oder übermäßige Gebührenforderungen machen. Strafen find: Verweis,
_ Geldstrafen. bis zu 300 Fl., auf Zeit, Audichiießmrg.
Bayern. München, 1. Oktober. Ihre
Königin-Mutter ist mit dem Prinzen Otto soeben aus Hohen- schwangau-wieder hier eingetroffen und zwar über Poffenhofen, wo . die hohe Frau den heute noch dort verweilenden Königinnen- Wittwen von Preußen und Sachsen einen mehrstündigen Morgen wcrden beide Königinnen Poffenhofen und über München nach dem Norden weiter reisen. »-
Brsuch abstattete.
verlassen Ihre Majestät die regierende Königin von S achs en
Donnerstag hier eintreffen und sich alsbald nach Poffenho(fen be)geben. R. C.
Oesterreich. "Wien, 1. Oktober. Heute hat Konferenzfißung stattgefunden. rendon sind bereits abgereist.
- Der in Oesterreich noch geseßbuches - das Seerecht - wird, nach auch in der nächsten kommen.
SchWei;.
der »Trie
Bern , 29. September.
bundesrätbliche Gültigkeits-Erklärung der Wahl in den Staat?;rath gleich dem
und dann in gleicher Weise die dundeSräthliche
der Ständerath, wie erwartet, dem Beschlusse des
trages, mit 31 gegen 11 Stimmen der Nationalratl), den
»
Niederlassung von dem GlaubenSbekenntni] zu machen.a
- 30. September. Heute Mittag 121, Versammlung dem der Nationalratb mit 73 gegen 9 Stimmen
Uhr hat
Rekurses der sechs relegirten Schüler des eidgenössischen
fich die
kams gkeich dem Ständeratb beschlossen und Nationa
noch einiger abweichenden Beschlüsse mii dem
formität geseßt hatte, wurden beide Räthc von ihren Präsidenten
mit dem Wunsche, daß die gefaßten Beschlüsse dem V
Wohle gereichen möchten, in ihre Heimat entlassen.
Großbritannien und Irland. tember. Prinz Humbert Paris abgereist,
italienischen Gesandtschaft begleiteten den Prinzen
- 1. Oktober. Hr. B. Kramer ist von
worden. - Der amtliche Bericht über die Staats
während des gestern abgelaufenen Jahres und ist “veröffentlicht worden.
»
Pfd. im vorhergehenden Jahre, was einer Abnahme um 120,438 Der Ertrag der einzelnen Einnahmequellen ver-
Pfd. gleichkommt. theilt fich folgendermaßen: Zölle 22,573,000 Pfd., 1,198,000 Pfd., Accise 19,096,000 Pfd , Zunahme
Pfd., Stempelgebühren 9,538,()00, Zunahme um 392,000 Pfd.,
verschiedene Steuern 3,252,000 Pfd., Zunahme um
Einkommensteuer 8,551,000 Pfd., Abnahme um 2,()54.000 Pfd., Post-
amt 3,960,000 Pfd., Zunahme um ländereien 306,500 Pfd., Zunahme um 50 Einnahmen 3,097,444 Pfd., Zunahme um 371,5 Gesammtsumme der Einkünfte des jahres betrug 14,792,489 Pfd. gegen 14,411,504 sprechenden Quartale des vorhergehenden Jahres , 380,985 Pfd. Davon kommen auf die Zölle nahme um 248,000 Pfd., Accise 4,352,000 Pfd., 430,000 Pfd., Stempelgebühren 2,267,000 Pfd. , 76,000 Pfd., verschiedene Steuern 168,000 Pfd., 8000 Pfd.,“ Einkommensteuer 782,000 Pfd., Pfd., Postamt 1,045,000 Psd, Zunahme um „ländereien 69,000 Pfd., Zunahme um 1000 Pfd., nahmen "485,489 Pfd., Zunahme um 73,985 Pfd.
2150 000 (1
betrachtet diesen Ausweis als einen äußerst günftigen. Wie die vPatrie-
, Algier wieder neue Verstärkungen erhalten, nnter denen sich das 4. Regiment der reitenden Jäger, das "2. Regiment der Fußartillerie, die 11. Compagnie des 6. Regiments
Frankreich. Paris, 30. September.
