1864 / 251 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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32 Mitglieder des so eben géschiossenen sich am königlichen Hoflagrr gemeldet (Köln. Ztg.)

Landtags - Marschaae Provinzial- Landtages, die haben,“ zar Tafel. .

Es s en , 21. Oktober. Der *Elbcrfelder Ztg.“ wird geschrieben: 'Es wird beabfichtigt, in der nächsten Zeit eine freie Konferenz der Vertreter der bcdeutendercn industriellen Etablissements am Nieder- rhein und in Westfalen zu berufen, um die nöthigen einleitenden Vorbereitungen für die Beschickung der Dubliner Weltausstellung zu treffen, welche unter dem Protektorate des Herzogs von Leicester am 9. Mai 1865 eröffnet werden und 6 Monate dauern soll.

Oldenburg, 21. Oktober. In diesen Tagen wird, wie die "Weser-Ztg- meldet, in unserem Herzogthum eine zweite Ackerbau- schule und zwar im südlichen Theile, in der Stadt Cloppenburg, eröffnet. “Von der früheren Abficht der Regierung, eine Ackerbcru- schule auf Staatskosten zu errichten, ist dieselbe wegen der Koftspiciig- keit eines solchen ßaatlichen Unternehmens schon seit länger zurucx- gekommen und hat sich darauf beschränkt, in dieser Beziehung die Thätig'cit und Speculation von Privaten anzuregen undADabei, wenigstens für die erste Zeit, eine “staatliche Vcihülfe in Ausvcht zu stellen. So ward denn auch im Herbst 1861 die erste Privat-Ackcr- bauschule in Neuenburg eingerichtet. Sie erfreut fich bereits man- nigfacher Erfolge. ihres Bestrebens und einer regelmäßigen Schüler- zahl, wie in Deutschland nur wenige derartige kleine Anstalten fur landwirthschaftlichcn Fachunterricht fie nachhaltig aufzuweisen haben. Das gute Gedeihen dieser ersten Schule hat eine Anregung gegeben, auch im südlichen (katholischen) Landesthcilc eine gleiche Anstalt zu gründen. Das ist denn in der Stadt Cloppenburg geschehen und für dieselbe auch eine tüchtige, auf der landwirthschaftlichen Akademie zu PoppelSdorf ausgebildete Kraft gewonnen. 2le der Lanchkaffe erhält die Neuenburger Anstalt zur Zeit einen ]ährlichen Zuschuß von etwa 1200 Thlr., die Cloppenburger von 600 Thlr.

Vieckleuburg. Am 20ften fand in Schwerin die Kon- siiiuirrmg des Vereins für im Felde verwundete und _rr- krankte Krieger statt. Der provisorische Vorstand wurde denni- tiv gewählt. Das Vermögen des Vereins besteht zur Zeit aus 2746 Thlr. 20 Schill. Der Vorstand beklagt es, daß die Zwecke des Vereins im Jnlande noch vielfach mißvcrstanden seien und in Folge davon der Verein noch nicht diejenige Verbreitung gefunden, welche doch zu wünschen sei, so habe 3. B. aus den circa 600 (Hii- tern nur aus 25 , aus den 25 Domanialämtern nur aus 16, aus den 40 Städten nur aus 26 Bctheiligung am Vereine stattgefunden und es seien bisher im Gairzen nur 18383 Personen mit einem Jahresbeitrage von 1857 Thlr. 28 Schill.cingezcichnet. -- Gegenwär- tig wird eine Reihe von Zimmern im Großherzoglichen Schlosfe, die bisher noch im Rohbau standen, nach den Entwür- fen dcs Hofbauraths Willcbrand hergestellt und sollen künftig die hessischen Zimmer genannt werden. Damit dieselben aiich rück- fichtlich der Decoration diesen Namen rechtfertigen, sollen passende und für die Frau Großherzogin Anna besonders interessante Par- tien aus dem Großherzogthrmr Hessen =Darmstadt auf den Wänden dicsrr Gemächer; durch den Landschafts-mrd Archiickrur-Malcr Friedrich Jenizen ausgeführt werden'. Der Künstler hat von dem Groß- herzogc den Auftrag erhalten, nach Darmstadt zu reisen, um solche Partien nach der Natur aufzunehmen, und ist mit der Artsfiihrung

dieses Auftrages jetzt beschäftigt.

