u Berlin ist ganz wesentlich auf seine Mit-
oxschers und Lehrers, so edenkt man auch _ re1sen des allzett hilfsbere ten Arztes, der mtt s1cherer Hand so vielen Leidenden die Gesundheit wiedergab.
Troß der außerordentlixhen Anforderungen, die an von Bergmann gestellt wurden, ließ er es steh nicht nehmen, sein rejches Wissen auch d-n allqemeinen Aufgaben des Staats nußbar zu machen. Fast 25 Jahre qehörte er der Wissenschaft- lichen Deputation für das Medizinasmesen an; zu leich Mitglied des ReickWgesundheitSratS. Zahlreiche füra eZetten wert- volle Gutachten sinb hier seiner Feder eniflossen und haben zum Vorteil für die Medizinalverwaliung auf allen ihren wejt verzweigten Gebieten Verwertung gefunden. Wirken auf sozial-brxienischem Gebiete zollt besonders die Reichshauptstadt Rettungswesens daselbst ist in erster Linie auf seine In tiative zurückzuführen.
Unbegrenztes Vertrauen seiner Fachgenossen legte die Leitung zahlreicher (He el1schaften und Kongresse in seme be- ein praktisches Geschick wußte fie stets fruchtbringend zu gestalten. Namentlich werden seine Verdienste um die Deutsche Gesellschn tfür Chirurgie unvergessen bleiben! ochen „Ernst von Bergmann sein r vollendete, da zetgte fick) deutlich, in welch e er vxrehrt und geliebt wurde, da Haben die en zit_nlisterten Welt ihm ihre dankbareHuldigung ber m „erster Linie gehoben und beqlückt war er an dic em Tage mte gllzeit durch die Allerhöchste Gnade seines Kaiserlichen und „Koniglichen Herrn. Und wie der Dank des deutschen Vqlkes tbxn über das Grab hinaus folgt, so auch der Dank semes Katsers!
Der Königlich bayerische Gesandte Graf von Le eld hat Berlin verlassen. unqiert der Legationörat Freiherr von Geschäftsträger.
Der amerikanis 6 Bots a te hat Berlin verla en?h ck f der Erste Botscha tssekretär S
Königreith Preußen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
dem abrikbesißerPaul Charlier in Mülheim a. Rhein, Pincus in Berlin, dem Bankier dem Kaufmann Wilhelm Rautenstraucb in Trier und dem Kaufmann Otto Weber in Berlin den Charakter als Kommerzienrat zu verleihen.
Friedrich-Hauses Während seiner Abw s
G in den weitesten runelius ab*
dem Kau mann Siegmund
Albert Pinkuß r Charlema ne TOmer
seiner Abwesen eit pencer Eddy als GTB
Der Königli
is 8 Ge an'dte von Bitte Berlin zurückgek g ck s n it na
e rt und hat die Geschäfte der Gesanksztsch
Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und _ wteder ubernommen.
Medizinalangelegenheiten.
Der bisherige Oberlehrer an dem Gymnasium in Franken- e ist zum Kreisschulinspektor in Laut Meldung des „W. T. B.“
| vorgestern von Hongkong nac!) Swata S . S. „Iltis“
T ' 'i S M),
iftS. M. S, „Niobe“ - , u m See gegangen. tst vorgestern von Tfingtau nach
stein Dr. Thomas Stolz Gleiwiß [[ ernannt worden.
böch ten Dank. Entwicklun
ee ge angen. _
S. „ aguar“ :| gestern von Nagasaki nach gegangen.
M.S. „Vussard“
!) in See gegangen.
Finanzministerium.
Der bisherige Kassensekretär Schustereit ist zum Ge- heimen Registrator und
der bisherige Kassensekretär Richter zum Buchhalter bei der Hauptbuchhalterei dcs Finanzminiueriums ernannt worden.
Wusun'g in' See
ist gestern von Kapstadt nach Port
währten Hände, und
. . , „ , Als vor wenigen Mtntstertum fur Landw1rtschaft, Domänen
und Forsten.
Die Oberförsterstellen Glücksburg im Regierungs- bezirk Merseburg und Lübben im Regierungsbezirk Frank- furt a. O. sind zum 1. Juni 1907 müssen bis zum 10. April d. J. einge en.
70. Lebensja seltenem Ma Aerzte der
Großbritannien und Irland.
Im Unterhause fragte, der konservative orster an, ob dte-Verhandlungen zwischen dem ton und der amerikanischen o ltariffrage zwischen den (: mit umfaßten, und ents der Vereinigten emacht habe, daß Canada bei sich den
gegen England unh alle anderen rechandel zwischen
Abgeordnete
_ o_tschafter in Was in Regterung dre Regelung der Vereinigten Staaten und Canad ob der Sekretär des Staatsdepartem Staaten den Vorschlag amerikanischen Zolltar Länder zur Einfu Canada und den
Nach dem Bericht des „W. T Sir Edward Grey, daß die all der Reziprozität in den Handelsbeziebunge ledigt gebltechn seien, in den jüngsten Unterbandlungen mit dem britischen Botjtbaster nicht wieder eröffnet worden wären. Bezü lich des zweiten Teils der Frage antwortete Grey, derartigen Vorschlage
besetzen; Meldungen
ung bringen und dann ereimgten Staaten hergetellt werden . B.“ erwiderte der Staatsse n Unterbandlungen bezüglich n, die im Jahre 1898 uner-
Ucbcr die am 16. d. M. im Mathildescbachi der Grube „Gerhard“ b2i Saarbrücken durch Seilbruck) erfolgte tödliche Verunglückung von 22 Bergleuten hat die amtliche Untersuchung bisher folgendes er:
Der 423 m tiefe Mathildeschacht dient zum Außziehen der verbrauchten Grubenluft und zugleich zum Ein- und Aus: fördern der Belegschaft zweier Steigerabteilungen. Mit der für leßteren Zweck gebrauchterx Maschme werden nebenbei auch die für die Schachtanlage nöngen Kohlen und einiges Gestein
Förderung benutzten Seile find Gußstahlband- sxile, bestehend bus 192 Drähten von je 2 mm Dicke. Sie smd sowohl bei threr Auflegung als auch regelmäßig während des Betriebcs “den bergpoltzeiltck) vorgeschriebenen Bie um;?- und Zerretßungsproben unterworfen worden. Diese vorgenommen, gemcsenen Seilende
Yichiamtliches.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 27. März.
