1864 / 240 p. 5 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

Erhöhung nicht eintreten ließen , werden dieselbe anuar 1866 vornehmen, und es werden dadur

1eitigt werden, welche die preußischen und sa .

die Konkurrenz ihrer , durch einen geringeren Maischsieiiersaß begünstigten ielfach erhoben haben. Die Herstellung eines schaft der Einnahmen vor-

hannoverschen Gewerbsgenoffcn v

gegenseitig freien Verkehrs würde eine (Hrwein " , ' Herstellung dieser Gemeinschaft wurde zur Zeit m den

betheiligten finanziellen Interessen unüberwindliche Schwierigkeiten gefan-

ausseßen und die

den haben. Stettin, 10. Oktober.

Provinzial-Landtach i berg eingebracht, welche die von qulin, Cammin, Trepto

ist dies ein bereits vor zwei Jahren

tes Projekt, welches damals - Durchberathen und ang Vorfluth-Ordnung.

Befürwortung nachstehender Petition . nige: 1) der 4Petitioncn wegen Fortführung der Hmtcrpommcrfthcn

Bahn von Cöslin nacl) Stolp; L) der Petition der bäuerlichen

In der heutigen 6. Plc vurdc eine Petition der

Anlage eines Kanals zur Verbindung w, Colberg u. s. w. befürwortet. Es vom Oper-Präfidcnten angereg-

vom Landtage nicht nut

Schließlich beschloß die Ver

en bei Sr. Majestät dem Kö- quartierung stattgefunden haben. dem Umstande herleiten zu wollen, daß in Flensburg für »die große Anzahl

Grundbefißer, betreffend die Errichtung eines Institute

des Kredits des Rustikal-Befiycs.

Merseburg, 6. Oktober. Ordre vom 4ten 1). M. einberufene am Lten d. M. feierlich eröffnet war, fand am Zten seine erste ge- Versammlung gedachte, nach dem seit dem lcßten Land- unter Bürgermeisters Diet- essen Geschäftskunde und patriotischer bleiben wird. Der

schäftliclx Sitzung statt. Die Bericht der »Magd. Korresp.-, zunächst der tage durch Tod ausgeschiedenen

besonders. des langjährigen hold aus Sömmerda, d Eifer in lebhafter, dauern Herr Landtags - Marschall

troffene Bildung der )(. Ausschüsse bekannt. Wurde von dem Deputirtcn für Halle,

cm Bürgermeister Und Gutsbesißer, Ober-(Herichts-Affeffor Albert , durch die besonderen obwaltcnden ag auf Erlassung ciner Dank- und ajesiät den König eingebracht. Nachdem nommen war, bildete der Vortrag des eitung der am Dienstag siattgehabten 3. P lena r s i h u n g. Die Adreffe wurde ebenfalls ohne Diskussion ange-

Tagesordmmg erschöpft war)

Bürgermeister Rummel, und d

Verhältniffe motivirt, ein Antr

Loyalitäts-Adrcffe an Sc. M

derselbe ohne DiSkusfion ange Entwurfs der Adresse die Einl

nommen und durch eine De

(Osts. Zig)

17te Provinzi

Mitglieder , Mitgliedes ,

der Erinnerung machte darauf *die Nach

putation dem Königlichen

miffarius überreicht. Dieselbe spricht die freudige Anerken

Unserer glänzenden rubmvollanrmee, das Provinz vorherrschende Dankgefühl fiir die

weiterung der Zollverträge des Königs, aus. rathung. Nachdem die Um

sände dargestellt waren,

diese'Genoffenschast derart zusammengeschmolzen ist,

ständiges Fortbestehen nicht-

mehr möglich ist. wurde die schon durch

längere Verhandlungen vorbereitete Auflösung und

'selben, theils an die sächsische, theils cm Sozietät in der vom Ausfthuß vorgc

genehmigt. Eine Debatte

ob dafür eine Königliche Verordnung zn erbit

gelegenheit durch Beschiuß

vertretung unter Genehmigung des Königli Nachdem jedoch nachgewiesen, daß die

gen habe.

fand dabei nur über

Gesellschafteii überzufiihrende Sozietät auf eine All

nung begründet sei, trat die große Mehrheit der Versammlung auch

der Ansicht bei, daß mir in einer solchen die geeign

beabsichtigte Veränderung zu finden Und dieselbe auch fiir die Wal)-

rung des ständischen Charakters des Instituts dic iviinschensjverihere Petitionen

Als Schriftführer beim Landtag fun- Landrath von WinHingc-

sei. - Die Frist zur

zum 11. d. M. ausgedehnt. giren: Landrath von Marschall,

Einbringung von

r o d e und Bürgermeister E n g e l h a r t.