Das Post-Comtoir in Ripcn warde vor mel)- Civil-Commiffairr, welche Ripcn als mit schleswigschcm Pofipcrsonal daß das Ripener Postamt am dänischen Beamten iibcr-

Jütland. reren Monaten auf Befehl der eine schlc§wigsche Stadt bezeichneten, versehen. »Dagbladct- erfährt mm, 16. d. M. aufs Neue den früheren liefert wurde. *

- Am 18. Oktober fand, wie der *Prov. Ztg. f. Schles.« ge- schrieben wird, auch in Aarhuus die Vertheilung der Düp- pcler Sturmfreuze nach vorausgegangenem Gottesdienst Unter entsprechender militairisthcr Feier in Gegenwart des kormuandirandcn Generals von Falckcnsicin und des Jeldmarschail-Lieutenants vori Gablenz an die dort befindlichen bciheiligtcn Mannschaften der 1., Z., 5. Compagnie des Regiments Elisabeth, der 1., 4. und 11, Com- pagnie des Regiments Augusta und der 4pfd, Gardc-Batterie statt.

Sachsen. Weimar, 21. Oktober. Gestern hat die General- Versammlung der Zweigsiiftungcn _der Deutschen Schillerstif- tung die Berathung iibcr Abänderung einiger Bestimmungen der Saßungen und der Geschäfts-Ordnung bcendigt und dabei beschlossen, dcm General-Secrctair, Herrn Gußkow, eine andere, weniger her- vorragende Stellung als die zeithcrige zu geben und diese haupt- sächlich auf eine begutachtende zu rcduzircn. (Z. Z.)

Frankfurt a. M., 22. Oktober. Die offizielle Mittheilung über-die BundeStagssißung vom 20. Oktober lautet, wie folgt: Die Bundesversammlung empfing die Notification von dem Ableben

der K. K. Jeldmarschall-Lieutcnant Graf Neipperg zum Kommern. danken der Bundesfestung Mainz ernannt worden. Ein Bericht der Bundes-Civilfommissäre meldete, daß die Verwaltung der Privateisenbahnen und Tclegrapben die für die Staatseiscn. bahnen und Telegraphen reglementirtcn Tarifsäße für Bundestruppen in Holstein und Lauenburg als geltend angenommen habe. Von Seiten der Königlich preußischen Regierung ward die Vereitiviüjg. keit zu erkennen gegeben, ein Maßsystem auf Grundlage einer dem Meter gleichen Einheit unter gewissen Vorausseßungcn einzu. führen und an dahin ziclcnden kommissarischen Verhandlungen fich zu bctheiligcn. Nachdem sodann auf erstatteteVorträgeder betreffen. dyn Ansfthüffe iiber die Vervollständigung und Verstärkung der Ar- tillericausrüstung in den Bundcsfesiungen, iiber die Erledigung Dcr- schicdenrr Rcchnungcn der BundesfestrmgenMainz, Ulm und Rastatt, über bauliche Veränderungen in den biefigcn Kasernen, und iibcrdjc Gesuche zweier ehemaliger schleswig : holsteinischer Offiziere Bcschliiffe gefaßt worden waren, ward schließlich der fiir die Reclamaiioncn der d. Dungcrnschen und v. Ritterschen Erben seiner Zeit niedergescßt, Ausstlwß nach nunmehr eingetretener rechtskräftiger Entscheidung dicser Angelegenheit aufgelöst. (Fr. Bl.) ' Baden. Karlsruhe, 22. Oktober. Heute Vormittag kamen Ihre Kaiserlichen Hoheiten die Großfürstin Helene, so wie die Groß- fürstin Marie von Rußland, Herzogin von Leuchtenberg, von Ba' dcn kommend, hier durch. Höck)stdiesclben wurden von Ihren König- lichen Hoheiten dcm Großherzog und der Frau Großherzogin am Bahnhof begrüßt und setzten dann die Reise nach Berlin ungesämnt fort. (Karlsr. Ztg.)

