1864 / 267 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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“Ickxweiz Ver 9 - ' ' » * “. n, g. Novcmbci. Laux :) r*iellem Berck ' * ' ' ' ' ' an'dcn Bundesrath ans Genf hat der eidgenössiscshch StaatSaantlT Y9lche,' ist'der Un'wnIta'I m“ Gottesdienst, dann Jeftmahlzeiten, Yigi), dec Pcs) zu diesem Qwecke dorthin begeben, die in Folge der *I ununatwn u. 1. w. MUM worden. 3 , . * ' ' ' * L * “' 9 «Y Xxx:«.IN-x.Yßib.it“xx....2“s§,.BMH“? [. «berK-YWWW «“"be 9' «WW . , ' . ...*. .“ nm 1 m (Fl'ki eit Icscßk kai en **räftrnp reifte béfa tl'cs . ' & 'I ) " ' , . nn : am chlu * * er . ie ifidn habe, wo möeli eine d'*rl'Ü ' ' Zxcichitxdn Jütland?) . nach dew FrichcZÖschluß(bisUYiTrYxtiFilclathr: ir rages zu erimrfen, Wie es scheint, ist Geheimrath Brästrup

* 3106 amtliche Blatt u. a. noch eine Bekanntmachung mit, Wonach ' haUSeraf'e allein) ohne alternativ angedrohtc.Cdxrxctionsbau'sftraf'e, dem Ausschuffe der Berliner Gründungs=K9mmjttc zum Bau 6) nntkemcr zeitlichen Zuchthgusstrafe „und gleichzeitig alicrna'tw Unt einer Eisenbahn vonBcrlin über Neustreliy nach Stral- C'VL'L'LCNOUShallsstl'ast, odcxynt Correctt'onshausstrafe allem, miofcrn und die Erlaubnis; zur Vornahme der fiir diese Eisenbahn-Verbin- dlc cine 0de MDM Mick Sirach UU MAMMUT das Maß VM fünf Jahren übersteigt, oder (1) mit Dicnsicntseßung bedroht sind“,

s . . .. . . dun nöthi_ cn Vorarbeiten auf der innerhalb des dtcncttigcn Herzog- . g c; insofern nicht dtc angedrdhtc Strafe nur um des vorliegenden Ruck- Groizbrttannicn und Irland. London, 9. November.

.,

thums belegencn Strecke bewilligt worden ist.

meldet, daß am 4. der Rath zu Wisinar das Diarium iiber die Verhandlungen wegen des Ans

) *ferner mit, daß die Kieler Krämcr-Cduwagnic cinstimfnig beschlossen

Aus dem Großherzogthum Mecklenbu1*g-Schworin wird ge-

chlusfes der Stadt an den

tändischen. Verband dcm Bürgerausschuß übergeben und diesen aufgefordert hat, zu der gewünschten gemeinschaftlichen Kommisfiozi so schleunigst als möglich sechs Mitglieder zu dcpuiiren, da die Sache nothwendig auf dem bevorstehenden Landtagc znr Erledigung ge- bracht werden miiffe. Gleichzciiig find die Verhandlungen vorgelegt, Welche über den Beifrag der Stadt zur ordcniliclxn Contribntidn und zur Prinzcsfinnenstcucr mit dem Großherzoglichcn Staats- ministerium gepflogen sind. _ ' .

Holßein. Zn Bcziehnng auf die jüngst gwmchtc Mitthei- lung, daß die Landesregierung in einer Eingabe Kieler Commerci- render ersucht ist, ein provisorisches Geseß zu erlaffen, welches be- stimmt, das; bei den in Speziesmiinzc normirtcn Zahiunch _cs gc- slattet sei, gegen ein Aufgeld von [pCt. die Zahlung m preußischen Thalern zu leisten, theilt der »Mit. Merkur" unter dcm 9ten d. M.

