Religionöunterricbt lediglich ermahnt
gesagt wurde, die Diözesanen vielmehr wurden, den Religionöunterrkcbt in der Schule durch einen solchen in Haus und Kirche zu ergänzen, so wurde doch diese Proklamation des Erzbischofs von der radikalen Presse und leider auch von einem Teile der Geist- lichkeit in dem Sinne auögelegt, als ob der Erzbischof den Schulstreik bklligc und zu dessen Verbreitung auffordere.
Die Folgen jenes Aufrufs des polnischen Komitees sowie des erzbischöflichen Hirtenicbreibens und der an [eyteres in der Presse geknüpften Kommenkare war ein piößliches Ausflammen des Schul- streiks. Während am 1. Oktober 1906 sich in der ganzen Provinz 3372 Kinder geweigert hatten, im Religionsunterricbt deutsch zu antwortrn, schnellte die Zahl mit dem Schulanfang alsbald auf 31739 empor, 11111 in den nächsten zwri Wochen zu dem Höchstbetrag: von etwa 48 000 zu steigen. Diese Zahl bedeutet etwa die Hälfte aller derjenigen Kinder polnischer Muttersprache in der Provinz Posen, welche in Volksschulen zur Zeit den Religioanter- r1cht in deutscher Sprache erhalten. Ich muß es als ein er- rculiches Zeichen des in der polnischen Bevölkerung troxz aller Heyereien noch vorhandenen gesunden Sinnes bezeichnen, daß derScbulstreik keine größere Ausdehnung gewonnen hat, ob1vohl an seiner Entfachung und Aus- breitung mit allen nur möglichen Mitteln in gewissen- losester Weise gearbeitet worden ist. (Widerspruch bei den Polen.)
Ganz besonders hat sich bei dieser Arbeit natürlich die Polnische Presse auer Richtungen hervorgetan. Zunächkj wurde den gut- gläubigen Lssern eingeredet, fie seien es dem Gehorsam gegen ihren Erzbischof schuldig, ihre Kinder in den Schulstreik eintreten zu lasen. Habe doch drr Erzbischof selbst durch seinen Hirtenbrief zu dieser Bewegung das Signal gegeben. Bei dieser Dar- stellung kandelten virle Redakteure schwerlich in gutem Glauben. Denn, wir- aus drn Aeuszerungen der polnischen Presse selbst erhellt, war ihnen sehr wohl bekannt, daß drr Erzbischof unter dem “2. August 1905 ein Schreiben an den Erzbischof Popkel don Warschau gerichtet hatte, in welchem er dessen Auftreten gegen den Schulstrcik auf russischem Gebiete in den wärmsten Worten billigte. Cr bezeichnete in jenem Schreiben das Auftreten des genanntcn Erzbischofs gegen eine solche Bewegung der Jugend aks „wahrhaft begeisternde Worte der Beschwörung und Mahnung“. Das hielt die polnische PNs: im Vorigen Hrrbst aber keinsswegs daddn ab, den Erzbischof Von Stablewßki als einen Förderer des Schulstreiks zu feiern.
Untsr Bezugnahme auf dissen Hirtenbrief wmde den Leuten ferner nach demVorgange der „Gazetta Grudz1adzka“ yon allen Seiten eingeredrt, daß fie fich einst schweren Sünde schuldig machten urd gegen die Vorschriften ihrer Rel1gwn derstießen, wrnn fie ihre Kinder nicht zur Teilnahme an disser Brwegung anbieltrn. .Der Katholik, der die 1211111171? Sprache im Gebet und im ReiigionSunterricht an- wendet", wamte die .Gazrlta Torunska“, „116111 mit einem Fuß: in der lutbcrischrn Kirche.“ „Lobe Gott nicht in fremder Sprache', heißt es in einer an?.errn Zsitung, „denn ich will Dir cine alte Sache erzählen, daß am!) der Teufel hinterm Ofen das Gkbet in deutscher Sprache spricht!“ (Pfu1!1*sch1ö)
Meinc Herren, aber nicht nur an die :eiigiösen Gefübik, ,sondern auch rrcbt weltliche Eigenschaften der großen Menge wurde adpeUierf, urn ste zur Teilwabme an dem Schulstrcik zu beweg?» Die polnische Prrffe 18111113“ bei dieser Einwirkung 111 rasfinicrtesjér Weise das Réth 111111 Zuckrrbrot und Peitsche.
Einersrits Wurden die ftrcikcnden Kinder nach (111611 Richtuxgen gelobt, sie wurden als Märtyrer der beiligsn Polnischcn Sache hin- gestcllt, sm wmden untrr NamenSnennung in rmbufiastischer Weise verherrlich cs WUkkkn ihnen Belohnungen vrrsprocbm, groß- sprerberifcbz; dic L-édrrr Veyspottrnde Acußrrungcn Wurden iknrn in dcn Mund gelegt, 111 ei1zelnc11 Fällen vvrgrkommem U11botmäßigkeifen, wke das Zerreißen der deutschrn Religionsbücher, wurden dxraügrmeinert und als Heldentaten g(fciert. Zn Posen wurde rinzclne11 sozar barrs Geld (:ck-„78591811, wenn fie rimn Streik kerdorrieÉen.
In gleich.“: Weise wurdm die Eltrrn, dic ihre Kind-“r zum *Scßul- streik (111111111211, 11111 Lodsprüchen Üdersckpüttrt.
Auf dar 1111175111“. Skike €rf1111'e11 die Kind:“r, wclcke „“..-1 dem Streik nicht teilnakmrn o:er 1111 wieder eiuskeUten, 11211 111151111111 Tadel. S1;- wurden 1115 Verräter, als „Niedxrträckxtige Scbmricblrr' bingestht, dercn man fick) schämcn müffe.
D1ej11izen (51112111, wrlcb? ihre Kinder zum Unzyhorsam nicht a::freiztkn, 1791111111 nicht nur mit belsidixcmkrn Auékrücken wie .VkakläNÖZVTkkätik', ,Frixlixgr', „T41111mköpfe' Usw. 561591, sie wurdrn 1:1 nicht 111113311113111117111161 W811"? mit dem gesellschaft- lichen,1a mét dem wirtschafxléchen Boykott bedroht! Ihre Namen wurdan mit dem Z11115 drröffentlicht, daß fis ihren Kindrrr. derkotkn hätten, 311 111311211, obwohl 111? Vom rolnischrn Gclde [cdtcn 1111": dUraufRücksicdt 1161411911 „sollten. Der ,TziennikKUjakai“ z.B. derantlicktr eire Zams Lists 151chér Namen und 111916 hinzu: „Tir sIädtisckr 195111111192 Volkézxsamtdrit wird für idr Verbalrrn gegerüdér jenrn El1€rr1 die e1111vrrchenden Sch1üffe 11111911, gngÜkrr 1:11611V5161n, 1*1*11 1611111 drr sine, der Kaufmann ist, (1116 Vrrarlaan 125112, 1111; 11111 seinen LMkÉZLUth 1131113511111) 111 crklärsn'.