- Dcr Grundsaß der neuen Vcrwaltungsorganisation, die verschiedenen Berufskrcisc im staatlichen Leben zur Wahrung der eigenen Interessen in gemessener Weise [)erbeizuziehen, dem Gebiete der Schulc, der Anwaltschaft u. s. w., Umfange des ges am mten erhalten. Durch eine landesherrliche stimmung Sinne die

nun auch im

Verordnung wird in Ueberein-

wcsentlich umgestaltet und erweitert.

»Obermedizinalrath- Medizinal- und für lichen bcsoidcteu Mitgliedern ordentlickxe bciziehen, wenn Gegenstände tigkeit dies räthlicf) erschincn laffcn. dicses Kollegiums gehört die Erstattung

achten an die obern Verwaltungsbchörden- ärztlichen Oberguiachten an

das Veterinärwesen.

von

Zum

technischer von

gen Verhältniss und Zustände,

der Ehre Und Würde des Standes. Zugleich Recht crthcilt, durck) die aus ihrer Mitte gewählten 2111§schiiffcfich eine Vertretung Diese AuSschiiffc und zu hören,

sammtintereffe des Standes berühren, oder wenn tretung ist ein Ehrenamt , etwaige Entschädigungen gaben 11. a. haben die Fachgenoffcn

Verwaltung der Fall ist.

Württemberg. Königliches stalten von Auswärtigen iiderwiesen.

Stuttgart, 22. Oktober.

(St. A. f, W.)

find gestern nach Heilbronn abgereist, wosclbst fie Übernachicn-lmd werden heute fich nach Hall begeben, von dort aber iioch am Tage hierher zurückkehren.

Philipp von Württemberg am 6. d. M. fick) mit der Erzherzoi'"

reich, verlobt.

Bayern. . bringt heute einen Artikel, in welchem sie mit Bezug auf die M"“ derbeseizung der erledigten Ministerstcllen „sagt: »die Stellungder »Bayer. Ztg.- bringe es mit fich, Mittheilungen iiber den Gang und jeweiligen Stand von noch schwebenden Verhandlungen Öles“ Art anderen Blättern zu überlassen. Was hätte dieselbe “U, Anderes berichten können, als daß die Unterhandlungen mik JW“ herrn von der Pfordtcnfortbcstehe11?«

- 22. Oktober. Zu der in“ Frankfurt am 15. d. M. zUft'm'

Des Prinzen Wilhelm Woldemar von Anhalt und die Anzeige, daß

mengetretenen Liquidationswmmission für die Kosten der BUMM

hat, wie auf x'- Medizinalwesens seine Anwendung '

mit den Wünschen der Stände in dem angegebenen Einricdiung und der GeschäftsZkreis der mit der Leitung des SanitätSwesens bisher betrauten sogenannten Sanitätskormnisfion Jene dem Ministerium des Innern untergeordnete Mittelstellc führt in Zukunft den Namen und besteht aus zwei Abtheilungcn fiir das ,. Außer den ordcnt- kann die Regierung auch außer- besonderer Wich- ] Gcschästrikrcisc

Gut: Ü gcrichti- * die Landesgerichtc, die Wahrnclwmng aller in das Gebiet der Medizinal- und Ictcrinairpolizci einschlagen- ?]“ die Prüfung und Legitimation d'r Kandidaten der Heilkunde, Thicrheilkunde und Pharmacie, cndlichdic J] Handhabnng ciner wirksarnenDisziplin gegen die Fachgcrwffcn dicser : dreiKlaffcn zur Wahrung treuer Pftichterfiillung und zur Erhaltung 7 aber wird jenen das '.

