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Hatzi'burg, Baron vo'n Lederer, bestimmt. Derselbe diirfte schon stattgefunden hätten, in denen ficherem Vernehmen nach der däri“ m_ reEsrr IZZoche dorthin ubcrfiedchix „. . Minister, Kammerherr Quaade, die Erklärung abgegeben habe -1che
" me Verordnung des preußisécrr Milr'tcur - Gouverneurs in bes chrc'inf t bev ollmächtigc, vorbehaltlich nachträglicher Ö un-
uiland , dattrt Randers der) 12. „zriltkverfugt, daß alle direkten migung seiner Regierung zu sti» Auf GrunA“ d' _ E „ench.
taatsabgaben, wclche -bisher m halbxahrrgcn Raten entrichtet rvur- , “ “7er kklakllng den, von jeßt an monatlich mit dem zwölften Theil der Jahres- abgaben eingezahlt werden sollen. Die erste Einzahlung muß spä- testens bis zum 1. August erfolgt sein und wird vom 26stcn Juni-angcrkechnet, also für 4 Tage mehr als eine monatliche Steuer. Mit der Einforderung der Abgaben kann am 25sten d. Mis. begonnen werden und find die bei dem Amtsvcrwaltcr eingegan- genen Gelder spätestens bis zum 4. August an die Militair-Kaffe in Randers abzuliefern. Zugleich mit diesen Steuer.Ge(ch haben die Uebungsbcamten (Amtsverwalter und Magistrate) eine Liste über die Personen einzurcichen, wclche dieselben nicht bezahlt haben.. Gegen die Reftanten wird sofort Execution anqcordrirt und diese mit Hülfe von Militair auSgeführt wcrden, [Zei wel- cher Eintreibung cine Strafzulage von 50pCt. der Steuer berech- net werden wird. Alle übrigen Steuern und Abgach werden wie biSher erhoben und die Staatsabgabcn sind sofort nach Randers ein- zuseriden.__ Gegen rmchläsfige Beamte wird eine Ordnung?): und Gefangmßstrafe angedroht , gcgen böswillige abcr ConfiScat'ion ihres Vermögens.
Ferner ist von Seiten des preußi1chcn Militairgouwcrncurs
wurde die offizicklc Konferenz am 26., Mittags 1 Uhr, eröffnet.
" Breslau, 25. Juli. [)0de vom 9 April bei dem Königlichen Ministerium des Innern wegen der seitens des Oberpräfidiums ausgesprochenen Niclsbestätj- guzig des zum unbewldetcn Stadtrath gewählten Kaufmanns Laß= wrß rst unterm 29. Juni folgender Ministerial-Erlaß "ergangen" Dem Magistrate eröffne ich auf die unterm 22. "April d. J 'mir uocrreichte und _von dem1clben untcrstirxzte Beschwerde der dortigen Strdt dcrdrdneten-Berjamwlung vom 9. April d. J.„ daß'ich es fiir qcrcdchx iertegt erachten muß, wcnxi die dortige Königliche Regierun'q dle Wg'yl' des Kaufmarms Latzwixz zum unbesoldc'ten- Stadtwiki“ nicht dcstattgt urid der „Yrrr Ober-Präsident diese Entscheidung der Köni- Étcyen Regierung aurrecht erhalten hat. Die Gründe dafür degn .Beschwcrdr_1ulckrrrn anziigcben, waren die genannten Behörden, "rie drr Magrstrqt und die Stadtverordneten-Ver'sammlung selbst ancrkaiiirt hach, gejcßlich nicht verpßichtet, und ob eine derartiqc Mittheilung etwa leexchwdlzl gls atrgemrffcn 1lch empfahl, unterlag lediglich der Beurtheilung dir zustandigen jtaatlichry Instanzen. Gefordert konnte sie 11th werden Zluf' den wredrrholten Y»mch) der Stadtvcrordnetcn-Versamm[img uchinr lch mdcffcn keinen Anstand, dieselbe darüber außer Zweifel zu segen, daß,