Meins Herren, druilicher kann 111211110111 111519111111 dem wirtschaftlirhrn vakott droben, 1761111 1115111 fich 1111191111111- rechtlich odrr j101lkéchtlich verantwdrtlirh maOen 113111! Und dicsxlden Blätter, 11: (131 soch? WKM die don dem Publikum 511-anst Ge- schäft-F-lLUTe durcb VkaUZÉLLÜäTUUZSN zwimxrr, 11171) 113111 SÖulslreik anzusAizßén, 1chIUCU 17:11 1111111. 1111211 L-xsérn 211721121111, "daß 11672 Be- wxzunz 5115 dem 17.7111171UHZ11211 drs r91::11chrn V::“k-ss srontan HervorßequrU-Zn sei! Ick kxm TI 1111: «[H ein? rrzdrb-är w1d6111che Heachelei 5212111911211. (Sehr rickxri-„rk rech1§ und 1:21 den National- liberaj'kny
Die p01n11ch€11 Zritrmxm ÜLZRÜZSU 11:1) (152: 111151, dar:?) An- erkernUng und Tadel, durch LIÖSZUÜLÖUUZM einerseéxs, d.!(b Be- sch1mpfur1g7n und nicht mißzydrr'stedende Drobnrxen andnersHtS ihre Landsleuie zur Beteil1gung (xm Schu1stre1k zu veranTa-Fen - sie nenden das: d1e Leute .auMären“ _. Um ihr? Auüeixungrn an fruchtbaren Boden faklen 111 11111111, tat 11e polnisrb? Presse und 1111 112 1e1der noch bcuie außerdem alles Menschenmöglicbe, um die großen Massen zu erbittern vnd gegen die Behörden aufzubringen. Lügen und Verleumdungen sind dabei die täglich benußten Mittel, Bksdnders die Lehrer und Schulauffickstsbramten haben in den
keßten Monaten eine wahre Flut von Verleumdungen in der polnischen Presse des In- und Auslandes über sich ergehen lassen müssen. Dabei wurden ße in gleicher Weise beschimpft, gleichviel_ ob fie strenge oder milde den Kindern gegenübertraten. Jede Züchtigung der Klnder, auch wenn fie durchaus berechtigt war und mit dem Religionßunterrtcht oder dem Sebulstreik an sich in gar keiner Verbindung stand, wurde als eix Mißbandlung dieser Kinder wegen verweigerte: Antwort im deutschen Religionsunterricbt dargestellt. Gerade als Scheusale wurden manche Lehrer geschildert, die fich der einreißenden Dissiplinlofigkeit der Kinder gegenüber zu körper- lichen Züchtigungen genöügtfanden. Wie dabei m1t der Wahrheit um- gesprungen wurde, möchte ich Ihnen an Wei Beispielen erläutern.
Im Oktober v. J. erschien im .Dziennik Poßnanski' ein Artikel, in dem ein polnischer Arzt heftig angegriffen wurde, weil er sich geweigert habe, einem „furchtbar mißbandelten' Knaben ein ärztliches Attest über die Mißhandlung außmstellen. Einige Tage darauf erließ der Arzt selbst eine Berichtigung, daß 'er das Attest um deswillen Vermeigert habe, weil er gar kein'e Spur der angeb- lichen Mißbandlung gefunden und Mühe gehabt habe, den aufdringlichen Vater loSzuwerden. (Heiterkeit)
Durch die polnische Presse und aus ihr übernommen in dcutschm, ja selbst in ausländischen Zeitungen wurde im Novémbrr dorigrn Jahres die Nachricht verbreitet, in einer Schule sei ein Knabe sogar entblößt und auf den nackten Körper gezüchtigt wordrn. Es Wurde dies als ein bezeichnende; Beispiel der preußischen Barbmei und als eine „nackte Tatsache“ dargestellt. (Heiterkeit )
Wie liegt nun aber die Sache wirklich? Ein besonders fauler und frecher Junge sollte wegen Trägheit im Deutschen einige Stockscbläge erhaltzn. Als der Lehrer ibn überlegte, entdeckte er, daß der Schüler drei Paar Hosen überéinander anhxtte(Heiterke1t), deren oberste nicht einmal ordentlich zugeknöpft war. Da forderte ihn der Lehrer auf, die oberste Hofe berabzuziehen. Er bebirlt bei der Züch1igung aber immer noch mri Paar Hosen an. (Heiterkeit) So entstehen polnische Schauermärchen!
Derarüge Verleumdungen der Lehrer und Schulaufsicbtsbeamten fanden sich, wie gesagt, nicht nur in erschreckenden: Maße in der inländischen, sondern dank der vortrefflichen Verbindungen der groß- polniscben Agiiawren mit zahlreichen Blättern dcs Auslandes aueh in der außerdeutschen Presse diesseits und jenseits dcs Ozeans. Da die Beleidigungen und Verleumdungen schließlich strafrechtliche Ahndung fanden, so fühlten fich einzelne Blätter Veranlaßt, selbst ihre Bcrichterstatier zu bitten, doch mit der Wabrhrit gewissenhafter umzugehen. So bat der .Dziennik Kujakai' am 6. Nodember 1906, als er zur Richtigstellung einer grob entstekltcn Nachr1cht fick) genötigt sah, seine Korrespondenten „dringend, ihm nur solche Tat- sachen zu berichten, von deren Wahrheit sie fi!) prrsönli-F) überzrugt bäktrn. Durch das Berichten unwahrer Nachrichten maéyten fie nur sich Und drr Redaktion unnötige Unannebmlicbkciten.“ Aebnliche VorbaTngen Haben noch andere polnische Zeitungen ihren Bericht- erstattern gemacht. Selbst der .Lecb“, vielleicht daxjenige Blatt“, das neben der „Gazeta Grudzizska' im gamen Schulstreik am rückfickytslosestm gebeizt und verleumdet hat, schreibt am 29.919- dembcr 11, J.: „.Die geehrten Korrespondentrn bitten wir, uns nur die reine Wahrheit mitzuteilen, da ungenaue oder gar lügrnbaftc Nachrichten unserer Sache schaden und unser Vzrtrarwn 3“! den Korresponderttcn schwächen.“ - Daß diese Mahnungen sritrns der Berichterstattrr gcnügend brachtet wurden, dermaa ich aber [rider n1cht festzusieüen. Die Regierurgen in Posen urd Wesipreußen haben fortgesevt zahlreiche Berichtigungkn auf Grund 191 Prxßgeseycs 1611 Blättern übersenden müssen. In Dußenden Von FäÜen, in denen die Heßeteien und VerleumdUUJen gar z11 arg waren, mußte eine gerichtliche Bestrafung der Redakteure oder ihrer Gewährßmänner Veranlaßt werden.
