1864 / 279 p. 5 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

und Wünsche schon gegenwärtig, und bevor die Sache zur Beschluß-

fassung an fie

' Hoffen. seßte heute die bis zu Artikel

dem Staatsanwalt einige seiner, den Angeklagten unmittelbar bc- ireffenden Geschäfte zu entziehen und, zur völligen Gleichstellung mit dem Vertheidiger, einstimmung mit den in der vorigen Si§ung gefaßten Beschlüssen Dies geschah auch mit einem Antrag, darauf zielend, die Oeffentlichkeit und Mündlichkeit des Verfahrens vor den Land- gerichten herzustellen, Entwurfs mit einigen Antrag des Aussthuffes und in Uebereinstimmung mit dem Antrag des Ausschusses des vorigen Landtags wurde der Strich der frag-

abgelehnt.

lichen Artikel schlossen.

Baden.

neunten BüÜetin über das Befinden der Frau ist vder Zustand der hohen Kranken seit gestern ganz unverändert.« Bayern. M Tinchen, 22. November. Der (Hescßgebungs-

21 u s s ch u ß der mit der Frage,

gerichts im Laufe eines auf Rechtsverhältniffe erstreckt, Man einigte fich zur vorläufigen Annahme des Vorschlags des Min.- Komm. [)r. Weis in folgender Fassung:

„Werden Streitigkeiten, ien zugewiesen ist, im Lauf streites in Folge geseylicb zuläsi unmittelbaren oder mittelbaren richterlichen?!burtheilung, so hat daZBczirksgericht auch über diese Streitigkeiten zu entscheiden. In allen anderen Fällen wird die

Zuständigkeit des

Rechtssache im Laufe eines bei ihm anhängigen Rechtssireitcs in Folge ge- seylich zulässigen Vorbringens Aburtheilung wird, einem Stadt- oder Landgerichte anhängigen angegebenrn Weise eine RechtSsacbc, deren zusteht, Gegenstand solcher Aburiheilung,

das Stadt- oder

eine Sitzung,

betraut wurde.

Zum Empfang Schleswig-Holstein begab sich gestern zum Kommandirenden der Stadt Wien um AuSkunft zu erbitten über die Art und Weise des Einzugcs der Kaiserlich Armeecorps, welche aus SQleLivig-Holstein zurückkehren und in Wien wieder einrücken, weil der (Hemeinderatb in seiner vorgestrigen Plenar- sißung mit Einhelligkeit den Beschluß gefaßt hat, die Trrxxx :*:1 dieses Corps auch von Seiten der Stadt Wien zu begrüßen und sie zu betthen. Nachdem der Stell- vertreter des komniandirenden Grafen v. Thun der Feeude Llusdruck gegeben, Welche auch in militairischen Kreisen über die Verleihung der höchsten Aus- zeichnung der Reichshauptstadt 6. Acmeecorps Baron Gablenz [)errsch-e, und nachdem er hinzugefügt hatte, daß diese AuZzeichnung auch im Armeebefeht knndgcmacht werden wird, ideilte der General dem Comité noch mit, daß die ersten Truppen den 24fien anlangen, bung von Wien einquartirt und wahrscheinlich am 29.November am Pra- terstern fich sammeln werden, die Aspernbrückc und Ringstraße geht.

Plateau vor “dem

Aufstellung nehmen und die Truppen defiliren lassen,“ welche in einer Stärke von 9 Bataillons, Wien einrücken werden.

meinderathes den

Feldwebel gleichmäßig

vertreter des

aufstellen , daß die

Plateau von Seitexi der Kaiserlichen Stadterweiterungs - Kommijfion eben- geschmuckt worden ist, und daß jeder Mann von der einrücken-

1Jr

falls fefilich den Truppe

Belgien.

heute eine in staats-ökonomischer Hinsicht wichtige Debatte begonnen. Hymans hat nämlich einen Antrag auf Abschaffung aller Ein- gangszölle auf Fische und Austern eingebracht, deren Bestehen nur dw Befißerniiniger. Austernparks

Herr

3 Gute komme. T atsache hervor, Verzehrt werden,

(D- I)

24. November. Die unter dem Widerspruchs Staatsanwaltschast gegen freisprechendeErkenntniffe das der AppeÜation nicht zustehen

Landgericht gebrachten Rechisftrcit zu

Oesterreich des Abgeordneten hielt, der -Gcn.Corresp.« zufolge, gestern Abends in weicher die Beraibung der Adresse und Dr. Giskra mit der Verfassung des Entwurfes der Adresse