Der Bundeörat versammelte fick) heute zu einer Plenar- sißung; vorber hielten die,vereinigten Ausschüsse für Justiz- wesen und für Elsaß-Lotbrmgen, der Ausschuß für Justiz: wesen, die vereinigten Ausschüsse für für Justizwesen, die vereinigten Aus chüsse für Handel und Verkehr und für Zoll: und Steuerwesen sowie der Ausschuß für Handel und Verkehr Sißungen.
daß der englicbeu nichts bekannt Anfrage fü Botschafter Erledigung der aussteb-nden Fragen Die Verhandlungen genfeitigkeit in den ch genommen, zu diesen ausstehenden ei den letzthin geführten Verhandlungen ck Canada irgend welehen Wunsch Zbandlung der Frage an den Tag gelegt.
_ Bei einer gestern in London abgehaltenen kxmft dcs Agsschusses der liberalen Li eme Rede, xn der er sick) über die äußerte. Wte das „W. T. B.“ berick)
Ec erkenne an. daß die Re mit außergewöhnlicbem Erfolge
Beantwortung Staatssekretär sein möglichstes zu tun zur zwischen Canada und den Verein des Jahres 1898 bezüglich der Frage der Ge Handelsbexiebungen würden, Fragen gehören, doch hätten weder die Bereinigt nach einer erneuten B
andel und Verkehr und igten Staaten.
311 Staaten no
ga hielt Loxd tnnexpolttische Lage tet, fuhrte er u. a. aus: ierung über große Schwierigkeiten inweggekommen sei; aber er fütchte, die Regierung möchte zu viel Versprechungen übernehmen und Enttauschung und Reaktion hervorrufen. Anlaß gkbxbt, auf der rung nkcht zur Treue verpflichtet, und habe auch Roseberv legte Verwahrung sprechungep der Regierung, namentlktb und gegen dt:_Drobungen gegen das O sprecbun en txurden unfehlbar Enttäuschung und Gegenwitkung hervor- r fu:chte, daß die Zeitnicbt fernsei, wo die Regierungzwiscben dem SozialiSmus und dem Konservatwmus erdrückt werde. Jeder allgemeine Angriff auf Eigentum würde dem Fortbestand der Regierung ein Cube bereiten. Rosebexy betonte, daß, Wenn die von der Regie- rung fur Irland geplante Maßnahme ein unabhängiges Parlament einzurichten beabsichtige, sie weit über alles was Gladstone im Sinne gehabt habe, hinausgehen würde. Der Reden, die yon den gam links stehenden Mitgliedern der Regikrung gehalten worden find, und schloß, er empfehle Mäßigung als einziges Mittel, Jxlankz zu helfen, und sei 'der Anficht, die große Masse des Volks werde me ein Homerule dulden.
Frankreich.
_ Nach exner Mxlduna der „Agence Havas“ hat die frau- zostsche Regterung ihre Vertreter im Auslande beauftragt, den S1gngtarmächte_n__der Akte von Algeciras den Beschluß des franzofischen Mmmterrats, betreffend die provisorische Be- seßung von Udschda, zur Kenntnis u bringen.
_ In der Kammer sprach der gestern den „Wunsch aus, die Regierung über die Ermordu ng des frgtzzostschen Arztes Mauchamps Der thsxer Pichon schlug die sofortige Interpellation vor und das Haus beschloß demgemäß.
Der Deputierte Cbaussier eröffnete, wre das „W. T. B.“ be- richtet, die Debatte mit einer Rede, in der er die Mordtat, die von der gesamten zivilisierten Welt mit Entrüstung empfunden werde, eh gut; zu wissen verlangte, ob Maßnahmen ergriffen sexen, um die Stcherbeit in Marokko ]U gewährleisten. Die Regietung muss? dix Erklarung abgeben, daß die Verantwortung völlig auf die marokka- mscbe Regierung zurückfalle, wenn der P über die unter den Eingeborenen herrschende Stimmxmg nicht unter- ankreicb, sondern die game Mensch“- bausfier schilderte darauf die Lauf- bahn des Dr. Mauchamps. Sodann sprach sich Trouin , der Deputierte für Oran, für eine Truppenlandung aqs. (Es folgte Dubie den Ausführungen Cbaussiers anschloß und auf die mit dem Bemxrken, von der franzxstscbsn Gesandtschaft in Schutz genommen woxdex (Entxüstungßrufe) Er erzählte darauf die Begleitumskak'd' des Mordes und betonte, daß die Verantwortlicbkeit ganz den Gou- verneur von Vkarakescb und die marokkanische Regierung treffe. Redner sprach die Hoffnung aus, daß tuung zu erreichen wxssen und in Zukunft in der Auswahl seiner V Trouin unterbrach hier den Redner Jawohl, kenn außer R-voil ist bisher keiner seiner Der Minister des Aeußem Pic? erwiderte, daß Mauchamps niemals von seiten der Beamten des Ni- nisteriums des Aeußern eine unfreundliche Aufnahme oder eine skhlkkk)te Er habe in Marokko nicht gam bk erforderliche Voraussicht bewiesen, aber er habe sich verdient KMW: ichon widmete Maucbamps W milie sein Beileid aus. fesch nicbt d'e erforder-
Seilstückcn am Förderkorb befestigt werden. Das gerissene Seil, das vor beinahe 21/2 Jahren aufgelegt wurde und damals eine Tragfähigkeit von rund 76000 W besaß, zeigte bei seiner lthen Untersuchung am ebruar d.Z.'n0ch eine Tragfähigkeit von über 740001xg,
sich, da dte Seilbelastung bei der Menschenförderung nur 7606 !(;x und beL der Produktenförderung 9418 ](Z' be- trug, die Seilficherheit 'zu 9,7 bezw. 7,8 berechnete.
