstens dre dazu sebr geetgnete Wannseebabn mit elektrischem Betrieb aus- siatten; damit solle man nicht noch 10 Jahre Warten. Wenn man dix Massen in Nixdorf, oder Hermannstraße des Abends aus den Zugen kommen sehe, zwktfle man, daß es üderbau t noch möglich sei, diese'Maffen ju bcfördern. Das sei nur mözli dadurch, daß das Publikum sehr gut diSzipliniert sei und imxner rechts gehe. Der Schnelizug auf der Wannjeebahn Verlin-Zeblendors solle wieder eingezogen werden.

' Cs müffe aber ein ErsaZKdafür geschaffen werden, indem ein solcher : Zug auf drrLYotsdamer Otammbabn eingerichtet warde. Der Tunnel

unter dem abnbofSchlachtensce müffe Verbeffert werden, dieser

stärker korxsiruirrt werden als die bcxrtigkn, imd daß sie an bsirrn könne mit einer Nngabe W" “W 6000 ““ ““ck für FUÖTWSkk Li"-

Cnden mit Schußabteilen versehen werden, die mit Postbeamten nicbt gerichtet MWM" J" Nowawcs MMS eine neue Unterführung einge- bescßt werden dürfen. Die Postbeamten werden durch die Brtriebs- ,

ordnung den Eisenbahnbeamten gleichgestellt, weil sie sich wie dicse -

richtet werden, die mit einem Male fünf Straßen in Nowawcs und Neus-rdorf zugute kommen würde". Von der Grmeinde werde ein zu dodseruschuß Verlangt. Endlich müsse der Vorortverkehr nacb Trrbbm eingerichtrt oder wenigstens der Vororttarif zagestanden Wenn der Fiskus noch lange warts, müffe er für neues

Abg. Dr. M üller- Berlin (fr.Vo1kép.): Auch ich meine, das; dem

; Vrrkcbrsbedürsnis es eritspricht, wenn der Vorortderkrbr über Lichter- ? frlde Hinaus bis Trebbin weiter geführt werde. In der Errveitérung und

Verdefferrmg des Vorortverkehrs muß unsere Eisenbabnpolitik etwas großzügiger geiriebrn werden. Nur auf diesem Wege läßt fich das Wdhmmgxe-irnd lindern. Ein großer Mißsiand zum Schaden des gciamtrn Vérkcdrs der Anhalter Babu ist eine Nideaukreuzung bei _ Vor kurzrxn brach in der Nabe diesrs U?USTYWIZSI Fcnrr aus, und die Feuerjprißr mußte an dcr Barriere haitcn, eine Spriße kam deEwegkn in Kollifion

_; mit cinrm Schr..nkenwärter. Ich habs srlbst gesehen, wie die s weren

Stciriwagcn mir noch mit Mühe ror Einem Zuge rechtz€itig 11 er dic Gleiss kommrn konnten. Ick) würde als deradtwortlicher Mann keine Einzig? rrtdige NJcht mehr wrgen dicser Nidsaukreuxung Haben. Wenn _hier Jntcreßcnkonfllkte beireden sOÜCU, so gibt rs dock) höhere J!]skkésikn, da?- sind die "Intercsien der Vkrkebrkficberixcit. Wrnn _ _ hatte hier das Reichseikenbabnamt cin- grrisen münsn. Eniwsder muß die Bahn oder die Straße Msitigt werdén. dic Sich-Zrbxit muß bergrsrelif werrkn. In dem Vorortrn-rkxhr 191116 die Vérrraltung nicbt Rückschritte machen, wis: bei d?! Aufdcbung dss so,;enanntkn Bankierzugcs zwischen Bexlixr urid Zed1rndorf: di? Vsrwaitung darf nicht dstn Worte widerrprechem „Wir strben im ZSiÖM dss Verkehrs.“ Erleichterung und Verbiüiqung des Vorortverfxbrs muß erreicht wsrden, da auch

Abs. Cassel (fr. VOikÖP-)T Dec Vorortderkrhr des Sonntags svrichr aller M2nsch1ichkeit Hohn, dis Ueberfüiiung ist so stark, daß Personen mit schwäch1ichcrcr Krustirution sicb diesem Verkehr doU- kommen frrxidaltrn müffrn; c*:* bieibt dm Massen in den Coupés karrm ri? nötig,? Frrib:it zum Atvtcn. Es mxß möglickost sofort Ltwas ssscdrben durch Eine Vsrmcbrung der Bkamten. Man kann dkn Bcamt-“n in_idrer Zeitrigen 3,1131 gar kciroe: Vorwürfe machen. Die Vsrwacknng wUTe fich einmal die Szxncnan dsn Sonntag?" ansebrn, Um dcnrtöiicn zu kömicn, waddaz für cine Sdnntagsrnbe ist.

Arg. Gol dichmidt („fr. Volksp.) regt di? Weiserbinauslcgung dcs Göriißer Bahnhofes in Bkrlin an, um das Trrrain dss (111811 Babu- lwféx- beffcr ausnußén und weitrr draußkn cinen bsfferen Bahnhof €inrichtkn zu könnrn. Der jexZi-ze Babnbof sei zugleich Li!“- Verksbrs- kindrrnis. Es beiße, daß nur drr Güterbabnhrf wegdsrlegt werden ipilé; ra-Z würde :;ickpt rich1iz sein. Dér Bahnhof [Mtékbinké den FirTÜ'InVlekÜk- weil wedrr CMS Unrerfäbrnng noch eine Uxberxübrung M*: ,x.

Miniir-„ri„ridirxktrr Wirsemr crwidxri, daß dirskr Gedanke noch nicht erwrgén ysi.