KaiserZWerth, 8. Oktober.

die Beerdigung des am 4. d. M. im Alter von

gegangenen Gründers der Diakoniffenanstalt, Pastors Dr. 11160]. * statt, und hatten fich dazu aus der Rheinprovinz und Westfalen zahlreiche Vertreter der hohen kirchlichen und weltlichen Behörden, und Corporationen, sowie

der Gemeinden, u.“a. der Ober-Präfidcnt der Rheinprovinz, die Geheimen

Flied ner, in feierlicher u

des. kirchlichen Amtes und

und., der General- Superintendent

nd erhebender Weise

Schul- .und Regierungs - Räthe [)1'. Landsermann

gierungs-Rath Illing, die orf und Duisvurg und Jéfunden. * "

MecklenburFZ - er

roßher'zog Und ighre- Reise von Ludwigslu

Superintendenten der Kreissynoden Düssel- eine große .Anzahl von Geistlichen ein-

*

Schrverin,

Herzog Paul Friedrich

| aus angetreten, um |

Nachdem der durch Allerhöchste

auch besonders in unserer Erneuerung und Er- und die warmen Glückwünsche zu der Geburt des jüngsten Königlichen Prinzen, Enkel Seiner Majestät In dieser Sißung kam außerdc lösung der Feuer - Sozietät der Grafschaft Hohenstein zur Be-

in noch die Aus-

die M*Qdeburger Land-Fcuer- schlagcncn Weise einstimmig

ien sei, oder die An- der Theilnelnner und der Gesellschafts- chen Ministerii zu erfol-

Gestern Nachmittag fand hier

10. Oktober. *Der Erb-

2782 spätestens mit dem 1|cn

ck die Beschwerden be- "chßschm Hefenfabrikanlcn über

narfißung des “Stadt Col-

ersiüßi Wurde.

enommen wurde das Gesch Über die ' qriartiers nach Kiel ist nur in dem Punkte richtig, d _ „_ ren Städten auch in Kiel Ermittelungen iiber die Größe der zulassigen Ein-

sammlung die

s ziir Hebung

al-Landtag

denselben

von ihm ge- dem somit die

Landtags-Kom- nung der Thatcn

in Folge dercn daß ihr selbst- Zutheilmig der-

die Frage statt,

in die anderen erhöchste Verord-

cte Form für die

M dB

64 Jahren heim-

und Altgelt, Re-

V

von Familienée [iältniffw welche eine Mitnahme der Familien nach dem Kriegsstbauplaxz

iiicht gestatten. Wie strenge namentlich beim Obir-Konmmndo dicser Grund- saß festgehalten wird, zeigt, daß keiner der verheiraihctcn Offiziere und Be- amten des Ober-Kommando's seine Frau, viel weniger seine »Janiiiiea dei

fick) hai.

Bekanntmachung des Herrn 3. Oktober mitgetheilt, welchc fick) den“ kürzlichen strengeren Erlassen

anschließt:

in den Pyrenäen zu “begeben. JhreKöniglichenHoheiien der Groß. herzog und die Frau Großherzogin Anna, so wie die Herzogin Caric und der Herzog Johann Albrecht fuhren mit den scheidenden Prinzen zu Wagen bis Wendisch-Warnow, wo der [eßte Abschied genommen wurde. (Mecklenb. Ztg.)

