1864 / 288 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Hannover. Harburg , 4. Dezember. Gestern trafen.hier Holstein. Die Bundes = Kommjffäre für die Herzogtbümer

mittelft drei Extrazügey preußisxhe Truppen 139111 erstxn rheini1chen Holstein und Lauenburg haben unter dem 10. Oktober im Einver-

Jnfan-teÉZ-xlßegiénent Nrc.h 255 "tits, und i1tnarschItFl1ten dieselen soxort nehulxen tmitd dfxr dobeöstethCilyEileöere libm Herzogtbum Schleswig

r W ,xms ur na am urg We er. orgen wer en a er- gene mig , a er 1“. . . .. o erg in aUe als au . «s Extrazüge mt Truppen vom Süden hier eintreffen, wie vcr- ordentlicher Professor für . pathologische AnatomieH und allgemßierxe [aukt- sollen noch sieben Extrazüge mit preußis-hen Truppen hier an- Pathologie an der Kieler Univerfität angestellt werde, und die des. gezeigt worden sein. (N. H. Ztg.) - fällige Bcftallung bei gleichzeitiger Verleihung eines Naturalisations. , ; MeckclhejzbuCrgf. [ Bc2i3 dend LauthJZVZTMYUYM ix) Mal- Patents 1310“ dem 22. v. M. vollzogen.

*chin ist an ie *ir uar-- cror nung e cr- “ir enra s vom Am . 1). M. wurde in Altona in Ge cnwart des ren ', 4, Juni 1860, betreffend die Trauxt'ng Ges chiZ d ener wiederum schen Generalkonsuls Redlich an dem Bakkschiff LF-Neuhoffu dixo däxßjx. zur Sprache gekommen. Der Ober-Knxhenrath. halt gegenüber den sche Brandmarke getilgt und die preußische Flagge aufgehißt, begrüßt Angriffen des Landtages entschieden seine Besttmmungen fest, daß durch ein donnerndcs Hurrah auf ein von dem Generalkonsul in Ehex er ?vegen ?hebchhs UFD bösnsdcihllik'xxx VerÉahffulngd geÉhieFen schämfandcm Champagner ausgebrachtes H0ch auf den König Von wer en ür en un a ann em un u :gen . ei ic ie cr- Preu en. verheirathung nicht zx) versagen sei. Yachdezn verschicdxne Juterprc- Dem“ »Alt. Merk.« zufolge wird die österreichische Brigade Kalif tationen dcr Konfiftomal-Ordnung zuruckgewwscn find,__zteht der Ober- (früher DormuZ) an der Westseite der Herzogthiimer Vertheilt wer- Kirchenratl) als Richtschnur für das Verhalten dxr Kirche die Aus- den, da diese Truppen schon jeZt in und bei Tondern, Husmm Und sprüché des Herrn an: Mattl). U., 31, 32. W)», 9. Marcus IT., inedrichßadt liegen, und der General mit dem Stab vielleicht nach 12, und Lucas KW., 18, und folgert nun weiter: Altona kommen. Der Ober=K0mmandirende dcr Occupationstrup-

7-75le „die KÜCHE U11d„deken Diener fiUd Gott?? Work Und dic, Gescße pen, General Herwarth v. Bittenfeld, wird, demselben Blatte zu- Jh?) aLer Y chSmÉ) blk) FWW») skxhannsthxsF)AZUUJZ'EL'ÜZ)"“WILLI"? folge, in der nächsten Woche in Altona erwartet , um weiter n'ach exen, te aete re ! ema TÜ, 'OKLUM)? Ok «& *" " * )* Yd'bdje (Fesege IW ijtuch dUrtYl dit? Ché IFW“??? ZMF ch IFOK?» FY JchdeFW, wohin wah11chc1nl1ch das nem ObeLkommando kom. er eirat un ei c e en i ie (1 en reii a rc i e' ie en ' « .

