die Veranlagung der klassiefi für die Kommission zur Mttw Heute Mittags Regiments
Die geftrig Wurde, der it der Mittheilung eröffnet, ein bediirftiger Gewerbtrei- Die Versammlung ersuchte stig nach“ seinem Ermessen s Protokolles der daß noch verschie- Die Vor- Provin- Zcit ver- Pasewalk nach nrrgie bei der da fie darin ein geeig- Seitc hin den Verkehr r Provinzial-Landtag gswcrke von Stettin be- s beantragen, welches den durch die Beseitigung und die Verpflichtung auf- Koftcn den entsprechenden Theil Außerdem sind
leistungen. „- p schen Grenadier- hierher zurückgekehrt. Steffis], 8 Provinzial-L von dem Herrn Vorfißen ein Gesuch zugegangen se bender um eine Geldunt'er den Vorsißcnden, dcrgkerchen brc-„yi manu zurückzuweisen. dritten Siyrmg theilt der H dene Petitionen er der Stettiner zial - Landtag geblich beantragt Neu-Branden hohen Staats - Regierung netes Mittel erblicken, Wem von Stadt und Provinz zu Die Beseitigung der Fcstun die Emanation cines Gcseße Grundstücken, dercn Werth ngswerken eri) den dadurch entstehenden erths ihrer Grundst scffenen. dcs Schlaw dcr Stolper zu Stolp misch Ausgaben zu beschließen 2c.« erschen Eisenbahn- bctre betreffenden Aussthiiffen überwiesen. daß der Stadtratl) Theune die fiir die klasfifizirtc Ein | eine neue Wchl anberaumt wer- Rechnung der ritterschaftlichen Pri- izial-Landtags als richtig an- fiyung wurde das Gcscß über von 1721 berathen und be- es von der Ein- leutcn handelt, clcher den Eximirtcn Ferner lag der egen Anschluß Beschlossen Wortlaute nach) zu
(Nr. 1) von
e vierte Plenarsihung des 'N. Stett. Ztg.“ zufolge, daß ihm
Oktober. a n d t a ge s
i, in welchem stüßung bittet. Gesuche kiin Nach Verlesung de err Vorfißende mit , ngegangen und zwar folgende: Kaufmannschaft ihnen seit cn Bau der Eisenbahn von burg auch seinerseits n unterstützen, gsiens nach einer heben-. -- -13) De
liingerer
ist aller E
wolle 1) fürworten, 2) Besißcru von
Verlegung öbt wird ,
von Jcsiu iicke beizutragen» er Kreises Petitionen cingcgangen, Kreiscingcseffenen und dem der ließen, wclche erstere rdic Befrtg- und die zweite ffen. Sämmt-
3
des erhöhten W noch von Eingc (1) dem Pctitum siädtisthcn Behörden uiffe der Kreisstände, »die Jortftßung der Hinterpomm cn wurden den
liche Petition dc tbeiltc ferner mit,
Der Vorfißen Wahl zum Bezirksfommiffarius abe und daß dcmnäch Schließlich wurde die die Kosten des 15.Pr0vii iig en Plcnar ien Landrechts ck Alinea 2, Art. 2, welch Gütergemcinschaft unte im Status quo verbleiben solle , w ßung der Gütergcmeinschaft verstattet.
Ruftikalbefißcr des Kreises Lauenburg w die Landschaft vor.
kommcnsicuer
abgelehnt [) den solle.
vatbanf iiber erkannt. "'- Jn der herr Aufhebung des Allgemeii schlossen, daß es hinfichtii führung der allgemeinen
vorläufig be die Ausschlie Antrag der der Ruftikalbesißcr an wurde, diesen Antrag (Wenn auch nicht seinem befürworten.
Naumburg a. d. S., zrvcite (Hencral-Versammlung in der Provinz Sachsen getagt. erschienen. Der Verein zählt bereits darunter 520 Ehrenmitglieder.
Am 3. und 4. Oktober deZPcftalozzi-Vereins waren über 700 Lehrer 55 Zweigvereinc mit 2400 Mit- Llls Ort der nächsten Gc- rfurt in Audficht genommen.
