1864 / 271 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

reichen, gefaßt zu machen habe.

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und wie daher die Einwohnerschaft sich auf starke Einquartierung unter der Bedingung, den Truppen Verpftxgung und Journge gegen die im Bundcs-Verpflegungs-Reglcment festgeseßte Vergntung zu

Wie wir also nach diesen Bekannt-

machungen einigen lebhaft bewegten Tagen entgegensehen, so zeigte sich auch schon diesen Morgen die Aufregung m dnn Entfalten eines vollen Fahnenschmucks, mit dem die offiziellen Gehaudc vorangingen. Das Jüfilier-Bataiklon ist bereits ausgerückt, zum Theil bekränzt und unter dem Spiel unseres National-Liedcs.

Jütland. Die Amtmänner von Beile nnd Skander-

.borg haben den ihnen untergebenen Kommunalbeamtcn die schleunige

Anordnung von Verpflegungsmaßrcgeln mit Beziehung auf den

bevorstehenden Abmarsch der deutschen Verbündeten aus I

fol) der deutschen Oberbefehlshaber von einer solchen Beschaffenheit waren,

(“ttland be- len, und zwar aus dem verzeichneten Grunde, daß die Dispofitionen

daß aller Wahrscheinlichkcit nach nicht an die sonst ühiichc Anmcldung der zu heherbergendcn Truppenkörper zu denken sein würde.

vember :

Die »Aarh, Stftd.- berichtet aus Aarhnus, vom 12. No- Durchaus zuverläsfigem Vernehmen nach beginnt der

Ausmarsch der preußischen Truppen aus Jütland Mittwoch, den 16. Noyember.

Hamburg, 15. November. Mit zwei Extrazi'rgcn, welchc

gestern Vormittag von hier abgingen, wurde ein preußischer Brücken- train von 44 großen Pontons und 13 kleine erbeutete dänischePon- tons, in Begleitung von 4 Offizieren, 115 Mann und 15 Pferden,

von hier nach Berlin befördert. Transport der preußischen Armee Über Altonachier cin,

Gestern traf ein großer Munitions- Am dorti-

gen Eiscnbahnquai wurden 45 Fahrzeuge (Scharen, Ewer 2c.) mit

Pulver beladen.

Sachsen. Koburg, 14. November. Die heutige -Kobur-

ger Zeitung- meldet: »Wie wir erfahren, ist für den Jau, daß der Geheime Staats-Rath Franke den hiesigen StaatSdienst definitiv ver- lassen würde, Bezirks-Direktor von SchWendler aus Eisenach als

Nachfolger defignirt.-

Offiziekl ist über die Entlassung Franke's aus

dem hiefigen Staatsdienst noch nichts bekannt gemacht.

Württemberg. Stuttgart, 13. Noyember. Der Prinz

Friedrich von Hessen und Frau Gemahlin, Prinzesfin Anna, sind gestern Nachmittag hier angekommen und im Königlichen Re-

fidenzschloffe abgestiegen.

-- Der König hat den Prinzen Friedrich

von Hessen unter die Großkreuze des Ordens der Württembergischen Krone aufgenommen.

Bayern. Nach einer am 12. November in München ein-

getroffenen telegraphischcn Depesche ist König Ludwig ]. am Abend „des 12. glücklich und wohlbehalten in Rom angekommen.

Die Königl. Regierung von Oher-Baycrn hat in Bezug darauf,

daß ihr zuverläsfige Anzeigen über das in einigen Bezirken wiederum verabredete Haberfeldtreiben zugegangen find, ernste Anord- nungen getroffen, und namentlich die Einrichtung allnächtlicher Pa- trouillen in den verdächtigen Gemeinden anbefohlen. - Ueber die bayrische Postgeseßgehung ist ein orientircndcs Werk von Dr.

Friedrich Wiebeking erscheinen.

Oesterreich. Wien, 14. November. Ueber die feierliche

Eröffnung des Reichsrathes bringt die »Wiener Ztg.a nach- folgenden Bericht:

. von Mazuranié,

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= 13.2. U ' *.