anzusehcnsmdgund diITXefugnißZurWiedeYVcrheirc1thungrexhtlicckh)erl'athZhaben, HÉFUU Kassexxxm 5- DBMWW JU LMU" „(WM stättchhakk aber dies ob fie darauf hin von der Kirche und deren Dienern die Trauung W UUVUVÖMUWHM Styling des Stadtratth und Burger- erreichen werden, nicht von dem ergangenen Erkenntniß, sondern von Goßes thlssch11sses wurde einstimmig bescthffM, an die Ständev-crsaimn-

lung cine Zustimmmxgs= Und Dank-Adrcffc zu richten, und dieselbe

Wort und den gesetzlichen Vorschriften abhängt. Hieran vermag ach „die, bestehetzde enge Verbindung, 51131111)?" Kirche un?) Staat, dem Präfidium durch eine Deputation Überreichen zu lassen. die llbrégefnsßt MCRd Als den; VLYJÉVMÖM „VLF Ekstexk1lch1MMLkYW Der Schluß der Adresse lautet: Fast sei die Hoffnung auf ren an e a wer en ar , m zu an ern. «o c «8er m- " , ,. - * dung hatgnicht zur Folge, daß nun die Kirche, wo ein Organ des Landes ZEHN. Zustczjgde gcsck)§11-1111d611. Jastt VUJWUAV T1cmand "Wk WWW den von Gottes Wort und den Gesetzen gewiescnen Weg einmal veylaffen 'aß et'nc JF: ung “U. „MUMM KMF“ UU "" “IMM Mitteln mog? möchte, selbstthäiig zu folgenhätte. Auch wir beklagen, gewiß nicht weniger [Uh fkk" „Tan hglte jedoch noch umucr den (Hedazxkxn fest, daß es als die Skände, den Konflikt, der entsteht, wenn die Gerichte den aus an- den Standeq ILlMJM Werde, (Ulf verfaffxmgsmaßlgkm Wege das deren Gründen als wegen Ehebruchs und böslicbcr Verlosung geschiedenen Recht Und dlc Wohlfahrt dcs theuren Vaterlandes zu schirmen. Ehegatten die Wieder-Verheiraihung gestatten, die Kirche dagegen die Trauung Frankfurt a. Mk., 5. Dezember. EinTclcgramm des »Drcsd. aufGrund derSchkifkund der KMslstorial-Okdnung versagk- Anch WikwÜnsck)cn Journ.« meldet: Die BundeZVcrsannnlnng hat in der heutigen Sihnng den Antrag Oesterreicbs und Preußens vom 1. Dezember auf Zurück-

dic Beseitigung des Konflikts, freilich nicht so, daß die Kirche das göttliche Gebot ziehung der von Sachsen und Hannover nach Holstein entscndeten Trnp-

5thd das (Hesexz verleugne. Nicht die Kirche und ihZe Diener, 8niJst der Ober- ir enrat dur ein Kom orial-O dnun vom . ("uni 1 6 aben d n . . . . . KoZikt vFrschulcYetsuned cherlaßk. TL!) ergentsteht, M* hat er seinben GWH?) pen 11116therufung der von dtescn bcstcÜtcn Crmlfozmmffare nut 9 lediglich darin, daß die Gerichte gegen die Vorschrift dc,- Konßstorja[,Ord„ gßgen () Ottmmcn angenommen.. Luxemburg enthalt ,fich'dcr Ab- fttmmuyg. Gegen denAntrag sttmmten: Bayern, Kömgretck) Sack)- sen, Württemberg, Großherzogthum Hessen, die 12. Kurie (sächsisch-

nung, die durch eine abweichende Praxis nicht beseifigt Werden kann, weil diese gegen göttliches, Gebot versioßen und darum nicht rechtsbildcnd sein erneftinisches Haus) und die 13. Kurie (dic tbüringischen Staaten, ““ Königrcicl) Sachsen erklärte, der öster-

würde, die Wieder-Verheirathung aucb Ehegatten freigeben, die aus anderen Gründen, als wegen Ehebruchs und böslick)er Verlassung geschieden sind. Braunschweig und Raman). reichisch-prcußisckyc Antrag erscheine ihm verfrüht. Vorher bedürfe