Bei den AusZabkn Bres1au bomrrkt

Ab,» Baensch-Scbmidxlein (freikrns.,;: In diesem Et1t stehen 100 000 „46 «ls byte Rats für 'de'n Umbau deI Nabnbdfsd Hirsciydkrg, fiir dsn im 5:4sz 2 Miliidnen QUFZCsSBk warém („7,5 i1t jrßt in Hirschkérg d;? 'Muxier kinrs prsrrßiichsn Bahnhofes geicbaffen WOrOkn, und jsr-xr, rer (ie SWT ra'sreit, wird seine Fcéud-e üksr diesen rräch1igen Ban badrn, dcr Mit übst den Babnhri Frisdrichsiraße “and andcre dixjauézrbt. Um so mrkr fÉÜt es auf, wenn man diksktl Vrachwdl1€n Baddbr? rrrxäßt urid sich dann ri: Bahxhise i:: 32112:- 11-811 und Zchmieksdsrg anfirdt, die jcérr Bescbrsidung spotten. T.“: Fragt man sich, wis iir rs möglich, dax“; nicbt längst Rémekdrrr ZeiÖFen ist Ich bitts den Minister dringend, nunmrdr aucb icin miidrs U:;z-x' QU? dizss Grfilde wrricn zu woÜen, damit diese [T.TZSMSÖU LTIULTFU Zusiäirde aui diescr! beiden Babuböf-én b?- ieirigi wxrrrm. Herr von Luzi: sagte mir neulich, 65 gibt keinen grÖß-xrsn Ririenxbirgseiiknbabnsntbufiasten wie mich, derm ich möchte am lixrstsn SÖUSUJÜZ! auf die Schneekoppe haben. So schlimm rin ich niÖt. Wenn wir abrr vielleicht einmal die Anlage eines thxxcxx S:!)nerfrpve 2rrrichen, so würde der Ruf „Bahnhof SCHULE- ivrrr. (11165 ::USiteizsn“ kxinrn Mknschen mrhr mit Jubel erfüllen als mich. Ter V?xkskr nach d::n Riesenßebirge nimmt in enormer Weise zu, ard das Errgézrrkrmmen der Eijenbakxn durch bessere Zug- rxrdimruwzen bat dazu b:“igetrazen. Um so mehr bedankte ick), daß die Ankeßung des Abg. Serkei-Hixscbberg bezüglich der Mietssteuer im Ririensrdirge neulich nicht eine freundlichere Antwort von dem Finanzminiixer erfahren hat. Wenn ich damals nicht in die Heimat zurückgerufen wäre, hätte ich diese wichtige Anregung des Abg.Seyde1

für drn Direktionsbezirk

'

durchausunierftüßt. ' den Vabnbofkbau *in Grunau meinde mit einem Zus iir AnspruT genommen wordeißn, KG““ sie zu schwer ins Gewicht fa11t. J bitte den Minister, Mudk walten zu la err und die Gemeinde von der Bezahlung des : Lebuffes zu be rxten. Ferner wünsche ich die Anlaxze zweier Kreuzun ' tationen. Die eine zwischen Petersdorf und N ederscbreiberhau gs- unserex prachtvollen Riesengebirgsbabn besteht bereits; es wäre a?,uf zu wunschen, daß ihre Eröffnung in recht kurzer Zeit “fol? ZYX 11945"thk edeadx? AnlegLBg einer KresznigsstatäiM-ktwa öwksädgen - un e u ung. envarte, m 1! en E - die Yxttex-OausÉFworfen wferkxxn.s) be rkt d ßd tat dafi" g. r. agner ret on me , a er neue-Hau in Breslzm schon wieder zu klein zu sein scheine, deshalb köTthaekinde Schne11mge _nach Königdzelt und Hirschberg in den Hauptbahnhof nicbt eingefuhrt werden. Man wünsche wenigstens, das; die drei Sclxnellxugdpaare nacb de_m Riesengebirge in den Hauptbahnhof ein. gefuhrt wurden. damit die Reisenden einen bequemen Uebergang zu diesen Zügen hätten. Oder man solle wenigstens vor dem Freiburger Bahnhof eine Vorortstation einrichten und von dieser einen Uebergan nach dem Hauptbahnhof'scbaffen. Fernercmpfieblt der Redner dringenß uziter ausführlicher Schilderung der dortigén mißlicben Verhältnisse die Herstellung emer Unter übrung oder Ueberfübrung der Bahngleise am Bahnhof Oderwr in reslau.

Minister für öffentliche Arbeiten Breitenbach:

Meine Herren! Die Verwaltung ist nicht der Auffassung, daß der Breslauer Hauptbahnhof nach seiner Fertigstellung sich als zu klein für den Verkehr erwiesen habe. Sie gebt freilich von der Vor- aussevung aus, daß unmittelbar nach Vollendung des Hauptkahnhokg der Freiburger Bahnhof zum Personenbabnbof aussubauen sein wird und der Niederschlefisck-Märkische zu einem leistungsfähigen Güter, bahnhof. Ich bin der Meinung, daß es an sich durchaus nichtn- wünscht ist, in den (Großstädten den Verkehr auf Zentral- und Haupt. bahnhofsanlagen zu konzentrieren, daß wohl eine solche Konzentrierung unter Umständen, wenn die örtlichen Verbältniffe dazu zwingep, in Aussicht genommen werden muß, daß der Verkehr aber im ange. meinen fick; beser sieht, wenn man die Anlagen in den Großstädten dezentralifiert.