*für, „die„- - „FMS dje-„TÜWWFÜXI. dieMitglther des voklftäu'dig vertre enen diplo-

Nachdem fick) der gesammte Reichsrath in dem großen Apparte- ment der K. K, Hofburg versammelt und im Ccremonicnsaale aufgestellt hatte, und zwar die Mitglieder des Herrenhauses zur Rechten, jene des Hauses der Abgeordneten zur Linken, erschienen Se. Majestät der Kaiser unter Vortritt II. Exc. der Herren Minister und Hoskanzler: Sectionschef Freiherr von Kalchberg , Graf Zichy, Graf Mensdorff, von Frank, Or. Hein, Graf Nérdasdy, von Plener, von Lafser, Graf Esterh-Zrzy, Freiherr von Mecsézry, von Schmerling; sodann JI. KK. HH. der Herren Erzherzoge

Heinrich, Rainer, Sigismund, Ernst, Lcopold,Wil-

helm, Karl Ferdinand, Albrecht, Ludwig Victor, Karl Ludwig, dann des Herrn Obersthofmarschalls Graf von Ktre-fftein mit dem Staatsschwcrte."

* Se. .-Maje|ät' wurden von Ihren Excellenzen denK. K. Garde-Hauptleuten FM. Graf.,Wratislaw, FM. Freiherr von Heß hund FML.“ Graf Grünne, dcm Oberstkämmerer Fürst

Auersperg und dem ersten General - Adjutanten FMB. Graf

C r e n n' eév ille begleitet.

Nur der rechten Seite des Saales waren die Hof - Tribüne, in welcher Ibre--Ma'estät die Kaiserin - bei dem Eintritt in den “Saal bon der Veréamjnlung jubelnd'begrüßt*4- sodann Ihre

';;Zaixerlj, ie_n Hohxixen _die__Fr_cr„uen Erzherzoginnen Marie“, The- ;r'xsehnü Mathilde, der Herr Erzherzog Johann von Toskana

und! Ük-Ykißz v,on_)Wa_sajficl) “befanden ,' ferner die Tribüne xglxixxxrrg. „dxx.-A§1exhöch.skw und Höchsten K e_rrschaften,

43791; e,;n. Cprxys , nebsthxm „auf jeder S'ekfe“einc Tribüne für das

xwg w„Pub-Ükfum,„wghheé dem féicrxichen Akte _mit gespannter “ftgnrxxagxkzeitYejxyohnte. „Auf dxm äußereanurgplch tvarelne ,' jtazix, rjggde, unter „„dem Kommando des- GerrrraZ-Majors Ritier

von Wusfin aufgestellt und wurde daselbst in dem Momente, wo Se. Majestät die inneren Gemächer verließen , cine Gewehrsalve “gegeben. Zugleich begann das Glockengeläute, welches bis zum Schluffe der Feierlichkeit fortgescßt wurde.

Im Saale angelangt, stellten Ihre Excellenzen die Herren Minister und Hofkanzler fich auf der linken Seite an der Estrade des Throncs auf. Ihre Kaiserlichen Hoheiten die Herren Erz- herzoge nahmen die Stellung auf der Estrade selbst, - die anwesendn Hofchargcn, dic (Hardchauptleute und der erste (Hencral-Adjntant traten an die PläYe auf den Stufen des Thrones und auf der Eftrade, - Se. Majestät aher bestiegen den Thron, ließen Sich nieder, bedeckten Sich und gcruhtcn die (bereits) mitgetheilte Thronredc zu halten. -- Se. Majestät sprachen mit klarer, fester Stimme , die hervorragenden Stellen der Rede mit bedeutungsvoljer Betonung. Die Rede wurde häufig von lebhaften Hochrufcn der Versamm- lung unterbrochen, besonders jener Abschnitt, welcher den baldigen Beginn der verfassungsmäßigen Thätigkeit in der östlichen Hälfte des Reiches in Ausstcht stellt, fcrner die Stelle, in welcher von den freundschaftlichen Beziehungen zu allen Großmächten und von der Hoffnung der Fernhaltung auswärtiger Verwicklungen die Rede ist, endlich das Wort, welches der Tapferkeit der verbündeten Truppen und dem von denselben erfochtenen glänzenden Preise des Friedensschlrrffcs gewidmet ist,

Nach beendeter Rede erhohen Sich Se. Majestät und kehrten untcr wiederholten Hochrufen der Vcrsanunlung, welche auch Ihre Majestät die Kaiserin geleiteten, in der oben angegebenen Weise in die inneren Gemächer zurück. In diesem Momente wnrden Gervchr- und Geschüysalvcn abgefeuert, und waren hierzu die Ge- schüye von zwei 12pfün'digen Batterieen aufgeführt, die 21FHchUß gaben und den Schluß des solennen Aktes verkündeten.