In drrselben Weiss wie durch die Presse und fast grnau nach demselben Rezept 1st in den [exten Monaten durch zahllose Volks- versammlungen auf die polnische Bevölkerung eingewirkl worden. Wenn 111 einem Dorfe der Schulstreik nicht recht 111 Be- wegung kommrn wollte, wurde sofort auf Anregung der Zeitungen eine Versammlung einberufen, in der die Familienväter in ganz derselben Wrise mündlich be- arbeitet wurdsn, wie dies im übrigen durch die Presse geschah-
ES ist dxdcr nicht zu Verwundrrn, wenn dies? Von den polnischen Agitawrrn led1g11ch aus politischen Gründen entfachte und ge- schürt: Bswegung mehrfach zu groben Aussckprritungen geführt hat. Man hat fich 111561 darauf beschränkt, dcn Lebrsrn die Fenster- scheiben einzuwsrfen, sie zu bedrohen und zu beschimpfen, 111111 ist 111 einzrlnen FäÜen zu Mißbandlurrgsn dsr Lrbrer und zu Be- schädigungen der Schulräume geschritten. Fast nochschlimmer als diese glücklichrrweisc nur vereinxelt grblieb-Inexn Ausschreitungen zeigt fick) die Wirkung des Schulstreiks aber 111 der 181111111) zu Tage tretenden Verwilderang der Schuljugend. Diese gegen die bestrbende Ordnung anfzureizcn und mit groß- vylnischen Ideen zu erfüllen, ist ja 111981181108 der Hauptzweck der eigentlichen Leiter der ganzen Be- wegung. Dirsen Zweck haken sir leider in traurigem Maße erwirbt. DM Schad€n Von der 95111ku VEWSJUUJ wird aber schließlich die 139111116) sprechsnde vaölkerung selbst 111 tragcn haben. Dieser ganze ebrnso unpädagoziscb: wi? unkirci-lickke Schulstreik wird 3111211111135 so cndkn, wie es die Bsrlimsr .Germania' in einem schr bearbtenßwerten Artikel schon am 11. November 1906, wie 19191, vorausgesagt bai:
Jetzt prüzeln dis Lehrer die Kinder, weil fi? trdß1g und ungehorsam find; bald werden die Eltern die arwrn Kinder prügein müssrn, wril sie auch im Hause unartég, sjörrisch und unbotmäßig smd *- und nach einigen Jahren werden die herangewachsenen 1111111:- 15re Eltern prügeln,
(lebhafte Zustimmung rechts und dri dxn Nationalliberalkn. bei den Polen) die fie in ihren jungen JIÜTZN zur Nickpiachtung der Autorität und zur Unbotmäßigleit angebaltem 11:15711." * (Lebhafte Zustimmung rechts und bei den Naiionalliberalen, sNucb bei den Polen.)
Die unter Verlesung der bestehenden Schulordnung, unter Zuwiderhandlung gegen Strafgeseße und unter AnWendur-g geradez1 roher, vom Standvunkte der Pädagogik durchaus verwerflicher Mittel durchgeführte Wirerstandsbewegang 18912 der Regierung die Ernägung
unbändig,
Unruhe
Wider- „
nabe, ob dieser Widerstand nicht durch Anwendung der
Mittel, insbesondere auch bober Zwangsstrafen,“ alsbald 111 sei. -- Wenn sich im übrigen der Herr Abg. Stychel gegen dj liche Zulässigkeit solcher Zwangsstrafen beute! aUSJesprochen
bitte ich ihn, aus den gedruckten Eniscbeidungen des verwaltungSgerichts eine Belehrung darüber zu entnehmen 1 die Unterrichtöverwaltung jederzeit befugt ist, ihren Anord1111nget1ducl
schä Uwe. brechen : rech1
bat, [„ O
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Zwangsstrafen Folge zu geben und vor allen Dingen auch die Sid.
rungen der Schulordnung durch Zwangsstrafen zu beseitigen,
Die Régierung hat davon in vorsichtiger Abwägung auer Grüd für und wider im Bereich der Provinz Posen vorläufiz Abstandne nommen, uud auch die Von manchen Seiten empfvblenen Mittel Öle Schließung der streikenden Schulen, Ausschließung der widerspensLZ 5 Kinder, Beseitigung des Religionßunterrichts in der Schule fürgdein Dauer des Streiks, nicht angewendet. Sie hat s1ch beschrä11k1 «1111. Ei ' führung von Nachsißs1unden für die nicht antwortenden Kinder und an- sonstige Méxkplinarmittel. Die bierdurch den L6brrrn kkw0chseneAulkf gabe _war eine besonders schwierige; sie erforde1te Brsonnenbeit un; Selbstbeberrschung. Aber zum Ruhm? des Lebrerstandes se“ es gesagt, daß derselbe, abgesehen von ganz Vereinzelt,t AuSnabmen, in unentwegterPflicbttreue und mit 9:9 cuil Takte der Aufgabe gerecht geworden ist. (Lrbbaster Beifuß rechts und bei den Nationalliberalen. Wtdersprucb bei den Polen) Dank der ruhigen und festen Haltung der Regierung ist ck Streik in langsamer, aber stetiger Abnahme begriffen. Die Zahl der widerspenstigen Kinder ist innrrbalb der [essen 4 Monajevon rund 48 000 auf 25 000, der Schulen von etwa 750 auf 590 zurück, gegangen. In Westpreußen streiken nur noch 5000 Kinder in 180 Schulen.
Sollte die Stimme der Vernunft bei den unverantwortliehxu Leitern und Heyern der Bewegung nicht endlich die Oberhand ge- winnen, so bleiben schärfere Maßnahmen, so bedauerlich es auch sein würde, undermeidlich, Aber die UnterrichtsverWaltung steht den weiteren Verlaufe der Sack)? mit Ruhe entgegen, denn auf ibrerSeite ist nicht bloß die Macht, sondern auch das gute Recht. (Lebhafte: Beifall rechts.)