Was die beklagte Verzögerung der Ausführung der liebe:- fübrung am Odertorbabnbof betrifft, so ist es ja leider richtig, daß die Angelegeribeit noch nicht den erwünschten Fortgang genommen hat. Die Interessenten haben ihre Bereitwiliig. keit, einen Beitrag Von 90000,“ zu leisten, zurückgezogen. Inzwischen sind die Anforderungen an die Anlagen ganz erheblich gesiiegen, und es bleibt nun nichts anderes übrig, als erneut zu projektieren und erneut zu verhandeln. Freilich geht die Staatßregierung von der ganz bestimmten Voraußseßung aus, daß die Jntereffenten ihr Interesse an der Sache durck) einen Beitrag nach wie vor betätigen werden.

Abg. Wismar": „(nl) schiidert die mißliclyen Verhältnis: des Bahnhofs in Ltegnxß und wunscht Vor allem eine Bedachung dcs zwxiten Gleises, dre Yxerbesserung des Außgangstunnels nach der Straße und die Beseitigung des Nideauüberganges zwischen der Glogauer und Lübener Straße. Man sei in Liegnitz gespannt ge. wesén, *was der Kaiser bei seiner Anwesenheit gelegentlich der Kaiser. manöver über den Bahnhof sagen würde, und man habe Wenigstens den Tunnel etwas freundlicher ausgestaltet gehabt. Aber die Eisrnbabn. vrrwaitrrng babe schlixßltcb das Glück gehabt, daß der Kaiserdeu Babubor gar nicht beruhrte, sonderix an anderer Stelle im Automokii in die Stadt kam und ebenso_zurücksubr; _

1) Ver den Ausgaben fur den Direktionsbezirk Bromberg ittet

21ng P'eltasobn (frs. Vgg.),_ die Strecke Bromberg-Holw salza zwergletfig auszubauen. Ein !olcher Ausbarx sei aus Verkehrs- rückficbten grboten und vielleicht auch aus siratrgi1chen Gesichtspunkm sebr angebracht. _ . _

AbgBiercckifreikorq.) begründeteinen Anika g, wonach Pétitirnn * des Magistrats zu Zastrow u. a. um Einführung des Vrlibabn- betriebrs auf der Stréck: Poier)“-Schneidemüb1-Beigard und die Petition drr Handelskamrner fÜr den Regierungsbezirk Kö-Zlin za Stow ebenfalls um Einführung des Vollbabnbetriebes auf dieser Strecke und der Strxcke Nerrsiettin-Swlp der Regierung zur Be- rückticbtigung überwiewrx werden sdlien._ Die BabuhofIdrrhält-riffr in Schneidemühl und Po1en _bedürsten einer dringenden Neugestaltung. Gczenüber der_n Schwergewicht der Stcllen, Von denen die Pexitionen audgkgangen yeien, habe der Minister das auch in der Kommixfion anerkannt. Von Posen aus gehe in dirrkter Richtung nach Nordxr keine einzige VoUbabn. In einer Spannweite von 250 Kiirm. iet nördlich _don Schneidemßbi keine VrUbabn zu finden. Die nach West- preußen sabrendsn Badegaste machtenzlieber einen Umweg Von 400 leom. über Kreuz, ebe ßeffickp dm unficheren Nebenbabnanschlüssen anvertrautsn. Der Auxdau diejer Strecke als Vollbahn-würde eine Hebung de:“? Vcr- kebrs zwiichen Nord und Süd zur Folge haben. , _

Abg. don Schmeling (kons.) bittet ebenfalls um Ueberweixung dirser Petitionen zar Berücksichtigung und Weist brsonders auf di? Bc- deutung solcher Volibabner) für die Stadt Stow und den Badeort Stoipmünde bin_. Swix) jei als die bereutkndste Stadt des ö'lllÖM Pommerns anznieben. _

Abg.Kind1er (sts. Volksw.) uxterstüxzt die Bitte um Uzbek- weisung der Prtition zur Berücksichtigung.

Berichterstatter Y_bg. Macro weist darauf hin, daß es Gw'iogrnz [)eit drr Bildgeikdmmiifion sei, derartige Petitionen der Régiswr«g_ 111? Material zu üdrrweiten, da dikse ailcin axnau die Verbältnime uber“ schauen könne, und man fi_ch auf fie verlaffen müsse. Er birke dcsdalk, dem éinitimmigen Beschluß der Budgetkommission auf Ueberweisuns als Matérial beizutreten.

In der Abstimmung wird der Antrag auf Uebrrwedung zur Berücknchttgung angenommen.

Bsi den AUSJaben für den Direktionsbezirk Caisei bemerkt _

Abs, Girim (nl): 'Die Beleuchtung auf den Vahnbökérx klclk-ék Städte Läßt okt wel zu wünscbsx übrig. Abkr ich kenne STQTTI VDK mir 4000 Einwdbrern, die eigene Elektrizitätsirnlagcn b:“sixsrxi ZUK kerri“. doch die Bahnhöfe znr Brlsuchtung nicht angöikkkéisn find. Bei kék Beratung ch Handelsstaxs hat man viel don Dr_r 9qu der Léixtungsfähizkeix_des Kleinßewerbes gcgenübxr den Grrtzbsxttsbéu grsrrxbsn und dar_aus_ binzcwicxen, daß den Kleinbetriedxy oft n;“? biÜige Bstrirdskraix 781712. Diese biÜi-ZL Bciricbskraft laßt fich_ 5" cinrr qröi:_rrrn Anzahl don Konsum-cntrn leichtsr schaffen. Ic_b MÜ" den Minixter bittkn, daß bsi elektrischen Anlagen kleiner Starte chch die Bahnhöfe medr als bisher angeschlossen würden. 'Der EU,?!" badnderwaltung darf LI dabciauf eine evcntuelle kleine Dlffchéz "W ankommen; denn einmal werden dadurch die Bahnhöfe WMA,?" leuchtet, und die Eisenbahnverrvaltung wäre auch im Sinn? LM" guten Mittelstandspolitik tätig. '

Bei den AusZaben zur Herstellung eines Lokomotiv- schuppens auf dcm Bahnhof in Göttingen werft N

Abg. Dr. Eckels _(nl.) auf die wachsende außerordevtiicbs »“ deutung diexes Bahnhofs hin, dessen Verhältnisse dem Verkehr tat“ sächlich nicht mehr genügten.