Auf das laut Kundmachung vom Fd. M. eröffnete Anlehcn wurden, der »Wien. Ztg.» zufolge, am 14. d. M. Zeichnungen im Gesammthetrage von 16,400,000 Fl. ausgewiesen.

Nach einem am 11. d. M. in Laibach eingetroffenen Tele- gramm hat die »S()11]])ÜZU1€ ansräw errm§xr1181111c1n€u dem ame- rikanischen Freiwilligcn-Corps, außer den erwähnten drei Schiffen, noch zwci- eben so große, und zwar den -Brafilian- nnd die »In- diana- zn demselben Behufe für die allernächße Zeit zur DisPofition gestellt, wodurch bis zu Ende 7). Z. die Einschiffung von im Ganzen 5800 Mann ermöglicht wird. Am 12. d. M. war der Stand des Corps 5186 Mann. An demselben Tage ist der erste der englischen Dampfer (»Bolivinna, 2000 T.), auf welchem ein Theil der Frei- willigen eingeschifft wird, in Triest eingetroffen, zwei weitere'ncrden noch im Laufe dieses Monats ankommen.

Die Nachricht, die ungarischeHofkanzlci arbeite ein neues unga- risches Wahlgeseh aus, wird, wie man dem »Pefther Lk» telegra- phirt, in der Hofkanzlei und im Staatsministerium entschieden de- mentirt.

- Im tyrolischcn Landesaussthnssc ift heschloffcn wor- den, den Jmpfzwang einzuführen. Der vorarlbergische Landesaus- schuß hat bezüglich der Errichtung einer medizinischen Fakultät an der Universität in Innsbruck dem tyroler Landesausschusse mitgetheilt, daß die Znstinmnrng zu einem Geldhcitragc von Seite des vorarlberger Landtags schwerlich zu erwarten sein dürfte.

Gryßbriranuien und Irland. London, 14. November. Der Prinz und die Prinzessin von Wales haben ihren brab- fichtigten Besuch in KnowIley wegc11«schrvcrer Erkrankung des Carl von Derby auf unbestimmte Zeit verschoben.

Frankreioh. Paris. Der Großfürft-Thronsolgcr Von Rußland ist nach einer Exkurston nach Turin in Nizza an- gelangt. Die russtsche Marine-Divifion, welche bei Vilkafranca stationirt, hatte ihn von Genua geholt. -

König Leopold der Belgier ist nach Brüssel zurückgekehrt. Der Herzog von Brabant ist Von Compiégne nach MarseiUe ab- gegangen, um von da nach Aegypten zu reisen, wo er den Winter zubringen wird.

Herr de Gobinean, der zum Gesandten Frankreichs in Athen ernannt worden ist, hat fich heute Morgen in Marseille eingeschifft, um nach dem Piräens zu gehen. '

Spanien. Die »Patrie- schreibt: »Bekanntlich ist es der spanischen Regierung nicht gelungen, fich mit Peru in friedlicher Weise zu verständigen. Deshalb werden jeßt Verstärkungen von

Cadiz; nach dem Stillen. Meere ahgehcn und das spanische Gée-„schwa- -

der hat Befehl erhalten, die Chincha -Inseln zu verlassen, _nm _sicl) Callao's zu bemächtigcn. Spanien wird, nachdem es noch'dieses Untlxxpfandin Händen hat, fich bereit erklären, die Vorschläge Pcrn's zu ren: ' '

Italien. Turin, 15. November. In der heutigen Sißnng der Dépnlirten-Kammer erläuterte , seineAeußerungen üher-die'venxtianische Frage, d'ie er in' der Sihung vom 12. d. in der “Kam“nter get an. ,Lam'arknorn „erklärte, er habe

Weder cine; DrohUng'nnLsptc en, nsch ,kine„Pr_es„si*on 'auf die

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Genxxal L a m _a r m o r a *-