Das Seil rtß, als am Unglücksmorgen der Förderkorb, an dem es befestigt war, zum ersten Male mit seiner voll-en Belastung, d. s. 22 Mann, eingehängt wurde _ vorher waren bereits mit demselben Korbe 11 Mann eingelassen worden _, und zwar etwa 90 m oberhalb des Korbes, als dieser in eine Tiefe von ungxfähr 200 111 gekommen war.
Eine nach dem Unglücksfall vorgenommene Unter uchung eines unmittelbar über dem Förderkorb befindlichen Setlsjückes ließ nicht erkennen, daß das Seil durch den bisherigen
Nach kurzer Krankheit ist am 25. d. M. rofessor i_n der medizinischen Fakultätxder riedrich WilbelmS=Universnät in Berlin, Wirkliche Geheime at Dr. Ernst von Bergmann, Generalarzt 51. ]a 811ij des Sanitätskorps, aus dem Leben geschieden.
Am 16. Dezember 1836 zu Riga in Livland geboren und medizinischen Fakultät der Uni: verfität Dorpat zum Doktor pxomoviert, habilitierte sich Ernst von Bergmann 1864 in derselben Fakultät als Privatdozent Chirurgie
zu Wiesbaden abgehauen
der ordentliche P
Niemals hätte man me Hut zu sein' als jest; er sei der Rele- set ihr kein Vertrauen zu ihr keine offenen oder geheimen Bezie ein gegen die riefenbaften Ver-
im Jahre 1860 von der
egenüber Irland,
„angcnbsck , erbaus. Diese Ver-
unter Wagner f
Fel zuge von“1866 in den' böhmischen Feldlazaretten als Assistent r Seite gestandkn, kehrte er zu erneuter Lehrtätigkeit nach orpat zurück. Beim Ausbruch des deutsch:franxösischen Krieges eilte Lr wiederum nach Deutschland, um zunächst unter Leitung des berühmten Hallenser Chirurgen von Volkmann ein Kriegs: reservelazarett in Mannheim zu Übernehmen. Nack) AUflösUkkg desselben im Oktober 1870 fuhrte er die badischen Sanitäts- züge bis vor Paris und wurde sodann mit der Leitung der Friedrichsbaracken zu KarlSruhe ordentliche Universität
. . ednet tadelte sodann die ausneführten Bte_gungs: und Zerretßungsproben hatten ein ähnliches Ergebnis wie die Proben am 19. Februar d. I., einer genauen Prüfung eines 8 bis 10 m oberhalb der Bruchsteüe befindlichen Seilstücks heraus, daß das Seil dort stark mitgenommen war. Drähte waren an den SteUcn, wo sie nach außen treten, er- mar vielfach in dem Maße, daß fie tellen mit der Hand leicht brechen auf den Druck und _ einzelnen Drähte beim Auf- uyd Abwicken des SMS auf die Trommel (Bovine) gegen- seitig ausüben, zyrückzuführen sein. Sie sind von den mit der täglichen Remfion des Seils bktrauten Beamten und von beschäftigten Arbeitern
Von 1871 bis Professur
der russischen Donauarmee
dagegen stellte
Chirurgie _ im rusfisch-türktschen Kriege Chirurg hervorragende er im November 1878 als ordentlicher Professor nack) Würz- burg über. Bereits im Jahre 1882 wurde er auf den Lehr: stuhl Langenbecks nach Berlin Direktor des Klinischen Instituts für Chirurgie bei der Friedrich Wilhelms-Universijät ernannt.
In tiefster Trauer steht die wissenschaftliche Welt heute an dsr Bahre des 'großen Totsn. Schmerzes über den jähen Verlust des bis zur leßten Stunde schaffensfreudigen Gelehrten treffen zusammen mit den (Ge- Üblen innigstkr Dankbarkeit für (11196, was er in rastloser rbeit als Forscher, Lehrer und Arzt geleistet hat.
Durch vielfache Praktische Erfabrnng auf den Schlacht: elderxx angeregt, war Ernst von Bergmann einer der ersten, er LUtors Lehre von der Antisepsis ausgestaltete und sodann von diésxr aus_ebend babnbrrchsnd zu dsr heute allgemein duxchgcfuhrten a eptischen Wundbehandlung gelangte. Ein nicht mmder großc's Verdienst Hirnehirurqie erworben.
gleich. In umf
eblich abgerieben, und ck) an den betreffenden Schäden dürften berufen und zugleich zum eputierte Chaussier
u interpellieren. am Schacht rledigung dieser Reinigung des Seils von der teerartigen Masse, mit der das Seil zu seiner Schonung Häufig acschmiert wur sehen werden können. Ob ubrigens die für die Silfa vorgeschriebenen Jäglichen Seilrevifionen geführt worden fm'd, erscheint nach den bisherigen Z aussaqen noch fragltck). Die von der Staatsanwaltschaft und _ergrevtcrbeamten geführte Untersuchung dürfte jedoch erst nach ihrem Abschluß hierüber sowie überhaupt über die Frage, etwa ein Verschulden an dem
Ab di G "[ ds er ? cfuhe ? sorgfältiger
regelmäßiq aus:
scha von Marakeseb
richtet gewesm sei. Nicht bloß ob unnd we1chen Beamten _ beit verliere einen der Besten. Ungluckéfall zur Last zu legen tst, Bestimmtes er eben. ist behufs genauer von dyr Staatßgnwaltschaft beschlagnahmt worden. Dex 11ng1uchsfa11 hat gelehrt, daß die bisher wohl allgemem vexbrettete Annahme, die
, sicb um die moderne Hter war er Schöpfer und Meister affenden rbiffenschaftlichen Werken Hat er dcr tagnose der (Hehirnkrankhetten und ihrer operativen Behand- lung neue Wege gewicskn und in der Praxis selbst durch er- folgreiche operqtive Emgriffe viele Kranke zur Genesung Auf dem “Gebiete der Kriegschirur ie war er der unbe Führer.?DleneuzeitltcheBc-handlung erKriegswunden,namentlich der Schußverleßungen, ayf derGrundlage dcs aseptischenPrin ips Seme Lehren haben ungezählten wundeten und Kranken auf dyn Schlachtfeldern und in den Friedenslazarctten Segen gebracht. Den mehrfachen Schieß- Medizmalabteilung des Kriegßministeriums brachte er stets das größte Interesse und wissenschaftliche För- derung entgegen.