Minister für öffentliche Arbeiten Breitenbach:

Ich kann meinerseits die dringende Notwwdigkeit einer Acndcnms der Anlagen in Göttingen durchaus anerkennen. Leider haben die V““ handlungen mit der Stadt Göttingen ergeben, daß eine (Finißm'g biafiazmck; des Ueberfübrungsvrojekts richt möglich war; die Stadt

ck abgelehnt. Es wird nun neuerlich eiu Unterführungspwjekt

„rbeitet, und ich hoffe, daß die weiteren Verhandlungen zu einem baldige“ günstigen Abschluss: führen werden.

Bei den Audgaben für den Direktionsbezirk Cöln bittet

Abg- Dr.?crßbeuder (Zentr.) um schleunige Verbesserung der Bahnhofsverba tmffe in Beuel.

Minister für öffentliche Arbeiten Breitenbach:

Meine Herren! Die Beseitigung der Plankreuzung in Beuel seg! im eminenten Intereffe der Stadt Beuel und des gamen VerkebrS, der über den Ueberweg sicb voliziebt. Es ist in Aussicht genommen, die Plankreuzung mit einer Aufwendung von 280000 .“ zu beseitigen. Nach Auffaffung der Verwaltung wird den Bedürfnissen der Stadt Beuel und des Verkehrs durch die Art der Ausführung in

jeder Weise Rechnung getragen. Es wird eine neue Zuführungsstraße

gebaut, sodaß von der neuen Rheinbrücke von Beuel fast in gerader Linie der Verkehr unttr der Babu hindurchgeführt werden kann. Wenn den Wünschen der Stadt Beuel entsprochen werden und die Bahnlinie gehoben werden sollte, so muß ein Betrag aufgewendet werden, der fast dreimal so hoch ist, 830000 „76, für die Beseitigung dieser einen Plankreuzung. Die Stadt Beuel leistet keinen Zuschuß; der Eisenbabnfiskus übernimmt die Kosten der gesamten bau11chen An[age„ Ich glaube, damit muß man sich genügen laffen. Die Staatöeisenbabnverwaltung ist im weitesten Umfange zur Zeit bemüht, Plankreuzungen zu beseitigen; sie wird aber gehemmt und aufgehalten, wenn so außerordentlicben Anforderungen, wie sie hier gestellt werden, Rechnung getragen werden sollte.

Aisögl. Underberg (Zentr.) bemängelt die Bahnhofsverbältniffe We e . iu * bg. Busch (Zentr) bemerkt, daß die Bahnhofsverbältniffe in Düren durchaus nicht mehr der industriellen Bedeutung dieser Stadt entsprächen. -- Weiter bittet der Redner, daß der Bau der seit 15 Jahren bewilligten Bahn Jülich-K1ede möglichst bald in Angriff genommen werde.

Abg. Hoeveler (Zenta) btttetum schleunige Jnangriffnabme der Herstellung des im Etat vorgesehenen zweiten Gleises der Strecke Geldern-Kevelaer.

Bei den AUEJaben für den Direktionsbezirk Elberfeld

kla t

gAba. Dr. Fervers(Zentr.) über die mißlichen Eisenbabnanlagen in der Stadt Düffeldorf und namentlich über die Niveauübergänge da- sribst und empfiehlt ferner eme Verlegung des Bahnhofs Derendorf, weil nur so eine Verbesserung des Bahnhofs möglich sei, zumal bei dem jeßigen Bahnhofes ein genügender direkter Zugan fehle. Es sei zwar anzuerkennen, daß bereits 2 Millionen für die erbefferung der Bahnanlagen in Düsseldorf außgegeben seien, aber diese Verbesserun en hättsn Wesentlich im Jntereffe der Verwaltung selbst gelegen. er Minister möJe die Stadt selbst besuchen, um die Reformbedürftigkeit der dortigen Bahnanlagen festzustellen. Man habe in Düffeldorf das Gefühl, daß man aggefiwts der wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt egen die nahen Stadte Cöln und Effen benachteiligt sei. Die Ver- ?egung der Verkehrsinspektion aus Düsseldorf sei auch als eine Schädigung der wirtschaftlichn Interessen der Stadt angesehen worden.

Lei den AusZaben für den Direktionsbezirk Essen mimi t Abg. Franken (nl,) eine Verbesserung der Babubofßanlagen in

Gelsenkirchen durch Ausbau der vorhandenen AnlageKzu einem einzigen großen Bahnhof:. Bei den Babubofßanlagen müne man auf das roße Kanalwerk Rücksicht nehmen. Erfreulich sei, daß der Bahn- Jofsbau in Wanne in Angriff genommen sei. Bei dem Bahnhof in Herne brächten ferner die Niveauübergänge Absperrungxn bis zu 42 Minuten pro Stunde mit sich; der Umbau dieses Bahnhofs dürfe nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden.

Minister der öffentlichen Arbeiten Breitenbach:

Das Bedürfnis des Umbaus des Bahnhofs Herne wird an- erkannt, und wir werden bestrebt sein, den Umbau auch möglichst bald zur Durchführung zu bringen.

Bei den Audgaben für den Direktionsbrzrrk Frankfurt a. M. befürwortet

Ab“ . Jungbenn-Hanau (ni.) die Errichiupg eincr Haltesteüe in Roßdor und die Erweiterung der Güterladestelie Ostbrim sowie die Verbesserung des Ostbahnhofs in Hanau und weist auf einen Unglücksfall bin, von dem ein junger Mann betroffen sei.