bei den Bundeskdmmiffaren durch eine Deputation das Gesuch zu befürworten. Ebenso hat der Handels- und“ Jnduftrie-Bcrein' in Kiel eine Deputation erwählt, um bei der Landesregicrizng gleiche Schritte zu thun. Die "Kiel. Ztg.“ hat gegen die erwähiite Em- gabe in ausführlicher Darlegung Opposition erhoben, scheint aber damit keinen Anklang zu finden. , . Es scheint nunmehr die österreichische Brigade Kalix dcsmttw zur Besaßung Holsteins bestimmt. , " Die »Fcldzeugmeistcrbatterie«-, welchc zuleßtm MMM- .ort gewesen, wird zusammen mit den 4 zu dcrscldjen Batterie Zc- hörigen gezogenen 24-Pfiindern, welche in Friedixichsort xlczcirt waren, nächsten Tags nach Preußen zurückgehen. Crdcutete daiiiscye Kanonen (8 an der Zahl) Werden zur Armirung der Festung JUL-

hat-

fails willen das Maß von fiianahranthauS- Oder Corrections- hausftrafe übersteigt. Der Antrag der Ausfthuß=Majdrität geht dahin: bezüglich der politischen und Preßvcrbrechen von dem dem Ent- warf. zu Grunde liegenden Prinzip der Kdnipetcnzrcgulirung nach dem Maß der angedrohten Strafe abzuweichen und auch diejenigen geringeren politischen und PreßNrbrechen, beziehungsweise Vergehen, welche nach jenen allgemeinen Komprtenzdcftimimmgen nicht zur Kompetenz der Schwurgerichte gehören, diesen zur Aburthcilung znzu- weisen. Die Minoritätdes Ansftlxiffcs ist mit den Bestimmungen des Eniwurfs einverstanden. -

Lnxemburg, 75. Ndvcmber. Die Kammer [)at fick) Ende Oktodcrs der Feiertage wegen auf heute vertagt. Zu der Sixznng von diesem Nachmittage kam die Aiitworts-Adrcffe auf dieThrdnrcdc zur Diskussion und zur vollständigenErledigung. Die Adresse ward einstimmig votirt. Jntcrpcllirt Übkk unser Verhältniß zum Zoll- verein erklärte die Regierimg, man sei dicserhalb in Unterhaiidlung mit Preußcii, und hoffe, das; selbe zu günstigem Rcsnltate fiihi'cn wiirde. - Ueber die Exploitation unseres Eisendahnneßcs durch die französische Ost-Gcscklschaft ward bittere Klage gefiihrt, und der Mi- nister der öffentlichen Bantcn, Hr. Simons, erklärte, indem er die Begründung aÜcr diescr Klagen zngestand, daß die Sachen so nicht fortgehen könnten und daß Ud'ihigenfalls dcr Staat die Exploitation selbst Übernehmen werde. (K. Z.)

BayWa. Miinchen, 5. November. Die von dem Staats- minister der Justiz „Herrn von Bomhard in dcr leyten Sitzung des Gescygebungs-Ausschusses der Kammer der Abgeordneten abgegebene Aeußerung lautet wörtlich:

„Meiner Ucdcrzcugung nach muß bezüglich des Vcrhältniffes der days rischen Civilprozeßgebung zu einem gemeinsamen deutschen Civilprozeß fol- gender Standpunkt festgehalten werden. Der Wunsch, eine allgemeine deutsche Gescßgedung fiir das Gebiet des Civilprozcsscs zu Stande zu brin-

gen, ist ein so allgemeiner und ein so gérechtcr, daß auch die bayerische

'drichsort daselbst verbleiben; wie auch ursprünglich dänische Munition dorthin geschafft werden "soli. _ . Schleswig. Das 35. Stück des Verordnungésblattes bringt

unter Nr. 125 das vom 29.1).Mts. datirtc Cirkular, betreffend

eine am „3, Dezember d. I. im Herzogthum Schleswig vorzu-

nehmende Volkszählung. _ . “_

Durch Flensburg pasfirtc auch am 8. wieder preußqchc Nr- tillcrie und Kavaklerie nach dem Süden. . '

Lübeck, 9. November. „Herr von Quaade ist auf seiner Reise nach Kopenhagen nach Meldung der »Liibecker Zig»: gestern hier durchgckommen. .