Hier ist das Gebiet, auf dem Stände dem Vorkommen des Konflikts wirk- die Frage der Exxtschcidung, wem der „Bund die Hcrzogthi'nncr als

sam entgegenzutreten Vermögen. Statt zu verlangen, daß Hie Kirche, ihre DM“ und Behörde“ GRW Wort und des Geseßes Vorschrift cms "*cnsch' anerkanntem rechtmäßigen Landesherrn auszuantwortcn [)abc. - Oesterreich und Preußen erklärten, es sei Einleitung getroffen, daß

lichen Rückfichten und zu Liebe eines scheinbaren aber schlimmen Friedens verleugnen, wäre dahin zu wirken, daß die Gerichte in strenger Befolgung , & , des mit dem göttlichen Gebot übereinstimmenden Gesetzes nur in Fällen ihk? walkomnnffgre fur SUMME auch dre VWWUUUI der Her- der Ehescheidung wegen Ehebruchs und böskicher Verlosung dcm unschuldi- zogtht'tmcr HolsTcm und Lauenburg Übernehmen. Ferner WUrde die gen Theil die Wiederverheirathung gestatten. Wir haben nie be- telcgraphische Mittheilung an General v. Hacke und die Civilkom-

missarc in „Holstein beschlossen, Daß fie direkte Weisungen von ihren

Regierungen zu gewärtigen hätten.

stritten und werden nie bestreiten , daß den Geistlichen Kraft ihres Heute Morgen 9 Uhr fand in außerordentlicher Senatsfixzung

Amtes das“ Recht 1111?) die Pflicht zustebe und obliege, wie über-

haupt über, die Gcwäerung' oder " Persagung begeerter 'leptshand-

lungen, so 1nsbesondere uber dre Zulaspgkcxt oder Unzulasfigkett einer ver- die Wahl der beiden regierenden Bürgermeister für das Jahr 1865 statt. Aeltcrer Bürgermeister wurde Senator 131". Gewinner, ]üngcrer Bürgermeister Senator Or. Spely. (Jr. Bl.)

langten Trauung zunächst zu entscheiden. Aber eben so gewiß und wahr Oesterreich. W ien, 5. Dezember. In der heutigen Sihung

ist auch, daß die kirchlichen Vorgeseßten und Behörden so befugt als ver-

pfikchtet find, das Verfahren der Geistlichen zu kontrollircn und dahin zu

sehen und zu wirken, daß fie ihr Amt richtig verwalten. Ein Llusfluß solcher

Befugniß und Verpflichtung ist die mehrgedachte Cirkular-Verordnung vom beschloß das Abgeordnetenhaus, daß in Betreff der nicht erschienenen czechischen Dcputirtcn angenommen werden soUc, fie hätten ihr Mandat 11icdergclegt. » Darauf wurde die Adreßdebatfe fortgescßt. Der Abgeordnete Professor Herbst schildert die mißliche Finanzlage.

4. Juni 1860. Sie bezweckt nichts anderes, als daß bei Trauungen gc- sch'iedener Ehegatten nacb Gottes Wort und der damit im Einklang stehen- Die; Finanzlage sei dnrch die Haltung des Gcsammtministeriums bcdmgt, einc einfachkre Verwaltung sci einzuführen. Der Grund-

den Konfistorial-Ordnung verfahren werde. Deshalb giebt sie den Geist-

lichen anheim, in den betreffenden geeigneten Fällen anzufragen. Damit

ist* in der Sache nichts Neues verordnet und begreifticl) den Rech-

ten der Geistlichen nicht zu nahe getreten. Aber es ist auch nicht abzusehen, _

wie die Cirkular-Verordnung, die nicht ein wirkliches (Heseß, sondern nichts „ml.;- daß dre Einnahmen Kch nach den Llusgaben richten MUMM

weiter als eine administrative Control-Maßnahme ist, gegen die Rechte der habe auch seine Grenze, nämlich die der Möglichkeit, und diese sei bereits überschritten. Der Finanzminister v. Plcncr sagte am Schlusse seiner Entgegnung, die Regierung stimme den im Adreß- cntwurf formulirten Anforderungen vollkommen bei und werde durch ihre Maßnahmen beweisen, daß fie die Nothwendigkcit, Ersparnisse