Minister der öffentlichen Arbeiten Breitenbach:

Meine Herren! Der Herr Abg. Jungbcnn hat eines Betriebs- unfalle Erwähnung grtan, den er auf die Mangelhaftigkeit der Be- triebßaniagen in Hanau zurückführt. Die angestellte Untersuchung hat aber zweifelsohne crgebm, daß der Vetriedsunfal] nicht auf die Mangelhaftigkeit der Anlagen, sondern lediglich auf das Verschulden drsVerlevten zurückzuführen ist, der einer Aufforderung, zurückzugeben, nicht Folge geleistet hat.

Im übrigen kann ich mitteilen, daß die Eisenbabndireition Frank- fmt den Auftrag erhalten hat, die Frage des Umbaues drs Bahn- boch Hanau zu prüfen.

_ Abg. Mkvenschein (kons.) wünscht die Errichtung Einer Halte- Lielis in der Nähe don Elm. _ „_ '

Abg. Funck (frs. Volkép.) wünscht, daß der Mmutxr kleinliche Fiékalitäten beseitigen möge. In Frankfurt habe MM emen [q.hrelangezi Kampf um die Beleuchtung drs Vahnbofßplaßes fuhren mriffen, dre St_aatSLisenbabnverwaltung habe sich geweFrrt, den Platz _zu béleuchien; HLM Sache sei zwarieyt erledigt, aber die!5 elerrcbtung genuge noch ntcht. “Kc Eigentumdverdältniffe dieses großrn Plaßrs Vor dem Baixrbofe 161691 schwierig. Eine Breite von 13 Mster gehöre der Stadt, die _übrigen 80 Yketcr dec Staatseisénbabnderivaltur-g. ,Das Straßen- Maiter bedürfe dringend einer Erneuerung, der. in Paris Er- ichein€nde „New York Herald“ hade darauf biugewtcsen, "daß diese

flasierVerbältniffe einrr Stadt wie Frankfurt a. M. nicht wurdig seien.

5 handle fich natürlich um die Kostenfrage. Dre Stadtnbabe einen Bors lag wegen Abtretung des Plaßes zum großten Teil (m" die Stadt gemacht, es sei nicbt einzusehen, warum die Elieübabnverwaltung darauf nicht eingebe. Dix Sxadt habe einen Voranschlag von 13 800 „“ jährlich ur die Unter- haltung und Reinigung des fiskalischen Teiles des laßrs vorgelrgt, eme'Antwort sei noch nicht erfolgt. Die Staathabnderwaltung moge enrircb die Sache erledigen, da die Verhältnisxe fur die Stadt m_turlich sebr peinlich seien. Bei dem Zentralba nhof rn Frankfurt wurden ailerdings auch noch Aenderungen notwendig sem, dir aber "OÖ Millionen kosten würden.

Abg. Bartling (nl,) wünscht, wie im vorigen Jahre, die Her- steliung einer Haltestelle bei Niederfoßbach im Rheingau, um die seit Jahren Einaaben gemacht seien, und den Umbau des Bahnhofs in La"LUIrlscbwctlbach. DerRedner dankt ferner für deri Neubau dcs ngn- boss in Wirsbaden, befürwortet aber eine Erweiterung des Guter- babnbofs daselbst. ,

Abg-Dr. vonBoettinger (nl,) bedauert, da bci unseren Bahn- böfrn nicht die Einrichtungen wie auf englischen * abnböfen getroffen 121?"- wo die Reisenden in der bedeckten Halle die Droschken vor- fanden; vor unseren Bahnhöfen ebe es nicht einmal eine Bedachung, unter deren Schuß man in die agen einsteigen könne.

Abg. Wolff-Bicbrich ("Y lenkt die Aufmerksamkeit auf die kabesserungsbedürftigkeit der * ahnhofsverbältniffe in Höchst.

Minister der öffentlichen Arbeiten Breitenbach:

Jeb stimme zu. daß die Höchster Babuboföverbältniffe einer wesentlichen Verbesserung bedürfen. Ich kann in Aussicht stellen, daß alsbald eine Prüfung dieserbalb eingeleitet wird.

Bei den AUSgaben für den Direktionsbezrrk Halle bemerkt Abg. von Schenckendorff (ni.): Der Minister hatnach unserem Antrag vom vorigen Jabra für den zweigleisigchusbau der Berlin- Görlißer Eisenbahn _ sicb dahin entschieden, daß ießt noch dringenden? Bauausführungen vorlägen, daß aber in der Erwartung Weiterer Verkehrdsteigerung dieser Bau für 1908 in Ausficbt zu nehmen sei. Dadurch löst si die schriüe Dissonanz, die durch das schreckliche Spremberger isenbabmmglück entstanden ist. Die Antragsteller danken dem Minister, daß er die Hand zum Frieden bietet, in die wir berzlicko einschlagen. Wir hoffen, daß dieses Unglück für den gesamten staatlichen Babnkomplex Früchte tragen möge zur größeren Sicherung des Betriebes durch gründlichere telegrapbiscbe Aysbildung und Schulung des Personals. Der Minister knöpft zwar an die Herstellung des zweiten (Gleises die Bedingung einer weiteren Verkehrssteigerung, diese wird ficher eintreten, zumal wenn die Verwaltung den Ver- kehr der Berlin-GörliZer Strecke dadurch Hebt, daß fie den Dur?- gangsverkebr zwischen 5 erlin und dem Riesengeb rge nirbt nie r über Koblfurt-Vreslau, sondern über Kottbus und Görlitz leitet. Die Strecke Berlin-Breslau über Kottbus-(Görliß ist nur 1 kw länger als die Strecke über Frankfurt a. Q-Kobl- furt. Aber die Steigungsverbältniffe sind günstiger. Die Berlin-Görliyer Bahn ist bisher stiefmütterlich behandelt. Von Anfang an für zwei Gleise angelegt, entbehrt sie doch noch des vollen Ausbaues. Die in den 70€r Jahren eingerichte'tenSch'rwllx zü?e Berlin-Görliß-Wien sind schon Ende der 70er Jabre'wtedcr au gehoben und die Schnellzüge zwischen Berlin und Görltß erst 1897 wieder eingeführt worden, wobei aber zugleich die dirckte Ver- bindung mit der Stadtbahn in Berlin aufgehoben wurde. Möge der Minister die uns chblesiern widerfahrene Zurückseßrzng wieder_aus- YF??? durch die Ersüüung der b€r€chtigt8n wirtschaftlichen Wunsche