Kommandirenden mit Anerkennung aufgenommen wurde. * Nach der Rückkunft in das Rathbaus versammelie sich das Comité beim Bürgermeister und es wurde hier beschlossen, »daß sich der Gemeinderath zum Empfange der Truppen ebenfakls auf dem Plateau vor der Brücke

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gelangt, zur Sprache zu bringen und zu befürworten. Darmstadt, 23. Noyember. Die Zweite Kammer Berathung dcr Strafprozeßordnung fort und gelangte 417. Mehrere Amendements, deren Zweck cs wm",

dem Präsidenten zu übertragen, Wurden in Ueber-

beziehungsweise die anfängliche Fassung des Modificationen beizubehalten. - Gemäß dem

nach lebhafter Debatte mit großer Majorität bc- Zw-eite Kammer beschloß heute dcs Regierungs-Kommiffarius, daß der Rechtsmittel soll.

KarlSrube, 23. November. Nach dem heutigen, Markgräfin Wilhelm

Kammer der

Abgeordneten beschäftigte sich heute nur, ob und

wann die Zuständigkeit des Prozeß- Prozeffes in Folge Parteivorbringens fich welche ihm nicht zugewiesen smd.

deren Entscheidung den Stadt- und Landgerich- einZs bei einem Bezirksgerichte anhängigen Rechts-

tgen Vorbringens einer Partei Gegenstand der

Prozeßgerickyis dadurch., daß eine ihm nicht zugewiesene

einer Partei Gegenstand solcher richterlichen auf diese Rechtssache nicht erstreckt. Wird in einem bei Rechtsstreiie in der in Absaß 2 Entscheidung dcm Bezirksgerichie so hat letzteres auch Über den vor erkennen.“

. Wien, 24. November. Der Adreßausschuß

zu Ende gefiihrt

der.Kaiserlich Königlichen Truppen aus ein Comité des Gerncinderaihes

Königlichen Truppen vom Sten die Garnison

Wien an den heldenmüihigen Führer des

Züge der zuriickfehrenden die Truppen selbn nber in dcr Umge-

von wo aus der Zug durch die Jägcrzcile über , Se. Majestät der Kaiser werde am rechtseitigen Brückenkopfc der Aspernbrücke mit der Suite

also" beiläufig in der Zahl von 7000 Mann in Das Comité sprach hierauf im Namen des Ge- Wunsch aus , die Mannschaft bis einschließlich zum _betheilen zu dürfen, was“ vom General -Sel1-

Asperngaffe dekorirt werde, nachdem die Brücke und das

“als Handbeihcilung erhalte.

Brüssel, 23. November. Die Kammer hat

.und großen Jischerei-Untcrnehmern Aus_ der Entwickelung des Abgeordneten geht die daß .in der Stadt Paris aklein jährlich mehr Fische

als in dem ki'tstenreichen meerumschlungenen Belgien.

Die Motion wurde von dem Finanz-Niniftcr bekämpft, dock) diirfte dieselbe wahrscheinlich mit großer Mehrheit 'von der Kammer ge- nehmigt wcrden. (Köln. Ztg.)

- 24. Nodember. Jn heutiger Sißung des Senats wurde bei Berathung des Stipendien-Geseyes der Artikel, welcher die An- wendbarkeit des Geseßes auch auf die bereits bestehenden Stipen- dien audspricht, mit 28 gegen 28 Stimmen verworfen.

Gryszbritannien und Jriand. London, 23. November. Dcr preußische Botschafter, Graf Bernftorff, ist gestern von St, Leonards bei Hastings nach London gekommen, um fich nach Schloß Windsor zu begeben, wohin er eine Einladung von der Königin er- halten hat. * *

. Der französische Botschafter, Fürst de Latour d'Auvcrgne, V15c0unt Sydney und Lord Palmerston haben fich einen Tag in Windsor aufgehalten und waren bei der Königin JU Tafel, sie smd 1th wieder nach London zurückgekehrt.

Dcr rusfiscdc Botschafter, Baron Brunnow, stellte der Köni- gin in einer Audienz rcn General Todleben vor.

Heute Nachmittags war wieder Ministerratl) in Lord Pal- merston's Amtswohnung.