“mittheilt, wird die Armee von
der ArtiUerie-Pontonniere, die 2 Schwadron
Trains und die 11. Artillerie-Compagnie befinden. -» 1, Oktober." »La France- sagt:
Eugenie“ wird im Laufe derrnächsten Woche
Freiherr v on Beust und Lord Cla- nicht eingeführte Theil des Handels- Sesfion des Reichsrathes nicht zur Berathung
Der Nationalrath hat
heute den Rekurs der Mehrheit des Genfer Wahlbiirean's gegen die A. Cheneviére's Bundesrats) einstimmig verworfen Botschaft über die
Genfer Ereignisse mit ihren Schlußanträgen genehmigt. Gestern ist * Nationalraths,
betreffend die Ratification des schweizerisch - französischen Handelsver- beigetreten und hat dann, wie
Bundesrats) aufgefordert , »so bald als mög-
lich Bericht und Antrag zu hinterbringcn, zu dem Zwecke, die in Z. 41 und 48 der Bundesverfassung gcwäbrleisteten Rechte der freien se der Bürger unabhängig
ihre außerordentliche Sißung geschlossen. Aijeisung des
(Köln, ZLI.) London, ist gestern Morgen über Dover nach
Marchese d'Azeglio und andere Herren von der zum Abfahrts-
plaße, und Graf Maffei bleibt ihm bis Paris zur Seite. der britischen Regie-
rung als préußischer Konsul in Valize, Honduras, bestätigt
Die, (Hesammt-Einkünste verflossenen Jahres betrugen 70,373,944 Pfd. gegen
0 Pfd., vermischte
leßien
5,624,000 Pfd., Ab-
Abnahme um 84,000 140,000 Pfd., Kron-
2696
Die graduellen
Dienstsperre Majeßät die
wird nächsten
abermals eine
ster Zeitung-,
die Bundes- Nack)-
Polytechni- ser hinfichtlich lrath in Kon-
aterlandc zum
30. Sep-
- Einkünfte Vierteljahrcs dcs lcßt-
70,494,382
Abnahme um um 2,104,000
59,000 Pfd., Pfd., Kron- 62 Pfd. Die Viertel-
Pfd. im ent- Zunabme um
Zunahme um
Zunahme um Abnahme um
vermischte Ein- Dic » Timesa
des "Artillerie-
»Die Kaiserin
amilton einen Ta verweilen wird welcher sie 9 ;
Wo sie ,bei der Herzogin seit langer Zeit einen Besuch versprochen hat. Die Kaiserin wird fick) nicht auf dem Schlosse JohanniSberg bei dem Fürsten und der Fürstin Metternich aufhalten, wie man gemeldet hat, sondern fich direkt von Schwal- bach nach Baden-Baden begeben.-
Das "Mémorial diplomatique“ spricht fich iiber den Charakter
des Rundschréibcns aus, welches Drouyn de Lhuys in Bezug auf die Uebereinkunft vom 15. September an die franzöfischen diplo- matischen Agenten im Auslande gerichtet hai, und giebt dabei-fol- gende Audkunft in Betreff der an den französischen Gesandten in Wien, HerzOg von Grammont, gerichteten Mittheilung: »Der Herzog von Grammont soll ganz besonders beauftragt worden sein, dem Grafen Rechberg Aufschlüsse zu liefern, welche geeignet sind- Oester- reich iiber die Absichten und Gefinnungen Frankreichs in Betreff Roms zu beruhigen. Nachdem der franzöfiscbe Gesandte die kräftigen Bürgschasten hervorgehoben haben wird, welche für die Aufrechthaltung und Befestigung der weltlichen Macht des Papstes festgescßt worden sind, wird er mit Be- stimmtheit erklärt haben, wenn die italienische Regierung die übernommenen Verpflichtungen nicht ehrlich erfülle, so werde die französische Fahrre, troß der Unterzeichnung der Ucbereivkunft vom 15. September, fortfahren, den päpst- lichen Stuhl wie bisher zu decken.«
Graf v. d. Golß ist nach Budberg nach Darmstadt,
Graf Horaz de Viei-Caftcl ist in Paris gesiorben. Er war einer der eifrigsten Mitarbeiter der "FrancSc: Und im dramatischen Feuilleton Fiorentino's Nachfolger. Er bat cinAlter von 62 Jahren erreicht, war der Großcnkcl Mirabeau's und führte eine geschäßte' Feder.
Marschall Mac Mahon hat fick) nur „zwei Tage in Oran aufgehalten und ist am 27. September von da in Algier eingetroffen.