dcr chicrungßbchördc gegenüber zu verschaffen .? find von dcmObcr-Medizinal-KoUegium beizuzichk" «, so oft es fick) rim Gegenstände handclt, die das Ge“ cine schwcrc Dii- , ziplinarstrafe gegen einen Standeßgcnoffcn zu erkennen ist. Die Vcr- fiir Reiseaus- Fx zu tragen , in ähnlicher WEM; .; wie dies bei den bürgerlichen Vertretungen im Umfange der innern

Durch ein Dekret vom 21. wurde die Leitung der VerkehrS-An; ( dcm K. Finanz-Minisicrium an das Ministrrimndev

Sc. Majestät der König und Ihre Majestät die Königin gleichen Mit Bewilligung Sr. Königlichen Majestät hat der HMI “'

Maria Theresia), Tochter des Erzherzogs Albrecht von DM . --: sprachen fich fiir Proben in dieser Beziehung aus und daß allen

München, 21. Oktober. Die »BayerischeZtg-“

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cccution in Holstein ist von Seite Bayerns der Ober-K ' . - Étanisxaus Loy adgcordnet worden. (Bayr. ZW) rtegskomnnssa Nurnberg, 22. Oktober. Gestern Abend traf der Großfürst

Thronfolger vo'n Rußland, von Statt art komme ' UP und wird, wie man vornimmt, heute iuér3 Verlauf densd €Tahglecx

„;“Stadt und deren industrielle Etablissements besichtigen. (R. C.

Oesterreich. Wien, 22. Oktober. Die sun.. » ' Zig“ veröffentlicht das Kaiserliche Patent vom 10? Ok?obrr,Wdftjr:l§ . *_ . 10 d ' (Hrrmdgescßes vom 26. Februar 1801 eingeräumten Wirksémkcit Ziersf Zugleich bringt

welches der Reichsrath zur Ausübung der ihm durch

den 12. November d. Z. nach Wien einberufen Wird. das genannte Blatt folgende Mittheilunq:

»Sk- K* K- Apostolische Majestät ha*bcn mii Allcri" “x . schreiben MM 19. Oktober 1). J. Allcrhöchstihren gchcirrZrLirchstFichrmihYKFl Wilhelm „zurstenk von Auersperg zum Präsidenten und Allerhöchst ihrrn geheimer) Raid und Obersthofrnarschall Franz Grafen von Kues- ftein zum Vrccpraiidcntcn des Herrenhauses des Reichsrathrs, ferner den Abgedrdnctcn und Praßdcntcn des Unterrichtsraihes Leopold Ritter von Hasncr zum Prairdenirn und den Abgeordneten Franz Ritter

von HOUR" "."?) den ficbcnbürgischcn Gubernialrat Ah &

Comes. ,...,... h, FÜNF? [dsxr LYItWtrdnetet19fuÖktdile bevorstehende Scsfion..dcs mit dem _ Lk OCRCU UkUe [10111 . oicr d 0- cinb . x allergnädtgst zu ernennen geruht.« “) erufenen Retchsrathcs