in Ütland unterm 14. d. M. verordne d ' s ', "ÜL Nm MUIistmt bereits in dem » “=* . -- I t, raf; em Beizeiclwix, denten Vom 19. März d. J. a11gcdeutet€rvloarfidcendies?, JZUZOUOYZFJW
über alle die Personen eingeliefert werden soll, wclche bisher * - „, . „ „ _, treten des Kaufmanns La wit: dc“ ' *,“ ', ' YYY!- [IZZYMFther sdkrsttgc énroirrwcnte aus der Stthsfaxffc der Weise an e11tschiedcnß ZÖPVÜTWLTLLYMXleÉZétchknsFs ilttxtiol'iicétLiongU-l' 3 g , . n er :ifU)rr1ng rer DKW“, von wo ab UC Be- die Staatsregierung vethciliqt hat Veranlasun »ug &“ ZM chm ÜMUL- PMÜMVZU W ck72 GW?" 2T." UZTHt mehr erhoben haben, stätigung der auf ihn qéfallencn, Wahl g1rx'icszcnz istrcr RZ [,s-FL" „zn threff zuhnerrs erscheinen danr1chcr Seits fast täglich dem Kaufmarm 53513in bei "seincr politischcn Thätigkeit wie NFZ??? isiror? nerre Versugungen, um diese Insel nach Außen hingnöglichst abzu- MUVMDU/ d]? IUZHUMU UUD Verfaffungsinäßiqcn Greiizen nicht übergschrik- schließen. ten worden jmd, 10 kann hieraus ebenso wcirig, als aus dem von den Der ObrrbefehlShaber der aktiven Armee, Gcncral-Lieutenaut .SWWMr..D"„ete" bcßathe" MMI“ »Zescßlichck/ der BLskäkigung entgegen- von Steinmann, hat es den Wirthcn der Insel Führrcn zur Pfticht MMYUF)YFDFFLstY'ZiIZMsPÜF) .“UfKVkßäkiIlUUI hergeleitet werden. *Die . * , -*- „» * , "U "& c m 1 m hen W e 1 ' » "„ * JZYLZAL'MJÖOZW82T1YTT?L EÖlanm? dcr [)ÉZTUUMÖM ZOMMJU' dem Zutreffcn odcr Nichtz3uireffcn brstimmsttchetBKecdninéuctxcaßctti1 FriLJtl/MYY' M'" „ "g .r 11 en au Deuts )land oder aus ren gcmacyt worden. Es ist deshalb auch die 9luffcs“ 3“ 0'*'* a'*anglg Herzogthumern zu beherbergen, und. der Kopenhagener Polizci- gründet, daß bei der Bestätigung ledigliil) aanT'mEÉMZ "WZE- Dirrktor Etatsrath Crone macht 111 den Zeitungen ÖÜL'ÜUf auf= bürgcriichcn Unbescholtcnheit, dcr geschäftlichen Rckfl'iclß ujfonermß W Trier'k1am, daß Jeder, weicher nach der Jusck Fiihncn zu reisen dcab- VWWUFUI der Wähler zn schu ' sci“, “EigcnscJÜftQcÜI 11200132?) lick? sichtigt, in dem- Benße cines Loyalitäts-Attestes stehen muß. WWW.,WZ" .das GMI selbst verlangt, OW TMM, VRHWDMFZU Zu der Yami). Börs. Halle:: wird auf die kleinen Inseln an durch ÖWÖWIHUWCL)? d“ Wahl IWÜIMD kOUskakikk wird. Die Städtc-Ord- dcr Wcstküftc Schleswigs aufmerksam gemacht. Es heißt daselbst: "UZ'I-WM-t NZ WZYÜÜWM dcs ÜN" Wählakts "W an die der gleich- Die Fan-Rnsel (Fand), schon durch ihre Lage eine i'cylcswigsche Jn- nmßig frricn Ctrijchltrßung der staatlichnInstanzen Überlassrnr Bestätic an sei, 2 starke Meilen lang und eine kleine halbe Meile breit mit “2400 bis T).“"IMW "W Die NUUWMWM M" für M" so bckcckikiat al“?! V'? 2500 Bewohnern, wovon der größere Theil Seeleute sind Orsaß im Jalre MWM WW" “)!