Al? akademischer Lehrer der Berliner Friedrich Wilhelms- Unibersttätf und der Kaiser WilhelmZ=Akademie für das milxtär- äxztltche Btldun'gswxfen trug er seine Lkhren direkt Hincin in dt'e Kopfe yyd zn die „Herzen sowohl der studierenden Jugend mcs: der allxahrltch an die Akademie abkommandierten Sanitäts-
Aber weit darüber hinaus richtete genmerk auf die wissenschaftliche Fort- So trat er an die Spiße des ortbildungswesen, und auch wecken dtenenden Kaiserin
Das geriffcne Seil ntersuchung
Mauchampz hinwies, daß Mauchamxs nie
örderseile litten am _ am Förderkorb _ ' , dort häuftg gestaucht fur Bandsetle mcht oder wenigstens nicht immer und daß daher die Ergebnisse der Biegungs: und Zerretßun s- probcn, mit_ den am Förd'erkorb befindlichen Seitenden Bqndsetle mcht maßgebend smd, vielmehr oft irreführen können. Dte Bandseile, die sah nicht, wie die Rundscile auf den Trommeln, nebeneinander legen, jondern Übereinander auf: Wickeln _und deren Drähte stcl) dadurch gcgenseitiq reiben, schemen_ mfolgedessen nichx so sicher zu sein, wie die
Die Ovexbergämter smd angewicsen wordcn, die Revier- becxmtey hierauf aufmerksam zu machen und diese mit einer qrundlrchcn Untersuchung der itx Betrieb befindlichen Band: Auch smd die Oberbergämter zur Aeußeruna darüber aufgefordert worden, unter welchen be- sonderen “Bedingungen dte weitere Benußung von Bandseilen zur Menschensörderung noch gestattet werden kann.
befestigt sind , Frankreich eine völlige Genug- 1st skin Verdienst. fältiger sein werde.
Aufgabe geWacbsen gewesen. versuchen der
Behandlung erfahren [)
und sei wobltätig gewesen. wärmster Anerkenmmg und sprach dessen Fa Es sei richtig, daß der Gouverneur von Mara lichen Maßnahmen ergriffen habe. Das Vexbreäoen sei die Folge “in“ Reihe v_on Vorgängen, die Frankreich in eine demütigende Lage V"“ seven wurden, wenn dieses Verbrechen nicstesirafungfändk- 'VW“ Sxellung in Algier“, fagte der Minister, „unsere best)"dere * machunqen find mißacbtet worden.“ Fer k?kzeschwerxzxn ?thYreisbs «&nkläxiie, F t geben babe
or erungen ran te 9 er xen ene enug uung 8? ' Die Namen der Mörder Cbarbonniers seien der fUmzfisth'"
seile zu beauftragen.
offiziere der Armee.
ex unabläsfig sein Au btidung der praktischen entralkomitees für x-as är tlic!) e Begründung des den elben
las [ an die Yerauf KK verschiedenen
“. st in Tanger bekannt, die scherifischen Behörden ' 'MYLM aber dkee festzunehmen, wofür Mohammed * [Zorns verantworjkiÖ se« Der Minister fuhr dann fort: .Die ' än ele enbeit Laffalas tief gleichfalls eine lebhafte_Erreguna hervor. De? Yßacbzen beantwortete unsere Beschwerden unboflich_. Wenn ich lese Tatsache zur aUgemeinen Kenntnis bringe, so gefchxebt das, um d beweisen, welche Langmut und Geduld Frankreick) gezeigt_bat', ebe Jenergistb? Maßregeln ergriff. „Ich für meinen Teil begluckwunscbe ich wegen dieser Langmut.' Ptchon setzte dann die Aufzählung der anzzsUchen Beschwerden fort und fragte: .Was ist bei dieser un- frnägliÖEU Lage in Marokko zu tun? Etwa weiterhin Beschwerden “beben? Oder mit Drohungen fortfahren? Das wäre nu los, wie “rankxeicb zu seinem ei enen Schaden erfahren hat. Die egierung kat also wirksame Ma regeln ergriffen, um den Sultan zu nötigen, Frankreich gegenüber wieder zur Ordnung und zur Gesetzmäßigkeit „„-;ck,ukebren.' Pichon verlas sodann das Verzeichnis der Fordetungen, Jie Frankreiä) erhebt, nämlich: Bestrafung der Mörder, Absetzung und Bestrafung des Gouverneurs von Marakescb- Geldeniscbädigung für die amilie Maucbamps, Bürchbaften für die Sicherheit der franzöfis n Staatöan ebörigen in * acokko, Durchführung der vom Mathieu durcb Spez alverträge mit Frankreich sowie durch die Akte von Algeciras übernommenenen Verpfltcbtungen, und schließsicb
intanbaltung von Unruhen, Näubereien und Einfällen in Mauretanien.