Der »Constitutionnrla zeigt an, daß das von Vera-Cruz an- gekommcne Paketdoot eine neue Sendung von 2,474,169 Fr. von der 1112xikanischcnRegierung an das- Jinanz-Ministerium mitge- bracht hat.
Spanien. Madrid, 30. September. Die Königin Christin c ist hier angekommen.
Sie wird über Baden-Baden reisen,
Badcn-Baden abgereist, Baron
Jtalic-u. Turin, 1. Oktober. Vacco ist zum Justiz- minister ernannt, - Baron Ricasoli ist nach Florenz zuriick- gckehrt und hat dort in einer Konferenz mit seinen politischen Freun- den dieselben zUr Unterstüßung des neuen Ministeriums aufgefordert,
Aus Rom wird tclegraphisck) gemeldet, daß am Donnerstag Abend, während das I)iufikcorps der französischen Husaren die Re- traite spielte, eine Demonstration versucht wurde, wobei man auf- rührerische Artsrufe hörte. durch das französische Militair stellte indessen die Ruhe sogleich wie- der her.
- 2. Oktober. Rach telegraphischen Mittheilungen ist das an der Pariser Börse verbreitete Gerücht, daß die italienische Regierung die Absicht habe, eine neue Anleihe von 700 Millionen Francs zu ncgoziiren, unbegründet. »Opinionea, -Persevcranza«, »Gazctia di Torino-c, »Stampa«, »Discnsstone-, »Mo:1archia« und andere Jour- nale [oben das Ministrrirtm wegen der Offenheit seiner Erklärungen. *Pungolr)“ unterstüßt zwar das Programm des Ministeriums, be- fürchtet aber, lcßtcrcs sci nicht entschieden genug für die Ausftihrung
des Programms. hat neuerdings eine zahlreich besuchte politische-
Zn Mailand Versammlung eine Erklärung votirt, welche die Uebcrzeugung aus-
spricht, daß die Convention einen großen Fortschritt in der politischen Auferstehung Italiens bezeichne und gleichzeitig den Weg zur „Reali- firung des nationalen Programms eröffne, das ohne Rom nicht“ Vollständig zur Ausführung gelangen könne.
Die »Jtalie“ meldet, daß der Sanitäts-Jnspekior des Gemeinde- rathes von Turin, Herr 1)1'. Rizetti, eine Uebersicht über die Todten und Verwundeten vom 21. und 22. September veröffentlicht hat, aus welcher hervorgeht, daß am 29. September die Zahl der Todten fich auf 42, die der Verwundeten auf 123 belief.
Dem »Diritto- zufolge beharrt man bei der Behauptung, das- Kabinet beabsichtige mit Frankreich diplomatische Unterhandlungen anzuknüpfen, um zu einigen Veränderungen des Vertrages vom 15. September zu gelangen. Eine dieser Modificationen bestände- darin, daß die Verlegung der Hauptstadt nicht eher stattfinden möge, als bis die französischen Soldaten Rom definitiv geräumi hätten.
Griechenland. Athen, 24. September. Der vergangene- Montag, schreibt man der "Triest. Jg.:, war ein wichtiger Tag für Griechenland, denn an diesem Tage schaffte die Nationalversamm- lung den Senat ab und fortan wird das consiitutionelle Griechen- land nur eine Kammer haben. Die merkwürdige Sißung begann um 11 Uhr Vormittags, 273 Repräsentanten hatten ihre Pläße ein- ge-nommenz-der Zuschauerraum war vollgepfropft. Mehrere Redner sprachen für und" gegen den Senat, “endlich stieg der Jannina auf die Tribüne und sprach sich dahin aus, daß der Senat“
zurückkehren.
durch eine Reihe von zwanzig Jahren ein Heerd der Widerseßlichkeit
Die Verhaftung cinigcr Tumultuanten '
“3 sollen, dem »Ruff.
ber. Eine Königliche Verordnung vom 13. September *, Folgendes:
Deputirte _ von.