In heutigen Blättern Veröffentlicht der deutsche Rechtsschutz- dcrein ein Schreiben als Antwort auf die von Herrn Briggszrsn. in der »Timesa erschienene Zuschrift betreffs dcr Uiiterredung, wclche zwei Mitglieder des Vereins am Vorabend der Hinrichtung Mül- ler's mit Briggs Jim. hatten. *

'Fraiikreié. Paris, 24. November. Mirizs giebt die Errichtung der Staatenbank wegen gewisser Schwierigkeiten, die sich ihm in den Weg gelegt, auf. *

Spanirn. Madrid, 24. November. Es find bis jeßi 200 Wahlen bckatint geworden, von diesen gehören 100 dcr: ministeriellen, 40 der Oppoiitionspartci an,

Italien. Turin, 23. Roycmber. Der Priifungs-Ansschuß des Senats spricht sick) für das Geseß Wegen Verlegung der Hauptstadt giinstig aus.

Heute warde im Abgeordnetenhause das Gesetz wegen Beschneidung der Beamtengehälter angenommen.

Türkei. Bukarest, 17. November. Zu der Kammer, welche am 6. Dezember a. St. zusammentrcten soll , hat Fürst Kufa die Wahltermine anberaumt, und zwar sollen die Urwähler' von den rc1p.Distrikspräfckten zur Wahl der Wahlmänner vom 1-5). bis 21.Nd- vcmder einberufen werden. Die aus diesen Wahlen hervorgeganqeiicn direk- ten Wähler nehmen die Deputirtenwahl in den Distrikten cilsdann am 24. November, in den Städten am 25. November vor. " Auf eme bei dem Justizministerium eingegangene Klage, *daß Privat- leute, welche ihre Prozesse selbst p[aidircn wollen, von den Gerichten nur, dazu zugelassen werden, wenn sie die fiir die Advokaten vorge- srhrtebeneii Taxen bezahlt haben“, hat der Jnfiizministcr an die Ge- richtspräitdentrn am 5. November ein Zirkularschreiben erlassen,

weiches dies den bestehenden Geseßen zuwiderlaufende Verfahren tadclt rmd abzustellen befiehlt, *

Nyyzlarrd und Polen. St. Petersburg, 22, Novem- ber. Die heutige. »Dentickyc Peteröburger Zeituxiga veröffentlich das nachfolgende Katierltche Edikt iiber die Befreiung der Bauern des Gouvernements Tiflis aus der Leibeigenschaft:

Durch das Mgn'ifesi vom 19. Februar 1861 und die an demselben Tag; don Uns bestatigicn Reglements haben wir die herrschaftlichen Bauern in Rußland aus der Leibeigenschaft befreit und denselben die Rechte freier Laiidbewolmcr„verliehen, wobei zugleich ihr Verhältniß zu den (Huts- beiilzern und die OrgarZiiaiion ihrer Gemeindevcrwaltung ausführlich fest- gestellt “wurde. In Erwägung, daß seitdem nur noch in Tr/ans- kauka11en dar? Verhältniß dit Leibeigenschaft bestehen geblieben, Und in Anerkennung die Bauern auch dort allmälicl) aus diesem Verhältnis; zu brfreten, hat,ien- wir der transkaukasischen Oderbehörde aufgetragen, die hierauf brzuglichen Gutachten auszuarbeiten. Zur Durch'führung dieser_ Un1erer Befehle wurde zuerst im Gouvernement Tiflis geschrttirn. Auf, den hierauf bezüglichen Vorschlag beschloß der hocherzige Adel dieses Gouvernements in seinen Versammlungen einstim- mig, die „Bauern des Leibeigenschafisverhäliniffes zu entbinden. Darauf wurdrn die Vdrschlage zur neuen Organisation der Lage der Bauern und uber ihre Beziehungen zu den GutSbefißern in eimm Lokal-Spezialcomité, zu welchem Edelleute aus jedem Kreise als berathende Mitglieder'herbei- gezogeti worden, genau Zeprüst. Die auf solche Weise entstandenen Grieß- vorschlagc wurden vdrgcrngig von Se. K. H. dem Statthalter im Kaukasus durchgesehen urid,schl1eß[ich noch in einer kombinirten Kommission des kau- kaufischen Cormiez's und des Hauptcomiié's zur Organisötion des Bauern- standes gepruft. Nachdem Wir, nun die auf diesem Wege entworfe- nenUUUd geprufien Geseßesvorlagen, und zwar: 1) Die Ergänzungsvor- schrasien zum Reglement vom 19. Februar 1861 über die Bauern, welche 1111_EZouderne1nent Tiftis aus dem Leibeigenschaftsvechältniß treten ,' 2) Die ortl1„ch_e Verordnung über die Ländereien der auf den dortigen Gü- tern qnsaßigen Bauern, und 3) Die Regeln über die Organisation der Gemeinden und deren Verwaltung und über die Staats- und Gemeinde- leiftungen, bestatigt, übergeben wir fie dcm 'dirigirenden Senat mit dem

F ein Häuflein von

Befehl; die Nöibigcn derselben zu treffen. hängig unterjchrieben.