dschda, erklärte decMinister, werde solange beseßt bleiben, bis diese Forderungen erfüllt seien. Die besonderen Abkommen von 1901 und 1902 würden durch die Beschlüsse der Konferenz von Algeciras nicht berührt- rankreich sei berechtigt, das sofortige Inkrafttreten der in diesen Ab ommen vorgesehenen Ordnung der Din e zu verlangen. Die AlgeciraSakte xnacbe es Frankreich zur Pflicht, ofort die Polizei ja den Hafenp äßen zu organifieren. Frankreich verlange, daß man aufböre, in Mauritanken und Adrar die Be- völkerung aufzureizen; es habe nämlich den Beweis dafür daß Marokko in diesen Gegenden die Hand im Spiele hätte. Die Politik Frankreichs sei frei von jedem Gedanken an Eroberung oder Exn- ngffen in fremdes Gebiet, aber 11: sei en1schloffen, diejenkZe Mach! aufzubieten, die notwendig wäre, um den Rechten und dem eben der „franzöfiscbsn Staatßangebörigen _Achtung zu Verschaffen. Die Be- seyung von Udschda sei eine provisorische, die dauern solle bés zu dem Tage, an welchem Genugtuung gegeben sei. Es werde vom Machxen abhängen, den Eintritt des Zeitpunktes zu beschleunigen. Frankreich habe kein Interesse daran, eine LaFee zu verlängern, die ibm nur Lanen auferlege. Yum Sch uß sprach Pichon den Wunsch aas, daß die Feindselig eit unter den remdcn in Marokko aufhören möchte, denn ße sollten Genossen be dem gemeinsamen Werke sein, einträchtig ein einzige's iel zu errekcben. Der übermäßige Wettbewerb, der eine Gefahr für uropa sei, müffe aufhören. Dann hätte, so schlrzße der Minister, der Tod unseres Landémannes der Einigung der ' affen, der Zivilisation, dem Frieden und der Ver- brüderung der Völker einen Dienst geleistet. Ribot (Republikaner) verteidégte die Vertreter Frankreichs in Marokko, die Frankreich zum ftkedlicben Eindringen in das Land veranlasst, die es aber auch unter- fiüven müffe. Man müffe mit dem Fanatiömus der Mobammedaner rechnen die seit einem Jahre Zeugen der Spaltungen Europas ge- wesen keien. Dieser im Dunkeln gefübrke Kampf der Fremden in Marokko sei eine Schädigung der Zivilisation. Die Europäer müßten auf diese olitik der Spaltungen verzichten. Das Ultimatum Frank- reichs sei :) maßvoll, daß seine Absichten nicht beargwöhnt werden könnten. Ribot wünschte, daß die Beseßung von Udschda nicht lange aufrecht erhalten zu werden brauche, Frankreich wolle in Mawkko keine Eroberungspolitik beginnen.
„Tierauf nahm das Haus durch Handaufheben einstimmig wkgen e TageSordnung an:
Die Kammer billigt die Erkläru-*gen der ngierung, vertraut auf 11: Festi keit, um die Sicherheit un1erer _Mitbürger in Marokko zu „rwäbrlei ten, und geht zur Tageßordnung uber.
Die Kammer erörterte „sodann die Interpellation des sozialistischen Radikalen Colltard wegen der Heimsendung der Militärklasse von 1903.
Der Kriegßminister Picquart sprach fich im Interesse der nationalen Verteidizung gegen die Heimsendung dieser Altersklasse aus, die erst im September erfolgen könne.
Die vom Obmann des Heeresau§schuYes beantragte und von der Re ierung anaenomnzene etnxa e Tageßordnung wurde mit 8 ge en 236 Sttmmen a gelehnt. Dreses_A_b- stimmungSergebnis rtef große Y_ewegun hervor. Der Soztaltst Gérault-Richard brachte hterauf e ne neue Tageßordnung ein, in der das Vertrauen auSgesprochen wird, daß dte Regierung die Heimsendung der Altersklasse von 1903 sobald wie mögli veranlassen werde.
Der tnisterpräsident Clemenceau akzeptierte diese-Taqes- ordnung und sagte, die Ta eSordnung Colliatd habe er deshalb abge- lebnt, weil diese erklärt ba e, daß die Entlaffung der Jabreßklaffe 1903 mit der Landesverteidigun Vereinbar sei, und weil die Minister ein- stimmig der gegenteili en l?Ilnskcht seien. Er sfeÜe die Vertraueysfrage. Die Unterstellung, da die Tageöordnun Gézrault-Richakd krtegerisch sek, weise er zurück. Er erkenne an, da die Lage in Europa, ohne verwickelt zu sein, aufmexksame Beobachtung verdiene.
Darauf wurde die TagLSordnung Gérault:Richard mit 413 gegen 79 Stimmen angenommen.
_ Der Senat hat in seiner gestrigen Sißung. ohne Debatte den Geseßentwurf angenommen, durch den dre, am 21. Dezember 1904 abgeschlossene Haager „Konvventtbn, bejreffend die Befreiung von Lazarett ch1ffen m KrwgSzexlen von denjenigen Abgaben, die den S iffen zu (Huysten _der Staatskasse in den Häfen auferlegt werden, gebtUtgt tmrd, sowie den Gesehentwurf, betreffend Regelung der Arbe'it an Bord von „Handelsschiffen. Der Senat vertagte steh . dann bis zum 7. Mai.
Rußland.