“ WM“ Über dicBLskätirrllrngféidigkcit cincr Mädl 1.011"l.:["[ 1859 115 eigene Fahrzeuge „W)? 41175 CW. (Hcsanrmiträchtigkcit. Ik))l's :::ii ?:Tr Txöxrxcéttid? Wohlle)rt,_+als _um dcébci jcdrin magißrafrBlis/cbcn Amit . stiff «. ) » Jütlands und treiben überdies Secfischerei. Dic JPUJU' bcfiHTnleM Sckisixe drs_0")cwäl_)ltcn uno der; konkreten Verhältsnisscn frei F0 inichcKOYterkcch für die große Fahrt. Ihk? Bewohner sind in ma71chcr Hinsicht dcn Rchrs- darx dabei 0210.) die ctwa durch das Xntercffc der Kommune oder dés E,“,rt? leuten (Bewohnern der Insel Rem) weit Überlegen. Das Nordende der crwrdcrtr Adwrhr politischer Parteiinrebungrn nicht außer Riicksicht Ücidch Insel liegt ?; Meile vom jiitischcn Fcstlande. Diese Insel ist“ von den 2961111 DWNLVÜOLCU von Magistrats.Mitgliedern sich auf Stimmféihrer poljx Alliirtcn bisher nicht bescyt worden, ttjciZ-ddpojrtwnrlxcr Bewegungen rirdtcn, dürfen die Staatsbcdördcn durch Das Eiland Rem, seit dem 14. Jahrhundert in zwei Theile, den dlini- B.“.WNIWI WWW Wahlen "ZM M HMD MSU MMU daß WW Wi schen oder die kleinereSüdhälstc und den schleswigscyrn oder die größere Jriticl gcdramcdt werdcn, BÜZ kommrrnalc Leben politischen Partéichckcti ?.??ZZWLLW.ZIWZTLM?..WFIWZWZFZ W223. WWW Wr W? «FF:..kx-HWZ? ?:FFWFWZHHWZZ WWW wohner, wvvon reichlich 500 auf die NordhälfteelkouixniäixORF [)bcédén "W dem "MURANO" Laufe der DMS? 8 B9YU1UL1111ZYZYF jiiébrrkx; Hälften heißen Norderland-Rcm und Süderland-Rem. Reni ha? nur eine mußten. Dir: Wahl des Kaufmanns Laßwiy ist, wie dir Vcrl,-ältniffe lic, en Kirche, die in Süderland und fiir alle Bewohner der Insel ist Nordrrland als ""t“ die'?" Gesichtspunkt fQÜLnd zu betrachten, und ich bin daher mixßer/ aber hat seinen eigenen Landvogt. Süderland-Rem Zeßökk ziir Lo-Harde Ftande, dercnRBestätigung anzuordnen. -- Wenn die Stadtverordneten- oder der Nordhälfteder großen Enclave, Nordcrkand-Rcm zur Hwidding- „vcrsmmnlung Url) außerdem dadurch beschwert fühlt, das; der Erlaß dcs
Harde im Dorningcr Amt. Auch dir Theilun dieser Insel rim ni t mit Herrn Obcr- Präsidenten vom 19“ März 7)- I' in d“ NUsdeckkui 2 ver- rechten Dingen zu. Z 3 3 ck lechd und dem Ernste der Sache nicht entsprechend sei, so kann iris) auch
Die Man-Jnsel (Maxiö) liegt NNO. von Rom, eine kleine Meile diesen Vorwurf nicht begründet finden, “" Di? Fassung des Bescheides ist
von der schleswigschen Westküste. Sie war im Jahre 1412 noch 2 Meilen völiig sachgrmciß "Nd ]“chiießt fich i" den einzelnen, VikÜeick'k au älli k- lang und 1 Meile breit und hatte drei Kirchen. Heutzutage besteht fie aus iiv'e1en'cn Lxrsdrncken lediglich den] Wortlaut der Rekrtrssckrift PMTf 24?! Jac- zwer Landbrocken mit einem Kirchlein. Vor 20 Jahren bestand die Bevöl- b-MIL ÖKO" an. "“ Ick. muß es hiernach ablehnen, der Beschwerde INM kerung aus 233 Köpfen. Am 25. August 1292 _" damals lag sie noch dre Bersugnngcn der KomgltchcnRegierung und des Herrn Ober-Präfideriten