Nach demselben Blatts hat der Kaiser befohlen,

Generalstab mit dem

fim ti alle Offiéiere des . . f (; 3imtl)*:iltjvarcs Corps nut gleichen Rechten und'Vor- In Folge dessen erhalten a'llc Offiziere des früheren

ein einziges und zügen bilden.

5 (Hardc- Generalstabes d, b, die Capitains werden zuObcrst-Licutcnants, zn/Capiiains ernannt U. 1". w.

der polnischci

geschrieben : circa 50 polriischcn meisten Lapinsfischcn Expedition waren dieselben mit angewicscn, und

Von „Osts. Ztg.« wird . von denen dir. verunglückten

find. Anfaiigs Privatmildtbätigkcit " erdulden, später gclan * knnin's

auch ki'tmmerlicl) ,

nach dem Vorbildc

sod-

Staiutcii des Pariser

Mitglieder zahlen regelmäßige wöchentliche Beiträge,

bcsiimmter Theil fiir weilt in . National - chicrrmg.

„Aufruf , in welchem er den Wiederbeginn

in Polen anzeigie und aufforderte, Zn) WL darauf von demstlbcn

von der Samogitischcn Expedition übrig gebliebenen Waffen. diesen Widerspruck) von mehreren Emrgranten zur

klärte dcr Komunffar, und daß neuere und fand wenig Glauben. sichcn in 1200

General - Gouverneurs

ollbeamicn ermächtigt, die " . , Jem Lluslande kommende Reisende bci ml) fuhren, Ohne Betheili-

gung der Ccnsurbchördc denselben sofort zurückzugeben.

men smd jedoch diej Politik in oder gegen die Moral Unter dem 2 daher berichtet: zahlreich, weil es ihr finden. PORN», die aber zu 10 Polen,

...-_-

dic Von

. so viel aus städtischen die Zahl drr polniscden

- anderen größeren Siä rung unicrsii'tßi. :* Regierung zugsweise

Es leben dort circa 45; Priester Letztere

Regierung keine Paris drci polnische

Major LcwandorvSki,

und zum Tode verurthcili war und am

"' erschossen werden sOUt

* Kreise Zmasc, und der Major

eßtern ist nach ihrer urthcil ausgesprochen wieder ein geschickt.

Das »Journ. dc

vember, ist Sir Andrew dem Kaiser in einer Audienz“. " Kaiserlichen Maxcstat Unmittelbar [dadan (“sch E re e 1 i das » erstma cr engt ct) FhranLiZihZYould-Pneuerdings zum zweiten Gesandtschaftssccrciair

Zehabt, Sk. »" nberrcichn.

ernannt, vorzustellen.

Der »ruff. Invaliden bringt einen Bericht über die Einnahme

. von Tics) emkents.

Anordnungen der Das Original

Beschäftigung zu erhalten und üch ihren Unterhalt, wcnn

der polnischen zu eiiiem gegenseitigen Unterstüßungs -

Stockholm noch immer ein bevollmächtigtcr Commissar dcr

Minié - Büchsen,

Verbindung stehen, iiber religiöse Gegenstände handeln

Die polnische Emigration

Dcr -Ojczyzim« zufolge befinden " denen die Regierung eirre kiech(Ycldiintcrstuxzrmg ihrem Unterhalt nicht arwrcrcht.

Der hat seinen Six) die klerikalen

: find ' JZ Werden von der päpstlichcn Regierung den weltlichen Eiriigranten mec anwerben lamm. st 1 ** Unter üzung. Znsurgentcnfiihrer an, welche vor acht Wochen

aus Lirblinschen Gefängnissen glücklich entkommen waren und ihren Weg durch die Walachei genommen

TranSpori politischer Gefangenen

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Publication und Durchführung bat Se. Majestät der Kaiser eingen- 13. Oktober 1864. »Alexander.« daß der Garde- vcreinigi werde, daß fie auch dienen mögen,