e ens.

Abg. v on Dirks en (freikons.) weist darauf hin, daß die Eikenbahn- beamten eine Aenderung des Gefahrensignals wünschten tn der Werse, daß ein schriller _Ton an Stelle des je igen mehrmaligen Anschiagens der Glocke eingeführt werde, und emp eblt sodann nochwals dringend in Hinsicht auf das Syremberger Unglück den doppelglxisigxn Ausbau der Strecke Kottbus-Görlitz. Die Babnboféderbälfmffe m Kottbus seien keine befriedigenden mehr. Die Stadt Kottbus bab_e_ aber fich bereit erklärt, Beiträge für eine nötig werdende Uebersubryng zu leisten. Sollte der Hsrr Minister im Mai einen Audflug m_das Riesengebirge beabsichtigrn, so möge er einen Zug in Kottdus uber- springrn und sich durch Augenschein Von den dortigen Bahnhofs- verbältniffen überzsugen.

Minister der öffentlichen Arbeiten Breitenbach:

Meine Herren! Bei drr sechsmaligen Abgabe des foabren- signals fol] cs sein Brwsnden behalten. Im Anschluß an den Unfall in Spremberg bat eine eingrdende Prüfung stattgefunden, und die Sachderständigen smd der Auffaffux1g gewesen, daß die größte Sicherung gegeben isi, wenn wir an der sekosmaligen Abgabe des Gefahrenfignals festhalten. Die Untersuchung des Spremberger Unfalls, bei dem das Signal keine genügende Beachtung gefunden hat, hat klar ergebkn, daß das Persoxal [*.-ider nicht genügend unterrichtet war über die Bedeutxng des Signals.

Was die ebén Von dem Herrn Vorredner behandelte Frage der Schaffung Liner Unterführung zwischen der Dreddener Straße in Kottbus und der Spree betrifft, so dat mein Herr Amt9dorgänger sich vor Jahr und Tag dahin geäußert, daß eine besondere Dringlich- keit für die Schaffung diefer Unterführung nicht anzuerkrnnen sei, daß es auch zwsckmäßig sei, abzuwarten, wie die auf (Grund des jeßigen Etats herzustellende Unterführung der Dresdener Straße auf den Verkehr im allgemeinen einwirken würdr. Ich kann aber in Aussicht steÜen, daß wir bereijs jetzt in die Projektierung wegkn der Anlage der weiter

, gewünschten Unterführungen eintreten wollen.

Bei den Audgaben für den Direktionsbezirk Kattomiß lädiert p Abg. Dr. Hkisig (Zentr.) für Verlegung drr Hzli-ksirllcTaiiscbau aus dem Walde an die Krenzung dchdixUffrs. NMH W11N]ch1L_TSLÜUY- däcber für das Publikum an Unmieigriiatwnxn, soweit dic )xabr-

kartcnkoniroüe auf dem Bahnsteig oder beim Aitsgange stattfindet, wie in P?iskretscbam und Labaird.

Bei den Ausgaben rm Direktionsbrzirk Königsberg empficlilt

stein-Soldau znr Volidabn. dri Regenwetter sehr beschwerlich sei, und bitirt Um Absieüung.

Bei den Außgaben fiir den Direktionsbkzirk Mirnixcr

i. W. bemerkt , _ _ Abg. don Hagen (Zentr), daß dir ucue Sta111ch1c11*::*:.1

Xiskns gehöre, nur 3 111 tirf sci. Infolgrdrffrn kö;:1iten dis S&M nicht an ' RuHrgrbict einc Versäumnis Von 1 bis 2 Tagen zur Folge dais.

Minister der öffentlichen Arbeitrn B rei tend a ck :

ihrer Häfen kesaßt ist, sodaß es mir nichr ganz zweißcisobne erscheint, ob, wenn die Erweiternngrn ausseführt werdsn, iiberhaupt noch irgend welches Bedürfnis bcstrbt, dxn sogrnanntcn Eiirnbabnbafen zu der- tiefen. Ick) bemerke, daß die Vertiefung Line außerordentlich kost- spielige ist; Es wird mir mitgeteilt, daß 300 000 „FL aufzuwenden sein würden. Mir scheint es zwrckmäßig, daß diese Frage im Zrtsammen-

wird; diese Prüfung so!] alsbald a::gestr-[lt werden.

Die Abgg. Rein hard (Irvin) und chmhofs (ul.) wünschen Vrrbchrung der unzulänglichen Bahnhofswrbaltnrffe des Bahnhofs in Ibbrn üren bei Osnabrück. ' ,

Abg. Dr. Ide rboff (frrikdns) wünscht emtge Verbesserungen'Mr die Küstenbaixnknverbältniffe _hci Emden. _

Bei den Audgaben fnr den Bezirk St. Johann-Saar: drücken bemerkt .