Lauenburg, 8, Oktober. Die heutige vLauenbnrgisch. Ztg_a

bringt eine Bekanntmachung des Herrn F. v. Bülow, welchc bc- sagt, daß, nachdem der auf den 15. d. M. berufene Landtag in Folge Abwesenheit mehrerer Mitglieder der Rittcr- und Landschaft auSgeseYt worden, nunmehr eine aiidcriveitige Zusammenkunft der Landstände zum 21. Oktober, 11 Uhr Vormittags, angesetzt ist.

Schleswig. In Betreff der angeblichen Verlegung des

Hauptquartiers nach Kiel wird der »N. Allg. Ztg.« gemeldet:

Die Nachricht des Wolffschen Büreaus über die Verlegung des Haupt- aß, wie in allen ande-

Die Verlegung dcs Hauptquartiers aus

Quartiere fehlen, „xeigt von Unkenntnis; militairischer Ver-

Jiitland. Aus Aarhuus wird dem »Mit. Merk,« folgende General von Falckenftcin, vom

»In Jütland ankommende Fremde .bcdiirfcn wächnd der Fiji ihres

Aufenthalts in der Provinz einer Legitimationskarte, die zugleich als Paß für die ungehinderte Rückreise dienen wird. Jütland verlaffcn wollen, miiffcn ebenfalls mit dieser Legitimation versehen sein. Gastwirthe und Andere, welche außerhalb Jütlands zu Hause ge- hörende Fremde beherbergen, ohne daß diese mit den obenerwähnien Legiti- mationskarien versehen find, werden mit denselben Geldstrafen belegt, wie die Fremden selbst. Bei jeder Kaiserlich Königlich österreichischen und König- lich preußischen Kommandantur in Jütland find Legitimationskartcn gegen eine Vergiitigung von 2 Mrk. für Druck und Ausfertigungskosicn zu er- halten. von diesen Bestimmungen ausgeschloffcn. Obige Bestimmungen treten mit dem 15. d. M. in Kraft.« -

Einwohner der Provinz, welche

Sclbftfvlglich find die zur verbündeten Armee gehörigen Personen

Schwarzburg. Rudolstadi, 8. Oktober. Gemäß einer

Publikation des fürstlichen Ministeriums besteht vom 1. Oktober

d. I., als dem Termine der Einfiihrung der neuen Gewerbeordnung, wegen des Gcwerbebctricbcs und des Verkehrs iiber die Grenze zwischen dem hiefigcn Fiirftcnthmne und dem Großherzogtbume Sachsen-Wcimar, den Herzogthiimern Sachscn-Meiningen, Alten- burg, Coburg=Gotha und dem Fürstenthum Reuß j. L. (Gera) Gegenseitigkeit. Neuß. Greiz, 6. Oktober. Die neueste Nummer der Gesetz;- Sammlung enthiilt das Gescß, betreffend die Errichtung von Han- delsgerichten, und Verordnung, das allgemeine deutsche Handels- geseßbuch, Form und Führung des Handelsregisters und Veröffent- lickwng der Eintragungen in daffclbc betreffend. Als Handelsgerichtc treken mit dem 1. Januar 1665 die Justizämtcr Greiz und Burgi und die Stadtvoigteigcrichte in Zeulenroda in Wirksmnkcit. Das Handelsgericht entscheidet als Kollegium durch drei Personen , den Vorstand der Justizstelle oder den denselben vertretenden Beamten und zwei von Fiirstlichcr Landesregierung anf je drei Jahre 311 er- nennende unbesoldcte kaufmännischeBcifißcr oder deren Stellvertreter, Hessen. Kassel, 10. Oktober. Seine Königliche Hoheit der Kurfürst hat dem friihern Minister-Restdentcn am französischen Hofe, Geheimen Legations-Ratl) von Goddäus, die nachgesucbtc Entlassung aus dem Staatsdicnfte ertheilt. Darmstadt, 10. Oktober. Jhre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin von Rußland besuchten gestern Abend mit der Großherzoglichcn Familie die Vorstellung der Oper »FidcliOa. Vorgestern und gestern trafen die Prinzessin Eugenia Roma- nowsky, Herzogin von Leuchtenberg, und die Prinzen Nicolausx Eugen, Sergius und Georg Romanowsky, Herzogs von Leuchtcn- berg, zum Besuche am Großherzoglichen Hofe ein. Höchftdieselbcn kehren heute Mittag nach 11 Uhr mit Ihrer Frau Mutter, der Großfürstin'Maria von Rußland Kaiserlichen Hoheit , iiach Baden- Baden zurück. * Frankreich. Paris, 9. Oktober. Der »Abend-Monitertr“ meldet: »Der Baron Aymé d'Aquiu, französischer Minister in Tan- geo, hat von der Regierung von Marokko die Nachricht erhalteit, daß die Douancn-Verwaltung den Befehl erhalten hat, ihm die Summe von 125,000 Franken zu bezahlen, welche Frankreich als Schaden- _ ersay für das Attentat verlangt, dessen Opfer ein französischer Unikl- than in Teiuan war. Die Regierung von Marokko hat zugleich Maßregeln ergriffen, um die Aufsuchung und Bestrafung der ).ereher des Attentates zu beschleunigen. “Außerdem wurde der frarizöfiscl)c Minister offiziell in Kenniniß geseßt, daß" die Regierung von MarokklZ