Abg. Dr. don Hevdebrand und der Lasa (kons.): Dix Lridenschaftlichkeit der Herren Von der polnischen Fraktion kann 1ch "W Verstehen.. Dre Hercmn soUten bedenken, daß die Polen in Galizien, wo fie dt? Majorttat „haben, ganz anders verfahren, als wir in Preußen, Wo wir cine maßvolle, gerechte Verwaltung baden. Um was handelt es sich eigentlich? Darum, daß die Verwal_1ung verlangt, daß in der preußischen Schule 1111 aÜgczxtetncn deutsch gesprochen wird, urid daß fie nur die Poln11ch3 Sprache im Religionsunterricbt zuläßt, wo die Kinder des Deutschrn tzoch_ nicht so mächtig sind, um dem Religions- unterrtcht Verstandmß entgcgenzubrdgen. Die Polen meinen aber, dqß die Kmder selbst zu entscheiden haben und nicht d1e_ Schulderwaltung, _ wie- VLlfabrkn werden sol]. Wenn man fich das dergrgenwartiszt, wie kann man dann dazu kommen, vyn'rcltgiöjcr Vergewaltigung zu sprechen! Bis zu dem Schulittcrk bat ntrmand daran gedacht, daß dirser Zustand, der 1611 Jahrzehnten so bestqnden hat, 111 Widr pr11ch steve 11111 dyn Anfßrderungen der katholitchen Religion. Die katholische Küche 111u1mt m der Bre_tagne und in Irland e1ne andere Stellung gegen dre Mutterspracbx em 116 ber uns. Es ist also eine leere Pbrase, 111 bxbaupten, daß dtekatholtsche Religion vrrleßt werde. Es 111113111 111? 11111)! 11111 SWS Forderung des MenschenrechLS an der Religion, sondern um emen nationalen Kampf. Da ist für uns derSiand- punkt, grgeberz. Dte Polen stoßen mit ihren nanonalen Forderunßen auf emen natronalen Staat, und dieskr kann sich nicht selbzt 111111111311. Wenn den Poier nachgegsbsn wi1d, ve1la1111-n si: alsbald den polr11schk11_1111ter11cht 1n allrn Schulfächer" und schließlich d131'0111'11che Sprache uberhaupt. 111 den polnischen Landeéteilen. Mögen dir Polm" ihren nanonalen Stanrpunkt bier Vertreten, ich kabr Vcrüandnis dafür, aber wie können Sie (zu den Polen) rs 111- antwortrn, daß „Sie zum Deckmantel Ihrer natiormlrn Politik Ihre rigenxn Kinder gemacht habxn, die in Achtung por der Autoriiat der WM und drr Okrigkeit und den VoriÖkiÜ!" drr Schule. erzogen werden sollen! Sie haben einen 5117111111 111 den K1ndern_ entfeffelt, der einmal Konscannzrn _ 1111111 nach Ihren, Wun'schrn' haben wird! Im natioxcalrn Kampfe 1911 man_n1cht seme Krndrr dvrscbicken, sondern selbst Vorangebxn- D1e Regn-rung hat versjändige Maßregeln angewendet, 0111" :ck fürchte, 118 aUein werden einen Erfolg nicht 'cabrn. Tie 2911111116 liegt nicht bei den Kindern, sondern außerhalb der Kirkel; 1711 Regikruug wird e1st Erfolge haben, wenn fie gegen die Eltern yelbst Vorgebt. Wir 11111611 die Regirtvng bei solche11Maßtkgel§ umerstüßen. Worüber brklagen Sie fich, meine Hrrren YO)“,- Sie klage11 über Barbarei und menschenunwürdige 311111111?“- Abrr wer 111.15 denn gewesen, der Ihnen Kulturzustände grbrach W die Sie niemals zudcr_ gekannt haben? Wrr tat ZM“ Wohlstand ngracbt, ein? 11) geregelte Verwaltung, wir man 1“ kaum 191111118 in polnijcben Ländern kennt? Cs 111 111111117“ bar don Ihnen, Wenn Sie sich als die GemißdandrUrn “bs" 11111611. Wir Werden und können die ngierung 11161)! 1111 EU [offen, wenn sie ibrr Autorität in der Schule aufrech1e1balir11 11111. (5511611 Sie Jbre'n Widerstand auf! Wir müßten uns sklbst 51111525?"- wenn wir drn Stankpxmkr der Regierung Verlassen würden!_ , _
Abg.T1-.D1ttrrch (Zeytr-x Wir müssen es durchaus 1111111111st- we11n die Schulr und die Kinder in die nationalen Kämvik WW“
grzogen werden. Aber die Polen kehren die 1111111618 S*.itr drrki'k'“ '
der Erzbischof sagt?, es handle sick) 11711 die Gefährdung der Seelkoxße und um das Serlenbkil. Es stehrn sich hier die Autorität drrKÉlk lichen und_1i€ weltliche u1d pädagogisÖe Autoxität gerendbsr, WNW da zu entjcheiren? Ick meine, die Sckzuiaufsicbtsbebörde1111116,11116111- veri1änd113S 111itd€n (Heistlicdrn die Frag? des 1111161111"th 6111 ckNew- “- "rdgt fich 11119111), 01) das Kind für d1eik1m 111111121118 r.1111151xL“k'75.„k“"' 11131192 Vérstänknis mitbringt. DieKi:che stkbt ük-er dcn Natwnalxtakkxx In kiner irkmken (Sprache wird man nirmals so warm und 10 11-- 1npf1ndrn lörmen ww in drr Mutisrspracbe, und die ganze BCkEWUF des Reli„1on9unte111chts ist zu bemrsscn nach den Wirkungen (1111 fk- (Htmüt. Od disse Vo außseßungen in den Schulén_ in P“; Westpreußen und Oder chlefi€n Vorhanden find, daruber kom? die Autoritäten entsckeiden, aber nicht wir in diesem Hauye- :* 111 Sch11111re1f 1st abcr durchaus VékajfUÖ. Schule und Faik? müfisn in dcr Erzikbnng harmonisch zusammenwirken, und 1111111 » m (S 111ckt 1111118510111, das; die Eltkrn dic Kmdkr zum W1de1ftané €€ die Schule vermlaffen. In den Kindern wird dad111_ch„ “" ,v“; 11!- Korflikt b-rVOrgkrufen, “der ihrer Entwicklung nur 1ckad11ch sk!" ami! Dzß dix: 1111919111119 1811 Schulstreif nicbt ruhig binnakm, 19nrerr1xam den gebotcncn Vkittcln einfchriit, ist wohl begreiflttb- M*" "“DJ“; iragrn, ob (11 nicht 11cktigrr gewesen wäre, das 1be1 an'drr ["“;-11 zu 1aff€n und die zu be:".rafen, die fie Kinder zum S_kkklk ““k"-2“, baden, anstatt die Kinder das Vergsbm drr E1tern bußen 1" Yat- Ykan muß bedenken: 811111, 1111811, )1161'1 PUlellü “"MUÉK' Die Péaßnabmen 919211 die Eymna msten „finden Mk 9111111?" crdrntlxcb hart und bétter weil unvxrdtsnt. D]? „15 . Leute wcrdrn (1116 ihrer Lauibabn einfach 11erra111'1111'9k'ki“t !?: fekk bestimmte und wissen nicht, was sie anfankkn scllen. Es WWW“ zu Wünschkm daß die Rksxieramg in dieéxr Beziehung *in? 91:1“ „1 eirtreten ließe. Wir vom Zen1r11m edauern den SÖUUfHkaM boffsn, daß er bald Ein Ende finden möge und daß riese
lungen dazu beitragen mögen, dem Streik e n rasches Md? “SI: im Interesse der Schule, der Eltern und der Kinder. Wenn der
“ d, wi d die Unterrichtsverwaltung sich aber fragen müffen, ob End; setidrxxcpblrim 82111111?" Sinne den Wünschen der polnischenBevölkerung
Ttnekgbenkommen kann. Auf dem zarten Gebiet der Religion muß die