„ In der Reichsduma wurde gestern dre Beraxung uber dxe Abschaffung der Kriegs: und Feldgertchte fort- geseßt. Nach dem Bericht des „W. T. B.“ _erhoben dtesRechte und die Linke abwechselnd Vorwürfe gegenetnandex, bis der räsxdent schließlich unter Lärm des Hagses bat, stck) auf den egenstand der Tagesordnung zu, beschranken". Nach "Schluß dex Debatte, die noch die ganze Stßung ausfullte, erklarte der Mmisterpräfident S t o l t) p i 11:
Das Gases über die „Kriegs- und Feldgericbte sei ein zeitweiliges vnd könne nicht eher als einen Monat nach der Einbringung des An- tkaßs bei dem Dumapräsidenten abgeschafft werden. Aber abgesehen von diesen formeuen Erwägungen, sei es klar, daß die Duma von der Re(!iexrung eine erade Antwort erwarte. Er könne sich mit Juristen vo“ Farb wie aklaboff nicht in eine Polemik Einlaffen, der Staat * Nüsse aber dke außergewöhnliäpsten und energiscbesten Maßreßeln
er rei'en, wenn er in Gefahr sei. Es gebe keine Ge eß- ge ung, die der Regierurg verbiete, die normale Ordnung ; der Dinge zu unterbrechen, wenn der Organismus des Staats bis
** skin! Grundfesten erschüttert werde. Es gebe im Leben des Staats vkkkoängnisvolle Augenblicke, wo die Notwendigkeit gebieterischer sei als das Recht, wo man zu wählen babe zwischen der Richtigkeit der Theorien und der Sicherheit des Vaterlandes. Provisorische Ma - , nahuren wie das Geseß über die Kriegs- und eldgericbte könnten ni t . * Charakter dauernder Einrichtungen anne men, fie seien dazu be-
fnUm", die Flut des Verbrechens zu brechen und dann zu vechbwinden, d? Regierung könne aber noch nicht die Ruhe gZewabrleksten, ob'" zu außergewöhnlichen Maßnahmen zu greifen. er Minister- pläsident verlas darauf die auf einem Kongreß der Sozialrevolutionäre Fkakten Beschlükse und wies darauf bin, daß diese die Muffen des "u“ du einer bewaffneten Erhebung aufriefeu und daß deren end-
indeffen keine andere Bedeutung zu, als die, die ste als ein Spiegelbild des in der Bevölkerung hxrrschenden Geiste-z habe. Nach derselben Quelle ist die_scher1fische Mahalia tn der (Gegend von Tanger absolut_untati Mangels an Mitteln m emem
Die für die
liebes Ziel die demokratische Republik sek. Stolvpin fuhr fort: die Regierung unker nachgeben? das Land von ihr nicht einen Beweis Wir onen glauben. daß Sie dem blutigen Wahn Einhalt jun Werden, daß Sie das Wort aussprechen werden, welches uns Alle zwingen wird, an der Wiederberftellung und der Herrli kxibRußlands mitzuarbeiten. die Zutandtgkeit der Kriegs- und Feldgerichte auf außergewöhnliche und auf die verwegensten Verbrechen beschränken,
wird das Gesev ü er
.Ich frage Sie, revolutionären BeWe ung gierung bat die Uebeneuguna, da und befindet fich wegen uftande vollständiger Des- Operatiopen der Mahalia be- stimmten Kredite sind völlig erschöpft, die Soldaten desertieren in großer Z 1) _ , Der englischen Regierung tft, nach emer Meldung des „Reuterfchen Bureaus“, keine Information zugegq iff auf das Haus des englt arakesch oder sein Schießen auf den
Vettrauens erwartet. organisation.
Inzwischen wird die Reakerung
Reichöduma vorwärtSJebracht haben wird, jene Gerichte schon durch die Tatsache, daß es nicht den gesetzgebenden Köxperscbaften vorgelegt wird, a Rußlands ist in ihren Händen.
den angeblichen A sularaqenten '
Die Beruhigung marokkanischen VolkSHaufen.
ußland wird das von Henkerßband vergoffene Blut von dem Mut zu unterscheiden wissen, das durch die nd der gewissenhaften Aerzte vergossen wird, die außerordentliche aßnabmen anWenden, die die einzige Hoffnung zur Heilung des Kranken bieten.“
Der Berichterstatter Hessen wandte sick) gegen Stolypins Ausführungen und verzichtete dann auf seine Forderung, daß die Kommtsfion der Duma den Antrag binnen 24 Stunden prüfen soll. Der Präsident steUte darauf den Vorschlag,_ zur Prüfung des Antrags, betreffend Abschaffung der Kriegögertchte, eine Kommission von 16 Mit liedern stimmung. Die Duma nahm i n mit (1 heit an und vertagte fick) darauf.
_ Bei den Mitte März in Finnland stattgebabten Wahlen der Landtagsabgeordneten, find, obiger Otelle e amt im ganzen Lande abgegeben worden: 293 021 Stimmen für *die Sozialtsten, 212235 für die Suomerttaner, 104 732 für die Junqfinnen, 97 712 für die schwedische Volks- partei und 40 937 für die Agrarier.
Italien.
Durch Austausch von Noten zwischen_ dem itql'xenisxhen Geschäftsträger in London und dem engltschen thstertum des Auswärtigen ist, „W. T. B.“ zufolge, 'am 19. März zwischen der italienischen und der engltschen Rxgxe- rung ein Uebereinkommen abgeschlossen nzorden bezughch der Regelung der gegensei'ttgen Bezrehungen tm Somalilande.
!* er Kraft treten.
Statistik und Volkswirtschaft. Zur Arbeiterbewegung.
2500 Gehilfen des Schneidergewerbes besuchte Versamm- lung statt, um den Beschluß der Arbeitgeber zu besprechen, eine Generalaussperrung am bevorstehenden Sonnabend vorzunehmen. E darauf bingewiesxn, daß, da die Vorschläge der Arbeitgeber unannehmbar seien, es be- stimmt zur Generalaussperrung kommen würde. die Versammlung einstimmig folgende Erklärung an: tagende Mitgliederversammlung des Schneiderverbandes erklärt, daß die Tarifvorlage der Arbeitgeber nicht nur eini e Unebenheiten zeigt, sondern daß fi: einer ganzen Umarbeitung bedar , die nur in gemein- samen Verhandlungen am Orte stattfinden können. kann deSbalb ihrem Zentralvorstand die Annahme des durch die Presse veröffentlichten Ultimatums nicht empfehlen."