Nizza, den

Gencralftabc derartig Generalstabes, wd

dcs Generalstabes, dic Stabd-Capiiains

22. November. Der in Stockholm hat fich Flüchtlingen gesammcit, ).[cberblcibscl dcr im vorigen Jahre nach der Küste Samdgiticms ihrem Unterhalt lediglich auf mußten oft großen Mangel Vermittelung Micdacl Ba -

den entsprechenden Rang

Grenze, "Auch

9; es ihricn diirch

dci) selbstständig zu verdienen. Sie habrn fich Flüchtlinge in anderen Landern Verein verbunden, der die Emigrantcrwcrcins angenommen hat. Die von denen cm

Auch

dic Bcdürfniffc Polens reservirt wird. Derselbe veröffentlichte Ende v. M. einen des bewaffneten Kampfes

zu Gcldbciträgcn zur Unterstiitzung desselben dcrspruck) mit diesem Artfrus stand der bald

Commissar angeordnete öffentliche Verkauf der Ueber

Rcdc gestellt, rr- daß die Waffen zu alt und zu schlecht"scien dcffcre gekauft werden sollen. Die Erklarung Die zum Verkauf aus'gcboicnen Waffen bc- Durch eine Verfügung des Murawicff find die Litthauischcn Grenz: Vücher und Druckschriften, welche aus

.-

Arisgcndni- enigrn Bücher und Druckschriften , welche mit find.

3. November wird der vOsts. Ztg.- von cbm

in Italien ist wenig Arbeit und Unterhalt zu fich in Turin ca. 200 gewährt,

Zn Bologna [rden je 4,“ Fr. und eben Nicht viel größer ist Mailand und von der Regie- dcr National-

dort schwer wird ,

der chirrung täglich Mitteln erhalten.

Flüchtlinge in Floreiiz, dien. Auch fie werden meist bevollmächtigte Konrminar " in Turin. Nach Rom haben 11ch vor- und aristokratischen Elemente geweirdrt. darunter gegen Vierzig meist in Klöstern untergebracht und reichlich unterstützt. Von viele zur päpstlichen Ar- crbalten von der Woche langtcn in

200 Emigranten ,

haben fich nicht thun, Ju voriger

Die dies

Es waren dies: der in Podlachien ergriffen Tage nach seiner Flucht der Capitain Parada, ein Bauer aus dem Wroblcwski. Auch gegen die beiden vom Kriegsgcrichc das Todes- 19. d. wurde von Warschau nach Sibirien ab-

hatten. der im “April d. J. ci

Entweichung worden. -- Am

St. Pcichb.“ meldet: Sonntag, den 20. No- ,

englischer Gesandter, von worden und hat die Ehre Beglaubigungsschreiben zu Sir Andrew Buchanan di c Gesandtschaft, darunter

B u ck) an an , empfangen seine hat

» Johannsen, Minister fiir das Herzogtbmn Schleöwig,

Die Festung war außerordentlich stark be-

dcr besten Truppen Chokander Cbanats unwgänglichcn Höhe gelegene Zitadrlle Dennoch gelang es dem Gencralmaxor Tschernajew die Festung am 21. Oktober (2. November) mit Sturm zu nehmen. Der Iermst der Russen beläuft fick) auf 2 Todte, 17 vcrwrmdete und 19 kontufionirtc Gcmciiir.

Dänemark. Kopenhagen, 22. November. Nach der offi- ziellen »Departementstidcndc- ist die dem Conseils-Präsidenten und i).)einiftcr des Auswärtigen Blnhmc mitch 11. Juli d:J. ertheilte Ordre bis weiter die Vcrwairrriig de:"; Ministrriums fiir die Herzog- tbi'tmer Holstein und Iarrcnbrrrg zn iiberchmcn, am 16. No- vembcr vom Könige außcr Kraft gesetzt worden. *

Unterm 10. November hat der König den Kammerherrn

in Gnaden

festigt , mit 10,000 Mann beseyt und die am" einer stark mit ArtiÜeric gespickt.

von dem ihm aiivcrtrautcii Ministerposten entlassen.

Die schleSwigscHYcCcntralfasse hat am 15. November damit angchört, Geld zu empfangen und ariszubczahlm, und die Behal- tungcn, darrmter 55,000 Thlr. von der Brandkaffe der Herzogthü- mer und den Ucbersckyrtß der gemeinen Dcichkaffe, abgeliefert. Eine kurze Zeit, doch schwcrlici) länger als bis zum 1. Juni 1865, wird dieselbe doch noch als Liquidationsanftalt bestehen bleiben. -- Dic gefangen gewesenen Subaltcrn-Offizierc haben dieser Tage begonnen, Dienste zu thun. Dic Stabsoffiziere werden auch in einigen Tagen wieder in Dienst irrten. - Alle Rcierve-Offizicrc in der dänischen Armee sind in diesen Tagen permittirt worden.