Das Allerhöchste Propositionsdekret des Provinziallandtags iibcr- ) die Sub-
6. Oktober. hat hier die
gliedern, ncral-Versammlung wurde E Münster, 5. Oktober. am 2. d. M. hier eröffneten westfälischen Weist den Ständen zur repartition de [nen steucrp
Begutachtung und Erledigung 1 ten Grundsteuer -Hauptsmmnen auf die ein- aftcn nach Z. 9 des Geseßes vom der Mitglieder und Stellvertreter fiir 1. Mai 1851 zu bcsteklcndcn Be- nkommensteue'r, 3) die Wahl und Stellvertretern für die in Angelegenheiten ,und des Ablösungsgesehes vom 2. März 1850 zu kskommissionen, 4) die Wahl de heit des J. 5 Nr. 2 des Gcseße-s w m 11. Mai 1851. f 14 Tage in Auöficht genommen. Sowohl die Kreisftände des Kreises Düren haben fich, der 'Aach.Ztg.- Kreisdarlehnskassen nach dem se Montjoie, Malmedy, Schleiden cn ausgesprochen. burger Nachrichten- theilen gestern von Kuxhafen
r feftgcstcll , flichtigen Liegensch 1. Mai 1861, 2) die Wahl die nach -§. 24 des Gescßes vom zirkskommissaricn fü von Abgeordneten des Rentenbank- wählenden Bezir glieder in Gemäß leistungen und de des Provinziallandtags ist an Aachen, 7. Oktober. Eupen als diejenigen des Kreises zufolge, für die Errichtung von Vorbilde der bereits für die Krei und Heinsberg bestehenden Kaff ' Hamburg„Z. Oktober. Die -Ham mit, daß die preußische Korvette »Auguftaa aus die Elbe aufwärts gegangen sei. Kiel , 6.“ Oktober. Jm »geschäftsfiihrenden Aus- sitätsbau, welcher heute Mittag hier fich ist der von dem mit der Berichterstattung beauf- vom Architekten Martens entworfene Der Centralausschuß wird der d. I. zur definitiven Genehmigung einbe-
r die klasfifizirte C'i
r AuZschußmit- egen der Kriegs-
ren Vergiitigung vo Die Dauer
olsteiu. für den Univer versammelt hatte, tragten Comité empfohlene- und" vorgelegte Plan (: nun auf den 8. Dezem rufen werden, Nachtiihtma zufolge,
ceeptirt worden.
Die Civil-Commissaire haben , den 'Jßehoer von den Oberbeamten im Herzogthnm Schleswig
Yloa-
Einkommensteuer, und bei vorkommenden KriegZZ „ ., as 1, Bataillon des 1. Ost- * der Grenze wieder
Bericht und Voquxmv. Jarübor verlanxx ob es nicht wünschenswerth sti- "daß diejenigen BWMM- MU)? K er nur Sportelcinnahmen haben, aus der Staatskaffe Gehalt erexgümng für'Comtojr. kosten bekommen und dagegen'die crhobcnin Sporteln und andere ungewisse Einnahmen an die Staatskasse ck uliefern haben. Im Amte Hadersleben find die Beamten bereit?» auf festes Gehalt gest t;
ßJlensburg, 5. Oktober. Die von der 'Kiclo- Zeitung- JULrft gebrachte Nachricht, daß behufs Befestigung des Sonderburger Schlosses 50,000 Mrk. aus der schleöivigscben Staatrkaffe bewiUigt worden seien, wird den -Hamb. Nachr.- „als durchaus unbegründet bezeichnet. Es ist nur daddn die Rede gewesen, das Schluß zu einer Kaserne cinzurichten, um den Sonderburger Einwohnern die Ein- quartierungslast ganz abzunehmen,“ zu diesem Zwecke ist aber irgend welche Bewiüigung noch nicht eingetreten.
Aus Eckernförde wird der *Jlejisb. Nordd. Ztg.- den 5ten Oktober, geschrieben: Heute ist die Artillerie beschäftigt, unsere Strandbatteriecn zu desarmircn. Munition und Holzmatcrial wird nach der Schiffbrücke gefahren und daselbst in Schiffen der- laden, wclche es, dem Vernehmen nach, nach Sonderburg bringen sollen.“
Jütland. Die »Silfcborger Zcitunga meldet aus Silke- borg, den 5. Oktober: Wie wir erfahren, ist drntc die Meldung eingelaufen, daß ein Bataillon österreichischer Infanterie (böhmische Jäger), aus 28 Offizieren, 990 Mann und 40 Pferden bcfteHend, von Jriedcricia hier ankommen wird , um den Winter Über vier zu fantonnircn. In Folge hiervon wird das hier licgcnde preußische Bataillon mit Zubehör in diesen Tagen, wahrscheinlich Freitag, nach Aarhuus abziehen. Den Grund zu dieser ebenso plöylichen wic mwermuthcicn Diswcation kennt man nicht. Ein ähnlicher Truppen- wechsel wird in Horsens stattfinden.