Siebjig Arbeiter der
u wählen, zur Ab-
erwältigender Mehr- Zum Schluß Zahn:
zufolge, insg Die Versammlung
Gummiwarenfabrik Gebrüder Kuntb in Münden sind, wie die .Voff.Ztg.' meldet, am 25. d.M. wegen Lobnstreitigkeiten in den Ausstand getrsten.
Die A1beiter der Ludwigshafener Ziegelwerk: smd, nach
demselben Blatts, gestern in den Ausstand getreten. Hamburg wird dem „W. T. B.“ telegravbiert: Der afenbetriebsverein erklärt die Meldung der sozialdemokratis e, daß vorgestern die auf den Schiffen im Kubwärberbafen tigten en lischen Arbeiter di»: Arbeit Verweigerten und die Arbeit deshalb aufs mtlicben dort liegenden Schiffen gerubt habe, für unWabr. Da je t 5000 Arbeiter vorhanden find, war es gestern möglich, alle Troydemsoll die Zahl der Arbeiter auf 6000 3 wird beabsichtigt, die englischen Arbeiter mit Ablauf ihres Kontraktes zurückzuscbicken und duxcb deutsgbe Arbeiter zu erseßen, die man bier seßhaft machen win. _ Die Hamburg- Amerikalinie richtete an den Senat den Antrag, wonach auf Waltershof imgroßenUmfan eWobnungen für Hafenarbeiter Obwo [ mit der Außgabe der neuen Arbeits- ordnung erst gestern früh begonnen wuxde, find 15“) Personen aus der Stadt vorgemerkt, während aus dem Inlande Hunderte von Anfragen eintreffen. _ Die Zahl der im Hafen auf Entladung und Be- chtung wartenden Schiffe 58 Segelschiffe gestiegen, fie dürfte aber bald geringer werden, da vor- gestern und aestern „Dampfer mit ArbeitswiÜkgen sowohl aus England wie aus Irland eingetroffen sind. Am Montag kam es zu mehr- fachen Ausschreitungen Außstärdiger gegen Arbeitswillige.
In Wien wurden, wie „W. T. B.“ meldet, gestern nachmittag Verhandlungen zwischen den beiden Lohnkomitees der Damen- Es kam zu einer Annäherung, da die Arbeit- Die Vorsckoläge wurden
Betrie € vol] zu bese en.
Rumänien. verstärkt Werden.
Das amtliche Journal veröffentlicht eine Kundgebung der Regierung, in der behufs Wiederbersteüung der Ruhe, riedens zu patriotischer Mithilfe aller orlegung von (Heseßentwürfen ur Linde: rung der Not der Bauern angekündigt m_ird. Dieser namentlich erreicht werden durch Erletchtcrung der Be- chaffung des Pachtgeldes, durch_ eine Reform der B?- des kleinen Grundbesrßes, durch eine Reor- estimmungen der landwirtschaftlichen Ver- träge über den Umfang und die Art der vbn den Bauxrn zu leistenden Arbeit, ferner durch Festseßung etnes Maxtmal- insfußes für die den Bauern zu gewährenden Vorschüsse, chließlich durch Beschränkung des Besißxs desPächxer- heißt es m dem Mamfest, aUes aufbieten, damit die Geseße peinlichst befolgt werden; fie sei entf [offen, die Unruhen energisch zu unterdrucken und dx?- jxnigen treng zu bestrafen, die aus den Verwüstungen Vortetl
Sicherheit und des
aufgefordert Md die angelegt werden sollen.
ist auf 252 Dampfer und sion der
Dre Regierung werde, schneider abgehalten. geber fich zu Zu sständniffen Verstanden. heute der VoUVer_ammlung der streikenden Damenscbneiderinnen bor- DerAusstand ist somit beendet.
Die englische Zeitung „Daily Chronicle“ meldet aus Chicago: Die Leiter der westlichen Eisenbahnen scheinen ebenso entsch1offen eines 12 0/9 Lohnzuschlags zu sei Ultimatum dcr
gelegt und Wurden angenommen.
_ Wie die „Frankfurter Zeitung“ aus Bukarest meldxt, herrscht in den Bezirken Temcorna und Wlaschka Pamk. Die Bauern verwüsten und zerstören al1es und morden sich ihnen in den We
gegen die Bcwillégung die AngesteUten ibn fordern. _ nur noch wenige Tage für eine Entscheidung Zeit läßt, befürchtet Westen binnen kurzem sicb inmitten eines riesenhaften Eisenbabnausftandes befinden wird. Die Babnleiter ierpont Morgan, Harriman und Hil], in denen fie diese auffordern, i ren Einfluß aufzubieten, um den Streik abzu-
des Bäckens yon
Die Betroffenen chritliche rumänische Bukarest ist von geflüchteten Guts-
Den Gutsbesißcrn und , Ringe von den Fingern gezogen 0 cr dre Alles Getreide in den Scheunen wurbe verbrannt, Der Schaden beziffert sich nach Millionen. Dre Lage in der Walachei ' ist, dem noch immer äußerst krittscl). Das ein und kämpft überall mit großem Mut, besonders z fick) die Offiiere aus. AUgemein wird die_Lage dabm auf: der Aufstand werde dan egierung nicht weiter um slch Nach einer Meldung der „Agence Roumaine“ vom heutigen Tage ist im _Moldaugebiet die Ruhe wiebcr: berqestellt. Das ofnziöse Blatt weist im Gegenfaß u obtgen
in der Moldau, obgleich ic Ruhe- n waren und die Lage der dortigcn Bauern sehr mißlich sei, Mordtaten nicht begangen worden
en Sißung steÜte sich das neue Kabinett er Mmisterpräsidem Sturdza forderte die Kammer auf, der liberalen Regierung in der gegenwärttgcn ehemaligen Minister JoneScu, Lahovary und Carp ficherten der Regierung ihre Unterstüsung
betreffend die A steuer, die Weinsteuer und die Reform der Grund- steuer der Kleinbauern, sowie andere Gesc Gunsten der landwirtschaftlichen Bevölkerung. nahm einstimmig sämtliche Gcseßentwürfe an. Bulgarien.