haben vorgestern ck nach Bagnércs

mit den Mördern gestanden und dieserhalb in Eisen“ gefangen Se"

ÖM Pascha Ackckck, Gouverneur von Tetuan, der im Einverständniß

2783

halten wird, dcfiniiiv crscßt hat. Der neue - as a von Tetu '

Mohammcd-bcn-Mansur, früher Kaid von VYHÉa. Die Arillzzntfs: des Sultans vqn Marokko in Rabat scheint „sehr nahe bevorstehend zu sein, denn die Stämme, welche derselbe békriegte, haben fich/un- terworfcn. Das französische Kriegsschiff -Talisman- liegt vor Tan- ger. Es soll den französischen Minister nach Tetuan bringen, wenn der SJultdan dint angekommen sein wird.«

» er inan von Lcsseps ist gestern Abend nach Ae im ab- gereist. Der Gxgrqstand seiner Reise ist, wie die »Patric« g[»Verficl)crt, sich" iii em dexmitiycs Einvernehmen mit dem Viceföuige zu ichn bezuglich der Außfuhrung dcs Schiedsrichter-Urthcils, welches der Kaiser Napoleon ]iingsthin gcfäUt bat.

Qiuf der Insel Aix an der Mittelmeerküste finden gegenwärtig vor meien höheren Offizieren Schießübungcn mit Kanonen statt. Als Scheibe. dienen, zur Erprobung der Kraft und Sicherheit des Schuffcs, dieses Jahr nicht wie friiher starke steinerne Mauern und Gew-ZlTbeci sondern einfache Erdwcrkc.

a ) Berichten aus Cartagena ist die unter eci ebe tclc ra [" Verbindung mit Algerien, nachdem fie cinen hLlhcsxi TagglathZUZ/x standen batte, durchgcriffcn worden. Man versichert jetzt, die iintcr- sccischc Strönnmg sei in dcm gegen die Meerenge von Gibraltar zu gelegenen Theile ch Mittelmeeres unausgcseyt so gewaltig, daß kein Drahtseil derselben zu widerstehen vermöge. Der Schade wird auf 500,000 Frs. angeschlagcn. *

Dic Havammhpost bringt die Nachricht aus Matamoros, daß Juarez am 20. August mit seiner Familie an Bord eines ameri- kanischen Trimsportdampfers gegangen und nach Ncw-Orleans entidmmen ist. Nach einer anderen Lesart wäre nur die Familie auf dem Schiffe gewesen, Juarez selbst aber iiber den Rio Bravo del Norte na_ch Texas gegangen.

" Spanten. Dcr »Bolsa-- theilt mit, daß am 5. Oktober eine langere Zusmnmcnkunft der Minister des Auswärtigen, des Krieges uiid der Marine stattgefunden hat. Wie es heißt, hat man den Plan entworfen, nach dem zu verfahren ist, faUs, wie man das fiir sehr wahrscheinlich hält, die Feindseligkeiten mit Peru zum Aus- bruchc kommen.