Sachsen. Altenburg, 9. November. Gestern Abend ist Ihre Königliche Hoheit die Frau Großherzogin von Olden- burg zum Besuche des Herzoglichen Hofes hier eingetroffen. (Z.Ztg;)

Neuß. Gera, 9. November. Heute Nachmittag kraj dic regierende Fürstin hier ein, um auf Schloß Oste'rstcin Wiriter-

. aufenthalt zu nehmen. Se.Durch[aucht der Fürst wird Ende. dieses .Monats hier eintreffen.

Waldeck. *Arolsen, 7. November, Dem Landtag, welcher seit dem 31. 1). M. hier tagt, hat die Regierung U. A. (Hescizentwürfe über Abänderung des Klaffenstcucrgescßes , der (He- meindeordnung, dcs Strasgeseßbuches vorgelegt. Außerdem soll n0ch ein Geseßentwurf über Ermäßigung der Abgaben vom Bergbau ein-

gebracht werden. * »Heffen. Kassel, 8. Novomber.

Bischoffshauscm Namens des Finanzausschuffe des Abgeordneten Harnicr und Genossen, den ' bahn von Bebra iibcrEschwegc nach Witzenhausen treffend, ein. Der Antrag geht dahin:

»Der hohen Staatsregierung im Qlilgcme: . . Ausführung der Eisenbahn Vebra-Eschwege-Wißenhauscn und zur Bcwxllt

gung der dazu erforderlichen Geldmittel zu erkiären," ' suchen an hohe Staatsregierung zu verbinden , der Standcversammlung mi

möglicbfter Beschleunigung eine deßfallfige Proposition ' auch dabei die Frage in Erwägung zu ziehe

disponiblen Vorräthen dcs vorjährigcn Ynlehcn entnehmen.-

Der Ausschuß - Antrag wiirde nach einer läiigern Debatte schließlich

* Die Zweite Kammer hat sich gestern und heute mit der Bcrathung dcs Z. 18 der neuen Strng- z beschäftigt , ohne zur Abstimmung zu gelangen“.

«Der genann [) bxxrifft die Kompetenz 'der Schwur-

)“ ,. _ . * * des Entwurfs sollen vor den- ' "[le diejenigen Verbrechen» (also oéne

-* ; . "wi" e- *eme'iticn und “o“liti en Verbreck) n) MU)e ““ÜQMYÉEG ck 11 g p sch er, Zucht- lehre Sprosse des alte“n.-ftei,erischen Adelsgeschlechtes der Kaßianer.

ene mi 't. g [;D (?kmsta'dt, “9. November.

'-eiri-chlex.“-' * ?ekbkn a-bgeurtöei-kt;

b") ».mit lebenSlä-nglicher oder zeitli

„.: .

Dic Stiindc-Versammlung '

trat heute in die“ Berathung dcs Berichts dcs Vice-Präfidentcn von Z, Über den Antrag

Bau einer Eiscii- , . bc- tout, daß Oesterreich nicht isolirt, sondern M1 Gegenthcil von allen

'nen die Bcreitwilligkeit zur und damit das Er-

zugehen zu lassen, n , ob es nicht empfehlenswerth

sei , die zu dieser Eisenbahn - Anlage erforderlichen Gelder zunächst aus den s von 10 Millionen Thlrn. zn“