_? Gripsholm gereift und kommen . Mitternacht reisen der König, der Prinz Von Wales und die
2607
und des Bürgerkriegs gewesen. Es kam zur Abstimmung, und mit 211 gegen 62 Stimmen wurde die Abschaffung desSenats be- schloffcn. Vorigen Sonnabend [angie in Athen der Prinz Murat mit Familie auf seiner Reise nach Jerusalem an. Kaum angekommen, stattete er dem König einen Besuch ab, der denselben nach einer Stunde im Hotel der französischen Gesandtschaft erwiderte, Sonn- tag Vormittag veranstaltete der Hof zu Ehren des franzöfischen rinzen einen Arrsflug nach dem Pcntelikon und Montag nach Eleufis. Der Prinz ist vorgestern wieder abgereist. - In der Sihung vom Mittwoch und Freitag votirte dic Nationalversamm- lung weitere 19 Artikel und bestimmte noch, daß die griechische Ge- seygebung vom 15. Oktober 1. J. an auf den Ionischen Inseln in „Kraft zu treten [)at. ' ““ Türkei. Konstantinopel, 16. September. LlUsBagdad wird ein großer Sieg der türkischen Trnppcn über die Tribus Abu- Haffan und Abu-Dakalem gemeldet. Die Zahl der Todten beträgt 400, die der Verwundeten 600 Mann,“ die der Gefangenen soll eine gleich große sein. Auf Seiten der Truppen war der Verlust ein sehr geringer. Außerdem wurde eine große Beute an Pferden, Kameclcn und anderen Hanéztbiercn gemacht.
Cettinje, 18. September. Luka Vukalowitscb hat nunmehr den Schauplay seiner bidderigen politischen Thätigkeit gänzlich ver- lassen. Nach zuverlässigen Berichten hat sich derselbe mit seiner und mit fünf anderen Familien von Zubzi nach Ccrna-Jela nächst Grahowo geflüchtet, angeblich, Um den (Hewaltthätigkeiien der Türken zu entgehen,“ in Wirklichkeit aber, weil er die positive Ueberzcugung gewonnen, das; sein Einfluß in der Heimat bereits total geschwundcn ist, da fick) die gcsannnteVevölfcrung der Herzegowina dem von der türkischen Regierurig begünstigten Wojewoden schlossen hat.
Ixuszlarxd und PoZrn. St. Petersburg, 18.(30.) Sep- tember. Die Gcsrßsammltmg bringt ein am 7. (19.) August vom Kaiser bestätigtcs (H'Utachten des Minister-Comités, durch welches der- ordnet wird, daß außer den Krcditpapiercn, welche auf Grundlage des am 1. (13.)Ndocmbcr1863 bcstätigtenGutachtcns dcs Minister- Comité's als Caution für die Zollgebühren von ausländischen Waaren angenommen werden dürfen, für die Folge auch noch an- zunehmen gestattet werden: U) die 4proz. Oblig. des Rentamts des Königreichs Polen und die Oblig. der dortigen Land-Krcditgeselifthaft in den Zollämtcrn 1. Klasse des Königreichs, außer den Zollämtern in. Zawiciwst und Tomaßew, 13) die 5proz. Oblig. der An- leihen zrtm Ausbau des Rigaschen Hafens in den zur ]. Kategorir der 1. Klasse gehörigen baltischen Zollämtcrn und 8) Bikletc der Rtgaschcn Börscnbanf auf den Inhaber, weche als Einlagen auf unbestimmte Zeit eingetragen sind- im Rigaschen Zanmt. Es wird dem Finanzminister überlassen, auch andere Krcditpapicre als Caution für die Zollgebühren von ausländischen Wanken in den Zoklämiern der 1. Kategorie der “1. Klasse zuzulaffen. Fiir die Foil-
-_ ämter ]. Klaffe des Königreichs Polen darf dies jedoch erst nach Vorangegangencr Einigung mit dem Statthalter geschehen.
- Mit der Einführung der Militair-Bezirksverwaltungen Invaia zufolge, die Kriegs - Gouverneure mit Yudnahmc derchigen, welche sich im Kaukasus und in Sibirien bc- nnden, nach Abtretung der KNmnandantur-Vcrwaltung von der Leitung militairischcr Geschäfte befreit wcrden. Dieselben wcrden
daher fortan nur den allgemeinen Titel »Gorwerneurea fiihren. “_ Der Titel »Kriegs-Gouverncura bleibt nur noch Nikolaxew bestehen, die Inhaber desselben find jedoch in allen die Landtruppen betreffenden Angelegenheiten dcn Befehlshadcrn der be- 1rcffcnden Militairbezirkc untergeordnet. * YxtbiUbt den jeßigen (Hcneral-Kriegs-Gouverneuren einstweilen dieser „ te i
ihren Verwaltungen untergeordnet, wie fie denn auch in Betreff des Garnisondienstes der Truppen ihre früheren Rechte und Pflich- ten behalten.