Die »Madrider Ztg.- vom 6. Oktober giebt Einzelnhciten der

Opcrq'twnen der spanischen Truppen gegen die Verschanzungcn der Aufstandischen vor Puerto Plata (San Domingo). Der Angriff wiirde von drei Kolonnen gemacht, welche das Feuer dcs Dampf- 1chiffeH »Hcrnan Cortcsa unterstiißtc. Die spanischen Soldaten bc- machtrgten fich dcr Pofition von Malino de los Comprehes Und dcs verschciiizten Lagers. Dic Aufständischen ließen in den Laufgräben 14 bis 15 Todte zurück. Bei Malino erlitten sie große Verluste, chf) der nahe Wald erlaubte ihnen, dieselben zu verbergen, Die Spanier hatten 7 Todtc und 105 «Zerwundete. Der Feind verlor 6 Kanonen. Griechenland. Die Artikel der Constitution, welehe die Y-hronfolge und die Regentschaft betreffen, und die, wie bc- rctts gestern erwähnt wurde, mit großer Majorität von der National- Vcrsammlung angcnounncn worden find, lauten nach der "Triest. Ztg.“ in wörtlichcr Uebertragung also:

„Ari. 45. Die griechische Krone und ihre constitutionellcn Rccbie find erblich und gehen auf die in gerader Linie ehelichen Nachkommen ch Königs Georg ]. nnci) der Ordnung der Erstgebnrt über, wobei die männlich'cn Nachkommen den Vorrang haben.

" „Art. 46 In Ermangelung eines Thronfolgcrs wird ein solcher vom KomY terixßhltßnit dcr Zusiiikiiiiicricng von 2/3 der Deputirten.

«1. . eier ric i'c,e & ronol cr 111117 ' ' ' ' rcchtgläubigcn, (Fistlichegn KcYchc bek?n:12L.g d slch zur orientalischen,

Art. 48. Niemals kann die Krone Griechenlands und irgend eines anderen Staates auf eines und dasselbe Haupt gelangen.

Art. 49.“ Der König wird nach zurückgelegtcm 18. Jahre miindig. Ehe er den Thron besteigt, muß er den Eid auf die Verfassung leisten in Gegenwart der Minister, der heiligen Synode, der in der Öaupisiadt befind- lichen Abgeordyetcn und der höheren Beamten des Reiches. Nach zwei Monaten höchstens muß der König die Kammer einberufcti.

" 5I'lrt. 50. Wenn beim Tode des Königs der Thronfolger entweder un- mundig odcr abwesend und kein Regent ernannt isi, Versammclt fick) die Kgmmcr dmr selbst höchstens zehn Tage nach dem Ableben des Monarckvcn. Die conftitutionelle Königliche Gewalt wird vom Ministerrathc übernonniicn bis zur Wahl eines Regenten oder zur Ankunft des Thronfolgers.

Yrt. 51. Wenn nach dem Ableben des Königs der Teronfolger un- 111U11d1g sein sollte, erwählt die Kammer eincn Vormund. Nur dann wird em solcher Vormund ernannt, wenn im Testamente des Königs Niemand dazu bestimmt ist, oder wenn der unmündige Thronfolger keine im Wittwén- statide verbleibende Mutter hat, die dann der natürliche Vormund des YleIilst' DcrhYormunßd, sei cc 13er daÉ Testament ernannt oder von

' nmcr crwa ma' ein rie i ict «tanks “ir ' griechisch-orientalischen,Kirche bekcngnen. s“ N ger-sem und ßch zur

Art. 52. Ju Falle der Erledigung des Thrones versammelt fick) die Kgmrncr ohne Einberufung und ernennt zum provisorischen Reqcntenkeinen griechischeii Staatsbürger. Der Ministerrath übernimmt im "Namen der Nation die Königliche Gewalt bis zur Eidcsleistung des Regenten. Nach zw_c: Monaten hiichstens werden vom Volke ebenso viele Repräsentanten er- lxaälzlltenals1JZpytirte YZF, diitc tdcmn mit dzr Kammer den neuen König “er- " , 1“ ct eme a'or ä von min e c i '