Staatsregierung, die allen Bestrebungen zur Einheit auf geseßlichem Wege crne beitritt, immer noch die Hoffnung im Auge hat, daß eine gemeinsame deutsche Civilprozcßdrdnung zu Stande kommen wird. „Die bayerische Staatsregierung hat dem Werke, welches in Hannover géschaffcn werden soll, fortwährend die größte Aufmerksamkeit zugewendet und hat bereits Schritte gethan, um die Henmmng, die durch die Aenderung der Functionen dcs frühcrcnKonnniffars eingetreten ist, zu bcscitigcn,indemsiccinenncucnKom- miffair ernannt hat. Die diiyersche Regierung geht von der Hoffnung und dem Bestreben aus, daß Allem, was in dcr heinmthlichcn (Hescßgebung für gut erachtet wird, was die bayerschcn [egiswtiven Faktoren für annehmbar und wünschenßwerth erachten, auch in Hannover in dem größt1116glichcn Um- fange Geltung verschafft wird. -Wird das erreicht, so hat die baycrsch Staatsregierung dieHoffnung, das; ein doppelter Zweck erzielt wird, nämlich einerseits der, daß das, was die baycrschen (Héscjzgebungsfaktoren als noth- wendig für die Verbefferung unserer Civilrccbtspflege erachten, angcnonnncn wird, und andererseits der, daß zugleich auch ein gemeinsamer deutscher Pro- 'zcß zu Stande kommt.«

Aus heutiger Sißung ift hervorzuheben, daß nach einer Aeußc- rung des Regierungskommissars V1: Weis mit der Einführung des Civilpwzesses ein neues Taxgeseß in streitigen Rechtssachen für ganz Bayern ins Leben treten soll.

-- Laut gestern Abends aus Bologna cingetroffener telcgraphi- scher Depesche ist König Ludwig 1. von Bayern durch großeUeber- schwemmungcn ddrtsclbft aufgehalten Und wird fich deshalb desen

Anknnft in Rom um 1-2 Tage verzögern.

Oesii'iw'eich. Wien, "10. November. Heute ist die bereits angekündigte offiziösc Broschüre »Oesterrcichs Zukunft, ein Nachwort zur österreichischen Ministerkrifisa erschienen. In derselben wird be-

Staaten gesucht sei. Oesterreich vcreinige die Freundschaft mit Preußen mit der Treue gegen den Bund. Die September-Cdnvcn- ' tion sei nicht bedrohlich für Oesterreich. Weiter wird in der Broschüre Neutralität gegeniiber Italien, ein Kongreß zum Zweck der akige- t meinen Entwaffnung und .die Enthaltung von ailen Spezial- allianzen wegen Oesterreichs besonderer Stellung in Europa cmyfohlcn.

Die heutige -Wiener Ztg.« enthält die Anzeige, daß aus An- laß der Eröffnung des Reichsraths Sonnabend , “den 12. November d.J., Vormittags 10 Uhr, in der Metropolitankirche zu St. Stephan ein feierliches Hochamt abgehalten werden wird. Nach beendigtem Gottesdienste findet die erste Versammlung des .Herren-. und Abge- ordnetenhauses und die Einführung der "Präfidien statt. -

Die“ »Gazz. di Venezia-. meldet, daß der Botschafter Freiherr Alexan der von Buch am 6ten d. M. in Venedig angekommen ist.

In Graz starb am Sten d. M. im Alter von 90 Jahren Frau Gräfin Karoline von G'oeß , geborne Gräfin'Kaßianer, Stecnkreuz-OrdenZdame. Die Verstorbene war mit den edelsten Familien des Landes in Verwandtschaft und mit ihr erlischt der