Stände verstoßen sollte. Im Gegenfheü, fie wahrt das Recht auch der Stände, daß die Geistlichen in Bezug auf die Trauung geschiedener Per- xinzuführen, erkenne, Dic Adreßabsähc 14 bis 18 wurden schließlich 1111 Wortlaute des Entwurfs angenommen. Dieselben lauten:

sonen“ das Gesch befolgen. Daher müssen wir auch noch jexzt den Antrag Des Engeren Aquchuffes der Ritter- und Landschaft auf Zurücknahme der ' EureMajeftät haben die besondere Aufmerksamkeit des Reichsrathes für die Reichsfinanzen in Anspruch zu nehmen gerxtht. Und in der That

Cirkulat-Verordnung für durchaus unbegründet finden und ehrcrbiefigst Bitten: denselben Wiederholt zurückzuweiscn.« ist die Finanzlage des Reiches eine sehr" ernsle. Die Ausgaben überragen fortwährend die Einnahmen, die hochgespannte Steuerlast der Staatßbür- ger erträgt kaum mehr eine Erhöhung, das Staafsvermögen ist namhaft

' In der Sihung des Landtags ain *2. Dezemberwurde auf "den Antrag des Herrn Hillmann auf Scharftorß , welcher darüber verringert, die stete Benuhung des öffentlichen Kredits, auch in Jahren des

Klage," "führte, daß diePappclnan dcn Chauffeen, namentlich die kairädischen, wenn sie größer würden,“ abgesehen von dem durch fie

„erzeugten“ Schatten, mehrere Ruthen nach dem angrenzenden Acker

*hinx'in Wurzeln träbxn, beschlossen,

„“daß beiden KhoheMMegierun; en *aus eine geseßliche Bestimmung dahin Friedens, muß zu schweren Bedrängmffen und kann endlich zu unheilvollen angetragen werde, daß" neu “eröau e Chauffeen ovne Konsens der Adjazcnten Krisen führen. Das Abgeordnetenhaus vermag in ' dem bloßen Streben nichi- rö'eiter mit-Pcippeln- bepflanzt und eben sowenig auf schon bestehen- denChausseen abgängige Bäume durch“ Pappeln ergänzt «werden dürfen, «auch nachUblxmf '*von 10 Jahren alle Pappeln , insoweit die Adjazcnten . nicht. mst- deren ansxevirungeinverstanden seien, von den-Chausseen ent-

fernt sxiymüssm. _Uxbrigens-Zzsei der Antrag nicht auf kanadische Pappeln zu beschrzküken,'_ sondem quf'Päplen jeder Art zu erstrecken. '

halte für eine fern liegende Zeit eine genügende Gewähr für eine dauer- hafte Ordnung" des Staatshaushaltcs nicht zu erkennen, es hält,!)iel- mehr die.__vö[li e Umkehr zur strengen Regelung

nach dem Ma? _, _ , auSgenommen -'- für_ den unv'etrbeilt“ 'n'öthigen und qlle'in erfolgxejchen

nach Ersparungen zur Anbahnung des Gleichgewichtes im Staatshcrusi,

_ , ck der Stagißauögabe» e der ordentlichen Einnahmen -- außexordentlicbe'FäÜé,

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Schritt, am jenes. Gleichgewicht wiederherzustellen and die finanziell'en Kräfte des Staates der Wiedererstarkung zuzuführen, deren das Reich bedarf, um seine Machistellung zu behaupten und seine innere Wohlfahrt

zu fichern. _ ' _ , Namentlich ersch_e_i_nt es uncrlaßltch, nach den schon m früherer Fett

von Eurer Majestät ausgesprochenen Intentionen, die Ausgaben für Heer und Flotte herabzusetzen, und es kann dies bei einer erfolgreichen, nur durch die Interessen der österreichischen Völker bestimmten Leitung der auswäriigen Angelegenheiten ohne Gefahr für das Reich geschehen. Ebenso gestatten die geänderten Einrichtungen im öffentlichen Leben der Gemeinden und Länder bereits im ausgiebigsten Maße die Verein-

fachung der staatlichen Verwaltung. " , Wie das Abgeordnetenhaus dicse Geßchtspunkte ber der Feststellung

der Llusgabcn für maßgebend erachtet, wird es auch Die Geschentwürfe zur Regelung der direkten Besieuerung im Jntcxeffe cinex gerechten und gleichmäßigen Vertheilung dcr Steuerlast- sorgfalttger Wurdjgung unter- 1c en. 3 h Die Schlußfaffung über die Zuläsfigkcit und Abkgcmeffenbcit eincr Feststellung des Staatsvoransclsages für das" Ja§r1866 in mzmittclbarer Folge auf jene für das Jahr 1865 glanbt das sxaus dcancxtpunktc der wirklichen Vorlage jenes Voranschlagcs vorbehalten zu munen.