_ 31459 Kammer ausüben Wollen, vielmehr habe er nur her Hoffnung Nachrichten aus New-„o 1 ** ' Ausdrrtck geben wollen , der Kaiser von Oesterreich könnte Konföderirten Hood, nacl)Yde11r1kerx TM Zi)“,Zh0rYetaneZe-(1HYTYFT fü'r dre Ueberzeugung-sgxryonnen werden, daß weder Oester- Fluß überschritten hatte, nordwärts vor. Wie man glau'b'té" waé re1chs Interesse noch mxlrtatrrsche Ehre dre Erhaltung Venetiens for- Hood'schon bis in die Mitte des Staates Tennesseé gelangt, derte.“ Den Aufstand tn Friaul beklagt er auf's Tiefste und müsse Man vcrfichertc, General Butler werde an die SteÜe des ererxenigen tZdeln, welchkelnhtn thrZoLgerrtfenthätterr. Der Minister General Dix treten. e nnern, anza, cr ar e a as 'n crc e taliens die An- - ' S ' - ' nahme des Vertrages verlangel Im weitFren LTerlZufe seiner Rede Der Richmond »enttnel empfiehlt dre Bewaffnung derSflaven. Asten. Die neueste Ueberlandp'oft tüeldet aus Calcutta,

gedachke Lanza der Gerüchte Über die Abtretung eines Theilcs des italienischen Gebiets an Frankreich, und sprach fick) dahin aus, daß 15.“ Oktober: Der Sturm hat auch landeinwärts Verheerungen an- Frankrerch auf diese Weise niemals den Frieden Europa's würde gcrrchtct. Zur Unterstüßung der Beschädigten finden Versammlungen. stören onen. und Subscriptionen statt. Gleich nach Lamnrmora's Erklärungen im Abgeordneten: Aus Hongkong, 27. SLPÉEMÜLLT Der Fürst von Nagato hause hielt die Oppofition eine Partei - Versammlung , worin behauptete, nachdem kk befiegt worden, er habe auf Befehl des Mi' kado und Taifun gehandelt. Im Innern Iapans soll Bürgerkrieg

d„ie Mehrzahl der Linken den Beschluß faßte, mit der Majori- tat zu stimmen; der verneinenden Stimmen Werden nur sehr Wenige ZrZLcheM wahrscheinlich in JUZ? der Bewegung der AUÜÜM gegen "& e 0.

seinl. Der Rest der Diskussion hat dadurch fast alles Intereffc Ver oren. * . . Das Gefecht bei Mooggio, wovon gestern die Rede war, redn- Telegraphische Depeschen ?YffxchrjrmYnéereirerJlZlZ-HZ'[?Uf 1)cin Znsakrmnentreffden „YM F5 Be; aus dem Wolff'schen Telegraphen-Bürcau. & 1 e on en armen, 18 an e war Altona ?'ttj * ' - - * -_ 24 Grrvchixe, 26 „rothe Hrmdcn, Patronen u. s. w. weg und ,so!) [UML der "LlétoYater[KF??LhZZTtFxo-VMYY eM-oersxczlxinT.t dEerküYMthq Jus cnran er. Niemand, 1th dre »Opmwnc- hrnzu, hatte fich diesen ?) All 3 g g e er marsch „enten angeschloßen, * er nrten"anf sechs Etappenftraßcn, welcbe znvhr Von den Bundes- Türkei. Bukarest 13 November Wiener Blätter mel- trnppen geraumt wcrden. Leßtcre werden in Folge eines Ueöeréin; ' ' kommens zwischen den betreffenden General = Kommandos seitwärts

den“: Die geseygebende Versammlung wird am 6. Dezember (1. St, erönnet werden. Die Uebernahme der frerndenPostanstalicn Seitens VM LMM Ctappenstraßen verlegt werden. Nächsten Freitag“ MWM! wie dasselbe Blatt meldet, die ersten Oesterreicher, und kommenden

der Regierung ist bis 1. Mai 1865 verschoben worden. Rußland und Polen. St.PeterShnrg,13,N01)emhcr. Sonnfxag die ersten Preußen auf dem Rückmarsche in Altona eintre en.