Abg. don Schubert (Hosp. d. Ml.), das; er zwar yichtderkcnne, man könne nicht aUe Wünsche nacb Anlegung neuerxPaltrnrllen an Nebenbahnen erfüllen, aber aus den dv“- ihm neiiiiéb geschilderten Verhältnissen möchte doch der Minister solchen Wunscben möglichst Rechnung tragen, damit die Arbeiter des Saarbezirks leichter zu ihren Arbeitsstätten gelangen könnten, insbesonderc möchte die Erweiterung des Bahnhofs Welleswcilcr, für die auch dießmal wieder 50 000 „M angeworfen seien, recht bald in Angriff genommen werden.

Bei den AUSgaben zur Errichtung von Dicn'st- und Mietwohnqebäudcn für gering besoldcte Eisenbahn: bedienstete, 1500000 «sé, ersucht _ck

' Zcug' gsrrikicndast und trru: Aba. Gvß1ina ifrs. VOTEN] dcn AUMA! dcr Nsksnbabn AÜSn- ".*

Abg. Braemer (frcikons.) wrist dawni _“d'rn, daßin Yiiikqiirr] ri: ? ' . beiden Bahnhöfe 40 111 voneinandxr rntsrrnt 16:811, wax; sur Y'ist'ex'O-c ; ;“)

Abg. Reiner (];-Ms.) bringt Einige Wünsche dimficbtlicb dcr Bak» ; :“":- verhältniffe seines Wabikreisect Angcrburg-Löycn zum Ausdrnck. *

apenbura, die riuc Tiefe don 513 [11 babe, auf der Seite, TiO ?:“:r. . '" “' " die Haiengleise heran, was für die Kohlenwagxn ads K:“. r.) 11'."r.

Mir liegt bist ein Projekt dor, aus dem ich crsrde, das; die ; Stadt Papenburg in umfassendem Maße mit Erweiterungspiänsm *

hang mit dem Projekt der Stadt Von der Eisenbabndirektion geprüft .

Ab . Dr. ei i ( entr.) den Minister, bei solchen Wohnungs- bauten 31591“be der'ijekiiixéen Prinzipien zu folgen, welche beider inneren Kolonisation vom Staatdminifterium befolt würden. Man möge auch nicht, wie in Laband gesche en, Zwölffamilien- häuser bauen, sondern den Arbeitern ein Häns en mit ck bis & Morgen Land gewähren. In Oberschl en sei das Land dafür zumeist mit 5-600 „ji pro Mor en zu haben, und selbsi wenn der Mor en 1200 „Fi kosten sollte, dür 2 man nicht davon ab- sehen. Die An redlung auch dieser Beamten wäre ein probates Mittel zur Bkkämpfung der Sozialdemokratie. Auch die AuSgaben für den Zentralfonds, darunter 50 Millionen zur Vermehrung der BetriebSMittelé werden h_e: willi t, und der Baubericht wird durch Kennthnahme sur erled1 t erklärt. er Rest der einmaligen AUSgaben wird ohne Debatte bewilli t. Die Rechenschaftsberichte über die Verwendung des DiSpo rtionsfonds von 21/2 Millionen Mark zum Erwerb vo_n Grund und Boden für Eisenba nzwecke für 1905, über dre Verwendung des Dispositionsfon s von 21/2 Millionen Mark zu unvorhergesehenen außerordentlichen Ausgaben für 1905 und Über die Verwendung des außeretatSmäßigen DisPositrons- fonds der Eisenbahnverwaltung für 1905 werden durch KenntniSUahme für erledigt erklärt.

Minister der öffentlichen Arbeiten B r e iten [) a ck):

Meine Herren! Es sind im Laufe der Diskussion einr großcZabl don Wünschen geäußert, auf die ich ausdrückliche Erklärungen nicht abgegeben babe. Ich darf bemrrken, daß ich mich als Verkehrßminisier Verpflicbiet fühle, Wünsche und Anregungen, die an mich herantreten, mit einem günstigen Vorurteil aufzunehmen. (Brado!) Ich bitte daher, aus meinem Stiiiscbweißen nicht etwa zu schließen, daß ich diesen Wünschen crbiwld bin. Sie werden sorgfältig geprüft, nach ihrer Dringlichkeit und Nüß1ichkeit gruppiert und je nach dem Be- dürfnis in die nächstiäbrigen Etats eingestellt werden. Dann wird es an Ihnen sein, meine Herren, auch die Mittel dafür zu bewilligen.

Armschließend daran habe ich folgende Erklärung abzu-Zeben: Nack) Lage der Elatsberatung ist anzunehmen, daß die Fertig- stellung des Etats der Eiicnbabnverwalfung in diesem Jahre nicht rechtzeitig erfolgen wird, Bei der Eisenbahnverwaltung sind aber zu Bezinn des neuen Etatsjabres umfaffende Maßnahmen zu treffén, die einen Aufschub nicbt gestatten, insbesondere die etatsinäßige Anstellung der Beamten infolge umfangreicher Stkllendermebrung, Einrichtung eine?; Eiscnbabnzentralamts, sowie von vier neuen Beiriedsinspektionrn, und zwar in Hamburg, Dortmund, Frank- furt a. M. und Oberlabnstein; ferner Einführung von Ergänzungen der VsrwaLtUUJSOrdnung der StaatSeisenbabnen, wie sie nach den Erläuterungen anf Seite 38 des Etats geplant sind; die Znangriff- nahme dringsnder wichtiger und umfangreicher Bauten und anderes mehr. Ich befinde wich daher in einer Zwangslage und bald: mich bei nicdt recbtzsiiiger Verabschiedung des Etats für verpflichtet, Vom 1. April d. I. ab mit der Ausführung des Etats nacb Ihr?." Be- schlüssen insowrii ddrzugeben, wie ich es zur Aufrechterhaltung eines geficbetten Betriebeö, einer geordneten Verwaltung für notwendig er- achte. Ich gebe mich der Hoffnung bin, das; das hohe Haus diese meine Absichten biiiigrn wird, und werde daher, sofern ein Einspruch nicht erfolgt, deme:.2sprechend Verfahren. (Bravo !)