Schweiz. Bern, 3. Dezember. DieKonfcrcnz sämmtlicher Staaten Europa's zur Feststellung allgemein gültiger (Hrnndsäßc für Regulirung des europäischen Telcgraphenwe-sens, welche schon im Monat November zusammentreten sollte, wrrd , laut offi- zicller Anzeige der franzöfiscbcn Regierung an den Bundesrath, nun definitiv gegen Ende des Monats Januar oder spätestens Anfangs Fcbruar 1865 in Paris abgehalten werden. (Köln. Z.)

Belgien. Brüssel, 4. Dezember. Dem Wunsche dcs Central-Ausschuffcs für das Justiz-Budget gemäß bat die hiefige Rc- gierung so eben eine vom JaHre 1796 bis zu1yJah1'e 1860 reichende Statistik sämmtlicher belgischen Krtminalfallc ausge- geben , in welchen die Todesstrafe verhängt und vollstreckt zvordcn. Einige Ziffern aus diesen vom Jahre 1830 ab mit größter (He- nauigkeit und nach den einzelnen Provinzen geordneten TZbellen werden nicht ohne Interesse gelesen werden. Zu den 34 Jahren von 1796 bis 1830 stud 992 TodeMrthcile gesprochen und dayon nicht weniger als 604 vollzogen worden. Das macht d,uxchschmtt- [ich 20 Hinrichtungcn per Jahr. Von 1830 ab_ ist "dtex? Dxxrch- schnittszahl aus 137. jährléck) gesunken, indem von 755 wahrend dieser zweiten Periode ausgesprochenexx Todesurthcileq uach: 52 zur Voq- strcckung gelangten. In dechitraum von 1850 [US 1860 hat 1316 Königliche Gnade 200 von 284 Vcrurtheilten dcn Henkcrtod erspart.

Frankreich. Paris, 4. Dezember. Dßr »Monitcura theilt folgende Verfügung des Unterrichts-Minifiers mrt: '

In Betracht, daß das Auditorium dcr Rechtsschulc, *wo der ßkultattvc Kursäs der politischen Oekonomie abgchalten Wird, nur 600 Zuhorer fassen kann und 2000 Personen erschienen waren, um dazu zugelassen zu wcxdxn, und wir nach und nach aljen Zöglingen der besagten Schule dxe regeln1aß_1ge Benutzung dicses Unterrkchts sichern und gleichzei1ig für Ylufrechtbaltung dex Ordnung Sorge tragen wollen, so verordnen. wrr: Arhkek 1. Der Kursu's der politischen Oekonomie gehört zum Unterricht des drrtten Jahres. Axt:- kel 2. Vorläufig wird man zu diesem Kursus nur gegen Vorzexgung, emxr Karte cines Zöglings des dritten oder werten Jahres zugelaffen. Artikel 3. Der Herr Vice-Rektor der Akademie von Paris und, der Herr Dekan _ch Rechts-Fakultät smd beauftragk, jeder derselben, so wett es ck11 betrifft, dtcje

Verordnung zur Außführung zu bringen, . Der König der Hellenen hat den Befehl erlaffcn, daß eme aus

vier Offizieren der Land- und See-Armeen zusannnen'gescßt'e Kym- misfion fich nach Frankreich und England bxegebe, um Öl§111llifa1klsche und maritime Organisation dieser beiden Länder zu studtren und der in Athen Behufs Reorganisation der hcllcnischen Armee und Flotte Uiédergeselzten Kommisfion Bericht zu crftattcn.