dicht am schleZwigschen Festlandsboden __ überließ der Däncnköni Erik vom 9. Februar resp. _19.März= d. eine weitere Folge zu eben und beau - Menwed gcwaltmäßig und der Geistlichkeit zum Trotz die Man _ IZM in trage den Magistrat, dic Stadtverordneten-Versammiung [)?ervoir durch Mitf-
einer lateini ck ab e a“ten Urkunde der Bär er cla tRi ens u1 . thrilung' dieses Erlaffcs in Kennini* u 'r en, Berlin den Lk. (* ' "* nicht zum irsnmerchxbrßenden Befißthum. I s) s P 3 " stUe", abcr Der Minister des Innern. J. LQH ZIMJH Sulzer. , *) “zum 18T“ Baercn, 25. Juli, Das Ministerium des Innern bat , dcr »Elberf. 23th zufdlZe, „den von der hicfigcn Stadtverwaltmig erho- bezzen Anspruch auf Erstattung der von der Stadt Barmen wahrend des Bestehens ciner Königlichen Polizei- Verwaltring vcrarrsgabten Polizeibeamten-Gehälter im Prinzip als begriindet anerkamzt und die seitens der Stadtverwaltung aufgestellte Liqui- datwri Über diese Polizei-Ausgaben von 42,523 Thlr. 11 Sgr. 3 Pf. festgestellt„ wclche Summe der Stadtgemeinde nunmehr zurückerstattct werden wird. „Aachen, 25. Juli. An dem gcftri en il er u nack döln bethrtligtrrr sirix von hier über 2200 PeZsoneY, gu1Tte? ihmZnCcin Theil des hiesigen Klerus und der Herr Bürgermeister Contzen,
Hannover, 26. Juli. Die Esfigfadrikanten des Königreichs haben gestern hier eme, Zusammenkunft gehalten, um Schritte zu berathen, dre zur Beseitigung oder Ermäßigung der Ueber-
_ Lieber die Brseyung chdSburgs durch Preußen äußert fich drr Mitteldeutsche und süddeutsche Presse fast durchgängig mit großer Lcrdenschaftlichkcit und Einseitigkeit, ohne das Ergebnis; der Weiteren Untersuchung abzuwarten. Einer tclegraphischcn Depesche der »Köln. Ztg- zufolge hat die Abgeordnetenkammer in Stuttgart am 26, d. M. sogar den Beschluß gefaßt: »eincn feierlichen Protest gegeii die gewaltthätige Bestlzung Rendsburgs zu erlassen Und die Regierung aufzufordern, mit den übrigen deutschen Regierungen einer „drohenden Vergewaltigunge- entgegenzutrctcn. Die Kammer sprach die Berertwilligkert aus, zur Untcrftüxzung der Regierungsmaßnahmen
valle ,Opfer- zu bringen.-
Tclegramm der
Ueber die Wiener Konferenzen meldet ein Vorbesprechungen
'Spenerschen Ztg.-, daß am 25. Nachmittags
cZengerathung war eme ausfuhrlich motivirte und gleich nach der
- .- cn. Auf die Beschwerde der städtischen Be=- ? "naß'gt ZU seh
* and,
FAHR, ist zum Kurfürsten nail) Nerindorf,
?; kajor v on
ammer nur
nacht
mung. „ „„ ,_ “:*: hcime Sixzrrrig, in der die Haupt- Abtheilung W.: Bcdurfmme des
Großherzoglichen Hauses und Hofes, zur
sprechung kirchlicher und anderer Angelegenheiten statt. *;sation der jüdischen Ober - Kikchel1bchökdck freie Wahl der Rabbiner
; und Vorsänger,
tiJen Versammlung bcsprochrn werden. 7 ZOUkonfcrenz haben, bereits erhalten, ..
. sondern das Königliche Hoftager von hier direkt nach Hohenschwangau * Verlegt werden.