in Kronstadt und
In den beiden Hauptstädten
auch bleiben ihnen versuchsweise die Kommandanten mit
Nach dem »Ruff.J1walidcna kann der Versuckz eines neuen
Nekrutirungssystems , welchen man bei der leßtcn Auddcbungmachte, ; dtrRekruten nämlich für die aktiven Regimenter im AudhebungSrayon ], mrltiairisch auszubilden, ; Regimentern zuzuführen, als gelungen betrachtet werden. hat solche Resultate geliefert , daß man annehmen kann, die Ange- * legenheit werde auch in Zukunft den besten Erfolg '
und sie dann erst in Marschbataillonen den Derselbe
haben. 23. Septem- enthält
SchWeden und Norwegen. Stockholm,
»Auf Vorschlag der Stände haben Wir für gut befunden, zu verordnen:
»Dasjenige, was im 9. Kapitel des §. 6 des Handelsgesehbucbes be-
*. stimmt ist über das Verbot, höhere Zinsen als 6pCt per Jahr
. „, . _ zu nehmen 2sz] oder fich verschreiben z_u lassen, findet keine Anwendung auf Darlehen , die, Yvohl ohne Sicherheit durch Eintragung in festes Eigenthum, als ohne - erpfändung von m solchem Eigenthum eingetragen stehenden Schuld-
br'eftn- auf gewisse Zeit, die nicht 6 Monate übersieigt, gewährt werden.- Wonacb alle Betheiligie fich zu richten haben (u.s.w. folgt Unterschrift). „„ 29. September. Unsere hohen Gäste find heute Mittag nach heute Abend wieder hierher. Um
Spaitsch angc-'
schwedischen Prinzen mit einem Extrazug nach Oerebro und Gia 1-39. hammars Gasthaus zur Elennthierjagd. Am Sorin'abend Moxäexx treffen fi"e von dort hier wieder ein, am Montag werden die fürsk' lichen (Haste uns verlassen und per Eisenbahn nach Gothmburg gxbxn.
D“".É'ktqu' Kopenhagen, 30. September. Der König und dre Kontgm gedenken morgen die Refidcnz von Schloß Bern- stdrff nqch Fredrnsborxx zu verlegen. Heute Vormittag hielt dér Konig eme geheime Staatsrathsfißung im Anralicnborger'PalaisY
ab. _ 1. Oktober.
_ Die heuti e Blyvc ot- meldet: Ver iede e deut1che Zeitungen g 6 p s sch n *
. ' haben berichtet, daß Dänemark ,in eme. ,Therlung dcr Staatsaciiva mit den Herzogtbümern gewr'litgt bade. Dies ist kaum etwas Anderes "als“ leeres Gerucht. Es :| von größerer Wahrscheinlichkeit, daß dänischerseits der Yorichlqg einer billigen finanziellen Abrechnung vorgelegt worden isi, es ist jedoch eine große Frage, ob die anirten Regierungen diesen Vorschlag annehmen werden, da sie noch keine Miene gemacht haben,. von ihren übertriebenen Forderungen abzugeben. Es heißt, daß diese Angelegenheit in gestriger Konferenzsißung verhandelt worden rst. *
_ Amerrka. New-York, 21. September. Die SiegeSUacH- richt aus dem Shenandoab-Thale bestätigt sich. Sheridan griff, Early um 5 Uhr in der Frühe des 19ten bei Opequan Creek an, der Kampf wüthete bis gegen Abend, als Early fich durch Winchefter das Shenandoah-Tbal hinauf zurückziehen mußte, verfolqi von der nordstaatlichen Kavallerie. Sheridan okfupirte Winchei'ter. Die Bundestruppen Verloren 3000 Mann, die Konföderirten außer 2500 Gefangenen noch 5000 Todie und Verwundete. Dic südstaailicben Generale Rhodes, Wharton, Ramsen und Gordon fielen, auf nord- ftaatltchcr Seite blieb General Russell. -- Grani häuft Truppen- * massen gegen die Eisenbahn von Richmond nach Danville an.“ Auf der, Verfolgung der konföderirten Streifzügler, welche 2500 Stuck Viel) aus dem Lager der Bundesarmee weggetrieben hatten, ist edms seimer Regimenter abgeschnitten und gefangen genommen wor en.