Sachsen. Weimar, 8. Oktober. Wie der *Wcim. Ztg.« von kompetenter Seite mitgetheilt wird, wird der Ausfthuß der Ab- geordnetenversammlung am 15. und 16. d. M. hier in Weimar zu- sammentretcn. '
Altenburg, 7. Oktober. ! Tit dem heute ausgegebenen Stiick der Gesehsainmlung ist eine ausfiihrliche Verordnung iiber die Aus- bildung und Aufteilung der Jorftverwaltungsbeamtcn Vcr- öffentlicht worden.
„Meiningen, 6. Oktober. Vor Wenigen Tagen hat der neu ernannte preußische Ministerrcfident am hiesigen Hofe, Frhr. v, Pitch, seine Kreditive überreicht.
Frankfurt a. M., 8. Oktober. Die offizielle Mittheilung iiber die Bundestagssißung vom 6. Oktober lautet: Die Bun- desversammlung empfing ein Schreiben Sr. Majestät des Kaisers Napoleon mit der Notification von der Entbindung Ihrer Kaiser- lichen Hoheit der Frau Prinzessin Clotilde von einem Prinzen. Es ward ein Bericht des Vorfißcndcn der Kommission für Auöarbeitung einer allgemeinen Civilprozeßordnung verlesen, nach welchem die Be- rathung des Gescßentwurfs in der ersten Lesung beendet nnd der Beginn der zweiten Lesung auf den 15. Januar kommenden Jahres festgeseßt worden. Ein sehr ausführlicher Bericht der Bundes- Civilcommiffaire verbreitet fich iiber die finanziellen Ansprüche Holsteins an Dänemark und ward an die vereinigten Aus- schüsse abgegeben. Von Oesterreich und Preußen ward gegen die formcUc Giiltigkeit der von den Bundedcommissairen mit Lübeck und Hamburg abgeschlossenen StaatSvcrträge wegen Anlegung von Telegraphcnlinien ein Antrag gestellt , welcher den vereinigten Aus- schüssen zugewiesen ward. Nachdem sodann von verschiedenen Rc- gicrungen Anzeigen erstattet worden iiber Personal!)cränderungen in mehreren dem Bunde angehörigen Kommissionen, ward ein Ausschuß- Antrag iiber bauliche Veränderungen in den hiesigen Kasernen ent- gegengenommen und in Betreff eines vorgelegten Geseßentwurfs gegen den Nachdruck der Beschluß gefaßt , die Erklärungen der resp. Regierungen bis zum Ablauf des gegenwärtigen Jahres zu veran“ lassen und den Mitgliedern der Kommission, welche diesen Geseh- entwurf vorgelegt , fiir die rasche und ausgezeichnete Erledigung der ihnen übertragenen Arbeit die volle und dankbare Anerkennung der Bundesversammlung auszusprechen. Schließlich beschäftigte fich die Bundesversammlung mit mehreren Privateingaben.
' -- Die Stadtkanzleimacht in dem heutigen Amtsblatt das Ergeb- niß der Abstimmung der Bürgerschaft über den Entwurf des orga- nischen Geseßes die Aufhebung der Beschränkungen der staatsbiirger- lichen Rechte der Landbewohyer und Israeliten bekannt. Gleichzeitig wird it) dem Amtsblattc das organische Gesch selbst promulgirt. - Yrute ist die nunmehr erreichte vollständige Gleichstellung der inae- litisckyen mit den christlichen Bürgern in den Synagogen mit einer religiösen Feier begangen worden. (Jr. Bl.) _
Baden. KarlSruhe,6.0ktoher. Dic-Karlsruhcheitung- Veröffentlicht zwei Aktcnftücke über den Ortsschulrath. Es find Erlasse ch Ministeriums des Innern, der eine an die sännntlichen . Bezirksamter, der andere an den Oberschulrath gerichtet. Zener sqgt, daß, „nachdem an einigenOrten die durch das Geseß vom 9. Juli d.J., die. Auffichtsbehörden für die Volksschulen betreffend,
vorgeschriebenen Wahlen in den Ortsschulrath _nicht zu Stande
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“gekommen sind, die großherzoglichcn Bezirksämter angewiesen wer-