,- Dcr Prinz und die Prinzessin von Wales
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sabgabe auf Spiritus führen könnten. Das Ergebnis; ck„ g dem Finanzminister überreichte Eingabe. Der Wunsch der den Uebergangszoll auf Spiritus), der zur
abrikanten geht dahin, . sfigsabrication verwandt Wird, anf 4“; Thlr. für 3000 W„ Alkohol
Sachsen. Weimar, 26. Juli. Heute Morgen 3510 Uhr nachdem behufs Verlesung des Protokolls der gestrigen vcr- rausch Sißung einc_kurze verrrauliche Siyrmg stattgehabt, dic »erabschiedung des arxßcrordcntlickyen Landtags durch die höchsten Z„s, dazu ernannte Kommission, die Herren Staats-Minister von *)aaßdorf, Geheime Rath Thon und Geheime Staatsratxl) Stichling [ att. Aus dem vom Staatsratb Stichling, vorgclcicnen Land- anabschied entnehmen wir, daß da der Landtag scme Zustimmung zur ercclmung von 8000-9000 Thlrn. ]ährliche ZinSgarantie auf Jahre für die Suhl-Grimmenthaler ZweiZbahn unter
-„-en Betriebs-Ausgaben dcr Wcrra-Eiscnbahn, wie 1ic durch das Ziniftcrial-Dckret vom 11. d. M. unter geWthn Vorarrssrßungcn eantragt war, versagt habe, die Regierung nch vorbehalt, cinem nftigcn ordentlichen Landtage anderweite Vorlage darüber zu
en. ackCoburg, 24. Juli. Der Herzog Hat fick) veranlgßt gesehen, eprojektirte Reis e nach Schoitland wieder zu verschieben, weil e Prinzessin Helene in London am Scharlach erkrankt und dir onigin in Folge dessen vom Cmpfarig in Balmoral abgehalten 11t.
Heffen. Kassel, 25. Juli. Der Minister des Aeußeren, “ wo derselbe noch verweilt, -- Der General - Adjutant, General-
rrufcn und dahin abgereist. ' Mitgliede dcs General-Audrtorats cr-
C'ndc, ist zum annt worden.
Darmstadt, 25. Juli. Nach kurzer Unterbrechung nahm cute dic zw cike Kammer ihre Sißungcn wieder auf und begami ic wiederholte Bcrathung des Budgets. Es handelt fich hierbei ur um diejenigen Beschlüsse. der Kammer, denen die rrstc Kammer icht zugestimmt hat. Eine längere lebhafte DiEkumon “entstarid tber die Anforderungen für Gesandtschaften , für welche die zweite 30,000 Fl., die erste Kammer aber die ganze ange- ordertc Summe von 60,000 Fl. bewilligt harte. Es kamen dabei ie jüngsten Rendswtrger Ereignisse und die dcrmalige Sthung er kleineren und Mittelstaatcn zu den Großmächten zur Sprache, ic von der einen Seite zmn Nachweis dafiir geltend gc- wurdcn, daß die Gesandtschaften jener Staatrn ganz
ßlos seien, von der anderen Seite zmn Nachweis dafur, daß UL" cht wenigstens die irrnchabcndcn “diplomatischen Sthrnrgcn n den betreffenden „Höfen jedenfaljs nicht aufgegeben werden duri- en. Bci der Abstimmung beharrte die Kammer Nack) Antrag des Lirtssck)uffc_s auf iHrem friihcrczi Bcschluffc (Brivilligung von nur 30,000 Fl.), und zwar mir 27 gegen 13 Stimmen. Der qndere Antrag des Aussthuffcs wegen einer Beschwerde der Kammer bei dem Großherzog »gegcn dietroß des entgegenstehcndcn Beschiuffcs „ZWETTL? Kammer erfolgte Vcscyung der Gesandtschaftspostcn m WWU rind Parisa wurde zuriickg'zogen und kam deShalb gar nicht zur Abstim- Drr öffemtlicHen Sitzung folgte den Nachmittag eine ge-
Verhandlrmg kam.