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Der Prinz und die Prinzessi 11 von Wach *, Königin in Windsor Castle ihren Besuch qcmachtlzabcn gestern der Gestern wurde der neuerwähltc Lord Major, Herr 9[ldcrmc'm „Sch, in dcr Guildhall öffentlich vereidigt imd insscin ;Amt ein- gexuhrt. . Um der von dcm deutschen Rechtss n Vere' Eingabe an Sir George Grey, worin der SéaatYsefrctiliLlxteiifYßliffn schitb dis gcgen Franz Müller gefiillten Todesurthciols ersucht wxrd, dic crsdrderltchcsgck)1iche Begründung zu verleihen, find gestern vor dem Polizeigertcßi m Worship =Strcct von einigen der in dem Menwraiiditm angefiihrten Zeugen die nötbigcn Audsagcn gemacht und schriftlich atifgenonnnen worden, welche, der Art offiziell bc- glaubigt, dic Beilage der Schrift bilden wcrden. Dcr Polizeirichtcr machte anfanngnachdcm er die ihmcit1gcrcichtcn Schriftstücke durch- Jclescn hatdx, Einwendungen gegen den ?inhalt derselben, erklärie pci) ,aber spater bcrcit, die Aufnahme der Öltissagcn zu bescheinigen (ils ihm „benierklich gemacht wurde, daß die erschienenen Zeugen mit, ihrem Eid fur die Richtigkeit der Qlixssagcn biirgind, dcr auf'MLineid geseyteii Strafen wohl beiviißt seien. . . Liverpdol, 9. November. Eine fm'chtbarc Gas-Expldfion ist" so. eben „im Tclcgraphenamtc erfolgt. Das Gebäude ist voil- ßandig zertrummcrt. Einige Menschen find leicht beschädigt worden.

Rxaxxkreiciß. Paris, 9. Nchmber. König Leopold der gestern in Lyon den Mar ((all Ccmw» * i" ' , b, i' nach Paris abgereist, s) [ert emismg, ist hcutc frUh Gnstcidc Fidiircns ist, wie aus einem in den (Fortrnalei'c Ver- oßentltchtcn Briefe desselben an Herrn Darm), den Üntcrrichts-Mi- mster, hervorgeht, als Stellvcxtreter auf dem Lehrstuhls seines Vaich'? krdlzdcm, daß dieser ihn vorgcsckzlagcn, nicht bestätigt worden, weil; wie er sagt, »cL fick) nicht darauf beschränken wollti, im Collikczc de Yrancc dic Wincnschaft in Dienst der Tradition zu stellen.“ *

Jtaltsxn. Turin, 9. November. Aus Florenz smd liier schr deiiiiruhigcndc Nachrichten Über die in Folge von cinhaltendcn ngengiiyscii birdsrgerufcnen ).[cberfthwennmmgen eingegangen. Dic wscanifthcn E1s51)[*ahtic11, besonders die Strecken dei Empoii, Siena, Yi'acchm und thstdxa [ichen imter Wasser,“ an der Bahn zwischen Plst01a und Bologna nnd die Deiche am Arno dnrcbbrdchcn und haben mehrere im Bau bcgriffcnc Werke zerstört. Die iiicdrig ac- legencn Theile Von Florenz stehen unter Wasser. Die lcxztcn Öc- pcsthen aus ToEcana lauten jedoch beruhigender.