den, in Gemeinden , in welchen eine erste Wahl rrsuliatlos blieb, ohne Aufenthalt eine zweite Wahl zu veranlassen, zu welcher unter dem Anfügen einzuladen sei, daß, wenn auch die zweite Wahl nicht zu Stande komme, für einen Ersoy der zu wäh- lenden Mitglieder des Ortssthulraths durch die großbrrzoglicsycn Regierungs -Behörden selbst werde gesorgt werden. Der Erlaß an den Oberscbulrath veranlaßt denselben, dic großherzoglichen Bezirksämter anzuweiscu, für die einfache evangelische confesfionelle Volksstiwlc in allen Landortcn dcn Ortspfarrer zum Vorfiizenden zu ernennen, sofern keine besondern erheblichen Griinde entgegenstehen und sofern dcm Bezirksamtc nicht bekannt ist, daß der evangelische OrtSpfarrer diesen Vorsitz ablehnt. In den katholischen Landge- meinden und denjenigen evangciischen Landgemeinden, in denen der Ortspfarrer den Vorsitz ablehne, sei der Ortssthulrath zunächst gemäß § 1 der VollzugSvcrordmmg vom 30. August dieses Jahres unter dem Vorfihc des Bürgermeisters zn con- siituircnund, sofern fick) dcrkatholische Ortsgeistlichc, wasihmnach dem Gesch frristehc, nicht zum Eintritt in den Ortsschulratl) cinfinde, fiir die dcrmalige Zusammenseßung des Ortsschnlraths, sofern keine bcsonderrchdcmken entgegenstehen, der (katholische) Ortsbiirgermeister zum Vorfißciidcn zu ernennen.
Bayern. M im chen, 6. Oktober. In derselben Weise wie bisher vom Staaes-Ministcrinm der Justiz, dann vom Kriegs- Ministcrimn, wird nun auch das Kultus-Minifterium cin eigenés »Ministcrialblatt für Kirchen- und Schuiangclrgcnhcitenc heraus- geben, in welchem, soweit nicht hiefür das Regierungsblatt bestimmt ist, regelmäßig alle Entschließungen generellen Inhalts, sonstige offi- zielle Bekanntmachungen, Dienstesnachrichtcn, statistische Notizen u. s. w. aus dem (HcschiiftSkreise des genannten Staats-Miuisteriums Auf- nahme finden werden. (A. A. Z.)
- 8. Oktober. Heute Vormittags hat fiel) Sc. Majestät der König zum Besuche der Königin-Wittwe von Sachsen nach Possen- hofen begeben. - Jhre Majestät dic Königin-Muttcr wird heritc Abends ans Berchtesgaden wieder hier eintreffen.
Oesterreich. Wien, 7. Oktober. Der bereits telegraphisch angezeigte Artifcl der oNbendpost-a über die Vermählung dcr Erz- herzogin Maria Theresia lautet folgendermaßen:
»Wir befinden uns in der angenehmen Lage, ein das Allerhöchste Kaiserhaus nahe berührendes Ereignis; mitiheilcn zu können. “Ihre Kaiser- liche Hoheit die Durchlauchtigsie Frau Erzherzogin Maria Theresia, Tochter Sr. Kaiserlichen Hoheit des Durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Albrecht, haben gestern mit Genehmigung Sr. Majestät des Kaisers Ihre Hand Er. Hoheit dem Herzog Philipp von Württemberg zugesagt. - Dic innigsten Wünsche aller getreuen Ocstcrreickycr smd dem hohen Paare zugewendet mit der freudigen Hoffnung, daß die herbe Prüfung, welche den edlen Zweig des Allerhöchstcn Kaiserbauses kiirzlich betroffen, durch diese und fernere glückliche Ereignisse gemildert werden möge.«
- Die österreichi ch'e Vodcnkrcditanfialt hat soch ihren ersten AuSweis veröffentlicht. Daraus crgicbi fich, daß seit der kurzen Zeit ihres Bestehens 3188 Grundbefißer fich um Darlchne im Gcsammt- betrage ron L0,945,1“27 Fl. beworben haben.
= Genera! Kruszewski, welchem durch die Gnade des Kaiser:? die ihm zuerkannte Gefängniszftrafe erlassen worden, hat Linz Ver- laffen und sich nach Briiffel begeben.
- 8. Oktober. Nach dem Wolffschcn telegraph. BÜrcau wird in unterrichteten Kreisen verfichert, daß die Konferenzen in Prag wegen Qldschlusses eines Handelsvertragcs zwischen Oester- reich und dem Zollverein unter Bcthciligung von Bevollmächtigten Bayerns und Sachsens in nächster Zeit werden fortgeseyt werden.- Heute hat wiederum eine Sixzung dcr Friedens-Konfechz statt- gefunden.