Bei den Ernennungen mehrere Juden zu Heimcrdinger in
Baden. Mannheim, 24. Juli. fiir die Justizorgarrisation find auch RicHtcrn ernannt. Dcr biShcrige Advokat Karlsrrrl)c ist daselbst zUm Kreisgerickss = Rail), der dortige Rechts- anwalt Ellstätter zum Kreisgerichts-Affcffor in Mannheim, Refe- rendär Regerisburger zum Staatsanwalt in Heidelberg ernannt worden. Ob die Verwaltung den gleichen Schritt thut, ist bis jetzt Noch nicht bekanni geworden.
VIiirtrembcrg. Stuttgart, 24.Juli. Das Gesch iibcr
, ?die bürgerliche Gleichstellung der Juden hat die Königliche „'S-auction erhalten und wird nun
promulgirt Werden. Heute findet
Versammlung württembergischer Juden zur Be- Reorgani-
in Eßlingen einc Abänderung der Personalsteuer, Reclamation dcs ?ÜWahlgcsech vom 6, Juli 1049, welche bei Gcmcindcraths- und L] Bürger-Auöschußwahlcn gilt, auch für die Wahlen der jüdischenGc= meinden: das find die hauptsächlichften Forderungen, die in der heu-
Münchcn, 25. Juli. Die Ergebnisse der hiesigen _ wie die »Baycrischc„Ztg.« vornimmt, dic ' Genehmigung der sämmtlick) dabei Vertreten gewesenen Regierungen Der König wird nicht nach Berg übersiedeln,
Bayern.
London, 25. Juli. werden während des Herzoge von Richmond
Großbritannien und Irland.
Goodwood-Rennens einige Tage bei dem
schiffe, darunter die »EUidaa, schottischen Küste vor Anker.
Palmerston nach einem Telegramm [Ebhaft die Opfer an Menschen und Eigenthum beklage, die der amerikanische Krieg koste, aber daß Zeit derartig, um einem Anerbieten zur Mediation günstig zu sein.
verweilen, bei welchem fie wahrscheinlich am Mittwoch Feintrefim_- werden. Es heißt, im Laufe dieses Sommers werde daöPrinzliche Paar einen Besuch in Killarney, *
Südirland- machen.
Am vorigen Dienstag gingen drei norwegische "Kriegs; auf der Rhede von Leith an der
Als muthmaßlicher Nachfolger des Generals ,Sir Hugh Rose
als Oberbefehlshaber in Ostindien wird Sir Sydney Cotton bezeichnet.
Lord
In der heutigen Sißung des Unterhaus es erwiderte ß da er
der -Jndépendencec, er nicht glaube , die Lage sei zur
Spanien. Madrid, 22. Juli. Man liest in der "Epocac: »Admiral Pinzon wird an der Spiße des Geschwadcrs im Stillen Weltmcer bleiben und Verstärkungen erhalten. Spanien ist es sei- ner Würde und scinrn Interessen schuldig, Peru gegenüber eine feste, achtunggebietendc Haltung fernerhin zu bewahren»
Portugal. Lissabon, 25. Juli. Die Ernte in Por- tugal ift spärlich ausgefallen. Wie ein Telegr. d. »Köln;Ztg.- ver- fichert, Werden nach Ablauf eines Monats gewisse Häfen der Getreide-
Einfnhr erschlossen werden. Italien. Turin, 25. Juli. Der Minister der öffentlichen abgereist. General
Arbeiten, Herr Menabrea, ist nach Vichy della Marmora hat Urlaub genommen und Neapel auf einige
Zeit verlassen. Türkei. Aus Konfiantinopel meldet man, die ottomanifche
Regierung habe alle protestantischen Missions-Anftalten
schließen und mehrere neu Bekehrte verhaften lassen.
Rußland Und Polen. St. Petersburg, 23. Juli. Das »Journal de St. Petersbourg- meldet die am Morgen des 22. Juli erfolgte glückliche Heimkehr des Kaisers Alexander nach Tsarskoje-Selo.