Die »Abcndpost- begleitet den Erlai des vor ' mit 11athf0lk3etidc11 Yzemcrkungcn: b stehenden Patents ie )eu ige » iener Zeitun & verö cntliclt “'das ' ' durch welches der Reichsratl) zuér5 Qlusübffung dcr ithTisrfcriilchJ'e YYY? Grriirdgcscyes eingrrämntcn Wirksamkeit einberufen wird. Der cingefübr- ien,Vcrfaffurigsbestimmung zufolge wird die Wirksamkeit des cinderufcn/en Reichsratlßk ]cne Gegenstände der Geseßgebung un'rfasscn, Welche sich auf Rechte, PJWtcn trnd Interessen beziehen, die allen Königreichen und Län- dern gcnremschaftltch find, Wir glauben hervorheben zu müssen, das; eben dre Ritcxnchi auf diese gemeinsamen Rechte, Pflichten und Interessen für dre Entshigßung der K. Regierung maßgebend geworden ist. Die Ver- fc'rffurigsn'mßtge Feststellung der Voranschlägc dcs Staatshaushalies und die Erledigung der mit demselben in Verbindung stehenden Finan'vor- [rich, dcncn sich„andere wichtige Angelegenheiten anreihcn werdcn, 0find nicht nur Gegenstarrde des aligemeinsten und hervorragendstcn "staatlichen Interesses, es find insbesondere solche, deren Behandlung der Natur der Sache nach keinem Qlufschube unierzogen werden kann. Und nicht min- der entscheidend mußte die Erwägung fich aufdrängen, daß der Rcirierung dreMögiichkeik vorbehalten wcrden müffc, nachdem die Aufgabe des'Nejcbs- raidcs innerhalb der eben festgestellten Grenzen iHrcm Abschluffe cnichr/n- gefuhrt sein und sobald in weiterer Folge der engere Reichsrat!) zur Be-. handlung der ihm zugewiesenen Gegenstände der. Geseizqebuncj förmlich berufen werden wird, auch in der Osthälste des Reiches d'ic Laiidtagc zur verfassungsmäßigen Thätigkeit einzuberufen. Ferner bringt das Reichsgcseßblattcincn Erlaß dcs Finanzministrriums [wm 8. Oktober, wodrtrch das Verbot der Aus- und Durchfuhr von Sensen nach Rußland fiir alle Länder des österreichischen Zoll- gebiets aufgehoben wird, und einen Erlaß desselben Ministers vom 14. Oktober, wonach unter Aufhebung der cht dcftchendcnStcmpcl- marken sechs nene Kategorien von Stempclmarkcn cin- gefiihrt werden, welche auf die Beträge von 15 fl., 7f[., 2fl. 50 fr„ 00 fr., 36 kr. und Z fr. laufen, und in der zweiten Hälfte des Dc- zcmbcr znm Verkauf gestellt werden sollen. Den Besixzern alter Stempclmarkcn sieht es frei, die Austauschung derselben gcgchar- ken anderer Stenwclklassen zu fordern.

- 'Auf Veranlassung der K Statthalterri hat der Gemeinde- rath Wiens fich in seiner Sißung vom 21. mit der Einfiihrnng von Pferdceiscnbahncn in den Straßen Wiens beschäftigt. Drei Unternehmer h_abcn sich gemeldet: Jack Jacquet, österreichischer Konsul in Gens, Alexander Mendel, österreichischer Gencral-Konsirl m Qimfterdam, und Moller, von denen die ersteren beiden das kontrrrenigle, [cßtcrer das amerikanische System rcpräscntirrn. Nach der Erklarung der Bewerber sollen die Fahrpreise die Hälfte der fiir Ommbuffe iidlichcn betragen, Militair noch billiger, Briefpost und Feuerwehr unentgeltlich befördert Werden. Dic Waggons sind je fur 20, 30 und 40 Personen eingerichtet. Außerdem wird der Kom- mune cm. Theil des Erträgniffcs (das zwischen 10 bis 20 Prozent Wechscli), m Aussicht gestellt. Nach Ablauf der Konzession soll das Matcrtcrl der Kommune ganz oder theilweise anheimfallen. Die Versuchsdauer soll mit 5, die definitive Konzession mit 30 Jahren herneffen werden. Eventuell kann auch eine frühere Einlösung statt- finden. Die Ausschußanträgc, denen der Grmcinderath fich anschloß,