Spauien. Dem »Contemporanwa zufolge wir.?) der MZK- Tairstand in der Deputirtcnkammer zahlreich _vextrxtcn sem. Dte"1m aktiven Dienste stehenden und penfionirten Milttatrs, welche gewahlt worden find, belaufen fick) auf 32.

*Die »Libertada behauptet, die spanische Regierung neige fiel) der leficht zu, die Insel San Domingo aufzugeben und nur drei Häfen zu behalten.

Griechenland. Athen, 26. Novcmbcr. In diesen Tagxn starb hier in hohem Alter ein Epirote NamensKoxnpc-tis, .der sem ganzes Vermögen (gegen 100,000 Thaler) den mrlden Strftungey der „Hauptstadt hiyterließ. (Tr, Z.)

Türkei.. Konstantinopel, 26. November.

t .o: . . , bZcmuche, wonach die zahllosen .türkischM Generale emen zwey [ns

dreimal höheren Gehalt, genießen., als. abendländische Marschälle,

Die *Triefter

während die Subalternoffiziere am Hungertuchc nach,. endlich--cin-x

Ende gcmacht- werden soll., Die“ Pforte habe 11a111l-icß-xbxschkoffch, den Gehalt einstber-Generals (jetzt 40,000-P. monatktch)“ auof. die Hälfte “,und, jenen der, Divifions- und,.Bnqux-Gxnexgle, sowxx. Hex

' Dagegen, „;_1vxrd

Obéxsien 'ebcpfgkls » vexhältnißmäßjg hexabzusx.ßen-,.

jetiex“ dkaMajqu, Capitaine unh .Lieutenants. _crhäht.„'Jür„ die xüxz,

fische; Dynaußqttille, wurden, „in .Ciotgt. bei.,MarseiUe,;xdrxi» PMW»-

1neldet als Inhalt der; neuesten Levantepost, daß dem .Miß- _

Kanonenboote bestellt. Von Sukumkala werdcn neuerdings. 20,000 tscherkesfisxhe Emigranten erwartet. In Salonich liegt ein * franzöfisches Transportschiff vor Anker, welches dem Kaiser Napoleon eine Ladung Alterthümer bringen soll.

Rußland und Polen. Von der polnischen- Grcnze wird der ' :Oft-see- Zeitung: unter dem 4. d. M. geschrieben : Die Einziehung der seit dem Jahre 1863 rückständigen Zinsen und Steuern stößt in Podolien bei den Bauern noch immer auf Widerstand, der oft durch Militairgewalt gebrochen werden muß. Jm Kreise Latyczow kam es Ende Oktober zu einer förmlichen Bauernemeute, indem die Bauern aus sechs Gemeinden fich zusammenkotteten, mit Heugabeln und Dreschflegcln bewaffnet in einen Wald zogen und fichzdort verschanztcn. Die Meuterer wurden vom Milita-ir angegriffen und bald zu Paaren getrieben. Die polnischen Gutsbefitzcr in Podolicn, Wolhynien und Kiew überbieten sich in Loyalitätsadreffén und anderen Kundgebun- gen ihrer Unterwürfigkeit gegen die russische Regierung.

Dänemark. Kopenhagen, 3.»Dezember. Der König verließ gestern Morgen um 9 Uhr Randers und erreichte eine Stunde später Viborg, wo derselbe Dcputationen und einzelnen Personen "Audienz crthcilte und fich darauf in die Domkirche begab, wo er den Grundstein zu dem Altar unter der entsprechenden kirch- lichen Feier legte. Von Viborg reifte der König über Fryscnborg

nach Aarhuus , wo, er Abends ankam und von der Versammelte-n VolksMenge ébcn so herzlich empfangen wurde, als in Viborg. Der König Wohnt inzwischen nicht in Aarhuus, sondern hat nebst Ge- folge auf dem Dampfschiffe »Freya- Aufenthalt genommen.

Tslegraphisäxe Depeschen aus dLRU Wolff'schen Telegravhen-Büreau,

Dresden , Dienstag, 6. Dezember, Mittags. Sicherem Ver- nehmen Nach hat die Regiertmg in Folge des gestrigen Bundes- beschluffcs die bereits einberufenen Beurlaubtcn wieder entlaffen. Die Ordre zur Räumung Holsteins ist an den Bundeswmmiffar von Könneriy und den General von Hake heute abgesandt.