Folgende Verfügung des Gcncral-Polizeimeisters im Königreich Polen, Trepoff, ist ergangen und auch im -Pos. Amtsbl.a ent- halten: Die Unruhen in dem Königreiche Polen haben zur Folge gehabt, daß viele Individuen, welche durchaus keinen Antheil an dem Aufftande genom- men, das Land aus freien Stücken verlassen haben, oder aber mit Pässen versehen, deren Dauer seitdem längst abgelaufen ist, bis zur Stunde in ihre Hrimath nicht zurückgekehrt find. Außer jenen Individuen giebt es noch andere, welche zwar in ihr Vaterland zurückkehren möchten, jedoch den In- surgcntenvanden angehört haben, aus diösem Grunde die Grenzenfreiwillig, odcr durcb unsere Truppen vcrfolgi , überschritten haben, und aus Furcht vor der Verantwortlichkeit nicht den Muth haben, in das Königreich zurück- zukehren. Aus den vorangeführten Gründen hat der Statthalter des König- reichs unter dem 6. (13) Juni 6. Folgener anzuordnen geruht: Es soll zur öffentlichen Kenntnis; gebracht werden, daß die zur ersten Kategorie gehö- rigen Personen ohne Belästigungen in ihr Vaterland zurückkehren können. Den Grenzbehörden ist die Weisung erihcilt worden, denselben für die Reise bis Warschau besondere Bescheinigungen mit der Verpflichtung zu ertheilcn, sich bei ihrer Ankunft bei mir zu gesellen. Gleichzeitig find die Grenzbehör- dcn angewiesen worden, bei Aqucrtigung der Bescheinigungen mich davon zu («ermahrichtigem wem dieselben crtheilt worden find. Rückfichtlich derjeni- gen Individuen, Welche Theil an dem Auffrande genommen haben, find unsere im AuZlande befindlichen diplomaiischcn Agenten gehalten, mir die genaueste ihnen von den Individuen selbst zu liefernde Auskunft über deren Verschuldung zukommen zu lassen, damit nach eingezogener Erkundigung und gründlicher Abwägung des Grades ihrer Schuld man in die Lage vcr- seYt werde, darüber zu befinden, ob sie wieder in den früheren Zustand zu- riickvcrsriezt werden können. Sobald diese Förmlichkeitcn erfüllt smd, müssen diese Individuen Behufs Erlangung von Aufenihals-Bewilligungen sich vor mir evcnfalls gcstellen, wie die der ersteren Kategorie angehörendenPersonen. Den Individuen beider vorerwähnten Kategorien aber, auf welchen ein Ver- brcchen lastet, odcr weiche an der Entwickelung des Aufstandes und der Un- ruhen ihätigen Anthcil genommen haben, diene zur Kcnntniß, daß sie vor dem Gcseße werden verantwortlich gemacht werden.
Von der polnischen Grenze, 22. Juli. Der »Ostsee-Ztg.- wird geschrieben: Die »Ojczyza- veröffentlicht einen Aufruf polnischer Priester an die gesammte katholische Geistlichkeit, in Welchem diese zur thätigcn Unterstiißrmg der polnischen Sache aufgefordert wird. Dieser Aufruf ist aus Paris vom 29. v. M. datirt und von fünf wegen um'nittelbarer Betheiligung am Aufstands nach Frankreich
geflüchteten Geistlichen aus dem Königreich Polen unterzeichnet.
Die Unterzeichner beschuldigen die drei Theilungsmächte der syste- matischen Unterdrückung der katholischen Religion und der polnischen Nationalität, Weisen auf den niedergeschlagenen Auf- stand, der dir C'rkämpfung der Unabhängigkeit Polens bezweckt habe,- so wie auf die traurigen Folgen desselben hin, versichern, daß dieser Aufstand der aufrichtigften Sympathie des Papftes Pius 1ck(. fiel) zu erfreuen gehabt habe und von der gesammten pol- nischen Geistlichkeit aufs thätigste unterftüßt worden sei und fordern schließlich die katholische Geistlichkeit aller Länder aus, der Sache Polens durch Opferspenden, Gebete und öffentliche Kund- gebungen ihrer Sympathieen zu Hülfe zu kommen. Dem Aufruf ist ein amtliches Schreiben des -bevollmäcljtigten Com-
miffars der NationaT-Regierunga, Fürsten Adam Sapieha, hin-