““ oanilich vorfi tig vorgehen und fich nicht von Regierun au???" kassen Es wrd den Charakter der Schule nicht
lc Voilxlthcibixßem wenn man den Religionsunterricbt nicht in den
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nationalen Polittk stellt. Es ist vorges lagen, de,n Dl1111sxondse11rnterr1cht so lange in der Muttersprache zu erte len, bis die Nicht in den Kommunionßunterricht des Geistlichen kommen. Wenn K«(1,111 und die Geistlichen zusammenwtrken, werden die Geistlichen de Beicht- und Kommunionßuntrrricht so intensiv gistalten können, "? alle etwaigen Unvoükommenhetten beseitigt werden. Wenn man yaObexschlesian nach den Wünschm der Gc1s111ch111 den Yolniscben Religionsunterricht in der Mittel- und Oberstufe zuließe, wurde man 91611 die Hauptwaffe der nationalen Agitation nehmen. Jbre Oposition gegen die deutsche Schule würde dann minkcstens er- 11111113"- chn der Friede wiederbergestellt isi, muß der Kirche ein aößsrrr Einfluß au den Religionéuntrrricht eingeräumt werdrn, ZM den Falkscben Erlaß 111 dieser Einfluß. auf ein Minimum bera* esrßk wordrn. Wir bedauern also den Schulstreik und boffrn, WPF„ die dazu berufen s'md, ibm recht rasch rin Ende bereiten 'm JntereY drs Staatcs, der Kirche und der Fam11ie. ' 1 Abg. r. von Jazdzewski (Pole): Sie dürfen 11116 111151 der- (,b-111, wenn wir dirse Frage mit einer gewissen Schärfe behandeln. Dék Minister bestreitet, daß es Grundsatz der katholisrhen Karbe ist, das; dz: ReligkonSUUterricbt in der Muttersprache extent werden soll. Im Tridentiniscben Konzil ist dieser Grundsatz abxr absolut festgelegt, und danaeh haben alle Bischöfe für ihre Diözesen diesen Grundsaß betont. Es ist ganz außgeschlqffen, daß Kinder von «cbt Jahrry, wenn st: in die Mittelstufe etntreten, der deutschen Sprache 11) mächtig find, das; sic das richtige Verständnis _für den deutschen Religionßunterricht haben. 23151873 _berrscbten rn de'1r preußischrn Schulverwaltung ganz andere Grundsaße, als dann 111 der Ver- ordnung über die Unterrichtssprache Von 1873 zur Gsltung gebracht wurden; bis dahin herrschte der einzig drrnünftige Grundsaß, das; der Unterricht in dcr Muttarsprach: erteilt wxrdrn müffe. sz konservative Redner, hat mit großer S.Obarfe erkiärt, daß seine Partei die jeyige Richtung der Schglderwaltung aufcccbkerbxlten und unterstüxzen werde Die Schule ist aber nur 1111! da, das Familienleben und die Erziehung 111 der Familie zu untrrsiüßen, und davon kann bei dcr!) Unterricht 111 einer fremden Sprach: gar nkcht die Rede sein. Es 111 möglich und wahrscheinlich, daß der Schulstreik aufhört, und das wird der Regierung angrnebm sein, aber damit hört die Unzufriedcnbcit 111cht_a'11f, dcr Stachel bleibt. Die Erfolge des Unterrichts der polnischen Krndex können bei dem jyizen System nur gering sein; wenn die Kinder dle Schule Verlassen baden, verlernen sie die deutsche Sprache wieder in einem Jahre. Und der Unterricht in der polnischen Sprache kommt gleickpfaüs zu kurz, sodaß die Kinder vielfach nicht Polnisch lesen und schraiben lernen. Das gxrzc System der Volksschule muß 111 den polt11schet1Landes- teilen geändert werden, und es bleibt n1ch1s anderes übrig, als den Religionßunterricht in _ die Hände der Kirchc zu legen. Die Unterrichtßverwaltung 111 auf einen toten Strang xraten, 11111111 nicht zurückweicben. Was wir aber Vrrlangen, ift etn Ver- langen der Bevölkerung. Die Schuld trägt die Schulverwaltung, wenn keine geordneten Verhältrüsse hergesteüt werden können. Auch die Schulinsp-ftNen und die Lehrer tragen die Sch11ld, weil 112 ein Uebermaß 11911 Schulzucbt angewendet baden. Nur durch Gerrcht'rgi'cit wird es möglich sein, den Frieden wieder herzustellen zum allgrmcinrn
Besten, Minister der geistlichen 2c.Angrlegenk1eiten Dr. v on Studi:
Meine Herren! Der Herr Abg. von Jazdzewski 13611 66 wiedrrum,
wie schon in der Budg'e1kommiss10n, als eine'n unumstößlichcn, unter 111111 Umständen zu befolgenden Grundsaß der katholischen Kirche [*e- 1ekchne1, daß der Religionsuntetricht in ken Vo1ksschu1e1r in der Muttersprache zu erteilen sei. Wäre diese Behauptung richtig, so würde der Zustand, der seit Menschenaltern in den ge- mischt sprachigen Landesteilen der Monarchie herrscht, schon längstVrranlassung gegeben haben, um Von autoritatid-kirchliMr Seite eine grundlegende Aenderung herbeizuführen. Das 111 tat- s1chiich nicht der Fall, und es ist höchst charakteristisch, daß die Ver- suche, eine Aenderung in dem bestehenden faktischrn ZusFand hrrdcizu- führen, und jenen angeblichen Grundsatz drr katholischen Kirckfe unter allen Umständen zur Geltung zu bringen, immer nur don einxm be- stimmten Agitationögebiet ausgehen. Soweit die's Agitationßgebiet nicht seine Wirkung übt, hört die Geltendmackyung dieses Grundsatzes auf, wie die tägliche Erfahrung lehrt. Schon allein diescr tat- sächliche Zustand beweist, daß der Herr Abgeordnete 111-111 im 1111111 111. * Die Hochacktung aber kor ker Gclrhrsamieit Und der (Gewissen- baktigkeit drs Abg. dcn Jazdzewski bat mich veranlaßt, nachdem cr neulich mit so bcsorderer Prägnanz diesen Grundsaß wieder theoretisch 1111 Geltung grbracht hat, urch Eine erneute Erörlerung der Sache von unterrichteter Seite vornchmcn zu lassen, und ich muß um Nach- sicht bitten, wenn ich 111 1161911113111 1131 11161130er111 nunmehr diese Darlegungcn dcm hobrn Hause zur Krnntnis bringe.
Tie aslgemrin vom Herrn Abg von Iazdzewski vertrrtene Auf- iaffung, das unter allen Umständen der Religionéunterricht nach den Grundsäßen der katholischen Kirche in der Muttersprache zu erteilen sei, ist eine irrige. Sie wird in erster Linie gestützt auf Bkstimmungen im 7. Kap. drr 24. Sitzung" des Konzils von Trient, wosclbst Vor- geschrieben ist, dxß die Geistlichen vor der Spendung dsr Sakramrnte deren Brdeutung und Nassen den Gläubigen pro Znchpjsnkum 01111111 91111111 1111141113. 1781111161118. 81 013118 811 01 1301111110116 1161'1 YOkSkjb 11e1klären haben.