drei Unternehmern Versuchs - Konzesfionen crtheilt wcrden. ' Ferner sollen zu Proben die Hauptverkehrsstraßen, dann die Lasten-, Ring- Und Aygartenftraße bcnuht werden. Bei Anlegung eines Gelciscs Fuß dre Straße wenigstens fünf, für zwei Geleise wenigstens sieben Glakar breit sein. Spurweite gleich der der Eisenbahn-Waggons. Ulldßklscriie Schienen dürfen nicht verwendet werden. Fahrzeiten aii Preise find genau einzuhalten. Die Unternehmer haben fich in bete im Straßenwesen gewöhnlichen Verordnungen zu fiigcn. Die

reffende Konzcsfionsurkunde soll seitens der Statthalterci vor der

r Triest, 21. Oktober Wir erfahren aus verlä [' -. . . _ t er : Laß 912.18. d. M. die vom Norden zurückkehrenden ßöftérreiZitskcht, MIZ )1ffe wohlbehglten in Cadix angekommen find. Modifirxtr'l der Theiß, 20, “Oktober. Die Konferenzen, welche die ) hatten, filt1YretjrviciieFerUtheertYts istcih 'Ubngarnd zum Gegenstand _ -_x . . „.: ge rte en wir e lo er“ ;)oelneZetatls, wriche als “Resultat derselben niitgethéii?rs1cis)er'dsxtil„ 1?th Arixsdchenzu crwahnen: m den Gymnasien werden die Realien an die Zahluxg urrdStrmdcnzahl entschieden gewinnen , weshalb auch lichc C'“ "cr wöchentlichen Stunden vermehrt Wurde. Die förm- sthc Silychrlclbhemiiiigd dcrirthctTlgyjanrfien wulijde fallen gelassen,“ ungari- . . ,' .. ' 1" ver en in a en G mnatcn Rezi kilrise djcjnwchld'hhccrriéeZean irritxieä, odbligatcr ZlntcrßichtYIgFiasixrkiieZ: . - . a en 0 ie un ari e - Terrichts|prachg sem. “_ Auch die Errichtungg cisLZ FFII idle?- oxri'schcn'Srnmrars qt um einige Grade der Ausstibrung näher geiucki, indem oer Oberradbiner des Csongrader Comitäts, Welchem JZrOfciwr Franz Haimerl im Auftrag des K. K. Unterrichtsraths as bezuleiche Operat mit »thunlichsicr Beschleunigunga zur Begut- achtung, ubcrsandtr, das voluminöse Aktcnsiiick nebst zahllosen Bei- (YIM eiiier eingehenden „Kritik unterzog, und nebst den notbwrndigm Cmcndattorren ausgcardrrtet hat, - Der Regierungskommiffar Feld- 11rarscha[l-Zicutrzra11t Philippovits, begab sich gestern nach Wicii um chen Bertchr nber die Karlowißer Synode an der Centralsieäe zu ;:[jixchßbdcnÉthßPons drr Regicßungérnannten rumänischen Drputir- auen manner a e 'i 9 " ' ' ' Mcnwirc zn Protokoll gegcbhcn. n t/re .[njtchtcn m einem schriftlichen

Großbritannien und Irland 0ondo ... 1121. '. Ihre Maj-cftat dre Königin ward ihre hochländische ÄkefidenéYckiell- ;njodrxrl ntstcht, ivtÖTvtrTrherl angeordnet war, am Montag, den 24ften, 01 c n er am i wo * den 26. d. M. de ' - sor zuriickzufehrcn. , rlasscn, um nach Wind Lord Wodehousc wird «regen Mitte nächster Wocie " Dublin begeben, um seinen 5 en als L0 = ) nach anzutreten. P | rd Statthalter von „zrland Lord Palmerston hat gestern das 81. ahr an etretcn _Die »Trrrrcsa veröffentlicht folgende DepeIfthc Lord Russell's an Herrn Erskine in Athen im Wortlaute: .