Rußland und Potosi. Warsckmu, 6. Novembcr. Zum Z. Januar, „schreibt man der »Pds. Ztg.“, soll der Kriegszu- 1taiid aiif emen Monat sistirt und, wenn nicht Exzesse und Un- gehortgkeitcn cine Aenderung des Befehls veranlassen, dann ganz aufgehodch wxrden. In und unmittelbar um Wars cba U stehen gegenwartig 43,000 Veaim verschiedener Truppen, abcr inerkwiirdig iind besonders für den Ausländer auffallend ist es, daß man bei einer soichen Truppenmcnge auf einem doch uicht so großen Raume so weiitg 11111itairischcs Leben und Treiben wahrnimmt. Wenn man nicht dann und wann Pakrouilicn auf den Straßen bcchnctc und hier imd da Schildwachcn und etwa Ordonnamzcn sädcxwiirdc man gar iiicht wissen, daß Militair hier stehe. Selbst die“ Retraits iind Rcocille ai:f_dcn Wachtsiationcii in der Stadt und an den ;),!)oren werden 10 geräuschlos und still abgemacht, daß selbst die ""Achsten Umgchngcn selten etwas davon vernehmen, und von dem fur die Nahcwdhncnch sd ÜÖU'UÖs-U Herausruscn dcr Wachtmann- schaften hat man hier keine Idee, da diese sowohl bei TZagc-als aiich bei Nacht dnrch eincn ciazigcn Zug an einer beim Wachthmise [)atigenden Glocke avertirt werden, wenn fie ins Gewehr treten sollen. Der polnische Ach aus der Nachbarschaft ift mti dcn Offizieren dcr [)xcfigc11„Gar11is-5n schr befreundet und fast täglich finden Jagden in den Waldcrn der Umgegend statt, zu welchen die Offiziere geladen fiiid, die _stch denn auch zadlreich einstellen. Die, neue Brücke über dl? Weichsel, nächst dcr Dirschauer gewiß dic_ großartigste uiid schönste im weiten Uinkrcise, geht der Vollendung entgegen, und hat“ der Aufstand im Ganzen nur wenig störend auf die Ausfiihrung dieses Riesenwerks gewirkt. Daß das .Hotel de l'Europe so wie der Zamdyskische Palast bereits wieder den Eigenthümern zurück- gegeben„scicn, wie vor einigen Tagen aus Paris gemeldet wurde, ist uzigegrundct, beide Etabliffements siiid noch in den Händen der Re- gierung und werden zu Offizierwohnungm und anderen militairischcn Zwecken benußt.

Schwedenund Norive en.

Stockholm, 5. November.

in seinen Bestrebungen glücklich gewesen ' ' '

. ' _ _ , cs:stjven1„ftetis aus ema t daß die etxigetretcnen Ci'letchterungen auf direkte Zrdrc dengöan-Z, von Preußen an General v. Falkenstein erf0[gt sind,

Amerika. Ncw-York 1 November S“ (Hencrgie Grant und Butler, haben am 27,. ZZYFÉF'N Xx Ignoéztru'iigeii vorgenommen, welche jedoch ohiie Resuliat blieben xte zioxxifddcriricn wiirden an allen Punkten in festen Pofitioncii qygctwmcn, Von sudsiaatlicher Seite wird Grants Verlust auf 1000 Mann, Bitilers noch höher angegeben,“ Grant machte 900 Gefangene. _ Die, Konföderirtcn im Shenandoah-Thale soilen ):cl) wieder rcdrganisirt haben, ihre Kavallerie steht bei Fishers Hill ck15 *z-Uféixlkkrleq bei Newmarket, -- Aus Missduri wird beriihtet, daß die ;znvaftonZ-Aruwe Prices aufs Haupt geschlagen und, uyb'er Fort Scott hinaus zurückgedrängt worden, die siidstaatsichm LyinejralcYYTcifrmadukc imd Caleb, so wie eine Anzahl Gcschiihe Und in die .Zaiide der BundeZtruppcn gefallen. - General Forrest, [)thzt cs, bcdrohe Columdus und Paducal) in Kcntncky. - Ein Ge: rucht) welches 'von der Räumnng Atlanta's sprach, hat fich als un- dcgru1idet"er1v1esc'11, die Stadt ist noch in Shermans Bcfiß. Dagegen lst dcr sudstaatliche General Hood, als er einen Angriff “auf Yecatur versiichti', zurückgeworfen worden und mußte sich über den «Zéßmieffcc zitkuckzixhen. -- Die Anzahl der Neger, welcbe die Kon- fddsertrtcn im nächsten Frühjahr ins Feld zu stellen [)*eadfichtigen Wild axis. 300,000 angegeben. - Es sind demokratische Agenteri Wegen (Mischung der Namen ftimmbereci)tigter Soldaten verhaftet TIVOL'ÖCUZKÖKW.U1ULMÖL imd Betrügereien haben hauptsächlich in New- ?)drk,'L§a1§1ng,t011 und Baltimore stattgefunch. Dic demokratische Pariet m _Jndtanci macht (“ihnliche Beschuldigungen gegen die Re- publrkanci. - Die Behörden von New-Ydrk und von Kentucky [)a'ben bei der bevorstehenden Wadi gegen etwaige niilitairische Ein- iiitsckyung'chwahxung cimgeicgt. - Dic Generale Lee und Grant imd dahin uberemgekommen, die Zusendung von Lebensmitteln