Dnrck) cin Cirknlar des Jinanzminißers vom 7. (19) Oktober an die Verwalter der Branntweinarcise- Einnahmen wurden dieselben auf- Rendsburg, Mittwoch, 16. November, Vormittags, Das heutige »Wochenblatt« thrilt mit, daß nach einer Dispofition über

gefordert, auf Grundlage „lokaler Verhä1tnisse ihr Gutachten über die normalen Entfernungen enrznsenden, rn Welchen fich dic Schenken dcn Rückmarsch der Truppen die sechste Infanterie=Divifion (Branden- burger) zu Fuß über Lübeck und Mecklenburg, sowie die dreizehnte

von einander befinden sollten. Durch ein anderes Cirknlar vom 23. Oktober (4. November) werdcn dieselben ersucht, die vcrlangten _ _

Dwrfion (Westfalen) Über Hamburg in die Heimath zurückkehren werden.

Nachweise so schnell als möglich einzureichen und denselben noch die Gutachten Über andere Maßnahmen hinzuzufügen, welche eine Be- schränkung der Zahl der Schenken herbeiführen Und der _„_ überhandnehmenden Trnnksucht steuern könnten. Ein neues satyrisches ,Iournal mit Karrikaturen, der StätistisÖC MÄUVLUUUIM- "Wecker *,“ soll DLM 1' “Icrnnar _kmrstxgmr Jahres zwhr LN“ wöchent- Berlin, 15. November. Die neueste Nummer des „Instiz-Ministe. lrch untcr Rednctton des Herrn N. Sstcpanow crschemen. W[N]M enthält eine Uebcr7cht üh* d' (H s "sts lt d Der »Börs. Zkg-x wird aus Ssaratow geschrieben, daß da- «* *** " * ' ““ .“ e cha, verzva ung- er & , _ errchtsbehorden nn Jahre 1863. Danach waren bet den Gerrchten selbst VOM 1- NONMÖU' d- I- ab MW deutsche ZUÜUUI LMH?!“ erster Instanz in sämmtlichen Provinzen der Monarchie, mit Ausschluß der nen Werde. , (Herichtshchördcn im Bezirk des Appellationsgerichtshofes in Cöln, 767,370 Von der polnischen Grenze, 14. NOVember. Dcr »Osts.- Prozesse anhängig, nämlich 463,221 Ba ateUprozcsse (über Gegenstände bis Ztg.: wird geschrieben: Italienische Blätter hatten die Nachricht ver- 50, TUM 62-284 Injuriensachen, (55,1„9 Wechskl- UNd Mekkünkilpwzksse- breitet, daß das polnische Comité in Turin in Verbindung mit dem 133-024 andere ILZVVÖUUÖLPWJLÜL- 4314 Konkurs“ UNd Liqujdakionssachen- italienischen znr Unterstükung des Anfstandes in Venetien wirke nnd “973 Suhhastatwnen, 5345 Ehescherdungsprozeffe, 10/000 “"We besondere

. . . („. Prozeßarten. Außerdem wurden gerichtliche Mandate, gegen welche von FJLIZYH [FTffenscndungen fur dw [)eWaffneten BUMM "n IMU“ dcm Verklngten keine Einwendungen erhobcn-worden find, in großer Zahl

Diese Nachricht wird von dem Vorfißendcn des „(,s -- [ck ** - ** * - - » 1611, namr ) 669,696 m Ba atelLsachen und 62,126 rm Mandatsno c . polnzsthen quutss m Turm fur unbxgrundet xmd aus der Lust Im Vergleichmitdem Iahre1862z hat fich dieZahlderProzeffe im Nagexxxejtzxeßn gegriffen erklart. In der betreffenden, m der *Ojczyznaa veroffent- nm 10,090 vermehrt, und zwarinshesondere die ahl der Injurien um 5046, lichten Erklärung heißt es U. A.: die der Wechsel- und Merkantilprozesse um 39 6, die Zahl der Eheschei- »Die Sache Venetiens ist die Sache Polens, Weil fie Sache der dungssachcn um 243, die der besonderen Prozeßarten um 238, und der Nationalität und der Revolution ist, aber unsere Lage im gastsreien Mandaten in Bagatellsachen um 567. Dagegen ist beiden Snbhaßationen Italien nach dem mörderischen Kampfe im eigenen Lande legt uns die

eine Verminderung um 1719 und bei den Konkurssacknn um 264 ein- Pflicht auf, uns im gegenwärtigen wichtigen Augenblicke ßeberhaster Er-

getreten. Die Mehrzahl aller Prozesse bildeten wie gewöhnlich die Bagatell- wartung völlig ruhig zu verhalten. Verstehen wir heute zu warten, wie prozesse, mehr als 60 pCt., in den Jahren 1862 und 1861 bildeten fie wir noch gestern verstanden voranzugehen.«