. AuZwärtiges Amt, 19. Se tember 1861. R O Str! chi) habe Jhrc Depesche vom 1. d. erhalten, rZelche das Ansuchen rcd Grafen “Sponneck meldet, Ihrer Majestät Regierung möge ihren Einfluß der der Natwnal-Versammlung, und insbesondere bei der sogenannten rng- Achen Partei, anwenden und dieselbe bewegen, ohne jedennichtnothwendigen Öcttvcrlust die Brökusfion der Verfassung vorzunehmen, Sie werden dem (Hrqfcn Spfonncck darihnn, das; Ihrer Majestät Regierung keine Beziehungen zu" irgrnd 611161? politischen Partei in Griechenland hat und nur iin Einver- standmssc mri Frankrercirund Rußland in den allgemeinen Jnirressen Grie- chenlands zu handein wunschi. Was aber das Ansuchen des Grafen Sponneck crnbclirngt, dcn cugitschen Enrftuß auf die National-Versammiung anzuwen- den, 19, werden Sie darauf 1agcn, daß, wenn auch Ihrer Majestät Regie- rung nichts dagegen (,mit, wenn Ihrer Majestät Repräsentant zu einiqcn De- pluiirien, dar mri ihm uber Staats-Angclegrnheiten sprechen sollten, *sich für eme ichlcumxre xrcsistcilung der Verfassung aussprechen wollte, es doch mit den Grnndsaizrn von “Ihrer Majestät Regierung nicht vereinbar sein würde dre Beschlussr der Nariwnal-Versammiung beeinflussen zu wollen, da das ein, schlechtes Bersptci ware und andere Mächte verleiten möchte , ihren Einfluß 113 anderer, weniger„vorwarfsfrcier Richtung geltend zu machen. Je weniger cdiltTiiIZ?c?11Z1arLgsetl1 FFW“ srdch ix. dH? inneren Angelegenheitén Griechenlands

, , re o r er wer cn te uS'icbten Ü ' '

Friedcn dieses Königreiches sein. ' * f r die Ruhe urÖdudi-snelnlmeren

Frankreich. Paris, 21. Oktober. Die L oner " grbeii folgende Einzelheiten über die Ankunft desy russtBslccdtetiir Kaiserpaares. Auf dem Lyoner Bahnhofc von Marschall Cim- robcrt'enrpfangeir, entzogen sich die hohen Gäste den Volkswogen durch Eindicgen m eine menschenleere Scitcngasse, so daß die Zu- schauer erst noch bis halb 10 Uhr auf deren Anblick warteten. Auch crm anderen Morgen stand es vor dem Grand-Hotel trotz des hef- tigrn Regens voll Menschen. Die Kaiserin wohnte der Tafel nicht bet, zu welcher der Marschall Canrobrrt gezogen“war. Asuch der »Monitcur Universes“ bringt heute den Artikel des »Constttujtionnc'la über die falscher: Börsengeriichte, die Widerlegung der Anlethcgerüchte erhält dadurch offizieklen Charakter. Der geseß- gebende Körper wird fich diesmal vorzugsweise mit- materiellen Fra- gen zu befassen haben, und es wird ihm ein GeseheniWurf zur Rc- formtr-rmg des Geschs von 1807 iiber den Zinsfuß, ein Geschenk- wurf uber Absifhaffung "der Schuldhast, ein Geseßentwurf für Frei- gebung des, MaklerJesck)afts, rin solcher über die industriellen Gesell- schaften nnr beschranktcr Verantwortlichkeit und ein anderer über die thOecks vosxgelegt Werden.

ie ru 1sche,“Korvetic »Viiiasw hat c ern Tou um fich. nach Villafranca zu begeben. I| [on verlassen, ch »Patrica will wissen, daß die Frage wegen Errichtung von „Volksbanken nach dem Muster der in Deutschland bestehenden

M?Ttliven Genehmigung der Kommune zur Einsichtsnahme vorgelegt

dem Staatsrathe zur Priifung vorliegt. ." 22. Oktoder. Der »Moniteur« schreibt: Die russischen Majestäten, die am 21. Oktober um 5 Uhr Abends in Nizza