“Ju Malmö, Helsmgborngot enburg, wie überall im ganzen

Ud“*' „„ . . stxttexletdungsstucken an die beiderseitigen Kriegsgefangenen zu ge-

Auséralien Die Ukbcrlandpo ' ' '

. 77 . ' | ist am /. d. m Su ' .

Z“.“WUM Und [WW Nachrichten aus Melbourne bis zum e235eftt31

Iedtémdcr. Nach denselbcii sind aus Neuseeland zufriedenftellende

[“i-(chtYseweelznliaxgangeii.ckt ;Msurgenten hatten keine weitere feind- « g ema Um ie mc' “» *" *

niedergelegt, g ) lstM [Welden sogar die Waffen

Telegraphische Depeschen

aus. dem Wolff'schen Teiegraphcn-Bürcau.

London, Freitag, 11.N0vember, Vormittags. Die durch den Dampfer »Scotia« aus New-York vom 2. d. überbrachten Ve- rachte bestätigen, das; Grant bei der gegen Richmond untei'nommc- nen Rekognoszirung von den stark verschanztcn Konföderirten zurück- geworfen worden ist und seine bisixciigc Stckluxi-Z wieder eingenom- men hat. Eden sd bcftätigi es sich, daß dcr Angriff ch Gcnkrals Hood auf Decatnr zuriickgcsciflazxcn ist. '

Nach offiziellen Angaben betrug dic Nationalschuld dcr Bun- chsiaaten zu Ende des Monats Oktober 2017 Miliionen Doliars.

Kuni? und Wissenschaft.

»- Von dem Ehrendcgcn, welclicr dcm Contrc-Admira * - Hoff ddti dem dxandcdsstandc der Stadt Fiume übergeben Wikchon ZYXEL o-ftcrreiii)tsche.Blatter 101 ende Beschreibung: Der (Tiriffbiiqel bcitcht aus einer ersclsmgnng von Tecresprodukten, an deren Rückseite *sich ein Neptun- kopf befindet,“ unter dem Kopfe ist der von Scepflanzcn umschlungenc Drei- zackgmd ganz. _untcn das Wappen der Stadt Fiume angebracht. Am obern Theil des Griffes prath das Wappen des Herrn von Tcgeithdff an seinem voxdcrcn Theile das Sinnbild der Austria mit dem Kaiserlichén Wappen Die aus schwarzem Sammet angefertigte Scheide ist entsprechend mit dM. Emdlemen des „Handels iind der Schifffahrt, wie Merkurstab und Anker v-erzicrt; das Mittelftizik triigt das rcichsic Simbol der Meeresausbeute ein;. echte große Peric- dte Ruckscite einc Muschel. Die Scheideringe ,wer- den Von Deiphtnen ge'tragen. Am Ortbande dcr Seheide/sucht fich ein fremder „Seefi1ch_v„ergebl1ch'in ein mit Schilf und Rohr umschlungenes Ruder zii verdeißen, das nch auf em Seeungeheuer mit Draehcnhaupt urid Schlangen- lctb stuyt.. «„Die Kolmge ist aus echtem Rosendamask mii qoldvcrzierten Zeich- Zmiigen) d_ie-Kr1egv- und Marincemblcme darstellen und «1th beiden Seiten die "." italienischer Sprache Vorfaßte Widmungsschrift umqeben. Ins Deutsche uberseyt, lautet dieselbe auf. dev Vordersciie: »Dem Coiitre-Admiral Wilhelm von Tmcttlwff der Rheder und Handelsftand in Fiumexee auf der Rückseite' »ZUm“ *lndenken an das Seegefecht bei Heigoland am 9. Mai 1864.47: .