Die mit Beziehung auf den Krieg erfolgte Einthcilung in Divisionen wird, der amtlichen »Bcrlingske Tidende» zufolge, am Schlusse dcs Novembcr=Mdnais aufhören , und werden die jeßi- gen Divifions-Gcnerälc alsdann dcn kommandircnden Generälen in den resp. Generalkommando-Distriktcn zur Disposition gestellt wer- den. Eden so werdcn die verschiedenen Armcc-Jntcndanturen als- bald aufgehoben wcrden.

Das s. Z. in den dänischen Krichdicnst eingetretene ehemalige schleZwigscHe Gcndarmeric-Corps wird in der nächsten Zeit ausgciöst wcrden. Ueber die fernere Verwendung der Mannschaften ist jedoch bis ich keine definitive Bestimmung getroffen worden.

Gestern wählte das Volkszthing eincn Ausschuß zur Prüfung des Gescßeniwurfs in Betreff der Zollverhältnisse an der LandeSgchze. Unmittelbar nach der Sißung konstituirte fich dcr Ausfthuß mit dem Rcdacteur J, A. Hansen als Vor- sißcnd en und mit dem Adjunktcn Fischer als Secretair.

Jm Landsthing wurden gestern die beiden (Heseßentwürfe, enthaltend Adändcrungen dcs Staathrundgescßes vom 18. Novem- ber d. J., erörtert. Der Finanzminister, Konferenzrath David, er- klärte, daß rückficdtlich der Bestimmung in Betreff drr Beibehaltung des Normalbndgcts nur an einen, der jeßigen Volkszahl entsprechen- den, vrrhältnißmäßigcn Aniheil an den Saßungen dc'ffelbcn gedacht worden sei. Die Exministcr Krieger Und Orla - Lehmann kritifirten alézdann den Standpuuki der Königlichen Regierung. Beide wünsch- ten dringend cinchrcinfachung der einzelnen Bestimmungen nament- lich in der Weise, daß die früheren gemeinschaftliche Angelegenheiten, betreffenden Paragraphen hinfällig würden und man sich darauf be- schränke, in aller Kiirze auszusprechen, daß diescAngelegcnheitcn fort- dauernd dcm RcichSraih untergeordnet bleiben würden. Lehmann kündigte zriglcich ein entsprechendes Amendcment an, worauf der Finanzminister dic Berciiwilligkeit äußerte, mit dem Antragsteller zu konfcrircn. Jm Jerueren hielt der bekannte Oberst Tscherning einen längeren Vortrag, jedoch nicht etwa für, sondern gegen die Regierungsvorlagen.

Beidchescßentwiirst wurdcnindcffen, wic telegraphisch bereits an- gezeigt worden, schließlich, ohne daß zuvor die Niederscßung'eines Arissckwffes beantragt worden wäre, zur zweiten Lesung verwiesen.

„- 23. November. Ju Betreff der von 137 Reichsraths-Mit- gliedern unterschriebenen Adresse »An Schleswigs dänische“ rind dänisch gesinnte Bcvölfrrnnga theilt ein Telegramm der »HB. .Ho- mit, daß darin aufgefordert wird, durch Liebe zur griiirinsamen Nationalität im Geiste ungetrennt zu verbleiben, den Dämschredcn- dcn empfohlen , die gemeinschaftlich Muttersprache festzuhaltrn, den nicht Dänischrcdendcn die Erinnerungen der Vorzeit und die Hoff- nung auf die Zukunft zu bewahren.

Amerika. Wie New-Yorfer Zeitungen aus Mexiko berich-

follcn zwischen den wichtigeren Städten dieses Landes tele- Lciiungcn angelegt und iiber Texas mit den Ver- Verbindung gefaßt werden; eine andere Leitung soll Vecxiko mit Yucatan verbinden, ein uritcrserischcs Kabel Mexiko mit Cuba, so daß die Stadt Mexiko bald m direkte und augendlrck- liche Cornnnmication mit New-York, Havannah und'San FranciSco treten wird. Freilich- wird der Krieg in den Vereinigten Staaten das Unternehmen einstweilen vielleicht noch beeinirachiigen.

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g r a p [) if ck c _ einigten Staaten 111