Die Sobranje hat gestern das Geseß gegen dte Anarchisten und gegen die Personen, die cmetz Anschlag auf amtliche Persönlichkeiten verübt haben, genehngt. T. B.“ ferner meldet, hat der Miniyterprästdent Gudew in der Sobrame einen Kredit von 600000 Fr. zur Besserung der Lage der Eisenbahnbeamten be-
?„edxn, "ch I d tn m t u en,
bksißcr und Pächter. und Pächtern als fürchtkrlich schildern. wurden die Finger abgehauen.
man, daß der ganze
sandten Depeschen an
Eine von Vextretern Charleroi abgehaltene Versammlung beschloß, wie die „Köln. Ztg.“ erfährt, einmütig, angefichts er bei der leßten Verdingung von Kohlen für die Staatßbabn eingetretenen Preißerböbung Von fast 2 Fr. auf die Tonne eine zwanzigprozentige Lobnaufbefferung zu
In Dünkircben find, laut Meldung des „W. T. B.“, 1200 Arbeiter der Schiffswerft „La France" wegen DerWeigerter Lohnerhöhung in den Ausstand getreten.
Aus Lausanne wird dcm „W. T. B.“ telegrapbien, daß die Arbeiterunion beschlossen hat, dkn Generalstreik xu verkünden. Die Regierung wird das 4. Bataiüon einberufen.
der Bergleute
enannten Blatte zufolge, ilitär schreitet energisch
efaßt, daß ie
offnung beste es energischen
orgehens der
Kunst und Wissenschaft.
Jn derJnternationalenVereini Rechtswissenschaft und Volkswirt Montag der Staatßminister z. D. Hentig über:
P Der Redner legte das Wesen der systematifchen fachwissenscbaftlicben Vergleichung des Rechtes dar für die Erweiterung und Vertiefung unserer politischen Bildung, namentlich für den Inhalt und die Technik derGeseßgebur-g, die Rechtöverschmelzung, wie fie fich für das We sel- recbt, einen Teil des Eisenbabnrechts und andere Wirtschaftsge iete Vorbereitet, und die Rechtkausgleichung, wie ste sich bereits durch die Haager Konferenzkn Von 1893, 1894 und 1900 in dem Bereiche des internationalen Priyatrechts für bestimmte Fragen des Zivilprozefses, der Eheschließung, Ebetrennung und der Vormundschaft über Minder- Nach einem Ausblick auf den Anteil der vergleichenden Rechtswiffknschaft an den Ergebnissen der ersten Friedens- konferenz erörterTe der Redner die Wirkungcn der Rechtsbexgleichung
P s öffentliche Leben, indem er besonders hervorbob, daß die Beleuchtung fremder Rechts- zustände im Zeitalter des KonstitutionaliSmus und des allgemeinen Wahlrechts durch das Medium einer kainnung der öffentlichen arlamente nicht selten als Vorbild und estimmter politischer Zwecke beitrage. Einaebend wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, bei aller Rechts- vergleichung für ihre politische Nu anwendung die nationale Ve- sonderbeit und die großen Unterscb ede in der geschichtlichen Ent- wicklung, der wirtschaftltckpen Kraft und dcr internationalen Stellung jedes Landes zu ken anderen Staaten Rückficht zu nebmen, um vor falschen Schlußfolgerungen bewahrt zu bleiben. einigung sei es, die Meibode der vergleichenden Rechtswiffens aft zu veivoükommnen und dmc!) Beachtun fähigkeit in der Sicherheit ibrer Erge Stentskunst immer wirksamer dienen und die fortschreitende Ent- wicklung im öffenllichen Leben der Kulturvölker fördern könne.
Meldungen darauf hm, da störungen dort fast aÜgeme für verglei tolebre spra _ In der gestr' gleichung und dcr „Kammer vor, und schilderte deren Aufgabe
schweren Stunde zu helfen.
Regierung unterbreitete
ufhc ung der ünffrancs-
entwürfe zu jährige bereits VoÜzogen bat. ie Kammer
Msinung durcb Wahlen und Beispiel zur Verwirklichung
, i t der V r- Nach einer Meldung des „W. T. B.“ aus Mesched ist Pficb 8 vom dortigen russischen Konsul nach Sabz e.var, russenfeindliche Bewegung ausgebrochen tst, em Beamter mit einer Abteilung Kosaken entsandt morden. _ Behörden find-bemüht, die Unruhen zu unterdrucken.
der Grenzen ihrer Lei tungs- sfe zu steigern, sodaß fie der
Die persischen
Der Lehrer des Türkistben am Seminar für orientalische Sprachen
in B li , ro e or Dr. Karl oy ist gestorben. er n P fff Der VZsjorbene war in seinen Studien-
jahren nach Athen und Konstantinopel gekommen und batte dgnn, von der klasfischen Philologie außgebend, der neugriecbiscben und turkiscben Sprache seine Studien zugewendet. körper des Seminars an.
Aus dem Innern sind in Tanger Nachrichten über den Eindruck eingetroffen, den die Ermordung des Dr.Maucham_pS dort gemacht hat. Besonders aus Casablanca wxrdxme qxw1ffe Erregung der Bevölkerung gemeldet, unt_er der M Memung verbreitet sei, der Beginn der Amtstätigkett der franzofisch:syw- nischen Polizei werde das Signal für ein Massacre der Europaer sein. Diesen Meldungen kommt, der „Agence Havas“ zufolge,
Er hat ein Alter von 50 Jahren erreicht.
Er gehörte seit 1890 dem Lebr-