Von Kanada aus haben Konföderirte fich zweier Dampfer auf dem Eriesce bemächtigt, wahrscheinlich um die Gefangenen auf Johnson-Jsland zu befreien. *
, Ans Brownsville, Texas, wird vom 8. berichtet, der mexx“- kczmsche General Cortinas, nicht im Stande, Matamoras gegen die Franzosen zu halten, habe den Rio Grande überschritten, den sudstaatlichen Obersten Ford aus Vrownsvillc vertrieben, und im Nezmen der UnionSrc'gierung die Stadt mit 2000 Mann deseYt, und spirterhin dem nordsiaatlichen Commandeur in Santiago de Brazos seine und seiner Armee Dienste angeboten.
Die demokratischen Meetings, welche Ratification der Kandidatur M'Clellans abgehalten worden, verliefen in NUV-York und §Ichrshington unter großem Enth'ufiasmus. - Vallandigham soll in Ohio eme Rede gehalten haben, in welcher er fiel) dennoch für M'Clcll'ans Unterstußung ausgesprochen habe. - General Fremont, so ver- fichert die »Tribunea positiv, ist von der Kandidatur zurückgetreten.
Asien. Auf dem auswärtigen Amte in London ist eine Dwesche des britischen Konsuls in Tschikiang, Hrn. Adkins, datn't dom 29. Juli, eingetroffen, welche über die Einnahme von Nanking berichtet. Die »London Gazette“ bringt folgenden Aus-
zug daraus:
Ich habe Sie davon in Kenntnis; zu seßen, daß die SiadtNanking, die so lange der Mittelpunkt der Unzufriedenheit und der Punkt war, von wel- chem “aus- so viele Banden unbarmherziger Plünderer ihre Raubzüge gegen dteUfriedltchen und reichen Städte Central - Chinas ,veranstalteten, von dem K_aqerltchen Heere unter Befehl Tseng-kwo-tschuen's, Gouverneurs von Tsche- klang und Bruders des Vice-Königs der Provinzen Kiang Nan und Kiang Su, genommen worden ist. Die Stadt ward am 19. d. M. erstürmt, in- dern man durch eine mittels einer Mine Herverkfielligie Mauerbresche in der Nahe des oßltchen Thores eindrang. Gerüchte über die Einna me der Stadt erreichten nnch am Tage nach der Erstürmung,“ allein ich bea tete fie nicht, da [ck so oft durch Berichte über chinesische Siege getäuscht worden war. Am 24.1). M. jedoch erhielt ich eine Kopie der an den Thron, gerichteten Denkschrtft, in welcher die Einnahme in aller Form emeldet Wurde.'“'A'm folgenden Tage begabZich mich auf Ihrer Majcftat SchiigfvSsaneyéénach Rän- king in der Abficht, dem chinefischen Feldherrn zu der lückiichcn Beendigung der zweijährigen „Belagerung Glück zu wünschen, rmd cmd Se. Excellenz in seinem Lager vor dem Südthore der Stadt. Als die Kaiserlichen in die' Stadt eingedrungen waren, fanden sie, daß der Palast des Tien Wang, des Füh- rersyder Rebellion, der viele Jahre lang göttliche Ehren und Axttributex'für fich m Anspruch genommen hatte, niedergebrannt worden war. Dein Ver- neh_men nach liegt der Betrixger nebst seiner nächsten Umgebung ]uxxterden Trummern begrqben. Ick bm geneigt, diesem Gerüchte Glauben zu'schenken, da die Stadt sert dem vorigen Januar enge. cernirt war und, er fich- weine: Ansichi nach n_ur vermittelst eines verzweifelien AusfaUes hä ke durchs [(Web können. Ailem das wichtigste Erei niß ist die Gefangenne mung“ T chan Wangs. Dieser Mensch war viele Jahre lang der unruhigste und entschloß senste aller m den Reihen der Taipings kämpfenden, verzweifelten Chgraktere. Er war e_s, der Schanghai im Jahre 1860 bedrohte,“ er“ war dé: Ergüér ' dcs Admrrals Hope der seinen Operationen in der Nähe von “Schairgbät““,*“er käxndfte zu Sutscho gegen den Obersten Gyrdon. Ex versuchte es, das aus- warttge Element. in die Reihen seiUÉx-Y ' “.pfer zu“"hr'in en, gqit, bei denen, welche mat den Rebellen sympä, xn, für dieZaypäßZnyng dex