Zahl der Deputirten entscZeidet.“ | ns zwe Dritteln der ganzen

Art 53. Wenn der König wegen Krankheit oder Abreise eine Regent-

schaft einzüschen für nötbig findet bcrut er die Ka ' '

dxen, Ministerrath_ ein eigenes Geséß dafrxir verfaffcn.mn§xe1::1ndxchzxßßtigduixté Larkdtgdiysxe Z::vxjegliterin, dann muß der Ministerrat!) die Kammer einberufen nöthigTeraclxetx? emen Regenten, wmn ne es durch Stimmenmehrheit für

. in' ei. Die Patriarchen von Kon antino el '

Antiochia“, Jerusalem, vom Sinai“ und anr Bcrxe ,AJxesxleLFear: unterm'ZL'; Septxmber dieses Jahres an die Pforte und an die féjaranttdcnzachte eincn förmlichen Protest gerichtet, worin fie cr- scZchnÉbcaßdfie schlcchicrdmgs nicht Willens seien, die Lösung der ? ca (11:16 cn Kloytcrfrnagc durch eine Expropriation der *Kirche iJchidi un von der rumamsthen Regierung zu leistende (Heldent- uial Zl s(; vor Ich gehen zr: [a.ssUJ's daß fie es wohl nicht noch ein- schädiz n age? brauchten, wie" die Kirche jene ihr angebotene (Heldent- s ;; ng" a's emeicßttc Krankung ansehe, die weit bcleidiqender für je, sei, als die ilwtmchlichc Beraubung der heiligen Orte "selbst" daß mathnr werder ihre religiösen Ucberzcugmigcn noch ihr Pflifchtbe- iisrtßtjciii ihnen gcsiattc, in die Expropriation der Kirche zu willigen und YYRaleche FiYchlädigung anzunehmen.

„*.* „xm - v on. Dorpat. *Das neu '- schréi Mdtiat§1chr1st, berichtet die hiesige Zeitung, enihälteseiien .de1? IKUYZY- cvicnl „UF "11171 Livland betreffende Arbeit, welche, auf offizielle Angaben gestüßi, Dixie I?:Ferer kinicurrssantcsi'cn Daten, über diesen (Hegenständ mittbeilt. Livlmd „ge chn estatigcn' bis zurf-Evrdcnz- daß der Bauerlandverkau/f in Kofinunxxj Yzißcn;FoxtiycxichiztänfebejériffÖn kist €an (1e2rlcchtigcn gleichzeiti zu der .:, _ .) . i'cr uun icharrae '