Ick bitte um Entschuldigung, meine erren, wenn ich hier den lateinischen Text verlesen babe. (Zurufe bei den Polk": Writer lesen!) Es ist aber zum Verständnis der Sache notwendig. Diese erwähnte Vorschrift bezieht si,!) einmal überhaupt nicht auf den Schulunterrichf, sondern auf di! Unterweisung 11011 kikÖlia'der Seite. Volksschulen 111 Unserm Sinn: de- sianden damals bekanntlich überhaupt nicht. Die Vorschrift sieUt im übrigen dlz 1111141111 Wmacnlu odcr 1111g1111 1111301115, dh. die dem Volke dexständliäpe Sprache, der 9111111111" Kirchen- sprache, dem Lateinischen, gegenüber. Dagegen betrifft sie 1111116111416 den Unterschied zwischen Muttersprackpc und Landrvspracbr. Sch111s111ch 1chk€ibt s1e eine Erklärung der Sakramente 111 ker 1111141111 1111131115: “Uk dxnn vor, wenn es notwcndig ist und scbicklicb 1111111311111 k?nn- Auf genau demselben Standpunkt stebrn die 11.1111- ÜÖLU Verordnungen über den Religionsuntcrricht 111 den Volks- ichulen in der Provinz Posen. Co ist ausdrücklich 11111111"- 1chxieben, daß der ReligionMnterricbt den Kindern po!11i1cher 31111111 WWI in polnischer Sprache und erst dann 111 der dentscbcn 111 cr- WM ist, wenn die Kinder zu einem bknlängliäyen Verständnis diese: Sprache durch den auderwclt erhaltenen Unterricht vorar- schtitten sind,
Hiermit ist der vorerwäbntt' Grundsau der katholischen Kirche dart374115 beachtet. Die Kirche ist weit entfernt " co würde 11-11
schou ihrem universellen Charakter widersprechen
die Pflege der Muttersprache eines einzelnen Volksstammes unter allen Umständen und ohne Rückficht auf entgegen- stehende staatliche Interessen zu Verlangen. Es geht die!] klar hervor aus dem beachtenswerten Wrede, welches der Papst Leo )(111. unter dem 20. Juli 1901 an die bzbm11chen und mährischen Bischöfe be. züglich der Sprachenfrage gerik-biet 11111. Es wkrd dort mit Rkcht aUSJefübrf, daß es an s1ch nirmand-m 1711111917111“, 11:31:171111111111 proMjJ 1111Z11a111 amaro 1111111111117 74-111; Damn iährt der Papst aber fort: (ZUR! 138111611 (119 131111711». 111-7111-010111 111111111“; 711]c:1„ 78.161'6 1110 8118.11) 1110111111111 :::-„*., 111; «0-4 1:21:0111111 131056011110118 6011111111111" rt:; 971,1 1111111311 111111111111. (Sehr richtig! bei den Prlw, 71/12 WET, 22 “1111191111 Allgemeinwohl darunter nicht leiden. .'?“7- 131-111 :DD-5111111 „.o-,h rin? speziellere päpstliche Kundmachunz 1,12 1215117.- ““O-152172 “:,-“1431 7112-11-11, daß die an unsern Volksschulen bcstxhe-H-„z 211.7.x-„17-z; 1.49, ;)?“.1';1,7'7“L- unterrichts den kirchlichen Vorschristen 1,111ch1.;2 ““,»-,--,“Z*“,„- !*.-M1
Unter dem 15. April 1915 11111 117. "“Y“-";“? V“"? Enzyklika: 11061130 11111115 erlassen, 111111", kl.?!Ä-k “.“.2 (55.121 „“:-“; eingehenden kirchlichen Religionsunterré-MZ "'I-: “;ck-. .',:; «'. und die Einführung e1ner besondersn “:* «1111511311116 zur Untrrstüßung des Pfarrf'leraz 32? „“."-935: 7Y;;;„-,“-,--. ::.-. geschrieben wurdr. Gegen die Ausdehnung 1,1: 7;.:-.-“F,-r“-=1„-_ (":"-r Enzyklika auf Preußen babrn die B1schöje PcsaZ-„rz “(;,-ix??- stimmung mit dem Erzbischof Von Frsidarz 11-1, :?:-1 MIS?" :.:-„1 Mainz bei der Karle Einspruch erbobxn 11111 „»,-„1 Ek.;rß-xxx, das; 111 Pceußrn für die religiöse UntxrweP-Kz 1.2: durch Kirch? und Schuko hinreichend „?!“er 721, „*r: deshalb für die Einführung einer besomderM (100111111119 01111511111136 kein Bedürfnis vorliegxé. D*":k PU": 111 rem Anlrage der Bischöfe entsprochen und durch Schreiben vom 2], 211141171 1905 diese benachrichtigen lassen, das; durch die in Preußen L211eßxpxsn Einrichtungen,110511113115 (1110111111 11111111101121115310 111 -:11-;„';-'-:-11-:Z-„ 11118115 11061130 11111115 1181101111“, schon Vollauf génügt werdz.
Daß 111 der Tat diekatboliscbe Kircbr selbst [ck61 der Unie11v511'1mg der Kinder keineswegs immer drren Muttersprache, vielmzbr auch jede andere, den Kindern Verständliche Sprache benutzt, können Sie im übrigen, wie dies schon der Herr Abg. Von Heydebrand bemerkt 1:11, aus der Praxis der Kirche in Irland und in der Bretagne erséhén. Wie in der beachtenswerten Broschüre des Geheimrats Zimmrr, des bekannten Kellikien an der hiesigen Uniderfität, „Randgloffen eincs Keltisten zum Schulsjreik in Posen-Westpreußen und zur Os- markenfrage“ ausführlich dargelegt wird, erteilt der irische Klerus durchweg und d:".r bretonische ganz überwiegend den Religions- unterricht in cnglisckoer bezw. 111 französisckocr Sprache anch in solchen Gegenden Irlands und der Bretagne, wo die keltische Sprache als Volksspracb: dorderrscht. Wée bckanni, wird an!) 111 den Klosterschulen 111 den vlämiscben Provimzen Belgiens der Religions- 11nterricht in großem Maßstabe in“ französisckzer Sprache erteilt. Ebenso Haben die katholischen Orden, namsntiicb die weiblichen Kon- gregationen zur Zeit des dritten Kaiserreichs, in den deutschen Kreisen des Elsaß mit Vorliebe drn Religionsunterricbt an die kle111en Kinder 111 franzößschcr Sprache erteilt. In einem Rundschreiben dcs Präfekten des Niederrheins an die Unterpräfekten Vom 28. ijober 1859 wird dcswegen die Eröffnung don Kinderbrwaßr- ausfallen durcb Ordensgenossenscbaften als Vorzüglirhe's Mittel zur Ausbreitung der Kenntnis der französischen Sprache empfohlen, Von KinderbSWabranstalten, 011 10111 (391111 811 1131191118 119 111111111'11'8 (1118 1'8111'111113 631 1111116 1";- 06115 UMZUG 11100 1168 1111505 61 1108 0011669110115 (31111Ö11'SW6111-110111611113, 11111 50 1011116111 1111113 5011 ]611118 6813111.
Endlich bietet aber ein schlagcndcs Bkispicl dafür, das; es unmöglich 6111 außnabmloser Grundsatz der katholischen Kirch? scin könn, den Religion511nterrichtdenK'indrrn nur in deren Muttersprache zu erteilen, das Verhalten der polnischen Geistlichen selbst.