-- “;). Oktober. Die heutige »Wicn. Ztg.:- publizirt das vom siebenbürgischen Landtage der kaiserlichen Sanction unterbreitete Ge- sch, betreffend die Art und Weise, wie im Großfürstenthum Sie- benbürgen die Wahl der Abgeordneten zum Reichsrathe durch den Landtag zu geschehen hat. Darnach haben von den acht Ab- theilungen des Landtags die 1. und 2. Abtheilung je 4, „die Zte, 4., 5. und 6. Abtheilung je 3, die 7. und 8. Abtheilung gemein- schaftlich 6 Mitglieder aus sämmtlichen Mitgliedern des Landtags durch absolute Stimmenmehrheit zu wählen. Im Falle der Be- schlußunfäbigkeit oder sonstiger Verhinderung der Abtheilungcu, die Wahlen vorzunehmen, hat der Landtag selbst aus sämmtlichen Landtagsmitgliedern die Zahl der durch die Abtheilungen zu wäh- lenden Mitglieder zu wählen.
Großbritannien und Irland. London, 7. Oktober. Earl Russell hat auf den 11tcn künftigen Monats seine Anwesen- heit in Aberdeen zugesagt, um an der dortigen Universität, zu Zerlen Rektor cr gewählt worden ist, seine Jnaugurationsrede zu a ten,
- 8. Oktober, Lord Palmerston ist in seiner hauptftädti- schen Wohnung angekommen.
Dic öfterreichischeJregattc »Schwarzenberg- und der Schrauben- dampfer „ *Dori Juana find aus dem Sund von Plymouth, in w;lch;n das sturmische Wetter fie getrieben hatte, gestern wieder aus- gc au en.
. Frankreich. Paris , 7. Oktober. Jm Nachstehendcn geben wir iiach drm :Moniteur- in einer Uebertragung den (bereits tele- Jasyixsch nutgeiheiltcn) vollständigen Text der Convention nebst ihren
u a cn: -
, „Convention zwischen Frankreich und Italien. _Jhre Ma- ]estaien dcr Kaiier drr Franzosen und der König von Italien haben, nach- dem fie beschloncn, eme Convention abzuschließen, zu ihren Bevollmächtigten ernannt: Sr. Majcstät der Kaiser der Franzosen Mr. Drouyn de Lhuvs, Senator des Reiches, Großkreuz 2c„ scincn Minister und Staatssecretairim Departenicni der auswärtigen Angelegenheiten, und Se. Majestät der König von Jt-alien dcn Chevalier Constantin Nigra, Großkreuz re., seinen außer- ordentlichen Gesandten und Bevollmächtigten bei Sr. Majestät dcm Kaiser der Franzdsen - und den Marquis Joachim Pepoli, Großkreuz 2c., seinen Gejiiridieti und außerordentlichen Bevvllmächtigtcn bei dem Kaiser aller Russen. Die1elben smd, nachdemfie sich ihre respektiven, in gehöriger Ordnung befundencn Vollmachten mitgetheilt haben, über folgende Artikel Übereinge- koirimrn: Art. 1. Italien verpflichtet sich, das gegenwärtige Gebiet des heiligen Vaters nicht anzugreifen und selbst mit Gewalt jeden von auswärts gegen brsathZ Gebiet kommendcn Angriff zu verhindern. Art. 2. Frank- reich wird 1eme Truppen allmälig und in dem Maße , wie die Armee dcs„()ci[lget! Vaiers organifirt werden wird, aus den päpstlichen Staaten zuruckzirhcn. Dir Räumung soll jedoch binnen zwei Jahren vollständiger- folgt 12111. Art. 3“: Die italirnische Regierung verzichtet auf jeden Eins ruck) gegen die Organqation eincr päpstlichen Armee, selbst wenn dies aus frenrdcfn'iatholtschen Freiwilligen zusammengeseßt ist, welche genügt, um die Liutorrtaddes heiligen Vaters und die Ruhe sowohl im Innern, als an der Grenze seiner Staaten zu erhalten, vorausgeseyt jedoch, daß diese Macht nicht zu einem ?lngriffsmittel gegen die italienische Regierung ausarten könne. Art. 4. Jtalrxn erklärt, sich bereit, auf ein Abkommen einzugehen, um einen rcrhaltnißmäßigen Theil von der Schuld des früheren Kirchen- staaies_ zu udcrnrhmen. Art. 5. Die gegenwärtige Convention soll ratifizirt und die Rattficationcn derselben innerhalb vierzehn Tage, oder früher, wenn inoglichkausgewcwselt werden. Zur Beglaubigung und zum Zeugniß dessen haben dir rcWiirvcn Bevollmächtigten gegenwärtige Convention unterzeich- net rind ihr Siegel beigeseyt. Doppelt ausgefertigt zu Paris am fünfzehn- tcn “.J.-age des Monats September im Jahre der Gnade Eintauscndachthuw dcrtvicrundmhzig. (gez.) Drouyn de Lhuys, Nigra. Popo li.