Petersburg, Dicnsiag, 6. Dezember, Morgens. Ein vom 2. d. datirtcr Kaiserlicher Ukas übermittelt dem Senate zum Zwecke“

. der Promulgation die fvlgenden vom Kaiser sanctionirten (Heseßc:

1) die aUgcmeine Gerichts-Organisation, 2) das Strafgcscybuch, 3) den Kodex über das Verfahren in Civilprozcffen und 4) den Über: das Verfahren in Kriminalprozeffen, soweit dieselben vor das Forum der Friedensrichter gehören. ,

Kopetihagcn, Dienstag, 6. Dezember, Morgens, In der gestrigen Abendfißung des Reichsraths - Volksthings wurde das von. Monrad, A. Hage und H Hage gestellte Amendement, daß das Normalbudgctam 31. März 1865 aufhören solle, mit 51 gege1122 Stim- men abgelehnt. Ebenso wurde der, von Hausen gemachte Vorschlag, die Verhandlungen über den (Heseßcntwurf betreffend die Abänderung der Novembervcrfaffuug dürften lediglich zwischen dem Könige und dem Reichstage stattfinden", mit 55 gegen 38 Stimmen verworfen, und gegen 38 Stimmen verworfen, und demnächst dcr Gcscßentwurf mit 58 gegen 27 Stimmen zur dritten Behandlung Überwießm

Im Verlaufe der Debatte bemerkte der Finanzuünistcr David, daß bei der bevorstehenden Armee-Reduction 140 Offiziere beurlaubt

werden würden,

KUUÜ Und IRisscnscbafr.

- Auf Anregung des Regierungs-Präfidenten Dr. V. Viebah_n_hat es der Pfarrer Wclßel in Tworkau bei Ratibor übernommen, die -Ge1chtchte von Coscl zu schreiben, und damit den Wunsch in ErfüUung 'zu brmgetz, daß Cosel wie die Städte Ratibor, Oppeln, Ober-(Hloggu 2c. em? Chromk erhalte. Der »Schles. Ztg.« zufolge ist das Werk becetts crheublxch vorge- schrittem Leider findet sich am Orte nur spärliches Ouellenmaterzal, da das Stadtarchiv theils im Jahre, 1630 bei der Plünderung durch dt;:CroMen, theils im Jahre 1750 durch «den Brand des Rathhauscs vollstandig ver- nichtet worden ist. ' “_ , ' "

Göttingen , 4. Dezember. Gestern Nachm11tag hte11 dre htefige Ko.- nigliche Sozietät der Wissenschaftenm ihrem Sxßtxngssgale, wte alljährlich, eine öffentliche, Versammlung zum Andenken an rbre tm Jahre 1751 durch König Geor „11. stattgehabte Stiftung. Nachdem'Hofrath Grisebacheinen jxviffenschaZlichen Vortraggehalten hatte, yerws Ober- Me- dizénalrath Wöhler. als,: beständiger Secrcfazr de'n Jahrxßberrcht. Esxhat, dar- nach die-S-ozietät im [chien Jahre 6 ihrer„btshertgen-Mttglieder, so nue mehrere

* Korrespondenten durch den Tod.- verloren,“ unte1: ihnen Hofrath Rudolph

Wagner, von hieß„ Profeffor-Hxinrich Rose zu. Berlin, Professor Christmn Ludwig Gerling zu Marburg :, Staatsrath. und Direktor_ der“ Stern- warte, Ur.,Struvc zu Petersburg,. Pr.ofeffot:.Carl Benedtcx Hase zu Paris und, [)1'." Wuk, Steph,anovitsch,_„Karadschitsch zu er'n, deren Leistungen.. auf dem Gebiet:), der,»- Wismschaft; ßer Bextchterstatter in Kürngedgehte. Aufgeqummen find seitdem. zuzMitglxede'rn. der-Profesor Thqxöyxc anfey hierselbst„ Professor Carl Theodor yon Steboltx Gehexme RegierungsxRath Dove zu Berlin, Professor, und Daxektor der tetnwarte,