Nicht nur von mir, sondern auch 1011 mcinrn Amtsvorgängern namentlich von den Herren don Goßler und Bass, 111 in diesem bohrn Hause wiedcrbolt darauf bingewirscn worden, 111 wrlchrm Maße die polnische Geistlichkeit 111 den Erzdiözescn (Hnefrn und Posen mit Hilf: des poanschen Beicht- und Kou1munio111mterrichts von Hause aus dcutsche katholisch.“ Kinder 11oéox1istsrt bat. (Hört, hört! rechts.) Daß diese: BkbauPt-„mg zutrifft, dafür kann ich zUnächst mich im allgemeincn auf eine Acußcnmg des Herrn Abg. 11311 Jazd- zewski am 8. März 1900 berufcn, drr als Grund für die ungcnüxxrnde Seelsorge dcr deutichen Katholiken ganz offen zugab, daß es 111 den Diözesen Gnesen und Posen wenigstens 50 0/0 katholische Geistliche gebe, die nicht dcutsch Predigén können. Wenn absr jemxnd 11ich1 111111151 eine deutsche Prcdkgi ausarbeiten kann, kann er 191bsidrrständlich noch 11171 wenizer 1:1 deutsxber Sprache RcUgionIrrntrmiEf erteilen. (Sehr 11ch11g! bci dB.! Natioxmlliberalcn) Er ist daber ohne weiteres ßezwungen, auch im Bcicbt- und Kommrmionu"terricht d'r polnischr Sprache anzuwenden obne Rückfirbt darauf, ob fich unter seinen Beich1kindrt11 solcbx deutscher 211111ttersprachc bcfindcn. (Sehr wahr! rechis.) Nun leben, 11911." bekannt, in der Provinz Posen annähernd 159000 deulfckz»: Katkolikrr', dic keineswegs auf einige Wenige größrre Städte z111'ammengr'drä11gt find, sondrrn derstrcut 111 der 1111111611 Provinz 110111111. Es wird nur eine grrinqe Zahl yon Ki1che11gcn1eix1drn xxrkrn, zu denen nicht auch Einzelne deutsche Katholikxn gcdörcn. Nach der don dcm Herrn Abg. 111111 Jazdzrwéki sclbsr zugcgkdcncn mansclnkem Kenntnis der polnisckyen Geistlichen 111 der kruTsckm Skrackc 1111111811 daher notwendig eine ganze Reihe dsutscber Kinder polnischen Bricht- und Kommun1on- unterricht erhaltcn. Das; dies tatsächlich der Fall ist, könnte ich Ihnen an einrr großen Anzahl amtlich festgestellter Beispiele beweisen. (Hört, bört! rechts und bei „den Naiionallidrralen.)
Meine Herren, zum Schluß muß 11!) sagen, daß der Herr Abg. 111111 Jazdzewski beute wiederum cine lediglich Vom Standpunkt der brsondrren Verhältniss in der Erzdiözese Posen-Gnrsrn Von ihm de_- gründc'ie, 13cm Stadt abrr als unerfüllbar bezeichnete Forderuvg (1111- .1cs1cl11 hat. Das; wir diese Forderung nicht erfüÜen, das 111 1111111 er- klärlich; die Schuld liegt nicht auf unserer Seite. (Lacbcn [11:1 dcn Polcn.) Ein mit unerlaubten, verwer1l1chen Millrln untcr Vetlexnmg 1er rlcmcntarsten pädagogischen Rücksichfen und 1er clcmcniarsicn Rück- ficht auf Schulordnung, auf staailiche Autorität bcgonnener Streik kann unmöglich Von uns mit Konzesfionen beantwortet werden.
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.(Sebr richtig! Bravo! rechts und bei den Nationalliberale»)
Abg. Dr. Friedber (nl,): Die Hrrren Polen scheinen heute ihren großen parlamentari?chen Tag haben zu kalen, aber sie werden dabei nicht auf ihre Rechnung kommrn. Es iit ihr besonderrs Miß- geschick, daß sie Herrn Stvcbkl baden vorangehen [offen, der durch die ganze Art seines Vortrages, durch seine Uebertreibungen, durch sein Pathos einer nüchte'rnen Beurteilung der Frage 611tgsg€11gearbeitet hat und auch keine W1.ku11g bei denen haben wird, die seine Argumente vielleicht annehmen würden. (Er tat aucb nichtk1ug daran, aus der Sch1le zu plaudern, als er dadon sprach, das; es fich bei dem Schulstreik um Abwehrmaßregeln xcbandelt habt?. Damit 11:11 er ausdrücklich zuzegebrn, daß hauptsäch- “ch politische- Motive zu dem Schulstreik geführt haben, und die ethich8n Motivs sekundärrr Natur gewxskn s'md. Ich frage Sie: kann 68 13111 ethisches Motiv überhaupt sein, 11181111 man dir (11111111, unglücklichen Kinder dor kon Wagen der großpolnisckyen A,;italion 1111111117 In betrrff der angeblichen religiösen Motiv? ("11111 111) dem Kultusministrr 1111r beistimmen. Es ist 111 der Tut ri;*;-_-nt1"1mlich, daß die katholiscbc Kirche bisher in anderen (.:-„11115111111111111111111 141111119111 nicht auf Ausübung des Religions- anteni-Hts 111 181 Muttersprache? béstanden 11511. Uebrigens haben 11.41; 1,11,- Polx-n auch sehr spät auf dieses religiö1e Motiv 1115111211, d-31111 där bktrcffende Varordnung stammt aus dem (“515“- 14573, und j1tzt ("rst ist Es den Polka ein„cfallrn, die “115-1511 511115-1 111 1611 Schulstreik bineinzutreibkn. Also diesr's Axxzmwt 111 nicht recht ernst zu nehmen. Wir, die wir die “311€ 131311, diese Fragen vom Standpunkt der Erhaltung des Staates 111111211211, MÜssCil frags", wohin solche Ansprüche führen sollen; „*r-:.“kxn 1511112 die Justiz, 1v611n jedrr Verlangtr, daß er den Eid nur 111 111.121 Muttrrsprach€ ableate! Herr dortJazdzrwIki hat Ctklärt, er (115 1311511111121 Priester müsse dicse Dinge brsskr Verstößen. Wie kann 7111 5-111181-*er Pfarrer fich als Vertretrr dcr ka1bolischcn Kirche 111111811611, das strbt doch nur den Bischöfen oder noch Höheren Jnétanzen in dcr katholischm Kirche 111. Aus dcr „Katholischen Rundschau" cntnrbmc ich, daß 6111 Polnisches Kind 111 West- 1.1[211 seinem Lehrer saßrn u111ßte, daß 1ein Vater cs z1Ha1111§ schläge, wknn es deutfcb spräch. Darüber wäre doch die Entrüstung des Herrn Stycbel Vikl eber am Plays. Wrnn solche Dinge schon tn Wrsifalen dorkOchn, wie groß mag dann dir Verbcßung 111 Posta und Wesjpreußen 2111 sein_! Nun ist gcsagt worden, daß die Lehrer gar keine Rückficht nehmen auf solche Kinder, die nur polnisch sprechen könnkn und erst 111 die Säyulc aufgenommen wcrden. Das brstrcitr ich nach den Aufklärunqen, die uns 111 d-xr Kommisfion ge'grben wqrdcn find. Es wärs 110Ukomm€n sinnlos, 11181111 solche Kindcr nur drutick) angesprochen würden. (Erneute Zurufe 11011 den Polen: Das 1st fal1cb! Das ist nicht wahr!) Warum soÜen denn Ihre 1.51: den Polen) Bxbauptungen richjigrr se1n als meine? Sind Ste Kreis1chul111spektor, Herr