Zilctißße iin1[erc Provrxz dcti'ifft, zu ihrer allcndlichchLösrTngggjelajilifrtitZitijiisoirF. Bali ZTJach wach „luitzcbung der Leibeigenschaft in Livland (schrcibt die die lidlänodji'sFYMFetresxchliTTVN?! dF) Ftr06nv6rhältniß. J111Jahre1849schuf , . , ,ucr- cncnian welchezuvaeck hatte »dem Baucrstande die Mittel darzubtcten, nach deni Ma (1 O' , TZ [LFZYrdchL «Renkt-LzekssieJlKXizterlticlun'(ertQsiückc 11111kchstKF5fsc "(FZ zEéligéiriFZY , „:" iu , wxc e ",eint an eine ' ' ' - zdicklel 76.0119 gxstciit, hat seinem Zwecke nur ir; gerifngcm YYtßerlIiitttJrofichin' IFT ixtclwlrmdiicix'Landtag,(Frühjahr1864) hat daher beschlossen det,1 auirandiJcikarif rnit dem 1c1t 1604 für die Riticrqütcr bestehenden La,ndes- Kredit-„znstitut mchrhindung zu bringen, durch dessen Beihülie den Bauern der Erwerb von bauerkchem (Hrnndeigcnthum sörderlicbcr als bisher durch die Bauerrenteizbank rrmöglicht werden sol]. Wirklich ist nun auch der Verkauf de.r„BaiierlSandrrcten sofort in ein neues, das ganze Land mit sich fort- retßendcs Ftadtum gctrctén ..... Im Laufe von 14 Jahren ist die Frohne auf die. Halfte gesrinken", hat das Gcld- und gemischte Pachtverhältniß fich verdreifacht, ist das bauerlicbe Grundeigenthum von einer nicht nennens- wcrihen Summe auf den Weriibetrag von 3 Millionen gestiegen im leßten Jahre aber (voin September 1 63 bis zum gegenwärtiqcn Augénblicke) um ein vo'llßs Drittel, und zwar in der lcßtcrwähntcn Zeit durchweg ohne die Bechulst irgend wxlchcn Krcdit-Jnstitutcs. - Dies find indessen nur Vorbereitungen zu weit myfassenderen Bauerlandverkäufen, welche von einer gryßrn Anzahl iwn Gutsbesitzern aus allen Theilen des Landes gegen- wartig in Angriff genommen worden find. *Die Bcwerksielliguni] des Baiierlatardvcrkai'ifes erfordert vorgängig die Erlassung eines qéscßlich a_uf„1'_*3ahr 6 Wochcn'und 3 Tage fixirtcn Proklamcs durch das lwlandijche Hofgericht, M welchem fill) alle diejeniqcn zu melden habrn, welche gegen die Llusscbcidung des zu den proklamirten Gütern gehorenden G_ehorchs- und Vauerlandes Einwendungen zu haben; Um die Erlaßung solcher, den Icrkauf des Bauerlandes bezwecken- drii Proklamc habcn_1eit dem 11. April d. J., an welchem der letzte liv- landxschc Landtag geichloffcn wurde, bis Ende August 83 Riiierqutsbefißer nachgesucht. Das Bauerland, welches zu diesen Giitcrn gehört“ und das demnach „ZUM Verkiruf kommen soll, beläuft sich auf 1025 Haken welchc eiiien Durch1chnittswcrth Von 12,300,000 Rubel repräseiitircn., „. Danmnark. Kopenhagen, 8. Oktober. ("xn der heutigen Stßung dcs Folkcthmgs kam das Jinanzgeschur ersten Be- handlung. Dcr vorgelegte Entwnrf stimmt so genau mit den frü- hcr aiigenommcncn iiberein, daß keine allgeincinc Bemerkungen Limnzicloler Nc'rturomchr znr Sprache kamen, dagegen wurden einige Einzelheiten diskuttrt, von welchen die wesentlichsten das Verhältniß Tizrxlléilerthiiit VZWLUZUN ndnd die Eisenbahn-Anlagen am kleinen en, a ro ("ric cricia nicki " & - trachten sei, (33. BSHG _„t langer als Festung zu be & * - 10. Oktober. Nach »Wolff's telcgr. Burcau- soll die Abreise ies Grqßfurstcii Nikolaus auf Mitte dieser Woche bestimmt sein. " „Prinz Oskjar von Schweden nebst Gemahlin statteten der Komglichcn Familie gestern einen Besuch auf Fredensborg ab. (_ Amerika. , New - York, 1. Oktober. Der Süd - General (Torrest operirte m Shcrman's Rücken, eroberte Athen und nahm die Bcsaßimg gefangen. Grant meldet fiegrciche Angriffe auf den rechten und lmkcn Flügel der Konföderirtcn. Seine gesammten iicttcsirii Qpcrgtioncn waren erfolgreich. Unter Price find 30,000 ForzfodeÉiéteQm'ZMisxZuriUeingefallen, baden Potosi erobert und be- 1.1'0 en „„ouv. cr nions-Gcnera ' Volks2blewaffnung. [Rosenkranz dringt auf eine *_ nstraiien. Auckland (aqucusecland 15. Au u Kamp), mit den Stämmen der Eingeborenen Zs; zu Endge ZudDdeiT curvpaffckxe Waffe hat auch diesinal wieder den Ausschlag gegeben. Die Indianer, wclche fich nicht gänzlich der britischen Regierung unterworfen haben,! find in die Gebirge geflüchtet, in denen fie eden im rauben Winterwetter größtenthcils zu Grunde gegangen sein werden. Auckland vergrößert sich von Jahr zu Jahr durch neue Einwanderer, wie durch die Handelsthätigkeit, welche hier den An-

machen »

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