Damit ist der Etat der Eisenbahnverwaltung erledigt.

Außerhalb der Ta eSordmmg erhalt das Wort

Abg. don Brand 8 n tei n (kons.): Es istmirmitgeteiltwordcn, daß meine gestrigen Ausführungen übkr dic Y_enußnng der Eisenbahn druch die Reichstagsmitglieder hier und da so Verstanden sind, als ob dic'Wurde dcs R€ich§tags bccinträckptigt worden sei. Dcmgegeniibcr der1rse ich nach dem unkorrigirrtrn Stenogramm meine gcstrigen Worts: „Viele Rcisknde wäblc'n die [.Klaffe nicbt dcshalb, weil cs ddrnebmcr aussicht odrr die Ansstaitung reicher isi, so:;drrn wsil sie boffrxi. rntwcder alicm zu fahren odrr einc kdndrnablere Gejellsciwft zu finden. Nun weilen viele Leute die Bemerkung gemacht haben, daß es in neurre'c Zeit

. damit anders gewordrn ssi, daß die Coupés irdrrfüllt sind, und man

in der 11. Klaiic mrbr S-dancen bat, angenehme Leute zu finden (119 in drr [. Namxmtiick) Laien und Damm vfixgen sich 10 auszudrücken, das; bloß Vauinspektoren nnr ?,1ieich§tag§abgeordnete 1. Klas]? fahren. Bci der Gericht§derbandlnng über einen Raub- anfali rom vorigen Jahr Hat der Vorfi ende dcn bedrohten Herrn grirxsr, rd idw nicht auifies, ddß ein 5 kann Von der Erscheinung des Am,:cklagtrn in die 1. Klaffr eingestiegrn sei. Daraus sagtr der Das hat mich gar nicht ge- (rx: ick) bad? angrndmmrn, es wäre ein Rcichstagsabgedrdnater. "7 cine außrrgewöbnlicbr „Antwort, (6 kann :*:“157571 m der 1, Klasse, daß ein Mann berei-x-kommt, (Tchinxxng man sich in drr Tat nicht anders „115- dadnrch, das; c:“; ein Mitglird drs Reichstags ' Nrren im Reichstage sich dergegcnwärtigen, wie * 7:7», ***.“ werden sie mir dos zugeben. Das bezirbt sich '“ ““..:Ö ::iwt anf ails Reichstaxwmitglieder, sondern nur auf * ((*-.'! Worilaut ergibt, das; don einrr Bcrlsxim der Würde -::**-.'? .“er (“rinkr *.Ni'giirdcr, die meinerseits SU) torr1tänd11ch . ..-...':':€_;: :'_*;r, «ar keine Rede skin kann. *"“*:i'"-.:::-: :::: Kröcbrr: Daß ick) einc Berlrßung der Würde: des ' * i'“ :*.5557'. Wdrt-cn 111cht gcfxxiir-xn habe“, geht schoii daraus

wii. . ' * kxmsxwzgd

*- :? ZZ; :ck: siiigescbrittén kin.

Bui; ÜÖIJL 51“; Udr. Nächste Sitzung Donnerstag (Kirlrrrdsrat, Und zwar zunächst Besprechung des

r*-:'.r.iichcn ZÖUlßrsikI.)

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Statistik und Volkswirtschaft.

Hauptcrgkdnisse drr Gärtnerriftatistik in Preußrn.

iStat. Korr.) Auf Anordnung der zuständigkén Minister hat am ?. Mai 1906 in Preußrn eins Erhebung 1"!er dic Gärtnerci statt- gcfundcn. Cindrzogcri in sie Wurde nirb! bloß ric gc'wcrbliche (Härinerei untrr Einschluß dcs Pandriö mit Gärtmreierzeugmssen“ der Bxurnen- und Kranzbindcrri usw., sondern auch Die Gärtnrrki m öff-xntlichen Anlagcn, Friedhöfen, Ansicrlten n. der431., wie endlich „QMB dir vor- zdgöweise für den eigenen Haushalt betriebene („Gärtnerei (-Her*r[chaft§-, Schloß, (Hmsq Bilk»). Es sollte ein möglichst drüsiandrgrs Bt1d über die einschlägigen VerdäUnissc grwonxren werds". Dre yorn Königlichen Statistischen Lankeßamt diirch;;csü1)rteé_Erhebung bat wut mancherlei Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt: nicht nur, daß eme Anzahl Von uicht eigentlich gkwerblichen (Gärtnereibesißern nur durch wiederboltrn Schrif21vrchses, in cinér kieincrsn Anzahl selbst gar nicht zur Mitwirkung an der Festsiellurg dcr Tatsachrn zu Bewegen war, daß ferner viele unrichtige oder unvdüsiändige Angaben durch Rückfragen uiw. z:: ergänzen und zu berichtigen waren, auch die sachgemaße Abgrenzung dessen, was als Gartncrci in die Erhebung einzubeziehen war und was nicht, hat einen _ roßen Aufwand von Arbeit verursacht. Die zahlreichen Grenzfa 8 zwischen der Landwirtschaft und der Gärtnerki mußtczj nach besiimmten_Merk- malen beurteilt und entweder Von der in Rede stehenden Statistik auSgeschlofLen oder ihr zugewiesen werden, ohne da gleichwohl alle Zweifel beeitigt werden komiten. In der Hauytsa e wird indeJen das jetzt vorliegende Zablenbild über die (Gartnerei in Preu en