Korfaniy? Es wird bei uns so rückfichWyoU verfahren, wie in allen anderen («ciniscbtsprazyigexr Ländern auch. Zum Beweise drffen, wienot- w611d1g für die 1101n1sch611 Kinder die Kenntnis des Dsutschrn ist, Vermeisc ich auf Graubündrn, wo man aus freikm (Entschluß dazu gekommrn 111,11]:de11Sch111u11t€rricht das Deutsche cinzuführcn, auch für den Religionsxmtrrrichf, weil man der Meinung war, daß jsder Mensck) möglichst 81116 der großrn Knlturspracben beberrschrn muß. Die Ertsiluna des Rkligir)11§1rntcrrichts 111 der Muttersprache würde auch zu einer 1301110111111811111 Po1onifi€rung führen; das ist ein ge1ch1ck1er Trrck Von Ihnen, Sie 111011911 dcn Rcligioz1611ntcrricht als Hintertür henußén. Herr donJazdzewöki hat nun auch Von Pädagogischen Grundsaßrn ge- sprochch11,dennch 11111151 zu klug, skins natior1a1polnischen Motive zuzugeben. Abrr mit den pädagogischcn Grundsätzen ist es wie mit drn religiösen. Es kö-men auch ausgezeichnete Schulerfokge erzielt werdcn, Wenn man sick) bsi dem Unterricht nicht der Sprache bedi-knt, die man sonst gewohnt ist. Man [1.11 111111 Tsndenzen 111 der Familie gesprychrn, die 111.111 unterstüßcn müsst, oker denen man cntgegentretrn mükse. Wir meinen, das; dir Schule eine Veranstaltung des Staairs ist, und das; nach dcn Lebrdlänrn der Schule ohne Rücksicht a11f Trndrnzen, die |ck) geltend machen können, der Unterricht erteilt wird. Erzw111g€n lassen 1111) solchr Vcrbälfniffc 1.1 dem Famélirn doch 111cht, drnn das hat der Staat n1cht 111 drr Erwalt; er muß aber Staatsbürger bcranzicben, dir imstande find, wirtschaftlich und politisch Bürger ibrcs Vztrrlandcs 111 1vcrde11. Die prenßischc Regierung muß in ihrer Haltung fest bleiben. Ich kann ihr di: Anerkennung nicht 1111119911, daf; fie frsj, aber auch außerordentlick) maßVOU chesen 111. Gegrnsiber der 111111 polnisckprr Srite geübten ungc'bcum'n Verdrßung haben sich die Lchrcr 1111 Ostrn mit vielem TUkt benommkn, und_ick; saxe drm deutschen Lrbrrrn 111 Poscn und Westpreußrn d€1111131511ch1ten Dank dafür. Ich 117115311, daß die Maßrexel der Releßtsrnng von SHülern l1ök1€rcr “.).-[)rcrnstalt1'11, deren Gösciywister in den Volkszler am S:!)nlstrrik teilgenommen haben, hart erscheint, aber wir [3-71de 11115111e1n€111Krkrgr,dcr uns aufgedrändt worden ist. Dcr Ku1111§1111n111er bat a11ch111A119ficht gesteUt, das; solch? Maßregeln sofort zurückgsnommem wrrdcn, 11111111 dic Beteiligung der Geschwister am Schulstreik 1111717611, und das soU (111111 1119911 grscbshen skin. Herr Slrckyel dat ge1agt, die Haltung der polnischen Kinder im Schulstrkik habe die Brwurdsrznz dsr 132111111 W311 rrrrgt. Wrnn die ausländische Presse 1181811 (T(r- scheirmngcn gegsnäbrr eincm Géiüh16 Ansdruck 11013011 11111, '“.- dér'tr es nur das des Milleids mit den armen deriüdrtcn 1111112711 1:1, ZU mcinrr Gruugtuung sagt? Hrrr Stychcl nicht, 1:11"; „73:1: :15 Eltern Berrundrrnng rrrcqt hätten. Ick) 1nei118 (UW; dak; Ö."?ZT“. Faltung ganz andere (Gefühle errkgrn 111111311", deM 1:11 diér iLiÖT “luSdruck gcbrn wil]. Das Herz drr Kinder wird 111 sin(x W355 :;r- giftet, die nicht wirdcr gut zu machen ist. Die? 1611an dsr 1:1 13:3: Abgrordnetcn beliebjen Ucbrrtreibungen wrgcn des „Barbarismns' badcn 11 anch lcbhaftrn Widerhal] in Galizixn gefunden, wr der rdrrxgs Landrömarsckyall die 5111131111611 brfaß, 6111? Erklärung :::.-1511 :rr Behandlung der Polen in Preußen abzngkbcn. :O1I 111 1111: 1111211111 gewesen,. 061111 die Pdlrn 111 Galizien [11111111 11111che, Üdrr ,31115 UTM? Dingr rntrüsict 111 sein. Am 21.Drzcr111*ér1930 d;! dcr AFZ. 11111161“ 11011 Jarcsckyky im österrrichischrn R(iÖIrat drk! rdrléz-ZU Kultukminister wegkn der Brbandlnng dcr 1111111811311 1". Galizrxn 111tck1psl]ich. Er 1121 dabri 1111198113111, das; ein 1*:lr111ch:r Zrdrer den Kindern VOTÖOiSU hat, 111 dic r11tbe1111chc Karls 111 59111. daß er den ru111311ischen Kindern ihre Muttersprachk als Umgaxss- sprachr drrbotcn 11:11, 11111) das“, er zulcxt cigcnmäclytig (::;r- 11.111111 die 1111b61111ch3 Swrachr 1111 ch1111111txr11ch1 1111111"). Dis Eltern b§fchwcrtc11 fiel), und der Stzjtbaltcc Vrrsvrach Lim“ 111118:- suchung. (Es erfolgte dann drr BC1ch€1d seitens des K. 31. B5- zirksbavpturxnns, daß der Lrbrcr 211111 drr drrdorragendstén ZÖL- mäxncr 11111» Be'zitfks 111, und Beschwerdcn 9611011 11711 1111111135.) seien. Ick fragc Sie, 11.11 man 18111316 111 Prcrrßrn 11613011, ::: cs 110111111198" Kindern Verboten ist, 111 dio: Kiräse z11 geb:11? 5157373. Séc 111chwcis€11, daß Kinder nicht zum polnischen (541115527117: zugclxffen worden_ sind? (Drr Redner 113111311 11061) 111111111; FF.“); ans dcr östcrrricbijcbcn Interprllation, nacb drncn 111 (5511131111 (1111 U1111'1dr11ck1111g drr rrrtdenisckxcn Sprache, besonders im 918111119115111111'11- richt, stattgefundrn habe.) Die große tragisch: NöaSke', 111113r drr di: Pdl111schen Reduce auftretrn, haben wir keine Vkranlaffmrg tragisch zu nehmen. Der prx11ß1sche Staat hat ("111 1111186 Genuss:, Tic Sch111- Vsrwaliung hat ihre Pflicht nach (LULU Richtungm grtan, fie ist 1r11 und maßvoll geblieben. Ich hoffe», daß fir (1111 dir1cm Wyse dlcibcn wird; sie wird dabei die Untcrftüßxmg dcr 212111111511 dirirs 1.131.111"?
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b Abg. reibcrr 11011 chliß und Neuk1rch1kreikons.1x Job '":dwk- VOraus, da dir 111 dcn „Preußischen Jabrbücbsrn“ 111111 mcmrm 777-5375: Delbrück V3k11011'111' Auffassung nicht von drr Mebxbrit mcinxr F?rzxde geteilt w1rd. Drr 1wlnischeSch11lstrc1k bat drei Zirlc .J.-353.11 Z.;:ZÖL hat man das "11111111 dcs Schulstrciks in Prcirtzxn crrrokc: K.;: 18 sollte 11111 5111111111113 gemacht wxrdcn: 157.77“. :*: 5751151273 bezwcckt Wordkn, durcb dcn S 111111111 15:1 T 2:1 B.“: völkernng zn dcn Polnischen 21.1111 1111961: dr:.:**;;:;.::§r:- k.“:
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