" Protokoll. Die am heutigen Tage zwischen Jhren Majestäten dem Kurier der Franzosen und dem Könige von Italien unterzeichnete Convention hat „erst dann exekutorischcn Werth, Wenn Se. Majestät der König von Italien die Verlegung der Hauptstadt des Königreichs nach dem Ort, der scrnerweit oon Sr. Majestät bestimmt werden wird , dekretirt hat. Diese Verlegung muß innerhalb der nächsten sechs Monate, vom Datum der Convention gerechnet, bewerkstelligt sein. Das gegenwärtige Protokoll hat dieselbe; Kraft und Werth wie die obige Convention. Sie wird ratifizirt und die Ratificationen werden gleichzeitig mit denen der genannten Konven- tion ausgeivcchselt werdcn. Paris, 15. September 1864. Drouyn de Lhuys. Nigra. Pcpoli.
Declaration. Nach den Vestinnnungen der Convention vom 151en September und des derselben angeschlossenen Protokolls war der Termin für die Verlegung der Hauptstadt des Königreichs Italien auf sechs Monat vom Datum der Convention ab festgeseyt, und die Räumung der römischen Staat-xn Seitens der französischen Truppen sollte binnen zwei Jahren von dem Datum des Dekrets ab, welches die Verlegung befohlen, vollendet sein. Die italienischen Bevollmächtigten nahmen damals an, daß diese Maßregel Kraft eines unmittelbaren von Sr. Majestät dem Könige von Italien zu crlaffenden Dekretes getroffen werden könne. In dieser Vorausseyung wäre der Llusgangspunkt der beiden Termine fast gleichzeitig gewesen und die italienischeRegierung würde die für die Verlegung ihrer Hauptstadt nothwen- dig erachteten sechs Monate gehabt haben. Einerseits hat indeß dasKabinei von Turin geglaubt, eine so wichtige Maßregel erfordere die Mitwirkung der Kammern und die Vorlegung cines Geseycs; andererseits hat der Wechsel des italieni- schen Ministeriums den Zusammeniritt des Parlaments vom 5. auf den 24. Oktober vertagt. Unter diesen Umständen würde der ursprünglich ver- einbarte Ausgangspunkt keine binlängliche Frist für die Verlegung der Hauptstadt lassen. (Hern bereit, jeder Combination, welche, ohne die Arran- gements vom 15. September zu ändern, deren Ausführung erleichtern kann, die Hand zu bieten, willigt die Regierung des Kaisers ein, daß die Frist von sechs Monaten für die Verlegung der Hauptstadt Italiens so wie die Räu- mung des päpstlichen Gebietes von dem Datum des K. Dekrets an beginnt, Welches das dem italienischen Parlament vorzulegende Gescß sanctionirt.
Paris, 3. Oktober. Drouyn de Lhuys. Nigra.
Die endlich gleichzeitig im -Moniteur- veröffentlichte Depesche des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten an den fran- zöfischen Gesandten in Turin , Baron Malaret, vom LZsien September, womit diesem die vorangefiihrten Aktenftücke vom 15ten September übersendet wurden, schließt sich in ihren Ausfiihrungen genau dem Inhalt der Depesche desselben Ministers vom 12. September an den Vertreter Frankreichs in Rom, Grafen von SartigeS, an, die in Nr. 235 mitgetheilt wurde, weshalb wir auf ihre Wiedergabe verzichten zu diirfen glaubten.
DerKaiser hat gestern,“ wie der *Moniteur- meldet, in Pri- vat - Audienzen den früheren spanischen Minister- Präsidenten Mon (dchzum Botschafter am hiesigen Hofe designirt ist) , den persischen Gesandten Hassan Ali Khan, der nach Jspahan zurückkehrt, und den italienischen Gesandten Ritter Nigra empfangen, ,