61 pCt., von den anhängigen 767,370 Prozessen smd im Jahre 1863 über- Die :Ojczyzna- erblickt in dem Aufstandsversuche im Friaul

haupt 655,440 beenhigt worden, und zwar 232,715 durch Erkenntniß, den Beginn einer komplizirtcn Action, die eine große Tragweite 119/460 dnrch AJMNM UNd Koniumazralverfahren, 165-758 durch EM" haben könne, wenn se im gegebenen Augenblick nach Ungarn ver-

sagung von Seiten des Klägers und 87,511 durch Vergleich. In die Appel- legt werde Und einen europäischen Krieg entzünde.

lations-Instanz gelangten 32,556 Prozesse, nämlich 7723 Bagatellsachen, 4174 Injuriensachen, 8752 Wechsel- und Merkantil-Prozeffe, 470 Ehe- scheidungssachen und 19,357 andere Prozesse. Davon sind 24,272 beendigt, nämlich 22,008 durch Erkenntniß, 214 durch Vergleich und 2050 durch Ent- sagung. In die dritte Instanz gelangten 5080 Prozeß-sachen, Von denen die, meisten im Laufe des verflossenen Iahres abgemacht worden sind, und nur ein kleiner Theil unerledigt geblieben ist.

-- Die Kriminal-Statistik des Jahres 1863 liefert im Ver- gleich mit den beiden früheren Jahren sehr erfreuliche Resultate, denn sie ergiebt troß der vermehrten Bevölkerung nicht allein eine Abnahme der Verbrechen und Vergehen, sondern auch die Zahl der Angeschuldigten und insbesondere die Zahl der rückfälli en Verbrecher hat sich gegen früher er- heblich vermindert. Im Jahre 1 63 nöaren wegen schwerer, mit Zucht- hausstrafe bedrohter Verbrechen 3937 Untersuchungen bei den Schwurgerich- ten anhängig, isn Jahre 1862 dagegen 4235, also 300 mehr,- die „Zahl der“ Untersuchungen wegen anderer Verbrechen , welche zmßKompUenz der Ge- richtßabtheilungen 6Lehören , betrug im Jahre 1863: 6075,“ im Jahre 1862 dagegen 65 und im Jahre 1861 soZar 6830," die Zahl der Unter- suchungen we en Vergehen im Jahre 1863 = 100,170',“ im Jahre 1862 dagegen 101, 00. Nur bei einzelnen" Gattungen von „Ver rechxn .und Vergehen hat, gegen früher eine. Vex'pehrung“ fiatt efunde , naménb lich bei Beleidigungen der Majestät d 'der Mitglie er des Königli en Hauses," die Zahl dieser Untersuchungen betrug im Jahre 1863 := 1 97“ 1.862 dagegen nur 81 und 1861 sogar nur 60; ferner be Widerseßlichkéitm

Dänemark. Kopenhagen, 12. November. »FlyVepoften- meldet: Nachdem der König in dem am Sonnabend gehaltenen ge- heimen Staatsrath den Friedenstraktat unterschrieben, ging am Abend desselben Tages der Attaché bei der dänischen Gesandtschaft in Paris, Rittmeister Moltke-Hvitfeldt, mit dem Dampfschiff »Geiser- nach Lübeck ab, um die Ratification nach Wien zu überbringen, wo die Auswechsclung vermuthlich erst am Donnerstag oder Freitag wird geschehen können. - Geheimrath Bräftrup ist von seiner Misfion *in Berlin am Sonnabend hier wieder eingetroffen.

Der Minister CarlMoltke wird auf kurzeZeit seiner Gesundheit halber ins AuIland gehen. *. -

Der Kriegsminister hat eine Kommission niedergeseht zur Aus- arbeitung von Vorschlägen in Betreff der künftigen Bewaffnung der Infanterie, und zwar besteht die Kommisfion aus den nachstehenden Offizieren“: Brigade- Chef und Oberst„ v. Bülow, Rxgiments - Com- mandeur und Oberst-Lieutenant Hoffmeyer, Major Kauffmann, Major Lundbye, Capitain Lund, Capitain Pfaff und Arsenal-Rü|-“ meister KriegSrath Christensen. -

Amerikä. Nach den vom Dampfer »Belgiana überbrachten